Jahre in Chalkiev [Kapitel 4]

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Kapitel 4: Rebellion und Strafe

Als Bernd mit seiner Erzählung geendet hatte war mir klar: Das musste die Wahrheit sein. Anders hätte man sich die Ereignisse der letzten Zeit ja gar nicht erklären können. Ich fand es interessant, faszinierend, erregend, aber ich wollte kein Kind. Ich musste das nun deutlich machen „Bernd, das ist ja unglaublich. Ich werde gerne und gehorsam Deine Sklavin sein. Nur: Ich will kein Kind. Ich bin 24 Jahre alt, ich wollte erst ab 30 Kinder.“

Bernd schaute mich nachdenklich an. „Salo, Du verkennst die Situation. Wir haben gestern geheiratet. Du bist nach den hiesigen Regeln mein Eigentum, solange Du lebst. Du hast Dich freiwillig entschlossen, mitzukommen und mich zu heiraten. Du hast gestern geradezu gebettelt, dass ich Dich heirate und Dir meinen Schwanz reinschiebe. Du bist eine erwachsene Frau und Du kannst Deine Entscheidungen nicht jeden Tag wieder umkehren. Wie gesagt, Verhütungsmittel gibt es hier gar nicht und aufs Ficken will ich nicht verzichten. Deswegen ist es nur normal, dass Du schwanger wirst. Da gibt es gar nichts zu wollen.“ - „Du könntest mir die Pille von zuhause mitbringen, Du fliegst ja manchmal geschäftlich nach Deutschland." - „Nein, will ich nicht. Man würde mir Fragen stellen, wenn meine Frau nicht schwanger wird“.

Ich denke, es war vor allem das überhebliche, siegessichere Grinsen auf seinem Gesicht, das mich plötzlich in Wut versetzte. „Dann gehe ich jetzt sofort! Zelia, gib mir den Koffer!“. Zelia sah nur Bernd an, der sich nicht rührte. Also ging ich zum Schrank, holte meinen Koffer raus und packte meine wenigen Sachen ein. Als ich zur Tür marschieren wollte, sagte Bernd ruhig: Zelia, halt sie auf.“ Sofort stellte sich Zelia zwischen mich und die Tür und stiess mich grob zurück, als ich vorbei wollte. Bernd zog mich von hinten an der Schulter und wollte mir den Koffer abnehmen. Da rastete ich aus. Ich drehte mich um, schrie, und schlug Bernd mit den Fäusten ins Gesicht und auf die Brust. Er und Zelia überwältigten mich aber gemeinsam in kürzester Zeit. Bernd versetzte mir zwei schallende Ohrfeigen und griff mir blitzschnell mit der anderen Hand unter dem Rock an die Möse, während Zelia von hinten meine Arme festhielt. Sein Mittelfinger glitt in mich und er griff mit aller Kraft zu, hob mich an und zog mich zu sich, so dass ich laut aufjaulte. Dann brachte Zelia Hand- und Fusschellen und ich wurde mit gespreizten Armen und Beinen an Decke und Boden befestigt und hochgezogen. Bernd befahl Zelia, das Paddel und die Strafkiste zu holen. Dann stellte er sich vor mir auf, gab mir noch einmal eine Ohrfeige und zischte: „Ich werde Dir noch eine Chance geben und Dir deutlich machen, was Du bist: Meine Sklavin. Mein Fickzeug. Mein Eigentum.“ Nach diesen Worten liess er sich von Zelia das Paddel geben. Damit gab er mir quer über jede Brust einen heftigen Schlag, so dass ich laut aufschrie. „Kneble sie, Zelia, wir wollen ja nicht die anderen Gäste stören“. Zelia nahm eine Knebelkugel aus der Kiste. Als ich den Mund nicht gleich öffnete, gab mir Bernd nochmal einen Schlag, diesmal von unten auf die Vulva, so dass ich wieder aufschrie. In diesem Moment drückte Zelia mir die Kugel in den Mund und befestigte sie mit einem Gurt hinter meinem Kopf. Ich konnte jetzt nur noch durch die Nase atmen und als Bernd mir wieder einen Schlag auf jede Brust versetzte, wurde aus meinem Schrei nur noch ein dumpfes Stöhnen. Danach nahm er zwei Klammern aus der Kiste und klemmte mit eine an jede Brustwarze. Die Tränen schossen mir unkontrolliert in die Augen und ich konnte nur noch schwer durch die Nase atmen. Dann hängte er an jede der Klammern noch ein Gewicht, was den Schmerz weiter verstärkte. Als nächstes schob er mir einen Dildo in die Möse, den er mit einem Hüftgurt und zwischen den Beinen durchgehenden Riemen befestigte. Ein Kabel ging vom Dildo zu einem Transformator und Zelia steckte den Anschluss des Transformators in die Steckdose. Bernd drehte die Skala auf eine mittlere Position und drückte einen Knopf. Ein heftiger Krampf schoss in meinen ganzen Unterleib. Ich hätte mich gekrümmt, wenn ich nicht straff aufgespannt gewesen wäre. Schliesslich liess er sich die Gerte geben und versetzte mir 10 heftige Schläge auf den Hintern, und einen auf jede Titte. Dann legte er die Gerte weg und gab mir noch zwei Ohrfeigen und je eine Tittenfeige rechts und links. Danach liess er mich hängen, befahl Zelia mit einer Geste in die vornübergebeugte Bend-Stellung und fickte sie vor meinen Augen im Stehen. Als er fertig war, drehte sich Zelia sofort um, ging auf die Knie und leckte ihn sauber.

„Du kennst mich, Salo. Ich bin dominant und ich erwarte Gehorsam. Ich bin nicht unnötig grausam, aber wenn nötig, kann ich durchaus hart strafen. Und wie Du gesehen hast, bereitet es mir doch auch eine gewisse sexuelle Lust, hart zu Strafen.“ Damit drückte er nochmal auf den Knopf am Elektroschock-Dildo und mein Unterleib wurde erneut zum Zentrum eines schmerzhaften Krampfs. „Und ich habe absolut das Recht, mir diese Lust auch zu gönnen. Merk Dir das lieber. Zelia, mach sie jetzt los und leg sie aufs Bett. Lass den Knebel aber drin."

Zelia tat, was er befohlen hatte. Ich lag auf dem Rücken, mit gespreizten Beinen. „Leck sie“, befahl er Zelia. Und Zelia, die eben noch Folterknecht gewesen war, begann mich mit ihrer Zunge nach Strich und Faden zu verwöhnen. Bernd streichelte mich, liebkoste zart meine misshandelten Brüste, nahm mir schliesslich den Knebel aus dem Mund und küsste mich sanft. Nach einiger Zeit, gelang es mir, meine Verkrampfungen zu lösen und mich treiben zu lassen. Schmerz und Lust liegen nah beieinander in Chalkiev, dachte ich noch, bevor ein Orgasmus mich durchzuckte. Dann durfte ich mit Zelia unter die Dusche und anschliessend salbte sie sanft meine Striemen und Blutergüsse ein.

Soviel zu meiner Rebellion. Es war mir klar, dass ich nicht weg konnte. Selbst wenn ich Bernd davonlief, würde ich Chalkiev nicht ohne seine Hilfe verlassen können. Dass auch keine Spur von weiblicher Solidarität zu erwarten war, hatte ich am Verhalten von Zelia gesehen. Die Hotelnutte war mir sympathisch und sie war auch immer freundlich zu mir, aber im Zweifelsfall war klar, dass ihre Loyalität dem Herrn und nicht der Sklavin galt. Ich musste mich schicken. Und Bernd hatte Recht: Ich hatte mich frei entschieden, ihm hierher zu folgen und ihn zu heiraten. Aber der Gedanke an ein Kind trieb mir immer noch die Tränen in die Augen. So schlief ich ein. Nicht mehr im Hotelbett wie früher, sondern nach Sklavinnenart auf dem Bettvorleger daneben. Irgendwann gegen Morgen zog mich Bernd an den Haaren hoch und liess mich seine Morgenlatte blasen. Bevor er kam liess er mich dann aber noch auf alle Viere gehen und fickte mich von hinten in die Möse. Ach ja, ich sollte ja schwanger werden. Als er fertig war, zog er seinen Schwanz sofort raus und drehte sich auf den Rücken. Als ich mich neben ihn legte, gab er mir einen heftigen Klaps auf den Kopf, brummte unwirsch etwas und mir fiel wieder ein, was eine Frau nach dem Fick zu tun hat: Ich kroch nach unten und leckte seinen Penis artig sauber, Danach durfte ich immerhin noch im Bett liegen bleiben, meinen Kopf an seine Schulter lehnen und noch ein wenig schlafen.

 

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Kommentare

Bild des Benutzers dominus00

Und wieder durfte ich eine geile Fortsetzung lesen!

Ich wünschte mir nur, die einzelnen Teile wären etwas länger, damit auch einmal so etwas wie ein Lesefluss aufkommen könnte. Aber das ist Kritik auf hohem Niveau, zumal ich ein paar Leser kenne, die lieber jeden Tag mit ein paar Zeilen beglückt werden wollen, als einmal im Monat mit einem kompletten Kapitel über sechzig Seiten. Dennoch halte ich es, gerade bei romanähnlichen Werken wie dieser Geschichte, für die bessere Alternative, wie gesagt, eben wegen des Leseflusses. Vom Schreibstil her, ist das auf jeden Fall eine richtig tolle Geschichte!

Weiter oben, dritter Absatz, sechste Zeile, meine ich einen Fehler entdeckt zu haben: Es sollte dort doch bestimmt "innerhalb" statt "innert" heißen? wink Ändere das doch bitte. Für die meisten Deutschen ist nämlich jenes schweizerische Wort der selben Bedeutung leicht unverständlich...

Nichtsdestoweniger verdient auch dieser Teil volle Punktzahl, vor allem im Hinblick auf das Gesamtwerk! Ich weiß wirklich nicht, wie manche Leser da zu nur drei Sternen kommen, vor allem, weil ja jede Erklärung dieser doch relativ niedrigen Bewertung fehlt...

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Bild des Benutzers GreatKarin

... da viel zu kurz. Nach einem guten Anfang werden die Teile leider immer kürzer und weniger interessant. Von mir deshalb keinerlei Punkte.

Zu meinem Vorkommentator: Wenn die Schreiberin aus Österreicht stammt, dann heißt es tatsächlich "innert" anstatt "innerhalb". Das sollte kein Anlass zur Kritik sein.

Karin

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Bild des Benutzers mmmgeschichten

Weil zu kurz.

Ich habe mich bislang bei deinen Geschichten nicht grossartig kommentarisch betätigt, weil sie so gut waren, dass konstruktive Kritik meinerseits nicht nötig erschien.

 

Ich kann verstehen, dass du wegen der vielen guten Bewertungen gerne die Teile Schlag auf Schlag einstellen möchtest. Deine Leser möchten die Teile rasch nacheinander lesen - wenn du jetzt nicht lieferst flaut das Interesse an deiner Serie vielleicht ab.

Ich glaube, dass du dieses Risiko eingehen musst. Wenn du die Frequenz senkst verlieren einige Leser vielleicht das Interesse an der Serie. Das wäre Schade, denn es wirklich sehr gut, was du schreibst. Wenn du aber jetzt um die Frequenz hochzuhalten Miniteile veröffentlichst wirst du das Interesse deiner Leser ganz sicher verlieren.

Ich kann dir nur raten dir für die nächsten Teile Zeit zu nehmen und so lange mit der Veröffentlichung zu warten bis du wieder etwas mehr 'zusammen hast'

Ich kann nichts anderes tun, als dir zu versichern, dass ich sehr gut verstehen kann, dass man als Freizeitautor nicht jeden Tag seitenweise exzellenten Text veröffentlichen kann und dir zu versprechen, dass ich auf jeden Fall auf deinen nächsten Teil zu warten bereit bin, wenn er denn wieder etwas länger ausfällt.

 

Grüsse und Respekt

 

M.M.M.

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Bild des Benutzers Salomé - † 2016

Vielen Dank für die Kritiken, vor allem auch derjenigen, die nun ihre negativeren Wertungen erklärt haben.

Also: Eigentlich existiert das ganze Buch schon seit einigen Monaten. Ich wusste nur nicht so recht, ob und wo ich es publizieren sollte. Ich habe hier erst einige Zeit mitgelesen und hatte den Eindruck, dass eher kürzere Geschichten bzw. Teilgeschichten üblich und geschätzt sind. Daher habe ich es kapitelweise veröffentlicht. Ich kann ja nun mal ein etwas längeres Stück einstellen und sehen, wie die Reaktionen darauf sind. Also falls der Site-Admin nichts dagegen hat, bei dem ich mich hiermit auch mal ganz herzlich dafür bedanken möchte, dass er diese Site betreibt, was sicher nicht immer nur ein Honigschlecken ist.

Zur Sprache: Meine Mutter ist Schweizerin, mein Vater Holländer. Kindergarten und Grundschule machte ich in Basel, den Rest der Schule in Amsterdam. Vielleicht erklärt das das eine oder andere Holpern in den Texten. (Und auch nochmal das sz: Man lernte es zumindest damals in Schweizer Grundschulen schlicht nicht).

Zu den Fortsetzungen: Ich hab mir gedacht, solange die Wertungen im Schnitt gut sind, publiziere ich weitere Teile. Wenn die Wertungen dauerhaft abfallen, nehme ich das als Zeichen, dass das Publikum ermattet ist oder dass ich den Geschmack nicht mehr treffe, und höre auf.

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Bild des Benutzers Megs ·Administrator·

Veröffentliche ruhig längere Texte. Technisch ist das kein Problem.

LG Megs

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Ich bin der mit dem Schlüssel für die Bibliothek. Bücherei-Ausweise gibt's nur bei mir. ;)

Bild des Benutzers madiosi

liegt nicht immer die Würze.

Kurz, zerhackt, aufgeteilt, Fortsetzungsgeschichte, das ist für mich uninteressant.

Weil, es gibt einfach zu viel davon hier. Wenn man drei verschiedene Fortsetzungsgeschichten simultan liest, dann kommt man irgendwann durcheinander. An die eine (Vor-)Geschichte kann man sich gut erinnern, an eine andere wieder weniger. Irgendwie ist man draußen, wenn man eine andere zwischendurch gelesen hat.

Also, wenn die Geschichte schon fertig ist, dann bitte als nächstes einen schönen großen Brocken.

Ich finde es auch gut, die Geschichten fertig zu haben, bevor man sie hier veröffentlicht. Da ist sichergestellt, dass die Pausen zwischen den (verfluchten Teilen) nicht so lang sind.

Weitermachen!

Madiosi

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Bild des Benutzers Senara

Mag ja sein, dass dieser Teil hier ein wenig kurz geraten ist. Ok.

Dennoch ärgere ich mich über Deinen Kommentar hier.

Du scheinst zu vergessen, dass wir alle hier (oder zumindest 99,8 % von uns) reine Laien-/Freizeitschreiberlinge sind. Und dass es ohne uns Autoren, die sich nach Feierabend oder nachts an den Computer setzen und versuchen, etwas Vernünftiges zustande zu bringen, keine Seite mit haufenweise kostenlosem Lesestoff geben würde.

Wer meinst Du zu sein, dass Du hier Forderungen stellst?

Wenn ich Autoren, die offensichtlich Interesse daran haben, eine gewisse Leistung zu bringen und sich zu verbessern, konstruktive Kritik angedeihen lasse; oder wenn ich jemandem mit guten Ideen aber einer Rechtschreibschwäche eine Software mit Korrektur-Subroutine ans Herz lege, dann ist das ein Mega-Unterschied dazu, Kreativität unter Zeitdruck einzufordern!

Einen Roman zu verfassen (und den in Teilen hier kostenlos zum Lesen zur Verfügung zu stellen!) erfordert einiges mehr, als mal fünf Minuten Muse und ein bisschen Geilheit, die es auf's Papier zu bringen gilt! Da steckt Arbeit dahinter! Herzblut. Und manchmal auch ein bisschen Verzweiflung... Es mag Autoren geben, die es schaffen, soetwas ganz allein und ohne jegliche Hilfe zu Papier zu bringen. Aber das ist meines Wissens eher die Ausnahme. Die meisten von uns brauchen feedback. Sei es online von Fremden oder live von jemandem, der einem nahe steht. Oder von einem Lektor. Egal.

Was ich damit sagen will: Ein Buch wächst. Es führt ein Eigenleben. Wie M.M.M. so schön sagt: Die Figuren entwickeln sich. Man hat nicht eine Idee und schreibt die mal eben so runter. Und erst recht nicht, weil jemand in einem Forum rummosert, weil er warten muss! Mein Gott, auf die Bücher einer meiner Lieblingsautoren muss ich schon seit Jahren immer wieder ewig warten. Meist mehr als ein Jahr. So ist das eben. Wenn Du Qualität willst, dann brauchst Du Geduld. Wenn Du fürchtest, die Handlung zu vergessen, dann lies eben die vorangegangenen Teile noch mal. Und wenn Du nur eine Wichsvorlage brauchst - dann gibt es genug andere Möglichkeiten...

Mag sein, dass man ein paar Leser verliert, wenn der nächste Teil ein bisschen länger auf sich warten lässt - dafür wissen die, die geduldig gewartet haben, das Geschriebene dann umso mehr zu schätzen.

 

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Bild des Benutzers dominus00

Es ist wirklich nicht gut, Druck zu machen. Das hemmt mehr, als dass es antreibt!

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Bild des Benutzers madiosi

Oh weh! Was habe ich denn da ausgelöst? Ich habe mir doch nur herausgenommen, meine unmaßgebliche Meinung zu posten. Dafür ist die Kommentarfunktion doch da.
Allerdings drängt sich die Erkenntnis auf, dass Du da einiges mißverstanden und, ganz persönliche Meinung von mir, etwas mimosial reagiert hast. Es war auf keinen Fall beabsichtigt, Dich zu ärgern, anzutreiben oder dergleichen.

Ich übersetzte mal partiell: Mann<>Frau    

M: Also, wenn die Geschichte schon fertig ist, dann bitte als nächstes einen schönen großen Brocken.
F: Es würde mir sehr gefallen, wenn der nächste Teil etwas länger ausfällt. Das Zauberwort "bitte", steht doch auch in dem Satz.

M: Ich finde es auch gut, die Geschichten fertig zu haben, bevor man sie hier veröffentlicht. Da ist sichergestellt, dass die Pausen zwischen den (verfluchten Teilen) nicht so lang sind.
F: Tja, das finde ich halt gut. Ich war der Meinung, das Werk ist schon fix und fertig. Ich fände es auch schön, wenn die Autoren, so denn ihre Geschichte hier fertig ist, am Schluss ein vollständiges Werk veröffentlichen. Also alle Teile zusammen gefasst.

M: Weitermachen!
F: Bitte weiterschreiben, denn Deine Produkte sind lesenswert.

"Du scheinst zu vergessen, dass wir alle hier (oder zumindest 99,8 % von uns) reine Laien-/Freizeitschreiberlinge sind. Und dass es ohne uns Autoren, die sich nach Feierabend oder nachts an den Computer setzen und versuchen, etwas Vernünftiges zustande zu bringen, keine Seite mit haufenweise kostenlosem Lesestoff geben würde."
-Keineswegs! Ich weiß das schon zu schätzen.

"Wer meinst Du zu sein, dass Du hier Forderungen stellst?"
-Nun ja, ich bin ein angemeldeter User und habe keine Forderung gestellt, sondern lediglich mal meine Meinung kund getan. Mehr nicht.

"Wenn ich Autoren, die offensichtlich Interesse daran haben, eine gewisse Leistung zu bringen und sich zu verbessern, konstruktive Kritik angedeihen lasse; oder wenn ich jemandem mit guten Ideen aber einer Rechtschreibschwäche eine Software mit Korrektur-Subroutine ans Herz lege, dann ist das ein Mega-Unterschied dazu, Kreativität unter Zeitdruck einzufordern!"
-Nochmal. Ich habe nichts eingefordert. Wenn das so rüber kam, bedaure ich es.

"Einen Roman zu verfassen (und den in Teilen hier kostenlos zum Lesen zur Verfügung zu stellen!) erfordert einiges mehr, als mal fünf Minuten Muse und ein bisschen Geilheit, die es auf's Papier zu bringen gilt! Da steckt Arbeit dahinter! Herzblut. Und manchmal auch ein bisschen Verzweiflung... Es mag Autoren geben, die es schaffen, soetwas ganz allein und ohne jegliche Hilfe zu Papier zu bringen. Aber das ist meines Wissens eher die Ausnahme. Die meisten von uns brauchen feedback. Sei es online von Fremden oder live von jemandem, der einem nahe steht. Oder von einem Lektor. Egal."
-Ich weiß das doch und  wollte ja nur, ein bisserl Feedback geben.

"Was ich damit sagen will: Ein Buch wächst. Es führt ein Eigenleben. Wie M.M.M. so schön sagt: Die Figuren entwickeln sich. Man hat nicht eine Idee und schreibt die mal eben so runter. Und erst recht nicht, weil jemand in einem Forum rummosert, weil er warten muss! Mein Gott, auf die Bücher einer meiner Lieblingsautoren muss ich schon seit Jahren immer wieder ewig warten. Meist mehr als ein Jahr. So ist das eben. Wenn Du Qualität willst, dann brauchst Du Geduld. Wenn Du fürchtest, die Handlung zu vergessen, dann lies eben die vorangegangenen Teile noch mal."
-Bis dahin stimme ich vollinhaltlich mit Dir überein. Aber... das:
"Und wenn Du nur eine Wichsvorlage brauchst - dann gibt es genug andere Möglichkeiten..."
-geht ja nun doch echt unter die Gürtellinie. Gibt es wirklich jemanden, der dabei liest?

;-)

"Mag sein, dass man ein paar Leser verliert, wenn der nächste Teil ein bisschen länger auf sich warten lässt - dafür wissen die, die geduldig gewartet haben, das Geschriebene dann umso mehr zu schätzen."
-Die Intervalle sind ja dankenswerterweise nicht so lang bei Dir.

So und jetzt, um mit Otto zu sprechen:
"Kleinhirn an Großhirn, Kleinhirn an Großhirn,
Jungs (und Mädels) nu lasst doch mal die Aufregung,
ihr zieht doch sowieso den kürzeren."
"Großhirn an Kleinhirn, vielen Dank für den Tipp,
Großhirn an alle, Ärger langsam eindämmen,
Adrenalinzufuhr stoppen und Blutdruck langsam senken,
Achtung, fertig machen zum Händeschütteln und Schulterklopfen,
Großhirn an Zunge, 2 Bier bestellen,
eins für Senara und eins für die Leber! Prost!"

Madiosi

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Bild des Benutzers Senara

Iiiiihhhh... Bier! Aber ich weiß den guten Willen zu schätzen...

Mach aus dem "mimosig" ein "allergisch" oder "gefrustet" und ich nehme den ganz dezenten Hinweis auf eine Überreaktion gern an, ok? Ich möchte um Gottes Willen niemanden davon abhalten, ehrliche Kommentare zu schreiben!!!!!!!!!!!! Das liegt mir wirklich fern!

Ich bin ledigich der Meinung, dass Dein Kommentar zum Teil schlicht aus Unkenntnis bzw. mangelnder Erfahrung geboren ist. Die Reaktionen der Leser helfen oft unheimlich bei der Entwicklung einer Story - daher ist das kapitelweise Veröffentlichen ein absolut nachvollziehbarer Schritt. Da ich selbst schon mehr als einmal die Ehre hatte, ein Manuskript gegenlesen zu dürfen, weiß ich, dass auch Profis sich immer wieder feedback holen. (Nur eben nicht so öffentlich.) Und ich kann Dir versichern, dass auch meine Story nicht das wäre, was sie ist, ohne die Anregungen und Fragen von Lesern.

Noch ein Wort zum Thema Druck: Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich mich irren sollte. Lieber Madiosi, auf mich macht es den Eindruck, als ob Du noch nie vor dem Problem gestanden hättest, ein Werk mit einem Umfang im dreistelligen Seitenzahlenbereich verfassen zu müssen (oder zu wollen). Denn wenn dem so wäre, dann würdest Du die "Angst vor dem weißen Blatt" höchstwahrscheinlich kennen und verstehen, warum ich auf den Druck, der in Deinem Kommentar mitschwang, so allergisch reagiert habe.

Also, nichts für ungut...

Senara

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Bild des Benutzers madiosi

...und bestell dann mal virtuell einen Cocktail.

Ansonsten, lass ich einfach mal alles so stehen.

Ach so:

Gedanken weisheitsvoll,

wenn ich sie jemals hab,

die brechen mir doch glatt,

beim Bleistiftspitzen (Computer hochfahren) ab.

Carl Spitzweg

LG

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Bild des Benutzers Senara

:-)

*zufriedenschlürf*.... Danke.

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Bild des Benutzers mmmgeschichten

Wer hier einen kompletten kompletten Roman einstellt hat aus Sicht eine maximale Leserschaft zu erreichen, keine Chance.

Ich habe das Gefühl das allenfalls die 30 aktuellsten Geschichten viele Leser finden. Wenn eine Geschichte auf's zweite Tableau zurückfällt ist es jedenfalls ziemlich aus. Ausserdem lesen die Allerwenigsten einen Roman von Anfang bis Ende komplett in einem Zug. Das mache ich ja auch nicht mit Romanen in Buchform. D.h. Die Chance, dass Leser niemals das Ende sehen und ihre Sternchen dalassen ist ziemlich gering. Das ist Verständlich.

Bei einer Fortsetzungsgeschichte kannst du immer wieder mit deiner Geschichte auf das obere Tableau kommen. Vielleicht stellst du gerade an jenem Tag ein, wenn viele Leute da sind, die den Beginn deiner Geschichte noch gar nicht gelesen hast und findest ganz neue Leser für deine Serie... Die Leute können den Teil zu Ende lesen (ich schätze die ideale Länge auf 7-9 Din-A-4-Seiten - kann mich aber irren) das heisst du bekommst wenigstens ein paar Bewertungen und Kommentare ab.

Und zu guter letzt finde ich es auch noch einfacher eine Fortsetzungsgeschichte zu schreiben, als einen Komplettroman.

Man kann das Ende des nächsten Kapitels anvisieren und sich ganz konkret darauf zu arbeiten. Dieses Ziel ist 7 und nicht 200 Seiten weit weg.

 

Lange Rede - kurzer Sinn.

So lange unserem Admin kein Mittel einfällt die paar langen Romane, die es hier gibt ins rechte Licht zu rücken und als die Perlen (die bei weitem die meiste Arbeit und Mühe kosten) zu präsentieren, die sie sind, müssen wir alle mit der Fortsetzungsgeschichtenflut leben,

Ich plane aber auf jeden Fall  - abgeschlossene Fortsetzungsgeschichten neu zu editieren (etwaige kontinuitätsprobleme wegzubürsten) vielleicht die eine oder andere Passage auszulassen, einzusetzen oder zu editieren und dann als Komplettroman neu zu veröffentlichen.

 

M.M.M.

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Bild des Benutzers ominöse_möse

Ich liebe deine Geschichte.

Sie ist durchdacht, bietet Hintergrundinformationen (die mich nicht langweilen) und ist hochgradig erotisch,
Dieser Teil ist zwar tatsächlich etwas kurz geraten, aber nun, da ich weiß, dass die Geschichte schon fertig ist, ist ja auch sichergestellt, dass die weiteren Teile recht zügig folgen (so hoffe ich doch). Und so kann ich mich fast täglich auf ein genussvolles Lesevergnügen freuen :).

Danke, Salome

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Bild des Benutzers Salomé - † 2016

...Teil 5 Deiner "Ersten Vermietung einer Sklavenhure..."?
Oder bin ich nur zu blöd zum richtig suchen?

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Bild des Benutzers Raale

Ich kann diesen Bernd nicht leiden. Der ist mir zu oberflächlich. Kein guter Charakter, brrrr.

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Bild des Benutzers Salomé - † 2016

...leider merkt man das manchmal erst zu spät. Obwohl, ich tat ihm in dieser Geschichte wohl ein wenig Unrecht. Ein wenig.

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