Trixie oder die WG - Teil 03

 

Kapitel 3: Siggis Werkstatt

 

Trixie ging in ihr Zimmer und öffnete dort den Schrank mit dem Schlüssel. Auf der linken Seite des Schrankes waren mehrere Fächer in dem die verschiedensten Teile lagen. In einem Fach lag ungefähr ein Dutzend verschiedener Dildos, große kleine dünne, manche offenbar mit Vibrator, weil daneben eine Packung Batterien lag. In dem Fach darüber fand Trixie Hand- und Fußfesseln aus verchromtem Eisen, dazu einige ebenfalls verchromte Halsbänder. Dann gab es ein Fach, in dem mehrere Peitschen lagen. Daneben gab es eine Kleiderstange, an der einige Latexteile hingen. Oberhalb der Kleiderstange gab es noch ein größeres breites Fach, in dem mehrere zusammengefaltete Latexteile lagen. Sie nahm sich einige der Teile, entfaltete sie und sah sie sich an. Ganz sicher war sie sich noch nicht, ob sie so etwas tragen sollte, aber vielleicht würde sie das ja herausfinden.

 

Trixie nahm einige der Hand- und Fussfesseln in die Hand und betrachtete sie näher. Sie war sich jetzt nicht sicher, was sie tun sollte. Natürlich konnte sie die Übergabe des Schlüssels als Aufforderung ansehen, sich selbst zu befriedigen. Im Gefängnis hatte sie das regelmäßig getan. Aber irgendwie erschien ihr das hier und jetzt falsch. Zuletzt gab sie sich aber einen Ruck und nahm sich ein paar Fußeisen und Handschellen. Sie legte sich die Fußeisen an. Neben den Fußeisen hatte ein Schlüssel gelegen und sie probierte, ob er in die Fußeisen passte. Ein Moment verfluchte sie sich selber, weil sie das nicht geprüft hatte bevor sie die Fußeisen angelegt hatte. Aber sie hatte Glück, sie konnte die Fußeisen tatsächlich mit diesem Schlüssel öffnen. Bevor sie sich die Handschellen anlegte prüfte sie diesmal aber auch, ob der Schlüssel passte. Als das funktionierte, legte sie sich erst eine Handschelle an das linke Handgelenk, führte sie die Hand hinter den Rücken und angelte mit der rechten Hand nach der anderen Handschelle. Dann steckte sie ihre rechte Hand auch in die Handschellen und drückte die Handschellen mit der linken Hand zusammen. Das Klicken der Handschellen erregte sie und am liebsten hätte sie sich jetzt doch befriedigt, aber dazu hätte sie die Handschellen erst wieder abnehmen müssen, und das wollte sie nicht. Sie legte sich aufs Bett und schlief bald ein.

 

Am nächsten Morgen wurde sie gegen 7:00 Uhr wach. Sie nahm sich erst die Schlüssel für die Handschellen und merkte, dass es eine ziemliche Fummelei war, sich selbst die Handschellen hinter dem Rücken zu öffnen. Als das nach einigen Minuten endlich gelang, nahm sie sich auch die Fußeisen ab. Dann ging sie schnell auf die Toilette und putzte sich anschließend die Zähne. Immer noch vollkommen nackt ging sie in die Küche wo sie auf Siggi traf. Auch Siggi war noch nackt. Sie hatte sich den Frühstückstisch gedeckt und forderte Trixie mit einer Handbewegung auf, sich dazu zu gesellen.

 

„Na, gut geschlafen“, fragte Siggi. Trixie meinte, dass das Bett viel weicher wäre als im Gefängnis. Das sei sehr angenehm. Und dann gestand sie Siggi, dass sie sich am Vorabend selber gefesselt hatte und so die Nacht verbracht hatte.

 

„Das ist doch ganz normal“, entgegnete Siggi. „Wir machen das alle ab und zu und du brauchst sich deshalb bestimmt nicht zu schämen. Aber es macht natürlich viel mehr Spaß, wenn jemand anderes das für dich macht und du keine Wahl hast, ob du dich selbst wieder frei lässt oder ob du gefesselt liegen bleibst. Wenn du dich selber fesselt, bist du auch etwas eingeschränkt. Manche Position kannst du allein kaum realisieren. Aber ganz ehrlich, seit in der ich jetzt hier in der WG wohne, mache ich das nur relativ selten, weil wir uns gegenseitig oft genug in der einen oder anderen Weise fesseln.“

 

Als die beiden mit dem Frühstück fertig waren sagte Siggi, dass sie sich langsam für die Arbeit fertigmachen wollte. Sie fragte Trixie, was sie heute vorhätte. Trixie dachte erst einmal kurz nach. Sie überlegte, ob sie wieder in die Stadt fahren sollte, es würde sie aber auch reizen, mal in den Kölner Zoo zu gehen. Plötzlich hatte sie eine Idee.

 

„Sag mal, Siggi, könnte ich nicht mit dir zu deiner Werkstatt fahren?“

 

„Natürlich. Gar kein Problem. Aber was willst du da?“

 

„Ich weiß das noch nicht genau“, meinte Trixie. „Aber wir hätten da sehr viel Gelegenheit, miteinander zu reden.“

 

„Wir können doch auch hier reden“, erwiderte Siggi. „Wir brauchen hier nichts vor den anderen geheim zu halten.“

 

„Das stimmt sicher. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, wenn wir mal so einen ganzen Tag miteinander reden, dass dann auch Themen zur Sprache kommen, an die ich jetzt unter Umständen noch gar nicht denke. Ich würde mir auch gerne ansehen, wie du arbeitest. Solange ich noch keine neue Stelle habe, kann ich dir ja eventuell helfen, wenn du das möchtest.“

 

Siggi lachte, dann schickte sie Trixie in ihr Zimmer und sagte ihr, sie solle sich etwas anziehen. Jeans und ein T-Shirt würden durchaus reichen. Auch sie selber ging in ihr Zimmer und kam nach ein paar Minuten angezogen in Trixies Zimmer. „Komm dann machen wir uns auf den Weg.“

 

Sie fuhren gemeinsam mit dem Aufzug in die Tiefgarage wo Siggis Transporter stand. „Willst du bequem fahren oder möchtest du es auf die harte Tour“, fragte Siggi.

 

„Was meinst du mit bequem und was meinst du mit harter Tour?“

 

„Bequem heißt, du sitzt auf dem Beifahrersitz. Die harte Tour zeige ich dir im Frachtabteil.“ Siggi öffnete die seitliche Schiebetür und zeigte Trixie, dass in ihrem Wagen Regale eingebaut waren, in denen verschiedene Werkzeuge untergebracht waren. Dann zeigte sie auf einen kleinen Schrank in der Ecke. „Das ist die harte Tour“, erklärte sie.

 

„Soll das heißen, das ich in diesem kleinen Schrank reinkriechen soll?“

 

„Natürlich, warum nicht? Karin ist schon oft in diesem Schrank mit mir gefahren. Manchmal auch stundenlang. Und einmal hab ich sie in dem Wagen eingesperrt und den Wagen in der prallen Sonne stehen lassen. Du hättest sie da mal sehen sollen, als ich dann nach einigen Stunden wiedergekommen bin und sie befreit hab.“

 

„Aber Karin ist doch viel größer und kräftiger als ich“, wandte Trixie ein.

 

„Ja eben. Wenn Karin da reinpasst, dann passt du auch da rein.“

 

„Und wie lange dauert die Fahrt?“

 

„Circa 20, 25 Minuten. Es kommt natürlich auf den Verkehr an. Hast du Angst, wenn du in engen Räumen bist? Beate könnte ich nicht in diesem Schrank einsperren, weil sie in so engen Räumen Panik bekommt.“

 

Trixie stieg in den Wagen, und öffnete den kleinen Schrank. Dann kroch sie in den Schrank hinein. Er war unglaublich eng. Sie stöhnte ein paarmal aber Siggi sagte: „Stell dich nicht so an. Karin kommt auch da rein und sie ist dann meistens auch schon gefesselt.“

 

Als Trixie endlich im Schrank war, schloss Siggi die Tür und drehte den Schlüssel um, um den Schrank zu verschließen. Dann klopfte sie leicht oben auf den Schrank und rief Trixie zu, dass es jetzt losgeht. Für Trixie war es eine neue Erfahrung, durch die Gegend zu fahren, ohne irgendetwas zu sehen und ohne sich rühren zu können. Der Schrank war innen total dunkel und sie konnte sich gut vorstellen, dass Beate in so einem Raum Panik bekam. Sie spürte wie der Wagen anfuhr, eine Strecke fuhr, um manche Kurven, dann wieder anhielt. Längst war die Luft im Schrank etwas stickig. Danach ging es offenbar ein Stückweit im Stop & Go Verkehr weiter. Die Zeit im Schrank kam ihr wie Stunden vor. Endlich hielt der Wagen wieder einmal und der Motor wurde abgestellt. Trixie hörte, wie die Tür geöffnet wurde und der Schlüssel im Schrankschloss sich drehte. Als sie aus dem Wagen stieg, war sie schweißgebadet und musste erst einmal durchatmen.

 

Der Wagen stand jetzt auf einem kleinen Hof neben einer Werkhalle. Sie folgte Siggi durch eine Tür, dann standen sie in Siggis Werkstatt. Diese war penibel aufgeräumt. Auf der einen Seite befand sich ein Holzlager, während auf der anderen Seite mehrere Werkbänke standen, über denen die unterschiedlichsten Sägen, Hobel, Meißel, Schraubenzieher und andere Werkzeuge an der Wand hängen. In der Mitte des Raumes standen einige Maschinen Sie erkannte eine Bandsäge und einen großen Elektrohobel.

 

„Machst du hier auch deine Eisenarbeiten?“, fragte sie

 

Statt einer Antwort führte Siggi Trixie in einen zweiten Raum, der offenbar für die Eisenarbeiten reserviert war. Trixie sah sich um und war vor allem von dem Amboss und einem Ofen beeindruckt. Dann gingen sie aber wieder in den Raum für die Schreinerarbeiten zurück. 

 

Siggi zeigte auf einen Stapel Holz und erklärte, dass sie zurzeit an einer Treppe arbeite. Sie zeigte Trixie die Pläne und dann das Holz, das sie als nächstes bearbeiten wollte. Trixie brachte dann das Holz zu der Bandsäge, wo Siggi es zuschnitt. Plötzlich stellte Siggi die Säge aus, obwohl sie mit dem Teil, das sie gerade bearbeitete, noch längst nicht zu Ende war.

 

„Spuck‘s aus“, sagte Siggi.

 

„Was?“

 

„Du hast doch etwas. Irgendetwas bedrückt dich und du möchtest mit mir darüber reden. Aber anscheinend traust du dich nicht. Also, worum geht es?“

 

„Es geht immer noch um die Sache mit dem Auspeitschen. Ich komme noch nicht klar damit.“

 

„Ich kann das gut verstehen. Die meisten Leute würden sagen, du bist verrückt, wenn du ihnen erzählst, dass du dich auspeitschen lässt. Aber du weißt, oder du ahnst zumindest, dass das nicht die einzige Gelegenheit ist, bei der du Schmerzen erleidest.“

 

„Was gibt es denn dann noch für Gelegenheiten“, fragte Trixie eingeschüchtert.

 

„Alle möglichen Sachen können dir Schmerzen bereiten. Wir sind alle ziemliche Masochistinnen, am meisten Karin. Die kann nie genug kriegen. Das kann eine Fesselung sein, die zu eng ist oder die zu lange beibehalten wird. Das können Elektroschocks sein oder Nadeln. Das kann ein zu großer Plug in deinem Po sein oder die scharfe Kante, wenn du auf dem Bock reiten musst. Und wenn du Pech hast, ist es das Essen das Antje kocht.“

 

Jetzt lachte Trixie. „Das Essen das Antje kocht kann einem Schmerzen bereiten?“

 

„Und ob. Antje hat irgendwo gelernt thailändisch zu kochen. Und meistens kocht sie das extrem scharf. Ganz am Anfang hatte sie mal gefragt ob wir es scharf mögen und wir haben ahnungslos gesagt, dass es ruhig scharf sein kann. Den Fehler haben wir kein zweites Mal gemacht. Jetzt sagen wir immer, dass es relativ mild sein soll. Und selbst das ist immer noch verdammt scharf.“

 

„Danke, dass du mich da gewarnt hast. Ich hätte vielleicht auch gesagt, dass ich es scharf mag. Aber um zu meinem Problem zurückzukommen, das Auspeitschen macht mir immer noch Sorgen. Mehr als die anderen Sachen, die du gerade erwähnt hast. An manche habe ich gar nicht gedacht. Aber das Auspeitschen ist so eine ganz reale Angelegenheit. Ich hab in Filmen gesehen, dass früher die Leute wenn sie ein Verbrechen begangen haben ausgepeitscht wurden. Wie zum Beispiel in ‘Meuterei auf der Bounty‘.“

 

„Den Film habe ich auch gesehen. Das wird da ziemlich drastisch dargestellt. Und ich weiß jetzt gar nicht, wie ich dir hier weiterhelfen kann.“

 

„Du könntest mich auspeitschen.“

 

„Wie bitte“, fragte Siggi.

 

„Ich meine das ernst. Natürlich nicht so stark, wie ihr es macht, und schon gar nicht so stark wie in dem Film, weil ich ja noch gar nicht an eure Spiele gewohnt bin. Da gibt es doch bestimmt auch viele Abstufungen.“

 

„Klar, manchmal ist es härter, manchmal ist es fast eine Spielerei. Und an was dachtest du jetzt?“

 

„Kann ich nicht genau sagen, vielleicht an so ein Mittelding. Nicht ganz extrem, aber auch nicht zu leicht.“

 

„Also eine mittlere Auspeitschung. Das würde leichte Striemen auf deinem Rücken bedeuten. Eine geeignete Peitsche habe ich sogar hier. Und an wie viele Schläge dachtest du? 10? 20?“

 

„Reichen nicht fünf?“

 

„Fünf sind nicht viel, aber du stehst diesbezüglich ja noch ganz am Anfang. Hast du dir das auch wirklich gut überlegt? Selbst wenn ich es nicht so fest mache, wirst du die Striemen einige Zeit spüren und noch viel länger sehen.“

 

„Natürlich. Und ich habe Angst davor. Aber ich hab mich dazu entschlossen. Bitte lass es uns ganz schnell durchziehen, bevor ich meine Meinung ändere.“

 

„Na gut“, sagte Siggi. „Zieh dich aus. Und zwar alles. Ich gehe inzwischen die Peitsche holen.“

 

Trixie zog sich das T-Shirt aus und legte es auf die Bandsäge. Sie streifte sich die Turnschuhe, die sie trug, von den Füßen und stellte sie neben das Gerät. Dann öffnete sie ihre Jeans, schob sie nach unten und stieg aus den Hosen. Die Hosen legte sie zum T-Shirt. Mehr hatte sie nicht an, denn sie hatte schon mitbekommen, dass keine in der WG Unterwäsche trug. Siggi kam zurück und brachte eine Peitsche mit, die einen etwa einen Meter langen Griff hatte mit einem einzelnen Lederriemen. Sie gab Trixie die Peitsche, damit sie sich die Peitsche gut ansehen konnte. Währenddessen bediente sie die Steuerung eines Kranes, der ihre Werkstatt überspannte. Sie ließ den Kran in die Mitte fahren und dann ließ sie das Seil bis auf eineinhalb Meter Höhe herunter. Aus einer Ecke der Werkstatt holte sie einen Balken, der in der Mitte eine Öse und an beiden Enden Haken hatte. Aus einer Schublade in einer der Werkbänke holte sie dann Ledermanschetten, die sie Trixie reichte.

 

Trixie nahm die Manschetten und legte sie sich um die Handgelenke. Siggi kontrollierte die Manschetten noch einmal und zog sie etwas fester an. An den Manschetten gab es Ringe, die Siggi nun an die Haken am Balken einhakte. Dann ließ sie den Haken wieder nach oben fahren. Trixie stand mit hocherhobenen Armen da, aber Siggi ließ den Haken weiter hochfahren, bis Trixie den Halt unter den Füßen verlor.

 

„Bist du so weit“, fragte Siggi.

 

„Mach schon“, antwortete Trixie der schon jetzt der Zug auf den Armen weh tat. Sie hatte noch nicht ganz ausgesprochen, da landete der Riemen auf ihrer Schulter. Vor Schreck schrie sie laut auf. Siggi ließ sich keine Zeit. Sie wusste, dass es so einfacher für Trixie wurde. Die nächsten vier Hiebe landeten in weniger als einer halben Minute auf Trixies Rücken.

 

„Das war‘s“, verkündete Siggi. „Oder möchtest du noch mehr?“

 

Für einen Moment hing Trixie geschockt in dem Seil. Dann bat sie Siggi, sie herunterzulassen.

 

„Ich meine, du könntest ruhig ein paar Minuten da hängen bleiben. Wie wäre es, wenn du die Aussicht genießt, und ich gehe uns schnell in der Bäckerei ein paar Teilchen holen.“ Bevor Trixie antworten konnte, war Siggi tatsächlich aus der Tür verschwunden. Trixie wusste gar nicht, wie ihr geschah. Am liebsten hätte sie laut geschrien oder geweint. Aber nach wenigen Minuten kam Siggi mit einer Papiertüte, die offenbar von einem Bäcker stammte, wieder zurück..

 

„Ich hab mir das anders überlegt. Für eine Belohnung ist es noch zu früh. Ich lass dich jetzt runter, dann bekommst du Ketten an. Danach kannst du dann den Stapel mit dem Holz da drüben in die andere Ecke räumen.“

 

Siggi holte eine Kiste, in der Eisenketten waren, und fischte zuerst eine schwere Kette mit zwei Fußeisen heraus, die sie Trixie schon anlegte, als diese noch in der Luft hing. Erst dann ließ sie Trixie ganz herunter und löste den Balken vom Seil. Während Siggi den Kran wieder auf die Seite manövrierte, ließ Trixie ihre Hände mit dem Balken nach unten hängen. Siggi löste die Manschetten und legte ihr eine Kette mit zwei Handschellen an. Dann gab sie ihr einen Schubs in Richtung auf den Holzstapel und befahl ihr, diesen auf die andere Seite der Werkstatt zu räumen.

 

Trixie brauchte fast 2 Stunden, um den riesigen Holzstapel in die andere Ecke zu räumen. Als sie damit fertig war, war sie nass geschwitzt und ziemlich schmutzig vom Staub und Dreck am Holz. Währenddessen machte Siggi mit der Arbeit an der Treppe weiter. Als der Stapel endlich auf der anderen Seite lag, musste Trixie die Stelle, wo er vorher gelegen hatte, sauber kehren.

 

Siggi nahm die Tüte mit den Teilchen, die sie vorher geholt hatte, von der Werkbank und bot Trixie einen Berliner an. Sie aßen ihre Berliner schweigend. Siggi schaute sich währenddessen Trixie an und meinte dann „Hmm. Eigentlich fand ich es viel besser, als das Holz noch an der alten Stelle lag. Sei doch so gut und räum wieder zurück.“

 

Trixie sah sie ungläubig an. „Na mach schon“, befahl Siggi.

 

Diesmal brauchte Trixie noch deutlich länger, weil sie schon so erschöpft war. Nach fast 3 Stunden war die Arbeit endlich erledigt. Der Staub hatte sich mit ihrem Schweiß gemischt und sie sah vollkommen verdreckt aus.

 

„Das war ganz schön viel Arbeit“, bemerkte Siggi. „Du hast ja geschwitzt wie sonst etwas. Jetzt musst du zuerst mal was trinken.“ Dabei reichte sie Trixie eine Flasche mit Wasser. „Ich möchte das du die Flasche jetzt in einem Zug leer trinkst.“

 

Trixie hatte Schwierigkeiten, so viel Wasser auf einmal zu trinken, aber sie bemühte sich und bekam tatsächlich dreiviertel der Flasche runter. Ihr Körper reagierte auf die plötzliche Wasserzufuhr nach der schweren Arbeit mit einem erneuten Schweißausbruch. Trixie hatte den Eindruck, als würde sie ein Vielfaches von dem ausschwitzen, was sie vorher getrunken hatte.

 

Siggi griff nach der Kette zwischen den Handschellen und führte Trixie in den Nebenraum. Dort schraubte sie ein Glied der Kette in einem Schraubstock fest und befahl ihr, hier auf sie zu warten. Dann ging sie wieder in ihrer Schreinerei und arbeiteten noch eine Stunde weiter an der Treppe. Erst danach erlöste sie Trixie von ihrem Ketten. Sie ließ Trixie sich dann auch anziehen. Dann gingen sie wieder zu Siggis Transporter, wo Siggi die Seitentür aufzog. Ohne jedes Zögern kroch Trixie wieder in den kleinen Schrank und Siggi schloss ihn wieder ab. Dann setzte Siggi sich in den Wagen und fuhr los.

 

„Na, wie war das?“ fragte Siggi so laut, dass Trixie es gut hören konnte.

 

„Es war heftig. Aber ich glaube, ich habe verstanden, was du mir damit klarmachen wolltest“, rief Trixie aus ihrem winzigen Schrank hinaus.

 

„Und bist du mir jetzt böse“, fragte Siggi.

 

„Nein. Ich glaube, das war eine Lektion, die ich gebraucht habe.“

 

„Ich hoffe, ich habe dich jetzt nicht so erschreckt, dass du jeden Gedanken, dich uns anzuschließen, fallen lässt.“

 

„Nein. Ich weiß jetzt, dass ich auch so etwas aushalten kann. Und ich weiß, dass ich ziemlich ausdauernd bin.“

 

Als sie wieder in ihrer Wohnung waren, fanden sie Beate im Wohnzimmer. Siggi ging mit Trixie zu ihr, dann drehte sie Trixie an den Schultern rum, so dass sie mit dem Rücken zu Beate stand und hob Trixies T-Shirt nach oben. Beate stand auf, drehte Trixie um, bis sie sie wieder ansah, dann umarmte sie Trixie. Danach eilte sie in ihr Zimmer, wo sie eine Apotheke eingerichtet hatte. Sie holte eine Salbe mit der sie Trixies Striemen einsalbte. Beate schickte Trixie in ihr Zimmer, damit sie sich ausziehen und duschen konnte und bat sie, dann wie üblich nackt in das Wohnzimmer zu kommen. Als Trixie wieder zurück war, war auch Siggi schon im Wohnzimmer, nachdem auch sie sich ausgezogen hatte. Beate ließ sich von Trixie alles ganz ausführlich berichten. Sie fand es gut, dass Trixie sich selber einen Weg gesucht hatte, um ihre Ängste zu beruhigen.

 

Dann kamen auch Antje und Karin aus dem Laden. Als Karin Trixies Rücken mit den Striemen sah, jubelte sie, rannte zu ihr und umarmte sie. Dabei strich sie ihr mit ihrer Hand sanft über den Rücken. Trixie zuckte etwas zusammen als Karin die empfindlichen Striemen berührte, aber sie gab keinen Laut von sich.

 

„Darauf sollten wir einen trinken“, verkündete Antje. Beate lief in die Küche und kam kurz darauf mit einem Tablett mit einer Flasche Sekt und einigen Gläsern darauf zurück. Sie öffnete die Flasche und schenkte vier Gläser ein. Für sich selber hatte sie ein Glas mit Orangensaft dabei, weil sie ja noch zu ihrem Nachtdienst musste.

 

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Kommentare

Bild des Benutzers BoundJana

Sehr schön fortgesetzt, schön zu sehen dass Trixie immer mehr eintaucht ^-^

Freue mich auf den nächsten Teil ^-^

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Bild des Benutzers Latexmike

Schön das die Geschichte jetzt auch hier zu lesen ist.

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Bild des Benutzers EdgarWibeau

Diese Geschichte macht mich süchtig...

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Bi & dominant

Bild des Benutzers mmmgeschichten

Ich finde, dass du darauf achten solltest, dass deine Figuren natürlich sprechen.
Schriftsprache in der wörtlichen Rede macht mir öfters die ganze Geschichte kaputt. Sorry ich bin da empfindlicher als viele andere.

Das hier gibt einen schweren Abzug in der Kategorie - BDSM... Sub in Gefahr bringen ohne Lustgewinn: Quatsch.

„Natürlich, warum nicht? Karin ist schon oft in diesem Schrank mit mir gefahren. Manchmal auch stundenlang. Und einmal hab ich sie in dem Wagen eingesperrt und den Wagen in der prallen Sonne stehen lassen. Du hättest sie da mal sehen sollen, als ich dann nach einigen Stunden wiedergekommen bin und sie befreit hab.“

Und immer noch keinerlei Einblick in die Gedankenwelt insbesondere von Trixie.

Mir ist das zu flach.

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