Mein Schatz 07 - Gnadenlos?

 
Die Dame in dem roten Sommerkleid, betritt soeben den Raum. Ein Geruch nach Schweiß und Leder hängt in der Luft. Ein leise Klirren von Ketten ist von rechts zu hören. Sie schließt das Tor. Das Sonnenlicht, das eben noch ihr langes, schönes Haar beleuchtet hat, wird ausgeschlossen.
Es ist dunkel in dem Raum. Sie wartet einen Augenblick, bis sich ihre Augen an das Licht gewöhnt haben.
Dann schreitet sie auf das leise Klirren zu. Aus der Dunkelheit schält sich der Körper eines Mannes.
Ein schöner Körper. Durchtrainiert, doch kein Muskelpaket. Er erinnert an einen Turner, der an Ringen hängt.
Das Geräusch ihrer Schritte übertönt das Klirren der Ketten.
Sie steht jetzt hinter ihm. Ein letzter Schritt, ein letztes Klacken der Stiefelabsätze auf dem Laminat, es ist still.
Nein, das ist kein Sportler. Der Mann ist gefesselt, er hängt an einem Seilzug. Das Klirren kam von Ketten, die seine Beine auseinander ziehen. Jetzt da er still hält, ist es verstummt.

Die Frau, es ist Doro. Was sie zu erzählen hat, lest selbst:

Mein Schatz - Gnadenlos?
Was hab ich gerade gesagt, will ich das wirklich? Zugesagt habe ich, nur um meinen Schatz zu schocken.
Ganz im Inneren weiß ich, dass ich es wirklich will. Es kann der große Test sein, der ultimative Test. Bin ich wirklich dominant? Mach ich das Ganze nicht nur meinem Schatz zuliebe? Macht es mir Spaß? Werde ich erregt? Bislang war alles nur Geplänkel, Spiel! Gestern hat mir Hanne gezeigt, wie ich Gerten und Rohrstock führen soll. Dabei hab ich testweise gerade Mal 5 Schläge auf den Arsch eines Sklaven gegeben.
Aber heute, heute bin ich die Herrin. Selbst bei Regina habe ich mir vorgestellt ich bin wie Regina. Ich hatte die Nadeln in der Hand, ich steche damit zu, bohre sie durch die Brustwarze von meinem Schatz, höre seinen Schrei. Dann die Erkenntnis, er ist noch nicht soweit, ich bin noch nicht so weit, nicht bei ihm!
Vor mir hängt er, Bruno!
Mein Opfer.
Sein ganzer Körper ist mit dicken, blutunterlaufenen Striemen bedeckt.
Lächerlich, was soll ich da ausrichten? Gegen Katja bin ich doch ein Nichts, ohne Erfahrung! Was will der eigentlich von mir?
Die Domina hat gesagt, sie schaue mir zu und komme gegebenenfalls zu Hilfe. Wo ist SIE?
Ich bin allein, allein mit Bruno.
Langsam laufe ich um ihn herum, streiche sanft über seine Striemen.
Es erregt mich. Leise, kaum hörbar stöhnt er. Jetzt kann er mich sehen!
Ich spüre seine Angst. Angst vor mir. Angst und Verlangen!
Ihm könnte ich die Nadeln... bin ich pervers? Wenn ich sie hätte, würde ich ihn damit quälen!
Will er das wirklich? Das Bild mit den Nadeln verblasst, was will er? Ich muss es erst erkunden.
Was soll ich? Ihn in den Senkel stellen, mit ihm schimpfen, wie mit einem meiner Patienten, die nicht hören wollen oder gar die mich anbaggern, das kann ich!
»Was hast du dir dabei gedacht, als du mich vorher beim Essen gestört hast?! Du hast dich nicht mal bei mir entschuldigt!«. Hoffentlich hört es sich für Ihn genauso gefährlich an, wie ich es beabsichtige. Nicht laut aber mit drohendem Unterton.
»Ent …«
»Zu spät«, unterbreche ich ihn.
»… habe doch schon meine Strafe erh …«, fährt er bittend fort, wie jetzt er wollte doch von mir… Rollenspiel klar!
"Nicht von mir!" Unterbreche ich ihn erneut und lasse den Seilzug nach unten fahren. Eine einfache Kurbel, die nur entsperrt werden muss.
Hake seine Fuß- dann seine Handfesseln aus, er fällt vor mir auf den Boden.
Kniet sich hin, den Kopf mit der Stirn auf den Boden.
Ist alles in Ordnung?
Oh ja, sein Penis steht, immer noch oder schon wieder?
Das ist die richtige Behandlung für ihn, er mag das! Er mag mich! Ich fahre mit meinem Handschuh über seinen Rücken, immer wenn ich einen der blutunterlaufenen Striemen überfahre, drücke ich fest zu, er stöhnt deutlich.
Ich verstehe es nicht, es regt mich an, komisch? Das ist doch nicht mein Schatz!
Ich will mehr, viel mehr. Bei Bruno brauch ich keine Angst zu haben, der hat Erfahrung!
Er hat sogar ein Codewort: "Exkalibur zwo." Ich soll aufhören, wenn es fällt, hat Katja erklärt.
Ich schaue mich um. Masken, Stühle, Winden, Peitsch-Bock, Andreaskreuz, Seilzüge, alles da. Nur nicht für mich! Zu kompliziert ohne Anleitung. Ich entdecke einen Bock, ähnlich denen, die ich noch aus meiner Schulzeit kenne, nur die gepolsterte Fläche ist viel kleiner, 20x20 cm schätze ich.
Ich greife in sein Haar, ziehe es nach hinten, verdrehe seinen Kopf, dass er den Bock sehen muss:»Drüber legen!«
So schnell, dass ich es fast nicht für möglich halte, kriecht er zum Bock und legt sich darauf.
Ich gehe langsam um den Bock, betrachte mein Opfer. Lege meine Gerte auf seinen Rücken, beuge mich hinunter. Befestige die Fesseln an den entsprechenden Ösen, in der Mitte an der Unterseite ist noch eine leere Öse. Ich schau mich um. Ah, an der Wand sind lederne Schnüre, das muss dafür sein? Ich erinnere mich an die Reportage, binde den Riemen mehrfach fest um seinen Sack, dann ziehe ich den das Ende durch die Öse und verknote ihn straff gespannt.
»Mach mir ein Angebot!«, befehle ich streng.
Nichts passiert? Er schaut nur fragend.
»Wirds bald! Wie viele Hiebe!?« Mensch stell dich doch nicht so dumm an, ich brauch doch einen Anhaltspunkt, so fit bin ich nicht! Noch nicht!
»Fünfzig?«, fragt er sehr unsicher.
Ist das jetzt viel oder wenig? Ist doch egal. Ich kann ja immer noch fester schlagen.
»Fünfzig von jeder Seite!«, bestimme ich. Gut, dass ich zuhause an dem Kissen weiter geübt habe. Vorhand wie Rückhand. Hanne sei Dank.
»Danke, gnädige Herrin«, erwidert Bruno mit zitternder Stimme. Ah, so funktioniert das, hört sich gut an.
»Noch etwas: Ich möchte, dass du mich gnädige Herrin nennst, jeden Hieb mitzählst! Dich bedankst und entschuldigst!«
Der erste Hieb fällt auf Bruno, kein Schrei, kaum Reaktion?
»Eins, danke gnädige Herrin, Entschuldigung für die Störung!« betet Bruno ohne jeglichen Schmerz herunter?
Ich schaue. Ja, ich habe richtig getroffen. Eine dünne Linie ist neu entstanden. An der Schenkelvorderseite ist ein kleiner blutender roter Punkt, das muss der Knoten in dem Schmitz sein, den ich dem Rat folgend gemacht habe. Mein Schatz würde brüllen!
Gut, mache ich weiter. Noch fester!
Nach dem 18. Hieb fängt Bruno an zu stöhnen, es fällt ihm nicht mehr leicht.
Welche Macht ich habe, ich bin stolz.
Nach dem Letzten der hundert Hiebe bin ich außer Atem und verschwitzt. Mein Kleid habe ich schon nach dem 50. ausgezogen. Nur mit meinem neuen Leder-BH und dem ledernen Schlüpfer bekleidet, stehe ich hinter Bruno. Ich fahre ganz sanft mit dem Finger über seinen A r s c h, er fühlt sich an wie Pergament. Richtig fest, hin und wieder eine blutende Stelle. Da wo das Ende meiner Peitsche gewütet hat, alles zerschlagen, blau und blutig. Einige Hiebe haben auch seinen Penis und die Eier getroffen, nur ein paar blaue Flecken.
Die lederne Schnur hält seine Hoden immer noch fest. Sie werden prächtig, prall gestreckt. Einmal noch. Ich trete zurück, höre das Klacken meiner Absätze, von unten nach oben genau zwischen die Beine.
Er heult auf wie ein Wolf. Das bringt ihm noch einen weiteren Hieb ein. Das Geräusch, das er jetzt von sich gibt, würde ein startendes Flugzeug übertönen.
»Still! Oder ich mache weiter!«
Abrupt hört das Gebrüll auf!
»Du hattest heute unwahrscheinliches Glück, weil heute unser erstes Mal war und ich es nicht angekündigt habe, hast du nur die 100 bekommen. Das nächste Mal beginne ich bei eins, wenn du so undeutlich sprichst!« sage ich warnend zu ihm, obwohl ich es nicht für möglich gehalten habe, dass er überhaupt alle Hiebe erträgt und ich auf sein Codewort gewartet habe.
Ich knote den Riemen von der Öse, sein Sack ist dick geschwollen mit 2 dunkelblauen Streifen. Ich bekomme den Riemen fast nicht ab. Nur mühsam unterdrückt er einen Aufschrei, trotzdem versteift sich sein Penis.
Ich öffne die restlichen Fesseln. Bruno ist völlig nassgeschwitzt. Er atmet schwer, weint, denn seine Augen sind nass. Ich rieche seine Angst, fühle seinen Schmerz, es erregt mich.
Er rutscht vom Bock, kann sich nicht auf seinen Beinen halten, fällt vor mir auf die Knie und stammelt: »Danke gnädige Herrin! Danke, ich habe es verdient! Entschuldigung, dass ich mich nicht zu eurer Zufriedenheit bedankt habe.«
Dabei küsst er meine Stiefel. Ich lasse ihn kurz gewähren, denn auch das macht mich an? Meine Lust steigt.
»STOP! Das nächste Mal fragst du!«
Lass ich ihn zuschauen? Eigentlich brächte ich jetzt meinen Schatz ... Egal, selbst ist die Frau. Ich nehme meinen Finger zum weiteren stimulieren, fühle wie meine sexuelle Spannung zunimmt. Lasse meinen Gefühlen ihnen freien Lauf. Es wird warm und feucht, mein Unterleib zieht sich mit rhythmischen Bewegungen zusammen, Wohlgefühl und Entspannung machen sich im ganzen Körper breit.
Später, als ich wieder klar denken kann, frage ich mich, hab ich das wirklich getan, mein erstes Mal vor Fremden, vor Bruno? Bruno ist mir egal, er ist nur Mittel zum Zweck! Tatsächlich? Nein, egal ist er nicht, aber er ist nur mein Spielzeug, desto mehr er leidet, je mehr er mich anbetet, desto mehr erregt es mich.
Ich erkenne, es stimmt nicht ganz, er ist gleichzeitig viel weniger und doch viel mehr, er ist mein Sklave.
Es ist ein Machtkampf, den nur ich gewinnen kann, doch auch er hat Lust und ich kann sie dosieren, kann ihn steuern.
Ich will mehr, kann ich meinen Schatz auch so behandeln?
»Bruno!« Der kniet immer noch auf dem Boden vor mir, ich deute auf eine Ecke: »Warte dort auf Katja.«
Wie eine Göttin schreite ich aus dem Studio, zum Aufenthaltsraum hinter dem Tresen. 14 Monitore und 4 große TVs zeigen Studios und Eingangsbereich. Das Bild von Bruno ist auf einem großen TV zu sehen.
Oh verdammt: »Habt Ihr mich gesehen?« So schnell wird man von seinem hohen Ross geholt, von wegen Göttin.
»Klar!« Lacht Katja, als ob es die leichteste Übung der Welt wäre. Ich bekomme sicher einen roten Kopf, doch sie beruhigt mich: »Mach dir nichts draus, eines ist auf jeden Fall sicher: Du bist eine Sadistin. Ich denke auch eine gute Herrin. Ob dein Mann ein guter Sklave oder überhaupt ein Sklave ist, muss ich erst noch feststellen.
Viele Möchtegerns wollen nur probieren, weil es gerade in ist zur Domina zu gehen!«
Sie legt mir ein bedrucktes Blatt Papier hin: »Sei so nett und unterschreibe hier! Ich hätte es dir vorher geben sollen.«
Ich lese die Überschrift »Verschwiegenheitspflicht« und verstehe, überfliege den Rest und unterschreibe.
»Du solltest dich frisch machen Doro. Ich schaue zwischenzeitlich nach Bruno. Yindee, kannst du Doro unser Bad zeigen?«
Die Asiatin begleitet mich in den ersten Stock. In ein geräumiges Badezimmer mit Dusche, Badewanne, Waschbecken und einem großen Spiegel. Ich beschließe zu duschen und frage, ob ich Duschtücher und Duschgel benutzen darf. Yindee stimmt nickend zu und lässt mich im Bad allein.
Endlich raus aus den Stiefeln. Sie sind nicht wirklich der Hit. Das Kunstzeug atmet nicht und meine Füße riechen intensiv. Der Slip, der innen beschichtet ist, lässt sich leicht säubern. Ich stell mich in die Dusche. Nehme die Handbrause, damit mein Haar nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Dusche ausgiebig und fühle mich wieder frisch. Nehme Lippen- und Kajalstift, so wie mein Lieblingsparfüm aus der Handtasche, stelle mich vor den Spiegel, korrigiere Make-Up, binde meinen Pferdeschweif neu, fertig.
Ich kleide mich an. Nein, das Kleid kommt gleich weg. Es müffelt. Schweißränder unter den Armen. Wieder was gelernt, ich brauche Ersatzkleidung. Der Leder-BH hat sich bewährt. Er ist vorher nicht verrutscht, vermutlich durch den Nackenträger, außerdem fühlt er sich gut an. Auch er ist etwas feucht, da muss ich eben durch. Der Slip aus Nappaleder sitzt wie eine Eins und verdeckt alles, was er soll. Da die Innenseite beschichtet ist, lässt sich mein Liebessaft abwischen und ich fühle mich wieder gut. Ein Blick zum Spiegel. Ich bin zufrieden, mal sehen wie mein Schatz reagiert. Die schulterlangen Handschuhe geben mir etwas Verruchtes, trotz der aufreizenden Kleidung wirke ich dominant und unnahbar.
Bis gestern hätte ich mich nie so angezogen. Nicht mal zu Fasching und bis eben auch nur in unserem Schlafzimmer. Ich habe gemerkt, wie Bruno auf mich reagiert hat. Ob es meinen Schatz auch so anmacht?
Zurück in den Aufenthaltsraum.
Yindee, Katja und eine für das Studio bieder gekleidete Dame unterhalten sich. Im Hintergrund zeigt einer der TV´s Bruno, der eine Windel trägt und sich gerade anzieht, im selben Raum in einem engen Käfig ist mein Schatz. »Warum trägt denn Bruno eine Windel?«, frage ich erstaunt.
Alle Drei fangen an zu lachen, was habe ich verpasst?
»Wegen ihnen Doro, Sie haben Herrn Koslovsky so blutig geschlagen, dass ich ihn in eine Salben-Windel stecken musste. Keine Sorge, das machen wir immer so, es hat sich bewährt«, erklärt die unbekannte Dame.
Auch wenn es jetzt komisch klingt, ich freue mich ungemein darauf, meinen Schatz zu dominieren, zu testen was er verträgt, zu sehen wie er reagiert!
»Warte!« Hält mich die Dame auf und spricht weiter, als ich mich zu ihr drehe: »Schau mal deine Gerte an!«
Wie? Was will die denn von mir? Ist doch alles ok, etwas zerschlagen, die Schmitz? Wie?
»Da ist überall Blut dran! Denk mal, Bruno hätte eine Krankheit wie AIDS, dann würdest du deinen Mann anstecken. Also desinfiziere sie oder tausche sie aus! Keine Angst Bruno ist gesund, das konntest du nicht wissen!«
»Ich schenke meinen Kunden immer die blutigen Gerten und Rohrstöcke, zur Erinnerung. Nur die richtig Teuren lasse ich reinigen oder verkaufe sie an das jeweilige Opfer. Manche bringen die dann zu jeder Sitzung wieder mit«, erklärt jetzt auch Katja.
»Daran hab ich nicht gedacht!« Gebe ich kleinlaut zu. Stimmt, die Striemen von Katja an Bruno, waren zwar dick, aber nirgends hat er geblutet.
Wenn ich meinen Schatz angesteckt hätte…
Ich überlege kurz, beschließe das genau so wie Katja zu machen. Schaue auf die Monitorwand, sehe Bruno, der gerade im Begriff ist, das Haus zu verlassen. Ich laufe schnell zur Tür und rufe: »Halt Bruno! Hier her!«
Bruno, der gerade im Begriff ist, in den schwarzen Sportwagen zu steigen, lässt sich trotz des Anzuges auf den Boden fallen und kriecht zu mir.
Als er bei mir ankommt, befehle ich: »Aufrecht hinknien, Hände vor!« Ich kann es mir nicht verkneifen, die Gerte einmal auf seine Hände sausen zu lassen. Sein Danke unterbreche ich und lege ihm die Gerte mit den Worten: »Für Dich! Damit du daran erinnert wirst, wie viel Glück du hattest und nur die 100 bekommen hast. Du darfst jetzt gehen! Du brauchst dich nicht zu bedanken, heute!«
Er steht tatsächlich auf und geht (ich habe ja gehen gesagt aber nicht gemeint) zu seinem Wagen, bevor er einsteigt, dreht er sich noch einmal zu mir um und sagt: »Danke gnädige Herrin!« Ich schicke ihm innerlich lächelnd, einen bösen Blick zu, sage aber nichts. Beschließe jedoch, 2 mal 100 hat er sich verdient, für die Frechheit!
Jetzt ist es Zeit für meinen Schatz… Endlich!

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