La Colonia Animalidad - Teil 6

~
~

 

10. Kapitel: Hochzeit

Alex dagegen wurde immer stiller. Seit gestern Abend grübelte er und grübelte er. Er hatte irgendwie das Gefühl, eine Lösung für Annas Problem zu kennen, aber er kam nicht darauf, was es sein könnte. Es hatte irgendetwas mit seinem früheren Leben zu tun, nur was? Er versuchte, in die hintersten Ecken seines alten Ich zu kriechen, aber es gelang ihm nicht.

Am Abend, als es eigentlich Zeit war, zum Essen zu gehen, steigerte sich Anna in einen regelrechten Tobsuchtsanfall hinein. Sie schlug mit den Fäusten auf die Wände: „Scheiß Geld, scheiß Geld, scheiß Geld! Warum kann es das Leben nicht einmal wirklich gut mit mir meinen? Warum kann ich nicht einfach im Lotto gewinnen? Warum habe ich nicht genug gespart? Weil ich zu wenig verdient habe, als dass ich mehr als ein paar Kröten zurücklegen konnte! Warum habe ich nicht reich geheiratet? Weil reiche Säcke nicht devot genug sind! Warum habe ich nicht ein paar Aktien, die was wert sind? Weil…“ Und endlich machte es tief in Alex` Gehirnwindungen „Klick“. Aktien, Aktien, Aktien!!! Hatte er nicht noch welche in seinem Depot liegen und vor scheinbar endlos langer Zeit vergessen? Wieviel konnten die wert sein? Könnte das reichen, um seine geliebte Angebetete wieder glücklich zu machen?

Er sprang auf Anna zu und drehte sich vor Aufregung zweimal im Kreis. „Was ist los, du blöder Köter? Glaubst du, dein Herumgerenne macht mich froh? Was glaubst du eigentlich, was…“ „Bitte entschuldigt vielmals, meine Gebieterin, dass ich ungefragt spreche, aber ich glaube, ich habe die Lösung gefunden!“ „Aha! Und wie soll die aussehen? Dass wir jetzt wie Helene drei Jahre sparen, um dann wieder nur zwei Wochen im Paradies zu verbringen? Wie blöd bist du eigentlich?“ „Nein, nein. Ihr habt doch die Zugangsdaten für mein Bankkonto dabei, oder?“ „Habe ich, aber wie du dich vielleicht trotz deines Spatzenhirns erinnerst, reicht das Geld vielleicht für eine Woche Ferienverlängerung, das heißt ein paar Tage gut drauf sein, um dann durch das nächste Jammertal zu schreiten. Tolle Idee!“ „Nein, ich meine nicht das Konto! Bitte fahrt den PC hoch und öffnet den Bankzugang!“ Jetzt kam Anna doch ins Grübeln. Sollte ihr Hündchen etwa irgendwo Geld versteckt und bisher vergessen haben? Naja, selbst wenn. Soviel konnte das doch nicht sein, oder? Vielleicht konnten sie sich in den nächsten Jahren regelmäßig den Colonia-Aufenthalt leisten können. Aber das löste nicht wirklich ihr Problem. Ob sie nun ein oder wie Helene drei Jahre auf eine Rückkehr warten musste, spielte im Prinzip keine Rolle! Sie wollte für immer hier leben. Sie wollte Alex zu einem richtigen Haustier umoperieren lassen. Sie wollte die endgültige und unwiderrufbare Kontrolle über ihn. Sie wollte die sexuelle Freizügigkeit der Colonia für immer haben. Sie wollte sich jeden Abend hemmungslos besteigen lassen und dabei in Alex` gedemütigte Augen schauen. „Na gut, was habe ich schon zu verlieren!“ Anna setzte sich an den PC und fuhr ihn hoch, ohne wirklich an ein Wunder zu glauben.

Als Anna Alex` Account geöffnet hatte, kniete sich Alex zum ersten (und letzten) Mal nicht neben ihre Füße, sondern so neben sie, dass er einen Blick auf den Bildschirm werfen konnte.

„Da, der Reiter rechts oben, wo „Depot“ steht, klicke ihn bitte an. Anna tat es und ihr und Alex` Herz schien tatsächlich stehen zu bleiben, als sie auf den Link „Depotwert“ klickte. Diese Summe konnte nicht stimmen. Das war gänzlich unmöglich. Wo sollte Alex soviel Geld herhaben? Doch trotz aller Zweifel und trotz eines Klicks auf „Aktualisierung“ blieb die Summe stehen: 3 Millionen 800 000 Euro!!!

„Oh mein Gott! Das ist doch nicht wahr, oder? Das ist doch nicht wahr!“, schrie Anna so laut, dass man ihren Ruf die ganze Straße herunter hören konnte. Sie nahm Alex` Kopf und küsste ihn immer und immer wieder! „Jetzt wird alles gut! Das müsste doch reichen, um für immer hier bleiben zu können, oder?“ „Ich denke schon, Gebieterin, aber ich weiß es nicht, ich bin doch nur dein ergebener Hund und Diener.“ „Stimmt, aber morgen früh gehen wir sofort zum Info-Büro und fragen uns durch!“

Der Abend und alle folgenden Abende schienen gerettet. Anna erlaubt Alex, ihre Füße zu verwöhnen, sich an ihrem Bein zu reiben und ihr während des Einschlafens den Arsch zu lecken.

An nächsten Morgen um acht Uhr stieg Anna, ohne sich Zeit für ein Frühstück zu nehmen oder sich außer ihren Sandaletten etwas anzuziehen, in ihr Kart, verfrachtete Alex nach hinten und brauste los Richtung Zentrum. Sie stürmte völlig nackt mit wippenden Brüsten ins Info-Büro, während sie Alex, der seinen Blick nicht von ihren wundervollen Arschbacken lassen konnte, an der Leine regelrecht hinter sich herzerrte: „Kann ich bitte die Bürgermeisterin sprechen?“ „Die Bürgermeisterin oder die Resortmanagerin?“, fragte die Dame an der Rezeption. „Die Bürgermeisterin!“, entgegnete Anna voller Stolz, nun bald als permanent resident zum Club der Erwählten „dazuzugehören“.

Kurz darauf wurde Anna von Juanitas Sekretärin in deren Büro geführt. Juanita thronte hinter einem großen Schreibtisch. Zu ihren Füßen lag ein operierter Hund und liebkoste ihre in High Heels steckenden Füße. „Anna! Was kann ich als Bürgermeisterin für Sie tun? Haben Sie sich etwa entschlossen, ein neuer fester Einwohner der Colonia Animalidad zu werden? Das wäre aber schön!“ „Ja, das möchte ich gerne. Was kostet das und was muss ich tun?“, fragte Anna aufgeregt. Sie konnte es kaum erwarten zu erfahren, ob Alex` Vermögen ausreichen würde.

„Ich sehe, Sie sind sehr aufgeregt. Das kann ich verstehen. Was wollen Sie zuerst wissen?“ „Die finanziellen Mittel, die ich aufbringen müsste, wären in erster Linie wichtig.“ „Gut. Wenn Sie hier als permanenter Einwohner leben wollen, müssen Sie entweder einen Bungalow, wie den, in dem Sie jetzt leben, oder eine Eigentumswohnung kaufen. Ein Bungalow kostet 500 000 und eine Wohnung 250 000 Euro. Hinzu kommt die einmalige Aufnahmegebühr in unsere Gemeinschaft. Diese beläuft sich auf eine weitere halbe Million. Weiterhin müssen Sie 200 000 Euro Deposit leisten, falls Sie, was wir natürlich nicht hoffen wollen, vor Ihrem Haustier sterben oder sich entschließen, die Colonia und damit auch ihr Hündchen zu verlassen. Das Geld dient zur Versorgung des Tieres im Tierheim. Da bei permanent residents nur operativ angepasste Haustiere erlaubt sind, müssen Sie für eine OP Ihres Lieblings mit etwa 100 000 Euro rechnen, je nach Umfang ihrer Anpassungswünsche. Die monatliche Gebühr für Wasser, Strom und die Freizeiteinrichtungen beläuft sich auf monatlich 2 000 Euro. Wenn Sie nicht vorhaben zu arbeiten, benötigen Sie weitere 2 000 Euro pro Monat an Lebenshaltungskosten. Das hängt aber von der Anzahl Ihrer Restaurantbesuche und dem Umfang etwaiger Shoppingtouren ab.“ „Jetzt muss ich kurz überschlagen“, Anna überlegte, „wenn ich alles richtig berechnet habe, bleiben mir dann von meinem Vermögen noch 2,5 Millionen Euro übrig. Wissen Sie, wie viel mir dann bei einer Festanlage pro Monat an Einkommen bleibt?“ „Moment, das kann ich schnell berechnen. Zur Zeit bekommen Sie in Deutschland auf eine Festgeldeinlage 4 % Zinsen, das macht ein monatliches Einkommen von rund 8 300 Euro. Ich gratuliere, das sollte wirklich reichen, selbst wenn sich die Zinsen, was ich nicht glaube, halbieren sollten.“ Anna atmete auf, ohne zu ahnen, dass Juanita und sie die Rechnung ohne die Finanzkrise und vor allem ohne die Zinspolitik der EZB gemacht hatten, die gar nicht so weit entfernt vor der Tür standen.

„Gut, das Finanzielle scheint damit geregelt. Nun sollten Sie noch hören, was wir rechtlich beachten müssen. Dazu muss ich Sie fragen, auch wenn das nun etwas indiskret ist, mit wessen Geld Sie Ihren Traum finanzieren wollen.“ „Nun, äh“, Anna zögerte, dann streichelte Sie Alex` Kopf, der brav neben ihr Platz gemacht hatte, „das Geld gehört eigentlich meinem Hund. Er hat es in einem Aktiendepot angelegt.“ „Gut, dass Sie ehrlich sind. Denn in diesem Fall muss ich Sie etwas anders beratschlagen.“ Nun war Anna aber gespannt, was als Nächstes kam. „Am einfachsten und rechtlich einwandfrei läuft alles ab, wenn Sie Ihren Hund zu Ihrem Ehehund machen.“ „Was heißt das?“ „Naja, sie sollten Alex heiraten.“ „Ich soll meinen Hund heiraten? Warum denn das?“

Als Alex das Wort „Heirat“ gehört hatte, jubelte er innerlich. Das war seit ihrer Jugend, ja eigentlich schon seit seiner Kindheit sein Traum gewesen. Er erinnerte sich noch an die 7. Klasse, als er sich daheim noch mit seinen Spielzeugautos beschäftigte. Im neuen Schuljahr war Anna neu zugezogen und sie war in seine Klasse gekommen. Sie war ein sehr aufgedrehtes Mädchen gewesen und am Beginn der Pubertät stehend. Schon damals hatte sie alles daran gesetzt, Aufmerksamkeit zu erregen. Aber mit Mädchen hatte Alex damals noch nicht viel am Hut gehabt. Seine Autos waren ihm wichtiger gewesen, aber hübsch hatte er sie schon gefunden. Eines Mittags hatte sie ihn im Bus gefragt, ob er ihr mit Mathe helfen könnte und er hatte ja gesagt. Am Nachmittag war sie dann vorbeigekommen und sie waren zum Lernen auf sein Zimmer gegangen. Anna hatte viel gelacht und ihn eher wie ein viel jüngeres Kind behandelt: Sie hatte ihn herumkommandiert und war ihm mehrmals über den Mund gefahren. Da war er sauer geworden und hatte sie aufgefordert zu gehen. Da hatte sie ihm plötzlich ihren nackten Fuß, der nur in Flipflops gesteckt hatte, hingehalten und ihn aufgefordert, die Sohle abzulecken; erst dann würde sie gehen. „Du spinnst wohl“, hatte er ihr damals entgegnet und es – als er selbst in die Pubertät kam und nachts erste Wichsfantasien erdachte – jahrelang bitter bereut. Nach diesem Vorfall hatte ihn Anna nicht mehr beachtet. In der 9. Klasse hatte er sich einmal während des Sportunterrichts in den Umkleideraum der Mädchen geschlichen, einen ihrer ausgetretenen Ballerinas geklaut und unter seinem Bett versteckt. Nachts zerrte er ihn dann hervor, roch an der Innensohle und holte sich dabei einen runter. Ihr Schuh diente ganze zwei Jahre als seine Hauptwichsvorlage, bis es zwischen ihnen in der 11. Klasse doch gefunkt hatte.

Während er seinen Kindheits- und Jugenderinnerungen nachhing, setzt Juanita zu einer Erklärung an: „Wenn Sie verheiratet sind, haben Sie ohne großen Papierkram Zugriff auf sein Konto und können mit dem Geld nach Belieben verfahren. Zudem kann ihr Ehehund Sie problemlos zu Ihrem Vormund bestimmen und all seine Persönlichkeitsrechte auf Sie übertragen, ohne dass dies von irgendjemand vor Gericht angefochten werden kann.“ „Wieso ist das nötig? Das verstehe ich immer noch nicht!“ „Nun, nach seiner `Anpassung` wird Ihr Hund die Colonia nicht mehr verlassen können. Wer weiß, ob er noch sprechen, lesen oder schreiben kann. Wenn Sie nun sein unangreifbarer Vormund sind, muss er das auch nicht mehr, da Sie alle Entscheidungen, die Ihrer beider Leben betreffen, allein fällen können. Seine Zustimmung ist für nichts mehr nötig, wenn er offiziell entmündigt ist. Wird aber eine offensichtlich wildfremde Person sein Vormund mit derartigen Vollmachten über ihn, kann es immer sein, dass dies vor Gericht angefochten wird. Wenn es um viel Geld geht, steigen unbekannte Verwandte wie Fliegen aus einem Scheißhaufen auf und klagen um jeden Cent. Ist dies der Fall und die Berechtigung der Vormundschaft wird angezweifelt, muss Ihr Hund vor Gericht erscheinen und es wird psychiatrisch überprüft, ob er überhaupt entmündigt werden musste. Dass das nicht gehen wird, ist Ihnen, glaube ich, klar. Er wäre tot, bevor er auch nur in die Nähe eines Gerichts käme. Und hier können wir wahrlich keine Gutachter einlassen.“ „Jetzt verstehe ich. Sie haben Recht! Na, Hündchen! Was sagst du, du darfst dein Frauchen sogar heiraten!“. Alex küsste Annas Füße heftig. Sein Traum wurde wahr.

„Na, von seiner Seite scheint es keine Einwände zu geben“, bemerkte Juanita trocken, „die gab es bei meinem Ehehund, der hier an seinem Platz zu meinen Füßen liegt, damals auch nicht!“ „Der Hund unter dem Tisch ist Ihr Mann?“, fragte Anna überrascht. „Natürlich. Fast alle Herrchen und Ihre Haustiere in der Colonia sind miteinander, aus gerade genannten Gründen, offiziell verheiratet. Auch wenn es in den meisten Fällen nie zum Vollzug der Ehe gekommen sein dürfte“, lachte die Bürgermeisterin. Anna stimmte in das Lachen ein. „Und wie geht es jetzt konkret weiter? Wer verheiratet uns?“ „Nun raten Sie mal, wer neben seiner Stellung als Bürgermeisterin auch noch die offizielle und vom Staat Argentinien anerkannte Standesbeamtin ist?“ „Hervorragend. Wann können wir loslegen?“ „Morgen Nachmittag können Sie sich hier das Jawort geben. Allerdings brauchen wir noch zwei Trauzeugen.“ „Da weiß ich schon wen“, entgegnete Anna, „und dann?“ „Für Übermorgen werde ich einen befreundeten Notar, der öfter bei uns Urlaub macht, aus der nächsten Stadt zu uns bestellen. Er wird alle Formalitäten mit Ihnen besprechen und die Papiere für die Entmündigung Ihres Hundes zur Unterzeichnung fertig machen, ebenso einige Einverständnis-,  Verzichts- und Verschwiegenheitserklärungen, die uns und Sie beide rechtlich wasserdicht absichern. In drei Tagen sollte dann die OP erfolgen. Hierüber sprechen Sie bitte gleich im Anschluss mit dem Chefarzt unserer Tierklinik.“ Anna überlegte, ob Sie noch etwas vergessen hatte. „Ah ja“, fiel ihr ein, „ich würde gern meine Nachbarin Helene zu einer meiner Trauzeuginnen machen. Allerdings muss Sie übermorgen schon abreisen. Kann ich für sie einfach noch um fünf Tage verlängern und sie damit überraschen? Während Alex in der Klinik liegt, würde ich mit ihr noch mal zurück nach Deutschland jetten, um meine Brücken dorthin abzubrechen.“ „Was für eine nette Idee! Das können wir gerne so arrangieren. Ich besorge Ihnen von unserem Allgemeinarzt ein Attest für den Arbeitgeber, dass Helene krank und nicht reisefähig ist. Wenn sie nicht selbständig ist, wird sie bestimmt nichts gegen diese Überraschung haben.“ „Oh, Juanita, vielen Dank für Ihr Entgegenkommen. Sie sind fantastisch.“ Anna stand auf: „Bei Fuß, Alex! Küsse der Bürgermeisterin zum Dank die Füße.“ Alex kroch zu Juanita und küsste ihre Füße voller Dankbarkeit, was Juanitas Hund gar nicht lustig fand. Er fing sofort zu knurren an. Sofort versetzte ihm Juanita mit der auf ihrem Schreibtisch liegenden Rute einen kräftigen Hieb auf den Hintern, setzte sich und ließ sich vom verdutzten Alex auch noch die Fußsohlen lecken. „Merken Sie sich, meine Liebe: Unsere Ehehunde haben zu gehorchen! Aufbegehren oder Widerstand sollten Sie immer im Keim ersticken. Wir bestimmen allein und sie haben zu gehorchen.“ Anna schmunzelte, während sie Alex dabei zusah, wie er Juanita den Schweiß von den Füßen leckte: „Ich werde es mir merken. Bis morgen dann.“ Sie zog an Alex` Leine und führte ihn vor die Tür.

„So, mein Schatz, auf geht`s  zur Klinik. Bei Fuß.“ Brav lief Alex neben seiner Göttin, die nun Gott sei Dank wieder richtig gut gelaunt war, her. Kaum hatten die beiden die Klinik betreten, als ihnen auch schon ein Arzt entgegenkam. „Fräulein Anna, nicht wahr? Die Bürgermeisterin hat Sie schon angekündigt. Wie schön, dass wir zwei neue feste Mitbewohner bekommen! Sie brauchen mir gar nicht viel Zeit zu opfern. Ich habe Ihnen hier bereits alles Informationsmaterial zusammengestellt, das Sie brauchen.“ Dabei drückte er Anna ein Exposè in die Hand. „Hier erfahren Sie alles über die bevorstehende OP und vor allem die Möglichkeiten, wie Ihr Haustier angepasst werden soll. Was genau Sie wünschen, besprechen wir in einem ausführlichen Gespräch am Tag der OP, wenn die Papiere unterzeichnet sind. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Hund nüchtern zu uns kommt. Leider habe ich es eilig! Bis in drei Tagen!“ Der Arzt drückte Anna kurz die Hand und war wieder verschwunden. „Na, das war ja mal eine Schnell-Info“, beschwerte sich Anna, „hoffentlich hat er am Tag unseres OP-Termins mehr Zeit, sonst überlege ich mir das mit der Anpassung noch mal.“

Trotzdem konnte heute nichts Ihre Laune trüben. Morgen würde Sie Alex heiraten, um ihn danach auf ewig und unwiderruflich zu ihrem Sklaven und Haustier zu machen – traumhaft. Nun galt es aber, noch jede Menge zu erledigen. Zuerst musste sie zur potentiellen Trauzeugin Nummer 1. Sie ließ Alex ins Kart springen und fuhr los.

Sie klopfte lange. Endlich öffnete sich die Tür der Ranch und Isabella trat ihr entgegen. „Hallo, Anna? Lust auf Hengst?“ „Nein, ich komme mit einer Bitte. Stell` dir vor, ich habe unvorhergesehener Weise soviel Geld zur Verfügung, dass ich für immer bleiben kann.“ „Das ist ja fantastisch!“ „Ja, und jetzt wollte ich dich fragen, ob du morgen meine Trauzeugin sein willst, wenn ich meinen Hund heirate. Ich weiß, das klingt etwas komisch, aber…“ Isabella lachte: „Da musst du dir nicht dumm vorkommen. Wer, glaubst du wohl, ist Paco?“ „Etwa dein Mann?“ „Natürlich, das ist der rechtlich sicherste Weg.“ „Das hat mir Juanita auch gesagt. Da bin ich aber beruhigt, dass bei dir die Lage dieselbe ist. Und? Willst du meine Trauzeugin sein?“ „Selbstverständlich. Um wie viel Uhr soll ich morgen im Rathaus sein?“ „Um 15.00 Uhr. Passt das?“ „Na klar. Und wer ist Trauzeuge Nummer 2?“ „Helene, aber die muss ich erst noch fragen!“ „Dann viel Erfolg. Ich werde morgen pünktlich sein!“ „Vielen Dank noch mal und bis morgen! Ich bin ja so aufgeregt!“

Der nächste Halt erfolgte vor Helenes Bungalow. Diesmal führte Anna Alex an der Leine mit und klingelte. Helene öffnete und war doch etwas erstaunt, die wieder glänzend gelaunte und von jeder Depression befreite Anna zu sehen. „Los, küss meiner zweiten Trauzeugin die Füße, Alex.“ Sofort beugte sich Alex zu Füßen der ebenfalls gänzlich nackten und völlig konsternierten Helene, die sich aber trotz des Erstaunens die Füße ausgiebig küssen ließ, bevor sie Anna verdutzt fragte, ob sie richtig gehört hätte. Als Anna heftig nickte, bat sie sie herein. Helene hatte bereits den ersten Koffer zum Packen auf ihr Bett gelegt. „Helene, stell dir vor: Alex ist reich und jetzt haben wir genug Geld, um für immer hier zubleiben.“ Helene freute sich sichtlich mit Anna. Sie setzten sich an den Küchentisch, Alex zu ihren Füßen, der nun abwechselnd Annas und Helenes Füße verehrte. Anna berichtete ausführlich von Alex` vergessenem Aktiendepot, von ihrem Gespräch mit Juanita und von ihrer Überraschung für Helene, die ihr Glück gar nicht fassen konnte: „Fünf Tage mehr? Anna, du bist ein Schatz! Vielen Dank.“ Sie umarmte Anna, küsste sie auf beide Wangen und als sie sie auch auf den Mund küsste, glitt plötzlich ihre Zunge zwischen Annas Lippen. Anna war zuerst etwas überrumpelt, aber hey! Das Gefühl, eine Frau so zu küssen, kannte sie noch nicht und sie empfand es als ziemlich antörnend. Und so dauerte der Kuss, der ursprünglich aus Begeisterung gegeben worden war, etwas länger. Alex, der das Ganze aus der Hundeperspektive beobachtete, fand es ebenfalls ziemlich erregend, was da über ihm passierte. Er wusste gar nicht, wessen Füße er als erstes küssen sollte. Als sich Anna und Helene voneinander lösten, lächelten beide etwas verlegen. Was war das denn eben gewesen? Helene nahm die Spannung aus der Situation: „Ich finde es ganz toll, dass du für immer hier bleiben kannst, aber eine Heirat mit Bruno wäre für mich völlig ausgeschlossen. Das ginge mir zu weit. Schau ihn dir doch mal an.“ Alle drei blickten auf die Terrasse, auf der Bruno, apathisch wie immer, auf dem Boden in der Sonne lag. „Ich glaube, dass ich ihn bald entsorgen werde!“ „Aber dann kommst du ja gar nicht mehr her!“, entgegnete Anna enttäuscht. „Vielleicht habe ich in drei Jahren ein neues Haustier. Vorher kann ich mir es eh nicht leisten.“ „Doch! Weil ich dich einladen werde. Wenn du bei mir wohnst, sind die Kosten auch bestimmt nicht so hoch!“ Während dieser Worte warf Anna einen begehrlichen Blick auf Helenes Schoß, der Helene nicht entging. „Würdest du das wirklich machen? Wahnsinn! Ich komme gerne, wenn du mich einlädst, auch ohne Haustier. Dann muss Alex eben uns beiden dienen!“ „Genau“, lachte Anna, „dann rostet er wenigstens nicht ein. Mein Haustier sei dein Haustier!“ „Und das müssen wir heute gleich umsetzen!“ „Wie bitte? Wieso?“ „Du weißt doch, dass der Bräutigam die Braut am Tag der Hochzeit nicht zu Gesicht bekommen soll. Und deswegen biete ich dir gerne an, mich bis zur Trauung morgen um Alex intensiv zu kümmern.“ Anna lachte auf: „Woran du alles denkst. Aber du hast Recht. Wenn ich schon heirate, dann mit Tradition, wo es geht. Und du kannst dich gerne auch sehr intensiv um Alex kümmern. Ich hoffe, du hast Spaß dabei.“ Mit diesen Worten übergab Anna Helene die Leine und damit die Kontrolle über Alex. „Es ist sowieso schon spät geworden und ich will noch kurz einkaufen, bevor ich mich hinlege.“ Sie wandte sich zur Tür, als sich Alex vor ihr auf die Füße warf: „Was ist los? Vermisst du mich etwa jetzt schon? Helene wird bis morgen bestimmt gut für dich sorgen.“ Alex winselte. „Nun gut, dann sprich, solange du noch kannst, hihi.“

„Ich will auch einen Teil zur Traditionsbewahrung beitragen“, sagte Alex und kniete sich, einen Fuß vorangestellt, vor Anna. Er faltete die Hände zum Gebet: „Willst du meine Frau und Gebieterin auf ewig werden, verehrte Göttin?“ Anna lächelte freudig. „Das war jetzt wohl ein offizieller Heiratsantrag“, bemerkte Helene. Anna blickte erst etwas verdutzt, dann antwortete sie: „Ja, das will ich.“ Sie drückte Alex einen Kuss auf die Stirn. „Wir sehen uns dann morgen. Genieße deine letzten Stunden in Freiheit.“ Und mit diesen Worten verließ sie das Haus.

„Und was machen wir zwei Hübschen jetzt? Ich hab` jetzt erstmal Hunger. Du darfst mir etwas zubereiten. Im Kühlschrank sind noch ein paar Lebensmittel. Lass` dir etwas einfallen.“ Helene legte sich auf die Couch und schickte Alex in die Küche, der sich gleich an die Arbeit machte.

 Als das Essen fertig war, kroch Alex zu Helene und küsste ihr die Füße. „Ah, das Essen scheint fertig zu sein.“ Sie erhob sich, zog ihre Heels an und ging auf die Terrasse, wo sie Bruno anleinte und ihm ein paar Ohrfeigen gab. „Auf, du fauler Nichtsnutz! Ab in den Vorratsraum mit dir. Du frisst heute alleine.“ Bruno ließ alles stoisch über sich ergehen. Mit einem Fußtritt beförderte Helene ihren Hund in die kleine Kammer, stellte einen mit Wasser und einen mit Futter gefüllten Napf dazu und versperrte die Tür. Dann nahm sie am Tisch Platz und befahl Alex zu ihren Füßen. Dabei bemerkte sie, dass Alex sich gar nicht glücklich über sein Hundefutter hermachte. Er hatte sich zwar inzwischen zwangsläufig daran gewöhnen müssen, aber schmecken tat die Pampe deswegen immer noch nicht. „Du genießt dein Futter ja gar nicht“, tadelte Helene“, möchtest du etwas von meinem Teller?“ Alex blickte dankbar auf. So schlecht schien der kurzfristige Herrinnenwechsel gar nicht zu sein. Er winselte und bedeckte freudig Helenes Füße mit Küssen. „Na, dann komm her und sperr den Schnabel auf.“ Alex baute sich in freudiger Erwartung auf Knien vor Helene auf und sah enttäuscht zu, wie Helene eine Gabel voll Spaghetti mit Hackfleisch in den eigenen Mund schob. Alex` Schwanz begann in sich zusammenzusinken. Sie kaute ausgiebig. Dann beugte sie sich über ihn, öffnete den vollen Mund und ließ die von ihr gründlich vorgekauten Spaghetti in seinen Mund fallen. Zufrieden beobachtete sie dabei, wie sich Alex` Glied in Höchstgeschwindigkeit wieder versteifte. Sie grinste: „Schmeckt`s?“ Alex kaute kurz und schluckte dann die Gabe Helenes. Das hatte sich Anna bisher nicht einfallen lassen. Ein neues Gefühl der Demütigung durchflutete ihn und seinen Riemen. Begeistert leckte er an Helenes Zehen, was wiederum Helene tief befriedigte. Endlich jemand, der ihre besonderen Gaben zu schätzen wusste, wie sie nicht nur an Alex` Verwöhnung ihrer Füße, sondern auch am Härtgrad seines Schwanzes feststellen konnte. „Scheint zu schmecken“, merkte sie an, „dann gibt es natürlich noch mehr!“ Alex drehte sich vor Freude vor ihr im Kreis, was sie laut lachen ließ. Fast die ganze Portion wanderte nun statt in Helenes Magen über den erwähnten Umweg in Alex` Mund. Als nichts mehr auf dem Teller war, fragte Helene ihr Pflegetier, ob er auch Lust auf einen Nachtisch hätte. In der Küche lägen noch ein paar vermutlich längste Pralinen der Welt. Sofort raste Alex los und brachte die Süßigkeiten, ohne zu wissen, wie süß sie ihm gleich munden sollten. „Zuerst leckst du mein Arschloch gründlich sauber.“ Sie schob ihr Becken auf dem Stuhl nach vorne und legte ihre Beine weit gespreizt auf den Tisch. Freudig machte Alex dazwischen Platz und begann, Helenes Rosette ausgiebig zu lecken, nicht ohne sie vorher gründlich beschnüffelt zu haben: Sie roch wunderbar. In der Zwischenzeit nahm sie einen Riegel aus der Verpackung und lutschte kurz daran wie an einem Penis. Dann zog sie Alex von seinem Ort der Freuden etwas weg, schob sich den Schokoriegel langsam und genüsslich in den Arsch, drehte ihn zweimal hin und her und zog ihn dann wieder heraus, um ihn Alex vor die Nase zu halten. Alex konnte sein Glück kaum fassen. Er roch erst lange an der ihm dargebotenen Köstlichkeit, bevor er genussvoll abbiss und lange kaute, bevor er schluckte. Glückselig sah er zu Helene auf, die ihm belustigt zugesehen hatte. Lächelnd nahm sie einen weiteren Riegel und wiederholte das Ganze. Nachdem Alex abgebissen hatte, nahm sie die verbliebene Hälfte und schob sich die Köstlichkeit vollständig in ihr Loch, packte Alex` Kopf und presste ihn mit geöffnetem Mund an ihre Rosette, die sich mit leichtem Druck langsam öffnete. Alex leckte mit froher Erwartung über ihren Schließmuskel, bis der aufgepeppte Schokoriegel schließlich mit einem kleine Pups Helenes in seinen Mund flutschte. Er hatte das Gefühl, vor Geilheit fast zu sterben. Hoffentlich durfte er noch öfter zu Helene in Pflege.

Als kein Riegel mehr übrig war, leckte er noch lange an Helenes Arschloch, die sich dabei ausgiebig den Kitzler rieb. Schließlich befahl sie Alex, ihr den Umschnalldildo für den Kopf aus dem Bad zu bringen. Sie befestigte ihn an Alex` Stirn. „Und jetzt fickst du mich damit. Jedes Mal, wenn du zustößt, leckst du mein Arschloch. Vorwärts!“ Alex tat, wie ihm geheißen und Helenes kam zweimal kurz hintereinander. Wohlig stöhnte sie auf. „Und nun bist du dran. Früher hat Bruno es geliebt, meinen Fuß zu ficken. Leider bekommt er keinen mehr hoch, der Schlappschwanz!“

Sie hielt Alex ihren Fuß hin und klemmte seinen Schwanz zwischen der Fuß- und Schuhsohle ihrer Heels ein. Die Stellung kannte Alex noch nicht und er begann, sein Becken heftig hin und her zu bewegen. „Ja, fick meinen Fuß“, rief Helene. Schon bald spritzte Alex heftig ab. Von Anna bereits seit langer Zeit gut erzogen, begann er anschließend gleich damit, seinen Saft ungefragt von Helenes Fuß und dem Boden abzulecken. „Brav. Dir muss man ja gar nichts mehr befehlen. Aber jetzt sollten wir schlafen gehen, damit wir morgen auch für den großen Tag fit sind.“

Helene ging ins Schlafzimmer, legte sich nieder und befahl Alex, vor ihrem Bett zu schlafen. Bruno musste in der Kammer bleiben.

Anna war nach ihrer kurzen Shoppingtour allein in ihrem Bungalow. Sie vermisste Alex tatsächlich bereits jetzt schon. Wie sollte sie es nur aushalten, wenn er vier Wochen in der Klinik war, wo sie ihn zumindest in den ersten vierzehn Tagen nicht mal besuchen konnte, da sie in Deutschland ihre Angelegenheiten regeln musste. Na ja, man würde sehen. Nun sollte sie also morgen tatsächlich heiraten. Auch wenn das Ganze doch ganz anders ablief als in ihren Mädchenträumen. Sie überlegte – allein im Bett liegend – lange, ob sie das Richtige tat und auch, ob sie das Richtige für sie beide entschied. Denn daran musste sie sich wohl endgültig gewöhnen: alles allein zu entscheiden. Ihr wurde bewusst, dass die totale Macht über einen anderen Menschen auch ein hohes Maß an Verantwortung bedeutete.

Am nächsten Tag ging Helene mit beiden Hunden Gassi, frühstückte ausgiebig, ohne diesmal mit Alex zu „teilen“ und ließ sich dann von Alex und Bruno massieren. Anschließend kettete sie beide Hunde auf der Terrasse an und verschwand.

Sie fuhr mit ihrem Kart zu Isabella und klopfte. „Hallo, Trauzeugin.“ „Hallo, Trauzeugin!“ Beide lachten. „Was führt dich zu mir?“ „Wir haben noch genug Zeit. Ich habe mir eine Überraschung für Anna einfallen lassen, aber ohne deine Hilfe bekomme ich das nicht hin.“ „Los, erzähl. Natürlich machen wir das zusammen.“ Und Helene weihte Isabella in ihre Pläne ein.

Wieder im Bungalow, nahm Helene ein Bad, das Bruno ihr zubereiten musste und ließ sich dann von beiden eincremen. Sie schminkte sich, zog sich ein völlig durchsichtiges rotes Kleid aus transparentem Nylon an, schlüpfte in extrahohe Heels und leinte Alex an. „So, Bräutigam, es wird Zeit. Machen wir uns auf den Weg.“ Bruno wanderte wieder an die Kette auf der Terrasse. „Viel Interesse scheint sie an ihrem Hund ja nicht mehr zu haben. Hoffentlich passiert mir das nie“, dachte Alex, nachdem er auf das Kart gesprungen war und Helene Richtung Standesamt startete.

Im Büro Juanitas, das auch als Raum für die Trauungszeremonie diente, wartete schon Isabella. Auch sie hatte sich gewaltig aufgebretzelt: Sie trug einen schwarzen, durchsichtigen Bodystocking, der ihre Muschi völlig frei ließ und ihren Apfelbäckchen-Po besonders betonte. Ihre nackten Füße steckten in spitz zulaufenden High Heels. „Los, Bräutigam, begrüße die Bürgermeisterin und die zweite Trauzeugin.“ Sofort küsste Alex demütig und hingebungsvoll die Füße der beiden Frauen. Dann dirigierte Juanita ihn an seinen Platz, wo sie ihn anwies, auf Knien, aber mit gestrecktem Rücken, auf seine Braut zu warten. Juanita drückte auf eine Taste ihres Tischtelefons.

Als die Klänge des Hochzeitsmarsches ertönten, öffnete sich die zweiflüglige Tür zu Juanitas Büro und die Braut betrat, majestätisch ausschreitend, den Raum. Als Alex sie sah, konnte er seine Tränen nicht unterdrücken. Sie sah himmlisch aus: Am Oberkörper trug sie eine weiße, durchsichtige Corsage, deren BH nur bis kurz unter die Nippel reichte. An der Corsage waren weiße, gemusterte Strümpfe mit Strapshaltern befestigt. Annas göttliche, wohlgeformte Füße steckten in ebenfalls weißen hochhackigen Sandaletten, die die Schönheit ihrer Füße voll betonten. Einen Slip trug sie wie immer nicht. Ihre Muschi war frisch gewaxt. Nicht einmal der Hauch eines Haares war an Arsch oder Möse zu sehen. Anna stellte sich lächelnd neben den knienden und fast schon sabbernden Alex, der außer seiner Nacktheit und Ergebenheit nichts zu bieten hatte. Aber schließlich war er auch nur ein Hund.

Nachdem die beiden Trauzeugen sich hinter dem Brautpaar aufgestellt hatten, richtete Juanita das Wort an es: „Wir sind heute zusammen gekommen, um die uns allen persönlich bekannte Anna und ihren Hund Alex miteinander zu vermählen. Daher frage ich: Wollen Sie, Alexander, mit Ihrer hier anwesenden Herrin und Gebieterin, Anna, die Ehe eingehen, ihr treu ergeben sein, dienen und alle ihre Entscheidungen klaglos und mit Freude hinnehmen? Wollen Sie sie verehren und anbeten und ihr Hund sein? - dann antworten Sie bitte mit Ja!” „Ja!“ Alex konnte immer noch fassen, dass das Ganze real war.

„Nun meine Frage auch an Sie, Anna - wollen auch Sie mit Ihrem Hund Alexander die Ehe eingehen? Ihn führen, wenn nötig bestrafen, über ihn vollkommen bestimmen und ihn sich total unterwerfen? - dann antworten Sie bitte ebenfalls mit Ja”. „Ja, das will ich!“ Anna strahlte über das ganze Gesicht. Juanitas Wortwahl hatte ihr sehr gut gefallen. Da pfiff sie doch auf eine „normale“ Hochzeit, wo man sich nur die Treue versprach. Dieser Text traf es viel besser.

„Tauschen Sie bitte jetzt die Ringe.“ Helene reichte Alex einen goldenen Trauring, den Alex auf Knien Anna an den Ringfinger steckte. Isabella übergab stattdessen Anna einen schmalen goldenen Halsreif, den diese Alex um den Hals als Zeichen ihres Besitzes legte.

„Sie dürfen der Braut nun Füße und Arschloch küssen!“ Sofort beugte Alex sein Haupt und küsste seiner Frau ergeben die Füße. Dann drehte Anna sich um, zog ihre Arschbacken auseinander und drückte den Schließmuskel leicht nach außen, was, als Alex seinen Mund zu ihrer Rosette führte, wie ein richtiger, gegenseitiger Kuss aussah, wenn auch an ungewöhnlicher Stelle. Isabella, Helene und Juanita begannen zu klatschen und umarmten die Braut, während sie Alex nur den Kopf tätschelten.

„Und jetzt wird gefeiert! Juanita, Sie sind natürlich herzlich eingeladen. Ich habe einen Tisch reserviert!“ „Danke, ich komme gerne mit!“ Die kleine Hochzeitsgesellschaft begab sich vor das Rathaus, wo schon die Hundekutsche wartete. Isabella hatte sie üppig dekoriert und ein Bündel leere Dosen hinten befestigt. Auch das „Just married“-Schild fehlte nicht. Anna umarmte Isabella. „Toll! Vielen Dank! Was für eine schöne Idee!“ Sie schirrte ihren Ehehund auch sogleich an, nahm Platz und versetzte ihm seinen ersten kräftigen Ehehieb, um ihn in Trab zu setzen.

Das Restaurant, das Isabella und Helene ausgesucht hatten, war dasselbe, in dem sie am ersten Abend gespeist hatten. Am Festtisch saßen bereits John und Pedro und applaudierten, als Anna mit ihrem Mann an der Leine und zu ihren Füßen, den Raum betrat. Alle setzten sich und die vier Damen bestellten als Vorspeise alle unter Gelächter der Herren einen Salat mit Hausdressing. Es war ein schönes und lustiges Zusammensein, das Alex als Bräutigam allerdings unter dem Tisch zu Annas Füßen verbrachte. Aber konnte er sich wirklich mehr wünschen?

Als es schon recht spät war, sagte Helene: „So, jetzt wird es Zeit für die Hochzeitsnacht. Da wartet noch eine Überraschung zuhause auf dich. Isabella und ich haben uns da was einfallen lassen. Deswegen wünschen wir einfach mal viel Spaß und genieße die Nacht.“ Was das wohl für eine Überraschung war? Anna war gespannt wie ein Flitzebogen und beeilte sich unter dem Gegrinse ihrer beiden Freundinnen, Alex hinter sich herziehend, aus dem Lokal zu kommen. Schnell spannte sie ihn vor die Kutsche und trieb ihn unerbittlich voran. Sie platzte vor Neugier.

 

Bewertung gesamt: 
No votes yet
Mit einem Klick den Gesamteindruck dieser Geschichte beurteilen.

Hier kannst du einzelne Gesichtspunkte der Story bewerten.
Bewerte die Handlung, die Idee der Geschichte.
Wie findest du den Schreibstil
Beurteile die Rechtschreibung und die Form
Wird das Thema BDSM gut beschrieben und wie erotisch findest du die Geschichte