Neue Schule, neue Freunde? 03

 
Hallo an Alle!
Ein neuer Teil, diesmal ist etwas ruhiger und etwas mehr Geschichte. Ich hoffe das es euch trotzdem gefällt. 
Viel Spaß!
03. Schule
Als Zoe nach Hause kam merkte sie schnell dass niemand zu Hause war. Ihr Vater würde noch auf Arbeit sein und ihre Mutter wahrscheinlich einkaufen. So schnell es Zoe möglich war lief sie nach oben in ihr Zimmer. Sie zog sich die Unterwäsche aus und warf sie achtlos beiseite. Es brannte auf ihrer empfindlichen Haut.
Sie verfluchte Caleb für das was er ihr angetan hatte und fiel rücklings auf ihr Bett. Sie hatte bis heute gehofft dass sie den Vorfall von Montag vergessen konnte. Aber jetzt gab es einen neuen, einen der sie hart an die Grenze gebracht hatte. Calebs Schläge auf ihre Schamlippen, das sanfte Streicheln, er hatte sie schon wieder so nahe an einen Orgasmus geführt. Fast hätte sie ihn gebeten, aber eben nur fast.
Zoe fragte sich ob sie es hätte tun sollen, noch immer brannte die Lust in ihr. Wie ein Mahnmal das einfach nicht verschwand und sie an die letzten Minuten denken ließ. An die Decke ihres Zimmers starrend wusste sie nicht was sie darüber denken sollte. Sie war so fertig mit den Nerven, aber mit wem sollte sie reden? Sollte sie überhaupt mit irgendwem darüber reden? Nein, das konnte sie niemanden erzählen.
Erschrocken zuckte Zoe zusammen als ihr Handy vibrierte. Sofort griff sie danach, aber diesmal war es nur ihre Mutter die fragte ob sie noch was mitbringen sollte. Zoe sank zurück auf ihr Bett und schrieb was sie haben wollte. Aber ihre Gedanken drehten sich allein um das was geschehen war. Sie war alt genug zu verstehen was passierte, aber sie wollte nicht glauben das es so war. Das sie was auch immer war. Sie konnte es ja nicht mal selbst beschreiben.
Wütend auf Caleb und sich selbst war es zum Haare raufen.
Noch lange war Zoe damit beschäftigt ihren Gedanken nach zu hängen. Bis ihre Mutter kam und damit auch etwas Leben ins Haus kehrte. Sie half ihr beim Auspacken, sicherte sich ein paar Süßigkeiten und versuchte sich so von dem Geschehen ab zu lenken. Das funktionierte auch ganz gut. Nach dem Abendessen ging sie hoch, setzte sich an ihren Laptop und versuchte sich weiter ab zu lenken, doch ihre Neugierde trieb sie in die Arme des World Wide Web.
Die Flut an Informationen trafen sie unerwartet. Sie sah Dinge und las Sachen die sie erschrocken die Seite schließen ließ. Fast schon pünktlich vibrierte ihr Handy und Zoe griff zittrig danach. Zwei Nachrichten, eine von Caleb und eine von Mia. Wollte sie die jetzt sehen? Es würden Bilder sein, oder? Das Handy zur Seite legend wollte sie es jetzt nicht sehen. Sie war so geschockt sie wollte jetzt keine Erinnerungen durch die Bilder heraufbeschwören.
Das Handy lag unbeachtet neben ihrer Maus als sie einen neuen Tab öffnete, es gab Dinge zu lesen die gefielen Zoe, aber manche oder viele erschreckten sie einfach nur. Sie fragte sich in was Caleb sie da rein ziehen wollte oder wollte Mia das? Immerhin schickte diese ihr seit jenem Tag die Bilder. Zoe sah aus ihrem Fenster in die Dunkelheit. Sie vermisste ihr altes Leben, wo alles normal und geregelt war. Nichts war da kompliziert gewesen, sie hatte ihre Freunde gehabt, war normalerweise jetzt auf irgendeiner Party und tanzte die ganze Nacht lang. Doch nicht mal ihre Freunde hatten sich noch gemeldet. Aus den Augen aus dem Sinn, hieß es ja so schön. Zoe spürte das am eigenen Leib.
Sie hatte auch keine Lust zu ihren Eltern zu gehen, die würden nur wieder reden wollen oder sahen was im Fernsehen das sie nicht interessierte. Sie schaltete ein wenig Musik an um sich von den trübsinnigen Gedanken ab zu lenken, jetzt plagten sie nicht nur die Gedanken an Caleb und Mia, sondern auch die an ihre alten Freunde.
Irgendwann hatte Zoe keine Lust mehr, weder sich Gedanken zu machen noch wach zu bleiben. Irgendwie war der Tag anstrengend gewesen. Untypisch für sie fiel sie kurz nach Mitternacht ins Bett und schlief schnell ein. Doch mit dem Schlaf kam nicht unbedingt der Frieden. Unruhig wälzte sich Zoe im Bett, in ihren Träumen wurde sie von Caleb heimgesucht, von ihm zu Dingen gezwungen und von ihm genommen obwohl sie es nicht wollte.
Als sie hoch schreckte war es noch dunkel draußen. Sie trank einen Schluck Wasser und musste sich etwas beruhigen. Sie fühlte sich aufgewühlt. Nach ihrem Handy gegriffen sah sie sich jetzt doch die Nachrichten an. Auf dem Bild von Mia sah sie wie Calebs Hand zwischen ihren Beinen war, sie wusste noch sehr genau was zu dem Zeitpunkt geschehen war. Ein Lächeln hatte sich auf ihre Lippen geschlichen und sie unterdrückte das sofort wieder. Bei Caleb war sie verwundert, kein Foto da stand nur „Schlaf gut.“, mehr nicht. Zoe war mehr als verwirrt, was wollte der Mann von ihr?
Das Handy weg gelegt drehte sie sich in ihrem Bett auf die Seite und spürte das sie kaum noch Schmerzen hatte. Sie hatte sich wieder etwas erholt und so schlummerte sie wieder ein. Den Rest der Nacht und auch den Rest des Wochenendes verbrachte sie ruhig zu Hause. Ihre Eltern schienen zwar etwas besorgt zu sein, aber Zoe war noch viel zu kurz in der neuen Stadt als das sie Freunde hatte mit denen sie direkt das Wochenende verbrachte.
Der Sonntagabend brachte etwas Abwechslung, als sie die Nachricht von Caleb bekam was sie zu tun hatte am Montag. „Zieh wieder einen Rock an, der von Freitag war gut, behalte diese Länge bei. Kein Höschen. Denk daran dich bei Mia zu bedanken. Sei artig.“, stand da und sie schrieb nicht zurück. Nicht weil sie nichts zu sagen hatte sondern einfach weil sie nicht wollte. Auch an diesem Abend erhielt sie ein Bild von Mia, doch diesmal war es eines das sie nur von Caleb haben konnte.
Es waren ihre Brüste, gerötet durch die Hiebe mit hart abstehenden Knospen lag sie auf dem Tisch und wieder fragte sich Zoe wann Caleb das Bild gemacht hatte. Aber manchmal war sie wirklich unheimlich weit weg gewesen, es konnte gut möglich sein das sie es nicht mitbekommen hatte.
Doch so wusste sie zumindest das Mia über Freitag auch Bescheid wusste. Das ärgerte sie und sie hasste Caleb das er es nicht für sich behalten konnte.
 
Mit dem Montagmorgen kam nicht nur das frühe Aufstehen zurück, sondern auch die Frage was sie anziehen sollte. Unsicher wühlte sie in einigen Kartons und fand ein paar Röcke, sie hatte immer noch nicht alles ausgepackt, wahrscheinlich weil sie für sich noch nicht hier angekommen war. Sie konnte nicht mit den gleichen Sachen noch einmal zur Schule gehen. So musste diesmal ein schwarzer Rock herhalten. Sie starrte auf ihre Klamotten und fragte sich ob sie das wirklich tun sollte, ob sie das wollte. Ohne Höschen zur Schule zu gehen, das war so erniedrigend, was wenn es jemand sah? Was wenn es jemand herausfand? Sie würde sich nicht wieder dort blicken lassen können.
Seufzend zog sie sich erstmal an und machte sich soweit fertig. Die Gedanken in ihrem Kopf rasten hin und her, sie versuchte ab zu wägen was besser war. Sie wollte dieses Spiel nicht weiter spielen. Sie wollte wieder ihr altes Leben zurück haben und nicht weiter irgendwelche kranken Aufgaben bekommen. Vor ihrem Höschen stehend starrte sie es an, wenn sie das doch alles nicht wollte, wieso konnte sie den Tanga nicht einfach anziehen?
Sie griff danach und stopfte ihn in ihre Tasche, ihre Mutter rief schon nach ihr weil sie wohl spät dran war. Hinunter laufend sah ihre Mutter sie vorwurfsvoll an und sie fragte sich panisch ob man irgendwie sah dass sie nichts drunter trug. „Jetzt hast du das Frühstück verpasst… aber hübsch siehst du aus. Willst du jemanden auffallen?“, fragte ihre Mutter grinsend. Zoe schüttelte heftig den Kopf und bekam rote Wangen.
„Mom… bitte.“, meinte sie und schnappte sich ein Toast der auf dem Tisch lag. „Meiner?“, fragte sie noch und sah auf die Uhr, sie musste sich wirklich beeilen, wenn sie noch pünktlich sein wollte. „Ja, deiner und jetzt ab mit dir, ist ja nicht mehr lange dann hast du Ferien, vielleicht kannst…“, versuchte ihre Mutter noch was zu sagen aber Zoe war schon im Flur und auf dem Weg nach draußen.
„Später, ich muss los, hab dich lieb!“, rief sie noch zurück und wezte dann zu ihrem Auto. Sie vergaß in der Eile das sie kein Höschen anhatte. Zur Schule fahrend, aß sie ihr Brot, wusste das sie noch diese Woche überstehen musste, dann würde sie die anderen erstmal eine Weile nicht sehen müssen. Dann hieß es Ferien und Schulfrei.
Auf dem Parkplatz war es voll und Zoe fand nur noch knapp einen Parkplatz. Murrend sah sie dass sie nur noch einige Minuten hatte und hezte dann schnell los. Kurz vor knapp schaffte sie es dann aber auf ihren Platz neben Mia und war leicht außer Atem. „Verpennt?“, hörte sie die neutrale Frage und schüttelte den Kopf. „Ne… getrödelt…“, japste sie und sah auf ihrem Handy das sie doch rechtzeitig da war. „Dann wär´s wohl nicht nett, wenn ich dir sage das der Lehrer sich 20 Minuten verspätet?“, grinste Mia neben ihr und Zoe sah sie entsetzt an. „Echt? Völlig umsonst abgehetzt…“, war sie erleichtert und gleichzeitig wütend.
Zoe holte sich ihre Flasche aus der Tasche und trank erstmal etwas. Sie hatte noch etwas vor und das wollte sie nicht unbedingt machen, aber sie wollte es auch hinter sich bringen. „Mia?“, fragte sie und drehte den Kopf zu der Brünetten. Der Blick lag jetzt fragend auf ihr und sie hatte die Aufmerksamkeit der Frau. „Ich… wollte mich… also bedanken… ähm für… die Wasserflasche… und also fürs … sauber machen.“, flüsterte sie zum Schluss nur noch die Worte. Ihre Wangen glühten schon wieder rot. Es war ihr so unsäglich peinlich dass sie es kaum in Worte fassen konnte. Sie erwartete so vieles, demütigende Sprüche oder ein abfälliger Blick, irgendwas. Doch Mia sah sie nur überrascht offen an. „Nicht dafür… alles gut.“, lächelte sie als hätte Zoe etwas völlig normales gesagt. „Hab ich gern gemacht.“, setzte die Frau neben ihr noch hinten dran.
Peinlich berührt blickte Zoe auf ihren Tisch und wusste nicht was sie sagen sollte und nickte daher einfach nur. Irgendwann hob sie den Blick und sah zu Caleb dieser sah sie direkt an und schenkte ihr ein zufriedenes Lächeln und ein anerkennendes Nicken. Zoe sah sofort wieder weg und konnte sich auf nichts anderes konzentrieren als auf ihre Demütigung, die eigentlich nicht mal eine war. Mia hatte es erstaunlich gut aufgenommen, fast als wäre all das Normal.
Erst als ihr Handy vibrierte sah sie wieder auf das Display. „Lass Mia kontrollieren ob du brav bist.“, stand dort und sie hob entsetzt den Blick zu Caleb, sie schüttelte stumm den Kopf. Er sah sie jedoch nur streng und abwartend an. „Ich kann auch gerne zu dir kommen und dir unter den Rock fassen vor all den Leuten.“, warnte seine Nachricht Zoe. Diese erstarrte etwas und sah dann wie Caleb den Stuhl zurück schob.
Hektisch griff sie nach Mias Arm. „Mia.“, sprach sie die Brünette erneut an. Wieder sah sie in den Fragenden Blick. „Ja?“, meinte die Frau neben ihr als Zoe keinen Ton raus brachte und sie anstarrte als wäre sie ein Reh vor einem Auto. „Hey… beruhig dich erstmal.“, griff die Frau nach ihrer Hand. „Ich weiß zwar nicht was los ist, aber atme erstmal tief durch.“, erklang die Stimme beruhigend. In Zoes Kopf spielten die Gedanken verrückt, sie dachte an die Demütigung die Caleb ihr vor all den Leuten zufügen wollte. Doch waren da auch die Gedanken an die Dinge die sie im Internet gelesen hatte.
„Zoe…“, hörte sie ihren Namen und fokussierte die Frau vor sich. „Bist du wieder hier?“, fragte diese vorsichtig lächelnd. Es sprach ehrliche Sorge aus den Worten und Zoe nickte ganz leicht. Sie hatte sich an Mias Hand fest gehalten und merkte das erst jetzt. „Sorry…“, wurde sie schon wieder rot und schüttelte den Kopf. „Ich…“, stammelte sie und versuchte irgendwie Worte zu finden.
„Hast du Angst- oder Panikattacken?“, fragte Mia und schien wirklich besorgt zu sein. „Nein… eigentlich nicht.“, führte sie ein komisch normales Gespräch mit Mia. „Dann ist gut… willst du raus oder so?“, schien Mia wohl wirklich besorgt. „Nein, sorry, ich steh neben mir.“, versuchte Zoe das Ganze zu erklären und runter zu spielen.
„Okay… gut.“, wollte Mia sich wohl wieder abwenden. „Ich… ich brauch deine… Hilfe.“, stotterte Zoe und sah Mia an. Wie sollte sie ihr das bloß sagen. Ihr Herz schlug noch immer schnell und hektisch. „Wobei?“, fragte die Frau ruhig und schien wirklich keine Ahnung von dem zu haben was Caleb mit ihr anstellte, jedenfalls noch nicht. Diesmal wäre sie es wohl die Mia verraten würde was sie trieben. Es gefiel Zoe nicht, ganz und gar nicht. Doch sie riss sich zusammen.
„Kannst du, also könntest du… prüfen, ähm… ob ich, na ja… ob ich einen… Tanga… trage…“, flüsterte sie peinlich berührt und es demütigte sie. Mias Blick hingegen sah aus als könnte sie es nicht glauben. Mit einem Blick zu Caleb schien sie sich zu vergewissern das dies hier alles seine Richtigkeit hatte, doch der Nickte nur, sah aber besorgt zu Zoe.
„Klar.“, grinste Mia und legte ihre Hand auf Zoes Schenkel. „Öffne sie etwas für mich.“, lächelte Mia und lehnte sich zu ihr. Für alle anderen musste es wirken als würden sie sich unterhalten. „Mia….“, flehte sie und sah jetzt die Frau bittend an. „Sonst kann ich doch nichts fühlen…“ Es war fast schon eine logische Erklärung und Zoe öffnete die Beine etwas, spürte wie die Hand sanft und zärtlich nach oben rutschte.
„Ich wäre… Freitag gerne… dabei gewesen…“, flüsterte Mia und verriet das sie wirklich allein mit Caleb gewesen war. Zoes Atem beschleunigte sich als die Finger immer weiter wanderten und dann kurz vor ihrer Scham innehielten. „Du siehst so scharf auf dem Fotos aus…“, hauchte Mia und streichelte mit den Fingern über die Schamlippen, ließ Zoe zusammen zucken. Es war so pervers, so krank und doch war sie schon wieder erregt. „Du bist so brav…“, waren die Worte lüstern. Mias Finger pressten sich gegen ihre nackte Scham und sie drängte einen Finger zwischen Zoe Schamlippen. Fand gezielt die kleine empfindliche Perle und veranlasste Zoe dazu die Beine hektisch zu schließen. „Nicht.“, fauchte Zoe aufgebracht und Mia zog die Hand weg. „Das ist aber nicht brav…“, sahen die grünen Augen sie enttäuscht an.
Zoe war das total egal und sie war fast dankbar als der Lehrer endlich rein kam. Er begann den lapidaren Unterricht und Mia setzte sich wieder gerade hin. Sie lächelte zufrieden. Zoe konnte sehen wie sie mit ihrem Handy eine Nachricht verschickte. Doch war es der Schwarzhaarigen für den Moment egal. Sie starrte blind nach vorne und versuchte zu verarbeiten was gerade geschehen war.
Es war noch nicht mal etwas Schlimmes gewesen, im Gegenteil, die sanften Finger hatten sie erregt. Aber wieso? Warum musste ihr das geschehen? Sie starrte auf ihr Handy es blinkte und zeigte das sie eine neue Nachricht hatte. Sie griff danach und doch war da das Unbehagen die Nachricht zu lesen. Wer von beiden hatte ihr geschrieben? Sie öffnete den Verlauf der Nachrichten und sah das Caleb war. Nach seiner Aufforderung schien auch er sich kurz Sorgen gemacht zu haben. „Alles gut?-Scheinbar ja, wie ich höre warst du artig, das ist sehr gut.-Nicht gut ist das du dich Mia entzogen hast, das war ungehorsam.“, stand da und Zoe wusste nichts darauf zu sagen.
Es dauerte etwas bis Zoe wieder zu sich fand. Dann tippte sie auf ihrem Display die passende Nachricht. „Du kannst dir deine perversen Spiele sonst wohin stecken. Es ist nicht alles gut! Ich werde nicht deine oder eure Sexsklavin oder so ein scheiß sein.“, tippte sie und sendete es wütend ab. „Du kannst dir deine komisches Befehle oder Anweisungen oder was auch immer in den Arsch schieben, ich mach da nicht mehr mit!“, schickte sie die Nachricht erneut ab und sah Caleb wütend an. Dieser blickte nur fragend zurück.
Eine Antwort wollte sie nicht lesen und so ignorierte sie ihr Handy als es auf sich aufmerksam machte. Nach vorne sehend war ihr das Blinken egal. Sie hatte noch erwartet dass Mia etwas sagen würde, aber sie schien sich daraus zu halten. Dafür war Zoe sogar dankbar. Zoe verfolgte mehr oder weniger dem Unterricht, auch wenn es sie ganz und gar nicht interessierte. Sie ignorierte die Nachrichten, schob die Benachrichtigung vom Display, so dass sie wenigstens nicht ständig durch das Blinken daran erinnert wurde. Es war gut so, es war besser so. Sie redete sich ein dass sie damit gut leben konnte.
Dennoch dachte sie auch an Mia, wie besorgt diese gewesen war als sie nicht reagiert hatte. Ob sie vielleicht eine Freundin sein konnte? Zoe sah kurz zu der Brünetten aber sie schüttelte den Kopf. Ihr Bio Lehrer hingegen schien sie nach der Pause und vor den Ferien quälen zu wollen. Es gab sie immer, diese Lehrer, die bis zum Schluss noch Unterricht machen wollten. Nicht wirklich interessiert lauschte Zoe den Worten, während Mia abgelenkt durch ihr Handy nicht aufpasste als der Lehrer eine Frage stellte und Mia sie beantworten sollte erwischte er sie eiskalt.
Zoe versuchte unauffällig die Antwort auf ihren Block zu schreiben um der Mitschülerin zu helfen, aber sie versagte, zwar lass Mia richtig ab und es war auch die richtige Antwort doch der Lehrer fand das nicht lustig. Er verdonnerte sie beide zu einem Aufsatz und ließ Zoe und Mia seufzen. Der sollte bis Mittwoch fertig sein, angeblich um Mias Note noch etwas zu verbessern. Das hieß sie mussten sich ranhalten.
Nachdem Unterricht sah Mia abwarten zu ihr und Zoe wusste was sie wollte. „Dann treffen wir uns heute bei mir.“, bot sie an, so war sie zumindest in ihrem Haus allein mit der Frau. „Ok… gegen 4?“, fragte diese und Zoe nickte. Sie würde ihr die Adresse noch schicken, auch wenn sie gar keine Lust hatte diese Arbeit zu machen. Hängen lassen konnte sie Mia auch nicht, dafür war sie dann ein viel zu guter Mensch.
Sie hätte sich wirklich nicht einmischen sollen, aber sie hatte ihr die Antwort geschrieben. Zu ihrem Auto gehend öffnete sie die Nachrichten und schrieb Mia schnell ihre Adresse. Auf den Chat von Caleb sehend lass sie die Nachrichten dann doch. „Interessant, du hast dich also schlau gemacht. Bisher haben dir diese kleinen Spiele aber gut gefallen, ich erinnere mich gut und deine nasse Fotze.-Sexsklavin? Wann hab ich dich denn bitte zum Sex gezwungen? Ich hab dich nicht mal zum Orgasmus gezwungen, im Gegenteil, du wolltest ihn nicht und ich war nett genug darauf zu hören.-Wenn es dir so zuwider ist, wieso bist du dann ohne Tanga gekommen, wie ich es befohlen hab?“
Die wenigen Sätze lesend wusste sie erneut nicht was sie antworten sollte, irgendwie hatte er Recht, aber das wollte Zoe ihm nicht eingestehen. In ihr Auto steigend fuhr sie nach Hause, Hausaufgaben an sich hatten sie nicht mehr. Es war wirklich Ferienzeit und so räumte Zoe noch etwas ihr Zimmer auf bevor die andere kam. Als es dann kurz nach 4 klingelte ging sie hinunter und öffnete mit einem Lächeln. Höflich konnte sie ja sein.
Das der Nachmittag sich dann sogar recht normal gestaltete hätte Zoe nicht gedacht. Sie lachten viel und kicherten, wie Mädchen es eben taten. Sie arbeiteten auch an dem Projekt und Zoe konnte sich vorstellen das Mia eigentlich eine sehr nette Freundin sein könnte. Wäre da nicht das, was sie mit ihr gemacht hatten. Das lag immer irgendwie über allem und ließ Zoe sich nicht so entspannen wie sie es sonst vielleicht gewesen wäre.
Es viel Mia auch auf das es noch einige Kisten in ihrem Zimmer gab und dieses fast leer wirkte. Zoe erklärte es ihr, ließ Mia sie auch etwas ausfragen, woher sie kam, warum sie hier war. Es war ein angenehmes kennenlernen. Als sich der Abend neigte und auch ihre Eltern bereits reingeschaut hatten musste Mia irgendwann los. Sie wollte bei sich essen und Zoe konnte das verstehen, so gut kannten sie sich ja auch nicht.
Als Mia ihr, ihre Adresse zuschickte starrte sie auf das letzte Bild das Mia ihr geschickt hatte. „Du siehst echt scharf darauf aus.“, grinste die Brünette Zoe an. Diese wurde hoch rot und schüttelte heftig den Kopf. „Warum… warum tust du das?“, fragte Zoe entsetzt und versuchte etwas Raum zwischen sich und Mia zu bekommen.
„Weil es mir Spaß macht, es erregt mich.“, war die recht trockene Antwort. „Wieso blockierst du uns nicht einfach?“, fragte sie neugierig nach und stand ebenfalls auf. „Was?“, fragte Zoe und sah sich Mia direkt gegenüber. „Du könntest uns blockieren, die Nachrichten gar nicht ankommen lassen oder sie einfach ignorieren, aber du liest sie, jeden Abend, sofort nachdem ich sie losgeschickt habe. Warum?“
Zoe wich vor ihr etwas zurück und haspelte unvollständige Dinge. Ein kleiner Schubs später lag sie auf ihrem Bett und stieß keuchend die Luft aus. „Ich könnte dich auch fragen… warum du Calebs Anweisungen folgst?“, fand sich Mia über Zoe ein, sah sie durchdringend aus den grünen Augen an. „Du bist in den Keller gegangen, niemand hat dich gezwungen.“, murmelte die Frau über Zoe und streichelte langsam den Innenschenkel hinauf. Wie erstarrt lag die Schwarzhaarige da und wusste nicht was hier gerade geschah.
Mia hatte ein Bein zwischen ihre geschoben, öffnete ihre Schenkel damit und Zoe lag einfach nur da und konnte nichts tun. Sie starrte in die grünen Augen als würde sie darin etwas finden. „Du hättest auch nicht, ohne Tanga in die Schule kommen müssen.“, erklärte die Frau über Zoe weiter und fand mit einem Lächeln die nackten Schamlippen. „Du hättest mich auch nicht bitten müssen es zu kontrollieren… vor allem, hättest du dir ein Höschen anziehen können, als du heimgekommen bist.“, kam Mia der Frau immer näher, streichelte die Schamlippen und ließ Zoe erschaudern.
„Nicht…“, flehte diese und versuchte weg zu rutschen. Doch wohin? Sie war gefangen unter der Frau. „Wäre ich Caleb gewesen… ich hätte deine kleine geile Fotze mit der Weidenrute bearbeitet.“, flüsterte Mia ganz nah an Zoe Gesicht. Die Finger öffneten ihre Schamlippen und fuhren sanft dazwischen. „Striemen um Striemen… hätte ich dich leiden lassen. Nur um danach… meine Finger in dich zu schieben… und deinen kleinen geilen Kitzler zu massieren bis du kommst…“
Mias Finger streichelten die kleine Perle zwischen Zoe Schenkel, sie spürte die Nässe an ihren Fingern. „Danach hätte ich dir vielleicht sogar erlaubt, mich zu befriedigen, natürlich mit deinen wundervollen Lippen und deiner Zunge…“, malte Mia ein Bild vor Zoes Augen. „Gefällt dir die Vorstellung?“, fragte sie und sah Zoe streng an. Diese fühlte sich wie aus einem Traum gerissen und drängte Mia weg. „Lass das!“, fauchte sie und schob Mia von ihrem Bett. „Warum… nein… ich will es gar nicht wissen…“, schüttelte Zoe den Kopf. „Gott du bist so nass und geil und wehrst dich immer noch dagegen?“, lächelte Mia und erhielt einen bösen Blick.
„Geh jetzt… verschwinde.“, rief sie Zoe und zeigte zur Tür. Sie wollte jetzt allein sein. „Du solltest wirklich etwas entspannen…“, grinste Mia und nahm ihre Tasche. „Bis morgen dann.“, verabschiedete sie sich als wäre nie etwas gewesen. Zoe blieb allein auf ihrem Bett zurück und konnte nicht fassen was schon wieder geschehen war. Sie hatte es einfach zugelassen. Wieder einmal hatte sie sich nicht gewehrt. Vor allem aber hatte sie immer noch kein Höschen an, sie hatte es völlig vergessen und sofort sprintete sie zu ihrem Schrank und zog sich eines über.
Mias Finger hatten sich erschreckend gut angefühlt. Viel zu gut für Zoes Geschmack. Auf das Bett starrend zuckte sie zusammen als ihre Mutter nach ihr rief und das Essen fertig war. Hinunter gehend wurde sie direkt von ihren Eltern ausgefragt, wer das gewesen war, ob sie eine neue Freundin hatte. Doch Zoe war nicht nach reden und sie beantwortete ihre Fragen knapp, bis ihre Eltern es sein ließen weiter nach zu haken. Dafür war Zoe ihnen dankbar. Nachdem Essen ging sie auch schnell wieder in ihr Zimmer. Sie fragte sich was das alles sollte, war sie jetzt lesbisch? Sie hatte sich nie Gedanken darum gemacht und bisher immer nur Freunde gehabt, es hatte sie schlicht nichts am gleichen Geschlecht interessiert.
Sie fühlte sich schrecklich hilflos. Sie konnte mit niemanden reden und keiner konnte ihr erklären was los war. Was passierte nur mit ihr? Als sie sich an ihren Rechner setzte lass sie noch ihren Aufsatz den sie mit Mia geschrieben hatte, da war noch alles so normal gewesen. Sie hatte sogar Spaß mit der Brünetten gehabt. Wieso nur musste es dann wieder in so einer Situation enden.
Wieder musste das Internet herhalten und Zoe versuchte zu verstehen was sie sah und was sie erlebt hatte. Sie fand erneut viel zu viel über diese Dinge heraus und doch, war sie gefesselt, mehr als gestern und konnte spüren wie manche der Sachen sie erregten. An diesem Abend kam kein Bild, keine Nachricht, ihr Handy blieb stumm. Zoe wartete noch darauf, aber es kam nichts.
Als es spät war musste ihre Mutter sie sogar ins Bett schicken und Zoe folgte widerwillig dem Befehl. Doch sie lag noch sehr lange wach, dachte über all das nach was sie erlebt hatte. Zum Glück hatte Zoe fast nie Probleme beim Einschlafen und so versank sie irgendwann in ihrem Träumen vom Tag. Der Morgen kam und riss sie mit einem Klingeln ihres Weckers aus dem Bett und ihren sehr anregenden Träumen.
Sie folgte ihrer morgendlichen Routine und fand sich dann doch schneller in der Schule wieder als sie gedacht hatte. Neben ihr eine Lächelnde Mia die scheinbar kein schlechtes Gewissen wegen Gestern hatte. Der Tag verlief ruhig und Zoe hätte damit nicht wirklich gerechnet. Doch Caleb gab Ruhe und auch Mia. Da die Lehrer zwischen der Vorletzten und letzten Stunde wechseln mussten hatten die Schüler einen Moment Zeit für sich.
Ein junger Mann kam zu Zoe und diese sah ihn fragend an. Er stellte sich als Mark vor und Zoe sprach ein wenig mit ihm. Er schien ganz nett zu sein und doch kam er ihr etwas zu nahe und Zoe rutschte von ihm weg. Als er seine Hand auf ihren Oberschenkel legte wurde es Zoe dann doch zu viel. „Hey…“, meinte sie und griff nach der Hand. „Was ist denn? Ich dachte wir verstehen uns.“, grinste der Mann und streichelte sich nach oben. „Ja… das kann sein, aber das heißt ja nicht das wir gleich Sex haben.“, wurde Zoe wütend. „Wieso nicht, ich find dich scharf und ich denke… ahh…!“, stöhnte der Mann auf und eine zweite Hand hatte nach seiner gelangt.
„Fick dich Caleb!“, zog Mark die Hand weg und Zoe war froh das diese weg war. „Sie hat doch deutlich gemacht das sie das nicht will, oder? Verzieh dich und grabsch deiner Alten unter den Rock.“, machte der Mann deutlich das Mark nicht willkommen war. Als Caleb zu ihr sah wusste Zoe nichts zu sagen. „Alles in Ordnung?“, fragte er. „Ja… ähm alles gut… danke.“, murmelte sie und blickte verlegen weg. Caleb ging und ließ sie allein mit ihren aufgewühlten Gefühlen. „Ja… er kann sehr Beschützend sein.“, grinste Mia neben ihr und lachte sich wohl ins Fäustchen. „Denk an heut Nachmittag, wieder ab 4 ja?“, fragte die Brünette und Zoe nickte leicht verstört.
Erst danach viel ihr ein das sie absagen wollte. Sie wollte Mia nicht erneut über den Weg laufen. Aber jetzt abzusagen wäre auch doof gewesen. So viel war ja auch nicht mehr zu tun, redete sich Zoe ein. Das würde sie überstehen und dann schnell nach Hause. Sie hatte schon die Hoffnung dass die beide sich nicht weiter für sie interessierten. Immerhin wurde sie in Ruhe gelassen. Sah man von den letzten paar Minuten ab.
Als es endlich läutete konnten die Schüler es wieder kaum erwarten die Schule zu verlassen. Zoe folgte und doch tat sie es ruhiger, es brachte eh nichts sich zu hetzten. Es gab nur Gedränge und so ließ sie sich Zeit, spürte eine Hand an ihrem Hintern und drehte sich hektisch um. In Grüne Augen blickend grinste Mia sie an. „Freu mich schon auf nachher.“, lachte sie und schlenderte mit Caleb an Zoe vorbei. Dieser warf ihr einen nicht wirklich zu deutenden Blick zu.
 
Pünktlich um 4 klingelte sie an dem Haus, sie hatte ihr Navi bemühen müssen um her zu finden. Sie kannte sich in dieser Stadt nicht wirklich aus. Doch es war ein hübsches Haus, etwas außerhalb der Stadt wirkte es wie ein altes Bauernhaus und wahrscheinlich war es das auch. Zoe wartete bis die Tür aufging und sie in Calebs Gesicht sah. „Äh… ich äh… wollte zu Mia.“, stotterte sie und starrte den Mann an.
Hatte Mia ihr etwa die falsche Adresse gegeben? Sie wusste es nicht, Caleb sah sie einfach nur an und ging dann einen Schritt beiseite. „Komm rein.“, bat er sie. Wirklich viel Platz machte er nicht und so musste Zoe sich an ihm vorbei schieben, berührte seinen Körper mit ihrem. „Sie ist oben.“, schien Caleb zu erklären. „Ich zeig´s dir.“, lief er dann voran und Zoe folgte ihm.
Das Haus wirkte auch innen sehr gemütlich, bis ins Dachgeschoss ging es und als Caleb eine Tür öffnete war Zoe überrascht, es schien als wäre der Dachboden komplett ausgebaut. Sie stand in einem Wohnzimmer, das wohl auch so etwas wie eine Küchenzeile hatte. „Sie ist in ihrem Zimmer.“, deutete Caleb den Weg nach Links an. „Die Tür rechts.“, erklärte er und verschwand dann wohl in seinem eigenen Zimmer.
Verwirrt folgte die junge Frau den Anweisungen und klopfte an. „Ja komm rein.“, hörte sie von drinnen und öffnete die Tür. Mia zog sich gerade was über. „Hey…“, meinte Zoe und warf einen weiteren Blick zum anderen Zimmer. „Wohnt ihr… zusammen?“, fragte Zoe sie direkt und sah dann den fragenden Blick von Mia. Mit der Hand deutete Zoe in die Richtung aus der sie gekommen war. „Caleb?“, meinte sie fragend.
Mia lachte und winkte ab. „Ja, wir wohnen zusammen. Schon… oh Gott ewig. Meine Eltern reisen viel, ich hab mich hier immer wohl gefühlt und seit dem lebe ich bei Calebs Familie.“, erklärte die Frau und setzte sich an ihren Schreibtisch. „Aber das kannst du ja nicht wissen und nein, wir sind keine Geschwister oder so.“, grinste sie weiter.
„Ok.“, schien Zoe mit der Information überrascht. Was sollte sie dazu auch sagen. Das bekam auch Mia mit und sie zog die Brünette einfach zu sich und verfrachtete sie auf einen Stuhl neben sich. Dann begann sie es ruhig zu erklären. Mias Eltern waren schon immer viel gereist und es war leider nicht anders mit ihren Jobs zu vereinbaren auch wenn sie es versucht hatten.
Mia wurde es irgendwann zu viel, sie erklärte dass ihre Noten rapide gefallen waren. Mit Caleb hatte sie sich schon vor Jahren gut verstanden, doch war das immer nur eine Freundschaft gewesen. Er war so etwas wie ihr bester Freund und da hatten ihre Eltern beschlossen das Mia hier blieb, am Anfang war das nur eine Übergangslösung um ihre Noten wieder in Ordnung zu bringen. Doch es klappte so gut, das die Familien beschlossen Mia hier zu belassen und sie fühlte sich wohl.
Zoe konnte nur nicken und zuhören, ab und an stellte sie Fragen, Mia beantwortete alle so gut sie konnte. Wieder waren sie in einem ganz normalen Gespräch vertieft. Irgendwann beschlossen sie dann dass es doch gut wäre etwas weiter zu arbeiten. Sie hatten nicht mehr viel das sie zusammen schreiben mussten. Aber es war Zoe wichtig das sie es vernünftig machten und doch bemerkte sie das Mia irgendwann hibbelig wurde und immer wieder auf die Uhr sah.
„Was ist? Willst du mich loswerden?“, fragte Zoe grinsend. Mia sah sie kurz überrascht an und schüttelte dann den Kopf. „Das nicht unbedingt… aber ich hab noch ein Date und… eigentlich müsste ich dafür gleich los.“, sie deutete auf ihre Klamotten und das diese wohl nicht wirklich dafür gemacht schienen. Zoe seufzte genervt. „Dann mach dich fertig und ich mach das hier zu Ende.“, meinte sie ruhig.
„Wirklich? Oh Super!“ Mia sprang freudig auf, lief zu ihrem Schrank und ließ Zoe sparsam schauen als die Frau sich begann zu entkleiden und nur in Unterwäsche neue Sachen heraus suchte. Mia sah gut aus, verdammt gut. Sie hatte einen schönen wohlgeformten Körper, sie war nicht gertenschlank aber genau das machte sie zu einer natürlichen Schönheit. Die Brüste wirkten selbst im B-H fest und prall, dabei konnte sie nicht mehr als ein angenehmes C Körbchen haben, ging es Zoe durch den Kopf.
Der Bauch war flach und die Taille hübsch geformt, wie es für eine Frau richtig war. Mias Hintern wirkte etwas prall, ließ vermuten dass er sich auch fest anfühlte. Zoe verlor sich etwas in dem Anblick, schien herausfinden zu wollen ob ihr das Zusagte. Doch sie fühlte keine Abneigung. „Gefällt dir was du siehst?“, fragte Mia grinsend und zog sich ein Top über das eng anlag.
„Vielleicht.“, grinste Zoe, fühlte sich frei und sicher genug das so auszudrücken. Sie drehte sich wieder dem Rechner zu und beide jungen Frauen hatten ein Schmunzeln auf den Lippen. Zoe konzentrierte sich wieder etwas auf die Schreibarbeit. Irgendwann schnupperte sie Mias Parfüm, sie musste hinter ihr stehen, dann spürte sie einen Kuss auf ihrem Hals. „Vielleicht darfst du ja auch irgendwann mal anfassen.“, grinste die Frau an Zoes Hals. „Mia…“, murrte Zoe und spürte wie die andere sich zurückzog.
„Was denn?“, fragte sie vorwurfsvoll und stand fertig vor Zoe. „Kann ich so gehen?“, fragte sie und drehte sich vor Zoe. „Ja, das kannst du.“, nickte Zoe und schüttelte über diese Frage nur den Kopf. Mia konnte wirklich kompliziert sein. „Gut… ich bin weg, machst du das noch zu Ende? Caleb lässt dich nachher wieder raus.“, fragend und bittend zugleich sahen die grünen Augen sie an und Zoe konnte nicht wirklich nein sagen.
„Ja… mach… ich.“, knirschte sie mit den Zähnen. „Super, hast was gut bei mir.“, lachte Mia und schnappte sich ihre Handtasche und war dann auch schon weg. Zoe hatte gar nicht die Zeit noch irgendwas zu sagen. Allein und verlassen saß sie in dem fremden Zimmer und sah sich um. Sie fühlte sich unwohl allein hier zu sein.
Allerdings wartete noch ein Teil des Aufsatzes darauf geschrieben zu werden. Den Kopf schüttelnd fragte Zoe sich ob sie noch alle beisammen hatte. Sie hätte Mia das selbst schreiben lassen sollen. Immerhin sollte die Brünette was für den Unterricht und ihre Noten tun, nicht Zoe. So gut wie fertig zuckte sie zusammen als es klopfte. „Äh… ja?“, fragte sie und die Tür gab Calebs Gesicht frei.
„Hey… sie ist wirklich abgehauen?“, fragte er. Zoe zuckte die Schultern, es war immerhin offensichtlich dass sie allein war. „Ja, ist sie.“, beantwortete sie die Frage. „Sie ist… oh man, lass dich nicht von ihr ausnutzen, wenn du willst ich hab Kaffee gemacht.“, meinte er ruhig und sah sie freundlich an.
„Ja, gleich. Muss das hier eben noch fertig machen.“, erklärte Zoe. Sie verstand nicht wirklich was das alles zu bedeuten hatte. Keine Bilder und die beiden erschienen ihr so normal. „Bin in der Küche.“, war das letzte was sie hörte bevor er ging und Zoe allein zurück blieb. Sie war gelinde gesagt verwirrt und starrte auf den blinkenden Cursor. Wo war sie da nur hinein geraten. Er bot ihr Kaffee an, Mia arbeitete mit ihr und machte Scherze, als wäre sie eine Freundin und nicht das Opfer ihrer perversen Spielchen.
Seufzend speicherte Zoe die Datei und druckte sie dann aus. Abgeben würde Mia hoffentlich allein schaffen. Sie saß noch eine Weile da und fragte sich ob sie wirklich einen Kaffee trinken gehen sollte. Sie sollte einfach nach Hause gehen und gut war´s. Sie war es keinem schuldig hier zu bleiben. Sie räumte ihre Tasche ein und ging dann aus dem Zimmer das sie kaum kannte.
In der kleinen Küchenzeile fand sie Caleb und dieser sah sie überrascht an. „Schon fertig?“, schien er höflich zu sein. „Ja… ich wollte dann auch gehen. Ich will nicht aufdringlich sein.“, redete Zoe sich schnell raus. „Das bist du nicht.“ Mit einem Lachen stellte Caleb ihr einen Kaffee hin und Zoe sah sich gezwungen diesen an zu nehmen. Sich etwas Milch und Zucker nehmend machte sie ihn fertig.
„Danke… ist aber nicht nötig.“, murmelte sie und wollte nicht allein mit Caleb sein. Sie wusste nicht ob unten noch jemand war oder ob sie ihm schon wieder allein ausgeliefert war. „Ach, das ist doch kein Ding, immerhin hilfst du Mia.“, lächelte er sie an.
„Du weist warum wir zusammen wohnen?“, fragte er und Zoe nickte nur. „Ja, das hat Mia mir erzählt… eben.“ Es war Zoe unangenehm hier zu stehen, während sie wusste dass er sie nackt gesehen hatte, ihr den Hintern versohlt hatte. „Du solltest nur aufpassen, nicht das sie dich dafür ausnutzt. So wie jetzt.“, grinste er und meinte wohl offensichtlich das Zoe weiter gemacht hatte.
Zoe winkte das ganze etwas ab und spielte es herunter, immerhin hatte Mia eine Verabredung und sie merkte gar nicht wie sie mit Caleb ins Gespräch kam, auch ihm noch einmal erzählte warum sie jetzt hier war und nicht mehr auf ihrer alten Schule. Hin und wieder sprach er sehr zweideutige Dinge und Zoe wusste dann nicht wirklich darauf zu antworten, doch er hielt das Gespräch aufrecht, bis sie ihren Kaffee fast aufhatte. Lächelnd bemerkte sie dass er wirklich nett sein konnte, fast schon charmant.
Als sie so gut wie fertig war hob er kurz den Blick und sah sie einen Moment fragend an. „Magst du mir auch helfen?“, fragte er wie aus dem Nichts und Zoe konnte damit nicht wirklich was anfangen. „Äh wobei den?“, fragte sie. „Ich mache gerade ein Kunstprojekt. Dafür brauch ich unbedingt deine Hilfe, es hat auch ein bisschen was mit Bio zu tun, vielleicht passt es ja zu deinem und Mias Thema.“, lächelte er und Zoe nickte.
„Ja, klar, wenn dir Aufbau der Anatomie irgendwie hilft.“, lachte sie. „Klar dann helf ich.“, schmunzelte sie. „Versprochen?“, fragte er sie eindringlicher. Es hätte Zoe warnen sollen. „Ja, versprochen, wenn es dir so wichtig ist.“, schüttelte sie den Kopf. „Super, ich bereite nur kurz was vor.“, schmunzelte er und hatte schon wieder diesen undefinierbaren Blick in den Augen. „Gut, ich wollte sowieso noch eben ins Bad. Ist es das Zimmer gegenüber von Mias?“, fragte sie und Caleb nickte. „Ok, dann bin ich gleich da.“, meinte sie und stellte ihre Tasse in die Spüle.
Sie ging ins Bad und sah aus den Augenwinkeln wie Caleb in seinem Zimmer verschwand. Was auch immer er für ein Projekt hatte. Es schien ihm wichtig.
 

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Kommentare

Bild des Benutzers Realitätsfremd

hätte ich auch gerne gehabt.
Das ist wohl auch (neben dem teils etwas holprigen Schreibstil) mein einziger Kritikpunkt: Irgendwie hab ich das Gefühl, dass Erwachsene mit aufgeklärtem Weltbild in eine Schule gesteckt wurden, nur um das Setting Schüler erfüllen zu können. Aber da alle Protagonisten über 18 sind (und keine Lehrer mitspielen) liest sich die Geschichte trotzdem ohne Bauchschmerzen.
Das lockere Miteinander, das Zoe nur noch mehr verwirrt ist schön dargestellt und die Grenzen, die Caleb und Mia nicht einfach überschreiten sorgen dafür, dass die Geschichte mehr ist, als nur die Ausbeutung einer Mitschülerin.
Ich lese die Reihe sehr gerne und freue mich auf die Fortsetzung :)

Bild des Benutzers julie01

....war mal ne kinoserie lange vor meiner zeit, bin 1991 geboren. aber ich hab mir einige folgen angesehen um meine defizite auszugleichen. ich war eigentlich nie in einer richtigen schule und freue mich daher auf die fortsetzungen deiner geschichte. bisous
Juliet

 

Bild des Benutzers SvenH

Richtig gut lesbare Geschichte. Wobei mir am meisten gefällt, dass Zoe nicht komplett von ihren beiden Schulkameraden fertig gemacht wird. Häufig geht es darum, einen "Wanderpokal" nach enier Erpressung zu erstellen. Um dann das Niveau von Gemeinheiten als weiter und weiter (wo ist manchmal das Ende???) hoch zu schrauben.
 
Deswegen fand ich die Geschichte bislang sehr erfrischend :-)
 
Also "weiter so"!!!

Bild des Benutzers triple_mBB

Ich finde es gut, wie du die Geschichte weiterführst, dich nicht für eine Erpressungsstory entscheidest.
Ich lasse dir 6 Sterne da, für den Lesegenuss.
Wobei die Kritik betreffend der Erwachsenheit (ist das ein Wort?) schon gerechtfertigt ist. Caleb geht zum Beispiel schon arg in Richtung Superdom. Als Jemand der das Privileg hat ab und zu eine Sub dominieren zu dürfen, darf ich sagen, dass mir der perfekte Dom noch nicht untergekommen ist. Wir Doms machen Fehler... sind unsicher und manchmal fucken wir auch so richtig up... auch mit 10 Jahren Erfahrung.
Grüße,
M.M.M.

 

Bild des Benutzers Felicia

Ich les deine Geschichte super gern. Du bringst die Gefühlswelt von Zoe gut und nachvollziehbar rüber, bin schon gespannt wie es weitergeht. Hoffentlich gibts bald den nächsten Teil.
Grüße Feli

Bild des Benutzers wmms1953

Hi Sagira
ich finde dies eine tole Geschichte. Bin sehr gespannt, wie es weiter geht, Bitte unbedingt rasch weiter schreiben.
Vielen Dank und Gruss
wmms1953