Mein Schatz - 2 - Das erste mal!

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Es ist soweit! Doro hat frei. Sie hält ihr Versprechen ein. Noch schlummert Joe friedlich, während Doro schon aufgestanden ist. Sie wacht meistens um 5:00 auf. Hat sie keine Frühschicht, dreht sie sich um und schlummert weiter.

Heute hat Doro die Zeit genutzt, sich gewaschen und ihre schwarze Bluse angezogen. Sie schminkt sich, ein klein wenig mehr und strenger als jemals zuvor. Selbst ihre Fingernägel sind lackiert, bei einer Krankenschwester normalerweise ein No-Go. Eine Reitgerte in der rechten Hand, geht sie ins Schlafzimmer, die (fast) Domina rüttelt Joe wach.

 

Lassen wir ihn selbst erzählen:

 

Mein Schatz - Der erste Morgen

 

Ich werde unsanft gerüttelt, schaue auf die Uhr: Sieben! Dreh mich um und murmle: »Lass, ist erst Sieben, hab doch frei!«

»Wie erst sieben?! Du stehst jetzt sofort auf und machst mir einen Kaffee! Wir haben heute noch viel vor!«

Doro zieht mir die Bettdecke weg, ein Klatschen, ein Schmerz durchzuckt mich.

»Au, was soll das?«, rufe ich empört.

»Wie Au! Vergessen, heute bin ich Domina, so ein Klaps auf den Hintern ist doch gar nichts!«

Oh Mist, ich habe mit abends gerechnet oder nachmittags, aber jetzt? Ich wälze mich zur Bettkante und beginne langsam aufzustehen.

»Oder willst du nicht mehr?«

»Doch, doch Doro«, beeile ich mich zu sagen, »natürlich will ich.«

»Das sieht aber nicht so aus!«, Doro schaut mich zweifelnd an.
In einer Stimmlage, als hätte sie einen Idioten vor sich, fährt sie fort: »Du hast mir bedingungslos zu gehorchen, ich bin die Domina, begriffen? Jetzt beeil dich gefälligst!«

›Klar will ich, dass sie meine Domina spielt, ich freue mich ja schon darauf, aber muss es so früh sein?‹, denke ich, während ich in der Küche Backlinge aufbacke und Beilagen herrichte. Ich decke den Tisch, hole die Zeitung aus dem Briefkasten, lege sie auf den Tisch, alles bestens, selbst die Brötchen und Brezeln sind perfekt, als ich sie aus dem Ofen hole, noch etwas abkühlen.

Wie ruf ich sie jetzt? Darf ich das überhaupt?

»Doro, das Frühstück ist fertig!«

Nichts rührt sich, also setze ich mich an den Tisch und warte. Hm, ob ich noch mal rufen soll?

Besser nicht. Ich lese die Titelzeilen der Zeitung, was steht da: Streik, Piloten fordern …, mehr kann ich so nicht lesen, der Rest ist hinter dem Knick, ich mache einen langen Arm, will sie drehen, für den Rest, doch da …

… kommt Doro, ins Esszimmer, ich springe auf und laufe in die Küche und lasse einen Kaffee aus der Saeco, genau die Einstellung, die Doro mag.

Während der Kaffee gebrüht wird, sehe ich noch einmal Doro vor Augen, die schwarze Bluse, die Haare streng nach hinten gekämmt, die Augen streng geschminkt, wie macht sie das? Der Mund ich glaube, sie hat da roten Lippenstift genommen. Einen schwarzen Rock, der eine Handbreit über dem Knie endet, ich glaube, sie trägt Strümpfe und ihre schwarzen, glänzenden Schuhe mit den hohen Absätzen.

Die Tasse ist voll, zwei Zucker und etwas Milch. Während ich umrühre, denke ich an die Reitgerte, die Doro in der Hand hält. Wie eine echte Domina. Wo sie die wohl her hat?

Ich serviere die Tasse, fast wie ein Ober, aber eben nackt, FKK sozusagen.

Anschließend setze ich mich zu Doro an den Tisch.

Klatsch, der heiße Kaffee trifft mich voll ins Gesicht, die heiße Brühe tropft von meinen Haaren, ich springe auf.

»Mein Schatz! Das ist das letzte Mal, dass ich es dir sage, du hast mich zu bedienen und mit mir am Tisch essen ist nicht!« herrscht Doro mich an.

»Du bringst mir jetzt sofort einen neuen Kaffee und wehe dir ich muss zu lange warten!«

Hubs, Doro, äh die Domina meint es ernst, ich rase wie ein Blitz in die Küche und ziehe einen neuen Kaffee, Zucker, Milch, umrühren und zu Doro.

Ich stelle den Kaffee ab.

Doro nippt vorsichtig.

Ich bin ganz sicher, alles ist bestens.

»Das nächste Mal, möchte ich, dass die Tasse vorgewärmt wird, weil heute dein erster Tag ist, bekommst du noch keine Strafe!«

Ich stehe immer noch neben der Domina, mit nassen Kaffeehaaren, die anfangen zu kleben dabei schaue ungläubig auf SIE.

Doro nimmt die Gerte, die sie auf dem Tisch abgelegt hat und klatschend trifft sie mich am Oberschenkel, es tut nicht mal richtig weh, aber es ist eine unglaublich herrische Geste! Ich bin baff.

»Knie dich hin! Du darfst neben mir knien, solang ich dir keine Aufgabe gebe!«

Nicht zu glauben, aber min kleiner Freund steht seit der Aktion mit dem Kaffee wie eine eins.

Doro isst ein Brötchen, deutet auf die Kaffeeflecken an Boden und Wand.

»Du darfst jetzt sauber machen.«

"Du darfst jetzt sauber machen", wie sie das sagt, als wenn es eine Ehre wäre, für sie sauber zu machen!? Reicht es nicht, dass ich jetzt schon aussehe wie ein Hanswurst?

Trotzdem spiele ich weiter mit und laufe in die Küche. Ein Eimer, Tuch und Lappen, wo bekomme ich das her?

Reinigen! Gut, nehme ich eben einen Topf und das Schwammtuch, ein Geschirrhandtuch und Spülmittel.

So bewaffnet mache ich mich an die Esszimmerwand praktisch, dass die mit Latexfarbe gestrichen ist, das geht ja besser weg als befürchtet.

Was tu ich da eigentlich? Wische ich tatsächlich die Wand sauber, während ich kaum mehr aus den Augen schauen kann, weil meine Wimpern langsam zusammenkleben, weil ich mich nicht getraue, mein Gesicht zu waschen?

Die Wand ist sauber. also beginne ich den Boden zu reinigen.

Doro steht auf, geht zur Wand, dass sie dabei durch die Pfützen am Boden läuft und den Kaffee überall verteilt stört sie nicht. Ich will mich gerade beschweren, da zeigt sie mit dem Finger auf die Wand und fragt: »Schatz, was ist das?«

»Äh, wo?«

Die Gerte durchschneidet pfeifend die Luft, bevor sie klatschend auftrifft. Scheiße, tut das weh!!! Mühsam unterdrücke ich einen Schrei. Nicht noch mal. Ich schau genau auf die Stelle, auf die Doros Finger deutet. Tatsächlich, da ist noch ein Mückenschiss großer Fleck.

»Entschuldige, den hab ich übersehen, ich mach ihn sofort weg«, versuche ich so normal wie möglich zu sagen, während ich entsetzt auf die Strieme blicke, die jetzt deutlich tiefrot meinen Oberarm ziert. Mit dem Lappen entferne ich den letzten Kaffeerest von der Wand. Will mich wieder dem Boden widmen. Aus der Pfütze ist eine Straße geworden. Schnell laufe ich in die Küche, hole mir die Wisch und Weg Dinger, sauge die Pfützen-Straße auf.

Das Schwammtuch wasche ich im Topf aus, dann wische ich über den vorgereinigten Boden.

Alles blitzeblank, mein kleiner Freund hängt zwischenzeitlich auf Halbmast.

Die Utensilien in die Küche. Erneut ins Esszimmer, ich bin mit mir zufrieden, Doro sicherlich auch.

»Ich bin fertig, Doro«, sage ich voller Elan, während ich zu Doro schaue.

»So meinst du? Gut, wie du willst.«, dabei streckt mir Doro ihre Schuhe entgegen, an denen noch Reste des Kaffees kleben.

»Sauber lecken!«

›!!? Das ist jetzt aber zu viel!, denke ich und zögere.

Klatschend trifft mich ein Gertenhieb. Wieder den rechten Arm. Obwohl ich es nicht will, entfährt mir ein kurzer Schrei. Es kann nicht sein, dass das so weh tut!

»Muss ich weitermachen?«, zischt Doro.

Ohne zu antworten, werfe ich mich vor ihr auf den Boden und beginne, die Sohlen sauber zu lecken.

Als ich aufhöre, schaut sie zu mir herunter und fragt: »Was ist?«

»Ich glaube, die Schuhe sind sauber.«

»Gut!«, Sie schaut nicht einmal nach. Dafür fällt ihr Blick auf meinen kleinen Freund: »Das gefällt dir wohl?«

»Nein, nein Doro, es ist Deine Schönheit, darum steht er«, flunkere ich und bekomme sicherlich einen roten Kopf. Ganz gelogen ist es nicht. Ich finde sie toll. Richtig sexy! Warum er steht, weiß ich selbst nicht.

»Lüg mich nicht an!«, sagt sie mit einem Lächeln, während ihre Gerte zweimal sachte meinen Po striemt.

Doro schüttelt den Kopf: »Du musst noch sehr viel lernen im Haushalt und als Sklave.

So mein Schatz, du machst dich jetzt sauber, will heißen, du rasierst dich, wäschst dir die Haare und duschst dich!

Ich habe ein paar Aufgaben für dich! Hör gut zu! Ich sag es nur einmal!

Du gehst in die Stadt. Dort in den Pferdesport-Laden in der Schw... straße und kaufst:

    1 Springstock 80 cm und mit Leder-Klatsche, mit Ledergriff

    1 Springstock mit Gummiklatsche

    Außerdem 10 Panikhaken und zwei Longierbrillen!

Im Baumarkt besorgst du:

    10 Karabinerhaken und 5 Meter Kette, zugeschnitten in 3 X 1 m und 1 X 2 m

Neben dem Baumarkt ist ein Elektrogroßhandel, da besorgst du:

    Kabelbinder 580 X 12,6 mm in schwarz, wenn die keine Packung haben, bring mindestens 10 Kabelbinder mit!

Zu guter Letzt gehst du in den Sportartikel-Laden.

    Ich benötige 50 m Kletterseil 7,8 mm.

Hast du dir das gemerkt? Wiederhole alles!«

Was war das doch gleich? Ich habe mich gewundert, was sie alles will. Ein was, ach ja:

»Ein Springstock mit Leder-Klatsche und Schlaufe …«, schon werde ich unterbrochen.

»Wie? Schon bei der ersten Gerte ist Schluss!«, schimpft Doro wütend und fährt sachlich fort: »Dafür bekommst du 10 Strafpunkte für jeden Gegenstand einen! Ich dachte mir sowas schon, deshalb habe ich dir einen Einkaufszettel geschrieben, er ist in dem Umschlag, darin ist auch Geld.

Für deinen Einkauf hast du eineinhalb Stunden Zeit, wir treffen uns im Park-Café. Sei bitte pünktlich!«

Ich reinige mich, wie Doro bestimmt hat, ziehe mich an, stecke den Brief ein, wo sind denn eigentlich meine Autoschlüssel?

»Doro, wo sind denn meine Autoschlüssel?«

»Was? Autoschlüssel? Du gehst! Hab ich doch gesagt!«, kommt lapidar die Antwort.

Zum Abschied rufe ich wie immer: »Tschüs, ich bin dann mal weg!«

Gerade will ich die Wohnung verlassen, da höre ich Doro rufen: »Schatz, kommst du mal, bitte!«

Was will sie den jetzt noch, denke ich und gehe zu ihr.

»Schatz, wie verabschiedet sich ein lieber Ehemann?«

»Mit einem Kuss!?«, frage ich, schließe wie immer, wenn ich küsse, die Augen, nähere mich ihrem Mund, unsere Zungen spielen miteinander, dann schmeißt sie mich raus, trennt sich. Ich spüre den Schmerz, bevor ich das Klatschen höre. Ich habe die erste Backpfeife von meiner Frau bekommen!

Sie schaut mich lächelnd an, dann fragt sie: »Und ein Sklave von seiner Herrin?«

Keine Ahnung, was soll ich jetzt antworten? Doro deutet auf ihre Schuhe, da begreife ich: »Er küsst ihre Füße zum Abschied!«

Ich knie mich vor sie hin und küsse tatsächlich ihre Schuhe, ich merke wie mein Kleiner sich schon wieder verfestigt, nein ich bin kein Schuhfetischist, glaube ich zumindest, sondern es ist die Schmach, die Unterwerfung, die das bewirkt. Unterwerfung?! Nein, das mach ich nicht! Oder?

Ich bin nicht mehr ganz sicher, gar nicht sicher?!

Nach einigen Küssen auf die Schuhspitzen bestimmt Doro: »Genug! Du darfst jetzt gehen, übrigens für deinen unkorrekten Abschied gibt es noch mal 10 Punkte!«

Wie geht es wohl weiter? Mir ist nicht klar, was Doro vorhat, was sollen die Strafpunkte? Außerdem sieht sie saugeil aus, so streng und doch so sexy.

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Kommentare

Bild des Benutzers Achim-Devot

Eine tolle Geschichte, hoffe es gibt eine Fortsetzung

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Bild des Benutzers Ihr_joe

Hallo Achim-Devot,

ja es wird eine Fortsetzung geben, allerdings etwas anders als ursprünglich gedacht und schon fertig, ich hoffe sie wird Dir trotzdem  gefallen!

Liebe Grüße Ihr_joe

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