SciFi/Fantasy

Andrea Teil 2

 
Andrea Teil 2
Barbie
Simone war früher schon ein Püppchen, das heißt sie stand auf Rosa und Barbie und so. Ich weiß noch, dass sie gerne rosa Kleider trug und auch ihre Bettwäsche und überhaupt ihr ganzes Zimmer war in dieser Farbe. Rüschen und Schmuck und jede Art von Verzierung gefiel ihr schon immer.
So war es auch kein Wunder, dass ich um meinen Hals ein rosafarbenes Halsband trug. Schön mit Steinchen verziert. Ich fand so etwas jedoch schon immer kitschig.

Azurblau II

 
Es war dunkel geworden, bis er wieder kam. Alma hatte sich zusammen gekauert so gut es ging. Es war kalt geworden, und es gab nichts, das sie sich überwerfen konnte. Sie hatte versucht, die Decke auf dem Strohsack zu holen, aber ihre Fesseln waren zu kurz.
Wieder ignorierte er sie, während er Feuer schlug. Sie wagte es nicht, sich zu bewegen. Vielleicht hatte er sie nicht bemerkte. Vielleicht würde er sie übersehen, wenn sie nur still verharrte.
„Steh auf.“

Sanna - VII

 
Schon wieder diese Schlampe Alyss. Es war schlimm genug gewesen, dass sie ihn heute morgen gewaschen hatte – ohne ihm den Knebel abzunehmen – und jetzt stellte sie gerade einen Teller mit klein geschnittenem Fleisch neben ihm ab. Das konnte nicht ihr ernst sein. Er schloss kurz die Augen, während sie den Knoten des Knebels löste. Er musste freundlich wirken.

Sanna - VI

 
Es würde nicht besser werden. Es hatte gedauert, bis er eingeschlafen war. Und noch etwas länger, bis sie es gewagt hatte, sich aus seiner Umarmung zu winden. Er bat um Vergebung, aber er würde nichts ändern. Er weinte, während er sie vergewaltigte.

Hestias Verwandlung - Kapitel 4: Inventur

 
Inventur
Die Sonne stand hoch am nur leicht bewölkten Himmel und tränkte die grünen Wiesen hinter Charles Haus in ein saftiges Grün. Er wohnte am Rand eines Vorortes von Topeka, so dass er sich zwei Koppeln direkt neben seinem Grundstück hatte leisten können, auf denen er genügend Platz für seine Pferde hatte. Gleichzeitig lag sein Anwesen jedoch nah genug an der Stadt, dass er die wirtschaftlichen wie kulturellen Vorzüge genießen konnte. 

Sanna - IV

 
Das war eine dumme Idee. Das war Wahnsinn! Ihr Blick huschte zu Alyss, die versuchte, sich so klein wie möglich zu machen. Dann legte sie ihre Hand in Seine. Wie nicht anders zu erwarten, waren seine Finger viel zu kalt.
„Eine Nacht.“ Sie begegnete seinem Blick. Sie durfte nicht zuerst wegsehen. Wenn er ahnte, wie viel mehr er ihr genommen hatte, als nur ein paar Amulette, dann war sie verloren. Sie war hilflos. Ihre Kreise lagen am anderen Ende des Raumes – weit genug weg, dass er sie überwältigen konnte, bevor sie sie erreichte.

Seiten