Frau Engel und Herr Kaufmann – 13

 

*Alexandras POV*

 

„Weißt du, was das ist?“, fragte Corinna und warf mir einen flüchtigen Blick zu. Mit großen Augen nickte ich. Natürlich wusste ich, was das war. Ich hielt ein mittelgroßes Ei in der Hand. Es war mit mattgrünem Gummi überzogen und am unteren Ende sah ich einen Edelstahlsensor – soweit ich das als selbst ernannter Technikfreak ausmachen konnte. Und natürlich wusste ich, was das für ein Ding war und wozu es in der Lage war. Ich war ja nicht ganz auf den Kopf gefallen und wuchs in einer Generation auf, die das Wort Internet nicht erst in einem Fremdwörterlexikon nachschlagen musste.

„D-Danke.“, stotterte ich mit hochroten Wangen.

„Du kannst dich später dafür bedanken.“, lächelte sie und ich lächelte zurück.

„Vor drei Monaten hätte ich nie im Leben gedacht, dass Sie so versaut sind, Frau Engel, wissen Sie das?“, fragte ich lachend und machte Anstalten, das „Geschenk“ wieder zurück ins Handschuhfach zu legen.

„Stopp.“, sagte sie bestimmend und ich hielt in meiner Bewegung inne. Sah sie fragend an.

„Ich möchte, dass du es heute Abend trägst.“

„In der Bar?“, erschrocken sah ich sie an. Das konnte unmöglich ihr Ernst sein.

„Genau da.“

„Aber die Gäste…das geht doch nicht…“, stammelte ich, völlig aus der Bahn geworfen. „Ich trage doch keine Unterwäsche…“

„Läufst du normalerweise mit hochgehobenem Rock durch die Gegend?“

„Ähm…nein.“

„Dann unterlasse es doch heute bitte auch einfach, dann haben wir kein Problem.“

Okay, das war klar. Ich machte mich so klein wie möglich und drehte mich etwas von ihr weg, während ich innerlich mit mir rang. Ich konnte doch nicht einfach…außerdem war ich doch gerade überhaupt nicht in der Stimmung, um mir irgendwas von der Größe irgendwo rein zu stecken. Das konnte sie doch nicht ernsthaft von mir verlangen? Auf der anderen Seite, traute ich mich auch nicht, mich erneut vom Gegenteil zu überzeugen. Wenn ich eins in den letzten Wochen gelernt hatte, dann: Corinna meinte immer genau das, was sie sagte und ein Aber gab es bei ihr nicht.

In der Hoffnung, möglichst unbemerkt zu bleiben, schob ich meine linke Hand unter mein Kleid und spielte an mir herum. Das war allerdings nicht sonderlich erregend und feucht wurde ich auch nicht – eher im Gegenteil. Und während Corinna immer noch fest auf die Straße fokussiert war, war ich der Verzweiflung nah und überlegte kurz, mir das Ei einfach trocken reinzurammen und den Schmerz herunter zu schlucken. So wie bei einem zu großen Tampon…der weich und aus Kunstfaser und ergonomisch geformt war…och maaaaaan.

In dem Moment legte sich ihre Hand auf meine Scham und ich zuckte erschrocken zusammen. Oh.

Sofort spürte ich, wie das Blut in meinem Schoß rauschte und ihre heiße Hand kribbelte erregend auf meiner Haut. Sie bewegte sich nicht, hielt ganz still und ließ mich das schwache Kribbeln völlig auskosten. Langsam begann sie, sich ein wenig zu bewegen und zu massieren. Mit einem leisen Seufzen schloss ich die Augen und lehnte den Kopf gegen die Kopfstütze, genoss  das ungewohnte, schöne Gefühl.

Sie ließ einen Finger in mich hinein gleiten.

„Na geht doch.“, sagte sie zufrieden und zu meinem Leidwesen zog sie ihre Hand zurück, leckte sich die Finger ab und wechselte in den vierten Gang, als sie die nächste Ausfahrt ansteuerte.

„Ich an deiner Stelle würde mich beeilen.“, meinte sie noch, doch da war das Ei praktisch schon in mir. So feucht war es viel einfacher.

 

*

 

Wenige Minuten später fuhren wir auf einen kleinen Parkplatz. Ich atmete tief durch, versuchte mich zu konzentrieren, bevor ich mit wackeligen Beinen ausstieg. Es fühlte sich merkwürdig, ungewohnt und fremd an. Ich wusste nicht wirklich, ob ich mich unwohl fühlen sollte, oder nicht. Ich wusste überhaupt nicht, was ich fühlen sollte. Das einzige, was ich wirklich fühlte, war die Verbindung zu der Frau neben mir. Instinktiv ergriff ich ihre Hand, während wir auf die Bar zugingen.

„Hey.“, lächelte sie aufmunternd – als wüsste sie genau, was in mir vorging -, und wand die Hand aus meiner. Ach ja. Öffentlichkeit. Ich hatte in den letzten Wochen völlig verdrängt, dass es für zwei Frauen eigentlich nicht normal war, Hand in Hand durch die Gegend zu laufen und sich schmutzige Sachen ins Ohr zu flüstern…

Das Ding in mir fühlte sich beim Laufen mehr als fremdartig an und ich versuchte so gut es ging, das ungewohnte Gefühl auszublenden.

 

Die Bar sah von außen zwar sehr gewöhnlich aus, aber dennoch sehr offen und freundlich.

„Geht’s?“, fragte sie leise, bevor wir das Etablissement betraten. Ich nickte. Sie hauchte mir einen flüchtigen Kuss auf die Schläfe und Sekunden später schlug uns stickige, nach Alkohol und Schweiß riechende Luft entgegen. Der Laden war bereits gut gefüllt und lautes Geschwätz erfüllte den Raum.

 

*

 

Ich glaube, ich war noch nie so unkonzentriert, wie an diesem Abend. Auf nichts konnte ich mich konzentrieren, konnte keinen Fokus erhalten und schweifte immer wieder ab, ließ Corinna sich wiederholen. Meine ganze Person war angespannt…weil einfach nichts geschah. Ich wusste ja, was passieren müsste, doch es geschah einfach nicht. Es vibrierte rein gar nichts, dabei hatte ich den kleinen Metallsensor doch gesehen und ich las viele Geschichten und war nicht komplett auf den Kopf gefallen – außerdem gäbe es keinen anderen Grund, mich dieses Ding tragen zu lassen, was sogar relativ unangenehm war im Sitzen.

 

Und gerade als ich dachte, meinen Fokus wiedergefunden zu haben, fragte sie plötzlich mitten aus dem Gespräch heraus: „Du bist so schweigsam. Ist alles in Ordnung?“ Während sie das sagte, legte sie die rechte, zur Faust geschlossene Hand, auf den Tisch neben ihren Sekt. Für mich gab es – natürlich? – keinen Alkohol. Anscheinend würde ich zurückfahren.

„Ja, es ist alles super. Bin wohl nur ein wenig geschafft.“, erwiderte ich mit einem warmen Lächeln, kombiniert mit einem Blick, der ihr am liebsten eine verpasst hätte, so frustrierend war die Situation. Aber eigentlich war das nur ein Auge. Das andere Auge wollte vor ihr auf die Knie fallen und nie wieder aufstehen – das war der etwas angenehmere Nebeneffekt dieser, kaum auszuhaltenden, Spannung.

Sie nahm das Gespräch wieder auf und ich war mühsam darum bemüht, mehr dazu beizusteuern. Ohne das Gespräch erneut zu unterbrechen, spielte sie mit der kleinen grauen Fernbedienung, die sofort meinen Blick auf mich zog. In mir zog sich alles zusammen und automatisch überschlug ich die Beine wieder. Mein Mund schien ganz trocken zu werden, mein Verstand wollte ihre Worte wieder komplett ausblenden, sich nur auf das Objekt seiner Begierde konzentrieren.

„Hey!“, als sie mit der anderen Hand vor meinem Gesicht herumschnipste, erwachte ich blinzelnd aus meiner Trance und errötete prompt. Nicht schon wieder. Konnte ich denn auch gar nichts richtig machen? Noch bevor sie einen Ton gesagt hatte, blickte ich sie schuldbewusst an.

„Ich habe dich etwas gefragt.“, sagte sie mit durchdringendem Blick, der die Klimaerwärmung hätte stoppen können.

„Ich hab‘ nicht zugehört. Tut mir leid.“,  murmelte ich kleinlaut und spielte in meinem Schoß mit meinen schwitzigen, ineinander verhakten, Fingern.

„Du meinst, ich hätte mir die letzten fünf Minuten Monolog auch sparen können!?“

„Nein…ich…es tut mir leid. Entschuldigung.“, beschämt blinzelte ich das nervige Brennen aus meinen Augen und beruhigte mich mit ein paar tiefen Atemzügen. Sie war nicht wirklich böse auf mich, sagte ich mir. Sie wollte mich nur provozieren, mich noch mehr unter Druck setzen, das war alles Teil des Spiels – des Spiels, das schon lange kein Spiel mehr war.

„Willst du wenigstens wissen, was ich gefragt habe?“

„Ja, bitte.“

„Möchtest du, dass ich diesen Knopf drücke?“

Ich schaute wieder auf ihre Hand. Ihr Zeigefinger umspielte die kleine runde Taste, auf der ein weißer, nach oben zeigender, Pfeil abgedruckt war. Ich schluckte. Wollte ich das? Ja! Ja! Ja! Die Spannung, die Erregung in meinem Unterleib war unerträglich. Wie ein Mückenstich, der tierisch juckt und brennt, den man aber nicht kratzen darf, weil es sonst nur noch schlimmer wird. Oh und wie ich wollte, dass sie diesen verdammten Knopf drückte, und für einen kurzen Moment war ich sogar selbst versucht, einfach schnell meinen Finger auf die kleine Taste zu legen – einfach um zu erfahren, wie es sich anfühlte, wie es sich anfühlte, Vibrationen genau da zu spüren. Ich hatte noch nie im Leben einen Vibrator benutzt und wünschte es mir unglaublich. Warum musste sie es mir auch so schwer machen?

„Ja.“, antwortete ich heiser und zauberte tatsächlich wieder ein Lächeln auf ihre engelsgleichen Lippen.

Mit einer fließenden Bewegung – ich wünschte, ich könnte das auch so elegant -, strich sie sich das rötliche Haar hinters Ohr und schenkte mir ein schelmisches Lächeln, das nichts Gutes sagte. Ich konnte mir das seufzen nicht verkneifen, spürte aber trotzdem das starke Kontrahieren meiner Muskeln in meinem Inneren, die an mir zogen und nach Berührung und Zuwendung schrien.

„Bitte mich darum.“, forderte sie mit einem süffisanten Lächeln.

Automatisch wanderte mein Blick durch den Raum. Die Sitzecke lag ziemlich abgelegen in einer Nische und keiner der anderen Gäste würde es jetzt mitbekommen, wenn ich die Frau neben mir jetzt bitten würde, das vibrationsfähige Ei in meinem Inneren bitte einzuschalten, um meine Neugierde und mich zu befriedigen.

Ich atmete tief durch, schluckte die Scham hinunter und fragte: „Würdest du das Ei bitte einschalten?“

„Nein.“

Kinn meets Tischplatte! Warum das denn nicht!? Ich hatte sie doch darum gebeten! – genau so, wie sie es verlangt hat.

„Warum nicht?“, rutschte es mir heraus.

„Ach komm, ich bitte dich. Hältst du das etwa für eine vernünftige Bitte?“

Verzweifelt blickte ich sie an. Was zum Teufel erwartete sie denn? Wir befanden uns in einer öffentlichen Bar, verdammt nochmal!

Sie ließ mich eine Weile in meiner Ratlosigkeit zappeln und genoss meinen Wechsel der Emotionen sichtlich. Verzweiflung. Wut. Entsetzen. Unglaube. Noch mehr Verzweiflung. Die Frau trieb mich in den Wahnsinn. Kaum zu glauben, dass ich naives Ding ihr vor wenigen Jahren noch immer brav meine Frühlingsgedichte vorgelesen hatte, nur um eine gute Note zu bekommen. Wenn ich heute etwas von ihr wollte, musste ich schon vor ihr auf die Knie fallen und sie anbetteln.

„Frauen gehen immer zu zweit aufs Klo, richtig?“, fragte sie nach einer Weile und ehrlich gesagt war ich wirklich erleichtert, dass sie wieder die Führung übernahm.

Ohne ein weiteres Wort zu sagen, griff sie nach ihrer Handtasche und schob mich von der roten Lederbank, in Richtung der Toiletten.

Ich konnte nichts dagegen tun; ein Grinsen schlich sich auf mein Gesicht. Wenn meine Eltern, Marie, meine Freunde, meine Lehrer, meine amerikanische Familie mich jetzt sehen könnten…dann könnte ich mir schon mal meinen Sarg aussuchen gehen. Wenn meine Eltern bloß wüssten, was für ein versautes, strafgeiles, devotes Flittchen sie großgezogen haben. Weihnachten wäre bestimmt sehr viel angespannter und mein Geburtstag offiziell aus dem Kalender entfernt worden.

Aber ehrlich gesagt, das kratzte mich nicht. Ich meine, früher war mir das egal, was meine Eltern von meinem immer schwarz-grau-oder-weiß-Kleidungsstil gehalten haben und jetzt war es mir egal, was sie von meiner Sexualität hielten bzw. würden sie es ja auch nie erfahren. Ich war 18 Jahre alt und was ich mit wem im Bett tat, allein meine Angelegenheit.

 

Wie zwei ganz normale Gäste wuschen wir uns erst die Hände, um zu warten, bis die andere Frau aus den Toiletten verschwand, bevor Corinna mich in eine – zum Glück relativ große – Kabine drängte.

Ihr Blick zeigte mir klar, was zu tun war. Automatisch, von einem inneren Kompass, einem friedvollen Bestreben gelenkt, sank ich vor ihr auf die Knie und fühlte mich gleich, wie ein Pilger, der nach Hause zurückkehrte. Hier gehörte ich hin.

„Sehr gut.“, hauchte sie mit einem stolzen Lächeln und legte die Hand liebevoll an meine Wange. Genießerisch die Augen schließend, schmiegte ich mich an ihre kühle, noch etwas feuchte, Haut.

Ich lächelte und wankte etwas, musste mich an der Kabinenwand abstützen, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren.

„Und jetzt nochmal.“

„Würdest du bitte das Ei einschalten?“, fragte ich mit leiser Stimme und sah von unten herauf in ihre eisblauen Augen, die mich entschlossen anblickten. Oh Mann, das hörte sich absolut bescheuert an. Dafür war das Gefühl aber zum Glück umso richtiger.

„Wie könnte ich da nein sagen.“, lächelte sie und fischte die kleine Fernbedienung aus der Handtasche. Gespannt hielt ich den Atem an. Alle meine Poren, jede Faser meiner Haut war sensibilisiert und nur auf dieses kleine Ding dort in ihrer Hand ausgerichtet.

Ich schnappte nach Luft und kippte um. Ich strauchelte und landete unsanft auf den weißen Fliesen. Corinna lachte herzlich und griff nach meiner Hand.

Ich glaubte, Sterne zu sehen, so intensiv war das Gefühl. Und das, obwohl sie nur einmal auf den Knopf gedrückt hatte, was vermutlich niedrigste Stufe bedeutet. Das Überraschungsmoment war schnell verschwunden und zurück blieb ein angenehmes Kribbeln. Ich lächelte. Es fühlte sich zwar nicht so an, wie ich es erwartet hatte, aber trotzdem fantastisch.

„Komm.“, sagte sie und während sie mir noch auf die Beine half, zögerte ich für einen Moment. Bei dieser Vibrationsstärke wäre es kein Problem, zu laufen, oder gemütlich zu sitzen, aber ich kannte Corinna gut genug, um zu wissen, dass sie es mir garantiert nicht so einfach machen würde. Auf der anderen Seite hatte ich mir das ja eingebrockt und irgendwie wollte ich auch, dass sie es mir schwer machte. Ich wollte, dass sie mich quälte und an den Rand der Verzweiflung trug. Doch der Unterschied zu meinen Ex-Freunden – bei denen ich mir das ja auch schon gewünscht hatte – sie tat es. Sie quälte mich, sie trieb mich an den Rand der Verzweiflung und schubste mich sogar darüber hinweg, aber sie fing mich unten immer wieder auf und trug mich praktisch den weißen Sandstrand entlang, wie in einem dieser Vampirkitschfilme.

„Du bist ja schon wieder in Gedanken.“, bemerkte sie mit tadelndem Unterton und ich spürte, wie die Vibration eine winzige Nuance stärker wurde.

Ich murmelte schnell eine Entschuldigung und nachdem wir uns versichert hatten, dass wir alleine auf der Toilette waren, verließen wir rasch die Toilette.

 

Es war schwerer als erwartet, mit dem vibrierenden Ding in mir zu gehen, denn bei jedem Schritt, bei dem sich meine Schenkel übereinander schoben, pressten sich meine Wände noch fester gegen die Vibration und ich hatte das Gefühl, jeder Nerv in mir würde gezwirbelt werden, so intensiv war das Gefühl und der Weg bis zu unserer Sitzecke dafür umso beschwerlicher.

 

Gott sei Dank konnte ich mir den erleichterten Seufzer verkneifen, als wir uns endlich hinsetzen. Unruhig hin und her rutschend suchte ich nach einer bequemen Position, in der sich das Ei so wenig wie möglich in meine Bauchdecke drückte. Außerdem wollte ich nicht noch riskieren, Corinna mich noch einmal ermahnen zu lassen, so war ich möglichst aktiv bei jedem Gespräch dabei.

„Und wie läuft es mit deinem Seminarfach?“, fragte sie irgendwann, an einem Punkt, an dem ich die schwache Vibration in meinem inneren schon fast vollkommen ausgeblendet hatte.

„Eigentlich ganz gut. Ich komme erstaunlicher Weise ganz gut mit meiner Partnerin aus und sie ist halt auch sehr professionell, auch wenn die Stimmung zwischen uns scheiße ist.“

Sie lachte.
„Na immerhin schluckt ihr’s wie erwachsene. Du sagst mir wirklich nicht, wer deine Partnerin ist, hm?“

„Nein.“, antwortete ich mit fester Stimme und spürte gleich, wie die Vibration erheblich zunahm. Mein Becken zuckte und ich zog scharf die Luft ein. Sie beugte sich so nah zu mir herüber, dass ich ihren Atem auf meinem Gesicht spüren konnte.

„Du weißt, dass es mich nur einen Gang bräuchte, um einen Blick auf die Liste zu werfen?“

Ich nickte und begann zu zittern, woraufhin ich mich daran erinnerte, auszuatmen.

„Und du willst es mir trotzdem nicht sagen?“

Ein Kopfschütteln.
„Braves Mädchen.“, raunte sie und lehnte sich noch ein ganz ganz kleines Stück weiter vor. Unsere Umgebung komplett ausblendend, schloss ich in Erwartung eines Kusses die Augen und wurde natürlich bitter enttäuscht.

Als ich die Augen wieder öffnete, hatte sie sich bereits wieder zurückgezogen, auch wenn ich meinte, einen kleinen Anflug von aufzubringender Selbstbeherrschung in ihren Augen zu sehen.

„Hey, Corinna!“, ertönte in dem Moment eine helle Frauenstimme zu meiner Rechten und verwirrt drehte ich mich danach um. Noch immer vibrierte das Teil in mir, doch es ließ sich noch gut aushalten.

Vor uns stand eine kleine rundliche Frau mit schulterlangen, blonden Locken und warmen braunen Augen, die uns freundlich anlächelte.

„Wie schön dich zu sehen.“, lächelte Corinna zurück und rutschte von der Bank, um ihre augenscheinliche Freundin zu umarmen.

„Hast du es also doch geschafft, ja?“, fragte die kleine Frau.

„Ja. Und ich bereue es keine Sekunde. Nicht schlecht was du hier auf die Beine gestellt hast. Da könnte man fast neidisch werden. In meiner Bar kleben überall Kaugummis unterm Tisch und die Tapete besteht aus – übrigens nicht gerade lebensechten – Bleistiftpenissen.“

Ich verschluckte mich beinahe an meiner eigenen Stimme. Das war ein erstaunlich langer, offener Redefluss für Corinna. Normalerweise wirkte sie immer viel reservierter und überdachte ihre Sätze immer fünfmal. Sie musste die Frau wirklich gern haben.

„Und wen hast du da schönes mitgebracht?“, fragte sie und drehte sich zu mir. Ich hasste solche Momente. Liebevoll „Musterung“ genannt. Diese Momente, wenn einem ein fremder Mensch zum ersten Mal gegenübersteht und gerne Anspruch darauf erheben möchte, in einem – aber bitte angebrachten! – Maß an Herzlichkeit begrüßt zu werden.

Nervös und mit einem unguten Gefühl im Bauch rutschte ich ebenfalls wenig elegant von der Bank und streckte meine Hand hin.

„Hi, ich bin Alex.“, murmelte ich und nachdem ich das standartartige Lächeln erwidert hatte, senkte ich schnell den Blick, versuchte mich in mich selbst zurückzuziehen und die fremde Frau, die mich noch immer so unangenehm musterte, auszublenden. Fast ein wenig zu schnell zog ich meine Hand zurück, nachdem sie sie losgelassen hatte und biss mir auf die Zunge. Etwas mehr Reife bitte!

„Eine Kollegin von mir.“, erklärte Corinna, als ich keine Anstalten machte und ich blickte sie überrascht an. Ihr Blick war eindringlich und ich wusste genau, was mir das sagen sollte. „Verplapper‘ dich bloß nicht!“

„Ach wirklich?“, fragte sie und wir setzten uns wieder. „Sie scheinen mir aber noch recht jung.“

Ich lächelte mein offensivstes Lächeln und war bemüht, eine perfekte Maske aufzusetzen – ich versuchte mir einfach vorzustellen, ich stünde gerade auf einer Bühne vor ein paar hundert Menschen und sollte nun in eine Rolle schlüpfen. So viel es mir am leichtesten. Ich hatte die Leute nie verstanden, die immer so riesiges Nervenflattern vor einer Aufführung – ja, ich hatte mal Theater gespielt – hatten. Man hatte doch klare Vorgaben, war das gleiche Gespräch immer und immer wieder in den Proben durchgegangen, hatte sich seine festgelegten Charakterzüge übergestreift, versteckte sich hinter einer Maske aus Grundierung, Fettschminke und Puder, begraben unter einem schweren Mantel und einem Hut der 60-er Jahre. Alles war genau geplant; nichts dem Zufall überlassen. Urplötzlich einer einzelnen Person gegenüber zu stehen, war für mich viel schlimmer. Es brachte mich aus dem Konzept. Mir fehlte die Anonymität, das grobe, das, was Theater so simpel machte – die Einmaligkeit, mit der man den Zuschauern begegnete.

„Ich bin 23 und hab gerade mein Referendariat begonnen. Kein Grund also, mich zu siezen. Ich bin noch blutiger Anfänger.“

Bei dem letzten Satz warf ich Corinna einen vielsagenden Blick zu und sie grinste mit so einer Selbstverständlichkeit, dass es auch mir gelang, mich hinter meiner dünnen Fassade der 23-jährigen Referendarin, etwas zu entspannen.

„Das waren wir doch alle mal. Ach herrje, wo sind denn bloß meine Manieren. Ich bin übrigens Anke und diese Bar ist mein stolzer Besitz.“

„Es ist wirklich sehr schön hier.“

„Ja, nicht? Möchtest du auch etwas trinken? Geht natürlich aufs Haus.“, fragte sie lächelnd und angesichts meiner straubtrockenen Kehle, entschied ich mich tatsächlich für eine Cola.

Als Anke kurz verschwand, nickte Corinna knapp.

„Gut. Du wirst jetzt nicht aus der Fassung fallen. Du weißt dein Safeword und wenn es dir zu viel wird, benutzt du es unauffällig. Aber, egal was passiert, ich möchte, dass du deine Rolle beibehältst, klar?“ Ihre Stimme war so dominant und kompromisslos, dass ich nicht anders konnte, als zu nicken. Das herrlich köstliche Gemisch – der köstlichste Cocktail der Welt – aus Angst und Vorfreude floss durch meine Venen und machte mich neben der immer schwächer scheinenden Vibration unglaublich geil. Am liebsten wäre ich von der Bank und ihr vor die Füße gerutscht; es erforderte große Selbstbeherrschung meinerseits, es nicht zu tun.

Kurze Zeit später hatte ich meine Cola vor der Nase und Anke fragte mich enthusiastisch über meinen Studiengang aus, womit ich Gott sei Dank keine Probleme hatte. Ich konnte gut lügen, konnte ich schon immer. Außer ich wollte nicht lügen, dann viel es mir unglaublich schwer und wer mich ein bisschen kannte, der war sofort in der Lage, mich zu durchschauen.

Wir unterhielten uns gerade darüber, ob man es wieder erlauben sollte, in Lokalitäten zu rauchen, als ich urplötzlich das Gefühl bekam, von der Bank kippen zu müssen.

Das Ei fing auf einmal wie wild in mir an zu vibrieren, malträtierte mein Inneres schon fast. Und bescherte mir damit unglaubliche Wogen der Lust, die über mich hinweg schwappten. Ich spürte, wie mein Herzschlag durch meine Poren raste, wie meine Schamlippen schwollen und meine Klitoris begann wild zu pochen. Siedendheiß fiel mir ein, dass ich ja gar keinen Slip trug und in einem verzweifelten Versuch, den feuchten Fleck auf den guten Lederpolstern zu verhindern, überschlug ich die Beine, was das Gefühl in meinem Inneren allerdings noch intensiver werden ließ.

Corinna beobachtete mich genau, keine meiner Reaktionen blieb unbemerkt.

„Ich denke weiterhin, dass es das beste ist, Raucherseparees einzurichten – dann beschweren sich die Kunden nicht dauernd, aber es gehen einem prinzipiell auch keine verloren. Dann kriegen alle ihren Willen und alle sind glücklich. Das Thema ist mittlerweile auch schon so ausgenudelt…soll’n die sich da oben in Berlin ma ruhig damit beschäftigen, ich hab hier meine kleine Bar und rauchende Motorradassis kommen mir hier nicht rein. Am besten reden wir jetzt über was anderes, sonst streikt mein Blutdruck gleich. Alex, willst du noch eine Cola?“

„Nein danke.“, presste ich hervor, doch offensichtlich reichte mein Schauspieltalent nicht aus. – Wobei man das eigentlich so nicht sagen konnte, schließlich hüpfte Titania im Sommernachtstraum nicht mit einem vibrierenden Ei in seinem Arsch über die Bühne!!!

„Ist dir nicht gut? Du bist ja ganz blass.“

Es kostete mich schon alle Mühe, sie überhaupt zu verstehen, denn das Blut rauschte mir unglaublich in den Ohren. Antworten schien in dem Moment schier unmöglich.

„Mir geht’s gut. Bin wohl einfach schon ein wenig … argh … müde.“, druckste ich entschuldigend herum und überspielte den Ausrutscher mit einem Schluckauf. Hatte das Ding denn nach oben hin gar keine Grenze?!

„Na wenn du meinst. Möchtest du nicht doch lieber ein Glas Wasser?“

„Ich glaube, Alex und ich werden jetzt fahren, Anke. Außerdem hast du Kunden die warten. Vielen Dank für deine Gastwirtschaft, wir kommen bestimmt bald wieder.“

Ouh, das war bestimmend. Aber Anke schien sich nichts dabei zu denken. Ich fing Corinnas Blick auf und erschauderte unter dem Hunger und dem wilden Verlangen, das darin lag.

Als ich von der Bank rutschte, bemühte ich mich um eine unauffällige Bewegung, in der ich mit der Hand über die Stelle auf dem Polster strich, auf der ich gesessen hatte. Tatsächlich ein wenig feucht.

Ich traute mich aber nicht, noch schnell einen kontrollierenden Blick zu riskieren.

Mit hochrotem Kopf verabschiedete und bedankte ich mich – in so knappen Worten wie möglich -, bevor Corinna mich regelrecht zur Tür hinaus drängte.

 

Mittlerweile war es stockfinster und es bekam niemand mit, wie ich mich den Weg zum Parkplatz quälte. Bei jedem Schritt wäre ich am liebsten zusammengebrochen. Ich hatte das Gefühl, kurz vor einem Orgasmus zu stehen, aber ich wusste selbst zu gut, dass mein Körper zu Hochmütig war, mich einfach zu erlösen. Ohne dass sich irgendetwas in mir bewegte, oder sich veränderte, würde ich ewig auf dieser schmalen Schwelle umhertänzeln und ich kann euch sagen, das war das blanke Horror – sowohl physisch, als auch psychisch.

Keuchend stützte ich mich gegen das Auto. Meine Knie waren weich wie Wackelpudding und vor meinen Augen tat sich eine neue Galaxie aus schwarzen und weißen Pixeln auf. Die Erregung stand mir in den Fingerspitzen, ich war aufs äußerste gespannt und trotzdem hatte ich das Gefühl, jemand würde immer weiter an  meinen Nervenenden drehen, als wolle jemand mich von innen heraus zerreißen.

Ich war ja eigentlich davon ausgegangen, dass ich fahren würde, doch Corinna schob mich entschieden zur Beifahrertür. Ich sagte nichts. Konnte nichts sagen.

„Wir müssen ein anderes Mal wiederkommen. Sonst falle ich hier und jetzt über dich her.“

Ich stöhnte gequält auf und schob meine Hand unter mein Kleid, um meiner pulsierenden Perle wenigstens ein wenig Abhilfe zu schaffen und mich selbst über die Klippe zu stoßen, doch Corinna fing meine Hand mit eisernem Griff ab.

„Wehe dir. Fass dich noch einmal an und du verbringst die Nacht gefesselt über dem Strafbock mit dem Ei in dir, das verspreche ich dir. Ich bin die einzige, die dich anfasst, verstanden? Wann dir Erleichterung verschafft wird und wann nicht, entscheidest nicht du, verstanden?“

Ich sagte nichts.

„Verstanden?“

„J-argh.“, keuchte ich und wand mich auf dem Sitz. Die Worte hatten ihre Wirkung nicht verfehlt und das Verbot auch nicht. Lauter kleine Stromstöße tanzten über meine erhitzte Haut. Ich bin feucht. Nein, ich bin nass. Ich laufe aus und kann nicht einmal was dagegen machen.

Auf einmal lachte sie.

„Jeder hat eine Eigenschaft, die ihn immer verrät, wenn man erregt ist. Du kannst nicht still sitzen, stimmt’s?“

Ich nickte. Es war wirklich unmöglich für mich, stillzusitzen, das machte es nur noch schlimmer. Etwas, womit sie kein Problem hatte.

„Was verrät dich?“

Sie grinste keck und zwinkerte mir zu.

„Find’s heraus.“

Ich grinste zurück.

 

Dass ich zwei Straßen vorher wieder in den Fußraum kriechen musste, störte mich überhaupt nicht. So bekam ich die Chance, mich noch einmal zu sammeln. Mein Atem ging immer noch unregelmäßig und schnell. Ich schloss die Augen, blendete das Rauschen in meinen Ohren aus und atmete tief durch. Doch auch das half nicht gegen die umherflatternden Schmetterlinge in meinem Bauch und das Adrenalin, das verräterisch auf meiner Kopfhaut kribbelte. Würde es wieder so sein wie letztes Mal? Würde sie mich wieder…in einem Anfall von warmer Erinnerung an dieses himmlische Gefühl, schloss ich die Augen.

Erst das verstummen des Motors holte mich aus meinen träumerischen Gedanken zurück und ich hievte mich selbst ächzend und stöhnend aus dem Fußraum.

Hilfesuchend griff ich ihren Arm und ließ mir aus dem Auto helfen.

Wir fanden uns in einer engen Umarmung wieder. Sehnsuchtsvoll küsste ich sie, krallte mich in ihre Hüfte und suchte soviel Nähe, wie irgend möglich.

„Nicht so stürmisch, junge Lady. Wir haben alle Zeit der Welt.“, flüsterte sie beschwörend und heizte meine überkochende Lust damit noch mehr an.

„Dann komm.“, erwiderte ich und zog sie ungeduldig zur Haustür. Mit einem amüsierten Lachen fischte sie den Schlüssel aus der Tasche und steckte ihn ins Schloss.

Eines der großen Nachteile dieses Hauses war eindeutig, dass die Leitungen so gelegt waren, dass man erst durch den gesamten Flur laufen musste, um an einen Lichtschalter zu kommen – was manchmal ganz schön heikel war. Bei Mias Familie war die oberste Regel immer, nichts im Flur umherliegen zu lassen. Eigentlich war noch nie was passiert…

…bis jetzt.

Kaum fiel die Haustür hinter uns ins Schloss, wurde mir auf einmal ein Sack über den Kopf gestülpt. Ich schrie panisch und fing an, wild um mich zu schlagen. An Corinnas erschrockenem Aufschrei hörte ich, dass es ihr genauso ging.

„Christian?“, rief ich panisch. „Christian? Christian? Bist du das?”

Von einer Sekunde auf die andere war ich meines Orientierungssinns beraubt und ich glaubte zu Boden gestoßen zu werden, als ich weglaufen wollte. Jedenfalls trafen meine Hände und Knie etwas Hartes.

Ernsthafte Panik machte sich in mir breit und alle möglichen Horrorszenarien schossen mir durch den Kopf. Was, wenn das nicht Christian war? Was, wenn Christian erschossen in seinem Büro lag? Ich begann zu hyperventilieren und stand am Rande einer Panikattacke. Hektisch wollte ich mir den Stoffsack vom Kopf reißen, als ich an den Handgelenken gepackt und unsanft nach oben gezogen wurde.

„Christian?“, wimmerte ich. „Christian, bitte sag mir, dass du das bist.“ Ich bekam keine Antwort. Er schwieg. Wo war Corinna? Was war mit ihr? War das Schweigen ein gutes oder ein schlechtes Zeichen? Es war kein Schuss zu hören.

„Du wirst jetzt ein braves Mädchen sein und schön mit mir die Treppe nach oben gehen, verstanden?“, knurrte eine, mir Gott sei Dank wohl bekannte, Stimme. Mir entfloh ein erleichterter Schluchzer und es fühlte sich an, als würden sich alle meine Nerven urplötzlich entspannen.

Ich nickte hastig. Mein Hals war viel zu zugeschnürt, um zu sprechen.

„Sehr gut. Wenn du schön machst was ich dir sage, wirst du es nicht bereuen. Und jetzt nimm die Hände auf den Rücken.“ Seine Stimme nahm diesen speziellen Ton an, die mich ohne jede Berührung feucht werden ließ.

Etwas scharfes und einschneidendes legte sich um meine Handgelenke. Kabelbinder.

„Du auch.“ Als er mich losließ, taumelte ich kurz. Aha. Corinna also auch. Aber was hatten wir denn getan?

„Komm.“ Ich wurde mit einer Hand am Arm gegriffen und unsanft in Richtung Treppe gestoßen. Trotz seiner Kälte, stützte er mich gut und ich war diese Treppe schon so oft hoch und runter gelaufen, dass ich ohne große Schwierigkeiten hinaufkam. Und während ich blind und gefesselt die Stufen hinaufstieg, dankte ich in Gedanken dem Elektriker, der beim Hausbau geholfen hatte.

Er führte mich ins Schlafzimmer. Wohin auch sonst? An den Schritten konnte ich erkennen, dass Corinna links von ihm ging.

„Nicht bewegen.“, knurrte Christian. „Und wenn ich euch gleich den Sack vom Kopf nehme, wird keiner von euch es auch nur wagen, daran zu denken, sich umzudrehen. Klar?“

„Ja, Christian.“, kam es von uns im Chor und kurze Zeit später umspielte kühle Luft mein Gesicht. Gierig sog ich die frische Luft ein.

Ich blinzelte, doch das war ohnehin umsonst – auch das Schlafzimmer lag nach wie vor im Dunkeln.

Die Freiheit war mir nicht lange gewährt, denn bald legte sich etwas kühles, nach Leder riechendes über meine Augen. Eine Augenbinde. Ich liebte den Geruch nach Leder. Er war irgendwie so verheißungsvoll…voll mit Leidenschaft.

„Nicht vom Fleck rühren.“, raunte er mir ins Ohr und ich keuchte erregt auf. Meine Knie waren total wabbelig.

Ich hörte, wie er Corinna zum Bett dirigierte. Also hatte er mich wohl nicht im Blick. Hm. Ich wusste vom Gefühl her, wo die Tür lag. Ich könnte mich klammheimlich aus dem Staub machen und mich im Bad verstecken. Ich würde zu gerne wissen, was er dann machen würde.

Die Versuchung war einfach zu verlockend. Langsam und vorsichtig setzte ich einen Fuß hinter den anderen, hörte ein klirrendes Geräusch aus der Richtung des Bettes und wusste, dass ich mich beeilen musste. Die hinter dem Rücken gefesselten Hände und die vor Geilheit auslaufende Scham machten es nicht gerade einfacher.

Ich kreischte erschrocken auf, als ich auf einmal etwas Hartes im Rücken spürte. Scheiße! Die Kommode. Ich war weiter von meinem Kurs abgekommen, als beabsichtigt.

Christians Schritte waren schnell und forsch.

Ich schrie erschrocken auf, als er mich am Arm packte und taumelte, als er mich grob an seine starke Brust zog.

„Wirst du jetzt wieder ungezogen?“

Ich wimmerte. Allein diese, mit dunkler Stimme geraunte, Frage brachte mich um den Verstand.

„Ich…nein…es –“ „Sei still!“, fiel er mir grob ins Wort. „Kein weiteres Wort mehr, außer du wirst etwas gefragt, verstanden? Ich würde dich ja knebeln, aber du brauchst deinen süßen Mund gleich noch.“

Ich nickte.

Ich spürte, wie er mich herumdrehte, mich an mit dem Rücken an ihn presste. Seine Hände lasteten schwer auf meinen Schultern.

„Ich könnte wetten, dass du gerade ausläufst, du kleine Schlampe.“, säuselte er mir ins Ohr und ich schnappte nach Luft. Er hatte ja so was von Recht. Ich lief wirklich förmlich aus.

Er schien keine Antwort zu erwarten, denn schon drängte er mich weiter – in Richtung Bett.

Er half mir hinauf und dirigierte mich solange, bis er zufrieden war.  Ich kniete nun, mein Gesicht lag platt auf dem Bettlaken und mein Hintern ragte einladend in die Höhe. Ich konnte eine vertraute Wärmequelle vor mir ausmachen. Corinna.

Ich japste nach Luft, als Christian ohne Vorwarnung zwei Finger in mich schob. Oh tat das gut. Obwohl das ungewohnte Gefühl anfangs ein wenig brannte, steigerte es schnell meine Lust noch weiter. Dank seiner Fingerfertigkeit, war das mittlerweile nicht mehr vibrierende Ei schnell aus mir entfernt und ein Gefühl der Leere machte sich in mir breit.

„Eigentlich hatte ich ja vor, dich jetzt zu ficken.“

Ich stöhnte auf und schob ihm mein Becken drängend entgegen. Aber? Nein, bitte kein aber.

„Aber da du ja vorhin sehr eindeutig geäußert hast, dass es dir viel mehr Spaß macht, Corinna Lust zu schenken, anstatt mir und du eben mal wieder so frech warst, bekommst du wohl erst mal 30 Schläge.“

Ich schluckte. 30. Das waren viele. Womit denn?

„Wenn du es schaffst, Corinna zum kommen zu bringen, bevor ich fertig bin, breche ich ab und nehme dich von hinten, bis du deinen eigenen Namen nicht mehr kennst. Schaffst du es nicht, wirst du dich bei mir angemessen für die Strafe bedanken und die Nacht angekettet am Fußende des Bettes verbringen, hast du das verstanden?“

„Ja Christian.“, krächzte ich und wurde ein klein wenig rot, als er laut lachte. Seine Finger steckten noch immer in mir und bei seinen Worten hatte ich mich dermaßen zusammengezogen, dass sogar er es gemerkt hatte.

„Gut.“

Seine große Hand packte mein Haar und dirigierte mich weiter nach vorne, bis ich einen vertrauten, himmlischen Geruch wahrnahm. Ich zögerte nicht lang. Meine Zeit lief.

Eher unbeholfen versuchte ich, ihre Oberschenkel zu küssen – was gar nicht so leicht war, denn ihre Beine waren sehr gespreizt und meine Position nicht gerade vorteilhaft -, ich küsste, knabberte und leckte an ihrer heißen Haut, bis sie sich mir willig entgegenreckte.

Ich pustete gegen ihre Scham und schrie im nächsten Moment laut auf. Die Stränge der Peitsche fraßen sich durch den Stoff meines Kleides und hinterließen ein unangenehmes Brennen auf meiner Haut.

Diesmal schob er mir das Kleid bis in den Nacken und in Erwartung des nächsten Schlags, hielt ich den Atem an. Ich musste mich selbst ermahnen, meine Aufgabe nicht zu vergessen. Ich wollte wirklich alles daran setzen, die Strafe vorschnell hinter mich zu bringen – obwohl ich sie ja zugegebenermaßen irgendwie verdient hatte. Außerdem wollte ich nichts mehr, außer endlich Christian in mir zu spüren. Marie hatte Recht. Ich hatte schon viel zu lange nichts mehr zwischen den Beinen.

„Au!“ der dritte Schlag. Direkt über meinen Hintern.

Ich knabberte an ihren Schamlippen, saugte daran. Ich arbeitete mich nach unten, massierte mit meiner Zunge erst ihren Damm, drang läppisch in sie ein, kostete ihren sehr süßen Geschmack. Ich schmeckte salziger, das wusste ich.

Immer wieder, fast verzweifelt, glitt meine warme feuchte Zunge über ihr pochendes Fleisch, schlug gegen ihren Kitzler, umspielte ihn. Mein Körper brannte lichterloh und die Tränen liefen mir über das Gesicht. Ich hatte mich beim Zählen vertan und wusste nicht mehr, wie weit wir waren. Nun mach schon!, dachte ich und schloss ihre Klitoris zwischen meine Lippen. Ich saugte daran, umtänzelte sie mit meiner Zunge. Ihr bebender Körper bäumte sich unter mir auf. Doch sie kam einfach nicht. Ich erhöhte mein Tempo.

Ich wimmerte nur noch leise, als sich auf einmal das fiese Beißen einer Gerte über meinen ohnehin schon aufgeschwollenen Hintern zog.

Einmal. Zweimal. Dreimal. Viermal. Fünfmal. Stille.

Es war still im Raum. Nur mein Schniefen und Corinnas hektischer Atem waren zu hören.

Am liebsten hätte ich mich der Länge nach auf dem weichen Bett ausgestreckt und nur noch geschlafen, aber ich wusste,  dass es nur noch mehr Strafe nach sich ziehen würde, würde ich meine Position verlassen.

Ich hörte nicht auf, sie zu verwöhnen, bis ich wieder Christians Hand in meinem Haar spürte, die mich in die Höhe zog. Ich zog scharf die Luft an, als mein geschundener Hintern meine Fersen berührte.

Er küsste mich. Lang und ausgiebig, erkundete mich vollends. Dieser Kuss allein reichte schon, um diese heiße, wallende Lust zurück in meinen Körper zu bringen.

„Du hast deine Aufgabe nicht erfüllt.“, hauchte er mir ins Gesicht. Ich schluckte. Tränen standen mir in den Augen. Aber nicht aus Schmerz, sondern aus Verzweiflung und dem Wissen, versagt zu haben.

„E-Es tut mir leid…“, flüsterte ich, obwohl es im Prinzip unnötig war.

„Und was wirst du jetzt machen?“ seine Stimme war weich und sanft. Er hatte mich gebrochen. Und das wusste er. Zumindest für den Moment.

„Mich angemessen für meine Strafe bedanken.“
„Braves Mädchen. Komm her.“

Er half mir vom Bett und ich musste mich vor das Fußende knien. Ich war zwischen ihm und dem Bettgestell eingeklemmt. Ergeben öffnete ich meinen Mund. Diesmal ließ er mir keinen freien Lauf. Er benutzte mich, nahm sich was er brauchte. Ich musste husten, würgen und weinte wieder, doch das alles machte mir nichts aus. Denn unter all dem Körperlichen, all dem Schmerz, dem Verlangen, der Erniedrigung, war es ganz still in mir. Ich war wieder angekommen. In meinem persönlichen Seelenfrieden. Ein Gefühl, das noch eine Woche in meinem Inneren nachhallen würde und immer wenn ich Christian oder Corinna die nächste Woche in der Schule sehen würde, würde es mir schwer fallen, nicht sofort vor ihnen auf die Knie zu fallen.

Ich war so auf mich selbst konzentriert, dass ich gar nicht bemerkte, wie er sich zurückzog, nachdem ich ihn gesäubert hatte. Noch immer stand mein Mund offen. Erst ein leichter Klaps gegen die Wange brachte mich wieder zur Besinnung und ich schloss peinlich berührt den Mund.

Ich war total erschöpft und mir tat alles weh. Danach, die Nacht angebunden am Fußende zu verbringen, war  meinem Körper irgendwie überhaupt nicht mehr.
Das einzige was ich wollte, war Sex. Endlich wieder Sex.

„Bitte Christian, bitte bitte fick mich.“, wimmerte ich.

Am Knartschen seiner Kniegelenke hörte ich, dass er vor mir in die Hocke ging.

„Hast du das denn verdient?“

Ich schluckte. Hatte ich das verdient? Ich hatte meine Bestrafung mir Würde entgegen genommen und mich dafür verdammt. Nein, ich hatte meine Aufgabe nicht erledigt. Ich hatte es nicht verdient.

„Nein, habe ich nicht.“

Er schwieg. Ich schwieg.

Schweigen.

„Was genau soll ich mit dir machen, hm?“, fragte er nach einer Weile und brachte mich damit erneut aus dem Konzept. Ich wollte, dass er mich erbarmungslos fickte, dass er sich nahm was er wollte, ohne auf mich zu achten. Er sollte seinen Schwanz immer und immer wieder in mich bohren und sich an mir befriedigen. Genauso sagte ich ihm das auch, woraufhin er mich wieder zum Bett zog und achtlos darauf warf, sodass mir das Kleid über das Gesicht rutschte.

Er zog mich so, dass mein Hintern direkt über der Bettkante schwebte und stellte sich hinter mich. Ich stöhnte verlangend, als er seine Eichel durch meine triefende Spalte zog.

„Bitte sei ein bisschen v-vorsichtig…“, stammelte ich gerade noch rechtzeitig. Es war einfach zu lange her. Ich wusste nicht, wie viel mein Körper noch gewohnt war. Auf jeden Fall, dachte ich. bin ich es nicht gewohnt, dass ein Mann so schnell wieder kann. Respekt. Bei meinen Ex-Freunden war das anders.

„Du wirst nicht kommen, verstanden? Das hier dient lediglich meiner eigenen Befriedigung.“

„Ja, Christian.“, murmelte ich, während ich in mich hinein lächelte. Das war eine Aufgabe, die mir ausnahmsweise mal leichtfallen würde. Ich war noch nie von jemandem anders außer mir selbst zum Orgasmus gebracht werden – okay, von Corinna. Durch vaginale Stimulation schon mal gar nicht.

Tatsächlich nahm er sich Zeit, in mich einzudringen. Und wie ich positiv vermerkte, hatte er ein perfektes Gespür dafür, wann ich mich an ihn gewöhnt hatte. Er erhöhte sein Tempo. Ja, es tat etwas weh, aber spätestens, als er  wirklich rücksichtsloser wurde, hart und erbarmungslos in mich stieß, war jeder Schmerz vergessen. Seine Finger krallten sich in mein Fleisch und er schien sein Tempo noch immer weiter zu steigern. Mit jedem Mal, das er öfter gegen diesen speziellen, empfindlichen Punkt in mir stieß, kam ich meinem Orgasmus näher.

„Oh – bitte – Christian – darf – ich – kommen?“, keuchte ich zwischen seinen Stößen hervor und krallte meine Finger in meine Handflächen. Corinna hatte ich völlig ausgeblendet, obwohl ich wusste, dass sie alles mitbekam. Die Augenbinde war verrutschte, doch ich hatte ohnehin keine Kraft und keinen Willen, die Augen offen zu halten.

„Nein!“

Ich wand mich unter ihm, wollte dieser köstlichen Penetration entgehen, wollte sie auf einem Level halten. Doch er steigerte die Intensität immer weiter und weiter, bis ich glaubte, förmlich zu explodieren.

Alles was danach folgte, bekam ich wie durch einen Nebelschleier mit. Er band mich los und ich sackte kraftlos in mich zusammen. Er kletterte aufs Bett und zog mich auf seinen Schoß.

Liebevoll küsste er die restlichen Tränen weg und verwickelte mich in einen langen, sanften Kuss.

„Shh. Alles gut. Du warst wundervoll, meine Liebe.“, flüsterte er.

„Aber ich habe doch auf ganzer Linie versagt.“, flüsterte ich verwirrt, nachdem ich meine Stimme wiedergefunden hatte.

„Nein, nicht auf ganzer, du kleine Wildkatze.“

„Auf welcher denn nicht?“

„Du hast mich stolz gemacht.“

Nun musste ich doch ein wenig lächeln.

„Ich bin gekommen.“
„Und du hast gekämpft.“

„Und verloren.“

„Das stimmt. Aber um ehrlich zu sein, tut das meinem Ego recht gut.“

Er lachte trocken und auch ich musste schmunzeln. Ich fühlte mich gut. Sehr gut sogar. Mehr als gut! Besser als besser. Aber ich glaube, in meinem ganzen Leben, war ich noch nie so kaputt.

 

 

 

 

Bewertung gesamt: 
6
Average: 6 (1 vote)
5
5
5
5

Kommentare

Bild des Benutzers Stanley Ipkiss

zumindest nicht für diese Geschichte.

Hmpf, also diese Folge schafft es, dass ich mich mal wieder hin- und hergerissen fühle zwischenFaszination und Sorge. Es geht ja gleich wieder richtig zur Sache, auch wenn Alex noch kurz vorher mit einer Situation überfordert war.

Das geht mir persönlich einen Tick zu schnell und ich gebe zu, ich hatte im dunklen Flur schon das „LILA!“ auf den Lippen. Aber zum Glück nur ich und nicht Alex, sonst wäre der Rest der Folge wohl ins Wasser gefallen ;-)

So und nun warte ich einfach brav auf den nächsten Teil, auf dass er möglichst zügig kommen möge um mein Kopfkino weiter zu füttern.

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Bild des Benutzers treue_tomate

sehnsüchtig erwartete Fortsetzung

Und meine Lesefreude nicht getrübt.

Eigentlich ist es ja doch irgendwie ein "Schmachtfetzen", aber... seufz... so schöööööön

 

Danke, RedFoxi, für die tollen Geschichten

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Bild des Benutzers natascha

diese Art von BDSM ist nachvollziehbar und spiegelt sehr schön die Gefühlswelt wieder.

 

 

Bitte weiter so!!!

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Bild des Benutzers Lexleder

diese Fortsetzung Deiner Geschichte. Volle Punktzahl was denn sonst?

LG Lexleder

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Bild des Benutzers Krautsalat der Echte

hab deine Geschichte bis zu diesem Teil verschlungen und muss dir ehrlich sagen:

 

LIEBER GOTT ICH DANKE DIR FÜR REDFOXI !!!

ENDLICH mal wieder eine Geschichte die sich um wundervollen und schönen BDSM dreht und vor allem Gefühle zeigt und Abstand nimmt von dem ganzen gefühlskalten Schund der letzten Monate hier auf der Seite wo es nur noch um Vergewaltigungen und Brutalo Folter Aktionen ging ...

 

Du schreibst Klasse mach weiter so und bleib deinem Stil treu :)

mfg Krauti

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Bild des Benutzers arnm

da kann ich mich nur anschließen
super weiter so

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Bild des Benutzers SFJ

ich bin HIN und WEG.

 

es gefällt mir, auch wenn ich das mit dem sack übern kopf  etwas wenig asugeschreiben finde, also Alex's Gefühlswelt.

 

In sehnspchtiger erwartung nach einer Fortsetzung  :D

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Bild des Benutzers Chrissl

Eine der ganz seltenen wirklich RICHTIG guten Geschichten!!! Wer hier nicht volle Punktzahl gibt, den verstehe ich wirklich nicht.

Man kann ja heute auch draußen bei dem schönen Wetter "arbeiten" - also lass dich bitte nicht aufhalten :-)

 

Liebe Grüße

Chrissl

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Bild des Benutzers Mysha

Ich habe mich extra angemeldet um dir zu scheiben wie toll ich deine Geschichte finde.
Bitte mach weiter, ich mag deinen Erzählstiel und wie die Personen interagieren...
Danke :)

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Bild des Benutzers Ro

… deine Geschichte nach wie vor mit großer Begeisterung und auch Freude.

So Sätze wie:

*Läufst du normalerweise mit hochgehobenem Rock durch die Gegend?“

„Ähm…nein.“

Dann unterlasse es doch heute bitte auch einfach, dann haben wir kein Problem.*

Eine einfache und höfliche Aussage, aber die Kraft die dahinter steckt. Diese spürbare Dominanz, so fein dargeboten.

Ebenso auf der andren Seite:

*Ihr Blick zeigte mir klar, was zu tun war. Automatisch, von einem inneren Kompass, einem friedvollen Bestreben gelenkt, sank ich vor ihr auf die Knie und fühlte mich gleich, wie ein Pilger, der nach Hause zurückkehrte. Hier gehörte ich hin.* Ich mag dieses stimmige Spiel aus Dominanz und Unterwerfung. Und du zeichnest es so wunderbar, der gute Umgang der Protagonisten untereinander.

Die Szene in Flur hat mich jetzt nicht so schockiert. Natürlich weiß man nie sicher, was wirklich los ist, aber Corinna wie auch Christian haben sich bis jetzt sehr verantwortungsvoll gezeigt. Und von Corinna hörte man in diesem Moment nichts. Alex wurde ja kein Knebel angelegt, davon ausgehend dann wahrscheinlich auch Corinna nicht, und da sie ruhig blieb – alles im grünen Bereich. Christian hat sich ja dann auch schnell zuerkennen gegeben. Der Schluss ist herrlich … kann man kitschig dazu sagen, oder romantisch? Nein, beide Worte treffen es nicht richtig. Aber es will mir einfach nicht einfallen – sorry.

Ein herzliches Dankeschön und noch bitte, bitte einige Teile.

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Bild des Benutzers YSMK1

Eine wirklich gelungene Geschichte! Ich hoffe es gibt noch weitere Teile?!
Vorfreude ist zwar bekanntlich die schönste Freude, aber ich habe schon immer Probleme gehabt mich in Geduld zu üben ;)
Ich freue mich auf baldige Fortsetzungen! Volle Punktzahl :)

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Bild des Benutzers serindas

Liebe Füchsin,

ich habe deine ganze Geschichte heute durchgelesen und bin wirklich beeindruckt. Im Gegensatz zu anderen Geschichten ist dies keine wahllose Aneinanderreihung von Szenen mit sexuellem Hintergrund sondern eine wirkliche Geschichte.

Für mich das wichtigste, in dieser Geschichte und im wahren Leben, die Gefühlswelt muss stimmen. Die Protagonisten sind mit dem HErzen dabei und daher auch in der Lage sich auf diese "Spiele" einzulassen.

Ich mag die Interaktion zwischen Corinna und Alexandra am meisten, denn sie bildet die Grundlage.

Hoffentlich, und das ist jetzt ganz im Eigeninteresse, findest du weiterhin die Kraft um Fortsetzungen zu schreiben.

Vielen Dank, dass du uns daran teil haben lässt!

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Bild des Benutzers Jenny1801

Hallo Füchschen,

ich würde mich so sehr freuen wenn du die Geschichte bald weiterschreiben würdest! =)

Nachdem du unter deinen Teilen immer so grandiose und konstruktive Rückmeldungen bekommen hast habe ich mich gar nicht mehr getraut noch was darunter zu setzen weil es letztendlich nur eine Wiederholung dessen gewesen wäre was ich schon davor geschrieben habe. Trotzdem sage ich es gerne nochmal - und auch noch häufiger ;-) - wenn du die Geschichte dann nur fortführst!!!! =) =) =) Ich bin immer noch mehr als beeindruckt wie schön und flüssig man deine Geschichte lesen kann. Wie sie sich von der Qualität des Schreibens und auch des Inhaltlichen abhebt. Man kann nach wie vor so schön in die Gefühlswelt der Protagonisten eintauchen und fühlt so sehr mit wie mir das bei keiner anderen Geschichte passiert ist. Und da du nunmal so einen hohen Maßstab gesetzt hast bist du doch auch irgendwie verantwortlich weiterzuschreiben und neuen Stoff zum Lesen zu bieten ;-) =P Bitte!!! =)

LG und schönen Abend noch,

Jenny

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Bild des Benutzers joschyq

Oder besser gesagt TOLLE Geschichten , liebe  deine Geschichten , sind so schön geschrieben und erzählt mit allen höhen und tiefen . Aber , leider geht jede gute Geschichte zu ende so wie diese ,  trotz der freude über diese ist auch etwas Enttäuschung das sie hier zu ende ist . Oder ???

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