Sylvia und Barbara Teil 4

"Klappentext": 
Es ändert sich einiges. Altes wird aufgegeben, neues besorgt. Tim übernimmt das "Haus am Meer", sie werden dort auch wohnen. Er versucht weiter den mysteriösen Unfall seiner Eltern aufzuklären und kommt dabei einen großen Schritt voran.
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Teil 4

 

Eine besondere Anschaffung

Doreen und Mareike fuhren kurz darauf. Tim sah ihnen nach. „Das wäre erledigt“ dachte er. Die Villa würde in gute Hände kommen. Es freute ihn, dass dies geklärt war, nun konnte er die nächsten Dinge angehen. Schritt für Schritt und ohne Hektik. Er drehte sich zu den Frauen um. „Sagt mal, was haltet ihr von einem kleinen Ausflug in die Stadt? Mir fällt grade ein das wir ja fast was vergessen hätten.“ Die drei sahen ihn ratlos an. Tim grinste und zwinkerte Barbara zu. „Ja stimmt, das hätten wir fast vergessen.“ Sie nickte und zwinkerte zurück. „Gute Idee, von mir aus können wir gleich los.“ Sylvia wusste nicht wovon sie sprachen, auch Sternchen hatte keine Idee. „OK, dann mal ab zum Auto mit euch.“ Sie gingen zum Rolls, Sternchen nahm vorne Platz. Barbara holte eine weiße dünne Leine für Sylvia, dann kam sie zum Auto.

Sie fuhren einige Zeit bis zu ihrem Ziel. Es war ein einfacher Laden mit besonderem Angebot. In der Scene war er sehr bekannt, die Inhaber hatten sich auf Keuschheitsgürtel und Stahlfesseln verlegt. Am Eingang blieb Barbara stehen. „Hör mal süße, das soll eine Überraschung werden. Ich werde dir jetzt die Augen verbinden. Keine Angst, ich bin die ganze Zeit über nah bei dir.“ Sylvia sah sie verliebt an „wenn du da bist habe ich nie Angst und ich mach auch die Augen zu.“ Barbara lächelte, dann nahm sie von einem Ständer eine weiße Lederbinde für die Augen. Sie passte Sylvia perfekt. „Unser erster Einkauf hier, dann mal gleich weiter.“ Ein Mann mittleren Alters kam auf sie zu. Tim erklärte ihm leise was sie kaufen wollten, er nickte und bat sie mit einer Geste ihm zu folgen.

In einem Hinterzimmer wurde Sylvia entkleidet. „Warum das denn, kriege ich jetzt wieder einen Gürtel?“ Sylvia klang neugierig und vorfreudig. „Nicht plappern süße, sonst gibt’s keinen Gürtel, sondern einen Knebel.“ Barbara sprach sanft aber deutlich, Sylvia nickte und schwieg. Der Mann nahm ein Maßband, notierte sich einige Zahlen und bat um ein wenig Geduld. Er kam bald darauf zurück und meinte: „Glück gehabt, der hier passt.“ Es war ein schlichter Gürtel, der ebenso einfach wie funktional gearbeitet war. Eine breite Platte an der Front machte es der Trägerin unmöglich Hand an sich zu legen, stabile Bänder hielten ihn in Position. Er passte Sylvia als sei er für sie gemacht. „Darf ich sie kurz sprechen Herr?“ Barbara deutete auf die Tür zum Flur. Der Mann nickte und ging mit ihr hinaus. „Der Gürtel ist toll und schön aber ich möchte bitte für Sylvia etwas Besonderes. Kann er mit Steinen besetzt werden?“ „Ja klar. Das dauert in etwa eine Stunde je nach Aufwand. Was soll es denn sein. Am besten du kommst mal mit in mein Büro. Da zeige ich dir was geht.“ Barbara folgte ihm ins Büro. Er rief eine Bildergalerie auf. Sie sah einen Gürtel, der an den Bändern mit Kunstdiamanten besetzt war, die Platte war mit bunten Steinen verziert. Sie bildeten ein rotes Herz in der Mitte das von blauen Steinen umrahmt war. Auf dem Rand saßen weiße Diamanten. „Ja, genau so einer. Der sieht toll aus.“ „Du liebst die kleine sehr, man merkt das.“ Barbara sah ihn ernst an. „Seit es Sylvia in meinem Leben gibt weiß ich was lieben heißt. Ich liebe sie, mehr als mich, mein Leben und alles auf Erden.“ Der Mann war gerührt. „Du, das hast du schön gesagt. Normalerweise brauche ich vier Stunden, um den Besatz zu machen. Ich werde versuchen es in drei zu schaffen. Meine Frau wird mir helfen. Ist das ok? Ich rate mal du willst den so schnell wie möglich haben.“ Ja, Barbara bestätigte dies. „Dann kommt in drei Stunden wieder, aber ich kann es nicht garantieren.“ Sie gingen zu den anderen zurück, Sylvia zog Barbara wieder an. Als sie die Augenbinde abnehmen wollte zögerte sie. „Ich glaube du bleibst so süße, eine Puppe muss ja nichts sehen.“ Sylvia seufzte, sie wäre lieber nicht blind gewesen. Barbara gab ihr einen leichten Hieb auf den Po. „Nicht maulen sonst werde ich böse.“ Sylvias Hände wurden hinten zusammengeschlossen. Barbara nahm die Leine und führte Sylvia aus dem Raum. Sylvia ging unsicher, Barbara umfasste sie in der Taille. Sie führte ihre Puppe hinaus, folgte Tim und Sternchen. Auch Sternchen war nun angeleint. Tim hatte seinen Arm um sie gelegt, sie kuschelte sich in diese schützende Umarmung.

„So, womit wollen wir uns denn nun die Zeit vertreiben?“ Tim sah die Frauen an, er wartete auf Vorschläge. „Wir können ja ein bisschen durch die Läden hier ziehen.“ Sternchen klang unternehmungslustig. „Guter Plan, ich weiß ja das du gerne mein sauer verdientes ausgibst.“ Tim setzte eine gespielte Leidensmiene auf. „Nö, ich hab ja nun eigenes und außerdem trifft es ja echt keinen Armen, oder?“ „Tim, ganz ehrlich: ich würde gerne ein paar Sachen für Sylvia kaufen. Ist das ok?“ Barbara war es ernst mit der Frage, Tim merkte, dass dies ihr sehr wichtig war. „Klar, du hast ja auch Geld und wir rechnen hinterher ab, einverstanden? Da fällt mir ein: Mit deinem Konto dauert das noch ein paar Tage, ich habe es schon beantragt.“ Barbara nickte. Gut das er daran gedacht hatte. Sie merkte, dass sie durch die Zeit in der Villa etwas aus dem so alltäglichen Leben herausgekommen war. Sicher bräuchte sie nun ein eigenes Konto und auch eine Kreditkarte, dies war ihr völlig entfallen. „Na dann mal los, jetzt wird die Kohle unters Volk gebracht.“ Sie folgten Tims aufmunternden Worten.

Shopping

Sicher war es auch in diesem Stadtteil, obwohl er das Amüsierviertel der Stadt war, nicht alltäglich zwei Frauen an der Leine zu sehen aber das Aufsehen, das sie verursachten war, geringer als man annehmen sollte. Einige Männer und ein paar Frauen sahen Sylvia an, ihre schwingenden Röcke und auch ihre geschnürte Taille. Einige von ihnen lächelten als sie die Augenbinde bemerkten. Barbara führte stolz ihre süße Puppe an ihnen vorbei, genoss die Blicke und auch den gelegentlich offenbaren Neid. Sylvia ging mit ernstem Gesicht Schritt für Schritt, sie gewöhnte sich langsam an die Blindheit. Ihr Pferdeschwanz und die Kirschen an ihren Ohren wippten leicht, die Röcke schwangen bei jedem Schritt. Sie fühlte sich sicher in Barbaras Umarmung. Wenn ein Kantstein kam warnte Barbara sie, auch dies spielte sich schnell ein. „Süße, nun mach nicht so ein ernstes Gesicht. Komm, sei lieb und lächele.“ Sylvia nickte, sie lächelte. „Schon besser. Du siehst super aus und ich bin sehr stolz auf dich.“ Barbara blieb stehen, küsste sie und strich ihr über die verdeckten Augen.

Die Gruppe betrat das erste Geschäft. Ein kleiner Laden in dem es echten und Modeschmuck zu kaufen gab. Der Inhaber begrüßte sie freundlich und fragte was er für sie tun könnte. Barbara bat um eine Goldkette, etwas stabiler und länger. Er zeigte ihr ein paar Exemplare, sie wurden sich schnell einig. Dann sah sie goldene Ohrhänger in Tropfenform, die Spitzen der Tropfen waren nach oben gerichtet, das untere Ende mit verschiedenen Edelsteinen verziert. Sie sah das Preisschild. Kurz entschlossen fragte sie ob es Rabatt gäbe. Der Mann lächelte und bejahte. „Gut, es sind 5 verschiedene Paare, ich nehme 5 und zahle 4.“ Lachend sah der Mann sie an. „Das war genau was ich ihnen vorschlagen wollte. Ich packe die Hänger dann ein.“ Barbara bedankte sich, Tim bezahlte und steckte das kleine Paket mit der Rechnung in seine Jacke. „Du, bitte was hast du denn gekauft?“ Sylvia war neugierig und hoffte, dass Barbara es ihr sagen würde. „Das wirst du schon noch sehen, ist eine Überraschung.“ „Na gut, aber ich bin neugierig!“ Sylvia bettelte noch ein wenig, dann sah sie ein, dass sie nichts erfahren würde.

Sie gingen ein Stück die Straße hinunter. Barbara blieb vor einem Dessous Geschäft stehen. Sie sah versonnen auf die feine Nachtwäsche, die edlen Strümpfe und all die andere zarte Wäsche. Sternchen riss sie aus ihrer Versunkenheit. „Willst du da rein? Tim hat schon Stielaugen.“ Tim grinste und zog kräftig an ihrer Leine. „Werd mal nicht frech sonst kannst du da drinnen eine kleine Privatvorführung geben.“ Sternchen gab ihm einen Kuss und meinte dann: „Mach ich glatt.“ Sie gingen in den Laden, eine Verkäuferin sah interessiert zu ihnen herüber. „Hallo, kann ich etwas für euch tuen?“ „Ja, ich glaube die drei hier wollen mal so richtig losshoppen. Kann ich mich irgendwo hinsetzten?“ Tim sah sich suchend um. „Ja gerne. Wir haben auch Kaffee.“ Tim nahm dankend an, die Verkäuferin brachte ihm einen Kaffee. Er setzte sich zufrieden hin und genoss es den Frauen beim Stöbern zuzusehen. „Was gibt es denn hier?“ Sylvia hätte gerne etwas gesehen. „Was Hübsches für brave Mädchen meine süße. Also sei ruhig sonst gibt es nichts.“ Barbara nahm ein paar Strümpfe und streichelte mit dem zarten Nylon über Sylvias Wange. „Rat mal was das ist.“ „Ein Strumpf?“ Sylvia klang nun sehr interessiert. „Ist das hier ein Strumpfladen?“ „Ja ist es, aber hier gibt es noch mehr.“

Sternchen und Barbara nahmen weiter die Strümpfe in Augenschein, hängten einige wieder weg und legten andere auf einen immer größer werdenden Stapel. Sylvia stand daneben, schwankte zwischen Neugierde und Erregung. Ja, es erregte sie so zu stehen und die Neugierde in ihr wurde immer größer. Sie hörte wie Barbara „Lass uns da mal stöbern“ sagte. Barbara führte sie ein paar Meter weiter. Ihr wurden Sachen angehalten, manchmal sagte Sternchen ja, manchmal nein. Es war feine Nachtwäsche, hauchzarte Gewebe die mehr betonten als bedeckten. Für Sylvia suchte Barbara kurze Modelle, für sich lange Pendants. Sie hatte auch hier einiges aus dem Regal genommen. Als letztes suchte sie für sich ein paar Slips, dann ließ sie es dabei bewenden. „So, ich glaube ich könnte den ganzen Laden leer kaufen.“ Die Verkäuferin lachte und meinte „Sehr gerne, ich habe dann Feierabend.“ Sylvia fiel in das Lachen ein. Die Verkäuferin half ihnen alles zur Kasse zu bringen. Tim bezahlte die stolze Summe mit Karte. Dann verabredete er dass sie die Sachen später abholen würden. Es wurde alles in einen Karton gepackt.

„Hört mal, ich finde ja euren Kaufrausch ganz witzig aber jetzt bin ich dran.“ Tim steuerte auf ein Geschäft zu in dem es spezielle Lederwaren gab. Masken, Fesseln und Peitschen in reicher Auswahl konnten hier günstig erworben werden. Er war mit dem Inhaber gut bekannt, der Mann begrüßte ihn herzlich. Auch die drei Frauen hieß er sehr freundlich willkommen. „Sag mal, du hast jetzt nen Jag?“ Tim nickte, er wunderte sich das sich dies so schnell herumgesprochen hatte. „War ein Zufall, meiner wollte nicht mehr und in der Werkstatt hab ich mir deinen angesehen. Glückwunsch, ist ne tolle Karre.“ „Naja, eher ein tolles Wrack aber das wird wieder. Du, ich brauch ein paar nette Peitschen. Was Hübsches das hübsche Spuren macht. Hast du da was da?“ Der Mann nickte, er ging nach hinten und kam mit einem Karton wieder. Es waren handgefertigte Langpeitschen. Die Griffe hatten Verzierungen, silberne Beschläge und fein gearbeitete Ledereinsätze. Alles war sauber vernäht. Am Ende der langen Peitschen saß eine kleine Metallkugel. Tim prüfte die Peitsche, dann sagte er laut: „Alle mal weg!“ Ein gezielter Hieb durch die Luft überzeugte ihn davon das die Peitsche gut zu führen ist. „Sternchen stell dich mal da vorne hin und heb den Rock.“ Sie tat es, Tim schlug zu. Die Peitsche wand sich um Sternchens Po und Vorderseite. Sie schrie auf, eine rote Spur zeugte von dem Schlag. „Gekauft! Die hat echt was.“ „Ja, ist wirklich toll.“ Sternchen klang ehrlich begeistert. Sie mochte es gepeitscht zu werden, in Gedanken malte sie sich aus wie es wäre, wenn Tim diese Neuanschaffung ernsthaft benutzen würde. Der Mann deutete auf Sylvia. „Schick, gehört sie dir?“ „Indirekt. Sie gehört Barbara aber beide sind meine.“ „Sehr hübsch ausstaffiert, weißt ja ich mag sowas.“ Barbara lächelte, ja Sylvia war wunderschön. „Vielen Dank, ich habe mir auch Mühe gegeben. Haben sie diese Augenbinden hier?“ Der Mann nickte und zeigte auf einen Ständer. Barbara nahm mehrere Binden an sich. „So, das soll es dann sein. Wir wollen doch das alles zusammen passt, oder?“ Tim bezahlte, die Peitsche und die Augenbinden nahmen sie gleich mit.

 

Es war noch zu früh, um zurück zu gehen. Sie beschlossen sich in eine Bar zu setzen und etwas zu trinken. Die Bar war leer, sie fanden eine Nische. Barbara ließ Sylvia durchrücken, sie blieb am Gang. Tim saß ihr gegenüber, Sternchen zwischen ihm und Sylvia. Sie bestellten, die Getränke kamen bald. Die Frauen hatten einen Fruchtsaftcocktail, Tim eine große Cola. Sylvia trank den süßen kalten Cocktail mit Genuss, Barbara hielt ihr das Glas so dass sie den Strohhalm leicht zwischen die Lippen nehmen konnte. „Süße, du lässt dir jetzt nichts anmerken, verstanden?“ Sylvia sagte leise: „Ja aber was soll denn, ich meine was hast du vor?“ Barbara küsste sie aufs Ohr, spielte mit den Kirschen und flüsterte „Wirst du gleich merken. Denk dran du bleibst stillsitzen und lächelst brav.“ Sie ließ ihre linke Hand unter Sylvias Röcke gleiten, streichelte das bestrumpfte Bein und ging langsam weiter nach oben. Während Sylvia still saß berührte Barbara sie, streichelte sie und ließ sie langsam immer erregter werden. Sylvia atmete heftiger. „Süße benimm dich!“ Die leise ins Ohr geflüsterte Warnung hatte Erfolg, Sylvia wurde ruhiger. Sie begann innerlich zu kochen, es wurde immer schwerer nicht zu stöhnen und still zu sitzen. „Braves Mädchen“, es kam für sie aus weiter Ferne, war durch einen Nebel aus Lust und Verlangen kaum zu verstehen. Sie wollte Barbara gehorchen, sie wollte still sein. Ja, sie war ein braves Mädchen, das hatte ihre Mutti auch immer gesagt. Sylvia versuchte sich auf etwas anderes zu konzentrieren. Kopfrechnen, das Alphabet, egal was, sie schaffte es nicht. Da war die Hand, die sie immer weitertrieb, da war die Lust und die Erregung. Sie begann zu stöhnen, sie konnte nicht anders. „Bitte nicht mehr, ich kann nicht“, ihre Stimme versagte, sie stöhnte laut auf und kam. Barbara hielt sie im Arm, hielt sie bis sie wieder mit Seele und Geist am Tisch war. „Du, bitte Entschuldigung, ich wollte ja brav sein aber das ging nicht.“ „Ist gut süße, wir werden das noch üben.“ Sylvia nickte und trank einen großen Schluck. Ja, sie wollte lernen und sie würde lernen. Es gefiel ihr Barbaras Puppe zu sein.

 

Die Gruppe ging langsam zum ersten Geschäft zurück. Der Gürtel für Sylvia war fertig, sie warteten noch einen kleinen Augenblick, dann wurde er ihnen gezeigt. Er sah sehr edel aus, die Steine glitzerten und funkelten im Licht. „Klasse, der ist genauso wie ich ihn haben wollte. Dann wollen wir mal sehen ob er an dir genauso gut aussieht.“ Barbara hob Sylvias Röcke, Tim legte den Gürtel an. Ein lautes Klick kündete davon das sie verschlossen war. Sylvia ruckte mit ihren Armen. „Das bitte will ich gleich sehen, das fühlt sich toll an!“ Sie klang sehr begeistert. Barbara nahm sie in die Arme. „Nein du wartest bis wir zu Hause sind. Aber es freut mich das es dir gefällt.“ „Ja, jetzt bin ich nicht mehr nackig, vielen Dank! Und auch weil jetzt bin ich so richtig deine, so mit alles.“ „Ja, bist du. Du bist meine Frau, meine süße und meine Puppe.“ Barbara küsste Sylvia lang und innig. Dann fragte sie den Inhaber: „Haben sie auch hübsche Schlösser und Stangen?“ Er nickte, ging zu einem Regal und zeigte ihr mit Steinen besetzte Schlösser. Barbara entschied sich für 10 Stück mit falschen Diamanten auf Vorder- und Rückseite. Er zeigte ihr auch verschiedene Spreizstangen, sie nahm zwei die ebenfalls mit falschen Diamanten besetzt sind. „Hör mal: Von dem ganzen Kram kriege ich einen Schlüssel, ok?“ Barbara nickte, ja es war richtig das Tim einen Schlüssel bekam. Sie nahm einen der Schlüssel für den Keuschheitsgürtel und befestigte ihn an der Goldkette. Tim bezahlte, Barbara dankte nochmals für die schnelle und gute Arbeit. Dann gingen sie zum Wagen. Tim hielt kurz, um den Karton aus dem Dessous Geschäft zu holen. Danach fuhren sie zum Heidehof. Mit jedem Kilometer wurde Sylvia neugieriger.

Tim brachte den Karton aufs Zimmer, dann ließ er die beiden allein. Barbara zog Sylvia aus, die Augenbinde nahm sie ihr nicht ab. Als Sylvia anfing zu protestieren verschloss sie ihre Lippen mit einem Kuss. Sie suchte ein hübsches Negligé heraus, ein Traum aus zartem weißem Stoff, oben und unten mit einer Borte aus weißer Rüsche verziert. Die hauchdünnen Träger waren kaum zu sehen, es war als würde das Negligé um Sylvia frei in der Luft schweben. Der Gürtel darunter glänzte und blinkte, sie sah traumhaft aus.

„So, mach mal die Augen zu und blinzele dann ein paar Mal.“ Die Augenbinde wurde entfernt, Sylvia blinzelte und rieb sich die Augen. Als sie wieder gut sehen konnte schaute sie in den Spiegel. Sie sah das sie schön war, wunderschön. Vorsichtig tastete sie den Gürtel ab, fingerte an dem dünnen Stoff des Negligé. Langsam drehte sie sich, besah sich und erfreute sich an ihrem Anblick. Barbara lächelte, es freute sie sehr das Sylvia so von den Sachen angetan war. „Du, danke ganz doll viel! Das ist alles so schön und aber bestimmt auch teuer.“ „Süße, für dich ist nichts zu teuer und wir haben doch Geld. Da mach dir mal keinen Kopf drum.“ Gemeinsam packten sie die Sachen aus dem Karton. Es war ein bisschen wie Weihnachten, Sylvia staunte und freute sich.

Nachdem sie ausgepackt hatten legten sie sich zu Bett. Tim kettete sie an, er wünschte ihnen eine gute Nacht. Sylvia kuschelte sich in Barbaras Arm, dann wollte sie den Schlüssel nehmen. Barbara schlug ihr leicht auf die Finger. „Nein, den darfst du nicht anfassen Kleines. Das darf nur ich, verstanden?“ Sylvia nickte und kuschelte sich noch mehr an sie. Sie sagte bald ihren Eltern gute Nacht, gab Barbara einen gute Nacht Kuss und schlief ein. Barbara legte den Teddy dicht an Sylvia, dann reckte sie sich und schlief. Beide hatten gute Träume.   

 

Im Haus am Meer

 Sternchen weckte Sylvia und Barbara, sie gab beiden einen guten Morgen Kuss. Dann sagte sie munter: „So, dann macht euch mal schick, wir fahren heute zum Haus am See. Tim sagt ihr müsst kein schwarz anziehen.“ Barbara nickte, sie war froh darum, dass insbesondere Sylvia fröhliche Farben tragen durfte. Gemeinsam gingen sie ins Bad, dann suchte Barbara die Sachen für Sylvia heraus. Sie entschied sich für das weiße Vollkorsett, den großen weißen Petticoat mit dem Spitzenabschluss und einen sehr weiten schlicht weißen Plisseerock. Dazu eine weiße reich mit Rüschen besetzte Spitzenbluse mit Stehkragen. Sie war vorne geknöpft, die Leine konnte problemlos an den Ring geschlossen werden. Weiße Pumps mit 12 cm Absatz und weiße Spitzenhandschuhe folgten. Als letztes legte sie Sylvia den Unterschleier des Brautkleids über. „Du siehst aus wie ein Mädchen bei der Kommunion.“ Barbara schlug den Schleier zurück und küsste Sylvia auf die Nase. „Ja schon aber irgendwie, ich meine ist das nicht ein bisschen viel weiß?“ „Süße, hier wird nicht gemault sonst gibt’s noch mehr weiß.“ Sylvia rätselte was Barbara damit sagen wollte. Sie schwieg und sah zu wie Barbara einen bodenlangen hellblauen Rock über ihren 6 lagigen Petticoat zog. Dazu wählte sie für sich eine einfache weiße Bluse und ein schlichtes hellblaues Jackett. Sie verzichtete für sich auf Handschuhe. Bevor sie das Zimmer verließen klickte sie eine mit Strass besetzte dünne weiße Leine an Sylvias Ring und schloss ihre Hände mit einer kuren Kette auf dem Rücken zusammen. „So, dann ab zum Frühstück mit uns.“

Tim saß schon mit Sternchen am Tisch, er wirkte sehr unternehmungslustig. „Moin ihr beiden, habt ihr gut geschlafen?“ Sie beantworteten sein munteres Moin und bejahten die Frage. „Habt ihr auch gut geschlafen?“ Sylvia lächelte ihn und Sternchen an. „Ja haben wir, war zwar eine kurze Nacht aber der Schlaf war gut.“ Sternchen grinste breit als er das sagte. Ja die Nacht war kurz und schön. „So, dann haut rein. Sternchen, bind Sylvia lieber was um, sonst ist sie hinterher gesprenkelt.“ Sternchen nahm ein Tischtuch und hüllte Sylvia darin ein. Da sie mit Frühstück fertig war bot sie Barbara an Sylvia das Essen anzureichen. Barbara nahm dies gerne an. Sie frühstückten in Ruhe, dann räumte Barbara ab. Tim zog Sternchen ihr weißes Reisekleid an. Es war wie die anderen so gearbeitet, dass sie von Hals bis Fuß gefesselt war. Ein hoher Stehkragen zwang sie dazu geradeaus zu sehen, die überlangen Ärmel mündeten in Lederriemen, die auf dem Rücken zusammengezogen wurden. Zusätzlich wurden die Riemen dort mit einer Schnalle gehalten. Der Rock lag eng an ihren Beinen an und verengte sich an den Fußgelenken noch weiter. Sternchen konnte in dem Kleid nur winzige Schritte machen. Statt Pumps trug sie für die Fahrt einen stabilen weißen Ledersack, der ihr bis über die Knie reichte. Drei Gurte hielten ihn in Position. Der Boden des Sacks war mit einer gerundeten Metallplatte ausgestattet, auf der ihre Füße festgeschnallt waren. Zu dem Kleid trug sie eine weiße Kopfhaube mit eingearbeitetem Knebel. Lediglich ihre Augen sahen aus zwei kleinen Löchern hervor. Diese Sehlöcher waren von silbernen Nieten umgeben. Über den Ohren war die Maske verstärkt so dass Schall nur sehr gedämpft durchdrang. Sternchen saß bewegungslos in einem Rollstuhl.

„Sag mal Tim, hast du irgendwo einen weißen Knebel und weiße Fesselhandschuhe?“ Tim dachte kurz nach, dann ging er weg und brachte Barbara die gewünschten Sachen. „Vielen Dank, dann komm mal her kleine Puppe.“ Sylvia ging zu ihr und drehte sich um. Sie spürte wie ihre Hände in die Handschuhe gesteckt wurden, dann öffnete sie den Mund. Barbara gab ihr den Knebel. Er saß nicht zu fest aber Sylvia konnte nicht mehr spreche. „Wie sagt ein braves Mädchen dann?“ Barbara strich ihr sanft über die Wange. „Gange öönnn!“ Sylvia knickste. „Gern geschehen meine süße. So, von mir aus können wir.“ Tim schob den Rollstuhl zum Auto, dann setzte er Sternchen auf den Beifahrersitz. Sylvia und Barbara nahmen im Fond Platz. Bevor Tim losfuhr bekam Barbara eine kurze Kette an die Ringe der Handgelenke.

 

Sie kamen ohne größere Probleme an der Anlage an. Unterwegs beschloss Tim den Rolls mit einer Stereoanlage auszustatten. Bei sich dachte er „am besten zwei, eine vorne und eine hinten.“ Er hielt am Tor, der Wagen wurde registriert. Der Mann der das Tor bewachte grüßte ihn und die anderen höflich. Dann öffnete er den Schlagbaum, Tim fuhr langsam zum Verwaltungsgebäude. Er nahm den Rollstuhl aus dem Kofferraum und setzte Sternchen hinein. Nun half er Barbara und Sylvia aus dem Wagen. Als Barbara vor ihm stand bat er sie den Mund zu öffnen. Auch sie war nun geknebelt. Tim schob Sternchen ins Gebäude, Sylvia und Barbara folgten ihm.

Am Tresen saß ein junger Mann im blauen Anzug. Sein Halsring war mit einer Kette mit dem Tresen verbunden, auch seine Handgelenke waren gekettet. Eine etwa 40 cm lange Kette führte durch einen Ring an der Tischkante. Der junge Mann konnte so problemlos die Tastatur bedienen, wollte er etwas über den Tresen reichen oder vom Tresen nehmen konnte er nur eine Hand benutzen. Tim grüßte ihn freundlich mit „Hallo Alex, wie geht’s?“ „Danke gut Master Tim, es freut mich, dass sie hier sind. Darf ich sie bitten die Anmeldeformulare auszufüllen?“ Tim nickte, ganz ohne Bürokratie ging es nun mal nicht. Er fragte: „Ist Maja in ihrem Büro? Ich will sie dringend sprechen.“ „Wenn sie einen Moment warten suche ich sie, Master Tim.“ Tim bedankte sich, der junge Mann telefonierte kurz. „Maja ist in ihrem Büro und bittet sie heraufzukommen.“ „Ja gerne, ich will ohnehin im Büro mit ihr reden. Hast du ein ruhiges Plätzchen für meine drei Grazien?“ Alex lächelte und bot Tim an die drei Frauen in einer etwas abseits gelegenen Sitzgruppe zu platzieren. Tim nahm dankend an. Er setzte Sternchen auf einen Sessel der Sitzgruppe, Barbara und Sylvia nahmen auf einem Zweisitzer Platz. „Ihr bleibt hier sitzen, ich komme gleich wieder.“ Sylvia und Barbara nickten. Sternchen hatte ihn nicht gehört. Er strich ihr über die Kopfhaube, dann ging er die Treppe hinauf zu Maja.

 

Tim klopfte kurz an. Maja rief „Herein bitte.“ Er trat ein, sie kam hinter dem Schreibtisch hervor, knickste tief und richtete sich wieder auf. „Herzlich Willkommen Master Tim.“ „Sag mal, hier hat wohl schon der Buschfunk getrommelt. Seit wann so förmlich?“ Maja lachte und umarmte ihn. „Ja hat er aber ich dachte vielleicht ist es falsch, wenn ich sie wie sonst umarme.“ „Nee du, ist goldrichtig. Klare Ansage: Meine Eltern haben sich auch nie verkrochen und lange getrauert oder sowas. Da waren die viel zu pragmatisch für. Ich mach das auch nicht, jetzt wird angepackt. Hab ohnehin genug vor, mehr als genug. Deshalb bin ich auch hier. Was trommelt man denn so?“ Tim sah sie neugierig an. „Man sagt du bist hier der neue Chef.“ Maja brachte es auf den Punkt. „Soso, sagt man das…und was meint MAN so dazu?“ Tim sah sie fest an. „Du, die meisten finden es Klasse. Das war ja sonst so dass wir hier eigentlich keinen Ansprechpartner hatten. Immer alles telefonisch zu klären nervte ganz schön. Da hoffen viele, dass das nun besser wird. Ich ehrlich gesagt auch.“ Sie sah Tim erwartungsvoll an. „Maja, ich sag da nachher noch mehr zu aber jetzt und knapp: JA, das wird anders. Kannst du bitte für in zwei Stunden eine Versammlung zusammentrommeln. Wer nicht grade krank ist hat zu kommen. Die Zwangsarbeiter einschließen, Tor zu machen und alles andere hat auch mal Pause. Ach ja: Alle geknebelt, ich will keinen Hühnerhaufen, ok?“ Maja nickte, sie gab die Order gleich ein, das System informierte nun alle Leibeigenen.

 

Tim bedankte sich. „Hast du die Schlüssel für die Kommandantenvilla hier? Maja gab sie ihm. „Du, am besten ist du kommst mit. Dann kann ich dir gleich vor Ort zeigen was ich vorhabe.“ Maja nickte, sie fuhr ihren PC herunter und nahm ihren Knebel vom Schreibtisch. Tim half ihr ihn anzulegen. Sie gingen zusammen zu den dreien. Sie begrüßten sich, dann gingen sie gemeinsam zu dem Haus.

Tim nahm Sternchen die Haube ab und ersetzte sie durch einen einfachen Knebel. Sie sah sich neugierig um. Tim schob sie zügig zu dem Haus, der Weg war halb überwachsen. „Maja, hier bitte den Dschungel roden und vor allem den Weg frei machen.“ Maja nickte, sie würde es sich gleich im Haus notieren. Tim blieb vor der Kommandantenvilla stehen. Ein großes Haus mit zwei Stockwerken, es war alt und solide. „Sieht doch gar nicht so übel aus von außen.“ Barbara murmelte etwas in ihren Knebel. Tim erriet was sie sagen wollte. „Klar muss die Fassade gemacht werden, das Ding steht ja auch seit Jahren meistens leer. So, nun hinein.“ Er wuchtete den Rollstuhl über drei Stufen, dann öffnete er die Tür. „Noch was: ich will eine Rampe.“ Maja nickte. Sie öffnete ihr Notebook und schrieb „Weg, Gebüsch, Rampe zum Haus.“ Sie zeigte es Tim, er nickte, sie knickste.

Tim ließ Sternchen und die anderen Frauen im Flur stehen. Eilig öffnete er Fenster und Türen. Der muffige Geruch hier im Haus erinnerte ihn an die Villa, eine Erinnerung, mit der er schlecht umgehen konnte. „So, für Frischluft ist gesorgt. Dann geht’s weiter.“ Sie gingen in den ersten Raum, er war als Vorzimmer eingerichtet, dahinter befand sich ein großer Raum der dem Standortkommandanten als Büro diente. „Das soll hier so bleiben, nicht der Plunder, der drin steht aber die Einteilung. Hier wird mein Büro, deins auch.“ Er sah Barbara bei den letzten Worten an. Sie runzelte die Stirn und gab „einf?“ von sich. „Ja deins, Erklärung kommt nachher.“ Sie würde sich in Geduld fassen, weiteres Nachfragen war ohnehin kaum möglich. Hinter dem Büro lagen drei große Räume. Die Gruppe besah sich alle drei, dann beugte Tim sich zu Sternchen und fragte: „Wie gefällt dir unser neues Reich Prinzessin?“ Sternchen nickte, die Räume waren groß und hell. „Hier kommt überall dick Teppich rein, da kannst du dich dann nach Lust und Laune drauf räkeln.“ Sie nickte heftig. Ihre Glieder waren taub, sich räkeln klang sehr verlockend. An die drei Räume angegliedert waren ein Bad und eine kleine Teeküche. Es gab noch vier weitere Räume im Erdgeschoß, einer war offensichtlich eine Art Wirtschaftskammer. Sylvia besah sich die Küche und die Kammer genauer. Die Sachen waren in die Jahre gekommen, sie hoffte, dass sie noch brauchbar waren. „Keine Angst Sylvia, hier wird alles neu gemacht. Der Kram fliegt auf den Müll.“

Tim hob Sternchen aus dem Rollstuhl und ging die Treppe hinauf. Er setzte sie vorsichtig auf den Fußboden, der mit einem abgetretenen Läufer bedeckt war. „So, hier wird euer Reich. Genau genommen die Räume hier links. Kommt mal mit.“ Sternchen gab einen unartikulierten Laut von sich. „Klar trage ich dich, aber nur wenn du aufhörst so frech zu sein.“ Sie warf Tim einen erbosten Blick zu. Er lachte, solche Blicke war er gewohnt. Sie gingen in den ersten Raum, er hatte an zwei Seiten Fenster so dass es hell und freundlich in ihm war. „Die ollen Möbel denkt euch weg, hier kommt auch alles neu. Ist doch ein geniales Wohnzimmer, oder?“ Sylvia nickte, auch Barbara fand den Raum sehr schön. Groß und weitläufig. Der nächste Raum war ebenso groß, hatte aber nur eine Fensterfront. „Hier euer Schlafzimmer und da dann ein Raum für eure Klamotten.“ Tim deutete auf die nächste Tür. Vom Flur aus kam man in ein Vollbad und in eine kleine Küche. Auch dies zeigte er ihnen. Dann wandte er sich an Maja: „Den ganzen Krempel raus, dann alles frisch tapezieren und Böden neu. Da kriegt ihr noch genaue Anweisungen. Hier“ er stellte sich an dem Treppenaufgang quer auf den Flur, „will ich eine solide Gittertür, Gitter auch da an das Geländer und an alle Fenster hier oben. Auch den Balkon vergittern und oben zu machen, sonst fliegt ihr mir davon.“ Sylvia prustet in ihren Knebel, sie würde gewiss nicht davonfliegen. „Hier auf der anderen Seite sind die Gästezimmer. Die brauchen wir nicht so wirklich aber auch hier: alles raus, normale Möbel rein, Sanitär neu und alles sagen wir mal hell streichen.“ Maja sah ihn fragend an. „Nehmt die Reste von den anderen Zimmern, ist egal.“ Sie nickte und vermerkte auch dies. Sie gingen wieder ins Erdgeschoss, Tim setzte Sternchen in den Rollstuhl. „Draußen ist nicht so eilig, Hauptsache der Dschungel wuchert nicht durchs Fenster rein.“ Maja nickte, sie hatte verstanden. „Sag mal, wie viel Zeit ist noch bis zur Versammlung?“ Sie hob 1 Finger und zeigte dann 3. „Eineinhalb Stunden? Gut, dann ist noch Zeit genug. Bitte keine Stühle für euch, nur Kniekissen. Außerdem will ich das alle 25er Fußketten tragen.“ Maja sah Tim stirnrunzelnd an. „Alle meint alle, klar?“ Sie nickte und deutete einen Knicks an. Tim verabschiedete sich von ihr, er wollte mit den Frauen noch etwas essen gehen. Bei der Gelegenheit hoffte er kurz mit Reiner zu reden. Reiner betrieb das Restaurant und die Kioske der Anlage.

 

Das Restaurant war nur halb voll, sie fanden sofort einen Tisch. Tim stellte einen Stuhl zur Seite und schob den Rollstuhl an dessen Stelle. Er nahm den Frauen die Knebel ab und fragte: „Na, wie gefällt euch die Bude?“ Barbara begann, „naja, da ist noch einiges zu machen aber ist schon nett. Ich denke frisch renoviert wird das ein tolles Zuhause für uns.“ Bei den letzten Worten küsste sie Sylvia auf die Wange. Tim nickte und sah Sylvia an. „Also ist so, ich finde das bisschen groß aber schon toll und vielleicht haben wir auch einen Garten dabei? Auch die Zimmer sind toll glaube ich wenn die frisch gemacht sind.“ Dann sah sie Barbara an und meinte „mir egal wo, da wo du bist bin ich auch. Immer!“ Barbara nahm ihre geketteten Hände, legte sie vorsichtig an Sylvias Kopf und sagte „Danke meine süße, ja wir werden immer zusammenbleiben. Du, da haben wir sogar ein Ankleidezimmer, meine Puppe wird dann richtig niedlich angezogen.“ Sylvia nickte. Sternchen sah zu Tim, dann meinte sie: „Ist wirklich ein solides Haus und allemal Platz genug für uns. Nur, sag mal, wie willst du von hier aus den Heidehof weiter machen? Das kannst wohl vergessen.“ Tim grinste sie an, dann sagte er: „Nö mein Frechling, den machst du und ich lasse es mir hier gut gehen.“ Sternchen war für einen Augenblick entsetzt, dann sah sie sein Grinsen. „Komm, mach mal keine Panik. Du glaubst doch nicht dass ich dich alleine da in der Heide hocken lasse. Den Heidehof verscherbeln wir und gut ist.“ Sie sah ihn an, dann nickte sie.

Reiner kam an den Tisch. Er freute sich Tim und Sternchen wieder zu sehen, auch Barbara und Sylvia begrüßte er herzlich. Dann fragt er was er für sie tun kann. „Erstmal was essen, kannst du uns da etwas empfehlen?“ Reiner dachte einen Augenblick nach. „Tim, für dich vielleicht Rumpsteak mit Kräuterbutter, dazu Baked Potatoes mit selbst gemachter Creme und Salat. Für dich Sternchen haben wir bestimmt noch Calamari mit Pommes, wenn du magst gerne einen mediterranen Salat. Euch“, er wandte sich an Sylvia und Barbara, „kenne ich ja leider noch nicht so gut. Aber wir finden bestimmt etwas Leckeres. Wollt ihr in die Karte sehen?“ Barbara antwortete: „Danke nein, ich glaube wir nehmen auch die Calamari.“ Reiner nickte, dann fragte er nach den Getränkewünschen. Tim orderte Cola für sich, für die drei Frauen Apfelsaft. „Außerdem haben wir was zu bequatschen. Hast du einen Moment Zeit?“ „Für dich immer, komm wir lassen deine Damen eine Minute alleine und gehen vor die Tür.“

Tim stand auf und folgte Reiner hinaus. Er bot ihm eine Zigarette an, die beiden standen etwas abseits und rauchten. „Tut gut mal eine durchzuziehen“, Reiner sah Tim neugierig an. „Aber das wolltest du bestimmt nicht mit mir bereden. Also schieß los.“ Tim kam ohne Umschweife zur Sache: „Stimmt das immer noch das du hier wegwillst?“ Reiner nickte, ja er wollte sich beruflich verändern. „Ja stimmt, irgendwie eine kleine Pension mit Lokal, sowas wie euren Heidehof würde ich gerne übernehmen.“ „Dann las mal das „sowas wie“ weg.“ Reiner sah Tim verblüfft an. „Du willst verpachten?“ „Verkaufen, verpachten, stiller Teilhaber werden, egal was. Ich will mich hier um die Anlage kümmern, mir gehen die Touris schon lange auf den Senkel.“ „Kling gut, aber ich fürchte ich habe nicht das Geld, um den Heidehof zu übernehmen.“ Reiner sagte dies mit Bedauern. „Reiner, wir sind immer gut miteinander ausgekommen. Mein Vorschlag: Du schmeißt den Laden, ich bleibe mit 20 Prozent dabei. Dann bleiben dir 80 vom Gewinn.“ Reiner grinste ihn an: „Sag 90 für mich und das Ding ist gebongt.“ Tim hielt ihm ohne Zögern die Hand hin. Sie besiegelten das Geschäft mit Handschlag. „Für den Papierkram sage ich dem Notar Bescheid. Sobald wir aus dem Heidehof raus sind kannst du rein. Ich übernehme hier dann erstmal deine Wirtschaft.“ Reiner nickte, dass alles klang sehr gut.

 

 

Sie gingen wieder hinein. Reiner brachte ihnen kurz danach das Essen. Er stellte die Teller ab und sagte: „Geht heute aufs Haus und guten Appetit.“ Sie bedankten sich herzlich. Barbara bat ihn um eine große Serviette für Sylvia, eine Kellnerin brachte das gewünschte. Sie trug ein sehr kurzes Serviermädchenkleid unter dem ihr Keuschheitsgürtel gelegentlich aufblitzte. Die Ringe an ihren Handgelenken waren mit Ketten links und rechts mit dem Gürtel verbunden. Wenn sie etwas trug hoben die Ketten ihren Rock an. Sie trug einen Ringknebel, als sie die Serviette brachte knickste sie und fragte: „Voll if fii umdinnen?“ Tim nickte und zeigte auf Sylvia. Sylvia lächelte und bedankte sich artig. Auf der Halbschürze, die die Kellnerin trug, stand „Babette“. „Danke Babette, wir rufen dich, wenn wir noch etwas brauchen. „Fa derne Mafder Dim.“ Tim nickte und ließ sich das Rumpsteak schmecken. Es war delikat. Auch die Calamari waren sehr lecker. Tim fütterte Sternchen und nahm sich auch ein paar davon. Sternchen protestierte „du hast da dein Steak!“ Tim nahm einen Ring und hielt ihn so dass er knapp vor ihrem Mund war. „Na komm, schön schnappen du Frechdachs.“ Sternchen versuchte es, er zog weg. Nach zwei weiteren Versuchen hatte sie den Ring und kaute genüsslich. Barbara nahm einen der Ringe, hielt ihn vorsichtig mit den Zähnen und legte ihn so an Sylvias Lippen. Sie nahm den Ring sanft mit der Zunge und kaute. Alle vier genossen die entspannte Mahlzeit. Bald waren alle satt, die Teller fast leer. Barbara legte Sylvia den Schleier vor, nun wirkte Sylvia noch mehr wie ein Mädchen. Tim sah auf die Uhr im Lokal, er wollte zur Konferenz aufbrechen.

Neuerungen für die Leibeigenen

Sie waren mit unter den ersten im Raum. Alles war so wie Tim es gesagt hatte arrangiert. Im Raum lagen Reihen von Kissen, eine Leinwand war ausgefahren und eine Funktastatur lag bereit. Für Tim lag ein Laptop auf einem Stuhl, im hinteren Teil war ein Projektor aufgebaut worden. Maja war bereits im Raum, Tim rief sie zu sich und bedankte sich für die gute Vorbereitung. Maja knickste und zeigte auf die drei Frauen und die Kissen. „Ja, eine sehr gute Idee Maja. Kannst du noch drei Kissen besorgen. Nee wart mal, hol lieber ein oder zwei große Decken.“ Maja nickte und brachte das gewünschte. Sie breitete die Decken neben dem Stuhl aus, Tim legte Sternchen darauf und wies Barbara und Sylvia an sich zu ihr zu setzen.

Der Raum füllte sich nach und nach. Außer dem Klirren der Fußketten war nichts zu hören. „Geht doch“ dachte Tim bei sich. Er wartete bis auch die letzten Ankömmlinge sich auf die Kissen gekniet hatten, dann hielt er eine kurze Rede:

„Hallo allerseits, ich möchte euch ein paar Dinge mitteilen. Erstmal vorneweg: Von heute an leite ich die Anlage, dass ich Tim heiße wisst ihr ja bestimmt. Barbara“, Tim winkte sie zu sich, sie stand auf und stellte sich neben ihn, „wird mir dabei assistieren. Wie ihr seht ist auch sie eine Leibeigene, sie gehört mir ebenso wie Sternchen und Sylvia.“ Er deutet mit den letzten Worten auf die beiden. „Barbara wird sich um den ganzen Bürokram kümmern, wenn sie etwas sagt werdet ihr gehorchen.“ Die Anwesenden nickten. Er tippte Barbara an und zeigte auf die Decke. Sie kniete sich wieder zu den beiden anderen.

Nun ein paar Dinge die euch betreffen. Sicher habt ihr schon gemerkt, dass ich die Kleidervorschrift geändert habe. Von jetzt an tragt ihr immer außerhalb der Unterkünfte die 25er Kette, wird jemand ohne erwischt werde ich ungemütlich. Die Knebel sind nur ein Provisorium, ihr werdet bald alle das im Mund haben.“ Er rief das erste Bild auf, es zeigte eine Spange ähnlich einer Zahnspange mit Haken an den Seiten. „Diese Spangen werden euch angepasst, sie werden auf die Zähne gesteckt. Die Haken halten die Mundwinkel nach hinten. Ihr werdet also immer lächeln. Mit den Spangen werdet ihr leise reden können, sprecht ihr lauter wird es undeutlich. Keine Panik, die Dinger sind bequem. Jedenfalls bequemer als ein Knebel.“ Es ging ein Raunen durch den Raum, Tim klatschte in die Hände und sagte: „Genau deshalb will ich das so. Ihr sollt arbeiten und nicht tratschen. So, nun weiter.“ Er rief das nächste Bild auf, es zeigte einen einfachen Keuschheitsgürtel für Frauen. „So schnell es machbar ist werden alle weiblichen Leibeigenen damit ausgestattet.“ Dann kam er zum nächsten Bild, es war das Pendant zu dem Gürtel für die Frauen zu sehen. „Die Männer bekommen den hier.“ Einige der Leibeigenen stöhnten. Tim grinste und sagte: „Ich hab ja nicht nur schlechte Neuigkeiten. Sobald ihr sicher verschlossen seid ist die Geschlechtertrennung in den Unterkünften aufgehoben. Ihr dürft dann immer und überall in der Freizeit zusammen sein.“ Einige der Sklaven klatschten, Tim verneigte sich lachend. „Außerdem will ich das ihr mir Vorschläge gemacht mit wem ihr zusammen eine Zelle bewohnen wollt, wir werten das dann aus. Dafür habt ihr bis übernächste Woche Zeit.“ Auch dazu wurde beklatscht. Tim hob die Hand und zeigte das nächste Bild. Es zeigte einen Grundriss der Anlage. Auf der Darstellung war das ungenutzte Areal klar zu sehen.

„Ihr fragt euch vielleicht was noch alles kommt. Ich will das hier“, er wies mit der Hand über die ungenutzte Fläche, „bebauen und die Anlage vergrößern. Als erstes will ich das alte Haus fit machen.“ Er zeigte auf den ehemaligen Kommandantensitz. „Hier werde ich mit den dreien hier wohnen. Frage: Wer von euch ist vom Bau?“ Zwei Männer und eine Frau hoben die Hand. Tim winkte der Frau und fragte sie was sie kann. Sie stand auf, knickste und sagte „Fafer unn fabefieren Mafder Dim“ „OK, komm mal nach vorne.“ Sie ging zu ihm. Er sah sie sich an und las „Jaqueline“. „Jaqueline, du bist ab sofort die Leiterin der Maler und Tapezierer. Maja wird dein Schild ändern und du wirst Arbeiter zugewiesen bekommen.“ Sie knickste und setzte sich wieder hin. Er fragte nun die zwei Männer, einer war Tischler, der andere Maurer. „Perfekt. Wie viel Helfer braucht ihr um die Villa wieder flott zu machen?“ Die beiden Männer sahen sich kurz an, einer hob 6 Finger, der andere 3. „OK, dann 10, das wird reichen. Arbeitet gut und zügig, sagt mir was ihr an Material braucht.“ Einer der Männer hob die Hand. „Mafder Dim, önnen fir daf anfehen?“ „Ja natürlich. Bleibt nachher noch hier, dann gehen wir zusammen rüber. Du auch Jaqueline.“ Alle drei nickten.

 

„So, jetzt noch eines: Ihr bekommt neue Uniformen. Sobald wir von allen die genauen Maße haben werde ich die in Auftrag geben.“ Auf der Leinwand erschien ein wadenlanges Kleid mit weitem Rock, halben Armen und V-Ausschnitt in dezentem blau. Unter dem Ausschnitt lief eine Knopfleiste bis zum Rock. „Während der Dienstzeit werdet ihr alle dies Kleid tragen. Für die Freizeit habt ihr die Auswahl zwischen verschieden Sachen. Er zeigte lange Röcke, Blusen und Kleider. Für die Nacht diese Hemden.“ Es erschienen schlichte lange weiße Nachthemden. Bei den männlichen Sklaven regte sich Protest. „Klare Ansage: Ihr zieht an was man euch gibt, ihr werdet euch schon daran gewöhnen.“ Die Sklaven verstummten, Tims Stimme wurde wieder freundlich. „Ihr werdet euch schnell daran gewöhnen, da bin ich mir sicher. Habt ihr noch Fragen?“ Es meldete sich niemand. Tim erklärte das Treffen für beendet, alle bis auf Maja, die zwei Männer und Jaqueline verließen den Raum.

 

 

Organisatorisches für den Umbau und die Umzüge

 

 

Sie gingen zusammen mit den Frauen zur Villa und besprachen die Einzelheiten. Tim bat Maya zusammen mit Jaqueline und den Männern die entsprechenden Arbeiter auszuwählen. „Sag mal, hier gibt es doch auch Näherinnen?“ Maja nickte. „Gut, sobald die Kleidung für euch da ist will ich das jedes Stück gut sichtbar vorne und hinten mit der Personalnummer gekennzeichnet wird. Auch die Kittel für die Arbeiter, die kriegen orange. Da wird aber nicht Maß genommen, die kaufen wir von der Stange.“ Maja notierte das, sie nickte erneut. Tim bedankte sich bei den beiden Männern und Jaqueline und schickte sie an die Arbeit. Die Männer verbeugten sich, Jaqueline knickste. Dann gingen sie.

„Maja, da ist noch etwas. Ich brauche vier Männer und zwei Frauen die kräftig anpacken können fürs Ausräumen der Villa meiner Eltern und die Umzüge. Außerdem eine Wache die auf die Arbeiter aufpasst. Kannst du mir da wen empfehlen?“ „Fa, if abe da femamdem.“ Maja nickte dazu. „Klasse, ich wusste, dass ich mich auf dich verlassen kann. Du, wenn ich hier erst richtig bin wirst du die Leiterin der Abteilung für Leibeigenschaft. Wir werden vergrößern, da hast du bestimmt genug zu tun.“ Maja nickte erfreut. „Am besten wir gehen gleich zu der, dann kann ich sie mir ansehen.“ Maja zeigte auf den Weg und nickte abermals. Sie ging voraus, Tim folgte mit Sternchen, Sylvia und Barbara bildeten die Nachhut. Maja ging zum Verwaltungsgebäude, sie folgten ihr in den ersten Stock. Dort öffnete sie eine Tür. Eine junge Frau Anfang 20 saß angekettet hinter einem Schreibtisch. Maja löste die Ketten, die Frau stand auf und begrüßte Tim mit einem tiefen Knicks, sie verbeugte sich danach leicht vor den Frauen. Auf ihrem Schreibtisch stand ein Schild „Elke, Controller.“

 

„Hallo Elke, ich habe ein spezielles Anliegen an dich.“ Tim schilderte ihr wie zuvor Maja was er wollte. Elke setzte sich hinter ihren Schreibtisch und schrieb:

 

„Guten Tag Master Tim. Es freut mich das Maja mich vorgeschlagen hat. Ich würde diese Aufgabe gerne übernehmen.“

 

„Das ist gut. Traust du dir das zu?“

 

„Ich war vorher bei den Wachen am Strand, habe eine Arbeitsgruppe geführt und auch bewacht. Somit habe ich Erfahrung damit, Master Tim."

 

„OK, du müsstest ständig bei den Arbeitern sein, auch Nachts. Sie können eingesperrt werden. Für Verpflegung und so sorge ich, du dafür das sie arbeiten.“

 

„Ja gerne, es wäre schön hier mal raus zu kommen. Wann soll es los gehen, Master Tim?“

Tim lächelte über ihren Eifer. „Nächsten Montag, ich hole dich und die Arbeiter ab.“

 

„Danke sehr, ich freue mich darauf und wünsche ihnen und ihren Frauen einen schönen Tag.“

 

„Vielen Dank, den wünsche ich dir auch, dann bis Montag.“

 

Sie gingen mit Maja wieder hinaus. Tim bedankte sich bei ihr für alles, dann fuhren sie zurück zum Heidehof. Tim befreite Sternchen aus dem Reisekleid, sie lag nun nackt auf dem Teppich im Wohnzimmer und streckte vorsichtig ihre steifen Glieder. „Na geht’s Kleine?“ Tim sah sie besorgt an. „Klar wird schon, gleich schlag ich Purzelbaum“, Sternchen klang vergnügt und munter. Auch Sylvia und Barbara waren von Fesseln und Knebel befreit, Sylvia bewegte ihre steifen Arme. Barbara massierte sie leicht, Sylvia schnurrte wohlig. Ihr Schleier lag neben den Knebeln auf dem Tisch, sie blickte ihn etwas sehnsüchtig an. „Du darfst ihn ja bald wieder haben süße“ flüsterte Barbara ihr ins Ohr. „Danke“ hauchte Sylvia zurück

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Tim ergriff das Wort: „So, dass hätten wir alles auf die Reihe gebracht. Ich hab noch eine gute Neuigkeit von der Detektei. Sie haben den Fahrer gefunden, den der sich verkrümelt hatte. Er will mit mir reden. Ich fliege morgen runter und komme dann zurück. Barbara, du bringst mich zum Flughafen.“ Barbara freute sich darauf den Rolls wieder fahren zu dürfen, sie lächelte Tim an. „OK, wir müssen morgen früh hoch. Also Schluss für heute. Ihr geht auf euer Zimmer, Sternchen macht euch dann bald fest. Schlaft schön.“ Sylvia und Barbara standen auf und wünschten eine Gute Nacht. Sie gingen zu Bett, Sternchen kam kurz danach und kettete sie fest. Sylvia kuschelte sich wie gewohnt in Barbaras Arm. „Du, das wird bestimmt toll so da wohnen und so.“ „Ja wird es süße und wir werden es da sehr schön haben. Aber nun schlaf, meine kleine sieht ganz doll müde aus.“ „Bin ich auch“, Sylvia gähnte herzhaft. Sie nahm ihren Teddy näher zu sich, sagte Gute Nacht zu ihren Eltern und gab Barbara einen langen gute Nacht Kuss. „Schlaf gut und ich hab dich ganz doll lieb.“ „Ich dich auch süße.“ Barbara hielt Sylvia noch ein Weilchen im Arm, sie hörte den gleichmäßigen Atem und sah das glückliche Lächeln. Auch sie schlief bald lächelnd ein.

 

 

Detektivarbeit

 

 

Tim weckte die beiden morgens um 6. Verschlafen gingen Sylvia und Barbara ins Bad. Sie duschten wie gewohnt gemeinsam. Barbara hielt Sylvia fest im Arm, dann sagte sie: „Süße, jetzt wollen wir mal wach werden.“ Sie stellte den Regler auf kalt, Sylvia schrie entsetzt auf. „BÄH das ist fies.“ „Aber du bist jetzt wach und ich auch. So, nun aber rein in die Klamotten und runter mit uns.“ Sylvia sollte heute mit Sternchen im Haus bleiben, es gab einiges zu putzen. Barbara zog ihr eines der einfachen Dienstkleider an, dazu eine weiße Vollschürze. Ihre Hände blieben frei, lediglich eine 20er Fußkette würde sie etwas behindern. Für sich wählte sie einen dreilagigen Taftunterrock, einen dunkelblauen Plisseerock und eine schlichte weiße Bluse. Dazu ein dunkelblaues Jackett. Ohne sich dessen bewusst zu sein hatte sie sich in eine ihrer Chauffeurs Uniformen gekleidet. Sie sah sich im Spiegel und dachte „manches ist tief drin, aber falsch ist es ja nicht.

Sternchen hatte schon Kaffee gekocht, es stand auch Brot und Aufstrich auf dem Tisch. Sie war bis auf eine Vollschürze nackt, Tim hatte auch ihr Fußketten angelegt. „Guten Morgen, dann setzt euch mal hin. Wir müssen bald los.“ Tim zeigte einladend auf die Stühle. Sie aßen eine Kleinigkeit, dann mahnte Tim zum Aufbruch. „Wart mal, für dich habe ich noch was.“ Barbara sah ihn fragend an. Er nahm eine lange schwere Kette und legte sie ihr an. „Du musst ja nicht laufen und für den Rolls brauchst du nur den rechten Fuß.“ Barbara sah ihn unwillig an, sie schwieg und fügte sich. „So, Gepäck habe ich nicht. Dann sagt tschüss und los geht’s.“ Er umarmte Sternchen und Sylvia, Barbara verabschiedete sich ebenfalls.

Tim nahm auf dem Beifahrersitz Platz, Barbara genoss es wieder hinter dem Lenkrad zu sitzen. Sie ließ den Motor an und fuhr los. Tim hatte Recht, die Kette behinderte sie nicht. Zügig fuhr sie über die Landstraße. Tim sah gedankenverloren aus dem Fenster. „Worüber grübelst du, wenn ich das fragen darf.“ „Ja darfst du. Ich bin mal gespannt was ich heute rausfinde. Manchmal denke ich schon es wäre vielleicht besser, wenn das alles nicht aufgeklärt wird. Die vons werden davon auch nicht wieder lebendig.“ „Tim, das stimmt schon aber ich glaube du würdest immer grübeln was passiert ist.“ Er lächelte sie an und nickte. „Ja, deshalb bleib ich da auch dran.“ Dann sagte er finster „wenn ich rauskriege das da wer die Finger im Spiel hatte, vor allem wer das war, dann Gnade denen Gott.“ Barbara schwieg, sie spürte seine Wut und verstand sie. Auch sie würde gerne wissen was passiert war, nicht um Rache zu nehmen, sondern um Klarheit zu erlangen. Sie fuhren schweigend zum Flughafen. Tim verabschiedete sich von ihr mit einer Umarmung. „Ich schick dir ne Nachricht wann ich wieder lande, bis dahin mach es gut.“ Sie winkten sich zum Abschied zu.

 

Er ging direkt zum Gate, sein Ticket hatte er online gebucht und bezahlt. Die Maschine war noch nicht aufgerufen, er konnte sich Zeit lassen. Die Formalien waren schnell erledigt. Tim sah über das Rollfeld, sah die Maschinen und die Menschen. Sonst fand er das Treiben auf Flughäfen sehr spannend, diesmal ließ es ihn kalt. Er wollte den Mann sprechen, wollte hören was er zu sagen hatte. In seiner Jacke war Bargeld, er hoffte dies würde den Fahrer zum Reden bringen. Er hörte den ersten Aufruf und ging an Bord. Eine freundlich lächelnde Stewardess begleitete ihn zu seinem Platz. Sie fragte ob er etwas wünscht, er bat um Kaffee. Mit einem Kaffee in der Hand wartete er auf den Start. Die Maschine hob pünktlich ab und landete auch pünktlich. Tim ging zum Schalter der Mietwagenfirma und übernahm das gebuchte Auto. Es war ein einfacher Golf, sicher kein Fahrzeug, das er für längere Zeit nehmen würde. Er gab die Adresse ins Navi ein, stellte das Gerät auf „Deutsch“ und fuhr los.

 

Vor der vereinbarten Zeit kam Tim an dem kleinen Rasthof an. Er sah sich um, das Auto das der Mann zum Treffen fahren wollte war noch nicht auf dem Parkplatz. Er stieg aus, vertrat sich ein wenig die Beine und rauchte. Während er so stand kam ein dunkler Renault Laguna der schon bessere Tage gesehen hatte auf den Parkplatz. Es war das beschriebene Fahrzeug. Tim sah wie ein Mann ausstieg und sich suchend umsah. Er ging auf den Mann zu, begrüßte ihn freundlich auf Deutsch. „Guten Tag, schön dass sie kommen konnten. Keine Angst, ich will wirklich nur ein paar Antworten.“ Der Mann lächelte verhalten, dann schien er Vertrauen zu fassen. Er gab Tim die Hand und folgte ihm ins Restaurant des Rasthofs. Tim lud ihn zum Frühstück ein, der Mann nahm dankend an.

 

Nachdem die Kellnerin das Frühstück gebracht hatte sah Tim den Mann an und meinte dann: „Am besten ist wohl sie erzählen mir was sie wissen.“ Er legte ein paar Geldscheine unter eine Serviette und nickte dem Mann zu. Der Mann nickte zurück, dann berichtete er.

Er war ein paar Tage vor dem Todestag von einer Frau angesprochen worden. Diese Frau sagte ihm sie hätten eine Überraschung für die von Traunsteins geplant und bräuchten dazu seine Mithilfe. Tim dachte bei sich „Überraschung trifft es wirklich“, dann bat er den Mann die Frau zu beschreiben. Sie war mittelgroß, gute Figur, brünette Haare und sie wies eine gewisse Ähnlichkeit mit Tim auf. Tim nickte, also hatte Katharina ihre Finger im Spiel. Er ließ sich von ihr dazu überreden den Wagen an einen anderen Fahrer zu übergeben. Sie trafen sich auf einem Parkplatz, der zweite Fahrer stieg aus dem Wagen den besagte Frau fuhr. Sie brachte ihn nach Hause und gab ihm Geld. Tim wollte nicht wissen wie viel es war, er wollte nur sicher gehen, dass es wirklich Katharina war. Er legte dem Mann ein Foto vor. Der Mann erkannte Katharina und fragte Tim ob er wisse wer die Frau ist. Tim bejahte, sagte ihm aber nicht mehr. Er dankte dem Mann herzlich für die Auskunft, sie frühstückten weiter und trennten sich dann voneinander. Auf dem Parkplatz bat der Mann ihn nochmals dies für sich zu behalten. Tim versicherte ihm das er nicht die Absicht hatte damit zur Polizei zu gehen. Er hatte kein großes Vertrauen in die Polizei und überdies hatte er kein Interesse daran die kleinen Fische zu fangen. Sein Ziel hieß nun Katharina. Bei sich dachte er „Tot oder lebend.“

 

Als nächstes fuhr er zur Detektei und beschrieb sein Treffen. Der Inhaber war erfreut, dass sich nun wieder etwas in der Sache tat. Dankend nahm er den Auftrag an Katharina zu suchen. Tim sicherte ihm jede Form der Unterstützung zu. Von der Detektei aus rief er bei den Freunden seiner Eltern an die sie als letztes besucht hatten. Sie freuten sich von ihm zu hören und luden ihn ein gleich bei ihnen vorbei zu sehen. Er verabredete sich mit ihnen für in etwa eine Stunde.

Im Büro der Mietwagenfirma, bei der der Fahrer gearbeitet hatte sah er die Sekretärin die ihm den entscheidenden Tipp gegeben hatte hinter dem Tresen. Er kaufte einen Blumenstrauß und legte eine Karte mit seiner Telefonnummer bei. Sie erkannte ihn sofort. „Schön sie wieder zu sehen. Sind sie in der Sache weitergekommen.“ „Ja bin ich. Vielen Dank auch. Haben sie immer noch vor hier zu kündigen?“ „Ja habe ich.“ „Gut dann treffen wir uns nach Feierabend hier vor der Tür.“ Sie verabredeten sich für 17.00. Tim sagte „bis nachher“ und fuhr zum Haus der Freunde seiner Eltern.

 

Eine Dienerin öffnete ihm die Tür. Sie trug ein knöchellanges schwarzes Dienstkleid, dazu eine gestärkte weiße Rüschenschürze, weiße Handschuhe und eine weiße Haube. Sie war streng gefesselt. Ihre Füße wurden von einer kurzen Kette dicht beieinander gehalten, ihre Hände steckten in Handschellen. Die Handschellen und die Fußkette waren mit einer Kette verbunden, um ihre Taille lief eine eng sitzende Kette, an der die Handschellen festgeschlossen waren. Sie trug einen Ringknebel. Tim sah, dass ihr Speichel unkontrolliert aus dem Mund lief. Auf dem oberen Teil der Schürze hatte jemand einen Zettel mit einer Aufschrift befestigt. Tim kannte das Wort nicht, er nahm sich vor die Herrschaften danach zu fragen. Die Dienerin wies auf eine Tür und knickste. Tim nickte ihr zu und ging hinein.

 

Der Hausherr empfing ihn freundlich. Sie tauschten ein paar Höflichkeiten aus, dann siegte Tims Neugierde. Er fragte wegen des Zettels. Lachend sagte der Mann ihm, dass die Aufschrift übersetzt „Esel“ bedeutet. Die Dienerin würde dies für ein paar Tage tragen. Sie war beim Servieren gestolpert und hatte das Essen fallen lassen. Tim fragte ob sie darüber hinaus bestraft worden war. „Ja, wir haben sie gezwungen die Schweinerei aufzulecken und sie danach ausgepeitscht. Sie war dann zwei Tage im Bett. Jetzt kann sie wieder aufstehen.“ Tim nickte und sagte sie hätte es wohl verdient. „Wissen sie, Juana ist kein schlechtes Mädchen aber ein ziemliches Trampel. Manchmal bin ich es leid mit ihr. Ständig zerbricht sie etwas oder macht etwas falsch. Auch ist sie eigentlich nicht zwingend nötig bei uns, wir haben ja zwei Sklavinnen. Nur, wohin soll ich sie geben? Sie soll weder in einem Bordell enden noch in die Hände von falschen Leuten fallen.“ „Es kommt jetzt etwas unvermittelt aber ich habe da eine Idee.“ Tim schilderte ihm das er das Haus am Meer erweitern will, auch das er dringend Personal braucht. Der Mann nickte, dann sah er Tim offen an. „Ihre Eltern waren unsere Freunde. Ich will keinen Profit daraus schlagen. Wir haben für Juana 20.000 Euro an einen ziemlich widerlichen Mann gezahlt. Geben sie mir diese Summe und sie können sie gleich mitnehmen.“ Tim war nun doch etwas baff. „Gleich, was meinen sie mit gleich?“ „Das was das Wort sagt: Gleich, jetzt, sofort.“ „Das ist leider nicht möglich, ich habe nicht so viel Bargeld bei mir.“ „Tim, ich vertraue ihnen und ihr Wort ist genug. Zahlen sie gelegentlich.“ „Mein Vorschlag: Sie bringen sie mir, natürlich erstatte ich ihren Aufwand. Dann können sie sich davon überzeugen das Juana an einen guten Platz kommt. Außerdem wäre es für sie und ihre Frau eine gute Chance für einen kleinen Urlaub.“ Der Mann dachte einen Augenblich nach, dann telefonierte er mit seiner Frau. „Ja, wenn es ihnen Recht ist kommen wir nächste Woche und bringen Juana. Ich danke ihnen für das Angebot.“ Tim bat darum das Mädchen alleine sprechen zu dürfen. Sie wurde gerufen und trat mit bangem Blick in den Raum. An der Tür knickste sie und blieb stehen.

Tim ging zu ihr, er legte sanft eine Hand auf ihren Arm, lächelte und sagte: „Ich tu dir nichts, komm wir gehen mal eben auf den Flur.“ Sie nickte, knickste erneut und sah ihren Herrn fragend an. Er wies auf die Tür, sie folgte Tim. Draußen sagte Tim zu ihr: „Ich will nicht lange drumrum reden. Willst du hier weg?“ Sie nickte vorsichtig, nicht sicher ob ihre Antwort sie in Schwierigkeiten bringt. „Keine Panik, was wir jetzt reden erzähle ich nicht weiter. Du bist ausgepeitscht worden.“ Juana sah ihn fragend an. Tim machte eine Bewegung als ob er eine Peitsche in der Hand hielt. Sie zuckte zusammen, es war ihm Antwort genug. „Pass auf, ich habe ein Lokal, ich suche Kellnerinnen. Keine Angst, dir wird alles gründlich gezeigt. Das ist weit weg von hier, Norddeutschland.“ Sie sah ihm interessiert in die Augen. Dann machte Tim ihr das Angebot zu ihm zu kommen. Juana nickte aber dann runzelte sie die Stirn und machte das Zeichen für Geld. „Keine Sorge, das regele ich. Du arbeitest bei mir, kriegst Essen und Wohnen, auch Kleidung. Auch Krankenversicherung und alles sonst. Bekommst du hier Lohn?“ Juana schüttelte den Kopf. Tim strich ihr über die Wange, lächelte sie an und sagte: „eine Sklavin braucht auch kein Geld, für dich sorge ich dann. Ich bin streng aber fair und bestimmt kein Unmensch. Was sagst du, willst du zu mir?“ Juana nickte heftig, sie machte ein Geräusch das wie „AA“ klang. „Das nehme ich für ein ja. Ach ja, noch was: So einen Knebel gibt es dann auch nicht und du kriegst auch hübsche Sachen.“ Juana knickste und nickte nochmals. „Dann ist alles klar, ich geh mal wieder rein. Also sei hier brav und wir sehen uns bald, versprochen.“ Er ging wieder ins Wohnzimmer, sie besprachen die Details. Tim verabschiedete sich bald. Er wollte nicht zu spät zu der Verabredung kommen. „Das läuft heute wie geölt“ dachte er bei sich.

 

Tim fand einen Parkplatz, der nicht weit von der Autovermietung war. Die Frau stand mit den Blumen in der Hand vor der Tür. Er lud sie in ein Café ein, sie gingen ein Stück die Straße hinunter. Ein Tisch am Fenster war frei, sie setzten sich und bestellten. Die Kellnerin brachte ihnen schnell was sie geordert hatten, dann kam Tim ohne Umschweife zur Sache: „Sie sagten bei unserem letzten Treffen, das sie sich beruflich verändern wollen. Wie ich sehe sind sie immer noch hier.“ Sie nickte, ja sie arbeitete immer noch in der Autovermietung. „Ehrlich gesagt, ich habe jetzt einen Freund, der hier arbeitet und so dringend will ich im Moment nicht weg.“ „Schade, ich suche Leute für eine Ferienanlage. Genau genommen Kellnerinnen oder Kellner.“ Sie sah ihn an, dankte ihm und schüttelte den Kopf. Tim verstand, er war weder böse noch traurig. „Wie auch immer, ich möchte ihnen nochmals danken, dass sie mir die Adresse des Fahrers gegeben haben. Es hat mir wirklich weitergeholfen.“ „Das freut mich und ich hoffe sie können die Sache aufklären.“ Ja, das hoffte Tim auch. Er sah sich der Klärung ein großes Stück näher. Sie tranken aus, er bezahlte und fuhr zum Flughafen. Der nächste Flug ging in einer halben Stunde, Tim checkte ein. Er rief kurz bei Barbara an und gab ihr die Ankunftszeit durch. Schnell kaufte er sich noch eine Kleinigkeit zu essen, dann ging er zum Gate.

 

Sylvia und Sternchen hatten den Heidehof gründlich gesäubert. Alles blitzte und blinkte wieder. Barbara konnte ihnen mit der schweren Fußkette nicht viel helfen, sie spülte Gläser ab und wischte hinter dem Tresen. Auch bügelte sie die Tischdecken auf und wusch Wäsche. Als Tim anrief machten die drei eine Pause, sie notierte sich die Ankunft und wünschte ihm einen guten Flug.

Rechtzeitig fuhr sie langsam zur Stadt, ließ den Rolls gemütlich rollen. Es war nicht viel Verkehr, sie kam vor der Ankunftszeit an. Der majestätische Wagen fiel Passanten auf, einige Taxifahrer bestaunten das Gefährt. Barbara lächelte, ja ihr Lord war sehenswert. Sie dachte „er ist jetzt wirklich meiner, mein Lord.“ Lächelnd strich sie über das große Lenkrad. Vor ihr standen andere Wagen, alle wirkten klein gegen ihre rollende Burg.

Nach einiger Zeit sah sie Tim kommen. Sie ließ den Motor an, er stieg ein. „Schön, dass du wieder da bist. Hattest du Erfolg?“ „Ja, ich erzähle das gleich, wenn wir da sind. Du, ich freu mich auf Zuhause und ich hab Hunger.“ Barbara lachte, Tim war wieder ganz der Alte. „Na, bis zu uns wirst du es noch aushalten. Sonst halte ich irgendwo an.“ Tim schüttelte den Kopf, er wollte so schnell es geht zum Heidehof und seine Neuigkeiten erzählen.

 

Sylvia servierte ein schnelles Essen, es gab Spiegeleier auf Toastbrot, dazu einen Salat. Nach dem Essen berichtete Tim was er erfahren hatte. Sternchen zischte „das Miststück“. Tim nickte, ja es war nun erwiesen, dass seine Schwester die Drahtzieherin war. Sie schwiegen einen Augenblick, dann sagte Tim: „Die finde ich, egal wie aber die finde ich.“ Sylvia nickte, sie spürte die Wut in Tim. Vorsichtig legte sie eine Hand auf seinen Arm. „Bitte nicht so wütend sein, das hilft doch auch nicht.“ Er sah sie an, legte seine Hand auf ihre „stimmt es hilft nicht aber ich kann nicht anders.“ Dann machte er eine Pause und erzählte von Juana. Sternchen fragte: „Wer soll denn da noch kellnern, kochen und so?“ „Naja, ich denke das wird sich finden. Sylvia, wie wär es mit dir? Nicht den ganzen Tag aber stundenweise kochen?“ Sylvia nickte begeistert, ihr gefiel die Idee. Dann sah sie zu Barbara: „Darf ich bitte?“ „Klar süße, ich finde die Idee super.“ Barbara nahm Sylvia in den Arm. „Sag mal, nimmst du mir die Kette ab Tim? Mir werden echt die Beine lang.“ „Ja, ich will mal nicht so sein.“ Er schloss die Schösser auf, die schwere Kette fiel zu Boden. „Danke schön.“ Barbara war heilfroh das schwere Eisen los zu sein. „Du, ich würde gerne mit Sylvia noch kurz raus gehen, ist das ok?“ „Ja macht das.“ Grinsend fügte er hinzu: „Jetzt kannst ja wieder laufen.“

Sie gingen Hand in Hand ein Stück den Rundweg, dann setzten sie sich auf eine Bank und genossen die letzten Sonnenstrahlen. „Du, wenn da jetzt schon alles so Leute kommen dann ziehen wir bestimmt bald um.“ „Ja tun wir, mich nervt das Leben aus Kiste auch allmählich. Aber im Moment geht das nicht anders.“ Sie sah Sylvia an, drückte sie fest an sich und hielt sie. In einer Zeit des Umbruchs war es gut Halt aneinander zu haben, Halt geben und auch Halt finden. Sie saßen noch ein paar Minuten so, dann gingen sie zurück. Sternchen begrüßte sie auf der Treppe. „Macht ihr euch heute selbst fest, geht das?“ „Ja klar, ist versprochen. Dann schon mal gute Nacht für euch.“ Barbara warf Sternchen eine Kusshand zu. „Danke, für euch auch“. Sie gingen auf ihr Zimmer. Barbara entkleidete Sylvia, dann zog sie sich aus. Nachdem sie aus dem Bad kamen gab Barbara ihrer Puppe ein Spitzenneglige aus halbdurchsichtigem rosa Material. Für sich wählte sie ein langes dunkles Seidennachthemd. Sylvia legte sich ins Bett, ihre Beine wurden von einer Stange auseinandergehalten. Ihre Hände waren mit einer Kette hinter dem Rücken gesichert. Barbara schloss die Stange an der Kette am Bett fest, dann kettete sie ihre Füße an. Sie legte sich neben Sylvia und begann langsam ihre Hand unter das Negligé zu schieben. Langsam und sanft strich sie über den Bauch, wanderte höher und umspielte die Brüste. Sylvia wollte sich aufrichten, Barbara drückte sie zurück. „Nein kleine Puppe, du bleibst liegen. Ich will spielen.“ Sanft und stetig massierte sie Sylvias Brüste, reizte ihre Nippel und küsste sie dabei. Sylvia wollte etwas sagen, ein leises „pssss!“ brachte sie zum Schweigen. Barbara reizte sie weiter, spielte mit ihr und erregte sie. Sie nahm die Kette mit dem Schlüssel ab und hielt ihn dicht vor Sylvia. „Soll ich aufschließen süße?“ Sylvia nickte. „Na komm, dann zeig mal wie schön du bitte sagen kannst.“ Barbara küsste und liebkoste sie bei diesen Worten. „Bitte machst du mich auf?“ „Das kann meine kleine bestimmt noch besser.“ Sylvia fing an zu stöhnen, „Bitte mach mich auf liebe Herrin, ich bitte ganz doll.“ Barbara lächelte sie an und schloss den Gürtel auf. „So ist es brav, dann mache ich das gerne.“ Sie glitt mit einer Hand auf Sylvias Unterleib, reizte sie und erregte sie während die andere Hand weiter die Nippel berührte. Sylvias Erregung stieg mehr und mehr. Sie sah Barbara an, formte lautlos ein „Bitte“. Barbaras Mund verschloss ihre Lustschreie, sie kam, sie explodierte unter Barbara. Ihre Beine zuckten, ihr Körper bebte. Es hielt eine Zeit, dann wurde sie ruhiger. Sie kehrte zurück, sah in Barbaras Augen und flüsterte: „Danke ganz viel doll liebe Herrin.“ Barbara küsste sie, hielt sie im Arm und flüsterte: „Ja du bist mein, mein Glück und meine Liebe.“ Sylvia nickte, sie merkte kaum dass Barbara die Stange entfernte und die Kette an den Händen löste. Sie schlief ein, glitt kaum das sie es selber merkte ins Traumland. Auch Barbara schlief bald danach, glücklich und mit guten Träumen.

 

 

Umzug

 

Nach ein paar ruhigen Tagen erhielt Tim die Nachricht, dass Margots neue Bleibe bezugsfertig ist. Er rief sie an, um ihr die gute Neuigkeit mitzuteilen. Sie war hocherfreut und wollte so schnell wie möglich umziehen. Viel zu packen hatte sie nicht, kurz entschlossen mietete Tim für den nächsten Tag einen Transporter.

Sie konnten den Wagen am nächsten Morgen abholen. Sylvia und Barbara trugen für den Umzug ihre ehemalige Dienstkleidung. Sie waren nur leicht in ein Unterbrust-Korsett geschnürt, ihre Hände wurden von Arbeitshandschuhen geschützt. Sternchen zog ein knielanges Kleid an. „Wir holen erst den Transporter, dann fahrt ihr hinter mir her.“ Barbara nickte, sie war froh, dass Tim den Kastenwagen fahren würde. Zwar konnte sie dies aber der Rolls war ihr lieber. Margot bot ihnen einen Kaffee, an den sie gerne nahmen. Dann fingen die Frauen an die wenigen Habseligkeiten in Kartons zu packen. Es war nicht viel und es ging ihnen gut von der Hand. Tim hatte Decken und Möbelroller angemietet, so konnten sie schwere Sachen bequem zum Auto bringen und sie dort sicher verstauen. Alle Kartons wurden gut verschlossen und beschriftet. Margots Wohnzimmerschrank ließ sich demontieren, die Regale ebenfalls. Tim begann den Wagen einzuräumen. Nach gut zwei Stunden war alles verstaut. „Na, dann sag mal Tschüss zur alten Bleibe.“ Margot nickte, es war ihr nun doch ein wenig wehmütig aber sie freute sich auch auf ihr neues Zuhause. Margot setzte sich hinten in den Rolls, Barbara und Sylvia saßen vorne. Tim und Sternchen fuhren im Transporter vorweg.

 

Am Appartement begrüßte sie der Hausmeister. Er bot seine Hilfe an, sie nahmen dies Angebot gerne wahr. Gemeinsam entluden sie den Wagen, der Hausmeister schloss die Lampen an und half danach Tim beim Aufbau der Möbel. Bevor er ging gab er Margot seine Karte. „Wenn was ist, Anruf genügt. Ich komm nachher nochmal rum, dann erzähl ich ihnen noch ein bisschen was. Wo die Mülltonnen stehen und so.“ Margot dankte ihm. Er verabschiedete sich und ging. „Der ist nett“ Sylvia lächelte Margot an. „Ja finde ich auch, ist gut, dass es hier einen Hausmeister gibt. „Ist ja auch nobel hier“ lachte Tim. Margot sah ihn an, sie wurde ernst. „Ehrlich gesagt ein bisschen zu nobel.“ „Quatsch, da gewöhnst du dich dran. Wenn was ist, Anruf genügt. Wirst schon sehen, das ist bestimmt toll hier.“ Er nahm sie in den Arm, hielt sie einen Moment festgedrückt und sagte dann: „Margot, ich bin nicht meine Eltern, bin auch nicht wie meine Eltern in vielen Punkten aber so gut es geht werde ich immer da sein wenn du mich brauchst.“ „Ja ich weiß Herr Tim, vielen Dank.“ Sie gingen zu den Wagen, Margot winkte ihnen nach.

 

Tim hatte den Transporter für mehrere Tage gemietet. Er fuhr zur Villa, dort stellte er ihn ab. „Lasst uns mal schnell zum Friedhof fahren, der Stein wurde aufgestellt.“ Barbara nickte, sie lenkte den Wagen Richtung Friedhof. Dort angekommen legte sie Sylvia die Leine an und fixierte ihre Hände auf dem Rücken. Sie gingen alle vier zur Grabstelle der von Traunsteins. Es war ein schlichter schwarzer Stein, auf ihm standen die Namen und die Geburts- und Sterbetage in goldenen Lettern. Für einen Augenblich schwiegen alle, gedachten der Toten. Vor dem Stein war schwarze Erde aufgefahren und glatt geharkt, es wirkte alles sehr kahl. „Bitte, also wenn ich darf, dann vielleicht das wir bisschen Heide und Büsche und so schon pflanzen. Weil so ist das so leer hier.“ Sylvia sprach leise und eindringlich. Tim nickte, „ja ein guter Gedanke. Das machst du dann morgen oder übermorgen.“ Sylvia nickte, auch das Grab ihrer Eltern würde sie dann pflegen. Tim drängte zum Aufbruch, sie gingen zum Wagen und fuhren zur Villa.

 

„Hört mal, bevor hier alle durchlatschen will ich die Teppiche in Sicherheit bringen. Also packt mal mit an. Wir rollen die zusammen und dann ab in den Transporter damit.“ Sie fingen sofort an, es waren einige echte Teppiche, die sie einluden. Danach nahm Tim noch ein paar Sachen an sich, kleine Erinnerungen, die er retten wollte. Er setzte sich hinter den Schreibtisch seines Vaters, dann schüttelte er den Kopf. Zwar war es ein gutes und solides Möbel aber es war nicht sein Stil. Bei sich dachte er „ab dafür und gut ist.“ „Sag mal Barbara, willst du noch Möbel von hier mitnehmen?“ „Wenn das geht unser Bett und die Sitzlandschaft. Das ist ja alles wie neu und ich mag die Sachen. Sylvia ja auch.“ Tim nickte, ja das würde gehen. Sie gingen nach oben, während er das Bett demontierte fingen die Frauen an die Sitzelemente einzuladen. Sie waren leicht und nicht sperrig. Auch das zerlegte Bett erwies sich als gut zu tragen, schnell war alles im Transporter. Tim schloss die Villa wieder ab. „OK, dann ab zum Heidehof, wir machen da den Transporter richtig voll. Morgen fahre ich den Kram dann zum Meer.“ Barbara und Sylvia stiegen in den Rolls, Tim und Sternchen fuhren hinter ihnen im Transporter. Alle waren froh dass nun der Umzug begann, sie freuten sich auf ihr neues Zuhause.

 

Barbara öffnete schläfrig die Augen. Sie sah Sylvia an, sah wie sie im Schlaf glücklich lächelte und freute sich. Vorsichtig strich sie ihr ein paar Haare aus dem Gesicht, Sylvia drehte sich zur Seite und schlief weiter. Es war hell, bald Zeit zum Aufstehen. Sternchen würde hereinkommen, die Ketten lösen und sie wecken. Auch dies mittlerweile Routine, Teil dessen was jeden Morgen geschah. Es dauerte nicht lange bis Sternchen ins Zimmer kam. Barbara küsste Sylvia wach, dann gingen sie ins Bad. Sternchen hatte ihr gesagt das Tim sie in Vollkorsett sehen wollte, sie legte das weiße Korsett mit dem Lederkragen für Sylvia heraus. Für sich wählte sie ein dunkelblaues das auch über eine angesetzten Kragen verfügte. Beide Korsetts hatten zusätzliche Seitenschnürungen. Sie zog die Schnürungen sehr stramm, Sylvia maulte „das tut weh und ich kann kaum atmen.“ „Ruhig süße sonst wirst du geknebelt.“ Sylvia war still, zog die Stirn kraus und senkte den Blick. Ein weiter wadenlanger Petticoat legte sich um Sylvia, dann eine weiße Bluse mit reicher Rüschenverzierung und ein weiter hellbeiger Rock mit Blumendruck. Für sich wählte sie einen ebenso weiten Petticoat und ein dunkelrotes Kleid mit weißen Spitzen an Ärmeln, Hals und Saum. Sie half Sylvia die weißen Spitzenhandschuhe anzuziehen, dann nahm sie auch für sich Spitzenhandschuhe. Sylvias waren schlicht weiß, auf ihren saßen farblich zum Kleid passende Kunststeine. Sie gingen hinunter, Tim sah sie und begrüßte sie mit einer Umarmung. „Guten Morgen, ihr seht klasse aus! Habt ihr gut geschlafen?“ Sylvia und Barbara bejahten und dankten ihm für das Kompliment. Sternchen brachte frischen Kaffee, sie nahmen eine Tasse und ein Brötchen. „Hört mal, ich fahr gleich die Sachen rüber. Ihr bleibt hier und macht euch einen faulen Tag.“ Tim sah Barbara und Sylvia fest an. „Ihr dürft lesen, Fernsehen, Musik hören aber ihr bleibt drinnen. Sternchen wird euch helfen, wenn es sein muss.“ Sternchen nickte, das würde sie gerne tun. „Steht mal eben auf ihr beiden.“ Sylvia und Barbara stellten sich vor Tim. Er nahm zwei kurze Ketten, mit denen er ihre Handringe zusammenschloss, dann eine dünne Kette von etwa eineinhalb Meter Länge, die er an den Ringen befestigte. „So, jetzt noch die Füße und es ist fertig.“ Mit diesen Worten legte er jeder eine 10 cm Kette an die Fußringe. „Bewegt euch mal ein bisschen.“ Sie trippelten ein paar Schritte, drehten sich um und kamen zurück. „Perfekt, so hatte ich mir das gedacht.“ Tim fuhr kurz darauf los.

 

Am Tor zum Haus am See standen zwei Leibeigene, ein Mann und eine Frau. Beide trugen die neue Dienstkleidung. Die Röcke der Kleider bauschten sich in der milden Brise, ihre Mundwinkel wurden von den Spangen gehalten. Lächelnd begrüßte ihn der Mann, er erkannte Tim und fügte dem „Guten Tag“ ein „Master Tim“ an. Er sprach leise aber verständlich. Tim sah auf die Personalnummer, die deutlich lesbar links auf dem Oberteil des Kleids eingestickt war, rechts war der Name zu lesen. „Guten Tag Peter, ich habe hinten einige Sachen drin, sie müssen ins Haus. Am besten ist wohl ich fahr erstmal zur Verwaltung.“ Der Mann nickte, wünschte ihm einen schönen Tag und hob den Schlagbau. Als Tim an ihr vorbei fuhr knickste die Frau. Tim winkte ihr freundlich zu. Er stellte den Transporter an der Verwaltung ab und ging hinein. Am Tresen saß eine junge Frau, auch sie trug bereits die neue Uniform. „Das hat also geklappt“ dachte Tim während er auf sie zuging. Er sah mehrere Leibeigene, alle waren im Kleid. Maja hatte die Neuerung offensichtlich schnell umgesetzt. Die Frau am Tresen sah zu ihm auf. „Guten Tag Master Tim, was darf ich für sie tun?“ Auch sie sprach etwas undeutlich aber verständlich. „Hallo Jasmin, ich wollte zu Maja. Ist sie in ihrem Büro?“ „Einen Moment bitte“. Sie nahm das Telefon, die Kette an ihrem Ring am Handgelenk klirrte leicht. „Master Tim, Maja erwartet sie in ihrem Büro. Oder möchten sie das Maja herunterkommt?“ „Nein, nicht nötig. Ich kenne den Weg. Danke schön.“

Er klopfte kurz an die Bürotür und trat dann ein. Maja stand auf und knickste, danach umarmte er sie kurz zur Begrüßung. „Ich freue mich wirklich sehr dich zu sehen Tim.“ „Danke, ich bin auch froh hier zu sein. Du, ich hab ne Karre voll Kram mitgebracht, das muss ins Haus. Kannst du zwei oder drei Arbeiter auftreiben?“ „Ja klar, das mache ich sofort.“ Sie telefonierte, dann sah sie ihn an. „Ist erledigt, sie warten in einer Viertelstunde am Haus.“ „Klasse, hast du Zeit mit rüber zu kommen, ich will mal sehen wie weit ihr gekommen seid.“ Lachen sagte sie „Wenn mein Herr das so befiehlt habe ich Zeit zu haben.“ Er grinste und gab ihr einen leichten Klaps auf den Po. „Ja und wenn Herr darauf Lust hat wird ein freches Mädchen gehauen.“ Sie lachte erneut, dann wurde sie ernst. „Du hast ja schon gesehen das die neuen Uniformen ausgegeben sind. Da sind nicht alle glücklich drüber.“ Tim nickte. „Das dachte ich mir schon aber mir gefällt es.“ „Mit den anderen Änderungen sind sie umso glücklicher, das gleicht es wieder aus.“ Sie fuhren gemeinsam das kurze Stück zum Haus. Maja hatte Mühe mit der Fußkette ins Auto zu steigen, Tim hob sie und setzte sie auf den Sitz. Sie bedankte sich, er ließ den Wagen an und fuhr langsam zum Haus. Vier Arbeiter in orangen langen Kittelkleidern standen bereit. Sie trugen Fußketten und wurden von einer Leibeigenen begleitet. Maja dankte ihr und sagte sie könne wieder an ihren Platz gehen. Die Leibeigene knickste vor Tim und ging.

„So, alles raus aus dem Wagen und erstmal vorne an in die Halle.“ Die Männer fingen an auszuladen. Tim und Maja gingen hinein und sahen sich im Haus um. Die Arbeiten waren sehr gut voran gegangen, es war alles frisch renoviert. Die Räume strahlten in frischen Glanz und waren blitzsauber. „Klasse, das ist perfekt.“ Dann machte Tim eine Pause und dachte kurz nach. „Hör mal, hol mir die beiden her die hier das alles geleitet haben und auch die Arbeiter, die da mit bei waren. In einer halben Stunde hier, ist das ok?“ Maja nickte. Sie telefonierte erneut, dann bestätigte sie Tim das alle kommen würden. „Gut, dann ruf bei Reiner an, ich brauche Cola, Saft und wenn er hat bisschen was zu beißen für“ Tim sah sie fragend an, „8 oder so? Ich mein wie viele haben hier gearbeitet?“ „Acht mit den beiden Leibeigenen.“ „OK, dann 10 Personen.“ Maja bestellte das Essen bei Reiner. „Master Tim“, sie merkte das Tim sie fragend ansah, so förmlich war es sonst zwischen ihnen nicht, „darf ich mir erlauben sie darauf hinzuweisen dass es nicht üblich ist die Zwangsarbeiter extra zu bewirten?“ „Ja darfst du, interessiert mich aber nicht“, Tim grinste und meinte dann „Ich bin auch nicht üblich.“ Maja bat ihn wieder in ihr Büro gehen zu dürfen, sie hatte noch zu tun. Sie verabredeten sich für nachher.

Der Wagen war leer, sie führt die Arbeiter zurück zum Reinigen der Wege. Dort hatte sie sie kurz abgezogen. Auf dem Weg dorthin kam ihr einer der Männer entgegen, er hatte die Malerarbeiten beaufsichtigt. Er blieb stehen und fragte besorgt: „Ist irgendwas nicht in Ordnung?“ Sie beruhigte ihn und meinte dann „Tim ist sehr zufrieden“. Auch der Maurer kam nun, die beiden Männer gingen zusammen zum Haus. Sie waren an der Tür als sie das Klirren von Fußketten hörten. Die zur Renovierung eingesetzten Arbeiter kamen. Sie trugen Fußketten, die jeweils zwei von ihnen mit einer zusätzlichen Kette verbanden. Unschlüssig blieben sie vor dem Haus stehen. Die beiden Männer führten sie hinein.

 

Tim stand in der Halle als alle hereinkamen. Er wartete bis alle ruhig standen, dann sagte er: „Ich habe euch hergebeten, um Danke zu sagen. Das habt ihr alle prima gemacht. Gleich kommt hoffentlich etwas zu essen und trinken, bestellt ist es schon. Ihr“ er zeigte auf die Arbeiter, „kniet euch da im Kreis hin. Wir drei essen hier.“ Er machte eine Geste zur Treppe. Die Arbeiter verbeugten sich und knieten in einer Ecke des Raumes. Reiner kam kurz darauf und brachte das Essen. Alle hatten Appetit, es schmeckte ihnen sehr gut. Während die Arbeiter schweigend aßen redete Tim mit den Männern. Es waren noch ein paar Kleinigkeiten im Haus zu tun, auch sollte die Fassade noch saniert werden. „Die Fassade kann warten, das machen wir im Frühjahr. Wie lange braucht ihr noch hier drinnen?“ Sie meinten in drei Tagen fertig zu sein. Tim nickte hocherfreut. „Ok, dann rücken wir in vier Tagen an. Ich verlass mich auf euch.“ Er besprach noch ein paar Dinge mit den beiden. Nach dem Essen gingen alle hinaus. Tim fuhr mit dem Wagen zur Verwaltung, er fragte Maja ob sie einen Moment Zeit hätte. Tim setzte sich und kam ohne Umschweife zur Sache: „Ich brauche jetzt die Arbeiter, um mein Elternhaus leer zu machen. Natürlich auch Elke.“ „Ab wann?“ „Ist wohl ein bisschen arg plötzlich aber ehrlich: am liebsten sofort.“ Maja sah ihn verblüfft an. „Du meinst jetzt gleich?“ „Ja genau. Die Arbeiter nehme ich im Kasten mit, Elke vorne und gut ist.“ „Das kommt natürlich ein bisschen plötzlich aber das kriegen wir hin. Lass mir ein paar Minuten.“ Tim nickte, er ging zum Fenster und rauchte. Nach einigen Minuten und mehreren Telefonaten sagte Maja: „So, alles klar. Die 6 Arbeiter und Elke sind in ungefähr einer Viertelstunde am Wagen.“ Tim lächelte sie und strich ihr übers Haar. „Maja, du bist ein Goldstück.“ „Kann ich noch etwas für dich tun?“ „Nein, das ist alles. Du, wenn wir eingezogen sind ist Party und du bist dabei.“ Sie nickte erfreut. „Ja, da freue ich mich schon drauf. Ich freu mich überhaupt dass ihr dann hier wohnt.“ Tim stand bald auf, Maja knickste vor ihm und wünschte ihm eine gute Reise.

Als er zum Wagen kam sah er vier Männer und zwei Frauen, die neben dem Wagen standen. Vor ihnen stand Elke, sie trug Uniform. Als sie Tim kommen sah gab sie den Arbeitern ein Zeichen, sie knieten sich nieder. Elke knickste tief und meldete „6 Arbeiter und eine Wache stehen zu ihrer Verfügung Master Tim.“ Er dankte und bat sie dafür zu sorgen das die Arbeiter sicher im Laderaum saßen. Elke gab ihnen ein Zeichen, sie setzten sich mit dem Rücken zur Trennwand nebeneinander. Ihre Füße wurden mit einer langen Kette zusammengeschlossen, die Arme jeweils paarweise gekettet. Den einen freien Arm des ersten und letzten in der Reihe schloss Elke an der Fußkette fest. Sie stellte vier Taschen in den Laderaum die sie mit einem Gurt sicherte. „So, das wird gehen.“ „Ich fahr langsam und so weit ist es ja nicht.“ Er öffnete ihr die Tür, sie bedankte sich und stieg ein.

 

Sie plauderten während der Fahrt, die Zeit verging schnell. Bald waren sie an der Villa. Tim schloss auf, Elke führte die sechs hinein. „Ich schlag mal vor die sperrst du oben ein, da ist vergittert“. Er ging vor, die vier Männer und die zwei Frauen folgten ihm. Elke ging als letztes. „So, hier rein mit euch“. Er führte sie in das Zimmer das Sylvia zu Anfang benutzt hatte. „Ihr könnt es euch hier gemütlich machen. Aber ihr bleibt drin.“ Die sechs verbeugten sich. Elke kettete ihnen die Füße eng zusammen und fesselt sie paarweise. Tim und sie gingen nach unten. Er gab ihr Instruktionen. Als erstes sollten die Bücher eingepackt werden, dann die Bilder und Skulpturen.

. Er sagte ihr dass er morgen wieder vorbei käme und fragte sie ob sie etwas braucht. Sie bat um Essen und Trinken für sich und die Arbeiter. Im nahegelegenen Supermarkt kaufte Tim alles Nötige. „Elke, wenn weiter nichts ist würde ich mich gerne vom Acker machen. Ich muss noch was erledigen.“ Sie knickste tief und bedankte sich nochmals für das in sie gesetzte Vertrauen. Dann wünschte sie ihm einen schönen Abend. Er dankte und wünschte ihr dasselbe.

 

Er hielt noch kurz bei der Stiftung und beim Museum, sie würden morgen Abend einen Wagen schicken, der die ersten Sachen abholt. Dann fuhr Tim zum Heidehof. Sternchen empfing ihr an der Tür, Sylvia und Barbara standen auf als er ins Wohnzimmer kam. Sylvia hatte eine Stickerei beendet, Barbara hatte gelesen. „Na, wie war euer Ruhetag?“ „Ganz gut aber das drückt“, Sylvia sah ihn leidend an. „Sieht aber toll aus.“ Tim strich ihr über die Wange. Barbara lächelte, ja sie sahen wohl beide toll aus. Tim erzählte kurz von seinem Tag. Barbara sah ihn an, dann meinte sie: „Also in vier Tagen?“ Sternchen strahlte, sie freute sich auf das Haus am Meer. Sie hatte dort viele Freundinnen und sie war es auch Leid so in diesem Übergang zu leben. „Also, wir haben schon bisschen Grund zu feiern. Habt ihr schon gegessen?“ Ja, sie hatten zu Mittag gegessen. Da auch Tim satt war verzichteten sie auf ein Abendbrot.

 

„Dürfen wir noch einen Augenblick raus?“ fragte Barbara. „Ja aber ihr bleibt wie ihr seid.“ Tim sah das Barbara ihn mit großen Augen ansah. „Dann trippelt ihr heute nur eben ums Haus, ich komm mit.“ Er stand auf und half ihnen vor die Tür. Sie gingen mit winzigen Schritten ums Haus, das enge Korsett und die sehr kurze Fußkette ließen sie schnell ermüden. Nach einer halben Stunde baten sie um eine Pause, Tim erlaubte ihnen sich zu setzen. Sie setzten sich auf eine Bank am Haus, er stand neben ihnen und sah über die Heide. „Schon komisch, das war hier mal mein Ding aber jetzt will ich nur noch weg hier.“ Barbara und Sylvia nickten, sie verstanden ihn gut. Er trat ein paar Schritte vor, dann sah er sie an. „Ihr seht wirklich klasse aus, ich glaube so lasse ich euch öfter rumlaufen.“ Sylvia stöhnte. Lachend meinte er: „Na komm, so schlimm ist es doch nicht und ihr macht jetzt noch eine Runde. Dann dürft ihr auf euer Zimmer.“ Sie standen auf und gingen diese letzte Runde. Danach nahm Tim ihnen die Ketten ab.

Nachdem sie aus den Kleidern und den Korsetts heraus waren atmeten sie ein paar Mal tief durch und bewegten den steifen Oberkörper. „Süße, wir duschen erstmal, dann Massage.“ „Ohja, das ist super.“ Sylvia ging schnell ins Bad. Barbara kramte in einem der Kartons, sie fand das Massageöl. Nachdem sie im Bad waren trocknete sie Sylvia sorgfältig ab. Dann legte sie zwei Badetücher aufs Bett. Sylvia legte sich auf die Tücher. Barbara ölte Sylvia langsam ein, ließ ihre Hand mit dem Öl über den Körper gleiten. Sylvia streckte sich wohlig. Nun fing Barbara an die Schultern zu kneten. „Aua, nicht so doll“ „Süße, du bist völlig verspannt. Also nicht maulen.“ Sylvia grummelte etwas das wie „kommt vom Korsett“ klang, laut sagte sie nichts. Sie genoss die festen Griffe, streckte sich wohlig und wurde müde. Massiert werden strengt an, ihr fielen die Augen zu. Als Sternchen kam fand sie Sylvia schlafend vor. Barbara lag neben ihr. „Wer massiert dich?“ Sternchen hatte die Flasche Öl gesehen. „Keiner, ist leider so.“ „Na komm, dann leg dich mal lang.“ Barbara nahm dankend an, Sternchen fing nun an auch sie mit dem Öl zu behandeln. Auch Barbara wurde angenehm müde, ihr fielen die Augen zu. Das letzte was sie hörte war „Na dann schlaf du auch gut“. Sternchen deckte Barbara zu. Sie legte den beiden die Kette an und schlich hinaus. Lächelnd sah sie auf die Schlafenden.

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Kommentare

Bild des Benutzers Lydiabauer

Gut erzählt, aber ich frage mich, was steckt dahinter? Es gibt kaum sexuelle Handlungen  gehalten wird, aber die Hauptpersonen tragen Korsett, Keuschheitsgürtel, sind Leibeigene, werden angekettet. Warum? Der Chef hat eine Freundin, die ebenso gehalten wird, aber er befriedigt sich nicht an ihr. Wozu diese ganze Staffage? 

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Bild des Benutzers Janet Ro

Hallo Lydia, erstmal DANKE fürs liebe Kompliment.

Richtig ist das ich nicht so explizit sexuelle Handlungen schildern mag. Vielleicht bin ich da zu "prüde" oder wie auch immer aber es liegt mir nunmal nicht. 

Sicherlich haben auch Sternchen und Tim intime Momente, auch wenn sie nicht explizit erwähnt werden. 

Auch wenn es etwas flapsig klingt: die "Staffage" kann auch Selbstzweck sein, ein schönes Gewand oder auch eine Restriktion ist doch in sich schon etwas schönes, oder?

liebe Grüße von Janet

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