Ihr Ponyboy

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Die "wahre" Nachtgeschichte von Tony 2360 als Replik auf die kürzlich erschienene "Nachtschicht" von Belice Bemont beantworte ich mit einer Pony-Sequenz von mir.

 

 

Ihr Ponyboy

Da stand er.

Sie ging langsam auf ihn zu. Er stand in der Mitte des großen Platzes, umgeben vom Haupthaus, den Ställen und der Koppel.

Es sah gut aus, so wie er da stand. Diese Normalität einer Transformation faszinierte sie immer wieder. Groß gewachsen und mächtig sah er aus. Naja, die Größe war auch diesen Hufstiefeln verdankt. Schwarze Stiefel, die aussahen wie etwas zu hohe klassische High Heels, die eine gewisse Sorte von Frauen gerne trägt, und die bis über die Kniee gehen. Allerdings fehlte der Absatz. Es war kein Absatz zu sehen. Er stand irgendwie auf seinen vorderen Fußballen. Dadurch schwebte der Absatzhacken etwa 15 cm über dem Boden. Allerdings war die Plattform des Schuhs weit und die Fußsohle aus Stahl. Diese beiden Eigenheiten vermittelten dem Träger insofern auch ohne Absatz eine hinreichende Standfestigkeit.

Sie kam von der Seite auf ihn zu und freute sich über seinen Anblick. Über diesen Hufstiefeln formte sich mächtige Oberschenkel. Sie waren gut gezeichnet, die Muskeln bildeten sich toll ab.  Der gerade Oberschenkelmuskel zeichnete sich deutlich vom äußeren und inneren Oberschenkelmuskel ab. Sein Po war klein und knackig und sein Glied stand prall nach vorne ab. Sie hatte das angeordnet. Denn sie mochte diese männlichen Speere. Ihr gefiel dessen Anblick. Und so hatte er heute Morgen von seinem Pfleger eine Spritze in seinen Schwellkörper bekommen. Diese sorgte dafür, dass das Teil prall nach vorne stand. Das Mittel sollte angeblich nicht einmal gesundheitsschädlich sein. Führte vielmehr zu einer Verbesserung der Durchblutung. Wobei sie an dieser Aussage schon Zweifel hatte, denn die Wirkung dauerte 5 bis sechs Stunden an. Und wenn man die Dosis verringerte, dann gab es komischerweise gar keine Wirkung. Deswegen hatte er halt jetzt einen fünfstündigen prallen Schaft.

Ein Schmunzeln huschte über ihr Gesicht, als sein Teil näher in ihren Blick kam. Wären doch viele Männer stolz über so eine Dauererektion. Hier in der Anlage mochte man so etwas ja nicht. Fast alle männlichen Geschlechtsteile waren in Keuschheitsgürteln verpackt. Das war auch wegen der auf dem Anwesen gehaltenen Ponygirls so gewollt. Aber manche Besitzerinnen hatten auch unabhängig davon eine regelrechte Freude daran, bei ihren männlichen Ponys, das Ding klein zu halten.

Sie hatte mal mitgemacht, einem Mann die Erektion abzugewöhnen. Ein unsinniges Unterfangen. Eine Freundin von ihr hatte ihren Sklaven auf eine Bank gebunden und sich nur mit einem Slip bekleidet über sein Gesicht gekniet. Ihre Aufgabe war gewesen, jedesmal, wenn sein Glied sich regte, mit einer Gerte draufzuhauen. Ziel war es gewesen, dass der Blick des Untergebenen auf ihren Schritt reaktionsfrei blieb. Wie gesagt, ein unsinniges Unterfangen. Irgendwann stellt sich zwar ein Erfolg ein. Aber letztendlich war der nicht dauerhaft.

Jedenfalls bestand Keuschheitsgürtel Pflicht auf dem Gestüt. Es sollte ja nichts geschehen. Schließlich waren auch immer einige unverschlossene Ponygirls anwesend. Sie hatte aber für ihr Pony eine andere Lösung gefunden, die, zwar widerwillig, von den anderen akzeptiert wurde.

Jedenfalls auch menschliche Ponys sind wie ihre tierischen Artgenossen Rudeltiere und um sie auch mental fit zu halten, ist der Kontakt zu den anderen Artgenossen unersetzlich. Daher stehen sie nicht nur im Stall, sondern kommen auch regelmäßig einmal am Tag auf die Koppel, um mit den anderen Pferden zu interagieren. Naja, Unterhaltungen sind nicht gewünscht, deswegen bleiben die Trensen meistens im Maul. Schließlich sollen sie sich ja nur ausreichend bewegen und frische Luft und genügend Licht abbekommen. Auch ist es für die Besucher des Gestüts schön anzusehen, wenn sie gemeinsam tollen und sich necken. Manchmal reiben sich die Ponys aneinander. Vor allem, seit diese Hormoncreme für Ponygirls im Umlauf war. Mit der Creme wurden die Brüste der Ponygirls eingerieben, die sie dann leicht empfindlich machten. Für angenehme weibliche Gefühle sorgen. Für die Besucher war das dann ein schönes Spiel, wenn sie sich aneinander rieben. Manche hatten sich da schon sehr freundschaftlich zusammen gefunden. In diesen sexuell aufgeladenen Situationen hätte leicht ein Ponygirl besprungen werden können. Aber sexuelle Betätigung war den Besitzern vorbehalten. Daher die Keuschheitsgürtelpflicht für die männlichen Pferde. So musste die Aufsicht nur selten dazwischen gehen.

Sie betrachtete seine breite Schultern und den voluminöser Brustkorb. Seine Arme waren auf dem Rücken verschränkt. Seit knapp sechs Wochen hielt er sie nur noch auf dem Rücken. Jetzt würde es im sicherlich erst einmal sehr weh tun, wenn er die Arme wieder bewegen dürfte. Sie wußte, dass bereits ein Ausstrecken der Arme für ihn schwer wäre. Wie bei einem Gipsarm. Leute mit gebrochenen Handgelenk oder einen gebrochenen Arm müssen ja oft wochenlang eine Schiene oder Gips tragen. In dieser Zeit bildet sich die Muskulatur des unbewegten Arms zurück und die Feinmotorik sowie Koordination verschlechtern sich. Durch die Ruhigstellung kommen keine Impulse mehr aus dem Arm im Gehirn an und das motorische und sensorische Pendant im Gehirn spricht dann nicht mehr an. So dass das Gehirn die Bewegungen in dem betreffenden Körperteil nicht mehr so gut koordinieren kann. Bloß, wozu brauch ein zweibeiniges Pferd Arme. Insofern waren bei allen Ponys meistens die Arme ruhig gestellt. Für ihn und für die meisten anderen Pferdchen war daher dieser Zustand kein Zustand mehr, weil sie sich, wenn sie eine zeitlang hier waren, schon zu lange in diesem Zustand befanden.

Jetzt stand sie ihm gegenüber. Sah zu ihm hoch. Stolz trug er den Kopf aufrecht und schaute in die Ferne. Naja, wahrscheinlich eher ins Nirgendwo. An der Lederhaube, die seinen Kopf bedeckte, waren Scheuklappen dran. Sie hatten Druckknöpfe, so dass man mit den Klappen auch die Augen verschließen konnte. Seine Augen waren verschlossen. Er konnte nichts mehr sehen. Bereits seit über einer Woche war er blind, fast seit einer Woche konnte er nichts mehr sehen. Zum einen sollte er in seinem Training lernen auf die Befehle zu hören, ohne dass er etwas sah. Er sollte schließlich parieren und sich nicht damit beschäftigen, ob es sinnvoll ist, die geforderte Bewegung auszuführen. Zum anderen fand sie es spannend, wenn er sie gleich sah. Das erste was er nach knapp zwei Wochen wieder sehen würde, wäre dann sie. Dieser Gedanke gefiel ihr. Schließlich ist es ja ihr Pony. Deswegen hatte sie es angeordnet, dass er die Scheuklappen die letzte Zeit bis zu ihrem Wiedersehen verschlossen anbehalten musste.

Knapp sechs Wochen war es her, dass sie ihn sich gefangen hatte. Er hatte in einem Fetischportal inseriert und nach einigen Mailaustausch sind sie sich näher gekommen. Er war ihr eigentlich zu alt für ein Ponyspiel. Aber ihr gefiel sein Mut, den er mit der Anzeige ihr entgegen brachte und seine Beharrlichkeit. Er wollte so unbedingt bei ihr im Feuer stehen und stellte dafür keine Forderungen, sondern zeigte sich ihr, mit seinem Wunsch eine Pony-Phantasie umzusetzen, vielmehr ganz nackt und in all seiner tiefsten männlichen Verletzlichkeit. Er legte ihr dar, dass sein Leugnen dieses Wunsches nur verdecke, wie sehr das Begehren sein Sein verbraucht. Er wollte es deshalb. Unbedingt. Diese Phantasie als Langzeitrollenspiel erleben. So dass sie ihn als ihr Pony wählte. Nach einem Treffen, wo sie ihn allerdings nicht zum Zuge kommen lies, das verhinderte ein entsprechende Beigabe in seinem Getränk, war er bereit, sich mit ihr, für sie, zu einen längeren Aufenthalt in einem Ponygestüt in der bayrischen Pampa zu verpflichten. Nicht dass er ihr für eine sexuelle Interaktion nicht gefallen hätte. Das hätte er schon, sehr sogar. Aber welche Frau schläft schon mit einem Pony.

Er hatte für den Aufenthalt bei seinem Arbeitgeber ein Sabatical eingereicht und infolge der Wirtschaftslage wurde ihm das Sabbatjahr unproblematisch bewilligt. Bei seiner Ankunft am angegebenen Zielort ließ sie ihn absprachegemäß erst mal beringen, ein Prinz Albert an der Spitze seines Gliedes, ein Bauchnabelpiercing und ein Ring an jeder Brustwarze. Der Nasenring war nicht abgesprochen gewesen. Aber sie fand das sinnvoll und hatte es durchgesetzt. Er war für die anderen Piercing bereits fixiert worden. Manche Männer sind bei solch ungewohnten Aktionen doch etwas zu wehleidig. Daher war es nötig gewesen, ihn zu fixieren. Er hatte es auch freiwillig mit sich geschehen lassen. Jedenfalls war seine Gegenwehrmöglichkeit bei dem Nasenring etwas eingeschränkt. Aber sein Mitspracherecht beschränkte sich eh einzig auf die Aushandlung des Rahmens, innerhalb dessen sich die Geschichte entfalten sollte, und war damit eigentlich bereits schon längst zu diesem Zeitpunkt beendet. Seitdem schmückten ihn diese Ringe. Nach der Prozedur hatte sie ihn mit einem Schlafmittel schlafen gelegt. Der Heilungsprozess verlange Ruhe, war ihr Argument. Er solle sich erholen. Er wußte nicht, dass er sich inzwischen an einem abgelegenen Ort in Bulgarien befand. Auf einem alten Anwesen, das sein Besitzer zur Geschäftsförderung als Ponygestüt ausgebaut und hergerichtet hat.

Es war nicht nur seinen Stiefeln geschuldet, dass sie viel kleiner war wie er. Sie reichte ihm auch sonst gerade mal bis zur Brust. Er spürte ihre Anwesenheit. Traute sich aber nicht, sich zu bewegen. Zufrieden bemerkte sie diesen Erziehungserfolg. Nur ein leichter Schauer, eine leichte Gänsehaut, zeigte ihr, dass er wußte, dass jemand da war, dass heute alles anders war.

Mit der Handkante ihrer lederbehandschuhten Hand fuhr sie spielerisch an der Unterseite seines Gliedes entlang. In etwa so, wie wenn man jemand am Kinn krault. Vergnügt betrachtete sie das wippende Teil und hängte eines der mitgebrachten Glöckchen an den Prinz-Albert. Sie hatte sich extra für diesen Zweck Glöckchen besorgt. Keine schweren, sondern eher klangvolle Glöckchen. Wie viele andere hier auf dem Gestüt, so liebte auch sie deren Klang bei den Bewegungen der Pferdchen. Das hatte einen eigenen Reiz. Es klingelte hell, als sie von der Unterseite leicht sein Glied anhob und es wieder fallen lies. Ein erheiterndes Schmunzeln lag dabei auf ihrem Gesicht.

Sie stellte sich neben ihn und griff zu den Zügeln, die von seiner Trense herunterhing. Ein kurzer Zug und er ging in die Knie, ein Bein nach vorne gebeugt, eines kniete auf den Boden. Ein zweiter Zug und er kniete mit beiden Beinen auf dem Boden. Die in seinen Stiefeln eingearbeiteten Kniepolster würden ihm ein langes Ausharren in dieser Stellung ermöglichen. Er hielt auch schön still. Das war mit ihm geübt worden. Er konnte inzwischen wie diese Straßenkünstler, die als lebende Statuen Passanten anlockten, mehrere Stunden bewegungslos verharren. Sie stellte sich wieder vor ihn und strich über seine Brustwarzen, die sich dabei leicht aufrichteten. Sie hängte bei jedem Ring ein Glöckchen ein. Er bewegte sich nicht. Ließ es reaktionslos geschehen. Sein durch viel Übung erreichtes hohes Maß an Konzentration und Selbstbeherrschung zeigte sich standhaft.

Sie schnippte kurz an seinem seinem Bauchnabel-Piercing, an dem Kettchen ins Leere herunter hing. Hier wurde üblicherweise sein Prinz Albert eingehängt. Das war sozusagen sein Keuschheitsgürtel. Jedenfalls konnte er dann damit kein Ponygirl bedrängen und somit war es für die anderen Gäste des Gestüts in Ordnung. Die vereinzelte Gegenwehr von einigen Männern lag wohl daran, dass ihr Pferdchen gut ausgestattet war. Manche Männer mögen solche Vergleiche nicht. Vor allem, wenn diese Vergleiche gut sichtbar sind. Genüsslich langsam wanderte ihr Finger vom Bauchnabel nach oben, schnippte kurz gegen jedes Glöckchen an seiner Brust und wanderte weiter über seinen Hals, über sein Kinn zu seiner Unterlippe. Sie spielte mit ihren Fingern an seiner Unterlippe. Sie spürte, wie sich seine Zunge unter den Zügel hindurch gegen seinen Finger drückte und das Spiel langsam und vorsichtig erwiderte.

Sie legte ihre Handfläche gegen seinen Kopf und drückte ihn zurück. Hängte das vierte Glöckchen an seinen Nasenring ein. Komm, schüttele dich mal, sagte sie. Aber er reagierte nicht. Er konnte sie gar nicht hören oder genauer, er konnte sie nur schwach hören, denn seine lederne Kopfhaube ging über seine Ohren. Sie war sogar ohrenseitig etwas gepolstert. Das Polster an diesen Stellen hatte nicht nur den Sinn, dass das Hörvermögen der Träger eingeschränkt wurde. Der Grund war außerdem, dass manche Reiterinnen ihren Pferden jeweils kleine Kieselsteine in die Ohren legten. Das Polster hielt diesen Stein an der Stelle. An diese Stelle drückten üblicherweise auch ihre Oberschenkel. Wenn Sie diese fest zudrückten, so hatten die Reiterinnen festgestellt, konnten den Ponys noch beachtliche Ressourcen abverlangt werden. Die Oberschenkel heftig zusammengepresst ergab ein regelrechtes Davonpreschen. Genießerinnen eines heftigen Rittes machten davon während eines Ausritts gerne Gebrauch.

Kurz spielte sie mit dem Gedanken jetzt seine Scheuklappen aufzuknöpfen, und ihm in die Augen zu schauen. Aber dazu war es ihr doch noch zu früh. Dieser erste Blick sollte ein besonderer Blick sein, sollte für einen besonderen Moment aufgehoben werden. Schließlich wäre es ein Moment wie ein erster Kuss. Er musste ihn sich verdienen und sie musste ihn auch wollen. Dieser Zeitpunkt war noch nicht gekommen. Sie küsste die Spitze ihres Zeigefingers und drückte den Finger auf seine Lippen.

Dann stellte sie sich leicht seitwärts und zog wieder an seinem Zügel. Er beugte seinen Oberkörper nach vorne, bis er mit dem Kopf den Boden berührte. Mit einem Fuß schwang sie sich über sein erhobenes Gesäß und stellte sich über ihn. Sie plazierte ihre beiden Füße rechts und links neben seinem Kopf, berührte dabei fast seine Ohren. Sie beugte sich runter und griff die Zügel, hieß ihn mit einem Zug an den Zügeln an, aufzustehen. Kraftvoll, mit sicherer Bewegung richtete er seinen Oberkörper auf. Sie rutsche dadurch automatisch auf seine Schultern. saß nun im Schultersitz. Ihre Beine baumelten vor seinem Oberkörper. Sie rutschte, seinen Kopf zwischen ihren Schenkeln, etwas hin und her, bis sie richtig sicher auf seiner Schulter saß.

Mit einem weiteren Ruck an den Zügeln gab sie ihm das Signal zum Aufstehen. Sie wusste, dass das mit ihm zigmal geübt geworden war. Das Aufstehen und seine Laufübungen auf dem Laufband waren immer mit Zementsäcken, die paarweise zusammengebunden und jeweils über eine seiner Schultern gelegt worden waren, geübt worden. Sie wusste daher, dass das Aufstehen und das Laufen mit 80 kg für ihn eine gewohnte Übung darstellte. Sie wog nur knapp 60 kg. Sie drückte mit ihrer Hand seinen Schädel ganz nach vorne, bis sein Kinn seine Brust berührte. Rutschte nun etwas vor. So saß sie fest in seinem Nacken, ohne dass ihr Hintern hinten an seinem Rücken runter hing. Sie balancierte sich etwas aus. Drückte ihre Unterschenkel fest an seinen Oberkörper. Richtete ihren Oberkörper auf. Wurde eine Einheit mit ihrem Pferd. Sie saß nun ziemlich sicher 2 m über den Boden auf seinen Schultern.

Sie genoß ihren festen Sitz in seinem Nacken. Wie sein Nacken sich streckte und sie ihn mit der Hand noch etwas mehr nach unten drückte. Er hielt seinen Kopf in der gebeugten Haltung fest. Manche Reiterinnen hatten hierfür Vorrichtungen vorgesehen, dass der Kopf des Pferdes sich nicht aufstellte und ihren Sitz unsicher machten. Sie spannten den Kopf mit einem Riemen fest nach unten, befestigten dazu den Halteriemen an einem Gürtel oder an der Wurzel seines Geschlechts und hielten den Kopf dadurch in seiner Position. So war es anfangs mit ihm auch geübt worden. Aber sie verzichtete auf diese Kopfbefestigung. Ein leichtes Aufrichten seines Nackens während des Reitens nahm sie in Kauf. Diese leichte Bewegung des männlichen Nackens während des Ausritts gehörte für sie zu den Freuden des Schulterreitens. Daher hatte sie auf diese Vorrichtungen verzichtet. Sie ging davon aus, dass er willig seinen Kopf gesenkt halten würde.

Sie spürte sein kurzes Austarieren ihres Gewichts, mit dem er seine Standfestigkeit fand und seine Reiterin ins Gleichgewicht brachte. Das gab ihr ein sicheres Gefühl. Das Stehen und Laufen in seinen Stiefeln war er inzwischen gewohnt. Es war für ihn nur anfangs eine Stütze erforderlich gewesen. Da er es nicht gewohnt war, in solchen Schuhen ohne Absätze zu stehen. Er musste es erst lernen. Aber er hatte das schnell gelernt. Er konnte sich inzwischen in diesen Schuhen sicher bewegen und würde eher umgekehrt mittlerweile Probleme haben, in normalen Schuhen zu laufen.

Sie griff mit beiden Händen nach unten zu seinem Gesicht und löste beidhändig mit einem kurzen Ruck die Scheuklappen von den Druckknöpfen. So hatte er nun einen Blick auf den Boden und konnte ihre Stiefel mit den Sporen sehen. Sie nahm die Gerte, die in einer Schlaufe an ihrem Handgelenk baumelte, in die Hand. Mit einem leichten Schlag nach unten auf seine Seite und einem kurzen Zeichen durch einen leichten Druck mit ihrem Schenkeln wies sie ihn an, sich vorwärts zu bewegen. Sicher setzte er sich in Bewegung, seiner Reiterin und den noch kommenden Kommandos vertrauend. Sie freute sich auf ihren Ausritt. War gespannt auf sein Trainingsergebnis. Denn sie hatte sich vorgenommen, ihn an seine Grenzen zu führen. Dafür hatte sie sich eine lange Strecke ausgedacht. Denn sie mochte es, wenn Männer für sie an ihre Grenzen kamen.

 

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Kommentare

Bild des Benutzers kLys

Ein guter Start.

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Bild des Benutzers Korybas

Danke

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Bild des Benutzers Tony 2360

als würde das etwas Mehrteiliges. Vielleicht irre ich mich auch. Auf jeden Fall ist hier der direkte Ritt Gegenstand der Geschichte. Also im Vergleich etwas Anderes. Bin gespannt, ob es weitergeht.

Interessant scheint es zumindest zu sein bzw. werden. Wichtigster Unterschied zum Gespann: Gewicht und Pony bedürfen einer festen Relation, die den Überschuss beim Pony sieht. Sonst sehe ich große Verletzungsgefahren.

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Bild des Benutzers Korybas

Sorry Leute, keine Fortsetzung!

Das war für mich nur eine kleine Fingerübung. Ziel war es, einen kurzen Moment der Begegnung von Reiterin und Pferd dazustellen. Die Schilderung des Ankommens, Aufsteigen und Losreitens. Mehr nicht. Infolge der vorangegangenen Geschichten von Tony 2360 Belice Bemont antwortete ich mit dieser komprimierten Kurzgeschichte. Das ist alles. Mehr war von mir nicht beabsichtigt und wird auch nicht kommen.

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Bild des Benutzers Tony 2360

Die Gedanken wären es wert, eventuell fortgesetzt zu werden. Vielleicht überlegst du es dir nochmal?

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Bild des Benutzers Korybas

Danke auch dir für deinen Kommentar.

 Wie mitgeteilt, beabsichtige ich nicht, die Geschichte fortzusetzen. Vielleicht werde ich eine andere Sequenz mal erstellen. Warum nicht. Ich weiß es nicht. Dessen ungeachtet, fühle dich frei, selber eine Fortsetzung zu schreiben oder Anregungen für eine eigene Geschichte aus meiner Sequenz zu übernehmen.

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Bild des Benutzers Till Bedrich

Hallo  Korybas,

lass dich bei deiner Entscheidung nicht beirren, hier lediglich eine kleine, abgeschlossene Fingerübung anzubieten. Dein Beitrag verzichtet im Prinzip auf jegliche Handlung, was ich für eine ganz erfrischende Idee halte.

Unvollendete Serien, denen häufig ebenso an eine wahre Handlung fehlt und bei denen die Autorin oder der Autor irgendwann die Lust verloren hat, gibt es in der BDSM-Bibliothek allzu viele. Ich behaupte mal, es sind die meisten.

Beste Grüße aus Berlin

Till

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Wenn es nicht wahr ist, sollte es zumindest gut erfunden sein.

Bild des Benutzers Tony 2360

aber die Fingerübung wirkt eben ein wenig unvollständig. Das darf eine Fingerübung, ohne Zeifel. Trotzdem fehlt mir dadurch ein wenig. Und dieser "Traurigkeit" darf man sicher auch Ausdruck verleihen.

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Bild des Benutzers Till Bedrich

Hallo Tony,

aber sicher darf man das. In einer Community, die sich mit dem Schreiben von unterschiedlichsten Geschichten zum Thema BDSM befasst, ist es meiner Meinung nach sogar schön, wenn verschiedene Ansichten aufeinander treffen. Es ist, so finde ich, eine Bereicherung.

Ich glaube, nicht jeder Text muss sich zum Roman aufschwingen. Manchmal ist die Beschränkung auf eine Szene genau das Richtige. Selbstverständlich wäre es möglich gewesen, das Thema mit dem menschlichen Hengst (der leider keiner sein darf) auszuwalzen. Die Frage ist aber, hätte sich daraus eine spannende Handlung ergeben? Manchmal liegt eben die Würze in der Kürze, denke ich und gönne dir deine eigene Meinung.

Beste Grüße aus der Nachbarschaft

Till

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Wenn es nicht wahr ist, sollte es zumindest gut erfunden sein.

Bild des Benutzers Korybas

Danke für deinen Kommentar.

Es war wirklich nur beabsichtigt, diese kurze Sequenz der Begegnung darzustellen, die Vorfreude der Reiterin auf den Ausritt, das stille gehorsame Warten des Pferdes, um endlich die ersehnte gemeinsame Reitbeziehung ausleben zu können.

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Bild des Benutzers Latexmike

Gut erzählt auch wenn ich das Ende zu abrupt empfinde. Du hättest ja noch den Ausritt schreiben können.

Damit die Damen sicher sitzen könnten die Pferdchen ja eine .Schultersattel tragen.

Mal so als Vorschlag wenn du mal wieder eine petplay Geschichte schreibst

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Bild des Benutzers Korybas

Danke für deinen Kommentar.

Ja den Ausritt hätte man noch beschreiben können. Ich gebe zu, dass ich damit geliebäugelt habe. Allerdings habe ich darauf verzichtet, da es mir einfach nur auf diese kurze Sequenz der Begegnung ankam.

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Bild des Benutzers Loreley

Für eine Fingerübung finde ich das verdammt gut. Ja, noch so einige Schwächen in Sachen Wortwiederholung, aber deine Erzählweise finde ich angenehm und auf eine unterschwellige Weise emotional. Die gespannte Vorfreude und das Gefühl des Besitzertums auf Seiten der Erzählerin kommen definitiv bei mir an.

Dafür, dass ich die Spielart ziemlich bizarr finde und den Inhalt der Story auch relativ extrem, hat es mir gut gefallen. Geschmackvoll präsentiert, wie ich finde, und überhaupt nicht vulgär. Alles in allem solide 5 Gertenhiebe. yes

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Bild des Benutzers Korybas

Danke,

ja die Vorfreude und der Besitzerstolz sollte rüber kommen. So war das beabsichtigt.

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