Mein Schatz 11 - Die Bitte

 
Die Dame schaut wieder zur Uhr, sie ist weder geschminkt, noch ist sie besonders angezogen. Nach dem Dienst, sie arbeitet im Klinikum der Uni Frankfurt, hat sie sich nur kurz frisch gemacht und die Kleidung gewechselt – Frühdienst – ihr Blick wandert zur Uhr, es ist kurz nach fünf Nachmittags, noch vier vielleicht fünf Stunden, dann wird sie sich wieder schlafen legen, denn morgen früh um 4:15 Uhr wird sie aufstehen.
Deutlich ist das Öffnen der Haustür zu hören, wenig später stürmt ein etwas korpulenter Mann in den besten Jahren ins Wohnzimmer und keucht: »Doro, Entschuldigung, der Termin beim Kunden hat etwas länger gedauert, wartest du schon lange?«

Er hält irgendetwas hinter seinem Rücken versteckt, fast wie ein kleines Kind. Nervös tänzelt er vom einem Bein auf das andere, als müsste er zur Toilette.
Ja ihr vermutet richtig, der Mann ist Joe, seit dem letzten Mal, dass wir von Doro und ihm lesen durften sind einige Wochen vergangen. Regelmäßig darf er seine Doro als Herrin erleben, alle 3 Wochen besuchen die beiden das Studio, fast könnte man meinen die Geschichte endet hier, er ist verliebt in seine Herrin, kann nicht genug von den Streicheleinheiten ihrer Peitsche bekommen.
Doch das ist nicht alles, spielen wir einfach Mäuschen in seinen Gedanken:

Mein Schatz – die Bitte
Mist ich wollte doch pünktlich sein, aber nun muss Doro doch warten, sie scheint aber nicht erzürnt zu sein, denn sie antwortet: »Ist nicht schlimm! Du wolltest ja pünktlich sein, wir wollten zusammen reden. Was willst Du?«
 
Puh, Glück gehabt. Ich hole den Blumenstrauß, den ich vorher noch gekauft habe hinter dem Rücken vor und knie mich auf den Boden vor Doro, streck ihn ihr entgegen und beginne zu reden: »Ich wollte dich fragen ob ...«, plötzlich sind die Worte weg, mein Hirn ist leer, dabei habe ich sie mir genau überlegt.
Verzweifelt versuche ich weiter zu reden, »ich ...«
Doro lächelt, ich bringe gar nichts mehr raus.
»Also Schatz, das ist ja schlimmer als bei deinem Heiratsantrag, da hast du auch gestammelt! Warte, lass mal raten?
Du willst, dass ich wieder deine Herrin spiele?«
Wenn ich jetzt ja sage, dann spielen wir wieder, ich bin in den letzten Wochen süchtig danach geworden. Manchmal besuchen wir das Studio. Ja, es ist schon wieder etwas länger her, die Striemen sind verblasst, leider.
»Nicht ganz ich ... «
»Dir hat es also nicht gefallen! Das hat sich aber anders angehört!?«
»D.. Doch gefallen hat es mir nur ... ich wollte dich etwas fragen?«, stottere ich wie ein erwischter Bengel.
»Erzähl! Aber in ganzen Sätzen!«, endlich nimmt sie den Strauß entgegen, den ich ihr immer noch wie ein Volltrottel entgegenstrecke.
Sie schaut mich fordernd an.
Der letzte Satz hat etwas genervt geklungen, das Wenigste was ich jetzt gebrauchen kann. Nicht fordernd, befehlend, wie wenn sie meine Herrin ist, genervt!
Aber, SIE hat den Strauß genommen! Ich habe ihn binden lassen weiße und schwarze Rosen, sollten es werden, extra bestellt, aber die schwarzen sind eher dunkelblau, weiß für die liebliche Doro und schwarz für die strenge Herrin, die ich erst jetzt kennen gelernt habe, dazu Grünzeug und ein paar Margeriten für die Unschuld. Unschuld? Meine, lachhaft, was hätte ich sonst nehmen sollen?
»Ich wollte dich fragen, ob ich DEIN Sklave sein darf?«
»Ach Schatz, das ist alles! Deswegen machst du so einen Aufstand! Obwohl, Blumen schenkst du mir viel zu selten! Mir hat es doch auch gefallen! Wir können das bald wiederholen! Denkst du wir haben die Gerten zum Spaß gekauft?«
Sie lächelt! Dann zieht sie eine Ihrer Denkfalten, das macht sie noch schöner, herrischer!
Schon wieder sind meine Worte verschwunden!? Dabei hatte ich doch genau...
»Ich hab doch vorher schon gefragt?
Ah, du möchtest was Besonderes!
Dann beichte mal!«
Mein Herz schlägt, so laut, dass ich meine sie müsste es hören. Ich beginne zu schwitzen, die Hände werden nass.
»Nein, nicht spielen, sondern sein! Einen Monat oder länger, viel länger? Bitte?«, versuche ich meine Wünsche zu offenbaren.
Ha einen Monat, ein halbes Jahr oder ein Ganzes wollte ich sagen, ich warte auf ihre Antwort.
Sie wird doch zustimmen?? Oder, ich bin nicht sicher.
Sag Ja, sag ja, versuche ich sie im Gedanken zu beeinflussen.
»Was willst du??? Ich verstehe nicht Schatz!«
»Weißt du, ich habe immer gemocht, dass du etwas bestimmend bist, kommt wohl von deinem Beruf, früher hatte ich den Traum von einer Herrin dominiert zu werden, vor unserer Hochzeit war ich auch ab und zu bei so einer Dame, nein nicht so ein Studio wie das von Domina Katja, weist du im Laufhaus, da gabs früher auch solche Damen ...«
Idiot, was habe ich gesagt, da hätte ich gleich einen Zettel hinlegen können, ich bin es nicht wert. Aber es war doch vor ihrer Zeit, vielleicht? Vielleicht war es doch richtig nicht zu lügen, als Herrin hätte sie das Recht…
»Also im Puff warst du! Erzähl weiter, ich möchte aber a l l e s hören!«, ihre Stimme ist streng und fordernd, aber wenigstens nicht böse.
Alles zieht sie so in die Länge, dass ich im Gedanken nachkrame, was da noch war.
Ich schlucke den imaginären Klos der meinen Hals verschließt und erzähle weiter: »Ja, beim ersten Mal bin ich bestimmt 10 Mal an dem entsprechenden Zimmer vorbeigelaufen, bevor ich mich getraut habe sie anzusprechen.
Dann bekam ich was ich wollte, ja sie hat mir den Hintern verhauen, aber das war nicht echt!«
Doro schaut mich fragend an, ich versuche es zu erklären.
»Doch es tat weh und war auch schön, natürlich lange nicht so wie bei DIR, seit DU meine Herrin spielst.
Ich war dann noch 2, 3 Mal bei so einer Dame, dann lernten wir uns kennen, da habe ich das nicht mehr gemacht!«
Wie sie mich anschaut, selbst so, ist sie mehr Herrin als die Dominas von damals. Ohne Leder und ohne Peitsche. Warum fällt das mir erst jetzt auf? Also, der Rest muss auch noch raus.
»Weiter!«, sagt sie leise mit einer so dominanten Stimme, dass ich am liebsten in der Bodenfuge verschwinden würde. Ich merke, ich kniete noch vor Ihr, soll ich jetzt ganz auf den Boden?
Nein, das ist zu viel. Ich mag ja ihre Dominate Art, Ich setze meine Beichte besser fort.
»Aber ich habe mir Heftchen und Filmchen gekauft und hab, auch während wir verheiratet waren mich selbst befriedigt, dabei habe ich mir vorgestellt die Herrin wärst DU und ich ... bin ich.«
Pu, jetzt ist es raus, ich versuche Doro zu durchschauen, ist sie sauer? Ich wollte es nicht kaputt machen, es war so schön, die letzten Wochen!
Da, sie holt aus, beugt sich nach vorne, eine Ohrfeige trifft meine Backe! Schei… Das wars! Ich Depp! Tränen der Enttäuschung machen meine Augen feucht, ich will es nicht Doro zeigen. Was ist das, sie lächelt?
»Du magst das doch, mein Schatz!«, sagt sie ohne jede Dominanz, lachend.
»Eigentlich müsste ich dir jetzt böse sein! Doch, da du zu mir ehrlich bist, gewähre ich dir eine Art Generalamnestie! Ich möchte aber alles wissen und sehen! Kein Geheimnis! Keine Lüge, auch keine Notlüge!«
Sie überlegt kurz, dann sagt sie emotionslos: »Bevor ich mich entscheide, ob du mein Sklave sein darfst, will ich die Hefte sehen. Der Film, der dir am besten gefällt, schauen wir gleich gemeinsam an!
Schau mich an! War ich es wirklich die du dir als Herrin vorgestellt hast?«
Ich schau IHR in die Augen, ungeschminkt, aber so schön und sie dringen tief in mich ein, sezieren meine Gedanken. Endlich, oder doch schon, lässt ihr Blick mich los.
Sie nickt: »Noch glaube ich Dir!  Los hol mir die Dinger und zieh dich aus, ich will sehen, was dein Kleiner macht!«
Damit habe ich zwar nicht gerechnet, das Ganze ist mir so wie so peinlich, die Hefte sind nichts besonders, Schlagzeilen SZ und Hörig, die Dinger sind uralt. Den Stapel gebe ich Doro, bevor ich noch was dazu sagen kann, zieht sie auch schon das einzige Heft heraus, das ich früher öfter als Wichsvorlage verwendet habe. Vermutlich weil es das abgegriffenste ist.
»So, das magst du also!«, dabei deutet sie auf eine bebilderte Geschichte, in der ein Mann erzählt, wie er von einer Domina eine Sklavenhose angezogen bekommt.
Sie blättert auf die nächste Seite, deutlich ist das Karomuster auf seinem Hintern und seinen Schenkeln zu erkennen. Rund herum ist selbst neben seinem Penis zieht sich das Muster, wie Doro auf den nächsten Bildern erkennen kann. Die nächst Seite ist zusammengeklebt, Doro schaut mich an, bevor sie die Blätter vorsichtig löst. Auch die Bilder schaut sie sich an und lächelt.
 »Das hat meinem Schweinchen wohl besonders gefallen! Obwohl die Domina eine dumme Tussi ist! Die hat doch glatt unsterile Stecknadeln für das Nadelkissen verwendet! Weißt du, Arbeit mit nach Hause bringen, geht ja in meinem Job nicht! Brustwarzen als Nadelkissen verwenden, das hat schon was! Mal sehen, ob ich morgen Einmal-Kanülen mitbringe? Dann darfst du erleben, wie sich so was anfühlt.«
Irgendetwas läuft jetzt gerade schief, vor einem Monat wäre so was undenkbar gewesen, genau wie mein Wunsch jetzt undenkbar für Doro ist, ich muss was tun, dabei habe ich mir nichts sehnlicher gewünscht mal so eine Hose angezogen bekommen, auch mit der zusätzlichen Brustbehandlung.
»Warte Doro, mit nicht echt meinte ich vorher, dass ich immer noch alles bestimmen konnte, die Damen gaben mir ein Safewort und waren eigentlich nicht strickt genug. Was ich damit sagen will, ich habe bestimmt, bei dir war das gestern anders und fühlte sich echt an, nur danach war dann Schluss und alles ist so, wie es vorher war.«
»Schatz, dreh dich doch bitte mal um! Lass mich deinen Hintern sehen!« Als ich ihr meinen Hintern präsentiere, macht sie ein paar Fotos mit dem Handy.
Dann zeigt sie mir die Bilder: »Glaubst du ich könnte dich jeden Tag so behandeln? Nach einer Woche wäre fast keine Haut mehr auf deinem Arsch, nicht dass es mir nicht gefallen könnte, aber sei mal realistisch! Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, das dauert dann etwa 2 Monate würde ich aber weitermachen, nur eine Woche dann würde die Heilung vermutlich fast ein Jahr dauern.«
Ich schaue mir die Fotos an, es ist über eine Woche her und noch immer sind die blauen Flecken zu erkennen. Wenn ich ganz ehrlich bin, ist er erst seit gestern wieder ganz schmerzfrei, ich habe aber festgestellt ich mag das.
Er ist schon besser verheilt, als ich eigentlich dachte, das Zeugs von der Asiatin ist ja wirklich ein Wundermittel, aber so habe ich das nicht gemeint, außerdem gibt es ja noch andere Körperteile, irgendwie sprechen wir aneinander vorbei.
»Nein so meine ich das nicht, außerdem gibt es ja noch andere Stellen am Körper, die du behandeln könntest. Ich meine, Sklave sein, richtig ohne Weg zurück und ganz – wie echt – natürlich nur DEIN Sklave.«
»Wir schauen uns gleich den Film an, bitte bereite ihn vor, ich muss noch etwas besorgen, hatte das glatt vergessen, bereite doch gleich mal alles vor, das geht doch auf dem Fernseher im Wohnzimmer oder müssen wir das auf dem PC ansehen?«
Sie verliert kein Wort wegen meiner Bitte? Den Film, ja ich glaube, ich kann den auf einen Stick spielen, muss es einfach probieren. Aber wo will sie denn hin? Aber andererseits bin ich gar nicht mehr so sicher? Gut, dass ich nicht ein Jahr gesagt habe.
»Ich bereite schon alles vor, wir können das im Wohnzimmer ansehen. Brauchst du lange Doro?«
»Nein, ich muss nur von einer Kollegin was holen und morgen früh ist es zu spät.«
Kaum hat sie das gesagt, ist sie auch schon verschwunden, ich höre noch die Tür ins Schloss fallen, weg ist sie.
So wenig interessiert sie sich für meinen Wunsch, vielleicht ist das auch immens wichtig, hätte doch Zeit gehabt bis … Na wenigstens hat sie noch nichts verneint, ich bin ja schon zufrieden, wenn wir so weitermachen wie bisher. Die Letzen Wochen, waren die tollsten in meinem Leben, warum will ich immer mehr?
Ich will wenigstens alles vorbereiten, bis sie wiederkommt.
So nervös wie ich bin, bekomme ich nicht einmal mein Passwort zusammen, als der PC mich dazu auffordert. Wenn ich an mir runter schaue bin ich nicht nur nervös, mein Kleiner steht. Soll ich, nee auf keinen Fall, nicht heute, wenn sie kommt, dann… Ich möchte mir das nicht einmal vorstellen.
Endlich passt es, der Desktop wird angezeigt, kann man so blöd sein?  Ich öffne meinen versteckten Ordner, überlege welchen Film ich zeigen soll, ich habe ein paar Favoriten, es sind mindestens 10 von weit über 100 Filmen, die sich in den Jahren angesammelt haben.
Die Wahl fällt mir schwer, ich mag ja nichts falsch machen, endlich entscheide ich mich welcher es sein soll.
Schnell ist der Film überspielt und in den USB-Port des TV eingesteckt – ja, es funktioniert.
Ich schalte den Film aus, gleich wird Doro ihn sehen!
Je länger ich auf Doro warte, desto nervöser werde ich. Sie hat noch nicht ja gesagt aber auch nicht nein! Ist mein Wunsch zu extrem oder war das blöd, dass ich alles ehrlich gesagt habe.
Einerseits fürchte ich mich davor, andererseits wünsche ich es mir doch, sicherlich spielt dabei auch eine Rolle, was ich in der letzten Zeit erleben durfte? Doch was sind schon die paar Stunden alles zusammen genommen, gegen einen Monat oder ein ganzes Leben. Wie Regina von ihrem Heinrich geschwärmt hat ...

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