Hörigkeit

Die Autofahrt Teil 1

 

Ich steige ins Auto, bin nervös. Nicht wegen der Fahrt, ich bin eine gute Autofahrerin. Eher wegen meinem Ziel. Oder ich sollte besser sagen wegen IHM.

ER erwartet mich. ER ist das wovon ich immer geträumt hatte, oder eher gefürchtet ? Ich weiß es nicht.

Automatisch starte ich den Wagen, lege den ersten Gang ein und fahre los. Es passiert alles automatisch, die Routine einer langjährigen Fahrpraxis. Das Fahrziel hatte ich schon gestern ins Navi eingegeben.

Nur geträumt? - Teil 1

 

Nur geträumt? - Teil 1

Blackout

Langsam komme ich wieder zu Bewusstsein. Ich muss wohl mit einem ICE geknutscht haben, denn mein Schädel befindet sich irgendwie kurz vor der Erbrechensgrenze. Auch der Rest meines Körpers, scheint seine Dienste an mich zu verweigern.

Hätte ich ein Herz

 

Neues aus der Reihe "i, asshole"

 

Hätte ich ein Herz, würde ich dich lieben. Würde ich dich wieder lieben! Und ganz sicher würdest du es mir wieder brechen, mich nicht mehr lieben.

Wie gerne habe ich dich leiden lassen. Und wir beide hatten unsere Lust daran. Wenn du dich in meinen Fesseln gewunden hast. Ausgeliefert, ohne Gegenwehr, mein! Noch lange danach konnte man die Spuren auf deiner Haut sehen. Die Abdrücke der Seile an deinen Handgelenken, an deinen Beinen. Die roten Wangen deiner Erregung, die roten Backen meiner Hiebe.

Geboren um zu dienen 7

Samstag, der Tag der Schlimmer nicht sein konnte…

Wortfetzen und lachen drangen an meine Ohren. Da war ne gute Stimmung.

Immerhin hatte Thomas ja 3 Frauen zur Verfügung und das nutzte er auch aus. Meine Gedanken fuhren Achterbahn. Das meine Herrin mir bedingten Freiraum ließ, um mich weiter zu entwickeln, das gelernte zu Perfektionieren machte mich stolz.

Ein stöhnen, Lustvoll machte sich breit. Ich erkannte es sofort. Meine Herrin wurde da von ihrem Thomas zum Orgasmus getrieben. Was ich nie bei ihr geschafft hatte. Mit vielen Gedanken schlief ich ein…

Tief in meiner Brust

So im Nachinein entschieden: Mit diesem Text beginne ich die Reihe "i, asshole". Ein sehr passender Anfang.

 

 

I have a dream … that all men are created equal.”  Anders als Martin Luther King will ich nicht, dass alle Menschen gleich sind. Und es ist kein Traum. Hier gibt es eine Frau, die mir untertan ist. Mit ihrem Körper und ihrer Seele ist sie ständig bemüht, mich und meine Wünsche zu befriedigen.

Geboren um zu dienen 6

 

7. Das Bad und die Beichte

 

Wie lange ich nun im Bad stehen sollte, ob ich mich bemerkbar machen sollte, warum ich ausgerechnet hier warten sollte ging mir nicht aus dem Kopf.

 

Ich hoffte nur, das der KG und der Plug mich endlich erlösten.

 

Erschrocken fuhr ich herum, die Badtür wurde mit einer Wucht geöffnet, das mir alle Glieder zusammengefahren waren und ich verdutzt meiner Frau in die Augen sah.

 

Die schallende Ohrfeige brachte mich auf den Boden der Tatsachen zurück.

Geboren um zu dienen 5

6 Die Nacht klingt aus

Ich schenkte den Wein ein, sah zu, dass ich nicht kleckerte und stellte die Schalen mit dem Inhalt samt Tablett am Fußende ab. Dann richtete ich mich wieder auf und blieb dort stehen. Thomas ergriff das Wort.

 

Wie ich sehe, hat ja alles geklappt sagte er. Ich nickte. Flips, Chips und auch der Wein paßt sagte er. Gab es Vorfälle, von denen wir wissen müssten fragte Thomas.

 

Geboren um zu dienen 4

4. Des Wandern ist des Sklaven`s frust

 

Ich ging die Treppe runter, gut das es nur eine Etage war, denn die Absätze machten echt krach. Ich atmete tief durch und verließ das Haus.

 

Mit schnellem Schritt, was man eben so nennt, wenn man glaubt, dass man das eben mal schnell macht, ging ich am Haus vorbei und hoffte inständig, niemanden zu treffen. Mein Glück war wohl gut, zumindest bis zur Strasse.

 

Ein Scheinwerfer tauchte auf, fuhr vorbei und verschwand. Puls gleich 200.

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