Engelhaft (Prequel) - Der Schmetterlingseffekt 4/7

"Klappentext": 
Juri hat seinen Job verloren. Um seine Familie durchzubringen wurde er zum Einbrecher. Als er in dieser Nacht zu seinem nächsten Beutezug aufbricht, versperrt ein Pizzabote ihm den Weg, der angeblich ein Panne mit seinem Wagen hat und seine Freundin um Hilfe bittet, die wenig später auch tatsächlich kommt. Was dann passiert, lässt Juri über sich und seine Frau Irina nachdenken.
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Nachtwind

Fr. 15. - 16. Juni 2012

Juri öffnete die Tür seines alten Skoda Oktavias und sog die frisch hereinströmende Waldluft ein. Der Geruch nach Moos, feuchtem Holz und Kiefernnadeln beruhigte ihn etwas, aber nicht viel. Es war kein schönes Gefühl, darauf zu warten, dass die eigene Frau endlich schlief, um sich dann heimlich aus der Wohnung zu schleichen. Er wollte nicht, aber er hatte keine Wahl. Die Gesetze in Deutschland waren schlimm. Vielleicht war aber auch alles seine eigene Schuld. Seine Tante hatte ihm, schon lange bevor Gorbatschow das Land zu Grunde wirtschaftete, geschrieben, er solle seine Eltern überreden und mit ihnen in die Bundesrepublik kommen. Was hatte seine Tante als Spätaussiedlerin nicht alles an Unterstützung beim Grundstückserwerb und Hausbau bekommen. Er hatte zu lange gezögert. Seine Eltern hatte er gar nicht überzeugen können, doch auch als sie tot waren, hatte er sich nicht so einfach trennen können. Doch in den Neunzigern war dann alles den Bach herunter gegangen. Gorbatschov, der hier im Westen vergöttert wurde, hatte das Land zu Grunde gerichtet. Die Lebensmittelläden hatten fast nichts mehr anzubieten, was der normale Mann sich leisten konnte. Die Grundstückspreise waren in den Keller gerauscht. Welche Zukunft hätte er seiner Familie dort bieten können? So hatte er alles für einen Spottpreis verkauft und war seiner Tante gefolgt.

Irina war nicht begeistert gewesen. Im Gegenteil. Seine Überredung war fast mehr ein Zwingen. Und dann stellte sich heraus, dass sie zu spät kamen. Auch dafür hatte der gottverdammte Gorbatschov im Westen einen schlauen Spruch hinterlassen, den ihm jeder Beamte, den er auf einem Ant gegenüber saß, mit dämlichem Grinsen im Gesicht heruntergebetet hatte. Wie sich zeigte, hatte auch die Bundesregierung mit dem Fall des Eisernen Vorhangs erkannt, dass die großzügige Unterstützung für Spätaussiedler ein Problem für sie werden würde und hatte die Vergünstigungen weit zurückgefahren. Juri und seine Familie hatten nicht einmal mehr den Status des Spätaussiedlers zuerkannt bekommen. Sie hatten quasi bei null angefangen, doch während er sich abrackerte, stiegen die Ansprüche seiner Kinder, die mit all den deutschen Kindern, die alles hatten, zur Schule gingen. Und dann rief ihn der Chef zu sich. Die schwierige Situation auf dem Weltmarkt zwinge zu Sparmaßnahmen.

Jemanden einfach vor die Tür setzen, von heute auf morgen. Das hätte es in der UdSSR nicht gegeben. Dort ging es ihnen vielleicht nicht gut, aber es ging allen so. Dass was sie hatten, wurde geteilt. Gewinner, Verlierer. So etwas dachte man dort nicht. Ein zynisches Grinsen setzte sich auf seine Lippen. Stimmte ja, von heut auf morgen hatte man ihn ja auch nicht vor die Tür gesetzt. Er war ja noch drei Monate freigestellt.

Er hatte es nicht fertig gebracht, es Irina zu sagen. Sie liebte Deutschland nach all den Jahren noch immer nicht, aber dann würde sie die neu gewählte Heimat hassen - und ihn vielleicht auch.

Außerdem hatte er so die Möglichkeit, sich auf seine Weise zu zeigen, was er konnte, denn er brach nicht bei den einfachen Leuten ein. Die sollten ihr sauer verdientes Geld und alles, was sie sich dafür gekauft hatten, behalten. Er brach bei gut betuchten Personen ein. Leute, die selbst eine Fabrik, ein Geschäft oder irgendeine andere Firma hatten. Die hatten meistens auch eine Alarmanlage und er kannte sich mit Elektrik und Elektronik aus. Die meisten Alarmanlagen stellten für ihn kein wirkliches Hindernis dar. Und er hatte tagsüber, wenn er Irina vormachte, bei der Arbeit zu sein, genug Zeit, die Objekte auszuspähen, herauszufinden, wo die Sicherheitsanlage angebracht war und wann der günstigste Zeitpunkt für einen Einbruch war. Bei dem heutigen Objekt hatte der Briefträger die Post nur nachlässig in den Kasten gesteckt. Juri hatte die Briefe herausziehen können und so sehen können, dass die älteren Besitzer Flugtickets bekommen hatten. Abflug war heute um elf Uhr dreißig von Hamburg aus gewesen. Hoffentlich genossen sie ihren Urlaub in Kanada.

Er schulterte seinen Rucksack und stiefelte los. Jetzt in der Nacht konnte er den Weg nehmen, der eigentlich den Pferdekutschen vorbehalten war. Er führte etwas direkter durch den Kiefernwald zum See, nicht in dem Bogen, wie der Fußweg für die Spaziergänger. Der Mond schien in dieser Nacht hell genug. Endlich einmal keine Wolken. Er brauchte seine Stirnlampe nicht einzuschalten. Von dem Objekt hatte er auch weit genug entfernt geparkt. Es rechnete sicher niemand damit, dass sich ein Einbrecher über die Heide nähren würde, wo er sein Diebesgut lange schleppen musste. Doch das war kein Problem. Juri war gut zu Fuß.

Der Weg fiel etwas ab. Der Wald endete. Juri wollte gerade hinaus treten, als er die Innenleuchte eines Fahrzeugs aufleuchten sah. Der Schreck fuhr ihm in die Glieder. Er sprang sofort vom Weg und verbarg sich hinter einem Baum. Wer, außer ihm, trieb sich um diese Zeit denn noch auf der Heide herum? Der Förster? Oder war ihm die Polizei doch schon dichter auf den Fersen, als er glaubte? Angst schnürte sein Herz zusammen. Sein Atem stockte. Fast augenblicklich brach ihm der Schweiß aus. Was würde Irina denken, wenn er verhaftet würde? Die Kinder? Er dachte sogar an die Ex-Kollegen. Wie würden sie sich das Maul zerreißen. Er musste sich am Baum abstützen, schaute in die Heidelbeersträucher zu seinen Füßen. Dann hörte er ein leises Tuten.

Er nahm seinen Mut zusammen und spähte um den Baum herum.

Der Fahrer des Wagens hatte die Tür geöffnet und saß seitlich auf dem Fahrersitz. Die Füße draußen auf dem Boden. Juri schätzte den Jungen auf um die Fünfundzwanzig. Er trug ein Baseballcap und auf dem T-Shirt konnte Juri eine Aufschrift erkennen: Pizza-Haus. Das kleine Auto würde zu einem Pizzaboten passen, dachte Juri. Aber wer bestellte hier mitten im nirgendwo eine Pizza?

Handelte es sich eher um Polizei, die sich als Pizzaboten tarnte? Der Gedanke schnürte ihm wieder den Hals zu. Er weitete den Kragen seiner Jacke mit zwei gekrümmten Fingern. Nein, wenn die Polizei sich hier in der Heide tarnen würde, dann sicher eher als Forstarbeiter oder Jagdpächter, aber nicht als Pizzabote. Das wäre selten dämlich.

Der junge Kerl hielt sich etwas vor den Mund. Von dort kamen die Geräusche. Ein Handy, fiel Juri ein. Viele Menschen hielten es sich nicht mehr, wie ein Telefon ans Ohr, sondern so wie dieser Junge, wie ein Tablett vor den Mund. Und er hatte offenbar den Lautsprecher eingeschaltet. Es klickte in der Leitung.

»Maik?«, meldete sich die verschlafene Stimme einer jungen Frau.

Die Nacht in der Natur, dachte Juri. In der Stadt wäre es vermutlich auch um diese Zeit noch zu laut, um auf diese Entfernung die Stimme aus einem Handylautsprecher zu hören. Doch hier draußen gab es um diese Zeit keine Geräusche.

»Äh, ja, ich. Hi, Jessy-Maus«, antwortete der junge Mann schüchtern.

»Ja, ja, Jessy-Maus«, krächzte es verächtlich aus dem Hörer. »Der Tag war lang genug. Wenn du angekrochen kommen willst, hattest du genug Zeit. Wenn nicht, hat das auch bis Morgen Zeit. Ich will pennen.«

»Halt, halt, nicht auflegen!«, rief er panisch in den Hörer. »Es, es ist etwas anderes.«

»Will ich das wissen?«
»Es ist… wegen dem Wagen.«

»Unser Auto?«

»Nein, der Pizza-Flitzer. Er ist liegen geblieben.«

»Tja, Pech für dich. Musst du wohl mal deinen Chef an rufen.«

»Sein Wagen ist in der Werkstatt.«

»Dann ruf halt den ADAC.«

»Du bist die, die nicht in den AutoDarfAllesClub wollte.«

»Ach, jetzt bin ich wieder Schuld.« Ihre Stimme wurde agressiv.

»Nein, nein, natürlich nicht«, beeilte er sich, zu sagen, »Milan findet es ja auch zu teuer.«

»Der ist einfach nur geizig.«

»Ja, stimmt. Du sollst mich ja aber auch nicht abschleppen, sondern nur abholen. Die Scheißkarre lassen wir hier. Ich sitze hier aber ziemlich fest; am Arsch der Welt.«

Sie stöhnte genervt aber nachgiebig: »Und wo ist das bitte? Ich hab keinen Bock jetzt stundenlang durch die Nacht zu gurken.«

»Ich bin am See.«

»An welchem See?«

»Unsere Stelle.«

»Hä? Das ist doch völlig ab vom Schuss? Welcher Honk soll denn da eine Pizza bestellt haben?«

»Hier direkt niemand. Ich wollte eine Abkürzung…«

»Und dann karrst du durchs Gelände? Kein Wunder, dass die Karre Schrott ist. Bestimmt ein Achsbruch oder so.«

„Nein, ich bin den Kutschenweg gefahren. Das geht hervorragend. Es ist irgendwas anderes. Bestimmt Elektronik.«

Sie stöhnte noch einmal laut: »Verdient hast du es ja nicht.«

»Ich weiß.«

»Gut, ich komme.«

»Du bist ein Schatz.«

»Toll, das dir das immer nur in solchen Momenten einfällt.«

Es klickte in der Leitung und darauf hin stöhnte auch Juri. Das brachte seinen Plan ganz schön ins Wanken. Nicht wegen seines neuen Objekts, sondern wegen Irina. Sie wachte immer so zwischen zwei und drei Uhr noch einmal auf. Bis dahin musste er zurück sein, sonst hätte er viele unangenehme Fragen zu beantworten. Nicht wegen der Einbrüche. Juri glaubte nicht, dass Irina damit rechnete, er würde so etwas tun. Ihre Vermutungen würden in eine andere Richtung gehen, den sie war nicht nur eine leidenschaftliche Frau, sie konnte auch leidenschaftlich eifersüchtig sein, auch wenn er ihr dafür noch niemals wirklichen Anlass gegeben hatte. Wahrscheinlich lag es an ihrem Vater, der ihre Mutter ständig betrogen hatte. Trotz ihrer langen Ehe hatte sie es nie geschafft, in diesem Punkt ein wirkliches Vertrauensverhältnis zu ihm aufzubauen. Manchmal war es etwas lästig, doch meistens profitierte er davon, denn im Anschluss an eine Eifersuchtsszene - nicht immer am gleichen Tag, es konnte auch schon mal bis zum Wochenende dauern - ließ sie es sich aber auch nicht nehmen, ihm genauso leidenschaftlich zu beweisen, dass sie die richtige für ihn war. Dafür schob sie auch die eigenen Kinder fast schon rücksichtslos zu Freunden oder Verwandten ab, damit sie ein paar Stunden für sich hatten.

Ein Spinnenfaden berührte sein Gesicht. Er wischte sich mit der Hand über das ganze Gesicht, um ihn sicher zu entfernen. Was sollte er nun tun? Warten oder zurück nach Hause? Er wusste nicht, wie weit diese Jessy entfernt wohnte. Dauerte es lange, bis sie hier war und sie ihren Freund mitnehmen würde, damit er freie Bahn hatte?

Auf morgen konnte er den Beutezug nicht verschieben. Da spielte Russland und nach dem Sieg gegen Tschechien, aber dem unglücklichen 1:1 gegen Polen musste ein Sieg her, um das Weiterkommen ins Viertelfinale zu sichern. Sie hatten Freunde eingeladen. Es würde sicher spät und feucht fröhlich werden. Russisch halt.

Die Stelle zu umgehen, war trotz der Dunkelheit, nicht möglich. Wenn er es in nördliche Richtung um den See versuchen wollte, musste er über den kleinen Fluss, der ihn speiste. Sie nächste Brücke lag aber gut eine halbe Stunde entfernt. Eine halbe Stunde vom Weg weg, ein halbe zurück. Das dauerte zu lange. In südlicher Richtung gab es nur Heide. Bei dieser Dunkelheit würde man ihn nicht sehen. Aber auch er würde nichts sehen und bei den Heidebüscheln, den kleinen Löchern und Steinen, wäre es der sichere Weg, sich die Knochen zu brechen. Mit eingeschalteter Stirnlampe wäre er nicht mehr unsichtbar, ganz im Gegenteil. Oder er musste seine Schritte so langsam und vorsichtig setzen, dass der Zeitverlust nicht geringer würde.

Er sah auf seine Armbanduhr. Zwanzig Minuten konnte er warten. Dann war diese Jessy entweder hier und hatte ihren Maik abgeholt, oder er musste den Rückweg antreten.

Juri ließ den Rucksack von seinen Schultern in die Heidelbeersträucher rutschen, setzte sich darauf und zupfte einige der kleinen Blätter ab, zerrieb sie zwischen Daumen und Zeigefinger und schnipste die zerdrückten Reste in die Dunkelheit, nur um sich dann das nächste Blatt vorzunehmen. Die Zeit kroch dahin. Dann aber hörte er ein Motorengeräusch. Er schlug sich ärgerlich an die Stirn. Sie kam natürlich auch über den Parkplatz. Anstatt blöd herumzusitzen hätte er die Zeit lieber nutzen sollen, seinen Wagen ans andere Ende des Parkplatzes zu stellen. Dort hätte sie ihn nicht so leicht gesehen. Nun stand er fast direkt neben dem Abzweig des Kutschenweges. Was wenn sie sich die Autonummer merkte? Ja, warum sollte sie das tun? Auf der anderen Seite, woran erinnerten sich Leute nicht manchmal alles.

»Scheiße!« Eines der Worte sie er als erstes auf Deutsch gelernt hatte, und das er am besten beherrschte. - Wie die meisten Deutschen auch.

Scheinwerferlicht zuckte durch die Baumstämme und leckte sich den Weg entlang auf ihn zu. Juri ließ sich zur Seite fallen. Er wollte nicht noch entdeckt werden. Der Wagen, ein Renault Clio, holperte im Schritttempo an ihm vorbei und fuhr zum See. Dieser Maik schaltete die Scheinwerfer seines Wagens an, damit seine Freundin ihn besser fand. Sie hielt mit ihrem Wagen genau vor seinem. Er stand im vollen Licht der beiden Scheinwerfer. Dann tat sich eine Weile nichts. Plötzlich hörte er ihre Stimme.

»Ja, kommst du jetzt, oder was?«

»Jetzt steig doch erstmal aus«, bat er liebevoll.

»Wozu das denn? Ich will nach Hause, zurück ins Bett. Du musst morgen auch wieder fahren. Samstags ist bei euch doch immer Großkampftag und ich steh ab 9 im Salon. Wenn ich da im Stehen schlafe und Frau Jaschke die Dauerwelle versaue, krieg ich richtig Ärger.«

»Ach, komm. Einen Moment noch. Du liebst diesen Platz doch. Es ist eine wunderschöne Nacht. Tausend Sterne am Himmel und…«

»Arschkalt«, vollendete sie den Satz für ihn. »Die Engel sind bestimmt nur frisches Wasser holen.«

Eine graugrüne Steroporbox lag zu seinen Füßen, wie Juri nun sah.

»Ich hab noch eine Pizza.«

»Ja, ich hab jetzt keinen Bock auf irgendeine kalte Pizza, die sich irgendeiner bestellt hat und jetzt vermutlich immer noch auf sie wartet.«

»Es wartet niemand mehr«, versicherte Maik und legte seinen Kopf schräg. »Und es ist eine Speziale. Mit doppelt Käse.«

Das lockte sie wohl, denn sie öffnete die Wagentür und stieg aus, blieb aber mit einem Fuß auf dem Trittbrett stehen.

»Was soll das hier werden?«, fragte sie. Sie klang nicht mehr so aggressiv, aber auch nicht wirklich versöhnt. Dieser Maik musste wohl etwas Blödes angestellt haben. Zumindest schien es Krach zwischen den beiden gegeben zu haben.

»Ich hab auch noch einen Hugo. - Den echten.«

Sie nahm den Fuß vom Trittbrett, schlug die Tür zu und kam näher.

»Glaub ja nicht, dass du mich nach er Nummer heute morgen so einfach mit einer Pizza einwickeln kannst.«

»Glaube ich nicht«, räumte er ein und hielt ihr die Schachtel entgegen.

Sie nahm sie und klappte sie auf. Ihr Kopf zuckte verwundert.

»Hä, was ist das denn? Verpackt ihr das Pizzagewürz jetzt in Extraschachteln?«

Sie studierte etwas, dass sich auf der Pizza befinden musste. Etwas schien ihr daran merkwürdig vor zu kommen. Sie hob ein kleines Kästchen heraus  und drückte mit dem Daumen den Deckel hoch.

Juri konnte nicht sehen, was sich darin befand, doch als der junge Mann im selben Moment niederkniete, wusste er es.

»Ich weiß, ich kann manchmal ein ziemlicher Idiot sein und ich fürchte, dass sich das auch nicht wirklich ändern wird, aber ich schwöre dir, dass ich es aufrichtig versuchen werde, denn für dich, Jessica Sarah Krummbiegel, möchte ich ein besserer Mensch werden. Und deshalb frage ich dich: Willst du meine Frau werden?«

Juri konnte ihre Tränen auf die Entfernung nicht wirklich erkennen, doch die Art, wie sich ihr Rücken krümmte, wie ihre Schultern zuckten, wie ihr Kopf sich zur Seite neigte, zeigten ihre Rührung und so war er sich ziemlich sicher, dass auch einige feuchte Perlen über ihre Wangen kullerten. Vielleicht lag es aber auch daran, dass sich in seinen Augen der Wasserstand merklich erhöhte.

Er kannte die beiden überhaupt nicht und eigentlich störten sie ihn nur, trotzdem rührte ihn die Szene vor ihm. Diese Jessica weinte vor Freunde und ihr Maik nahm ihr die Pizzaschachtel ab, stellte sie auf der Motorhaube ab, rutschte auf seinen Knien etwas näher, nahm ihre Hand, die das Schächtelchen hielt, zog den Ring heraus und sah zu ihr auf. Sie nickte und streckte ihm ihre linke Hand entgegen, auf dessen Ringfinger er das Schmuckstück hob. Sie warf nur einen kurzen Blick darauf. Ihr kam es offenbar nicht auf das Schmuckstück an. Als Nächstes schaute sie zu ihm herunter, legte die Arme um seinen Hals und sie küssten sich.

Die Erinnerung an damals, als er vor Irina kniete, kehrte in Juris Gedächtnis zurück. Welche Ängste hatte er damals ausgestanden, vor allem wegen des Ringes. Er hatte ihn von Verwandten aus der Schweiz bekommen, denen er vorher das Geld geschickt hatte und die ihn in einem Paket mit Kaffee und anderen Lebensmitteln versteckt hatten. Zu Sowjetzeiten waren Pakete aus dem Westen gern durchsucht worden und wenn sich etwas Wertvolles darin befand, verschwand es meistens. Er hatte Wochen lang Blut und Wasser geschwitzt, ob es ankäme, denn er wollte seiner Irina keinen VEB-Ring anstecken. Es sollte etwas Besonderes sein, etwas Besonderes wie sie.

Sie hatten sich hinter dem Dorf bei der alten Trauerweide getroffen. Ein Ort, der gerne von Liebespaaren aufgesucht wurde. Doch auch in diesem Punkt hatte er Glück. Kein anderes Paar hatte sich an diesem Abend dort hin verirrt. Es war eine Sommernacht, ähnlich wie diese. Nicht wirklich warm, aber wenigstens trocken. Doch er konnte einfach nicht mehr auf schönes Wetter warten.

Nach den Anweisungen ihres Vaters hätte er Irina schon lange zu Hause abliefern müssen, doch sie hatte sich dagegen gewehrt, hatte ihren Vater in seiner Abwesenheit mit wenig schmeichelhaften Worten betitelt und gesagt, er könne sich jede Strafe ausdenken, die er wolle, nichts könne so schlimm sein, wie die Momente mit Juri schön seien. Da hatte er gewusst, dass es der richtige Moment war. Er hatte sich lange überlegt, was er sagen sollte, doch ihre Worte waren so viel schöner gewesen, drum hatte er sie aufgenommen, gesagt, auch er könne sich nichts Schöneres vorstellen, als mit ihr zusammen zu sein und das er sich dies für sein ganzes Leben wünsche. Dann war auch er auf die Knie gegangen, hatte das kleine Schächtelchen aus seiner Hosentasche gezogen, es geöffnet und sie gefragt.

Das Leuchten in ihren Augen wird er nie vergessen, vor allem, weil es nicht um den Ring als solchen ging, sondern, weil sie auf einen Blick erkannte, dass dies kein gewöhnlicher Ring war, sondern, dass er einiges auf die Beine gestellt haben musste, damit er ihr so einen Ring bieten konnte. Auch ihr waren die Tränen der Rührung in die Augen geschossen, ihr »Ja« war ein freudiges, aber vor Rührung kaum verständliches Wimmern gewesen.

Juri sah wieder zu dem Paar vor ihm, wie sie sich leidenschaftlich küssten. Dabei konnten seine Lippen spüren, wie sich Irinas damals auf seine legten. Wie sie sich geküsst hatten und ins Gras gesunken waren. In nasses Gras. Die Feuchtigkeit, die durch ihre Kleidung sickerte, schien das Verbotene spürbar zu machen. Es fühlte sich unanständig an, genau das, was sie in diesem Moment sein wollten.

Diese beiden vor Juri schienen nicht gleich an etwas Unanständiges zu denken, aber es war auch eine andere Zeit. Heute wartete man nicht mehr mit dem Sex, heute begannen damit die Beziehungen. Sie hatte sicher schon oft miteinander geschlafen. Sie lösten sich nach einiger Zeit voneinander. Jessi setzten sich auf die Motorhaube des Pizzawagens und er reichte ihr eine Sektflasche, die im Scheinwerferlicht jadegrün erstrahlte. Sie nahm einen tiefen Zug. Als Maik nach der Flasche griff, zog sie sie weg und sagte schnippisch: »Verdient hast du das ja eigentlich nicht.«

»Ich weiß«, räumte er schuldbewusst ein, legte das Kinn auf seine Brust und schielte mit Dackelblick zu ihr auf. »Darf ich trotzdem einen Schluck, jetzt, wo du mich an die Kette gelegt hast?«

Ein Grinsen huschte über ihr Gesicht.
»Hm«, summte sie einen Auftakt, der einen frechen Gedanken ankündigte und wiederholte murmelnd: »An der Kette…«

Sie griff sich an ihren Fuß und zog einen ihrer Schuhe, einen pinken Slipper aus, goss von dem Sekt ein und hielt ihn ihm entgegen. Er rutschte augenblicklich von der Motorhaube auf beide Knie und nahm einen Schluck entgegen, als sei sie die Priesterin beim Abendmahl. Er trank gierig, als sei es ihm eine besondere Ehre, aus ihrem Schuh trinken zu dürfen.

Juri grinste. Das hatten Irina und er noch nie getan, aber auch er mochte es von Zeit zu Zeit, wenn sie das Kommando im Bett übernahm. Die beiden schienen dies ähnlich zu empfinden.

Sie stellte Schuh und Flasche zur Seite, öffnete den schmalen, weißen Glitzergürtel und zog ihn aus den Laschen ihres Minirocks. Sie packte beide Enden und legte ihn um seinen Hals und zog ihn damit zu sich.

»Küss mir die Füße, Ehesklave«, befahl sie, während sie das eine Ende durch die Schnalle des Gürtels fädelte und ihn danach wie einen Hund an der Leine hatte. Sie hob ihren nackten Fuß an, damit er sich nicht zu weit hinunter beugen musste. Er nahm ihn zärtlich, fast ehrfürchtig in seine Hände und küsste ihn, doch sie entzog ihm ihren Fuß und knallte ihm eine Ohrfeige.

»Wer hat dir erlaubt, den Fuß mit deinen Drecksgriffeln zu berühren?«

Er legte seine Hände auf den Rücken, worauf sie ihm ihren Fuß wieder anbot und er ihn gehorsam küsste. Das schien ihr zu gefallen.

»Sehr gut, Sklave. Du darfst dich nun an meinem Bein hinauf küssen.«

Seine Lippen wanderten an der Innenseite ihrer Wade hinauf bis zu ihren Innenschenkeln, wo ihm der Rock ein Weiterkommen versperrte. Nun nahm er die Hände zur Hilfe und öffnete Knopf und Reißverschluss ihres Minis. Sie ließ ihn gewähren, sank mit dem Oberkörper zurück auf die Motorhaube und hob sogar ihr Becken an, damit er ihr den Rock samt Slip von den Hüften ziehen konnte. Sein Kopf verschwand zwischen ihren Beinen und Juri konnte ihr schweres Atmen hören. Sie bog sich ins Hohlkreuz, räkelte und wand sich. Er schien seinen Job zu verstehen.

Sie zog an der improvisierten Hundeleine. Er folgte dem Zug, hob den Kopf und stand auf, womit er auch sie, die sich weiter am Gürtel festhielt, hochzog. Sie umarmten und küssten sich. Ihr Hände rafften dabei den Saum seine T-Shirts zusammen, das sie ihm über den Kopf zog.

Dieser Maik hatte einen gut trainierten Körper, dachte Juri, aber in jungen Jahren hatte auch er besser ausgesehen. Einen Augenblick später packte der Junge ihr Top und zog es ihr über den Kopf. Sie trug einen weißen Sport-BH, den er jedoch auch in Windeseile öffnete, während sie seine Hose aufknöpfte und sie erst mit den Händen, dann mit den Füßen herunter schob. Sie küssten sich gierig und ihre Unterleiber rieben sich schon sehnsüchtig aneinander, dann ließ sie sich auf die Motorhaube zurücksinken und sah zu, wie er sie an den Oberschenkeln packte und in Position rückte. Sie griff aber plötzlich zur Flasche, machte ein Hohlkreuz und goss sich etwas davon zwischen ihre Brüste. Er ging sofort in die Knie, um das Rinnsal, das zwischen ihre Beine lief, dort mit geöffnetem Mund zu erwarten. Er schleckte alles auf und dann wohl auch aus, denn sie stöhnte laut.

»Uh, ja, Baby! Oh, du machst mich so geil. Los, fick mich!«

Das ließ er sich nicht zweimal sagen. Er erhob sich, richtete seinen Schwanz aus und stieß zu. Sie jauchzte vor Lust. Die Flasche entglitt ihren Händen, rollte über die Motorhaube und fiel zu Boden, was keinen der beiden interessierte. Er hielt sie an ihren Schenkeln und fickte, dass es klatschte, während sie ihren Kopf wieder hin und her warf und mit ihren Händen scheinbar verzweifelt nach Halt auf der glatten Motorhaube suchte. Ihr Stöhnen wurde lauter, worauf er die Kraft, mit der er sie fickte, drosselte.

»Nein, nein«, bettelte sie, »jetzt nicht äufhören. Mehr, mehr, fick mich so hart du kannst.«

Er gehorchte nicht, bewegte sein Becken nur noch minimal, beugte sich über sie, ergriff ihre Handgelenke und drückte sie auf die Motorhaube.

»Was ist denn aber, wenn ich lieber eine kleine Ehesklavin hätte? Eine…« Er unterbrach seine Rede und küsste ihre linke Brust, »die ich ficken kann…« Er wanderte auf die andere Brust und nuckelte genüsslich an ihrem Nippel. »…wann und wo ich will.« Seine letzten Worte unterstrich er mit je einem harten Stoß. »Eine, die machen muss, was immer ihr Herr von ihr verlangt.«

Er zog sich aus ihr zurück und sie von der Motorhaube. Sie sank direkt auf die Knie, seinen erigierten Penis direkt vor ihrer Nase. Er musste nichts sagen. Natürlich wusste sie, was er erwartete. Sie legte eine Hand zärtlich um seinen Sack, die andere um den harten Schwanz. Ihre Zunge leckte seine Eichel, erst von unten, dann umrundete sie sie. Schließlich schob sie, die Augen zu ihm aufsehend, ihre Lippen darüber.

Nun stöhnte er: »Oh, ja, so eine Ehesklavin will ich.«

Er legte seine Hände auf ihren Hinterkopf und führte ihn ein paarmal, dann griff er sich an den Hals und löste die Gürtelschlinge. Er fasste sie unter den Achseln und bedeutete ihr so, aufzustehen. Kaum stand sie, drehte er sie energisch und drückte ihren Oberkörper auf die Motorhaube. Er nahm ihre Hände, führte sie durch die Gürtelschlaufe, zog sie zu und hielt das Ende fest, während er mit der anderen wieder seinen Penis in Stellung brachte und zustieß.

Sie stöhnte auf, gab sich seiner Dominanz eine Weile hin, kam wieder in Fahrt und hoffte wohl so, ihre Erlösung zu finden, doch als ihre Lustschreie immer spitzer wurden, ließ er sie wieder ins Leere laufen, in dem er seine Bewegungen auf ein Minimum reduzierte. Ihr Po zuckte. Sie versuchte, sich auf seinen Penis zu spießen, um den endgültigen Gipfel zu erklimmen, doch er klatschte ihr strafend auf die rechte Backe. Darauf hin befreite sie sich mit windenden Armbewegung aus der Gürtelschlaufe und richtete ihren Oberkörper mit einem Ruck auf, fuhr herum und beschwerte sich. Sie standen Stirn an Stirn und schauten sich in die Augen.

»Oh nein,  oh nein, so wird das nicht laufen, mein lieber Fastehemann. Du kannst mich gerne nehmen, aber wenn du meinst, du bestimmst auch noch über das wie und kannst mich so hängen lassen, wie jetzt, dann hast du dich getäuscht.«

»Oh doch«, widersprach er und Juri konnte nur an der Art, wie er es sagte, hören, dass der junge Mann über beide Ohren grinste. Dieser Kampf um die Oberherrschaft schien ihm Spaß zu machen. Er griff nach ihrem Oberarm, wollte sie zurückdrehen, doch sie befreite sich mit einer energischen Ruderbewegung.

»Oh nein.«
Entgegen ihrem energischen Tonfall, legte sie die Hände zärtlich auf seine Brust, streichelte sie.  Dann aber schubste sie ihn.

Der Ruck hätte ihn nicht wirklich von den Füßen geholt, aber so schien ihr Spiel zu funktionieren. Er ließ sich mit einem Schritt nach hinten, halb kontrolliert rücklings auf den Boden fallen und sie stieg breitbeinig über ihn. Zu erst saß es so aus, als wolle sie sich so auf ihm niederlassen, doch sie stolzierte über ihn, fuhr sich dabei mit einer Hand durch ihre Lustspalte, die sie ihm so quasi präsentierte. Über seinem Kopf drehte sie sich andersherum, richtete sich über seinem Gesicht aus und ging langsam in die Hocke. Sein Kopf schnellte mit herausgestreckter Zunge vor, doch sie erhob sich schnell wieder ein paar Zentimeter, damit er ihre Vagina nicht erreichen konnte und zog erst einmal ihren Finger, mit dem sie eben ihre eigene Spalte verwöhnt hatte durch seinen Mund, damit er ihn sauberleckte, was er gehorsam tat. Erst dann ließ sie sich über seinem Mund nieder, stützte sich mit einer Hand auf seinem Brustkorb ab und strich scheinbar verträumt mit der anderen über seinen Penis.

»So, mein Lieber, und jetzt wirst du es mir schön besorgen«, befahl sie, »und wenn nicht…« Sie legte ihre Finger um seine Eier und drückte sie zusammen. »Haben wir uns verstanden.«

Er brummte in unterdrücktem Schmerz zustimmend. Als sie ihren Griff lockerte, ging er an die Arbeit. Sie gurrte zufrieden und wichste seinen Schwanz leicht. Offenbar wollte sie nicht, dass er seine Spannkraft verlor. Hauptsächlich überließ sie sich aber der Lust, die er ihr bereitete.

»Uh, ja«, stöhnte sie. »Als Lecksklave bist du zumindest zu gebrauchen.«

Sie warf den Kopf in den Nacken, ihr Becken begann über seinem Gesicht zu kreisen. Sie stöhnte lauter und spitzer, dann fuhr ein Ruck durch ihren Körper. Sie presste ihre Schenkel reflexartig zusammen und stieß einen spitzen Schrei aus, der in einem Glissando des Wohlgefallens zwei Oktaven herabfiel. Als sie wieder einigermaßen normal atmete, begann sie wieder seinen Schwanz mit ihrer Hand zu massieren.

»Sehr brav. Dafür hast du dir auch eine kleine Belohnung verdient.«

Mit diesen Worten beugte sie sich über seinen Schwanz, küsste die Eichel und stülpte dann betont langsam ihre Lippen über seinen Schaft. Er stöhnte zwischen ihren Beinen. Sie begann ihren Kopf rhythmisch vor und zurückzubewegen, unterstützte die Blasnummer mit ihrer Hand, die mal den Schwanz wichste, mal seine Peniswurzel streichelte.

»Oh, du machst mich wahnsinnig, Kleines«, summte er.

»Kleines?«, wiederholte sie harsch und sofort presste sie wieder seinee Eier zusammen.

»Herrin«, wimmerte er, » ich meinte: Herrin. Ihr macht mich wahnsinnig, Herrin.«

»Halt einfach die Klappe, du Dreckstück, sonnst lass ich dich diesmal hängen.«

Sie unterstrich die Worte mit einem Schlag gegen seinen Penis.

»Ja, nein, danke, Herrin.«

Sie beugte sich wieder über ihn und setzte die Blasnummer fort. Sein Bekcne begann unkontrolliert zu zucken.

»Oh, ja, ja, das ist es. Ja, uh, gleich, gleich….«

Er konnte nicht mehr sagen, was gleich geschehen würde, doch das unkontrollierte Zucken seines Körpers verriet es. Sie ließ ihn seinen  Orgasmus voll auskosten und zog dann sorgsam die Lippen von seinem Penis.

Juri staunte. Sie musste … er mochte das Wort gar nicht denken… aber sie musste es im Mund haben. So stieg sie von ihm herunter, drehte sich und schmiegte sich eng an ihn. Dann küssten sie sich, was bedeutete, er musste sein eigenes… Sie löste sich von ihm und ihre Fingerspitzen fuhren seinen Hals hinab. Es folgte eine deutlich sichtbare Schluckbewegung.

Juri lief es kalt den Rücken herunter. Wie sehr musste er sie lieben? Wie sehr liebte er, Juri? Oh Gott, es überkam ihn wie eine Welle. Er liebte Irina über alles. Er brauchte sie, wie Luft zum Atmen. Ein Leben ohne sie, ohne den ihren Geruch, ohne den Klang ihrer Stimme, ohne das Gefühl ihres weichen Körpers in seinen Armen?

Der Gedanke fühlte sich wie eine eiskalte Knochenhand an, die sich um seine Kehle legte und zudrückte. Und das setzte er aufs Spiel für so etwas Blödes wie Geld? War er denn verrückt? Sie waren eine Familie, Irina, die Kinder, er. Wenn man ihn erwischte und er ins Gefängnis kam? Wer sorgte dann für sie? Dann würde alles noch viel schlimmer werden. Sein Herz begann zu rasen. Ja, war er denn wahnsinnig? Das durfte er nie wieder tun. - Mehr noch. Er musste Irina die Wahrheit sagen. Noch heute Nacht. Ja, sie würde nicht glücklich sein. Vielleicht würde sie Deutschland auch hassen. Aber sie würde ihn nicht hassen. Sie würden zusammenhalten und wenn sie das taten, dann würden sie es schaffen.

Er schaute noch einmal zu dem Pärchen, das im grellen Scheinwerferlicht auf dem Boden zwischen den beiden Autos eng umschlungen lag. Sie streckt ihren Arm in die Luft und ließ den Ring an ihrem Finger funkeln.

Viel Glück euch beiden, dachte Juri, stand auf, schulterte seinen Rucksack und kehrte zu seinem alten Skoda zurück.

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Kommentare

Bild des Benutzers sena

engagierten Autor. So intensiv und einfühlsam geschrieben, ist diese Geschichte bei weitem mehr, als Mittelmaß. Zumal nahezu fehlerfrei, gut gegliedert und an den entsprechenden Stellen mehr als ausreichend gewürzt. Warum auf einmal all diese Schmähwertungen? Ist es, jetzt wo die Wertungen in der Übersicht gezeigt werden so viel einfacher die Autoren zu dissen? Oder sind die Kritiker über Nacht so scharf geworden, dass sie solch einen Beitrag ins Mittelfeld rücken? Ich hoffe das es bei dir keine Auswirkungen auf deine Schreiblust hat. 

Eine gute Arbeit!

Sena

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1 Leser stimmt/stimmen zu.

Ein kluger Mann ist der, der seiner Frau artig folgt.

Auf Amazon und Neobooks unter dem Pseudonym Madame Mala unterwegs. Für euren Support und Unterstützung wäre ich euch dankbar.  

Bild des Benutzers FlorianAnders

Hallo Sena,

vielen Dank für den lieben Zuspruch und überhaupt für einen Kommentar. Ich kann dich beruhigen, meine Schreiblust ist unbeeinträchtigt. Ich mag ja die ganzen Zahlen/Sterne, mit denen Megs uns inzwischen versorgt, und denke, ich kann sie für mich einordnen: genug, um nicht in Panik zu verfallen, im Schreibniveau von den restlichen Autoren/Innen hier abgehängt worden zu sein; zu wenig, um als Lorbeerruhekissen zu dienen.

LG

Flo

P.S. Der Titel dieses Beitrags bezieht sich natürlich nicht auf eine fleißige Kommentatorin wie dich, sondern eher darauf, dass ich mich wohl "abstrafen" lasse, aber es - wie so viele Autorinnen und Autoren hier - schöner fände, es würde von einem Kommentar begleitet, denn dann könnte ich etwas ändern.

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Bild des Benutzers mmmgeschichten

Man kann deine Zuneigung zu jeder Einzelnen Figur geradezu herauslesen. Ich mag das sehr.

Sorry, dass ich erst jetzt Zeit habe mich mit deinen neuesten Texten zu beschäftigen, ich war einfach für eine gewisse Zeit nicht auf der Suche nach etwas derart weichem, wie deiner Engelhaft-Serie.

Ich glaube, dass deine Erzählform in der Art einer Kaskade für einige vielleicht etwas zu verspielt künstlerisch ist. Oder es sind wirklich nur Schmähwertungen, was ich Schade finden würde. Von mir bekommt der Text jedenfalls seine wohlverdienten 5 Sterne.

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