Trine - (Ende)

"Klappentext": 
Trotz des sporadisch auftauchenden "Sprengstoffs" in dieser Geschichte, sind einige von Euch der Geschichte treu geblieben. Dafür sage ich DANKE! Alexander
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„Guten Morgen, Liebster“, fühlte ich das geliebte Antlitz in meiner Halsbeuge. „Wenn du Elise und den Grafen verabschieden möchtest, musst du jetzt aufstehen. Komm!“

„Ich will sie nicht verabschieden“, drehte ich mich auf die Seite und hielt sie fest. „Sie finden ganz ohne mich raus. Und Du bleibst am besten auch bei mir“, zog ich meine Frau mit festem Griff zurück unter die Decke! „Nein, im Ernst“, wurde ich jetzt entschieden. „Sie kennen sich bestens aus im Haus. Und da ist Minna, die ihnen etwas zu essen machen wird und dann Tschüss“, drückte ich ihr meinen vitalen Schwanz erleichtert an den Rücken. „Was ich gestern nicht konnte, will ich auf der Stelle nachholen: ich will dir beweisen, wie sehr ich dich liebe“, zog ich ihr Becken mit einem Ruck an mich und dann war es wahrscheinlich ihr verzeihendes Kichern, das mich urplötzlich aus einer Art Angsttraum befreite.

„Du wirst sie mir nicht aufs Butterbrot schmieren“, ächzte ich und stieß wie zur Untermalung dabei ein paar Mal jählings zu.

„Niemals“, kam es aus dem geliebten Mund. Und gleich darauf folgten mehrere ihrer wohlbekannten, geliebten, langgezogenen Seufzer.

Etwa zehn Monate später einmal kam sie auf diesen einen Morgen zurück.

„Weißt du noch Thomas, damals, als es anfing mit Elise? An diesem einen Morgen, als sie und der Graf abfuhren und du mich festgehalten hast, weil auch ich nicht Ciao sagen sollte? Als ich damals aufstand, war ich mir sicher, dass ich schwanger bin.“ Das eröffnete mir Kyra, weil Elise darum gebeten hatte, die Patentante unseres noch ungeborenen Kindes werden zu dürfen. Und Kyras Argument, dem Wunsch Elises doch nachzugeben, war: „Ein wenig ist unsere Laura also auch Elises Tochter!“

„Bist du verrückt“, war ich damals wie von der Tarantel gestochen, vom Tisch hochgeschossen. „Nie und nimmer! Das Weibsbild hat nichts, aber auch gar nichts mit unserem Kind zu tun. Und sie wird es auch niemals haben, hörst du?“

„Warum nennst du sie Weib, Thomas? Wo ich dich neulich noch am Laptop beobachtet habe, wie du ihr geschrieben hast. Minna sagt, sie nutzt seit neuestem sogar den ihr suspekten PC vom Grafen und habe offenbar sogar ein eigenes Mail-Konto. Eigens für den Schriftverkehr mit dir, nehme ich an. Etwas, das sie früher entschieden abgelehnt hat. Und sei doch ehrlich, sie ist sowieso ständig hier unter uns“, sah ich von der Seite, wie Kyras Augen bei ihren letzten Worten angefangen hatten, zu glitzern. Und wie gerne hätte ich ihr in diesem Moment diese Mühsal von den Schultern genommen, hätte ihr am liebsten offen in die Augen gesehen und ihr gesagt, dass sie sich irrte. Aber das wäre nicht ehrlich gewesen.

„Mein Entschluss steht fest. Sie wird keine Patentante. Nimm Gabriella. Ja, mach Gabriella zur Patentante. Sie ist die beste Wahl!“

Meine kategorische Absage an Elises Vorschlag, sie offiziell in den Kreis meiner kleinen Familie aufzunehmen, konnte allerdings nichts daran ändern, dass sie über die Jahre hinweg ein ganz besonderes Verhältnis zu unserer Tochter aufbaute. Lauras wegen hielt sich Elise seit der Geburt, an ein von ihr selbst ins Leben gerufene Dogma. „Wir, Sie und ich“, ließ sie mich im Beisein Kyras und des Grafen wissen, „wir können uns überall treffen, Thomas. Rom, London, Lissabon, Barcelona … Die Welt steht uns offen. Aber wenn der Graf und ich zu Ihnen und Kyra kommen, dann will ich das Goldkind im Arm halten. Und nichts anderes!“

Natürlich war ich diesem verlockenden Angebot gegenüber machtlos gewesen. Sowohl was den ersten Teil ihres Vorschlags als auch, was den zweiten anbelangte. Zumal ihre Entscheidung zum einen meinem neu erwachten Verantwortungsgefühl als Vater entgegenkam, als zum anderen meinem ungebrochenen Willen, diese – wie ich sie nach wie vor fand - heilige Teufelin, wenn es sein musste, so lange zu lieben, bis sie das diabolische in sich ablegen und nur noch eine Frau war wie viele andere sein würde. Und diese Absicht, die neben der körperlichen hinter meiner Leidenschaft zu ihr steckte, schien sie förmlich zu wittern und die passte ihr offenbar nicht in den Kram. Denn bei einem frühen tête-à-tête in Arezzo war es fast zu einem Zerwürfnis zwischen ihr und mir gekommen.

„Sie sind zu eitel, Thomas“, warnte sie mich. Ich wunderte mich über ihren Satz und zu welchem Zeitpunkt er kam. Gerade hatte ich sie niedergerungen, weil sie meiner zum wiederholten Mal erwachten Gier, irgendwo in sie zu dringen, scheinbar entfliehen wollte. Außer Atem, sie bereits in meiner Gewalt, japste ich: „Eitel? Wie kommen Sie jetzt ausgerechnet drauf, ich sei eitel?“

„Aus diesem Gefühl heraus erhoffen Sie sich etwas von mir, das ich nicht bereit bin, zu verschenken. Ich rate Ihnen, legen Sie diesen Hochmut und diese Anmaßung ab! Dann - aber erst dann - können sich ihre und meine Intensionen ähneln, wie ein Ei dem anderen!“

Der geschäftsmäßige Ton hatte mich zunächst sprachlos zurückgelassen und ich rollte mich neben sie.

“Aber ich will Sie nicht einfach immer wieder nur ficken, Elise. Ja, Sie haben Recht. Ich wünsche mir ein wenig mehr. Sehen Sie her“, hielt ich Daumen und Zeigefinger etwa zwei Zentimeter auseinander vor ihr Gesicht. „So viel nur! Oder können Sie gar nicht lieben, Elise? Noch nicht mal ein wenig?“

„Ich liebe auf meine Weise. Aber das ist eine, die die wenigsten verstehen. Auch Ihnen fehlt dieses Verständnis für mich, Thomas. Der Graf, Minna und Knut sind die einzigen …!“

„Das stimmt nicht“, hatte ich mich entrüstet aufgesetzt. „Sagen Sie, dass ich Sie hasse und sie haben Recht. Behaupten Sie, dass ich Sie liebe, und auch das ist richtig. Aber sagen Sie nicht, dass ich Sie nicht verstehe“, beharrte ich darauf, einen wirklichen Platz in ihrem Leben zu erhalten. Ja, ich wollte einen festen Ort einnehmen, so, wie Knut und Minna und Maximilian und wie selbst Kyra. Irgendeinen, der noch frei war. Und ob der Grund allein Eitelkeit war, das wagte ich zu bezweifeln.

„Wissen Sie Thomas, der da oben“, deutete sie in Richtung Zimmerdecke und setzte sich neben mir auf, „der hat mich nahezu ohne jedes Talent in diese Welt geworfen. Sehen Sie, Kyra besitzt ihre bewundernswerte, übermenschliche Geduld und den Forscherdrang, was ihre Oliven anbelangt, und sie wird einmal eine hervorragende Mutter werden. Oder der Graf, er verfügt über so viele musische Talente. Er schreibt beispielsweise Lyrik, wussten Sie das?“

Ich schüttelte den Kopf.

„Und Minna“, fuhr sie fort, „sie ist eine der anerkanntesten Literaturkritikerinnen. Kaufen Sie sich einmal die „WEIT“, ein Literaturmagazin, dann werden Sie feststellen, dass dort ein gewisser Carol Feucht schreibt. Auf die Artikel dieses „Herrn“ sieht die Fachwelt, wie ein Erdbebenforscher auf einen Seismographen. Carol Feucht ist ein Savant und von Geburt an blind, so heißt es zumindest. Savants sind, wie Sie wissen, hochbegabte Autisten. Und so erklärt man es sich, dass sich dieser Carol noch niemals in der Öffentlichkeit gezeigt hat. Dabei gibt es ihn gar nicht. Das, was die Literaturwelt in Atem hält, stammt samt und sonders aus Minnas Feder.“

Mir war sicherlich der Mund offenstehengeblieben. Aber sie fuhr unbeeindruckt von meiner Verwunderung fort:

„Und Sie Thomas? Sie können mit Zahlen umgehen, wie kein anderer, den ich kenne. Und Sie haben in einem fremden Land, in einer ihnen fremden Sprache neben ihrem Olivenbauerdasein einen Abschluss zum consulente fiscali hingelegt. Das spricht für ihre Zähigkeit und ihren Fleiß.

Oder kommen wir zu Knut. Dieser arme Tropf, wie sie ihn manchmal mitleidig sehen, er malt und zeichnet in der Abgeschiedenheit und im Halbdunkel seines Kellers Kunstwerke, dass sie denken, die seien in gleißendem Sonnenlicht entstanden. Erinnern Sie sich an das Gemälde in unserer Halle? Es dürfte drei auf fünf Meter groß sein. Das mit dem Schwarm farblich so wundervoll gezeichneter, fliegender Paradiesvögel, dass es einem fast den Atem verschlägt? Und im Hintergrund türkisfarbenes Wasser und blauer Himmel und als Kontrapunkt die Frau in leuchtendem Orange, die am Strand mit einem Gefäß, das sie auf dem Kopf trägt, entlangschreitet? Das ist Knut! Sein erstes Werk nach seinen Kindertagen, zu dem ich ihn gezwungen habe. Denn er glaubte nicht an sich.

Als es fertig war, schenkte er es dem Grafen und mir. Aber es folgten weitere, die er großzügig Gästen unseres Hauses einfach still in die Hände drückt, wenn sie uns verlassen. Unser Freund, der Kanadier, der ihn einschweißte, ist jedes Mal aufs Neue berührt und begeistert. Er wollte eine Ausstellung arrangieren, aber Knut lehnt ab. Ja, er ist ein Künstler, Thomas. Die Leute nehmen seine Bilder nicht nur dankbar entgegen. Sie hängen sie auch auf! Und einer hat sogar einmal eins verkaufen müssen, als er in finanziellen Schwierigkeiten war. Und als Knut davon hörte, fing er gleich mit einem Ersatz für die beiden Herrschaften an. Er verschwendete nicht einen Gedanken aus Eitekeit daran, dass sich seine Bilder sogar verkaufen ließen.“

Ich hatte ihre Hand genommen und hielt sie. Dann legte ich ihr eine Haarsträhne, die ihr beim Erzählen übers Gesicht gerutscht war, zurück hinters Ohr.

„Sehen Sie, Sie alle haben irgendein Talent. Und ich? Ich liebe alles Schöne, aber ich bin völlig unbegabt, etwas Ergreifendes in diese Welt zu setzen. Was würde mir dieser Herrgott, von dem alle redeten, mir nur an Talent mitgeben, weinte ich als junges Mädchen in mein Kissen, als ich merkte, dass alle anderen anscheinend irgendeine Gabe besaßen, nur ich nicht.“

„Aber Sie hat er so wunderschön gestaltet, dieser Herrgott, Elise“, versuchte ich sie zu trösten.

„Aber mit Schönheit kann man sein Leben nicht ausfüllen. Oder wollten Sie etwa nur bestaunt werden, wie ein Gemälde in einem Museum“, wandte sie dagegen.

„Wahrscheinlich nicht“, musste ich eingestehen.

„Aber selbst ich habe eine Gabe, Thomas“, nahm sie jetzt meine Hand. „Ich entdeckte sie später. Es ist die Fähigkeit, Menschen zu einem erfüllten Leben zu verhelfen. Ob das Liebe ist? Wer weiß das schon. Aber ja, ich stecke – wenn Sie so wollen - die gleiche Leidenschaft in diese Menschen, wie Knut in seine Bilder oder wie der Graf in seine Gedichte. Es befriedigt mich zutiefst, ihr Leben so in Szene zu setzen, wie sie es ohne mich nicht könnten.“ Ich sah in das Dreieck ihrer Beine, die sie zum Schneidersitz geformt hatte und dachte an Cäsar und diese Entführung und dann sah ich sie an.

„Sagen Sie, ist Cäsar seinerzeit tatsächlich entführt worden? Oder war das auch ihr Werk?“

Sie antwortete nicht und ich sah eine Weile nur auf ihr verschmitztes Lächeln, dann zog ich sie an mich und hielt sie fest. Und nach einer ganzen Weile murmelte ich:

„Nie wieder werde ich anzweifeln, dass Sie lieben können, Elise. Nie mehr!“

***

Nicht in London, nicht in Barcelona oder Rom, sondern in der Berghütte eines mit Elise und dem Grafen befreundeten Paares in Südtirol richteten wir unser Refugium ein und besuchten es von da an regelmäßig. Eigens, um dem Grafen in dieser Hinsicht nicht zur Last fallen zu müssen, hatte Elise Knut den Führerschein machen lassen. Denn Stunde um Stunde in einem Zug, womöglich noch umsteigen zu müssen, das erschien sowohl ihr als auch mir undenkbar. Knut also brachte sie im Bentley in das verschlafene Bergdorf, von wo aus, sie das letzte Stück Weg zu Fuß zurücklegen musste, während er, darauf wartete, von mir den Anruf zu erhalten, dass er abfahren konnte.

Zum verabredeten Zeitpunkt wartete Knut dann erneut geduldig, bis seine Herrin den Waldweg, diesmal gemeinsam mit mir, herunterkam. Als ich sie einmal fragte, wo er sich denn die drei oder vier Tage aufhielt, während wir ungestört von aller Welt unserer zügellosen Begeisterung füreinander frönten, antwortete sie nur vage: „Machen Sie sich keine Sorgen. Er ist bestens untergebracht!“

Später einmal erfuhr ich durch Zufall, dass er von dem verschlafenen Bergdorf auf direktem Weg zu einem Paar auf die Höhen oberhalb Merans unterwegs war, das ihn die vier Tage bei Wasser und Brot, wie es hieß, und in selbst für ihn ungewohnt martialischen Ketten in seinem Keller als fremdes Eigentum beherbergte.

***

Viele, viele Jahre nach „Cäsars Entführung“ und als er schon gar nicht mehr lebte, beobachtete ich eine Szene, die mir vor Augen führte, dass der größte meiner Träume in Erfüllung gegangen war und wie ineinander verwoben meine kleine Familie in meine Sehnsüchte passte. Denn ich lauschte einem Gespräch zwischen Kyra und unserer Tochter. Ich konnte nicht sagen, warum, aber ich war einfach hinter dem Türpfosten zur Küche stehengeblieben, anstatt wie sonst von draußen einfach reinzulaufen. Dabei wusste ich in diesem Moment noch nicht einmal, worum es bei dem Gespräch der beiden ging. Erkennbar war nur Lauras aufgeregte Stimme.

„Mama“, krakelte sie. „Alle bleiben bis Mitternacht. Warum muss ich als erste gehen? Das ist doch so peinlich“.

„Dein Vater möchte, dass du um elf Uhr zuhause bist, Laura. Bitte, sieh das ein“, hörte ich Kyra unsere Tochter fast anflehen.

„Nein! Das sehe ich überhaupt nicht ein. Immer muss er bestimmen. Warum hast du nicht einmal, nicht ein einziges Mal den Mut, ihm zu widersprechen. So, wie andere Mütter auch! Warum kannst du ihm nicht sagen, dass ich immerhin schon sechzehn bin und fast erwachsen!“ Unsere Tochter hatte mit dem Fuß auf den Boden gestampft.

„Weil Du deinem Vater vertrauen sollst. Er will immer für uns alle nur das Beste.“

„Ja, ja, er will das Beste. Natürlich will er das Beste“, klang Laura nun offenkundig sarkastisch. „Vor allem für dich, Mama, will er auch nur das Beste. Ich habe ihn gesehen und eine Frau neben ihm im Auto. Er hat sie geküsst, bevor sie ausgestiegen ist.“

Ich schielte etwas um die Ecke, weil es auf einmal still geworden war. Kyra hielt die weinende Lara jetzt im Arm.

„Entschuldige, Mama. Das ist mir so rausgerutscht. Das wollte ich dir doch eigentlich gar nicht erzählen.“

„Du brauchst mir nichts zu verschweigen. Ich weiß alles von Papas Freundinnen“, strich Kyra über Lauras Kopf und hielt sie dabei ein Stück weit von sich weg, um ihr in die Augen sehen zu können.

„Dein Vater und ich, weißt du, wir sind vielleicht etwas anders, als andere Eltern. Wahrscheinlich sind wir aber glücklicher als die meisten nach so langer Zeit. Und vor allem, wir sind uns in ganz Wenigem uneinig. Hörst Du, Laura?“

„Ihr könnt Euch doch nicht einig sein darin, dass Papa Freundinnen hat“, fuhr sich unsere Tochter mit dem Unterarm unter die Nase. „Das ist einfach nicht normal, Mama!“

„Auch deswegen haben wir keine Meinungsverschiedenheit. Ist dir nie aufgefallen, dass Papa und ich ganz, ganz selten streiten? Wir vertrauen uns alles an, das uns wirklich bewegt.“

„Vor allem versteht ihr Euch doch, weil du zu allem „Ja und Amen“ sagst“, stampfte Laura erneut mit dem Fuß leicht auf und ich merkte, wie ich anfing, zu schmunzeln und wie mir augenblicklich meine Großeltern einfielen.“ Kyra ging nicht auf den letzten Satz unserer Tochter ein, sondern sie wandte sich ihren Töpfen und Tiegeln zu, sah aus dem Fenster, bis Laura sagte:

„Ihr werdet euch jetzt also nicht scheiden lassen, nachdem ich Papa verraten habe?“

Kyra drückte unser Kind wieder an sich.

„Aber nein. Du hast Papa nicht verraten. Er hat schon immer Freundinnen gehabt. Auch als Domi und du noch ganz klein ward. Das hat absolut nie etwas geändert zwischen uns und wird es auch nicht. Oder hast du jemals von mir den Eindruck gehabt, ich sei unglücklich und wolle mich scheiden lassen?“

„Nein, Mama, das ganz bestimmt nicht. Aber du bist doch sicher traurig, wenn er mit anderen Frauen spazieren fährt und sie küsst und …?“

„Ein wenig vielleicht. Aber es gibt Schlimmeres als dieses Gefühl zwischen zwei Menschen. Unehrlichkeit zum Beispiel. Wenn man sich anlügt und dem anderen etwas vormacht, weißt du. Das wäre schlimm für uns beide.“

„Aber wenn du unter seinen Freundinnen leidest, warum hört Papa dann nicht auf damit? Er liebt dich doch angeblich.“

„Ganz einfach. Weil ich es nie von ihm verlangen würde. Ich will nicht, dass Papa sich etwas versagt, das sein Leben schöner macht. Wir haben alle nur dieses eine und es in Wirklichkeit kürzer, als man in deinem Alter glaubt. Wir haben nicht das Recht, einem anderen etwas zu versagen, womit er niemandem schadet. Es gibt ohnehin noch genug Träume, die wir uns nicht erfüllen können.“

„Und du Mama? Was hast du eigentlich für Träume?“

„Meine Träume sind fast alle schon in Erfüllung gegangen. Ich habe euch beide, Domi und dich und ich wache morgens neben meiner großen Liebe auf. Und dann habe ich neben Euch beiden eine Leidenschaft und eine Aufgabe, meine Oliven. Und vergiss nicht, wer hat schon so ein schönes Zuhause und eine Wahlfamilie wie Emilia, Giovanni, Charly und Grete oder den Grafen, Elise, Minna und Knut oder Tante Memory oder Corinna. Für all das bin ich sehr dankbar, weißt du? Vielleicht gibt es da noch eine Kleinigkeit. Ich würde gerne einmal nach Alaska reisen, zu einem Hundeschlittenrennen, aber sonst …“ lächelte Kyra Laura aufmunternd an.

„Und diese kleinen Dinger halten mich auch auf Trapp“, hielt sie eine Olive zwischen Daumen und Zeigefinger in den Raum und drehte sich rum zu ihren Töpfchen und Tiegeln. Überall auf der Arbeitsfläche standen sie herum, weil sie ständig in ihnen mörserte und herumexperimentierte: Olive, Rosmarin mit Basilikum oder Olive, Eigelb und Lavendel.

 „So, mein Kind“, sprach sie nun weiter und drehte sich zurück. „Nun habe ich dir aber wirklich genug über mich und Papa erzählt. Weißt Du was, ich werde heute Abend mit ihm sprechen. Vielleicht finden wir ja einen Kompromiss, der dir und ihm passt. Zum Beispiel, dass einer von uns beiden dich um Punkt Mitternacht abholt, damit du nicht allein nachhause kommen, oder von einem deiner Freunde mit frischem Führerschein heimgebracht werden musst. Ich könnte mir vorstellen, dass er damit einverstanden ist. Hm, was hältst du davon?“

***

„Ich habe einen Wunsch, Thomas. Und ich bin bereit, wenn du ihn mir erfüllst, dafür zu zahlen“, sagte sie, als wir an diesem Abend, bereit zum Schlafen schon nebeneinander lagen.

„Einen Wunsch? Was für einen Wunsch“, grinste ich in mich hinein, weil ich wusste, was jetzt kam.

„Etwas, von dem ich sicher bin, dass du es erfüllen kannst. Und ich biete dir dafür an, dass ich in den Pavillon gehe oder in den Keller!“

 „Das muss ein Riesenwunsch sein! Und wann“, fragte ich nur.

„Morgen, wenn die Kinder aus dem Haus sind.“

„Wenn du meinst? Und, wenn ich fragen darf, ist dir die Sache so viel Wert, dass du mir ausschließlich einen Aufenthalt im Keller anbietest?“

„Ja. Sie ist mir so viel wert“, gab sie zurück. Das hieß also nicht im Pavillon oben, wo es hell und ziemlich bequem war, sondern unten wo ihre Duldsamkeit wirklich auf harte Proben gestellt werden konnte. Und dies gerade wegen der Anbringungsmöglichkeiten, die ich im Laufe der Jahre immer weiter perfektioniert hatte.

„Gut, gut“, nickte ich nachdenklich. „Dir ist klar, dass, wenn du mir deinen Wunsch nicht vorher mitteilen möchtest, ich dir zwangsläufig das Höchstmaß an Disziplin abfordern werde?“

Sie sah an mir vorbei auf meine Jeans mit dem Gürtel, der über der Stuhllehne hing. Es war noch immer mein Lieblingsinstrument, weil sie mir immer wieder neue schenkte. Aber diesmal kam ihre Antwort nicht sofort.

„Auch das“, schluckte sie und würde niemals auch nur nähernd ahnen können, wie sehr ich ihre Gesichtszüge in mich saugte. Die Unbeschwertheit war auf einmal aus ihnen verschwunden und eine bange Vorahnung war an ihre Stelle getreten.

 „Gut“, sagte ich. „Aber morgen kann ich nicht. Wie wäre es am Freitag?“

„Aber heute ist erst Dienstag …“, unternahm sie einen zaghaften Versuch, mir vor Augen zu führen, dass sie es hasste, wenn sich eine Ankündigung zu lange hinzog. Natürlich wollte sie auch dieses Mal das Ganze so schnell wie möglich hinter sich bringen.

„Ganz recht. Heute ist Dienstag“, wiederholte ich.

„Ja. Wenn es nicht anders geht“, räusperte sie sich, „dann eben Freitag.“

„Ich bin gespannt, was das für ein Wunsch sein soll. Gute Nacht, mein Herz,“ beugte ich mich über sie und verschloss ihren leicht zitternden Mund.

***

Unseren zwanzigsten Hochzeitstag wollten wir in Venedig feiern. Dem Besitzer der kleinen Pension, bei dem wir vor fast etwas mehr als zwanzig Jahren logiert hatten, und der mittlerweile genau wie wir in die Jahre gekommen war, tischte ich auf einer Rückreise von Südtirol eine rührende Geschichte auf, warum er uns unbedingt genau dieses eine Zimmer geben musste, von dessen Fenster aus man meinte die Hausmauer gegenüber erreichen zu können.

Aber das sollte nicht die eigentliche Überraschung für Kyra sein, die ich in petto hatte. Vielmehr würde ich ihr meine Reisedokumente nach Alaska überreichen. Im kommenden Winter würde es losgehen. Dort oben, fast am Polarkreis, erwartete uns eine Woche bei einem Hundeschlitten-Rennen.  

Charly hatte für mich den Kontakt zu einem Musher, einem Bayern mit über zwanzig Huskies, hergestellt. Durch ihn würden Kyra und ich sogar direkten Kontakt zum gesamten Team und zu den Hunden bekommen. Wir würden am Start dabei sein und dann die jeweiligen Etappenziele ansteuern, um am Ziel dann letzten Endes die Ankommenden zu empfangen.

Und es geschah genau das, auf das ich mich gefreut hatte: ihr Gesicht zu sehen, als sie die Tickets und die Buchungen für die Übernachtungen aus dem Umschlag nahm.

„Woher wusstest du …“, sah sie mich aus großen Augen an und dann wieder auf die Papiere in ihren Händen. „Laura hat dir davon erzählt, ja?“

Ich schüttelte bloß den Kopf.

„Dann sag nicht, dass du uns damals belauscht hast, als es um diese Party ging, auf der sie länger bleiben wollte, als du es erlaubt hattest“.

„Doch. Genau das Gespräch habe ich mit angehört“, und dann sah ich sie spöttisch an, „das ganze Gespräch, wenn du es genau wissen willst“.

„Du Verbrecher, Du gemeiner Schuft“, schmiss sie die Papiere auf den Tisch und hechtete zu mir aufs Bett, so dass mich ihr Gewicht nach unten drückte. Zuerst trommelte sie mit den Fäusten auf meine Brust und als ich immer noch lachte, nahm sie ein Kissen und drückte es mir aufs Gesicht, so dass ich fast keine Luft mehr bekam. Irgendwann konnte ich nicht anders und musste sie von mir herunter auf die Unterlage neben mich zwingen. Ich setzte mich über sie und hielt beide Handgelenke über ihrem Kopf zusammen.

„Du hast …“, rang sie nach Atem. „Es waren vierzig, Thomas, ganze vierzig! Ich konnte Tage nicht sitzen und hätte heulen können.“

„Hat Laura dafür ihren Willen bekommen, oder nicht?“

 „Natürlich hat sie. Aber, du hättest sagen können, dass du gewusst hast, worum es ging, als du mich …“

„Ich habe es geliebt, wie du dich unserer Tochter wegen zusammengerissen hast. Und die Tage danach, wie du dich vorsichtig bewegt und versucht hast, dir nichts anmerken zu lassen vor den Kindern.“

Sie schnaufte immer noch und ich wartete darauf, dass sie sich beruhigen würde. Und als ich spürte, wie ihre Muskeln nachgaben und sie mich nur noch ansah, sagte ich.

„Ich danke dir für die Jahre, die hinter uns liegen, mein Herz. Und natürlich auch für die, die noch kommen. Es werden wundervolle Jahre werden.“

„Ich glaube auch, Thomas“, gab sie gerührt zurück. Ein paar Sekunden später fragte ich:

„Als du damals mit den Kindern zwei Wochen verschwunden warst, da warst du doch bei Charly, stimmt´s?“

Sie sah mich erstaunt an. Mit dieser Frage nach so langer Zeit hatte sie sicherlich nicht gerechnet.

„Ja! Er und Gretel haben mich damals aufgenommen.“

„Wie hat er es geschafft, dass du einfach zurückgekommen bist, die Koffer ausgepackt und getan hast, als sei dir nie ernsthaft in den Kopf gekommen, mich zu verlassen?“

„Er hat mir in Erinnerung gerufen, warum ich damals eigentlich zu ihm gekommen bin.“ Sie machte eine Pause, in der sie mich ansah. „Und du? Warum hast du mir bei meiner Rückkehr nicht eine einzige kleine Frage gestellt? Warst du nicht beunruhigt, als ich auf einmal fort war?“

„Nein“, log ich.

„Warum nicht?“

„Ich war überzeugt, du kommst wieder. Nur wusste ich nicht, wann.“

„Was hat dich so sicher gemacht, dass du noch nicht einmal ein kleines bisschen versucht hast, mich zu finden?“

Charly hatte also dichtgehalten über die vielen Telefonate mit mir, dachte ich. Und er hatte mir im Gegenzug verschwiegen, dass Kyra sich vermutlich nur ein paar Meter neben dem Telefon aufgehalten hatte, während er mir eindringlich meine Aufgabe vor Augen geführt hatte.

„Du findest sonst niemanden, wie mich, der dir dieses Leben in Respekt und Liebe bietet. Ich wusste, dass dir das klar werden würde. Wie gesagt, ungewiss war nur, wie lange du brauchst, um das einzusehen.“

„Du vergisst den anderen Teil von mir“, bemerkte sie bedauernd, fast entschuldigend, als trage sie ein hässliches Furunkel mit sich herum und die Ärzte hätten ihr abgeraten davon, es entfernen zu lassen, weil sie damit unter Umständen eine Blutvergiftung riskiere. 

„Entschuldige dich nicht für das, was mir wertvoll ist", wurde ich fast ein wenig barsch. "Ich werde diesen Teil von dir niemals vergessen, mein Liebes“, beugte ich mich dann aber über sie und sah in ihre schönen Augen. „Oder hast du etwa das Gefühl, mir seien die Einfälle mit den Jahren ausgegangen?“

„Nein. Das denke ich leider ganz und gar nicht.“ Es war die Frau, die das sagte, was ich hören wollte und  die jetzt ihre Arme fest um meinen Hals schlang. Und es war genau der Mensch, der in all´ den Jahren nicht einen Deut an Anziehungskraft für mich verloren hatte. Eher war das Gegenteil der Fall! Ein paar sonnenstrahlartig verlaufende, kleine Fältchen um ihre Augen, ließen ihr freundliches Wesen neuerdings noch mehr leuchten. Und bald würden sie nicht mehr nur beim Lachen, sondern schon beim kleinsten Lächeln auftauchen, bis sie nie mehr verschwinden würden. Jetzt, im Moment allerding musste ich mich etwas disziplinieren und sie enttäuschen und schob sie neben mich. Früher hätte ich keinen Gedanken an meinen Energiehaushalt verschwendet, aber nun waren wir in einem Alter, wo es galt, die Kräfte etwas einzuteilen.

Etwas später wandte ich mich auf die Seite und sah wieder zu ihr. Sie war eingeschlafen. Und mir fiel die bevorstehende kleine Sensation ein, die ich für uns noch vorbereitet hatte. Und diesen minutiösen Plan ging ich im Geiste noch einmal durch:

Gegen sieben wird eine Gondel vorm Hotel auf uns warten, und uns zu DEM Danieli mit legendärer Dachterrasse bringen, die es zulässt, den Blick bis rüber zum Lido schweifen zu lassen. Da wir uns vor vielen Jahren nur eine preisgünstige Unterkunft in dritter Reihe hatten leisten können, ich aber unbedingt dieses Zimmer für unseren Hochzeitstag wollte, wird der Gondoliere etwa eine halbe Stunde brauchen. Hindurch, durch einige enge, verzweigte Kanäle wird er sich geschickt bewegen müssen bis wir den Canale Grande erreichen werden. Und beim Betreten des „Danieli“ dann, werde ich dem Personal an der Rezeption einen diskreten Wink geben.

Sobald wir die Terrasse betreten, wird der Klavierspieler Frank Sinatras Klassiker, „I did it my way“, anstimmen. Kyra wird sicher sein, das sei sie bereits, die Überraschung, von der ich während sie sich am späten Nachmittag anzog und hübsch machte, gesprochen hatte. Sie wird mich komplizenhaft ansehen. Denn ihr werden die zwei aufregend schönen Tage in Assisi, vor noch nicht all´ zu langer Zeit, einfallen, die wir uns - weil wir wieder einmal ganz für uns sein wollten – geradezu stehlen mussten.

Anschließend aber wird ihr Blick über die elegant zurecht gemachten Besucher auf der Terrasse schweifen, bis er an der in blutrote Seide gekleideten Frau mit den zierlichen, nackten Schultern und dem unverwechselbar hinreißenden Nacken, vorne an der Brüstung im Eck, hängenbleiben wird, die sich direkt vor der Kulisse der "Basilica di Santa Maria della Salute" wie eine graziöse Statue gegen den sich verabschiedenden Abendhimmel abheben wird. 

Dann wird die Frau, die mein Leben all´ die Jahre auf ihre so besondere Weise begleitet hat, die Hand vor ihren Mund reißen und mich entgeistert ansehen. Denn im hochgesteckten, dunkel glänzenden Haar dieser Gestalt da vorne wird sie ihre Haarspange wiedererkennen. Das weißgoldene, eigens für sie angefertigte Unikat mit den auf ihren rötlichen Haarton abgestimmten, dunkelgrünen Steinen, das ich ihr zum fünfzehnten Hochzeitstag geschenkt habe. Entsetzen und Erleichterung werden miteinander in Kampf treten, denn seit meinem letzten Südtirol-Aufenthalt glaubte sie den Schmuck aus Unachtsamkeit, verloren zu haben. Die bittersten Selbstvorwürfe und die eine und andere Träne in meinen Armen waren in den letzten Wochen die Folge gewesen.

Schließlich werde ich meine Hand, den Augenblick ihrer Verwirrung ausnutzend, auf ihren Rücken legen und sie in Richtung meines Überraschungsgastes lenken. Und bevor wir die Frau dort am Ecktisch erreichen, werde ich ihr ins Ohr flüstern:

„Das ist das wirkliche Geschenk für dich, mein Herz. Gemeinsam mit der Luxus-Suite, die unten, eine Etage tiefer, auf uns wartet.“

- Ende -  

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Kommentare

Bild des Benutzers Campanula

Lieber Alexander,

eine wunderschöne Geschichte hast du uns da erzählt, und wie immer, wenn ich von liebgewonnenen Figuren Abschied nehmen muss, befällt mich eine leise Traurigkeit. Als Cäsar entführt wurde, erschien mir dieser Bruch fast ein wenig plötzlich, hattest du danach doch Kyras Weggang gar nicht mehr weiter aufgegriffen. Umso schöner, dass du jetzt noch einmal darauf zurückkommst. Und besonders gefreut habe ich mich, dass sogar mal eines der Kinder als handelnde Person auftaucht. Die kamen mir nämlich fast ein bisschen zu kurz, so als bestünde ihre Funktion einzig und allein darin, die Liebe von Kyra und Thomas zu krönen. Dabei stelle ich mir das gar nicht so einfach vor, eine solche Beziehung zu führen, wenn Kinder da sind.

Du hast wirklich ein besonderes Beziehungsgeflecht zwischen Menschen entworfen, die ein Machtgefälle innerhalb ihrer erotischen und sozialen Beziehungen lieben, und wenn es etwas gibt, das ich an deiner Geschichte zu kritisieren hätte, dann einzig dass manchmal alles fast zu schön war, um wahr zu sein. (Ich persönlich hätte z.B. die Krise zwischen Kyra und Thomas sicher noch ein wenig mehr ausgedehnt bzw. ihre Nachwirkungen noch länger spüren lassen, aber das ist meine persönliche Vorliebe - ich mag zwischenmenschliche Konflikte, innere Ambivalenzen und Reibungspunkte.) Andererseits hatte ich beim Lesen immer ein warmes und wohliges Gefühl, so als könnte ich mich in die Worte und Bilder, die du zeichnest, regelrecht hineinräkeln wie in weichen Sand. Das war eine wunderbare Leseerfahrung, vielen Dank!

Sei ganz herzlich gegrüßt,

Campanula

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Bild des Benutzers fantasy69

Lieber Alexander,

das war mal eine Geschichte, so ganz nach meinem Geschmack. Ein wenig mehr Spannung hätte ich mir vielleicht an manchen Stellen gewünscht, den einen oder anderen, größeren oder kleineren Umweg, unter Umständen. Es gab ja dann doch noch ein paar Überraschungen am Ende. Darauf hätte man gut anspielen können, in den früheren Kapiteln. Nur so eine Idee und eine Anregung für die nächste Runde!

Aber im Großen und Ganzen ging es mir, wie Campanula. Ich habe mich in Deine Sätze wohlig reingesuhlt und gedacht, was soll´s? Ob realistisch geladen oder etwas schöngefärbt. Dafür liest man ja schließlich auch, damit man ein wenig träumen kann.

Aber bitte nicht falsch verstehen: Du bist ja selbstverständlich meilenweit entfernt von Rosamunde Pilcher, Gott hab sie selig.

Danke Dir fürs Lesevergnügen.

Deine fantasy

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