Mein Schatz 14 – Der Vertrag

 
Wenige Minuten vor 14:00 Uhr, selten hat man die Stationsschwester so vergnügt gesehen. Die Alte muss einen Geliebten haben, wird schon gemunkelt. Kleine Fehler lässt sie heute ohne große Standpauke durchgehen.
Selbst bei der Übergabe ist sie ausgeglichen und erwähnt nicht einmal den Patzer von Lernschwester Eva, die einen Patienten heute Morgen die Magentablette zusammen mit den anderen Präparaten gegeben hat, so dass sie nicht wirksam war.

Mein Schatz – Der Vertrag
Trotz des wenigen Schlafes habe fühle ich mich heute Pudelwohl. Bei der Arbeit flutscht alles, es gibt heute nur eine kleine Übergabe und ich kann sogar 15 Minuten früher gehen! Überstunden abbauen – Pah, 15 Minuten von 141,5 Stunden, egal. Heute passt es!
Auf dem Nachhauseweg halte ich noch beim Supermarkt. Ich möchte einen Sekt kaufen, meinem Schatz eine Freude bereiten, wenn er mir den Vertrag vorlegt. Vielleicht bekommt er auch meinen Sekt, mal sehen.
Was ist das?
Ich glaube nicht, was ich sehe!
Meinen Schatz!
Er muss längst das Essen zubereiten?
Irritiert schaue ich auf die Uhr, fast zwei!
Er muss fertig sein und auf mich warten!
Ich spiele Mäuschen.
Was tut er denn da, kauft der Idiot doch tatsächlich Hähnchen, die Dinger sehen schon von weitem alt und ausgemergelt aus. Männer!
Das wird er auch noch lernen.
Aufbackbrötchen ohne Kühltasche, geil! Er geht zur Kasse.
Da scheint etwas nicht zu stimmen, es gibt einen Stau!
Ich seh wie er immer nervöser wird, gut so!
Er scheint bezahlt zu haben, rennt mit dem Wagen zum Parkplatz, süß!
Eigentlich bin ich nicht wütend, so ähnlich hab ich es ja vermutet.
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!
Niemals! Ich könnte wetten, nach einer Woche macht er nicht den geringsten Fehler!
Im Aufzug treffe ich unsere Nachbarin, eine Französin, sie wohnt ein Stock unter uns. Wir tauschen Belanglosigkeiten aus, sie steigt aus. Bevor sich die Tür schließt, sehe ich noch wie sie zur Treppe geht?
Beim Aussteigen glaube ich meinen Augen nicht zu trauen, mein Schatz kniet auf dem Boden und versucht, verzweifelt mit einem Spüllappen ein ausgelaufenes Jogurt zu entfernen.
Auf dem Treppenabsatz bückt sich die Französin gerade nach einer Dose, die ihr aber entgleitet und die Treppe hinunter kullert.
Laut lachend frage ich Joe, »Schatz, wie hast du denn das angestellt?«, bevor er noch antworten kann, füge ich mehr für die Nachbarn bestimmt hinzu: »Schatz ich helfe dir, geh schon mal vor, ich wisch das gleich auf.«
Die Französin schwingt eine Dose über den Kopf und läuft freudestrahlend die Treppe hinauf, dabei ruft sie: »Isch abe sauver wie sagt ri... eretet
 
»Merci«, bedanke ich mich und nehme eine total zerbeulte Dose entgegen. Während ich noch überlege, ob ich sie jetzt einladen muss, springt sie wie ein Huhn die Treppe hinunter und ruft: »Isch muss gelisch ider wek, Unterischt.«
Das kommt mir gerade gelegen, ich habe mit meinem Schatz sowieso noch ein Hühnchen zu rupfen, eigentlich einen ganzen Hühnerhof!
Ich hole Kehrschaufel nebst Feger und einen Putzeimer, mit Lappen. Es ist das letzte Mal, dass ich putze! Für mindestens 1 Jahr. Der Spaß ist mir heute noch einmal wert. Jogurt, Becher und aufgeweichte Käseverpackung samt Schimmelkäse landen auf dem Kehrblech. Den Handfeger darf Schatzi später reinigen! Den Rest wische ich mit dem Scheuertuch auf, fertig!
Ich entledige mich der Reinigungsutensilien, wasche die Hände und geh ins Esszimmer.
Auf dem Teller erwartet mich ein kaltes verschrumpeltes Hähnchen! Dazu ein aufgeschnittenes Brötchen. Ein Glas und kein Besteck.
Mein Schatz sitzt nervös vor dem gleichen Gericht,  steht sogar auf und bietet mir einen Stuhl an.
 
Ich setze mich und frage ihn: »Du wolltest doch heute unsere Regeln aufschreiben? Hast du den Vertrag fertig?«
Beim setzten, springt er wieder auf. Kommt kurz darauf mit einem Hefter.
Ich schaue es kurz durch, einige Sachen scheinen zu fehlen, war doch seine Idee mit dem Vertrag, dass was ich brauch ist schon drin, ich zeige auf eine Stelle: »Lies vor!«
»Für Joe sind vorrangig Doros Essensreste zu verwenden?«, liest er fragend.
 
»Hast du mich je einen Roquefort essen sehen?«
 
»Ah, ich wollte ...«
»Nee, so geht das nicht! In dem Vertrag hast du auch was weggelassen, das korrigieren wir jetzt!«, unterbreche ich ihn.
Als er es auf den Ausdruck schreiben will, halte ich ihn davon ab: »Gleich ins Reine! Ist dein PC an?«
»Ja«, als ich ihn anschaue, fügt er noch »Herrin«, hinzu, während wir in sein Arbeitszimmer gehen.
»Also schreib bei Grundregeln:
Die Frage nach Beischlaf ist Joe nicht gestattet! Warte ersetze Joe durch Ehesklave bei Grundregeln oder Sklave beim Rest das wird ja dein Stand sein!
Eine Zeile tiefer:
Selbstbefriedigung ist untersagt! Da die Herrin betrogen wird, ist eine sofortige Strafe und zusätzlich 100 – 1000 Extra-Punkte fällig.«
Ich schaue zu, wie er meine Wünsche einträgt, dabei überlege ich mir schon den Text für die nächsten Ergänzungen.
Samenerguss, Straftag, da hatte mir Lydia ja vorgeschlagen mit dem ..., dann muss da noch die Bestimmung mit den Sonderpunkten rein. Das Essen heute auch da brauch ich eine Reglung, war doch nicht so schlecht mit dem Vertrag.
»... Schatz, ich bin fast fertig, nur noch: Bereitet der Ehesklave Speisen zu, so sind diese mit frischen Zutaten selbst zu kochen, aufwärmen von Dosen oder TK-Fertig-Produkten ist nicht gestattet!«
Auf dem Monitor, lese ich es noch einmal durch, Schatzie schaut gespannt zu.
»Schatz! Im Keller, ist noch die Flasche für besondere Anlässe, holst du die bitte? «
Kaum ist er weg, mache ich mir einen Ausdruck, ich möchte den für später aufheben.
Der Teppichboden unter seinem Bürostuhl ist nass? Hat er etwa?
Klar hat er!
Da gibt es noch viel zu tun! Mit mir nicht! Ich denke, es war schon erregend den Vertrag zu tipseln.
Nach kurzer Wartezeit kommt Joe und sagt kleinlaut: »Ich, ähm, ich habe die Flasche nicht gefunden?«
Klar konnte er keine finden, war ja nur eine Ablenkung.
»So wichtig ist das auch nicht, müssen wir eben mit etwas Anderem anstoßen.
Ausdrucken und unterschreiben, wenn du noch magst. –
Ich warte im Wohnzimmer auf dich Schatz.«
Es klopft?
Irritiert sage ich, »Komm rein!« Er kriecht durch den Eingang, bleibt dann aber in Warteposition.
Nackt, mit Halsband und Fesseln, nur den Ordner in der Hand.
»Habe ich das befohlen? Oder trage ich eine Peitsche?«
»Ah, ich dachte, es ist angemessen so, es ist immerhin ein Jahr«, erklärt er und schaut mich mit seinem Dackelblick an, süß!
Vielleicht ist der Vertrag ja doch nicht die schlechteste Idee aber nicht so!
»Steh auf, setz dich zu mir, sei froh, dass du noch kein Sklave bist. Du hast also unterschrieben, schön, lass sehen!«
Ich schaue nur kurz auf die Akte, ja das heutige Datum und seine Unterschrift, er meint es tatsächlich ernst, auch wenn der Schrieb rechtlich vermutlich wertlos ist.
Ah, da ist auch der Wechsel, auch unterschrieben mit dem heutigen Datum. Auch wenn er ohne meine Unterschrift noch wertlos ist, stecke ich ihn gleich in meinen Schmucksafe!
Er bleibt da, bis er beim Notar zusammen mit dem geänderten Testament hinterlegt wird.
Der Wechsel entspricht etwa dem Wert unseres ganzen Besitzes, den er ja mir überschreibt! Mit dem Rückkaufswert seiner Lebensversicherung, im Falle seines Rücktritts ist er in einem Jahr tatsächlich absolut pleite!
Ich nehme den Vertrag, 15 Seiten, Arial 12 Punkt, alles fein aufgelistet, mit dem PC geschrieben! Auf das, was jetzt kommt, freue ich mich tierisch!
Ich nehme das Machwerk mit all seinen Regeln und zerreiße es!
Es sind ja seine Regeln, bis auf ein paar Ausnahmen.
Sein Ausdruck köstlich!
»Lösch das Dokument, aber endgültig!«
Verwirrt löscht er die Datei, wagt aber keinen Einspruch zu erheben.
»Glaubst du, ich will einen Vertrag von Dir, bei dem du nebenher SB betrieben hast!? Schweinchen!«
Ich gebe ihm einen Füller und 2 Blätter hochwertiges Papier.
»Schatz, du darfst jetzt den echten, den richtigen Vertrag schreiben! Da steht, nur drin was wichtig ist! Sauber und fehlerfrei! Das 2 Blatt darfst du benutzen, wenn du dich verschreibst!«
Schade, dass ich es nicht fotografieren kann, sein Gesicht, einfach köstlich.
»Lass mich nicht zu lange warten! Je nach dem, was du geschrieben hast, werde ich dann entscheiden, ob ich dein Gesuch annehme!
Unterschreiben brauchst Du nicht. Noch nicht!«
Die Gummiadler bleiben liegen, während ich den Ausdruck des ersten Vertrags noch einmal durchlese:
Klar hab ich nicht vor meinen Schatz zu kastrieren, das war nur als Einschüchterung gedacht. Aber ich könnte...  Nee der bleibt bei mir, später werde ich ihn vielleicht noch brauchen, obwohl ich das nicht glaube. Ach ja, die letzte Seite mit seiner Unterschrift hab ich auch nicht zerrissen. Sollte es wirklich mal nötig sein, könnte ich zumindest beweisen: Er wollte es so.
Nach einer knappen Stunde ist es so weit.
Er legt mir den Vertrag vor!
Während ich in lese, beobachtet er mich, hat Angst. Angst ich könnt ihn ablehnen.
So gefällt mir das:
Auf der Seite steht, dass ich alles, aber auch wirklich alle mit ihm machen darf. Die Dauer von einem Jahr. Dass er nicht zurücktreten mag, wenn er es später auch anders bestimmt. Die einzige Einschränkung, die mich betrifft, dass ich ihn am Leben lasse, versuche ihn nicht dauerhaft zu schädigen.
»Gut, ich bin damit einverstanden! Wenn du unterschreibst, du wirst mit deinem Blut unterschreiben und mit einem Fingerabdruck bestätigen, bist du ab sofort mein Sklave!
Auch wenn Du es hier nicht aufgeführt hast, eines von deine 3 Tabus werde ich beachten, vielleicht auch alle 3 Du wirst nicht wissen welches.«
»Ja, ich will. Ja«, er bringt die Wörter fast nicht über die Lippen, doch seine Augen strahlen als hätte ich ihm gerade eröffnet er hätte sechs Richtige im Lotto.
Mit einer Kanüle steche ich in seinen Daumen, drücke etwas Blut auf einen Unterteller, eine Gänsefeder, selbst zugeschnitten, fülle ich mit seinem roten Saft, dann darf er unterschreiben.
Da der Daumen noch blutig ist, rolle ich ihn auf das Papier neben seiner Unterschrift, ziert sein Abdruck den Vertrag.
 
Ganz ehrlich, so genau weiß ich nicht, wie es weitergeht, zuerst wird er lernen mich zu bedienen.
Das Haus sauber halten und solche Dinge. Jeden Tag eine halbe Stunde Spielzeit am Anfang. Mal sehen. Jetzt feiern wir erst einmal.
»Schatz, holst du bitte aus dem Kühlschrank die Sektflasche und 2 Sektgläser« als er mit der Flasche kommt, füge ich hinzu, »mach auf und schenk ein, für uns beide.« Ich merke, wie nervös er ist, noch hat er keinen Grund. Es macht ihm sichtlich Spaß, verrät mir sein Anhängsel.
»Prost Schatz, auf das nächste Jahr.« »Prost Herrin, ich freue mich.«
»Genieße den Sekt, er wird der letzte sein, der letzte aus Trauben!
Du darfst dich zu mir setzen, nur jetzt, das ist eine Auszeichnung!
Prinzipiell bist du im Haus nackt, mit den offenen Fesseln!
Normalerweise erwarte ich von dir, dass du weiterarbeitest, wenn ich zu Hause bin.
Auch wenn ich ins Zimmer komm, arbeitest du weiter!
Sollte ich dich ansprechen oder rufen, hast du sofort zu kommen, jede Arbeit wird unterbrochen,
du wartest dann ehrfurchtsvoll bei meinen Füßen auf Anweisungen.
Du begrüßt und verabschiedest mich angemessen, wenn ich das Haus verlasse.
Mehr erkläre ich dir von Fall zu Fall.
Für jeden Fehler, den du machst wirst du bestraft.
Ein Geschenk habe ich noch für dich deine Punkte werden zur Feier des Tages halbiert du bist also wieder bei 310.«
»Danke gnädige Herrin.«
»Schatz, gib mir dein Geldbeutel!« Er springt auf, holt sein Portmonee und gibt es mir.
 
Zwei Konto- und eine Kreditkarte, die Wagenpapiere und knapp 100 Euro wechseln den Besitzer.
Genau 70 Euro bleiben zurück.
Er schaut mich fragend an, als ich ihm das Portmonee zurückgebe.
 
»7 Tage bis Monatsende a 10 Euro«, erkläre ich.
»Dein Smartphone, keine Angst, da muss nur eine App drauf, hab die von unserem IT-ler.«
»Solange ich das einrichte, hier die Anleitung zum Installieren von TeamViewer, das Programm lädst du vom Internet, und installierst es laut den Anweisungen, auch auf dem Mac!«
Wenig später ist die Software installiert, ein Test zeigt, dass ich Zugang mit meinem Laptop auf seine Computer habe.
So weit so gut, einen kleinen Schock muss ich ihm noch verpassen.
»Schatz, wo sind eigentlich die Wagenpapiere von deinem Auto?«
»In meinem Ordner, warum?«
»Schatz, kommst du bitte!«
Klatschend trifft ihn meine Hand sein Gesicht, erschrocken weicht er der nächsten Ohrfeige aus.
»Schatz, soll ich meine Gerte holen?«
»Nein, Herrin.«, er hält mir seine Wange hin und kassiert 3 weitere Ohrfeigen.
»Danke Herrin!«, bedankt er sich kleinlaut.
»Schatz, 5 Punkte fürs Ausweichen und jeweils 1 Punkt für die Frage und für das Vergessen der Anrede, schreib auf. Dann bring mir den Schein, nachher haben wir ein Termin bei deinem Händler, ein Sklave braucht kein Auto!«
Schatzie will erst aufbrausen, in ihm brodelt es, doch er reißt sich zusammen und nickt zustimmend, sein Glück!
»Ach Schatz, ich muss dir noch eine kleine Geschichte erzählen, als ich im Supermarkt war, da hab ich dich gesehen, du hast alte Hähnchen gekauft, glaubst du, dass das das Richtige für deine Herrin ist?«
Er schüttelt den Kopf.
»Siehst du, deshalb hab ich jetzt Hunger und geh um die Ecke in den Imbiss eine Kleinigkeit essen. Für den gesamten Einkauf einschließlich deine Verspätung sind doch 5 Punkte angebracht. Aufschreiben!«
»Komm!«, befehle ich und gehe zur Gästetoilette.
»Hände auf den Rücken! Beine zusammen!«, schon sind die Fesseln eingehakt, praktisch.
»Warte!«
Der Raum ist für uns beide zu klein, neben der Kloschüssel ist noch ein Handwaschbecken mit kaltem Wasser. Dort steht mein Putzeimer und Kehrutensilien samt weißgrauer, angetrockneter Jogurtmasse, die auch am Handfeger klebt. Mit spitzen Fingern nehm ich die leere Kunststoffverpackung, schmeiße sie in den Eimer, schütte den Rest auf den Boden, klopfe, das Kehrblech ab, verteile die Masse noch etwas mit dem Handfeger! Auch ihn klopfe ich sauber, bevor er ebenfalls in den Putzeimer verfrachtet wird!
Ich nehme Joes Smartphone, öffne Skype, stelle die Verbindung zu meinem Handy her, noch einrichten, ja, da hinten neben der Tür scheint der beste Platz, fertig.
»Schatz, los rein!
Du leckst den Boden sauber!
Bis ich wiederkomme, ist hier alles blitzeblank! Das wundervolle Gemisch ist dein Mittag- und Abendessen in einem, also hast du es zu schlucken!
Wage ja nicht aufzustehen oder die Fesseln zu lösen!
Denn nassen Putzlappen lasse ich dir da, du darfst nachher das Wasser daraus saugen, bevor du mit ihm nachreinigst.
Los hol ihn aus dem Eimer!«
Ungläubig schaut er mich an, dann wandert sein Blick zum Eimer in dem neben der Kehrschaufel und dem Handfeger auch noch der Putzlappen in der zugegeben ekligen Flüssigkeit schwimmt. Ein Teil liegt sogar über dem Eimerrand, es sollte also kein Problem sein.
 
»Nein!«
»Wird’s bald! Oder soll ich den Eimer ausschütten? Nachher schreibst du sowieso 10 Punkte für die Weigerung auf SKLAVE!«
Der nächste Fehler, der mir auffällt, mit den Punkten wird das nichts, er würde so viele sammeln, dass er sie nie abbauen kann. Ich muss was Anderes überlegen.
Stopp komm her! Flott! 10 Mal saust die Gerte auf seinen Arsch!
»Brauchst nicht mehr zu merken! Los jetzt!«
Hektisch nimmt er den Lappen in den Mund und zieht ihn aus dem Eimer, das würgende Geräusch, das er dabei macht, hört erst auf als ich befehle: »Still oder du bekommst 50 Punkte und gleich 50 Hiebe, dabei ist mir egal, dass dein Arsch noch grün und blau ist.«
Ich nehme den Eimer, stelle ihn in den Flur. Bevor ich die Tür abschließe, befehle ich: »Pass auf, dass dein Handy nicht umfällt, sonst werden deine Oberschenkel und Schenkel morgen genauso aussehen wie dein Arsch heute, wobei der danach eine Haut freie Zone sein wird!«

Kleine Fehler bestraft die Herrin sofort
Klar habe ich mich damals in Doro verliebt, weil sie bestimmend ist, das hängt mit Ihrem Job als Krankenschwester zusammen, die müssen so sein und es hat mir gefallen. Gut vor unserer Ehe war ich mal im, damals hieß es noch Freudenhaus und die Dame, die mich verdroschen hat, hieß damals auch noch nicht Domina, es war eine Prostituierte, die ein Stöckchen auf dem Schrank hatte und es zu benutzen wusste. Ich war noch nicht mal 18 und es hat mir gefallen!
Es ist gerade mal etwas mehr als einen Monat her, da habe ich Doro gebeten für mich einmal die Domina zu spielen, ich wollte das schon länger, hab mich aber nicht getraut oder meine zaghaften Versuche wurden abgewehrt.
Der Besuch bei Regina, das Studio, ich kann heute noch nicht sitzen, ohne daran erinnert zu werden. Eine schöne Erinnerung die Schmerzen wurden erst unerträglich, dann war es so wunderschön. Ich versteh das noch nicht, allein deswegen bin ich, glaube ich Doro verfallen. Der Besuch bei Lydia und Adolf...
Toll war es als ich gemerkt habe, dass es Doro sogar erregt wird, wenn sie mich schlägt, mich quält.
Dann meine Bitte an SIE 1 Jahr meine Herrin zu sein, ohne jegliche Rücksicht auf meine Wünsche, ganz echt.
Ja ich will, nur ich brauche Regeln, deshalb haben wir zusammen den Erziehungsvertrag aufgesetzt, für die Katz. Sie hat ja recht, wenn ich sage sie darf alles und dann schränke ich alles ein. Nur meine Hintertürchen sind weg verschwunden.  Mein Tabu, typisch Doro, „Kaviar... mit Männern… oder das sie mich nicht verkauft. Drei zur Wahl und nur eines wird sie sicher beachten… Jedes ist schlimmer als das andere. Kaviar ist wohl das Erträglichste, doch auch jetzt schüttelt es mich wenn ich daran denke, immerhin habe ich die Hoffnung, dass Doro es nicht mag...
Wie habe ich mich gefreut, als Doro vorher den Vertrag angenommen hat.
Und jetzt, jetzt lecke ich den Boden sauber, die Käse-Jogurt-Dreckmischung, ist das Schrecklichste was ich je gegessen habe, bei den ersten Schlucken musste ich würgen, das ist jetzt vorbei, nur noch wenige Stellen muss ich sauber lecken, insbesondere in der Nähe des Handys bin ich sehr vorsichtig, ich habe schon gelernt, dass die Herrin Wort hält, auch wenn ich auf Hiebe stehe, wie ich erkannt habe, davor habe ich Angst.
 
Das Ganze ist nichts als ekelig! Und jetzt auch noch den Boden mit dem Putztuch nachwischen, nee da ist nichts Tolles dran, vorher hat sich das noch irgendwie gut angehört, aber wenn man es erlebt, längst bin ich nicht mehr erregt, nur frustriert. Es hilft nicht einmal, wenn ich mir die Herrin vorstelle, während ich den Lappen mit den Zähnen halte und versuche den Boden sauber zu bekommen.
Endlich bin ich fertig, der Boden ist tatsächlich sauber! Doch ich kann das beurteilen, wenn man mit 5 bis 10 cm Abstand mit dem Lappen im Mund über den Boden wischt, sieht man jedes Staubkorn, jeden Käserest und jeden angetrockneten Jogurt Rand. Komischerweise verschwindet sogar irgendwann der Frust und man strengt sich an, alles sauber zu bekommen.
Jetzt, nachdem ich mir mindestens 10-mal meinen Kopf an der Toilette angestoßen habe, bleiben nur noch die Zimmerecken, unmöglich mit dem Kopf! Ich sehe den Schmutz, komm aber nicht ran, ich versuche es mit den Füßen, hurra, so schräg liegend schaffe ich es tatsächlich. Eine Ecke noch, ich komm nicht ran, die Toilette versperrt den Weg, ich krieche auf die andere Seite der Hänge-Toilette, versuche unter dem Keramikkörper die Zimmerecke zu erreichen, mit dem Hinterkopf stoße ich an der Wand an, egal ich spüre die Ecke, drücke den Lappen hinein, versuche ihn zu bewegen, Bingo, das war es!
Ich setze mich auf, während ich die Beine anziehe, höre ich direkt hinter mir ein klacken, ich drehe mich um, das Handy ist umgefallen!
Panik erfasst mich, Angst, pure Angst, kein klarer Gedanke. Aussichtslos, Ausweglos...
Keine Ahnung wie lange ich vor Angst schlotternd auf dem Boden knie, bevor ich Doros Schritte höre, die Tür wird aufgeschlossen.
Wartestellung, das muss die beste Wartestellung sein, die es gibt, die Stirn auf den Boden. Toll, wenn man vor Angst zittert.
»Ich hab dich gewarnt! Das wird gleich noch Konsequenzen haben, Schatz!«
Ich höre, wie sie durch das Zimmer läuft, mein Kopf befindet sich auf dem Boden.
»Wenigstens sauber ist es. Halbwegs 2 Punkte! Ach was? Komm!«
Klatschend treffen mich 4 Gertenhiebe am Schultermuskel. Scheiße, dass tut so weh, dass mir der Arm einknickt.
»Nachreinigen brauchst du nicht! Da unter dem Handy ist noch Staub!
Weißt du, warum du diese Strafarbeit gemacht hast?«
»Weil, weil... ich im Hausflur alles verschüttet habe? ... Herrin?«, glaube ich zu wissen.
»Nein, Schatz, deshalb doch nicht, auch wenn du dich dumm angestellt hast. Du nimmst einen Einkaufskorb, dann passiert so was nicht. Keine andere Idee?«
»Ah ... Nein Herrin?«, mir will nichts einfallen.
»Schatz, du hast den Käse für dich gekauft, das 2. Hähnchen war für dich. Du sollst doch nichts für dich kaufen, wenn ich dir was Gutes tun möchte, dann mach ich das!
Hab ich dich nicht die Bananenschale essen lassen, bei Lydia und Adolf?
Du wusstest also was dich als Sklave erwartet!
Hast es ja heute selbst noch geschrieben!«, die Herrin macht eine Pause, als ich nicke, zieht sie mich zu sich, schaut mir in die Augen, ihr Blick ist hart und kalt, ich halte ihn nicht aus und schließe die Lider.
Mit einem Ton, der keinen Widerspruch zulässt, fährt sie fort: »Schatz, hast du das jetzt begriffen? Falls nicht wird die Bestrafung das nächste Mal etwas härter ausfallen. Oder hat dir das etwa gefallen?«
»Nee Herrin, ganz und gar nicht«, gebe ich ehrlich zu.
Härter? Noch härter?
»Schatz, kleide dich an! Der Verkauf deines Autos steht an!«
Schnell schlüpfe ich in meine Kleidung. Doro stopft die Papiere und Ersatzschlüssel in Ihre Handtasche.
»Du fährst hinter mir her Schatz!«
Mir ist ganz schlecht, als ich in meinen 5-er BMW einsteige, über 50 Mille hat er gekostet, nicht mal 12-tausend Kilometer, kaum 2 Jahre alt... wie neu.
So grausam kann SIE doch nicht sein…
 

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