Erziehungsgedicht

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Wenn mich mal wieder die Muse beißt,

mich zum Schreiben hernieder reißt,

Dann kommen mir die Zeilen ein,

Und ich denke doch: Das muss jetzt sein.

 

 

Es war also ein Zwillingspaar,

sie nicht höflich,

er eher döflich,

jedes dacht, es sei ein Star.

 

 

Durchtrieben, frech und liederlich,

einfach äußerst widerlich,

trieben sie´s bei zweien zu weit,

doch diese beiden waren gescheit.

 

 

Da dachten Frau und Mann,

wie kommen wir an die nur ran.

Die Herrin der Schöpfung, das Biest in der Stadt,

Er der Sadist, der schlägt was er hat.

 

 

Für die Göre die Qual,

für das Arschloch Anal.

Für beide Manieren,

und kein Masturbieren,

Auf das der Gesellschaft zum Nutzen,

beide nun putzen.

Sich artig und lieb fügen,

keinen mehr ärgern, keinen betrügen.

 

 

Die Zwillinge verschwanden für Wochen,

das ließ die Gerüchte der Nachbarschaft kochen,

die Alten hatten nichts gesehen,

und jeder fragte, „Was war geschehen?“

 

 

Nur zwei, die wussten Bescheid.

Die wussten um der Zwillinge Leid,

Die wussten um die Regeln, die strengen.

Die wussten wo die Gewichte nun hängen.

 

 

Beim Unhold war ein Ende zu sehen.

Dessen kleiner Freund durft seit Wochen nicht stehn.

Nun stark verändert, auf allen Vieren.

Machte er Männchen, konnt apportieren.

Aus dem ekelhaften Machoschwein,

wurde ein brav Hundilein.

 

 

Das Mädel war die Teufelsbrut,

erst wand sie sich noch teuflisch gut,

Die Strafen reichten nicht mehr aus,

ein Rohrstock, zerbrochen, der flog hinaus.

Doch dann, mit ein paar gezielten Schlägen,

begann sich die Lust in ihr zu regen.

 

 

Erzogen nun mit großer Lust,

tat sie alles ohne Frust.

Kümmerte sich nun auch gern Oral,

um Stellen, beschrieben mit:Anal.

Und weil sie darin sehr geschickt,

wurde zur Belohnung sie gefickt.

 

 

Die Erziehung der beiden war nun geglückt,

es war nicht legal, aber auch nicht verrückt.

Vermisst hat sie keiner, noch nicht mal die Eltern.

Die waren beschäftigt mit ihren Gehältern.

 

 

Die Polizei hatte gesucht,

und doch nichts gefunden.

Man war sich nicht sicher, wohin sie entschwunden.

 

 

Nach einiger Zeit, das war schon fast klar,

da waren die beiden in der Szene der Star.

Das brave Hündchen in Suit und mit Leine,

die gierige Schlampe spreizte brav ihre Beine.

Zufrieden der Herr, zufrieden die Frau.

Es tat ihnen wohl, das wissen´s genau.

 

 

 

Wer jetzt hier lacht,

gar teuflisch lächelt,

Wer sich freut und dabei nicht schwächelt,

Wer freundlich kommentiert oder einfach nur liket,

der versüßt mir gewiss die grausame Zeit.

 

Danke für eure Aufmerksamkeit.

 

 

 

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Kommentare

Bild des Benutzers sena

und von daher Respekt vor jeden, der sich an sie heran wagt. Das Gedicht ist einfach sehr originell, Jörg. Ich denke mit ihm kannst du vielen Menschen eine Freude machen. 

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Ein kluger Mann ist der, der seiner Frau artig folgt.

Bild des Benutzers DevilCat

Ein wirklich nettes Gedicht, wusste gar nicht, dass du sowas drauf hast. 

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Bild des Benutzers diggger

Diesen Text fand ich erstaunlich

Kurzweilig und Erbaulich

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Bild des Benutzers Kya

ich liebe es immer noch .. einfach toll geschrieben und zaubert immer noch ein breites Grinsen aufs Gesicht ;-)

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Bild des Benutzers Artaxerxes I

Sklavin und Pet in einem Gedicht. Eine sehr schöne Idee. Doch wie es die Art der Lyrik ist, eher angedeutet als haarklein genau beschrieben. Und ja, ich habe bitter böse gegrinst beim Lesen. Gut gemacht Hylax

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