Bondage

Flucht und Heimkehr (Teil 6 von "Die Geliebte meines Mannes"

Ich rannte  immer  weiter in den Wald hinein, achtete dabei weder auf meine Füße, noch auf meine Beine, die immer neue Kratzer bekamen. Dann stoppte ich meinen Lauf und lauschte: -nichts. Irgendwo rechts von mir vermutete ich die Straße, also bewegte ich mich in diese Richtung, jetzt vorsichtiger, langsamer. Ein Ast knackte. Ich hielt an und lauschte erneut. Mein Herz schlug bis zum Hals. Ich hielt den Atem an. Wieder nichts. Ich setzte mich wieder in Bewegung. Rascheln. Wieder lauschte ich. Mein Herz hämmerte so laut, ich meinte, man müsste es meilenweit hören.

Der Dienstreisende

Ich beobachtete sie jetzt den zweiten Abend. Sie war nicht unattraktiv, keine Schönheit, aber doch recht ansehnlich, schätzungsweise Mitte 30, schlank, aber nicht dünn, das heißt, sie hatte Kurven, wo ein Mann auch gerne Kurven sieht. Sie saß nicht an der Bar, sondern auf einem der Clubsessel , auf dem kleinen Tischchen vor ihr stand ein Glas Rotwein, von dem sie hin und wieder nippte. Sie las, oder besser, sie gab vor zu lesen. Es war kaum zu übersehen, dass sie regelmäßig die anwesenden Männer taxierte, mich inbegriffen.

Bettina, Kapitel 5, Der Vertrag

Bettina musste nicht lange warten, bis ihre Wärterinnen kamen. Sie ließen ihr die weiterhin gefesselten Hände herunter, lösten die Schnur und banden ihre Füße los. Erleichtert bewegte Bettina ihre müden Glieder. Sie befühlte mir den Fingern ihren Hintern. Er war heiß und sie spürte die dicken Striemen, die sich gebildet hatten. Einige Stellen waren feucht. Bettina wusste nicht ob es nur Wundnässe war oder schon Blut.

Bettina, Kapitel 4, Die Strafe

Die beiden Wächterinnen, wie Bettina sie im Geiste nannte, lösten die Fußfesseln und führten Bettina zum Fahrstuhl. Die Schwarzhaarige hatte sie fest am Oberarm gepackt. Als sich die Tür öffnete, betraten sie die leere Kabine und die Frauen manövrierten Bettina so, dass sie in Ecke schauen musste. Sie wurde, wie zu Urzeiten in der Schule, in die Ecke gestellt. Es war erniedrigend und erregend zugleich. Bettina fragte sich, was wäre, wenn der Fahrstuhl anhielte und andere Fahrgäste ihre gefesselten Hände sähen. Die Wächterinnen hatten da scheinbar keine Sorge.

Hingabe und Demut, Teil 13 "Warten auf das Wochenende"

‚Zehn Tage, welch lange Zeit‘ mit diesem Gedanken erwache ich. Und im selben Moment ergreift mich Angst, Angst vor dem, was er vorhat. Will ich das eigentlich! Auf was habe ich mich da eingelassen? Bin ich tatsächlich eine solche Frau? Kann ich mich Fremden hingeben? Aber alles was bisher geschah, zeigt mir, dass es richtig ist, dass es reine Lust ist. Dass er weiß, mich zu führen. Aber es ist eben doch fremd. Aber es ist wohl auch mein innerster Traum, der Realität wird. Was ich als „Fesseln“ beschrieben hatte, ist viel mehr.

Bettina, Kapitel 3, Die Befragung

Was Bettina nicht wusste, war, wie anstrengend Stehen auf Dauer ist. Wegen der gefesselten Füße konnte sie sich keine Erleichterung durch Bewegung verschaffen. Sie wagte kaum, das Gewicht von einem Bein auf das andere zu verlagern, ihr dröhnte noch die Warnung der Blonden im Ohr. Auf keinen Fall wollte sie ihr einen Anlass geben, sie noch einmal zu schlagen. Sicherlich gab es in dem Zimmer eine Überwachungskamera, warum sonst war die Frau so schnell da gewesen, nachdem sich Bettina gesetzt hatte.

Bettina, Kapitel 2, Es wird ernst

Bettina sah sich um. Ein großer Schreibtisch dominierte den Raum. Ein paar niedrige Kommoden standen and den Wänden, der Boden war mit einem Perserteppich belegt. Sie trat an die Tafel und las den Titel: Regeln für den Sklaven. Was sie darunter las, kannte sie aus den vielen BDSM-Geschichten, die sie in den vergangenen Jahren im Internet begierig gelesen hatte: Der Sklave darf nur sprechen, wenn er gefragt wird, er spricht jeden mit gnädiger Herr oder gnädige Frau an, er schaut den Herrschaften nicht ins Gesicht, er gehorcht jedem Befehl unverzüglich, und so weiter.

Bettina. Kapitel 1, Das Inserat

Bettina kannte das Gefühl von auf dem Rücken gefesselten Händen. Sie kannte das Ziehen an den Handgelenken und das Drücken der Hände gegen ihr Gesäß. Ihr war es vertraut, wie die zusammengebundenen Hände beim Gehen von ihren Gesäßbacken hin- und hergeschoben wurden. Doch diesmal war es völlig anders. Das Wissen, das sie sich nicht jederzeit selbst befreien konnte, löste ein Kribbeln in ihrem Körper aus und versetzte sie in Hochspannung. Das Adrenalin tat ein Übriges. 

Der erste Tag nach der Bestrafung (Teil 4 von "Die Geliebte meines Mannes")

Die Geschichte kann die Fortsetzung von "Die Geliebte meines Mannes" (1), "Stellungswechsel" (2), "die Bestrafung" (3) verstanden werden, sie kann aber auch alleine stehen.

 

Seiten