Trine - (Teil 13)

 

Wenige Wochen später waren alle, bis auf mich ausgeflogen. Kyra hatte ich nach Kitzbühel zu einem Anwaltskollegen von Milvas neuem, festem Freund gebracht. Wir beide nutzten logischerweise die Gelegenheit und besuchten unsere „alte“ Freundin oben auf ihrem Berg. Es war bereits mein zweiter Herbst als Aufpasser, Chauffeur und „Sorgenonkel“ bei Charly. Und Milva hatte sich verliebt. Jetzt war sie keine Sklavin mehr im eigentlichen Sinne. Sie thronte hoch oben auf einem Berg mit Blick über einen der exklusivsten Skiorte Österreichs, der sich einnehmend die Berghänge hochschlängelte. Hin und wieder sah man schon rauchende Schornsteine, ein Zeichen, das es einen Kamin geben musste, und der Geruch feuchten Waldbodens und verbrannten Holzes hing über dem Tal.

Das Haus, von außen sehr modern, wenn auch mit Holzverkleidungen an der Fassade, war auch bei der Inneneinrichtung mit einer Mischung aus Moderne und Althergebrachtem gestaltet worden. Ein Kachelofen beispielsweise musste über hundert Jahre alt sein. Man sah es an den Rissen der liebevoll ausgebildeten Keramik, die man wahrscheinlich irgendwo beim Abbruch eines Hofes, gerettet und später beim Verkauf gewinnbringend an den Mann gebracht hatte. Und auch Teile der Wände der Bäder samt des Bodens waren mit Holz verkleidet und hoben sich warm gegen die Kälte der relativ nüchtern gehaltenen Armaturen und Einrichtungen ab. Das Beste aber war ein Panoramafenster, in sich verschiebbar für den Sommer, das über die gesamte Hausbreite ging. Stand man davor und sah hinunter ins Tal, hatte man das Gefühl, man befinde sich im Cockpit eines Flugzeugs.

Das Anwesen lag so hoch oben, dass wir unseren BMW unten im Tal ließen, um von Dr. Bachmann mit seinem Jeep über einen schmalen Forstweg hinauf zum Haus gebracht zu werden. Übrigens stellte sich Bodo als ein reizender Kerl heraus, wenn er auch zunächst etwas spröde wirkte. Er machte wirklich den Vorurteilen über Menschen, die Paragraphen wälzen, alle Ehre, allerdings nur auf den ersten Blick. Denn oben angekommen, erwies er sich als umsichtiger und lockerer Gastgeber, der uns sofort das „DU“ anbot und sich in seine Ledercouch-Landschaft lümmelte, mit der impliziten Aufforderung, es ihm gleichzutun und es sich bequem zu machen.

Mit Milva ging er um, wie ich es vom Grafen und Elise kannte. Auch Kyra war das aufgefallen, denn sie machte wieder mit BMW unterwegs auf dem Weg zu Dr. Bodo Bachmanns Geschäftsfreund oder Kollegen, eine Bemerkung darüber.

„Was hältst Du von dem Verhältnis der beiden“, fragte ich sie auch.

„Sie liebt ihn, hast du das nicht gemerkt?“

„Und, was meinst du, liebt er sie auch“, wollte ich wissen, weil ich mir trotz Bodos Liebenswürdigkeit nicht sicher war, ob er nicht doch, voll und ganz Vertreter seiner eigenen Vorteile, eine einfache Rechnung aufgemacht hatte. Nämlich, dass, Milva erst einmal ganz zu sich zu holen, kostengünstiger war, als sie jeweils bei Charly anzufordern.

„Sie wollen heiraten, wusstest du das nicht?“

„Du hast Recht, wenn es so ist, dann wird alles in Ordnung sein“, war meine Antwort, ich war beruhigt und wir wechselten das Thema. Oder besser gesagt, wir waren beide mucksmäuschenstill, weil unser Ziel nicht mehr fern lag, und weil wahrscheinlich der Abschiedsschmerz schon anfing, an uns beiden zu nagen.

Danach gingen vier Wochen ins Land. Und erst als ich sie abholen wollte und es hieß, sie habe bereits gestern das Anwesen verlassen, einen Tag früher als geplant, weil es da einen familiären Grund gäbe, über den man allerdings nichts Näheres wisse, sondern nur mit den Schultern zuckte, war ich besorgt.

Warum hatte sie mich nicht angerufen? Und was sollte das für ein familiärer Grund sein? Mir hatte sie erzählt, dass ihre Eltern bei einem Verkehrsunfall beide ums Leben gekommen waren. Da war sie erst zwölf gewesen und geschwisterlos. Lediglich eine Tante gebe es noch, mit der habe sie aber kaum Kontakt. Kyra war in einem Kinderheim aufgewachsen und hin und wieder hatte sie mit einer der Erzieherinnen von dort telefoniert, die sie mochte, fast wie eine Mutter, wie sie behauptete, aber über Weiteres wollte sie anscheinend nicht sprechen und ich hatte auch nicht insistiert. Ich machte mich also auf den Weg zu Milva und Bodo, die erste Anlaufstelle, die mir einfiel, um meine Sorge und meinen Frust loszuwerden. Vielleicht hatte Kyra bei den Beiden ja irgendetwas hinterlassen oder war sogar dort untergekommen?

Der BMW erwies sich gar nicht als so untauglich, wie ich vermutet hätte, den Forstweg mit den Serpentinen zu nehmen. Glücklicherweise hatte es noch nicht geschneit. Und dass der Schlamm zum Teil bis aufs Verdeck spritzte war mir gleichgültig. Ich konnte jetzt nicht abwarten, bis mich jemand abholen würde. Und darauf, Charly anzurufen, kam ich gar nicht, denn hätte er irgendetwas gewusst, er hätte mich doch gar nicht erst losfahren lassen!?

Milva hatte mich schon erwartet. Als ich den Wagen abstellte, stand sie bereits oben auf der Terrasse und winkte mir zu. „Komm rein“, rief sie, „die Tür ist offen“, als seien unterwegs im Wald Kameras installiert, die ihr jeden Besucher anzeigten. Ich nahm mir vor, sie danach zu fragen, aber als ich den Cockpit-Wohnraum betrat, nahm sie mir auch schon das Wort aus dem Mund:

„Sie hat Charly gebeten …“, sah sie mich mitfühlend an, drückte beide Hände gegen meine Schultern und hielt mich damit fest, wie ein Kind, dem man etwas erklären musste, das schwer verständlich sein würde, weil es noch zu jung war.

„Was hat sie ihn gebeten“, fragte ich.

„Sie will nicht zurück zu Euch allen. Charly hat einen Freund hier in Süddeutschland. Er macht das gleiche, wie Charly oben im Norden, verstehst Du. Dorthin ist sie gegangen. Einen Tag früher, damit du sie nicht überredest, mit dir zurückzukommen.“

Ich schnappte nach Luft und sah an Milva vorbei, die mich immer noch hielt, hinunter ins Tal.

„Ja, aber, warum denn“, brachte ich heraus.

„Komm. Setz` dich erst einmal. Möchtest du etwas zu essen? Oder hast du Durst?“

„Nein, nein“, winkte ich ab, ließ mich aber auf das helle Ledermöbel fallen.

„Ich fasse das alles nicht.“

„Hast Du denn keine Ahnung gehabt? Wirklich so gar keine Ahnung?“

Milva hatte sich neben mich gesetzt und ihre Hand lag jetzt wie die einer Mutter, die nicht so recht weiß, wie sie am besten trösten soll, auf meinem Knie.

„Nicht die geringste“, sagte ich und griff in meine hintere Hosentasche, zog das Handy heraus und wählte Charlys Nummer.

„Ich bin bei Milva“, fiel ich gleich mit der Tür ins Haus. „Kyra! Was ist mit Kyra. Wo ist sie, Charly?“

„Ich habe ihr versprochen, darüber Stillschweigen zu wahren“, kam auch er sofort auf den Punkt. „Und mach´ dir keine Sorgen. Bald kommt Ersatz für sie.“

„Und warum schickst du mich hierher? Fast tausend Kilometer durch die Republik? Wenn du doch wusstest, dass sie gar nicht mehr hier ist?“

„Ich war mir noch nicht sicher, ob sie Ernst machen würde. Und außerdem dachte ich, bei Milva bist du vielleicht erst einmal besser aufgehoben, als hier, wenn du es erfährst.“

„Sag´ mir, wo sie ist, Charly“, bat ich, mittlerweile mit kraftloser Stimme.

„Nein, mein Lieber. Das tut mir leid. Wenn ich etwas verspreche, dann halte ich es. Sie wollte nicht, dass jemand erfährt, wo sie ist und so werde ich es halten. Punkt.“

„Danke, Charly“, sagte ich feindselig, legte auf und wandte mich an Milva. „In Süddeutschland soll sie also sein. Wahrscheinlich in München. Milva, hör zu, ich muss wissen, wo sie sein kann. Kennst du niemanden hier, der sowas macht wie Charly?“

„Thomas“, legte sie jetzt meine Wangen zwischen ihre Hände. „Ich habe hier nichts zu tun mit der SM-Szene. Außer mit Bodo ist das Thema für mich erledigt, verstehst du nicht? Es ist schade, das finde ich auch. Wir alle kennen Deine Blicke.“ Ich befreite mich aus ihrer kleinen Umarmung, indem ich ihre Handgelenke nahm und sie auseinanderbrachte und aufstand. Jetzt stand ich am Fenster und sah auf den gegenüberliegenden Berghang mit Häusern, ähnlich wie dieses hier, neu und alt, als ich fragte:

„Was war mit meinen Blicken?“ Milva lachte kurz, bevor sie fortfuhr.

„Na ja, jedenfalls waren sie nicht so, als sei sie eine von uns anderen alle. Mit ihr war überhaupt alles ein wenig anders als mit Caro beispielsweise, auch wenn du Caro oft zu dir gerufen hast. Man hat dir angemerkt, wie du jeweils auf Kyras Rückkehr gewartet hast. Bei keiner anderen ist mir das aufgefallen, noch nicht einmal bei Memori, auch wenn du mehr um sie herumgeschwänzelt bist, als um Kyra. Und auch, wenn es mir nicht verborgen geblieben ist, wie oft du Memori mit zu dir genommen hast, wenn Kyra schon bei dir war, dann war es doch die arme Memori, die du nachts in ihr Zimmer zurückgeschickt hast und nicht Kyra, oder?“

„Memori ist so schön“, gab ich zur Antwort und sah auf den Himmel, der gerade dabei war, sich ein wenig zu öffnen, sich anschickte, Hellblaues durch das Grau zu lassen, das diesen Tag seit Anbeginn begleitet hatte, wie ein Fluch. Und jetzt das Blau. Es kam mir vor, wie ein Versprechen, dass doch noch alles gut werden könnte.

„Ja, das ist sie. Ohne jeden Zweifel. Sie besitzt eine Schönheit, die unabhängig ist von Geschmack. Nie habe ich jemanden kennengelernt, der nicht fasziniert von ihrer Anmut, ihrer zarten, makellosen Haut und ihren grazilen Bewegungen war. Aber Memoris Charakter ist ungebildet geblieben. Gerade durch ihre Schönheit. Immer fiel ihr alles zu, verstehst du? Sie musste sich nie für etwas anstrengen. Und Kyra ist das Gegenteil. Findest du Kyra denn nicht auch schön?“

„Doch“, drehte ich mich ruckartig um. „Natürlich. Himmlisch schön sogar. Aber ich wollte mich nicht an eine Frau binden. Weißt Du, mein Großvater …. Ach, vergiss es“, winkte ich auf einmal ab. Ich hatte jetzt keine Geduld mehr, die Geschichte zu erzählen. “Ich fahre nach München, nehme mir ein Hotelzimmer. Die Nacht ist noch lang. Aber wo soll ich anfangen, sie zu suchen“, sah ich Milva hilflos an und während sie mich Richtung Ausgang schob, weil sie wusste, nichts würde mich jetzt mehr hier festhalten, gab sie mir noch einen Rat:

„Schau mal als erstes in die Meglinger Straße, da gibt es einen Club. Geh´ einfach rein und erkundige dich, bei wem du eine Sklavin für längere Zeit engagieren könntest. Ich surfe derweil mal ein wenig. Wenn ich was finde, rufe ich dich an.“

Nachdem sie mich so unterstützen wollte, schlang ich meine Arme ganz fest um Milva. Schon lange hatte ich kein solches Bedürfnis mehr verspürt, mich halten zu lassen und Milva verstand. Sie schaukelte mich, wie einen Versehrten. Dann stieß sie mich leicht von sich. „Hau ab jetzt. Sonst kommen mir noch die Tränen.“

Die ganze Nacht war ich unterwegs gewesen, aber erst gegen Morgen drückte mir eine der Damen, die ich gesprochen hatte, einen Zettel in die Hand: „Jo“ stand darauf und die Adresse in einem Vorort. Ich hielt das nächste Taxi an und war gegen acht Uhr vor Ort. Dann checkte ich Milvas Nachrichten. Praktisch alles, was sie mir gesandt hatte, hatte ich in der Nacht bereits abgeklappert. Jos Adresse, vor dessen Haus ich nun stand allerdings, war nicht unter ihren Recherchen gewesen. Mittlerweile war es halb neun, noch etwas früh, aber eine bessere Zeit als acht, um den letzten Schritt zu unternehmen und zu klingeln, dachte ich, bat den Fahrer, auf mich zu warten und stieg aus.

Bei der Adresse handelte es sich um ein Reihenhaus, nicht zu vergleichen mit Charlys Villa. Die ganze Gegend und auch schon der Eingang vorm Haus sahen bieder aus. Geranien in Töpfen, rechts und links neben dem gepflasterten, schmalen Weg zum Hauseingang. Auch an der Haustür selbst ließ alles eher auf eine Familie schließen, die hier wohnte. Ich drückte auf den Klingelknopf unterhalb des Namensschildes, Josef und Karina Berghaus, und hörte sofort Geräusche hinter der Tür, bis sie sich öffnete und eine Frau erschien. Etwas dreißig war sie, gutaussehend und nur spärlich bekleidet, so, wie ich es von uns zuhause gewohnt war. „Ja“, fragte sie.

„Guten Tag, mein Name ist Thomas Vronsky, könnte ich Jo Berghaus sprechen“, fragte ich mit Blick auf das Namensschild.

„Jo ist beschäftigt, was möchten Sie von ihm?“ Auf einmal erschien ein Mann hinter der unsicher dreinblickenden Frau, die mich ein wenig an Leonore erinnerte. Er kam mir etwas gedrungen, aber kräftig vor und mir fielen die Ränder von Tätowierungen auf, die aus dem offenen, weißen Hemd ragten.

„Sind Sie Jo“, fragte ich voller Hoffnung.

„Wer will das wissen“, kam es von dem ernst dreinblickenden Zeitgenossen und ich registrierte, dass seine Stimme zu seinem Äußeren passte: Fest, kräftig und mit einem Hauch von Dunklem.

„Thomas Vronsky“, wiederholte ich, während Jo, oder wer immer er auch war, der Frau die Hand auf die Taille legte und sie einfach hinter sich schob. Er brauchte dazu keine Kraft, denn sie folgte sozusagen nur seiner Berührung. Eine Geste, die mir bekannt vorkam. Ich hatte sie bei Charly öfter gesehen. Seine Handfläche reichte, und sein Wille geschah.

„Ich suche eine Frau aus Hannover, etwa 1,75 groß, lange, rotbraune Haare, helle Haut, ein paar Sommersprossen“, ich tippte auf meine Nase, um ihm zu zeigen, wo Kyras Sommersprossen sich befanden. „Kann es sein, dass sie seit vorgestern hier bei Ihnen ist?“

„Warum suchen Sie ausgerechnet hier nach so einer Frau, wenn ich fragen darf“, fragte Jo oder Josef. Die leicht bekleidete Frau, die jetzt ihren Kopf hinter Jos Schulter hervorstreckte, schien mir ein Zeichen gegeben zu haben, aber ich war nicht aufmerksam genug auf sie gewesen, weil ich Jos Blick fixiert hatte.

„Man hat mir gesagt, sie …“ Ich machte eine Pause, weil mir einfiel, dass ich ihn nicht nach einer Sklavin fragen konnte, denn wie würde das aussehen, für den Fall, dass er so gar nicht der war, den ich suchte. „Kennen Sie vielleicht einen Charly“, fragte ich stattdessen.

„Charlys gibt es wie Sand am Meer. Hier nennen sich fast alle Charly, die den langweiligen Namen „Hans“ abbekommen haben. Welchen Charly meinen Sie?“

„Charly aus Hannover, Charly mit dem Autohaus …, Charly … mit den Sklavinnen“, traute ich mich dann einen Vorstoß.

„Woher sind Sie, von der Sitte“, fragte Jo und begann, die Tür Richtung Schloss zu bewegen.

„Nein, bitte“, entgegnete ich, „im Gegenteil, ich bin Charlys Kompagnon“, machte ich noch einen Versuch, ihn davon abzuhalten, die Tür ganz zu schließen.

„Wenn Sie eine Frau suchen, dann melden Sie sich doch bei Parship an oder geben Sie eine Anzeige auf. Hier sind Sie jedenfalls total verkehrt, soviel ist sicher!“

Damit rastete die Tür ins Schloss. Dabei hatte ich das untrügliche Gefühl, Kyra könne genau hier sein. Die Frau, die mir aufgemacht hatte und ihr Verhalten, als Jo aufgetaucht war. Sie hatte kein Wort mehr gesprochen, nur zu ihm hochgesehen und diese Art, wie er sie einfach hinter sich gelenkt hatte. So geht kein Mann sonst mit einer Frau um, es sei denn, er weiß, dass es eine feste Verabredung gibt, die besagt, dass sie ihm zu folgen hat. Keine Frage, so hätte ich es mit meinen Mädels ebenso gemacht, wenn ein Wildfremder an der Tür aufgetaucht wäre und Fragen nach einer von ihnen gestellt hätte.

Sie war in diesem Reihenhaus, ich war mir jetzt fast sicher. Aber ich ging zurück zum Taxi. Was hätte ich auch tun sollen? Einmal sah ich noch hoch zu den Fenstern, bevor ich in den Wagen stieg und mich in mein Hotel fahren ließ und gleich nach dem Auschecken in die Tiefgarage zu meinem verdreckten BMW ging. Und wenige Augenblicke später war ich auf der Autobahn Richtung Norden. Charly hatte sich schon am Abend beschwert, wo ich bleibe. Und damit nicht genug, er hatte Leonore, einfach weil ich nicht da war, heute nach Worpswede bringen müssen.

„Komm zurück“, hatte er im Taxi auf dem Weg zurück ins Hotel keinen Zweifel darüber gelassen, was er auf der Stelle von mir erwartete. „Du hast dir das selbst eingebrockt, und ich habe keine Lust, für den Spleen mit deinem Großvater, deine Suppen auszulöffeln.“

Auf die Frage, was er genau damit meine, kam nur die Antwort, ich solle machen, dass ich schleunigst nachhause komme. Da könne man über alles Weitere sprechen. Und er war auch wirklich für mich da. Gegen achtzehn Uhr traf ich hundemüde zuhause ein. Eine Stunde später stand Charly mit zwei Flaschen Wein im Eingangsbereich.

„So, mein Lieber. Dann wollen wir mal.“ Mit diesen Worten drückte er mir die Flaschen in die Hand. „Du wirst uns doch eine Flasche entkorken können. Oder weißt du nicht, wo der Öffner ist? Die Mädels habe ich schon per elektronischer Anweisung nach oben geschickt.“

„Doch, doch. Ich kenne mich aus“, nahm ich den Wein entgegen, holte zwei Gläser, den Korkenzieher, öffnete eine Flasche und stellte sie zum Atmen auf den Tisch.

„Na dann. Setz dich, mein Lieber“, sagte er, als ich mich noch gegen die Arbeitsplatte gelehnt hatte und zu ihm zum Tisch hinsah. „Du hast also ein Problem damit, dass Kyra verschwunden ist, wenn ich das richtig sehe.“ Er wartete keine Antwort von mir ab, sondern griff die Flasche und schenkte uns ein. „Kyra, soviel darf ich wohl sagen, hat deinetwegen das Weite gesucht. „Na, und jetzt rate mal, warum?“ Er sah mich an, während er genüsslich den Rand des Glases mit dem Rotwein an die Lippen setzte. Und als ich nur mit den Schultern zuckte, fuhr er fort.

„Also dann mal andersherum gefragt. Findest du es normal, dass du bei Kyra den Anschein erweckst, du habest dich womöglich in sie verliebt und gleichzeitig Memori fast jedes Mal zu Euren intimen Stunden bittest?“ Jetzt, endlich, erwachten meine Lebensgeister wieder.

„Normal?“, schrie ich meinen Chef fast an. „Sag mal Charly spinnst du? Du sprichst von „normal“ in diesem Haus? Als ob hier irgendetwas auch nur den Hauch von Normalität besäße. Du hast gesagt, ich soll mich auf keinen Fall verlieben und ich bin es ja auch nicht. Aber ich bin …, ach“, winkte ich ab.

„Also, dann ist doch alles gut. Du bist nicht verliebt, weder in Kyra noch in Memori, nehme ich an. Kyra ist fort, weil sie ein Problem mit deinem Nichtbekennen zu einem Gefühl hatte, das es allerdings überhaupt nicht und wenn, dann nur in Kyras Einbildung gibt, oder? Ersatz kommt bald. Was willst du denn dann noch? Kyra geht ihre Wege und Du machst weiter, was du bei mir angefangen hast. Alles ist wunderbar! Wo liegt dein Problem?“

„Nichts ist gut“, gab ich zurück. „Ich brauche Kyra, sie hat mich alles gelehrt, was ich weiß. Aber ich weiß eben noch nicht alles.“

Charly hatte sich erhoben, samt seinem Glas, das er in einer Hand hielt. Die andere legte er mir jetzt auf die Schulter. „Thomas, Thomas, Du übertreibst. Dir fehlen noch ein paar Feinheiten, Pillepalle. Du bist umgeben von sechs oder sieben Sklavinnen, alle Profis. Und ich bin auch jederzeit für dich da, wenn ich auch überhaupt nicht sehen kann, wo ich dich überhaupt noch unterstützen müsste. Du bist fast perfekt. Dennoch hast du ein Problem. Also erklär´ es mir!“

„Nein, sorry Charly, ich will jetzt nichts weiter erklären. Ich muss Kyra zurückholen. Gib mir ihre Adresse, Charly. Wer weiß, wo sie sonst landet, wenn sie nicht mehr hier bei uns ist und wir auf sie aufpassen können. Sie ist bei diesem Jo, nicht wahr.“

 „Was denn für ein Jo“, fragte er, als er wieder Platz nahm. Und dann sagte er:

 „Es gibt keinen Jo, aber Du bist ein Idiot!“ Ich drehte meinen Kopf ruckartig in seine Richtung.

„Wieso?“

„Hier wissen alle, was Sache ist. Nur Du Idiot nicht. Und Kyra hat auch keine Ahnung, was eigentlich läuft. Sie geht tatsächlich davon aus, dass sich alles immer nur um Memori dreht. Aber sogar Memori weiß, dass es dir höchstens am Anfang um sie gegangen ist. Auch wenn du sie angesehen hast, wie … „. Charly dachte nach „Ach, da fällt mir gar kein Vergleich ein. Nur, jede Frau wünscht sich eben, so den Augen angeschmachtet zu werden. Und davon natürlich hatte Kyra irgendwann die Schnauze verständlicherweise voll.“

„Memori ist so schön, Charly. Man muss sie einfach immerzu ansehen. Mehr wollte ich doch auch gar nicht“, gab ich enttäuscht über mich selbst, über die Situation, die ich eigens und alleine heraufbeschworen hatte und überhaupt, von der ganzen Misere, zurück.

„Richtig. Memori ist schön. Du bist nicht der erste, der das feststellt“, bei den Worten, die ihn jetzt richtig in Rage gebracht hatten, füllte er sich und mir Rotwein nach, „aber was hast du bitteschön davon? Willst du sie in Plexiglas gießen, damit du sie dir jederzeit ansehen kannst? Oder willst du mit jemandem ein Leben meistern? Memori ist nicht für ein Leben mit allem Pipapo geschaffen. Dazu gehört, Anpacken-Können, Probleme gemeinsam zu diskutieren und sie zu lösen, dazu gehört aber auch, den anderen zu erkennen und zu verstehen. Memori ist zu neunzig Prozent mit sich selbst beschäftigt. Sie ist zwar eine Sklavin, aber sie macht diesen Job mit einem inneren Abstand, verstehst du? Sie hat sich noch niemals in einen Kunden verliebt, wie Kyra in den Grafen oder Milva in ihren Anwalt.“

Nun sah mich Charly an. „Du weißt doch vom Grafen und Kyra, oder?“

Ich nickte nur, aber wieder einmal hatte ich da diesen Stich gespürt, und ich wunderte mich, dass Kyra sich bezüglich des Grafen auch Charly gegenüber offenbart hatte

 „Sowas könnte Memori nicht passieren, glaube ich. Sie ist von ihrer Schönheit selbst bekifft und genießt es, jeden Mann damit in die Knie zu zwingen, auch wenn es aussieht, als wäre es genau andersherum. Sie ist geradezu süchtig nach dieser Abhängigkeit, die sie erzeugt, auch auf Deine, verstehst du? Wenn sie auch noch skeptisch ist, ob sie ihr Ziel bei dir schon erreicht hat. Denn da gibt es ja noch Kyra, verstehst du?“

Charly hatte bei seinem letzten Satz das Unterlid seines rechten Auges nach unten gezogen und anschließend den Zeigefinger erhoben, der sagen sollte, „denk nach“. Und ich dachte nach, während Charly sich kurz entschuldigte, um den Rotwein, wie er sagte, wegzubringen.

Ich ließ meinen vor Müdigkeit schweren Kopf auf die Tischplatte fallen und dachte an Kyra und mir fiel Kyras Fürsorge für Minna ein, in der Zeit, als sie hier war und die Herrschaft auf hoher See.

Charly hatte mit dem Grafen und Elise vereinbart, dass Minna hier bei uns nicht für irgendwelche Verfehlungen bestraft werden sollte. Man bat darum, jedes Vergehen nur der Reihe nach auflisten, zuhause würde man dann selbst für Minnas „Belehrungen“ sorgen, so hieß es. Darum hatte ich der Einfachheit halber eine Excel-Datei angelegt, die ich alle zwei Tage auf den neuesten Stand brachte. Datum und Uhrzeit wurden notiert, genauso wie die Art des Vergehens.

Einmal, ich hatte die Liste gerade vervollständigt, aber vergessen, die Datei, die passwortgeschützt war, zu schließen und war mit Peg spazieren gegangen. Bei unserer Rückkehr sah ich von draußen durchs Küchenfenster Kyra vor dem Computer sitzen. Erstaunt, was sie da zu suchen hatte, legte ich die Stirn an die Scheibe und sah direkt auf die Tabelle. Mit ein paar Klicks hatte Kyra auf einmal mindestens drei Zeilen verschwinden lassen. Dann ging sie schnell auf „Speichern“ und schon sprang sie auf und lief Richtung Wohnzimmer. Als ich eintrat saß sie mit den anderen da und las angeblich.

An diesem Abend hatte ich sie ganz besonders liebevoll genommen, so dass sie mich hinterher fragend ansah.

„Was war los Thomas?“

„Wieso los“, gab ich ihr zurück.

„Du warst so anders heute?“

„So anders? Wie denn“, stellte ich mich unwissend.

Na ja, so sanft eben.

„So, wie der Graf, meinst du?“

„Ja, so, wie der Graf. Ich wusste gar nicht, dass du so sein kannst.“

Statt einer Antwort wischte ich das sommerliche Laken von unseren Körpern und begab mich zwischen ihre Schenkel. Wie Musik in meinen Ohren klang es, als sie sich zum zweiten Mal wand. Die Reihenfolge des Grafen hatte ich vielleicht nicht ganz eingehalten, aber ich war mir sicher, dass sie nicht weniger entzückt war von mir, als von ihm.

An diesem Abend war Memori nicht bei uns. Und ein paar Tage später dann, hatte Kyra eine ganz seltsame Idee gehabt:

„Vielleicht möchtest du auch einmal mit Memori nach Venedig fahren?“ Ich war erstaunt über so viel Entgegenkommen, so viel Freizügigkeit und sagte, ich wolle darüber nachdenken.

Das tat ich dann auch wirklich. Mir fiel dabei auf, dass ich nicht gewusst hätte, worüber ich mich mit Memori unterhalten hätte können. Was hätte ich schon, außer in den Nächten, mir ihr anstellen sollen? Und die Wirkung ihres „Ja“ auf mich war wahrscheinlich durch Peg zunichte gemacht, auf jeden Fall konnte sie „Jas“ sagen, soviel sie wolle, sie ließen mich genauso kalt, wie sie mich einst in förmliche Tiefen der Lust, nicht nur der körperlichen, gerissen hatten.

Mit Kyra hingegen war Venedig ein einziger Traum gewesen. Mindestens einen von den drei Tagen waren wir überhaupt nicht aus dem Bett gekommen. Irgendwann hatten wir dann die Malereien an der Decke bewusst wahrgenommen. Und sie hatte angefangen, mir über die Leben von Michelangelo und Leonardo da Vinci zu erzählen. Stundenlang hatte ich ihr zugehört und dann waren wir in eine Diskussion über die damaligen Päpste geraten und bei Marx und Lenin erst, hatten wir uns versöhnen können, weil wir wieder einer Meinung gewesen waren.

Ich erinnere mich noch, wie wir irgendwann, als wir Hunger bekamen, zuerst unlustig und notgedrungen aufgestanden waren und uns angezogen hatten, um eine Kleinigkeit in einer Osteria zu uns zu nehmen. Und auch da hatten wir Freude wie die Kinder zusammen, weil am Nebentisch eine ältere Dame saß, die plötzlich angefangen hatte, zu singen. Ihre Stimme alleine, wie die, - auch wenn sie nebenbei schon ein paar Kiekser von sich gab - in dem alten Gemäuer widergehallt hatte, war uns wie ein Geschenk, nur für uns beide, vorgekommen.

Und als wir aufstanden - sie hatte ihre Arie längst beendet und sich ihrem Nachtisch zugewandt - und gehen wollten, da sagte sie, als wir ihren Tisch passierten und uns noch einmal mit einem Blick bei ihr bedanken wollten: „L'amore è la più grande felicità, ma molto fragile..., dabei hatte sie gelächelt. Ein Schmunzeln, das die Weisheit eines Lebens ausgedrückt hatte, eines Lebens, so stand für mich fest, das voll von Leidenschaft gewesen sein musste. Und wieder stritten Kyra und ich auf dem Weg in unser Hotel, denn ich war der Meinung, nur Leidenschaft könne einen im Alter veranlassen, so einen Satz einem zufällig am Nebentisch sitzenden Paar mit auf den Weg zu geben. Und Kyra war der Meinung, auch eine ruhige, stille Liebe sei dazu in der Lage, dass man sich später an sie so stark erinnere, dass man sie weitergeben wolle.

Mit Memori konnte man sich höchstens bewundern lassen. Die neidischen Blicke der anderen Männer und wie sie einen ansahen, waren ein Genuss. Fast ehrfürchtig davor, dass man es zustande gebracht hatte, eine solche Schönheit an Land zu ziehen. Das streichelte das Ego für eine Weile.

Auch Kyra zog die Blicke auf sich, aber nicht wie Memori. Die rotbraune Schönheit sah man zwar bewundernd an, widmete sich dann allerdings wieder den Menschen, die um einen herum waren. Nicht so bei Memori. Wer sie einmal erblickt hatte, der konnte seine Augen nicht wieder von ihr wenden und war sogar bereit, ihretwegen einen bösen Ehekrach zu riskieren.

Kyras Schönheit, die im Grunde größer war als Memoris, erschloss sich einem erst auf den zweiten Blick. Sie strahlte Wärme aus und Klugheit, Interesse an ihren Mitmenschen, schob sich nicht ständig in den Vordergrund und hatte die Fähigkeit, sich selbstkritisch zu sehen, ohne dass man das Gefühl haben musste, sie zerbreche darunter, nicht für perfekt gehalten zu werden.

Ihr ausgeprägter Unordnungssinn zum Beispiel, wie ich das einmal nennen würde und wie sie überall, wo sie ging und stand, etwas liegenließ. In der Küche fand man ihr Makeup bei den Gewürzen, ihre Bodylotion war einmal im Kühlschrank gelandet, weil Caro die gelbe Flasche auf der Arbeitsplatte für Majonaise gehalten und dementsprechend in die Kühlung gestellt hatte. Um ein Haar wäre Aloe-Vera-Jojoba-Milch auf meinem Käsebrot gelandet. Das Badezimmer hatte vor der Wanne einen Hocker, gedacht zur Ablage von Bademänteln, damit man sie griffbereit hatte beim Verlassen der Wanne. Dieses Möbel allerdings war meist durch Kyra unbrauchbar für den angedachten Zweck gemacht, denn sie stapelte dort gerne ihre Bücher. Angeblich, weil sie sich vor dem Wassereinlassen nicht entscheiden konnte, welches ihre heutige Lieblingslektüre sein würde. Gefragt, warum sie das Arsenal nicht wenigstens hinterher wegräume, antwortete sie, sie habe gedacht, dass Leonore nach ihr baden gehe und sich vielleicht freue, den einen oder anderen Lesestoff gleich parat zu haben.

In Venedig hatte sie es geschafft, innerhalb einer von mir für unmöglich gehaltenen Zeit, nämlich der, als ich kurz auf der Toilette und Händewaschen im angrenzenden Raum war, alle Stühle, Sessel und Ablagen mit ihren Sachen zu belegen. Der Koffer war leer, der Schrank allerdings auch. Dafür gab es keine Möglichkeit mehr, sich, außer aufs Bett, irgendwo hinzusetzen.

Das hatte mich damals dazu veranlasst, ihr die ersten fünf Minuten während unseres ersehnten Kurzurlaubs in Venedig eine Standpauke zu halten mit der Androhung, dass – sollte der Raum nicht innerhalb von fünf Minuten so aussehen, als seien wir noch gar nicht eingetroffen - ich für sie einen Rock, eine Bluse und eine Schürze, samt Haube organisieren würde und ihre Sachen dafür in den Canale Grande befördern. 

„Das kannst Du doch nicht machen“, hatte sie sich gespielt entrüstet.

„Das kann ich nicht? Hast Du nicht die Stillsteher gesehen an der Anlegestelle am Markusplatz? Zu denen stelle ich dich einfach dazu im Elise-Look. Du würdest nicht auffallen in ihrer Tracht. Die sehen nämlich alle so aus, als seien sie Übriggebliebene aus vergangenen Zeiten. Und wenn wir etwas unternehmen, dann denken die Leute, du seist eine von denen und gerade dabei, mal einen Happen zu essen. Vielleicht werfen sie dir Münzen vor die Füße und du darfst sie für mich aufheben.“

Natürlich hatte ich das nicht so ganz ernst gemeint, aber Kyra war sich offenbar – und nur darum ging es - dessen überhaupt nicht sicher, nachdem ich schon einiges, von ihr gänrlich unerwartetes mit ihr angestellt hatte, wie zum Beispiel ihre Bikinis, die Flip-Flops und ihre Haarbürste in den Pool befördert. Jedenfalls war sie auf ihre Klamotten in schnellem Schritt zugeeilt und ratzfatz hing alles ordentlich auf Bügeln oder lag im Schrank oder im Bad. Ich musste Lachen, wenn ich jetzt daran dachte, dabei war das Thema gar nicht so lustig.

Nach den ersten, von Anfang an fruchtlosen Versuchen, sie in der Hinsicht noch zu biegen, war ich dazu übergegangen, sie richtiggehend zu züchtigen. Ein sichtbarer Erfolg allerdings ließ sich auch mit dieser Methode höchstens in homöopathischen Dosen verzeichnen, wenn sie auch die Bestrafungen klaglos über sich ergehen ließ.

Aber Chaosbändiger, den ich mir ihr spielen musste, ob ich wollte oder nicht, hin oder her. Wenn sie bei mir war, dann hatte ich das Gefühl, mein Leben sei komplett. War sie fort, vermisste ich etwas.

Für ihre erwähnten Bestrafungen hatte ich, seit sie vom Grafen und seinem Gürtel erzählt hatte, ebenfalls ein solches Leder, allerdings irgendeines aus meinem Fundus verwendet. Am dritten Tag in Venedig dann, hatte sie mich in unser Zimmer geführt, mich gebeten, die Augen zu schließen und meine beiden Hände nach vorne im Raum abgelegt: „Lässt Du sie bitte so“, fragte sie und als ich meine Augen öffnen durfte, lag über meinen beiden Händen ein wunderschönes Exemplar an Riemen, das noch den typischen Geruch nach neuem Leder verströmte und mit silberner Schnalle. Erst als ich das kleine, geschmackvolle Kunsthandwerk in meinen Händen wandte und drehte, sah ich die Gravur: „Ja !“, las ich und verstand sofort. Denn eine Frage hatte ich ihr immer gestellt. „Bist du bereit?“

 

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Kommentare

Bild des Benutzers Wuffff

einfach eine schöne Geschiche mit Stil und Verstand.

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Dieser Teil ist besonders nah-Gegend und ich bin gespannt, ob -und wie- sich das Blatt noch wendet!

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für die "Blumen", Marite. Wenn auch die Klicks immer weiter nach unten gehen, dann lohnt es sich doch weiterzuschreiben. Aauch wenn es nur eine Handvoll noch interessiert, sind es mit mir selbst, dann immerhin schon Sechse smiley.

LG Alexander

 

 

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