Sylvia und Barbara Teil 5

"Klappentext": 
Tim und die Frauen ziehen nun um. Er setzt einige Regeln fest und gibt auch Anordnungen; außerdem versucht er weiterhin den Unfalltod seiner Eltern zu klären.
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Teil 5

 

Der Umzug ins neue Heim

 

 

Der große Tag war endlich gekommen. Sie frühstückten zum letzten Mal im Heidehof, es war ein stilles Frühstück. Obwohl Tim mit diesem Kapitel seines Lebens abgeschlossen hatte wurde ihm das Herz schwer. Er hatte aus der etwas herunter gekommenen Gaststätte ein beliebtes Ausflugslokal gemacht, er hatte mit Sternchen hier gelebt. Sein Blick glitt über den Tresen, den er selbst mit eingebaut hatte, er dachte an die Schinderei beim Umbau. Nun war es das, ihre Sachen waren gepackt und er würde Reiner heute die Schlüssel übergeben. Sternchen ahnte seine Gedanken, auch sie war sehr still und ein bisschen wehmütig. Sie seufzte und sagte dann: „Komm, jetzt geht es auf ins Neue. Ist doch toll.“ Er lächelte, ja es war toll. Dann sagte er: „Stimmt, komm Schluss mit Trübsal. Ich zieh dich noch schnell fertig an, Sylvia und Barbara ihr räumt hier noch den Rest auf. Dann geht es ab“ Sein Elan kehrte zurück, schwungvoll stand er auf.

 

Sternchens braunes Reisekleid lag bereit. Tim zog es ihr an und verschloss sorgsam alle Riemen. Ihre Arme steckten unbeweglich in den seitlich am Kleid angenähten Ärmel, Tim schloss das Kleid auf dem Rücken und zog die eingearbeiteten Riemen fest. Nun war auch der ohnehin schon enge bodenlange Rock geschürt, Sternchen stand unbeweglich im Raum. Tim nahm eine Ledermaske, sie protestierte. „Ich will aber was sehen.“ Er grinste sie an „Soso, du WILLST was.“ Sie merkte, dass sie sich im Ton vergriffen hatte. Ihre Entschuldigung wurde vom in der Maske eingearbeiteten Knebel verschluckt. Die Maske bedeckte vollständig ihren Kopf, sie wurde hinten mit Riemen geschlossen. Noch schauten Sternchens Augen aus dem Leder, sie blinzelte durch zwei ins Leder gestanzte Löcher. Tim nahm zwei Lederstücke und setzte sie auf diese Löcher. Nun waren nur noch kleine Löcher vor der Nase frei, durch sie konnte Sternchen atmen.

„Na dann will ich dich auch mal reisefertig machen, süße.“ Barbara winkte Sylvia zu sich. Sie war in einen roten Tellerrock mit weitem Petticoat gekleidet, dazu trug sie eine weiße Bluse mit dezenten Stickereien. Barbara hatte ihr Haar zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden. Sylvia stellte sich vor ihr auf. „Mund auf Plappermäulchen.“ Sylvia gehorchte, ein weißer Knebel machte sie stumm. „So ist brav, jetzt streck mal die Hände aus.“ Auch dies tat Sylvia, Barbara legte ihr weiße Fesselhandschuhe an und schloss die Hände mit einer kurzen Kette zusammen. „So, nun habe ich noch eine kleine Überraschung für mein braves Mädchen.“ Sylvia sah sie fragend an. Sie spürte wie etwas an ihrem rechten Fußring festgemacht wurde, dann auch links. Sie schnaubte unwillig. „Ja, das ist eine Stange. Laufen musst du ja nicht.“ Breitbeinig stand Sylvia im Raum.

Barbara hakte sie unter und führte sie zum Rolls. Die Stange machte es für Sylvia fast unmöglich zu gehen, sie war froh, dass Barbara sie festhielt. Erleichtert nahm sie auf dem Beifahrersitz Platz. Tim trug Sternchen zum Transporter, dann schloss er ab. Er nickte Barbara zu, sie fuhr langsam los. Tim folgte ihr.

Sie kamen gut voran, Barbara hatte immer wieder einen Blick in den Rückspiegel, um zu sehen ob Tim noch hinter ihr war. Sicher hatte sie den leichteren Teil, zwar war auch der Rolls bepackt aber er fuhr sich bei weitem angenehmer als der volle Transporter. Während sie ruhig lenken konnte musste Tim immer gewärtig sein das der Wagen ein reges Eigenleben führte. Auf halber Strecke signalisierte er ihr anzuhalten, sie fuhr rechts auf einen Parkplatz. „Zigarettenpause“ rief er ihr zu und zündete sich sofort eine an. Barbara winkte ihm zu. Während er rauchte wischte sie Sylvia etwas Speichel aus den Mundwinkeln und gab ihr einen Kuss auf die Wange. „Süße, bald sind wir da.“ Sylvia nickte und machte „Mmm“, es klang erfreut. „Du, wenn alles eingeräumt ist wird das bestimmt ein schönes Zuhause für uns. Da werden wir dann auch bleiben, versprochen.“ Wieder kam ein „Mmm“ und ein heftiges Nicken. Sie hörte Tims Pfeifen. Langsam setzten sie sich wieder in Bewegung.

 

Am Tor standen wieder ein Mann und eine Frau. Maja schien dies nun fest eingeteilt zu haben, Tim war es recht. Barbara hielt als erstes, Tim stieg aus und kam zur Schranke. Die beiden Wachen erkannten ihn, die Frau knickste tief und der Mann verbeugte sich. „Hallo, wir bleiben nun hier. In den Wagen ist der restliche Kram.“ „Guten Tag Master Tim, wir freuen uns das sie hier sind. Dann herzlich Willkommen.“ Der Mann verneigte sich erneut und schwenkte die Schranke nach oben. Die Frau knickste und blieb im tiefen Knicks bis sie an ihr vorbei gefahren waren. Tim dachte „an sich sieht so ein Knicks mit dem Rock besser aus als eine Verbeugung, da wird ich auch noch was ansagen.“ Er fuhr auf dem Gelände vor und stellte den Transporter am Haus ab. Barbara parkte den Rolls davor. Sie half Sylvia beim Aussteigen, Tim hob Sternchen aus dem Wagen.

„So, dann lasst uns erstmal reingehen, ich hol gleich Leute zum Auspacken“, Tim ging mit Sternchen auf den Armen zur Tür. Sylvia wurde von Barbara gehalten während sie breitbeinig die wenigen Schritte zu meistern versuchte. Ein unwilliges „Rrrr“ war aus ihrem Mund zu hören. Barbara lachte und flüsterte ihr „wenn meine kleine Puppe so mault dann muss sie wohl noch lernen mit der Stange zu gehen.“ Sylvia sog hörbar die Luft ein und schüttelte unwillig den Kopf. Barbara hob ihre Röcke und gab ihr einen leichten Klaps auf den Po. „Hier wird nicht gemault süße, verstanden?“ Sylvia nickte. Sie seufzte und kämpfte sich Schritt für Schritt vorwärts. Tim blieb hinter der Tür stehen und befreite Sternchen aus Kleid und Maske. Sie war nun nackt und streckte sich genüsslich. „Freu dich mal nicht zu früh, ich verpass dir gleich ein paar Ketten.“ Sie streckte ihm die Zunge heraus, er lachte und zeigte auf den Fußboden. Gehorsam kniete sie sich vor ihn. Tim nahm eine kurze Kette aus der Jacke und legte sie vorne an ihre Handringe, eine 25er schloss er an ihre Fußringe. „So, das wär’s fürs erste. Sternchen wollte aufstehen, Tim half ihr hoch. Dann leinte er sie an.

 

Barbara nahm Sylvia die Stange ab und legte auch ihr eine 25er Kette an, dann nahm sie eine dünne weiße Lederleine mit Strass und klickte sie am Halsring fest. Tim sah kurz zu ihr auf. „Wo wir schon mal dabei sind, für dich habe ich auch eine 25er.“ Barbara nickte, Tim kettete auch bei ihr die Fußringe zusammen. „Die tragt ihr bitte immer, unbedingt draußen und auch hier drinnen außer, wenn ich euch erlaube sie abzunehmen, ok?“ Alle drei nickten, Sylvia knickste dazu. Tim lächelte sie an.

„So, dann kommt mal eben mit.“ Er betrat das Büro. Ein großer Schreibtisch mit einem bequemen Drehsessel stand genau gegenüber der Tür. Seitlich dazu ein niedrigerer Schreibtisch vor dem ein Kniekissen lag. „Barbara, das ist deiner, hier meiner.“ Tim setzte sich in den Sessel, er aktivierte das System. Nach ein paar Augenblicken waren die Arbeitsplätze betriebsbereit. Mit ein paar Klicks suchte er das Telefonverzeichnis. Er fand Majas Nummer und wählte sie an. Sie meldete sich mit einem fröhlichen „Herzlich Willkommen Zuhause Master Tim“ „Na, da hat der Buschfunk ja ganze Arbeit geleistet. Maja, ich freue mich, dass wir hier sind. Kannst du uns ein paar Arbeiter zum Ausladen schicken?“ „Ja gerne Master Tim, ich bringe sie gleich selbst vorbei. Brauchen sie sonst noch etwas?“ „Nur das du mich nicht dauernd siezt“, Tim grinste breit. „Entschuldige, jetzt wo du hier der Chef bist ist es ein bisschen schwer für mich dich zu duzen.“ Tim hatte es so noch nicht gesehen. „Maja, wenn es für dich leichter ist dann sag „sie“ im Dienst aber privat bleibt es bei „du“, einverstanden?“ „Ich danke ihnen Master Tim. Bis gleich.“ Er verabschiedete sich und legte auf.

Es dauerte nicht lange bis Maja mit vier Arbeitern kam. Die Arbeiter fingen an den Transporter zu entladen, Tim packte mit an. Die drei Frauen begannen die Kartons auszuräumen. Bald waren die Wagen leer, alles stand in den entsprechenden Räumen. Schränke und sonstiges Mobiliar war ja bereits aufgestellt, es blieb nur noch das Einräumen. Nach gut zwei Stunden rief Tim laut „Letzter“, es war tatsächlich der letzte Karton, der noch auszupacken war. Schnell erledigte Sternchen dies.

„So, nun sind wir hier. Vorschlag: heute Abend geben wir eine Einweihungsfeier, was sagt ihr dazu?“ Die Frauen stimmten dem Vorschlag begeistert zu. „OK, Sylvia und Barbar, ihr zieht los und kauft was zu Essen. Wir werden ungefähr 20 Leute sein. Ich sag im Laden Bescheid das ihr kommt. Morgen melde ich euch drei dann offiziell hier an.“ Sylvia sah ihn fragend an. „Süße, das ist nichts Schlimmes. Ungefähr das was auch die letzten Male als wir hier waren passierte. Nur diesmal dann ein für alle Mal. Du und Barbara kriegt dann eine feste Nummer.“ Er nahm die Knebel, „So, nun Mund auf und los mit euch.“ Sie wurden geknebelt, Barbara nahm Sylvia an die Leine. Langsam gingen sie zum Laden.

Sylvia suchte allerlei Zutaten zusammen, als sie an die Fleischtheke kamen wollte sie Hack und Würstchen kaufen. Die Bedienung reichte ihr einen Zettel, sie nickte dankbar und schrieb ihre Bestellung darauf. Neben der Kasse stand ein Wagen mit Getränkekisten. Die Kassiererin sagte ihnen, dass die Getränke von Tim telefonisch geordert waren. Sie nickten und stellten ihren Einkauf darauf. Ein Angestellter half ihnen den Wagen zum Haus zu schieben, er trug ihnen die Kisten hinein. Tim telefonierte im Büro, Sternchen war nirgends zu sehen.

Sylvia machte sich sofort ans Werk. Die neue Küche war modern und mit allem Nötigen eingerichtet, es machte ihr Freude darin zu arbeiten. Sie bereitete einen Kartoffelsalat zu, auch einen Nudelsalat und formte aus dem Hack und allerlei Zutaten kleine Frikadellen. Dazu sollte es noch grünen Salat mit Paprika und Tomaten geben, eifrig schnitt sie das Gemüse klein. Die Arbeit ging ihr gut von der Hand, bald war alles so weit vorbereitet. Sie ging zu Barbara die noch ein paar Kleinigkeiten in ihren neuen Räumen an Ort und Stelle brachte. Einen Augenblick blieb Sylvia an der Tür des Wohnzimmers stehen, dann ging sie zu Barbara und umarmte sie. „Ist schön hier. Du, ich freu mich ganz doll dass wir nun wirklich wieder wo wohnen. Also so hier und dass wir nicht mehr im Karton kramen wegen alles und jedem.“ Barbara lächelte und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. „Ja, das freut mich auch sehr.“ Dann nahm sie Sylvias Hand und zog sie ins Schlafzimmer. „Kuck mal süße, dein Teddy hat auch schon seinen Platz.“ Sylvia freute sich, dann sah sie sich im Raum um. „Du, das ist ja alles neu, also nicht das Bett aber die Spiegel alle und so. War das sehr teuer?“ „Ach komm, wir sind doch nicht arm und außerdem konnte der alte Schrank nicht aus der Villa mitgenommen werden. Der war auf Maß eingebaut. Genau wie der hier. Ist doch super geworden, oder?“ Sylvia drehte sich vor der Spiegelwand. „Ja ist sehr super.“ Barbara drückte einen Knopf an der Wand neben dem Schrank. „Sieh mal, hier ist alles damit du brav bleibst.“ Sylvia sah neugierig in den Schrank. Ja, es war alles da. Diverse Ketten, Fesselhandschuhe, Masken und sogar Peitschen. Skeptisch und sehr vorsichtig nahm sie eine Peitsche heraus. „Du aber bitte nicht doll hauen, versprochen?“ Barbara lächelte sie an, nahm sie in den Arm und drückte sie. „Wenn du brav bist haue ich dich nicht, das weißt du doch.“ Sylvia nickte. Sie stöberte weiter im Schrank. Ihre Korsetts hingen dort sauber aufgereiht, unter ihnen standen ihre Schuhe, die Strümpfe lagen in einer Schublade. In einer anderen waren die Handschuhe, Schleier und Hauben. Dann folgte die Überkleidung. Barbara hatte alles sauber eingeräumt. Sylvia bedankte sich dafür. „Du, ich zieh dich an und aus. Da will ich die Sachen zur Hand haben. Apropos ausziehen, stell dich mal hin.“

 

Schnell schlüpfte Barbara aus ihren Sachen, dann entkleidete sie Sylvia. „Was nun?“ fragte Sylvia. „Nun weihen wir unsere Badewanne ein süße.“ Barbara ließ warmes Wasser ein, gab Badezusatz hinzu und rührte im Wasser. Es entstanden große Schaumberge. Als die Wanne voll war half sie Sylvia hinein und setzte sich ihr gegenüber. „Groß genug für uns beide ist die Wanne allemal, so wollte ich das haben.“ Sylvia nickte, ja die Wanne war sehr geräumig. „Setz dich mal mit dem Rücken zu mir, ich will dir die Haare waschen.“ Sylvia tat es. Sorgfältig wusch Barbara ihr das Haar, danach tat sie es auch bei sich. Sie nahm einen weichen Schwamm und wusch Sylvia den Rücken. „Jetzt umdrehen, wir wollen dich ja ganz sauber haben.“ Sylvia nickte, Barbara ließ den Schwamm sanft über die Brüste streichen. Sylvia schnurrte wohlig. Grinsend machte Barbara weiter. Sylvia begann sich im Wasser hin und her zu bewegen. Sie legte ihre Hände auf Barbaras Brüste und begann sie zu streicheln. Auch Barbara begann sich zu bewegen. Der Schwamm war schnell vergessen, sie liebkosten sich mit ihren Händen. Barbara erhob sich, zog Sylvia zu sich und nahm sie aus der Wanne. Langsam trocknete sie Sylvia ab, wickelte ihr ein großes Badetuch um den Körper. Das nasse Haar verschwand unter einem Turban, den sie aus einem Handtuch formte. Sich selbst trocknete sie schnell ab, ihr eigenes Haar ließ sie offen.

„Komm“, mehr brauchte sie nicht sagen. Sylvia folgte ihr ins Schlafzimmer und legte sich aufs Bett. Willig legte sie die Arme nach oben, dabei sah sie Barbara bittend an. Sie hörte das Klick als die Ketten an den Ringen festgemacht wurden, fühlte sich gehalten und geborgen. Im Spiel zerrte sie an den Ketten, sie waren gut fest und hielten sie. Barbaras nasses Haar strich ihr durchs Gesicht. „Keine Chance, du bist fest.“ Schnell schloss sie Sylvias Beine eng zusammen, fixierte sie dann am Bett. „Und weglaufen geht auch nicht.“ Neckend strich Barbara Sylvia über die Nase. Sylvia formte ihren Mund zum Kuss. Ein langer inniger Kuss ließ die beiden eins werden. Barbara hielt die Gefesselte im Arm, umarmte sie in Lust und Liebe. Sie streichelte den zuckenden Leib, küsste die Brüste und den Mund. „Bitte machst du mich auf?“ „Nein süße, jetzt nicht. Aber nächstes Mal, versprochen.“ Für einen kleinen Moment war Sylvia enttäuscht aber dann nahm sie es so hin. Barbara wusste viel besser als sie was gut und richtig war. Sie seufzte und gab sich den Liebkosungen hin.

„Komm süße, wir müssen uns anziehen.“ Barbara küsste sanft Sylvias Mund. „Mag nicht, lass uns doch liegen bleiben.“ Sylvia murmelte dies in wohliger Mattigkeit. Sie wäre wirklich lieber liegen geblieben. „Aber bald kommen die Gäste und du willst doch nicht das Tim und Sternchen da unten dumm dastehen, oder?“ Sylvia schüttelte heftig den Kopf, nein das wollte sie bestimmt nicht. „Also raus aus den Federn und dann machen wir dich hübsch.“ Sie standen beide auf, Barbara ging zum Schrank. „Du, ich habe etwas für dich als Geschenk zum Einzug hier gekauft. Aber das sollst du erst sehen, wenn ich dich fertig angezogen habe.“ Sylvia nickte. Barbara legte ihr behutsam eine lederne Binde über die Augen.

 

Als erstes zog sie Sylvia weiße Strümpfe mit dezenter Stickerei an. Vorsichtig fädelte sie das zarte Gewebe unter den Ringen durch, dann strich sie die Stümpfe sorgsam glatt und grade. Als nächstes suchte sie weiße hochhackige Schuhe heraus, das schlichte weiß harmonierte perfekt mit den Strümpfen. Sie hatte für ihre Puppe einen kurzen weißen Petticoat gekauft, der nur knapp über Sylvias Po reichte. Sylvia tastete am Rand der Stofflagen, Barbara schlug ihr leicht auf die Hand. „Pfötchen weg süße, du wirst es ja gleich sehen. Sylvia zuckte zurück und murmelte eine Entschuldigung. Barbara ließ den Petticoat weiter an ihr herabgleiten. Sie sagte „den mach ich gleich richtig, erstmal was für die schlanke Linie.“ Sie schnürte Sylvia in das weiße Unterbrust Korsett mit den Halbschalen. Sylvias Brüste wurden dadurch gestützt und traten weiter hervor. Nun legte sie den Unterrock um das Korsett und zog ihn fest. Sie hatte ein weißes Kleid anfertigen lassen, das sie nun Sylvia überstreifte. Es war kurz, der Rocksaum war genau auf einer Linie mit dem Petticoat so das der weit geschnittene Rock auf den Lagen lag. Das Oberteil war vorne bis zum Hals geschlossen, raffinierter Weise bestand es ab den Brüsten aufwärts aus durchsichtigem Stoff. Um die Brustwarzen waren zwei Blüten aus Spitze gearbeitet, für die Nippel hatte es Löcher. Am Hals umrahmte zarte Spitze den runden Ausschnitt, er saß etwas tiefer als der Halsring. Das Kleid hatte lange Ärmel aus dem gleichen durchsichtigen Stoff, der auch den Oberkörper bedeckte. Auch an den Handgelenken war Spitze verarbeitet. Barbara komplettierte Sylvias Kleidung mit speziellen Fesselhandschuhen. Sie waren im inneren aus Leder, die Außenseite war weißer Stoff, der mit Spitze besetzt war. Sylvias Haare wurden von Barbara hochgesteckt, dann legte sie ihr einen dünnen weißen Schleier auf. Der Schleier war am Hinterkopf gerafft, die Front einlagig. „Moment noch, gleich fertig. Mach bitte mal deinen Mund auf.“ Sylvia öffnete willig den Mund. Barbara setzte einen weißen Knebel ein. „So, jetzt darfst du dich bestaunen.“ Sie löste die Augenbinde, Sylvia stand vor dem Spiegel. Sie drehte sich und besah sich. Der Knebel war klein so dass sie sich undeutlich artikulieren konnte. „Af iff fübbss“ Sylvia ging einen Schritt auf Barbara zu und umarmte sie. „Es freut mich das du es hübsch findest süße. Nachher leine ich dich an, aber jetzt setze ich dich erstmal hin.“ Sie führte Sylvia zum Bett, schlug die Röcke hinten hoch und drückte Sylvia nach unten.

 

Für sich wählte Barbara ein weißes Halbkorsett, dazu einen langen weiten Petticoat, dunkelgrüne Strümpfe und einen dunkelgrünen Rock, der mit dezenten Goldstreifen durchwirkt war. Dazu eine weiße Rüschenbluse. Sie sah in sehr elegant aus. Bevor sie zum Rock passende Handschuhe anzog kämmte sie ihr Haar und steckte es auf. Zwei Ohrhänger mit Smaragden komplettierten ihre Garderobe. „So meine kleine, dann gehen wir mal runter. Ach ja: du weißt das brave Mädchen immer knicksen und lieb „bitte“ und „danke“ sagen. Lass uns das noch schnell üben.“ Sie sah Sylvia an und fragte: „Willst du mit runterkommen?“ Sylvia knickst und sagte „Fa idde“. Barbara lächelte sie an. „So ist brav, dann komm.“

 

Sie gingen hinunter. Tim hatte sich und Sternchen auch schon umgezogen. Er trug eine schwarze Lederhose und ein weißes Hemd. Sternchen war in einem langen schwarzen ledernen Humpelrock der ihre Beine eng zusammen hielt. Bis auf den Rock und sehr hohe schwarze Schuhe war sie nackt. An ihren Brüsten hingen kleine Glocken an kurzen Ketten, die bei jeder Bewegung klingelten. Tim hatte ihr die Hände mit einem schwarzen aus weichem Leder gefertigten Monohandschuh auf den Rücken gefesselt. Der Monohandschuh wurde vorne mit über Kreuz laufenden Lederriemen gehalten. Er zog Sternchens Schultern nach hinten so dass sie ihre Brüste vorstreckte. Sie war ebenfalls geknebelt, allerdings war ihr Knebel größer als Sylvias und ließ sie völlig verstummen. „Ihr seht toll aus“, Tim nickte anerkennend. Dann sah er sich Sylvia an und meinte „wie eine Barbie-Braut, wirklich süß.“ „Danke sehr, ich finde meine Puppe auch sehr süß.“ Lächelnd fügte Barbara „deine aber auch“ hinzu. Sternchen schnaubte in ihren Knebel. Barbara strich ihr übers Haar und meinte, „na komm, nicht böse werden. Du bist wirklich süß.“ Sternchen rollte mit den Augen. Barbara lachte. „Ich geh noch schnell in die Küche und mache den Rest fertig.“ Tim stellte Teller und Gläser bereit während sie die letzten Handgriffe in der Küche tat.

 

Die Einweihungsfeier

 

Maja kam als erste. Sie trug ein bodenlanges weißes Kleid. Der Rock war im vorderen und hinteren Teil geschlitzt, dazu weiße Pumps mit Bleistiftabsätzen. Ihre Hände wurden von einer dünnen Silberkette zusammengehalten. Statt der Spange hatte sie einen silbernen Ringknebel im Mund. Sie wusste das dieser Knebel ihre roten vollen Lippen hervorragend betonte. Sie trat ein, knickste tief vor Tim und reichte ihm einen Blumenstrauß. „Ferfich illommenn adrr iim“ Tim dankte ihr und legte die Blumen beiseite. „Du siehst wunderschön aus Maja, zum Essen und Trinken nehme ich dir nachher den Knebel ab, versprochen.“ Sie nickte dankbar und begrüßte die drei Frauen mit einer Umarmung. Als nächstes kam Reiner, er trug ebenso wie Tim eine schwarze Lederhose und ein weißes Hemd. Seine drei Frauen waren in sehr knappen roten Kleidern, die ihnen nur halb über den Po gingen und die Brüste vollständig frei ließen. Sie trugen schwere Ketten an den Füßen, ihre Hände waren auf dem Rücken zusammengeschlossen. Von diesem Schloss lief eine Kette zur Fußkette. Die Kette war so kurz das sie nur mit leicht eingeknickten Knien gehen konnten. Reiner begrüßte Tim und dankte ihm für die Einladung. Er hatte als Gastgeschenk eine Miniatur eines Jaguars E für Tim. Tim freute sich sehr und dankte ihm herzlich. Die drei Frauen knicksten vor ihm und bedankten sich ebenfalls für die Einladung.

 

Tim hatte auch die beiden Männer, die die Renovierung des Hauses leiteten und Elke eingeladen. Sie kamen zu dritt. Elke trug ein hochgeschlossenes rapsgelbes Kleid, das mit roten Punkten verziert war. Rocksaum, Kragen und die Ärmelmanschetten waren mit roten Einfassungen umrandet. Auf Vorder- und Rückseite war ihre Personalnummer in Rot eingestickt. Sie war in Begleitung einer attraktiven Brünetten, die ein gleiches Kleid in lindgrün trug. Die Hände der beiden Frauen waren mit kurzen Ketten gefesselt, Ketten an Halsring, Händen und Füßen hielten sie dicht beieinander. Sie knicksten vor Tim und dankten ihm für die Einladung. Er freute sich das sie gekommen waren. „Herzlich Willkommen. Sag mal Elke, warum hast du mir nicht gesagt, dass du liiert bist? Sicher hättet ihr auch zu zweit beim Außeneinsatz sein können. Das hast du übrigens perfekt gemacht.“ Elke freute sich über das Lob. Sie sah Tim an und sagte dann: „Vielen Dank aber ich wollte nicht das sie denken ich will die Aufgabe nicht übernehmen Master Tim.“ „OK, wie auch immer, ich hoffe ihr amüsiert euch heute.“ Die beiden Frauen dankten ihm und knicksten erneut.

 

Die beiden Männer trugen bodenlange schwarze Röcke und weiße Blusen. Auch ihre Hände waren zusammengekettet. Sie verbeugten sich vor Tim und bedankten sich ebenfalls dafür, dass er sie eingeladen hatte. Der eine sagte: „Master Tim, wir waren uns nicht sicher ob wir unsere Partner mitbringen durften. Wenn sie gestatten holen wir sie.“ Tim erlaubte es sehr gerne. „Dann macht das, wir sind ja nicht in Eile.“ Sie kamen nach einigen Minuten wieder. Zwischen den beiden gingen zwei junge Frauen. Auch sie trugen weiße Blusen und schwarze Röcke, allerdings waren die Blusen mit Rüschen verziert. Eine der beiden war geknebelt. Sie knickste tief vor Tim, er fragte warum sie keine Spange trug. Sie errötete und zeigte auf einen roten Punkt neben ihrem Namensschild. Tim verstand nicht was sie ihm sagen wollte. Er rief Maja. „Sag mal was bedeutet der rote Punkt?“ „Aaf fii feech far“ antwortete Maja so gut es ging. „Aha, für Frechheit gibt es also den Knebel?“ Maja nickte. Dann sagte sie „Ei unkd ei ohe“. Tim nickte erneut, ein Punkt bedeutete eine Woche. „Maja, das ist eine sehr gute Idee. Gefällt mir wirklich gut. Morgen oder so musst du mir das Strafsystem genauer erklären, heute wird nicht gearbeitet, sondern gefeiert.“

 

Als erstes zeigte Tim allen das Haus. Sie wussten wie es vorher aussah und waren beeindruckt. Alles erstrahlte in neuem Glanz, die frisch gestrichenen Räume wirkten viel heller und freundlicher. Besonders fiel ihnen auf das alles mit Liebe zum Detail gemacht wurde. Die große Spiegelwand in Barbaras und Sylvias Schlafzimmer war eine absolute Attraktion. Tim bat Barbara zu demonstrieren wie sich die Türen öffnen ließen, sie tat es sehr gerne. Als sie die Türen wieder schließen sollte flüsterte sie Sylvia „mach du das“ zu. Sylvia probierte es, konnte aber mit den Fesselhandschuhen die Knöpfe nicht einzeln drücken. Sie knickste und bat Barbara „itte maf du, if tann nift“. Barbara strich ihr zärtlich über den Arm. „Schon gut süße, ich mach das schon. Du, ich finde das so niedlich, wenn du so wie ein kleines Mädchen sprichst. Schade das du das nicht immer tust.“ Ein Mann, der eine Sklavin an der Leine hatte, sagte hinter ihr: „Das lässt sich machen.“ Barbara drehte sich um, knickste und fragte: „Wie meinen sie das Master?“ „Oh entschuldige, ich habe mich wohl vorhin nicht richtig vorgestellt. Ich bin Harald, der Arzt hier. Das ist Evelyn, meine Sklavin und Sprechstundenhilfe.“ Er nickte ihr freundlich zu, Evelyn machte einen Knicks. Barbara und Sylvia hatten Evelyn bereits bestaunt, sie sah hinreißend aus. Sie trug ein Kleid mit einem weiten Reifrock ähnlich den Kleidern die man aus „vom Winde verweht“ kennt. Im oberen Drittel des Rockteils war durchsichtiger Stoff verarbeitet worden so dass ihr goldener Keuschheitsgürtel sichtbar war. Der untere Teil des Rocks war aus dunkelblauem schlichtem Stoff. Zu dem Rock trug sie eine weite Bluse aus halbdurchsichtigem blauem Stoff. Durch die Bluse schimmerten goldene Ringe an den Nippeln, die mit einer goldenen Kette verbunden waren. Die Handfessel, die sie trug, war ebenso vergoldet wie der breite Halsring. Sie hielt die Hände vorne gefaltet. „Evelyn, sag mal guten Tag.“ „Duden Dag, if freue mif euf tennen fu ernen.“ Evelyn lächelte Barbara und Sylvia an. „So, nun mach mal den Mund auf.“ Harald sagte dann zu Barbara: „Sieh mal, ich habe Evelyns Zunge etwas befestigt. Sie kann immer noch normal essen und trinken aber nicht mehr klar sprechen.“ Barbara sah interessiert auf Haralds Werk, Sylvia stand skeptisch daneben. „itte, daf fillft du do nift maffen“ flüsterte sie Barbara zu. Barbara gab ihr einen leichten Klaps auf den Po. „Erstmal hast du zu knicksen meine kleine und zweitens hilft es dir gar nicht zu maulen.“ Sylvia knickste schnell und murmelte „entfullidund“. Barbara nahm sie in den Arm und meinte: „Komm süße, nun sei mal nicht so ängstlich.“ Sie folgten Tim und den anderen. Der Rundgang war bald beendet.

Als alle wieder im Wohnzimmer waren eröffnete Tim offiziell das Buffet. Für Reiner, Harald und ihn wurde an einem Tisch gedeckt, für die Leibeigenen gab es im Raum verteilte Sitzkissen und Matratzen. Die Bedienung der drei Master übernahm Evelyn, sie kniete neben Reiner. Sylvia und Barbara knieten auf einer Matratze, Sylvia wurde von Barbara gefüttert. Zum Essen hatte Barbara den Knebel entfernt, Sylvia aß mit Appetit. Tim rief sie an den Tisch. Sie kam so schnell es ging zu ihm, knickste und blieb stehen. „Du, wir reden hier grade über deinen tollen Gürtel. Zeig ihn doch mal.“ Sylvia knickste erneut und versuchte mit den Fesselhandschuhen ihre Röcke zu heben. „Evelyn, bitte sei Sylvia behilflich“, Reiner stupste sie mit diesen Worten an. Sie stellte sich hinter Sylvia und hob den Petticoat und das Kleid an. Die Männer konnten nun den Gürtel bewundern, Sylvia war es peinlich so entblößt vor ihnen zu stehen. Sie wurde rot, traute sich aber nicht etwas zu sagen. Tim sagte endlich „ist gut, geh wieder zu Barbara.“ Sie knickste und ging schnell zurück. Barbara ordnete ihre Kleidung und nahm sie dann in den Arm. „Süße, du warst eben sehr tapfer und ich bin sehr stolz auf dich.“ Sie gab Sylvia einen langen Kuss. „Ohne den Schleier wäre ich glaube ich weggelaufen aber so ging es.“ Barbara nickte. Ihr war klar, dass auf der Anlage jeder Master und jede Mistress das Recht hatte jede Sklavin zu begutachten. „Das wird nicht einfach für sie“ dachte Barbara bei sich. Sie gab Sylvia noch etwas zu essen und zu trinken. Als sie beide satt waren legte sie ihr den Knebel wieder an. „Muf daf fein?“ Sylvia sah Barbara bettelnd an. „Ja das muss sein. Aber wenn du willst führe ich dich ein bisschen herum. Dann können wir mit den anderen reden.“ Sylvia nickte.

 

Sie gingen zu Elke und ihrer Begleitung. Höflich fragte Barbara ob sie sich zu ihnen setzen dürfen. Elke freute sich darüber, sie rückte mit ihrer Freundin weiter nach hinten. Barbara kniete sich vor sie, auf ihr Zeichen nahm Sylvia an ihrer Seite Platz. „Wir haben uns ja noch gar nicht richtig bekannt gemacht. Ich bin Barbara aber das wisst ihr ja schon. Meine süße sagt euch bestimmt gerne selbst guten Tag.“ Sylvia stellte sich so gut es ging vor. Elke und Britta nannten nun ebenfalls ihre Namen. Sie sagten auch dass sie der Anlage gehören, also letztendlich Tim. „Naja, er hat ja ziemlich viel geerbt“, Barbara lächelte bei diesen Worten. „Ja hat er, ich glaube auch dass er ein guter Master ist.“ Elke sah scheu zu Tim. „Ist er bestimmt, wir kennen ihn ja ein bisschen näher. OK, was er sagt soll auch gemacht werden aber er ist fair und meistens ziemlich entspannt.“ Sylvia nickte zu Barbaras Worten. „Was macht ihr hier, also ich meine ihr arbeitet doch für die Anlage, oder?“ „Ja tun wir. Britta ist bei den Wachen, das heißt sie hat Tordienst und Patrouille, ich bin ja im Moment in der Verwaltung. Aber vielleicht darf ich da weg und auch in den Wachdienst. Meinst du ich sollte da mal mit Master Tim reden?“ „Bestimmt, er ist einer mit dem man reden kann.“ Dann sah Elke zu Sylvia und meinte: „Du siehst wirklich süß aus, wie eine lebende Puppe.“ Sylvia nickte, dann sah sie Barbara an und sagte: „If bin fa auf eine Bubbe.“ Elke musste unwillkürlich lächeln, diese kindliche Sprache passte perfekt zu Sylvias Erscheinung. „Master Tim erlaubt dir sie“, dabei deutete Elke auf Sylvia, „als dein Eigentum zu haben?“ „Ja tut er und Sylvia ist meine, sie gehört mir. Aber nicht, weil ich sie gekauft habe oder sowas sondern weil sie mich liebhat und sich mir geschenkt hat.“ Barbara hob Sylvias Schleier und küsste sie sanft auf die Wange. „Ich liebe sie und ich will alles tun damit es ihr immer gut geht.“ Britta seufzte gerührt. „Man sieht, dass ihr euch sehr liebhabt, ist schön das zu erleben.“ Ungeschickt versuchte sie Elke zu küssen, die engen Ketten waren für beide sehr hinderlich. Es gelang Britta, ein langer Kuss war der Lohn für ihre Mühe. Sie plauderten noch ein Weilchen, dann gingen Sylvia und Barbara weiter.

Während die Sklavinnen und Sklaven entspannt miteinander redeten nutzten die drei Master die gute Gelegenheit, um ein paar Dinge zu klären. Tim vereinbarte, dass seine drei Frauen am nächsten Morgen gründlich untersucht werden sollten, Harald bat ihn um 10 in der Praxis zu sein. Reiner freute sich darauf den Heidehof bald übernehmen zu können. „Nur, was wird, wenn für das Restaurant und die Kioske hier kein Ersatz gefunden ist?“ Er sah Tim fragend an. „Gute Frage, für eine gewisse Zeit könnten Sternchen und ich das mit übernehmen.“ „Danke, dann seh ich nämlich zu dass ich so schnell es geht hier weg komme.“ Tim nickte, er konnte verstehen das Reiner neues anfangen wollte. Es ging ihm ja genauso. Nun, da er hier war, fühlte er sich besser. Er sah das Maja aufstand und winkte sie zu sich. Nachdem sie geknickst hatte zeigte er auf ein Sitzkissen dicht vor ihm. Sie kniete sich nieder und sah ihn erwartungsvoll an. „Keine Angst, ich will nicht anfangen zu arbeiten. Ich habe bloß ein paar Fragen. Du kannst sie mit ja oder nein beantworten.“ Maja nickte. „Erste Frage: Haben wir hier Leibeigene, die schon mal ein Restaurant geleitet haben?“ Maja überlegte kurz, dann zuckte sie die Achseln. „If muf daf naffeen adrrr iim.“ „OK, das können wir morgen im Büro klären“. Maja nickte. Dann fragte Tim ob sie ihm bis morgen Mittag eine detaillierte Aufstellung aller Leibeigenen mit deren Fähigkeiten geben kann. Maja nickte. „Ich brauch auch noch eine Liste welche Strafen wofür verhängt werden, kriegst du das bis dahin auch noch hin?“ Maja nickte erneut. Tim sah sie hocherfreut an. „Maja, du bist spitze.“ Sie senkte den Kopf, als sie etwas sagen wollte legte Tim einen Finger auf ihren offenen Mund. „Ist gut, Kommentar nicht nötig. Du sag mal, warum bist du eigentlich alleine hier? Ich meine Dein Master lebt doch auch hier oder hab ich da was verpasst?“ Maja zeigte auf ihren Knebel und sah Tim bittend an. Tim nahm ihn ihr ab. „Danke sehr Master Tim. Mein Besitzer ist auf Geschäftsreise. Ich bin ja ohnehin der Anlage überstellt, also für mich kein großer Unterschied. Er kommt übermorgen zurück.“ „Freust du dich darauf?“ Majas Augen leuchteten. „Ja Master Tim, mehr als ich sagen kann.“ Leise fügte sie hinzu „ich bin so schrecklich einsam ohne ihn.“ Tim strich ihr sanft übers Haar. „Maja, er wird dann ja bald hier sein und wenn dir gar zu einsam ist: Du weißt du bist hier bei mir immer willkommen.“ Sie dankte ihm und ging wieder zu den anderen.

 

Nach und nach verabschiedeten sich die Gäste. Als alle gegangen waren nahm Tim Sternchen den Monohandschuh ab. Sylvia streckte Barbara ihre Fäustlinge entgegen. „Nein süße, du räumst die Kissen weg, das geht auch so.“ Sylvia knickste und fing an die Kissen zur Seite zu räumen. Barbara half Sternchen die Reste des Buffets wegzupacken, Tim sammelte die benutzten Teller und Gläser ein. Sie waren schnell fertig. „War doch nett, oder?“ Tim sah die drei fragend an. „Ja, es war wirklich ein schöner Abend.“ Barbara lächelte ihm zu. Sylvia und Sternchen nickten. „OK, morgen ist dann Termin beim Arzt. Ich denke wir machen Schluss für heute. Also schlaft schön. Noch was: Hier kette ich euch nicht an, nur die Gittertür oben ist dann zu. Am einfachsten ist ihr zieht die zu, ich mache sie morgen früh wieder auf.“ Barbara nickte. „Ja das machen wir. Jetzt sag noch lieb gute Nacht süße und dann gehen wir nach oben.“ Sylvia umarmte Tim und dann Sternchen. Barbara führte sie die Treppe hinauf und schloss die Gittertür. Sie waren nun in ihren Räumen eingesperrt.

 

Wie gewohnt zog Barbara Sylvia aus, dann entkleidete sie sich ebenfalls. Gemeinsam gingen sie ins Bad, dann legten sie sich ins Bett. Sylvia kuschelte sich an Barbara, streichelte sie sanft und küsste sie zärtlich. Dann fragte sie schüchtern: „Du, also wenn du das machen willst das ich nicht mehr richtig sprechen kann dann mach das.“ Barbara drückte sie an sich, hielt sie in ihrem Arm. Nach einiger Zeit sagte sie: „Süße, wir lassen das. Du kriegst eine Spange genau wie wir alle und gut ist. Ich will dich nicht quälen.“ Sie machte eine Pause und fügte leicht bedauernd hinzu: „Aber ich finde das so süß, wenn du lispelst.“ Sylvia sah sie an, lächelte und meinte dann: „Na gut, aber nur lispeln, versprochen.“ Sprachlos drückte Barbara sie an sich. Bei sich dachte sie „sie würde alles tun was ich sage“. Nach diesem Gedanken mahnte sie sich zur Vorsicht. Macht kann eine Droge sein, kann fatal für alle werden. Zu Sylvia sagte sie: „Ich habe dich sehr lieb.“ „Ich dich auch.“ Sylvia gab ihr einen Kuss. Sie sagte dann ihren Eltern gute Nacht, rückte ihren Teddy näher zu sich und schlief bald ein. Barbara lag noch einige Zeit wach, sie dachte über Macht nach. Irgendwann schlief auch sie.

 

Beim Arzt

 

Sie standen zeitig auf, hörten dass Tim die Gittertür aufschloss und wünschten ihm einen Guten Morgen. Er erwiderte den Gruß, dann sagte er: „Zieht euch nur ein Kleid über, ihr werdet sowieso bei Harald nackt sein.“ Barbara nickte. Sie nahm für Sylvia ein wadenlanges Kleid mit Blumenmuster heraus, für sich ein schlichtes hellbraunes. Sternchen hatte den Frühstückstisch gedeckt. Sie frühstückten ausgiebig. Nachdem alles weggeräumt war sagte Tim: „Ich werde euch zusammenketten, stellt euch bitte nebeneinander.“ Sie stellten sich auf, Sylvia links, Barbara in der Mitte und Sternchen rechts. Als erstes schloss er ihre Handringe hinten zusammen, dann nahm er zwei kurze Ketten und befestigte sie links und rechts an Barbaras Handringen. Die losen Enden schloss er bei Sylvia und Sternchen fest. Nun wurde eine Kette an ihren Halsringen festgeschlossen. Er leinte Barbara an. „So, dann kommt mal mit.“ Die Ketten klirrten vernehmlich bei jedem Schritt. Sie begegneten zwei weiblichen Wachen, die auf Streifengang waren. Als sie Tim sahen knicksten beide Wachen und warteten im Knicks bis er vorbei gegangen war. Er wünschte ihnen einen guten Morgen, sie erwiderten „Guten Morgen Master Tim.“

 

Evelyn stand hinter dem Empfangstresen. Als Tim und die Frauen herein kamen trat sie hinter dem Tresen hervor und knickste tief vor Tim. Hätten sie nicht gewusst das es Evelyn ist hätten die vier sie gewiss nicht erkannt. Sie war in eine bodenlange weiße Burqa gekleidet. Vor ihren Augen hatte die Burqa ein Sichtfeld aus engmaschigem weißem Gewebe. Unter dieser Burqa trug sie eine weiße Kopfmaske, die nur die Augen freiließ, ein langes weißes Kleid und ebenso weiße Schuhen. An ihren Armen sah man weiße lange Latexhandschuhe, wenn sie die Arme durch seitliche Schlitze der Burqa steckte. Etwas gedämpft klingend wünschte sie den vieren einen Guten Morgen. Dann sagte sie: „Master Tim, es soll ein Check gemacht werden und die Sklavinnen Barbara und Sylvia sollen gekennzeichnet werden. Ist das richtig oder haben sie weitere Anweisungen?“ „Ja das ist richtig. Das heißt wenn Harald noch Zeit hat kann er bei Sternchen die Nummer auffrischen.“ „Ja Master Tim, ich werde es vermerken. Sie können ihre Sklavinnen in etwa zwei Stunden abholen.“ „OK, dann bis nachher. Tim befreite die drei von Schlössern und Ketten, er nahm ihnen auch die Fußkette ab. Dann ging er hinaus.

 

„Dann kommt mal mit, ich mache euch ein bisschen zurecht.“ Evelyn führte die drei Frauen in einen Behandlungsraum. Sie zeigte auf drei Gestelle, die auf Platten standen. Jedes Gestell hatte eine Stange im hinteren Teil von der einstellbare Stangen zu beiden Seiten abgingen. Barbara stellte sich als erstes auf eine Plattformen. Evelyn zog ihre Beine weit auseinander, dann fixierte sie die Fußringe an den unteren Querstangen. Sie hob nun Barbaras Kinn an bis sie ganz grade stand und befestige den Halsring mit einer kurzen Kette direkt an der Stange. Mit einer kürzeren Querstange und zwei zusätzlichen Stangen, die sie links und rechts fest neben dem Kopf anbrachte, verhinderte sie das Barbara den Kopf drehen konnte. Als letztes legte sie eine dünne Stange über die Stirn, der Kopf war nun starr fixiert. Sie forderte Barbara auf die Arme weit auszustrecken. Die Ringe an den Handgelenken wurden an einer stabile. Querstange befestigt. Als letztes legte sie eine Kette um Barbaras Taille. Sie verfuhr genauso mit Sylvia und Barbara. Als Harald herein kam standen die drei bewegungslos auf den Plattformen.

 

„Guten Morgen, Evelyn hat euch ja schon fest gemacht. Dann können wir gleich anfangen.“ Er maß Puls und Blutdruck, kontrollierte Ohren und Augen sowie den Intimbereich. Danach tastete er den Körper ab und befühlte die Gelenke. „Soweit alles ok“, habt ihr irgendwelche Beschwerden?“ Alle drei verneinten. „Das freut mich. Wenn etwas ist sagt bitte Tim sofort Bescheid, lieber einmal zu oft als zu spät.“ „Das wird jetzt ein bisschen pieken, ich nehme euch Blut ab.“ Sylvia wimmerte ein bisschen, Harald winkte Evelyn heran und zeigte auf sie. Evelyn nahm Sylvia in den Arm und tröstete sie. „So, jetzt mal Mund weit auf. Ich brauche einen Zahnabdruck. Das schmeckt zwar eklig aber es geht nicht anders.“ Sie bekamen eine Art Gummi, das auf einen Metalsockel aufgetragen war in den Mund gesteckt. „Schön zulassen, sonst sitzen die Spangen nicht richtig.“ Er drückte Sternchens Mund von unten zu, Evelyn tat dies bei Sylvia und Barbara. Nach ein paar Minuten nahm er die Abdrücke heraus. „Sehr gut, die können wir nehmen. Wegen dem Blut sage ich Tim dann Bescheid, aber ihr macht einen kerngesunden Eindruck. Da wird schon nichts sein. So, dann wollen wir mal weiter. Evelyn hast du die Nummern notiert?“ Sie gab ihm einen Zettel. „Sei so lieb und tröste Sylvia während ich sie tätowiere.“ Evelyn stellte sich links von Sylvia auf und legte einen Arm um sie. Harald begann damit die 6stellige Nummer in Sylvias rechten Oberarm zu zeichnen. Sylvia begann zu weinen, Evelyn murmelte beruhigende Worte und umarmte sie. Barbara sah besorgt zu Sylvia. Sie wäre gerne an Evelyns Stelle gewesen aber sie stand unbeweglich auf der Platte. Der Arm war fertig, nun begann Harald mit dem rechten Oberschenkel. Als er sein Werk vollendet hatte nahm er Sylvia ebenfalls in den Arm, strich ihr die Tränen von der Wange und sagte „ist nun vorbei, das wird noch einen Tag oder so ein bisschen brennen aber dann tut es nicht mehr weh.“ Sylvia schniefte und war nicht wirklich überzeugt. Nun bekam Barbara ihre Nummer, dann frischte er Sternchens Kennzeichnung auf. „Evelyn wird jetzt die Stellen säubern und Salbe auftragen. Dann wird es bestimmt schon angenehmer werden. Wichtig ist das ihr da jetzt nicht kratzt.“ Sie bestätigten alle drei. „OK, ihr bleibt so, ich bin gleich wieder da. Barbara, willst du das immer noch was wir gestern besprochen haben?“ „Nein Master Harald, ich will Sylvia nicht noch mehr weh tun lassen.“ „Ja das verstehe ich sehr gut. Außerdem kann ich auch die Spange etwas modifizieren. Das tut nicht weh und so ein klein bisschen lispeln wird sie dann auch.“ Barbara überlegte einen Augenblick, dann nickte sie. „Wenn euch das nicht mehr gefällt ist es auch einfach zu ändern.“ Er ging zu Sylvia, lächelte sie an und meinte dann: „Du, für dich baue ich jetzt eine besonders tolle Spange.“ Sie lächelte zurück und sagte „vielen Dank Master Harald.“ Während Harald die Spangen fertig stellte blieben die Frauen auf den Plattformen angekettet. Auch Evelyn verließ den Raum. „Wenn was ist ruft ihr einfach, ich habe vorne einen Lautsprecher.“

 

Eine Dienstbesprechung

 

Tim ging nachdem er die Frauen in der Praxis abgegeben hatte direkt zu Maja. Am Empfang des Verwaltungsgebäudes kniete eine junge Frau. Sie begrüßte Tim freundlich, er sagte ihr, dass er zu Maja wollte. Er sah, dass der Stuhl hinter dem Empfangstresen durch ein Kniekissen ersetzt war. Das Kissen lag auf einem Sockel. Die Frau nickte und telefonierte kurz. „Master Tim, Maja erwartet sie in ihrem Büro. Darf ich sonst noch etwas für sie tun?“ „Nein danke, ich weiß ja wo das Büro ist. Dann noch frohes Schaffen.“ Sie bedankte sich, Tim ging in den ersten Stock.

Maja kniete an ihrem Schreibtisch. Tim bemerkte, dass die Beine des Schreibtischs verkürzt waren so dass er die richtige Höhe hatte. Maja wollte aufstehen als er hereinkam. „Bleib sitzen und hallo erstmal.“ Er nahm sie kurz in den Arm und griff sich einen in der Ecke stehenden Stuhl. „Maja, mach dir bitte gleich eine Notiz. Ich will das die Sockel an den Arbeitsplätzen verschwinden. Wir legen einfach die Arbeitsplätze tiefer für euch. Sieht besser aus.“ Maja nickte und notierte es sich. „Dann müssen wir aber immer nach oben sehen, wenn wir mit jemandem reden.“ „Eben drum, aber nur wenn ihr mit Freien redet. Leibeigene sollen sich hinknien.“ Maja notierte auch dies. Bei sich dachte sie „Tim ist jetzt wirklich angekommen, da bin ich mal gespannt was er noch alles einführt.“ „Noch was: Wir haben ja jetzt die Unisex Kleidung für euch. Steh doch mal auf, du hast da neulich so eine super Begrüßung gezeigt.“ Maja überlegte kurz, dann stand sie auf und knickste tief, beim Knicks beugte sie den Rücken und berührte mit einem Knie leicht den Boden. „Das nennt man Hofknicks“ sagte sie dabei. „Aha, wieder was gelernt. Den wirst du mit allen üben.“ Maja nickte und sagte dann: „Master Tim, darf ich ganz offen sprechen?“ Er bat sie immer offen zu ihm zu reden und fragte was sie auf dem Herzen hat. „Sie packen viele Sachen an, vieles gleichzeitig. Bitte verzetteln sie sich nicht und lassen sie bitte auch allen hier die Zeit nach und nach mit den Änderungen klar zu kommen. Die Männer zum Beispiel haben immer noch Probleme mit den Röcken. Es hat da auch einige Verstöße gegeben, die ich ahnden musste.“ Tim schwieg einen Augenblick. „Danke für deine Offenheit und auch für die Warnung. Ich will ja auch nicht alles anders haben aber so ein paar Sachen schon. Da werden sich alle dran gewöhnen und es ist ja nicht nur dass ich hier etwas schlechter für euch mache.“ Maja bestätigte dies. Dann sagte sie: „Ich habe die von ihnen gewünschten Listen fertig Master Tim. Einmal habe ich sie ausgedruckt, sie sind auch bei ihnen im Mail. Möchten sie die Listen jetzt durchgehen?“

Tim wollte dies sehr gerne. Maja kniete sich wieder an ihren Arbeitsplatz. Sie reichte Tim einige Blätter Papier. „Hier sind die Auflistungen der Qualifikationen und Fähigkeiten. Links finden sie die Personalnummer, dann den Namen. Daneben stehen die Befähigungen. Tim sah die Liste durch. Sie war gut und übersichtlich gestaltet. Er griff sich einen Stift und unterstrich einige Zeilen. „Danke sehr, das ist wirklich gelungen. Du, wir haben ja ein paar echte Experten hier. Einiges davon werden wir gebrauchen, spätestens im Frühjahr.“ Maja sah ihn fragend an. „OK, ist aber noch vertraulich. Ich will hier ausbauen und die Anlage auch für Gäste öffnen. Also keine normalen Touris aber für Tagesgäste und auch spezielle Urlauber. Mehr dann, wenn ich das ausgearbeitet habe.“ Er zeigte auf drei Namen: „Die drei will ich heute Nachmittag bei mir haben, sorgst du bitte dafür?“ Maja notierte es sich. Tim legte die Liste zur Seite. „So, nun erklär mir mal das mit den Strafen und den Symbolen. Ich muss ja wissen was hier abläuft.“ Er lächelte herunter zu Maja, sie wies ihn auf ein Blatt hin, dass sie für ihn erstellt hatte. Es war eine Tabelle.

 

„Es gibt für verschiedene Vergehen verschiedene Strafen. Je nach Schwere und Art von einer Woche bis zu drei Wochen. Alles was mit schlechtem Benehmen zu tun hat ist mit einem roten Punkt gekennzeichnet. Dazu gehören freche Antworten ebenso wie falsches Grüßen. Auch ein unangemessener Ton im Allgemeinen.“ Tim nickte. „Dann kommen wir zu den blauen Punkten. Sie betreffen die Kleiderordnung. Das erklärt sich eigentlich von selbst. Wer falsch angezogen ist oder sich weigert vorgeschriebene Kleidung zu tragen bekommt eine Strafe. Als drittes noch die grünen Punkte. Sie betreffen alles was mit Arbeit zu tun hat. Für unpünktlich sein, schlecht arbeiten und auch für ungenehmigtes Verlassen des Arbeitsplatzes gibt es diese Punkte.“ Tim nickte erneut. „So weit klar, dann sag mal was und wie die Strafen sind.“ „Roter Punkt bedeutet Knebel, das haben sie ja schon gesehen, Master Tim. Ein blauer Punkt bewirkt, dass der oder die Leibeigene Privilegien gestrichen bekommt. Wir haben da mehr Probleme mit den Männern, zwei von ihnen haben im Moment Zellenarrest außerhalb der Dienstzeit. Für die letzte Gruppe habe ich ehrlich gesagt bis jetzt noch keine Strafe verhängt, es gab keinen Anlass.“ „OK, das ist ab sofort auch nicht mehr dein Job Maja. Du meldest mir die Verstöße, die Strafen übernehme ich. Sonst kommst du zwischen Baum und Borke. Du musst mit den Leuten weiter zusammenarbeiten, ich nicht.“ Maja sah dies ein und bedankte sich. „Ja, mir fällt es auch schwer so hart zu sein.“ Dann meinte sie lakonisch: „Dafür gibt es ja euch, Master und Mistress können das besser.“ Tim bestätigte dies, es war Teil des Führens, Teil des Besitzens, auch zu strafen. Mit Maß und nach bestem Wissen aber es musste manchmal sein. „Hör mal, wie lange sind die beiden Männer noch im Arrest?“ „Beide noch zwei Wochen Master Tim.“ „OK“, Tim wusste das es Probleme mit den Männern geben würde, ihm war klar, dass er sich darum kümmern musste.

Maja sagte: „Haben sie noch einen Moment Zeit, Master Tim?“ „Für dich immer Maja, was ist denn?“ „Es wird ja jetzt Herbst, wir müssen über Kleidung für die kalten Tage reden. Ohne ihnen vorgreifen zu wollen habe ich mir ein paar Gedanken gemacht.“ „Sehr gut, dann lass mal hören.“ Tim beugte sich interessiert vor. „Wenn sie wollen zeige ich ihnen ein paar Sachen Master Tim.“ Er ging um den Schreibtisch und stellte den Stuhl neben sie. „Mir scheint, dass sie keine Hosen oder Overalls wollen, ist das richtig?“ Tim bejahte das. „Dann wären hier zum Beispiel Unterkleider und auch dicke Strümpfe. Wir bräuchten dann noch etwas das über den Uniformen getragen werden kann. Hier sehen sie Capes.“ Tim sah die Bilder, sie gefielen ihm sehr gut. „Ja sehr gut, da hast du wirklich eine klasse Idee. Mit den Strümpfen bin ich auch einverstanden. Unterkleider sind auch ok, ihr könnt Röcke“, er betonte das Wort stark, „anziehen so viel ihr wollt.“ „Vielleicht erlauben sie noch Pullover?“ „Nein, Blusen und Kleider sind genehmigt, Pullover nicht.“ Maja machte eine Pause und markierte die Capes und die Unterkleider. „Darf ich fragen wie wir mit den Arbeitern verfahren sollen. Sie können ja schlecht im Winter im Kleid Schnee schippen.“ Tim sah das ein. Er fragte ob Maja eine Idee hat. „Ja aber ich weiß nicht ob sie ihnen gefällt. Die Arbeiter sind ja sehr lange draußen. Wenn sie einverstanden sind werde ich Skiunterwäsche für sie besorgen.“ Tim zögerte einen Moment, dann nickte er. „OK, da beuge ich mich der Vernunft. Die kriegen die warme Unterwäsche, dazu besorgen wir Capes in orange.“ Maja notierte sich Tims Wunsch. „War sonst noch etwas?“ Tim sah sie fragend an. „Nein Master Tim, vielen Dank für ihre Zeit.“ „War mir ein Vergnügen. Du, wenn du magst sehen wir uns heute Abend bei Reiner?“ Maja stand auf und knickste. „Sehr gerne Master Tim, vielen Dank. Ihnen noch einen schönen Tag.“ „Danke Maja, dir auch. Dann bis heute Abend. Sagen wir um sieben?“ Sie sagte das sie um sieben dort sein wird. Tim ging zur Praxis zurück.

 

Als er die Praxis betrat sah er Harald im Labor. Er ging hinein und setzte sich auf einen Hocker. Harald bearbeitete die Spangen. Er sah kurz auf und meinte: „Das dauert noch ein paar Minuten. Willst du so lange hier warten?“ Tim bejahte. Harald vertiefte sich wieder in die Arbeit. Er war mit den Spangen für Barbara und Sternchen fertig, an Sylvias Spange hatte er im vorderen Teil eine Art Wulst aus Plastik angesetzte. Diesen glättete er nun. Sorgfältig strich er eine Versiegelung auf, dann sah er die Spange nochmals genau an. Die drei Spangen legte er in einen Sterilisator. Wie eine Mikrowelle klingelte das Gerät, die Spangen konnten nun entnommen werden. Harald zog Handschuhe an, dann nahm er die Spangen vorsichtig heraus. Er zeigte sie Tim und sagte dann: „Sie werden über die Zähne gelegt und dann festgedrückt. Ist ein ganz einfaches Patent. Du erkennst welche oben und unten ist an den kleinen Markierungen hier.“ Er zeigte auf einen Stern und einen Punkt die hinten an den Spangen aufgebracht waren. Daneben waren Buchstaben. B für Barbara, St für Sternchen und SY für Sylvia. „So, dann komm mal mit. Die drei warten bestimmt schon ungeduldig.“ Harald ging ins Behandlungszimmer, Tim und Evelyn folgten ihm. „So ihr drei, dann macht mal den Mund auf.“ Sie taten es, Harald setzte die Spangen ein. Die Mundwinkel der drei Frauen wurden nun von mit Kunststoff ummantelten Haken nach hinten gehalten. Es tat ihnen nicht weh aber es fühlte sich fremd an. Barbara öffnete den Mund und versuchte zu sprechen. Undeutlich sagte sie: „Das fühlt sich seltsam an.“ Sternchen nickte, Sylvia sah Tim an und meinte: „Follen fir die fetzt immer haben?“ Harald lächelte, der Wulst tat sein Werk. Tim strich Sylvia über die Wange. „Ja süße, da werdet ihr nun immer mit rumlaufen.“ Sylvia seufzte sagte aber nichts mehr.

Harald wischte noch einmal vorsichtig mit einer desinfizierenden Lösung über die Tattoos, dann sprühte er etwas darauf. „So, da sollte jetzt bis morgen nichts draufkommen und bitte nicht kratzen. Tim, am besten ist du machst ihnen die Hände hinten fest. Ach ja, und auch keine Strümpfe. Es ist zwar keine richtige Verletzung aber trotzdem wollen wir vorsichtig sein.“ Tim nickte, er würde dafür sorgen, dass sich nichts entzündete. Evelyn löste die drei von den Gestellen, sie zogen sich wieder an. Danach legte Tim die Ketten an. Er verabschiedete sich von Harald und Evelyn, die drei Frauen knicksten und wurden von Tim hinausgeführt. Harald sagte ihnen noch, dass sie morgen zur Kontrolle kommen sollten.

„So, jetzt gehen wir erstmal nach Hause. Ich werde von da den Papierkram machen. Danach könnt ihr in den Läden bezahlen und auch euch auf dem Gelände bewegen. Die Nummer ist euer Ausweis.“ Er leinte Barbara an. Sylvia und Sternchen gingen rechts und links, Barbara in der Mitte. Als sie im Haus waren nahm Tim die Ketten ab. Lediglich die Fußkette blieb. Statt des Schlosses an den Händen legte er kurze Ketten an die Handringe. „Ihr habt gehört was Harald gesagt hat, so ist es sicherer. Heute ist dann Ruhetag für euch. Sylvia, Barbara, ihr kommt mit mir ins Büro. Sternchen, wenn du willst kannst du Fernsehen oder Musik hören. Du bleibst bitte hier im Haus.“ Sternchen ging ins Wohnzimmer, sie schaltete den Fernseher ein.

 

 

Bürokratie

 

Tim setzte sich hinter den Schreibtisch, Sylvia und Barbara knieten sich auf Kissen. „Macht es euch ruhig bequem, ihr müsst nicht unbedingt knien.“ Dankbar streckten sie sich auf dem Teppich aus, sie nutzten nun die Kniekissen als Kopfkissen. Tim rief eine Seite auf und schrieb ein paar Zeilen. „So, eure Nummer und mich als Eigentümer habe ich nun eingegeben. Dann kommt jetzt der Personalbogen.“ Er rollte mit den Augen. „Geht wohl nicht anders und wir machen es ja nur einmal. Dann seid ihr hier ganz offiziell gemeldet. Barbara, wir fangen mit dir an.“

Als erstes gab er ihre Körpermaße ein. Dann folgten die sogenannten äußeren Kennzeichen wie Augenfarbe, Narben, Haarfarbe und Rasur. Nun begann er die Qualifikationen einzutragen. Gelernte Bankkauffrau, fließend Deutsch, Englisch und Französisch in Wort und Schrift, sehr gute PC Kenntnisse, sehr gute Kenntnisse in Haushaltsführung, Wäschepflege und Serviertätigkeiten. Tim sah zu Barbara und las es ihr vor. „Vielen Dank für das Lob.“ „Naja, ist mehr so ein Schema hier. Jetzt wird es interessanter.“ Er schrieb die speziellen Fähigkeiten auf. „Kann als Leitsklavin eingesetzt werden, verfügt über Erfahrung in persönlicher Dominanz, ist willig und gehorsam. „Geht das so in Ordnung, oder siehst du dich anders?“ Barbara erklärte sich einverstanden. „Gut, dann weiter. Wir kommen zum persönlichen Profil.“ Lesbisch, nicht zur Benutzung freigegeben. Darf zu nicht sexuellen Handlungen herangezogen werden. Freier Zugang in der gesamten Anlage. Obligatorisch Spange und Fußketten. Darf unbegleitet gehen. „So, dann kommen wir noch zu den Besonderheiten. Keine Panik, das sage ich auch noch allen.“ Tim schrieb: Darf Weisungen erteilen, stellvertretende Leiterin der Anlage.“ Er las das soeben geschriebene laut vor. Barbara war zuerst baff, dann sagte sie: „Sag mal, meinst du das ernst?“ „Klar, sehe ich aus wie ein Clown? Wenn ich nicht da bin bist du hier der Boss.“ Barbara bedankte sich bei ihm.

„OK, nun zu Sylvia. Da hast du ja auch ein Wörtchen mitzureden.“ Er schrieb wieder zunächst die Körpermaße und die äußeren Kennzeichen auf. Als Qualifikationen trug er „gelernte Hauswirtschafterin, fließend Deutsch in Wort und Schrift“, hier musste Tim unwillkürlich grinsen. „Wohl eher fliefend als fließend“ kam ihm in den Sinn. Er schrieb weiter: „Willig und gehorsam. „So, nun zum persönlichen Teil. Ich les das mal vor und du gibst dann deinen Kommentar dazu, Ok?“ Barbara nickte. „Lesbisch, nicht zur Benutzung freigegeben. Darf zu nicht sexuellen Handlungen herangezogen werden.“ Barbara sagte: „Kann ich da vorher gefragt werden?“ „Ja klar, kein Problem.“ Er ergänzte: „Nur in Absprache mit Barbara.“ Dann fragte er: „Soll Sylvia allein draußen herumlaufen?“ „Nein, ich möchte das eigentlich nicht.“ Sie nahm Sylvia in den Arm und küsste sie. „Auf meine süße will ich doch immer aufpassen.“ Sylvia erwiderte den Kuss und nickte. Auch ihr war es lieber, wenn sie nur in Begleitung aus dem Haus durfte. „Also gut, dann schreib ich: Nur begleitet auf dem Gelände, ist das ok?“ Ja, Barbara stimmte der Formulierung zu. „Das wars wohl, oder fehlt noch was?“ „Nur das Sylvia mit jedem reden darf, aber wenn sie nie allein ist ist das ja auch egal.“ Tim schrieb „darf kommunizieren“ auf den virtuellen Bogen. „So, genug vom Papierkram. Ich schlage vor wir gehen ein bisschen raus.“ Er rief Sternchen. Barbara bat ihn ihre Hände nach vorne zu schließen. Tim lehnte ab. „Heute mal nicht, du weißt ja, ist wegen den Nummern.“ Sie fügte sich und ging neben Sylvia hinter Tim und Sternchen.

 

Sie gingen Richtung Strand, es war ein relativ warmer Tag. Alle genossen die Sonne und den leichten Wind. Am Strand waren nur wenige Leute, eine Gruppe spielte Beachvolleyball in einem großen Käfig. Als sie näher heran kamen sahen sie das es Leibeigene waren die offenbar in dem Käfig eingeschlossen spielten. Sie unterbrachen ihr Spiel und grüßten Tim. Barbara flüsterte Sylvia zu: „Sei brav und artig, sonst gibt es nachher Haue.“ Sylvia knickste und sagte Guten Tag.“ Sie sahen der Gruppe ein Weilchen beim Spiel zu, dann gingen sie weiter. Tim führte sie zu Reiners Restaurant. Er sah einen freien Tisch. Bevor sie sich setzten nahm er den Frauen die Handketten ab. „Setzt euch hin und dann Hände nach vorne an den Tisch.“ Sie setzten sich und streckten die Hände vor. Wie an jedem Tisch waren auch an diesem kurze Ketten fest angebracht. Die Handringe wurden damit an den Tisch gekettet. Die Frauen konnten nun essen und trinken aber nicht ihre Oberschenkel berühren. „Sehr praktisch, findet ihr nicht auch?“ Sternchen sah ihn genervt an. „Was du so praktisch findest.“ Tim lachte und kitzelte sie. Sie quiekte laut und rief „Unfair!“ Alle lachten, es war bekannt das Sternchen sehr kitzelig war. Reiner kam und fragte was er ihnen bringen darf. Tim orderte Cola und für alle Pommes Frites und Currywurst. Sie ließen sich das einfache Mahl gut schmecken. Barbara bedauerte, dass sie Sylvia nicht füttern konnte, sie tröstete sich damit das dies ab morgen wieder möglich sein würde. Nach dem Essen gingen sie wieder nach Hause.

Tim rief bei Maja an und bat sie die drei Leibeigenen, die ihm auf der Liste aufgefallen waren zu ihm zu schicken. Sie sah kurz die Pläne durch, alle drei hatten Freizeit. Sie versprach das die drei in einer halben Stunde bei ihm sein werden. Er bedankte sich und legte auf. „So, ihr drei geht dann mal aufs Zimmer, ich habe hier was zu bereden. Bestimmt wird euch nicht langweilig, Dummheiten machen könnt ihr allerdings auch nicht.“ Sie gingen nach oben, dort wollten sie sich einen Film ansehen. Sylvia sah ihren Gürtel auf dem Bett liegen und sah Barbara fragend an. „Ja süße, leg dich mal aufs Bett. Mit Sternchens Hilfe verschloss sie Sylvia wieder. Sylvia nickte ihr dankbar zu.“ Dann legten sie sich zu dritt aufs Bett und sahen einen Film.

 

Die drei Leibeigenen, ein Mann und zwei Frauen, kamen pünktlich. Sie klingelten an der Tür. Als Tim öffnete knicksten die beiden Frauen und der Mann verbeugte sich. Tim empfand diese Verschiedenheit mehr und mehr als störend. Er würde das ändern sobald es die Zeit erlaubt. „Hallo, kommt rein.“ Sie bedankten sich und folgten ihm ins Büro. Er hatte drei Kissen bereitgelegt. Nachdem sie sich gesetzt hatten bot er ihnen eine Erfrischung an. Sie nahmen dankend an, Tim holte für alle vier gekühlten Orangensaft. Er schenkte ein und reichte ihnen die Gläser. „Na dann Prost.“ Sie hoben ihr Glas und tranken.

Tim schwieg einen Augenblick, dann kam er ohne Umschweife zur Sache: „Ihr wisst wahrscheinlich schon, dass Master Reiner das Restaurant und die Kioske aufgeben will.“ Sie nickten, es hatte sich bereits herumgesprochen. „Dachte ich mir, der Buschfunk hier ist schnell und zuverlässig. Dann wisst ihr vielleicht auch schon, dass ich die Läden übernehmen werde.“ Sie sahen sich kurz an, dann sagte der Mann: „Ja Master Tim, dies wird erzählt.“ „Ist auch so. Jetzt kommt der spannende Teil. Du“, er deutete auf den Mann, „bist gelernter Koch, ihr beiden“ er sah die Frauen an, „habt ebenfalls Branchenerfahrung. Ich biete euch an im Restaurant und wenn nötig im Kiosk zu arbeiten. Ihr würdet dann direkt mir gehören, ich kaufe euch aus der Anlage heraus. Das heißt für euch: eigene Wohnung, da bau ich was hier an oder ein eigenes kleines Haus für euch, feste Arbeitsplätze und auch naja, sagen wir mal…..Familienanschluss. Wie gefällt euch das?“ Die drei schwiegen für einen Augenblick. Dann sage eine der Frauen: „Master Tim, ich habe eine feste Freundin.“ „Kein Problem, red mit ihr dann kann sie mit bei uns arbeiten. Noch Fragen?“ Sie schwiegen. „OK, denkt drüber nach, ich brauche eine Antwort bis übermorgen.“ Sie tranken ihre Gläser aus, verabschiedeten sich und gingen hinaus.

 

Neuigkeiten von Katharina

 

Tim ging auf die Terrasse, er zündete sich eine Zigarette an und sah in den verwilderten Garten. „Hier muss auch was passieren“ dachte er bei sich. Dies hatte zwar Zeit bis zum Frühjahr aber so konnte und sollte es nicht bleiben. Gewiss würde Sylvia sehr gerne den Garten neugestalten, er würde ihr dafür freie Hand lassen. Er ging wieder hinein, setzte sich an den Schreibtisch und rief seine Mails ab. Zunächst sah er uninteressiert auf die diversen Schreiben, viel Überflüssiges hatte sich angesammelt. Eine Mail besagte das Juanas Besitzer ihn baten anzurufen. Er wollte dies sofort tun, dann sah er das auch die Detektei im geschrieben hatte. Er öffnete die Mail und war sofort hochinteressiert. Katharina war gefunden worden, genauer gesagt sie hatten eine Frau gefunden, die mit hoher Wahrscheinlichkeit Katharina war. Als Anhang war ein kurzes Video verfügbar. Die Qualität war nicht sehr gut aber nachdem Tim es gesehen hatte war er sich sicher, dass es seine Schwester zeigte. Es war in Santiago de Chile aufgenommen worden. „Chile macht Sinn, da hat sie gute Kontakte“ Tim dachte laut. Dann griff er zum Telefon und rief die Detektei an.

Der Inhaber selbst nahm das Gespräch entgegen. Tim dankte ihm für die sehr interessanten Neuigkeiten. „Keine Ursache, es gibt noch einige Details, die sie vielleicht interessieren.“ Tim war sehr neugierig und bat ihm alles zu sagen. „Offenbar befindet sich unser Zielobjekt dort in gewissen Schwierigkeiten.“ Tim grinste, Katharina war immer in Schwierigkeiten. Er bat den Mann weiter zu reden. „Es sind Wechsel in Umlauf, diese wurden offenbar nicht goutiert.“ „Das ist bei Katharina nichts Neues, sie stellt gerne Wechsel aus. Kann man die ankaufen?“ „Theoretisch ja, es käme darauf an wie viel sie bieten.“ Tim sagte, ohne zu zögern, dass er den vollen Wert der Wechsel auslösen würde. „Dann sehe ich darin kein Problem. Ich kann dies von hier veranlassen oder ihnen die Adresse meines Geschäftspartners geben. Er spricht sehr gut Deutsch, seine Vorfahren kamen aus Deutschland.“ „Das wäre mir sehr lieb, ich rufe dann dort an. Herzlichen Dank und einen schönen Tag noch.“ Der Detektiv bedankte sich und wünschte auch Tim einen schönen Tag. Einige Minuten später hatte er die Mail mit der Adresse.

 

Es dauerte nicht lange und Tim hatte den richtigen Mann am Telefon. Er stellte sich kurz vor, offenbar war der Detektiv bereits informiert. „Ich weiß das es weit ist, aber am besten wäre es sie kommen hierher, es ist alles ein wenig komplex.“ Sie vereinbarten, dass Tim in der nächsten Woche nach Santiago fliegen würde. Zwar gefiel ihm die Idee die Frauen und die Anlage alleine zu lassen nicht wirklich aber er wollte sich vor Ort ein Bild machen. Er buchte einen Flug und das Hotel, dann sah er weiter die Mails durch. Juanas Besitzer erreichte er nicht, er würde es später am Abend erneut versuchen.

Einige Stunden später erreichte er Juanas Besitzer. Sie sagten ihm das sie aufgrund unvorhergesehener Termine nicht kommen könnten, boten ihm aber an Juana unbegleitet zu ihm zu schicken. Tim willigte ein, sie verabredeten das er sich meldet sobald er aus Chile zurück ist. Einer spontanen Idee folgend bat er darum, dass ihm Juanas Papiere in Kopie zugemailt werden. Noch während des Telefonats erhielt er die Mail.

Nach dem Telefonat rief er die drei Frauen zu sich. Er sagte Barbara und Sylvia, dass er sie für die Nacht anketten würde. Sie gingen nach oben. Als sie aus dem Bad kamen saß Tim auf der Bettkante. „Na dann legt euch mal hin. Wird jetzt vielleicht unbequem für euch aber geht nun mal nicht anders.“ Sie nickten und legten sich ins Bett. Tim löste die Fußketten und brachte bei beiden eine Stange an, die die Beine weit auseinanderhielt. Mit Ketten befestigte er die Stangen am Fußende des Betts. „So, nun die Arme nach oben.“ Sie legten die Arme ans Kopfende, er schloss sie mit kurzen Ketten dort fest. Barbara konnte mit ihrer rechten Hand Sylvias linke knapp erreichen. „Mund auf, ihr dürft immer über Nacht die Spangen herausnehmen. Die legt ihr dann so“, Tim zeigte ihnen die Dosen für die Spangen, „da rein.“ Wie war es dann mit den Spangen für euch? „Die drücken“, Sylvia sah unglücklich aus. Tim strich ihr über ihr Haar, „Süße daran gewöhnst du dich. Morgen ist Kontrolle, vielleicht kann Harald sie etwas lockerer machen.“ Sylvia sah ihn an, sie war nicht überzeugt. Aber sie sagte nichts mehr. Barbara meinte nur „Ging so, frau gewöhnt sich an alles.“ Tim lachte, strich auch ihr übers Haar und meinte „Barbara, du bist Klasse!“ Er wünschte eine gute Nacht und ging hinaus. Sie sagten sich auch Gute Nacht.

Sylvia maulte „Heute also kein Gute Nacht Kuss, schade!“ Barbara drückte ihr die Hand. „Süße, den holen wir nach. Jetzt versuch zu schlafen, ja?“ Sie fanden nicht leicht in den Schlaf. Es war ungewohnt so fixiert zu liegen, beide vermissten das zärtliche Kuscheln.

 

 

Nachuntersuchung, ein Treffen mit Doreen

 

Wie vereinbart brachte Tim die drei am nächsten Morgen zu Harald. Die Haut um die Tätowierungen war noch leicht gerötet aber es war alles in Ordnung. Sylvias Spange wurde etwas gelockert, sie bedankte sich mit einem „danke fön.“ Harald lächelte, ihr Lispeln klang echt und würde auch mit sehr viel Training nicht weg gehen. „Die Laborergebnisse habe ich natürlich noch nicht, aber wenn es etwas Ernstes gibt rufen die sofort an. Seid da bitte ganz beruhigt. Stuhl und Urin habt ihr ja jetzt auch mitgebracht, das schicke ich dann heute ein. Wie gesagt, ich gehe davon aus das alles ohne Befund ist. So, das wars und ihr könnt jetzt auch wieder Strümpfe anziehen.“ Er nickte den dreien aufmunternd zu, dann verabschiedete er sich. Im anderen Behandlungsraum wartete eine Patientin auf ihn.

 

Sie gingen zum Haus zurück. Tim sagte ihnen sie sollten sich anziehen, er wolle sich mit Doreen an der Villa treffen. Barbara und Sylvia gingen nach oben. Für Sylvia nahm Barbara ein Unterbrustkorsett mit Stützschalen heraus, dazu ein langes geblümtes Kleid mit weitem Rock. Sie schnürte Sylvia, zog ihr Strümpfe und hohe Schuhe an und half ihr in einen weiten langen Petticoat. Das Kleid war hinten geschlossen und hatte eine große Zierschleife, es sah eher wie ein Sommerkleid für Mädchen aus. Auch für sich wählte sie ein Halbkorsett, dazu einen schlichten dunkelgrauen Tweedrock und eine weiße Bluse, dazu ein graues Jackett. Sie sah im Vergleich zu Sylvia aus als sei sie deren Gouvernante. Barbara lächelte als sie mit Sylvia im Arm vor dem Spiegel stand. „Süße du siehst niedlich aus.“ „Danke fön, du bift auch fehr hübf.“ Sylvia gab Barbara einen Kuss. „So, bevor es los geht sag mir noch mal wie brave Mädchen sich benehmen.“ „Alfo, immer knickfen, nur reden wenn ich gefragt werde und immer nett antworten. Ftimmt?“ „Ja süße, das stimmt. Du machst das wirklich sehr gut und ich bin stolz auf dich.“ „Danke fön, du ich mach daf auch gerne.“ Leise fügte Sylvia hinzu: „Weil ich dich lieb habe und ich daf gerne fo mag.“ Sie wurde rot bei den letzten Worten. Barbara nahm sie in den Arm. „Hör mal genau zu Kleine. Das ist weder schlimm noch schlecht das du gerne ein kleines Mädchen bist. Ich habe dich sehr lieb und sei sicher ich werde auf meine kleine Puppe immer gut aufpassen.“ Sylvia nickte und umarmte sie. Lachend sagte Barbara: „Damit ist jetzt auch Schluss. Gib mir mal deine Hände.“ Sie zog Sylvia weiße Handschuhe an und legte ihr die Hände auf den Rücken. Eine kurze Kette verband nun die Handringe miteinander. Sie suchte eine zum Kleid passende Leine und leinte Sylvia an. Sie gingen hinunter.

Sternchen trug kein Reisekleid, sondern einen weißen Humpelrock. Dazu hatte Tim sie in eine Bluse gesteckt die wie eine Zwangsjacke überlange Ärmel hatte, die auf dem Rücken zusammengebunden waren. Er trug eine dunkle Jeans und ein helles Hemd. Dazu eine Motorradjacke. „So, dann kommt. Wir wollen los.“ Tim ging voraus, er trug Sternchen zum Auto.

Doreens Van stand bereits vor der Villa als sie ankamen. Sie gingen hinein. Für einen Augenblick blieben sie in der Halle stehen. Es hatte sich alles sehr verändert, das Haus war leer und wirkte kahl. Dort wo die Bilder waren sah man nun helle Felder, die von der über die Zeit gedunkelten Wand umrahmt waren, die Plätze an denen Möbel und anderes standen waren verwaist. Ein leeres Haus, ein Anblick der traurig machte. Sylvia schluckte trocken, es war fast so wie bei der Beerdigung für sie. Hier lebte niemand mehr, es war ein totes Haus. Tim brachte es auf den Punkt. „Wir Zeit das hier wieder Leben hineinkommt. Ich denk mal Doreen wird bald umbauen, dann wird’s hier rund gehen.“ Sie gingen hinaus in den Garten. Dort sahen sie Doreen und auch ihre Mädchen.

Doreen winkte ihnen zu. Dann rief sie „Alle herkommen!“ Sie ging lächelnd auf die Tim und seine drei Begleiterinnen zu. Tim umarmte sie, dann knickste Sternchen vor ihr. Sie küsste Doreens Hand, Sylvia und Barbara taten es ihr nach. Doreens Mädchen waren nun auch bei der Gruppe, Mareike stand zwischen ihnen. Sie stellten sich in einer Reihe auf, knicksten und sagten Guten Tag. Doreen nickte, zu Mareike sagte sie: „17, du machst das sehr gut.“ Dann gab sie ihr einen Kuss. „So, ihr dürft jetzt weiter den Garten erkunden.“ Die Mädchen knicksten, dann gingen wie wieder in den Park. Alle trugen knielange dunkelbraune Kleider. Doreen hatte sie mit Handschellen paarweise zusammengeschlossen.

„Schön euch zu sehen, habt ihr euch schon eingelebt?“ Sie sah die vier interessiert an. „Ja haben wir, ist natürlich alles noch bisschen ungewohnt.“ Tim antwortete, die drei Frauen nickten. Doreen sah interessiert auf die Münder der drei Frauen. „Wie ich sehe hat Tim euch die Spangen verpasst. Sie süß aus. Wie ist das denn, könnt ihr damit reden, essen und trinken.“ Sylvia rollte mit den Augen, sagte aber nichts. Barbara meinte nur „es geht so.“ „Sylvia, wolltest du etwas sagen?“ Doreen sah sie fragend an. Sylvia knickst und sagte dann: „Ift fwer mitreden, aber effen und trinken klappt gut.“ Doreen lächelte, sie wusste von Tim dass Sylvias Spange anders gearbeitet war. „Süße, das lernst du noch und ich finde du klingst sehr niedlich.“ Sie strich Sylvia sanft über die Wange. „Danke fehr, if geb mir auch Mühe.“

Doreen nahm Barbara Sylvias Leine aus der Hand. „Du gestattest? Wie ich sehe hast du deine kleine gut im Griff. Ist auch ein sehr hübsches Mädchen. „Vielen Dank“, Barbara wusste nicht wirklich was sie davon halten sollte. „Keine Panik, ich tu deiner Puppe nichts.“ Doreen zog leicht an der Leine, Sylvia ging einen Schritt auf sie zu. „Brav, nun lass mal sehen ob du auch stillstehen kannst.“ Sylvia sah zu Barbara, sah dass Barbara nickte. Sie spürte Doreens Finger an ihren Nippeln, die sich bald deutlich unter dem Kleid abzeichneten. Sie zwang sich dazu weiter ruhig zu stehen. Barbara trat dicht an Doreen. „Bitte Mistress Doreen, hören sie auf.“ Doreen sah sie an, ihre Augen wurden schmal. Für einen Augenblick wollte sie Barbara in die Schranken weisen, dann lachte sie und meinte nur „Ok, ist ja nicht meine Puppe.“ Barbara nahm die Leine an sich, Sylvia schmiegte sich Schutz suchen an sie. Sie fand Geborgenheit in Barbaras Armen und beruhigte sich wieder.

Tim hatte interessiert zugesehen, nun sagte er laut: „Doreen, wenn du so weit bist zeig doch mal wie das hier weiter gehen soll.“ Sie nickte und ging ins ehemalige Büro. Ein einfacher Tisch und ein paar Stühle bildeten dort das Mobiliar. Auf dem Tisch lagen Pläne, sie zeigte auf den ersten. „Sieh mal, das ist der alte Grundriss.“ Tim nickte, es kam ihm alles bekannt vor. Dann nahm sie mehrere Blätter und sagte: „So soll es werden.“ Tim und die drei sahen interessiert auf die Zeichnungen. Die Villa würde innen komplett neugestaltet werden. Nach Beendigung der Arbeiten entsprach sie in vielem Doreens jetzigem Club. Es sah auf den Plänen sehr durchdacht und funktional aus. „Sieht gut aus. Frage: Wie lange dauert das und wie viel kostet es?“ fragte Tim. „Du hör mal, ich will nicht über Geld reden so lange wir wir nicht alleine sind.“ Zu den dreien sagte sie: „Warum geht ihr nicht einen Augenblick auf die Terrasse?“ Tim nickte ihnen zu, sie gingen hinaus. „So, das geht die drei nichts an, stimmt’s?“ Tim stimmte ihr zu. „OK, dann sag mal.“ „Naja, für dich wird es ungefähr 100.000 mit Garten und alles.“ „Geht ja noch, das wird uns nicht Pleite machen. Hast du für deinen alten Laden dann noch Verwendung?“ Tim hatte mit mehr gerechnet. Doreen sagte ihm das sie noch keine konkreten Pläne für den alten Club hatte. Bis zur Vollendung des Umbaus würde dort der Betrieb weiter gehen.

 

Tim sagte dann: „Ist ganz gut das die drei draußen sind, ich hab noch ne Neuigkeit.“ Doreen sah ihn fragend an. „Mein Schwesterchen ist in Santiago, ich will da hin.“ „Aha“, Doreen war nun sehr interessiert. „Wie stellst du dir das denn vor. Einfach so zu ihr gehen und was dann?“ „So ganz den Plan habe ich nicht aber ich denke vor Ort kriege ich sie eher zu fassen als wenn ich hier warte bis sie kommt. Die ist nicht blöd und weiß das es hier ungesund für sie ist.“ Doreen nickte, Katharina war gewiss nicht so dumm sich in Deutschland blicken zu lassen. „Stimmt, nur mal ehrlich: Du kannst kein Spanisch, wobei die in Chile ohnehin eher Slang sprechen und du hast da keine Ansprechpartner.“ Tim wies auf den Detektiv vor Ort hin, Doreen machte eine wegwerfende Handbewegung. „Vergiss den, der hat zwar Informationen aber der wird sich nicht in die Nesseln setzen. Du brauchst jemanden dem du trauen kannst und der dich wirklich unterstützt.“ Tim wusste das Doreen Recht hatte aber so einfach wollte er seinen Plan nicht aufgeben. „Hast du einen Vorschlag oder willst du mir nur die Sache ausreden? Ich hab schon gebucht.“ Doreen grinste. „Tim, du bist manchmal genau wie dein Vater. Wenn der etwas vor hatte war reden auch witzlos. Ich will dir nichts ausreden aber ich will auch nicht dass du da wie ein Trottel rumläufst.“ Sie berührte seinen Arm. „Wir sind Freunde, ich will nicht das du in Schwierigkeiten kommst. Außerdem will ich ja auch Katharina zur Rechenschaft ziehen.“ Sie machte eine Pause. „Ich habe da was, eigentlich eher „wen“.“ Lachend sagte sie dann „Lass Mutti mal machen.“ Sie ging hinaus und rief „Vier, komm sofort zu mir!“

 

Zwei ihrer Frauen kamen herein. Eine der beiden trug auf ihrer Kleidung sichtbar aufgestickt eine 4. Doreen löste die Handschelle, dann schickte sie die andere wieder hinaus. „Geh zu einem Paar und schließ dich mit an sie an.“ Die Frau knickste und ging nachdem sie den Befehl widerholt hatte. Doreen sah Tim an, dann sagte sie: „Hier ist die Lösung.“ Sie wies auf die junge Frau, die in grader Haltung mit gefalteten Händen und gesenktem Blick im Raum stand. „Vier, ich möchte das du dich präsentierst und deine allgemeinen Daten nennst.

Die junge Frau stellte leicht die Beine auseinander und legte die Hände auf den Rücken. Sie hielt den Kopf grade, fixierte einen imaginären Punkt und begann: „Vier ist 26 Jahre alt, 158 cm groß und wiegt 54 Kilo. Vier spricht fließend Deutsch, English, Französisch und Spanisch. Vier wurde in Santiago de Chile geboren und hat dort bis vor zwei Jahren gelebt. Mistress Doreen hat vier auf deren Wunsch in ihr Haus genommen.“ Tim war für einen Moment verblüfft. Vier war eine dunkelhaarige Schönheit mit braunen Augen, sie war ihm schon mehrfach aufgefallen. Er hatte vermutet das sie aus Spanien oder Italien kam aber das sie Chilenin sein könnte war ihm nie in den Sinn gekommen.

 

Doreen grinste Tim an. „Nicht verzagen, Doreen fragen. Nun bist du baff, stimmt’s?“ Tim brauchte einen Augenblick, um seine Verblüffung zu überwinden. „Ja bin ich. Das ist wirklich eine Überraschung. Du meinst ich soll sie als Übersetzerin mitnehmen?“ „Nicht nur als Übersetzerin. Vier kann dir auch sonst sehr nützlich sein. Sie kennt sich in Santiago aus, sie kennt einige Leute dort, auch wenn das jetzt ein bisschen her ist. Ich gebe dir ein Schreiben an ihre letzten Besitzer mit, das kann dir vielleicht auch weiterhelfen. Wie lange willst du dort unten bleiben?“ „Nicht länger als nötig, ich rate mal eine Woche oder so.“ „OK, dann nimm sie mit.“ Doreen wurde ernst. „Tim, klare Ansage: Wenn vier etwas passiert mache ich dich verantwortlich.“ Tim nickte, er wusste, dass dies keine leere Drohung war. „Ich werde gut auf sie aufpassen und ich werde nichts tun was sie gefährdet.“ Dann wandte er sich an vier. „Entschuldige, ich wollte dich nicht übergehen. Falls du nicht mit mir mitkommen willst sag es, ich werde das respektieren.“ Vier sah Tim direkt in die Augen. „Das entscheide ich nicht, ich gehorche.“ Tim war mit der Antwort zufrieden. „Gut, dann kommst du mit.“ Er nahm sein Telefon und buchte einen zweiten Platz für den Flug.

„Papiere für vier gebe ich dir am Flughafen, ach ja noch was: Sie hieß früher Maria.“ Tim lächelte die junge Frau an. „Maria, ich freue mich, dass du mit kommst.“ „Vielen Dank Master Tim, vier freut sich darauf ihre alte Heimat wieder zu sehen.“

Doreen schickte vier hinaus. „Die hast du ja wirklich gut im Griff, manchmal frage ich mich wie du das machst.“ Tim sah Doreen bewundernd an. „Mit Mareike hat es ja auch geklappt.“ Doreen nickte, „ja hat es. Die Jagd war erfolgreich.“ Dann wurde sie ernst. „Tim, wir beide sind nun einmal Herrscher, das ist unsere Natur. Schwache und haltlose kommen zu uns, wir sind wie Magneten.“ Wieder fröhlich fuhr sie fort: „Ich bin ein Supermagnet und ich mag die Jagd, mag das Spiel. Wenn ich gewonnen habe ist es vorbei, dann geht es mit der Nächsten weiter. Du, da ist eine die ich im Visier habe.“ Tim lachte laut los. „Nimmersatt kriegt nie genug, schon mal was davon gehört?“ Doreen rief ihre Mädchen herein, auch Barbara, Sylvia und Sternchen kamen in den Raum. Als alle versammelt waren lösten Doreen die Handschellen, dann verabschiedete sie sich. „Sagt Tschüss und dann Aufstellung.“ Die Mädchen verabschiedeten sich ebenfalls, stellten sich dann in einer Reihe auf und gingen zum Van. Tim und die drei Frauen folgten ihnen. Sie fuhren zurück zur Anlage.

Für den Nachmittag befahl Tim alle Leibeigenen der Anlage zu sich. Er bat Maja den großen Besprechungsraum vorzubereiten und dafür zu sorgen das alle sich um drei dort einfanden. Pünktlich kurz vor drei betrat er mit den drei Frauen den Raum. Alle Gespräche verstummten. Die Leibeigenen knieten sich auf Kissen, Tim stand vorne im Raum.

 

„Schön, dass ihr alle da seid. Ich habe ein paar Ansagen zu machen. Fangen wir mal gleich an. Als erstes einmal wird Maja euch nun zeigen wie ihr ab sofort grüßen sollt. Maja, komm mal nach vorne.“ Maja stellte sich neben Tim, dann machte sie einen Hofknicks. Es waren einige unwillige Kommentare zu hören. Tim sagte laut: „Ruhe! Das müsst ihr nicht gut finden, dass müsst ihr machen. Es wird auch die Unterscheidung in Sklave und Sklavin aufgehoben, ab sofort wird nicht mehr der bzw. die dem Namen vorangestellt, sondern das. Ihr seid Eigentum, ihr gehört der Anlage. So, das war es zu dem Thema.“ Im Raum herrschte betretenes Schweigen, einige Leibeigene sahen sich an. Tim der sonst so umgänglich war hatte offenbar auch eine unnachgiebige Seite.

Er ergriff wieder das Wort. „Wenn ihr euch vom Schreck erholt habt machen wir gleich weiter. Barbara, steh mal auf.“ Sie erhob sich und stand nun direkt neben Tim. „Ihr kennt Barbara ja schon. Sie ist mit sofortiger Wirkung meine Stellvertreterin. Also macht was sie sagt. Ich werde in ein paar Tagen für eine Woche weg sein, in der Zeit hat sie das Kommando.“ Sternchen sah Tim verblüfft an, auch Barbara und Sylvia waren konsterniert. Tim machte eine kurze Pause, dann fragte er: „Habt ihr noch Fragen?“ Es meldete sich niemand. Tim beendete die Zusammenkunft mit den Worten: „OK, dann übt jetzt den neuen Gruß. Netten Tag noch.“ Alle erhoben sich und begannen zu üben. Insbesondere die Männer hatten Problem mit dem Hofknicks. Tim rief Maja zu sich. „Hier geht keiner raus bevor das klappt. Ab morgen werde ich das kontrollieren. Sag denen sie sollen üben.“ Maja knickste und versprach Tim das sie mit den Männern intensiv üben werde. Tim nickte, er und die Frauen gingen nach Hause.

 

Sie waren kaum im Haus als Sternchen loslegte. „Sag mal, was heißt du wirst ein paar Tage nicht hier sein?“ „Genau das, ich will nach Santiago. Es scheint Katharina ist da.“ „Nett das wir das so nebenbei erfahren. Tolle Art uns das zu sagen.“ Tim sah sie an, dann sagte er: „Sternchen, nun halt mal die Luft an. Erstens ich habe es euch grade eben gesagt. Zweitens es ist ja nur für ein paar Tage und drittens ihr könnt sowieso nicht mit.“ „Na toll, ganz toll“, Sternchen war offenbar wütend. „Master Tims Alleingang. Tim, ich dachte wir sind hier eine Familie, jetzt machst du hier einen auf Alleingang.“ „Noch ein Wort und ich verpass dir einen Knebel. Dein Gemotze nervt und ist total überflüssig. Krieg dich wieder ein.“ Sternchen sah ihn wütend an. Sie merkte das es besser war ruhig zu sein. „Kommt, wir essen noch eine Kleinigkeit und dann ist Feierabend. Sylvia, kannst du uns etwas machen?“ Sylvia war gerne dazu bereit. Barbara löste ihre Handfessel und zog ihr die Handschuhe aus. Sie ging in die Küche und bereitete Omeletts mit Pilzen zu. Dazu sollte es frischen Salat geben. Während sie in der Küche war deckte Barbara den Tisch.

Während des Essens herrschte ein lastendes Schweigen. Tim sagte am Ende der Mahlzeit: „OK, sorry ich hätte euch eher informieren sollen. Mein Fehler.“ An Sternchen gewandt: „Ist nun wieder gut?“ Sie lächelte ihn an, „du weißt doch das ich dir nicht lange böse sein kann du Despot.“ Er nahm ein großes Salatblatt und stopfte es ihr in den Mund. „So, jetzt bist du wenigstens mal ruhig du Renitenzling. Sie kaute und schluckte, dann grinste sie und sagte: „Hilft nicht, ich motze weiter.“ Alle lachten, dann bat Tim Barbara und Sylvia abzuräumen. „Sternchen und ich müssen mal über Renitenz reden.“ Er nahm sie vom Stuhl und trug sie hinaus. Im Weggehen wünschte er ihnen eine gute Nacht.

 

„Du, dann bift du hier die Chefin, wenn Tim weg ift“, Sylvia sah Barbara bewundernd an. „Ja sieht wohl so aus. Aber ich denke mal das wird schon klappen. Sind ja auch noch ein paar Tage bis dahin.“ Barbara hielt Sylvia im Arm. „In jedem Fall bin ich deine Chefin meine süße.“ „Ja, meine Frau, meine Chefin und irgendwie jetzt auch meine Mutti.“ Sylvia küsste Barbara und schmiegte sich an sie. „Ist toll daf du allef daf bift.“ „Ja süße und du bist meine Frau, meine Puppe und mein kleines Mädchen.“ Barbara begann langsam Sylvia zu entkleiden. Dann zog sie sich ebenfalls aus. Sie ließ Wasser in die Wanne, die beiden badeten ausgiebig. Sie legten sich ins Bett, Barbara hielt Sylvia fest im Arm. „Schlaf gut meine Kleine.“ „Du auch.“ Sylvia sagte ihren Eltern gute Nacht und nahm ihren Teddy näher zu sich. Barbara sah ihr eine Weile beim Schlafen zu, dann fielen auch ihr die Augen zu.

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Kommentare

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Die Fortsetzungsgeschichte enthält immer neue Wendungen und Überraschungen. So auch die Anordnung von Tim, dass auch die Männer Röcke tragen müssen. Es gibt etwas Unmut, auch wegen der KG. Ist es auch, weil die Männer nun auch Strümpfe tragen müssen. Müssen die Männer dann auch Korsetts tragen? Und wie werden die Strümpfe befestigt? Sind an die Korsetts Strumpfhalter angenäht?
Ich bin schon auf das nächsteKapitel gespannt.
Lupus

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Hallo Lupus

vielen Dank für Deine lieben Worte.Ja, Tims Anordnung erweckte da einigen Unmut aber er ist der Chef.....Ehrlich gesagt habe ich mir über die Details nicht so viele Gedanken gemacht, da ist sicherlich auch Spielraum für eigene Fantasien.

Es kommen noch einige Kapitel und ich hoffe sie machen Dir und auch anderen hier Freude.

liebe Grüße von Janet.

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Da ist mir was aufgefallen. Die Autorin ist eine Frau, aber die Frauen in dem kleinen Roman sind nie "unpässlich". Ich kann mich nicht erinnern, dass einmal eine "ihre Tage" bekommen hat. Und wie bleiben die Strümpfe bei den Frauen an Ort und Stelle. Mit KG ist das doch gar nicht so einfach, sagt mir meine Phantasie. Das sind nur kleine Hinweise, weil "man" ja eine Rückmeldung geben soll. Sonst gefällt mir das Ganze sehr gut. Manchmal denke ich: Da muss man erst mal drauf kommen.
Lupus

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Hallo Lupus,

naja....ich sag mal so: Die Tage sind zwar Teil des Lebens -hier bitte einen großen SEUFZER mitlesen- aber sie müssen ja nicht in diesem doch fiktionalen Konstrukt thematisiert werden. Was die Strümpfe anbelangt: es gibt halterlose Strümpfe und auch wunderschöne Strumpfbänder. smiley 

Du, es freut mich ehrlich!!! ganz doll das Du so aufmerksam liest und Dir da auch Gedanken machst. Was dies "drauf kommen" anbelangt: ich weiß auch nicht, so irgendwie ist das als wenn ich einen Film schaue und das dann aufschreibe. Also so als ob sich die Geschichte selbst erzählt. OK, so ein paar Sachen sind auch bisschen aus der Realität entnommen und weiter gedacht, aber so das meiste ist doch Fiktion. Wobei die Personen schon reale Vorbilder haben, nicht so eins zu eins aber da gibt es schon gewisse Ähnlichkeiten.....

liebe Grüße von Janet

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