Kurzgeschichte

Das erste Treffen

Das erste Treffen

 

Mein Name ist Andrea und ich bin 25 Jahre alt. Ich bin mit 172 cm und mit 52 kg sehr dünn. Ich habe kurze braune Haare und meine Oberweite kommt gerade mal auf 70a.

Ich bin sehr devot und leicht maso veranlagt. Mit solchen Veranlagungen ist es nicht einfach einen ernsten Partner zu finden. So habe ich mich schon früh auf einschlägigen Internetseiten umgeschaut um ein passendes Gegenstück zu finden, um meine Neigungen ausleben zu können. 

Leidenslust

Nervös trommelte ich mit den Fingern auf der Tischplatte, meine Augen erwartungsvoll auf die Wohnungstür gerichtet. Ich saß auf der Couch im Wohnzimmer mit perfektem Blick in den kleinen Flur. Mein Herz klopfte laut und immer wieder erwischte ich mich dabei, wie ich ungeduldig auf die Uhr schaute. Fünf vor drei, bald müsste sie eintreffen. Mein Bauch ließ Achterbahnen rasen und kribbelte. Die Vorfreude auf das Bevorstehende wiegten über die aufbrausende Nervosität, immer wieder strich ich mir die blonden Haare aus dem Gesicht.

Conversation civilisée

Conversation Civilisée

[Eine weitere kleinere Fingerübung von einer Kurzgeschichte, während meiner Arbeit an Anna. Sie hat die gleichen Hauptfiguren wie Revanche. Man kann die Geschichten unabhängig voneinander lesen, von daher der Tag "Kurzgeschichte".] 

 

Der Latexmaster

Alles begann mit meinem neuen Job. Mittags ging ich oft in ein Schnellrestaurant.
Ein großer, eher durchschnittlicher Kerl mit langem Haar dass er zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden hat, bediente mich öfter.
Eines Tages kam er wieder zu meinem Tisch, fragte mich was für einen Wunsch ich den hätte. Er hielt mir die Speisekarte hin.
Mir viel ein Ring an seiner rechten Hand auf. Eher ein unauffälliger, silberner Ring. Dieser war mir bisher noch nie aufgefallen.
Ich nahm die Karte und blickte wieder auf den Ring. Stand da etwa Master drauf dachte ich.

T-Sex

Kategorien: 

Ich liege auf meinem Bett und bin ein wenig aufgeregt. Viele Gedanken schwirren durch meinen Kopf. Wie seine Stimme wohl klingt? Hoffentlich hat er nicht so einen furchtbaren Dialekt. Ob ihm wohl meine Stimme angenehm erscheint?

Ich schau noch mal ob mein Handy auch geladen ist. Gleich ist es um neun und wir sind verabredet. 
Vorhin war ich noch schnell duschen und liege jetzt frisch eingecremt mit Top und Slip und warte, dass es klingelt. Mein Herz klopft ganz laut.

Revanche

Revanche

 

Aufmerksam betrachtete er die junge Frau, wie sie so aufrecht auf ihrem Stuhl saß. Sie sah stolz aus, fast wie eine Königin – mindestens aber wie eine Prinzessin. Nicht viele Frauen können das, wenn sie nackt sind. Sie denken dann an irgendwelche echten oder eingebildeten Makel ihres Körpers, versuchen ihn zu verstecken oder zu überspielen. Aber diese Frau hier vor ihm, die war mit sich im Reinen. Diese Frau war stark. Das machte ihn nervös.

Sommernachmittag

"So  ein  Scheiß!"  flucht  Lukas.  Schon  wieder  einen  Grammatikfehler  eingebaut,  einen
ganz  besonders  blöden  noch  dazu.  Du  betrachtest  ihn,  sein  zerzaustes  blondes  Haar
umrahmt  eine  ein  genervtes  Gesicht.  "Ich  bekomme  es  einfach  nicht  hin!"  stöhnt  er
verzweifelt  auf,   immerhin  lernt  ihr  schon  seit  zwei  Stunden  für  diese  verdammte
Abiturprüfung.

Besitz

Was für eine idiotische Idee war das nur gewesen? Ihm alles zu erzählen, ihm zu sagen, was Christoph mit ihr gemacht hatte, alles, wie er sie genötigt hatte, sie geschlagen hatte, ihr die Faust ins Gesicht geschlagen, sie einfach wie ein Stück Dreck angeschrien und zusammengeprügelt hatte.

Steffi stand vor diesem verdammten Schreibtisch, die Beine so weit gespreizt, wie es die gerade vom Arsch gezogene Jeans erlaubte und die Tränen liefen ihr über die Wangen.

Vienna calling (Story 1 - Part 1)

Was ist los? Wie geht es euch? Lust auf einen ungewöhnlichen Versuch? Schon gut, ihr müsst ja nicht, wenn ihr nicht wollt. Ist ja freiwillig. Tag für Tag lest ihr hier. Mehr oder weniger aktiv oder passiv. So mancher hat schon daran gedacht, vielleicht einmal eine Kleinigkeit bei Megs abzuladen. Dann machte der Mut eine Biege. Kennt ihr nicht? Oh doch. ich glaube, das hat jeder Einzelne von euch schon einmal erlebt. Mich plagt momentan eine schlimme Schreibblockade. Wobei diese Formulierung nicht ganz zutreffend ist. Fakt bleibt jedoch: es kommen keine neuen Geschichten von mir zustande.

Gefesselt im Hier und Jetzt

Sie liegt nackt auf dem Rücken, die Beine gespreizt und nach oben gestreckt, wo die Ketten, die von der Decke hängen, sie halten. Ihre Hände fesseln Ledermanschetten links und rechts neben ihrem Kopf an Metalösen. Die Holzplatte, die auf zwei Klappböcke fixiert ist, wird mit jeder Minute, die verstreicht, härter. Die anfangs so kühle Lackschicht ist nun warm und ihr Schweiß scheint sie darauf zu kleben. Er lässt sie wieder einmal warten.

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