Sylvia und Barbara Teil 8

"Klappentext": 
Im Haus am See werden Änderungen eingeführt. Doreen bezieht ihr neues Domizil. Es werden Änderungen eingeführt, auch beweist Tim das er wenn nötig Strafen verhängt. Norma wird klar das ihr neues Leben unkomfortabel ist.
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Teil 8

Herbst

Tim saß mit einem heißen Kaffee am Fenster. Er sah hinaus, sah über den herbstlichen Garten und auf die See mit ihren Wellen. Es war Herbst, kalte Zeit und Zeit zum im Haus bleiben. Barbara schrieb etwas, sie kniete an ihrem Schreibtisch. Tim bewunderte ihren Fleiß und auch das sie so exakt arbeitete. Ohne sie wäre die Buchführung ein Chaos und so manches Schreiben nie beantwortet. „Was soll’s, ich bin der Chef“ dachte er grinsend. Ein Privileg und auch eine Verpflichtung. Ihm fiel der englische Begriff „head of the house“ ein, er fand ihn sehr zutreffend. Der Kopf sein, der der lenkt und auch entscheidet.

Es klopfte an der Tür. Tim rief herein, Sylvia betrat den Raum. Sie sah erst Tim und dann Barbara an und druckste herum. Tim fragte sie mit sanfter Stimme was denn sei. Sie sah zu Boden und sagte: „Alfo wenn daf geht bitte ich wollte irgendwann jetft fu Mutti und Papa. Alfo fo weil wegen daf Grab muf doch ordentlich fein für den Winter.“ Tim zögerte keine Sekunde. „Ja klar geht das süße, wenn du willst fahren wir gleich heute. Ich denke mal Tanne kriegen wir irgendwo unterwegs.“ Grinsend fügte er hinzu: „Dann kann ich auch endlich den Jag abholen.“ Barbara sah auf. „Ja, das passt dann doch perfekt. Nur ich sollte vielleicht noch das hier fertig machen, die Lieferanten warten auf ihr Geld.“ Tim fragt wie lange sie bräuchte, sie meinte eine knappe Stunde. „OK, dann fahren wir in gut einer Stunde.“ Sylvia knickste und bedankte sich. Sie ging wieder an ihre Hausarbeit. Tim sah ihr nach, sie war ein liebes Mädchen, das er mittlerweile von Herzen lieb gewonnen hatte.

 

Nachdem Barbara ihre Büroarbeit beendet hatte zog sie Sylvia und sich für die Fahrt um. Für Sylvia wählte sie einen wadenlangen sechslagigen Petticoat, darüber einen weißen Rock mit dezentem blauem Muster und eine blaue Bluse, die mit kleinen weißen Blüten bestickt war. Sie zog ein dunkelrotes schlichtes Kleid über. Ein weiter Taftpetticoat gab dem Rock Fülle. Aus der Schmuckschatulle nahm sie für Sylvia die Ohranhänger in Form von Kirschen, die an kurzen goldenen Stielen hingen. Sie steckte eine goldene Brosche mit einem Rubin an ihr Kleid. Prüfend besah sie Sylvia und sich im Spiegel. Was sie sah gefiel ihr. „So, dann können wir runter gehen“. Mit diesen Worten leinte sie Sylvia an. Tim und Sternchen warteten schon an der Tür. Sternchen war bereits in ein Cape gehüllt, ihre Hände steckten in einem Muff, den sie vor dem Cape hielt. Barbara zog sich Handschuhe an und streifte auch über Sylvias Hände Lederhandschuhe. Tim stand in Lederjacke und Jeans an der Tür. „Seid ihr fertig?“ fragte er. Sie nickten und folgten ihm zum Auto. Sylvia und Barbara nahmen hinten Platz, Sternchen setzte sich auf den Beifahrersitz.

Sie hielten bei einer Gärtnerei. Sylvia kaufte Tannenzweige und zwei Grabkissen. Tim sah fragend auf das zweite Kissen und auf den Berg von Zweigen. „Du bitte daf ift auch für daf Grab von den Herrfaften, da foll es doch auch fön auffehen.“ Als Tim zu bedenken gab, das auf dem Grab seiner Eltern keine Pflanzen sind, es also auch nicht abgedeckt werden müsste sah Sylvia ihn leicht wütend an. „Aber Grab ift Grab und daf foll ordentlich fein.“ Tim fügte sich, nahm sie in den Arm und meinte: „Hast ja recht Süße, da kennst du dich besser aus als ich. Mach wie du meinst, ist bestimmt alles richtig.“ Er bezahlte mit seiner Kreditkarte, Sylvia sagte ihm sie würde ihm den Betrag erstatten. Erst wollte er protestieren aber er merkte, dass es ihr wichtig war. „OK, Barbara bucht das dann um. Da sag ich mal Danke!“ „Wiefo, find doch meine Eltern und bitte auch die Herrfaften hab ich doch lieb.“ Tim nickte, er lud das Tannengrün in den Kofferraum nachdem er eine Plane ausgebreitet hatte. Die Grabkissen legte er oben auf die Zweige. Glücklicherweise war der Kofferraum sehr geräumig, es ging alles hinein. Sie fuhren zum Friedhof.

 

Tim nahm das Tannengrün und die Kissen mit der Plane aus dem Kofferraum. Er folgte den drei Frauen die langsam vor ihm gingen. Es waren nur wenige Leute auf dem Friedhof, das kalte ungemütliche Wetter hielt die meisten davon ab die Verstorbenen zu besuchen. Ihnen kam eine ältere Frau entgegen. Die vier gingen nun hintereinander, Tim mit dem Bündel als letzter. Die Frau sah verwundert auf die drei Frauen. Die Capes wirkten seltsam altertümlich und ihr war als hörte sie ein leises Klirren. Sie schob dies auf ihr Alter, ihre Ohren spielten ihr manchen Streich. Die mittlere der drei Frauen knickste kurz, sie wünschte der Gruppe einen guten Tag. Ihr fiel das etwas starre Lächeln der drei Cape-Trägerinnen auf, sie schob dies auf das Wetter.

Die Gruppe war nun am Grab von Sylvias Eltern. Geschickt legte Sylvia dunkle Tanne auf die Grabstelle nachdem sie sie grob gesäubert hatte. Vor dem Stein formte sie ein Herz aus Blautannen, darauf fand das herzförmige Kissen seinen Platz. Sylvia trat ein wenig zurück, besah sich kritisch ihr Werk. „Waf meint ihr, kann daf fo bleiben?“ Alle waren der Ansicht, dass es gut war. Tim nahm Sternchen zur Seite und sagte: „Komm, wir gehen schon vor, ich glaube Sylvia möchte einen Moment alleine sein“. Auch Barbara wollte sich ihnen anschließen. Sylvia hielt sie zurück. „Bitte bleib, ich mach auch fnell.“ „Süße, wir haben es nicht eilig. Lass dir Zeit, ich bleibe gerne.“ Sylvia nickte. Sie hielt einen Augenblick stumme Zwiesprache mit ihren Eltern, erzählten ihnen ein wenig von dem was geschehen war. Am Ende meine sie: „Ihr wift daf ja eh fon. Ich komm bald wieder und im Frühjahr mach ich hier allef hübf, verprofen“! Sie knickste tief, dann sagte sie leise: „Ich hab euch ganf doll lieb.“ Nun konnte sie die Tränen nicht mehr zurückhalten, sie stand still da und weinte. Barbara stellte sich vor sie, küsste die Tränen weg und sprach ruhig zu ihr. Sylvia fand die Fassung wieder, sie gingen nun zum Grab der von Traunsteins. Auch hier deckte Sylvia die Grabstelle ab und legte ein Kissen vor den Stein. Sie blieben noch einen Moment stehen, dann gingen sie zum Auto.

 

Der Jaguar

 

„So, nun ab zum Jag“. Tim klang munter, die gedrückte Stimmung fiel von ihnen ab. Zügig steuerte Tim auf die Werkstatt zu. Er half dort den Frauen aus dem Wagen und ging voraus. Der Inhaber der Garage begrüßte ihn herzlich, sie waren gut bekannt. „Na Tim, dann will ich mal die Katze aus der Höhle holen.“ Wenige Minuten später stand der Wagen in der Halle.

Tim und die drei Frauen besahen sich das Gefährt genau. Der rote Lack war wieder leuchtend, Chrom glitzerte im Licht der Hallenbeleuchtung. Das schwarze Leder und das schwarze Verdeck bildeten einen eleganten Kontrast zum leuchtenden Rot. Die Armaturentafel aus Wurzelholz mit feinen Chromringen um die diversen Rundinstrumente sah edel aus, alles war wie neu. Tim dachte bei sich „sogar besser als Neu, das haben die damals nicht so sauber gemacht.“ Er stieg ein, strich über das Lenkrad, fühlte den feinen Lederkranz und roch das Conolly-Leather. Sylvia sah den Jag von vorne an, die lange Haube mit den Luftschlitzen, die spitze Front und die Scheibe mit den drei Wischern. Leise sagte sie zu Barbara: „Du, die ift wirklich hübf!“ Barbara fragte: „Wieso die?“ „Naja, alfo ich finde fie fieht auf wie ein hübfes Mädchen. Alfo, ein Auto-Mädchen meine ich.“ Tim hörte dies, er grinste und sagte dann: „Ja irgendwie stimmt das. Also dann ist der Jag eine „sie“. Hoffentlich keine Diva.“ Ein Mechaniker wies ihn kurz in die technischen Details und die Bedienung ein. Es gab auch ein Handbuch, das im Handschuhfach lag. Tim hörte konzentriert zu. Er ließ den Motor an. Es dauerte einen Augenblick bis die Maschine auf allen 12 Zylindern lief. Die Öldruckanzeige stieg in den grünen Bereich, der Motor schnurrte leise. Ein kurzer Tritt auf das Gaspedal ließ den Motor aufbrüllen. Ein kräftiges Geräusch, es war zu hören das die Maschine aus dem Vollen schöpfte. Tim stellte den Motor ab und stieg aus. Er betrachtete versonnen die Speichenräder und die Rudge-Verschlüsse. Was er sah gefiel ihm sehr.

„So weit Klasse, dann wollen wir mal den Rest bewundern. Sternchen, komm doch mal bitte her.“ Sie sah in etwas verblüfft an und ging zur Beifahrertür. Das leise Klirren der Fußkette war deutlich zu hören. Der Mechaniker sah verblüfft auf. Tim grinste ihn an. Er öffnete galant die Tür und half Sternchen in den tiefen Schalensitz. Dann öffnete er eine kleine Klappe an der Seite des Fußraums und zog eine Kette mit einem Karabiner hervor. Er legte den Haken über die Fußkette. Nachdem er den Muff entfernt hatte schnallte er Sternchen mit Hosenträgergurten, wie sie auch im Rennsport benutzt wurden, fest. Sie saß nun unbeweglich im Sitz, lediglich ihre Arme waren noch frei. Tim legte ihr den Muff wieder an und zog einen zusätzlichen Gurt über die Oberarme. Sternchen sah ihn an und meinte dann: „Toll, eine rollende Zwangsjacke, sowas wollte ich schon immer mal haben.“ Tim lachte sie an. „Jetzt kannst du mir wenigstens nicht ins Lenkrad greifen.“ Er bedankte sich bei dem Mechaniker und dem Inhaber der Werkstatt. Zu Barbara sagte er: „So, ab zu Doreen. Ich will mein neues Spielzeug vorführen. Du kommst mit dem Lord nach.“

 

Bei Doreen

 

Sie fuhren langsam durch die Stadt. Die beiden Fahrzeuge fielen auf, wann sah man schon einen Jaguar und einen Rolls Royce direkt hintereinander. Barbara genoss es ungemein, sie liebte ihren Lord und sie erfreute sich an der kraftvollen Schönheit des Jags. Sylvia sah aus dem Seitenfenster, sah in die Geschäfte und auch auf die Leute. Sie kamen an ihrer ehemaligen Wohnung vorbei, ein kurzer Blick auf eine lang vergangene Zeit. Barbara legte ihre Hand sanft auf Sylvias Schoß. „Süße, das war einmal, ist lange her.“ Sylvia nickte, ja es war lange her. Tim fuhr wie gewohnt zum Hintereingang des Clubs, Barbara folgte ihm durch die Auffahrt in den Hof.

 

Doreen hatte sie kommen sehen, sie kam heraus und nahm den Jaguar in Augenschein. „Nicht schlecht, Herr Specht!“ sie sah Tim anerkennend an. Er dankte ihr und befreite Sternchen aus dem Sitz. Sie stieg aus, knickste tief vor Doreen und gab ihr einen Handkuss. Barbara und Sylvia folgten ihrem Beispiel. „Na, dann kommt mal rein“, Doreen zeigte einladend zur Tür. Sie folgte ihnen und schloss die Tür wieder ab.

Die Frauen waren alle im großen Raum. Sie waren geknebelt und trugen Ketten an Händen und Füßen. Lediglich Vier und Sieben waren ungeknebelt. Doreen hatte sie in den Käfig gesperrt. Die beiden vergnügten sich miteinander, sie küssten und streichelten sich. „Na, die haben es ja gut“, Tim deutete auf die beiden. „Wie man’s nimmt. Wenn sie nachlassen kriegen sie eins über. Ich habe sie beim Knutschen erwischt, da sollen sie sich jetzt mal austoben.“ Tim nickte. Er sah jetzt die Plugs in den vorderen und hinteren Öffnungen der Frauen und auch die frischen Peitschenspuren. Sicher würden sie in Zukunft etwas vorsichtiger sein. Doreen rief die anderen Frauen zusammen. Sie stellten sich in Reihe auf und knicksten vor Tim. Eine von ihnen war etwas zu langsam, auch war der Knicks, den sie zeigte weniger tief als der der anderen. „OK, bis auf Sechs dürfen alle wieder auf ihre Plätze. Du wirst jetzt einen ordentlichen Knicks machen.“ Die Frau blieb an ihrem Platz stehen und knickste erneut. Doreen nickte ihr zu und schickte sie weg.

„Sag mal, ich sehe Norma nirgends?“ Tim sah Doreen fragend an. „Dann kommt mal mit. Sie hat heute eine Sonderbehandlung. Heute Morgen hat sie etwas kaputt gemacht, da darf sie jetzt für büßen.“ Doreen führte die vier in einen Nebenraum. Norma war dort an die Wand gekettet. Sie stand auf einem Brett, das mit kurzen Nägeln gespickt war, um ihre Taille war ein Metallreifen geschlossen der ebenfalls mit Nägeln versehen war. „Norma, sieh mal wir haben Besuch. Sag lieb Guten Tag!“ Unter der Latexmaske war ein undeutliches Murmeln zu hören. Doreen nahm eine parat liegende Peitsche und schlug ihr auf die Brust. „Red gefälligst deutlich.“ Norma versuchte es erneut, mit etwas gutem Willen konnte man nun „Guten Tag“ heraushören. Doreen versetzte ihr einen weiteren Hieb. „Du redest bitte die Leute korrekt an.“ Obwohl Sylvia immer noch wütend auf Norma war empfand sie Mitleid mit der Gepeinigten. Leise sagte sie: „Bitte nicht, fie ift doch geknebelt und hat ef probiert.“ Doreen drehte sich zu Sylvia um und zischte sie an: „Sag mal hast du schon vergessen was sie getan hat? Halt dich da raus!“ Sylvia zuckte zurück und suchte Schutz bei Barbara. Stammelnd entschuldigte sie sich. Doreen nahm die zitternde in den Arm und sagte: „Sorry, ich bin ein bisschen genervt, aber nicht wegen dir. Kleines, ich schlage vor ihr zieht die Capes aus und dann machen wir es uns gemütlich. Für dich habe ich noch etwas Besonderes.“ Sie zwinkerte ihr zu, Sylvia wurde neugierig. „Waf denn?“ Doreen lachte. Sie half Sylvia und Barbara aus den Capes, dann fragte sie Tim und Barbara ob sie Sylvia kurz entführen dürfte. Beide willigten ein, Doreen nahm Sylvias Hand und führte sie in einen Seitenraum.

 

Sylvia sah neugierig zu als Doreen einige Schachteln aus einem Schrank nahm. „So, dann wollen wir dich mal ausziehen“, Doreen lächelte Sylvia an und begann sie zu entkleiden. Sylvia protestierte kurz aber dann siegte ihre Neugierde. Doreen nahm auch das Korsett ab, Sylvia war nun bis auf den Gürtel und die Ringe nackt. „Setz dich mal da hin“, Doreen deutete auf einen Stuhl. Sie nahm nun zwei lange weiße Strümpfe und zog sie Sylvia über. „Augen zu und Arme nach vorne“, mit diesen Worten streifte Doreen ihr ein Oberteil über an dem ein Tutu fest angenäht war. Sie befahl Sylvia sich wieder zu setzen. Vorsichtig streifte sie halbhohe Balletschuhe über und fädelte sie unter den Ringen hindurch. Die Schuhe waren mit Metalstreben verstärkt. Die Streben streckten den Fuß so dass nur noch ein Gehen auf Zehenspitzen möglich war. Sylvias Haar wurde aufgesteckt, dann half Doreen ihr zum Spiegel. Sylvia sah eine Balletttänzerin, allerdings eine sehr unbeholfene. Sie stand auf Zehenspitzen und hielt sich an Doreen fest. Ohne diesen Halt wäre sie gefallen, unsicher versuchte sie einen kleinen Schritt. „Fo kann ich nicht laufen, daf geht nicht.“ Doreen strich ihr über die Wange. „Brauchst du auch nicht, die Überraschung geht noch weiter. Jetzt komm du Ballerina, mal sehen was die anderen sagen.“ Sie führte Sylvia vorsichtig zurück. Barbara war begeistert, Tim und Sternchen ebenfalls.

„Aber ich kann fo nicht ftehen, ich fall um!“ Doreen lachte „Ich hab doch gesagt das geht noch weiter, komm mal mit.“ Sie führte Sylvia nun zu einem Käfig der wie ein Vogelbauer geformt war. Im Bauer hing ein breiter Gurt, der um Sylvias Taille gelegt wurde. Er hatte vier Ringe, die mit Ketten oberhalb im Käfig befestigt waren. Sylvia konnte nun stehen, die Ketten hielten sie und verhinderten, dass sie umfiel. „So, siehst du. Jetzt kannst du ein bisschen Ballett üben.“ Zu Barbara sagte Doreen dann: „Wie gefällt dir unsere Ballett Maus?“ Barbara gefiel Sylvia sehr. „Nur schade, dass der Käfig nicht wie ein Vogelkäfig hängt, dann wäre es perfekt.“ Doreen grinste sie an. „Wenn es weiter nichts ist.“ Sie betätigte einen Schalter an der Wand, eine stabile Kette kam von der Decke herunter. Tim hakte die Kette in einen Haken oben am Käfig. Auf sein Zeichen ließ Doreen den Käfig etwas nach oben. Sylvia erschrak für einen Augenblick, dann beruhigte sie sich wieder. Ihr Gürtel war unter dem abstehenden Rock gut zu sehen, sie legte ihre Hände auf den Kranz aus Tüll und sah sehnsüchtig zu Barbara.

Doreen überlegte einen Augenblick, dann fragte sie „warum bleibt ihr nicht alle heute Abend hier?“ Tim dachte einen Moment nach. Es gab nichts Dringendes zu Hause, etwas Abwechslung würde ihnen guttun und sie hatten auch einen Grund zu feiern. „Ja, gute Idee. Was meint ihr?“ Sternchen nickte, auch Barbara stimmte zu. „Klasse, ich freue mich sehr. Barbara, du kommst dann gleich mal mit. Sternchen, dich werde ich danach ein bisschen herrichten“. Doreens Augen leuchteten, sie hatte bereits eine Idee. Barbara folgte ihr in den gleichen Raum in dem auch Sylvia war. Doreen griff wieder in den Schrank während Barbara sich entkleidete. Kurz darauf stand eine zweite Balletttänzerin unsicher im Raum. Doreen stützte sie und führte sie zum Spiegel. „Barbara sah ihr Spiegelbild an, ihr gefiel was sie sah. Nur das sie unterhalb des Rocks und oberhalb der Beinlinge nackt war gefiel ihr nicht. Sie sagte dies Doreen und bat um etwas das sie bedeckte. Doreen nickte, sie half Barbara sich hinzusetzen und verließ den Raum. Als sie wiederkam trug sie eine Art Kettenslip in der Hand, der mit Perlen durchsetzt war. „Ist eigentlich für unser Haremsoutfit aber ich denke mal der sieht dazu auch gut aus“. Sie legte Barbara den Slip an, schloss ihn an den Seiten und führte Barbara erneut zum Spiegel. Ein Dreieck aus goldenen Ketten und Perlen bedeckte ihre Scham, hinten war eine doppelte Goldkette wie bei einem Tanga. Barbara lächelte und bedankte sich. Doreen half ihr in den Raum zurück, dann ließ sie den Käfig mit Sylvia herunter.

 

„So, dann wollen wir unsere beiden Ballettmäuse mal in Position bringen“. Mit einer Fernbedienung steuerte Doreen eine Art Schlitten, der an der Decke befestigt war. Er lief auf Schienen die sowohl im Raum als auch in die angrenzenden Räume verlegt waren. Eine stabile Stange kam von dem Schlitten herunter, Doreen nahm zwei weiße Ledergeschirre aus einem Schrank und legte sie Barbara und Sylvia an. Sie waren mit über Kreuz laufenden breiten Lederriemen und einem breiten Gurt um die Taille gearbeitet. Doreen befestigte Ketten jeweils dort wo die Gurte sich hinten kreuzten. Sie hakte die Ketten an der Stange ein und betätigte erneut die Fernbedienung. Die Stange fuhr ein Stück nach oben, Sylvia und Barbara standen nun auf Zehenspitzen im Raum. „Wie ihr seht könnt ihr euch bewegen, die Gurte halten euch und Sternchen weiß bestimmt noch wie das System bedient wird. Allerdings wollen wir es nicht zu einfach machen. Sternchen, du kommst jetzt mal mit“. Doreen winkte Sternchen zu sich. Es dauerte nicht lange und sie kamen wieder. Sternchen war nackt, nur eine Vogelmaske bedeckte ihren Kopf. „Unser Käuzchen wird die Fernbedienung bekommen. Leider kann sie wie alle Nachtvögel nicht sehr viel sehen. Ihr müsst ihr also sagen was sie tun soll. Wir üben das jetzt einmal“.

 

Barbara sagte „Vorwärts“, Sternchen drückte auf einen Knopf. Der Schlitten bewegte sich nach vorne, Sylvia und Barbara trippelten einen Meter vor. Barbara rief „Halt“. Sternchen drückte auf den roten Knopf. Sie standen wieder. „Tim, wenn du einverstanden bist wird Sternchen sich um die beiden kümmern und sie versorgen“. Tim nickte, ihm gefiel die Idee sehr gut. Sternchen war nicht so begeistert. Die dunklen Abdeckungen vor ihren Augen ließen sie nur Schemen erkennen, sie war auf genaue Anweisungen von Barbara angewiesen. Doreen schickte ihre Frauen auf die Zimmer, um sich frisch zu machen. Sie befreite auch Vier und Sieben. Die beiden bedankten sich und gingen eilig auf ihre Zimmer. Doreen sah ihnen lächelnd nach, sie hielten auffällig Abstand zueinander und sahen sich nicht an. Auf ein Zeichen von ihr fuhr Sternchen Barbara und Sylvia in die Nähe des Tisches. „Sag mal Tim, gibst du die drei für heute Abend frei?“ fragte Doreen. Tim erwiderte: „Anfassen ist ok, aber nicht mehr.“ Doreen nickte, sie heftete beiden eine deutlich sichtbare gelbe Plakette an die Trikots. „So, nun weiß jeder Bescheid.“

Die Frauen kamen zurück, alle waren perfekt geschminkt und frisiert. Ein paar von ihnen waren bekleidet, die meisten nackt bis auf verschiedene Fesselungen. Vier trug weiße Lederfesseln an den Gelenken und ein weißes Lederhalsband. Das weiß betonte ihren dunklen Teint. Fünfzehn war mit einem Monohandschuh und einem engen Fesselrock in schwarz ausgestattet, sie wurde von Drei begleitet, die ebenfalls einen Fesselrock trug. Ihre Hände steckten in Fesselhandschuhen. Die Kleidungsstücke waren aus blauem Latex, sie trug dazu passendes Make-up. Die Frauen stellten sich vor Doreen auf, sie besah eine nach der anderen kritisch. Nach dieser Begutachtung schickte sie die Frauen an ihre Plätze. Die Gäste konnten nun kommen.

 

Es dauerte noch einige Zeit bis die ersten Gäste eintrafen. Tim plauderte mit Doreen, Sechs kam an den Tisch und fragte ob sie etwas bringen dürfte. Sie trug ein silbernes Tablett, an dem ihre Hände angekettet waren. Zwei zusätzliche Ketten führten zu Ringen in ihren Nippeln. Tim bestellte ein Bier, Doreen bat um einen Orangensaft. Sechs knickste und kam bald darauf mit den Getränken zurück. Sie kniete neben dem Tisch, stellte dabei das Tablett ab und reichte die Getränke. Danach ging sie wieder an ihren Platz an der Bar. „Du sag mal, wann ist die Villa fertig?“ Tim war neugierig und konnte es nicht verhehlen. „Das wollte ich dir sowieso noch sagen: Wir ziehen nächste Woche um. Da brauch ich auch noch Arbeiter, ich sag noch Bescheid“. Tim sagte ihr zu das sie jede Hilfe bekommen würde, Doreen freute sich darüber. Es kamen nun die ersten Gäste, ein paar von ihnen gingen in den Raum, in dem der Black Jack Tisch stand. Tim folgte ihnen, er wollte etwas spielen. Bevor er in den Raum ging sah er zu Sternchen und den beiden Ballettpuppen. Er hätte Sternchen gerne bei sich gehabt, vielleicht würde er sie nachher zu sich holen. Zwei Gäste musterten Sylvia und Barbara. Tim ging nun zu den beiden, nahm Sternchen die Steuerung aus der Hand und bewegte Sylvia und Barbara auf die beiden Männer zu. Er kannte die beiden und begrüßte sie herzlich. Sie freuten sich ihn zu sehen. Nach dem Austausch einiger Höflichkeiten bot Tim ihnen an die beiden Frauen ihnen zur Begleitung zu überlassen. Sie nahmen freudig das Angebot an. Tim war sicher, dass die beiden in guten Händen waren. Er überließ ihnen die Fernbedienung und ging mit Sternchen zum Spieltisch.

 

Barbara und Sylvia verbeugten sich vor den beiden Männern. „Knicksen können wir leider nicht, bitte entschuldigen sie.“ Barbara deutete auf die Ketten, die sie und Sylvia aufrecht hielten. Einer der Männer sah sich die Ketten genauer an. Er sah auch nach oben zu dem Transportschlitten. Dann meinte er: „Eine wirklich beeindruckende Konstruktion. Wollt ihr uns an die Bar begleiten?“ Sylvia nickte, Barbara bedankte sich und fügte hinzu: „Ja sehr gerne. Sie müssen uns allerdings dorthin fahren.“ Der Mann nickte und nahm die Fernbedienung. Er schob den Regler nach vorne, die beiden Frauen wurden Richtung Bar gezogen. Doreen kam zu der Gruppe. Sie erklärte ihnen wie die Weichen an der Decke geschaltet wurden. Sie drückte auf einen Knopf, von der Decke hörten sie ein Klicken. Nun konnten Barbara und Sylvia die Bar erreichen.

Die Männer nahmen zwei Stühle zur Seite so das Barbara und Sylvia direkt an der Bar standen. Sie setzten sich auf Barhocker neben die beiden. Elf frage was sie trinken wollten, die beiden bestellten Sekt für sich und für die Frauen alkoholfreie Cocktails. Sie prosteten sich zu, dann drehte einer der Männer Barbara zu sich. Er fing an sie zu streicheln während er mit ihr plauderte. Sein Freund tat nun das gleiche mit Sylvia. Als er begann sie unter dem Rock zu berühren sagte sie: „Bitte nicht, daf mag ich nicht fo gerne.“ Er hielt inne, sah sie an und sagte laut: „Wie bitte?“ Barbara versuchte Sylvia zu warnen aber sie stand mit dem Rücken zu ihr. Sylvia merkte das sie einen Fehler gemacht hatte, sie versuchte die Situation zu entspannen und sagte: „Entfuldigung, daf war dumm von mir. Bitte nicht böfe fein.“ Er strich ihr über die Wange, „nein ich bin nicht böse aber wer sich schlecht benimmt wird bestraft. Das verstehst du doch, oder?“ Sylvia nickte. Er nahm eine parat liegende Reitgerte und schlug ihr auf die Oberschenkel. Sylvia kämpfte mit den Tränen. Barbara drehte sich nun soweit es ihr möglich war zu ihm. „Herr, bei allem Respekt: Wenn sie jemanden schlagen wollen dann nehmen sie bitte mich. Sylvia ist meine Frau und bitte ich trage die Verantwortung für sie.“ Die beiden sahen Barbara an, für einen Moment herrschte gespannte Stille. „Respekt, du hast Mut und Courage. Sei sicher das weiß ich zu schätzen. Nun, wie du willst. Dann wollen wir mal sehen ob diese Balletttänzerin für uns tanzen mag.“ Er hielt noch immer die Gerte in der Hand während er dies sagte. Die Frauen wurden in die Mitte des Raumes gefahren, dann bat er darum das man ihm eine längere Peitsche bringt.

 

„Ich mache dir einen Vorschlag: Wenn du fünf Schläge überstehst ist es gut, wenn du zehn überstehst werde ich für dich und deine Frau etwas Besonderes arrangieren. Vielleicht ein spezielles Bad oder was du willst.“ Barbara nickte, sie überlegte kurz und sagte dann: „Wenn ich zehn schaffe führen sie mich zu Norma?“ Der Mann sah sie verständnislos an. Doreen war inzwischen dazu gekommen, auch andere bildeten nun einen Kreis um die vier. Tim und Sternchen waren mit dabei. Er nickte und versprach es Barbara.

Es war still im Raum. Sylvia stand neben Barbara und wusste nicht was sie zu all dem sagen sollte. Sie hoffte das es für Barbara nicht zu schlimm wird und sie war traurig das ihr schlechtes Benimm die Ursache dafür war das Barbara nun geschlagen wurde. Der Mann holte aus, ein kräftiger Hieb traf Barbaras Beine. Sie stand still und sagte nichts. Vier weitere folgten, auch diese nahm sie reglos hin. Er fragte: „Nun, genug oder willst du weiterspielen?“ Barbara sagte mit ruhiger Stimme: „Bitte machen sie weiter, es lohnt den Einsatz.“ Er schlug wieder zu, fünf harte Schläge. Dann senkte er die Peitsche, strich Barbara über die Wange und sagte: „Du verdienst meinen Respekt, sei sicher das sage ich wenigen. Du hast dir diese Norma verdient.“ Barbara dankte ihm, dann rief sie nach Doreen.

Doreen brachte Norma zu ihnen. Der Metallreifen war ihr abgenommen worden aber die Spuren der Nägel waren deutlich zu sehen. Norma kroch auf allen vieren, ihre Fußsohlen bluteten. Sie sah auf Barbara und Sylvia. Zuerst erkannte sie die beiden nicht. Als Barbara sprach zuckte sie zurück.

„Darf ich bitte eine Peitsche haben und kann jemand die da“, sie zeigte auf Norma, „vor mir festbinden?“ Beide Wünsche wurden erfüllt. Norma stand nun vor Barbara, sie war mit einer von der Decke hängenden Kette fixiert, die an den Ringen der Handgelenke befestigt war. „So, jetzt machen wir ein Spiel. Wenn du schreist schlage ich richtig zu, wenn du zehn aushältst darfst du wieder in dein Loch kriechen. Erinnerst du dich noch wie gerne du mich hast kriechen sehen?“ Norma schüttelte den Kopf. Sie versuchte etwas zu sagen aber der Knebel in der Maske ließ es nicht zu. „Bitte etwas höher, ich kann so ihre Beine nicht treffen.“ Norma schwebte Richtung Decke. Barbara bedankte sich und holte aus. Ihr erster Hieb traf die Fußsohlen, trotz des Knebels war Normas Schrei zu hören. Sie fing an zu strampeln und begann vor Barbara zu schwingen. Barbara zielte, sie traf wieder die Fußsohlen. Norma zuckte und versuchte den gemeinen Hieben zu entkommen, ein dritter traf sie. Halb ohnmächtig vor Schmerz versuchte sie nicht mehr den Hieben zu entkommen. Barbara landete noch einen dritten, dann senkte sie die Peitsche. Doreen ließ Norma zu Boden gleiten. Sie löste die Kette, Norma lag und stöhnte in die Gesichtsmaske. Barbara zischte: „Hau ab bevor ich es mir anders überlege. Irgendwann machen wir weiter. Ach ja, und sag lieb danke zu mir.“ Mühsam kroch Norma zu ihr und legte kurz das Gesichtsteil der Maske auf Barbaras Fuß. „Brav, nun darfst du gehen“. Barbara gab Doreen die Peitsche und bedankte sich bei ihr. „Manchmal machst du mir Angst“, Tim hielt sie jetzt im Arm. Sie sagte „ich mir auch“. Abgründe, auch und grade die in uns selbst, erschrecken uns. Sie drehte sich zu Sylvia, streckte ihre Arme aus und griff Sylvias Hände. „Alles gut süße.“ Sylvia nickte ihr zu.

 

Die beiden Männer blieben mit Sylvia und Barbara zusammen. Sie plauderten miteinander, aßen etwas vom Buffet und gingen soweit es die Schiene erlaubte in die anderen Räume. Barbara sah oft zu Sylvia, ihr gefiel es sie so als Puppe an Schnüren zu sehen. Es wurde spät, Tim spielte am Tisch bis die letzten Gäste gegangen waren. Dankbar nahm er das Angebot an im Club zu übernachten. Sternchen und er teilten sich ein Zimmer, Sylvia und Barbara hatten den Raum nebenan. Doreen half ihnen sich auszukleiden. Als sie versuchten ihre Füße anzuwinkeln fühlten sie einen stechenden Schmerz. Geschickt massierte Doreen ihnen die Fußgelenke, danach ging es besser. Sie duschten und legten sich ins Bett. Am nächsten Morgen fuhren sie nach dem Frühstück zurück nach Hause.

 

Wieder zu Hause

 

Tim gab Barbara ein Zeichen, das sie vor ihm auf das Gelände fahren soll. Er hielt an der Wache und ließ den Jaguar registrieren. Die beiden Männer sahen den Wagen bewundernd an, Tim nutzte die Gelegenheit ihnen das Fahrzeug genau zu zeigen. Danach fuhr er zum Haus. Sylvia und Barbara warteten an der Eingangstür. Sie gingen gemeinsam hinein, Tim und Barbara gingen direkt ins Büro während Sylvia und Sternchen sich um den Haushalt kümmern wollten.

In den Mails fand Tim eine die ihn sehr interessierte. Ein Hersteller für Chips wie sie für Hunde Verwendung fanden hatte seine Anfrage beantwortet. Sie boten Chips mit genügender Speicherkapazität, Auslesegeräte und auch die Option die jeweiligen Chips zu lokalisieren an. Der Preis schien Tim akzeptabel, er griff zum Telefon und vereinbarte einen Termin. Danach rief er Maja an und bat sie gemeinsam mit Elke zu ihm zu kommen. Sie versprach binnen der nächsten Stunde bei ihm zu sein, sie würde Elke gerne mitbringen. Tim nickte zufrieden.

Sylvia öffnete den beiden Frauen die Tür. Maja umarmte sie herzlich, dann begrüßte sie auch Elke. Die beiden zogen ihre Capes aus und gingen ins Büro. Hier knicksten sie tief vor Tim und Barbara. Sie knieten vor Barbaras Schreibtisch auf Kissen, Tim nahm sich einen Stuhl und setzte sich dazu. Er kam ohne Umschweife zur Sache und erzählte Maja von den Chips. Sie nannte ihm die maximale Datenmenge und auch die sonstigen relevanten technischen Details. Barbara notierte alles. Dann kam Maja auf die Unterkünfte der Leibeigenen zu sprechen. Sie hatte zwischenzeitlich ein Liste mit den Wünschen der Bewohner ausgearbeitet. Tim überflog die Liste und sagte dann: „So weit ok, ich denke das meiste geht in Ordnung. Barbara, du orderst die Blumen und die Bilder. Maja, du übernimmst die Verteilung.“ Maja bat ums Wort, er nickte ihr zu. „Master Tim, wir haben ein paar Verstöße gegen ihre Anordnungen, hier ist die Liste.“ Tim sah sich auch diese Liste an. Es waren keine schwerwiegenden Dinge aber er war nicht gewillt es einfach auf sich beruhen zu lassen. Nach kurzem Zögern sagte er: „Maja, die treten hier alle heute Nachmittag an. Da kümmere ich mich selber drum. Sagen wir um 3 in einem Versammlungsraum. Kümmer dich bitte da drum.“ Maja notierte es sich.

Tim wandte sich nun an Elke: „Gibt es bei den Arbeitern was Besonderes?“ Elke verneinte, es war nichts vorgefallen. Tim fuhr fort: „Barbara will ja die Unterkünfte anders machen, was sagst du dazu?“ Elke sah ihn an, dann sagte sie: „Es ist natürlich ihnen überlassen Master Tim aber ich finde die Idee gut. Wir wollen ja keinen Luxus einrichten aber es soll einfach menschlicher werden. Ich habe hier ein paar Ideen ausgearbeitet. Wenn sie die vielleicht sehen wollen?“ Tim nickte. Elke gab Barbara einen USB-Stick, sie konnten nun gemeinsam einige CAD-Bilder betrachten. Als erstes war ein Grundriss der bestehenden Unterkunft zu sehen, dann folgte eine Zeichnung wie es nach den Umbauten aussehen könnte. Links und rechts von einem Mittelgang waren Zellen eingezeichnet. Jede Zelle hatte ein vergittertes Fenster und eine solide Abtrennung zur Nachbarzelle. Zum Gang hin waren die Zellen ebenfalls verschlossen. Elke erklärte das es in den Türen dann Sichtklappen geben würde. In jeder Zelle waren zwei Doppelstock Betten links und rechts der Tür vorgesehen. Unterhalb des Fensters gab es einen kleinen Tisch mit einer davor liegenden Matratze. Tim sah sich das alles genau an. „Hmm, sieht soweit ok aus. Wo sollen sich die dann waschen?“ „Wir wollten die Duschräume so lassen wie sie sind.“ Tim nickte. Es betraf also nur die Unterkünfte. „OK, das kann von mir aus so gemacht werden. Nur, wenn wir umbauen müssen wir die Arbeiter irgendwo unterbringen. Habt ihr da Vorschläge?“ Barbara schlug vor für diese Zeit die kleine Turnhalle herzurichten, es wäre ja nur für ein oder zwei Wochen. Tim überlegte, dann sagte er zu Elke: „Gut, dann mach die Halle ausbruchssicher und wenn das so weit ist fangt ihr mit der Baracke an. Sag den Arbeitern worum es geht, bestimmt werden sie gerne einen Zahn zulegen.“ Er grinste bei den letzten Worten. Elke versprach ihm so bald wie möglich mit den Arbeiten zu beginnen. Tim sah auf die Uhr. „Leute, es ist gleich Mittag. Vorschlag, wir gehen zu Reiner und essen dort. Ich lade euch ein.“ Maja und Elke nahmen dankend an, auch Barbara gefiel die Idee. „Barbara, du machst Sylvia hübsch, ich kümmere mich um Sternchen.“ Er nahm zwei kurze Ketten und vier Schlösser aus dem Schreibtisch. Mit den Ketten fesselte er Elke und Maja. Die Schlösser wurden an Hand und Fußringe geschlossen, die kurze Kette verband die Schlösser. Sie knieten nun unbeweglich mit auf dem Rücken fixierten Händen. „Dauert nicht lange, ihr wartet hier.“ Tim verließ den Raum ebenso wie Barbara. Elke und Maja blieben reglos kniend auf ihren Plätzen.

Barbara rief Sylvia zu sich und ging mit ihr nach oben. Sie stand kurz vor dem Schrank und überlegte. Ein knielanger roter Tellerrock, eine weiße Bluse und ein weiter Petticoat wurden von ihr aus dem Schrank genommen und aufs Bett gelegt. Aus der Schublade nahm sie dazu dicke weiße Strümpfe und weiße Schuhe. Sylvia sah die Sachen an und runzelte die Stirn. „Daf ift aber kalt draufen“ maulte sie. „Süße, wir gehen nur eben zu Reiner und außerdem hast du ja dein Cape. Also quak nicht rum.“ Barbara nahm Sylvia in den Arm. „Du willst doch brav sein, oder?“ Sylvia nickte, ja sie wollte brav sein und Barbara gefallen. Barbara strich ihr eine Strähne aus der Stirn. „Du, ich werd mal mit Tim reden, du musst zum Frisör und mir wird es auch nicht schaden.“ Sie zog Sylvia an und schloss ihr die Hände auf dem Rücken zusammen. „So, nun bist du fertig. Dann noch deine Leine und wir können los.“ Tim und Sternchen waren auch bereit zum Gehen. Sternchen trug ein schlichtes dunkelbraunes Kleid mit fest an der Seite angenähten Ärmeln. Tim ging ins Büro und holte Maja und Elke. Er entfernte das Schloss an den Fußringen, sie konnten nun wieder gehen. Mit der kurzen Kette verband er die Handringe und fixierte so ihre Hände auf dem Rücken. Er legte ihnen die Capes über, Barbara zog Sylvia und Sternchen an.

 

Das Restaurant war fast leer, Reiner begrüßte sie freudig und bot ihnen einen Tisch im hinteren Teil an. Sie setzten sich. Als Reiner sah das die Frauen ihre Arme nicht benutzen konnten schlug er vor das sie von zwei Kellnerinnen gefüttert werden. Tim sagte er wollte ihm keine Umstände machen, er würde Sternchen füttern, Barbara würde sich um Sylvia kümmern. Reiner nickte, da dann nur Maja und Elke Hilfe bräuchten würde er dies gerne übernehmen. Er nahm die Bestellung auf und ging in die Küche. Sie hatten sich alle für eines der Tagesgerichte entschieden, es sollte einen Nudelauflauf geben. Eine Kellnerin brachte die Getränke, in allen Gläsern waren Strohhalme so dass die Frauen bequem trinken konnten. Sternchen schlürfte genüsslich an ihrer Bananenmilch. Tim fragte genervt: „Geht’s noch lauter.“ Sie bewies ihm das es noch lauter geht, alle lachten über Tims Gesichtsausdruck. Sternchen sah ihn an und meinte: „Alles für zufriedene Master.“ Reiner brachte das Essen, so blieb es Tim erspart eine Antwort zu geben. Er begann Sternchen zu füttern und meinte „dann bist du wenigstens ruhig.“ Reiner ließ Elke und Maja vor ihm knien und reichte ihnen das Essen an. Allen schmeckte es vorzüglich. Sylvia ließ sich von Barbara füttern und genoss dies sehr. Bald waren die Teller leer, Maja und Elke setzten sich wieder auf die Stühle. „Sag mal, wann willst du auf den Heidehof?“ Tim sah Reiner gespannt an. Er sagte er würde in den nächsten zwei Wochen übersiedeln. Tim schlug vor eine Abschiedsparty zu geben, die Idee gefiel Reiner sehr gut. „Wir machen dann noch eine richtige Übergabe für die beiden Läden, dann ist alles korrekt.“ Reiner stimmte dem Vorschlag zu, auch er war an einem sauberen Übergang interessiert. „Sag mal Tim, hast du schon Personal für hier?“ „Ja habe ich, danke dass du fragst. Es ist ja Winter und da brauchen wir nicht so viele Leute.“ Tim sagte er würde zwei von den Leibeigenen als Köche übernehmen und auch für die Bedienung hätte er schon jemanden. Sylvia meinte dann: „Ich kann ja auch kochen und mach daf gerne. Bedienen auch.“ Tim nickte ihr zu, ja er würde, wenn nötig darauf zurückkommen.

Barbara sah auf die Uhr im Lokal. „Tim, wenn heute nichts mehr anliegt würde ich gerne mit Sylvia zum Frisör. Dann kann ihr Pony grade gemacht werden, natürlich nur wenn du einverstanden bist.“ Tim stupste Sylvia mit dem Finger auf die Nase. „Na süße, sollen wir dich wieder hübsch machen?“ Sylvia sagte: „Oh ja, ich bin gerne hübf.“ „Na dann macht mal. Sternchen, du gehst gleich mit.“ Grinsend fügte er hinzu: „Dann seid ihr unter Wind und ich hab meine Ruhe.“ Sternchen steckte ihm die Zunge heraus, er lachte sie an. „Nicht so frech sonst lass ich dir eine Glatze schneiden.“ Sie rollte mit den Augen und schwieg. Elke und Maja verabschiedeten sich bald, beide hatten noch zu tun. Tim nahm ihnen die Schlösser ab und wünschte ihnen einen schönen Tag. Sie knicksten und gingen zurück an die Arbeit.

 

Sie gingen zu viert zum Frisör. Glücklicherweise hatten die Friseusen Zeit und konnten die drei Frauen gleich bedienen. Tim gab eine kurze Anweisung wie der Haarschnitt für Barbara und Sternchen sein sollte. Für Sylvia lies Barbara sich einige Frisuren zeigen. Am besten gefiel ihr ein Schnitt mit gradem Pony, rundum grade geschnittenem Haar von einheitlicher Länge und Mittelscheitel. Sylvia sah die Frisur und meinte: „Daf ift ja wie für ein Mädchen.“ Barbara nahm sie in den Arm und flüsterte ihr: „Du bist ja auch mein kleines Mädchen“ zu. Sylvia nickte, sie setzte sich auf einen Stuhl und wurde festgebunden. Ihre Arme waren nun mit Lederriemen an den Armlehnen fest, ein ledernes Halsband hielt sie an der Rückenlehne. Auch Sternchen und Barbara wurden so fixiert. Bevor Tim ging sah er das eine der Friseusen die Spangen entfernte und durch Knebel ersetzte. Auch die Friseusen waren geknebelt. Er nickte zufrieden und ging zur Verwaltung.

 

Bestrafung

 

Es war kurz vor drei als Tim das Verwaltungsgebäude betrat. Er sah sechs Leibeigene, die in einer Ecke knieten. Am Empfang bat er Maja zu rufen, sie kam herunter und begrüßte ihn mit dem vorgeschriebenen Knicks. Er dankte ihr und sagte munter: „Na dann wollen wir mal.“ Sie rief auf ihrem Laptop die Akten der Leibeigenen auf, dort waren auch die Verfehlungen eingetragen. Tim rief die sechs zu sich. Sie kamen, knicksten und blieben stehen.

 

Direkt vor Tim stand ein Mann, der offenbar zweimal zu spät zu seiner Arbeitsstelle gekommen war. Er arbeitete als Leiter eines Reparaturteams. Durch sein zu spät kommen mussten die Arbeiter und die Wache warten. Tim sah ihn an und fragte warum er zu spät kam. Er gab zu das es dafür keinen Grund gab. Tim überlegte kurz, dann befahl er dem Mann den Rock zu heben. Er erhielt zwanzig Schläge. Für das nächste Mal drohte Tim ihm schwerere Bestrafung an. Der Mann bedankte sich und durfte gehen.

Als nächstes rief Maja eine junge Frau auf. Sie war im Laden beschäftigt und hatte mehrfach beim Einräumen der Ware Fehler gemacht. Tim ordnete an das sie mit sofortiger Wirkung in die Reinigungskolonne versetzt wird. Auch sie erhielt zwanzig Schläge.

Maja sagte zu Tim: „Master Tim, ich fürchte jetzt wird es etwas komplizierter. Die beiden hier wohnen zusammen“, sie zeigte auf zwei Frauen. „In der Zelle haben wir Alkohol gefunden. Sie weigern sich zu sagen wo sie den herhaben.“ Tim sah die beiden Frauen streng an. „Ihr wisst das nur Freie Alkohol konsumieren dürfen?“ Die beiden Frauen nickten. „Sagt ihr mir wer euch den Alk gegeben hat?“ Eine der beiden druckste ein wenig umher, dann sagte sie: „Den habe ich gekauft und gesagt er ist für einen Master.“ Tim nickte verstehend. „Also hast du gelogen. OK, aber sagt mal was wolltet ihr mit der Pulle?“ Die Frauen sahen sich an, dann sagte die zweite kleinlaut: „Ich hatte Geburtstag und wir wollten den feiern.“ Tim lächelte, das gab zumindest mildernde Umstände. Er überlegte kurz. „Maja, wie ist der Arbeitsplan für die beiden? Könnt ihr für ein paar Tage auf sie verzichten?“ „Ja können wir, warum?“ „Kommt gleich. OK, erstmal keine Arbeit für vier Tage.“ Maja sah ihn verblüfft an. Das war gewiss keine Strafe. „Besorg mal Fesselhandschuhe“ wies Tim sie an. Er streifte den beiden Frauen die Handschuhe über und schloss sie ab. „So, die bleiben dran bis ich was anderes sage. Ihr bekommt auch Schilder umgehängt. Ihr meldet euch dreimal täglich, also Morgens, Mittags und Abends hier und bittet um 20 Hiebe. Außerdem geht ihr immer zu zweit, egal wohin. Maja, hol mal zwei Pappschilder.“ Sie brachte ihm die Pappen und einen Stift. Tim schrieb: „Wir haben gelogen und Alkohol getrunken. Wer uns hilft darf uns schlagen.“ Er zeigte ihnen die Schilder und hängte sie ihnen um. „So, dann ab mit euch.“ Die beiden waren blass geworden und knicksten. Eine Frau fragte: „Wie sollen wir denn jetzt die Tür aufkriegen oder sonst etwas machen?“ Tim grinste sie an „da werdet ihr wohl um Hilfe bitten.“ Sie verstanden und gingen zur Tür. Ein Mann öffnete ihnen die Tür. Er verzichtete darauf sie zu züchtigen. „Das wird ein Spießrutenlauf für die werden“, Maja sah ihnen nach. „Soll es auch, die werden bestimmt keinen Alk mehr wollen.“

Es standen noch zwei Frauen dort die beide Ungehorsam waren. Eine hatte sich geweigert eine Besorgung zu erledigen, die andere war nicht zu einer Untersuchung bei Harald erschienen. Tim begann mit der zweiten Frau. Er redete ihr ins Gewissen und befahl ihr sofort zu Harald zu gehen. Maja klärte ab das dies möglich ist. Tim forderte sie auf ihren Rock zu heben und schlug zehn Hiebe. Sie bedankte sich und ging zum Arzt.

Er bat die andere Frau ihm zu schildern was passiert war. Sie gab zu das sie einen Befehl nicht ausgeführt hatte. Als Grund gab sie an das es draußen sehr kalt war. Tim sagte ihr sie würde Gelegenheit bekommen sich an die Kälte zu gewöhnen. Er versetzte ihr 20 Peitschenhiebe. Als sie den Rock wieder herunter lassen wollte befahl er ihr das Cape auszuziehen und danach ihren Rock wieder zu heben. Sie tat es. Er verabschiedete sich von Maja und befahl der Frau vor ihm zu gehen. Bevor sie das Gebäude verließen befestigte er ein Schild auf dem „ich war ungehorsam“ an ihr. „Du gehst jetzt bis zum Strand und zurück vor mir. Wenn du zu schnell wirst knallt es. Abmarsch!“ Mit diesen Worten hielt Tim ihr die Tür auf. Sie ging seufzend langsam hinaus, der kalte Wind ließ sie sofort frieren. Tim ging rauchend hinter ihr, von Zeit zu Zeit schlug er mit der Peitsche auf ihre Beine. Am Strand sagte er ihr sie solle umdrehen. Sie gingen zurück und er erlaubte ihr im Gebäude ihr Cape wieder anzuziehen. Sie bedankte sich und knickste. Tim sah ihr nach und beschloss zu Harald zu gehen.

 

Yvonne empfing ihn an der Anmeldung. Sie verneigte sich tief und zeigte auf einen Zettel. Tim verstand, sie war unter ihrer Latexmaske geknebelt. Wie üblich trug sie die weiße Burqa die sie von Kopf bis Fuß einhüllte. Er fragte ob Harald zu sprechen sei, sie hob die Finger der linken Hand. „Du meinst ich soll fünf Minuten warten?“ Sie nickte und zeigte auf die Tür zum Wartezimmer. Tim ging vor die Tür und rauchte, kurz nachdem er wieder hinein gegangen war kam die Leibeigene, die er zu Harald geschickt hatte aus einem Behandlungsraum. Sie blieb stehen und knickste. Tim lächelte sie an und sagte „schön, dass du so gut gehorcht hast. Die Untersuchungen sind wichtig, ab jetzt geh lieber gleich hin.“ Sie versprach dies und ging hinaus. Harald kam zu ihm und begrüßte ihn.

Sie gingen in den Behandlungsraum. „Moin Tim, was führt dich her?“ Tim erklärte ihm, dass es um die Chips geht. Harald hörte ihm zu und stellte ein paar Zwischenfragen. Er überlegte kurz, dann sagte er: „Die Chips in die Hand setzen fällt aus, dafür sind sie zu groß. Das gibt Entzündungen, weil die Dinger sich an Knochen reiben würden. Wir können sie auch nicht einfach irgendwo rein spritzen, dann werden die nicht wiedergefunden und keiner kann sie auslesen. Ich schlage vor sie in den Oberarm zu injizieren. Da ist Platz, die stören nicht weiter und sie können prima gepeilt werden.“ Er tippte Tim auf den Arm, „ungefähr hier, dann sind sie gut zu erfassen und einfach zu setzen“. Tim nickte, erfragte wie lange es dauert solch einen Chip zu setzen, Harald meinte knapp 5 Minuten pro Chip, wenn er fertig codiert ist und nur eingesetzt werden müsste. Tim dankte ihm und ging hinaus. Er hatte noch etwas Zeit bevor er die Frauen vom Frisör holen konnte. Ihm fiel ein dass er lange nichts von Juana gehört hatte.

 

Er rief bei Juanas Besitzern an, sie waren zu Hause und freuten sich von ihm zu hören. Ihm wurde gesagt das Juana jederzeit zu ihm geschickt werden kann, sie vereinbarten das dies so schnell wie möglich geschehen soll. Er würde sie am Flughafen abholen. Sie sprachen noch über einige Belanglosigkeiten dann verabschiedete Tim sich und ging, um die Frauen zu holen. Sie waren fast fertig, er kam hinzu als Sternchens Haar ausgebürstet wurde. Ihr Schnitt war wieder einwandfrei und die Haare waren wieder einheitlich schwarz. Auch Barbara war wieder gut frisiert, sie strahlte in hellblond. Sylvia sah mit ihrer neuen Frisur sehr kindlich aus. Ihr brünettes Haar war wie abgesprochen einheitlich grade geschnitten worden, sie trug einen Mittelscheitel und einen grade geschnittenen Pony. Die Haare waren mit Haarschleifen zu beiden Seiten als lose Zöpfe gebunden. Tim grinste sie an und sagte: „Na kleine, wie gefällt dir deine neue Frisur?“ Sie sah zu ihm auf und sagte: „Gut aber fo irgendwie macht die mich jünger glaube ich.“ Tim nickte, „soll sie auch“. Er löste die Riemen die Sylvia am Stuhl fest hielten und half ihr auf. Sie bedankte sich und stand still. Tim hielt sie an der Hand bis Barbara fertig war, dann nahm sie Sylvia zu sich. Auch Sternchen war nun fertig, Tim zahlte und half den Frauen in die Capes. Sie gingen gemeinsam zur Villa.

 

 

Doreen zieht um

 

Tim und Barbara gingen ein paar Rechnungen durch als das Telefon klingelte. Tim freute sich über die Unterbrechung, ihm war die ganze Buchhaltung zutiefst zuwider. Er ließ Barbara allein weiter machen und nahm den Anruf entgegen. „Gut, dass ich sie habe, sonst würde hier das Finanzchaos längst ausgebrochen sein“ dachte er bei sich. Während er sich meldete strich er ihr über den Kopf und nickte ihr zu. Sie sah ihn an und nickte zurück. Ihr war klar dass er kein sonderliches Interesse an Buchhaltung hatte.

Doreen begrüßte ihn fröhlich und kam gleich zur Sache. „Du hör mal, wir können im Prinzip morgen oder übermorgen in die Villa. Gilt dein Angebot noch das du uns Arbeiter stellen kannst?“ Tim sagte ihr, dass er ihr sehr gerne ein paar Arbeiter überlassen würde. Er bot auch an das er und die Frauen mithelfen würden. Doreen nahm dankend an. Sie vereinbarten das er mit vier Arbeitern und den Frauen kommen sollte. Tim legte auf und rief Sylvia und Sternchen zu sich. „Hört mal, übermorgen ist Umzug. Wir helfen Doreen.“ Er rief danach Elke an und bat darum, dass ihm vier Arbeiter überlassen werden. Sie fragte ob er besondere Anordnungen hätte. Er orderte vier Männer und befahl, dass sie in Ketten und mit Vollmaske bereit sein sollten. Elke notierte alles gewissenhaft.

Reiner lieh ihnen seinen Van für den Tag, der Wagen war für den Transport der Arbeiter gut geeignet. Elke brachte die Gruppe direkt zum Fahrzeug. Vier kräftige Männer die in paarweise an den Fußketten zusammengekettet waren. Ihre Hände waren eng geschlossen, an den Schlössern führte eine Kette zur Fußkette. Sie trugen Ledermasken mit Augenklappen, die geschlossen waren. Elke hatte ihnen Capes übergezogen. Tim und Elke halfen den Männern beim Einsteigen, Tim schloss die Fußketten an Haken im Fahrzeugboden fest. Die Seitenscheiben und die Heckscheibe des Vans waren mit blickdichter Folie beklebt. Tim überprüfte alles nochmals, dann gab er Barbara das Zeichen zur Abfahrt. Sylvia und Barbara folgten dem Van im Rolls, Sternchen saß neben Tim. Die drei Frauen trugen einfache schwarze Kleider und Vollschürzen unter den Capes. Soweit es möglich war sollten sie ebenfalls beim Umzug mithelfen. Sylvia saß neben Barbara. Sie sagte: „Du fo irgendwie ift daf wie früher bei den Herrfaften.“ Barbara fragte was sie meint. „Naja, fo die Fürfen und fo. Alfo wir fehen aus wie damlf irgendwie.“ Barbara stimmte ihr zu, allerdings war es jetzt eine Ausnahme und eine Abwechslung. Bei sich dachte sie „lange her, es hat sich doch einiges geändert.

 

Der gemietete LKW stand in der Hofeinfahrt, Tim und Barbara parkten an der Straße. Tim half den vier Arbeitern aus dem Wagen. Sie blieben blind und zusammengekettet. Unbeholfen und vorsichtig gingen sie auf den Eingang zu. Doreen öffnete ihnen die Tür, Tim befahl den Arbeitern zu knien. Er umarmte Doreen, die Frauen knicksten und küssten Doreens Hand. Danach umarmten sie sich ebenfalls. „So, dann ab ans Werk. Wie weit seid ihr schon?“ fragte Tim. „Die Mädchen haben ihre Sache schon gepackt, es müssen noch ein paar große Teile in den LKW.“ Doreen nahm den Arbeitern die Augenklappen ab, danach löste sie die Ketten und erlaubte ihnen die Capes auszuziehen. „Ihr kommt mal mit, ich zeige euch was ihr machen sollt.“ Sie ging voraus und wies die Arbeiter ein. Tim sah das drei Frauen Gläser und Getränke an der Bar einpackten. Sie trugen schlichte knielange Hauskleider mit Blumendruck, kurze Fußketten und Knebel. „Was können meine drei denn jetzt tun?“ Doreen überlegte kurz, dann sagte sie: „Wenn ihr wollt könnt ihr nebenan den ganzen Kleinkram verstauen, da stehen Kartons. Aber erstmal werd ich auch bei euch für Ruhe sorgen.“ Sie nahm drei Knebel und legte sie den Frauen an. „So, dann kommt mal mit.“ Sie zeigte auf einen Berg von Kleinutensilien und gab Barbara einen Clipboard mit einem Zettel. „Hier notierst du alles, den Zettel kleben wir dann auf den Karton.“ An Tim gewandt sagte sie: „Tim, vielleicht magst du den Arbeitern helfen und sie überwachen. Ich muss noch das Büro einpacken. Das mache ich lieber alleine.“ Tim nickte und ging zu den Arbeitern, die bereits einen der Käfige demontiert hatten.

 

Sie kamen alle gut mit der Arbeit voran, es dauerte zwar einige Zeit aber dann war alles in Kartons und auch die großen Teile waren demontiert. Doreen rief ihre Frauen zu sich und befahl ihnen sich auf den letzten nicht zusammen gerollten Teppich zu knien. Sylvia, Sternchen und Barbara knieten sich dazu. Die vier Arbeiter knieten mit dem Gesicht zur Wand in einer Ecke. „So Mädels, jetzt ist es so weit. Wir laden ein und sind dann weg. Ihr habt die Wahl: Entweder ich bestelle Pizza und wir essen schnell in dem Chaos oder wir gehen heute Abend, wenn alles fertig ist richtig essen.“ Die Frauen sahen sich an, Neun bat darum sprechen zu dürfen. Doreen sah sie an und sagte „Ich schlage vor ihr stimmt ab. Wer für Pizza ist soll sich melden.“ Neun hob die Hand, auch drei andere waren dafür. Doreen überlegt kurz, dann beschloss sie für alle Pizza kommen zu lassen, um den ersten Hunger zu stillen. Bis zum Abend war es noch lange hin und sie mussten noch arbeiten. Sie rief beim Pizzaservice an und orderte. Danach reichte sie den Frauen Saftflaschen und erlaubte ihnen die Knebel abzunehmen. Auch für die Arbeiter gab es Saft, sie bedankten sich herzlich. Bis der Pizzabote kam machten sie Pause, dann erhielt jede Frau die Appetit hatte ein Stück Pizza. Auch Doreen und Tim nahmen sich ein Stück. Den Rest gab Tim an die Arbeiter weiter.

 

Nach der Pause begannen sie den LKW zu beladen. Die Frauen trugen leichte Kartons zum Fahrzeug, die schweren wurden von den Arbeitern gebracht. Tim war mit einem Arbeiter im Laderaum, er stapelte sorgfältig die Kartons auf. Es ging gut voran, bald waren alle Kartons, Koffer und Kisten im Fahrzeug. „So, ich schlag mal vor ich fahr einmal rüber und komm dann wieder. Die vier“, er deutete auf die Arbeiter, nehme ich mit. Tim verzurrte die Ladung und befahl den vieren sich auf Decken zu setzen die er auslegte. Sie nahmen Platz, er verschloss die Augenklappen und kettete sie aneinander. „Keine Panik, ist nicht weit und für die paar Minuten wird es so gehen.“ Die vier nickten. „Bleibt ruhig sitzen, ich fahr auch langsam.“ Tim fuhr den LKW vor das Haus und schloss das Tor. Es war zwar nicht zu erwarten, dass die Männer in orangen Kleidern und Ketten fliehen würden aber er wollte kein Risiko eingehen. Sie entluden gemeinsam den Wagen, die Arbeit ging ihnen gut von der Hand. Danach fuhren sie zurück und beluden das Fahrzeug mit den restlichen Sachen.

Tim fragte Doreen „sag mal, wo ist Norma? Nicht das die nachher noch hier bleibt.“ Doreen sagte ihm das Norma angekettet in ihrer Zelle sei. Dann bat sie ihm mitzukommen. Tim folgte ihr in den Keller. Doreen schloss die Zelle auf. Norma lag in Ketten gelegt auf der Matratze. Als sie die zwei hereinkommen sah hob sie den Kopf. Tim stülpte ihr eine schwere Ledermaske über die nur zwei Atemlöcher vor der Nase hatte. Dann löste er die Ketten und zog sie von der Matratze hoch. Er führte sie nach oben. Sobald sie in dem nun leeren Raum standen kettete er Normas Füße dicht zusammen. Er fesselte ihre Arme dicht an den Körper und trug sie zu Doreens Van. Sie war bis auf die Fesselungen und die Maske unbekleidet, Tim legte eine Decke über sie. Er nahm als letztes einen Gurt um sie am Fahrzeugboden fest zu machen. Norma lag nun unbeweglich im Heck des Vans. „So, das war das“, mit diesen Worten schloss Tim die Tür. Doreen nickte und rief ihren Frauen „Transportaufstellung“ zu. Die Frauen stellten sich in einer Reihe nebeneinander. Doreen legte ihnen Handschellen und Fußketten an. Dann führte sie die Frauen zum Van. Sie stiegen ein und schlossen die Beckengurte. Doreen half ihnen die über Kreuz laufenden Brustgurte zu schließen. Sie nickte Tim zu. Barbara, Sylvia und Sternchen saßen bereits in Reiners Van. Die Arbeiter waren ebenfalls im Fahrzeug, Tim hatte sie gut gesichert. Sie bildeten die Nachhut, Doreen folgte dem LKW. Sie sah noch einmal in den Rückspiegel. Es war ein kleiner Moment der Wehmut, sie hatte viele gute Stunden in dem Haus verlebt.

 

Nach kurzer Fahrt erreichten sie die Villa, die nun der neue Club war. Doreen ließ die Frauen aussteigen, sie gingen gemeinsam mit den vieren hinein. „So, ihr wisst ja wo eure Zimmer sind. Also dann packt ihr eure Koffer und all das und bringt es nach oben.“ Die Frauen knicksten und fingen sofort mit der Arbeit an. „Tim, ich denke als erstes Mal bezieht Norma ihr neues Quartier.“ Er ging zum Van und nahm Norma aus dem Auto. Doreen ging vor, Tim trug die gefesselte Norma die Treppe hinunter. Die Zellentür stand offen. Doreen wies auf Hand und Fußeisen, die an einer Wand angebracht waren. Tim nickte, er stellte Norma an der Wand auf den Boden. Dann löste er kurz ihre Fesseln und schloss sie an der Wand fest. Als letztes nahm er die Ledermaske ab. Das lächelnde Latexgesicht sah ihn starr an, nur die Augen zeigten Leben. Norma sah sich um. „Na Schwesterchen, erkennst du den Raum?“ Tim grinste sie mit unverhohlener Häme an. „Siehst du, nun bist du wieder zu Hause und diesmal haust du nicht ab.“ Ein undeutliches Murmeln kam aus der Maske. Tim schlug mit einer Peitsche auf Normas Oberschenkel. „Halts Maul, du hast nichts mehr zu sagen. Wir lassen dich jetzt hier hängen, wenn du Glück hast gibt’s nachher was zu essen.“

 

Während die Arbeiter mit Tim die schweren Sachen an Ort und Stelle brachten und aufbauten begannen die Frauen alles einzuräumen. Sie waren geknebelt, lediglich das Klirrender Fußketten und gelegentliche Anweisungen von Doreen oder Tim durchbrachen die Stille. Bald war das meiste eingeräumt, ein Berg leerer Umzugskartons stand in der Halle. Tim begann sie auseinander zu falten und zu bündeln. Er brachte die Bündel in den Van, sicher würden die Kartons noch gebraucht werden. Doreen kam zu ihm, sie fragte ob er schon oben war. Er verneinte, sie ging ihm voraus und zeigte den neu eingerichteten ersten Stock der Villa. Lediglich das Geländer, das den Flur umfasste, war unverändert. Dort wo der Eingang zu den Räumen in denen Barbara und Sylvia ihre Zimmer hatten war nun die Tür zu Doreens Privaträumen. Sie trat ein, er folgte ihr. Alles war hell und freundlich, die Räume waren neu aufgeteilt. Sie zeigte ihm ihr Wohnzimmer und das Schlafzimmer, beides war mit Komfort aber nicht protzig ausgestattet. Helle Möbel, beiger Teppichboden auf dem weiße Teppiche lagen und vergrößerte Fenster ließen die Räume hell und luftig wirken. Tim sah das es an verschiedenen Orten im Raum Fixierungen gab, er bemerkte „nette Einrichtung“ und deutete auf ein Andreaskreuz, das an der Wohnzimmerwand befestigt war. Doreen lächelte und meinte: „Klar, ich will doch ein bisschen Spaß haben.“ Dann deutete sie auf ihr Bad: „Schau mal, ist das ne Badewanne?“ Tim war beeindruckt, ein runder Whirlpool nahm den halben Raum ein, sicher ein toller Ort um zu entspannen. Er nickte und sah sich weiter um. Es war alles in allem ein sehr schönes Appartement, in dem es an nichts fehlte. „So, komm, ich zeig dir mal ein Zimmer.“ Doreen ging ihm voraus, er folgte ihr auf den Flur. Sie öffnete die nächste Tür. Eins und Vierzehn waren dabei ihre Sachen einzuräumen. Als Doreen hereinkam unterbrachen sie ihre Arbeit. Doreen nickte ihnen zu und zeigte auf den Boden. Sie knieten sich mit gesenktem Kopf hin. „So sehen alle Zimmer aus. Wie vorher auch teilen sich zwei Mädchen einen Raum. Hier siehst du ja das Bett“, sie deutete auf ein Doppelbett, das mitten im Raum stand. „Hier ist der Spiegelschrank, das kennst du ja, hier geht es zum Bad.“ Tim sah in einen kleinen Raum der eine Dusche, ein WC und einen Waschbecken beherbergte. Es blieb noch Raum für ein Bord und eine Spiegelschrank über dem Waschbecken. Der Raum war zwar klein aber funktional eingerichtet. Ein kleines vergittertes Fenster sorgte für Licht und frische Luft. Auch der große Raum hatte ein vergittertes Fenster und eine abschließbare Tür zum Balkon. Sie konnte gekippt werden wie Doreen ihm erklärte. In einer Ecke des Raumes stand ein großer Schminktisch. Sowohl am Bett als auch an der Wand waren Ketten fest angebracht. Tim fragte die beiden am Boden knienden wie ihnen ihr neues Domizil gefällt, Eins sah auf und sagte: „Sehr gut Master Tim, alles ist schön hier.“ Doreen freute sich über diese Worte. Sie sagte: „So soll es ja auch sein. Ihr macht dann weiter.“ Sie ging mit Tim wieder hinunter.

 

eine besondere Belohnung

 

Bald waren sie mit Einräumen fertig. Doreen schickte die Frauen unter die Dusche und befahl ihnen sich in Ausgehkleidung zu melden. Sylvia, Barbara und Sternchen bot sie an sich mit ihr zusammen in ihrem Bad frisch zu machen. Sie nahmen dankend an. Nachdem er die Arbeiter in einen Käfig gesperrt hatte duschte auch Tim. Er hatte eine Idee, die er mit Doreen besprach als sie wieder nach unten kam. Sie gingen gemeinsam zu Norma.

„So, dann komm mal mit.“ Tim löste die Ketten die Norma an der Wand hielten und legte ihr ein stabiles Lederhalsband um. Sie wurde an Händen und Füßen gekettet, dann führte Tim sie nach oben. Er öffnete den großen Käfig und drückte sie zu Boden. Schnell spreizte er ihre Arme und Beine und fixierte sie. Sie sah ihn an, hoffte auf eine Erklärung. „Warts ab, du wirst gleich sehen was das soll.“ Er ging zu dem Käfig, in dem die Arbeiter reglos knieten.

 

„So, ihr habt gut gearbeitet, jetzt sollt ihr auch euren Spaß haben. Zum Essen mitnehmen können wir euch ja nicht, also bleibt ihr hier. Aber es gibt erstmal was zu trinken.“ Er holte Saft und nahm ihnen die Masken ab. Sie tranken gierig. „OK, jetzt mal alle aufstehen.“ Sie sahen ihn fragend an. Tim schloss ihnen die Hände auf dem Rücken zusammen und führte sie zu dem Käfig in dem Norma lag. „Na, wie gefällt sie euch?“ Die Männer schwiegen aber ihre Blicke sprachen Bände. Arbeiter wurden keusch gehalten, es war offensichtlich, dass sie sehr gerne zu Norma wollten. Tim hob den Rock des Mannes der direkt neben ihm stand. Er fasste den stählernen Einschluss fest an und sagte: „Mit dem Ding könnt ihr mit ihr ja wenig anfangen. Also passt auf: Ich nehme euch die Gürtel ab und sperre euch da rein. Ihr habt Zeit bis wir wieder da sind. Gefällt euch das?“ Die Männer nickten eifrig. Sie trauten sich nicht zu sprechen aber ihr Nicken und ihre Blicke waren Wort genug. Tim ging in den Käfig. Norma hatte alles gehört, sie schüttelte heftig den Kopf. Tim zögerte einen Augenblick, dann legte er den Männern die Masken an. Er wollte nicht, dass sie Norma in ihrer Geilheit beißen, überdies fand er es fair dass alle maskiert waren. Bevor er die Männer in den Käfig ließ nahm er ihnen die Fußketten ab und kettete ihre Füße eng zusammen. Sie knicksten vor ihm und ließen sich auf die Knie nieder. Unbeholfen rutschten sie auf Norma zu die verzweifelt an ihren Ketten zerrte. Sie stieß unartikulierte Laute aus und schüttelte heftig den Kopf. Tim lachte, dann wünschte er den Männern viel Spaß.

 

Die Frauen kamen die Treppe herunter. Alle trugen bodenlange dunkle Humpelröcke die ihnen nun winzige Schritte erlaubten. Dazu hatte Doreen ihnen weiße Rüschenblusen mit Rückenschluss und weiße Spitzenhandschuhe befohlen. Auch Barbara, Sylvia und Sternchen waren so gekleidet, sie hatten sich die Sachen von den Frauen geliehen. Tim sah den Frauen amüsiert zu während sie mit Hüpfern von Stufe zu Stufe die Treppe bewältigten. Sie hielten sich am Handlauf fest und sprangen vorsichtig herunter. Es sah wenig elegant aus. Doreen teilte seine Heiterkeit. Sie trug ebenfalls einen dunklen Rock und eine weiße Bluse. Tim half den Frauen zu Doreens Van, dann trug er Sylvia, Barbara und Sternchen zum Rolls. Sie fuhren zum Seeschlößchen.

Doreen hatte telefonisch das Essen geordert, als sie eintrafen war die Tafel bereits gedeckt. Sylvia dachte an die Hochzeit, ihr wurde für einen Moment schwer ums Herz. Sie alle waren so glücklich gewesen, die Herrschaften lebten noch und feierten fröhlich mit. Barbara spürte ihre Trauer, sie nahm Sylvia in den Arm und sagte „Süße, sei nicht traurig. Es war doch ein schöner Tag und bestimmt war es auch für die Herrschaften toll. Du, ich freu mich immer noch ganz doll das du mich geheiratet hast.“ Sylvia erwiderte die Umarmung. „Ja, ich freu mich auch immer ganf doll und ich hab dich doll lieb. Alfo fo jeden Tag meine ich ganf doll. Nur jetft wo wir hier find da dachte ich eben an daf Feft und da war mir fum heulen.“ Barbara küsste Sylvia und hielt sie fest. Sie setzten sich an den Tisch, die Kellnerin brachte Getränke. Sylvias Traurigkeit verflog schnell. Bald kam die Vorsuppe, danach brachte die Kellnerin das Hauptgericht. Es gab verschiedene Sorten Fleisch und Gemüse. Das Essen war delikat, alle plauderten munter und ließen es sich gut schmecken. Nach dem Dessert mahnte Doreen zum Aufbruch. Sie würden morgen früh weiter einräumen und am Abend sollte der neue Club eröffnet werden. Doreen zahlte mit Karte und gab der Kellnerin ein gutes Trinkgeld. Zwinkernd sagte sie zu ihr: „So hübsche Frauen wie dich kann ich immer in meinem Laden gebrauchen.“ Die Kellnerin lachte und erwiderte: „Vielen Dank aber ich glaube nicht das ich zu verkaufen bin.“

 

Tim half zunächst den Frauen aus dem Van und ins Haus. Dann holte er die drei aus dem Rolls. Er bat sie sich gleich umzuziehen. Neugierig ging er auf den Käfig zu in dem Norma und die Männer waren. Er sah, dass Norma sich nicht mehr wehrte, sie lag reglos während sich ein Mann mit ihr vergnügte. Die drei anderen knieten daneben. Tim klopfte gegen die Gitterstäbe, die vier sahen zu ihm. „Hattet ihr alle vier euren Spaß?“ Sie nickten ihm zu. „OK, dann kommt jetzt raus. Ihr kriegt zu Hause zu essen, dafür sorge ich.“ Sie krochen aus dem Käfig, Tim legte ihnen wieder die Fußkette an und schloss ihre Hände nach vorne. Die Keuschheitsgürtel wurden den Männern wieder angelegt, danach zog er ihnen die Capes über und verschloss sie Augenklappen der Maske. Er führte sie zum Van, dort fesselte er die vier auf die Sitze. Doreen begleitete die drei Frauen nach unten, sie trugen wieder ihre Sachen. Alle nahmen herzlich voneinander Abschied. Tim fuhr im Van vorneweg, Barbara folgte mit dem Rolls.

Während die Frauen gleich ins Haus gingen brachte Tim die vier Arbeiter zur Unterkunft. Er gab sie der Wache und bat darum ihnen etwas zu essen zu geben. Dann ging er zum Haus zurück. Sternchen hatte sich bereits ausgezogen, Sylvia und Barbara warteten noch auf ihn. Dann sagten sie Gute Nacht und gingen nach oben. Sie merkten beide wie anstrengend der Tag war, müde schleppten sie sich die Treppe hinauf. Barbara zog Sylvia aus, dann entkleidete sie sich ebenfalls. Sie fielen ins Bett, kaum hatte Sylvia ihren Eltern Gute Nacht gewünscht fielen ihr die Augen zu. Barbaras „schlaf gut süße“ nahm sie nur noch von weitem war. Barbara strich zärtlich über Sylvias Haar, sah das sie tief schlief und schloss ebenfalls die Augen.

 

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Kommentare

Bild des Benutzers lupuswolf

Die Geschic hte entfaltet sich ganz langsam. Man könnte denken, es sei immer das Gleiche, aber es ist nie Dasselbe. Die Handlung erscheint wie ein Fluss vor dem Stauwehr. Man muss schon schauen, wo das Wasser durch die Turbinen schießt oder unter den schweren Toren durchgelassen wird. Da spürt man dann doch die große Kraft, die dem Wasser inne wohnt.
Lupus

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Bild des Benutzers Janet Ro

Guten Tag Lupus,

vielen Dank für Deinen Kommentar. Ja, es ist sicherlich so das sich alles etwas langsam entwickelt. Ich wollte da auch ganz bewusst nicht so eine Art "Hopp"-storie schreiben. 

Um es mit Deinem sehr schönen Bild zu sagen: Das Stauwehr ist noch lange nicht leer....da fließt noch so manches.

liebe Grüße von Janet

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