Zur Domina gemacht Teil 4

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Liebe Leser, 

bevor ich den Teil 4 dieser Geschichte hier einstelle, einen kleinen Hinweis: 

Diese Geschichte wurde bereits auf Amazon unter meinem Pseudonym Madame Mala veröffentlicht. Da ich mich dem Forum hier sehr verbunden fühle, möchte ich auch hier meine Geschichten in ihrer Gesamtheit veröffentlicht sehen. Einige von Euch haben mich schon unterstützt und sogar die E-Books gekauft, für den Support und die Hilfe bin ich euch sehr dankbar. Natürlich würde ich mich über weitere Unterstützung, vor allem durch Rezensionen eurerseits freuen. 

https://www.amazon.de/Zur-Domina-gemacht-Madame-Mala-ebook/dp/B01NAP766Y?SubscriptionId=AKIAILSHYYTFIVPWUY6Q&tag=duc03-21&linkCode=xm2&camp=2025&creative=165953&creativeASIN=B01NAP766Y

Die Teile werden wöchentlich reingestellt, diese Geschichte ist bereits fertiggeschrieben. 

Für Kritiken und Hinweise auf Fehler wäre ich euch sehr dankbar. 

Gruß und Umarmung!

 

Eure Sena

 

 

Lydias Glück

Sadistische Kreativität war selten, aber Anna schien diesbezüglich ein unerschöpfliches Repertoire an Ideen zu haben. Die Domina hatte Lydia auf der Toilette sitzend gefesselt, ihr einen Schlauch in den Mund eingeführt, der tief in ihren Rachen hineinreichte und mit einer Maske unverrückbar fixiert blieb. Über einen Behälter bekam die Sklavin gesüßten Tee zugeführt, tröpfchenweise einen halben Liter davon. Wie gerne sie sich erleichtert hätte, aber die Sadistin hatte ihr per Harnröhrenkatheter und Analplug jegliche Möglichkeit in dieser Richtung genommen. Um ihre Qual noch zu steigern, lief auch noch der Wasserhahn des Waschbeckens, ein eintöniges Fließgeräusch dabei verursachend. Lydia hielt ihre Augen wie hypnotisiert darauf gerichtet, weinte dicke Tränen und wippte leicht mit ihrem Oberkörper vor und zurück. 
Ihre Herrin hatte die Badezimmertür offenstehen lassen und Lydia konnte hören, wenn sie sich näherte. Auch dieses Mal schien sie sich der Tür zu nähern, aber wie in den Malen zuvor, entfernte sich das Trittgeräusch wieder, das die Stiefelabsätze der Domina auf dem Parkett hinterließen. Lydia hatte das Gefühl jeden Moment zu platzen. Es war ähnlich schlimm wie beim letzten Mal und Anna hatte längst ihren Fetisch verstanden. Doch übertrieb sie es heute nicht mit ihr? Lydia wiegte ihren Oberkörper immer schneller vor und zurück, versuchte zu schlucken, was durch den Schlauch im Mund und Hals, für sie zur Qual wurde.
Endlich tauchte das böse Antlitz der Domina in der Tür auf und blickte nachdenklich zu ihr rüber. 
„Er wollte nicht mitspielen.“
Annas Stimme klang enttäuscht. Sie strich im Vorbeigehen mit ihrem Handschuh der gefesselten Sklavin über die Glatze und gab ihr einen Kuss auf die Wange. 
Lydia hatte überhaupt keine Vorstellung davon, wen sie meinen könnte und blickte mit gequälten Gesichtsausdruck zu ihrer Herrin hinüber, die sich neben ihr auf den Rand der Badewanne setzte.  
„Hast Du noch Tee? Ich kann dir welchen holen gehen, wenn du möchtest.“
Tränen liefen über Lydias Wange, wie immer, wenn sie sich eine Steigerung ihres Leids nicht vorzustellen vermochte. 
„Nein?“
Tat Anna erstaunt. 
„Liebe Lydia, hilf mir. Also doch ja?“
Lydia schaffte es mit Mühe, den Kopf zu schütteln. 
„Keine Ahnung was du willst. Aber egal, du hast so brav gewartet, da habe ich eine Überraschung für dich.“
Die Domina grinste und zeigte ihr ein silbernes Ei, das sie an einem silbernen Kettchen herunterbaumeln ließ. Am oberen Ende führten Drähte hinein, die zu einem kleinen Regelkästchen führten. 
„Hast Du Lust?“
Anna legte ihren Kopf schief und ließ ihren Handschuh erneut über den Kopf der Sklavin streichen. Sie beugte sich vor, griff zwischen Lydias Beine und drückte ihr das Metallteil zwischen die Schamlippen hinein. Lydia verzweifelte, der Fremdkörper in ihrer Vagina schien den Druck auf ihre Blase noch zu erhöhen, oder bildete sie es sich nur ein? Sie wünschte sich nur noch Erleichterung.
Die Domina spielte indessen mit dem Regelapparat und ein dunkles Summen drang, deutlich hörbar, zwischen Lydias Beinen heraus. 
Sofort mischte sich in das Leid der Sklavin auch die Lust und bereitete ihr den Cocktail, den sie so sehr liebte. Anna stellte das kleine Spielzeug so ein, dass es sich langsam zur höchsten Intensität steigerte, drückte ihre rechte Hand zwischen Lydias Schenkel hinein und ließ ihren Mittelfinger über den oberen Rand ihrer Scheide reiben. 
Die Bewegungen der Sklavenfrau wurden immer heftiger und in dem Moment, wo ihr ganzer Körper ein Eigenleben zu führen schien, ließ die Domina es zu, dass sie sich erleichterte. Vorsichtig zog sie den Katheter aus den Harnleiter Lydias heraus und konnte es nicht verhindern, dass der nachdrängende Urin ihr auf die Hand spritze.
„Oh, oh, oh. Du gönnst dir auch keinen Tag Pause, mein Schatz. Tut mir leid, aber morgen werde ich für diesen Fehler grausame Rache an dir üben müssen.“
Lydia schloss ihre Augen und sank in sich zusammen, als ihre Herrin die Fesseln löste. In einer halben Stunde kam der Kleine, bis dahin musste sich ihr Opfer erholt haben. Anna ließ ihr die Zeit, befahl Lydia sich in das Bett zu legen und deckte sie mit einer schwarzen Satindecke zu. Sie selbst hockte sich im Schneidersitz auf die Matratze und gab sich ihren Gedanken hin. War ihre Wut auf Peter so schnell verflogen? Hatte er wirklich einfach so alles geraderücken können, zwischen ihnen? War seine Erklärung wirklich plausibel für sie gewesen? Sie wollte darüber nachdenken, doch immer wieder drängte der Auftrag Lavals in ihre Gedanken hinein. Sie musste diese Angelegenheit angehen, wusste aber nicht einmal im Ansatz, wie sie das anstellen sollte.
 

Ungewöhnliche Bekanntschaft

„Maxi?! Warum kommst du zu spät? Was soll die Scheiße? Weißt du eigentlich, was ich für einen Ärger wegen dir bekomme?“
Der schlanke, dunkelblonde Junge blickte von seinem Smartphone auf, als das schwarzhaarige Mädchen um die Ecke bog. Ein flüchtiger Kuss, dann gingen sie nebeneinander die Straße hinunter zum großen Parkplatz, auf dessen Gelände er sein Auto abgestellt hatte. 
Maxim achtete sehr auf sein Äußeres und hatte mit Bedacht am Morgen seine Garderobe zusammengestellt. Heute trug er schwarze Slipper, eine elegante dunkelgraue Stoffhose und ein schwarzes Hemd dazu. Seine Brille hatte kleine, schmale Gläser, wirkte modisch und prägnant. Es war sein Anspruch schön und gepflegt zu wirken und sein Ruf bei den Mädchen war dem entsprechend. Er hielt es nicht lange bei einer aus, wechselte sie schon nach wenigen Wochen und hinterließ einen Haufen gebrochener Herzen. 
Es reute ihn nicht sonderlich, wenn er sie traurig und verzweifelt zurückließ, denn egal welcher Braut er seine Aufmerksamkeit schenkte, sie schmolz dahin und öffneten ihm Herz und Beine. 
Martha, eine junge Portugiesin, hatte es zumindest vier Wochen lang geschafft ihn an sich zu binden. Kein Wunder, sie war hübsch und hatte das gewisse Maß an Coolness und Selbstbewusstsein, das Mann an Frau so liebte. Er mochte sie, wenn er auch nicht gleich von Liebe sprechen wollte. 
„Warum hast du mich warten lassen? Wegen dir komme ich zu spät zur Arbeit.“ Erneuerte das Mädchen ihren Vorwurf.
Martha arbeitete in der Innenstadt als Zahnarzthelferin und schmiss, jetzt in der Urlaubszeit die Praxis zusammen mit der Ärztin fast alleine. Tatsächlich hatten sie nur noch zehn Minuten Zeit, seine Freundin würde also Recht behalten. 
„Ich bin für dich extra aufgestanden, oder etwa nicht? Also bleib mal cool. Wenn du ein Problem mit mir hast, kannste gerne morgen den Bus nehmen.“ Er wusste, dass sie so eine ganze Stunde in die Arbeit brauchen würde, während die Fahrt mit ihm und seinem Auto nur 20 Minuten dauerte. 
Maxim hatte gerade seine Lehre als Bankkaufmann beendet und würde im nächsten Semester an einem Abikurs teilnehmen. Seine Eltern waren so ruhiggestellt und er konnte weiterhin sein Leben führen, wie er es gerne hatte. Er wurde großzügig von der Mutter versorgt und hatte dennoch Zeit genug für seine Freunde und Partys. 
Eine kurze Umarmung, ein flüchtiger Kuss, dann stiegen die beiden in einen schwarzen Mini, den er vor einem Jahr zu seinem achtzehnten Geburtstag geschenkt bekommen hatte. Der Wagen hätte ganz schick ausgesehen, wenn nicht der linke Kotflügel eingedrückt gewesen wäre und kein breiter Lackschaden sich über die rechte Seite hingezogen hätte. Ihm war es egal, er hatte sich einen größeren Wagen gewünscht und dieses Pussycar stattdessen bekommen. 
Maxi gab Gas und fuhr am Anschlag, um seine Freundin ein wenig zu besänftigen. Eine viertel Stunde später hatte er die Fahrt mit ihr überstanden, in der sie ihn wüst beschimpft und mit ihren Vorwürfen traktiert hatte. Es war ihm egal gewesen, er hatte einfach die Anlage lauter gedreht. Sollte sie sich verziehen, wenn sie wollte, es gab genügend andere Mädels für ihn.
Sein Blick fiel auf die in der Armatur des Wagens eingelassene Uhr, es war jetzt kurz vor neun. Sollte er nach Hause fahren und sich hinlegen oder bei Benny im Spitalhain vorbeischauen? Er raffte sich auf, Letzteres zu tun. Sein Freund würde zwar arbeiten müssen, aber er saß gerne an der Theke des Cafés und unterhielt sich mit ihm oder einem der Gäste. 
Kaum dass er den gemütlichen Gastraum des Cafés betreten hatte, kam ein junger Mann vom Service zu ihm geeilt und nahm ihn zur Seite. 
„Hey, Maxi! Ich muss dir was zeigen.“
Der relativ kleine, sehnige Junge mit den rotbraunen Haaren zog ihn mit sich, kaum, dass sich ihre Hände berührt hatten. 
„Jetzt chille mal, was´n los?“
Sein Freund führte ihn zur Durchgangstür, die zum Freisitz führte und deutete auf eine Frau, die an einem der Tische saß und Kaffee trank. Sie las ein Magazin, blätterte in diesem Moment eine Seite um, richtete sich dabei etwas auf und begann sich zu strecken.
„Siehst du ihren Vorbau? Hast du schon mal so etwas Geiles gesehen?“
Maxi warf einen Blick auf den Gast. Sicher, die Alte sah heiß aus, aber irgendwie auch ein wenig seltsam in ihrer Kluft. Es war viel zu warm draußen, für solch eine Montur. 
„Meinst du, die hat nen Fetisch, oder so? Ich habe noch nie ne Tussi gesehen, die sich so gekleidet hätte.“
„Sie schaut aus wie ein Model aus einem Motorrad-Katalog. Vielleicht sollte ich sie ansprechen?“
Maxim gähnte gelangweilt.
„Hast du das nicht schon? Woher hat sie sonst ihren Kaffee?“
„Manchmal bist du ein ziemliches Arschloch, Maxi! Aber scheiß drauf, ich hätte eh keine Chance.“ Aus der Stimme des Kellners war dessen ganzer Frust herauszuhören.
Maxim liebte solche Momente. Wie gerne er seinen Freunden bewies, dass er es war, der jedes Mädchen haben konnte. Eine Puppe ganz in Leder? Warum eigentlich nicht? Mal etwas Neues.
„Da hast du sicher nicht unrecht. Bringst du uns noch einen Kaffee?“
Benny sah seinen Freund erstaunt an. 
„Das ist jetzt nicht dein Ernst.“
Maxim drückte seine Zunge zwischen seinen Lippen hindurch und zog sie wieder zurück. 
„Siehst du! Das ist mein Schwanz, der heute Abend in ihrer Muschi steckt.“
Der junge Kellner blickte seinen Freund vorwurfsvoll an. 
„Ich frage mich echt, warum ich mit dir so oft abhänge.“
Sein Kumpel ließ ein gehässiges Lachen hören, das entfernt an Ziegengemecker erinnerte. Benny blickte ihm nach, kämpfte gegen den Drang ihn weiter im Auge behalten zu wollen und ging zurück zur Theke um die Gläser und Tassen zu spülen, die er gerade abgeräumt hatte. Sein Chef würde ihn zur Sau machen, wenn er beim Faulenzen erwischt wurde. 
Zielstrebig hielt Maxim auf die Frau zu. Selbstbewusst musste er wirken, jeden Schritt mit Bedacht setzen, durfte sich nicht vor ihr versprechen. Die Alte mochte Ende zwanzig sein, war größer als er und hatte ein megahübsches Gesicht, wie er fand. Seine Freunde würden Augen machen, wenn er mit solch einer Granate angewackelt kam. Benny hatte recht. Sie hatte wirklich etwas an sich, dass ihm gefiel. 
In diesem Moment wurde sie auf ihn aufmerksam, betrachtete ihn interessiert und schien gespannt darauf zu sein, was er von ihr wollen könnte. Ihr Gesicht blieb ausdruckslos, ihr so sinnlich wirkender Kussmund blieb geschlossen, nur ihre braunen Augen schienen fast nach ihm zu greifen, um ihn zu verschlingen. 
„Hi! Kann ich mich zu dir setzen? Ich finde es schade, wenn man allein am Tisch sitzt und sich nicht mit jemanden unterhalten kann. Mein Kumpel Benny hat mit dem Service zu tun, da fällt er leider als Gesprächspartner für mich aus.“
Die Blondine deutete auf den Stuhl neben sich und Maxim dachte mit Genugtuung an seinen Freund, während er sich in dem Korbstuhl niederließ. Wenn Benny mitbekam, dass er bereits neben ihr saß…, solche Momente des Triumphes waren ein Fest für ihn. 
„Möchtest du noch einen Kaffee?“
Die Blondine hatte bisher kein Wort gesprochen, nickte ihm aber wohlwollend zu. Es lief alles wie am Schnürchen, er musste nur noch warten, bis Benny wieder nach ihnen sah. 
„Gaston! Zwei Kaffee!“ Rief Maxim den Jungen vom Service zu, kaum, dass dieser den Freisitz wieder betreten hatte. 
Er sah die Wut im Gesicht seines Freundes, ein weiterer Sieg für ihn. 
„Ich heiße Maxim!“ Er bot ihr seine Hand zum Gruß an.
Die Blondine lächelte und legte ihre behandschuhte Hand in die seine. 
„Handschuhe? So kalt ist es doch gar nicht.“ Stellte er erstaunt fest.
Sie blickte auf ihre Hand herunter, bewegte ihre Finger und lächelte. 
„Ich mag mich nicht schmutzig machen.“
Maxim lachte. 
„Und ich bin schmutzig? Ich habe mir gerade erst die Hände gewaschen.“
Sie verzog keine Miene, ließ aber demonstrativ ihren Blick über seine Erscheinung wandern. 
„Ein Junge in deinem Alter ist selten sauber, vor allem was seine Gedanken anbelangt.“
Maxim gefielen ihre Worte nicht. 
„Ich bin volljährig, also ein Mann.“
Sie lachte schallend. 
„Reife hat selten etwas mit dem Alter zu tun.“
Würde Benny sie beide beobachten, versuchte er sicher zu ergründen, wie es bei ihm lief. Wahrscheinlich dachte sein Kumpel jetzt, er hätte die Frau mit einem Witz zum Lachen gebracht. Also cool bleiben, trotz seiner Wut auf diese Bitch. Ein Lächeln, eine möglichst lässig wirkende Sitzposition einnehmen und er würde Benny in seiner Vermutung bestärken. War er irgendwo zu sehen? Maxim blickte flüchtig zum Eingang rüber, doch sein Freund schien unterwegs zu sein. 
„Ich weiß jetzt immer noch nicht, wie du heißt.“
„Anna!“
„Freut mich dich kennenzulernen, Anna.“
„Du amüsierst mich zumindest, Mäxchen.“
Die Frau provozierte ihn, das war ihm so noch nie passiert. Ein bisschen Frotzeln gehörte dazu, aber sie schien ihren Spaß daran zu haben. 
„Nenne mich bitte Maxi.“
Sie schüttelte den Kopf und zwinkerte ihm zu. 
„Ich nenne dich so, wie ich es möchte. Du kannst dich aber gerne wieder wegsetzen, wenn du dich dem Gespräch mit mir nicht gewachsen zeigst.“
Maxim holte tief Luft. 
„Du bist ganz schön arrogant.“
„Gutes Aussehen bringt diese Eigenart meistens mit sich, aber woher solltest du das auch wissen.“ 
Er schwieg einen Moment lang, wollte ihr nicht zeigen, wie sehr sie ihn mit ihren Worten traf. 
„Bist du oft hier?“ Überwand er sich schließlich.
„Hin und wieder mal, nur die Gesellschaft hier könnte besser sein.“
Der Junge wetterte auch diese Spitze ab, verzichtete auf eine Entgegnung und sah erleichtert Benny mit einem Tablett auf ihren Tisch zukommen. 
„Bitte schön. Trinken sie Milch dazu? Ich hole ihnen gerne Neue.“
Bennys Frage war an die Frau gerichtet, dennoch war es Maxim, der sie beantwortete. 
„Es wäre nett, wenn du dir die Mühe machen würdest, mein Bester.“
Die blonde Frau beobachtete den Kellner neugierig, der seine Emotion in diesem Moment nicht vor ihr verstecken mochte. Sie wartete einen Moment lang ab, bis sich die Bedienung wieder vom Tisch entfernt hatte, dann fragte sie Maxim.
„Ist das so eine Art Contest zwischen euch und ich bin der Preis?“
Maxim lachte. 
„Dann hätte ich von vornherein gewonnen. Er ist viel zu feige dich anzumachen.“
Sie blickte dem Kellner nach, der gerade wieder im Gastraum verschwand.
„Feige, oder er hat vor mir Respekt.“
„Respekt? Glaub mir, ganz sicher nicht. Schaut halt nicht aus der Junge, was soll´s.“
„Er hat also keine Freundin?“ Fragte die Lederfrau direkt.
„Nein, natürlich nicht. Warum interessiert dich das?“
„Ich finde ihn süß. Eigentlich wäre mir seine Gesellschaft viel lieber als deine.“
Maxim hob seine Schultern, schob seinen Stuhl zurück und stand auf. 
„Schade um den Kaffee, aber was soll. Erstick dran.“
Sie winkte ihm hinterher. 
„Tschüss und bis zum nächsten Mal, Mäxchen.“
Er drehte sich zu ihr um, ging aber rückwärts weiter. 
„Nächste Mal? Ganz sicher nicht, wenn sich das vermeiden lässt.“
Geschickt wich er einem Stuhl aus und verschwand im Gebäude. 
„Und?“ Benny konnte sich die Frage nicht verkneifen, obwohl er immer noch sauer auf seinen Kumpel war. Der setzte sich zu ihm an die Theke und zog einen Stapel Zeitungen zu sich heran. 
„Ihre Telefonnummer habe ich, aber ob ich sie daten soll? Scheint ziemlich durchgeknallt zu sein die Alte, von daher lasse ich vielleicht doch lieber die Finger von ihr.“
Benny blickte aus dem Fenster und beobachtete die Frau, die relaxt in der Sonne saß und entspannte. Maxi hatte es also wieder einmal geschafft. Ob er Martha abschießen würde für sie? Vielleicht könnte er dann seine Ex trösten? In dem Moment wo er diesen Gedanken zu Ende gebracht hatte, schämte er sich auch schon für ihn. Restverwerter? Ach man, das war doch alles Scheiße. 
Er brachte einem älteren Ehepaar ein kleines Frühstück, das diese sich teilen wollten, da begegnete er seinem Schwarm im Flur vor den Toiletten. Er hatte sie vorhin gar nicht reinkommen sehen. Sie blieb vor ihm stehen, schenkte ihm ein Lächeln und schien etwas von ihm zu wollen. 
Wie geil sie aussah. Wie üppig ihre Figur auf ihn wirkte. Sie war purer Sex, er hatte solch eine Frau wie sie noch nie zuvor gesehen. 
„Könntest du mir den Geschäftsführer schicken?“
Benny erschrak. Hatte er sie vielleicht zu penetrant angegiert? Was, wenn sie sich von ihm belästigt fühlte? Er wurde rot, stammelte herum, wollte sie fragen, ob er etwas falsch gemacht hatte. 
„Wenn sie mit meinem Service unzufrieden …“
„Ich bin wieder draußen. Du weißt ja, wo ich sitze.“ Unterbrach sie ihn mit einem spöttischen Unterton. 
Benny war auf seinen Job angewiesen. Wenn er ihn verlor …, seine Mutter würde ausflippen. 
Maxim unterhielt sich mit ein paar Schülerinnen in ihrem Alter, zeigte seine charmanteste Seite und wilderte unter ihnen wie der Wolf in einer unbewachten Schafherde. Sie lagen ihm zu Füßen, jetzt schon, nach den wenigen Minuten in denen er mit ihnen gesprochen hatte. 
Lässig kam er zur Theke rüber, bestellte für sich und seine neuen Bekanntschaften und bemerkte die Missstimmung seines Freundes. War Benny immer noch sauer? Mein Gott, konnte der sich anstellen. 
„Ich treffe sie nicht, okay? Zufrieden?“
Benny winkte ab. 
„Du, ich glaube sie beschwert sich gerade über mich. Sie hat nach dem Häger gefragt.“
„Deinem Chef?“ 
Maxim blickte an dem Freund vorbei und bemerkte den Geschäftsführer des Ladens, der in diesem Augenblick den Gastraum betrat und auf sie zugeeilt kam. Der war ein ziemlich schmierig und unsympathisch aussehender Mann. Ein eingebildeter Egozentriker, der seine ganze Bedeutung aus seinem Lokal zog. 
„Wenn man vom Teufel spricht!“
Benny drehte sich abrupt um, der Geschäftsführer stand bereits hinter ihm. 
„Bring zwei Frühstücke zu der Dame draußen an Tisch drei, Benny. Und lass deine Schürze hier, ich mache für dich weiter.“
„Clemens, ich …“
„Jetzt hau schon ab! Man lässt die Gäste nicht warten.“
Die beiden Freunde tauschten verwirrte Blicke aus. Weder Maxim, noch er selbst, konnten sich einen Reim darauf machen, was die Frau dort draußen von ihm wollen könnte.
Benny versuchte vergeblich, einen klaren Gedanken zu fassen. Stolperte in Richtung Küche, zog seine Schürze aus und lud sich die beiden Tabletts auf. Was sollte das jetzt alles? Er blickte unruhig durch die Tür nach draußen, beobachtete sie einen Moment lang und überwand sich. 
„Sie haben zwei Frühstücke bestellt?“
Sie schwieg, wartete bis er das Essen abgestellt hatte, und deutete dann auf einen der Stühle am Tisch. 
„Setz dich!“
Benny starrte die hübsche Frau entgeistert an. 
„Wie bitte?“
Sie zog den neben ihr stehenden Stuhl vom Tisch weg und deutete auf dessen Sitzfläche. 
„Setz dich! Du wolltest mich kennenlernen, hat mir dein Freund erzählt, also zier dich nicht so.“
„Ich …“
Die Blondine wartete geduldig, bis er seine Beherrschung zumindest zum Teil wiedergefunden hatte. 
„Wenn du mich jetzt hier allein sitzen lässt, stehe ich ziemlich blöde da, nicht nur vor deinem Chef, sondern auch vor deinem Kumpel.“
Benny ging ein Licht auf. Wahrscheinlich wollte sie Maxim eifersüchtig machen, so musste es sein.
„Wie ist euer Frühstück? Auf der Karte hat es sich ganz vielversprechend angehört.“
Ihre Stimme klang wie ein Traum. Selbstbewusst, leicht schnippisch, eine Frau, die auf jeden Fall Klasse besaß.
Benny zögerte, dann setzte er sich. Was soll´s. Ein Frühstück mit solch einer Madame? Er wäre blöd gewesen, wenn er es ausgeschlagen hätte. Sie hat den Häger gebeten, ihn freizustellen? Was hatte Maxi mit ihr angestellt, dass sie solch ein Theater seinetwegen veranstaltete? Lag es vielleicht an den Mädchen, die er gerade anbaggerte? Wahrscheinlich versuchten sich diese Weiber, gerade gegenseitig auszustechen, um ihm zu gefallen. 
„Ich kann mit ihm sprechen, wenn du möchtest.“ Benny war wie selbstverständlich ins „Du“ verfallen.
Die Frau sah ihn entgeistert an. Selbst jetzt wo sie nach den Brötchen im Korb griff, ließ sie ihre schwarz ledernen Handschuhe an. 
„Mit wem? Mit deinem Chef? Da ist, glaube ich zumindest, alles geklärt.“
Benny staunte. 
„Ich meinte eigentlich den Maxi. Du hast ihm doch deine Nummer gegeben und er …“
Sie lachte schallend auf. 
„Das hat er dir erzählt?“
Der Junge nickte verstört. 
„Der ist echt nicht schlecht. Respekt, dein Freund hat es wirklich drauf. Greif zu, sonst wird das Essen noch warm.“
Sie lächelte. 
„Weshalb wollten sie …“
Weshalb siezte er sie jetzt wieder? Warum stellte er sich bei Frauen immer so dämlich an?
„Ich heiße Anna. Freut mich sehr, dich kennenzulernen.“
Sie reichte ihm ihre Hand, ohne sich den Handschuh vorher ausgezogen zu haben. Ihn störte das nicht weiter und so griff er zu. 
„Benny. Freut mich.“
Mit dem Brötchen in der Hand deutete sie auf sein Tablett. 
„Wollen wir jetzt essen? Ich habe wirklich Hunger.“
„Warum bin ich hier, Anna? Ich kapiere das immer noch nicht. Sorry, aber das lässt mir keine Ruhe.“
Die Frau blickte ihm in die Augen. Es war so krass, sie schienen sich regelrecht in sein Hirn hinein zu brennen. 
„Maxim hat mir erzählt, dass ich dir gefalle. Und weil du dich nicht getraut hast, dachte ich mir, gut, spreche ich dich halt an.“
Aber warum?
„Du bist süß. Und ich glaube, du hast einen gesunden Respekt vor Frauen, das imponiert mir.“
„Und mein Chef gibt mir deshalb frei?“
„Scheint so. Vielleicht ist er ein Romantiker?“ Sie lächelte, schnitt ihr Brot auf und bestrich es mit Butter. 
„Mal im Ernst, Benny. Ich will deinem frechen Freak, den du Freund nennst, eine kleine Lektion erteilen. Also frühstücke mit mir, genieße die Zeit in der du mit mir zusammen sein darfst und erzählst es danach ruhig deinen Freunden, einverstanden?“
Benny schloss seine Augen und sog tief die Luft in seine Lunge. Also hatte er sich doch nicht geirrt. Sie schien zwar wirklich nicht an Maxi interessiert zu sein, aber dennoch blieb er Mittel zum Zweck. Sollte er jetzt gehen? Oder einfach hier bei ihr sitzen bleiben und mit ihr zusammen essen? Er musste ja nicht mit ihr reden und konnte sie aus nächster Nähe weiterhin angaffen. Er lachte sich selbst aus in diesem Moment. 
Er griff in den Brötchenkorb, nahm sich eine Brezel und schnitt sie geschickt in zwei Hälften. Danach bestrich er diese mit Butter und Quark, riss eine Scheibe Käse entzwei und streuselte kleine Streifen davon auf das Backwerk. 
„Machst du mir auch so eine?“ Fragte die hübsche Frau an seiner Seite neidisch.
Sie griff in den Korb hinein und hielt ihm demonstrativ den Kringel hin. Er erklärte sich einverstanden, reichte ihr seinen und fing von neuem an. 
„Studierst du?“ Fragte sie ihn. 
Benny empfand ihre Frage als unangenehm. Er hatte ja nicht mal das Abitur gemacht. 
„Ich arbeite hier erst einmal als Ungelernter, nächstes Jahr fange ich dann meine Ausbildung an.“
Er betrachtete sie eingehend, während sie kaute und sein Blick blieb eine verräterische Sekunde zu lange an ihrem Ausschnitt haften. 
„Möchtest du von ihnen ein Foto machen? Vielleicht für später, wenn du wieder zu Hause bist?“
Benny wurde rot, gerade in dem Augenblick, wo er sich ihr gegenüber einigermaßen selbstbewusst geben konnte. 
„Sie sehen halt toll aus.“ Versuchte er, seinen Fauxpas vor ihr zu entschuldigen.
Sie hatte gerade in die Brezel gebissen, wollte auflachen und verschluckte sich. Er musste ihr mit der flachen Hand auf den Rücken klopfen, damit sie sich wieder fing. 
„Du, das reicht, normalerweise ist das mein Part. Aber danke.“
Er verstand nicht, was sie meinte und fragte nach. 
„Ich arbeite als Domina.“ Erklärte sie ihm ungeniert. 
Benny blickte sie seltsam an. Er konnte mit dem Begriff nichts anfangen. 
„Und was macht man da so?“
Dieses Mal zeigte sie ihm ihr Erstaunen. 
„Das weißt du nicht?“
Benny war tatsächlich ahnungslos. Er musste seltsamerweise an ein Kloster denken, als er diesen Begriff gehört hatte. 
„Und BDSM oder SM sagt dir auch nichts?“
Er hob die Schultern. Wenigstens lachte sie ihn nicht wieder aus.
„Ich bin eine Peitschentante. Eine die ihren Kunden zeigt, wie unartig sie waren. Klingelt es jetzt bei dir?“
Bennys Augen weiteten sich. Mein Gott war er blöd. Natürlich kannte er solche Frauen. 
„Die gibt es wirklich?“

Sie lächelte und legte ihre Hand über seinen Unterarm. „Du bist süß, ehrlich jetzt. Hast bisher nur normale Pornos geguckt, was?“
„Du verarschst mich jetzt wieder, oder?“
Sie deutete auf das Kaffeekännchen, damit er ihr nachschenkte.
„Nein, tue ich nicht. Ich werde umfassend ausgebildet und muss dafür auch bezahlen.“
„Krass. Und was lernt man da alles?“
Sie lehnte sich zurück. Irgendwie tat es Anna gut, sich vor dem Jungen nicht verstecken zu müssen. 
„Da ist vieles wichtig. Dein Auftreten vor dem Kunden, wie man ein Vorgespräch führt, sich dem Gast gegenüber absichert, Anatomie, Psychologie und dann eben die ganzen Praktiken und Rollenspiele.“
Benny verstand nur Bahnhof. 
„Und wenn du fertig bist, musst du dann eine Prüfung machen?“
Sie riss sich mit aller Gewalt zusammen, um ihm, ohne dabei laut auflachen zu müssen, antworten zu können. 
„Ja, genau. Dann bin ich staatlich anerkannte Diplomdomina.“
„Ah, okay. Wusste ich nicht, dass es so etwas gibt.“
Er glaubte ihr! Sie fasste es nicht. Ihr Lachen dröhnte durch den Garten. 
„Du ich gehe besser. Danke für das Frühstück.“ Benny erhob sich hastig und wollte nur noch gehen. 
Sie schaffte es gerade noch, ihn an seinem Kapuzenpulli festzuhalten, und zog ihn zurück. Sie war kräftig und wahrscheinlich sogar schwerer als er. 
„Jetzt hock dich wieder hin!“
Er kämpfte mit sich, wollte nicht die ganze Zeit von ihr nur verspottet werden. 
„Ich genieße das gerade sehr mit dir. Wenn ich dich da ein wenig ärgere, nimm es mir nicht krumm. Ich habe im Moment kaum jemanden, mit dem ich mich normal unterhalten kann. Ich muss rund um die Uhr meine Rolle spielen und noch zusätzlich die Ersatzmutter für meinen Bruder.“
„Ersatzmutter? Wo sind deine Eltern?“
„Du, das ist nicht mein Wunschthema, einverstanden?“
Benny signalisierte Verständnis und widmete sich wieder seiner Brezel. 
„Wie alt bist du?“ Fragte sie Benny. 
„Achtzehn, in ein paar Monaten neunzehn.“ 
Sie lehnte sich zurück und blinzelte ihm zu. Er konnte sich an dieser Frau einfach nicht sattsehen. 
„Und du?“
Sie lächelte, hielt sich die Hand über die Stirn, um von der Sonne nicht geblendet zu werden, und blickte ihn erwartungsvoll an. 
„Was schätzt du denn?“
Dieses Mal war es Benny, der lachen musste. In diesem Punkt schienen alle Frauen gleich zu sein, sogar eine Domina wie sie. Er wollte höflich sein und nicht zu weit nach oben greifen. 
„26 Jahre?“
Sie schien sie über seine Antwort zu ärgern, blickte an ihm vorbei und schwieg. Sie griff nach ihrer Tasse und nahm einen Schluck daraus. 
„Entschuldige, vielleicht 24?“ Benny ahnte nicht, warum sie solch ein Problem mit seiner Schätzung hatte. 
„Ich bin noch nicht mal 21, Benny.“    
„Echt jetzt?“ Seine erste Schätzung war 30 gewesen.
„Du schaust halt reif aus, na und? Du bist eine Frau, wo andere noch Mädchen sind. Ist doch cool.“
Sie antwortete nicht und deutete stattdessen auf die beiden Tabletts. 
„Fertig?“
Benny ärgerte sich. Anscheinend hatte das Frühstück jetzt ein abruptes Ende genommen. 
„Ja, okay.“
Anna griff in ihre Jackentasche hinein, zog ein üppig dimensioniertes Portemonnaie daraus hervor und reichte es ihm. 
„Machst du die Rechnung klar?“
Benny lächelt. 
„Gib mir zwanzig Euro, dann bringe ich dir den Rest wieder.“
Sie befolgte seinen Vorschlag und reichte ihm den blauen Schein. Krass, nach so kurzer Zeit schien sie ihm wirklich zu vertrauen.
Anna wartete im Gastraum darauf, dass Benny das Frühstück bezahlt hatte. Maxim hatte sich mit seinen Mädchen an einen Tisch gesetzt und sah immer wieder zu ihr rüber, sie konnte sich denken, dass sie das Gesprächsthema war. 
„Wollen wir los?“ Meinte Benny schüchtern. 
„Aber gerne doch.“
Sie griff nach seiner Hand und ging voraus, mit der anderen winkte sie Maxim und seinen Begleiterinnen zu. 
„Tschüss, Mäxchen. Und vergiss nicht mich anzurufen!“ Anna lachte und auch Benny grinste von einem Ohr zum anderen. Sein Freund zeigte unverhohlen seine Wut in diesem Moment. 
Sie gingen ein paar Schritte, Anna blieb stehen und wartete darauf, dass es Benny ihr gleichtat. Er sah sie fragend an und hielt jetzt ebenfalls. Seine Unsicherheit Anna gegenüber war wieder ähnlich quälend für ihn, wie zu Beginn ihres Kennenlernens. 
„Du, es hat mir Spaß gemacht, aber ich muss jetzt.“ Stellte Anna trocken fest. 
In seinem Gesicht fing es zu arbeiten an. Es war halt doch alles nur Show gewesen. Hatte er wirklich die Hoffnung gehabt, dass sich solch eine Frau für ihn interessieren könnte?
„Stimmt was nicht?“ Fragte sie ihn spöttisch, die Veränderung seiner Stimmung deutlich in seinem Gesicht lesend. 
Er verneinte. 
Sie lächelte, trat an ihn heran und bot ihm ihre Hand an. 
„Tschüss dann. Hat mich gefreut, Benny.“
„Ciao.“ Erwiderte er mit gebrochener Stimme, schüttelte ihre Hand und wollte sich abwenden, ihr auf keinen Fall zeigen, wie verletzt er sich in diesen Moment fühlte. Er ging die Straße runter, bog in die nächste Seitengasse ein und setzte sich auf den Sims eines kleinen Schaufensters. 
Warum ging ihm das so nahe? Weil sein Wunsch gerade zur Illusion geworden war? Sie hatte ihm ja nicht einmal etwas vorgemacht. Benny ärgerte sich über sich selbst. Zeigte er sich sonst so verletzlich? Scheiße, er hatte einfach kein Händchen für Frauen. 
Er senkte den Blick, beobachtete zwei Ameisen, die durch einen Spalt zwischen den Pflastersteinen eilten und gab sich dabei weiter seiner schlechten Stimmung hin. Sollte er vielleicht zurück und weiterarbeiten? Nein, er gönnte Maxi diesen Triumph nicht. Und lügen, wie es sein Freund getan hatte, kam für ihn nicht in Frage. 
„Wusste ich es doch. Du schiebst jetzt Trübsal wegen mir, oder?“
Er hob seinen Kopf und zeigte sich überrascht, war sie ihm wirklich nachgegangen?
„Wollen wir noch ein wenig durch die Stadt gehen? Ich habe aber wirklich nur noch eine halbe Stunde.“
Benny blickte zu ihr auf. 
„Du, ich …“ So sehr er sich auch anstrengte, er fand nicht die richtigen Worte, um sich ihr zu erklären. 
„Hast dir irgendwie Hoffnung gemacht, oder?“ Ihre Stimme klang in diesem Moment ernst. Er glaubte sogar, so etwas wie Mitleid in ihrer Stimmlage finden zu können. Aber diese Vermutung verschlechterte seine Stimmung noch zusätzlich.
Wollte sie ihn wieder nur verarschen?
„Und wenn es so wäre? Ich meine, die Hoffnung stirbt zuletzt, oder?“
Sie blickte auf ihn herunter und schien nachzudenken. 
„Ich würde gerne mit dir ein wenig spazieren gehen. Aber ich mag bei dir auch keine Illusionen wecken. Das liegt nicht an dir, glaubst du mir das? Ich würde mich sogar darüber freuen, wenn du ein Mann wärst, dem das reichen täte.“
Benny glaubte nicht, dass sie ihn jetzt wieder anlog oder verletzen wollte. Also was zögerte er noch? Sie bat darum und er durfte noch eine halbe Stunde lang, Zeit mit ihr verbringen. 
Sie lächelte, wartete darauf, biss er aufgestanden war und ging mit ihm zusammen weiter die Gasse hinauf.

 

Lydias Verhör

So sehr Anna auch die Erinnerung an diesen Jungen aus ihrem Kopf herausdrängen wollte, es gelang ihr nicht. Egal ob sie mit Ralf spielte, sich mit Katrin unterhielt oder mit Zati trainierte, immer wieder kehrten ihre Gedanken zu ihm zurück. Selbst während der letzten Session mit Laval, in dem sie ihren Chef in einen fast kritischen Zustand gebracht hatte, musste sie an Benny denken. 
Lydia spürte, dass ihre Herrin etwas bewegte, zu offensichtlich waren deren Verhaltensveränderungen gewesen. Haderte sie wieder mit der Rolle, die ihr Pierre zugedacht hatte? Gerade jetzt wo sie solche enormen Fortschritte gemacht hatte? Die Sklavenfrau erinnerte sich gerne an die letzte Session zurück, in der die Domina sie so intensiv gequält und gefordert hatte. Zumal sie gespürt zu haben glaubte, dass Anna selbst Gefallen an ihrer Rolle gefunden hatte. Das Mädchen besaß ein sadistisches Wesen, nur schien sie mit der Isolation einer Domina nicht gut zurechtzukommen. 
„Was ist los? Hast du nichts zu putzen?“
Lydia erschrak. Anna hatte bemerkt, dass sie von ihr beobachtet wurde.
„Entschuldigt bitte, Herrin.“
Die Worte der jungen Frau schienen regelrecht im Kopf der Sklavin zu explodieren. Sie ahnte, dass Anna nun ihre Rolle spielen würde, schließlich hatte sie einen Fehler begangen. 
Anna erhob sich aus dem Sessel am Fenster und schritt langsam auf das nackte Sklavenmädchen zu. 
„Komm! Wir gehen rüber.“
Lydias ganzes Wesen, versuchte sich auf das Kommende, einzustellen. Anna würde sie wieder stundenlang peinigen, ihr Schmerzen zufügen, ihr demütigende Aufgaben stellen und ihre masochistisch-devote Seele das geben, was sie sich so sehr wünschte. Der Schmerz würde die Sklavenfrau in andere Sphären der Eigenwahrnehmung transportieren, das verströmte Adrenalin sie in einen Rausch versetzen, der über die Jahre für sie zur Sucht geworden war. Sie konnte sich kein anderes Leben mehr für sich vorstellen, als eines, in dem sie sich komplett in die Verantwortung eines anderen Menschen begab. 
Ihre Domina wirkte heute nicht wie sonst. Keine Ohrfeige, kein Tritt, kein Ziehen an ihrem Sklavenring, nichts deutete darauf hin, dass ihr Spiel nun gleich beginnen würde. Trotzdem hatte Lydia Angst und eine Spannung füllte ihren Körper aus, mit der er versuchte sich auf alles, was mit ihm angestellt werden würde, vorzubereiten. 
Anna schloss die Tür zur Nachbarwohnung auf, ließ Lydia an sich vorbei in die Wohnung kriechen und befahl ihr aufzustehen. Der enge Latexoverall schien der Domina etwas zu eng zu sein und so griff sie sich ungeniert in den Ausschnitt ihres Dekolletés um ihren Brüsten etwas Freiheit zu verschaffen. 
„Hilf mir mit dem Tisch, Lydia!“
Den einfachen Bürotisch hatte Laval vor drei Tagen in das Studio bringen lassen, während Anna bei ihm gewesen war. Sie sollte mit seiner Hilfe eine Art von Rollenspiele üben, das Verhör genannt wurde und anscheinend beliebter war, als es sich Anna vorgestellt hatte. Das physische Quälen trat in den Hintergrund, das psychische bekam dafür eine besondere Gewichtung. 
Zusammen verschoben sie das schmucklose Möbelstück ein paar Meter und in diesen Moment schien es keine besondere Rollenverteilung zwischen den Frauen zu geben. Anna holte ihren Bürostuhl und schob ihn an Ort und Stelle, während Lydia einen einfachen Holzschemel holen sollte, um ihn auf der gegenüberliegenden Seite des Tisches abzustellen.
Die Sklavin konnte sich immer noch keinen Reim darauf machen, wozu die Herrin den Tisch verrückt hatte, den rein von der Räumlichkeit, hätte man an der alten Stelle viel mehr Platz gehabt. 
„Kann ich dich was fragen?“
Lydia glaubte, ihren Ohren nicht zu trauen. Anna fragte sie, als ob sie eine normale Frau wäre, die ihr gegenüberstand. 
„Ja, Herrin.“
Anna blickte sie kritisch an. 
„Das Gespräch bleibt unter uns, versprich es mir! Ich glaube, in der letzten Woche habe ich dir bewiesen, dass ich dir das geben kann, was du dir wünschst, oder etwa nicht? Sieh es als kleine Gegenleistung.“
Lydia musste ihr Recht geben. Ihre Beziehung zueinander hatte sich vollkommen gewandelt und Anna gebot mit strenger Hand über sie, bestrafte und peinigte sie nach Belieben und dass mit einer ungeahnten Kreativität. Laval hatte sie zwar immer mal wieder zu sich geholt, um ihren Neigungen gerecht zu werden, aber solche Treffen waren für sie Tropfen auf den heißen Stein. Nur eines hatte er ihr geben können, das ihr die Domina weiterhin vorenthielt, Sexualität. 
„Das werde ich, Herrin.“
Anna konnte nicht anders, sie musste mit jemanden reden und das sofort. So schön die Stunde mit diesem Benny auch gewesen war, so sehr hatte sie dabei auch ihre sozialen Defizite gespürt, die sie jetzt umso mehr belasteten. Sie erinnerte sich an den Bummel mit dem Jungen durch die Altstadt, ihre lockere Unterhaltung, dass Lachen welches immer wieder aus ihr herausgebrochen war, wenn er sich ihr gegenüber unsicher gezeigt hatte. Er war süß und hatte ihr ganzes Denken für sich eingenommen. Ein Männchen, kein Mann, kleiner als sie und dennoch für sie begehrenswert. Keine Ahnung warum das so war. 
Sie konnte sich noch gut an ihren Abschied erinnern. Benny hatte sie schüchtern nach ihrer Telefonnummer gefragt und sie hatte ihm diese verweigert. Auch seine wollte sie nicht haben, was ihm den Glauben an das Erlebte genommen hatte. Es tat ihr weh, ihn in diesen Moment so zu quälen, aber sie hatte sich einfach nicht vorstellen können, wie es zwischen ihnen hätte weitergehen sollen. Denn das was Laval von ihr verlangt, kam für Benny einfach nicht in Frage. Sie konnte ihn nicht zu einem Objekt degradieren und ihm die Persönlichkeit nehmen, die sie gerade erst zu schätzen gelernt hatte. 
„Hast du Paare kennengelernt, die SM praktizieren?“
Die Sklavin wurde hellhörig. Daher wehte also der Wind. 
„Ja, einige.“
Die Domina schraubte beiläufig zwei derbe Vibratoren in die Sitzfläche von Lydias Hocker hinein, führte deren Drähte umsichtig um den Tisch herum und verband ihre Enden mit der kleinen Steuereinheit, die sie schon beim letzten Mal benutzt hatte. 
„Und in was für einer Konstellation?“
Lydia ahnte, in welche Richtung Annas Frage abzielte. 
„Meist Gebieter und Sklavin.“
Die Domina zögerte, dann fragte sie nach. 
„Und andersrum nicht?“
Die Domina ging zu einem der Gestelle, nahm von ihm eine schwarze Rolle herunter und breitete vorsichtig zwei Matten auf den Tisch aus, die sie anschließend ordentlich über die Sitzfläche des Hockers legte. Sie mussten verrutschen können, sonst war die Gefahr zu groß, dass Lydia sich große Wunden riss. 
Die Sklavin blickte erschrocken auf die kleinen silbrigen Dornen, mit denen die Domina den Schemel gepolstert hatte. Sie würden das Sitzen für sie zur Qual werden lassen, dessen war sie sich gewiss.
„Doch, schon, nur ist das relativ selten.“ Brachte sie mühsam heraus.
Anna schien ihre Antwort nicht zu gefallen. 
„Und wie sieht so ein Paar dann aus?“
„Warum fragt ihr mich das, Herrin?“
Sofort eilte die Lederfrau herbei und schmetterte der Sklavin ihre rechte Hand ins Gesicht. Lydias Kopf wurde von der Wucht des Schlages zur Seite gerissen und sofort begannen ihr die Tränen aus den Augen herauszuquellen. 
„Ich stelle die Fragen, richtig?“
„Ja, Herrin.“
Annas Gesicht spiegelte jetzt eine einzige Drohung wider und Lydia durchlebte einen Moment purer Angst. Die Domina trat an ihr vorbei und nahm etwas von einer an der Wand angebrachten Hakenleiste herunter. Sie stellte sich hinter die Sklavin und führte erst Lydias rechten Arm nach hinten, in dem sie deren rechtes Handgelenk packte, dann widmete sie sich dem Linken. Gerne hätte sich die Sklavin umgesehen, aber als sie den Stoff auf ihrer Haut fühlte, den die Domina über ihre Arme streifte, wusste sie Bescheid. Ihr wurde ein Monohandschuh angelegt. 
„Also?“
Lydia musste sich nach vorne beugen, als die Domina das Ende des Fesselstücks nach oben zog. Jetzt wusste auch die Sklavin, warum der Tisch von ihnen verrückt worden war, er stand jetzt genau unter dem Deckenhaken. 
„Wie bei anderen Paaren auch, meist im Privaten oder bei Treffen. Selten das sich offen dazu bekannt wird.“
Anna holte eine Leiter, nahm einen Seilzug zur Hand und befestigte ihn an dem Deckenhaken. Es sah absurd aus, diese bizarre Erscheinung bei solch einer bodenständigen Handlung zuzusehen. 
„Aber Solche gibt es doch auch?“
Lydia schüttelte ihren Kopf. 
„Ich habe noch nie eins kennengelernt.“
Anna führe ein weißes Seil durch die Rolle und verknotete eines seiner Enden mit dem Ende von Lydias Monohandschuh. 
„Ich habe einen Jungen getroffen.“
Anna reute es, dass sie sich Lydia offenbart hatte. Sie zog an dem Seil und sofort ging die Sklavin erst in die Beuge, dann stöhnte sie auf, als die Domina den Zug weiter verstärkte. 
„Setz dich!“ Befahl sie der devoten Frau.
Lydia stöhnte, es wäre schon so sehr schwer für sie gewesen, die beiden Plugs in ihren Anus und in ihre Vagina aufzunehmen, aber mit dem Zug an ihren nach hinten gebundenen Armen, würde es zu einem Kunststück werden, von dem sie nicht wusste, ob sie dieses vollbringen konnte. 
„Ich bin keine Maschine, Lydia. Ich mag ihn und kriege ihn nicht mehr aus meinen Kopf.“
Lydia versuchte, ihren Leib auf die beiden Spielzeuge herabzusenken, doch musste Anna ihr dabei helfen, sonst hätte es mit dem Einführen nicht geklappt. Die beiden Toys waren einfach zu massiv dafür. 
„Verdammt ich bin zwanzig, da hat man doch einen Freund, oder etwa nicht? Daran ist nichts Verwerfliches.“ 
Sie herrschte die Sklavin an, die sich immer noch zögerlich bewegte. 
„Setz dich endlich hin!!“ Annas zornige Stimme trieb die Gefesselte an. 
Mit einem tiefen Grunzen und verkrampften Gesicht ließ sie sich mit ihrem ganzen Gewicht auf den Hocker nieder und dennoch dauerte es Minuten, bis sie darauf zum Sitzen kam. Feine Dornen drückten in ihre Haut hinein, hinterließen einen prägnanten Schmerz, der unangenehm und quälend für sie war. 
„Was soll ich machen, Lydia? Ihn noch einmal treffen?“
Lydia konnte sich nur schwer auf die Frage ihrer Herrin konzentrieren. Sie hatte genug damit zu tun, all die Reize zu verarbeiten, die regelrecht über ihr ausgekippt wurden und mit sich fortzureißen drohten. 
„Pierre würde das nicht gutheißen.“ Brachte sie mühsam heraus. 
Anna lachte laut auf. Es hörte sich gequält an, man konnte ihren ganzen Frust heraushören. 
„Dein Laval macht mir mein Leben zur Hölle. Ich bin für euch alle Mittel zum Zweck und wenn Ralfi nicht wäre …“
Sie brachte den Satz nicht zu Ende. Durfte ihre Laune nicht an der Sklavin auslassen, die sie am liebsten für ihre Wut verantwortlich gemacht hätte. 
„Wie heißt er?“ Fragte Lydia mit gequälter Stimme. Ihre Lage wurde für sie immer verzweifelter. 
Die Domina verzichtete auf eine zusätzliche Bestrafung für diesen Formfehler. 
„Benny. Ich habe ihn mir ausgesucht, um Lavals Aufgabe zu erfüllen. Aber ich kann das nicht so einfach, so ein Mensch bin ich nicht. Ich will ihn nicht in solch eine Rolle hineinzwingen.“
„Und wenn er sich selbst dafür entscheidet?“
Anna wurde hellhörig und gab Lydia etwas Leine. Die Sklavin stöhnte erleichtert und richtet sich ein Stück weit auf. 
„Und warum sollte er das tun? Das steckt in einem oder nicht?“
„Für Euch, Herrin. Für die Chance bei euch sein zu dürfen.“
Für Anna nur schwer vorzustellen, dass dieser energievolle und muntere Junge sich dafür entscheiden könnte. 
„Das ist doch aber genau das, worum es mit beim SM geht.“ Versuchte Lydia, ihr zu erklären. 
„Man gibt sich dem anderen hin. Und wenn er bereit dazu ist, ein Stück von sich  aufzugeben, liebt er euch wirklich.“
„Und ich mache ihn zum Dank zu meinem Maso und Sklaven?“
Die Sklavin blickte sie mit geröteten Augen an. 
„Wenn ihr euch beide darauf einlassen könnt, werdet ihr auch damit glücklich sein, Anna.“
„Wie hast du mich gerade genannt?“
„Entschuldigt bitte, Herrin. Ich wollte meinen Worten nur zusätzlichen Ausdruck verleihen.“
Anna ließ ihr diesen Fauxpas nicht durchgehen und verstellte die beiden Regler an dem Kästchen. 
Lydia kreischte auf, ging zu einem heiseren Keuchen über, dann zu einem sonoren Wimmern. Die beiden Spielzeuge in ihr führten jetzt ein Eigenleben, vibrierten und stießen in ihren Leib hinein, zogen sich zurück, weiteten und verkleinerten sich dann wieder. 
Sie bekam erst nach zwei langen Minuten eine Pause, als Anna die Intensität wieder herunter regelte mit denen sich die Spielzeuge in ihrem Unterleib bewegten. 
„Kann man wirklich mit SM glücklich sein?“ Aus Annas Stimme klang deutlich deren Zweifel heraus. 
Lydia war sich sicher. Dafür gab es genügend Beispiele. Wieder suchte sie den Blickkontakt zu ihrer Herrin, brauchte aber eine weitere Pause, bevor sie weitersprechen konnte. 
„Ja, das kann man. Die Beziehung zwischen Dom und Sub ist klarer, die Bindung zwischen ihnen viel gefestigter. Man vertraut sich, lässt sich fallen und erfreut sich am gemeinsamen Spiel.“
„Auch ich als Dom?“
Lydia nickte. 
„Sie führen ihn und zeigen ihm konsequent auf, wie er sie glücklich zu machen hat. Gerade sexuell werdet ihr so viel leichter zueinanderfinden.“
„Für dich stellt SM ein Allheilmittel da, oder?“
Lydia blickte sie traurig an. Ob der Schmerzen wegen oder aufgrund ihrer Frage, konnte Anna nicht sicher einschätzen. 
„Man muss schon den richtigen Partner dafür finden.“
Anna ahnte, worauf ihre Sklavin hinaus wollte. 
„Und den hast du noch nicht gefunden?“
Lydia schüttelte ihren Kopf.
„Was ist mit deinem Pierre?“ Annas Verachtung war kaum zu überhören. 
„Er wäre es, wenn er sich für mich entscheiden könnte. Aber das wird nie der Fall sein.“
„Und warum nicht?“
„Ein Mensch allein reicht ihm nicht.“
Anna zog an dem Seil, schätzte die Intensität von Lydias Qualen ein, drehte am Regler und schlug ihr dann eine harte Ohrfeige ins Gesicht. Die Masochistin würden zwar auch in ihr nicht die Partnerin finden, die sie sich wünschte, aber sie wollte sich Mühe geben, um ihr wenigstens einigermaßen gerecht werden zu können. 
Die Domina konzentrierte sich auf das Spiel mit ihrer Sklavin, quälte sie intensiv fast eine Stunde lang. Am Rande der völligen Erschöpfung gönnte sie der Sklavenfrau einen gewaltigen Orgasmus, der zusammen mit dem intensiven Schmerz einen ganz eigenen Reigen im Kopf Lydias vollführte. Beide Frauen waren zufrieden in diesem Moment, die eine, weil sie die aufgestaute Lust nach langer Zeit wieder ausleben durfte, die andere, weil sie für sich einen Hoffnungsschimmer erkennen konnte. 

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Kommentare

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... für diese Fortsetzung. Mitunter kommt es im reellen Leben vor, dass die dominante Frau Probleme im zwischenmenschlichen Bereich gegnüber der Herrenwelt hat. Insofern ist die Entwicklung dieser Geschichte sehr real beschrieben. Ich bin gespannt wie die Anbahnung zwischen Anna und ihrem vermeintlich Auserwählten fortschreitet. Bereits bei "Liebesbeziehung zu einer Domina" hast Du dieses Thema ja aufgegriffen, leider mit einem, wie ich finde, tragischen Ende. Da ja auch diese Geschichte bereits finalisiert ist hoffe ich inständig auf ein HappyEnd. Ich werde mich überraschen lassen. Herzliche Grüße von Robert

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... für diese Fortsetzung. Mitunter kommt es im reellen Leben vor, dass die dominante Frau Probleme im zwischenmenschlichen Bereich gegnüber der Herrenwelt hat. Insofern ist die Entwicklung dieser Geschichte sehr real beschrieben. Ich bin gespannt wie die Anbahnung zwischen Anna und ihrem vermeintlich Auserwählten fortschreitet. Bereits bei "Liebesbeziehung zu einer Domina" hast Du dieses Thema ja aufgegriffen, leider mit einem, wie ich finde, tragischen Ende. Da ja auch diese Geschichte bereits finalisiert ist hoffe ich inständig auf ein HappyEnd. Ich werde mich überraschen lassen. Herzliche Grüße von Robert

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