mehrteilige Geschichte

<p>Geschichten mit mehr als einem Teil</p>

Kalter Stein Teil 4

Selbst wenn er etwas von ihrer Ambivalenz in diesem Moment bemerkt hatte, so ließ er sich nichts anmerken, was ihr nur Recht war. Ihre Handgelenke und vor allem ihre Armmuskulatur schienen froh zu sein, endlich nicht mehr in der gezwungen Position vor ihrem Bauch fixiert zu sein. Sie rieb sich über die roten Abdrücke, welche die Handschellen hinterlassen hatten und hoffte, dass diese schnell wieder verschwinden würden. In diesem Moment kam sie sich sehr klein und dreckig vor.

Oh Käptn, mein Käptn! 2 - reif für die Insel

So saß ich frühmorgens und ungefrühstückt im Krähennest, und hatte die Schatzinsel erspäht.  

Die für den Ausguck zuständige Kommandantin hatte wohl gesehen, dass jemand oben ist, und also darauf verzichtet, den eingeplanten Matrosen den Mast hoch zu peitschen. Macht ja auch nur Arbeit.  

Eine ungewöhnliche Hochzeitsfeier 4/8

Lebensmotto

„So, dann wollen wir mal hören, was uns die Sklavinnen sagen wollen. Die grauen Aufkleber bitte, grau wie die Mülleimer, wir wissen doch, Sklavinnen haben nichts zu sagen, das gehört auf den Müll“, verkündete er leicht lachend, wissend, welch tosenden Beifall er damit dem Mob entlockt.

„Wenn ihr schon nichts zu sagen hat, dann soll es doch wenigstens schön klingen“. Mit diesen Worten befreiten sie uns von den Gags. „Entspannt und lockert euch ein bisschen.“

Fast merkwürdig, dass nirgends eine laute Wut über die lange Knebelung zu vernehmen war, sondern den Verursachern des Schmerzes eher eine leise Dankbarkeit über das Ende der Maulsperre begegnete.

Eine ungewöhnliche Hochzeitsfeier 3/8

Ekelhaft und abstoßend.

Aber Ekel und Lust scheinen im Körper unterschiedliche spezifische Gewichte zu haben, ihre Wege trennten sich, den unterschiedlichen Tränen des jeweiligen Ziels freien Lauf zu lassend.

Und alle sahen es.

Fleischbeschau

Erlösung, endlich, die Stufen hoch und weg von den widerlichen Leuten.

Die Erleichterung wurde noch größer, als wir hinter eine über 2 m hohe Bretterwand geführt wurden. Abstand, noch nicht einmal mehr zu sehen, herrlich, … und bemerkenswert, über welch kleine Dinge man sich schon freuen kann.

Wie alles begann

Wie alles begann.

 

Wie alles begann? „ Ganz harmlos“ würde ich sagen. Ich fand im Internet ein Paar sehr schöne Bilder von genadelten Menschen, eins davon gefiel mir so gut, das ich es per SMS einem Freund schickte.

Freund, trifft es zu wenig. Wir waren mal, ja was waren wir ??? War er in mich verliebt? Ich weiß nicht. Er sagte immer „ich liebe Dich, auf meine Art.“ Das sagt er sogar heute noch, ich weiß nur nicht was „auf seine Art“ heißt?

 

Hingabe und Demut II Teil 2 "Wieder beim Arzt"

Der Tag vergeht wie im Fluge. Mittags kommt das kleine Päckchen mit meiner Bestellung. Ich lege es in meine Handtasche. Zum Feierabend packe ich schnell zusammen und fahre mit meinem Auto los. Auf dem Weg halte ich an und ziehe mich um. Ich hatte das Gefühl, ich müsse der Ärztin gefallen. Also hatte ich Rock und dünne Bluse sowie Pumps mitgenommen. Ich schminke mich noch ein wenig. Dann setze ich die Fahrt fort und stehe bald vor dem mir inzwischen bekannten Haus. Ich greife meine Tasche, gehe zum Haus und klingele. Nach einem kurzen Moment öffnet sich die Tür. Die Ärztin steht vor mir.

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