Sylvia und Barbara Teil 6

"Klappentext": 
Tims Reise nach Santiago ist erfolgreich. Die Frauen beginnen sich im "Haus am See" einzuleben.
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Teil 6                                                                                                                                                                                 Santiago de Chile, die Ankunft

 

Am Abend vor dem Abreisetag saßen die vier noch lange zusammen. Es gab organisatorisches zu klären und sie fanden auch danach nicht die Kraft sich voneinander zu trennen. Es herrschte eine traurige Stimmung, alle waren bedrückt. Tim sagte schließlich: „So, Feierabend, wir gehen jetzt schlafen. Morgen früh ist die Nacht zu Ende.“ Er stand auf, Sylvia und Barbara wünschten ihm und Sternchen eine gute Nacht. Sylvia umarmte Tim, drückte sich fest an ihn und sagte verzagt: „Du kommft aber beftimmt furück, bitte fei vorfichtig.“ Tim nahm sie in den Arm und sagte zu ihr: „Klar komme ich zurück und ich bleib nicht länger als nötig. Ich vermiss euch doch jetzt schon.“ Sylvia nickte und ließ sich von Barbara nach oben führen. Sie wurde ausgezogen, dann duschten Barbara und sie gemeinsam. Im Bett fing Sylvia an zu weinen. „Du magst nicht das er morgen abreist, süße?“ „Nein, ich will nicht dass Tim wegfährt.“ Es war für sie ungewohnt, ohne die Spange zu reden, sie lauschte verblüfft ihren Worten. „Du, ich kann ja doch noch ssss.“ Barbara lachte, dann küsste sie Sylvia und sagte: „Ja kannst du aber du musst es mir nicht beweisen. Schlaf lieber meine süße Prinzessin.“ Sylvia kuschelte sich an sie, sagte ihren Eltern gute Nacht und auch ihrem Teddy. Dann schlief sie ein. Barbara sah grübelnd zur Decke. Sie dachte „Morgen bin ich dann hier die Chefin, Tim ist am Ar… der Welt. Naja, wird schon schiefgehen.“ Seufzend schlief sie ein.

 

Sternchen schloss die Gittertür auf und rief ihnen ein „Guten Morgen zu. Eilig gingen sie ins Bad, Sylvia wurde in ein schlichtes dunkelblaues Kleid und eine weiße Vollschürze gekleidet. Für sich nahm Barbara einen schwarzen überweiten Samtrock und eine weiße schlichte Bluse heraus. Sie trug einen sehr weiten Taftpetticoat unter dem Rock. Sie hatte Sylvia und sich in weiße Taillenkorsetts geschnürt. Tim saß am Frühstückstisch und kaute lustlos an einem Brötchen, Sternchen trank Kaffee. „Moin, habt ihr gut geschlafen?“ „Ging so, ich hoffe ihr hattet eine bessere Nacht.“ Barbara setzte sich an den Tisch und schmierte für Sylvia und sich ein Brötchen. „Nee, nicht wirklich.“ Tim deutete auf eine Tasche: „Gepackt habe ich schon, wir können dann auch bald los.“ Barbara nickte, sie fütterte Sylvia und nahm auch ein paar Bissen zu sich. „Süße, so lange ich weg bin bleibst du hier drinnen. Mach sauber und wenn was ist frag Sternchen. Sie bleibt auch hier im Haus.“ Sternchen nickte. „Wir kriegen das schon hin. Du“, sie betonte dies du, „kommst ja heute noch wieder.“ Tim sah sie leicht genervt an. „Hey, ich komme auch wieder und jetzt mach hier kein Drama.“ Sternchen schluckte und schwieg. Tim drängte zum Aufbruch. Er nahm Sternchen und Sylvia in den Arm, sagte salopp „denn bis denn“ und ging zum Auto.

 

Bis zu Doreen saß Tim hinter dem Steuer. „Du, was mir grade einfällt: Frag mal nach wie weit der Jaguar ist.“ Barbara notierte es sich auf einem Zettel. Sie sah gedankenverloren aus dem Fenster. „Tim, sei bitte vorsichtig, du weißt, dass du hier gebraucht und geliebt wirst.“ Er strich mit der rechten Hand über ihre Röcke. „Ja weiß ich und ich bin nicht lebensmüde oder bekloppt.“ Sehr ernst fügte er hinzu: „Ich lass lieber Katharina laufen als das ich mich oder Vier gefährde, ok?“ Barbara nickte. Sie schwiegen bis zum Club.

 

Doreen öffnete ihnen die Tür. „Hallo kommt rein. Vier ist schon reisefertig, ich hole sie gleich.“ Sie gab Tim einen Umschlag. „Hier sind ihre Papiere, bitte behalte sie immer bei dir. Noch was: Pass gut auf sie auf. Wenn ihr etwas passiert rate ich dir komm mir nicht unter die Augen, ist das klar?“ Tim nickte, er wusste das Doreen es sehr ernst meinte. Sie lächelte wieder und ging, um Vier zu holen. Die junge Frau trug ein elegantes Reisekostüm mit einem engen langen Rock. Der Rock war so gearbeitet, dass er an den Knien schmäler wurde, seine Linie glich einem Uhrglas. Vier konnte nur mit winzigen Schritten gehen. Unter der Kostümjacke trug sie eine schlichte hochgeschlossene Bluse mit Rückenschluss. Doreen zog die Jacke aus. Sie öffnete die Knöpfe am Kragen der Bluse und zeigte auf ein eingearbeitetes Lederband mit kleinen Plastikdornen. „So ein Band sitzt auch an den Knien des Rocks und an den Blusenmanschetten. Nur damit sie brav bleibt.“ Vier knickste vor Tim und lächelte ihn an. „Guten Tag Master Tim, ich freue mich darauf sie begleiten zu dürfen.“ Doreen gab Tim eine Sonnenbrille. „Die soll sie tragen. Du wirst sehen das die Gläser extrem getönt sind.“ Tim sah durch die Brille, er konnte nur Umrisse erkennen. „Das Gepäck für Vier steht dort, ich wünsche euch eine gute Reise.“ Sie umarmte Tim, Barbara knickste tief und küsste ihre Hand. Auch Vier wollte vor ihr tief knicksen. Doreen hielt sie fest und sagte: „Lass mal, in dem Rock geht das nicht. Komm gesund wieder und grüß Santiago von mir.“ „Vielen Dank Mistress Doreen. Ich verspreche ihnen das ich ihnen keine Schande mache.“ Doreen nickte. Barbara nahm die Taschen, Tim half Vier zum Wagen und ließ sie im Fond Platz nehmen.

Barbara saß auf dem Beifahrersitz, Tim fuhr. Den Blick nach vorne gerichtet sagte er: „Hör mal, ich verlass mich auf dich. Halt den Laden in Schwung und pass auf Sternchen und Sylvia gut auf.“ Sie sagte mit ernster Stimme: „Tim, sei sicher ich tue was ich kann damit alles rund läuft.“ Er nickte. Nach einigen Minuten des Schweigens sagte sie: „Melde dich bitte so oft du kannst.“ Er versprach täglich Kontakt aufzunehmen. Sie schwiegen wieder. Tim fuhr mit dem Lord direkt vor den Eingang. Barbara nahm das Gepäck aus dem Kofferraum und stellte es auf einen Transportroller. Er half Vier aus dem Wagen. Dann umarmte Barbara Tim. „Komm gesund wieder.“ Er lächelte und erwiderte die Umarmung. „Werde ich, Unkraut vergeht nicht.“ Sie trat einen Schritt zurück und knickste tief. „Guten Flug, wir sehen uns dann hier wieder.“ Vier lächelte ihr schüchtern zu, Tim hob zum Abschied die Hand. Barbara setzte sich hinters Lenkrad. Sie stellte den Sitz ein und fuhr los. Im Rückspiegel sah sie das Tim ihr hinterher winkte. Sie streckte den Arm aus dem offenen Fenster. Zügig fädelte sie sich auf die Hauptstraße ein, dann fuhr sie nach Hause.

Tim nahm den Kofferroller und hakte Vier unter. Sie trug nach wie vor die Sonnenbrille. Obwohl er sehr langsam ging hatte sie Mühe mit ihm Schritt zu halten. Sie waren gut in der Zeit, glücklicherweise mussten sie sich nicht beeilen. Das schnelle Trippeln der Metalabsätze ließ einige Leute aufsehen, ein paar Männer sahen ihnen nach. Bei jedem Schritt wiegte Vier sich in den Hüften. Obwohl es nicht weit zum Counter war atmete sie schnell. Die winzigen Schritte strengten sie sehr an. „Ich hoffe Doreen hat dir etwas Bequemeres eingepackt. Sonst gehen wir einkaufen.“ „Master Tim, Mistress Doreen hat alles was für mich nötig ist eingepackt.“ Tim hörte es mit Freude. Er nahm die Tickets entgegen und ging mit vier zum Check-In. Als erstes wurden die Tickets geprüft, dann kamen sie zum Zoll. Eine Beamtin begrüßte sie freundlich lächelnd. Tim legte die Koffer auf einen Tisch und bot ihr an sie zu öffnen. Sie nickte und sah kurz in das Gepäck. „Vielen Dank, ich wünsche ihnen einen angenehmen Flug.“ „Danke sehr, ihnen noch einen schönen Tag.“ Tim nahm die Koffer wieder auf den Roller, sie gingen zum Gate. Dort gab Tim das Gepäck auf. Die Maschine stand noch nicht bereit. Außer ihnen waren nur wenige Passagiere zu sehen. Er führte Vier zu einer Sitzgruppe und setzte sich hin. „Warum setzt du dich nicht?“ „Sie haben es mir nicht befohlen, Master Tim.“ „OK, dann setz dich.“ Vier deutete einen Knicks an, dann setzte sie sich. Sie legte die Hände gefaltet in den Schoß und hielt den Kopf grade. Sie hörten eine Durchsage, dass die Maschine nun am Gate war. Tim sagte „na dann wollen wir mal.“ Vier erhob sich. Er hakte sie wieder unter und führte sie. Eine Stewardess begrüßte sie an Bord und zeigte ihnen ihre Plätze. Tim hatte erster Klasse gebucht. Bequeme Sessel luden zum Sitzen ein, es gab reichlich Fußraum. Vier setzte sich in den Sessel am Gang, Tim nahm am Fenster Platz. Sie konnte mit der Brille ohnehin kaum etwas erkennen, er sah kurz hinaus.

 

Nachdem sie gestartet waren kam die Stewardess zu ihnen und reichte ihnen die Bordkarten. Tim fragte Vier ob sie etwas essen oder trinken möchte. Sie bat um ein Glas Saft und sagte sie würde ihm gerne beim Essen Gesellschaft leisten. Er orderte Zwei Orangensaft und für sich ein kleines Steak mit Baked Potatoes und Salat. Vier bekam Curryhuhn auf Reis. Die Stewardess sah Tim etwas irritiert an als er um ein großes Tuch bat. Er erklärte, dass seine Begleitung schlecht sah und somit gewisse Probleme beim Essen hatte. Die Stewardess nickte verständnisvoll. Sie brachte ein großes Handtuch das Tim Vier wie ein Lätzchen vorlegte. „Master Tim, darf ich vorschlagen, dass sie mir erlauben die Brille abzunehmen?“ „Vorschlagen darfst du alles“, sagte Tim lachend. Dann meinte er: „Die Brille bleibt wo sie ist und du wirst das schon hinkriegen. Sonst füttere ich dich.“ Vier nickte und schwieg. Sie konnte unter den Gläsern der Brille hindurchsehen. Vorsichtig begann sie zu essen. Es ging besser als erwartet, das Essen war gut und reichlich. Die Maschine landete pünktlich.

 

Tim stand am Gepäckband, Vier hinter ihm. Sie warteten auf ihre Koffer. Es dauerte einige Zeit, dann kamen die Gepäckstücke. Tim lud sie auf einen Roller, den er zuvor besorgt hatte, langsam gingen sie auf die Einreisekontrolle zu. Der Beamte dort lächelte breit als er Vier sah, ihm gefiel ihre Aufmachung und auch ihr Gang offenbar sehr. Er begrüßte die beiden freundlich, Tim reichte ihm ihre Pässe. In sehr gutem Deutsch sagte er „Herzlich willkommen in Chile.“ Tim sah ihn überrascht an. „Vielen Dank, ihr Deutsch ist sehr gut.“ „Ich werde es meiner Frau sagen, sie stammt aus Deutschland und brachte es mir bei.“ Der Mann lachte. Dann wurde er ernst. „Darf ich sie bitten die Koffer zu öffnen?“ Tim schloss das Gepäck auf, der Zöllner sah durch die Sachen. Breit grinsend förderte er eine Stahlgerte und einen Lederbeutel zu Tage. Er öffnete den Beutel und legte Handschellen, Fußketten und einen Knebel neben den Koffer. „Eigentlich müsste ich das beschlagnahmen aber ich will ihre Freundin nicht ohne ihren Schmuck einreisen lassen.“ Tim lächelte ihm zu und nickte. Er hielt dem Mann seine Zigarettenschachtel hin. Während des Fluges hatte er eine 50 Euro Note dort platziert. „Rauchen sie?“ Der Zöllner sah in die Schachtel, drehte sich etwas zur Seite und nahm den Schein und eine Zigarette heraus. „Vielen Dank, ich werde sie in der Pause rauchen. Ich wünsche ihnen beiden eine schöne Zeit in unserem Land.“ „Danke sehr“, bei sich dachte Tim dass dieser Wunsch wohl kaum in Erfüllung gehen würde. Er räumte die Sachen in den Koffer. Sie gingen zu den Taxis.

 

Das Taxi brachte sie zum Hotel. Sie checkten ein und gingen auf ihr Zimmer. Eine Suite mit allem Komfort würde für diese Tage ihr Quartier sein. Ein Hotelpage brachte die Koffer, Tim gab ihm ein Trinkgeld. Er hatte sich in Deutschland die Landeswährung besorgt, so konnte er kleine Ausgaben problemlos bestreiten. „Vier, du packst aus. Ich muss telefonieren. Nimm die Brille ab, hier im Zimmer brauchst du sie nicht.“ Vier bedankte sich bei ihm und fing an die Sachen aus den Koffern zu nehmen. Tim wählte als erstes die Rezeption. Er bestellte Kaffee und Kuchen und bat darum eine feste Verbindung für Telefonate zu bekommen. Beides wurde sofort erledigt. Nach wenigen Minuten kam der Kaffee. Vier schenkte ihm ein, dann fuhr sie mit dem Auspacken fort.

 

Während sie weiter die Koffer leerte arbeitete Tim seine Telefonliste ab. Er rief als erstes die Detektei an. Sie vereinbarten sich morgen Vormittag zu treffen, der Detektiv versprach Tim interessantes Material. Als nächstes sprach Tim mit einer Autovermietung, er konnte einen BMW mit Klimaanlage und Navigationssystem mieten. Der Wagen sollte ihm ab morgen zur Verfügung stehen. Bevor er weitere Anrufe tätigte sah er das Vier ihn fragend ansah. „Was ist denn?“ „Werden wir jetzt hierbleiben? Wenn ja bitte ich darum mich entkleiden zu dürfen.“ „Ja, wir bleiben heute hier. Klar, zieh dich aus und dann gib mir die Ketten.“ Sie tat es. Er legte ihr Hand und Fußfesseln an. Sie nahm ein Buch, legte sich auf den Teppich und begann zu lesen. Tim sah sie lächelnd an, Vier war attraktiv. Er war Sternchen treu aber auch er hatte Augen und, wie er oft sagte, „gegessen wird zu Hause aber Appetit kriege ich überall.“ Als nächstes wählte er eine Nummer die Doreen ihm gegeben hatte. Sie gehörte einem Mann der, wie Doreen es nannte, etwas zwielichtig aber nützlich sein konnte. Der Mann sprach kein Deutsch aber sehr gut Englisch. Tim verabredete sich mit ihm für morgen Nachmittag. Er hatte noch keinen genauen Plan, als erstes wollte er sich mit dem Detektiv treffen. Als letztes Gespräch rief er zu Hause an. Sternchen freute sich sehr ihn zu hören. Sie redeten eine Weile, dann gab sie ihm Barbara. Auch mit ihr sprach Tim einige Zeit, dann verabschiedete er sich. Er versprach am nächsten Tag wieder anzurufen.

 

Weder Tim noch Vier wollten zu Abend essen. Bald schickte Tim sie ins Bad, danach legte sie sich ins Bett. Tim kettete ihre Füße zusammen und legte ihr eine Halskette, um die er mit dem Bett verband. Er legte sich auch bald zum Schlaf nieder. Sternchen fehlte ihm sehr, er seufzte und hoffte, dass er bald wieder nach Hause konnte.

 

 

Haus am Meer, die ersten Stunden ohne Tim

 

 

Barbara kam gut voran, sie erreichte die Anlage eher als sie gedacht hatte. Die Wache grüßte sie wie Tim es angeordnet hatte. Barbara hielt kurz an, entblößte ihren rechten Oberarm und durfte dann einfahren. Auch für sie galten Regeln, eine davon war das sie sich jederzeit gegenüber den Wachen legitimieren musste. Sie stellte den Rolls ab und ging ins Haus. Sylvia und Sternchen waren fleißig am Putzen, Barbara lächelte über Sylvias Elan. „So, macht mal Pause ihr beiden.“ Sylvia kam zu ihr und umarmte sie. „Fön daf du wieder hier bift. Ift Tim gut weggeflogen?“ „Ja ist er, er lässt euch herzlich grüßen. Nachher irgendwann später ruft er an. Sternchen, er kommt doch bald wieder.“ Sie strich Sternchen sanft über die Wange und nahm sie in den Arm. „Ja schon aber ich vermisse ihn so sehr.“ Sternchen hatte einen Kloß im Hals, sie kämpfte mit den Tränen. „Ich weiß. Hey, wir drei werden die Zeit schon rumkriegen. Sagt mal, was haltet ihr davon, wenn wir nachher ein bisschen draußen sind?“ Sylvia und Sternchen waren dafür. Barbara sagte ihnen, dass sie noch kurz zu Maja gehen wollte, bis zu ihrer Rückkehr sollten die beiden weiter putzen.

 

Sie ging zum Verwaltungsgebäude. Auf dem Weg dorthin sah sie Arbeiter, die den Weg fegten. Es wurde Herbst, die ersten Blätter lagen auf dem Weg. Die Arbeiter waren paarweise zusammengekettet, sie wurden von einer Wache begleitet. Als Barbara an ihnen vorbei ging unterbrachen sie das Fegen. Auch die Wache grüßte vor ihr, Barbara nickte ihr freundlich zu. Die junge Frau wünschte ihr einen guten Tag, sie erwiderte den Gruß. Sowohl die Wachen als auch die Arbeiter trugen die warme Kleidung, Barbara überlegte ob dies für den Winter ausreichen würde. Sie ging in das Gebäude. Der Tresen war zwischenzeitlich niedriger gesetzt worden so dass die junge Frau am Empfang vor ihr in Bodenhöhe kniete. Barbara kniete sich auf das Kissen vor dem Tisch. „Hallo, ist Maja in ihrem Büro?“ Sie schob ihren rechten Ärmel hoch, die junge Frau notierte ihre Nummer. Danach telefonierte sie und bat Barbara einen Moment zu warten. Maja kam die Treppe herunter. Barbara erhob sich und umarmte sie zur Begrüßung. „Du Maja ich hab mal eine Frage: Kann ich die Unterkünfte von euch und den Arbeitern sehen?“ „Barbara, ich weiß nicht ob Tim das richtig finden würde. Vielleicht warten wir bis er wieder da ist?“ Maja sah Barbara skeptisch an. Barbara sah sie ihr direkt in die Augen. Dann sagte sie ruhig aber sehr bestimmt: „Maja, Tim ist nicht hier. Ich bin seine Stellvertreterin. Bitte zwinge mich nicht dazu es dir zu befehlen.“ Maja war für einen Moment schockiert. Barbara hatte eine unverhohlene Drohung ausgesprochen. Sie stand auf, knickste tief vor Barbara und sagte betont formal: „Wie sie wünschen Barbara, ich werde sie persönlich begleiten.“ Barbara stand auf und nickte.

 

Sie gingen zuerst gemeinsam zu den Unterkünften der Leibeigenen. Ein langgestreckter Bau in dessen Mitte ein breiter Flur war. Am Eingang saß eine Wache, sie stand auf und knickste als Barbara und Maja hereinkamen. Vom Flur gingen Türen zu den Zellen ab, an jeder Tür standen zwei Namen. „Es wohnen je zwei Leibeigene in einer Zelle. Wenn mein Master nicht hier ist wohne auch ich hier, sonst natürlich bei ihm. Sie wollen sicherlich eine Zelle von innen sehen?“ Barbara bejahte dies, dafür war sie hierhergekommen. Maja klopfte an die nächste Tür. „Hier wohnen zwei Frauen, die jetzt frei haben. Wie sie sehen ist hier“, sie deutete auf einen Rahmen in der Tür, „ein grünes Schild zu sehen. Das bedeutet das mindestens eine von ihnen im Raum ist. Sobald sie das Haus verlassen drehen sie das Schild um, dann ist es rot.“ Eine Frau mittleren Alters öffnete ihnen. Sie war mit einem weiten Hauskleid bekleidet. Als sie Barbara erkannte knickste sie und bat sie herein. Barbara bedankte sich und trat ein, Maja folgte ihr. „Darf ich etwas anbieten?“ Die Frau fragte zuerst Barbara, dann Maja. „Nein danke wir wollen nicht lange stören.“ „Es ist kein Problem. Ich habe Saft und Kaffee, stören tun sie auch nicht. Ganz im Gegenteil, ich freue mich über Besuch. Leider ist meine Freundin nicht hier, sie arbeitet noch.“ Sie nahmen ein Glas Saft. Schnell stellte die Frau drei Gläser auf dem niedrigen Tisch bereit, sie holte eine Karaffe Saft aus einer kleinen Kochecke. „Bitte sehen sie sich ruhig um“, sie wies einladend auf den Raum und die abgetrennte Kochecke. Seitlich dazu gab es ein kleines Duschbad mit WC.

Barbaras Blick glitt über das ordentlich gemachte Doppelbett, den großen Einbauschrank mit einem Spiegel in der Mitte und die zwei Tische. Einer stand am Fenster, er diente offenbar als Schreibtisch, der andere im Raum. Es lagen mehrere Sitzkissen im Raum. Sie sah einen Fernseher und einen Audiotuner. In der Kochecke gab es einen kleinen Herd, einen Kühlschrank und eine Kaffeemaschine. Des Weiteren eine Spüle und einen Hängeschrank. Alles wirkte sauber und ordentlich. Am Bett entdeckte sie Ketten, ebenso waren Fixierhalterungen in der Wand eingelassen. Sie sah weder Bilder noch Blumen. „Ich sehe hier keine Blumen, wollt ihr keine?“ „Doch, es wäre schön Blumen zu haben aber es ist uns nicht erlaubt.“ Die Frau sah zu Boden, sie wollte nicht unbescheiden erscheinen. „Maja, bitte notiere das wir da was ändern. Es wird bestimmt noch gemütlicher mit ein paar Blumen. Sie sah ein paar Bücher in einem Bord an der Wand stehen. „Wie ich sehe habt ihr Bücher, das ist wenigstens etwas.“ „Ja, wir dürfen lesen und tuen es auch in der Freizeit. Darf ich um etwas bitten?“ Barbara nickte. „Ich würde gerne dort“, sie zeigte auf die Wand, „ein Bild aufhängen.“ „Maja, das notier bitte auch. Ich denke das kriegen wir hin.“ Die Frau lächelte Barbara überglücklich an. „Vielen Dank! Nur, wir haben ja kein Geld und da können wir ja keine Bilder kaufen.“ Barbara legte ihr die Hand auf die Schulter. „Da fällt mir auch noch etwas zu ein.“ Sie fragte Maja ob alle Zellen so aussehen, Maja bejahte dies. Die Einrichtung war genormt. Barbara bedankte sich für den Saft und die Unterhaltung. Sie gingen wieder hinaus.

Vor dem Haus blieb Barbara stehen. „Maja, das kommt jetzt wahrscheinlich mies rüber aber das „sie“ von euch gefällt mir. Also nur im Dienst meine ich. Tim hält es doch auch so. Im Dienst sie, privat du.“ Maja knickste vor Barbara. „Ganz wie sie wünschen Barbara.“ Barbara merkte das Maja etwas gereizt war. Sie fragte „Sag mal, ist was? Bist du noch sauer wegen vorhin im Büro?“ Maja überlegte einen Augenblick. „Nein, ich bin nicht sauer und ich weiß, dass ich kein Recht zur Kritik habe aber ich bin nicht sicher ob ihre Entscheidung richtig ist. Bitte verzeihen sie mir dies offene Wort.“ Barbara nahm Maja kurz in den Arm „Maja, ich will dich nicht verärgern. Bitte glaube mir, dass ich nicht ausflippen werde. Aber ich bin nun mal die Nummer zwei hinter Tim.“ Maja nickte und schwieg. Sie gingen zu dem Gebäude, in dem die Zwangsarbeiter ihre Unterkunft hatten.

 

Bevor sie ins Gebäude konnten wurden sie von einer Wache gestoppt. Ihre Nummern wurden notiert. Als die Wache nach dem Grund ihres Besuchs fragten meinte Barbara lakonisch: „Mal sehen wie die hier wohnen.“ Die Wache, es war ein kräftiger Mann, knickste tief und ließ sie passieren. Sie standen nun in einer Art Vorraum. Durch eine große Glasscheibe sahen sie einen Raum, der mit Gittern in mehrere Käfige unterteilt war. In jedem Käfig standen 6 Betten. Barbara sah das in zweien der Käfige Menschen auf dem Boden saßen, sie konnte erkennen das sie direkt auf dem Holz Platz nehmen mussten. Es gab weder Decken für sie noch Kissen. Eine Wache, die im Raum saß, erklärte Barbara dass sich die Männer und Frauen komplett entkleideten bevor sie den Raum betraten. Dazu gab es einen extra Raum. Er zeigte auf eine Tür. Barbara bat ihn die Tür zu öffnen. Er folgte ihr und Maja. Sie standen nun im Umkleideraum. Für jeden Arbeiter gab es einen kleinen Schrank, der mit einer Nummer versehen war. Hinter der Umkleide war ein Sanitärraum, dann kam der große Raum mit den Käfigen. Barbara stand vor einem der Käfige. Mehr zu sich selbst sagte sie „das geht gar nicht“. Dann wandte sie sich an Maja: „Ich muss hier raus, komm wir hauen ab.“ Sie nickte der Wache zu und ging eilig hinaus. Draußen atmete sie einige Male tief durch. „Da werde ich mit Tim reden, so geht’s nicht.“ Maja sah sie an, sagte aber nichts. Sie gingen zur Verwaltung zurück. Am Eingang nahm Barbara Maja in den Arm und drückte sie an sich. „Danke für deine Zeit. Du, hast du nicht Lust mal bei uns vorbei zu kommen? Tim ist nicht da und ich würde mich riesig freuen. Sylvia und Sternchen bestimmt auch.“ Maja sagte für den nächsten Tag zu. Dann sagte sie: „Ich gebe das „sie“ und den vollen Knicks gleich als Befehl durch. Vielen Dank und bis bald.“ Maja knickste formell, dann ging sie zurück an ihre Arbeit.

 

Barbara ging langsam zurück zum Haus. Sie war noch immer geschockt von der Unterkunft der Zwangsarbeiter. Sie beschloss nicht zu warten bis Tim wieder da war, sie würde es beim Telefonat am nächsten Tag erwähnen. Sylvia begrüßte sie an der Tür. Sie waren mit der Arbeit fertig. Barbara lobte die beiden und wollte bald zum Spaziergang aufbrechen. Das Telefon klingelte, Barbara hob an. Es war Maja. Sie sagte, dass alle Leibeigenen informiert waren. Barbara bedankte sich bei ihr. Danach zog sie Sylvia für den Spaziergang um. Statt des Kleides und der Schürze trug sie nun eine weiße Rüschenbluse und einen hellgrünen Tellerrock. Ein weiter Petticoat gab dem Rock Fülle. Ihre Hände wurden hinten zusammengeschlossen, danach leinte Barbara sie an. Sternchen trug einen engen schwarzen Lederrock und eine schlichte weiße Bluse. Sie hielt Barbara ihre Hände mit fragendem Blick hin. Barbara schloss sie mit einer kurzen Kette zusammen. Dann drückte sie Sternchen Sylvias Leine in die Hand. „So, dann können wir ja los.“

 

Sie gingen Richtung Strand. Ihnen kamen zwei Leibeigene entgegen. Mit einem leichten Nicken gingen die beiden an ihnen vorbei. Barbara rief sie zu sich. „Habt ihr Majas Durchsage nicht erhalten?“ Die beiden, ein Mann und eine Frau, sahen zu Boden. „Das heißt dann wohl ja.“ Barbara sah die beiden wütend an. „Dann kommt bitte mal mit. Sternchen, du und Sylvia ihr kommt auch mit.“ Sie ging gefolgt von den vieren zum Verwaltungsgebäude. Am Tresen nahm sie zwei Blatt Papier und schrieb: „Ich habe nicht gegrüßt“ darauf. Sie heftete die Zettel an die Vorderseite der Kleider. „Stehen bleiben, ich bin gleich wieder da.“ Schnell ging Barbara um den Tresen und nahm eine Kurzpeitsche, die dort bereit lag. „So, nun stellt euch Gesicht zu Gesicht auf. Stellt euch vor ihr steht mir gegenüber.“ Jetzt zeigt mal wie schön ihr grüßen könnt“. Die beiden taten es, Barbara war nicht zufrieden. „Röcke hoch“, nach diesem Befehl schlug sie zu. Je fünf Hiebe für die beiden Unglücklichen, dann widerholte sich das Grüßen. Es ging deutlich besser. Barbara war zufrieden. „Hört zu: Ihr bleibt mit hoch gehobenem Rock hier vorne stehen bis ich wieder da bin. Wenn nicht prügele ich euch grün und blau. Habt ihr das verstanden?“ Beide bejahten und knicksten erneut.

 

Die drei gingen hinaus. Sylvia schmiegte sich an Barbara und sagte: „Du bitte nicht böfe fein, daf war eben ganf fön heftig. Alfo fo mir taten die leid, wirklich.“ Barbara nahm sie in den Arm. „Süße, du bist lieb. Aber sieh mal, ich muss mich doch durchsetzen, oder?“ Sylvia nickte. Sie gingen den Weg am Strand entlang, genossen die kühle Seeluft und die Sonnenstrahlen. Auch hier waren Arbeiter beschäftigt. Sie harkten den Strand und sammelten Unrat. Barbara blieb stehen und sah ihnen zu. Sie war in Gedanken wieder in der Unterkunft, „wie Hundezwinger dachte sie bei sich“. Ihr Vorsatz dies schnell zu ändern verstärkte sich noch. Sie löste sich von dem Anblick und ging weiter. Sternchen und Sylvia folgten ihr. Langsam gingen sie zur Mitte der Anlage zurück. „Foll ich unf etwaf fu effen mafen?“ Sylvia sah Barbara und Sternchen fragend an. Ihr Vorschlag wurde angenommen. „Dann kannst du auch gleich einkaufen üben süße. Sternchen ist ja bei dir. Also rein in den Laden.“ Barbara gab Sylvia einen Kuss, dann folgte sie Sternchen und Sylvia ins Geschäft. Sylvia dachte kurz nach. Sie blieb stehen und fragte ob es Vorschläge gibt. Sie einigten sich auf Calamari, Kräuterbaguette und Tzaziki. Dazu sollte es einen Salat geben.

Es waren einige Kunden im Laden, Sylvia grüßte alle mit einem kleinen Knicks. Sie sagte Sternchen was sie für das Essen benötigte, Sternchen nahm es aus dem Regal. Bald hatten sie alles zusammen und gingen zur Kasse. Auch hier war der Platz der Kassiererin samt dem Laufband für die Ware tiefer gebaut worden, Sternchen stellte die Sachen auf das Band. Die Kassiererin war mit einer Kette am Halsring und einer kurzen Kette am rechten Handring festgeschlossen. Sie zog die Ware mit der linken Hand über den Scanner. Sternchen schob ihren rechten Ärmel hoch, die Kassiererin las die Nummer ab und gab sie ein. Sie wünschte den dreien noch einen schönen Tag und verbeugte sich tief vor Barbara. Offenbar hatte sich die neue Anordnung bis zu ihr verbreitet. Barbara nahm dies erfreut zur Kenntnis. Sie gingen hinaus und wieder zur Verwaltung.

Die beiden Wachen standen mit hochrotem Kopf an ihrem Platz. Als sie Barbara sahen grüßten sie vorschriftsmäßig. „So, ich hoffe das wird euch und den anderen eine Lehre sein. Beim nächsten Mal stelle ich euch mitten auf den Platz. Ihr dürft nun gehen, die Zettel können ab und eure Röcke runter.“ Erleichtert ließen die beiden ihre Röcke herunter und nahmen die Zettel ab. Sie bedankten sich, knicksten tief und gingen eilig hinaus.

Im Haus löste Barbara Sylvias Hände, dann band sie ihr eine Schürze um. Sylvia bereitete das Essen zu, Barbara sah die eingegangenen Mails durch während Sternchen den Tisch deckte. Es gab wenig Interessantes, sie beantwortete die Mails und sah dann nach Sylvia. Emsig und geschickt wirbelte Sylvia in der Küche. Barbara liebte es Sylvia beim Kochen zuzusehen. Sie war ganz darin versunken und bemerkte nicht, dass ihre Herrin in der Tür stand. Als Barbara „du machst das wirklich gut“ sagte zuckte Sylvia zusammen. Barbara umfasste sie von hinten. „Entschuldige süße, ich wollte dich nicht erschrecken.“ Sie knabberte an Sylvias Ohr und rieb ihr von hinten über die Nippel. „Nicht, fonft brennen die Calamari an“, flüsterte Sylvia heiser. Barbara lies Sylvia los. „Na dann mach ich nachher weiter, nicht das mir hier was anbrennt.“ Sie lachte und hob Sylvias Röcke. Während Sylvia die Calamari aus dem Ofen nahm streichelte sie ihren Po. Sie fühlte Sylvias Gürtel, strich über die Haut neben dem Stahl. Sylvia seufzte wohlig. „Süße, zum Nachtisch will ich dich.“ Sylvia nickte und flüsterte „ohja!“ Barbara lachte, nahm den Salat und ging hinaus. Sie aßen mit Appetit, es war sehr lecker und reichlich. Sternchen meinte dann: „Ich leg mich ein bisschen hin.“ Sie merkte, dass die beiden alleine sein wollten. Barbara und Sylvia wünschten ihre eine gute Nacht.

Barbara nahm Sylvias Hand und führte sie ins Zimmer. Sylvia erwartete, dass Barbara sie auszog. Stattdessen holte Barbara eine Klappleiter und befestigte eine Kette an einem Deckenhaken. Sie zog daran, der Haken hielt. „So, dann streck mal deine Arme nach oben süße.“ Sylvia tat es und sah sie gespannt an. Die Ringe an ihren Handgelenken wurden mit der Kette verbunden. Aus den Augenwinkeln sah sie das Barbara eine Stange holte die kürzer als die Fußkette war. Die Stange an ihren Fußgelenken ließ sie unbeweglich stehen. Sie konnte die Füße nicht mehr zusammenstellen, die hohen Schuhe taten ihr Übriges dazu. Barbara sah Sylvia tief in die Augen. „So, jetzt ist meine Puppe fertig. Wir machen ein Spiel: Wenn du zuckst oder stöhnst kriegst du einen Klapps auf deinen süßen Po. So lange wie du brav bist bin ich lieb zu dir.“ Sylvia sah Barbara skeptisch an. „Willft du mich nicht auffiehen?“ Barbara hob Sylvias Röcke und gab ihr einen leichten Schlag.“ „Nein will ich nicht und du sollst ruhig sein Plappermäulchen.“ Sie gab Sylvia einen Kuss. Glücklicherweise störten die Spangen nicht beim Küssen, ihre Zungen fanden sich und spielten miteinander.

 

Nach dem Kuss öffnete Barbara Sylvias Bluse. Sie strich sanft über die festen Brüste, ließ ihre Hand über die Nippel kreisen. Sylvia versuchte sich zu beherrschen aber sie schaffte es nicht. Sie begann sich leicht zu wiegen, folgte der Hand mit dem Körper. Barbara strich weiter mit der linken über Sylvias Brust. Mit der rechten holte sie aus und schlug ihr auf den Petticoat. Sylvia zuckte kurz, dann stand sie wieder still. Sie spürte Barbaras Hand unter den Röcken, spürte wie sie die Innenseite ihrer Schenkel sanft massierte. Sylvia gab sich alle Mühe nicht zu stöhnen aber sie konnte ein wohliges Geräusch nicht unterdrücken. Statt der sanften Massage spürte sie einen schmerzhaften Kniff. Ohne die Spange hätte sie laut geschrien, so blieb es bei einem gedämpften AU. „Mein Püppchen muss noch viel lernen, wir werden das oft üben.“ Barbara flüsterte die Worte sanft in Sylvias Ohr. Sylvia nickte, ja sie wollte lernen, wollte gehorchen und alles tun was Barbara ihr sagte.

Barbara zog sich langsam aus, dann löste sie Sylvias Korsett. Sie legte ihre und Sylvias Spangen in die Boxen. Sie küssten sich, Barbara hielt Sylvia fest in den Armen. Langsam und sanft strichen ihre Fingernägel über Sylvias Rücken, fuhren die Wirbelsäule hinab und hinauf. Mit einer Hand hielt sie Sylvias Haar, mit der anderen strich sie über die Haut. Sylvia erzitterte, wollte etwas sagen aber der küssende Mund verschloss den ihren. Sie stand reglos und doch erregt, ihre Blicke und das Zittern ihres Körpers waren lautlose Schreie der Lust. Barbara fühlte wie die aufgestaute Erregung Sylvia fast zerbersten ließ, fühlte wie jede Faser der scheinbar so ruhigen erbebte. Sie nahm ihren Mund zurück, Sylvia keuchte, schrie und stöhnte. Eine Gefangene der eigenen Lust, eine die in ihrer Ekstase nicht merkte wie ihre Röcke gehoben wurden. Sie spürte die Hiebe nicht, sie merkte nicht, dass Barbara statt der Hand einen Gürtel nahm. Sylvia war in einer anderen Sphäre, flog dort und war nicht erdhaft. Barbara hielt sie, streichelte sie und schlug weiter zu. In ihr kam eine Erinnerung, sie sah sich wie sie vor langer Zeit so stand. Ihr war als ob die gnädige Frau neben ihr stand, ihr war als könnte sie das zufriedene Nicken des gnädigen Herrn sehen. Lange her und doch immer noch präsent. Barbara schüttelte den Kopf, vertrieb Erinnerungen und war wieder im hier und jetzt. Sie löste die Kette die Sylvia hielt, zog sie schnell aus und legte sie auf den Boden. Nur der Keuschheitsgürtel bedeckte Sylvia, auch er wurde abgenommen. Barbaras Hände waren überall, streichelten sie, reizten sie und liebkosten sie. Auf ein Zeichen von ihr begann auch Sylvia sie zu berühren, begann ihr Lust zu bereiten. Nun flog auch Barbara, war weit weg und doch eng mit Sylvia zusammen. Sie liebten sich, gaben sich Liebe und Lust. Bald lagen sie ermattet nebeneinander, hielten sich im Arm und waren wohlig und matt. Barbara half Sylvia auf, sie gingen ins Bad. Dann legten sie sich ins Bett, tauschten einen unschuldigen Gute Nacht Kuss und schliefen bald ein.

 

 

Santiago, das Treffen mit dem Detektiv

 

Tim wurde von den ersten Sonnenstrahlen geweckt. Er stand auf, sah das Vier noch schlief und ging ins Bad. Frisch geduscht und rasiert fühlte er sich wach und tatendurstig. Er weckte Vier und löste ihre Ketten. Dann ging sie ins Bad. „Ab zurück ins Bett mit dir, Frühstück kommt gleich.“ Sie nickte und zog die Bettdecke über sich. Der Kellner kam, brachte das Frühstück und zwinkerte Tim zu. Tim zwinkerte zurück und gab ihm ein Trinkgeld. Vier stand auf und wollte sich an den Tisch setzen. Ruhig aber bestimmt sagte Tim: „Vier, du isst unten, wenn wir alleine sind“. Er stellte ihren Teller auf den Teppich und reichte ihr Brot und Belag. Sie bekam auch Saft und Kaffee. Sie frühstückten in Ruhe, dann sah Vier zu ihm auf und fragte: „Master Tim, darf ich um etwas bitten?“ „Ja klar, bitten darfst du immer.“ Sie sah ihn ernst an. „Sie wissen ich bin hier geboren und habe hier gelebt. Bitte darf ich etwas von der Stadt sehen?“ Tim überlegte kurz, dann nickte er. „Ja ok, aber ich habe die Brille immer bei mir. Also benimm dich.“ Sie kniete vor ihm und verneigte sich. „Danke, sie machen mir eine große Freude.“ „Bitte, gern geschehen. Nun zieh dir was an.“ „Haben sie Wünsche? Ich habe aber nur die engen Röcke und Blusen.“ Lachend sagte sie dann: „Aber die in verschiedenen Farben.“ Tim begrüßte es das sie nur diese Röcke hatte, sie verhinderten das Vier weglaufen würde. „Nimm irgendwas, ich geh eine rauchen.“ Vier zog sich an, als er zurückkam stand sie in einem wadenlangen nach unten enger werdenden weißen Rock und einer leichten hellblauen Bluse vor ihm. „Sehr schick, dann lass uns mal los.“

 

Der BMW stand bereit, Tim tippte die Adresse der Detektei ein. Das System begrüßte ihn auf Spanisch, er schaltete auf Englisch um. Glücklicherweise war es nicht weit. Entsetzt stellte Tim fest dass die meisten Autofahrer einen sehr offensiven Fahrstil pflegten. Er knurrte „wir sind doch nicht auf dem Jahrmarkt im Auto-Skooter“. Vier lächelte, sie erinnerte sich noch gut an die Sitten auf Santiagos Straßen. Als sie hier lebte fuhr sie meist Bus, gelegentlich mit einem Taxi. Tim stellte den Wagen ab und half Vier beim Aussteigen. Sie trippelte so schnell sie konnte neben ihm her. Die Detektei befand sich im ersten Stock, es gab keinen Fahrstuhl. Vier sah ihn kurz an, dann begann sie sich Stufe für Stufe hinauf zu quälen. Sie hüpfte von einer Stufe zur nächsten, als sie oben angekommen waren rann ihr der Schweiß von der Stirn. „Du wirst dich gleich wieder hübsch machen können, erstmal rein mit uns.

Sie wurden von einer Sekretärin begrüßt, die sie bat noch einen Moment zu warten. Vier fragte ob sie das WC benutzen dürfte, die Sekretärin zeigte ihr die Tür. Sie ging hinein, Tim stellte sich neben die Tür. Der Detektiv kam zu ihm und stellte sich vor. Sie warteten auf Vier, dann gingen sie zu dritt ins Büro.

 

„Herr Stern, ich freue mich, dass sie hierher kommen konnten. Wie sie wissen heiße ich Müller, meine Vorfahren waren Deutsch.“ Der Detektiv schenkte ihnen Kaffee ein während er sie begrüßte. „Ist dies ihre Frau?“ „Nein meine Sekretärin. Bitte kommen wir gleich zur Sache, wenn es ihnen recht ist, Herr Müller.“ Der Detektiv nickte und setzte sich in seinen Stuhl. „Ich zeige ihnen nun ein paar Bilder, sie werden sehen was das Problem ist. Als erstes zeigte er eine hohe Mauer und eine Villa. Offenbar war alles gut gesichert und gut bewacht. „Hier wohnt die Zielperson. Wie sie sehen ist ein Eindringen nahezu unmöglich. Sie verlässt dies Anwesen des Öfteren, meist in diesem Wagen“. Das Bild eines älteren Chevrolet, ein dunkler Caprice Classic, erschien. „Das Fahrzeug ist gepanzert und wird von einem Chauffeur gelenkt.“ Tim nickte, Katharina war auf ihre Sicherheit bedacht. „Nun zu einer guten Neuigkeit. Die Zielperson hat eine Angewohnheit: Sie geht regelmäßig ins Kasino. Sie spielt dort Roulette und Black Jack. Wie sie es wünschten habe ich die Wechsel angekauft, es sind in Euro etwa 40.000 Buchwert.“ Tim sagte er würde sofort eine Überweisung über die Summe veranlassen. „Keine Eile, sie erhalten eine Rechnung über alles. Ich erwähne diese Angewohnheit, weil die Zielperson dort relativ ungeschützt ist. Auch auf dem Weg vom und zum Fahrzeug.“ Tim sah Herrn Müller fest an: „Warum betonen sie das?“ „Herr Stern, niemand zahlt solche Summen nur um zu wissen wo jemand ist. Ich habe mir erlaubt ein wenig zu recherchieren. Der echte Name der Zielperson ist Katharina von Traunstein, sie sind ihr Bruder und Erbe ihrer Eltern.“ Tim lachte, „na das hat sich ja rumgesprochen. OK, was weiter.“ „Wenn sie zur Polizei gehen werde ich alles abstreiten. Man wird ihnen kein Wort glauben. Jetzt mein Angebot: Sie kriegen ihre Schwester, ganz wie sie wünschen. Tot oder lebend.“ Tim war überrascht. Sollte es wirklich so einfach sein? Vier sah auf, sie war auf Tims Reaktion gespannt. „Dann lebend und gut verpackt. Wie lange brauchen sie dafür und wie viel soll es kosten?“ Herr Müller lächelte, „Sie sind ein Mann schneller Entschlüsse. Wie lange es dauert kann ich ihnen nicht sagen. Maximal eine Woche. 250.000 Euro, zahlbar auf mehrere Konten.“ „Woher weiß ich, dass sie mich nicht betrügen?“ „Sie zahlen auf ein Konto mit Kennwort. Wenn die Aktion beendet ist nennen sie mir das Kennwort.“

 

Tim nickte, dies schien ihm akzeptabel. „Ich werde das nötige veranlassen. Was macht sie so sicher, dass die besagte Frau wirklich Katharina ist? Was mich wundert ist das sie auf so großem Fuß lebt, wie finanziert sie das?“ „Nun, wir haben Unterlagen eingesehen und wir haben die Presseberichte der letzten Jahre genau untersucht. Ihre Schwester hatte vor vier Jahren einen Skiunfall, seither ist der kleine Finger der linken Hand verkürzt.“ Tim bejahte dies, der Finger war mehrfach gebrochen gewesen und musste teilamputiert werden. „Sehen sie diese Bilder genau an.“ Herr Müller zeigte eine Bilderreihe, die im Kasino entstanden war. Katharinas linke Hand war deutlich zu sehen, bei genauem Hinsehen erkannte man eine Prothese am linken kleinen Finger. Dies und die offensichtliche Ähnlichkeit mit Katharina überzeugten Tim. „Die Polizei geht davon aus, dass die Zielperson in den Drogenhandel verstrickt ist, kann dies aber nicht schlüssig beweisen. Die Anhaltspunkte dafür finden sie im Dossier.“ Herr Müller deutete auf einen Ordner. Tim nahm das Dossier an sich. „Wie bleiben wir in Kontakt?“ „Ich rufe sie an sobald sich etwas tut. Bitte haben sie etwas Geduld.“ Herr Müller stand auf, er wünschte Tim und Vier noch einen schönen Tag. Galant küsste er Viers Hand. „Mein Kompliment gnädige Frau, sie wissen sich zu kleiden.“ Vier errötete und antwortete auf Spanisch: „Vielen Dank, es ist eine Freude einen echten Mann zu treffen.“ Herr Müller brachte sie zur Tür.

 

Tim trug Vier die Treppe hinunter. Er sah sie fragend an und meinte: „Was hältst du von einem Stadtbummel?“ Sie blickte skeptisch an sich herunter und sagte: „Sehr gerne aber ich kann nicht weit gehen wie sie wissen Master Tim.“ Tim dachte kurz nach. Dann schlug er vor das sie sich einer Touristengruppe anschließen sollten. Vier wusste wo die Busse für die Stadtrundfahrten starteten, es waren nur wenige hundert Meter bis dahin. Einige Männer schauten den beiden nach während sie dorthin gingen. Tim ging sehr langsam, er hielt Vier am Arm und stützte sie. So schnell sie konnte trippelte sie neben ihm. Ihre Metallabsätze hämmerten den Takt ihrer winzigen Schritte auf den Asphalt. Sie war froh im Bus sitzen zu können und genoss es ihre alte Heimat wieder zu sehen. Viele Plätze waren ihr wohlvertraut. Der Bus hielt an einigen Sehenswürdigkeiten, sie verzichteten darauf auszusteigen. Tim schlug vor das sie diese Orte allein besuchen sollten, Vier willigte freudig ein. Nachdem der Bus wieder zu seinem Startpunkt zurückgekehrt war besuchten sie ein Restaurant. Vier übersetzte für Tim die Karte, er überließ es ihr das Essen zu bestellen. Der Fisch war sehr gut, ebenso die dazu gereichten Kartoffeln und der Salat. Sie kehrten zum Hotel zurück, Tim wollte ein paar Telefonate erledigen.

Auf dem Zimmer befahl er Vier sich zu entkleiden. Sie zog sich aus, er legte ihr Hand- und Fußfesseln an. „Hör mal, ich will ungestört sein. Für dich ist jetzt Pause. Leg dich ins Bett.“ Sie verbeugte sich und legte sich hin. Tim nahm einen Vibrator aus ihrem Handgepäck. Grinsend dachte er „Doreen denkt wirklich an alles“. Er gab ihn Vier und sagte: „Dann mal los, viel Spaß.“ Sie sah ihn kurz an, dann nickte sie und begann sich zu verwöhnen. Tim nahm ein Badetuch und legte es ihr über den Kopf. „So, hier gibt’s nichts was dich zu interessieren hat. Sei brav, ich sag dir Bescheid, wenn es was Neues gibt.

 

Er rief in Deutschland an. Sternchen ging ans Telefon. Sie freute sich sehr ihn zu hören. Auch er genoss es sehr mit ihr zu reden. Sie plauderten zunächst, dann teilte Tim ihr den Stand der Dinge mit. Sternchen stellte ein paar Rückfragen und bat ihn nochmals vorsichtig zu sein. Sie fragte: „Tim, was hast du mit Katharina vor?“ Er schwieg einen Augenblick, dann sagte er „am liebsten würde ich sie teeren und federn. Ehrlich, keine Ahnung aber da fällt mir noch was ein.“ Sie ließ es dabei bewenden, dann gab sie das Telefon an Barbara weiter.

Auch Barbara freute sich sehr ihn zu sprechen. Nach einigen Minuten kam sie auf die beiden Wachen zu sprechen. Tim hörte zu, dann sagte er: „Das du mit sie angeredet wirst geht in Ordnung. Setz dich durch und lass dir nicht auf der Nase rumtanzen.“ Fröhlich meinte er dann: „Aber ich bleibe der Boss, klaro?“ Barbara bestätigte dies sehr gerne. Dann holte sie tief Luft und sagte: „Tim, ich war in den Unterkünften der Leibeigenen und der Zwangsarbeiter.“ „Was wolltest du denn da?“ Tim merkte dass sie etwas auf dem Herzen hatte. „Sehen wie sie wohnen. Du, die Arbeiter sind wie Vieh untergebracht. Bitte, lass uns das ändern.“ Tim merkte wie wichtig ihr dies war. Er konnte es sich nicht verkneifen ihr zu sagen das alle dort mehr oder weniger Kriminelle sind und das das kein Erholungsheim für sie sein soll. Barbara wurde nun wütend. „Kein Grund sie so in Käfige zu sperren wie wilde Tiere. Da ist ja der Knast in Sibirien besser.“ „Woher weißt du wie der Knast in Sibirien ausgestattet ist?“ Tim lachte bei diesen Worten. Barbara wurde nun wütend. „Tim, hör auf zu blödeln. Mir ist es ernst, bitte nimm mich mal für voll.“ Er besänftigte sie und sagte: „Komm, lass uns nicht streiten. Vorschlag: Sobald ich wieder da bin ändern wir da was, ok?“ Barbara bedankte sich. Dann sagte sie: „Du, ich weiß das du kein schlechter Kerl bist. Du bist ein guter Master und ein sehr lieber Mensch. Danke dafür.“ „Nichts zu danken, ich bin nun mal so.“ Tim schlug wieder einen heiteren Ton an. „Gibt es sonst noch was Neues? Was macht unsere süße?“ Wie immer wenn es um Sylvia ging bekam Barbaras Stimme einen warmen weichen Ton. „Es geht ihr sehr gut, wir gehen nachher einkaufen. Im Moment wuselt sie hier umher. Wie geht es Vier?“ Tim schilderte ihr was sie grade tat, Barbara lächelte bei dem Gedanken das er telefonierte während sie im Bett ihre Freude hatte. Dann sagte Tim: „Du, ich mach mal Schluss. Hier steht noch einiges auf dem Zettel. Also bleibt brav, ich melde mich wieder.“ Barbara wünschte ihm eine gute Zeit und legte auf.

 

Tim erledigte die für die Überweisungen notwendigen Formalitäten, danach rief er in der Werkstatt an um sich nach dem Jaguar zu erkundigen. Der Wagen war fast fertig, er würde ihn nach seiner Rückkehr abholen können. Er freute sich sehr über dies gute Neuigkeit. Vier war inzwischen eifrig dabei sich Lust zu bereiten, er hörte ihr gedämpftes Stöhnen unter dem Tuch. Bis zum Abend ließ er sie unter Tuch und Decken, wenn sie in ihrem Tun nachließ motivierte er sie mit ein paar leichten Schlägen. Zum Abend hin nahm er das Tuch von ihr, setzte ein Glas Wasser an ihre Lippen und ließ sie trinken. Er nahm ihr die Ketten ab und half ihr ins Bad. Sie duschte ausgiebig, schminkte sich und frisierte ihr Haar. Sie war erschöpft, dies sah er ihr deutlich an. Er fragte sie ob sie auf dem Zimmer speisen wollte. Sie nahm dankend an. Als der Kellner das Essen brachte verschwand sie kurz im Bad, dann legte sie sich zu Tims Füßen. Sie aß mit Appetit, auch Tim fand die gebrachte kalte Platte mit verschiedenen Broten, Belegen und Salaten sehr ansprechend. Er schob den Wagen mit den Tellern und Essensresten auf den Gang. Danach sahen sie eine Komödie im Fernsehen, es war ein amerikanischer Film mit spanischen Untertiteln. Sie lachten gemeinsam, ein sehr entspannter Abend. Manchmal klirrten Viers Ketten, wenn sie sich auf dem Teppich bewegte. Tim hörte es gerne, es erinnerte ihn an Sternchen und die gemeinsamen Abende mit ihr. Er vermisste sie sehr, Vier war kein Ersatz und gewiss würde er Sternchen treu bleiben. Nach dem Film legten sie sich schlafen. Er schloss Vier fest und wünschte ihr eine gute Nacht.

 

 

Haus am Meer, der erste Tag ohne Tim

 

Barbara und Sylvia standen auf. Sie umarmten sich, dann sagte Barbara: „Süße, ich will dir heute etwas Besonderes kaufen.“ Sylvia sah sie neugierig an. „Was denn?“ „Nicht so neugierig kleines. Du wirst das schon sehen. Jetzt erstmal ab unter die Dusche mit dir.“ Während sie duschten überlegte Barbara was sie Sylvia anziehen sollte. Ihre Wahl fiel auf einen kurzen schwarzen Glockenrock, eine schlichte weiße Bluse und weiße Fesselhandschuhe. Sie flocht Sylvias Haar zu zwei seitlichen Zöpfen, an denen sie weiße Schleifen befestigte. Sylvia sah aus wie ein Schulmädchen. „So, jetzt noch die Spange und du bist fertig angezogen.“ Sylvia sah in den Spiegel. Ihre durch das Halbkorsett geformte schmale Taille und die Kleidung ließen sie sehr mädchenhaft erscheinen. Sie drehte sich schnell, der Rock wehte hoch. „Du, daf ift aber kalt fo mit dem kurfen Rock.“ „Maul nicht, ich zieh dir ja was über wenn wir draußen sind. Aber nun ab zum Frühstück.“ Barbara hatte sich in ein dunkelblaues schlichtes Kleid mit weitem Rock gekleidet. Dezente Goldstreifen an Ausschnitt, Saum und Ärmeln ließen es festlich wirken. Sie zog die Ärmel grade und sah in den Spiegel. Zufrieden mit dem was sie sah leinte sie Sylvia an und führte sie hinunter.

 

Sternchen hatte bereits den Frühstückstisch gedeckt. Sie war wie meist im Haus unbekleidet. Als sie Sylvia sah meinte sie „Na da ist unsere Kleine aber wirklich niedlich. Dann setzt euch mal hin.“ Sie hatte für die drei an einem flachen Tisch gedeckt, sie knieten sich auf Kissen. Abwechselnd fütterten Barbara und Sternchen Sylvia die sich dies sehr gerne gefallen ließ. Nach dem Frühstück sagte Barbara das sie mit Sylvia in den Laden gehen wollte, sie fragte Sternchen ob sie etwas mitbringen sollten. Sternchen schrieb einen Zettel. „Als erstes gehen wir zur Boutique, ich habe da etwas sehr Schönes für dich gesehen. Bis dahin wird es ein bisschen kalt für dich aber ich halte dich warm.“ Sylvia sagte nichts, Barbaras Stimme klang sehr bestimmt. Sie führte Sylvia an der Leine zu dem Geschäft das Kleidung anbot.

Als ihnen eine Angestellte entgegen kam blieb Sylvia stehen und knickste. Die Frau verneigte sich tief vor Barbara und wünschte beiden einen guten Tag. Sie gaben den Wunsch zurück. Barbara nahm Sylvia in den Arm und lobte sie. „Du willft daf doch fo, dann mach ich daf gerne.“ Sylvia kuschelte sich an Barbara. „Ja süße, ich will das so und ich freu mich das du so brav bist.“ Sie kamen zu dem Geschäft.

Es war nur eine Verkäuferin in dem kleinen Laden. Sie erkannte Barbara und grüßte sie ehrerbietig. Auch Sylvia erkannte sie. Sylvia knickste wie Barbara es von ihr erwartete. Dann fragte die Verkäuferin was sie für die beiden tun könnte.“ „Ich habe im Schaufenster kurze Winterjacken gesehen, hast du die in Sylvias Größe?“ Die Verkäuferin sah Sylvia prüfend an. Sie holte ein Maßband und legte es um Sylvias geschnürte Mitte. Ihre Hände waren frei aber sie trug eine kurze Stange zwischen den Fußgelenken. Der weite Glockenrock schwang bei jedem ihrer Schritte hin und her, Barbara gefiel dies sehr. Sie fand auch die zum Rock passende Bluse sehr schön. Aussparungen an den Brüsten gaben den Blick auf Glocken frei die an Nippelringen befestigt waren. Bei jeder Bewegung klingelten die Glocken hell. „Es kann etwas schwer werden einen so stark taillierten Kurzmantel zu finden. Soll es eine bestimmte Farbe sein?“ „Süße, welche Farbe hättest du gerne?“ „Weif nicht“, Sylvia sah sich ratlos um. Die Verkäuferin schlug vor das sie zwei oder drei Mäntel holt. Barbara nickte. Es dauerte einen Augenblick, dann konnten Sylvia und Barbara sich drei Mäntel genauer ansehen. Einer war ein roter Lackmantel, er war sofort Barbaras Favorit. Es gab auch noch einen blauen Stoffmantel und einen grünen. Der grüne schied aus, er gefiel beiden nicht so sehr. Barbara zog Sylvia den roten Kurzmantel an. Er passte gut und die leuchtende Farbe stand Sylvia sehr. Der Mantel war etwas länger als der Rock. Sylvia betrachtete sich im Spiegel. „Der ift ganf fön knallig“, sie besah sich mit skeptischer Miene. „If finde den blauen föner.

“ „Süße, ich mach dir ein Angebot: Du kriegst auch den blauen aber du musst ihn selbst anziehen.“ Sylvia runzelte die Stirn und sah auf die Fesselhandschuhe. Sie schaffte es den linken Arm in den auf dem Tisch liegenden Mantel zu schieben. Dann versuchte sie durch drehen auch den rechten Arm hinein zu bekommen. Der Mantel rutschte weg. Sie konnte ihn mit den Handschuhen nicht festhalten. Mit etwas Glück hatte sie beide Arme in den Ärmeln, sie versuchte nun mit Schwung den Mantel über die Schultern zu legen. Es klappte nicht, Sylvia gab resigniert auf. Sie sah Barbara an und sagte kleinlaut: „Daf geht fo nicht, fade. Dann eben nicht.“ Barbara zog ihr den Mantel an, knöpfte ihn zu und küsste sie. „Komm, ich wollte dich nur ein bisschen foppen. Natürlich kriegst du den blauen auch.“ Sylvia gab ihr einen Kuss und bedankte sich. An die Verkäuferin gewandt sagte Barbara: „Wir brauchen noch dickere Strümpfe und auch ein Cape. Genau genommen brauchen wir vier Capes, zwei für mich und zwei für Sylvia.“

Die Verkäuferin führte sie in einen Seitenraum. Dort hingen mehrere Capes, alle von guter Qualität und in dunklen Farbtönen. Barbara sah sie durch, dann fragte sie ob es die Möglichkeit gäbe die Capes auch in hellen Farben zu erhalten. Ihr wurde gesagt das helle Capes geordert werden können. Sie bestellte ein hellgelbes und ein weißes für Sylvia, für sich ein tief dunkelrotes und ein dunkelgrünes. Bei den Strümpfen wählte sie mehrere Paare aus dem Regal. Nachdem sie alles durch Zeigen ihrer Nummer bezahlt hatte sagte sie: „Es ist toll das wir hier Kleidung kaufen können, ich finde auch das der Laden wirklich sehr nett ist. Nur eine Frage: „Warum vergrößert ihr ihn nicht, bestimmt gibt es bald mehr Kundinnen. Auch die Leibeigenen der Anlage könnten hier über euch bedient werden.“ Die Verkäuferin sah sie direkt an. „Das entscheide nicht ich sondern mein Besitzer. Er ist heute Ware holen, morgen ist er wieder hier.“ Barbara versprach morgen vorbei zu sehen.“ Sie bat darum, dass die Sachen zum Haus gebracht wurden, die Verkäuferin versprach sich darum zu kümmern. Barbara bedankte sich. Sie gingen nun zum Verwaltungsgebäude.

Maja wurde angerufen, ihr wurde gesagt dass Barbara sie sprechen wollte. Sie beeilte sich in die Halle zu kommen. Als sie vor Barbara stand knickste sie tief und verbeugte sich dabei. Barbara half ihr auf und nahm sie in den Arm. „Maja, ich freue mich dich zu sehen. Du, ich wollte nur fragen ob es bei heute Abend bleibt. Sylvia macht uns etwas Leckeres zu essen, danach reden wir kurz über das Nötige und dann machen wir uns einen netten Abend. Oder erst die Arbeit und dann das Vergnügen.“ Maja sagte sie käme sehr gerne und freue sich schon darauf. Ihr Besitzer hatte es ihr bereits erlaubt. Sie konnte bleiben so lange sie wollte. „Auch über Nacht, das wär super“, Barbara hatte eine Idee. „Ja auch über Nacht“ bestätigte Maja. „Du, dann habe ich eine Überraschung für dich. Aber erstmal sag uns dein Leibgericht.“ Maja überlegte kurz, dann sagte sie „ich mag unheimlich gerne Pfannkuchen, geht das?“ Sylvia nickte begeistert. „Ja, die kann ich gut und ich mag fie auch fehr gerne.“ Maja sah auf Sylvias Fesselhandschuhe. „Naja, vielleicht bin ich die ja bif heute Abend lof, wenn nicht muff Fternchen mir helfen. Magft du lieber so einfache mit Apfelmuf oder pikante, so mit Fpeck oder andere?“ Maja sagte sie würde am liebsten ganz einfache Pfannkuchen mit Apfelmus haben. Sylvia nickte. Sie verabredeten sich um sieben.

Im Lebensmittelladen zeigte Sylvia auf alles was sie brauchten, Barbara packte es in den Wagen. Schnell hatten sie alles zusammen, Barbara packte die Sachen in einen kleinen Karton. Ihr Name wurde auf den Karton geschrieben, in der nächsten Stunde würden die Sachen gebracht werden. Eine Gruppe von Zwangsarbeitern war für diese Aufgaben abgestellt. Diese Transportgruppe bestand aus sechs Arbeitern und zwei Wachen. Die Sachen wurden mit einem kleinen Leiterwagen transportiert.

Als sie wieder draußen waren lehnte Sylvia sich schutzsuchen an Barbara. „Du, mir ist kalt, alfo fo an den Beinen. Gibt das nicht Ftrumpfhofen oder Leggins hier?“ Barbara dachte kurz nach. „Da müssten wir nochmal in das Kleidergeschäft, ich glaube Strumpfhosen gehen sowieso nicht wegen der Ringe aber Leggins vielleicht.“ Sie gingen wieder zurück. Die Verkäuferin freute sich sie so schnell wieder zu sehen. Barbara fragte nach Leggins, die Verkäuferin suchte und fand drei Paar in Sylvias Größe. Barbara kaufte auch dazu passende Strümpfe. „So, dann setz dich mal hier auf den Tisch süße.“ Sylvia nahm auf dem Tisch Platz, Barbara zog ihr geschickt Schuhe und Strümpfe aus. Sie zog die Leggins zunächst über die Ringe, dann schob sie sie von oben darunter. Nun zog sie Strümpfe und Schuhe wieder an. „Du, das klappt und die Leggins passt prima zu deinen Sachen. Kuck mal in den Spiegel.“ Sylvia stand auf. Sie sah die weiße Leggins unter dem Rock, es gefiel ihr sehr. „Nun hab ich irgendwie wirklich Kinderfachen an.“ Ihre Stimme verriet das ihr dies sehr gefiel. Die Verkäuferin sagte leise zu Barbara: „Barbara, bitte ich will nicht aufdringlich sein aber ich sah etwas von dem Keuschheitsgürtel. Ist er mit Schmuck besetzt.“ Barbara bejahte, sie hob Sylvias Rock hoch und zeigte den Gürtel. Sylvia war es peinlich so entblößt zu werden aber sie freute sich auch dass der Frau ihr Gürtel so gut gefiel. „Er ist eine Einzelanfertigung“, erklärte Barbara. „Meiner ist ganz schlicht“, sagte die Frau mit Bedauern in der Stimme. Sie gingen danach, Sylvia fand die Leggins sehr angenehm. Sie fror nicht mehr und fühlte sich rundum glücklich.

 

Im Haus nahm Barbara Sylvia die Fesselhandschuhe ab. Sylvia begann mit den üblichen Hausarbeiten, danach wollte sie noch die Blumen gießen und sich um die Wäsche kümmern. Sternchen half ihr bei der Arbeit, Barbara kniete sich an ihren Schreibtisch. Sie rief die Mails auf, löschte einige sofort und begann dann die restlichen zu beantworten. Zu Mittag hatten sie nur eine Kleinigkeit, Sylvia machte ihnen Brote. Später rief Tim an, es tat gut ihn zu hören und Barbara freute sich ebenso wie Sternchen darüber das er gute Neuigkeiten zu verkünden hatte. Er erlaubte es gerne das Maja zu Besuch kam, ihm war klar dass die Frauen ihn ebenso vermissten wie er sie. Mit Maja würde die Zeit schneller vergehen.

 

Sylvia bereitete alles für das gemeinsame Essen vor. Sie würde die Pfannkuchen frisch zubereiten, den fertigen Teig stellte sie kühl. Auch das Apfelmus das sie aus frischen Äpfeln mit Rosinen, Zucker und etwas Zitrone kochte stellte sie nach dem Abkühlen in den Kühlschrank. Es war nun alles bereit, sie sagte Barbara das sie nun den kleinen Tisch decken würde. Barbara nickte, sie bat Sylvia zusätzliche Decken an den Tisch zu legen damit sie weich und bequem knien oder sitzen könnten. Barbara beendete die letzten Eintragungen im Journal, die Buchführung war nun wieder auf dem neuesten Stand. Sie rief Sylvia und Sternchen zu sich. „Hört mal, was haltet ihr davon wenn wir heute alle einen Kaftan anziehen? Ich hab auch einen für Maja, einen von den weißen mit Gold. Wenn er ihr gefällt können wir alle zusammen ihr den schenken.“ Beide stimmten der Idee zu. Sie folgten Barbara nach oben, dort suchten sie für sich Gewänder heraus. Barbara nahm einen schwarzen Kaftan, der mit Silberfäden durchwirkt war. Er war mit falschen Diamanten an Ausschnitt, Ärmeln und Saum besetzt. Sylvia entschied sich für einen hellgrünen der mit roten und weißen Blütendrucken verziert war. Sternchen fand Gefallen an einem hellroten Kaftan. Auf ihm waren vergoldete kleine Sterne als Zierrat aufgestickt. Barbara nahm die Schmuckschatulle heraus und reichte den beiden passende Diademe, auch für sich nahm sie eines. Auf Majas Kaftan legte sie ein weißgoldenes Diadem und eine dazu passende schwere Goldkette. Für sich, Sylvia und Sternchen verzichtete sie auf die Schmuckketten. Aus einer Schublade nahm sie große dünne Seidentücher. Die Tücher legte sie Sylvia, Sternchen und sich um. Die Frauen trugen nun dünne Schleier die nur die Augen frei ließen. Sternchen fragte: „Wie sollen wir denn damit essen?“ Barbara schob mit einer Hand den Schleier leicht zur Seite.

 

Kurz vor sieben klingelte Maja an der Tür. Barbara öffnete ihr. Maja trug ihre Dienstkleidung, sie kam direkt aus dem Büro. Gleich nachdem sie eingetreten war machte sie den Hofknicks, dann erhob sie sich. Barbara umarmte sie und führte sie ins Wohnzimmer. Auch hier knickste Maja tief. „Vielen Dank für die Einladung“, sagte sie zu allen. Barbara erwiderte: „Wir freuen uns das du hier bist, danke dass du es einrichten konntest. Maja, ich habe eine Überraschung für dich, wir hoffen sie gefällt dir.“ Maja sah sie neugierig an. Barbara ging zur Tür und bedeutete ihr zu folgen. Sie führte Maja nach oben. „Zieh dich bitte aus“. Maja sah sie verblüfft an. „Keine Panik, ich will dir nichts tun. Also ausziehen und Augen zu!“ Maja gehorchte. Sie legte ihre Sachen sorgfältig zusammen, dann stand sie nackt bis auf ihren Keuschheitsgürtel und die Ringe vor Barbara. „Hey, du bist ja verschlossen. Gefällt mir sehr.“ Barbara strich über den Gürtel und die neben dem kalten Stahl liegende Haut. „Ja, aber nur wenn mein Herr unterwegs ist.“ „Hmm, sehr vernünftig. So, jetzt Augen zu und Arme etwas nach oben.“ Maja fühlte die Seide des Kaftans, Barbara strich mit der Hand über den Stoff. „Fühlt sich gut an, stimmt?“ Maja nickte. „Ja, sehr gut. Ist das ein Nachthemd?“ „Nein, aber das wirst du gleich sehen.“ Sie steckte das Diadem auf und verschleierte Maja. Als letztes legte sie ihr die Goldkette um. „So, nun darfst du kucken.“ Maja öffnete die Augen und sah in den Spiegel. Sie sah eine Orientalin, eine wunderschöne Haremsfrau. „Wow, das sieht super aus. Fühlt sich auch toll an.“ „Gut das es dir so gefällt, dann lass uns runter gehen.“

 

Sie kamen ins Wohnzimmer, Sylvia war kurz in die Küche gegangen. Es roch bereits nach Pfannkuchen. Barbara zeigte auf ein Kissen, Maja setzte sich darauf. Auch Sternchen hatte schon Platz genommen. Sylvia brachte eine Warmhalteplatte mit Pfannkuchen. Sie stellte die Platte auf den Tisch. „Wenn daf nift genug find, ich habe noch Teig.“ Sie aßen mit Appetit, Sylvia konnte auch den Rest des Teigs verarbeiten. Alle wurden gut satt, es blieb nur ein Pfannkuchen über. „Den ef ich morgen kalt, daf fmeckt auch.“ Sylvia begann abzuräumen, Sternchen half ihr. Als Maja auch aufstehen wollte drückte Barbara sie auf das Kissen. „So, jetzt machen wir es uns gemütlich. Ich werde euch ein bisschen zurecht machen. Sie nahm eine lange goldfarbene dünne Kette. An die Kette schloss sie die Fußringe der drei anderen. Drei kurze Goldketten wurden für jede an den Handringen befestigt. Eine ein Meter lange Kette, die ebenso dünn war verband die Halsringe von Sternchen und Maja. Für Sylvia hatte sie eine goldfarbene Leine parat gelegt. „Jetzt seid ihr perfekt angezogen und ihr könnt auch nicht viel machen. Habt ihr Lust etwas Musik zu hören?“ Sie einigten sich auf eine CD, Barbara wählte die Computer File an. Sie nickte Sternchen unauffällig zu, Sternchen verstand und rückte näher an Maja. Barbara zog Sylvia dicht zu sich. Sie begann Sylvia zu streicheln, auch Sternchen fing an Maja sanft zu berühren. Barbara wusste das Maja und Sternchen gelegentlich miteinander intim waren. Maja erwiderte Sternchens Liebkosungen, auch sie begann nun sanft Sternchen zu streicheln. Die beiden Frauen legten sich nebeneinander, lagen eng beieinander und küssten sich durch die Schleier. Auch Sylvia und Barbara lagen nun, gaben und empfingen Zärtlichkeit. Zu mehr würde es nicht kommen, die Ketten, die Schleier und auch die Kaftane hinderten sie daran. Als Sternchen anfing Majas Gewand hochzuziehen stand Barbara auf und schlug ihr leicht auf den Po. Sie zog den Kaftan wieder herunter und nickte. Die Frauen genossen diese Gemeinsamkeit, genossen die ruhige Freude der sanften Berührung ebenso wie die langsam aufsteigende Lust. Bald waren sie auf den Wolken der Liebe, ihr Stöhnen erfüllte den Raum. Es klang wieder ab, sie lagen ermattet auf dem Teppich. Barbara mahnte ins Bett zu gehen, der morgige Tag würde für alle Arbeit bringen. Maja sollte bei Sternchen schlafen, sie und Sylvia gingen nach oben. Die Gittertür blieb offen. Sie duschten und legten sich zu Bett. Sylvia kuschelte sich wie gewohnt an Barbara, halb schlafend wünschte sie ihren Eltern und Barbara eine gute Nacht.

 

 

Santiago, Fallensteller und Beute

 

Tim ging im Zimmer auf und ab. Seit zwei Tagen wartete er, wartete auf den Fortgang der Ereignisse. Er sah das Telefon an als wäre es schuld daran das keine Neuigkeiten zu verkünden waren. Er hatte mit Vier alle Sehenswürdigkeiten gesehen, wäre es nur ein Urlaub gewesen hätte er es sicherlich genossen. So war es ein Zeitvertreib. „Zeit habe ich reichlich, die kann ich nur vertreiben“, dieser Gedanke verfolgte ihn. Was wenn Katharina nicht ins Kasino fahren würde, was wenn sie sich in ihrem Haus verschanzt hätte und diese Zuflucht nicht verlassen würde? Tim grübelte. Er sah auf die schlafende Vier, sah ihre ruhigen Atemzüge und hörte ihr gleichmäßiges Atmen. Für sie war es eine willkommene Reise, für sie war es eine Rückkehr in ihre Heimat. Lauter als beabsichtigt entschlüpfte Tim ein „Sch…..“. Das Schimpfwort weckte Vier, sie öffnete die Augen und sah ihn verständnislos an. „Master Tim, habe ich etwas falsch gemacht?“ Ihre Stimme klang besorgt und ängstlich. Tim ging zu ihr, setzte sich aufs Bett und strich ihr sanft über das Haar. „Nein Vier, ich bin nur genervt von dieser Warterei. Wenn nicht bald etwas passiert werde ich irre.“ Sie nickte, sie verstand ihn. „Es wird bestimmt bald etwas passieren.“ „Ja wird wohl“, Tim hatte sich wieder in der Gewalt. „Als erstes passiert Frühstück“, lächelnd orderte er die erste Mahlzeit. Vier verschwand im Bad, ein Kellner brachte das Frühstück. Tim nahm sich einen Kaffee und rauchte auf dem Balkon. Die Stadt erwachte zum Leben, er sah, dass die Straßen bereits gut gefüllt waren.

 

Vier kam aus dem Bad, sie setzte sich auf den Teppich. Tim reichte ihr Brot und Belag, auch einen Becher Kaffee. Sie frühstückte mit Appetit, er begnügte sich mit einer Kleinigkeit. Nach dem Frühstück gingen sie aus dem Hotel. Tims Laune besserte sich, Vier steckte ihn mit ihrer Fröhlichkeit an. Wie immer erregten sie ein gewisses Aufsehen. Die attraktive junge Frau in dem engen langen Rock und der gutaussehende Mann an ihrer Seite wurden mit anerkennenden Blicken gewürdigt. Sie trippelte so schnell sie konnte, er ging bewusst langsam. Sie hatten Zeit, viel Zeit. Eine Gruppe Männer spielte Boule, die beiden blieben stehen und sahen ihnen zu. Die Gruppe lud sie ein eine Partie mit zu spielen. Tim nahm an, gab aber gleich zu dass er das Spiel nie zuvor gespielt hatte. Es stellte sich schnell heraus das Vier sehr versiert darin war. Sicher visierte sie die kleine rote Kugel an, holte elegant mit dem Arm aus und beugte die dicht beieinanderstehenden Beine. Sie traf, die Männer klatschen anerkennend in die Hände. Lächelnd bedankte sie sich. Tim versuchte es ihr gleich zu tun, seine Kugel landete fernab des Zieles. Ein Mann sagte etwas auf Spanisch, alle lachten. Er sah fragend zu Vier. Sie übersetzte „Sie sagen ich bin nicht nur die schöne, ich habe auch mehr Gefühl. Boule spielt man mit dem Herzen, nicht mit der Faust.“ Tim lachte nun ebenfalls.

Er bat Vier den Männern zu sagen das er noch übe. Sie lächelten ihm freundlich zu, er platzierte den nächsten Wurf sanfter. Die Kugel blieb nahe des Ziels liegen. Ein anerkennender Applaus war sein Lohn. Sie spielten noch eine Stunde, dann bat Vier darum sich setzen zu dürfen. Tim nickte, sie ging zu einer Bank. Er verabschiedete sich ebenfalls von den Männern, sie erwiderten sein Winken und sein Lächeln. „Man kann sich verstehen auch ohne die Sprache zu sprechen“, Tim ging nun zu Vier. Sie saßen still nebeneinander, genossen die Sonne und ließen Zeit verrinnen.

 

Mittags speisten sie in einem kleinen Lokal. Es war überwiegend von Einheimischen besucht, das Essen war sehr gut und günstig. Tim hatte ein Steak mit Beilagen, vier eine kleine Fleischplatte. Tim sah sie fragend an: „Was nun? Ich meine, hast du eine Idee was wir tun sollten?“ „Nein Master Tim, ich folge ihnen egal was sie tun werden.“ Tim nickte, das war auch eine Antwort. Ihm war weder nach shoppen noch nach weiteren Sehenswürdigkeiten. „Mir fällt auch nichts mehr ein. Lass uns den Wagen nehmen und rausfahren.“ Sie fuhren aufs Land, verbrachten den Nachmittag dort und sahen sich die Gegend an.

 

Auf dem Rückweg klingelte Tims Handy. Er nahm das Gespräch sofort an. Einen Moment hörte er zu, dann sagte er „Wird auch Zeit, ich werde hier allmählich affig. Ja, mache ich. Danke.“ Vier sah ihn an. „Geht es los, Master Tim?“ „Ja, jetzt geht’s rund.“ Tim beschleunigte den BMW. Er fuhr direkt zur Autovermietung und gab ihn ab. Dann rief er ein Taxi, das sie zum Hotel brachte. Dort checkte er aus, bezahlte und ging mit Vier aufs Zimmer. „Vier, du packst unsere Sachen. Ich bin gleich wieder da. Zieh dich aus. Ich werde dich einschließen, hab keine Angst. Dauert nicht lange.“ Sie knickste und begann sich zu entkleiden. Tim ging zur Detektei.

 

Der Detektiv begrüßte ihn herzlich und bat ihn ins Büro. Tim kam sofort auf den Punkt: „Was macht sie so sicher, dass Katharina heute zum Kasino fährt?“ „Der Wagen wurde betankt, beim Bezahlen erzählte der Fahrer es der Kassiererin. Sie erhält von uns eine Anerkennung für Informationen.“ Tim nickte, dann fragte er: „Wie soll es jetzt weitergehen?“ „Je weniger sie wissen desto besser für sie. Die Details überlassen sie besser mir. Wir werden die Zielperson heute Abend am Flughafen ihnen übergeben. Genauer gesagt sie wird in ihrem Beisein das Flugzeug besteigen. Seien sie sicher sie wird keine Probleme machen.“ Tim sah in ungläubig an. Dann sagte er: „Da kennen sie Katharina aber schlecht, die werden sie an den Haaren in die Maschine zerren müssen.“ Der Detektiv sah ihn ernst an. „Herr Stern, wir sind keine Anfänger. Bitte seien sie versichert, dass alles gut gehen wird. Bitte buchen sie für sich und ihre Begleitung einen Flug in dieser Maschine. Auch bitte ich sie nichts weiter zu unternehmen. Seien sie pünktlich am Flughafen. Ich werde dort sein und den letzten Abschnitt der Aktion überwachen.“ Tim nahm diese Auskunft so hin, er verabschiedete sich von dem Detektiv. Im Hotel buchte er die Tickets für sich und Vier.

Sie waren rechtzeitig am Flughafen, Tim gab das Gepäck auf, sie checkten ein und setzten sich in der Halle in eine Sitzecke. Der Detektiv kam kurz danach. Er setzte sich zu ihnen und bat Tim sich etwas anzusehen. Auf seinem Handy hatte er einen kurzen Film. Er zeigte Katharina die in Begleitung zweier Polizisten auf dem Parkplatz des Kasinos in ein Auto stieg. Der nächst Clip zeigte einige Polizeifahrzeuge, die vor Katharinas Haus standen, man sah das mehrere Polizisten ins Haus gingen. Tim sah sich die Clips an, dann sagte er mit gereiztem Ton: „Jetzt sagen sie bitte nicht das Katharina verhaftet wurde. Das hätte mir grade noch gefehlt.“ Der Detektiv lachte. „Es freut mich sehr, dass sie die Polizisten für echt halten, ihre Schwester tat das auch. Die Einheit am Haus ist echt, ich gehe davon aus, dass sie das Kokain bereits gefunden haben. Auf Drogenhandel steht hier eine lange Haftstrafe, die Zielperson wird gerne unsere Hilfe in Anspruch nehmen, um das Land verlassen zu können. Man wird ihre Leiche in ein paar Tagen finden.“ Tim verstand den letzten Satz nicht. „Wieso Leiche?“ „Wir beabsichtigen eine Leiche mit den Papieren der Zielperson auszustatten und zu deponieren. Das Nötige ist bereits veranlasst. Die Zielperson erhält von uns neue Papiere, einen neuen Namen und ein Ticket. Sie wird in diesen Minuten unseren Polizisten entkommen sein.“ „Wollen sie jemanden umbringen, oder was?“ Tim war ehrlich entsetzt. Der Detektiv hob abwehrend beide Hände. „Nein, wir werden eine bereits verstorbene Leiche verwenden, sie ist bereits bestellt. Es gibt viele Tote hier, es ist nicht so ungewöhnlich, dass zum Beispiel eine Prostituierte Drogen nimmt. Eine dieser Frauen wird nach ihrem Tod für die Zielperson ausgegeben. Bitte lassen sie uns nicht zu sehr in die Details gehen, die Zeit drängt. Die Polizei im Haus ist wie gesagt echt, sie werden bald nach der Zielperson suchen.“

 

Kurz nachdem er die letzten Worte gesprochen hatte sahen sie das Katharina in Begleitung zweier Männer eilig in die Halle kam. Tim beugte sich tief über das Handy, Katharina hatte ihn nicht gesehen. Er sah ihr nach. Wut kam in ihm auf, am liebsten hätte er sich sofort auf sie gestürzt. „Bitte bleiben sie ruhig. Ich habe noch etwas für sie. Darf ich ihnen raten dies der Zielperson zu spritzen sobald sie ihrer in der Maschine habhaft werden? Es wird sie beruhigen. Wir haben ein Ticket in der ersten Klasse gebucht. Sie werden einen kleinen Umweg fliegen wie sie wissen. Es geht nach Rom. Ein Direktflug nach Deutschland hätte sie misstrauisch machen können. Tim nahm die Spritze an sich. Sie war sehr klein und in einem Plastikrohr verpackt. Er hoffte, dass die Sicherheitsleute ihn nicht sehr gründlich absuchen würden. Das Röhrchen steckte er in den Strumpf unter die Zehen. Vier und er warteten auf den letzten Aufruf, dann verabschiedeten sie sich von dem Detektiv und gingen an Bord.

 

Tim entschuldigte sich bei der Stewardess und Vier, er ging zur Toilette und nahm das Röhrchen. Es lag nun in seiner Jackentasche. Vier und er saßen hinten in der Kabine, Katharina hatte bereits vorne Platz genommen. Die Maschine hob an, die Stewardess sagte ihnen sie dürften die Gurte ablegen. Tim wartete bis sie die Kabine verlassen hatte. Dann stand er auf, ging langsam den Gang zu Katharinas Platz entlang. Es war außer ihnen niemand in der ersten Klasse. „Ein richtiger Familienausflug“, Tim grinste bei dem Gedanken. Er nahm die Spritze die er bereits vorbereitet hatte.

Katharina sah aus dem Fenster. Sie sah Wolken, die vorbeizogen und wähnte sich in Sicherheit. „Darauf einen Sekt“ dachte sie. Für einen Augenblick fühlte sie sich beobachtet, dann wurde ihr schwarz vor Augen. Die Stewardess kam und beugte sich über die leblos quer auf dem Sitz liegende Frau. Tim saß wieder bei Vier. Er hörte wie die Stewardess den Kapitän informierte. Er stand auf und bot seine Hilfe an. Der Kapitän fragte ihn ob er Arzt sei. Tim bejahte dies, sein Gegenüber glaubte diese Lüge. Tim bot ihm an die Leblose auf zwei Plätze gegenüber den Plätzen, die er und Vier gebucht hatten zu Legen. Sie betteten Katharina dort.

Tim sah auf die leblos vor ihm liegende Katharina. Seine Hände verkrampften sich ineinander, am liebsten hätte er sie an Ort und Stelle erwürgt. Vier sah die Wut in sein Augen, sie flüsterte ihm leise „ganz ruhig bitte Master Tim“ ins Ohr. Tim schüttelte den Kopf, er bekam sich wieder in die Gewalt. Vier reichte ihm einen Analplug, er führte ihn mit einem brutalen Stoß in Katharina ein. Trotz der schweren Betäubung stöhnte sie gequält auf. Tim knurrte „Halts Maul, am liebsten würde ich dir das Ding ins Gehirn rammen.“ Er prüfte den Sitz des Plugs und sicherte ihn mit Klebeband. Als die Stewardess wieder die Kabine betrat sah sie wie er fürsorglich eine Decke über Katharina legte. Sie lächelte ihn an, für sie war er der besorgte Arzt.

Er bat sie um ein Glas Wasser. Sie brachte es ihm. Im Wasser löste er ein Pulver auf, das ihm der Detektiv gegeben hatte. Katharina würde langsam etwas wacher werden, nicht wach genug, um sich zu wehren aber sie würde gestützt gehen können und auch wieder das Bewusstsein erlangen. Er flößte der Liegenden vorsichtig das Wasser ein. Sie schluckte, bald gingen ihre Augen auf. Entsetzt erkannte sie ihn, wollte aufspringen und sich in Sicherheit bringen. „Moin Schwesterchen“, Tim flüsterte in ihr Ohr, „türmen kannst du vergessen. Wir sind in einem Flugzeug. Ich hätte nicht übel Lust dich rauszuwerfen aber den Gefallen tue ich dir nicht. Kannst du mich verstehen?“ Katharina nickte mühsam. „Gut. Also dann hör mal zu. Du hast einen Plug bekommen, das merkst du vielleicht schon. Im Plug ist ein Gift, wenn ich dir kräftig auf deinen Po haue wird es freigesetzt. Kapiert?“ Katharina nickte wieder. „OK, dann noch was: Inzwischen suchen sie dich wegen Drogenhandel, wenn du Zicken machst liefere ich dich bei der Polizei ab. Der Knast in Chile soll sehr übel sein. Wenn du dich benimmst hast du eine Chance.“ Katharina nickte erneut. „Gut, dann sind wir uns ja einig. Du wirst dich bald aufsetzen können.“ Sie erholte sich in der nächsten halben Stunde und saß dann Tim gegenüber. Die Maschine landete pünktlich in Rom. Zu dritt passierten sie die Kontrolle. Tim hielt Katharina eisern fest. Es sah aus als stützte er sie, was auch zum Teil wahr war. Er führte sie durch die Kontrollen, dann gingen sie zum Gepäckband. Vier hielt die schwankende Katharina, Tim stellte die Koffer auf einen Roller. Sie nahmen ein Taxi zum Bahnhof. Dort buchte Tim ein Schlafwagenabteil. Der nächste Zug ging in einer Stunde. Sie verbrachten die Zeit im Warteraum.

 

Der Zug war pünktlich, ein Schaffner führte sie zum Abteil. Tim sah sich kurz im Abteil um, es war genauso wie er gehofft hatte. Das Abteil verfügte über vier Schlafplätze, alle vier Betten waren bezogen. Er nahm von einem der oberen Betten die Bettwäsche herunter und bat Vier Katharina zu entkleiden. Sie begann sofort, Katharina konnte sich nicht wehren. Sie protestierte mit undeutlicher Stimme aber das Betäubungsmittel nahm ihr alle Kraft. Tim zerriss das Bettlaken in mehrere Bahnen. Er fesselte Katharina an Händen und Füßen. Mit zwei weiteren Bahnen knebelte er sie und verband ihr die Augen. Katharina wurde von ihm nun in den Bettbezug gesteckt, den Kopfkissenbezug stülpte er über ihren Kopf. Mit Viers Hilfe legte er sie in das zweite obere Bett. Eine Strebe am Bett schützte vor dem Herausfallen. „Bleib liegen und Mucks dich nicht. Wir kommen in ein paar Stunden zu Hause an. Wenn du Zicken machst schmeiß ich dich aus dem Zug.“ Er deckte sie zu. Zu Vier sagte er: „Wir schieben abwechselnd Wache. Sag mal, ich glaube wir haben Grund zu feiern. Wie wär es mit Sekt?“ Vier sah ihn an, dann sagte sie: „Mistress Doreen erlaubt mir eigentlich keinen Alkohol.“ „Bist du trockene Alkoholikerin, ehrlich ich hab da kein Problem mit aber ich will dich nicht in Gefahr bringen.“ Vier verneinte, sie durfte nur nichts trinken. „OK, dann Saft für dich und Bier für mich.“ Er lachte über ihr verdutztes Gesicht. „Du, ich mag Sekt eigentlich nicht. Jetzt also Bier.“ An der Tür war ein Knopf, um den Schaffner zu rufen. Tim klingelte, der Mann meldete sich. Einen Augenblick später wurde ihnen ein Bier und ein Orangensaft gebracht. Tim dankte und gab dem Mann ein Trinkgeld. Nachdem er das Bier ausgetrunken hatte schickte er Barbara eine SMS.

 

„Ankunft 9.30 BHF, komm mit Lord, ohne S +S!!! Bring Ketten mit, Knebel auch. Bringe K mit. Freue mich auf Euch. Tim.“

                                                                                                                                                                                   Er erhielt fast sofort Antwort.

„Verstanden, bin pünktlich. Glückwunsch zum Erfolg! Freuen uns auf Dich. Barbara.“

Tim grinste, es war ein Erfolg. Er lehnte sich zurück und sah in die Nacht. Für einen Augenblick war es ihm als sehe er seinen Vater im Fenster. Er nickte ihm zu, dann verschwand das Trugbild. Er blieb noch einige Zeit wach, Katharina rührte sich nicht. Ob sie zu betäubt war oder ob sie zu vorsichtig war konnte er nicht sagen. Vier lag auf ihrem Bett und schlief. Als ihm die Augen zufielen weckte er sie. Sie bat um einen Kaffee, nachdem sie ihn ausgetrunken hatte legte Tim sich für ein Weilchen hin. Bevor der Zug den Bahnhof erreicht nahmen sie Katharina vom Bett. Tim zog sie notdürftig an. Sie trug nur ihre Bluse, den Rock und Schuhe. Die Betäubung war nahezu von ihr gewichen, sie protestierte und wollte zur Tür hinaus. Tim fing sie ab und versetzte ihr ein paar brutale Schläge. „Gib mir mal deine Brille“ sagte er zu vier. Sie gab sie ihm, er setzte sie Katharina auf. „So, jetzt Maul auf Schwesterherz.“ Sie stöhnte, seine Schläge hatten sie empfindlich getroffen. Tim löste eine Tablette in Wasser auf und gab sie ihr. „Das wird dich ein bisschen müde machen, hilft auch gegen Schmerzen.“ Er grinste sie boshaft an. Sie weigerte sich zu schlucken, Tim hielt ihr die Nase zu. Als der Zug einlief war Katharina wieder halb betäubt.

 

Katharina kommt zurück.

 

Barbara suchte die Sachen die Tim geordert hatte zusammen. Sie nahm eine Tasche und packte verschieden Ketten, Fesselungen und Knebel ein. Einer Eingebung folgend nahm sie auch einen Elektroschocker, wie ihn die Wachen benutzten, mit. Sie verabschiedete sich von Sylvia mit einer langen Umarmung, umarmte auch Sternchen und fuhr los. Es war nicht viel Verkehr, sie kam gut voran. Bald erreichte sie die Stadtgrenze, zügig näherte sie sich dem Bahnhof. Sie hielt auf einem leeren Parkplatz und stieg aus. Sorgfältig kontrollierte sie ihre Kleidung. Der weite schwarze Samtrock lag faltenfrei über dem Petticoat, die schlichte weiße Bluse war grade und sauber geknöpft. Auch das schwarze Jackett saß perfekt. Ihre Fußkette klirrte leicht als sie um den Wagen ging. Auch er sah tadellos aus. Zwar würde Tim kaum ein Auge für all dies haben aber ihr war es wichtig. Sie strich die schwarzen Lederhandschuhe grade, eine rein mechanische Geste, die sie sich über die Zeit angewöhnt hatte. Über sich und ihre Ticks lächelnd ließ sie den Motor wieder an. Vor der Zeit erreichte sie den Bahnhof und parkte davor. Es waren nur wenige Passanten unterwegs, sie sahen verstohlen zu dem Wagen, der für lange Zeit fest zum Stadtbild gehörte. Barbara saß regungslos hinter dem Steuer, sie war es gewöhnt, dass der Lord Blicke auf sich zog. Sie sah da s Tim in Begleitung der beiden Frauen aus dem Bahnhof kam. Vier schob einen Kofferroller, er führte Katharina mehr ziehend denn stützend zum Auto. Barbara öffnete die hintere Tür. Vier stieg ein nachdem sie vor Barbara knickste, Tim lockerte den Griff der Katharina hielt. Sie sank wie ein Sack auf den Teppich im Fond. „Sei froh das ich dich nicht in den Kofferraum schmeiße.“ Tim klang wütend. Dann drehte er sich zu Barbara um und umarmte sie. „Tim, ich freue mich sehr das du wieder da bist. Auch das die Reise ein Erfolg war. Es ist nun zu Ende, oder?“ Tim sah sie ernst an. „Es ist nicht zu Ende, aber es ist ein gutes Stück weiter. Fahr uns bitte direkt zu Doreen. Vier will nach Hause und ich will mit Doreen reden. Hast du die Ketten dabei.“ Barbara knickste und reichte ihm die Tasche. Tim bedankte sich. Er stieg auch hinten ein und legte Katharina enge Fesseln an Hände und Füße. Sie stöhnte kurz auf, er knebelte sie. Dann sagte er „Abfahren, die Richtung kennst du ja.“ Barbara nickte und fuhr los.

 

Doreen war von Tim bereits informiert worden. Sie hatte einen Raum der als Strafzelle für die Frauen diente für Katharina vorbereitet. Es war ein fensterloser Kellerraum von 2 Meter Breite und 3 Meter Länge. Im Raum gab es lediglich eine Matratze, schwere Ketten waren fest mit Wand und Decke verbunden.

Der Rolls hielt vor dem Hintereingang. Tim stieg aus und klingelte. Eines der Mädchen meldete sich, er sagte ihr Guten Abend und bat darum das Doreen zur Tür kommen sollte. Sie wünschte auch ihm einen Guten Abend. Ein paar Minuten später öffnete Doreen die Tür. Als erstes begrüßte sie Tim mit einer herzlichen Umarmung. Dann wandte sie sich zu Barbara. Barbara knickste tief und küsste Doreens Hand. Danach umarmten sie sich ebenfalls. Als letztes hieß Doreen Vier willkommen. Auch sie knickste und gab einen Handkuss. Doreen strich ihr zärtlich über die Wange. „Schön, dass du wieder bei uns bist Vier, ich habe dich sehr vermisst“. Vier antwortete: „Auch ich habe sie sehr vermisst Mistress Doreen, es ist gut wieder zu Hause zu sein.“ Doreen schickte Vier ins Haus. Sie sollte sich etwas zu essen nehmen und duschen. Vier knickste und ging. Doreen sah zum Wagen. „Wo ist sie denn?“ Statt einer Antwort zeigte Tim auf den Boden im Fond.

 

Doreen sah kurz auf Katharina, dann ging sie ins Haus und kam mit einem Lederhalsband und einer Leine wieder. Sie legte Katharina das Halsband an und zog an der Leine. Durch den Knebel war ein unwilliges Grunzen zu hören. Doreen schlug mit einer Reitgerte zu. „Noch ein Ton und ich zieh dir die Haut ab. Jetzt komm!“ Katharina wimmerte und versuchte aufzustehen. „Unten bleiben, du kannst krabbeln.“ Wie ein Hund folgte Katharina Doreen durch den Gang zur Kellertreppe. Doreen ging hinunter, die drei folgten ihr. Katharina wurde direkt in die Zelle geführt. Ihre Ketten wurden gelöst und durch Ketten die seitlich neben der Matratze lagen ersetzt. Doreen nahm ihr den Knebel ab. Sie sah auf Katharina hinunter und sage mit eiskalter Stimme:

„Herzlich Willkommen in meinem, wie nanntest du es doch immer so nett, Bumms. Jetzt wollen wir mal was klarstellen: Du bleibst erstmal hier, wir reden morgen oder übermorgen. Bis dahin gilt: Ruhig sein, keine Tricks und parieren. Wenn du etwas essen oder trinken willst kriegst du es. Hast du Hunger oder Durst?“ Katharina nickte. Doreen ging kurz hinaus, kurz darauf kamen zwei ihrer Frauen herein. Eine von ihnen trug ein Tablett auf dem sich eine Schere, ein Rasierapparat und zwei Blechnäpfe befanden. Katharina sah auf die Schere und rüttelte an ihren Ketten. Doreen schlug sie erneut. „Ich sagte ruhig sein.“ Katharina hatte Tränen in den Augen, sie hörte auf zu rebellieren.

Die Frauen schnitten ihr die Kleidung vom Leib, sie lag nun nackt auf der Matratze. Lediglich der Plug steckte noch in ihr. Eine der Frauen begann Katharinas Haare kurz über der Kopfhaut mit der Schere abzuschneiden. Katharina weinte hemmungslos. „Ja, heul nur. Wir werden die Haare an einen Perückenmacher geben. Ein paar Euro Schulden weniger für dich. Tim hat es vielleicht nicht erwähnt aber er hat deine Wechsel goutiert. Katharina sah ihren Bruder hasserfüllt an. Tim grinste und sagte: „Nun sei mal nicht so wütend. Die dusseligen Wechsel sind noch dein kleinstes Problem. Aber wir reden da ein anderes Mal drüber.“ Die Schere hatte ihr Werk getan, es war eine stattliche Menge langen Haares zusammengekommen. Nun wurde mit dem Rasierer das restliche Haar entfernt.

 

Doreen stellte die Näpfe vor die Matratze. „Wenn du essen oder trinken willst mache ich deine Arme los. Wenn du Dummheiten machst werde ich unangenehm. Kapiert?“ Katharina nickte stumm. Doreen löste die Ketten, Katharina konnte nun die Näpfe erreichen. „Soll ich so etwa essen?“ „Ja sollst du. Mach hin, wir haben nicht den ganzen Abend Zeit.“ Sie hatte Hunger und begann mit der Hand zu essen. Es war Reis, gekochtes Fleisch und Gemüse in den Napf. Sie trank auch von dem Wasser aus dem anderen. „Was ist wenn ich auf Toilette muss?“ „Dann hast du Pech.“ Doreen sah das Klebeband an ihrem Po und sah Tim fragend an. „Nur ein einfacher Plug. Kein Gift.“ Er grinste und freute sich an Katharinas wütendem Blick. „Lass ihn erstmal drin, sonst wird ihr zu langweilig.“ Doreen nickte. Katharina hatte den Reis aufgegessen, Doreen kettete sie wieder an. „So jetzt ist Feierabend.“ Sie gingen hinaus, das Licht blieb an. Barbara folgte Doreen und Tim ins Büro. Dort fragte sie: „Soll ich lieber draußen warten?“

„Nein bleib ruhig, das betrifft dich auch“. Tim zeigte einladend auf einen Stuhl. Barbara setzte sich. „So, jetzt ist sie hier“, Tim zeigte nach unten, „die Jagd ist vorbei. Ich schlage vor wir treffen uns morgen oder so wieder hier. Ich mache bis dahin die Beweise fertig, da sind noch neue hinzugekommen. Dann legen wir ihr die vor.“ Doreen nickte. „Ja, machen wir so. Hört mal, ich möchte das auch Sylvia dabei ist.“ Barbara sah zu ihr und sagte dann: „Wenn sie es wünschen Doreen wird es so sein aber ich möchte sie bitten Sylvia das alles hier zu ersparen. Es ist nichts für sie, sie ist zu gut für diesen Dreck.“ Tim legte Barbara eine Hand auf den Arm. „Ist gut Barbara, da reden wir noch drüber. OK?“ Sie nickte. Dann sagte er: „Leute, ich bin total fertig. Sorry aber ich muss nach Hause.“ Doreen verstand ihn, nun da Katharina hier war merkte er wie erschöpft er war. Sie verabschiedeten sich. Am Wagen wollte Barbara auf der Beifahrerseite einsteigen. Tim zeigte wortlos auf die Fahrertür. Sie setzte sich hinter das Lenkrad, er nahm neben ihr Platz.

Nach ein paar Kilometern bat Tim Barbara an der nächsten Tankstelle anzuhalten. Er ging in den Shop und holte sich ein Bier. Geschickt öffnete er es mit einem Feuerzeug, dann prostete er Barbara zu. Sie sagte „Prost“ und fügte grinsend: „Was wohl die gnädigen Herrschaften dazu sagen würden?!“ hinzu. Tim lachte und meinte dann: „Mutter gar nichts, die hätte mich mit Blicken durchbohrt. Vater würde sagen: TIM, wir haben Gläser!“ Auch Barbara lachte, es tat gut wieder gemeinsam fröhlich zu sein. „Sag mal, stört dich doch nicht das ich in deinem Auto Bier trinke, oder?“ „Nö, ich kann damit leben. Aber nicht kleckern!“ Tim grinste sie an „Werde mich bemühen. So, nun ab nach Hause.“ Barbara fuhr zügig aber nicht zu schnell. Die Straßen waren leer.

 

Sie kamen spät zu Hause an. Das Tor war nicht mehr besetzt, Tim schloss mit seinem Schlüssel auf. Er hob den Balken, Barbara fuhr auf das Gelände. Im Haus wurden sie von Sternchen und Sylvia stürmisch begrüßt. Tim hielt beide im Arm, küsste sie und freute sich das er wieder zu Hause war. „Sylvia, hast du noch irgendetwas zu essen für mich?“ „Ja habe ich, waf soll ef fein?“ „Egal, Hauptsache schnell.“ „Dann vielleicht Fpiegelei und Brot. Ich hab auch Gurken dafu.“ Tim nickte, ja das wäre jetzt das Richtige für ihn. Sylvia bot auch Sternchen und Barbara etwas zu essen an. Sternchen lehnte dankend ab, Barbara meinte sie macht sich nur schnell eine Scheibe Brot. Sylvia sah zu ihr, dann sagte sie leise: „Bitte darf ich daf für dich tun, alfo fo weil ich daf gerne mache.“ Barbara war gerührt, sie nahm Sylvia fest in die Arme und küsste sie. „Süße, ich weiß doch das du das gerne machst. Ja, dann bitte ein Käsebrot.“ Sylvia nickte und gab ihr einen Kuss.

Es dauerte nicht lange und sie kam mit dem Essen ins Wohnzimmer. Tim saß auf der Couch, Sternchen und Barbara auf Kissen. Sie setzte sich zu Barbara. Tim aß ebenso wie Barbara mit Appetit. Dann sagte Tim: „Sorry Leute aber ich bin echt fertig. Morgen gibt es dann Bericht. Jetzt ist Schlafenszeit.“ Sie wünschten sich gegenseitig Gute Nacht. Auf ihrem Zimmer fragte Sylvia: „Du waf ift denn nun mit Katharina, ich meine wie geht daf weiter?“ Barbara sagte ihr das sie darüber noch reden wollten und fragte sie dann: „Willst du dabei sein?“ Sylvia dachte einen Augenblick nach. Dann nickte sie. „Ja, weil fo irgendwie alf die Herrschaften tot waren war daf wie wenn meine Eltern wieder geftorben find. JA, ich will damit bei fein und ich will daf fie Strafe kriegt.“ Barbara war erschrocken über Sylvias Heftigkeit in den letzten Worten. Sie hielt Sylvia fest im Arm und streichelte sie. „Ist gut süße, alles wird gut und sie wird ihre Strafe bekommen. Du kannst mit dabei sein aber versprich mir das du Bescheid sagst, wenn es dir zu viel wird.“ Sylvia versprach es gerne. Die beiden gingen bald zu Bett. Wie gewohnt wünschte Sylvia ihren Eltern gute Nacht. Sie kuschelten noch ein paar Minuten, dann merkte Barbara das Sylvia eingeschlafen war. Lächelnd gab sie ihr einen leichten Kuss auf die Stirn und flüsterte „Gute Nacht mein Engelchen.“ Sylvia räkelte sich im Halbschlaf und murmelte „Gute Nacht“. Barbara schlief kurz danach ebenfalls ein.

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Kommentare

Bild des Benutzers lupuswolf

Janet gelingt es sehr gut, die Figur Barbara in ihrer Zwiespärltigkeit zu beschreiben.
Sie ist sich jederzeit dessen bewusst, dass sie sich nicht selber gehört. Und zugleich ist sie die Chefin, die mit natürlicher Autorität zielsicher bestimmt und klar anordnet. Menschenwürde ist für sie kein Fremdwort.
Barbara schätzt den Rahmen in dem sie sich bewegen kann als für sich wertvoll ein. Und zugleich gestaltet sie die Dinge innerhalb des Rahmens mit großer Selbstvertändlichkeit.
Eine gelungene Charakterisierung.
Lupus

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Bild des Benutzers Janet Ro

Guten Tag Lupus, 

danke sehr für Deine sehr freundliche Kritik. Ja, Barbara ist sicherlich da etwas zwiespältig und sicherlich ist das auch für sie ein Balanceakt. Für Sylvia ist sie etwas plakativ gesagt "eindeutig die Herrin", auf der Anlage die rechte Hand des Chefs und natürlich auch Tims Eigentum.

liebe Grüße von Janet

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Bild des Benutzers Michaelsharko

ich bin unverändert begeistert von Deiner Geschichte. Das ist eine super 24/7 Geschichte mit vielen Details. Besonders gut gefällt mir das Sklavenresort Haus am See. Da bekommt man richtig Lust so etwas auch mal zu erleben. Leider gibt es wohl in der Realität nicht so ein Resort. 

Bin auf hoffentlich noch viele Fortsetzungen gespannt 

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Bild des Benutzers Janet Ro

Hallo Michael, 

vielen Dank für Deinen lieben Kommentar. Es wird noch einiges zu lesen geben das im "Haus am See" spielt. Ja, die Anlage ist eine Utopie.....aber vielleicht wird sie ja irgendwann einmal real.

liebe Grüße von Janet.

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