Zur Domina gemacht 2 Teil 3

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Liebe Leser, 

bevor ich den Teil 3 dieser Geschichte hier einstelle, einen kleinen Hinweis: 

Diese Geschichte wurde bereits auf Amazon unter meinem Pseudonym Madame Mala veröffentlicht. Da ich mich dem Forum hier sehr verbunden fühle, möchte ich auch hier meine Geschichten in ihrer Gesamtheit veröffentlicht sehen. Einige von Euch haben mich schon unterstützt und sogar die E-Books gekauft, für den Support und die Hilfe bin ich euch sehr dankbar. Natürlich würde ich mich über weitere Unterstützung, vor allem durch Rezensionen eurerseits freuen. 

Zur Domina gemacht 2: https://www.amazon.de/dp/B076VLCFRN

Zur Domina gemacht 3: https://www.amazon.de/dp/B07LD2NRDZ

Die Teile werden wöchentlich reingestellt, diese Geschichte ist bereits fertiggeschrieben. 

Für Kritiken und Hinweise auf Fehler wäre ich euch sehr dankbar. 

 

Gruß, ein frohes neues Jahr und eine Umarmung!

 

Eure Sena

 

5.  Ein neuer Sklave

Für Anna gab es zwei Gattungen von Sklaven. Diejenigen, die sie für die Erfüllung einer Fantasie bezahlten und solche, die sich in einem andauernden Verhältnis Führung, Demut und Qual von ihr versprachen. Der heutige Kunde war einer von Lavals vermittelten Masos. Extrem in seinen Wünschen, wirkte er auf die Domina unsympathisch und zeigte sich wortkarg. Er bezahlte für eine Fantasie und überließ es ihr für viel Geld, sie wahrwerden zu lassen. 

Ein altes stillgelegtes Schulgebäude stellte den heutigen Treffpunkt dar. Laval war derjenige gewesen, der es organisiert und seinem Bekannten vermittelt hatte. Der Chirurg besaß weitreichende Kontakte, wie er es auch bei diesem Termin eindrucksvoll unter Beweis stellte. 

Anna sollte heute in die Rolle einer jugendlichen Punkerin schlüpfen. Stark geschminkt, speckige Lederjacke, Netzshirt mit schwarzen BH, breitem Nietengürtel, dunkle Kampfhose und Springerstiefel, mimte sie die aufsässige Jugendliche, die nur destruktiv mit sich und ihrer Umwelt umzugehen wusste. So zumindest hatte man es in der Rollenbeschreibung von ihr gefordert. 

Ihr Kunde spielte dagegen einen artigen kleinen Schuljungen, fleißig, schüchtern, dabei sauber und ordentlich angezogen. Der Liebling der Lehrerschaft und damit das ideale Opfer für sie. Er wollte von der Punkerin misshandelt und vergewaltigt werden, dabei starke Schmerzen erleiden und von ihr das Gefühl vermittelt bekommen, von ihrer Boshaftigkeit regelrecht überrollt zu werden. 

Anna suchte sich noch einmal in ihren Gedanken vorzubereiten, lehnte sich lässig gegen die Spintreihe in der Umkleide und wartete darauf, dass ihr Kunde eintraf. Ob es sich wirklich bei ihm nur um eine Fantasie handelte? Oder hatte er in seiner Kindheit vielleicht Ähnliches durchleiden müssen? 

Sie hörte, wie sich im Gang Schritte näherten und schließlich ein in Hemd und Buntfaltenhose gekleideter Junge ängstlich um die Ecke der Eingangstür lugte. 

„Hey! Wichsschwein! Da bist du ja. Hast die Kohle mitgebracht, wie ich es dir befohlen habe?“

Der einen halben Kopf kleinere Junge nickte zögerlich, näherte sich dem Mädchen langsam und streckte mit zittrigen Arm ihr seine offene Hand entgegen.

Anna blickte verächtlich auf sie herunter und deutete vor sich auf den Boden. 

„Was stehst du noch so blöde rum? Zähle es mir vor, du Stück Scheiße!“

Dem Jungen kamen die Tränen, er ging vor ihr auf seine Knie herunter und breitete Kleingeld und Scheine im Wert von zwanzig Euro aus.

„Du traust dich her und bringst mir nicht das, was ich von dir verlangt habe?“ Fragte Anna ihn erstaunt, griff in die kurzgeschnittenen braunen Haare des Schülers und riss daran seinen Kopf nach hinten.

„Du solltest mir fünfundzwanzig Euro bringen, du Pissgesicht. Weißt du eigentlich, was das jetzt für dich bedeutet?“

„Bitte, Anna, ich bringe es dir morgen.“

Sie blickte ihn nachdenklich an, grinste und spuckte ihm einen großen Speichelfladen in sein Gesicht. 

„Hand drauf!“ Forderte sie ihn auf, in dem sie ihm ihre Rechte entgegenstreckte. 

Der Junge wollte sein Gesicht instinktiv von der Spucke befreien, zögerte und nahm dann von diesem Verlangen abstand. Stattdessen blickte er auf die ausgestreckte, behandschuhte Hand herunter, die sich vor seiner Brust befand. 

Einen Meter achtundfünfzig hoch, siebenundfünfzig Kilo schwer, war ihr Kunde wesentlich kleiner und um einiges leichter als sie selbst. Anna war für eine Frau ziemlich groß und schwer, dazu muskulös und kraftvoll. Attribute, die sie für ihren Beruf dringend benötigte, wie es sich auch jetzt, in dieser Situation zeigen sollte. 

Die feingliedrige, sehnige Hand näherte sich der ihren. Annas Gesichtszüge wirkte jetzt fast freundlich, dann aber griff sie abrupt zu, zerrte an seinem Arm und führte dabei eine halbe Drehung aus, den Körper des Jungen dabei mitreißend. Dann ließ sie ihn frei, so dass er durch den Schwung erst mit seinem Rücken, dann aber auch mit dem Hinterkopf gegen einen der metallenen Spinde krachte, die entlang der Wände aufgestellt worden waren. Sofort kam die Punkerin hinterher, schlug ihm harte Backpfeifen ins Gesicht und trat ihm mit ihrem rechten Knie in seine Weichteile. 

Ihr Opfer brach zusammen, doch hielt dieser Umstand sie nicht davon ab, es weiter mit ihren Schlägen und Tritten zu misshandeln. 

„Nicht mehr Schlagen, bitte!“ Wimmerte der Junge und hob seine Arme schützend vor sein Gesicht. Doch das aparte Gesicht der Punkerin zeigte nur ein höhnisches Grinsen, riss seine Arme weg und boxte ihm mit wohldosierten Schlägen Nase und Lippen blutig. Er kreischte vor Schmerzen auf, rief um Hilfe, doch unterband seine Peinigerin diesen Versuch, in dem sie aufstand, sich umdrehte und auf seinem Gesicht niederließ. Dabei kam sie mit vollem Gewicht darauf zum Sitzen, lehnte sich anschließend vor und zog dem Jungen Buntfaltenhose und Slip nach unten, um seine Genitalien freizulegen.

„Wah! What the fuck, was soll das denn?“ Stellte sie verblüfft fest.

„Warum hat dich Gott nicht gleich zum Mädchen werden lassen?“ Spottete sie und ließ ein heiseres Lachen hören. Dabei rieb sie mit ihrem vom groben Stoff verhüllten Schoß über sein Gesicht, während nur ein verhaltenes Geräusch von ihrem Opfer nach außen drang. Innerlich zählte die Domina die Sekunden, es war jetzt an der Zeit ihm Luft zukommen zu lassen. 

„Na? Macht dir das Spaß? So nahe warst du einer Muschi nur bei deiner Geburt, richtig?“

Sie lachte über ihren Scherz, während ihr Gesicht auf einmal konzentriert und angespannt wirkte. Es dauerte, bis sie es endlich geschafft hatte, einen Darmwind fahren zu lassen, und setzte diesen dem Jungen mitten ins Gesicht. 

„Schnupper ihn weg. Das wird künftig das Parfüm meiner Liebe zu dir sein.“ Verhöhnte sie ihn weiter. 

„Hat dir ein Mädchen schon mal an deinen Mikroschwanz gefasst? Wenn ja, wie hat sie ihn gefunden?“

Sie hob das tatsächlich nicht all zu große Glied zwischen Daumen und Zeigefinger ihrer rechten Hand an, beugte sich vor und betrachtete es von allen Seiten. 

„Weißt du was? Bevor wir uns weiter miteinander beschäftigen, zünde ich mir erst mal eine an. Du rauchst ja nicht, oder?“

Sie stand auf, setzte ihre rechte Stiefelsohle auf seinem Oberschenkel und stieg dann mit vollem Gewicht darüber hinweg. Der Junge kreischte auf, während sich sein Bauch hektisch hob und wieder senkte, um die Lunge mit Luft zu füllen. 

Anna hatte nie in ihrem Leben Zigaretten geraucht. Sie fand den Geschmack und Qualm widerlich, doch gehörte auch das Rauchen zu ihrer heutigen Rolle dazu. Benny hatte ihr am gestrigen Tag gezeigt, wie man paffte, ohne dabei all zu dilettantisch zu wirken. So versuchte sie, sich lässig eine Zigarette anzuzünden, holte das Zippofeuerzeug aus einer Tasche ihrer Lederjacke hervor und schlenderte dann zurück zu dem, auf dem Boden liegenden, Jungen. Sie ging neben ihm in die Hocke, sog noch einmal an dem Glimmstängel und betrachtete dessen glühende Spitze. 

„Mach deinen Mund auf! Ich möchte den Boden nicht vollaschen.“

Der Junge schloss seine Augen, öffnete seinen Mund für sie und ließ währenddessen weitere Tränen fließen. Anna aber streifte die Asche ab, natürlich nicht, ohne dabei mit der Glut seine Lippen zu berühren. Wieder heulte der Junge, kreischte vor Schmerz auf und krümmte dabei die Finger an seinen zittrigen Händen. 

„Stell dich nicht so an, war ja nicht mit Absicht.“ 

Die Punkerin erhob sich wieder, schlenderte lässig zu einem an der Wand hängenden Verbandskasten und nahm ihn von dort herunter. Sie öffnete ihn, kramte ein paar Päckchen daraus hervor und warf sie achtlos in Richtung des Jungen. Auch der Kasten flog schließlich hinterher, der nicht versehentlich in den Schoß ihres Opfers hinein krachte. 

„Uahhhhhh!“ Heulte er erneut auf, so dass sich seine Peinigerin genötigt sah, sich wieder auf sein Gesicht zu setzen. Dabei sog sie lässig an ihre Zigarette, fischte eine Zweite aus der Schachtel und legte sie sich zurecht. Unter ihrem Gesäß konnte sie das Gesicht des Jungen spüren und tatsächlich fühlte sie sich durch dessen Druck gegen ihre Scham latent erregt. War sie eine Sadistin? Bereitete ihr es Freude, ihn leiden zu lassen? Ja! Sie war eine. Es erregte sie tatsächlich, wenn sie Menschen quälen durfte. 

Noch einmal sog sie am Mundstück ihrer Zigarette und hob kurz ihren Po an, damit der Junge Luft holen konnte. Dann setzte sie sich wieder mit vollem Gewicht auf sein Gesicht, beugte sich vor und griff mit ihrer Linken nach seinen Hoden und Penis. Langsam und mit Bedacht geführt, näherte sich die glühende Spitze der Zigarette seinen kleinen blauen Kugeln. Anna umfasste sie mit ihrer freien Hand, sorgte dafür, dass sich die Haut des Hodensacks straffte, und drückte dann die Glut gegen sie. 

Der Junge unter ihr, versuchte ihren Po von seinem Gesicht wegzudrücken, doch war sie viel zu schwer für ihn. Stattdessen sog sie erneut an ihrer Zigarette, ließ deren Spitze aufglühen, um sie sogleich gegen das andere Testikel zu drücken. Wieder wand sich ihr Opfer unter ihr, doch zeigte sie weder Reue noch Gnade, wartete ein paar Sekunden ab und ließ ihn wieder die Möglichkeit zu einem Atemzug. 

„Na, kleiner Scheißer? Macht Spaß oder etwa nicht? Hätte nie geglaubt, dass mir deine kleinen Kronjuwelen doch noch so etwas wie Freude bereiten könnten.“ Mit diesen Worten streifte sie die Vorhaut seines Glied´s zurück und drückte die Zigarette auf seiner Eichel aus. 

Wie ein Rodeoreiter hielt sie sich auf seinem Kopf sitzend in Position, während ihr Opfer sich verzweifelt von ihren massiven Körper zu befreien suchte. Dabei drückte er sein Gesicht noch härter gegen ihren Schoß, was Anna ein erregendes Gefühl bescherte, dass sie fast für ihn hörbar zum Ausdruck gebracht hätte. 

„Ein Zigarettchen noch, ja? Das Rauchen macht mir heute besonders viel Freude.“

Sie hob wieder ihr Gesäß an, winkte mit ihrer rechten Hand zwischen ihren Beinen hindurch und zeigte ihrem Opfer ein breites Grinsen. Hastig schnappte der Junge nach Luft, doch bevor er etwas zu ihr sagen konnte, saß sie auch schon wieder auf seinem Gesicht. 

Anna ließ sich mit dem „Rauchen“ Zeit, quälte ihren Kunden intensiv und ohne schlechtes Gewissen und drückte ein zweites Mal die Zigarette auf dem Ende seiner Lunte aus, wie sie es ihm vorher angekündigt hatte. Dann endlich ließ sie von ihm ab, stieg von seinem schmächtigen Körper herunter und zeigte sich sichtlich zufrieden. Ihr Opfer aber wandte sich vor ihr auf den Boden, an der Grenze des für ihn Ertragbaren angekommen. 

„Geh wieder auf die Knie herunter und drücke den Kopf in deinen Schoß, kleines Arschloch.“ Säuselte sie mit sanft klingender Stimme.

Sie trat ihm in die Seite, um ihn aufzumuntern, und hastig versuchte er, ihren Befehl so schnell wie es ihm nur irgend möglich war nachzukommen. Zu groß war seine Angst, sie mit einer Weigerung noch zusätzlich zu provozieren. 

Sie schien zufrieden, ging lässig um ihn herum und trat dabei „versehentlich“ auf seine Hand. Dabei hatte sie genau Maß genommen und ihr ganzes Gewicht auf zwei seiner Fingerspitzen gestellt. 

Ein Wimmern, abgelöst von einem tiefen Aufschluchzen, gab sich Annas Opfer seinen Schmerzen hin, suchte sie zu ertragen, wohl wissend, dass sich diese Gefühle gleich wieder für ihn erneuern würden. 

„Versuch jetzt mit den Händen deine Füße zu berühren!“ Befahl ihm die sadistische Punkerin und unterstützte ihn, in dem sie sich auf seinem Rücken niederließ. Dabei blickte sie auf die Füße ihres Delinquenten herunter, hob beiläufig eine der Verbandspackungen auf und band ihm mit Hilfe der darin befindlichen Mullbinde Handgelenk und Fußknöchel auf seiner linken Körperseite zusammen. Dieses Spiel wiederholte sie auf seiner anderen Seite, prüfte den Sitz der Fesselknoten und schien zufrieden. Wehrlos bot ihr der Junge sein Gesäß an, ohne sich ihr dabei in irgendeiner Weise entziehen zu können.

„So. Zeit für den zweiten Akt, mein Süßer. Freust du dich?“ 

Anna ging neben seinem zur Seite gedrehten Kopf in die Hocke, blickte interessiert auf sein Gesicht herunter und kniff dem Knaben dann kraftvoll in die Wange. 

„Aber natürlich tust du das! Möchtest du Niete oder Leder?“

Der Junge blickte zu ihr auf, während ihm die Tränen über Nase und Jochbein herunterliefen.

„Ach, ich nimm die Nietenseite. Das hält dein Arsch schon aus.“

Sie zog den breiten Gürtel aus ihrer Kampfanzughose heraus, führte dessen Enden zusammen, holte vor ihrer Brust zu einem kraftvollen initialen Hieb aus und schlug mit der Nietenseite des Lederriemens auf den Po des Jungen ein. Der brüllte seinen Schmerz heraus, während sich seine Peinigerin regelrecht an ihm verausgabte. Streich, folgte auf Streich. Ohne Pause, ohne Unterbrechung. Minutenlang. Wie oft hatte sie ihn getroffen? Hundert Mal? Vielleicht auch zweihundert? Anna wusste es nicht und wollte dennoch nicht aufhören. Erst als sie sich den Schweiß von der Stirn herunterwischen musste und sein Brüllen ihr begannen in den Ohren weh zu tun, fand die Tortur für ihn vorerst ein Ende. 

Völlig außer Atem stützte sich die Punkerin auf dem Bündel Mensch ab und zeichnete dabei mit den Fingern ihrer rechten Hand die Schlagmale nach, die ihr Gürtel auf Rücken, Po, Schenkel und Sohlen hinterlassen hatte. Überall auf den getroffenen Stellen seines Körpers hatte sich die Haut tiefrot verfärbt, auf dem Po dabei sogar eine bläuliche Verfärbung angenommen. Blut trat an einigen wunden Stellen aus, die Anna jetzt mit Desinfektionsmittel und Wattepad´s behandelte.

„Wow! Hier sind ja auch Einweghandschuhe. Wollen wir ein kleines Arztspiel spielen? So als Wiedergutmachung? Ich gebe zu, dass mir gerade der Gedanke kam, es bei dir vielleicht ein wenig übertrieben zu haben. Ich meine wegen fünf Euro ...“

Sie ließ den Gummihandschuh vor dem Gesicht des Jungen herunterbaumeln, das nach links verdreht sich in einer für ihn ziemlich unbequemen Position befinden musste. 

„Haben dich eigentlich schon mal irgendwelche schwulen Freunde in den Arsch gefickt?“

Sie blickte ihn erwartungsvoll an. 

„Ich meine, mit solchen kleinen Kronjuwelen erwartest du doch nicht wirklich, eine Frau glücklich machen zu können, oder?“

Der Junge blickte bestürzt zu ihr auf, während sie demonstrativ den Gummihandschuh über ihre rechte Lederhand streifte. 

„Du, wir üben das und irgendwann werde ich dich mit meiner ganzen Faust ficken können. Es wird dir mit der Zeit gefallen, da bin ich mir eigentlich sicher.“

Sie lächelte ihm zu, strich mit der Gummihand über seine Lippen und Wange, um ihm anschließend die Nasenlöcher zuzudrücken. 

Der Junge gab einen grunzenden Ton von sich, während Anna von ihm abließ, wieder auf ihren Beinen zum stehen kam und sich über seinen Po beugte. Rücksichtslos drängte sie mit ihrer rechten Hand zwischen seine blaugefärbten Backen hinein, drückte Zeige- und Mittelfinger in seinen After und suchte anschließend auch noch den Ringfinger darin zu versenken. 

Sie ging dabei völlig in ihrer Rolle auf, schien alles an gesellschaftlichen Restriktionen und Erwartungen fallen lassen zu können und lebte eine Seite an diesem Kunden aus, die sich so intensiv wie jetzt, in ihrem Leben noch nicht gezeigt hatte. Es erregte sie, diesem Kunden ihren Willen aufzuzwingen, seine Angst zu spüren, sein Hoffen auf Erleichterung und die Enttäuschung, wenn sein Leid stattdessen für ihn immer unerträglicher wurde. 

Egal wie sehr ihr Opfer auch seinen Schließmuskel zu verengen suchte, sie drückte ihre Finger immer tiefer in seinen Anus hinein. Jetzt wollte sie es auch noch mit ihrem vierten Finger probieren, doch blieb es bei der bloßen Absicht. Selbst mit aller Gewalt vermochte sie es nicht, mit allen Fingern ihrer Hand in seinen After hinein zu drängen. Ihr Opfer aber stöhnte, wimmerte und heulte unentwegt, während sie ihn weiter vergewaltigte und mit der freien Hand in das wundgeprügelte Fleisch seiner beiden Pobacken grabschte. 

„Ach, egal. Scheiß drauf, du Muschi. Ich habe jetzt keine Lust mehr.“

Sie zog ihre Hand aus dem Anus des Jungen zurück, ging wieder vor seinem Gesicht in die Hocke und hielt ihm die Gummihand vor seinem Mund. 

„Hier! Zieh mir den Handschuh mit deinen Zähnen aus!“

Ein Würgen wurde laut, doch das sadistische Weib kannte kein Erbarmen, drückte erneut seine Nasenlöcher zusammen und presste ihm im Anschluss die Finger in den Mund hinein, sowie sich dieser zum Atmen geöffnet hatte. 

Wie sehr er mit den widerlichen Geschmack seines eigenen Kots kämpfte, wie sehr er mit seiner Beherrschung rang. Tränen liefen ihm über die Wangen herunter, seine Atmung ging in schnellen Zügen und immer wieder wurde das Würgen laut, mit dem er sich ihren Fingern zu entledigen suchte. 

„Das ärgert mich jetzt etwas, weißt du das eigentlich? Ich leiste Wiedergutmachung, in dem ich dein Arschloch fingere und du weigerst dich anschließend die Materialien zu säubern? Ist das vielleicht deshalb, weil du dich vor dir selber ekelst?“

Sie legte dem Jungen die Antwort in den Mund, wartete auf sein Kopfnicken und grinste ihn dann böse an. 

„Dachte ich es mir.“

Sie stand wieder auf, stellte sich breitbeinig über seinen Kopf, knöpfte ihre Kampfhose auf und zog anschließend auch noch ihren Slip nach unten. Ihr Opfer bekam von all dem nichts mit und erst, als sie in die Hocke ging, um ihren Urin über seinen Kopf herunterplätschern zu lassen, kam wieder Bewegung in seinen Leib. 

„Will mal sehen, wie du es damit hältst. Ich mache dich los, du schleckst meinen Sekt vom Betonboden auf und dann darfst du nach Hause gehen. Bringst mir dann morgen meine fünfundzwanzig Euro mit, ja? Sonst müsste ich mal richtig böse zu dir sein und das wollen wir doch beide nicht.“

Der Junge schluchzte auf, während die Punkerin seine Fesseln löste, zog mühsam seine beiden Arme nach vorne, um sich auf sie abzustützen, und rollte sich dann auf seine Seite. Anna drückte ihm ihre Stiefelspitze gegen die Wange, stellte ihren Stiefel im Anschluss neben die Urinlache und befahl ihm, endlich mit dem Auflecken zu beginnen. Doch nur langsam folgte er ihren Wunsch, richtete sich mühsam auf und kämpfte, angesichts der Körperflüssigkeit seiner Peinigerin, mit seinem Ekel. 

Die wurde jetzt ungeduldig und drückte mit ihrer rechten Stiefelsohle auf seinen Hinterkopf, um so sein Gesicht in die Lache zu drücken. Endlich beugte er sich ihrem Willen und seine Zunge tauchte zum ersten Mal in die Urinpfütze. Eine weitere viertel Stunde später hatte er seine Aufgabe zufriedenstellend erfüllt und die Sadistin war endlich zufrieden. 

„Na? War das nun so schwer? Zum Abschluss läute ich dir die Glocken und dann sehen wir uns morgen wieder, einverstanden?“ Gab sie ihm kund, befahl ihm sich aufzurichten und trat ihm, kaum dass er vor ihr zum Stehen gekommen war, brutal zwischen die Beine. Ein gelles Aufkreischen wurde laut, dann krümmte er sich auch schon wieder auf den Boden zusammen. Anna war jetzt endgültig fertig mit ihm, verließ die Umkleide und ging rüber zum Verwaltungsraum, in dem sie sich zuvor umgezogen hatte. 

Erstaunlich wie jung der Mann auf sie gewirkt hatte. Sein Körper war feingliedrig und zart gewesen, trotz dessen er die dreißig Jahre schon überschritten hatte. Vielleicht wollte er wirklich noch Junge sein? Und vielleicht hatte das Rollenspiel für ihn eine tiefgehendere Bedeutung, als nur die Lust am Schmerz und der mit ihr einhergehenden Demütigung? 

Komisch. Es ging ihr jetzt ähnlich wie damals bei Alex. Die anfängliche Antipathie wurde von ihrem Interesse an dem Menschen und den innerhalb der Session gemachten Erfahrungen beiseitegedrängt. Vielleicht war er ja beim nächsten Mal dazu bereit, sich ihr gegenüber zu öffnen? Schön wäre es. 

Sie hätte gerne von seinen Eindrücken gehört und sich anschließend von ihm verabschiedet, doch war es sein Wunsch gewesen, ihn nach der Sitzung allein zu lassen. Wahrscheinlich wollte er ihr Bild, dass sie ihm gezeigt hatte, nicht durch ein neues, anderes überlagert wissen. Sie war die Punkerin für ihn und keine professionelle Domina, die eine Rolle für ihn spielte. 

Anna entkleidete sich, legte ihr Punkerkostüm sorgsam zusammen und stieg wieder in den ledernen Overall, der heute ihr Tagesoutfit darstellte. Zusammen mit Overknees und Mantel, würde sie wieder ein Augenmagnet darstellen, dem sich die Menschen auf die sie traf, nicht zu entziehen vermochten. Umso wichtiger war es deshalb für sie, schnell nach Hause zu gelangen und mit Benny und Ralf zusammen zur Ruhe zu kommen.

Trotz dieses Verlangen wollte sie abwarten, bis ihr Kunde gegangen war. Sie würde hören, wenn er die Tür der Turnhalle hinter sich schloss, erst dann durfte sie sich sicher sein, dass mit ihm alles in Ordnung war. Anschließend wollte sie dann denn Hausmeister anrufen, damit dieser das Gebäude wieder abschließen konnte. 

 

6.  Streit

Benny saß in der Sitzgruppe und sah fern, als Anna nach Hause kam. Er merkte auf, als er das Licht im Flur angehen sah, kam seiner Freundin entgegen, öffnete für sie seine Arme und drücke sie an seinen Körper. 

Ein langer Kuss zur Begrüßung, den Kopf für einen Moment auf der Schulter ihres Freundes gebettet, bekam Anna durch Bennys liebevolle Geste das Gefühl vermittelt Zuhause angekommen zu sein.

„Ich habe dir ein paar Brote gemacht. Hast du Hunger?“

Anna lächelte und drückte ihre Lippen ein weiteres Mal auf seinen Mund. 

„Setzt du dich zu mir?“

Benny antwortete ihr nicht, ging noch einmal zu der Sitzgruppe, bückte sich nach der Fernbedienung und stellte den Fernseher aus. Anna setzte sich an den gedeckten Esstisch, schenkte sich Tee aus der Thermokanne ein und nahm eines der belegten Brote von der Platte. Ihr Freund hatte sich wirklich Mühe gegeben, es ihr schön zu machen. 

„Wenn du magst, kann ich dir auch noch den letzten Rest von Gülens Auflauf warm machen.“ Schlug ihr Benny vor. 

„Da habt ihr noch was übriggelassen? Geil. Ja, klar. Gerne.“

Benny holte einen mit Folie abgedeckten Teller aus dem Kühlschrank, zog das Plastik ab und stellte ihn anschließend in die große Mikrowelle. 

„Wie war es heute? Du hast gemeint, der Kunde wäre anstrengend?“

„So schlimm war es eigentlich gar nicht. Ich konnte seiner Fantasie gut folgen und habe ihn richtig hart rangenommen. Ich glaube, er wird ganz zufrieden mit mir sein.“

Benny setzte sich zu ihr, während die eingestellte Zeit am Küchengerät ablief. 

„Was hast du mit ihm angestellt?“

Anna beschrieb, wie das Spiel zwischen ihr und den Kunden abgelaufen war und fand in Benny einen aufmerksamen Zuhörer. Detailliert ging sie noch einmal die Session mit ihm durch und schilderte wie der schmächtige Körper und das jungenhafte Aussehen ihres Gastes ihr geholfen haben, in ihre Rolle hinein zu finden. Auch von ihrer Vermutung, dass ihr Kunde in jungen Jahren solche Szenen durchlebt haben könnte, erzählte sie ihm. 

Benny indessen war sichtlich nervös geworden, blickte rüber zu der Mikrowelle, deren Gong jetzt klingelte, schien sich aber nicht zu trauen aufzustehen. 

„Was ist los? Tut dir was weh?“

Benny verneinte. Schob den Stuhl zurück, auf dem er gesessen hatte und drehte sich sofort zur Seite, um seinen Schritt vor ihr zu verbergen. 

„Du hast eine Latte, oder?“ Stellte Anna erstaunt fest.

Er reagierte nicht auf ihre Frage, ging zur Küchenzeile, öffnete die Tür der Mikrowelle und zog sich Handschuhe über, um dem Gerät den heißen Teller zu entnehmen. 

„Nur weil ich dir davon erzählt habe? Wir haben doch darüber gesprochen, oder nicht?“

Bennys Gesichtszüge verrieten ihr deutlich seine Anspannung. 

„Ich kann nichts dafür, okay? Ich liebe dich, das weißt du, aber das gilt halt auch für sie.“

„Du warst einverstanden mir in diesem Punkt zu helfen.“

Er nickte, stellte den dampfenden Teller vor ihr hin und setzte sich wieder zu ihr. 

„Das ändert aber nichts daran, dass ich den SM zwischen uns vermisse.“

Von jetzt auf gleich war ihr der Appetit vergangen. Hatte sie es sich zu einfach vorgestellt? Und warum fing Benny ihr gegenüber immer wieder davon an? Entweder ganz offen, so wie jetzt, oder mit kleinen Anspielungen, die sie aber sofort provozierten. 

„Dann reiche ich dir als Freundin nicht? Brauchst du auch die Domina, um mit mir glücklich sein zu können?“ Fragte sie ihn betont sachlich. 

Ihre braunen Augen blickten zu ihm rüber, anklagend und stechend. 

„Das ist doch Quatsch. Warum sagst du das jetzt? Ich brauche einfach Zeit, verstehst du das nicht? Glaubst du, es ist für mich so einfach dich in solchen Outfits zu sehen und mich dann nicht an unsere Spiele zu erinnern? Du hast von mir gefordert, dich als meine Herrin zu akzeptieren, und das habe ich getan. Da gelingt es mir nicht so einfach, sie von heute auf morgen wieder zu vergessen. Zumal ich es nicht verstehen kann. Warum nicht wenigstens ab und zu? Es könnte ein Spiel zwischen uns sein, nichts weiter.“

Sie sah ihn fassungslos an. War seine Akzeptanz in den letzten Tagen nur gespielt gewesen? Oder bekam er ihre alte Rolle wirklich nicht mehr aus seinem Kopf heraus? 

Sie war schuld, sie hatte ihn versaut. Er schien den SM zu brauchen und konnte anscheinend nicht mehr ohne. Doch was, wenn sie jetzt darauf einging und seinen Wunsch nachkam? Führte es nicht automatisch wieder in die entgegengesetzte Richtung? Und wo blieb sie dabei? Sollte es außer Ralf und vielleicht Gülen keine Menschen mehr in ihrem Leben geben, die sie als normale Frau sahen?

„Tut mir leid, ich kann und will das nicht mehr. Ich habe dir erklärt warum. Du hast gesagt, dass du mich verstehst, anscheinend war das gelogen.“

Bennys Gesicht zeigte deutlich, wie sehr er mit ihren anklagenden Worten zu kämpfen hatte. 

„Anna! Scheiße! Gehört Verständnis nicht auf beide Seiten? Natürlich habe ich kapiert, worum es dir geht und ich versuche es doch auch, oder etwa nicht? Es fällt mir halt nur schwerer als gedacht, darf ich dir so etwas nicht sagen?“

Anna stand auf und ging rüber zur Sitzgruppe. Sie konnte und wollte jetzt nichts mehr darauf erwidern. Sie wünschte sich einen Freund an ihre Seite, statt dessen hatte sie einen Kerl, der sie als Frau mochte und als Domina liebte. So zumindest stellte sie es sich vor. 

Benny folgte ihr nicht, stattdessen nahm er seinen Schlüssel und verließ die Wohnung. Wollte er jetzt wirklich gehen? Ihr wurde schlecht in diesen Moment. Verlustängste wurden in ihr wach, eine tiefe Unsicherheit, von der sie geglaubt hatte, dass sie diese schon lange hinter sich gelassen hatte. 

Gülen! Sie hatte eine Freundin, mit der sie über alles reden konnte. Kurz entschlossen griff sie zu ihrem Handy, suchte nach dem Kontakt und wählte. 

„Hast du geschlafen?“

„Anna?“ Kam es müde aus dem Hörer. 

Es dauerte, bis die Freundin bereit war zu antworten. 

„Du, es ist 23 Uhr vorbei, da penne ich schon normalerweise. Ich muss um fünf Uhr raus.“

Anna hörte, wie Gülen etwas zur Hand nahm und trank, dann fragte sie die Freundin, ob sie wieder auflegen sollte. 

„Jetzt hast du doch das Verbrechen schon begangen, also laber nicht. Was ist passiert? Ist dir eine Peitsche kaputt gegangen, oder eine Kette angerostet?“

Sie überhörte den Spott. Zumal er genau in dieselbe Richtung abzielte, wie zuvor bei Benny. Würde auch Gülen sie mit der Zeit nur noch in der Rolle sehen können, die sie in ihrem Beruf ausübte? Ihr bereitete dieser Gedanke Sorge.

„Benny will nicht akzeptieren, dass ich ihm nicht mehr die Domina machen möchte. Ich habe ihm vorhin von einem Kunden erzählt und er hat genau so reagiert, wie er es nicht sollte. Das war einfach nur Scheiße, sag ich dir.“

„Ist er geil auf dich geworden?“

Das Gülen so trocken danach fragte, brachte Anna für einen Moment aus dem Konzept. 

„Ja, so ungefähr. Weißt du, wie beschissen es sich für mich anfühlt, wenn ich ihm als normale Frau nicht mehr reichen kann?“

„Du und normal? Red doch keine Rotze. Natürlich reichst du ihm. Er wird keine hübschere und liebere Freundin finden, als du es bist. Musst ihm einfach klar machen, dass es sich in seiner Richtung ausgepeitscht hat.“

„Ausgepeitscht?“ Lachte Anna. Gülen hatte dem Wort eine ganz gegenteilige Bedeutung gegeben, ohne es überhaupt gemerkt zu haben. 

„Nein. Oh, Mann. Du weißt, was ich meine. Im Endeffekt tust du ihm doch einen Gefallen, wenn du ihm hilfst diese ganze perverse Scheiße hinter sich zu lassen und für dich gilt das Gleiche. Ist halt was anderes, ob man das als Arbeit macht oder privat. Er soll´s akzeptieren und ich denke, er wird das auch. Dich gibt es für ihn kein zweites Mal, das muss er checken.“

„Also soll ich ihm nicht irgendwie entgegenkommen?“

„Du lässt dich doch von ihm normal bestäuben, oder? Das reicht doch. Und bei deinen Klamotten kann er doch notfalls auf seine Fantasie zurückgreifen. Schaust doch eh immer aus wie eine Fetischpuppe aus dem Eroskatalog.“

„Du, langsam wird das langweilig.“

Ihre Freundin entschuldigte sich. 

„Tut mir ja leid. Aber Mehmet wusste sofort, von wem ich spreche, als ich ihm von meinem Abendessen bei euch erzählt habe.“

„Und wenn er nicht mehr glücklich ist?“

„Ach, das glaube ich nicht. Ich koche ihm etwas Feines und bitte ihn dann zu Bett ...“ Gülen hielt inne. „Du meinst jetzt gar nicht Mehmet, oder?“

Anna lachte. 

„Nein, du doofe Kuh. Aber es geht mir jetzt besser, danke.“

„Sei Benny gegenüber offen, ich meine, dass zumindest schuldest du ihm. Aber mehr? Er soll sich einfach entscheiden, ob er dich als Anna haben möchte. Mir hat sie über all die Jahre jedenfalls gereicht.“

„Danke.“

„Kein Thema, Blondi. Lässt du mich jetzt bitte schlafen?“

„Entschuldige. Ich habe sonst keinen.“

„Alles gut. Erzählt mir mal morgen, wie es noch zwischen euch gelaufen ist.“

„Mache ich.“

Anna legte auf und blickte vor sich auf den Fernsehtisch. Sollte sie den Fernseher anmachen? Oder ins Bett gehen? Nein. Sie wollte auf Benny warten. 

„Gehen wir ins Bett?“

Anna schrak auf. Sie hatte fest geschlafen. Benny setzte sich neben sie und blickte auf sie herunter. Sie musste sich erst sammeln und einen klaren Gedanken fassen, bevor sie ihm antworten konnte. 

„Ist wieder alles gut zwischen uns?“

Der junge Mann nickte. 

„Es ist halt eine Umstellung für mich.“

Anna hob ihre Lederhand an sein Gesicht und streichelte über seine Wange. 

„Ich brauche dich einfach als Freund, Benny. Nicht auch noch bei dir, bitte. Ich verliere mich sonst. Verstehst du!?“

„Ich habs kapiert. Lass uns schlafen gehen. Wir müssen morgen früh raus, wenn wir zusammen mit Ralf frühstücken wollen.“

Anna war einverstanden. 

„Ich muss nur noch duschen, kommst du mit?“ 

„Darf ich dich ausziehen?“

Anna lächelte. 

„Du darfst noch viel mehr als das, wenn du möchtest.“

Bennys Gesichtszüge hatten ab diesen Augenblick alle Anspannung verloren.

„Und ob ich das möchte.“

Anna ließ sich von ihm aufhelfen und in Richtung Badezimmer führen. Es würde zwischen ihnen beiden alles wieder gut sein, wenn sie miteinander intim geworden waren. 

Die Ernüchterung für sie folgte, als Benny sich vor ihr auf seine Knie herunterließ, voller Bedacht und äußerst umsichtig den Reißverschluss ihrer Overkneestiefel öffnete und sich dann das Leder ihres Overalls entlang küsste. Sollte sie ihn zügeln? Ging ihr schon das zu weit?

Sie konnte in dieser Richtung für sich keine Klarheit finden, erst als er den Reißverschluss in ihrem Schoß öffnete und mit seiner Zunge in ihre Scham drängte, machte ihre Unsicherheit dem Verlangen Platz. 

Sie spreizte ihre Beine für ihn, während er sein Gesicht in ihren Schoß hineinpresste, so stark, dass sie glaubte darauf zu sitzen. Benny hatte jetzt viel mehr Kraft als früher, drückte sie gegen die schwarz geflieste Badezimmerwand und schulterte schließlich auch noch ihre Oberschenkel. 

Anna stöhnte auf, keuchte, hielt seinen Kopf fest und schloss ihre Augen. In ihrem Denken blieb nichts mehr übrig, außer das pure Gefühl ungezügelter Geilheit. 

„Steck ihn mir rein!“ Stöhnte sie mühsam, während seine Zunge in ihrer Spalte tobte. Er jedoch hörte sie nicht und steigerte sogar noch die Intensität, mit der er sie schleckte. Dabei griff er mit seinen Händen in ihre Brüste, knetete sie und intensivierte damit noch einmal ihr Lustgefühl. Anna war es so, als ob ihr Liebster überall war und sie mit allem, was er hatte, verwöhnte. 

Sie röchelte und keuchte auf, als das treibende Gefühl immer stärker wurde und sich in ihr wie Dampf in einem Kessel aufbaute. Sie schrie auf, als ihre Muskulatur sich verselbstständigte, sie den Kopf ihres Freundes aus ihren Schoß drücken wollte und ihre oberen Schneidezähne in ihre Unterlippe bissen. 

Vorsichtig ließ Benny sie wieder auf die Füße kommen, drehte ihren Körper mit sanften Druck herum, so das ihr Gesicht zur Wand gerichtet wurde. Anna spürte, wie ihr Freund sein hart erigiertes Glied an ihre geschwollene Scham ansetzte und wartete sehnsüchtig auf den Moment, in dem er in sie eindrang. Für Benny ein Leichtes, denn aus der Scheide seiner Partnerin quollen Unmengen an Sekret heraus, das über ihre kraftvollen Oberschenkel ablief. 

„Darf ich?“

Anna runzelte ihre Stirn. Er schien es einfach nicht lassen zu können. Statt einer Antwort, drückte sie ihren Po gegen seinen Schoß, überwand damit den Widerstand ihrer Schamlippen, die jetzt von der Spitze seines kräftigen Schwanzes auseinandergedrückt wurden. 

Sie stöhnte auf, als er ihren Unterleib füllte und bis zum Schmerzpunkt in ihn hineinfuhr. Benny kannte nun kein Halten mehr und hämmerte ihr sein Teil so kraftvoll in ihre Spalte hinein, wie er es vermochte. Anna wimmerte, mühte sich damit, leise zu sein, doch immer wieder brach ein Luststöhnen aus ihren Mund aus, um an den gefliesten Wänden widerzuhallen. 

Benny aber zögerte seinen Höhepunkt immer wieder hinaus, wollte seine Liebste nicht zur Ruhe kommen lassen und rammte ihr seinen Schwanz wieder hart zwischen ihre Pobacken hinein. Anna ballte ihre Fäuste, mit denen sie sich von der Wand abstützte, spürte wie ihr Freund seinen Takt endlich verlangsamte und zum Schluss noch einmal kraftvoll in sie hineinstieß. 

Er kam mit seinem Kopf über ihre Schulter und drückte seine rechte Wange gegen ihre Linke. 

„War ich meiner Herrin zu Diensten?“ Flüsterte er. „Hat es ihr gefallen?“

Anna erstarrte. Drückte seinen Körper von dem ihren weg und drehte sich um. 

„Ich habe dir was gesagt. Wenn du damit nicht aufhörst ...“

Benny blickte sie böse an. 

„Was dann? Peitschst du mich aus?“

Sie antwortete nicht, verließ das Badezimmer und wollte für heute nichts mehr von ihm hören oder sehen. Beide hatten Angst in diesen Moment und schienen zu spüren, dass sie sich in ihren Fühlen und Wünschen verliefen und dabei immer mehr voneinander entfernten. 

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