Mein Schatz 16 – Countdown

 

Wir befinden uns in einem Wohnzimmer, auf dem Tisch liegt ein gefesselter Mann, klatschend trifft ein Rohrstock auf seinen Hintern. Die Dame, die ihn führt, fasst sich in den Schritt. Die Reithose, die sie anhatte, liegt auf der Couch. Ihr schwarzes Haar, dass zu einem Pferdeschweif gebunden ist, wippt bei jedem Hieb lustig auf und ab.
Längst ist der Hintern des Mannes blutig geschlagen! Ein letzter Hieb, sie fährt mit ihrem Finger über seinen Po. Setzt sich neben seinen Kopf, leckt das Blut vom Finger. Vorsichtig, fast liebevoll, streichelt sie sein Haar, lächelt ihn an.

Lest selbst, was Doros Schatz empfindet:

Mein Schatz – Countdown

Ich fühle mich herrlich, es ist nicht zu beschreiben! Einfach herrlich so zu schweben, schweben ist falsch, es ist ein gleiten, von einer Welle aus purem Glück zur nächsten. Auch das trifft es nicht, nichts was ich erlebt habe war so schön!

Langsam lässt das Gefühl nach, mein Blick klärt sich, sehe ich sie! Die Göttin, ein Lächeln umspielt ihr Gesicht, sie fragt mich: »Wie geht es dir Schatz?«

Schatz? Was meint die Göttin, ich erinnere mich, die Göttin ist Doro meine Ehefrau.

Die Erinnerung kommt wieder, meine HERRIN, ja meine Herrin. Was ist schon eine Göttin neben IHR? Was ist schon ein Auto, wenn man so glücklich sein kann? SIE mich so glücklich macht.

Ich versuche Ihr zu erklären, was man nicht erklären kann, es ist als wolle man jemanden, der nicht riechen kann den Duft des Waldes, einem, der nicht hören kann, das Rauschen der Bäume und einem, der nicht sehen kann die Farbe der Blätter erklären, es ist unmöglich.

Wie geht es dir, bis vor Tagen war das eine einfache Frage, doch jetzt, ich kann meine Euphorie, meine Gefühle nicht in Worte fassen!

Trotz meiner unzureichenden Erklärung versteht SIE mich, es ist jetzt das 2. Mal, dass ich das erleben durfte, und das verdanke ich Ihr, deshalb bin ich IHR unendlich dankbar.

Ich habe nie verstanden, was mit Arschkriechen gemeint war, ich würde Ihr am liebsten in den selbigen kriechen. Aus – Liebe, vor Glück, weil es sie gibt. Egal, ich bin glücklich!
 

Langsam kehrt der Schmerz zurück, nicht mächtig, er bleibt erträglich. Komisch er ist sogar schön, obwohl er weh tut?

Leise, lieblich dringt die Stimme der Herrin durch das Glück zu mir: » … wie du jetzt glücklich bist, macht es mich glücklich, wenn ich dich peitsche! Wenn ich dich quäle! Ich mag die Angst, deine Angst! Es ist neu für mich und ich muss lernen, damit umzugehen! Willst du das für mich auf dich nehmen? Willst du mir dabei helfen?«
Klar will ich das, sie soll doch genauso doll wie ich und noch viel mehr glücklich sein, also stimme ich gerne zu. Was für eine Frage ist doch selbstverständlich. Alles kann sie mit mir tun, wenn es sie sich annähernd so fühlt wie ich.

»Schatz, weil ich heute so gut gelaunt bin und ein besonderer Tag ist, darfst du dich selbst befriedigen. So hart wie dein Penis ist, wartest du ja nur darauf.«

Selbstbefriedigen, vor Ihr? Ich bin nicht sicher, ob ich das kann, irgendwie schäme ich mich.
Will das auch gar nicht, was ist schon ein Orgasmus gegen das, was ich eben erleben durfte.
Schäme ich mich? Sie ist meine Frau, ä meine Herrin, vor der Frau hätte ich es nicht gekonnt, aber die Herrin ist so viel mehr. Ich muss IHR gehorchen.

»Ich löse deine Fesseln!«, sagt sie mit ihrer weichen Stimme.
Wenig später sind Hand- und Beinfesseln so wie das Seil an meinem Halsband gelöst.

Erst jetzt merke ich, wie unbequem die Fessel war.

Auf einen Wink von ihr stehe ich auf, die Herrin löst die Fessel an meinen Eiern, der Schmerz verstärkt sich als das Blut wieder richtig zirkuliert! Mein Kleiner schwillt, in Ihren Händen, noch mehr an! Ich bin tatsächlich kurz vor der Erlösung.

»Halt, untersteh dich!« befiehlt SIE und quetscht gleichzeitig meine Eier, mit Mühe verhindere ich mein abspritzen.

Die Herrin drückt mir was in die Hand, und befiehlt: »Überziehen, du willst doch nicht, dass hier alles versaut wird!«

Ah, klar, deswegen musste ich vorher warten, ich hab mich schon gewundert.

Vor Erregung und Scham bekomme ich das Verhüterli nicht gleich richtig angezogen, ich muss es halb abgerollt noch mal überziehen.

»Los! Hinknien anfangen!«, wie streng sie sein kann – meine HERRIN!

Kniend, mit der typischen Bewegung, versuche ich zum Orgasmus zu kommen – erfolglos!

»Schatz, was ist?«

Was soll schon sein, so kann ich nicht! Das erste Mal vor ihr bestimmt bin ich rot? Welcher Mann hat schon vor seiner …

»Warte ich helf dir!«, werde ich unterbrochen. Wie helfen? Mit der Hand, geil!

»Du hast noch 20 Sekunden! Wenn du dann nicht gekommen bist, werde ich deinen Sack wieder abbinden und wir hängen den Putzeimer dran, mit dem Zeug was noch drin ist!«

Von wegen Hand!
Ich muss das jetzt nicht verstehen, aber die Drohung erregt zusätzlich, ich merke, wie nur noch ein klein wenig fehlt.
Ich bewege meinen Kleinen, ah, gleich, schneller.

»15 – 14 – 13 – 12 – 11 – 10 –«

SIE will es! Jetzt, jetzt, ein wisch noch, ja geschafft der erste Tropfen ...

»Stopp! Finger weg!«

Ich reiße meine Hand zurück, ungern, aber SIE hat's befohlen! Das Verhüterli füllt sich auch ohne mein weiteres Zutun. Irgendwie frustrierend. Sehr frustrierend! Warum?

»Siehst du Schatz, hat doch geklappt.«

Ich bedanke mich, auch wenn ich nicht wirklich, ah, ich verstehe, sowas nennt man ruinierter Orgasmus, ich habe davon gelesen, aber heute ist mir das egal, ich wollte so wie so nicht.

Mit ihrer liebsten Stimme haucht die Herrin: »Schatz, das lutschst du jetzt aus, es muss ganz sauber sein! Ich hab dir extra einen Pariser mit Bananengeschmack ausgesucht.«

NEIN! Das kann sie nicht so meinen, sie sagt bestimmt halt, wenn ich ...
Ich nehme den Pariser zum Mund und – nichts? Wo bleibt das HALT?!

Also lutsche ich ihn widerwillig aus, drehe die Innenseite nach außen und beseitige den letzten Rest des Spermas mit Bananengeschmack, auch wenn ich noch nie Sperma zu mir genommen habe in der Kombi schmeckt es einfach nur bäh!

Von meinem Hochgefühl ist nichts mehr übrig, ich bin frustriert, ein Spielball, der vor Angst zittert, trotzdem ich habe es geschafft, keine Fesselung und kein Eimer, da ist der fiese Nachgeschmack egal.

Egal, dass mein Hintern schmerzt. Nicht ganz, ist es jetzt eine Ermahnung? Jetzt noch einmal so eine Tracht wie eben, nein! Ja es war schön?! Aber irgendwann kann ich nicht mehr.

»Schatz, ich glaube ich hab dich vorher unterbrochen. Das tut mir leid. Gutmütig wie ich bin, hast du sogar 25 Sekunden Zeit, bis du kommst! Streif den Pariser wieder über!«

Was, ich will doch gar nicht? Gut SIE hat es befohlen.
Was hat sie gesagt – 25 Sekunden! – Nie! Ist auch gleich, der blöde Pariser will nicht!
Mein Penis ist weich und klein, ich muss den Gummi sogar festhalten, dass er nicht abrutscht.
25 Sekunden unmöglich! Endlich sitzt er, der Kleine ist sogar halb steif.

»Los!

 

24 – 23 – 22 …«, beginnt die Herrin den Countdown.
 

Ich reibe wie ein Wilder, alles egal. Warum wird das Ding nicht fester? Angst! Im Hintergrund höre ich, wie sie den Countdown strengt durchzählt.

»... 14 – 13 – 12 ...«

Langsam wird er steifer, ich bin aber noch weit von der Erlösung entfernt.
Die Hand tut weh, der Arm. Oh wie fühl ich mich Schei… Ich will nicht versagen!

Unerbittlich nähert sich der Countdown dem Ende, ich keuche wie beim Orgasmus! Aber nicht vor Lust, sondern vor Anstrengung. Wechsel zum x-ten Mal die Hand.

 » ... 3 – 2 – 1 – 0! Ach Schatz, das tut mir jetzt aber leid, Hände weg!
Dann wollen wir dich mal vorbereiten.
Nimm die Hände nach oben.«

Kaum bin ich dem Befehl gefolgt, sind sie auch schon am Halsband eingehakt.

»Beine breit!«

Was will sie denn? Ich öffne meine Beine.

 »Breiter!«

Eine Schleife zugezogen, zweimal wird mein Sack zwischen Penis und Eiern umwickelt, jetzt steht das blöde Ding wie eine Eins!

»Hol den Eimer!«

Rigoros werde ich an der Sackleine in den Flur gezogen, kaum habe ich den Putzeimer mit Schmutzwasser, Kehrbesen, Schaufel und Putzlappen angehoben, werde ich auch schon zurück ins Wohnzimmer gezogen.

»In die Hocke!
Eimer abstellen!
«

Doro beugt sich kurz nach unten, nestelt an der Leine, ein leichter permanenter Zug zeigt mir, dass der Eimer befestigt ist.

»Schatz, schieb den Tisch an seinen Platz! Leg dann die Kissen zurück auf die Couch!«

Ich hebe den Eimer an, fange an den Tisch an seinen Platz zu schieben. Es reißt mir fast die Eier ab, nach wenigen Schritten brauche ich eine Pause, setze den Eimer ab.

Herrlich, der Schmerz lässt nach.

»Schatz, würdest du dich bitte beeilen! Ich will dich ja nicht hetzen, aber wenn du so trödelst!«, der Rohrstock pfeift durch die Luft und trifft meinen schon vorher behandelten Hintern, ein Gefühl als würde ein rotglühender Eisenstab darauf gelegt. Mit Not unterdrücke ich einen Schrei, reiße mir fast die Eier ab, so schnell hebe ich den Eimer an: »Danke gnädige Herrin!«

Dass ich mich für solche Gefälligkeiten bedanken muss, habe ich schon gelernt, schnell schiebe ich den Tisch an den Platz, kurz darauf sind auch die Kissen versorgt. Ich stehe vor der Herrin, während der Eimer wieder auf dem Boden ruht.

»War doch gar nicht so schlimm Schatz! Jetzt kommt die eigentliche Strafe! 30 auf jeden deiner Oberschenkel. Solltest du ausweichen wird der entsprechende Hieb doppelt wiederholt! Du hebst den Eimer an, Hiebe die auf deine Schenkel fallen während der Eimer auf dem Boden steht zählen nicht! Stellst du den Eimer nach einem Hieb ab, zählt er auch nicht! Du bedankst dich und zählst! Verzählst du dich, beginnst du bei der nächsten durch 7 teilbaren Ziffer! Nehmen wir an du verzählst dich bei 22. Wo fängst du dann an?«

»28, gnädige Herrin«

Vor ein paar Tagen hätte ich noch gedacht, die spinnt, doch jetzt macht es mich scharf, wenn SIE mich so behandelt. Ich mag das! Aber so heftig muss es doch nicht sein?

Oder doch, der kleine Verräter sprengt fast das Band, das sie um seine Wurzel gelegt hat, das tut schon ohne Gewicht weh! Warum mag ich das?

»Warte Schatz! Da fehlt noch was!«, sagt die Herrin geheimnisvoll und zieht die Schublade auf, in der Strickzeug aufbewahrt wird. SIE nimmt etwas heraus?
SIE geht in die Küche und kommt kurz darauf, mit Stricknadeln und Wolle in der Hand zurück?

»Das mit der Wolle klappt so nicht!  Ich werde Verschlussclips nehmen!
Halt still!«

SIE nimmt Ihre Konstruktionen aus 2 Stricknadeln, welche mit Draht-Clips am Ende zusammen gehalten werden, stülpt sie über meine Brustwarzen, es tut nicht wirklich weh, stelle ich erleichtert fest.

»Du sagst, wenn du es nicht mehr aushältst!«, dabei schiebt sie die Clips immer weiter zusammen.

»Jetzt! Ahhh «, verflucht tut das weh, Tränen fließen in meine Augen.

»Gut Schatz, dann lass ich das so. Die Andere mach ich auch so fest. Brauchst also nichts zu sagen.«

Auch die zweite Warze sendet die Schmerzen an mein Hirn, nicht auszuhalten, warum habe ich nicht eher Schluss gesagt?

»Herrin, bitte?«, frage ich verzweifelt.

»Was?«

SIE dreht an den Stäben. Damit ich nicht aufschreie, beiße ich auf meine Zähne, dass es knirscht. Selbst den Eimer hebe ich an, merke kaum seinen Schmerz.

»Schatz, du hast recht, ich schiebe es noch etwas zusammen, du solltest dich aber bedanken!«

Nicht dass ich es für möglich gehalten habe, der Schmerz nimmt noch zu!
NEIN! Nicht noch einen Versuch SIE gnädig zu stimmen, lieber bedanke ich mich.

»Danke, gnädige Herrin!«, presse ich durch die noch immer zusammengebissenen Zähne.

Ich muss schwitzen, der Schweiß fließt in meine Augen, zu den Tränen des Schmerzes gesellen sich weitere Tränen. Ohne jegliche Chance versuchen sie den beißenden Schweiß auszuwaschen.

»Los gehts Schatz!«

Unscharf, durch meine tränenden Augen, sehe ich, wie die Herrin ausholt, bevor das Pfeifen an mein Ohr dringt, trifft er auf!  Vergessenen sind meine Nippel ein viel schlimmerer Schmerz lässt mich kurz rot sehen.

Automatisch antworte ich: »Danke, Neunundzwanzig!«

Mein Puls hat sich beschleunigt und hämmert in meinem Ohr, langsam verringert sich der Schmerz und ich höre die Herrin.

»Schatz, Schatz, Schatz!
Das tut mir jetzt leid für dich! Du weißt doch, wenn der Eimer steht, zählt der Hieb nicht! Also noch einmal! Ab?«

Wie ab? Was will SIE?!

Langsam begreife ich, wie war das noch mal die nächste durch 7, man ist das kompliziert:

»35, gnädige Herrin.«

»Also«, die Herrin holt aus, wieder faucht der Rohrstock durch die Luft, schnell hebe ich den Eimer an! Er trifft auf, erneut beißt er sich in meine Oberschenkel, vertreibt alle anderen Gedanken, ganz, ganz weit hinten fast im Unterbewusstsein habe ich verankert, dass ich mich bedanken muss.

»Danke gnädige Herrin, vierunddreißig!«

Nur nicht absetzen, nicht absetzen! Wieder und wieder trifft mich der Stock, irgendwann streiken meine Muskeln oder ist es der Schmerz, der Eimer berührt den Boden, ich bedanke mich nur lasse die Zahl weg.

Ohne den Rhythmus zu verändern, folgt der nächste Hieb, wenn ich das schon aushalten muss, dann ich versuche den Eimer anzuheben, zu spät! Doch der Schmerz gibt mir die Kraft, die nächsten Hiebe auszuhalten.

Irgendwann, habe ich die ursprünglich dreißig Hiebe hinter mir. Am Ende war es ein Kampf, Hieb um Hieb, einer mit, einer ohne Eimer, eben ein wahrer Eiertanz, auch wenn das ursprünglich nicht so gemeint war.

Langsam bekomme ich eine Ahnung, was die Herrin vorher gemeint hat.
Ja, Angst habe ich, trotzdem wenn sie mich fragen würde: „Willst du das noch einmal für mich machen?“, ich könnte nicht nein sagen!

Sobald die Schmerzen des letzten Hiebes etwas nachlassen, melden sich die Stricknadeln und nicht minder stark mein Sack, meine Eier, obwohl ich den Eimer nicht mehr anhebe. Meine Augen brennen!

Die Herrin tritt vor mich, lächelt wie ein Engel, streichelt über die Striemen und sagt liebevoll: »Schatz, du hast dir eine kleine Pause verdient.«

SIE entfernt die Stricknadeln. Was mir tatsächlich einen Schrei entlockt, obwohl ich dagegen ankämpfe.

»Na, na! Nicht traurig sein! Ich mach sie nachher wieder fest Schatz!
Warte ich mach dir gleich die Hände frei, du darfst deine Sackfessel lösen!
Den Eimer stellst du wieder in die Gästetoilette. Ich erwarte dich in 1 Minute hier!«

So schnell ich kann löse ich den Knoten von meinem Sack, sobald er wieder durchblutet wird, ist der Scherz so stark, dass ich meine Sterne zu sehen, trotzdem hebe ich den Eimer hoch und bringe ihn an den befohlenen Platz. Zurück laufe ich, denn ich will die Herrin nicht erzürnen.
 

Die schaut auf die Uhr und fragt: »Weißt du was du falsch gemacht hast?«

»Äh? Nein gnädige Herrin?«

Was hab ich jetzt schon wieder vergessen? Scheiße, alles tut weh, keine Ahnung, was soll ich nur antworten?

SIE schüttelt vorwurfsvoll den Kopf und zählt auf:
»1. Hast du dich bedankt? 20 Punkte
  2. Wie betrittst du das Zimmer, wenn deine Herrin sich darin befindet? 10 Punkte
  3. Du stehst noch immer? 20 Punkte«

Ich werfe mich vor IHR auf den Boden, in die Position, die ich gelernt habe.
Sie setzt ihren Stiefel auf meinen Rücken und fährt fort:
»4. Hab ich dir erlaubt, den Pariser abzustreifen? 10 Punkte!,
  Du bekommst einen Neuen, 10 Hiebe auf deinen Schwanz, du hältst ihn dabei in der Hand!«

SIE macht eine Pause, bevor SIE fragt:

 »Magst du so bleiben? Wenn du mich lieb darum bittest, darfst du aufstehen.«

»Herrin, darf ich aufstehen?«

Keine Reaktion, einzig der Stiefel drückt etwas stärker!

»Verehrte, liebe gnädige Herrin, seid ihr bitte so nett und lasst mich, wenn es Euch genehm ist, aufstehen?«

Keine Reaktion, was will sie denn noch?

Ich will gerade noch eins daraufsetzen, da entfernt sie den Stiefel und meint zu mir: »Jetzt ist es genehm!«

Ich stehe also auf und merke wie meine Schenkel dabei schmerzen, auch die Herrin scheint es zu merken und befiehlt: »Schneller!«

»Runter! – Hoch! Schneller! – Runter! – Hoch! – Runter! – Hoch! – Runter! – Hoch!«

Bei jedem runter und hoch bedanke ich mich, bald japse ich dabei nach Luft. Ohne je Gnade zählt SIE weiter in einem Ton, dass jeder amerikanische Drill Sergeant noch von IHR lernen könnte. 

Endlich scheint die Herrin zufrieden zu sein, ich bleibe nach Luft hechelnd stehen.

»Schatz, stell dich in die Ecke, du wirst das hier«, sie zeigt mir einen verpackten Pariser, zieht meinen Kopf zur Wand, »mit deiner Nase an der Wand festhalten!«

Warum hält sie ihn denn so tief?
Alles andere als angenehm, meine Füße sind knapp einen Meter von der Wand weg, die Nase wird fast plattgedrückt! Gut, dass ich mich mit den Händen abstützen kann.

»Hände auf den Rücken!«

Fast hätte ich aufbegehrt, im letzten Moment fällt mir ein, dass das immer zu mehr Schmerz und zu neuen Strafen geführt hat, deshalb wird aus meinem zornigen „Nicht das auch noch!“ ein unterwürfiges: »Danke, Herrin.«

Doro hakt die Fesseln zusammen, während meine Nase sich gefühlt in die Wand bohrt, zum Abschluss bekomme ich einen Klaps auf den Po, erschrocken schreie ich auf, das ist ja schlimmer als vorher der Rohrstock.

»Damit es dir nicht langweilig wird! Du darfst überlegen, was du beim nächsten Einkauf besser machen wirst!«

Ja doch, ich weiß, dass ich ein Idiot war, ich habe es ja begriffen!

»Einen Teil deiner Fehler hab ich ja schon angesprochen! Es ist eine leichte Aufgabe für dich! Sollte der Pariser runterfallen, wird es nachher ein klein wenig unangenehmer!«

Ich höre, wie die Herrin den Raum verlässt, mir bleibt so wie so nichts anderes übrig, als dieses blöde Ding festzuhalten, die Hände sind nicht zu gebrauchen, sie sind zusammengebunden und irgendwie am Halsband befestigt, die Fußfesseln hängen sind nicht verbunden, weggehen kann ich trotzdem nicht.

Ich könnte etwas näher an die Wand gehen, soll ich?
Lieber nicht, SIE merkt es!
Ob das Kondom noch am Platz ist?
Ich versuch meine Nase mit der Stirn so zu entlasten, dass der Schmerz geringer wird, geht nicht, dazu müsste ich näher an die Wand treten.

Will ich das wirklich? So behandelt werden? Sie ist so schön! Quatsch, was 4 Wochen aus mir gemacht haben! Doch, sie ist schöner geworden! Was hat sie befohlen?
 

Was soll ich? Was ich beim Einkauf noch falsch gemacht habe?
Falsch gemacht? Mir will nichts einfallen!! Ich muss überlegen... Oh nein, ich höre die Herrin, die Tür öffnet sich!
Die Schritte nähern sich, aus den Augenwinkeln sehe ich unscharf die Umrisse der Herrin, wenn sie mich jetzt fragt, bin ich verloren!

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