Hannah, die Hexe

Das sollte eigentlich meine Halloweengeschichte 2014 werden. Dann kam bei Teil 8 eine Schreibblockade dazwischen. Seit ein paar Wochen kann ich wieder ein wenig schreiben. In mühevoller Kleinarbeit oft weniger als 100 Wörter am Tag, habe ich diese Geschichte fertig gestellt. Ich wollte sie nicht einfach aufgeben. Ich wünsche allen viel Vergnügen!
Wer glaubt in der Hauptfigur jemanden oder gar sich selbst widerzuerkennen. Bitte sucht Hilfe!
 

Halloweenstory 2014 – Hannah, die Hexe
 

Teil 1 – Die Verurteilung einer Hexe

Donnerstag, 30. Oktober 2014, 18 Uhr. Außerhalb eines kleinen Dorfes in Northumberland, direkt an der See.
Fröstelnd stand sie in der Dunkelheit. Sie umklammerte mit jeweils einer Hand einen der kühlen Gitterstäbe ihres kleinen Gefängnisses. An ihren Hand- und Fußgelenke waren schwere Eisenfesseln angebracht – maßgeschneidert – an sich nicht unangenehm oder schmerzhaft gar, aber verdammt schwer. Ein schweres Halsband drückte ihren Nacken und zu allem Überfluss, hatten sie ihr auch noch einen mittelalterlichen Keuschheitsgürtel verpasst! Von draußen drangen laute Sprechchöre hinein. „HEXE! HEXE! HEXE!“ Es konnte keinen Zweifel geben: Die da draußen hatten es deutlich auf sie abgesehen. Seit gefühlten Ewigkeiten stand sie nun schon mit nackten Füßen auf dem mit Stroh ausgelegten Betonboden. Für einen Moment verließen sie ihre Kräfte und sie lehnte sich zurück. Als sie mit ihrem Rücken die kalten Gitterstäbe der Rückseite ihres Gefängnisses berührte, schreckte sie auch schon wieder auf.
 
Die schwere Eisentür öffnete sich kreischend. Sie atmete auf. Endlich wurde sie geholt! Endlich konnte sie ihren Dämonen in die Augen sehen!
 
Die kleine Fläche des Betonbunkers wurde vom hellen Schein einer Pechfackel erleuchtet. Das grelle Licht tat ihren Augen weh. Schützend hob sie ihre Hand vor die Augen. Schweigend traten drei Männer in das kleine Gemäuer ein. Sie trugen die Tracht spätmittelalterlicher Büttel: Ein bunter Wams, vermutlich in den Stadtfarben, und einen federgeschmückten, farbenprächtigen Hut. Es wurde jetzt wirklich eng und mehr Menschen hätten in diesem kargen, seit Jahren leer stehenden Betonbunker auf einem steinigen Kliff an Northumberlands Küste nicht gepasst. Von draußen hörte sie den Diskant einer hohen Frauenstimme nach der Hexe schreien. Sie war diese Hexe!
 
Schon am Morgen, als man sie aus dem kleinen malerischen Hotel am Dorfrand geholt hatte, hatten die ersten ihr voller Verachtung das Wort „HEXE!“ entgegengeschleudert. Die Bediensteten, die am Abend zuvor noch freundlich gewesen waren, hatten sich von ihr abgewandt, aber sie hatte sich nicht darum gekümmert. Man hatte sie zum Dorfschmied gefahren, wo man sie vor die Wahl gestellt hatte sich selbst zu entkleiden oder ihr die Kleidung einfach vom Leib zu reißen. Da hatte sie beschlossen das doch lieber selbst zu besorgen. Sie wusste ganz genau, dass sie ihre Kleider so schnell doch nicht wieder brauchen würde. Der Dorfschmied hatte ihr erst Leder um die Hand- und Fußgelenke gewickelt und diese dann fachmännisch in Eisen gelegt. Kein Problem! Diese Leute kannten ihre Maße. Sie hatte zu keinem Zeitpunkt auch nur an Widerstand gedacht. Das wäre auch gar nicht möglich gewesen. Nie waren weniger als fünf starke Männer um sie herum und sie war doch nur eine kleine schmächtige Frau. Fast noch ein Mädchen.
 
Geradezu fasziniert hatte sie ihre in Eisen geschlagenen Handgelenke bewundert. Nie hätte sie gedacht, ihre feinen Handgelenke so zu sehen. Sie war noch damit beschäftigt ihre neuen „Accessoires“, wie sie in ihren Gedanken hilflos witzelte, von allen Seiten zu betrachten, als man sie gepackt hatte, eine Schicht Leder um ihren Hals legte und sie auch am Hals in Eisen schlug. Noch eine Stunde später hatten ihr die Ohren vom Krach des auf den Ambos schlagenden Hammers des Schmiedes gedröhnt. Nach dieser Erfahrung, blieb sie erstmal verwirrt und betäubt zurück, sodass sie gar nicht richtig mitbekommen hatte, wie der Schmied ihr einen maßgeschneiderten metallenen Keuschheitsgürtel verpasste.
 
Sie war immer noch nicht wieder ganz bei Sinnen gewesen, als man sie wie Vieh aus der Schmiede trieb und in einen kleinen auf der Ladefläche eines offenen Landrovers liegenden Käfig sperrte, um sie zu dem winzigen Betonbunker zu fahren. Erst holperte der Wagen über unbefestigte Straßen, sodass sie immer wieder in alle Richtungen schmerzhaft gegen die Käfigwände geschleudert wurde. Die letzten Hundert Meter waren sie dann querfeldein gefahren. Dies war dann zu einer veritablen Tortur ausgeartet.
 
Als man sie aus dem niedrigen Käfig geholt hatte, konnte sie einen Blick auf ein großes Holzpodium und einen Brandstapel werfen. In ihr war Panik aufgestiegen. Die wollten doch nicht etwa!
 
Dann hatte sie den kleinen Bunker gesehen. Er konnte höchstens eine Grundfläche von sechs oder acht Quadratmetern haben. Dort wollten sie sie also gefangen halten. Man sperrte ihr die schwere Eisentür auf und zum Vorschein kam dieser kleine Käfig. Höchstens einen Meter war er lang und höchstens einen Meter breit, aber dafür zwei Meter hoch. Sie hatten sie in den Käfig geworfen und die Tür mit einem Vorhängeschloss gesichert. Dann war es dunkel um sie geworden. Auf dem Käfigboden hatte sie rau gewobene Kleider und Sandalen gefunden. Diese hatten sie notdürftig warm gehalten.
 
Erst hatte sie noch eine winzige Lichtquelle zur Verfügung, denn durch einen kleine längliche Öffnung in der Mauer, vermutlich alte Schießscharten, war ein wenig des fahlen Herbstlichtes zu ihr hinein gekrochen. Doch dieses war immer fahler und fahler geworden und später ganz verloschen. Seitdem hatte sie in völliger Dunkelheit gestanden und auf den Moment gewartet, an dem man sie endlich holen würde. Seit einiger Zeit hatte sie dann die Sprechchöre vernommen, erst ganz leise, dann immer lauter. Diese hatten sich in der gespenstischen Dunkelheit, in der sie gefangen saß eine immer angsteinflößendere Wirkung entfaltet.
 
Immer noch schweigend standen die Männer vor ihrem Käfig. Die junge Frau erkannte ihren Anführer. Er war deutlich der Zeremonienmeister. Es handelte sich um Robert den Manager des kleinen Hotels am Stadtrand in dem sie die letzte Nacht verbracht hatte. Sie fragte sich, ob auch die Männer die lauten, aggressiven Sprechchöre „HEXE! HEXE! HEXE!“, die erst jetzt in voller, ohrenbetäubender Lautstärke zu ihr hinein drangen, auf sich wirken ließen?
 
Endlich machte einer der Männer einen Schritt vorwärts und öffnete vorsichtig das Vorhängeschloss, hielt aber den Käfig geschlossen und musterte sie misstrauisch. Die junge Frau konnte gar nicht anders als kurz aufzulachen. Wovor hatte dieser Mann Angst. Etwa, dass ausgerechnet sie Widerstand leisten würde? Einer der Männer richtete das Wort an sie. Sie sah lange hin und her bis sie sicher war, dass es der mittlere war, der zu ihr sprach. „Mach keine Dummheiten, Schätzchen!“, sagte er streng. Sie war ehrlich erstaunt. Wie konnten sie auch nur auf die Idee kommen, dass sie bei einem Verhältnis von drei stämmigen Männern gegen Eine auch nur daran gedacht hatte zu fliehen. „Wir gehen jetzt zum Tribunal. Du musst dich schuldig bekennen!“, sie nickte. Sie hatte keine Wahl und außerdem, wussten sie denn nicht?...
 
Die Käfigtür wurde vorsichtig geöffnet. Sie wurde von zwei der mittelalterlichen Büttel in die Mitte genommen. Der Dritte ging voraus. Je näher sie an die Tür gekommen war, desto lauter hatten ihr die HEXE! HEXE! HEXE! Sprechchöre in den Ohren geklungen, doch als sie aus der Türe in das Sichtfeld der Menge trat, wollte sie vor der Wucht des Hasses der ihr entgegenschlug nach hintenüber fallen. Die beiden farbenprächtigen Büttel hielten sie aber unbarmherzig fest. Sie schritten langsam durch ein Spalier, welches der hasserfüllte Pöbel für sie gebildet hatte. Immer wieder gelang es einzelnen besonders Bösartigen sie schmerzhaft in die Seite oder den Po zu kneifen und sie war froh als sich plötzlich eine schmale hölzerne Treppe in ihrem Sichtfeld auftauchte. Endlich ließ man von ihr ab.
 
Sie stieg auf das Podium, auf dem eine lange Tafel aufgebaut war, hinter welcher drei Männer und zwei Frauen in Mittelalterlichem Gewand saßen. Sie musste sich zwei Meter vor der Tafel hinknien. Ein Büttel richtete sich an das immer noch Zeter und Mordio schreiende Volk und brachte es mühsam zur Ruhe. Dann wandte sich eine der beiden Frauen, sie hatte bereits graues Haar, mit lauter Stimme an die Kniende. „Hannah Müller aus Deutschland, du wirst beschuldigt… des Verführens unschuldiger Männer, des Zerstörens von Familien, der abgrundtiefen Verdorbenheit… und der Hexerei. Wie erklärst du dich?“
 
Hannah schluckte. Erinnerte sich dann der düsteren Drohung des Büttels und sagte mit leiser Stimme. „Ich erkläre mich schuldig.“ Sofort fuhr eine Peitsche auf ihren Rücken nieder. Hannah schrie auf. „Lauter!“, fuhr der Büttel sie an. Hannah setzte aufs Neue an. Mit etwas lauterer Stimme sagte sie erneut, „ich erkläre mich schuldig.“ Mit warmer Stimme sprach die ältere Dame sie noch einmal an. „Kindchen, du musst das schon laut sagen, sonst muss ich dem Büttel befehlen, dich zu peitschen.“ Hannah schluckte. Dann schrie sie, so laut sie konnte: „ICH ERKLÄRE MICH SCHULDIG!“ Zufrieden nickte die Alte, Hannah zu.
 
Dann wandte sie sich der Menge zu. „Ich habt die Hexe gehört! Sie ist zumindest geständig!“ „Hexe! Ich frage dich: Reuen dich deine Taten? Willst du auch Buße tun?“ Diesmal wusste es Hannah besser. „JA!“, schrie sie förmlich heraus. „Wir werden sehen!“, meinte die alte Frau reserviert. Die Fünf steckten die Köpfe zusammen, dann gaben sie den Büttel ein Signal. Diese versuchten erneut das zischende Publikum ruhig zu bekommen. „Hört! Hört!“, setzte sie an, „Das Tribunal verurteilt diese Sünderin zu einer dreitägigen Läuterung während des Hexenlaufes!“ Das Publikum applaudierte begeistert. „Ist die Läuterung erfolgreich und der Buße genug getan, wird sie ein vollwertiges Mitglied unserer Dorfgemeinschaft.“ Sie legte eine Pause ein. „Ist sie es nicht… werden wir sie für ihr Leben markieren bevor sie unser Dorf auf Händen und Knien kriechend verlassen darf, um nie wieder zu kommen!“ Die Menge schrie ihre Zustimmung heraus.
 
 

Teil 2 – Eine Hexe wird ausgepeitscht

 

Donnerstag, 30. Oktober 2014, 18 Uhr 45. Außerhalb eines kleinen Dorfes in Northumberland, direkt an der See.
 
Die andere Frau war aufgestanden. Als die Menge sich wieder beruhigt hatte, nahm sie das Wort, „Der Hexenlauf beginnt sofort! Entfacht das Feuer!“ Die Menge jubelte. Zwei Büttel entfachten den hohen Brandstapel. Verwirrt fragte Hannah den Büttel, der sie an dem Gusseisernen Ring an ihrem Eisenhalsband festhielt, was nun folgen würde. Der Mann beugte sich zu ihr herunter und sagte dann, „Kindchen, das solltest du doch wissen, wir werden dich auspeitschen!“ Ein warmes Gefühl der Erleichterung durchströmte Hannah, endlich war ihre Flucht zu Ende. Endlich konnte sie ihre Läuterung beginnen.
 
Dann wurde Hannah zu einer Konstruktion geführt, die sie entfernt an ein Fußballtor erinnerte. Man nahm ihr die schützenden Kleidungsstücke ab und musste sich unter dieses Tor stellen und spürte sofort die große Hitze, die von dem hohen Brandstapel ausging. An ihrer Vorderseite bildeten sich sofort etliche Schweißperlen. Ein Büttel packte ihre Arme und zog sie über ihrem Kopf zusammen, wo er sie mittels einer schweren, von der Oberlatte des Tores kommenden Kette, fixierte. Der Gusseiserne Ring ihres eisernen Halsbandes wurde mit zwei aus den oberen Ecken des Tores kommenden Ketten fixiert, sodass sie ihren Kopf kaum noch bewegen konnte. Auch der Keuschheitsgürtel wurde mit jeweils zwei von den Seitenpfosten kommenden Ketten fixiert. Zuletzt zwangen zwei Ketten ihre Fußgelenke weit auseinander. Als der Büttel ihr eine schwere Peitsche präsentierte, lächelte Hannah. Sie wusste, sie hatte es verdient.
 
Als sie so in ihrer schweren Fesselung dastand, wurde ihr unangenehm bewusst, dass so heiß ihre Vorderseite auch zu glühen schien, ihre Rückseite jedoch aus zu kühlen drohte. Doch als sie noch in ihren Gedanken war, überfiel sie ein überwältigender, stechender Schmerz in der Höhe ihres rechten Schulterblatts. Unwillkürlich warf sie ihren Kopf in den Nacken und schrie laut auf. Diese Leute hier beliebten mit ihren Auspeitschungen nicht zu Scherzen, stellte Hannah fest. Kurz darauf folgte ein zweiter Hieb und dann noch ein Hieb, dann folgte ein harter Hieb auf ihren Arschbacken, die sofort Feuer fingen. Heiß brennende Arschbacken. Das erinnerte sie an etwas. Hannahs Gedachten glitten davon.
 
„HANNAH!“, hatte er geschrien. Und dann gleich noch mal „HANNAH! Komm herunter du Gör!“ Und folgsam, wie die kleine Hannah nun mal war, war sie zu ihrem Stiefvater Bodo ins Wohnzimmer gekommen. Wütend zeigte er auf die kaputte Tastatur, neben der noch eine halbvolle Dose Coca-Cola einem stummen Zeugen der Anklage gleich, stand. „Hast du das getan?“, fragte er. Hannah hatte schamvoll genickt. Genauso schamvoll hatte sie seine Strafmaßnahme akzeptiert. Auch wenn sie meinte, dass zehn Schläge auf das Hinterteil erstens nicht mehr aus dieser Zeit stammten und sie zweitens sowieso zu alt für so was war. Sie hatte abgewogen. Ein Wochenende Ärger wegen einer kaputten Tastatur, oder 10 Klapse auf den Hintern. Sie würde das schon durchstehen, hatte sie gedacht.
 
So hatte sie, ihr kastanienrotes Hach nach hintern gestrichen und sich freiwillig über sein Knie gelegt, er hatte ihren Knielangen Faltenrock hochgeschoben und ihren Slip herunter gezogen und ihr den Hintern versohlt. Zehn harte Hiebe auf ihr nacktes Hinterteil. Nie hätte sie sich träumen lassen, welchen Effekt diese Hiebe auf sie haben würden. Sie hatte zwar aufgeschrien, erst aus Protest gegen sein Eindringen in ihre Privatsphäre, ohne Slip, so hatten sie nicht gewettet, dann eher aus Überraschung als vor Schmerz. Denn dieser Schmerz blieb überschaubar. Was sie nicht erwartet hatte, waren Schwärme von Schmetterlingen in ihrem Unterleib, die sich dort sofort eingenistet hatten. Es war schlimmer, als hätte sie sich volle Kanne verknallt.
 
Als Bodo sie hatte gehen lassen, war sie nach oben gerannt, um ihm zu verbergen dass die Vorderseite ihres Faltenrockes eine große Feuchtigkeitsspur aufwies, wo ihre Vagina war. Bodo hatte ihren Abgang völlig falsch verstanden und sich noch durch die geschlossene Zimmertür bei ihr entschuldigt und alle Eide geschworen, dass nie wieder geschehen würde, was an jenem Freitagabend geschehen war. Hannah hatte auf ihrem Bett gelegen wäre am liebsten im Erdboden versunken.
 
Das Problem war, dass Hannah ganz und gar nicht einverstanden war, dass dies nie wieder geschah. In den nächsten Wochen und Monaten, hatte sie buchstäblich alles Versucht, um die Schmetterlingshorden zu sich zurück zu locken. Sie hatte versucht sich mit der flachen Hand auf den Hintern zu hauen so fest, wie sie konnte. Sie hatte es mit einer Fliegenklatsche und später noch mit einem hölzernen Kochlöffel versucht die Schmetterlinge zurück zu bringen, doch nichts war geschehen. So hatte Hannah begonnen ihren Stiefvater aus der Reserve zu locken. Erst hatte Bodo ihre Versuche abgetan und sich selbst zu der Bemerkung hinreißen lassen, dass ‚die kleine brave Hannah’ wohl verdammt spät zu pubertieren begonnen hätte. Doch als Bodo diese Bemerkung mit dem Verlust seiner Lieblingskrawatte bezahlte (welche Hannah ‚aus Versehen’ in den Korb mit der 90° Wäsche hatte fallen lassen), war es um seine Contenance geschehen. Hannah wurde am darauf folgenden Freitag, an dem ihre Mutter zusammen mit Hannahs kleinen, sechszehnjärigen Schwester (die im Übrigen WIRKLICH gerade pubertierte) in der Stadt war, zu Bodo ins Wohnzimmer zitiert.
 
Diesmal ließ Bodo der kleinen Hannah nicht einmal die Wahl. Er setzte sich einfach auf das Sofa und deutete mit dem Zeigefinger auf sein Knie. Wortlos hatte sich Hannah in Position gelegt. Wieder hatte er den Rock angehoben und den Slip herunter gezogen. Diesmal hatte er ihr 25 Hiebe verpasst und die Schmetterlingsschwärme hatten Polka in ihr getanzt. Wieder war sie Hals über Kopf weggelaufen. Bodo war ihr diesmal nicht nachgekommen. Hannah war das recht. So konnte sie sich ungestört zu einem Orgasmus fingern.
 
Wenn Bodo glaubte, dass er nach dieser Machtdemonstration vor Hannahs Impertinenz oder ihrem Zerstörungsdrang sicher war, hatte er sich gründlich verschätzt. Hannah wurde mit jedem Tag frecher und auch in der nächsten Woche ging Hannah „aus Versehen“ etwas kaputt, sodass sich Bodo gezwungen sah Hannah ein weiteres Mal ‚schlagfertig’ die Leviten zu lesen. Und auch in der nächsten Woche. Und in der Woche danach.
 
Bodo war nun nicht auf den Kopf gefallen. Auch er rechnete zwei und zwei zusammen. Als Hannah auch in der fünften Woche in Folge eine Bestrafung erzwang, befahl ihr Bodo kurzerhand ihren Rock aus zu ziehen. Zögernd war Hannah seinem Befehl nachgekommen und Bodo sah seinen Verdacht bestätigt. Hannahs Höschen war vor Vorfreude schon ganz nass. Hannahs Kopf wurde puterrot. Sie schämte sich in Grund und Boden. In diesem Moment hätte Bodo die Sache vielleicht beenden können. Aber Hannah hatte ihn Verführt. Sie hatte auch noch ihren Slip ausgezogen und ihre Bluse und ihren BH, war in die Küche gegangen und hatte ein Küchenhandtuch geholt. Bodo war schwach geworden und hatte sich das Küchenhandtuch auf die Knie gelegt und Hannahs Hintern versohlt.
 
Ab jenem Tag stoppten Hannahs seltsame Unfälle so plötzlich, wie sie begonnen hatten. Jeden Freitag kam sie in ihren Lieblingskleidern, dem dunklen Faltenrock und der Bluse, entkleidete sich, bis sie völlig nackt war, und legte sich über sein Knie, auf dem das Küchenhandtuch bereits auf sie wartete. Später hatte sie beschlossen, dass es nur recht und billig war, wenn sie ihren Stiefvater um die Bestrafung anflehte, die sie so dringend brauchte. Also war sie eines Tages, als es wieder so weit war vor ihm auf die Knie gefallen und hatte ihn zu seiner großen Überraschung angefleht. Er hatte sich schnell daran gewöhnt und spielte voller Begeisterung das Spiel mit. Später hatte sie beschlossen, dass es ihrer Bestrafung zuträglich wäre, wenn sie sich selbst zu ihrer Schande mit ihrem eigenen, von ihrem Fotzensaft durchweichten Höschen knebelte. Auch daran hatte sich Bodo schnell gewöhnt. Zuletzt hatte Hannah es auf die Spitze getrieben. Anstatt nach ihrer Bestrafung auf ihr Zimmer zu entschwinden, um dort in aller Abgeschiedenheit den schändlichen Orgasmus zu suchen, war sie breitbeinig vor dem Sofa stehen geblieben, immer noch mit dem ekelhaften Höschen im Mund und hatte sich zu ihrer öffentlichen Schande selbst gefingert, bis sie vor ihm gekommen war. Dies war zu viel für den armen Bodo gewesen. Er konnte seinen Drang nicht mehr zurückhalten und holte seinen voll erigierten Schwanz hervor und begann ihn zu wichsen. Hannah hatte sich auf ihn gestürzt und ihm instinktiv Schwanz und Eier geleckt.
 
Dann hatte das Verhängnis seinen Lauf genommen. Sie hing gerade über den Genitalien ihres Stiefvaters als ihre Mutter unerwartet nach Hause kam. Einer ihrer Termine war geplatzt.
 
Natürlich war ihre Ehe mit diesem Tag am Ende. Und Hannah wusste, dass sie dafür die Schuld trug. Auch wenn ihre Mutter, ihre Schwester und die Tante vom Jugendamt ihr einzubläuen versuchten, dass ‚Bodo, das Arschloch’ alle Verantwortung und Schuld traf. Hannah wusste es einfach besser. Sie hatte die Ehe ihrer Mutter und Bodos Leben zerstört. Dass der intelligenten Hannah vom Schadensersatz den Bodo ihr leisten musste, ihr Studium finanziert wurde, war nur das Sahnehäubchen auf Hannahs Schuld.
 
Sie war so froh als sie den Brief aus einer fernen Stadt erhielt, in dem Stand, dass sie zum Studium Grundschullehramt zugelassen worden war. Sie konnte weg. Sie musste ihrer armen Mutter nicht weiter jeden Morgen in die Augen sehen.
 
Als Hannah aus ihrer Trance erwachte, brannte ihre Rückseite lichterloh. Kein einziger Punkt zwischen Ferse und Nacken der nicht irgendwie vor Schmerz glühte. Hannah schloss die Augen und konzentrierte sich so gut sie konnte auf ihre Pein. Sie hatte sich jede Qual redlich verdient. Genüsslich scannte Hannah ihre hart bearbeitete Rückseite nach Brandherden. Fand sie an der Rückseite ihrer Oberschenkel und verweilte dort ein wenig, suchte dann ihre brennenden Arschbacken und verweilte dort eine Weile genießerisch, um dann ihre malträtierten Schulterblätter zu besuchen.
 
Ihr viel auf, dass sie auf einmal einen Teil des Publikums zu sehen bekam. Der Brandstapel war merklich kleiner geworden und gab nicht mehr so viel Wärme ab, sodass sich mehr Menschen nach vorne trauten. Sie sah Männer. Aus ihren Augen sprach ein seltsamer Ausdruck zwischen Erregung und Neugier. Die Gefühle der Damen standen weit offensichtlicher in ihrem Gesicht geschrieben. Hannah las Abscheu und Ekel in ihren Blicken. Sie wussten wahrscheinlich, dass Hannah jeden Hieb und jedes Quäntchen ihrer Pein verdient hatte. Sie wussten, dass Hannah ihre Läuterung noch lange nicht erreicht hatte und sie blickte in weit aufgerissene Kinderaugen. Hannah konnte es nicht fassen… Welche Eltern nahmen ihre Kinder zu so einem Schauspiel mit? Was mochten diese Eltern ihren Kindern erzählt haben? Vermutlich, dass es ein großes Schauspiel war. Nichts als ein Spiel der Erwachsenen, vielleicht. Alle taten nur so als ob, wie bei den Passionsspielen, da kam ja auch niemand wirklich zu Schaden. Die junge, fremde Frau hatte sich nur verkleidet, so wie jedes Jahr ein junges Mädchen des Dorfes gewählt wurde, um die Hexe zu spielen. So wie es bereits seit 200 Jahren der Brauch war. So, wie die Kinder des Dorfes sich morgen verkleiden würden, um ein kleines Spiel zu spielen. Nur war dieses Spiel der Erwachsenen halt viel größer und viel spektakulärer. Vermutlich hatten sie dies erzählt.
 
Vielleicht hatten sie ihren Kindern aber auch gedroht. „Wenn du ein böses Mädchen bist, dann endest du als Hexe, wie die fremde Frau dort! Schau wie sie zur Schau gestellt wird! Schau wie sie leidet! Das könntest du sein, wenn du nicht brav bist!“ Und Hannah war ein sehr böses Mädchen gewesen. Jetzt musste sie eben leiden.
 
Ein Büttel hatte sich vor die Hexe gestellt und ließ seine Peitsche schwingen. Jetzt wusste sie, warum das Publikum seinen Platz gewechselt hatte. Sie wollten zusehen, wie man ihre kleinen Brüste, ihren flachen Bauch und ihre schmalen aber wohl geformten Oberschenkel mit einem Netz aus Striemen überzog. Im nächsten Moment, sah Hannah die Peitschenhaare auch schon auf sich zukommen. Sie schloss die Augen. Im nächsten Moment explodierte ihre linke Brust. Hannah heulte auf. Hannah fing sich schnell. Aber sie hatte eines der Kinder erschreckt. Es weinte. Die Mutter trug es davon. Vermutlich beruhigte sie es gerade. „Sch… alles nicht so schlimm! Das ist nur gespielt!“ Dann explodierte auch ihre rechte Brust. Der Büttel ließ von ihr ab, sodass sie zur Ruhe kommen konnte. Dann sah Hannah, wie die Eltern mit Kindern endlich den Platz verließen. Sie schluckte schwer. Jetzt würde es wohl erst so richtig heftig, so richtig deutlich werden.
 
Der Büttel hatte sich eine neue, schwerere Peitsche geben lassen. Er lächelte ein bösartiges Lächeln, hob die Peitsche und ließ sie auf Hannah niedersausen. Hannah schrie, wie sie seit langer, langer Zeit nicht mehr geschrien hatte. Das Publikum toste vor Entzücken. Endlich bekam diese verdammte ausländische Hexe, was sie verdiente! Hannah sah an sich hinunter. Ein einzelner Blutstropfen rann ihre rechte Brust hinunter. Ihre Schmetterlinge, die bereits am Morgen beim Schmiedemeister zu ihre zurückgekehrt waren und mit jeder Minute ihrer schmachvollen Behandlung wilder und wilder geworden waren, ballten sich zusammen. Als der nächste Hieb ihre linke Brust traf, begannen die Schmetterlinge, die sich bereits zusammengeballt hatten wie wild zu pochen. Von diesem Pochen wurde Hannah, wie in einen schwarzen Strudel mitgezogen. Unter einem markerschütternden Schrei, kam Hannah beim dritten Hieb mit der neuen Peitsche. Jeder Muskel in ihrem Körper krampfte zusammen um im nächsten Moment seine volle Spannung los zu lassen. In der engen ihrer strengen Fesselung ruckelte Hannah wild vor sich hin. Sie schrie. Sie schrie um ihnen zu sagen, „schaut her, wie verdorben und schuldhaft ich bin!“ Sie schrie, „Schaut her wie unverbesserlich ich bin. Trotz all der Schmerzen, trotz all der Scham und trotz all der Pein, habe ich so etwas wie einen Orgasmus. Wie kann ein Mensch nur so verdorben sein?! Hannahs Schrei erstarb erst lange nachdem der Büttel ihr den letzten Hieb versetzt hatte. Erschlafft blieb sie in ihren Fesseln hängen.
 
 

Teil 3 – Die erste Nacht

Freitag, 31. Oktober 2014, 01 Uhr 20. Außerhalb eines kleinen Dorfes in Northumberland, direkt an der See.
 
Als Hannah aus ihrem erschöpften Dämmerschlaf erwachte, spürte sie wie jemand eine kühlende Lotion auf ihren Rücken schmierte. Ein Büttel gab ihr zu trinken. Hannah trank, wie eine Verdurstende aber der Büttel beruhigte sie so weit, dass sie ruhig trank und die Flüssigkeit bei sich behielt. Hannah blickte so gut sie es konnte an sich hinab. Die kleinen Blutungen waren gestillt und ihre Hand glänzte von einer wohltuenden Lotion. Sie hatte Schmerzen, aber keine, die sie nicht hätte ertragen wollen. „Ich verstehe nicht, warum wir das hier machen!“, sagte eine weibliche Stimme. „Sie wollte doch leiden. Leiden soll sie!“ Und eine andere Stimme antwortete ihr, „Wir tun das nicht für sie, Maggie. Wenn wir sie nicht bei Kräften halten, hält sie nie und nimmer bis Sonntag durch. Und was sollen wir dann machen?“ „Wir machen es wie jedes Jahr!“, triumphierte die erste Stimme. Wir wählen ein Dorfmädchen und die macht dann das Minimum!“ „Du meinst, wir geben ihr einen dreckigen Kittel zum Anziehen, geben ihr ein paar Klapse auf den Hintern, zur Freude der Dorfjugend, lassen sie ‚eingesperrt’ im Rathaus schlafen und stecken sie für ein paar Stunden in den Pranger und der Rest spielen wir mit der Schauspieltruppe?“ „Ja. Genau! So wie jedes Jahr!“ „Aber denk doch nur daran, wie viele Touristen wir dieses Jahr haben?“ „Hm.“ „Die Leute haben dieses Jahr bis zu 1000 Pfund pro Nase gezahlt, um dabei zu sein! Willst du ihnen das Geld zurückgeben?“ „Hm. Nein. Eigentlich nicht.“ „Siehst du!“ „Und überhaupt! Die Show WAR dieses Jahr besser, als sonst!“ „Da hast du recht.“
 
Ein Mann und eine Frau gesellten sich zu den beiden Frauen. „Na! Seid ihr bald fertig?“ „Nur noch die Oberschenkel, dann sind wir fertig.“ „Sind die Arschbacken in Ordnung?“ „Ja. Aber der Rest muss geschont werden! Vergiss das nicht!“ Die beiden Frauen zogen schnatternd und lachend von dannen. Die jüngere der beiden Frauen begann Hannah zu untersuchen. „Wie steht’s Doc?, fragte der Mann, den Hannah als Robert, den Hotelier und Zeremonienmeister erkannte.“ „Ich glaube, sie kommt durch!“, meinte die Frau, die Hannah als Teilnehmer ihres Tribunals erkannte gedankenverloren, sprach sie eher zu sich selbst, „Mein Gott, wie kann man sowas mit sich machen lassen?!“ Sie wandte sich an Hannah und stellte sich als Doc Mary vor und fragte, ob sie okay war. Hannah bejahte diese Frage.
 
Hannah hatte gefürchtet im Kalten stehen zu müssen, doch hielten sie die Glut des Brandstapels von vorne und ein kleiner Kohlenofen sie von hinten warm. Jetzt mitten in der Nacht, war der Zeitpunkt gekommen an dem die Dorfjugend ihren Schabernack mit der wehrlosen Hannah treiben durfte. Man hatte hinter ihr einen Tisch bereitgestellt auf dem eine sanfte Peitsche lag, die jeder wie er es lustig fand an ihrem Hinterteil gebrauchen durfte. Allerdings passte Robert, der Zeremonienmeister höchst persönlich auf, dass es beim Einsatz auf ihr Hinterteil blieb.
 
Die Jugendlichen hatten für diesen Tag aber schon genug Hiebe gesehen. Schnell wurden sie des Schlagens müde. Lieber gebrauchten sie die Peitsche um Hannah zu demütigen. Ein pickliger Junge, das Alphatier einer kleinen Gruppe von Halbstarken hatte die Peitsche genommen und Hannah gezwungen den Langen Peitschenstiel in den Mund zu nehmen. „Na komm schon du Schlampe! Das ist jetzt mein Schwanz, leck ihn!“ Und Hannah hatte sich vorgestellt, sie kniete vor diesem pickligen Halbstarken und wäre dazu gezwungen sein stinkendes Glied zu lutschen. Hannah fand dies so herrlich erniedrigend. Es war genau das Richtige für eine Schlampe wie sie. Mit großem Enthusiasmus begann sie den Peitschenstiel zu lecken. Kunstvoll ließ sie ihre Zunge kreisen, saugte an dem Stiel und blies die Backen auf.
 
Die picklige Dumpfbacke und seine Spießgesellen waren baff. „Ey! Die macht das ja wirklich“, meinte ein anderer Junge. „Mann! Schau mal wie die leckt, Alter! Ne richtige Schlampe, Mann!“, meinte eines der Mädchen der Gruppe. Hannah folgte dem Gespräch, ließ aber zu keinem Zeitpunkt ihre Arbeit an dem Peitschenstiel schleifen. „Wenn du so lecken könntest, wie die Schlampe hier, hättest du längst ’nen Freund“, sagte der Anführer zu dem Mädchen. Alle lachten sie aus. „Ey, Halt die Klappe du Wichser!“, meinte sie. Dann kniff sie aus purem Frust in Hannas Brustwarze.
 
Die Nachtwache hatte das gesehen und scheuchte die ganze Gesellschaft endlich weg. Hannah hätte ihnen gerne noch ein bisschen gelauscht. Es war ja nicht allzu lange her, dass sie im selben Alter gewesen war, wie diese Pubertierenden Gören. Der Platz vor Hannah hatte sich geleert und sie vermutete, dass es hinter ihr genauso aussah. Hinter der Glut konnte Hannah die verschwommenen Schemen dreier Gestalten erkennen. Langsam kamen sie auf Hannah zu. Erst als sie an den Hitzewirbeln der Glut vorbei gekommen waren, konnte Hannah erkennen, dass es sich um zwei Mädchen und einen Jungen handelte.
 
Noch bevor irgendetwas passieren konnte, war der Büttel zu der Gruppe hingelaufen. „Hallo Ernestine, gut dass du hier bist!“, begrüßte er eines der Mädchen freundlich. „Guten Abend Mister Meyers.“, antwortete das Mädchen artig. „Sag mal! Wollt ihr bleiben?“ „Ja. Das hatten wir eigentlich vor. Dürfen wir nicht?“, klang es ehrlich enttäuscht. „Nein im Gegenteil!“, rief Myers freundlich aus. „Hört mal. Hier ist doch nichts mehr los und bis zum Morgengrauen wird auch keiner mehr kommen. Könnt ihr nicht auf die Kleine hier aufpassen? Ich meine es kommen noch lange Tage auf uns zu und ich brauche meinen Schlaf.“ Ernestine nickte ernst und doch freundlich, doch der Büttel redete einfach weiter. „Ich dachte, wo du doch die Enkelin der Frau Bürgermeisterin bist…“ „Ja Mister Meyers, wir passen schon auf!“, sagte das Mädchen freundlich. „Pass auf, dass Niemand ihr zu nahe kommt. Die Peitsche da darf benutzt werden aber nur für Hiebe auf den Hintern!“ Ernestine nickte. „ Gebt ihr jede Stunde zu trinken und passt auf, dass das Kohlenfeuer nicht ausgeht. Sie soll sich ja nicht erkälten!“ Er dachte nach. Dann fügte er hinzu. „Schließlich brauchen wir sie noch!“
 
Die Drei verabschiedeten Myers und blieben alleine zurück. Sie blieben in gebührendem Abstand vor Hannah stehen und betrachteten sie mit unverhohlener Neugier. Und mit dem gleichen Interesse betrachtete Hannah die Drei. Es handelte sich um zwei Mädchen im Alter von etwa 18 oder 19 Jahren und einen jungen Mann, den Hannah vielleicht auf 20 Lenze schätzen mochte. Eines der Mädchen und der Junge glichen einander. Sie hatten das gleiche blonde Haar, die gleichen blauen Augen und die gleiche gerade Nase. Hannah vermutete, dass es sich um Geschwister handelte. Das andere Mädchen, Ernestine, war deutlich kleiner als die anderen beiden und hatte schwarzes Haar und braune Augen. Das Mädchen schien aufgeregt zu sein. Es hätte Hannah nicht überrascht, wenn Ernestine in den jungen Mann verliebt gewesen wäre.
 
Das blonde Mädchen sprach dann Ernestine an. „Na los doch, geh schon näher ran! Wir wissen doch alle, dass du dich brennend für so was interessierst!“ Ernestine wurde rot. „Was willst du damit sagen?“ „Ach Ernie! Glaubst du wir wüssten nicht, dass du daran denkst dich freiwillig zu melden?“ „Das kann ich doch gar nicht!“, blaffte Ernie zurück. „Aber im nächsten Jahr kannst du. Dann bist du 18.“ „Das könnte dir so passen, dass ich mich freiwillig melde! Das hat seit 20 Jahren keine mehr getan. Du willst doch bloß verhindern, dass die geilen Säcke nächstes Jahr dich auswählen!“, blaffte Ernestine zurück. „Das wird doch sowieso ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dir und mir! Was denkst du James?“, fragte die Blonde ihren Bruder, der sich im Hintergrund gehalten hatte. Doch James hielt sich wohlweislich raus. „Naja. Bevor du dich freiwillig meldest, muss deine Großmutter erstmal ein paar Dinge neu regeln.“ „Was meinst du?“ „Ich habe gehört sie will das Minimum für gewählte Hexen erhöhen. Also nichts mit einen Sexykittel anziehen, Im Prunkwagen durchs Dorf paradieren und dann eine Stunde im Pranger stehen…“ „Du meinst echten…“ „Ja ich meine echten …!“ „Das schreckt dich natürlich mächtig ab, nicht wahr?!“ Meinte die Blonde in deutlich gespielten Ernst. In sehr anzüglichen Ton fuhr sie fort, „Oder zieht dich die Aussicht einmal gepflegt den Hintern versohlt zu bekommen sogar an? Na komm! Sag’s schon!“ Ernestine war immer weiter in die Defensive gedrängt worden. „Na komm schon! Wenn’s dir um deine Chancen bei James geht, mach dir keine Sorgen. Der nimmt dich auch mit einem verstriemten Hintern!“ „MAGGIE!“ riefen Ernestine und James unisono. Aber Maggie lachte nur.
 
Das Trio umrundeten das Tor und stellten sich hinter Hannah. Sie hörte wie einer der drei die Peitsche vom Tisch nahm. In Gedanken bereitete sie sich schon Mal auf einen Hieb vor. „Die Peitsche scheint sehr weich zu sein.“, meinte Maggie. „Woher willst du denn das wissen?“, fragte James erstaunt. „Ich weiß es eben, okay?!“ Hannah spürte einen Lufthauch hinter sich und dann traf sie auch schon der Peitschenhieb. Er war nicht besonders hart geführt und tat ihr nicht besonders weh. „Seht ihr, sie hat nicht einmal richtig reagiert!“, meinte Maggie triumphierend. Hannah hörte, wie die Peitsche gegen Haut klatschte. Wahrscheinlich probierten sie die Härte der Peitsche an ihren Händen aus.
 
„Bist du sicher, dass du die Peitsche nicht einmal probieren willst, Ernie?“ meinte die Blonde und erntete einen genervten Laut. Und nach einer Weile fuhr Maggie fort, „Komm schon. Sie ist das Weichste, was ich kenne. Deine Chance! Keiner wird es je erfahren. Und wenn dir’s nicht gefällt, hören wir sofort auf. Keine Menschenseele wird je davon erfahren!“ Spannung legte sich über das Trio. Ernestine gab nach, was Hannah nicht sonderlich überraschte. „Okay.“, meinte Ernie ohne großen Enthusiasmus. „Ich wusste es!“, rief Maggie fröhlich aus. „Beuge dich vor, Ernie!“ Dann hörte Hannah wie die Peitsche gegen Jeans klatschte. „Ich hab’ nichts gespürt“, meinte Ernestine enttäuscht. „Dann wirst du wohl deine Jeans ausziehen müssen, Schatz!“, rief Maggie verächtlich. „Auf gar keinen Fall!“, fuhr Ernestine ihre Freundin an. „Sowieso! Ich muss der Hexe jetzt Wasser geben!“ „Kein Problem, Ernie. Wir sind hinten beim Podium!“, rief Maggie ihr zu.
 
Hannah hörte, wie Ernestine wütend um das Tor stapfte. Sie trug einen kleinen Behälter mit Wasser in der Hand. Als sie bei Hannah stand, war ihre Wut schon wieder verflogen. Neugierig sah sie Hannah an. Die Hexe sah Ernestine tief in die Augen und erkannte ihresgleichen. Sie sah ein schmutziges, böses, aber auch trauriges Mädchen, welches nur darauf wartete freigelassen zu werden. „Nicht so schnell trinken!“ ermahnte Ernestine sie sanft. „Du bekommst schon genug. Glaub mir!“ Und Hannah beschloss der kleinen Ernie zu vertrauen und trank ruhig und langsam.
 
Hannah hatte ausgetrunken, Ernestine blieb aber trotzdem dich bei Hannah stehen. Hannah konnte erkennen, dass die junge Frau vor Interesse schier zu bersten drohte, sich aber trotzdem nicht traute die magische Frage zu stellen. „Warum tust du dir das an?“, wollte die junge Ernestine wissen. „Warum lässt du das mit dir geschehen?“, wollte die junge Ernestine brennend wissen. „Und warum erregt es mich so, zuzusehen?“ Und voller Verzweiflung „Und warum erwische ich mich ständig in Gedanken mit dir zu tauschen?“ Hannah sah das Mädchen vor sich, wie sie vor Nervosität von einem Fuß auf den anderen trippelte und erkannte wieder sich selbst in sich. So war auch sie gewesen, vor kaum fünf Jahren – unsicher, unerfahren, schüchtern und mit einem felsensteingroßen Geheimnis auf dem Herzen. All diese Fragen hingen unausgesprochen zwischen den beiden jungen Frauen. Weil sie Mitleid mit der Seelenpein des Mädchens hatte, beschloss Hannah diese Fragen zu beantworten, auch wenn sie unausgesprochen geblieben waren.
 
Mühsam setzte Hannah zum Sprechen an. Ich stimme klang rau vom vielen Schreien. „Ich tue das, weil ich es verdient habe.“, sagte sie. Ernestine bat sie mit sanfter Stimme zu schweigen, sie solle sich nicht verausgaben, doch Hannah sprach einfach weiter. „Ich war ein böses Mädchen! Ich habe Männer verführt, die ich nicht hätte verführen sollen. Meine Lust hat voller Egoismus Ehen und Familien zerstört. Sie hat Menschen ihr Leben gekostet. Ich habe jede Pein hundertfach verdient, deshalb genieße ich sie so.“ Ernestine stand wie angewurzelt an ihrem Platz. Ihr Mund war sperrangelweit offen. Hannah sprach weiter, “Meine Lust ist dunkel und schändlich. Meine Lust ist abgrundtief böse. Ich verdiene es geläutert zu werden!“ Ernestine fing sich und sah Hannah tief in die Augen. Ernestine sah Hannahs Schuld, oder eher ihre eigene Schuld in dem Spiegel, den Hannah ihr vorhielt. Das Mädchen sah vermutlich nicht die Schuld, die sie sich bislang aufgeladen hatte, sondern jene die sie sich aufladen wollte und würde. Ernestine seufzte. Sie sah Hannah an und damit sich selbst in 5 Jahren. Was sollte sie nur tun?
 
Hannah sprach aus, was Ernestine insgeheim schon längst wusste, „Ernestine, du bist wie ich!“, geschockt schüttelte Ernestine den Kopf. „Doch, Ernestine. Du weißt es ganz genau, dass es so ist!“ Ernestine schüttelte immer noch verneinend den Kopf und formte lautlos die Worte, „Nein! Nein! Nein!“ „Ernestine. Erregt es dich nicht zuzusehen, wie ich leide? Hast du nicht in deinen Gedanken und Träumen schon längst mit mir getauscht?“ Eine einzige Träne, die Ernestines Wange herunter lief, bejahte die Frage. „Ernestine, deine Freundin mag das wilde, böse Mädchen spielen und all den Jungs den Kopf damit verdrehen, aber wir wissen beide, dass du das wahrhaft böse Mädchen bist! Du bist das Mädchen vor dem deine Eltern immer gewarnt haben! Du bist das Mädchen, das nicht brav ist und darum zur Hexe wird!“ Ernestine hatte ihre Stimme wieder gefunden, „Nein. Nein. Nein.“ Das war eher eine Selbstbeschwörung als ein Überzeugungsversuch. „Ernestine, sieh es ein: Wir sind verflucht! Wir sind geschlagen mit unserer verzehrenden, dunklen Lust. Du musst dem ins Auge sehen! Du musst lernen mit ihr umzugehen, sonst frisst sie dich auf! – Du hast doch noch Glück. Ich bin in meine Lust hineingestolpert. Ich habe Fehler nach Fehler gemacht. Du kannst wissend und mit Bedacht vorgehen, weil du weißt, was ich nicht wusste.“
 
Inzwischen weinte Ernestine wie ein kleines Kind. „Aber was soll ich nur tun?“, sie schluchzte laut. „Sieh deiner Lust ins Auge. Lerne mit ihr umzugehen.“, meinte Hannah ganz so als wäre sie eine weise Gevatterin. Ernestine beruhigte sich langsam und trocknete ihre Tränen mit ihrem Taschentuch. „Danke, Hannah“, sagte sie und ging sicheren Schrittes davon. Sie hörte wie die kleine Peitsche abermals vom Tisch genommen wurde. Ernestine entfernte sich. Hannah spitzte die Ohren.
 
„Hey Ernie! Hast du geweint?“, fragte Maggie mitfühlend. „Ach nicht der Rede wert!“, entgegnete Ernestine betont fröhlich. „Ich hab’s mir überlegt. Ich will doch wissen, wie sich so eine Peitsche anfühlt!“, meinte sie, als sei dies für sie nichts als ein völlig unschuldiger Wunsch ihrem Wissensdrang nachzugeben. „Ich wusste es!“, rief Maggie vermutlich James zu. „Na dann lass mal deine Hosen runter, Schätzchen!“ Hannah hörte das typische Geräusch eines sich öffnenden Reißverschlusses. „Was denn James?! Noch nie einen nackten Mädchenhintern gesehen?“, neckte Maggie ihren Bruder. „Komm schon Ernie, lass dein Höschen runter, ich will sehen, wie Jimmy hier die Augen raus fallen!“, meinte Maggie übermütig. „Ich weiß nicht Maggie.“, sagte Ernestine zurückhaltend. „Na komm schon Ernie! Wer A sagt, muss auch B sagen!“ Kurz darauf hörte Hannah, wie Maggie jubelnd in die Hände klatschte. Ernestine hatte sich also gefügt. Es würde nicht das letzte mal bleiben.
 
Weil Ernestine vermutlich immer noch ihre heruntergezogenen Hosen und Slip an hatte, konnte sie wohl nicht breitbeinig sicher stehen. Also kommandierte Maggie James an Ernestines Vorderseite um sie zu stützen. Hannah hörte Maggie lachen. „Ich weiß nicht ob Jimmys Schwanz lieber bei Ernestines Mund ist oder Ernestines Mund an Jimmys Schwanz!“, rief sie lachend. „Maggie! Verdammt! Fang schon an! Wir haben nicht mehr die ganze Nacht Zeit!“ rief er. Ernestine war inzwischen wahrscheinlich puterrot angelaufen vor Scham, dachte Hannah. Dann hörte die Hexe, wie die Peitsche auf Ernestine Hintern landete. Das Mädchen schrie spitz auf - wahrscheinlich mehr aus Überraschung als aus Schmerz. Hannah hoffte, dass sich der Junge unter Kontrolle hatte. Andernfalls würde er in seine Hose abspritzen. Hannah hörte in Folgezeit ein halbes Dutzend klatschender Geräusche. Hannah registrierte keine Reaktion von Seiten Ernestines.
 
„James komm du mal! Ich habe einfach zu wenig Kraft!“, rief Maggie mit heller Stimme. James gab einen undefinierbaren Laut der Zustimmung. Jetzt herrscht auf dem Platz eine kurze, gespenstische Stille, die nur gelegentlich vom Knacken des Kohlefeuers hinter Hannah unterbrochen wurde. Hannah hörte ein festeres Klatschen der Peitsche. Ernestine schrie kurz auf. „Gut so, James! Das hat sie gefühlt“, rief Maggie. „Weiter! Ich halt sie fest!“ Die Geschwister hatten also die Plätze getauscht. Ein weiterer Hieb erfolgte. Ernestine schrie erneut spitz auf, protestierte aber nicht. Es klatschte erneut und wieder schrie Ernestine auf. „Komm schon Jimmy! Schneller! Sie will es!“, rief Maggie. Hannah hörte ein rhythmisches „Klatsch, Klatsch, Klatsch…“, wie die Peitsche in schneller Frequenz auf Ernestines Hintern landete, begleitet von Ernestines ebenso hellen, wie rhythmischen Aufschrei „Ieh… Ieh… Ieh…“ „Komm Schon Jimmy, gib’s ihr! Fester.“ Das Klatschen wurde lauter – und genauso Ernestines Schreie. James musste inzwischen außer Atem sein. „Komm James noch ein letzter an den sie sich erinnert!“, feuerte Maggie ihren Bruder an. Das rhythmische Klatschen wurde kurz unterbrochen. Musste ein unglaublich harter Hieb erfolgt sein, denn Ernestine schrie, zumindest für Hannahs Ohren, fürchterlich laut auf.
 
Hannah hörte wie Ernestine weinte und wie Maggie sie in die Arme nahm. „Ist doch nicht so schlimm gewesen, oder?“, fragte Maggie begütigend. Ernestine gab keine Antwort, beruhigte sich aber bald wieder. Maggie hatte wohl Ernestines begutachtet. „Ernie, das Sitzen wird dir heute wohl ein wenig wehtun.“, sie schaffte es nicht einen Anflug von Schadenfreude in ihre Stimme zu lassen. „Musste das so hart sein?!“, fragte Ernestine schnippisch. Bevor Ernestine auch noch James verbal zur Rechenschaft ziehen konnte, bemerkte Maggie fröhlich, „Also deiner Möse hat’s gefallen! Das sieht man deutlich!“ Hannah hörte, wie hastig eine Jeans heraufgezogen wurde. „Komm schon Ernie! Wir haben es nicht böse gemeint. Wirklich, Ernie!“, sagte Maggie begütigend. „Wenn’s dir nicht gefallen hat, tun wir’s nie wieder! Versprochen! Und keine Menschenseele wird je davon erfahren.“ Ernestine grummelte irgendetwas. Ob sie dem Lippenbekenntnis Maggies traute? Hannah glaubte der Blonden jedenfalls kein Wort. „Ernie. Ich finde du solltest dich frisch machen. Da hinten, hinter dem Bunker, steht eine Wassertonne.“, sagte James, der sich jetzt auch mal in das Gespräch einklinkte. „Genau, Ernie! Geh schon! Wir passen schon auf die Hexe auf.“
 
Als Ernestine gegangen war, schickte Maggie auch ihren Bruder weg. Im Nächsten Moment tauchte die Blonde in Hannahs Gesichtsfeld auf. „Hallo, Hexe!’, meinte sie freundlich. Den plötzlichen Gesinnungswandel unserer kleinen Ernie, haben wir wohl dir zu verdanken, nicht wahr?“ Hannah nickte soweit es ihre strengen Fesseln zuließen, denn es hatte keinen Sinn es abzustreiten. Maggie sah die Hexe eindringlich an. „Ich werde dir in den nächsten Tagen noch angemessen danken, Hexe! Gestatte mir dir schon mal einen Vorschuss zu geben!“ Hannah sah der Blonden in die Augen und erkannte endlich ihren Fehler. Auch Maggie war ein böses Mädchen, erkannte sie jetzt. Sie war sogar abgrundtief böse. Aber Hannah hatte dies nicht erkennen können, weil es nicht das gleiche Böse war, das auch in ihr selbst schlummerte. Das Böse, welches in Maggie schlummerte, war nicht das Böse einer Hexe. Nein! Es war schlimmer es war das Böse eines wahrhaftigen Teufels. Hannah schloss entsetzt die Augen. Sie hatte Ernestine in die Arme eines Teufels getrieben. Wieder hatte sie sich eine Schuld aufgebürdet. Hannah war zum Weinen zumute.
 
Maggie schien Hannahs Gedanken erraten zu haben. „Keine Sorge, Hexe. Ich werde schon für Ernie sorgen!“, meinte die Blonde. „Ich werde dir ein Geheimnis verraten, Hexe. Ernie ist der einzige Mensch, den ich mag auf der Welt. Ich werde sie nicht zu Schaden kommen lassen!“ Hannah hoffte inständig, dass Maggie die Wahrheit sprach. Sie konnte sich dessen aber nicht sicher sein. Was taugte schon das Wort eines Teufels?!
 
„Zeit für deine Belohnung, Hexe!“, Maggie holte die Peitsche aus ihrer Hosentasche, knöpfte ihre Jeans auf und fasste mit ihrer freien Hand in den Slip. Ihr Finger glänzte vor Feuchtigkeit. Lächelnd rieb sie ihren Mösensaft unter Hannahs Nase. Diese blähte unwillkürlich die Nüstern auf um den Anregenden Geruch ihrer Demütigung und Schande zu genießen. „Willst du dich nicht angemessen bedanken, Hexe?!“, fragte Maggie rhetorisch. „Ja Herrin! Danke, Herrin!“, sagte Hannah artig. „So ist’s recht!“, lobte sie die Blonde. Langsam führte sie den Peitschenstiel hinunter zu ihrem Lustdreieck und dann steckte sie die Peitsche in ihren Slip. Emsig schob sie die Peitsche weiter und zog sie wieder zurück, bis sie für ihren Geschmack ausreichend feucht war. Mit einem bösen Lächeln holte Maggie die Peitsche wieder hervor und schob sie Hannah in den willig geöffneten Mund. Hannah wusste genau was von ihr erwartet wurde. Sie behandelte den Peitschenstiel, wie einen Penis. Voller Begeisterung saugte sie an dem Stiel. Sie ließ ihre Zunge kreisen und blies die Backen auf. Sie hätte sich auch gar nicht zurückhalten können, so wild wurde sie von dem salzigen Geschmack, den sie mit Geilheit, Erniedrigung und Schande assoziierte. Während Maggie dem geilen Treiben vor sich zuschaute, knöpfte sie sich ihre Hose zu.
 
James und Ernestine kehrten zurück. „Wieso hat die Hexe die Peitsche im Mund?“ fragte James. „Ich will ein kleines Experiment versuchen, darum!“, meinte der blonde Teufel fröhlich. Sie nahm Hannah den Peitschenstiel aus dem Mund, bedeutete den anderen beiden ihr zu folgen. Hannah spürte, wie sich jemand an ihrer Arschbacke zu schaffen machte. Da wusste sie was ihr bevorstand! Sekunden später spürte sie auch schon den unangenehmen Druck der Peitsche gegen ihren Schließmuskel. „Die Frage ist nicht, ob wir das Ding in ihren Hintern schieben können…“, dozierte Maggie. „…Die Frage ist ob die Peitsche in die Öffnung ihres Eisengürtels passt!“ Inständig hoffte Hannah, dass die Peitsche passte. Erleichtert bemerkte Hannah wie ihr Schließmuskel auseinander gepresst wurde und der Peitschenstiel sich Millimeter für Millimeter in ihren After schob. Das warme Gefühl ihren Platz zu kennen durchströmte sie. Sie mochte ein verdorbenes, böses Mädchen sein – eine Hexe gar, aber wenigstens kannte sie ihren Platz!
 
 

Teil 4 – Hexenfrühstück

Freitag, 31. Oktober 2014, 05 Uhr 30. Außerhalb eines kleinen Dorfes in Northumberland, direkt an der See.
 
Drei Büttel waren gekommen und mit ihnen eine erste Handvoll Schaulustiger. Hannah, die in einen kurzen Schlummerartigen Zustand weggedöst war, wurde unsanft geweckt, als einer der Büttel sich an ihren Ketten zu schaffen machte. Die Peitsche steckte immer noch in ihrem After. „Schau mal Paul! Die Hexe hat jetzt ’nen Schwanz!“, rief einer der Büttel. Alle lachten herzlich. „Habt ihr das getan?“, fragte einer der Büttel Ernestine. „Ja. Ab halb 3 wurde sie doch nicht mehr benutzt!“, meinte sie achselzuckend. „So dient sie wenigstens noch einem Zweck.“ Alle lachten anerkennend. „Gut gemacht, Kinder! Ich denke die Peitsche bleibt erstmal drin!“ Hannah konnte das nur recht sein.
 
Der Büttel erlöste Hannah Kette für Kette, nahm der Hexe dabei aber auch die dringend benötigte Unterstützung, sodass sie nicht mehr aufrecht stehen bleiben konnte und quasi wie ein nasser Sack zu Boden fiel. Lautlos lag sie im Dreck und rieb sich die verspannten Glieder. Die Büttel ließen Hannah eine geraume Zeit lang vor sich im Dreck kriechen, sodass Hannah die Kontrolle über ihre Glieder wiedergewinnen konnte. Hannah war seltsam glücklich. Sie spürte: Dies hier war ihr Platz.
 
Dann kam einer der Büttel mit einer Ledernen Hundeleine zu Hannah. Sie reckte ihren Kopf in die Höhe, um es dem Büttel leichter zu machen den Eisernen Ring an ihrem Halsband zu erreichen. Zum Dank für ihr Entgegenkommen, rief er aus, „Seht alle her! Macht Platz für die Hexe, sie hat sich in eine Hündin verwandelt!“ Und unter lautem Johlen der auf etwa zwei Dutzend angewachsenen Besucher, wurde Hannah an der Leine geführt. Sie kam an eine Wassertonne, wo sie eine Katzen- oder besser eine Hundewäsche erhielt und wurde mit einem harten Tuch abgerubbelt. Dann führte man sie zurück auf den Platz zwischen der Glut des Brandstapels und dem Fesslungstor. Ein Büttel schrie, „Essenszeit!“ und ein eiserner Napf grauen Haferschleims wurde ihr heruntergereicht. „Mit einer Spezialzutat“, rief einer der Büttel und alle lachten. Hannah, schmeckte das salzige Aroma des Spermas sofort.
 
Natürlich hatte man ihr keinen Löffel gegeben. Ohne zu zögern versenkte Hannah ihren Kopf in ihren Napf. Schmatzend schlang sie den Fraß in sich hinein, denn sie war wirklich hungrig. In Windeseile war der Napf leer, Hannah versuchte den Napf zur Gaudi der Umstehenden auch noch auszulecken. Gnädigerweise stellte einer der Büttel seinen Fuß gegen eine Seite des Blechnapfes, damit dieser nicht fortwährend wegrutschte, während Hannah ihn leer leckte.
 
Dann sah Hannah erwartungsvoll zu den Umstehenden hoch. „Schau mal Bruderherz! Sie will Nachschlag!“, rief Maggie. Alle lachten. James war das sichtlich peinlich, doch seine Schwester ließ einfach nicht locker. „Komm schon! Was ist schon dabei?!“ und die Umstehenden, stimmten der Blonden zu. Maggie nahm den Blechnapf und hielt ihn ihrem Bruder auf Gemächthöhe vor die Hose. Alle lachten und der Gruppendruck wurde zu Stark für den jungen Kerl. James zierte sich nicht länger. Er ließ seine Hose und Unterhose in die Knie sinken. Sein Glied schien überhart. Er brauchte nur wenige Züge, bis unter dem Applaus der Menge sein Glied pulsierte und klangvoll ein dicker Strahl gelblich weißen Spermas in den eisernen Napf schoss.
 
Maggie schaute sich fasziniert den Inhalt des Napfes an. Dann stellte sie ihn vor Hannah ab. Lustvoll schnupperte die Hexe das Aroma. Es weckte Erinnerungen in ihr. Und während sie unter dem Gejohle der Umstehenden ihre Zunge ausstreckte, um den Inhalt des Napfes genüsslich auf zu schlabbern.
 
 
Hannah kniete in Jochens Wohnung und hatte Angst. Angst ihn zu verlieren. Ihr Gottesgeschenk, Jochen. Was sollte sie nur ohne ihn tun? Würde seine Freundin ihn ihr wegnehmen? Ihn für sich behalten? Sie brauchte ihn doch so sehr!
 
Monatelang hatte sie jemanden gesucht, der ihr geben konnte, was sie suchte, was sie so sehr brauchte – Demut und Buße. Sie war verzweifelt gewesen, so verzweifelt sogar, dass sie selbst das Internet probiert hatte. Zu ihrem Leidwesen war aber nichts zustande gekommen. Nichts als Maulhelden und Weichdoms hatte sie kennengelernt und irgendwann entnervt aufgegeben. Ihr Verlangen war aber mit jedem Tag größer geworden und schließlich hatte sie zum allerletzten Mittel gegriffen, dass ihr noch einfiel. In einem unbewachten Moment, spät am Abend hatte sie eine Anzeige am schwarzen Brett der Unibibliothek hinterlassen. Auf ihm stand nichts weiter als, „böses Mädchen sucht Mann, der sie hart strafen will.“ Und ihre Telefonnummer. Eine Kurzschlusshandlung.
 
Zu ihrem großen Glück hatte Jochen sie zufällig bemerkt. Ihm war aufgefallen, wie auffällig unauffällig sich die junge Frau mit den rötlichen Haaren bewegt hatte. Als er sah, dass sie eine Annonce ans schwarze Brett hing, trat er sofort hinter sie und las sie. Er hatte seinen Augen kaum getraut. In ruhigem Ton hatte er ihr gesagt, dass sie dieses Briefchen besser wieder abhing. Hannah hatte getan, was er sagte. Dann hatten sie geredet.
 
Jochen war ihr Gottesgeschenk. Er war Psychologiestudent und hörte ihr aufmerksam zu. Er verurteilte Hannah nicht, sondern nahm sie ernst. Er hatte Mitleid mit der jungen, hübschen Hannah. Er hatte sich bereit erklärt ihr jeden Mittwochnachmittag den Hintern zu versohlen. „Mit einem Stock!“, hatte Hannah begeistert ausgerufen. „Ich habe keinen Stock.“, meinte Jochen. „Aber du hast einen Gürtel!“ „Also mit dem Gürtel.“ Aber da war noch eine Sache. Auch Jochen hatte Bedürfnisse. Seit Jahren schon hatte er die Fantasie in eine Schale zu wichsen und dass eine Frau diese dann vor seinen Augen ausleckte. Für Hannah war das kein Problem. In ihrem Zustand wäre so gut wie nichts ein wirkliches Problem gewesen. Im Gegenteil: Aus der Erniedrigung ihre Strafe erbetteln zu müssen und vorher das Sperma ihres Bestrafers wie Manna trinken zu müssen, zog sie sogar weitere Faszination. So konnte sie auch frohen Mutes seine Bedingung, dass es unter gar keinen Umständen zu Geschlechtsverkehr kommen dürfe, akzeptieren.
 
Jochen liebte nämlich seine Freundin Laura. Sie waren zusammen seit sie 15 waren und nie wollte er ihr Untreu werden. Es war leider nur so, dass Laura ihm diese eine Phantasie nicht erfüllen konnte.
 
So kam es, dass Hannah am nächsten Mittwochnachmittag nackt vor Jochen kniete. Sie hatte ihn mehrere Minuten angebettelt sie zu bestrafen, bis er sich endlich hatte erweichen lassen. Sie hatte den blauen Plastiknapf genommen und ihn über den Kopf gehalten. Mit diesem hatte sie sein Manna aufgefangen und es vor seinen Augen aufgeschleckt. Wie sehr hatte Hannah der Geschmack von Demütigung und Schande gefehlt. Wie süß hatte es ihr geschmeckt! Und auch Jochen war zufrieden. Er hielt Wort. Er ging um Hannah herum, zog seinen Gürtel von der Hose ab, bildete damit eine Schlaufe und verpasste Hannah die Tracht Prügel ihres Lebens. Hannah genoss jede Sekunde. Genauso wie sie noch Tage später genüsslich ihrem Schmerz nachspürte. Hannah respektierte Jochen. Deshalb kam sie gar nicht den Gedanken ihm Geschlechtsverkehr anzubieten. Sie dankte Jochen lediglich für seine Mühen und ging nach Hause, wo sie in Erinnerung an die Ereignisse bei Jochen leidenschaftlich masturbierte.
 
So war es Wochen und Monate gut gegangen aber schließlich kam es wie es kommen musste. Laura hatte sie eines Tages einfach erwischen müssen und just an jenem Tage, war es eben so weit gewesen. Laura war in das Zimmer gekommen, als Jochen der auf dem Boden kauernden Hannah gerade ihre wohlverdiente Tracht Prügel verpasste. Jochen hatte sofort in seinem Tun eingehalten. Laura hatte ihn fragend angesehen. Zum Glück war Laura nicht der melodramatische Typ, der flennend wegrannte. Und zum Glück war Jochen nicht der Soap-Typ und verkniff sich das ausgeleierte „Schatz! Es ist nicht wie du denkst.“
 
Stattdessen hatte er den Gürtel sinken lassen und gesagt, „Ich fürchte ich muss dir etwas gestehen.“, „Ja. Das fürchte ich auch.“, hatte Laura ihm trocken entgegnet und sich auf das Sofa gesetzt. Jochen hatte sich zu ihr gesetzt und hatte ihr die ganze Geschichte erzählt. Jedes Detail. Keiner der beiden hatte Hannah einen Platz auf einem der Sessel angeboten und Hannah kannte ihren Platz. Sie kniete immer noch vor den Beiden auf dem Teppichboden. Ab und an bestätigte sie durch ein Nicken die Wahrhaftigkeit Jochens Geschichte. „Und das ist alles?“, hatte Laura gefragt. „Ja. Das ist alles!“, hatte Jochen geantwortet. Laura hatte lange nachgedacht und immer wieder einen mitleidigen Blick auf die immer noch auf dem Teppichboden kauernde Hannah geworfen. „Ich will mir selbst ein Bild machen.“
 
Hannah kniete in Jochens Wohnung und hatte Angst. Angst ihn zu verlieren. Ihr Gottesgeschenk, Jochen. Was sollte sie nur ohne ihn tun? Würde seine Freundin ihn wegnehmen. Ihn für sich behalten? Sie brauchte ihn doch so sehr!
 
Dann traten Jochen und Laura ein und Hannah begann, wie gebräuchlich den Mann anzuflehen sie doch zu bestrafen. Doch diesmal war alles anders. Diesmal musste sie auch Laura um die von ihr heiß ersehnte Strafe anflehen. Während sich ihre Interaktion mit Jochen auf ein beständiges Betteln um ihre Strafe erschöpfte, dem dieser irgendwann nachgab, stellte Laura Gegenfragen. „Wie hart willst du bestraft werden?“ „Sehr hart, Herrin!“ „Wirklich?“ „Ja, Herrin!“ „Willst du dich auf den Rücken legen, ihm deine offene Fotze entgegenstrecken, sodass er sie schlagen kann?“ Jochen war schockiert. Hannah nicht. „Ja, Herrin!“ Hannah wollte sich Lauras Rache gönnen! „Willst du dich auf den Bauch legen, mit deinen Beinen deine Arschbacken auseinander ziehen und seine Hiebe direkt auf dein dreckiges Arschloch empfangen?“, fragte Laura ungerührt. Sie war eine Frau und wusste, wo es Hannah besonders weh tun würde. „Ja. Herrin“ „Dann sollst du deinen Willen haben.“
 
Aber erst musste Hannah noch sein Manna trinken. Diesmal war es Laura die ihren Freund so lange wichste bis das weißliche Ejakulat in dem blauen Plastiknapf war und befriedigt sahen Jochen und Laura zu, wie Hannah das Sperma aufleckte. Dann erhielt Hannah endlich ihre wohlverdiente Strafe. Laura führte diesmal die Regie. Vorbei waren die Tage als Jochen sie mehr oder weniger planlos mit seinem Gürtel verdrosch. Laura ging mit dem kalten Hass einer Rivalin an die Sache heran und sorgte dafür, dass Hannah systematisch an den schmerzhaftesten Stellen malträtiert wurde. Hannah war glücklich. Und war das noch nicht genug, wurde Hannah an jenem Tage nicht einfach nur entlassen, nein! Sie musste tatenlos mit ansehen, wie Laura ihren Freund auf die Couch warf und heißen Sex mit ihm hatte. Zuletzt wurde sie einfach nackt aus der Wohnung geschmissen. Ihre Kleider flogen hinterher. In der nächsten Woche durfte Hannah wiederkommen.
 
Die folgenden drei Monate waren für Hannah der Himmel auf Erden. Laura bestand ab diesem Zeitpunkt darauf bei jeder von Hannahs Sessionen dabei zu sein. Ihr Erfindungsreichtum Mittel und Wege zu finden Hannah zu quälen und zu demütigen war beinahe unbegrenzt. Dann zogen Jochen und Laura um. Und Hannah stand wieder alleine da. Sechs Wochen trauerte sie in einem fort. Dann erreichte sie ein Brief.
 
Laura hatte ihn geschickt. Sie hatte sich von Jochen getrennt, weil sie spürte, dass sie ihm nicht geben konnte, was er brauchte. Laura machte Hannah keinerlei Vorwurf. Aber Hannah wusste es besser. Wieder einmal hatte ihre dunkle, bösartige Lust durch ihren allesverzehrenden Egoismus eine Beziehung zerstört.
 
Während Hannah ihren Tagtraum hatte, hatten die Männer um sie herum ihren Blechnapf wieder und wieder gefüllt. Und immer wieder hatte sie ihre Zunge herausgestreckt und sie in den Blechnapf versenkt. Dann machte ein Büttel dem Treiben aber ein Ende. Sie wurde auf allen Vieren hinter das große Podium geführt, dort durfte sie sich wieder aufrichten und ihre Glieder strecken.
 
 

Teil 5 – Eine Hexe verwandelt sich

Freitag, 31. Oktober 2014, 09 Uhr 00. Außerhalb eines kleinen Dorfes in Northumberland, direkt an der See.
 
Hannah genoss die Wärme der Herbstsonne auf ihrer Haut. Es war ein wenig frisch. Aber mit etwa 16° noch lange nicht kalt. Außerdem hatte man ihr eine alte Decke umgelegt. Sie war dankbar für diese kleine Atempause. Man hatte einen kleinen Holzkarren vor das Podium gezogen, auf welchem die Dorfkinder standen und hellblaue oder rosa Lose zogen. Schnell waren die zwei Gewinner bekannt. Ein kleiner Junge und ein kleines Mädchen.
 
Die alte Dame, die auch gestern den Vorsitz innehatte, kam aufs Podium und ergriff das Wort. „Hallo liebe Kinder. Willkommen bei unserem alljährlichen Zug zurück ins Dorf!“, die Kinder auf der Bühne klatschten begeistert in die Hände. „Wie ich sehe, steht der Karren schon bereit! Und hier neben mir steht auch schon der Kutscher!“ Man hatte dem Jungen eine kleine Filzmütze, als Zeichen seines Gewinns aufgesetzt. „Und auch die Prinzessin ist schon hier!“, sagte die ältere Dame, fröhlich. Das Mädchen trug als Zeichen ihrer Würde einen kunstvoll geflochtenen Blumenkranz im Haar. Die Kinder wurden von der Bühne geschickt, damit sie ihre Plätze einnehmen konnten. Der „Kutscher“ durfte auf dem Kutschbock Platznehmen, „die Prinzessin durfte sich auf die Ladefläche des Karrens stellen. Die anderen Kinder stellten sich um den Karren herum auf.
 
„Aber was sehe ich denn da! Wo ist denn unser Ochse?!“, rief die Dame von der Bühne. Die Kinder lachten. Sie rief nach einem Büttel. Er solle für sie einen Ochsen auftreiben. Nach 5 Minuten kehrte der Büttel scheinbar ratlos zurück. „Wir haben keinen Ochsen, Frau Bürgermeisterin!“ „Aber was machen wir denn jetzt?“, rief die Bürgermeisterin mit gespieltem Schrecken in der Stimme. Nachdem sie eine halbe Minute scheinbar angestrengt überlegt hatte, rief sie. „Ich habe eine Idee!“ Die Kinder kreischten vor Vergnügen. „Wir können die Hexe fragen, dass sie sich einen Ochsen verwandelt. Vielleicht ist sie ja so lieb?!“
 
„Wir rufen jetzt alle: Komm, Hexe, komm!“, dann kommt sie ja vielleicht. „Eins… Zwei… Drei…“, und alle Kinder schrien im Chor „Komm, Hexe, komm!“, Hannah wollte sich schon in Bewegung setzen, aber einer der Büttel hielt sie zurück.
 
Erst nachdem die Kinder sie zum dritten Mal gerufen hatte, durfte Hannah die Bühne unter lautem Jubel der Kinder betreten. „Bitte liebe Hexe, willst du dich für die Kinder in einen Ochsen verwandeln?“ Ein wilder Chor aus Kinderstimmen drang zu Hannah hinüber. „Bitte Liebe Hexe!“, „Bitte, Bitte, Bitte, Bitte!“
 
Hannah gab ihr Einverständnis durch ein deutliches Nicken zu verstehen und die Kinder jubelten. Sie wurde hinter die Bühne geleitet, wo man ihr helfen wollte sich in einen Ochsen zu „verwandeln“.
 
Als Hannah von der Bühne stieg, wartete schon der Dorfschmied auf sie und er trug einen großen aus verschiedenen Eisenstreifen gefertigten Ochsenkopf mit sich. Der Schmied brauchte die Hilfe gleich dreier Freiwilliger um ihr dieses Teil auf zu setzen. Es waren Ernestine und ihre beiden Freunde. Nicht etwa, weil er so schwer war, denn es handelte sich ja nur um ziemlich dünne Eisenstreifen, die einen großen Teil ihres Kopfes unbedeckt lassen würden, sondern weil er so groß und unhandlich war und weil zum Aufsetzen die Vorderseite dieser kunstvoll gefertigten Schandmaske aufgeklappt sein musste.
 
Hannah hätte diese Vorrichtung ziemlich enttäuscht, wäre da nicht die Sache mit dem Mund gewesen. Als der Schmied nämlich die Vorderseite nach unten klappte, wurde sie nämlich gewahr, dass sie ein sehr breites, hohles Mundstück aufwies.
 
Hannah öffnete ihren Mund soweit sie konnte und ließ sich das Mundstück bis weit in den Mund schieben. Besonders unangenehm war eine kleine unregelmäßige Verdickung, genau hinter ihre Lippen zu liegen kam. Die Drei betrachteten Hannah in ihrem neuen Aufzug und Ernestine beglückwünschte den Schmied artig. Hannah konnte hören, wie Maggie Ernestine „Natürlich findest du das Teil gelungen! Du würdest es doch am liebsten selbst anziehen.“ halblaut ins Ohr raunte. Durch die großen Schlitze in der Maske, konnte sie sehen, wie Ernestine leicht errötete.
 
Allerdings blieb Hannah wenig Zeit sich mit Ernestine und ihren Freundinnen zu befassen. Man gab ihr Schuhe und zwei Büttel brachte sie unter großen Jubel zum Ochsenkarren. Einen Moment lang beneidete sie die Kinder ihrer unschuldigen Unwissenheit wegen. Jetzt erst konnte sie sehen, dass es sich um einen kurzen zweiachsigen Wagen handelte. Aber wie wurde er gezogen? Ein Büttel holte zog ein metallenes Joch vom Kutschbock, welches mit zwei Ketten fest am Karren verankert war. Hannah stellte sich in eine mittlere Position vor dem Karren. Ein Büttel legte ihr dann das metallene Joch auf. Der Schmied verstand wirklich sein Handwerk, denn Hannah spürte sofort, dass die halbkreisförmige Aussparung im Metalljoch genau zum Umfang der Ochsenmaske passte und am Ende einrastete. Um Hannahs Hilflosigkeit perfekt zu machen, ketteten die Büttel auch noch Hannahs in Eisen geschlagenen Handgelenke an die Rückseite des Jochs. Dann kam der Schmied zurück. In seinen Händen trug er den herrlichen Gipfel aller Demütigungen. Es handelte sich um einen Zwitter aus Vorhängeschloss und Kuhglocke. Mit diesem verband er die Ösen in Hannahs Halsband und Ochsenmaske bombenfest miteinander.
 
Als ein Büttel schon den Befehl zum Aufbruch geben wollte, hielt ihn der Schmied zurück. Er zeigte dem Büttel einen kleinen Hebel unter dem Ochsenkinn. Als er diesen betätigte stach plötzlich eine Metallspitze in ihre Zunge. Sie schrie auf und schüttelte sich vor Pein. Zu hören aber nur ein lang gezogenes „Mooooouuuuuhhhh“ und das wilde Bimmeln der Kuhglocke. Der Büttel klopfte dem Schmied lachend auf die Schulter und trieb Hannah mit einem gemeinen Stockhieb in die Seite zur Abfahrt. Stoisch setzte Hannah einen Fuß vor den anderen und zog den Karren. Sie hätte den schweren Karren allerdings nie aus eigener Kraft von der feuchten Wiese ziehen können. Hier mussten die Büttel kräftig mit anpacken. Als die den mit Kieselns ausgelegten Hohlweg zur Straße hin erreicht hatten, konnte Hannah den Karren unter Anstrengungen alleine ziehen und als erstmal die asphaltierte Straße erreicht hatte, viel es Hannah erstaunlich leicht den Karren zu ziehen. Zumal der Zug wegen der vielen kleinen Kinder sowieso kein hohes Tempo einschlagen konnte.
 
Nach einer Weile hatte Hannah aufgehört aktiv zu denken. Stoisch stapfte sie in die Richtung, die der Büttel ihr vorgab. So hatte sie gar nicht mitbekommen, dass sie sich der ersten kleinen Siedlung auf dem Weg ins Dorf näherten. So hatte sie auch nicht bemerkt, dass die Hand des Büttels sich in verdächtig kleinen Schritten, dem verhängnisvollen Hebel unter ihrem Kinn genähert hatte. Gerade als Hannah erkennen konnte, dass sich der Karren einer kleinen Gruppe von am Wegesrand winkenden Kindern näherte, legte der Büttel den Schalter um. Der quälende Schmerz erfasste ihre Zunge. Sie schüttelte sich wild und schrie gellend auf. Für die Kinder musste es so aussehen als ob der kleine Ochse vor dem Gespann sie freudig begrüßte. Diese Gaudi fanden sie phantastisch.
 
Die Erwachsenen des Weilers wussten es natürlich besser, als ihre nichts ahnenden Kinder. Eine Frau aus der Menge war Hannah bedrohlich nah gekommen. Hart kniff sie in Hannahs Seite und zischte ihr ins Ohr „Komm meinen Kindern nicht zu nahe, Hexe!“ Hannah fragte sich, wie sie das hätte bewerkstelligen können, so wie sie vor dem Ochsenwagen gespannt war.
 
Im Laufe des Vormittags kam der kleine Zug noch durch drei weitere Weiler. Jedes Mal hatte der Büttel den Hebel gezogen. Und jedes Mal hatte Hannah den Kindern eine Schau geliefert, auch hatte Hannah sich jedes Mal hoch und heilig geschworen sich das nächste Mal nicht überraschen zu lassen. Doch viel sie nach jedem Weiler nach spätestens 100 Schritten wieder in den gleichen Trott in dem sie der Büttel schmerzhaft überraschen konnte.
 
Hannah war erleichtert, als sie den Rand des Dorfes erreichten. Der Karren hatte nun doch begonnen schwerer zu wiegen und sie drohte langsam aber sicher zu erschöpfen. Das Dorf war nicht besonders groß. Es konnte nicht mehr besonders weit sein bis zu ihrem Ziel! Und tatsächlich kam nach wenig mehr als hundert Schritten der Rathausplatz in Sicht. April war froh, als der Büttel sie endlich anhielt. Die Kinder stiegen vom Karren und liefen zu ihren Freunden. Die Bürgermeisterin hielt die Kinder an sich artig bei der Hexe zu bedanken und sie riefen „Danke liebe Hexe!“ im Chor. Als die Kinder freudig zu ihren Eltern liefen, zog der Büttel ein weiteres Mal am vermaledeiten kleinen Hebel und zwang Hannah dazu den Kindern einen letzten schmerzhaften Gruß zu entbieten.
 
Hannah wurde abgeschirrt. Der Holzkarren blieb wo er war, denn dieser würde später noch einmal gebraucht werden. Zwei Büttel führten sie ab. Eine große Menschenmenge begleitete sie. Sie kamen zu einer alten, restaurierten Mühle. Dort wurde Hannah einfach, wie Vieh an eine der kreisenden Holzbalken des Mühlrads gekettet. Gezwungenermaßen trottete sie im Takt der Wassermühle im Kreis. Die Menschenmenge verspottete sie. Doch schnell hatten die Leute genug davon der Hexe beim Kreislaufen zuzusehen, so demütigend und erschöpfend es für diese auch war und gingen nach Hause. Zwei Büttel blieben bei der Hexe.
 
Weil keine Zuschauer mehr anwesend waren, schlossen sie die Tür und Hannah sah, wie sie sich müde auf zwei Schemel setzten und der Hexe beim Laufen zusahen. Oh wie gerne, hätte sich auch Hannah irgendwo hingesetzt und ihre müden Glieder gerieben. Aber solchen Luxus hatte ein böses Mädchen wie sie einfach nicht verdient. Sie war eine Hexe! Es war die Pflicht der Gemeinschaft sie bis zu ihrer Läuterung zu demütigen und zu quälen, wo sie nur konnte. Hannah erschöpfte zusehends. Ab und an stolperte sie, denn sie war müde und konnte kaum noch ein Bein vor das andere setzen. Einer der Büttel hatte das gemerkt. „Können wir sie jetzt nicht abspannen?“, meinte der eine zum anderen. „Es sind ja keine Zuschauer mehr da!“, „Oh bitte nicht!“, dachte Hannah und versuchte sich wieder zu konzentrieren, sodass Stolperer unterblieben. Doch ihre Sorge war unbegründet. „Du kennst diese Kleine hier wohl nicht?“ sagte der andere Büttel und wies vage in die Richtung der Hexe. „Nein. Woher auch. Sie kommt ja aus Deutschland – da war ich noch nie.“, meinte der andere ein wenig einfältig. „Glaub mir! Ich hab den Vertrag gesehen, den die Kleine unterschrieben hat. Ist so! Die will gar nichts anders!“ Verwundert sah der andere Büttel die gequälte Hexe an. Seine Miene veränderte sich. Sie wurde hart. „Recht so!“, dachte Hannah. Du musst mich behandeln, wie ich es verdient habe! Ich bin…“
 
In diesem Moment geschah es. Hannah hatte sich einmal mehr nicht auf das Wesentliche konzentriert und war gestolpert. Diesmal fing sich die Hexe nicht mehr sondern fiel. Sie wurde an den Handgelenksfesseln, die an den sich im Kreis drehenden Holzbalken gekettet waren mitgeschleift. Verzweifelt versuchte Hannah wieder auf die Beine zu kommen. Der mitleidige Büttel war aufgestanden und zu ihr gekommen. Doch anstatt ihr aufzuhelfen schrie er sie an. „Steh auf du dreckige Hexe! Mach schon!“, dann hieb er mehrmals mit seinem Büttelrute nach Hannah. Erst als er merkte, dass Hannah aus eigenen Kräften nicht wieder aufstehen konnte, half er ihr auf. Er nahm seine Rute wieder in die Hand und verpasste Hannah drei Hiebe auf den Oberschenkel. „Wenn ich noch mal kommen muss, gibt’s mehr!“, sagte er kühl. Er ging zurück zu seinem Gesellen. „Ich hoffe die Schlampe hat bekommen, was sie wollte.“, meinte er fröhlich.
 
Hannah empfing an diesem Nachmittag noch drei weitere Male die Rute, bis endlich die Bürgermeisterin kam. „Wie geht es ihr?“, fragte sie einen von Hannahs Bewachern. „Sie ist müde und ausgelaugt. Ihr tun wahrscheinlich alle Knochen weh. Sie fühlt sich gedemütigt und erniedrigt, würde ich mal sagen…“, gab ihr der Büttel zurück. Hannah hätte es nicht schöner zusammenfassen können. Die Bürgermeisterin würdigte der Hexe weiter keines Blickes und ließ sie einfach weiterlaufen. Sie wandte sich an die Büttel. „Wir haben ein Problem!“ Die beiden sahen sie aufmerksam an. „Ich habe doch allen gesagt, dass wir Kinder und Erwachsenenaktivitäten streng trennen müssen! Sonst machen uns die Jugendsorge und die Sittenpolizei den Laden dicht!“ die Bürgermeisterin redete sich in Rage. „Also… Wieso hast du die Kleine so hart gepeitscht als Kinder dabei waren?“ Der Büttel blickte betreten zu Boden. „Versteh mich nicht falsch. Ich hab nichts dagegen, dass du sie hart rangenommen hast.“, sie legte eine Pause ein und machte eine vage Kopfbewegung zu der gequälten Hexe hinter sich. „Die Hexe wahrscheinlich auch nicht… aber vielleicht einige der Eltern. Also mehr Vorsicht, bitte!“ „Ja Madame!“, sagte der Büttel. „Und was sollten die masturbierenden Männer und die Peitsche im Arsch? Zum Glück waren die Kinder noch nicht da! Das nächste Mal bitte etwas mehr Vorsicht!“, „Ja Madame!“, dann wandte sie sich zum anderen Büttel. „Und jetzt zu dir! Wieso trägt die verdammte Hexe kein Brusttuch und Lendenschurz?! Das war so abgesprochen! Es haben sich schon drei Eltern beschwert. Wenn wir wegen deiner schmutzigen Geilheit das Festival nächstes Jahr einstellen müssen, fliegst du! Egal wie ich das Deichseln muss. Verstanden?!“ „Ja, Madame!“
 
Die Bürgermeisterin sah auf die Uhr. „Gut! Lasst sie noch eine Viertelstunde schuften. Dann könnt ihr sie zum Saal bringen.“ Die Büttel nickten und die Bürgermeister verließ die Mühle. „Wäre verdammt schade, wenn das Festival nächstes Jahr ausfallen würde!“, meinte der eine Büttel. „Jepp, vor allem weil es heißt, dass sich nächstes Jahr die kleine Enkelin des alten Drachens freiwillig melden will.“ „Was?! Die kleine Ernestine? Geil! Die würde ich gerne mal heftig mit dem Stock ran nehmen!“, traurig fügte er hinzu, „Schade, dass es nächstes Jahr wieder so lahm wird, wie früher.“ „Sei dir da nicht so sicher! Der Drachen hat selbst gesagt, dass wenn sie nächstes Jahr nicht wieder ne auswärtige Schlampe nehmen, die Bedingungen für Gewählte verschärft werden!“, sagte der eine. „Das gilt dann natürlich auch für Freiwillige“ beendete der andere den Satz. „Auch wenn sie die Enkelin der Bürgermeisterin sind.“ Sie grinsten sich an. Sie gingen zu Hannah hinüber und erlösten sie aus ihrer misslichen Lage. „Warte mal! Weiß Ernestine von der Verschärfung? Würde sie es trotzdem machen?“ der andere Büttel klopfte ihm auf die Schulter. „Man munkelt, dass die Kleine es eher wegen der Verschärfung machen will!“, „Geil!“ Hannah hatte keine Mühe sich vorzustellen wer diese Gerüchte wohl gestreut haben mochte.
 
 

Teil 6 – Eine Hexe als Empfangsdame

Freitag, 31. Oktober 2014, 16 Uhr 45. Im Festsaal eines kleinen Dorfes in Northumberland.
 
Im Festsaal angekommen erwartete sie Doc Mary und der Schmied. Hannah war glücklich als er ihr Schandmaske abnahm. Für kurze Zeit fühlte sie sich leicht wie eine Feder. Sie durfte sich endlich setzen. Hannah bekam Nahrhaftes zu essen und zu trinken, sie durfte auf die Toilette gehen und stellte fest, dass dies wegen des sperrigen Keuschheitsgürtels ein sehr schwieriges Unterfangen war. Doc Mary untersuchte sie kurz, kümmerte sich um ein halbes Dutzend kleiner Verletzungen. Dann wurde sie von drei Frauen gewaschen und abermals mit wohltuender Lotion versorgt. Nicht weil sie die kleine Hexe so sympathisch fanden, wie sie einander versicherten, sondern weil die Kleine durchhalten musste. Auch ihr rotes Haar wurde gewaschen, getrocknet und ansprechend in einem eher losen Pferdeschwanz in Ordnung gebracht. Sie durfte sich noch zehn Minuten hinsetzen. Dann kam eine Frau herein. Sie war etwa vierzig Jahre alt und trug einen anthrazitgrauen Hosenanzug. „Mitkommen!“, befahl sie barsch und Hannah folgte ihr. Sie sah sich suchend um. Es waren keinerlei Büttel zu sehen. Die Frau hatte Hannahs verwirrte blicke bemerkt. „Ich kenne Schlampen, wie dich! Du läufst mir schon nicht weg!“
 
Aus einem Seiteneingang traten sie in die Lobby des Festsaales. Der ziemlich große Raum hatte an der einen Längsseite eine Dreifachglastür zur Straße hin und an der anderen Seite zwei Kipptüren hinter denen Hannah die Aufgänge zum eigentlichen Festsaal vermutete. Die Frau im Businesskostüm rief laut in den Saal hinein und vier muskulöse Rausschmeißertypen in eleganten Anzügen kamen heraus. Sie machten einen sehr professionellen Eindruck. Hintendrein kamen vier schnatternde junge Frauen, die Hannah um die zwanzig Jahre alt schätzen mochte. Hannah schloss, dass sie kurzfristig im Dorf rekrutiert worden waren. „Ihr wisst was ihr zu tun habt?“, sprach die Kostümfrau die vier Gorillas an. Sie nickten kurz und die Businessfrau vertraute offensichtlich auf deren Professionalität. Dann sprach die Kostümfrau die Dorfmädchen an. „Jetzt zu euch!“, setzte sie an. „Eure Aufgabe ist es diese Kettchen hier…“, sie holte ein dünnes silbrig glänzendes Kettchen heraus und hielt es hoch, damit alle es sehen konnten „… und diese Armbändchen hier…“, sie hob ein aus ähnlich silbrigen Kettengliedern gefertigtes Armbändchen hoch. „…an Gäste zu verteilen, die als Hexe verkleidet sind. Und NUR an diese!“, stellte sie noch einmal klar.
 
Die Mädchen nickten. „Außerdem bekommt jeder Gast drei dieser Glöckchen.“, sie zeigte ein kleines silbrig glänzendes Glöckchen und ließ dessen hellen Klang ertönen. „Diese Glöckchen bekommt jeder Gast…“, sie hob den Zeigefinger „…außer den Gästen, die den Schmuck erhalten haben. In diesem Fall bekommt ihre Begleitung deren drei Glöckchen.“, die Kostümfrau ließ das erstmal sinken. „Haben das alle anwesenden Verstanden?“, die Mädchen nickten. „Noch Fragen?“, „Was ist mit Damen in Hexenkostüm ohne Begleitung?“, fragte das größte der Mädchen, ein dünner, langer Schlacks der beinahe so groß war, wie die Muskelmänner. Die Frau wandte sich um, sie lächelte, ihre Augen wollten sagen, „Nanu, da hat eine von denen ja doch so etwas wie Verstand.“ „Ich denke diesen Fall können wir ausschließen. Sollte er doch eintreffen, dann gebt ihr keine Glöckchen auch… Sonst noch was?“ Niemand meldete sich.
 
„Gut! Die Herren und unsere Hexe folgen mir bitte…“, schlagartig richtete sich wieder die Aufmerksamkeit auf Hannah, die lediglich dabei gestanden hatte und auf die niemand großartig geachtet hatte. „Die Damen haben frei bis 18 Uhr.“ Sie klatschte in die Hände und wies den Weg. Hannah und die Muskelberge folgten ihr. Aus ihren Augenwinkeln heraus sah Hannah, dass auch die Dorfmädchen Anstalten machten der kleinen Gruppe zu folgen. Sie waren wohl Neugierig! Hannah nickte unwillkürlich. Sollten sie doch sehen, wie man eine böse Hexe wie sie zu behandeln hatte. Vielleicht zogen sie ja einen Schluss fürs Leben!
 
Hannah war der Kostümfrau durch eine der beiden Klapptüren gefolgt. Die Gruppe ging um eine Ecke und Hannah sah, dass die Gänge hinter den beiden Klapptüren hier wieder zusammenkamen, um sich zu einem breiten Durchgang zum eigentlichen Festsaal zu Vereinigen. Hannah sah einiges Material auf dem Boden liegen. Sie machte auf den ersten Blick mehrere dicke Ketten, eine Spreizstange, einen Buttplug und ein Gesichtsharness aus. Sie sah erwartungsvoll nach oben und sah eine von der Decke herabhängende Kette an welcher ein langer Haken befestigt war. Hannah lächelte. Erst dann sah sie noch eine vielversprechende, unauffällige schwarze Reisetasche, die links von ihnen auf dem Boden stand.
 
Jetzt sahen auch die Dorfmädchen die herumliegenden Utensilien. „Boah. Was ist DAS denn?“, fragte eine die Umstehenden. Nachdenklich antwortete ihr die lange Fragestellerin von vorhin, „Wohl Strappado.“ „StraWAS?!“ „Strap-pa-do“, wiederholte das lange Mädchen. „Was’n’das?“, die Kostümfrau war auf diesen kleinen Dialog aufmerksam geworden und hielt inne. Sie beschloss diesem Gespräch einige Sekunden zuzuhören. „Naja schau! Strappado heißt, dass Die Hexe die Stange da zwischen die Beine kriegt, außerdem kriegt sie die Hände hinter den Rücken gebunden und Hände werden dann mit der Kette da hochgezogen… Oder so ähnlich.“ „Stimmt!“, sagte die Kostümfrau und die Mädchen schraken zusammen. „Tut das nicht weh?“, fragte eines der Mädchen. Die Kostümfrau lachte kurz auf. „Das tut sogar sehr weh! Aber die kleine Hexe hier will es auch nicht anders!“ Die Mädchen schwiegen betreten. Und während die Kostümfrau sich der vielversprechenden schwarzen Reisetasche zuwandte, konnte Hannah noch hören wie ein Mädchen der Langen zu tuschelte „Mann! Wieso weißt du so was?“ Die Lange wurde rot und antwortete barsch. „Ich weiß es eben!“ „Man könnte glatt glauben, dass du Ernestine nachfolgen willst!“ Die Lange wurde noch roter.
 
Aber nun hatte Hannah keine Muße mehr dieser kleinen Konversation zu folgen, denn die Kostümfrau kam mit zwei kleinen Nippelklammern an. Aus eigener Initiative präsentierte ihr Hannah ihre Nippel und musste enttäuscht feststellen, dass die Klammern vergleichsweise sanft waren. „Sei nicht zu enttäuscht, Hexe! Es soll ja ein paar Stunden halten!“, meinte die Kostümfrau unwirsch. An den Nippelklammern waren kleine O-Ringe befestigt, wie Hannah hoffnungsvoll bemerkte. Würde es Ketten oder gar Gewichte geben? Zu Hannahs Enttäuschung, holte die Kostümfrau mehrere Silberkettchen hervor. Mit diesen Verband sie den Ring in ihrer Halsfessel mit den Nippelklemmen und die Nippelklemmen mit Ringen in ihrem Keuschheitsgürtel. Außerdem spürte Hannah, wie sich insgesamt drei Kettchen locker drei kleine Ringe an der Rückseite ihres Halsbands mit drei Ringen in der Rückseite ihres Keuschheitsgürtels verbanden. Die Kettchen schienen keinen, außer einem rein ästhetischen Zweck zu haben. Hannah rätselte, denn so hatte sie die Kostümfrau nicht eingeschätzt.
 
Doch ihr blieb nicht allzu viel Zeit zum Rätseln, denn inzwischen hatte die Kostümfrau den Buttplug aufgehoben. Er war nicht besonders umfangreich. Wahrscheinlich war er gerade so groß, dass er gerade durch die Enge Afteröffnung ihres Keuschheitsgürtels passte. Hannah wusste sofort, was von ihr erwartet wurde. Sie nahm übernahm von der Kostümfrau den Plug, drehte sich mit dem Rücken zur Kostümfrau, sodass sie kurz die Mädchen anblickte und nahm den Plug in den Mund. Mehrere Sekunden lang lutschte und saugte sie an dem Plastikpfropfe, holte ihn mit einer Hand zur Hälfte wieder hinaus und stieß ihn wieder tief in ihren Mund. Als sie die Mädchen stark genug geschockt hatte, überreichte sie das Werkzeug ihrer Demütigung der Kostümfrau und spreizte ihre Beine so gut wie sie nur konnte. Dann fasste sie mit den Händen in ihre Kniekehle. Sofort spürte sie einen leichten Druck an ihrer Rosette und weil der Plug vergleichsweise klein und sehr gut befeuchtet war, brauchte die Kostümfrau nur wenig Druck auszuüben, bevor der Plug in Hannahs After flutschte.
 
Hannah drehte sich wieder zu der Kostümfrau, die gerade im Begriff war das Gesichtsharness zu nehmen. Die Kostümfrau bedeutete Hannah sich in Richtung der Mädchen zu drehen. Artig machte sie den Mund auf, als der Ball vor ihrer Nase baumelte und ließ es geschehen, dass ihr das Harness über den Kopf zog. Hannah spürte wie ihr Loser Haarzopf durch das Harness gezogen wurde, dann zurrte die Kostümfrau Hannahs Harness fest. Hannah stellte fest, dass auch ihre Sicht durch zwei kreuzweise verlaufende Lederriemen eingeschränkt wurde. Sie fand das nicht besonders schlimm. Die Kostümfrau machte eine vage, ausholende Bewegung in Richtung des Platzes an dem die Spreizstange bereits in der richtigen Position lag. Hannah ging wegen ihrer eingeschränkten Sicht vorsichtig zu der Spreizstange hin, stellte sich über sie und spreizte ihre Beine, sodass die Kostümfrau sie leicht einsetzen konnte.
 
Dann verschränkte Hannah die Arme hinter dem Rücken und wartete geduldig, bis sie spürte dass diese mit einer kurzen Kette gefesselt wurden. Als dies geschehen war, bückte sich Hannah ganz langsam nach vorn und zog gleichzeitig ihre Hände soweit es ging nach oben. Die Dorfmädchen staunten nicht schlecht als Hannah durch eigene Kraft den Haken an der Kette erreichte und die Kostümfrau den Haken nur noch in das mittlere der drei Kettenglieder die die Handfesseln der Hexe miteinander verbanden, einrasten lassen musste. Sofort spürte Hannah die Spannung in ihren Armen und Schultern. Es würde nicht mehr lange dauern, bis sich der Schmerz einstellen würde. Sie schloss die Augen. Ja, so musste man mit einer dreckigen kleinen Hexe, wie ihr, umgehen!
 
Dann hatte die Kostümfrau mit den beiden schweren Ketten Hannahs Halsband mit ihren Fußfesseln verbunden. Dadurch wurde ihr Kopf ein wenig nach unten gezogen und die exquisite Qual der kleinen Hexe erhöhte sich weiter durch weitere Pein in ihren ohnehin schon überstreckten Armen, Rücken und Hüfte. Zuletzt fühlte Hannah, wie einer der Muskelmänner auf Geheiß der Kostümfrau ihren rötlichen, leicht gelockten Haarschopf packte und sie zwang ihren Kopf schmerzhaft in den Nacken zu legen. Dadurch war sie gezwungen geradeaus zu sehen und nicht wie es normal gewesen wäre auf den Boden. Hannah lächelte, soweit das der große Ballknebel zuließ. Sie fand es nur folgerichtig, dass sie die Reaktionen auf die schändliche Behandlung, wie sie so gerechtfertigt erfuhr auskosten konnte. Die bösartige Schadenfreude der Muskelmänner und den abschätzigen Ekel der Dorfmädchen gleichermaßen.
 
Die Muskelmänner hatten genug gesehen und verschwanden mit ihrer Chefin. Die Dorfmädchen blieben noch und bewunderten in lustvoller Abscheu, das außergewöhnliche Bild, das die gequälte Hexe abgab. „Boah! Ich fass es nicht, dass die das alles mit sich machen lässt!“ „Mit sich machen lässt ist gut! Die Perverse konnte es ja kaum abwarten!“ „Mann! Das muss doch Wehtun wie Sau!“
 
„Und ob das weh tat!“, dachte Hannah. Aber es war kein Vergleich mit dem, was Rüdiger an Pein aus ihrem geschundenen Körper herausholen konnte. Rüdiger hatte sich von einem knackenden Gelenk nicht zurückhalten lassen. Er hatte sie durch die Hölle in den Himmel gehen lassen und dafür bezahlen müssen. Wehmütig dachte Hannah an Rüdiger und die 19 himmlischen Tage, die sie in seinen Händen hatte verbringen dürfen, bevor sie auch sein Leben zerstört hatte. Sie hatte sich ihre Qualen wahrlich redlich verdient. Ruhig horchte sie in ihren Körper hinein. Fühlte den Schmerz in ihren Armen, in ihren Hüften und ihrem Rücken und verlor sich dann in ihrer eigenen Geschichte.
 
 
Als Jochen und Laura sie verlassen hatten, war Hannah erneut in ein tiefes Loch gefallen. Verzweifelt hatte sie nach jemandem Gesucht, der ihr die wohlverdienten Bestrafungen verabreichen konnte, die sie so dringend benötigte. Hannah hatte sich daran erinnert wie viel Glück sie das letzte Mal gehabt hatte einen Jochen zu finden. Dieses Mal schienen ihr ihre Aussichten geradezu mikroskopisch. Gerade jetzt im Sommer, wo die Stadt leer und die Universität geradezu verwaist war, wusste sie nicht was sie tun sollte. In ihrer Verzweiflung hatte sie sich ins Internet gewagt und dort nichts weiter als die üblichen Schaumschläger, Großmäuler und Rollenspieler vorgefunden. Nein! Die Vorstellung sich selbst vor dem Monitor mit einem Kochlöffel auf den Hintern zu schlagen, um irgendeinem Loser durch die Midlife-Crisis zu helfen, war nicht die Art Strafe die sie benötigte.
 
Aber die Zeit verging und Hannah brauchte immer verzweifelter jemanden, der ihr die Strafe verabreichen konnte, die sie verdient hatte. Hannah hatte wirklich nicht weiter gewusst. In ihrer Verzweiflung hatte sie es dann bei einem BDSM-Stammtisch versucht. Sie war jung, hübsch und zierlich. Man hielt sie für unerfahren und hatte sie nicht ernst genommen in ihren extremen Wünschen. Dann war Rüdiger gekommen. Er war alleine, seine Frau war mit der gemeinsamen Tochter zu den Großeltern gefahren. Rüdiger und seine Frau Maike führten eine offene Beziehung. Darum hatte sich Hannah relativ schnell von ihrem Vornehmen nie wieder einen verheirateten Mann zu verführen verabschiedet.
 
„Du willst es also extrem?“, hatte er augenzwinkernd gefragt. Die Leute hinter ihr hatten gelacht. Hannah hatte nur genickt. „Ich bin gerade in ‚extremer’ Stimmung! Ich nehme dich mit nach Hause!“, hatte er gerufen. Hannah hatte zur allgemeinen Verblüffung eingewilligt. Konnte es sein, dass dieses Mädchen SO naiv war? Rüdiger hatte in dieser BDSM-Community einen guten Ruf. So hatte niemand Anstoß daran genommen, dass er Hannah mitnahm. Sie gingen wohl davon aus, dass Rüdiger ihr einen kleinen Vortrag über die Risiken, Vorsicht und Vernunft halten würde und sie dann zu ihrer Wohnung fahren würde. Um ehrlich zu sein hatte Hannah genau das Gleiche geglaubt, aber Hannah dachte praktisch. Sie wollte ohnehin nicht länger in diesem Saftladen bleiben und nach Hause kutschiert zu werden war bei weitem bequemer als den Bus zu nehmen.
 
Er hatte sie zu seinem Wegen gebracht. Es war ein unscheinbarer, grauer Kombi. Hannah war eingestiegen. Wie sie es schon erwartet hatte, hielt Rüdiger ihr erstmal eine kurze Moralpredigt. Hannah schaffte es auch ein einigermaßen betretenes Gesicht zu produzieren. Sie wollte schließlich nach Hause gefahren werden und nicht sofort aus dem Auto geschmissen werden. Rüdiger bot ihr zwei Alternativen an: Entweder fuhr er sie nun zu ihrer Wohnung oder er nahm sie mit zu sich, wo er ‚sehen wollte was er für Hannah tun konnte.’ Hannah hatte sich schließlich für Letzteres entschieden. Ein paar Hiebe mit dem Rohrstock würden vielleicht doch für sie abfallen.
 
So waren sie zu einem Einfamilienhaus im Speckgürtel gefahren. Das Haus war so wie Rüdigers Auto und seine ganze Erscheinung: Nicht zu groß, aber auch nicht zu klein sondern unscheinbar normal. Hannah gähnte. Beim Anblick dieses Hauses hatte sie kaum Hoffnung etwas Spektakuläres zu erleben. Rüdiger ging auf dem schmalen Weg durch den Vorgarten voran und öffnete die Haustür und ließ Hannah ein. Er ließ Hannah geradeso die Schwelle übertreten, bevor er sie zurückhielt. „Schlampen tragen keine Kleider unter meinem Dach!“, fuhr er sie an. Hannah zögerte keine Sekunde! Sie zog sich ihr leichter Sommerkleid vom Leib und entledigte sich ihres BHs. Dann flogen die Schuhe in die Dunkelheit des Gangs. Ihr weißes Höschen und ihre weißen Söckchen waren in Windeseile auf den Boden des Gangs gefallen. Sie stand nun völlig nackt vor dem verdutzten Rüdiger, der sich fragen musste wer oder was dieses so unschuldig aussehende Mädchen wohl sein mochte.
 
Aber Rüdiger hatte sich schnell gefangen. Er packte Hannah hart von hinten an beiden Schultern und verpasste ihr eine Backpfeife, die sich gewaschen hatte. „Was glaubst du, wo du hier bist, du Schlampe?! Das hier ist ein ordentliches Haus! Such deinen Kram zusammen und leg alles ordentlich zusammen!“ Rüdiger hatte inzwischen die Haustüre geschlossen und das Licht angeknipst. Hannah wollte sich an ihre Aufgabe machen als Rüdiger sie erneut anschrie. „Was fällt dir ein?! Hier bewegen sich Schlampen, wie du nur auf allen Vieren!“ Hannah war sofort auf alle Viere gefallen und hatte ihre Sachen zusammengesucht und sie wie verlangt zu einem ordentlichen Stapel zusammengefaltet. „So ist’s recht!“, hatte Rüdiger gemeint. Dann durfte Hannah ihm auf allen Vieren in das Wohnzimmer folgen.
 
Das Wohnzimmer schien Hannah genau so langweilig zu sein, wie sie es erwartet hatte. „Typisch Familie von Mitvierzigern!“, dachte Hannah. Rüdiger hatte diese seltsame junge Frau vor sich noch einmal angesehen und kopfschüttelnd gemurmelt, „Das könnte Gabriele sein.“, Hannah vermutete, dass „Gabriele“, Rüdigers Tochter war. Sie entschied, dass dies nicht ihr Problem war. Rüdiger hatte einen schmalen Rohrstock genommen. Hannah musste sich auf ihre Knie setzen und ihre Hände offen vor sich hinstrecken. Dann hatte er den Rohrstock sausen lassen. So eine konzentrierte, intensive Pein hatte sie noch nie gespürt. Unwillkürlich schossen ihr die Tränen in die Augen aber sie zog ihre Hände nicht zurück.
 
„Zehn Hiebe, weil du so unvorsichtig warst mit zu kommen!“, hatte Rüdiger gesagt. Rüdiger wartete dreißig Sekunden. „Eine artige Schlampe bedankt sich für ihre gerechte Strafe!“, hatte Rüdiger sie angefahren. „Danke.“ „Danke, WAS?“ „Danke, Meister?“ „So ist’s recht!“ Hannah empfing ihre zehn Hiebe. Es tat herrlich-höllisch weh und heiße Tränen liefen ihr übers Gesicht. Rüdiger blickte sie erwartungsvoll an. Hannah schaltete spät aber nicht zu spät. „Danke, Meister!“ Dann verabreichte Rüdiger ihr noch fünf weitere Hiebe als Strafe für die Unordnung, die sie beim Entkleiden hinterlassen hatte. Diesmal bedankte sie sich artig. Als Rüdiger beobachtete, dass Hannah ihre Hände immer noch nicht zurückstreckte, wagte er sich noch ein Stück weiter. „Und weil es mir gefällt, bekommst du weitere 15 Hiebe.“ „Danke Herr!“ Er hatte ihr diese Hiebe gerade so hart gesetzt, wie er es wagte, um zu verhindern, dass die zarte Haut ihrer Hände aufplatzte. Es musste Hannah unglaublich weg getan haben. Sie weinte jetzt hemmungslos und die Tränen liefen ihr die Wangen herab. Als Hannah sich ihrer Stimme wieder einigermaßen sicher gewesen war, hatte sie ein „Danke Herr!“, geschluchzt.
 
Rüdiger missverstand ihr zögern. Deutlich mit sich zufrieden, hatte er gefragt. „Na, Schlampe? Hast du jetzt genug?“ Es war deutlich, dass er ein klägliches ‚Ja’ von der jungen Schlampe erwartete. Der Steife, den er in seiner Hose trug seit er sie zuerst gesehen hatte und seitdem immer weiter angeschwollen war, wollte nun endlich heraus. Aber Hannah machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Kläglich antwortete sie, „Nein, Meister.“ Rüdiger war baff. Ungläubig sprach er mehr zu sich selbst als zu ihr, „Was zum Teufel bist du?“ Da war es aus Hannah herausgeschossen. Unter Tränen bekannte sie: „Ich bin ein böses Mädchen. Ein verderbtes Mädchen!“, und im Ton ihrer ganzen Verzweiflung schrie sie es heraus, „Ich muss bestraft werden!“
 
Rüdiger hatte sich zurückgelehnt. Konnte es sein, dass die Vorsehung im Spiel gewesen war? Seit Jahren hatte er sich eine Sklavin gewünscht. Eine echte Sklavin mit einer echten Not an Disziplin. Er hatte sich eingeengt gefühlt zwischen einer Frau, die keine Disziplinierung brauchte, aber ab und zu erotisches Schauspiel inszenierte, dass ihn nicht zu befriedigen vermochte und einer Tochter, die Disziplin benötigt hätte an die er aber keine Hand anzulegen wagte. So hatte sich Rüdiger nur allzu leicht von Hannahs Worten bezirzen lassen.
 
Rüdiger war nachdenklich geworden. „Ich könnte dir mehr geben.“, hatte er gesagt. „Aber dazu müssten wir in den Keller gehen.“ Und dann hatte er hinzugefügt. „Aber wenn wir in den Keller gehen, musst du meine Sklavin sein.“ „Sklavin.“ Das Wort hatte in Hannahs Ohren gedröhnt. Sie wollte ihre wohlverdiente Strafe empfangen, aber nicht ihre Freiheit aufgeben. Sollte sie sich wirklich komplett hingeben und ausliefern und sich abhängig mache, wo sie doch ‚nur’ Strafe und Disziplin wollte?
 
Rüdiger hatte ihre Zweifel gesehen. „Ich werde jetzt in den Keller gehen und ein Halsband für dich aussuchen.“, sagte er ruhig. „Wenn du noch hier bist, wenn ich zurückkomme, heißt das, dass du meine Sklavin werden willst.“ Langsam ging er und ließ Hannah grübelnd allein. Hannahs Gedanken rasten. Gerne wäre sie jetzt aufgestanden, ihr Selbsterhaltungstrieb forderte das von ihr. Ihr schwante, dass eine komplette Selbstaufgabe vielleicht doch zu viel für sie war. An der anderen Seite jedoch, kannte sie sich selbst. Es erschien ihr unwahrscheinlich, dass sie in ihrer gegenwärtigen Lage jemand anders finden konnte, der ihre Bedürfnisse befriedigen konnte. Wenn sie jetzt ging, würde sie es spätestens morgen bereuen und spätestens in drei Tagen zu Rüdiger kriechen müssen mit der vagen Hoffnung, dass er sie noch nehmen würde.
 
Wenn sie ohnehin zurückkehren würde, konnte sie auch den sicheren Weg wählen und bleiben. Und überhaupt, konnte sie die Aufgabe ihres freien Willens und ihrer Autonomie nicht als die letzte, ultimative Buße begreifen, die zu recht von ihr abverlangt wurde? Bedeutete ihre Unterwürfigkeit nicht die ultimative Demütigung? Sklaven, das waren rechtlose Dinge, sprechendes Sexspielzeug! Bedeutete diese Aufgabe ihres Menschseins nicht die ultimative Erniedrigung? Und erfuhr sie diese Erniedrigung nicht völlig zu Recht?
 
Als Rüdiger die Treppe wieder hinaufgestiegen war, saß Hannah genau dort, wo er sie zurück gelassen hatte. Zufrieden legte Rüdiger hatte Rüdiger ihr ein dünnes, schwarzes Lederhalsband angelegt und daran eine lederne Hundeleine befestigt. Die Kellertreppe war steil und gefährlich. Rüdiger wollte nicht riskieren, dass die Sklavin, die er sich so lange gewünscht hatte und die der Zufall ihm gesandt hatte ihm durch eine Unvorsichtigkeit verloren ging. Unten gingen sie durch einen Gang, rechts ging eine Tür zu einem stinknormalen Hobbyraum. Hinten links am Heizkessel vorbei ging es zu einem Vorratsraum. Hinter einem Regal mit Farbtöpfen verborgen, welches sich, wie eine Tür auf unscheinbare Röllchen an einem Scharnier öffnen ließ, war eine mit Betonverkleidete Tür verborgen.
 
Rüdiger zog sie an ihrer Leine in den verborgenen Raum. Er betätigte einen Lichtschalter und der Raum wurde in ein fahles Dämmerlicht getaucht. Die Kammer war kurz und schmal und es war warm, ein wenig stickig und staubig. Die ganze „Einrichtung“ bestand aus einem einzigen massiven Holzschrank, wahrscheinlich einstmals Teil einer echtdeutschen Küche und zwei schweren Holzpfosten, die wohl die Kellerdecke stützten. Rüdiger hatte aus dem schweren Schrank etwas herausgeholt, was er einen ‚Monohandschuh’ nannte. Voller Verachtung für seine Frau, hatte er ihr erzählt, dass er dieses Teil vor Jahren für seine Frau gekauft hatte, sie sich jedoch weigerte ihn zu tragen, weil sie es für zu streng hielt. Als Hannah die ganze Größe dieses Monstrums sah, welches sie beinahe für ihre halbe Körpergröße hielt, konnte sie Rüdigers Frau verstehen.
 
Hannah sagte sich, dass der Unterschied zwischen Rüdigers Frau und Hannah war, dass Rüdigers Frau ab und an die Schlampe in sich raus ließ. Hannah jedoch ein durch und durch verdorbenes Mädchen war, dass sich diesem Mann als Buße unterworfen hatte und tun musste, was er von ihr verlangte. Also tat sie, was er von ihr verlangte. Legte die Hände genauso zusammen, wie er es ihr gezeigt hatte und ließ zu, wie dieser Sack mittels Schnüren und Lederriemchen ihre Hände und Arme immer fester zusammenpresste, bis die Illusion perfekt war, und nur noch ein einziger dicker, latexschwarz glänzender Arm zu sehen war. Rüdiger hatte auch die nach vorne gerichteten Lederriemen fixiert. Erst die beiden Brustriemen, dann den beengenden Halsriemen, der dafür sorgte, dass sie ihre Arme höher tragen musste, was den leichten Schmerz in ihren Schultern erheblich verstärkte und schließlich den Schrittriemen. Rüdiger hatte ihr erklärt, dass sie diesen ‚Komfort’, wie er das nannte eigentlich nicht verdient hatte. Wegen der Ästhetik schloss er ihn aber doch. Dann hatte er einige Fotos gemacht und Hannah hatte neutral in die Kamera geschaut.
 
Dann hatte Rüdiger sie zu einem der Stützbalken geführt und Hannah endlich in die höllischen Freuden des Strappado eingeführt. Er hatte ein Seil durch einen Ring am Ende ihres Monohandschuhs gezogen und durch starken Druck bedeutet sich weit vorzubeugen. Als ihre Arme beinahe senkrecht nach oben standen, hatte Rüdiger den Handschuh dann mit dem Seil an einem Haken in dem Balken fixiert. Es schmerzte Hannah ungeheuer und dann verließ auch noch Rüdiger den Raum. Zum Glück, war er nach wenigen Minuten zurückgekehrt. Er hatte sich einen einfachen Stuhl mitgebracht auf den er sich setzte. Genüsslich hatte er schweigend zugesehen, wie sich Hannah in ihrem Leiden gewunden hatte und von einem Fuß auf den anderen oder von rechts nach links und wieder zurück getrippelt war auf der Suche nach einer etwas komfortableren Position. Hannah musste feststellen, dass es keine komfortablere Position in dieser Art Folter gab.
 
Hannah hatte zu weinen und zu flehen begonnen, was eigentlich so gar nicht ihre Art war, aber Rüdiger blieb hart. Erst als sie begonnen hatte zu zittern, weil sie ihren Körper nicht mehr unter Kontrolle hatte, löste er das Seil. Hannah war vor ihm auf die Knie gefallen. Rüdiger hatte ihren Kopf mit beiden Händen gepackt und rücksichtslos ihren Mund gefickt. Als er seine Bedürfnisse befriedigt hatte, hatte er sie einfach auf dem Boden liegen gelassen und war einfach gegangen. Als sich die Türe schloss, hatte Hannah geweint. So begannen die 19 Tage ihres Martyriums. Die schönsten 19 Tage ihres Lebens…
 
Unsanft wurde sie aus ihren Tagträumen gerissen. „Hey Hexe! Aufwachen!“ rief der Mann der ihr mit voller Kraft auf die Arschbacke gehauen hatte. „Wir werden heute noch viel Spaß miteinander haben!“, sagte er. Die ersten Gäste waren eingetroffen.
 
 

Teil 7 – Ein zauberhaftes Fest

Freitag, 31. Oktober 2014, 19 Uhr 00. Im Festsaal eines kleinen Dorfes in Northumberland.
 
Hannah war in der Lobby ein richtiger Publikumsmagnet, schnell hatte sich eine Traube von Gästen um sie gebildet die allerlei harmlosen Schabernack mit ihr trieb. Die Gäste machten sich über die Hexe und ihre Position lustig. In gespieltem Mitleid fragten sie, ob es nicht ‚ein wenig unbequem’ sei so zu stehen. Als ein weiterer Speicheltropfen den Boden unter Hannah berührte, war dies Anlass für allgemeine Erheiterung. Außerdem gaben ihr verschiedene Herrschaften immer wieder einen mehr oder weniger harten Klaps auf den Hintern und erquickten sich an ihren spitzen, überraschten Schreien. Die Damen gingen raffinierter vor. Sie spielten ein wenig mit Hannahs Nippeln, kniffen sie leicht oder kitzelten sie einfach. Die Traube war so groß geworden, dass die Kostümfrau eingreifen musste und in freundlichem aber sehr bestimmtem Ton die Leute zum Weitergehen auffordern musste. Hannah atmete durch.
 
„Guten Tag. Ich sehe, dass die Dame ein Hexenkostüm trägt.“, sagte eines der Dorfmädchen. Hannah vermutete, dass es das lange Mädchen war. „Darf ich Ihnen dieses Kettchen und Armband anlegen? Madame“, fragte die andere höflich. Hannah hörte nichts mehr. Sie vermutete, dass das Mädchen durfte. „Ich darf ihnen sechs Glöckchen überreichen, Sir!“, meldete die Lange wieder. Der Mann bedankte sich für die Glöckchen und das Pärchen ging weiter. Sie wurden aber durch einen der Gorillas die in der Ecke wartete aufgehalten. „Darf ich Madame daran erinnern, dass Damen im Hexenkostüm dazu verpflichtet sind freien Zugang zu Brüsten und Hintern zu gewähren?“ Hannah hörte die Mädchen nach Luft schnappen. „Darf ich, Sir?“, aber sicher doch! Hannah konnte aus ihren Augenwinkeln gerade noch sehen, wie der Muskelmann den Rock der Hexe hochzog, um sich davon zu vergewissern, dass der Zugang nicht durch einen Slip oder ähnliches erschwert wurde. Die Dame legte ihren Schal ab und gab den Blick auf ein dermaßen tief ausgeschnittenes Kleid Preis, dass quasi die gesamten Brüste freilagen. Der Muskelmann schien zufrieden zu sein.
 
Schnell träufelten die verschiedenen Gäste ein. Hannah machte gar nicht den Versuch sie alle zu zählen. Immer wieder blieb der eine oder andere bei ihr stehen, um ihr eine Anzüglichkeit zu hinterlassen. Ab und an wurde ihr auch eine Hexe vorgestellt, die von ihrem Herrn gefragt wurde, ob sie vielleicht einmal mit Hannah tauschen zu wollen. Nach einer Weile kamen weniger und weniger neue Gäste, bis der Besucherstrom völlig versiegt war. Die Mädchen begannen sich zu langweilen. Mit Klatsch schlugen sie die restliche Zeit tot. „Und ich dachte Ernestine wäre gekommen.“, meinte die eine ein wenig enttäuscht. „Wie denn?“ Eine Karte kostet 1000 Pfund!“ „Was?! Echt?!“ „Aber ja!“ „Kein Wunder, dass sie nicht kommt. Auch wenn es hieß, dass sie unbedingt dabei sein wollte.“ „Ach das ist doch bloß dummer Klatsch!“ „Vielleicht wenn es Eine sagt, aber nicht wenn es Alle sagen!“, „Stimmt wo so viel Rauch ist, ist auch Feuer!“ „Ich hab’ gehört, dass die Bürgermeisterin ihr eine Gratiskarte zugeschustert hat, weil sie sich ja vielleicht freiwillig melden will!“ „Ist nicht wahr!“ „Naja. Sie ist ja nicht hier. Also wird es auch…“
 
„Hallo Maggie, hallo Ernestine!“, „Hallo!“, sagte Maggie. “Ernestine, ich sehe, dass du ein Hexenkostüm trägst. Ich muss dir diese beiden Schmuckstücke anlegen.“, „Maggie, diese sechs Glöckchen sind für dich!“, „Dankeschön!“ Auch Maggie und Ernestine wurden von einem Muskelmann aufgehalten, der Ernestines Kleidung prüfte. „Madame, ich fürchte ihre Kleidung ist nicht regelkonform.“, „W-Wie bitte“, hörte Hannah Ernestine stammeln. „Madame, darf ich?“, „ich bitte darum!“, hörte sie Maggie flöten. „M-Mom…“, Hannah hörte ein lautes Reißgeräusch und Ernestines Schrei der Verblüffung. Der Muskelmann hatte einfach Ernestines Slip zerrissen, der nun auf dem Boden lag. „W-Was?“ Eine Schere fuhr durch Stoff. Als Ernestine vor Hannah stand, sah sie dass ihr Hexenkostüm nun zwei improvisierte, kreisrunde Ausschnitte aufwies, aus denen ihre kleinen, spitzen Brüste ragten. Maggie grüßte die gefolterte Hexe wortlos. Dann fasste sie Ernestines Armbändchen und fesselte verband sie hinter ihrem Rücken durch einen kleinen Haken miteinander. Der Schmuck war also eigentlich eine kleine Zierfesselung. Hannah war zu sehr durch den Wind, um Widerstand zu leisten. Maggie drehte das verdutzte Mädchen, dass nicht einmal versuchte aus den Fesseln zu kommen, die sie wahrscheinlich mit Leichtigkeit hätte sprengen können wieder mit dem Gesicht zu sich. Elegant hakte sie einen Finger unter Ernestines Kettchen. Durch leichten Zug veranlasste sie Ernestine ihr zu folgen. Die Hexe blieb allein zurück. Ganz allein? Nein. Nicht ganz allein! Sie hörte die Mädchen wild miteinander tuscheln.
 
Die Kostümfrau kam zurück. Sie entließ die Mädchen. Diese konnten gehen oder bleiben. Hauptsache sie ließen sich nicht im Festsaal blicken oder Fremde in den Saal. Dann gab sie den Muskelmännern befehl die Hexe vorzubereiten und entschwand in den Saal. Die Dorfmädchen beobachteten genau was nun mit Hannah geschah. Die Muskelmänner entfernten die schmerzhaften Verbindungen zwischen Hannahs Halsband und ihren Beineisen. Dann erlösten die Muskelmänner sie endlich von der Hochkette und die Hexe plumpste denkbar ungraziös nach vorne auf ihre Knie. Zum Glück fiel sie nicht besonders Tief. Die Spreizstange wurde Entfernt, sodass Hannah etwas leben in ihre Beine schütteln konnte. Dann löste man auch noch ihre Handfesseln. Ungefesselt und nur mit ihren Eisen und dem Knebelharness versehen. Erschöpft blieb Hannah erstmal liegen. Es dauerte fünf Minuten bis wieder ein wenig Leben in die gemarterte Hexe zurückkehrte. Stöhnend begann sie ihre Gliedmaßen zu reiben und zu schütteln auf dass das Leben in sie zurückkehren mochte. Als sich Hannah endlich wieder aufgerichtet hatte und auf allen Vieren kauerte, hatte sich einer der Muskelmänner hinabgebeugt und ihr den Knebel abgenommen. Aus der Ferne des Festsaales hörte sie die Kostümfrau eine Rede halten. Was sie dem Publikum zu sagen hatte, interessierte die Hexe nicht. Lieber rieb sich Hannah den Kiefer, der von dem viel zu großen Ball, der in ihrem Mund beherbergt worden war noch gehörig schmerzte. In der gleichen Bewegung hängte er ihr ein schwarzes Täschchen um. „Das verlierst du besser nicht!“, meinte er grimmig.
 
Es dauerte nicht lange bis die Kostümfrau verstummte. Einer der Muskelmänner klickte eine Hundeleine an ihr Halseisen und zog sie in den Saal. Hannah hatte die Kontrolle über ihre Extremitäten noch nicht vollkommen zurück gewonnen. Stehen und oder Gehen waren undenkbar. Ihr blieb also nichts anderes übrig als dem Mann mit Leine auf allen Vieren zu folgen. Die Dorfmädchen sahen ihr schweigend und mit großen Augen nach.
 
Im Saal herrschte ein großes Tohuwabohu. Hannah hatte keine Zeit sich zu orientieren. Sie musste an einem Spiel teilnehmen, das sie nicht so ganz verstand. Mehrere Männer und auch eine Frau lieferten sich ein Wettrennen zu ihr hin und hielten Glöckchen in der Hand. Im Nächsten Moment musste sie dem Glücklichen Gewinner auch schon eine sexuelle Gefälligkeit leisten. In seinem Fall nahm er ein mit Leder überzogenes Paddel aus dem Täschchen und verpasste ihr 10 Hiebe mit ihm auf den Hintern. Als dank hängte er eines seiner Glöckchen in eines der vielen über ihren Körper laufenden Kettchen.
 
Das nächste Kettchen verdiente sie sich in dem sie einem Mann einen blies. Eine Frau verpasste ihr zehn harte Hiebe mit dem Paddel auf die nackte Brust und hängte böse lächelnd ihr Glöckchen in eines ihrer Kettchen. Der Nächste hatte es sich in den Kopf gesetzt sie in den Hintern zu ficken. Dazu verprasste er gleich drei seiner Glöckchen. Eins um den Analplug heraus zu holen, eines für den Fick und eines um den Analstöpsel wieder an seinen Platz zu stecken. Eine Frau verprasste ebenfalls gleich drei Glöckchen indem sie Hannah auf einen der Tische hieven ließ, der Hexe zwei hölzerne Wäscheklammern aus ihrem Täschchen auf die Nippel steckte und ihr während sie Hannahs Mund mit ihrer Möse ritt wahllos zehn Hiebe auf den Oberkörper versetzte.
 
Als Hannah sich in einem ihrer wenigen ruhigen Momente umsah, merkte sie dass alle Frauen in Hexenkostümen ähnlich behandelt wurden, wie sie selbst und dadurch fleißig Glöckchen sammelten. Allerdings schien sich die Hauptaufmerksamkeit auf sie zu richten. Jeder wollte seinen Teil tun, um es dieser perversen kleinen Hexe aus Deutschland einmal zu zeigen. Dieser kleinen Schlampe die einen solch weiten Weg gemacht hatte nur um sich quälen zu lassen, wollten sie eine Lektion erteilen. Es dauerte nicht lange bis sich Dutzende Glöckchen bei ihr angesammelt hatten. Vorzugsweise an den Kettchen an ihren Nippelklemmen die inzwischen verdammt schwer geworden waren. Verdammt! Langsam mussten doch alle Glöckchen verbraucht sein! Als sie sich fortbewegte klang das bereits wie eine ganze Rentierherde! Dann sah sie es. Die Menschen kauften ihre Glöckchen immer wieder nach!
 
Es kam Hannah wie Stunden vor als sie das erste Mal so etwas wie eine Ruhepause hatte. Sie versuchte einen Überblick über das wilde Treiben zu erhaschen und sah in einem Winkel gegen die Wand gekauert Ernestine! Dann sah sie auch Maggie, wie sie wild gestikulierend mit der Anzugfrau sprach. Ein Handschlag besiegelte ein Geschäft. Ernestine sah nicht besonders glücklich aus. Hannah hatte aber keine Zeit mehr Ernestines Abenteuern weiter zuzusehen, denn eine Gruppe Männer war gekommen, die ihr allesamt in ihr Gesicht abspritzen wollten.
 
Als sich Hannah den Schleim aus dem Gesicht wischen konnte, machte sie Maggie aus die mit der einen Hand elegant Ernestine an ihrem Kettchen führte und in der anderen Hand einen kleinen Korb trug in dem einer Männer mit einem geilen Blick auf Ernestine mehrere Glöckchen fallen ließ. Ernestine sah so ganz und gar nicht glücklich aus. Erst ziemlich spät an jenem Abend kam Maggie mit dem Körbchen auch an ihr vorbei. Sie leckte gerade hingebungsvoll die Rosette einer der anderen Hexen während deren Meister damit beschäftigt war in Hannahs Enddarm abzuspritzen. Maggie rief, „Schaut her! Schaut her! Eine kleinen Beitrag bitte, dann wird dieses wundervolle Vögelchen hier das erste Strappado ihres Lebens erleben!“ „Gebt reichlich! Wir brauchen mindestens 100 Glöckchen!“ Maggie rüttelte das Körbchen in dem es schon verheißungsvoll klimperte. Jetzt begriff Hannah warum Ernestine ein so unglückliches Gesicht machte.
 
Das Ende des Abends kam in Sicht, als die Muskelmänner auf dem großen Podium gleich zwei Strappados vorbereiteten. Hannah dachte voller Mitleid an die bedauernswerte Ernestine. Als alles vorbereitet war, kam die Kostümfrau auf die Bühne. „Ich denke es ist Zeit unseren geselligen Abend langsam ausklingen zu lassen!“, aus dem Saal kam so manches bedauernde ‚oh’. Eigentlich hatten wir ja geplant den Abend damit abzuschließen, dass wir unsere Hexe in dem Zustand zurücklassen, wie wir sie vorgefunden haben!“ Sie wartete einen Augenblick, sodass die Menge applaudieren konnte. Und Hannah wurde an ihrer Leine auf die Bühne geführt und setzte sich mit dem Gesicht zum Publikum. Zum ersten Mal konnte sie das Publikum überblicken. Sie schätzte, dass etwa 200 Männer und Frauen zusammengekommen waren. In der ersten Reihe stand eine in Tränen aufgelöste Ernestine. „Wir haben heute aber noch eine zweite Freiwillige! Es handelt sich um eine Jungsklavin…“, diese Worte ließen das junge Mädchen geradezu zurücktaumeln. Aber Maggie hielt sie fest. „… eine Jungsklavin, die sich dieser Herausforderung heute zum ersten Mal stellen will!“ Begeisterter Applaus brandete auf. „Aber Obacht! Sie will sich dieser Aufgabe nur stellen, wenn sich genügend Damen und Herren finden lassen, die sie mit Glöckchen dazu ermutigen! 100 Glöckchen müssen es schon sein!“, sie sah nach einem der Muskelmänner der sich Maggies Korb genommen hatte und fleißig dabei war zu zählen, in dem er Glöckchen von dem einen Korb in einen anderen legte. Nach einer Weile hob er seinen Daumen zählte aber weiter. „Meine Damen und Herren! Es sind 100 Glöckchen zusammen gekommen!“ Ein tosender Applaus brandete auf. „Darf ich die Freiwillige auf die Bühne bitten?“
 
Von Maggie an dem Halskettchen geführt, stieg Ernestine schweren Herzens die schmale Treppe zur Bühne hinauf. „Ich glaube wir sollten mit dieser Hexe beginnen“, sie wies auf Hannah, „damit die Junghexe hier einen kleinen Einblick erhält, was sie erwartet.“ Die Muskelmänner machten sich daran Hannah in ein neuerliches Strappado zu zwingen. Ihr viel auf, dass es um einiges leichter wurde, als ihr erstes am Heutigen Tag. Vermutlich musste sie es länger in dieser Position aushalten, vielleicht sogar die ganze Nacht. Man hielt Hannah einen Ringknebel vor die Nase und willig öffnete sie ihren Mund. Als dieser Knebel saß, musste sie aufstehen, sodass man ihre Handeisen aneinander Ketten konnte. Auch wurde aufs Neue eine Spreizstange zwischen ihre Fußeisen montiert, diese war aber bei weitem nicht so lang wie die, welche man bei ihrem ersten Strappado gebraucht hatte. Hannah spürte, wie ihre Arme nach oben gezwungen wurden. Sie schrie vor Schmerzen. Nicht weil ihre Folterknechte das Strappado besonders hoch ansetzten. Nein! Ihr Oberkörper war selbst noch so weit aufgerichtet, dass sie ohne große Mühe vor sich sehen konnte, sondern weil ihr gesamter Körper ausgelaugt war. Das Publikum ergötzte sich an ihren Qualen. Auf Ketten zwischen ihrem Halseisen und den Fußeisen verzichteten sie diesmal. Die Hexe litt bereits genug.
 
Ernestine hatte diesem Treiben mit vor Furcht geweiteten Augen zugesehen. Als die Folterknechte von der Hexe abgelassen hatten, wusste sie, dass nun ihre Zeit gekommen war. Zwei Muskelmänner nahmen sie in ihre Mitte und führten sie zu dem Platz rechts neben der Hexe. Als erstes wurden ihr die hübschen, silbernen Zierfesseln vom Leib gerissen und machten Platz für ein echtes Lederhalsband und echte Lederfesseln direkt oberhalb ihrer Ellenbogen und an ihren Handgelenken. Als diese Lederfesseln saßen, war Ernestine schon so gut wie schachmatt. Sie konnte dagegen tun, dass einer der Muskelmänner ihr einen roten Ringknebel in den Mund steckte und ihn hinter ihrem Kopf arretierte. Wehrlos musste sie mit ansehen, wie man auch an ihr eine Spreizstange anbrachte und ihre Beine weit auseinander zwang. Die Kostümfrau war zu Ernestine gegangen und sie durch sanfte Griffe dazu gebracht sich freiwillig vor zu beugen. Als sich Ernestine soweit vorgebeugt hatte wie Hannah, arretierte die Kostümfrau die Höhe der Handfesseln.
 
Sofort taten Ernestine Arme, Ellenbogen, Schultern, Rücken und Hüfte weh. Lange würde sie so nicht stehen bleiben können. Zu ihrem Verdruss merkte Ernestine jetzt auch, dass sie die Kontrolle über ihren Speichelfluss zur Gänze verloren hatte. Unkontrolliert rann Spucke über ihr Kinn, wie erniedrigend! Ernestine hoffte inständig, dass niemand aus dem Dorf sie so sah! Doch der Abend war für Ernestine noch lange nicht gelaufen. Es wurde vermeldet, dass sich ganze 198 Glöckchen in dem Korb befunden hatten! Lächelnd verkündete die Kostümfrau, dass es deswegen nur recht und billig sei die Jungsklavin doppelt so lange wie geplant in der Strappado zu lassen. Ernestine weinte bitterlich. Sie hatte bereits jetzt unsägliche Schmerzen.
 
Zuletzt wurde bekannt gegeben wer das Glöckchenspiel gewonnen hatte. Weil die deutsche Hexe außer Konkurrenz lief, sollte eine dralle Rothaarige im Publikum den Preis erhalten, eine vergoldete Plakette auf dem „Hexe 2014“ eingraviert war. „Moment!“ rief die Dralle. „Ich habe nur 42 Glöckchen. Die da auf der Bühne hat fast 200!“ Zustimmendes Gejohle kam aus dem Publikum. Die Kostümfrau ging zu Ernestine, beugte sich zu ihr hinab und befestigte, um deren Erniedrigung komplett zu machen, die Plakette an ihrem Halsband. „Gratulation Kleine. So jung und schon jetzt die größte Schlampe von allen!“, meinte sie gehässig. Und Ernestine vergoss heiße Tränen der Scham.
 
Um den Abend nun endgültig ausklingen zu lassen, durften noch alle Gäste in einer Reihe der ‚glücklichen’ Preisträgerin ‚gratulieren’ und sich von der deutschen Hexe ‚in aller Form verabschieden.’ Nach einer weiteren Viertelstunde waren Maggie, die Kostümfrau und ihre vier Gorillas unter sich.
 
Die beiden Damen verstanden sich prächtig. „Gut, Kleine!“, meinte die Kostümfrau. „Du kannst meinetwegen die beiden Hexen bis Morgenfrüh haben. Sie kommen sie um acht Uhr holen. Dann muss die da…“, sie wies auf Hannah im Stock sein, der hinter der Bühne liegt. Und die Andere ist dann besser verschwunden. Die Fesseln kannst du liegen lassen! Ich hole sie dann später.“ Die Kostümfrau und ihre gesamte Entourage gingen. Dann drehte sich die Kostümfrau noch einmal um. „Hey Kleine!“, „Ja?“, „Du gefällst mir!“, „Danke!“ „Ich wünsche dir viel Vergnügen!“, sprach’s und ging davon.
 
 

Teil 8 – Die zweite Nacht

Samstag, 1. November 2014, 0 Uhr 05. Im Festsaal eines kleinen Dorfes in Northumberland.
 
Maggie sah sich um. Ein Traum war endlich wahr geworden. Sie war nicht nur mit einer sondern gleich mit zwei Schlampen alleine und konnte im Prinzip mit ihnen anstellen, was sie nur wollte. Vor allem weil eine der beiden Schlampen ihre „beste Freundin“ Ernestine war. Ernestine! Die heilige Ernestine! Die immer freundliche, immer beherrschte, immer disziplinierte, immer bescheidene, immer nette Ernestine. Das Mädchen dessen gutes Beispiel sie hatte folgen sollen, seit sie denken konnte, war endlich gefallen! Sie war hoch aufgestiegen mit ihrer Maske aus Bescheidenheit und freundlicher Pflichterfüllung als Gegenmodell zu ihrem frechen und wilden Lebensstil und jetzt hing sie in Ketten vor ihr – ganz und gar zu ihrer Verfügung. Langsam stieg Maggie die schmale Treppe zum Podium herauf. Sie hörte wie Ernestine in ihren Knebel heulte. Wahrscheinlich flehte sie Maggie gerade an sie aus ihren Fesseln zu befreien. Dies würde fürs erste nicht geschehen! Kühl registrierte Maggie, wie die deutsche Hexe müde in ihren Knebel stöhnte. Auch Ernestine würde eines Tages so abgehärtet sein, hatte Maggie beschlossen.
 
Ernestine schöpfte Hoffnung, als sie Maggie nur wenige Zentimeter vor sich auftauchen sah. Törichtes Mädchen! Maggie holte eine kleine Fotokamera aus ihrer Tasche und fotografierte Ernestines tränenüberströmtes Gesicht mit der goldenen Hexen-Plakette in Nahaufnahme. Das Blitzlicht schockte Ernestine so sehr, dass sie schlagartig aufhörte zu weinen und erschreckt die Augen weitete. Maggie konnte nicht anders, als gleich wieder den Auslöser zu betätigen. Das Bild Ernestines schreckgeweiteten, geröteten Augen mit dem breiten Ringknebel in ihrem Mund und dem Speichelfaden über ihrem Kinn war zu gut, um es liegen zu lassen. Maggie machte noch ein Dutzend weitere Aufnahmen von Ernestine. „Damit wir uns auch später noch an diesen goldenen Moment erinnern können!“, sagte Maggie fröhlich.
 
Nun wurde es Zeit für Maggies nächsten Schritt in ihren Plänen für die gute Ernestine. Langsam drehte sie Hannah um 90 Grad, sodass sie mit dem Gesicht zu Ernestine stand. Dann ging sie zu Ernestine und drehte sie so, dass sich die beiden gemarterten Mädchen direkt gegenüber standen. Ernestine sollte sich selbst und ihrer Zukunft ins Auge sehen. Hannah, die bereits in einen traumschlafähnlichen Zustand entglitten war, öffnete die Augen und sah das leidende Mädchen aus dichtester Nähe. Ein Bild schoss ihr in den Kopf. Es war vom Tage als Hannahs infernalisch 19 guten Tage zu Ende gegangen waren, weil sie Auge und Auge Strappado mit der falschen Frau gestanden hatte. Hannah dachte an die 19 Tage und glitt langsam wieder weg, während sich Maggie sich mit Feuereifer der armen Ernestine zuwandte.
 
Hannah hatte sofort gewusst, dass etwas nicht stimmte. Sie war ein böses Mädchen, aber kein dummes Mädchen! Das Rüdiger sie an jenem Abend im Monohandschuh gefesselt zurückließ, ging ja vielleicht noch an! Doch als er später, wie sie an seinem veränderten Aussehen vermutete, lediglich zwei große Näpfe mit Brei und Wasser brachte und keine Anstalten machte sie freizulassen, wusste sie, dass etwas ganz und gar nicht stimmte. Rüdiger hatte sich daran ergötzt dass sie wegen ihrer gefesselten Hände ihr Essen direkt aus dem Napf zu sich nehmen musste. Als sie ihre Mahlzeit beendet hatte und ihr Gesicht mit Breiresten bedeckt war, hatte sie vorsichtig das Thema ihrer Freilassung anzuschneiden versucht. Er hatte sie geohrfeigt und gesagt, dass eine Sklavin nur sprach, wenn sie gefragt wurde. Dann war er sanft geworden. Er hatte ihr ruhig erklärt, was es bedeutete sich ihm als Sklavin hinzugeben. Sie hatte sich aus freiem Willen hingegeben. Jetzt war sie sein Eigentum. Er hatte ihr versprochen sie freizulassen, wenn er sie ausreichend erzogen hatte und er sicher war, dass sie dazu bereit war ohne seine Führung, von sich aus das Leben seiner Sklavin zu lesen. Das hatte Hannah eingeleuchtet. Erst gestern hatte sie für sich beschlossen ihre Schuld zu sühnen, indem sie ihre Selbstständigkeit und Freiheit aufgab und sich unterhalb des Menschenstandes erniedrigen ließ. Sie hatte eingewilligt weiter zu bleiben auch schwante ihr, dass sie ihre Schuld am Ende ihres Aufenthaltes bei Rüdiger mit Zins und Zinseszins zurückbezahlt haben würde. Dann war Rüdiger wieder verschwunden.
 
Als er zurückkam, hatte er Hannah von dem ihr inzwischen verhassten Monohandschuh befreit. Während Hannah sich auf dem Boden hin- und her rollte und beinahe panisch versuchte wieder Leben in ihre taub gewordenen Arme zu schütteln, hatte Rüdiger verschiedene schwere Eisenteile In die Kammer geschleppt. „Sklavin! Weißt du was das ist?“, hatte er noch immer außer Atem gefragt „Nein Herr!“, hatte Hannah mit dem Blick auf die vielen Eisenteile ehrlich geantwortet. „Dies ist dein neuer Käfig!“, er hatte eine Bauanleitung auf den Boden fallen lassen, ihr Werkzeug hingestellt und sie eingeschlossen. Immerhin hatte er ihr das Licht angelassen.
 
So hatte sich Hannah daran gemacht ihren eigenen Käfig zusammen zu stellen. Die Ironie sich ihren eigenen Käfig zusammenzubauen entging Hannah keineswegs. Hastig hatte sie den Gedanken beiseitegeschoben und sich mit der ihr eigenen Zielstrebigkeit an ihre Arbeit gemacht. Mühsam schraubte sie Gitterstäbe in Eisenrahmen, setzte Scharniere in die Tür. Prüfte ob das Schloss richtig saß. Dann hatte sie die sechs Seiten zu einem richtigen Käfig zusammengeschraubt. Als Rüdiger zurückkam, war sie fertig gewesen. Rüdiger schien durch ihre Leistung ehrlich beeindruckt. Kurz prüfte er die gute Ausführung Hannahs Käfigs. Als er zufrieden war, hatte er sie mit nach oben genommen. Hannah hatte sich gefreut, dass sie die letzten Lichtstrahlen des Abends erhaschen durfte. An jenem Tag hatte Rüdiger sie in die Welt der Klammern und Klemmen eingeführt. Er hatte ihr Nippelklemmen aus Bambus auf ihre Brustwarzen gesetzt und diese fest angezogen. Als Rüdiger zufrieden gewesen war mit dem Grad ihrer Schmerzen hatte er sie im Gemeinsamen Ehebett so richtig durchgefickt und auch Hannah einen Orgasmus gegönnt. Dann hatte er sie in ihren Käfig im Keller gesteckt.
 
Die folgenden Tage verbrachte Hannah entweder schlafend oder dösend in ihrem Käfig, oder hing in Handschellen auf Zehenspitzen an einem der Stützpfeiler im Keller und wurde von Rüdiger mit einer strengen Peitsche gezüchtigt, oder stand stundenlang in Rüdigers Spezialität, dem Strappado oder wurde von Rüdiger mit dem Rohrstock erzogen oder gab sich Rüdigers sexuellen Gelüsten hin. Nach etwa 10 Tagen hatte Hannah jeden Gedanken an ein anderes Leben als eines zu Rüdigers Füßen aufgegeben und war in ihrer Rolle als Rüdigers höriger Sklavin aufgegangen. Inzwischen verspürte Hannah selbst eine perverse Art von Stolz über ihren Status als Sklavin.
 
Dann kam der Abend an dem sich alles verändern sollte. Hannah hatte in ihrem Käfig gedöst, als sie die Stimme ihres Herrn hörte. Sie vermutete, dass er sich auf der Kellertreppe befand. „Kommt mit! Ich zeig euch was!“, hatte er gerufen. Sofort war Hannah hellwach gewesen. Wem wollte er es zeigen? Dann war auch schon der Eingang aufgegangen. „Nicht!“, hörte er eine ältere Frauenstimme klagend rufen. Dann war das Licht angegangen und drei Menschen waren in das kleine Kellerverlies gekommen. Hannah hatte die Augen zusammengekniffen. „Was ist denn das?“, fragte eine junge Frauenstimme. „Das ist das Verlies, das deine Mutter und ich für unsere Spiele eingerichtet haben.“, sagte Rüdiger. „Rüdiger!“, rief seine Frau pikiert. „Was?!“, Rüdigers Tochter klang ehrlich geschockt. „Und das ist meine neue Sklavin!“, sagte er stolz. Erst jetzt entdeckten die beiden Frauen, die junge Frau in ihrem Käfig am anderen Ende des schmalen, schwach beleuchteten Raumes. „Oh Rüdiger! Was hast du getan?“, meinte seine Frau fassungslos.
 
Rüdiger hatte seine Hände gehoben. „Was?! Sie ist mir zugelaufen!“, rief er erregt. „Oh. Mein Gott!“, rief seine Tochter. Sie dachte Rüdiger sei übergeschnappt. „Heike!“, sprach er in beschwörendem Ton. „Weißt du denn nicht was das heißt?“, Heike, Rüdigers Frau sah ihn verständnislos an. „Du musst nie wieder die Schlampe für mich spielen, wenn du nicht willst! Ich habe jetzt eine SKLAVIN!“, rief er und lächelte irre. Heike gab einen halblauten Seufzer der Verzweiflung ab. Dann ging sie wortlos nach oben. Gabriele, seine Tochter war wie angewurzelt stehen geblieben und sah geschockt zu, wie Rüdiger Hannah aus ihrem Käfig holte und sie anleinte. Als er seine Sklavin dann an der Leine nach oben führte, folgte sie dem Gespann zögerlich.
 
Heike hatte sich auf das Wohnzimmersofa fallen gelassen und ihr Gesicht in ihren Händen vergraben. Rüdiger setzte sich ebenfalls auf das Sofa. Hannah wurde davor geparkt und kniete sich in Hündchenstellung hin, die Rüdiger so bevorzugte. Als Rüdiger versuchte seine Frau in die Arme zu nehmen, wich sie vor ihm zurück. Gabriele nahm in einem der Sessel Platz. „Was sollen wir jetzt nur tun?“, fragte Heike klagend. Rüdiger sah sie verständnislos an. „Nichts?! Sie ist freiwillig hier. Das stimmt doch Sklavin?!“, „Ja. Meister!“, antwortete Hannah pflichtbewusst. „Oh. Rüdiger! Was hast du mit dem Mädchen gemacht?“ „Nichts. Ehrlich! Die wahr schon so, als ich sie aufgegabelt habe!“ „Und wo hast du sie aufgegabelt?“, brach es aus ihr heraus. „Na beim SM-Stammtisch! Wo sonst?“ „Was?! Die wissen das alle?“ „Ach wo! Die denken ich hätte die kleine Schlampe nach Hause gefahren!“
 
„Oh. Mein. Gott!“
 
Rüdiger und seine Frau hatten eine geschlagene halbe Stunde lang gestritten, während Hannah und Gabriele von ihren Plätzen gespannt bzw. geschockt zugeschaut hatten. Dann wurde es Rüdiger zu bunt. Er befahl Hannah ‚die Tasche’ zu holen. Es folgte eine Demonstration von Rüdigers Macht. Auf allen Vieren kehrte Hannah zurück und zerrte die Tasche hinter sich her. Hannah setzte die Tasche vor Rüdigers Füßen ab und machte erneut Männchen. Rüdiger holte ein paar eiserne Gerätschaften hervor, die Hannah inzwischen nur allzu gut kannte. Es handelte sich um einen Satz Daumenschellen und zwei Sätze Handschellen. Mit denen fesselte Rüdiger Hannahs Arme auf den Rücken. Um Hannahs Aufzug komplett zu machen, hatte er ihr noch einen eisernen Mundspreitzer verpasst.
 
Dann hatte sich ein erhitztes Gespräch zwischen Rüdiger und den beiden Frauen entsponnen. Hannah hatte nicht mehr so genau zugehört. Sie hatte alle Hände voll zu tun um ihren Speichelfluss unter Kontrolle zu halten. Sie wusste, dass Rüdiger sie hart bestrafen würde, wenn sie seinen guten Wohnzimmerteppich versaute. Hannah legte ihren Kopf so weit in den Nacken wie sie nur konnte, um zu vermeiden dass Sabber aus ihrem Mund troff. Die Leute um Hannah herum stritten immer noch als es passierte. Mühsam hatte sie bis zu diesem Moment durch regelmäßiges Schlucken bewerkstelligt, dass sie ihren Speichel für sich behielt doch dann geschah es. Hannah verschluckte sich und ihr Sabber flog in hohem Boden auf den Teppich. Zum Glück hatte sie nicht Rüdiger selbst, oder eine der Anderen getroffen, dass hätte eine schwere Strafe nach sich gezogen! Rüdiger fuhr Hannah an. Und schuldbewusst senkte die junge Sklavin den Kopf.
 
In diesem Moment fuhr auch Rüdigers Frau auf. Sie schrie ihn an. Hannah war zu beschäftigt um Luft zu ringen als dass sie verfolgen konnte, was sie Rüdiger an den Kopf warf. In jedem Fall stürmte sie davon. Als Hannah endlich wieder ruhig atmen konnte, bemerkte sie, dass Gabriele leise aber bitterlich weinte. „Du willst, dass ich wie sie bin!“, brachte sie unter Tränen hervor. Rüdiger schluckte schwer. „Schau!“, meinte er. „SIE weiß sich zu benehmen! SIE hat nie Drogen genommen! SIE hat ihr Studium beendet!“, nach einer kleinen Pause fügte er hinzu, „ich glaube wirklich, dass dir etwas Disziplin gut tun würde!“ Gabriele wurde wütend. „Nie hast du Zeit für mich gehabt! Nie hast du dich um mich gekümmert! Weil du nicht konntest, wie du wolltest?!“, Rüdigers betretenes Schweigen gab gabriele recht. „Verdammt! Wenn es das ist – dann mach mit mir was du willst!“, Rüdiger rührte sich nicht. „Na komm schon!“, Rüdiger bewegte sich immer noch nicht. Mühsam stand sie auf und scheuerte ihrem Vater eine. „Na los! Bestrafe mich, wenn du willst – aber nimm mich endlich wahr!!!“
 
Bevor Rüdiger etwas sagen konnte, hatte sich Gabriele schon in Richtung Keller aufgemacht, sodass Rüdiger nichts anderes übrig blieb als seine Sklavin zu packen ihr hinterher zu gehen. Unten angekommen hatte Rüdiger seine Tochter gefragt, ob sie das wirklich wollte. Gabriele nickte nur. Rüdiger hatte seiner Tochter eine letzte Chance gegeben. Er hatte Hannahs hinter ihrem Rücken gefesselte Arme in einer besonders strengen Strappado nach oben gezogen, bis Hannahs Schulterblätter zu knacken begonnen hatten und selbst die abgehärtete Hannah begonnen hatte laut vor Schmerzen zu stöhnen.
 
Rüdiger wies auf Hannah, die sich vor Schmerzen wandte. „Willst du das wirklich?“, fragte er seine Tochter eindringlich. Gabriele schluckte schwer. Doch dann nickte sie entschieden. So blieb Rüdiger nichts anderes übrig als seine stumme Drohung wahr zu machen. Gabriele wurde mit dem gleichen Monohandschuh gefesselt, den auch Hannah an ihrem ersten Abend bei Rüdiger getragen hatte. Als dieser saß, zog er ihn hoch, sodass Gabriele beinahe Auge in Auge mit Hannah zu stehen kam. Gabriele verfügte nicht über die Zähigkeit und Erfahrung einer Hannah. Sofort versuchte sie durch emsiges umhertrippeln eine erträglichere Position zu finden. Hannah wusste natürlich, dass es keine gab und verzichtete darauf unnötig Kraft zu verschwenden. Mitleidlos betrachtete sie die unruhig wibbelnde Gabriele.
 
Nach kurzer Zeit hatte die junge Frau zu weinen und zu flehen begonnen. Hannah kannte Rüdiger besser und wusste, dass er seine Tochter nicht einfach so losmachen würde. Gabrieles Flehen wurde immer eindringlicher, doch Rüdiger reagierte immer noch nicht. Schließlich hatte sich Gabriele endlich in ihr Schicksal gefügt. Still leidend hatte sie sich für eine einzige Position entschieden und abgewartet. Hannah war erleichtert gewesen. Gabrieles konstantes Klagen hatte sie gestört in ihre rettende Trance zu entschwinden. Hannah wurde durch einen harten Hieb auf ihre Arschbacke aus ihrer Trance geholt. Rüdiger fuhr sie an. „Sklavin, bist du taub?! Ich habe dir befohlen Wasser zu lassen!“ Auf Kommando entspannte Hannah die relevanten Muskeln und augenblicklich rann ein warmer Strom Urin die Innenseite ihrer Schenkel hinab. Hannah hatte damit keine Probleme mehr. „Siehst du! So einfach geht das! Jetzt du!“ Gabriele gab einen klagenden Laut von sich. Hannah beobachtete während der nächsten Zeit Gabrieles stummen Kampf gegen ihre Blase. Ihr flehentliches Klagen hätte jeden Stein erweichen lassen, aber nicht Rüdiger. Der war erst zufrieden als Gabriele ihren Kampf endlich verloren hatte.
 
Als sich ein deutlich sichtbarer Fleck in Gabrieles Jeans abzeichnete machte Rüdiger seine Tochter los. Auf allen Vieren, weinend machte sie sich auf den Weg nach draußen. Hannah hatte abgewartet, ob Rüdiger sie vielleicht strafen oder ficken wollte. Als nichts dergleichen passierte, war sie wieder in ihre Trance entschwunden. Aus dieser erwachte sie erst als ein halbes Dutzend Männer in den Raum preschten und in einem fort 'Polizei' brüllten, dass ihr die Ohren klangen. Während einige Beamte versuchten sie zu befreien, wurde Rüdiger abgeführt. So endeten die glücklichsten 19 Tage ihres Lebens.
 
Sie hatte alles versucht um den Polizisten zu erklären, dass sie sich freiwillig in Rüdigers Hände begeben hatte und sie mit allem was er ihr jemals angetan hatte, einverstanden gewesen war. Aber sie hatten ihr nicht zuhören wollen und in einem fort von 'schwerem Trauma' und 'Stockholmsyndrom' gefaselt. Auch musste sie lange unter Beobachtung verbleiben. So lange bis sie zum Schein auf ihre Hilfsangebote eingegangen war. Hannah war ein kluges Mädchen und hatte die Psychologen meisterhaft getäuscht. Außerdem war sie davon überzeugt in Rüdigers Händen fürs Erste mehr als genug Buße getan zu haben. Alleine Rüdiger tat ihr leid. Schließlich hatte man sie in Ruhe gelassen. Gut drei Monate nach ihrer Befreiung hatte sie festgestellt, dass sie Schwanger war. Als Vater kam nur Rüdiger in Frage.
 
Sie hatte einen Termin in einer Abtreibungsklinik gemacht. Als sie nach vollzogenem Eingriff in ihrem Krankenhausbett lag, waren die Schuld und die Tränen zu ihr zurückgekehrt. Sie war ein böses Mädchen und ihre Lust hatte Rüdiger für Jahre ins Gefängnis gebracht und das Leben seiner ganzen Familie zerstört und letztendlich auch Rüdigers ungeborenem Kind das Leben gekostet. Hannah war verzweifelt.
 
Hannah erwachte aus ihrem Tagtraum als Maggie ihre junge 'Freundin' Ernestine aus ihrer schmerzhaften Fesselung befreite. Ernestine hatte große Schmerzen und versuchte verzweifelt Gefühl in ihre Gliedmaßen zu schütteln. Aber Maggie kannte keine Gnade. Sie hatte sich des Stocks bemächtigt und bevor sich Ernestine versah, waren ihre Fußgelenke in den beiden äußeren und die beiden Handgelenke in den beiden inneren Öffnungen verschwunden. Ungelenk, wie eine Schildkröte mit grotesk arretierten Gliedmaßen lag Ernestine auf ihrem Rücken und konnte gerade noch ihren Kopf ein wenig bewegen. „Na?! Hat dir der Abend gefallen?“, fragte Maggie ihre Gefangene spöttisch. „Nein.“, gab Ernestine schüchtern, leise zurück. „Soso! Das werden wir gleich mal überprüfen!“, meinte Maggie. Sie rollte Ernestine auf den Bauch, sodass Hannah sie von hinten sehen konnte. Arme fein säuberlich über den Armen arretiert. Ernestine hatte einige Mühe ihren Kopf so zu platzieren, dass es nicht ganz so unangenehm war. Hannah hatte eine Schere dabei und schnitt sich einfach einen Zugang durch Ernestines Kostüm, bis Ernestines Rosette und Möse frei lagen.
 
Maggie begann mit ihren Fingern an Ernestines Möse zu spielen. Schnell begann Ernestine lustvoll zu stöhnen. „Na. Bist du sicher, dass es dir nicht gefallen hat?!“, meinte Maggie voller Spott. Ernestine versuchte verzweifelt gegen ihre Geilheit anzukämpfen. Hannah beobachtete das Spiel und schloss kühl, dass die Kleine viel besser ihren zwecklosen Widerstand aufgab und lieber genießen solle. Natürlich hatte Ernestine nicht den Hauch einer Chance gegen Maggies kunstvolle Fingerfertigkeit. Sie vermochte ihr nicht zu widerstehen. Nicht beim ersten, nicht beim zweiten und auch nicht beim dritten Mal. Maggie entließ die weinende Ernestine aus ihren Fesseln. Dann machte sie ihr Versprechen wahr und entließ Hannah aus ihrer Strappado und steckte sie in den Stock.
 
Dann räumte sie ein wenig auf, fasste Ernestine unter die Arme und ging. Hannah blieb im Stock gefesselt zurück und wartete alleine auf den neuen Tag. Schließlich fiel sie in einen leichten, unruhigen Schlaf.
 
 

Teil 9 – Charity Event

Samstag, 1. November 2014, 8 Uhr 15. Im Festsaal eines kleinen Dorfes in Northumberland.
 
Hannah wurde wach, als sich der Festsaal mit Lärm füllte. Türen fielen lärmend ins Schloss und plappernde Frauenstimmen erfüllten die Luft um sie herum. Sie hatte die ganze Nacht im Stock auf der Seite gelegen. Ihre Glieder waren taub und Hannah wünschte sich nichts sehnlicher als aus dem Folterinstrument zu entkommen und ihre müden, tauben Glieder zu strecken. Dog Mary war unter den Frauen und sie sah zu, dass man tat ihr diesen Gefallen auch tat. Als das Blut wieder frei zirkulieren konnte, überfiel sie ein übler, stechender Schmerz. Hannah schrie kurz auf, weil ihre Glieder sich verkrampften und brauchte einige Augenblicke, um sich wieder unter Kontrolle zu bekommen. Doc Mary, sah die junge Hexe besorgt an, während die anderen Frauen diese Schmerzensschreie einfach ignorierten. Sie konnten beim besten Willen kein Mitleid mit der Hexe aufbringen, die ihr Los frei gewählt hatte. Außerdem waren sie viel zu sehr damit beschäftigt den Saal in Ordnung zu bringen. Achtlos ließ man die Rothaarige auf dem Boden liegen. Sie würde ja doch nicht flüchten. Das verschaffte Hannah eine dringend benötigte Ruhepause, um sich zu sammeln.
 
Zum ersten Mal seit dem Beginn ihrer selbstgewählten Tortur, hatte Hannah Zeit in Ruhe nachzudenken. War es das was sie gewollt hatte? Hatte sie sich diesmal eine Buße auferlegt, die sie nicht tragen konnte? Hannah war müde und sie zitterte vor Kälte. Sie fühlte wie ihre Kraft sie zu verlassen drohte. Für einen Moment erschien es ihr als wollten ihre Glieder erlahmen. Dabei wusste sie ganz genau, dass das schlimmste, der Höhepunkt sie erst noch erwartete. Sie hatte schließlich ihre gesamte Tortur mit der alten Bürgermeisterin ausgehandelt. Und bei Gott! Sie war wahrlich nicht zimperlich mit sich gewesen. Sie hatte leiden wollen, Buße tun, für all die Leben, die sie zerstört hatte und Buße tat sie nun! Die alte Bürgermeisterin war von Hannahs Radikalität schockiert gewesen und hatte die Hexe herunterhandeln müssen! Jetzt schlich sich zum ersten Mal Bedauern darüber ein, dass sie so stur geblieben war. Zweifel beschlichen die junge Frau. Sie wusste nicht, ob sie durchhalten konnte. Aber war das nicht die echte Buße, die echte Strafe, über die Grenzen zu gehen, dorthin wo es wirklich weh tat. War nicht die wahre Strafe zwangsweise in Regionen ein zu tauchen, die sie freiwillig nicht betreten hätte?
 
Ein vorsichtiger Griff an ihre Schulter, holte sie zurück in das Hier und Jetzt. Unwillkürlich wandte sie sich in die Richtung aus der sie die Hand vermutete und sah abermals in das besorgte Gesicht der Dorfärztin. „Komm! Es geht weiter!“, meinte sie. Hannah glaubte Mitleid in der Stimme der Ärztin auszumachen. Vermutlich konnte man als Ärztin nicht anders, als Mitleid mit geschundenen Kreaturen empfinden, schoss es Hannah durch den Kopf. Sie straffte ihre Haltung. Das Mitleid der Ärztin war ihr peinlich. Sie hatte sich freiwillig in dieses Dorf begeben, um genau diese Schinderei mit zu machen. Dafür stand ihr einfach kein Mitleid zu! In einem Nebenraum, durfte sich Hannah auf eine Bank setzen, damit die Ärztin sie einmal in aller Ruhe gründlich durchchecken konnte. „Naja. Du wirst es überleben.“, meinte die Ärztin schließlich. Hannah nickte nur mit unbewegter Miene. Die Ärztin rief einen Namen in den Saal, den Hannah nicht verstehen konnte und nur wenige Sekunden später tauchte eine ältliche Dame im Türrahmen auf. Diese versorgte Hannah dann weiter. Die junge Hexe bekam ein wenig Haferschleim zu essen und durfte ihre Notdurft verrichten. Dann ging es auch schon weiter.
 
Man gab ihr ein paar Latschen und hüllte sie in ein paar Decken. Dergestalt notdürftig ausstaffiert, nahmen zwei Büttel die junge Frau in ihre Mitte und führten sie möglichst unauffällig durch einen erweiterten Hinterhof zum Hintereingang des Rathauses. Durch mehrere schmale Gänge wurde Hannah in einen Saal geführt, der durch einen schweren, roten Vorhang in zwei Teile getrennt war. Die junge Frau konnte nur vermuten wie lang dieser Saal wirklich war, denn sie selbst konnte nur jene zwei Meter Tiefe ihres Teils des Raumes sehen. Doch vernahm sie von der anderen Seite des Vorhangs ein dermaßen lautes Stimmengewirr, dass sie vermuten musste, dass sich dort Dutzende, wenn nicht mehr als hundert Personen befinden mussten. An den Stimmen konnte Hannah erkennen, dass es sich vornehmlich um Frauen handeln musste.
 
Hannah sah einen kleinen Stand auf dem ein Plakat prangte. Leider konnte sie nur das Wort 'Charity' lesen, bevor man sie weiter zerrte zu einem ziemlich schwer aussehenden Andreaskreuz. Es sprach für sich, dass Hannah dieses schwere Folterinstrument gar nicht wirklich aufgefallen war. Zu sehr war dieses tückische Möbelstück ihr im letzten Jahr zu einem ihr allzu vertrauten Anblick geworden. Hannah stellte sich sofort in Position, sodass die Büttel die junge Frau an das Kreuz fixieren konnten. Als Hannah das vertraute Klicken von einrastenden Metallfesseln vernommen hatte, prüfte sie zur Sicherheit nochmal ihre Fesseln. Sie gaben natürlich nicht nach und sofort stellte sich bei Hannah ein erhabenes Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit ein. Dies war ihr Platz. Der Platz den ER, ihr Professor, ihr zugewiesen hatte und an dem sie sich deswegen wohlfühlen konnte. Hannah atmete tief durch.
 
Einer der Büttel hatte ihren Seufzer der Erleichterung völlig falsch interpretiert. Mit einem sadistischen Lächeln wandte er sich Hannah zu, „Na. Jetzt ist dir das Lachen gründlich vergangen du kleine Schlampe!“, Hannah sah ihn verwundert an. „Wenn du nur wüsstest was wir jetzt mit dir machen... du würdest auf den Knien um Gnade winseln!“, fuhr die Wache fort. Hannah verzog keine Miene. „Ich weiß genau, was jetzt kommt.“, beschied sie ihn. Der Verblüffte Mann hatte keine Zeit mehr sich eine Erwiderung einfallen zu lassen, denn schon wurde der Vorhang weggezogen und Hannah blickte in einen Saal mit mindestens hundert Paar Frauenaugen, die sie teils Abschätzig, teils voller Verachtung ansahen. So zur Schau gestellt ließ man die Hexe erst einmal in ihrer Schande schmoren. Erst nach einer Weile, die Hannah wie eine Ewigkeit vorkam, ergriff die Bürgermeisterin das Wort.
 
„Liebe Gäste! Willkommen zur 32. Ausgabe unseres Marktes zum Erntedankfest!“ Es kam ein kurzer, höflicher Applaus auf. „Ich freue mich so viele Bekannte und Unbekannte Gesichter hier zu sehen und ich bin stolz darauf ihnen eine besondere Attraktion präsentieren zu können!“ Die Alte machte eine weit ausholende Bewegung in der sie auf die Rothaarige am Andreaskreuz wies. Nun erklärte die Bürgermeisterin, dass während des Erntedankfestmarktes traditionell Geld für den guten Zweck gesammelt wurde. Die Gäste waren eingeladen Selbstgebasteltes zu erstehen, eine lokale Spezialität zu essen oder Spiele aller Art zu spielen. Und eines dieser Spiele bezog Hannah, die Hexe ein. Der Stand der in der Nähe von Hannahs Andreaskreuz aufgebaut war, verkaufte klitzekleine Teelichter die die Käufer dazu verwenden konnten die Hexe zu quälen, in dem sie ein wenig Kerzenwachs auf ihre Haut träufelten.
 
Hannah konnte nicht sehen, ob dem Rest des Marktes großer Erfolg beschieden war. Die lange Schlange, die sich binnen wenigen Minuten vor ihrem Andreaskreuz gebildet hatte, nahm ihr die Sicht. Es dauerte keine zwei Minuten als die Erste Frau mit einem der Teelichter vor ihrem Gesicht auftauchte. Die Frau ließ sich Zeit. Sie hatte ja auch 20 Pfund für ihr Vergnügen bezahlt. Sie hielt das Teelicht mit der Linken. Mit der Rechten strich sie sanft die Innenseite Hannahs Oberschenkels nach Oben, bis ihre Finger an Hannahs metallenen Keuschheitsgürtel kamen. Die Frau, die ein ergrautes Blond trug flüsterte Hannah ins Ohr, „Wenn das dumme Eisending nicht wäre. Du wüsstest genau wo das Wachs hinkäme.“ Hannah schloss die Augen. Ja! Das wüsste sie nur all zu gut. Wachs an jener Stelle war die besondere Vorliebe ihres Herrn.
 
Das Andreaskreuz, das Kerzenwachs, dies war alles eine einzige Hommage an ihren Herrn. Genauso wie das, was sie an jenem Tag noch erwartete eine Hommage an ihn war. Eigentlich war ihr gesamter Verbleib, all die Schinderei eine einzige Ehrbezeugung von ihr für ihn war. Aber dieser letzte Tag, ganz besonders. Diese letzten beiden Stationen vor dem großen Finale an diesem Abend war als ein intimer Einblick in ihr gemeinsames Glück gedacht in dem jeder seine Rolle spielte. Er befahl und sie gehorchte. Er strafte und sie litt. Sie gefesselt am Andreaskreuz und er davor. Nicht dass sie sich entzogen hätte. Im Gegenteil, sie hätte ihren Körper der Folter nur zu gern präsentiert, aber das Andreaskreuz machte die Distanz sichtbar die Hannah und ihr Peiniger trennte. Da war ein Herr und da war eine Sklavin.
 
Die Blonde riss sie unglaublich unsanft aus ihrer Trance. Mit ihrer freien Hand hatte sie der Hexe unters Kinn gepackt und griff beherzt zu, sodass Hannah die schnell die Wangen weh taten. „Hey! Nicht weg nicken!“, sie ließ die Kerze über Hannahs Brüsten kreisen. „Schau mir in die Augen Hexe! Na weißt du wie sich Kerzenwachs auf deinen Brüsten anfühlt?!“ Die Frau hielt einen Moment inne, sah Hannah tief in die Augen. Mit den Worten, „Du weißt es ganz genau, du Luder!“, ließ sie das heiße Wachs auf Hannahs Brüste träufeln.
 
Es war nicht besonders viel Wachs, das da auf Hannahs Haut landete. Die Organisatoren hatten ja ein Interesse daran möglichst viel einzunehmen, es tat Hannah dennoch höllisch weh und scharf zog sie die Luft ein. Genau diese Pein hatte ihr gefehlt. Diese Pein bedeutete die Sicherheit und die Geborgenheit an ihrem angestammten Platz zu stehen und zu tun wofür sie geboren war. Leider wusste Hannah aber aus ihrem breiten Erfahrungsschatz mit ihrem Meister auch, dass sich die Pein und mit ihr dieses süße Gefühl schnell nachlassen würde. Es galt hier und jetzt zu genießen!
 
Zum Glück stand binnen Sekunden eine andere Dame vor ihr und träufelte ihr Wachs auf Hannahs Haut und noch eine, und noch eine, und noch eine,...
 
Hannah entwich in eine überaus angenehme Trance.
 
Nach ihrer Befreiung aus Rüdigers Verlies hatte ihr niemand geglaubt. Wer hätte auch glauben können, dass sie sich freiwillig ihrem Leiden unterworfen hatte, denn wer hätte sie verstehen können. Am wenigsten verstanden sie die Psychologen, die sie hatte konsultieren müssen. Wie hätte sie denen begreiflich machen können, dass sie nicht Opfer sondern Täter war. Die Leute hatten ihr ja nicht einmal wirklich zugehört. Es hatte Wochen gedauert, bis Hannah eingesehen hatte, dass der einzige Weg diese Leute, die ihr lästig zu werden begannen, loszuwerden. Sie musste ihnen das erzählen, was sie augenscheinlich hören wollte. Es kostete sie einige Zeit und noch viel mehr Mühe, um diese Leute endlich zu täuschen. Doch mit jeder Anstrengung, die sie Unternahm die Psychologen endlich aus ihrem Leben zu bekommen, nahm die Sehnsucht zu sich endlich jemandem zu offenbaren. Jemandem, der ihr einfach zuhören wollte. Jemandem der sich vorurteilsfrei ihrer Geschichte annehmen wollte, ohne sie unbedingt ändern zu wollen.
 
Als sie die Psychologen endlich aus ihrem Leben gedrängt hatte und wieder studierte, war schließlich Johann in ihr Leben getreten. Er war sozusagen ein letztes Geschenk dieser Psychologengesellschaft gewesen. Als Hannah sie davon in Kenntnis gesetzt hatte, dass sie ihr Leben wieder in die eigenen Hände nehmen wollte, waren die Psychologen darüber entsetzt. Dafür war es viel zu früh, sagten sie. Als sich Hannah aber nicht um deren Meinungen kümmerte und sie die junge Studentin auch anderweitig nicht daran hindern konnten, hatten sie sich informell an den Vertrauensprofessor Hannahs Fakultät gewandt, damit dieser ein Auge auf Hannah werfen konnte. Hannah kannte Johann, denn dieser war ein Professor für Anthropologie und sie hatte im letzten Semester seinen Kursus besucht (und erfolgreich abgeschlossen). Sie hatte den Mann, den viele als komischen alten Kauz betrachteten gemocht, ohne ihn wirklich zu kennen. Dies sollte sich nun ändern.
 
Er war bereits am ersten Tag des neuen Semesters an sie herangetreten und hatte sie durch seine entwaffnende Ehrlichkeit im Sturm erobert. Er hatte nicht lange um den heißen Brei herum geredet, sondern seine Karten unverzüglich auf den Tisch gelegt. Hannah war über ihre eigene Reaktion auf seine Offenheit höchst verwundert gewesen. Sie hätte von sich selbst erwartet, dass sie bei seinem Bekenntnis er würde auf das Bitten einiger alter Freunde ein fürsorgliches Auge auf sie behalten, eiligst die Flucht ergriffen hätte. Doch wollte sich in diesem Moment kein Fluchtimpuls bei ihr einstellen. Sie hatte in das freundliche Gesicht des Fünfzigers mit dem weiten, aber gepflegten weißen Bart gesehen und beschlossen, dass sie sich ihm anvertrauen konnte.
 
„Wissen Sie eigentlich worauf sie sich da einlassen?“, hatte sie nüchtern herausfordernd aber keineswegs unfreundlich gefragt. „Nein. Nicht wirklich.“, hatte Johann in freundlichem Ton geantwortet. „Ich habe einige Andeutungen zu hören bekommen, aber genaueres weiß ich nicht.“ „Vielleicht sollten Sie sich dann erst mal meine Geschichte anhören, bevor sie voreilige Verpflichtungen eingehen, die sie später nicht werden halten können.“, hatte sie ihn in ebenso nüchternen, wie freundlichem Ton beschieden. „Ja. Vielleicht sollte ich das tun!“, hatte er freundlich gesagt und zu einem Café eingeladen, damit sie ihm ihre Geschichte erzählen konnte.
 
Ein Café hatte für ihre Geschichte leider nicht ausgereicht. Auch nach dem Zweiten und Dritten, war der Großteil ihres Werdegangs unbeleuchtet geblieben. Es war Mittag geworden und er bezahlte ein Mittagessen in einem guten aber nicht übermäßig teuren Restaurant bei dem sie weiter erzählte. Sie hatte von Anfang an beschlossen ihn nicht zu schonen, nichts auszulassen und genauso offen und ehrlich mit ihm umzugehen, wie er mit ihr. Zu ihrer Erleichterung machte er keine Anstalten sie zu unterbrechen oder anderweitig zu stören, sondern ließ sie einfach erzählen. Erst nach einiger Zeit begann er ihr durch vorsichtiges Nachfragen zu helfen ihre Geschichte zu ordnen und in strukturiertere Bahnen zu lenken, ohne jedoch zu versuchen sie in ihren Gefühlen und Werten zu beeinflussen.
 
So hatte sie auch keine Einwände geltend gemacht, als er ihr vorgeschlagen hatte ihr Gespräch in seinem Haus am Stadtrand weiter zu führen. Sie vertraute ihm. Nach einer halben Stunde im Auto, welche die Beiden in angenehmen Schweigen verbracht hatten, hatte er sie vor seinem geräumigen Haus abgesetzt und das Auto in die Garage gefahren. Sie hatte an der Haustür auf ihn gewartet. „Bevor ich dich in das Haus lasse, muss ich dir etwas sagen.“ Sie hatte ihn gespannt schweigend angesehen. „Du hast mir von diesem Rüdiger und seinem Keller erzählt“, Hannah hatte genickt. „Ich habe auch so einen Keller.“ Hannah hatte innegehalten und ihn gefragt, „zeigst du ihn mir?“ „Erst wenn du mir deine ganze Geschichte erzählt hast. Willst du trotzdem reinkommen?“ Hannah wollte.
 
Hannah hatte noch viel zu erzählen. Sie erzählte bis in die Nacht hinein und übernachtete auf Johannes langem Sofa. Und sie erzählte den ganzen nächsten Tag über. Erst am Abend schloss sie ihre Erzählung ab. „Und was denkst du?“, hatte Hannah halb hoffend und halb bangend gefragt. „Das ist eine wirklich interessante Geschichte.“, sagte Johannes kryptisch. „Jetzt weißt du alles über mich.“, stellte Hannah in ihrem nüchtern-freundlichen Ton fest. „Zeigst du mir jetzt deinen Keller?“ „Eigentlich will ich nicht.“, meinte der Mann in seiner entwaffnenden Ehrlichkeit. „Aber ich habe es dir versprochen.“ Er stand auf, nahm einen Schlüssel vom Schlüsselbrett und machte sich auf den Weg. Hannah folgte ihm in respektablem Abstand.
 
Er hatte die schwere Eichentür (zumindest hatte Hannah vermutet, dass es sich um eine Eichentür handelte, denn in ihrer Vorstellungswelt waren alle schweren Türen aus Eiche) geöffnet und hatte Hannah in den Keller geführt. Zum ersten Mal in ihrem Leben hatte Hannah ein echtes Andreaskreuz gesehen. Sie hatte bis zu diesem Tage allenfalls von diesen Dingen gehört, eher noch gelesen. Es war aus schwarzem Holz und hatte Karabinerhaken wo Arme und Beine fixiert werden mussten und sah viel größer und sah weitaus furchteinflößender aus, als sie es sich vorgestellt hatte. Sofort hatte Hannahs Fantasie damit begonnen verrückt zu spielen. „Lässt du es mich einmal spüren?“, hatte sie Johannes gefragt. „Nur wenn du erst meine Geschichte anhörst.“, hatte er geantwortet. Das war nur fair. Sie waren in die Küche zurückgekehrt.
 
Hannah erwachte erst wieder aus ihren Tagträumen, als ihre Fesseln gelöst wurden. Unwillkürlich schüttelte sie ihren Kopf, wie um die Träume von sich abzuschütteln. Sie blickte in den Saal, wo man bereits emsig damit beschäftigt war den Schmutz zusammenzukehren. Dann blickte sie an sich herunter und sah den Wachs der teilweise in mehreren Lagen an ihrer Haut klebte. Zwei Büttel nahmen sie abermals in ihre Mitte und führten sie zurück in das Gewirr aus kleinen Gängen des Rathauses.
 
 

Teil 10 – Eine ganz besondere Lotterie.

Samstag, 1. November 2014, 12 Uhr 05. Im Rathaus eines kleinen Dorfes in Northumberland.
 
Hannah hatte registriert wie die Glocken der kleinen Dorfkirche Mittag geschlagen hatte. Sie hatte Hunger und war froh, dass sie zu Essen bekam. Dann durfte sie duschen und sich das Wachs selbst von ihrem Körper schälen. Erst dann wurde es wieder unangenehm. In einer improvisierten Waschkammer im Keller des Rathauses wartete die Ärztin bereits auf sie. In ihren Händen hielt sie alle benötigten Utensilien für einen Einlauf. Hannah war halb erleichtert, halb enttäuscht davon, dass sie die Ärztin alle Mühe gab vorsichtig und sanft zu sein. Johann wusste, dass sie weitaus weniger Rücksichtnahme bedurfte. Während die Ärztin sie sanft auf das Kommende vorbereitete, gebrauchte Johann den vorbereitenden Einlauf bereits als veritables Vorspiel.
 
Als Hannah fertig und auch von innen Sauber war, nahmen die beiden Büttel sie abermals in ihre Mitte und brachten Hannah zum Seitenausgang des Rathauses, der auf den Vorplatz wies. Sie musste ein paar Minuten warten. Wehmütig fühlte sie dem seltsamen prickeln in ihrem Innern nach, der sich bei ihr nur durch einen gepflegten Einlauf einstellte. Wehmütig dachte sie an jenen Abend an dem Johann ihr diesen zum ersten Mal verpasst hatte. Zu ihrem Leidwesen gestattete man ihr nicht ihren perversen Gedanken allzu lange nachzuhängen. Die Tür vor Hannah wurde geöffnet. Sie blickte auf einen eingezäunten Teil des Marktplatzes auf dem die Männer dichtgedrängt standen. Die Männer bildeten eilig ein improvisiertes Spalier und gaben Hannah den Blick auf den Pranger frei, von dem sie wusste, dass er ihrer harrte.
 
Als sie von den Bütteln durch die Menge zu dem Pranger geführt wurde, wurden ihr allerlei Gemeinheiten und Anzüglichkeiten an den Kopf geworfen. „Hexe!“ „Schlampe!“ „Hure!“ „Nutte!“ „Wir werden dich ficken!“ Nüchtern dachte Hannah dabei, dass jede einzelne im Grunde genommen zutraf. Sie fühlte sich in der Tat als Niedrigstes von Gottes vielen Geschöpfen, denn sie wurde zum Pranger geführt an dem sie als Hexe am richtigen, ja an ihrem angestammten Platz war. Es war auch hier Johannes gewesen, der sie mit diesem Platz vertraut gemacht hatte. Sie hatte sich erst gesträubt sich in Position zu begeben und sich in das große, schwere, furchteinflößende Folterwerkzeug einschließen zu lassen und Johann hatte ihr lange gut zureden müssen. Doch als sie einmal in Position stand und ihre Beine durch in gespreizter Position eingeschlossen waren, ihre Hände nutzlos in ihren Öffnungen baumelten und ihr das schwere Joch im Nacken saß, wusste sie, dass sie ihren Platz im Leben gefunden hatte. Auch als ihre Position sehr schnell sehr unangenehm geworden war, hatte sie sich gewünscht er würde sie nie wieder aus diesem Folterwerkzeug entlassen. Und als sie dann das vertraute Geräusch des Reißverschlusses seines Hosenschlitzes gehört hatte, hatte sich ihre Stimmung noch weiter aufgehellt. An jenem Tage hatte er sie genommen, wie er es noch nie zuvor getan hatte. Selbst intensiver noch als an jenem ersten Tag als er sie nach mehrstündiger Folter vom Andreaskreuz befreit hatte und sie sich so leidenschaftlich auf dem harten Kellerboden geliebt hatten, dass sie noch Tage, ja Wochen später Schrammen auf ihrem Rücken hatte.
 
Und es sollte nicht das letzte Mal sein, dass sie den Pranger gebraucht hatten. Nein ganz im Gegenteil – im Laufe des letzten Jahres hatten sie den Pranger so oft gebraucht, dass sie nach und nach begonnen hatte den Pranger mit Sex zu assoziieren. Sie war wie ein Pawlowscher Hund, wusste sie. Doch anstatt beim Klang einer Pfeife zu sabbern, wurde sie beim Anblick eines Prangers feucht. Und diesen Umstand hatte Johann mehr als nur einmal dazu eingesetzt, um ihr die dringend benötigte Erniedrigung zu besorgen.
 
In diesem Wissen hatte sie diesen Teil ihres Parcours ausgehandelt. Sie wusste, dass sie nur beim bloßen Anblick des Prangers feucht werden würde und dass sie ihre Geilheit, einmal im Pranger eingeschlossen kaum mehr würde bezähmen können. Die versammelten Männer des Dorfes würden eine Lotterie veranstalten, um zu bestimmen welcher von ihnen sie hart in den Arsch ficken durfte. Und sie wusste genau, dass die indirekte Stimulation ihrer Scheide sie zu einem Orgasmus bringen würde. Sie wusste genau um die ultimative Demütigung die ihr daraus entstehen würde und gerade deshalb würde sie jede einzelne Sekunde genießen.
 
Die Büttel stellten sie achtlos vor dem Pranger ab, um ihn zu öffnen. Man dachte inzwischen gar nicht mehr an die Möglichkeit, dass die Hexe zu fliehen versuchen würde – Nicht dass ein Fluchtversuch auch nur die geringste Aussicht auf Erfolg geboten hätte. Als alle Holzleisten geöffnet waren, brachte Hannah sich in Position und genoss, dass sich erst die Leiste für die Füße schloss, und dann das schwere Joch heruntergelassen wurde, dass ihren Hals und Hände festhalten würde. Genießerisch zog sie die Luft ein und während man begann die Lose feil zu bieten, ließ Hannah ihren Gedanken und Träumen freien Lauf.
 
Johann hatte Hannah seine Geschichte erzählt, offen, ohne Schönungen. Von seiner Frau, die er wegen seiner Arbeit so lange vernachlässigt hatte, bis sie ihn vor die Wahl gestellt hatte sie endlich wahrzunehmen mit all ihren Wünschen und Bedürfnissen, oder sich scheiden zu lassen. Wie er sich für seine Frau entschieden hatte und eine prestigeträchtige Stelle als Dekan hatte sausen lassen. Er erzählte Hannah auch davon wie er mühsam hatte lernen müssen den Bedürfnissen seiner Frau zu entsprechen und wie oft er dabei gescheitert war. Er erzählte Hannah auch davon, wie er seine beiden Kinder erst jetzt, wo sie beinahe schon erwachsen waren endlich kennen lernte und wie dankbar er war, dass sie ihm diese Chance gaben. Und er erzählte Hannah davon, wie er nach dem Tod seiner Frau in eine handfeste persönliche Krise gestürzt war, aus der er sich beinahe nicht mehr befreit hätte. Dies alles erzählte er ruhig aufgeräumt und strukturiert, als läse er ein Tagebuch vor. Hannah fühlte einen tiefen Respekt vor diesem erfahrenen, ruhigen, ja beinahe weisem Mann.
 
Es war bereits sehr spät in der Nacht, als Johann mit seinem Bericht endlich zum Ende kam. Für einen Moment fürchtete Hannah, dass er sie zu ihrer Wohnung zu fahren wolle, doch dann hatte er ihr Achselzuckend doch noch ein Bett für die Nacht auf dem Sofa gemacht. Am nächsten Tag hatte er sie zurück in ihre Wohnung gefahren. Er hatte dringend Liegengebliebenes abzuarbeiten und sie brauchte ganz dringend frische Kleidung. Am Abend holte er sie ab, ganz ohne Absprache so als sei es das Normalste der Welt – und so fühlte Hannah die Dinge auch. Auf dem Weg hielten sie beim Chinesen um die Ecke und nahmen ihr Abendessen mit. Nachdem sie auch das kleine Dessert verputzt hatten, bat Hannah darum, dass er ihr noch einmal den Keller zeigte.
 
Johann hatte nur genickt, den Schlüssel genommen und sie in den Keller geführt. Diesmal hatte sich Hannah Zeit genommen, um den Keller genauer zu untersuchen. Sie öffnete alle Schränke und erspähte eine eindruckweckende Sammlung von Werkzeugen aller Art, deren Funktion ihr Trotz all ihrer Erfahrung nicht immer bekannt war. Sie hatte Johann fragend angesehen, doch dieser machte ein unschuldiges Jungengesicht, zuckte entschuldigend mit den Achseln und meinte so als könne er kein Wässerchen trüben, „Ich sagte doch – meine Frau hatte Bedürfnisse.“
 
In einer Ecke, unter einer Plane versteckt, entdeckte Hannah dann auch den schweren, aus schwarz lackiertem Holz gefertigten Pranger. Sie schluckte schwer, warf die Plane zurück über das schwere Gerät und beschloss sich nicht weiter damit zu beschäftigen. Das Teil machte ihr Angst. Langsam und vorsichtig war sie auf das Andreaskreuz zu getreten. Fasziniert starrte sie auf das monströs-große Ding, sodass sie gar nicht gemerkt hatte, dass Johann sich ihr genähert hatte, ja beinahe Tuchfühlung aufgenommen hatte. Dies hatte sie erst realisiert als sich seine warme Hand auf ihre Schulter gelegt hatte. Verwirrt hatte Hannah sich nach ihm umgesehen, doch er hatte sie beruhigt. Dann hatte er sie sanft, aber unnachgiebig zu sich hin gezogen und sie fordernd geküsst. Hannah war in diesem Kuss geradezu aufgegangen, sodass sie kaum gemerkt hatte, wie Johann sie langsam, geradezu unmerklich auf das Kreuz zu bugsiert hatte. Wie durch Zauberhand fanden sich Manschetten für ihre Arme und bevor sie es sich versah, waren ihre Hände unlösbar mit dem Kreuz verbunden. Erst dann hatte sie die Geistesgegenwart aufbringen können, die Frage der Fragen zu stellen: „Was tust du?“ „Sss… ich zeige dir deinen Platz.“, hatte er ihr erklärt. Das hatte gereicht.
 
An jenem Abend zeigte Johann ihr die Funktion einiger der Utensilien in seinen Schränken. Einige waren angenehm – die meisten jedoch höchst unangenehm für Hannah und sie zeigte ihm ihren Willen, ihr Bedürfnis und ihre Fähigkeit zu leiden, die sich als weitaus größer herausstellen sollte, als Johann es vermutet hatte. An jenem Abend, der übrigens damit endete, dass die beiden sich auf dem kalten Steinboden hemmungslos geliebt hatten, hatte Hannahs neues Leben begonnen. Sie hatte sofort gespürt, dass sie zum ersten Mal in ihrem Leben so sein durfte wie sie war. Johann würde in seiner grundsätzlichen Aufrichtigkeit dafür Sorge tragen, dass sie sich nie wieder zu verstecken brauchte.
 
In den Wochen und Monaten die folgten, merkte Hannah erst was für ein erfahrener und geschickter Liebhaber ihr Johann eigentlich war. Besonders lange war ihr jener Abend in Erinnerung geblieben an dem er ihr ihren ersten Einlauf verpasste, der gar nicht so unangenehm gewesen war, wie sie es gedacht hatte. Dann hatte er sie mit dem Bauch voran an das Andreaskreuz gefesselt. Um sie aufzuwärmen hatte er ihren Hintern mit einem Paddle bearbeitet bis er warm (und vermutlich auch rot) war. Dann hatte er sie damit überrascht, dass er mit dem Daumen in ihr Poloch eingedrungen war. Sie fand das im ersten Moment alles andere als angenehm, doch Sekunden bevor sie ihm dies mitgeteilt hätte, wurde es schlagartig besser. Er drang vorsichtig weiter vor und begann ihre Scheide mit dem Daumen von hinten zu massieren. Das was ein unglaublich intensives Gefühl, dass sie noch nie in ihrem Leben gefühlt hatte. Mit kundigen Fingern massierte er sie Mühelos zu einem Orgasmus.
 
Später dann hatte er auch den Pranger in ihr Leben eingeführt. Er war Elisabeths (so hatte Johanns Frau geheißen) und sollte binnen kürzester Zeit auch Hannahs Lieblingsstück werden. Auch wenn ihr am Anfang reichlich mulmig zu Mute war sich von ihm in das Schwere Folterinstrument einschließen zu lassen und sie seine zermürbende Kraft schnell kennen lernte, hatte sie schnell gelernt dass ihr Liebesspiel unvergleichlich intensiver und explosiver war, wenn er sie wehrlos im Pranger vor sich hatte. Natürlich wusste sie um die ruhige, erniedrigende Pein, die der Pranger bedeutete und die Johann ihr ausgiebig zu schmecken gab, doch gerade diese erniedrigende Pein die mit jeder weiteren Minute in der unkomfortabelsten aller Positionen in denen ein Mensch dauerhaft gefesselt sein konnte, wurde auch ihre sexuelle Energie größer. Sie hatten es letztlich so oft im Pranger getrieben, dass sie begonnen hatte guten Sex und den Pranger miteinander zu assoziieren. Ja es reichte schon nur an den Pranger zu denken, um feucht zu werden. Und einmal im Pranger eingeschlossen dauerte es meist nicht lange, bis sie im Rahmen der strengen Fesselung zu wibbeln begann, um der sexuellen Energie Herr zu werden, die sich binnen kürzester Zeit in ihr aufbaute.
 
Die Hexe erwachte gerade im richtigen Moment aus ihrer Trance. Es wurde ein Gewinner gezogen. Es gewann die Losnummer 2258 aber dies vermochte Hannah in diesem Moment nur wenig zu interessieren. Fieberhaft begann die Menge den Glücklichen Gewinner zu suchen, der nach einer Minute ausfindig gemacht wurde. Es handelte sich um einen kräftig gebauten Pausbäckigen Mann im Holzfällerhemd, der linkisch von einem Bein auf das andere tapste. Seine Freunde knufften ihr in die Seiten und schlugen ihm aufmunternd auf die Schulter. Hannah konnte mit einem Blick erkennen, dass er alles andere als enthusiastisch war. Als er und seine Freunde in Hörweite kamen, erfuhr Hannah auch warum dies so war. Er war frisch verlobt und hatte alles andere im Sinn als eine Wildfremde Schlampe, die sich freiwillig in einen Pranger hatte einschließen zu lassen, um sich in den Arsch ficken zu lassen, zu vögeln. Hannah konnte das gut verstehen. Hannah schloss, dass der junge Kerl wahrscheinlich aus reinem Gruppendruck ein paar Lose gekauft hatte und nie und nimmer damit gerechnet hatte, dass ausgerechnet er „der Glückliche“ sein würde.
 
Widerstrebend ließ sich der Junge Kerl von seinen Freunden weiter nach vorschieben. Er wollte natürlich auch nicht als impotente Memme dastehen. Nach kurzem Hin und Her postierte er sich hinter dem Pranger und ließ unter lautem Gejohle die Hosen runter. Hannah konnte nichts sehen, doch da sich die Männer nicht über den jungen Mann lustig machten, musste er wohl einen Steifen haben. Als sie hörte wie der Mann hinter ihr laut vernehmlich in die Hände spuckte, nahm Hannah tief Luft und versuchte sich so gut es ging zu entspannen. Es war beileibe nicht das erste Mal, dass sie im Pranger in den Hintern gefickt wurde. Es war eine von Johanns liebsten Strafen, wenn sie sich eines Vergehens schuldig gemacht hatte oder er einfach nur schlechte Laune hatte.
 
Sie spürte den Druck an ihrer Rosette. Zum Glück war sein Glied nicht besonders dick, sodass er schnell und ohne zu große Pein zu verursachen in sie eindringen konnte. Hannah war deutlich geiler als der junge Kerl. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten ließ sie ihr Becken kreisen. Es dauerte natürlich nicht lange bis die Menge begriff, was geschah. „Ey Luke! Du fickst nicht die Schlampe! Die Schlampe fickt ja dich!“ Das konnte Luke nicht auf sich sitzen lassen. Er packte ihre Hüften mit seinen groben Holzfällerhänden und begann sie hart und rücksichtslos zu ficken. Dies verhinderte aber nicht, dass Hannah ihr Möglichstes tat es für sich und ihn so wenig unangenehm wie möglich zu machen und es lohnte sich für Hannah. Sie kam Sekunden bevor er in sie abspritzte.
 
Es machte der Hexe nichts aus, dass ‚Luke‘ seinen verschmutzten Penis an ihrem Rücken abrieb. Ja es machte ihr nicht einmal etwas aus als er unter lautem Gejohle unsanft seinen Schwanz in ihren Mund schob, sodass sie ihn sauber lutschte. Als er seinen Schwanz aus ihrem Mund zurückzog und in seine Hose zurückschob, sah er sie voller Verachtung an. „Schämst du dich eigentlich nicht?“ Hannah gluckste leise. Scham in Verbindung mit dem Pranger hatte Johann ihr gründlich ausgetrieben. Während der junge Holzfäller kopfschüttelnd von dannen trottete, begann der Losverkauf für Hannahs zweite Runde und Hannah versank wieder in ihren Gedanken.
 
Es dauerte nicht lange bis Hannah bei Johann eingezogen war. Sie hatte sich erst gesträubt, denn sie wollte um jeden Preis einen Konflikt mit seinen Kindern vermeiden und erst als sie seine Kinder kennen gelernt hatte. Zu ihrer grenzenlosen Erleichterung zeigten sich seine Kinder durchaus aufgeschlossen für die neue Verbindung ihres Vaters. Im Gegenteil – Man fand sich durchaus sympathisch. Hannah hatte den Eindruck, dass sich Johanns Kinder schon vor einiger Zeit mit den Schrullen ihres Vaters arrangiert hatten. „Du passt zu ihm.“, meinte seine Tochter. „Du bist genauso bekloppt wie er. Das kann man spüren.“ Hannah hatte zuerst schwer geschluckt, doch Judith meinte es nicht Böse. Sie brachte lediglich zum Ausdruck, dass Hannah und Johann trotz des immensen Altersunterschieds passten wie ‚Arsch auf Eimer‘. Hannah musste bei diesen Worten Grinsen. Dabei hatten seine Kinder nicht einmal eine Ahnung davon wie wahr ihre Worte eigentlich waren.
 
Und dann waren die Frühlingsferien gekommen, Hannah war von einem Einkaufsbummel nach Hause gekommen und als sie eine Tasche mit ein paar just erstandenen Kleidungsstücken auf dem Sofa deponieren wollte, war es nicht mehr an seinem Platz. Hannah hatte verdammt erstaunt aus der Wäsche geschaut, als sie bemerkte warum das Sofa nicht mehr an seinem Platz stand. De facto hatte sich die gesamte Einrichtung des Wohnzimmers wie durch Zauberhand verschoben, um Platz zu machen für den Pranger, der nun im hinteren Teil des Zimmers stand.
 
Wie zufällig kam in diesem Moment Johann in das Zimmer. „Na gefällt dir die kleine Umgestaltung?", fragte er leutselig. Hannah wusste in diesem Moment wirklich nicht, was sie dazu sagen sollte. Es dauerte ein paar Minuten und ein Glas Wasser, bis sie sich soweit gefangen hatte, um Johann auf den Zahn zu fühlen. Doch auf ihr Frage, was das alles solle, meinte er nur, dass er es gründlich satt hatte sich und seine Neigungen zu verstecken. Er wolle in Zukunft in Offenheit leben. Er nahm ihre Hand zwischen die Seinen und fragte sie, ob sie in Zukunft mit ihm diese Offenheit leben wollte. Sie konnte nicht anders als ja zu sagen.
 
Ab jenem Tage war der Pranger ein ebenso fester Bestandteil ihrer Wohnzimmereinrichtung, wie der SM ein Teil ihres Lebens war. Dies war natürlich eine ziemlich große Umstellung in ihrem Leben. Zum einen Gebrauchten sie das Folterinstrument selbst noch mehr als früher. Und so manchen Abend sah Hannah von ihrer angestammten Position im Pranger fern und wenn sie Johann wirklich verärgerte vergalt er ihr das indem er sie mit zusätzlich mit Klammern und Gewichten strafte. Aber vor allem hatte sie vor dem ersten Besuch in ihrem neuen Wohnzimmer gezittert. Es lief jedoch glimpflich ab, denn zu ihrer grenzenlosen Erleichterung hatte sich niemand an ihrem ungewöhnlichen Möbelstück gestoßen. Die meisten ihrer bekannten schien das Ding wohl nicht viel mehr zu sein als die neueste ihrer vielen Schrullen und Johann war zu Hannahs Erleichterung der Meinung zugetan offen zu ihrem Lebensstil zu stehen nicht unbedingt beinhaltete es allen auf die Nase zu binden.
 
Und doch steigerten sie Stück für Stück die Intensität der Zurschaustellung ihres Lebensstils oder wie Hannah es zunehmend Empfand – Hannahs Zurschaustellung. Als nächsten Schritt fanden sie einen Platz für das Andreaskreuz, welches in einer anderen Ecke des Wohnzimmers Platz machte, wofür ein schwerer Bücherschrank in ihr gemeinsames Schlafzimmer weichen musste. Langsam hatte es den Leuten zu dämmern begonnen, denn als ein Kollege Johanns ihn fragte was er denn als nächstes anschaffen wolle, etwa eine Streckbank. Johann hatte ihn angesehen, sein fein Lächeln aufgesetzt und ihm ernst geantwortet, dass dies eine vorzügliche Idee sei, er wisse leider nicht wo er so ein großes Ding hinstellen solle.
 
Irgendwann war dann auch noch eine alte Strafbank hinzugekommen, die ihren Platz in der Diele fand. Sie war wirklich nur zur Dekoration gedacht und war von den beiden noch nie benutzt worden. Johann hatte zudem damit begonnen langsam den dünnen Schleier der ihren Lebensstil noch vor den neugierigen Blicken ihrer Freunde und Kollegen (und seinen Kindern) beschützte langsam zu zerreißen. Als ein befreundeter Professor sich laut fragte ob Johann Hannah wohl auf die Bank schnallte und ihr den Hintern versohlte, wenn sie nicht brav war, antwortete Johann ebenso lakonisch, wie wahrheitsgemäß, dass sie dazu den Pranger hätten. Mit dieser Bemerkung wären sie nochmal davon gekommen. Die Gäste lachten lauthals über den merkwürdigen aber doch recht gelungenen Scherz. Allerdings bekam Hannah einen solch roten Kopf, dass den Leuten das Lachen im Halse stecken blieb. Ab jenem Tag war ihr Lebensstil ein allzu offenes Geheimnis.
 
Ist der Ruf erst ruiniert – lebt sich’s gänzlich ungeniert. Nach dieser Devise konnten nun auch Johann und Hannah verfahren. Es gab zwar eine kleine Verschiebung in ihrem Freundeskreis, weil einige eher Prüde Professorenkollegen den Kontakt abbrachen, doch füllten viele eher liberal gesinnte Menschen die Lücken in ihrem sozialen Leben. Für Hannah wäre dies genug gewesen, doch Johann hatte der Forschergeist gepackt. Er wollte erforschen wie weit er mit den sozialen Konventionen und mit seiner Lebensgefährtin gehen konnte.
 
So hatte er sie eines Abends unter irgendeinem Vorwand einfach bestraft und sie unter den erstaunten Blicken aller Gäste einfach in den Pranger gesperrt hatte. Hannah hatte nicht zu widersprechen gewagt und den Rest des Abends gedemütigt im Pranger gestanden. Nachdem die Gäste sich von dem ersten Schrecken erholt hatten, gewöhnten sie sich rasch an die merkwürdige Situation. Schon bald wurden mehr oder weniger derbe Scherze auf ihre Kosten gemacht und sie hatte sich nicht getraut noch irgendetwas zu sagen. So schmerzhaft erniedrigend die Situation auch gewesen sein mochte, Hannah wurde noch an diesem Abend für sie entschädigt. So geil war sie schon lange nicht mehr gewesen und ab jenem Abend. Sie schämte sich für gar nichts mehr.
 
Für die zweite Runde waren erheblich weniger Lose verkauft worden als für die erste. Es waren aber noch genügend Männer übrig geblieben, die ihr Glück versucht hatten, um eine Atmosphäre des allgemeinen Mitfieberns zu kreieren. Diesmal gewann ein dicklicher Mittfünfziger mit verwaschenem grauen Bart und dickem Bierbauch. Dieser brauchte keine Einladung! Mit schnellem, festem Schritt lief er zu Hannah in ihrem Gefängnis. Einmal dort angekommen ließ er sich Zeit. Hannah bereitete sich mental auf sein Eindringen vor. Zu ihrem Glück, hatte auch dieser Mann keinen allzu breiten Penis. Der Mann war wahrlich kein Meisterliebhaber, doch Hannahs Natur arbeitete gegen sie, sodass sie unwillentlich schnell wieder geil wurde. Aber nicht schnell genug. Der Mann hatte abgespritzt und sich zurückgezogen, noch bevor die gedemütigte junge Frau wieder auf Touren kommen konnte.
 
Als der Dicke seinen Schwanz aus ihr zurückgezogen hatte, begann die Brühe langsam die Innenseite ihrer Oberschenkel herabzulaufen. Das Jucken war unerträglich, aber sie konnte nichts dagegen tun. Sie erschauderte beim Gedanken welchen grauenvollen Anblick ihres von Spasmen geschüttelten Polochs bieten musste, aus dem der Samen gleich zweier Männer rann. Sie kostete die Erniedrigung in vollen Zügen aus, als sie dem Dicken auch noch den Schwanz sauber lecken musste. Inständig hoffte sie, dass sich genug Kandidaten finden würden, um auch noch ein drittes Mal zu losen.
 
Nach dem ersten Stunt, war ein zweiter Stunt gefolgt und noch einer und noch einer. Es dauerte nicht lange und Hannah stand nackt im Pranger, um begaffen zu lassen, wie es ihr feucht die Innenseite der Schenkel hinablief, oder wie sie nackt am Andreaskreuz stand, während ihr Gewichte von Klammern an den Schamlippen herabhingen und besonders mutige Gäste diese einmal schwingen lassen konnten. Kurz, es dauerte nicht lange und Hannah war zum freiwilligen Star einer exklusiven Freakshow geworden. Die alle Hüllen fallen und alle Scham fahren ließ, wenn neue Gäste kamen.
 
Zu allem Überfluss hatte Johann das Thema BDSM zu seinem neuen Forschungsschwerpunkt erkoren und schaffte es damit innerhalb kürzester Zeit ins akademische und non-akademische Rampenlicht und nahm Hannah natürlich mit. Besonders konzentrierte er sich dabei darauf, wie einige Frauen, so wie Hannah aus reiner Demütigung sexuelle Energie schöpften und jeder der es wissen wollte, konnte wissen, dass Hannah so jemand war.
 
Als besonders Schmerzhaft empfand Hannah dabei jenen Abend an dem seine Kinder eingeladen waren und sie nackt auf allen Vieren bleiben musste, aus einem Fressnapf essen musste und dann am Andreaskreuz vor den Augen seiner Kinder mit der Rute gezüchtigt wurde, während diese sie mit hämischen Kommentaren überhäuften. Zum ersten Mal in ihrer Beziehung hatte Hannah genug und es brauchte einiges guten Zuredens von Johannes, um sie wieder auf zu bauen, zumal auch ihr eigener akademischer Werdegang inzwischen einem Spießrutenlauf ähnelte. Zwar wurde ihr Beitrag für die Wissenschaft von ihren Professoren zumeist respektiert. Für ihre Kommilitonen war sie nichts weiter als eine höchst perverse Schlampe.
 
Aber mit der Zeit gewöhnte sie sich an alles. Daran, dass er sie wie einen Hund behandelte, dass er ihr eine Zwangsjacke kaufte, daran dass er sie als Riesenbaby mit Schnuller der allgemeinen Lächerlichkeit Preis gab, dass er sie vor großem Publikum dazu brachte ihn anzuflehen, dass er sie endlich ficken möge. Am Ende dieser langen Entwicklung – dieser Ausbildung und Abhärtung wie Johann ihr Martyrium nannte, hatte dann die Anzeige einer Bürgermeisterin eines kleines Dorfes in Northumberland gestanden, die in einem einschlägigen englischsprachigen Magazin erschienen war und die übersetzt lautete. „Hexe zur allgemeinen Zurschaustellung, Erniedrigung und Peinigung gesucht. Leistungsbezogene Bezahlung versichert. Bitte melden unter Chiffre xxxxxx.“
 
Hannah war erleichtert, dass sich eine kleine Gruppe fand. Schnell war der Gewinner gefunden und ebenso schnell vergriff er sich an der gefesselten Hannah. So schnell selbst, dass sie auch diesmal nicht auf ihre Kosten kam. Sie dachte schon, dass alles vorbei war doch dann kam ihr Retter. Ein ziemlich grobschlächtiger Kerl hatte beschlossen der Demütigung der Hexe die Krone aufzusetzen und ihr damit unbeabsichtigt einen Gefallen zu tun. Als niemand noch Lose kaufen wollte, trat ein schmutziger Kerl vor. „Wie viele Lose musst du mindestens verkaufen, um eine neue Runde zu starten, sprach er den Losverkäufer an. „Mindestens 10.“, antwortete dieser. Er drückte dem Losverkäufer eine 5 Pfund-Note in die Hand. „Hier! 10 Lose!“, er drehte sich in die Runde. „Na?! Noch jemand?“ Niemand wollte. Jemand im Publikum rief lachend und anerkennend, „Mann! Dave! Du bist ein Schwein!“ „Wieso?!“, gab er sich leutselig. Die Nutte ist zwar schmutzig aber dafür auch viel heißer als die Ollen die man sonst auf dem Strich so findet.“ Er legte eine Kunstpause ein. „Außerdem mag ich ihre Haltung!“ Ein Chor aus dreckigem Gelächter brandete auf. „Und sie ist billig!“
 
So stark war Hannah seit langer Zeit nicht mehr gedemütigt worden und diese Erniedrigung brachte sie richtig auf Touren. Lachend positionierte sich dieser „Dave“ hinter der im Pranger eingeschlossenen Hexe, die vor lauter Geilheit kaum noch an sich halten konnte, was Dave zu einer geschmacklosen Bemerkung herausforderte. Dann nahm er Hannah hart und beide kamen auf ihre Kosten.
 
 

Teil 11 – Ein ganz besonderer Gottesdienst

Samstag, 1. November 2014, 16:30 Im Rathaus eines kleinen Dorfes in Northumberland.
 
Nachdem Hannah Daves Schwanz saubergeleckt hatte, wurde sie kurz mittels eines Eimers kalten Wassers so weit gereinigt, dass man sie wieder nach drinnen bringen konnte. Dort bekam durfte sich Hannah waschen und die Ärztin verabreichte ihr einen weiteren, reinigenden Einlauf. Hannah war todmüde aber sie wusste ganz genau, dass nun nicht der Moment war sich Ruhe zu gönnen.
 
Sie hatte kaum durchgeschnauft als zwei Büttel sie abholten. Sie bekam ein graues rau geschneidertes Stoffkleid, dessen Beschaffenheit Hannah an zusammengenähte Kartoffelsäcke erinnerte, das sie schnell überstreifte. So ausstaffiert geleitete man sie durch einen Seiteneingang des Rathauses. Diesmal führte ihr Weg in die kleine Dorfkirche, wo sie durch die Bürgermeisterin in Empfang genommen wurde. In ihrer Begleitung befanden sich Ernestine und Maggie und ein hagerer, sauertöpfisch dreinblickender Mann in schwarz. Hannah schloss, dass es sich um den Dorfpriester handeln musste. Es war offensichtlich, dass Ernestine unlängst geweint haben musste. Die Bürgermeisterin, Ernestine Großmutter schien nicht gerade allerbester Laune zu sein. Der Priester sah sauertöpfisch und Maggie eher unbeteiligt aus. Hannah konnte es nicht mit Bestimmtheit sagen, aber sie ging davon aus, dass der Streit der sich zwischen den Vieren entspannen haben musste, noch lange nicht beigelegt war.
 
Aber erst einmal mussten sie sich wohl oder übel um die Hexe kümmern. Hastig verfrachteten sie die junge Hexe in die Sakristei. Hannah konnte nur einen flüchtigen Blick auf den wegen des herbstlichen Dämmerlichts nur undeutlich zu erkennenden Schandstuhl werfen, den man für sie aufgestellt hatte. Ziemlich unsanft drückte man sie in die kleine Kammer und bevor sie es sich versah, hatte man die ihr die schwere Türe vor der Nase zugeschlagen. Sofort hörte sie wie das Schloss verriegelt wurde. Hannah fröstelte und fand in dem Raum ein paar Decken in die sie sich hüllte, um zu harren was da kommen mochte.
 
Hannah machte wirklich keine Anstalten um zu lauschen, aber das Streitgespräch, welches sich im Hauptschiff der Kirche entspann, war nun wirklich nicht zu überhören. Die Bürgermeisterin machte Ernestine lauthals Vorwürfe, scheinbar hatte sich diese „in den Kopf gesetzt“ (Hannah wusste das natürlich besser) sich für das kommende Jahr als Hexe zu melden. Der Dorfpriester versuchte die alte Frau mit dem Argument zu beruhigen, dass sich auch früher verwegene Dorfmädchen freiwillig als Dorfhexe gemeldet hatten, wurde jedoch von der Bürgermeisterin angeherrscht. „Verdammt! Du weißt so gut wie ich, dass ein kaputtes Kleid tragen und ein wenig Schabernack mit sich treiben lassen kann ein verdammter Kindergeburtstag gegen die Tortur von heute!“
 
„Das kommt davon, wenn man das Erntedankfest zu einem Mekka für perverse Sexfreaks macht!“, rief der Pastor erregt. Die Bürgermeisterin wollte ihm ins Wort fallen, doch ließ sich der alte, strenge Priester dies nicht mit sich machen. Er setzte zu einer wütenden Predigt an und ließ seinem heiligen Zorn einmal freien Lauf. „Hör auf zu flennen! Du hattest bis jetzt keine Probleme eine ausländische Perverse zu rekrutieren, damit unser Dorf für ausländische Perverse interessant wird – und wofür?“ Nun schrie er. „Und warum? Für ein paar läppische Einnahmen, hast du die Tugend und die Werte unseres Dorfes verkauft!“ Es kehrte eine kurze Stille ein und seine Stimme wechselte in den Diskant. „Und jetzt geht die Saat, die du selbst gesät hat eben auf!“ Seine Stimme wurde ruhig und hämisch. „Es ist schon eine besondere Ironie des Schicksals, dass deine teuflische Saat ausgerechnet in deinem eigenen Geschlecht aufgegangen ist. Hannah konnte das hämisch-böse Grinsen des Pastors vor ihrem geistigen Auge sehen.
 
Hannah wusste nicht ob sie danach nach draußen gingen oder einfach nur ihren Ton mäßigten sie vernahm jedenfalls nichts mehr aus dem Hauptschiff. Sie fröstelte immer noch leicht und warf eine weitere Decke über sich und kauerte sich zusammen. Ihr kam wieder in den Sinn, unter welchen Umständen sie für diesen Wahnsinn hier rekrutiert worden war.
 
Johann und Hannah hatten sich gestritten. Ein Dreitägiges Martyrium ging ihm zu weit. Er kannte seine Schutzbefohlene viel zu gut, um sie einfach machen zu lassen. Er wusste um ihre besonders große selbstzerstörerische Ader und wie schwer sich diese im Zaum halten ließ. Schnell bereute er, dass er es war der Hannah erst auf die verhängnisvolle Anzeige aufmerksam gemacht hatte.
 
Er hatte es ihr verboten auf die Anzeige zu reagieren und doch hatte sie sich darüber hinweg gesetzt. Nach Tagen des Zweifelns, hatte sie doch reagiert und um zusätzliche Informationen gebeten. Bereits einige Tage später war kleiner Umschlag angekommen indem die Bürgermeisterin des kleinen Dorfes kurz erklärte was es mit der merkwürdigen Annonce auf sich hatte und welche Geschichte sich dahinter verbarg.
 
In diesem Brief wurde erklärt, dass jenes kleine Dorf in Northumberland seit je her die Tradition kannte eine Hexe zu Halloween zu wählen mit der dann ausgebreitet Schabernack getrieben werden durfte. Entstanden war dieser Brauch bereits im 18. Jahrhundert. Die Dorfgemeinschaft nutzte ursprünglich diesen Brauch um allzu spitzen Zungen und aufmüpfigen Geistern einen kleinen Dämpfer zu verpassen. Später hatte er sich von seiner ursprünglichen Intention wegentwickelt. Der Bestrafungscharakter wich mit der Zeit immer mehr einem freundlichen Schabernack und den gewählten Hexen stand ab den Zehnerjahren des Zwanzigsten Jahrhunderts sogar ein Ehrenplatz bei allen Volksfesten zu. In den Sechzigerjahren hatte sich der Brauch dann schließlich zur Mutprobe gewandelt wo die verwegenen Mädchen eines Jahrgangs sich freiwillig meldeten, sodass die Hexe unter ihnen gewählt werden konnte. Die Hexe bekam dann eine mehr oder weniger hohe Aufwandsentschädigung, die indirekt von der Intensität der eingegangenen Mutprobe abhängig war.
 
Ab diesem Zeitpunkt war der Schabernack Stück für Stück böser und intensiver geworden, schließlich handelte es sich ja um eine Mutprobe. Diese Mutproben waren immer extremer und extremer geworden, bis Anfang der Neunzigerjahre Dinge geschahen auf die „Niemand stolz sein konnte.“ Seitdem war es dann wieder weitaus braver geworden – allerdings zum Preis eines rapide abebbenden Interesses der Mädchen und der Bevölkerung.
 
Im letzten Jahr hätten sie den Brauch beinahe einstellen müssen, weil es keine Kandidatinnen mehr gab. Deswegen hatte man sich zusammengesetzt, um ein neues Konzept auszuarbeiten, das einerseits den Einheimischen Freude und Zerstreuung bieten konnte, zahlende Gäste in die Region ziehen konnte und den ursprünglichen Sinn des Brauches wiederaufleben lassen konnte. Nach „langen und kontroversen Beratungen“ hatten sie sich dann für dieses „aufregende“ Modell entschieden.
 
Auf diesen Brief hatte Hannah dann reagiert und nach einigen längeren Telefonaten hatte sie schließlich eine Einladung nach Northumberland erhalten. Es war Hannah schwergefallen so ganz ohne ihren Johann nach Nordengland zu fliegen, hatte es aber letztendlich nicht bereut diesen Schritt gemacht zu haben. Sie hatte sich mit der ältlichen Bürgermeisterin, eine eher rundliche Person, die Hannah entfernt an eine Henne erinnerte und dem lokalen Vorsitzenden der Handelskammer, ein distinguiert aussehender Mann Mitte Vierzig getroffen, der sich Robert nannte. Es war Hannah nicht besonders schwer gefallen die Dynamik dieses Duos zu ergründen. Er war die treibende Kraft hinter diesem Vorschlag – sie schien sich nicht ganz wohl beim Gedanken an das Kommende zu fühlen. Es ging der Dame darum das Halloweenfest in ihrem Dorf zu retten und dafür war ihr scheinbar jedes Mittel Recht.
 
Schnell entspann sich ein angeregtes Gespräch zwischen Robert, dem ansässigen Hotelier und Hannah über mögliche Teile des Spektakels. Die Bürgermeisterin hatte zunehmend blasser werdend daneben gesessen und nur ab und an versucht mäßigend auf die beiden einzuwirken, um die zumindest die aus ihrer Sicht schlimmsten Übertreibungen der beiden zu korrigieren. Nach etwa drei Stunden Diskussion war alles in trockenen Tüchern. Das Spektakel stand und Hannah wusste, dass sie sich die Tage jenes Spektakels frei halten musste.
 
Hannah schreckte auf, als die Tür aufsprang. Die Ärztin kam herein, überzeugte sich rasch davon, dass es Hannah gut ging, gab der Hexe einen Satz ziemlich warmer Kleidung, die die Hexe flugs überstreifte und winkte dann zwei Büttel herein. „Du weißt vermutlich, was jetzt kommt.“, stellte sie nüchtern fest. Hannah nickte. Sie wusste wirklich genau was jetzt kam. Sie sah die schwere Eisenmaske, die der Büttel da trug. Hannah öffnete ihren Mund soweit sie konnte und schloss die Augen und empfing den schrecklichsten Knebel den sie je getragen hatte. Es handelte sich um einen schrecklich breiten Ringknebel der auch noch einen kurzen nach innen ragenden Stahlstift aufwies, der konstant ihre Zunge irritieren würde. Meine Güte was würde sie sabbern. Sie hielt ihre Augen geschlossen so sehr war sie damit beschäftigt, sich an den schrecklichen Knebel zu gewöhnen.
 
So bekam Hannah kaum mit, wie die Büttel ihren Kopf mit mehreren Stahlbändern umfassten und diese Stahlbänder dann mit schweren Vorhängeschlössern arretierten. Als Hannah ihre Augen öffnete, musste sie sich erst mal an ihre veränderte Sicht gewöhnen, weil Stahl ihre Sicht in jede Richtung stark behinderte. Ihr war als sähe sie durch eine Sichtblende und trüge außerdem noch Scheuklappen. Bei dem Gedanken, dass sie dies vermutlich auch tat, heiterte sie auf eine verrückte Manier auf. Sie spürte wie die Büttel sich an ihrem Halsband zu schaffen machten. Vermutlich verbanden sie warum auch immer die Maske mit ihrem Halsband. Als ein Büttel ihr böse grinsend eine schwere Kuhglocke vor die Nase hielt, wusste Hannah warum. Sie vervollständigten ihre Arbeit damit die Hexe mittels einem breiten Metallstift den sie in die Öffnung des Ringknebels schoben effektiv zu knebeln.
 
Das Gewicht des Teils drohte ihren Kopf herunter zu ziehen. Mit Mühe gewöhnte sie sich aber daran. Dann ließen sie Hannah allein. Zu Hannahs Verblüffung beeinträchtigte die schwere Eisenmaske ihr Hörvermögen so gut wie gar nicht. So entging ihr nicht, dass sich das schwere Holztor der kleinen Kirche in immer schnelleren Abständen schwer über den Boden schabend öffnete und wieder schloss. Die Kirche lief also langsam voll. Dann öffnete sich die Tür ein weiteres Mal. Hannah straffte ihren Körper bereit sich den abschätzigen Blicken der Kirchengemeinde zu stellen und den letzten langen Abschnitt ihres selbstgewählten Spießrutenlaufes zu beginnen.
 
Doch anstatt den Bütteln die sie erwartet hatte, traten die kleinen, zierlichen Gestalten Ernestines und Maggies in ihr Blickfeld. Ernestine sah Hannah mit schreckgeweiteten Augen an, während sich Maggie scheinbar nicht entschließen konnte woran sie sich mehr ergötzen solle: An Hannahs beschämender Aufmachung oder an Ernestines großem Schrecken. Die Hexe sah Ernestine lange und intensiv an. „Nächstes Jahr trägst du diese Maske, vielleicht schon früher.“, dachte Hannah ebenso nüchtern wie mitleidlos. Ein feines, bösartiges Grinsen auf Maggies Gesicht zeigten, dass die junge Frau wohl das Gleiche dachte.
 
Alle drei standen in dem kleinen Raum und starten sich schweigend an. Worte waren überflüssig. Sodass Hannah die Zeit bekam die beiden jungen Frauen sorgfältig zu mustern. Während Maggie ein hübsches, blaues seidenglänzendes Abendkleid trug, über das sie einen auffallenden weiten, roten Mantel gezogen hatte. war Ernestine mit einem einfachen, schwarzen Rock bekleidet über den sie einen schwarzen, schweren Mantel trug. Der Kontrast zwischen den beiden hätte nicht größer sein können. Es konnte nicht deutlicher sein, wer der beiden die Herrin und wer die Dienerin in diesem Gespann war.
 
Maggie gab den Anwesenden noch weitere 5 Minuten, um ihre Gefühle auszukosten, dann zog sie Ernestine zu sich, sah ihr tief in die Augen und führte sie nach draußen. Jetzt konnte es nicht mehr lange dauern, bis das Spektakel beginnen würde.
 
Und es dauerte in der Tat nicht lange, bis zwei Büttel kamen, um die Hexe abzuholen. Hannah war geradezu dankbar, dass die beiden Männer sie in ihre Mitte nahmen, denn durch die schwere Maske und ihr eingeschränktes Sichtfeld konnte sie sich kaum geradeaus bewegen. Durch die Sichtblenden kam es ihr vor als sähe sie durch ein Kaleidoskop in dem ihr in schneller Abfolge eine endlos lange Reihe beunruhigende Bilder gezeigt wurden.
 
Viele feindselige Gesichter waren dabei, einige höhnisch amüsiert, viele an ihrem Anblick aufgegeilt. Sie wollten die fremde Hexe leiden sehen und Hannah wusste, dass sie ihren Willen bekommen würden. Hannah hatten die letzten Monate und Jahre extrem abgehärtet, doch für einen kurzen Moment übermannte sie eine panikähnliche Urangst.
 
Hatte sie sich diesmal zu viel zugemutet? Konnte sie den Leidensweg, der sie nun erwartete wirklich aufrecht zu Ende gehen? War dies überhaupt ihr Ziel gewesen? Oder war jetzt der Moment gekommen an dem sie sich eingestehen musste, dass sie in ihrer Selbstbestrafung zu weit gegangen war, sogar bis zu dem Punkt an dem sie sich selbst zu brechen drohte.
 
Eine Urkraft überfiel die Hexe. Für einen Moment bäumten sich alle Kräfte in ihrem Inneren, die auf Selbsterhalt aus gewesen waren auf. Hannah schrie auf und stemmte sich mit aller Kraft gegen den Druck der beiden Büttel. Diese wurden durch diesen allzu plötzlichen Widerstand buchstäblich auf dem verkehrten Fuß erwischt. Für einen kurzen Moment drohten die Büttel ihr Gleichgewicht zu verlieren und die Hexe freizugeben. Doch sie fingen sich schnell und brachten die junge, ausgelaugte, zierliche Frau schnell wieder unter ihre Kontrolle und zerrten sie einfach weiter. Noch bevor das Grüppchen die Altarempore erreicht hatten, hatte die Hexe ihren Widerstand auch schon wieder aufgegeben aber der freudigen Erwartung neuer Bestrafungen und neuer Leiden, die ihr Betragen bislang ausgezeichnet hatte, war einer angstvoll resignierten Apathie gewichen. Eine ironische Stimme in Hannahs Kopf flüsterte ihr keck zu, dass auch eine Masochistin irgendwann mal leidensmüde wird.
 
Seitlich zum Altar, gleich neben den Plätzen für die Ministranten war ein schwerer Eisenring in den Kirchenbodeneingelassen worden an dem schon Eisenketten vorbereitet worden waren. Sie musste sich seitlich zu diesem Ring, kniend Platz nehmen, sodass man sie mittels dieser Ketten kniend fixieren konnte. Erst in diesem Moment fand sie die Muße kurz nach rechts ins Kirchenschiff zu blicken. Es überraschte die junge Frau nicht im Geringsten zu sehen, dass die Kirche bis auf den letzten Platz besetzt war. Leider war es ihr nicht vergönnt sich ausgiebig mit dem Publikum zu beschäftigen, denn sofort wurde die Glocke geläutet. Alle standen auf, außer der Hexe die ja in kniender Position fixiert war. Einer der Ministranten verpasste ihr einen mittelharten Stockhieb und zischte ihr zu, dass sie sich ruhig zu verhalten habe. Sie sollte nur auf den Boden blicken, was Hannah tunlichst tat.
 
Die Leute stimmten halbherzig das Eröffnungslied an. Es war deutlich, dass die Mehrheit der Teilnehmer dieses Gottesdienstes seit etlichen Jahren keine Kirche mehr von innen gesehen hatten und Hannah träumte sich davon.
 
Johann hatte mit ihr über diesen Punkt gesprochen. Er hatte sie gewarnt als sie ihm letztendlich offenbart hatte, was sie zu tun gedachte. Johann war ganz ruhig geblieben und ihr gesagt, dass sie natürlich ein freier Mensch blieb der tun und lassen konnte, was er wollte. Allerdings nicht ohne hinzuzufügen, dass er darüber nachdenken musste ob er sie nach diesem Vertrauensbruch noch zurück haben wollte.
 
Hannah hoffte, dass nun der Moment erreicht war, an an dem auch eine völlig verdorbene Verrückte wie sie ihre Grenzen endlich kennen lernte und sich entscheiden musste, ob sie diese versetzen wollte. Dies war der Plan des ganzen Unterfangens: Zum ersten Mal würde der Moment dokumentiert werden an dem eine Masochistin zum ersten Mal ihren Grenzpunkt erreichte. Dies würde die kleine wissenschaftliche Welt die sich damit befasste in ihren Grundfesten erschüttern, das würde Hannah einen Master und langfristig selbst einen Doktortitel einbringen - und wie Johann süffisant angemerkt hatte, wahrscheinlich auch einige Bekanntheit und einen Haufen Geld, wenn sie ihre Geschichte verkaufte.
 
Aber wollte sie das wirklich tun? Wollte sie wirklich mit ihrem Masochismus bekannt worden. Es war aufregend, dass ihre sexuellen Vorlieben einem zwar breiten, aber dennoch ziemlich exklusiven Club von Personen ihrer persönlichen, kleinen, aufgeklärten akademischen Welt bekannt war, aber was wäre wenn eine ganze Nation darum wüsste – Boulevardmedien es ausschlachteten. War das dann immer noch demütigend aufregend oder schlicht und ergreifend vernichtend?
 
Was konnte sie ertragen? Wo war ihre Grenze?
 
Hannah wurde sehr unsanft aus ihren Gedanken gerissen, als der Ministrant, ein rüder Bursche ihr einen weiteren Stockschlag verpasste und ihr zuzischte, dass sie den Priester gefälligst ansehen solle, wenn er mit ihr sprach. Die Messe war in der Tat schon bis zur Predigt vorgerückt und der Priester sprach über Sünden und Buße im Allgemeinen und über Hannah im Besonderen.
 
„… Eine besondere Schuld hat diese Sünderin hier auf sich geladen.“ Der Priester zeigte mit einer theatralischen weit ausholenden Bewegung auf die kniende Hexe als ob nicht jedem einzelnen Anwesenden klar gewesen wäre, wer gemeint war. „Doch es besteht noch Hoffnung Brüder und Schwestern! Ihre Seele ist noch nicht verloren! Sie hat ihre vergangenen Verfehlungen eingesehen und ihre Schuld eingestanden. Und sie ist nicht nur bereit Buße zu tun. NEIN! Sie hat um diese Buße gebeten, ja sogar gebettelt. Brüder und Schwestern! Dies ist echte Reue und ist aller Ehren wert!“
 
Hannah wagte zu bezweifeln, dass die Anwesenden dies ernst nahmen, mochte auch der alte Priester vielleicht an seine Worte glauben.
 
„Brüder und Schwestern! Es ist unsere Christenpflicht dieser armen Seele bei ihrer reinigenden Buße behilflich zu sein.“ Hannah hatte nicht den Hauch eines Zweifels, dass viele der Anwesenden dieser Christenpflicht nur allzu gerne nachkommen würden. „Es mag vielen von euch schwerfallen eine Kreatur Gottes so leiden zu sehen und zu diesem Leiden auch noch bei zu tragen…“ Hannah musste den Ausbruch eines kurzen Lachers unterdrücken. „… aber denkt daran, dass es hier nur um das Beste für diese arme Seele geht, die sonst wahrscheinlich rettungslos verloren wäre, denn ihre Sünden wiegen unmessbar schwer.“
 
„Aber Gott vergibt alle Sünden und ihr Wille sich dieser harschen Buße zu unterwerfen wird den Herrn von ihrer Aufrichtigkeit überzeugen.“ „Oder von meiner absoluten Verdorbenheit“, fügte Hannah in ihren Gedanken hinzu.
 
„Kommen wir jetzt zu einer anderen, ernsten Angelegenheit.“, sagte der alte Priester, wobei sich in seine Stimme ein Hauch Melancholie mischte. „Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass sich während die eine Sünderin ihre Buße tut, bereits die nächste Sünderin hervortut. Wir sprechen hier über eine wohlbekannte und bislang hochgeschätzte Tochter dieses Dorfes, die von einer Vielzahl von Bürgern einer Vielzahl von Verbrechen beschuldigt wurde. Sie konnte diese Anschuldigungen bislang nicht aus der Welt räumen. Wenn die Beschuldigte zu mir kommen könnte… Ernestine komm her!“
 
Hannah konnte ihrem Drang nicht widerstehen zu ihr hinzusehen, doch das machte diesmal nicht, weil der gemeine Ministrant nur Augen für die hübsche, junge Frau hatte die mit vor Verlegenheit erröteten Wangen zum Priester vortrat.
 
„Ernestine, der Kirchenrat hat folgenden Beschluss gefasst:“, Der Priester machte eine Kunstpause. „Weil wir die Vorwürfe, die gegen dich erhoben wurden nicht entkräften kommen, wollen wir dich einer peinlichen Untersuchung unterziehen. Diese wird durch die Mitglieder des Kirchenrates und ausgewählter, ehrbarer Bürger durchgeführt. Diese peinliche Untersuchung beginnt mit dem heutigen Tage und endet am Abend des dritten Tages vor Allerheiligen des folgenden Jahres. Dann legt der Kirchenrat öffentlich sein Zeugnis vor und ein Urteil wird über dich gesprochen. Bist du damit einverstanden?“
 
Eine gespannte Stille legte sich über alle Anwesenden. Hannah fragte sich, ob sie richtig gehört hatte. Wollten diese Leute die arme Ernestine wirklich ein ganzes Jahr durch einen gemeinen Spießrutenlauf schicken? Und würde das arme Mädchen das wirklich aushalten? Nur weil Hannah das konnte, hieß das noch lange nicht, dass Ernestine das konnte. In Hannahs Augen, zeigte dieses Mädchen zwar alle nötigen Anlagen aber das hieß noch lange nicht, dass sie bereit war, für eine so intensive Erfahrung.
 
Ernestine schwieg. Hannah beobachtete das Mädchen intensiv. Ihre Zweifel waren ernst. „Ernestine, wenn du mit diesem Beschluss einverstanden bist, dann empfange diese Fesseln als Zeichen, dass du dich der Untersuchung und dem Urteil des Kirchenrates unterwirfst.“ Wie auf Kommando war Maggie aufgestanden und brachte ein Paar Ledermanschetten nach vorne. In diesem Moment fiel Hannahs Blick auf das Gesicht der Bürgermeisterin, die aussah als habe sie einen Frosch verschluckt. Alle sahen gespannt zu, wie Maggie ihrer besten Freundin die Ledermanschetten anlegte. Hannah sah wie sehr die junge Frau mit sich und einer aufkommenden Panik kämpfen musste, um ihre Hände nicht hektisch weg zu ziehen.
 
Als sie endlich saßen, sprach der Priester weiter. „Ernestine, empfange nun diesen Knebel als Zeichen, dass du das Recht aufgibst der Untersuchung und dem Urteil des Kirchenrates zu widersprechen.“ Diesmal brachte Robert in seiner Bütteltracht den Knebel. Es handelte sich um einen weiten, schwarzen Muzzlegag mit einem sehr kleinen Mundstück, dessen Funktion eher war beeindruckend auszusehen als seine Trägerin effektiv zu knebeln. Maggie musste Ernestine erst gut zureden bis sie den Mund öffnete, um das Mundstück zu empfangen, sodass Robert diesen mit Lederriemen fixieren konnte.
 
„Ich entlasse dich bis auf weiteres in die Obhut von Bürgerin Maggie hier. Ich habe vernommen, dass sie deine beste Freundin ist. Sie wird dich auf die erste Phase deiner peinlichen Untersuchung vorbereiten.“ Ernestine war tief gedemütigt, still rann eine einzelne Träne ihre linke Wange hinunter. Doch wenn es bis zu diesem Zeitpunkt nicht schon schlimm genug für die junge Frau gewesen wäre, sprang just in dem Moment in dem sich Ernestine in ihrem neuen Aufzug dem Publikum zuwandte eine ältere Frau auf und lief schluchzend davon. Ernestine stand wie zur Salzsäule erstarrt einfach da. Sie war völlig vernichtet. Hannah schloss dass es sich wohl um Ernestines Mutter gehandelt hatte. Ernestine wollte nach einer kurzen Verschnaufpause endlich von dem Podium herabsteigen, doch Maggie hielt sie zurück. Sie wollte die Demütigung ihrer Schutzbefohlenen perfekt machen. Sie stellte sich hinter Ernestine und verband aufreizend langsam Ernestines Manschetten hinter ihrem Rücken. Erst dann führte sie die weinende Ernestine vom Podium auf ihren Platz.
 
Hannah beeilte sich wieder auf den Boden zu starren, bevor sich der Ministrant aus seiner faszinierten Starre löste. Den Rest des Gottesdienstes ließ die Hexe einfach über sich ergehen. Ganz mit den Gedanken bei den Dingen, die sich in dieser Nacht noch erwarten würden. Am Ende des Gottesdienstes stimmte der Priester noch einmal alle Anwesenden zu den Aktivitäten des kommenden Abends ein. Der Ministrant löste Hannahs Ketten, sodass zwei Büttel sie in ihre Mitte nehmen konnten und sie sich direkt hinter den Priester ins Gefolge einreihen konnten.
 
Hannah hätte inzwischen geglaubt, dass sie sich an die feindselig, höhnisch, herablassende, lustvoll demütigende Blicke gewöhnt haben müsste, doch dem war nicht. Jeder einzelne Blick war ein neuer kleiner Stich, den sie tief in ihrem Inneren fühlte. Sie musste sich eingestehen, dass sie langsam wirklich genug hatte. Noch diese eine Nacht musste sie über sich ergehen lassen, dann war sie wieder frei.
 
 

Teil 12 – Eine peinliche Befragung

Samstag, 1. November 2014, 19:30 Vor der Kirchenpforte eines kleinen Dorfes in Northumberland.
 
Als sie die Kirche durch die große Pforte verlassen hatten blieben sie kurz stehen, sodass die Menschen die hinter ihnen aus der Kirche strömten Gelegenheit hatten sie zu überholen und an den Seiten ihres Weges Aufstellung zu nehmen. Einer der Büttel machte sich an der schweren Kuhglocke zu schaffen und holte ein großes Stück Stoff hervor. Darum hatte das schwere Teil bislang nicht gebimmelt, schoss es Hannah durch den Kopf. Eine geschlagene Viertelstunde standen sie sich die Beine in den Baum, bis der Priester ihnen mit einer seiner weitausholenden Bewegungen bedeutete, dass sie sich in Bewegung setzen sollten.
 
Gemessenen Schrittes gingen sie das Spalier der Menschen entlang, die allerlei Unflätiges riefen, auf das die Hexe aber nicht achtete. Binnen Minuten war der stetige Strohm aus höhnischen Zurufen in Hannahs Ohren zu einem Grundrauschen zusammen geschmolzen. Zum Glück wusste sie wohin sie gingen, denn alleine mit den Bruchstückhaften Eindrücken die sie durch die Sichtblenden ihrer Maske hätte sie sich nie und nimmer orientieren können.
 
So war sie auch nicht überrascht als sie das kleine Dorf in Richtung des zu einem Hotel umgebauten Landsitzes verließen. Hannah sah sich um so gut sie konnte. Der Park der den Aufritt zum Hotel säumte, musste im Sommer geradezu malerisch sein. Die hellerleuchtete Fassade des Hotels kam näher und näher. Endlich erreichten sie das Gebäude all die Menschen um sie herum, nahm Hannah erst gar nicht mehr wahr.
 
Auf einmal wurde es still um Hannah. Erst als sie sich verwirrt umsah, bemerkte sie, dass sie das Spalier verlassen hatten. Langsam und vorsichtig stiegen sie eine schmale Seitentreppe herab. Der Büttel vor ihr, schloss eine Eisentür auf und führte die Hexe in den Keller. Sie befanden sich im abgesperrten hinteren Teil des Kellers, welcher nur durch einen schweren roten Vorhang vom Rest des Kellers abgetrennt war. Von der anderen Seite des Kellers kam ein veritables Stimmengewirr. Dort mussten Hunderte Menschen sein, schoss es Hannah durch den Kopf.
 
Die Büttel verloren keine Zeit, gaben der Hexe durch festen Druck auf ihre Arme zu verstehen, dass sie weiter gehen solle. Hannah hätte in diesem Moment eine Verschnaufpause gut gebrauchen können doch schoben die Büttel sie erbarmungslos weiter in Richtung der unheilversprechenden Geräusche hinter dem Vorhang. Je dichter dieser auf sie zukam, desto größer wurde ihr Widerstreben. Hannah konnte sich nicht daran erinnern seit wann sie ein solch Widerstreben gespürt hatte. Bis zu diesem Zeitpunkt war sie auf einer Einbahnstraße gewandelt. Es war immer und immer extremer geworden. Hannahs Seelenzustand war immer weiter eskaliert und bislang hatte sie noch jede Eskalationsstufe freudig umarmt. Zum ersten Mal seit langer Zeit, schien sie an eine Grenze gestoßen zu sein. Und zum ersten Mal in ihrem Leben schien ihr auch der letzte Funke lustvoller, dunkler Neugier entwichen zu sein. Diese Grenze schien ihr freudlos, unüberwindlich groß zu sein. Sie konnte nicht mehr aber man ließ ihr keine Wahl. Das hatte sie so geplant und jetzt musste sie dafür bezahlen. Doch jetzt wollte sie nicht mehr.
 
Man ließ ihr keine Zeit diesen Gedankengang zu beenden. Sie wurde durch die schmale Öffnung des Vorhangs geschoben. Eine Welle des Hasses schwappte in Form eines Gellenden Pfeifkonzertes in das sich vereinzeltes Zischen mischte, zu ihr hinüber. Grelle Scheinwerfer blendeten sie. Alles was ihr blieb, war diesen sadistischen Hass über sich ergehen zu lassen und alles daran zu setzen in diesem Meer nicht unterzugehen.
 
Als sich das beunruhigend laute Pfeifkonzert ein wenig gelegt hatte, nahm Robert das Wort, der in dieser Situation den Zeremonienmeister gab. Während er zu einer Rede ansetzte, packten zwei Büttel die widerstrebende Hannah und führten sie ab. Während die Büttel ihr ein wenig abseits die schwere Eisenmaske abnahmen, verfolgte sie Roberts Rede.
 
„Liebe Mitbürger!“, setzte er an, aber die Menge war immer noch zu laut. „Ich bitte euch! Beruhigt euch!“, der Geräuschpegel nahm nur sehr langsam ab. „Freunde!“, versuchte er es noch einmal und erreichte tatsächlich so etwas wie Ruhe. „Liebe Dorfbewohner, liebe Freunde! Wir sind heute zusammengekommen um dieser Hexe eine letzte Chance zu bieten der schwersten Strafe zu entgehen. Das einzige was sie tun muss, ist ihre Sünden ehrlich zu bereuen und das kann doch nicht so schwer sein, oder?“ Das Publikum johlte.
 
Robert kam auf Hannah zu, die sich gerade den schmerzenden Kiefer rieb. „Hexe. Bereust du deine Taten?“ Hannah zögerte einen Augenblick, wollte zu einer Antwort ansetzen, wurde aber sogleich durch Robert unterbrochen. „Das dachte ich mir, Hexe! Alle haben in den letzten Tagen gesehen, wie verdorben du bist! Wie du Alles, was dir als Strafe zugedacht hast hemmungslos genossen hast. Willst du das etwa abstreiten?“ Nein. Das wollte Hannah nicht. „Letzte Chance Hexe! Bereust du?“ Diesmal brachte Hannah ein Nicken zu Stande. Halblaut sagte sie „Ja. Ich bereue.“ Und sie bereute wirklich. Sie war zu weit gegangen. Sie konnte nicht mehr weiter. Der Schmerz und die Erschöpfung war zu groß geworden. Wie gerne wollte sie sich den finalen Höhepunkt ersparen.
 
„Hexe! Wir glauben dir nicht!“, brüllte Robert sie an. Hannah war nicht überrascht. Sie hätte sich auch nicht geglaubt. „Ergreift sie!“ Brüllte der Zeremonienmeister. Die beiden Büttel griffen hart Hannahs Arme und schleiften sie zu einem riesigen Gerät von dem Hannah wusste, dass es sich um eine Streckbank handelte. Die Büttel warfen die junge Hexe förmlich auf die lange Fläche zwischen den beiden Walzen die sie später schmerzvoll strecken würden. Hannah schloss die Augen und leistete keinerlei Widerstand. Sie hatte sich mit dem Kommenden abgefunden.
 
Als Hannah ihre Augen wieder öffnete, blickte sie in das gleißend grelle Licht der Deckenbeleuchtung. Die Büttel befestigten ihre eisernen Hand- und Fußfesseln mit den Ketten des Foltergerätes und der Zeremonienmeister gab das Zeichen die Ketten zu spannen. Einer der Büttel begann mit sichtbarer Genugtuung das schwere hölzerne Rad, das die schweren Seilwinden in Bewegung brachte zu drehen. Ganz langsam spannten sich die Ketten an und Hannahs Arme wurden immer weiter in Richtung Kopfende der schmalen Liegefläche gezogen. Die Büttel spannten die Ketten so weit an, bis Hannah glaubte, dass es nicht mehr weiter Ginge und eine noch halbe Drehung weiter. Hannah blieb ruhig. Sie wusste aus Erfahrung, dass Panik in solchen Situationen die Situation nur verschlimmerte.
 
Hannah wusste auch, dass es meist das beste war sich dem Schmerz einfach zu ergeben – ja ihn zu genießen, auch wenn sie sich deswegen immer schuldig fühlte. Aber ein solcher Wesenszustand musste von ganz alleine kommen. Sie konnte ihn nicht forcieren. Ihr blieb nichts anderes als ruhig zu bleiben und zu hoffen.
 
Robert trat auf die Hexe zu und befragte sie ein weiteres Mal, ob sie ihre Sünden bereue. Er hielt ihr ein Mikrofon hin. „Ja. Ich bereue!“, krächzte Hannah in das Mikro.
 
„Hexe! Du hast dich bislang nicht nur nicht gewehrt, oder auch nur beklagt. Du hast deine bisherige Bestrafung geradezu genossen. Du bist das verdorbenste Geschöpf, das mir jemals untergekommen ist! Ausgerechnet jetzt – während der peinlichen Befragung willst du mit dem Lügen beginnen? Pfui!“ Das Publikum zischte und pfiff. „Büttel!“ rief er. Und der Zug auf Hannahs Arme und Schultern verstärkte sich plötzlich.
 
Hannah schrie kurz auf, hatte sich aber schnell wieder unter Kontrolle. Noch während sich Hannah wunderte, dass ihre Schultern weitaus stärker schmerzten als ihre Handgelenke, die durch die unflexiblen Eisenfesseln geschunden wurden, machten sich die Büttel an ihrem Keuschheitsgürtel zu schaffen. Sie brauchten mehrere Minuten, bis sie ihre Intimregion freigelegt hatten.
 
Hannah fühlte sich schrecklich entblößt, denn ihre Scham musste wegen ihrer Streckung für Jedermann im Publikum nur allzu gut zu sehen sein. Und um die Demütigung der jungen Hexe perfekt zu machen rief Robert theatralisch, „Büttel! Holt einen Eimer Wasser – die Hexe stinkt gar abscheulich!“, worauf ein Chor von höhnischen Beleidigungen auf die Hexe einprasselte. Aber auch ihr war der scharfe Geruch von abgestandenem Schweiß und Urin der von ihrer freigelegten Schamregion ausging, aufgefallen.
 
Ein Büttel kam mit einem Eimer herangetrabt, den er über der Hexe ausleerte. „Mann! Das gute Holz!“, rief eine tiefe Bassstimme aus dem Publikum. Das Publikum johlte. Das war es, dachte Hannah nüchtern. Für das Publikum, war der Zustand eines Folterinstruments wichtiger als ihr Wohlergehen und ihre Pein. Sie hatte diesen Moment selbst geplant und orchestriert und genau dies erreichen wollen. Und ganz tief in sich spürte sie unwillkürlich, wie die dunkle Lust, wie ein zartes Pflänzchen begann zu keimen.
 
Wie verdorben war sie eigentlich? Kannte sie denn gar keine Grenze, dachte sie leicht verzweifelt. Hannah wollte es nicht wahrhaben, aber sie würde die kommende Pein, einem Abwehrmechanismus gleich, in Lust und Genuss umsetzen. Es gab kein Zurück mehr. Robert trat erneut auf die gebundene Hexe zu. „Hexe. Bereust du deine Taten.“ Hannah schnappte mühsam nach Luft, um sprechen zu können. „Ja.“
 
Aber Robert lachte nur und fuhr mit dem Zeigefinger die Innenseite Hannahs Schenkel entlang, drang sogar kurz in sie ein. Die fremde Hand in ihrem aufgewühlten Innersten, ließ Hannahs ganzen Körper erzittern. Triumphierend hielt Robert seinen Zeigefinger in die Höhe von dem ein verräterisches Glitzern ausging.
 
„Soso!“, rief der Zeremonienmeister in die Runde. „Diese durch und durch verdorbene Person hier bereut ihre Taten so sehr, dass sie selbst von den Gedanken an diese Geil wird.“, meinte er boshaft lächelnd. Während Hannah innerlich ihren verräterischen Körper verfluchte, rief der Zeremonienmeister in gespielter Entrüstung in die Runde. „Ich wusste, dass dieses Früchtchen hier eine der hoffnungslosesten Sünderinnen ist, die mir jemals untergekommen sind, aber so etwas habe ich noch nie erlebt!“ Aus dem Publikum erklang zustimmendes Gejohle. „Schauen wir mal, ob wir der Hexe diese Flausen nicht austreiben können!“, rief er heiter.
 
Robert befahl der Hexe die Augen zu öffnen. Er hielt ihr eine schwarze Hundepeitsche vor's Gesicht. Schnell verschwand das Gerät wieder aus ihrem Blickfeld und Hannah bereitete sich mental auf den ersten Einschlag vor. Der Schmerz, der sie traf übertraf ihre größten Erwartungen. Ihr gespannter Körper, konnte die Wucht seines auf ihre Brüste gerichteten Hiebes nicht abfedern. Im Gegenteil die peinlich gespannte Haltung zwang sie sogar ihre Brüste vorzustrecken, sodass sie seinem Sadismus eine perfekte Zielscheibe bot. Trotzdem schaffte es Hannah ruhig zu bleiben, nicht aufzuschreien und ihre Kräfte auf zu sparen. In schneller Abfolge prasselte dann ein gutes Dutzend Hiebe auf die Brüste der geschundenen Hexe nieder.
 
„Schauen wir mal, wie sehr die Hexe jetzt bereut!“, rief der Zeremonienmeister heiter. Er rief einen Büttel herbei, der Hannah ein Mikrofon hinhielt.
 
Langsam führte er erst den einen, dann den zweiten und schließlich den dritten Finger in sie ein und führte drei oder vier Fickbewegungen aus. Hannah wurde erst in diesem Moment bewusst, wie geil sie eigentlich war und konnte ein lautes Stöhnen nicht unterdrücken. „Ich sehe, dass die Hexe ihre Taten so sehr bereut, dass sie beinahe davon kommt!“, rief der Zeremonienmeister fröhlich ins Publikum.
 
In aller Ruhe übte er sich in Fingerspielen, während er der Hexe auf den Zahn fühlte. „ich habe gehört, dass du in deinem Leben bereits viele Sünden begangen hast. Hannah konnte nichts anderes als ihre Zustimmung herausstöhnen. Hast du dich dem Ehebruch schuldig gemacht? „Ja!“, stöhnte die gemarterte Hexe. „Hast du Familien zerstört?“, „Ja!“, stöhnte sie noch lauter. „Hast du Menschen willentlich ins Unglück gestürzt?“ „Ja“, schrie Hannah nun förmlich heraus. „Bereust du deine Taten?“ „Ja! Ja! Ja!“ Im nächsten Moment wurde Hannah von einem harten Orgasmus überwältigt. Hannah gab einen markerschütternden Schrei ab, als sich ihr gesamter Körper verkrampfte. Die gesamte Holzkonstruktion knarrte unter der Spannung Hannahs Körpers und es dauerte einige Zeit bis sich Hannahs Körper wieder soweit entspannt hatte, dass ihre Schmerzen nachließen.
 
Robert, der Zeremonienmeister wandte sich erneut an das Publikum. „Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich fand diese Reue nicht besonders glaubwürdig!“, meinte er leise glucksend lachend. Das Publikum war deutlich seiner Meinung. Er ließ sich von einem Büttel eine kleine Peitsche bringen und zeigte sie erst dem Publikum und dann der Gemarterten. Er stellte sich in Position und begann die Möse der Hexe erst leicht, dann härter und zum Ende hin geradezu rücksichtslos zu peitschen. Sobald Hannah, die kurze, schwarze Peitsche gesehen hatte, wusste sie was sie erwartete. Sie biss auf die Lippen, ließ sich nicht überraschen und empfing die ersten leichten Hiebe reaktionslos. Mit der erhöhten Intensität seiner Hiebe, konnte Hannah ein schmerzbeladenes Stöhnen nicht mehr unterdrücken, aber schnell gewöhnte sie sich die leichten, immer intensiver werdenden Schmerzen in ihrer sensibelsten Lustregion. Schnell mischte sich Lust in ihre Schmerzensschreie, bis nur noch Lustschreie übrig blieben. Robert machte seine Sache ausgezeichnet. Er ließ Hieb auf Hieb folgen bis er bemerkte, wie sich die Muskeln der Gemarterten langsam anspannten und auf einen kommenden weiteren Orgasmus schließen ließen. Der Zeremonienmeister erhöhte seine Schlagzahl und die Intensität seiner Hiebe sogar noch. Doch im letzten Moment hörte er auf und ließ Hannah ins Leere laufen. Er wandte sich abermals an die Hexe, „spar deine Kräfte lieber für später auf!“, und voller Boshaftigkeit fügte er halblaut hinzu, „du wirst sie noch brauchen.“
 
Robert gab den Bütteln den Befehl die Hexe für die Zweite Phase der peinlichen Befragung. Hannah war nicht mehr in der Lage seinen Ausführungen zu folgen, so erschöpft war sie. Als die Spannung auf ihre malträtierten Schultergelenke aufhörte, blieb sie erstmal regungslos auf der Liegefläche liegen. Die Büttel gönnten der Hexe keine Verschnaufpause. Sie packten die wehrlose Hexe und zogen sie hoch und schleiften siegerade zu zum zweiten Foltergerät. Es handelte sich um ein Andreaskreuz. Es dauerte keine paar Minuten bis sie eher in ihren Fesseln hing als am Andreaskreuz stand.
 
Ein kurzer Blick auf den erbarmungswürdigen Zustand der Hexe, überzeugte Robert davon, dass er der jungen Frau zumindest eine kurze Verschnaufpause geben musste. Er nahm das nächste Folterinstrument und hielt es in die Höhe. Langsam ging er auf das Publikum zu, sodass sie das grausame Gerät besser sehen konnten. Es handelte sich um eine eiserne Mundbirne, die er unter großem Gejohle voll aufspreizte und dann wieder zusammen schraubte.
 
Dann ging Der Zeremonienmeister langsam auf die Hexe zu, die sich inzwischen zumindest soweit erholt hatte, dass sie zumindest aufrecht auf ihren eigenen Beinen stehen konnte. „Wohin stecken wir unseres kleine Gerät?“, fragte er sich in einem scheinbaren Selbstgespräch. Er hielt das Teil vor das Gesicht der Hexe. Das Publikum applaudierte. Dann hielt er das Teil vor die Möse der Hexe. Das Publikum jubelte und johlte lautstark. Er hielt die Mundbirne erneut vor das Gesicht. Das Publikum buhte. Dann hielt er das Gerät erneut vor die Möse. Das Publikum jubelte. Diese Prozedur führte der Zeremonienmeister noch ein paar Mal aus, einerseits verschaffte er der Hexe noch ein paar wertvolle Minuten Pause und andererseits heizte er das Publikum weiter auf, bis er schlussendlich vor der Möse der Hexe anhielt. Das Publikum jubelte.
 
Langsam führte er das zusammengezogene Folterinstrument in Hannahs Vagina ein. Zum Glück war sie noch immer so feucht, dass dies problemlos ging. Vorsichtig spreizte er das Gerät langsam auf. So ein Gefühl hatte Hannah noch nie erlebt. Dieses Gerät, dass sich erst anfühlte, wie ein beliebiger Dildo, dann aber immer größer und weiter wurde, bis es Hannah schließlich komplett ausfühlte und schließlich Hannahs physische Grenze schmerzhaft ausweitete. Millimeter für Millimeter spreizte der Zeremonienmeister die gemarterte Hexe weiter. Er beobachtete aufmerksam, wie sich ihr Gesicht durch den Schmerz verzerrte und sich ihre Atmung immer weiter verschnellte. Hannah atmete auf, als sich Robert endlich zufrieden gab. Es war die schmerzhafteste, schrecklichste aber auch die demütigenste Erfahrung, die Hannah je mitgemacht hatte.
 
„Hexe. Bereust du deine Taten?“, „Ja.“, sagte Hannah. Beinahe hätte sie geweint. „Hexe. Ich finde du solltest langsam aufhören zu lügen!“ Robert drehte die Mundbirne um weitere Millimeter auf. Hannah schrie auf. „Hexe, ich glaube, dass du langsam aufhören solltest zu lügen.“ Robert nahm Hannahs hübschen, kleinen Apfelbrüste in die Hände und begann diese sanft zu liebkosen. Zu ihrer eigenen Verblüffung, begann sich Hannahs Aufmerksamkeit vom schrecklichen Schmerz in ihrer Vagina auf ihre Brüste zu verlagern. Es war geradezu so als flüchtete sie sich vor dem unmenschlichen Schmerz in die süße Lust. Hannahs Nippel waren hart geworden und Robert nahm sie zwischen seine Daumen und Zeigefinger und begann sie zu Zwirbeln. Ihr ganzer Geist konzentrierte sich inzwischen nur noch auf ihre Brüste, sodass dieser Effekt Hannah geradezu den Atem nahm.
 
„Denkst du nicht, dass du langsam die Wahrheit sagen solltest?“, fragte Robert mit warmer Stimme. „Du kannst es abstreiten und weiter leiden, oder du kannst es endlich zugeben: Du bist nichts weiter als eine grundverdorbene Hexe.“ Während er sanft mit ihren Brüsten und Nippeln spielte, sprach er weiter zu der jungen Frau. „Du gibst besser zu, dass du eigentlich gar nichts bereust. Das du eigentlich ganz tief in dir selbst die extremsten, demütigensten Maßnahmen geniest. Du gibst besser zu, dass du eigentlich kurz vor dem Kommen stehst und du es nicht besser verdien hast, als fürs Leben markiert zu werden!“ Immer intensiver spielte der Mann mit Hannahs Brüsten und ihr war so als würde sie wirklich irgendwann kommen müssen, wenn er so weiter machte. Sie wollte gar nicht wissen, was dieses teuflische Folterinstrument mit dem zarten Fleisch ihrer Vagina machen würde, wenn es rund um die harte Eisenkonstruktion zucken und pulsieren würde.
 
„Hexe! Sei endlich ehrlich! Bereust du wirklich deine Taten?“ Hannah war der Verzweiflung nahe. Einerseits bereute sie ihre Taten wirklich und wollte sie nichts lieber als endlich aufhören, denn sie hatte langsam genug. Andererseits war da noch immer ihre dunkle Seite. Die Seite, die selbst dann noch Lust verspürte, wenn sie schwerste Folter unterging – oder gerade deswegen? Im Bruchteil einer Sekunde lieferten sich beide Seite einen heftigen Widerstreit und ein letztes Mal gewann ihr Selbsterhaltungstrieb. „Mühsam presste sie ein „Ja. Ich bereue. Bitte nicht weiter!“ hervor.
 
Robert schwieg, schüttelte dann den Kopf und sagte dann, „Hexe. Ich hätte es dir gerne erspart.“, dann rief er laut, „Büttel! Das spanische Pferd!“, Hannah brach in Tränen aus. Weitere Büttel kamen auf das Podium und machten sich geschäftig an der Hexe zu schaffen. Hannah spürte, wie sich langsam der schmerzhafte Druck verringerte, bis die gemeine Gerätschaft schließlich ganz aus ihr entfernt wurde. Die Büttel packten sie und führten sie in Richtung des ‚spanischen Pferdes‘.
 
Hannah dachte nicht einmal daran Widerstand zu leisten, dazu hatte sie keine Kraft mehr. Das Ding war überraschend niedrig. Die Büttel mussten sie lediglich ein paar Zentimeter heben, bis sie auf dem Rücken des Pferdes saß. Die Büttel zogen ihre Schamlippen auseinander, um dafür Sorge zu tragen, dass ihr gesamtes Körpergewicht auch ja auf ihren sensibelsten Körperregionen ruhte. Im ersten Moment fand Hannah die neue Tortur noch nicht so schlimm, sicher im Vergleich mit der Behandlung, der sie noch wenige Minuten zuvor ausgesetzt gewesen war, doch empfand sie ihre Haltung mit jeder Sekunde die ihr Gewicht auf den schmalen Spalt zwischen ihren Beinen drückte aus zunehmend schmerzhaft.
 
Schnell wurden ihr die Arme hinter dem Rücken zusammen gebunden. Außerdem machte man sich an ihren Beinen zu schaffen. Doch weiter geschah eine geschlagene Viertelstunde lang nichts. Es war sicher unangenehm für Hannah, eigentlich auch schmerzhaft doch so gar nichts im Vergleich zu den Befürchtungen die sie bis zu diesem Zeitpunkt gehegt hatte und langsam entspannte sie sich, wodurch ihre Pein weiter nachließ. Was die Hexe zu diesem Zeitpunkt nicht wissen konnte war, dass Robert dem Publikum eine kleine Zwischenpause gegönnt hatte. Einige waren auf Toilette gegangen, andere hatten die Zeit genutzt, um Erfrischungsgetränke zu sich zu nehmen und wieder andere hatten es sich nicht nehmen lassen, jede Sekunde der Pein der jungen Hexe gebannt zu verfolgen.
 
Erst als alle Zuschauer ihre Plätze eingenommen hatten, startete Robert die Letzte Stufe Hannahs Pein. Er gab seinen Bütteln das Signal an einer Kurbel zu drehen und langsam ging der Rücken des spanischen Pferdes in die Höhe. Schnell spürte Hannah den Widerstand an ihren Füßen. Es handelte sich um schwere Gewichte, die sie nach unten zogen und ihre verwundbarsten Stellen immer gnadenloser auf die Schmale Sitzfläche des Pferdes drückten. Robert gab den Bütteln mit einem kurzen Wink zu verstehen mit dem Kurbeln auf zu hören, denn er wusste, dass die Zeit in seinem Vorteil spielte.
 
Der Druck auf die junge Frau war so groß geworden, dass sie nur noch vor sich hin wimmerte. Robert nahm sich die Zeit sich an das Publikum zu wenden, um es ein wenig anzuheizen und die Hexe noch einige Minuten leise vor sich hin leiden zu lassen. Dann drehte er sich zu der gepeinigten Hexe. „Wir können sofort aufhören, wenn du willst.“, meinte er mit einer gehörigen Portion warmer Fürsorglichkeit. Er reichte zu Hannah hinauf und griff sanft ihr Kinn und brachte sie so dazu ihm in die Augen zu sehen. „Du musst nur ehrlich sein. Dann können wir das hier beenden und endlich fortfahren“
 
„Hexe! Gib es doch endlich zu. Du bereust nichts und du verdienst es auch nicht besser, nicht wahr?“ Hannah zweifelte und dieses Zweifeln machte sich Robert zunutze. „Du weißt es wirklich nicht? Hmmm?“, meinte er. Er drückte Hannahs Kinn hoch und zwei Büttel hielten die Hexe aufrecht, sodass Hannahs Lustdreieck für die kundigen Finger des Zeremonienmeisters frei zugänglich war. Er begann sein Spiel an ihrem Bauchnabel und wanderte langsam sanft zu ihrem Schamansatz, um schließlich sanft mit ihrer Klit zu spielen, die sich rot aus ihrem Schutz herausgewagt hatte.
 
Als Hannah seine Finger an ihrer wohl sensibelsten Stelle spürte, kapitulierte sie innerlich. Robert zwirbelte ihre Klit und brachte sie damit innerhalb kürzester Zeit auf Touren und in ihr machte sich der dunkle Gedanke bereit, dass sie es wirklich nicht besser verdient habe, als für ihr Leben gemarkt zu werden. Robert brachte sie zum Ergötzen des Publikums und zu ihrer grenzenlosen Schande mühelos an den Rand eines Orgasmus. „Hexe. Willst du weiter lügen? Willst du nicht endlich gestehen?“ Oh. Und wie Hannah wollte aber sie wollte es sich aber auch nicht eingestehen.
 
Robert stellte seine Massage ihres Lustknubbels für einige Sekunden ein. Hannah schrie frustriert auf, was das Publikum mit einem amüsierten Auflachen quittierte. Er ließ seinen Daumen über Hannahs Scham gleiten ohne jedoch die wirklich sensiblen Teile zu berühren. „Hexe. Wir können das hier beenden. Du musst nur ehrlich sein!“ Und wieder stellte er ihr die Fragen. „Hexe! Bereust du wirklich.“ Kurz tippte er ihre Klit an. „Nein!“, presste Hannah hervor. Augenblicklich setzte Roberts Fingerspiel an ihrer Klit wieder in voller Intensität ein. „Hexe! Bist du für deine Pein selbst verantwortlich?“ „Ja!“, Hannah schrie es förmlich heraus, während Robert sein Fingerspiel noch einmal intensivierte. „Hexe! Hast du es verdient für dein Leben lang markiert zu werden?“ Hannahs „Ja.“ Ging fließend in einen markerschütternden Schrei über, als Hannah den schmerzhaftesten Orgasmus ihres Lebens hatte.
 
Dann wurde Hannah schwarz vor Augen. Als die Büttel sie vom spanischen Pferd holten, hatte sie ihr Bewusstsein immer noch nicht zurück erlangt.
 
 

Teil 13 – Der Abschluss

Sonntag, 1. November 2014, 01:15 Auf kleinen Wegen just außerhalb eines kleinen Dorfes in Northumberland.
 
Hannah erwachte aus ihrer rabenschwarzen Traumwelt, als zwei Büttel sie über eine roh gezimmerten Holzwalze legten. Sie nahm nur am Rande wahr, dass sie ein Kleid aus rau gewobenem Gewebe trug, das unangenehm über ihre Haut scheuerte. Sie blieb einfach auf der schmalen Fläche liegen, so unkomfortabel ihre Position auch sein mochte. Ihr fehlte dazu einfach die Kraft. Soweit ihre wenigen Kräfte es zuließen, sah sich Hannah um und bemerkte, dass sie sich auf einer Art Prunkwagen befand. Vor sich sah sie ein Ochsengespann, welches den Wagen ziehen würde. Ursprünglich hatte sich Hannah dafür stark gemacht, dass sie selbst den Wagen zum finalen Platz ziehen würde. Jetzt war sie froh, dass sie sich damals nicht durchgesetzt hatte. Sie glaubte nicht, dass sie es geschafft hätte.
 
Hannah spürte wie die Büttel eine zweite Walze in ihrem Rücken fixierten. Dann spürte Hannah wie ihre Hände zurückgezogen wurden und irgendwo auf der Höhe der zweiten Walze fixiert wurden, was die geschundene Hexe dazu zwang sich schmerzvoll aufzurichten. Um ihre Demütigung perfekt zu machen griffen die Büttel Hannahs Haar, zogen es zu einem kurzen Zopf zusammen und banden es mithilfe einer kurzen Schnur an die hintere Walze, sodass die Hexe gezwungen wurde ihren Kopf aufzurichten und ihrem Schicksal offen ins Auge zu sehen.
 
Sie hatten noch eine letzte gemeine Überraschung für die Hexe vorbereitet. Sie zogen eine Stange mit einem Doppeldildo hervor. Die ließen keinerlei Zurückhaltung walten um beide Teile in ihre Lustlöcher unterzubringen und Hannah stöhnte mehrmals kurz auf und sie atmete auf, als die Büttel mit dem Rumfuhrwerken fertig waren und man sie endlich in Ruhe ließ. Hannah döste trotz ihrer misslichen Lage augenblicklich ein, so erschöpft war sie.
 
Sie wachte schlagartig wieder auf als sich der Prunkwagen in Bewegung setzte. Hannah wollte weiterdösen, doch schnell musste sie feststellen dass sich jede noch so kleine Geschwindigkeitsveränderung oder Straßenunebenheit auf ihre Dildos übertrug.
 
Diese Fahrt durch die dunkle Nacht zog sich für die Hexe wie Kaugummi. Sie fuhren so langsam, dass immer wieder Menschen auf den Wagen aufspringen konnten, um unter den wachsamen Augen der beiden Büttel die Hexe zu verspotten und zu verhöhnen und mittels kleinen gemeinen Zwicken und Kniffen zu piesacken. Die besonders mutigen strichen auch um die aufgespießten Geschlechtsteile der Hexe, wo sie kleine Mengen Flüssigkeit aufnahmen und der Gepeinigten unter die Nase rieben.
 
Hannah war froh, als sie endlich auf dem Hügelkopf angelangt waren, wo ihre Tortur vor weniger als drei Tagen begonnen hatte. Sie fühlte sich an als wäre dieser Moment des Tribunals keine Tage sondern Jahre her. Hannah wurde aus ihrer misslichen Lage befreit und von dem Prunkwagen geschleift. Die Büttel brachten sie zu dem Holzgestell in dem sie bereits in der Ersten Nacht stehen musste. Man hängte sie an ihren Armen auf, Hannah hatte nicht einmal mehr die Kraft um zu strampeln. Sie hing einfach nur in ihren Fesseln.
 
Hannah schreckte auf, als sie eine vertraute Stimme hörte. „Sklavin! Bist du jetzt glücklich?“ Augenblicklich war Hannah wieder wach. Johann, ihr Meister stand vor ihr. Er wiederholte seine Frage. „Sklavin, bist du jetzt endlich glücklich?“ Hannah wusste nicht, wie sie reagieren sollte. „Hast du jetzt endlich genug?“ Hannah schwieg betroffen. „Schau hin!“, er wies auf einen Büttel, der ein kleines Kohlebecken herbeischleppte. „Sie werden dich zu Sonnenaufgang brandmarken. Ab Sonnenaufgang bist du nicht mehr dieselbe, sondern beschädigte Ware. Ich habe nachgedacht, Sklavin!“, Hannah schwieg gespannt. „Ich denke ich werde dich zurücknehmen, wenn du mich auf deinen Knien darum anflehst.“ Hannah atmete auf. „Aber nur wenn du mir hoch und heilig versprichst so etwas nie wieder zu machen!“ Hannah nickte müde. „Was soll ich mit einer Sklavin, die sich unkontrolliert selbst zerstört?!“ Das sah auch Hannah ein.
 
„Sklavin, ich hoffe, du weißt dass das schlimmste dir erst bevor steht. Ich habe ein einziges Mal einer Brandmarkung beigewohnt. Es war grausam und schrecklich. Ich wollte so etwas eigentlich nie wieder sehen. Es ist so würde man 20 Höllenjahre in einen einzigen Moment packen. Sag nicht man habe dich nicht gewarnt.“ Hannah schluckte, aber es war ja nun mal nicht so, als habe sie noch eine Wahl. Mit den Worten: „Halte dich gut, Sklavin!“, verabschiedete sich Hannahs Meister und machte Platz für Maggie, die eine leise weinende Ernestine an einem Halsband hinter sich herzog. Sie trug immer noch die Fesseln und den Knebel, den sie am Abend in der Kirche empfangen hatte. Hannah bemerkte nüchtern, dass die Kleine in den wenigen Stunden seit dem Gottesdienst wohl bereits eine ganze Menge mitgemacht haben musste.
 
Johann und Maggie sahen sich tief in die Augen. Hannah war so als wollten Johanns Augen vor Abscheu gegenüber des blonden Mädchens Funken sprühen. Für einen kurzen Moment schien es Hannah als bekäme Maggies Selbstsicherheit Risse, so als versteckte sich hinter der grausamen jungen Domina auch nicht viel mehr als ein kleines Unsicheres Mädchen. Dann war dieser kurze Moment in der Zeit auch schon wieder vorbei und Maggie trat zu der hängenden Hannah.
 
„Schau gut hin, Ernie!“, meinte Maggie vergnügt. Sie zwang ihre ‚beste Freundin‘ an ihre Seite und begann ihren Hintern zu kneten. „Keine Angst Ernie!“, meinte die Blonde amüsiert. „Ich kenne dich besser als deine eigene Mutter, Ernie. Du wirst es lieben! Du wirst es lieben nackt an einer Leine durchs Dorf geführt zu werden. Du wirst es lieben, dass man dich auf dem Dorfplatz festkettet und du deinen Nachbarn einen blasen musst. Du wirst es lieben, auf einen Tisch gefesselt zu werden und ein paar Mitschüler dich in den Hintern ficken. Du wirst es lieben Leute zu bitten, dass sie deinen Hintern versohlen. Du wirst es lieben, dass alle Leute von denen du dachtest, dass sie dich mögen dir weh tun. Du wirst gar nicht mehr genug bekommen!“
 
Es schien Hannah, als wäre die junge Schwarzhaarige nicht so wirklich überzeugt. Mitleidlos dachte Hannah, dass der jungen Frau gar nichts anderes übrig bleiben würde, dass ihren neuen Status lieben zu lernen. Anders war das gar nicht aus zu halten. Hannah taxierte Ernestine ein letztes Mal. Die Kleine hatte in jedem Fall die richtigen Anlagen, um aus diesem Jahr ansatzweise unbeschadet wieder heraus zu kommen. „Ernie… wer weiß?! Vielleicht liebst du die Sachen sogar so sehr, dass du wie diese Perverse hier um ein permanentes Souvenir an das beste Jahr deines Lebens, bittest.“ Ernestine schüttelte panisch den Kopf. Maggie beruhigte die panische Ernestine. „Ruhig! Es ist ja noch gar nichts beschlossen!“ Maggie zog Ernestine hinfort.
 
Die letzten Stunden vor ihrer Brandmarkung, ließ man die Sklavin nicht etwa in Ruhe. Hinter der Holzkonstruktion hatte sich eine enorme Schlange gebildet. Jeder der wollte, durfte der Hexe einen Peitschenhieb auf den Rücken oder die Brüste verpassen. Und buchstäblich Jeder wollte. Niemand hielt sich zurück, jeder wollte der Sklavin die letzten Stunden vor ihrem großen Finale so unangenehm wie möglich machen. Sie gaben sich erst zufrieden, als Hannah unter jedem harten Hieb laut vor Schmerz aufschrie. Sie fragte sich was sie getan hatte, um solch einen niederträchtigen Hass zu verdienen. Immer wieder trafen sie auch niederträchtigste Hiebe, die ihre Nippel trafen, oder genau zwischen ihre Schulterblättern landeten, weshalb sie wie am Spieß schrie.
 
Hannah war froh als sie am entferntesten Zipfel des Nachhimmels die erste Aufklarung sah. Nun konnte es nicht mehr lange dauern, bis man aus ihrer misslichen Lage befreien würde. Sie war froh als man ihre Fesseln löste und sie langsam auf den harten Boden plumpsen ließen, wo sie erst einmal liegen ließ. Während sie auf dem Grasboden lag und ihre Sinne sammelte und sah, wie das Schwarz des Nachhimmels endlich Platz machte für ein Himmelblau, betrachtete sie die Büttel wie sie das Feuer im Kohlenbecken schürten und das Brandeisen zum Glühen brachten.
 
Auf einmal war Hannah mulmig zu Mute. Jetzt auf einmal überfiel sie die Angst vor dem schrecklichen Schmerz, den sie erwartete und der sie für den Rest ihres Lebens an Körper und Seele brandmarken würde. Aber jetzt konnte sie nicht mehr zurück. Sie hatte keine Wahl mehr. Sie verfluchte sich selbst. Die Brandmarkung war ihre eigene Idee gewesen. Ihr eigener kleiner Kulminationspunkt. Der Moment an dem sie über alle Grenzen gehen würde und nichts mehr so sein würde wie zuvor. Wie nur hatte sie sich dies antun können.
 
Jetzt war es zu spät. Mehrere Büttel kamen zu ihr, fassten sie unter die Arme und schleppten sie in die Innenseite einer breiten halbkreisförmigen Absperrung. Die Zuschauer hielten gespannt den Atem an., als die Büttel die Hexe zu einem Holzblock schleiften, der dicht bei dem Kohlenbecken stand. Es standen eine ganze Menge Leute um sie herum. Die Bürgermeisterin und der Zeremonienmeister standen da, mindestens ein halbes Dutzend Büttel wollten sich das Schauspiel nicht entgehen lassen. Natürlich war auch die Ärztin nicht weit. Schnell wurde die Hexe über den kurzen Holzblock gelegt. Eine Halbkreisförmige Eisenschlinge legte sich auf ihren Nacken, die verhinderte, dass Hannah flüchten konnte.
 
Hannahs Atem verschnellte sich. Ihr Atem ging schneller und schneller als sie die glühende Hitze des Brandeisens spürte und hörte, wie das Publikum beim Anblick des fürchterlichen Werkzeugs den Atem anhielt. Sie war einer Panik nahe und hoffte inständig auf eine Wunder. Sie hoffte, dass die Sonne aufhören würde den Horizont aufzusteigen. Doch dieses Wunder blieb aus. Die Sonne bracht durch. Sie spürte eine heftige Bewegung hinter sich. Ein glühender Schmerz erreichte ihr Gehirn. Für einen kurzen Moment schien es ihr, als bestünde sie nur noch aus Schmerz. Als atmete sie, als schwitzte sie als sei sie nur ein einziger glühender Schmerz.
 
Ein gellender Schrei entfuhr ihren Lungen. Sie fasste al ihre Pein in einen einzigen alleserschütternden zusammen den sie in das Tal vor sich schickte. Dann stieg das Geruch verbrannten Fleisches in ihre Nase und sie verlor ihr Bewusstseins.
 
Die Ärztin holte Hannah mittels eines Fläschchens Riechsalzes wieder in das Reich der Lebenden zurück. Hannah wollte unwillkürlich an ihr verwundertes Hinterteil reichen, aber die Ärztin hielt sie zurück. „Sss… ich habe die Wunde verbunden. Du darfst sie nicht berühren. Verstehst du das?“, fragte sie fürsorglich. „Im Drehbuch steht, dass du jetzt davon kriechst. Kannst du das?“ Hannah zögerte, nickte dann aber. „Gut. Aber vergiss nicht! Du darfst unter keinen Umständen den Verband berühren! Kannst du das.“ Hannah nickte zögerlich und dachte an den schrecklichen Schmerz. Es musste gehen.
 
Die Ärztin gab Robert widerwillig ihr OK. Dieser stellte sich über die liegende Hexe und rief laut. „Hexe! Das Volk dieses Dorfes hat dich gerichtet!“ Die Menschen jubelten. „Du darfst jetzt davonkriechen!“ Die Leute lachten und wiesen der bäuchlings kriechenden Hannah eine Gasse. Erschöpft bewegte sich Hannah Meter um Meter. Sie wusste, dass es keine 50 Meter weit war, bis sie endlich die ersehnte Erlösung erwartete. Als Hannah am Ende der Gasse ihren geliebten Meister Johann erkannte, der traurig lächelnd seine Arme geöffnet hatte, mobilisierte sie noch einmal alle Kräfte und kroch deutlich schneller auf ihn zu. Es waren noch zwanzig Meter, dann noch 10, dann noch 5 Meter endlich erreichte sie die rettenden Füße ihres Meisters.
 
„Ich sehe, die Hexe ist von dannen gekrochen!“, rief der Zeremonienmeister. In diesem Moment endete das bizarre Schauspiel. Das Publikum begann zu applaudieren. Eine geschlagene Viertelstunde applaudierten sie Hannah, der Hexe die regungslos erschöpft liegen geblieben war. Johann und die Ärztin hatten sich über sie gebeugt und redeten ihr gut zu. Langsam wurde der Applaus spärlicher, bis er ganz versandete. Die Menschen ließen Johann und Hannah in Ruhe. Die Ärztin war die einzige, die zur Sicherheit bei dem kleinen Grüppchen stehen blieb.
 
Es dauerte noch eine weitere Viertelstunde bis Hannah so weit war, dass sie sich aufrichten konnte. Johann fasste ihre Hüften und zog sie zu sich hoch. Er umarmte sie und küsste sie leidenschaftlich. Dann fasste er sie an ihre Hüften und zog sie so dich an sich heran, dass sie seine Körperwärme spüren konnte.
 
Hannah spürte wie seine Hände langsam von ihren Hüften zu ihrem hintern wanderten und bereitete sich auf einen stechenden Schmerz vor. Doch als er ihre Pobacken festpackte passierte nichts. Verwirrt sah sie erst Johann und dann die Ärztin an. Diese sah zu Boden und stammelte nur. Es tut mir leid… ich konnte nicht…“
 
Hannah riss ihre Hand an ihr Hinterteil, suchte den Verband und riss ihn ab. Dann rieb sie über die Stelle. Als sie die Hand genauer besah, bemerkte sie dass sie von Stempeltinte beschmutzt war. Hannah brach in Tränen aus. Johann holte aus einem Bauchbeutel etwas hervor. Es war ein Steak in dem ein Zeichen eingebrannt war. „Ich habe ein Souvenir für dich, Sklavin!“, meinte er leise lächelnd. „Glaubst du wirklich, dass ich jemanden einfach so Hand an meine Sklavin legen lasse.“ Hannah schüttelte lächelnd den Kopf, während ihr die Tränen über ihre Wange liefen.
 
„Sklavin. In Zukunft tust du, was ich dir sage! Ich kann nicht immer hinter die herreisen, um dich vor dir selbst zu schützen.“
 
Hannah nickte erleichtert.
 

ENDE
 

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Kommentare

Bild des Benutzers triple_mBB

 
Ich hätte die Geschichte wohl besser in handliche Teile aufspalten sollen, dann hätte ich jetzt wohl schon die ersten Reaktionen. Aber ich wollte einmal eine Geschichte einstellen die ein Anfang und ein Ende hat. Das Problem: 150 Standartbuchseiten lesen sich halt nicht einfach so im Handumdrehen. Ich hoffe nur, dass nicht einige abhaken, weil ihnen die Geschichte zu lang ist und sie so viel nicht lesen mögen.
In jedem Fall... wer die Geschichte ausliest... ich würde mich wirklich über ein paar Kommentare freuen :)
 
M.M.M.

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Bild des Benutzers Nemisis

Versprochen, bin noch nicht fertig mit lesen, brauche immer soooo lang.wink Das was ich gelesen habe spricht mich an.
Nemisis

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Bild des Benutzers Nemisis

Ich bin froh das du wieder mit schreiben angefangen hast. Es hat sich gelohnt. Ich habe deine Geschichte verschlungen ( in Etappen), dein Schreibstil spricht mich an. Es zeigt es sich mal wieder, dass eine Geschichte auch erregend ist, ohne vulgär Sprache. Danke dafür. 
Was mir besonders gefallen hat, waren Rückblicke von Hannah, sie machen ihre Motivation und Empfindungen deutlich, die du toll beschrieben hast. Ich bin glücklich , dass Hannah ihre Grenze gefunden hat und bei ihrem Herrn in guten Händen ist. Ich gebe es zu, ich liebe Happyends.
Ob ich weiteres von Maggy und Ernestine erfahern möchte, weiß ich nicht, dies ist nicht die Dominanz die ich mir für Ernestine wünsche. Meine ganz persönliche Auffassung, andere mögen es anders sehen.
Ein paar Holperer sin drin, doppelte Worte oder fehlende Buchstaben, aber das schmälert das Lesevergnügen nicht. 
 
Vielen Dank für deine Geschichte und liebe Grüße Nemisis

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Bild des Benutzers madiosi

Danke für den Hinweis, dass die Geschichte komplett gepostet ist.
Das hat man heutzutage so selten.
Nun schnell damit auf einen Reader damit. Demnächst wird es gelesen.

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Bild des Benutzers triple_mBB

Das heißt nicht, dass sie nicht noch editiert wird (Chriss Dell hat versprochen sie zu lektorieren wenn er Zeit bekommt - wahrscheinlich 2016) und das heißt auch nicht, dass es keinen auf dieser Geschichte aufbauenden Nachfolger geben wird.

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Bild des Benutzers treue_tomate

Hallo triple_mBB,
 
halte durch, demnächst kommt ein Kommentar. Zugegeben, das Lesen gestaltet sich schwieriger als wenn es einzelne Teile wären. Was aber der Geschichte keinen Abbruch tut.
Ich find es toll, daß es wieder weitergeht.

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Bild des Benutzers shila22

... möchte ich auch mit einem Kommentar belohnen!
Mir hat es super gefallen, auch wenn ich es über Tage verteilt gelesen habe und es daher manchmal etwas holperte. Viele Stellen haben mich sehr angesprochen andere waren mir zu doll. Aber das ist ja bei zum Glück bei jedem anders.
Vielen Dank!

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Bild des Benutzers triple_mBB

Wenn ich dir meine Geschichte "ein Abend in Amsterdam" ans Herz legen dürfte. Ich glaube, dass diese Geschichte eher deinen Geschmack treffen dürfte.
Ich danke für deinen Kommentar.

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Bild des Benutzers subkathy

aber wirklich gut, ein paar einzelne Wörter die nicht wirklich zu den jeweiligen Sätzen  passten, haben mich mitunter irritiert,  aber nicht wirklich das lesevergnügen gemindert. Von  mir jedenfalls  6 Sterne und die wage  Hoffnung,  daß auch die anderen Geschichten  nicht unvollendet  bleibenwink

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Bild des Benutzers triple_mBB

Aber Chris Dell hat erst 2016 Zeit für ein Lektorat und so lange wollte ich die Geschichte nicht unvollendet lassen. Deshalb habe ich gedacht, dass meine Leser da eben durch müssen und das auch genug 'Restqualität' übrig ist, für Lesegenuss - schließlich ist die Geschichte ja auch noch gratis.
Danke für deinen aufmunternden Kommentar.

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Bild des Benutzers hi78e

Eine wirklich spannende Geschichte, würde mich sehr freuen wenn du das ganze Fortsetzen würdest und berichtest wie es Ernestine denn ergehen wird. 
 
 
 

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Bild des Benutzers triple_mBB

nicht an eine Fortsetzung. Also eine Geschichte, die auf den Ereignissen dieses Teils aufbaut aber auch unabhängig von diesem Teil gelesen werden kann.
Allerdings werde ich ich nichts überstürzen und nichts versprechen. Das gebrannte Kind scheut das Feuer.
In jedem Fall Danke für deinen Kommentar.

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Bild des Benutzers fredyk

Wirklich eine grossartig geschriebene Geschichte.
Sehr gut finde ich, dass es nicht nur um "sinnloses Gerammel" geht, sondern auch auf die menthalen und physischen Zustände eingegangen wird. 
Hoffe mal cas ich hier noch weitere so tolle Geschichten lesen werde, sie es von dir oder von einem anderen Autor.
Ich selber habe die Geschichte innerhalb guter 2 Stunden verschlungen devil
Nochmals Danke für dieses tolle Werk coolyes

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Bild des Benutzers triple_mBB

Wow... 
Ich hätte dafür mindestens vier oder fünf Stunden veranschlagt.
Danke für deinen Kommentar!

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