Switcher

Frau Engel und Herr Kaufmann – 11

 
*Christians POV*
 
Am Samstag der darauffolgenden Woche war es endlich soweit. Die Testergebnisse waren da. Alex hatte – vernünftiger Weise – darauf bestanden, dass Corinna und ich uns testen ließen, obwohl die beiden sich ja schon vermehrt geküsst und auf anderem Wege Körperflüssigkeiten ausgetauscht hatten. Trotzdem blieb es vernünftig und das fand ich sehr gut.
Ich lag im Bett und lauschte dem gleichmäßigen Rauschen der Dusche im Badezimmer, während das dumpfe Pochen meiner Morgenlatte in meinem Kopf dröhnte.

Frau Engel und Herr Kaufmann – 10

 
So liebe Leute,
jetzt haben wir schon 10 Kapitel, 41.865 Wörter, 20 Kommentare und im Durchschnitt eine Bewertung von 5.3 Sternchen. Wow! Ihr seid einfach unglaublich und tolle Leser! Das wollte ich einfach nochmal loswerden und wünsche euch jetzt ganz viel Spaß mit dem nächsten Kapitel!
Noch ein schönes Wochenede,
Euer Füchschen

 
 
Frau Engel und Herr Kaufmann – 10
 
*Alexandras POV*

Frau Engel und Herr Kaufmann – 8

 
*Corinnas POV*
 
Während mein Bewusstsein langsam wieder auftaute, fühlte ich mich befriedigt und glücklich. Noch halb schlafend tastete ich nach der Wärmequelle auf der anderen Seite des großen Betts und traf auf warme, weiche Haut. Ich seufzte glücklich. Alex.

Frau Engel und Herr Kaufmann – 7

 
 Frau Engel und Herr Kaufmann – 7 
 
Wow. Es war anders. Anders als jeder Kuss, den ich jemals hatte. Es ist kau zu beschreiben, es war einfach viel zarter, forschender, so als hätten wir beide uns in bis dahin unbekannte Gefilde gestürzt, ohne zu wissen, was uns erwartet. Hatte sie jemals eine Frau vor mir geküsst?
Ihre Lippen waren weich und wussten genau was sie taten, spielerisch fuhren sie über meine Lippen, knabberten an ihnen, sie saugte daran, leckte darüber, trieb mich in den Wahnsinn…

Frau Engel und Herr Kaufmann – 6

 
Zwei Wochen vergingen. Zwei qualvolle Wochen, in denen ich nur an das Ereignis im Keller denken konnte, aber kein Wort darüber verlor. Immer wieder tauchten Frau Engels Augen vor mir auf, wie sie mich angeblickt hatten, als ich mit der Schlagsahne aus dem Keller hochgekommen war. Sie hatte es gewusst. Sie hatte es verdammt nochmal gewusst!
Und sie hatte es auch die ganzen letzten zwei Wochen gewusst und nicht ein Wort gesagt. Ob Herr Kaufmann es wusste? – Natürlich tat er das. Es gab nichts, was er nicht wusste.
 

Frau Engel und Herr Kaufmann – 5

 
Natürlich sahen wir ein, dass Alex zum Frühstück wieder nach Hause musste. Alles andere hätte zu viele Fragen aufgeworfen und wäre schließlich zu unerklärlich gewesen.
Also brachten wir sie noch zur Tür – pardon, zum Fenster – und bedanken uns noch einmal ganz herzlich für das leckere Frühstück.
Kaum war sie weg und das Fenster wieder dort wo es hingehörte, sahen Christian und ich uns an und grinsten. Ja, wir grinsten. Wie kleine Kinder.

Frau Engel und Herr Kaufmann – 4

 
Es war merkwürdig. 1 ½ Wochen hörte ich nichts mehr von Frau Engel. Naja, natürlich sah ich sie jeden Tag im Unterricht, aber auch da zeigte sie sich kühler und distanzierter als sonst und schien mich wirklich zu ignorieren. Wenn ich mich meldete nahm sie mich dran, kommentierte meine Beiträge aber auch nicht groß, sondern fuhr einfach fort.

Frau Engel und Herr Kaufmann – 3

 
Ich wachte mitten in der Nacht auf,  weil mir unglaublich warm war. der Schweiß stand mir auf der Stirn und mein Herz schlug viel zu schnell.
Es dauerte nicht lange und ich hatte die Wärmequelle ausfindig gemacht. hinter mir lag jemand. Warmer Atem strich mir über den heißen Nacken und ein Arm hatte sich unter mein Shirt geschlichen und hielt meinen Bauch nun fest umfangen.

Frau Engel und Herr Kaufmann – 2

 
Alexandras POV
 
Der Abend entwickelte sich gar nicht mal so schlimm, wie ich es anfangs gedacht hatte. Ich schaffte es sogar – nach ein oder zwei weiteren Gläsern Rotwein – mich in ein ganz normales Gespräch mit Frau Engel verwickeln zu lassen. Wir sprachen über alle möglichen Belanglosigkeiten, unteranderem ehr viel über mein Jahr in Amerika und meine Sommerferien, die ich dort verbracht hatte.
Sie schien wie ausgewechselt und das erleichterte es mir enorm, mich auch ein wenig zu öffnen.

Seiten