Ein Missverständnis mit Folgen

 
Hallo ihr Lieben,
jeeeemand hat behauptet, ich würde keine gute Switcherin abgeben. Mit der Geschichte sollte ich ihn vom Gegenteil überzeugen. Leider hat das nicht geklappt, aber ich wollte euch trotzdem nicht vorenthalten was dabei rausgekommen ist.
Viel Spaß beim Lesen!
Euer Füchschen
PS: Hier gibt es keine tiefenpsychologischen Hintergedanken, sondern es ist einfach eine Geschichte zum gemütlich zurücklehnen und lesen ;)
 
 
 
Ein Missverständnis mit Folgen
 
„Verdammt!“ Ich schreckte auf, als ich das vertraute knisternde Geräusch von Wasser auf der Kochplatte hörte. Da wartete man ewig darauf dass das Wasser endlich anfängt zu kochen und wenn man sich gerade einmal weg beugt um noch einmal das Rezept zu lesen…kocht es!!! Gerade als ich den Topf einigermaßen sicher von der heißen Herdplatte geschoben hatte, hörte ich im Flur den Schlüssel im Schloss.
„Hallo Schatz!“, rief ich und balancierte den Topf vorsichtig zurück auf die Platte und begann hektisch, das Wasser umzurühren, bevor ich die Nudeln hinein kippte.
Ich hatte gerade die Fertigsauße in einem kleineren Topf, als meine Freundin den Raum betrat. Sie trat von hinten an mich heran und schlang die Arme um meine Hüfte. Ich brummte zufrieden als ich ihren Geruch wahrnahm und schmiegte mich mit dem Rücken an sie. Sie vergrub die Nase in meinem Haar und suchte ihren Weg zu meinem Hals, wo sie zärtlich begann, mich zu küssen und zu knabbern. Genießerisch schloss ich die Augen.
„Wenn du heute noch was zu essen haben willst, solltest du damit aufhören.“ Ich quiekte und verschüttete etwas Wasser, als sie mir nicht gerade sanft in den Hals biss.
„Autsch! Wofür war denn das?“ Ich wollte einen Schritt zur Seite treten, doch ihr Griff um meine Hüfte wurde fester. Sofort spürte ich die altbekannte Hitze zwischen meinen Beinen.
„Du hast mich heute ziemlich verärgert, weißt du das?“, hauchte sie an meinem Ohr und leckte über mein Ohrläppchen. Schlagartig wurde ich mir der Hitze die sie ausstrahlte umso bewusster und ich musste mich an der Küchenanrichte festhalten, um nicht endgültig gegen sie zu sinken. Mit heiserer Stimme räusperte ich mich.
„Ähm….nein. Was habe ich denn gemacht?“ Tatsächlich war ich mir keiner Schuld bewusst. Hektisch ging ich meinen Tag noch einmal in meinem Kopf durch. Aufgestanden, Frühstück, Uni, Sport, Zu Hause. Da war nichts, was mir irgendwie verdächtig erschien.
„Denk nach.“, forderte sie und ihre Hände schoben sich unter mein Shirt. Wie eigentlich immer zu Hause, trug ich keinen  BH und als sich ihre Hände um meine Brüste legten, genoss ich die Berührung zunächst, doch sie fackelte nicht lang und nahm meine Nippel zwischen ihre Finger. Ich zog scharf die Luft ein und presste mich gegen sie, als sie schmerzhaft zudrückte.
„Du sollst nachdenken.“
„Au, au, au! Mir fällt….ah“, sie drückte noch fester zu. „Mir fällt nichts ein, wirklich! Bitte lass los.“
„Du hast wirklich keine Ahnung?“ Ich schüttelte den Kopf, während Sternchen vor meinen Augen tanzten. Sie hatte so verdammt zarte Finger, wie sie mir damit solche Schmerzen zufügen konnte, war mir ein Rätsel.
„Nein nein, ich weiß echt nicht, was los ist!“ Sie ließ mich abrupt komplett los und trat einen Schritt zurück. Das hatte ich nicht erwartet und schwankte leicht, bevor ich mich wieder gefasst hatte. Nachdem ich kurz kontrolliert hatte, dass bei den Nudeln noch alles gut war, drehte ich mich zu ihr um.
„Wieso habe ich dich denn jetzt verärgert?“, fragte ich und konnte nicht verhindern, dass meine Stimme nicht gänzlich wohlwollend klang, während ich mir theatralisch über die geschundenen Nippel rieb. Sie nickte wortlos in Richtung Boden und ich wusste sofort was sie wollte. Noch immer völlig ratlos, sank ich vor ihr auf die Knie. Sie trat wieder einen Schritt näher und vergrub die Hand in meinen Haaren.
„Was habe ich dir heute Morgen beim Frühstück gesagt, hm?“
„Ähm…dass es heute regnen soll? AH!“ Ich zuckte zusammen als sie mir völlig unvermittelt eine Ohrfeige verpasste.
„Was zur Hö-“ „Ich habe dir gesagt, dass du die Rechnung von den Stadtwerken zu zahlen hast.“ So musste sich die Erleuchtung anfühlen. All unsere Rechnungen beglichen wir von einem gemeinsamen Konto aus und wir wechselten uns meist ab.
„Ja ich weiß! Das habe ich ja auch direkt gemacht.“ Die nächste Ohrfeige. Sie war nicht so hart wie die Erste, aber sie tat trotzdem weh. Vor allem war es demütigend.
„Lüg mich nicht an.“ Das war so unfair, ich hatte die Rechnung bezahlt, genauso wie sie es verlangt hatte! Widerstand regte sich in mir und ich begann, mich gegen in ihren Griff zu wehren. Ihr Blick verdüsterte sich, sie ging vor mir in die Knie und ihre Hand legte sich um meine Kehle. Ich schnappte überrascht nach Luft, als sie mich so gegen den Ofen in meinem Rücken drückte.
„Hättest du die Rechnung bezahlt, hätte ich ja wohl eine Bestätigungsemail erhalten – so wie sonst auch.“
„Ich –“ Sie beendete meinen Satz, indem sie fester zudrückte und ich nach Luft röchelte.
 „Ich hoffe für dich, dass das nächste was aus diesem Mund kommt eine Entschuldigung ist.“ Sie ließ locker und nachdem ich ein paar Mal gierig ein und aus geatmet hatte, setzte ich zu neuem Protest an.
„Ich habe die Rechnung gezahlt, wirklich!“ Sie setzte ein Gesicht auf als würde sie zutiefst bedauern was sie jetzt sagen musste. Und ich war hier die Lügnerin!?
„Du bekommst 10 Schläge mit dem Rohrstock. Jedes Mal wenn du jetzt den Mund aufmachst und es kommt keine Entschuldigung raus, kommen 10 weitere dazu, verstanden?“
„Das ist-“
„20.“
„Okay hör zu, ich habe die Scheißrechnung bezahlt!!!“
„30.“ Entgeistert starrte ich sie an. Sie meinte das todernst. Ich hasste den Rohrstock, der Schmerz war überhaupt nicht die Art von Schmerz die ich erregend fand und mir war klar, dass 30  Schläge von ihr, die als Bestrafung gedacht waren, gefährlich nah an meine Toleranzgrenze herankamen.
„Na schön. Es tut mir leid.“
„35. Das zählt als halber Satz. Was tut dir Leid?“ Es kostete mich einiges an Kraft, ihr nicht wüste Beschimpfungen an den Kopf zu schmeißen, sondern die nächsten Worte möglichst überzeugend hervor zu bringen: „Es tut mir Leid, dass ich die Rechnung nicht bezahlt habe.“ Sie tätschelte meine Wange und das war fast schlimmer als die beiden Ohrfeigen, weil es so erniedrigend war.
„Na es geht doch, Kleine. Warum denn nicht gleich so?“ Geh nicht drauf ein, geh nicht drauf ein….!
Sie reichte mir die Hand und ich ließ mir von ihr aufhelfen. Diesmal war ihr Lächeln zärtlich und liebevoll, als sie mir einen flüchtigen Kuss auf die Lippen drückte.
„Warum deckst du nicht den Tisch und ich mache das hier fertig?“ Sie deutete hinter mich auf den Herd. Ich nickte nur. In mir kribbelte noch immer alles und von ihr zurechtgewiesen zu werden, verbannte mich immer an diesen ganz speziellen Ort, von dem aus man nicht so einfach Smalltalk führen konnte.
Trotzdem brodelte es noch immer in mir. Ich wusste ganz genau, dass ich diese blöde Rechnung heute Morgen bezahlt hatte, als sie aus dem Haus war. Und jetzt sollte ich 35 Rohrstockschläge für etwas kassieren, was ich gar nicht getan hatte? Beziehungsweise für etwas, was ich nicht nicht getan hatte? Oh, das würde sie sowas von zurückkriegen!
 
Fünf Minuten später stand ein dampfender Topf Spaghetti mit Tomatensauce auf dem Tisch. Sie saß am Kopfende des Tisches und ich rechts neben ihr. Nachdem sie sich aufgetan hatte, schaufelte ach ich mir Nudeln auf den Teller. Wir aßen schweigend, es war keine unangenehme Stille, aber wir hingen beide unseren Gedanken nach.
Ich war gerade dabei meinen Morgen Minute für Minute zu rekonstruieren, um auch wirklich sicher sein zu können, dass ich nach dem Frühstück direkt an den PC gegangen war um die Rechnung zu zahlen, als ihr Handy vibrierte. Es lag auf dem Tisch zwischen uns und so wanderte mein Blick automatisch darauf.
Ach, nur eine Email. Nur eine….ich hörte auf zu kauen. Sie griff blitzschnell nach dem Telefon und ließ es unter den Tisch verschwinden, doch es war zu spät.  Automatisch setzte ich mich aufrechter hin und streckte ruhig, aber bestimmt die Hand aus.
„Gib mir das Telefon, sofort.“ Ich sah den Kampf, der sich in ihrem schönen Gesicht abspielte. Für mindestens einen von uns war es immer schwierig, wenn sich die Gefilde zwischen uns so plötzlich änderten und nicht selten endete es damit, dass wir auf körperliche Art und Weise herausfanden, wer gerade das Sagen hatte. Doch dieses Mal sprach mein Blick wohl eine eindeutige Sprache, denn sie knickte ein. Mit einem resignierten Seufzen zog sie ihre Hand wieder unter der Tischplatte hervor und reichte mir zögernd das Telefon.
Ich beleuchtete den Bildschirm und sah, dass es tatsächlich eine Email der Stadtwerke war.
„Hiermit bestätigen wir Ihnen den Eingang Ihrer Zahlung.“, las ich laut vor. Sie wurde ganz klein in ihrem Stuhl und ihre blauen Augen nahmen diesen Hundeblick an, den sie nur aufsetzte, wenn sie ganz genau wusste, dass sie es verbockt hatte.
„Ups.“, machte sie nur kleinlaut. Obwohl ich verdammt sauer war, genoss ich den Moment. Die Minuten in denen unser Machtverhältnis kippte waren immer ausgesprochen reizvoll. Ich legte meine Gabel auf meinen Teller und rückte den Stuhl zurück. Sie war so angespannt, dass sie selbst bei der kleinen Geste leicht zusammenzuckte. Das geschah ihr recht! 
„Möchtest du mir vielleicht etwas sagen?“, fragte ich mit zuckersüßer Stimme, die keinen von uns beiden täuschte. Sie zog den Kopf noch weiter zwischen die Schultern und ihre Augen wurden noch größer.
„Es tut mir Leid, dass ich dich fälschlicher Weise verdächtigt habe, die Rechnung nicht bezahlt zu haben, obwohl du sie bezahlt hast.“ Das war leicht. Aber sie wusste auch ganz genau, dass ihre Lage schon schlimm genug war. Ich trat neben sie und vergrub nun meinerseits die Finger in ihrem langen braunen Haar. Sie schrie auf, als ich sie ohne Vorwarnung von ihrem Stuhl zerrte. Ihre Hände schossen sofort zu meinem Handgelenk, weshalb es für mich ein Leichtes war, sie zu der gegenüberliegenden Wand zu bugsieren. Die Luft wich ihr aus den Lungen, als ich sie hart dagegen presste. Wir waren fast gleich groß, was unseren gemeinsamen Vorlieben sehr zu Gute kam, und mir erlaubte, sie mit meinem Körper an der Wand zu fixieren. Ich liebte das Gefühl ihrer weichen Kurven und zu spüren, wie sich ihr Brustkorb schnell hob und senkte.  
„Ach, auf einmal tut dir das Leid, ja? Als ich dir vorhin erklären wollte dass ich ganz genau getan habe was du wolltest, was hast du da nochmal gemacht?“ Ihr Körper verspannte sich und ihr Blick schoss auf meine Hände.
Ich zwickte einmal fest durch ihre Bluse in ihren Nippel.
„Was hast du da gemacht?“
„Dich geohrfeigt.“, flüsterte sie leise. Ein böses Grinsen legte sich auf meine Lippen als ich ausholte. Das Klatschten erfüllte den ansonsten stillen Raum und sie schnappte nach Luft.
„Wie oft hast du mich geohrfeigt?“
„Zweimal.“ Ihre Stimme war so leise, dass ich sie kaum noch verstand, aber ich wusste ja, was die Antwort war. Sie kniff die Augen zusammen und spannte den Kiefer an, in Erwartung eines zweiten Schlags, doch so verdammt berechenbar wollte ich dann doch nicht sein.
„Ich habe eine bessere Idee.“ Diesmal legte ich meine Hand in ihren Nacken und führte sie so zu unserem kleinen Sofa hinüber. Ich setzte mich hin und sie wusste sofort, was sie zu tun hatte. Doch heute würde ich es ihr nicht so einfach machen. Kurzerhand stieß ich sie von meinem Schoß. Sie quietschte auf als sie auf dem weißen Flauscheteppich landete. Sie wollte aufstehen, doch ich stellte meinen Fuß auf ihren Bauch und sie verharrte regungslos. Ich beugte mich ein Stück vor und fragte: „Hast du nicht etwas vergessen?“ Ihre großen blauen Augen schauten ratlos zu mir auf.
„Denk nach.“, wiederholte ich ihre Worte von vorhin und erhöhte den Druck so, dass sie husten musste.
„I-Ich weiß nicht.“
„Ach.“, höhnte ich und nahm den Fuß von ihrem Bauch. „Zieh dich aus!“ Sie warf mir einen Blick zu, der eindeutig sagte, dass sie ja wohl schlecht Gedanken lesen konnte, aber das Hochziehen meiner Augenbrauen reichte aus, damit sie den Mund hielt.
Sie rappelte sich auf und machte sich daran, meinem Wunsch nach zu kommen. Die weiße Bluse und der graue Bleistiftrock waren schnell ausgezogen und die Unterwäsche folgte. Wir waren jetzt schon eine ganze Weile zusammen, aber ich konnte mich einfach nicht an ihrem Körper sattsehen.
Auffordernd klopfte ich auf meine Schenkel und sie legte sich erneut darüber, wobei sie sich dieses Mal misstrauisch am Sofapolster festhielt. Ich schmunzelte in mich hinein, während meine Hand über ihren runden Hintern strich.
„Du weißt was ich vorhabe?“, fragte ich unnötiger Weise und ließ meine Finger über die Rückseite ihres Oberschenkels wandern, bis ich den Rand ihrer schwarzen Strapse erreichte. Ich liebte es, wenn sie die Dinger trug.
Sie nickte und ich schlug unverwandt fest zu. Sie jaulte auf.
„Antworte mir, wenn ich dir eine Frage stelle.“
„Du wirst….mir den Hintern versohlen.“ Ich grinste in mich hinein. Wenn meine Süße devot war, fiel es ihr unglaublich schwer, solche Sachen auszusprechen und ich genoss es umso mehr, wenn sie es für mich tat.
„Und warum werde ich dir den Hintern versohlen?“
„Weil ich dir Unrecht getan habe.“ Ganz genau! Ich begann mit leichten Schlägen, um ihre Haut aufzuwärmen. Je besser sie aufgewärmt war, desto mehr vertrug sie. Nach den ersten paar Schlägen konnte sie nicht mehr verhindern, dass ihr ein Stöhnen entwich und ich lächelte. Wir hatten das hier oft genug gemacht, sodass ich sehr wohl wusste, wie ich sie mit meinen Schlägen erregen konnte…und wie ich ihr Schmerzen zufügen konnte. Ich wusste ganz genau was ich finden würde, wenn ich meine Hand tiefer wandern lassen würde.
 
Meine Schläge gewannen an Intensität und ihr Stöhnen verwandelte sich schnell in ein scharfes Luftholen und schließlich in ein Wimmern. Meine Handfläche brannte, aber das blendete ich komplett aus, genoss stattdessen wie sie sich wand. Um dem Ganzen einen schönen Ausklang zu geben, ließ ich eine Reihe schnell aufeinanderfolgender Schläge mit voller Kraft auf ihren roten Hintern niedersausen. Erst als sie laut aufschrie, hörte ich auf. Sanft strich ich über die hell leuchtende Haut, während sie vor sich hin schniefte und sich wieder beruhigte.
 Als ich mir sicher war, dass ich sie wieder ganz bei mir hatte, ließ ich meine Finger zwischen ihre Beine wandern. Ich schob ihr rechtes Bein von meinem Schoß, sodass sie mir besser zugänglich war. Wie ich es erwartet hatte, war sie unglaublich feucht, was auch mich umso kribbeliger machte. Sie konnte jammern wie sie wollte, aber ich wusste, dass es sie verdammt anmachte. Meine Finger fuhren durch ihre Schamlippen und fanden schließlich ihren Kitzler. Sie wimmerte leise, als ich begann ihn fest mit den Fingern zu umkreisen. Meine freie Hand legte ich in ihr Kreuz und mahnte sie so, ruhig zu bleiben.
Ich massierte sie eine ganze Weile, sie stöhnte und presste sich meinen Fingern entgegen. Als ich urplötzlich aufhörte und meine Finger bewegungslos auf ihrem Kitzler verharrten, gab sie ein unbefriedigtes Geräusch von sich und schob mir auffordernd ihr Becken entgegen, was ihr einen erneuten Schlag auf den Hintern einbrachte.
„Ich würde dich jetzt wirklich sooo gerne Fingern bis du kleine Schlampe hier auf meinem Schoß kommst, aber“ Sie wimmerte. „da fällt mir ja noch was ein. Da war doch noch was, hm was war das bloß, ach ja richtig. Hattest du nicht was von 35 Schlägen mit dem Rohrstock gesagt?“ Für den Bruchteil einer Sekunde war sie ganz ganz still, bevor sie anfing zu jammern: „Bitte nicht, ich habe meine Strafe doch bekommen. Bitte, es tut mir aufrichtig Leid, dass ich dich für einen Fehler bestrafen wollte, den du gar nicht begangen hast.“ Wieder zwei feste Schläge, die sie aufjaulen ließen.
„Wann du genug bestraft bist, entscheide immer noch ich. Verstanden?“
„Ja.“, schluchzte sie.
 
Auf dem Weg ins Schlafzimmer entging mir nicht, dass sie erneut mit sich rang. Die Versuchung das Spiel wieder zu kippen war groß, das konnte ich sehen. Doch dafür war jetzt nicht der richtige Zeitpunkt.
„Ich warne dich.“, zischte ich daher in ihr Ohr. „Versuch irgendwas in die Richtung und wir verdoppeln das Ganze.“ Das schien ihren inneren Kampf für sie zu beenden und sie beugte sich gefügig über das Fußende des Bettes. Ich ließ mir Zeit als ich zur Kommode herüber ging und den Rohrstock aus Bambus hervorholte. Natürlich wusste ich selbst, dass das Warten oft fast so schlimm war, wie die Hiebe selbst.
 
Wir kamen bis 20. Mehr ertrug sie nicht und das war in Ordnung. Natürlich sollte man konsequent sein und auch das tun was man angedroht hatte; ich war zwar sadistisch, aber deshalb noch kein Unmensch. Sie war wirklich am Ende ihrer Schmerzgrenze und jeder weitere Schlag hätte diese Grenze viel zu weit überschritten. Also legte ich nach 20 Schlägen den Rohrstock beiseite und beschloss, sie stattdessen lieber noch auf andere Weise zu quälen.
 
Dadurch dass sie immer noch von Tränen verschleierte Augen hatte und vor sich hin wimmerte, bekam sie erst richtig mit was ich vorhatte, als sie schon wie ein X gefesselt auf dem Bett lag und ich aus der Nachttischschublade unseren Vibrator holte. Ich beugte mich über sie und küsste sie tief und innig, ließ unsere Zungen ein wenig miteinander spielen und genoss den Kontakt zu ihr, bis sie sich wieder beruhigt hatte.
Wortlos ließ ich das Spielzeug zwischen ihre Beine gleiten und schaltete es ein. Sie ächzte unter mir und schloss für einen kurzen Moment die Augen.
„Sieh mich an.“, forderte ich mit sanfter Stimme. Sie tat was ich wollte und obwohl ich immer noch deutlich sehen konnte, dass sie geweint hatte, war dort definitiv auch Lust in ihrem Blick.
 
„Bitte bitte, darf ich kommen, bitte?!“ Fast hätte sie mich mehr angeschrien als angebettelt. Ihr Körper war von einem dünnen Schweißfilm bedeckt, ihre Muskeln zitterten und sie war unglaublich geil. Mittlerweile spielten wir dieses kleine Spiel schon fast zwanzig Minuten. Zunächst hatte ich den Vibrator nur kurz gegen ihre Klit gehalten und ihn dann wieder weggenommen. Ich hatte ihn immer ein wenig länger drauf gelassen und dann doch wieder weggenommen.
Am Anfang unserer Beziehung war das echt schwierig gewesen, doch mittlerweile kannte ich ihren Körper so gut, dass ich ganz genau wusste, wann sie kurz davor war zu kommen.
„Argh!“ Gerade als sich alle ihre Muskeln verkrampft hatten und sich ihr Rücken durchbog, unterbrach ich den Kontakt zu dem Vibrator wieder. Sie jammerte.
„Bitte bitte bitte!“ Ich liebte es, sie betteln zu hören, es machte mich unglaublich an.
„Hast du dir denn eine Belohnung verdient?“, fragte ich spöttisch und drückte den Lustspender wieder zwischen ihre Beine.
„J-ja, bitte!“
„Du darfst kommen, wenn ich es dir sage.“, flüsterte ich an ihren Lippen. Sie nickte und ein dankbarer Ausdruck trat in ihre Augen, bevor sie sie schloss und in den Nacken legte. Das war in Ordnung. Ich wusste, dass sie die Augen nicht hätte offenhalten können, selbst wenn ich es ihr befohlen hätte.
Als ich wusste, dass sie ganz kurz davor war, sagte ich: „Du darfst.“ Und nahm den Vibrator weg. Sie schrie auf und zerrte an den Seilen die sie hielten. Ihr Blick war absolut vernichtend und ich liebte es.
„Was ist denn?“, fragte ich und konnte mir das Grinsen nicht verkneifen. „Warum kommst du nicht? Du hast doch Erlaubnis.“ Ihr Becken zuckte noch immer und ihr Atem ging schnell und flach.
„Bitte hör auf damit, bitte lass mich kommen.“
„Aber ich lass dich doch kommen. Bitte, nur zu.“ Es kostete sie einiges an Überwindung, aber schließlich sagte sie: „Bitte, so kann ich nicht kommen.“
„Ach nein? Soll das heißen, dass du meine Hilfe dabei brauchst?“
„…ja…“
„Wie heißt das?“
„Bitte lass mich kommen?“
„Na geht doch.“, flüsterte ich. Der Orgasmus, der sie wenige Sekunden später schüttelte war intensiv und dauerte mehrere Minuten an. Solange bis sie kreischte und ihr Körper automatisch versuchte mir auszuweichen, weil sie so unglaublich überreizt war. Ich hatte durchaus Lust nicht aufzuhören und ihren Körper zu zwingen noch viel öfter zu kommen – ich wusste wie schmerzhaft das sein konnte.
Aber das würde ich mir wohl für das nächste Missverständnis aufheben müssen. 
 
 
 

Bewertung: 
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Kommentare

Bild des Benutzers SvenH

Finde es sehr "interessant", wenn man ab und zu die Seite wechselt. Man kann ja nur lernen. Was eigener Schmerz ist und ob man den nicht beim nächsten mal auf der anderen Seite anwendet :-)

Den Rohrstock hätte ich übrigens mit Maurerkreide überzogen. Da sieht man schneller, welches Muster man beim gegenüber hinterlässt.

Weiter so wink

Bild des Benutzers RedFoxi

für dein Kommentar! Ja, ich bin auch der Meinung, dass switchen eine ganz eigene Faszination für sich ist. Es muss aber auch wirklich passen mit dem jeweiligen Partner, weil sowas auch ziemlich schnell in die Hose gehen kann, meiner Meinung nach. :)
Nochmal Danke für die Rückmeldung!
Liebe Grüße
Füchschen

Bild des Benutzers O_devot

Ich fand die Geschichte sehr gut geschrieben. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt dabei. Auch wenn ich mir den "Seitenwechsel" für mich nicht vorstellen kann, es kam in der Geschichte glaubhaft rüber. Vielen Dank dafür.
LG Ornella

Bild des Benutzers Sagira

Ich fand die Geschichte mehr als nur unterhaltsam. Ich musste oft dabei schmunzeln und grinsen. Sie ist wirklich sehr schön. Vor allem wie es dann irgendwann in die Richtung kippt wo der Wechsel stattfindet. Die Gedanken der Protagonistin finde ich super. ^.^ Es hat mir echt Spaß gemacht es zu lesen, von Anfang bis Ende!
Lieben Gruße
Sagira

Bild des Benutzers BoundJana

Ein Freund von mir hat mir diese Geschichte geschickt da er glaubte mir könnte sie gefallen und was soll ich sagen, er hatte Recht.
Hab mich jetzt die letzten Tage durch deine Geschichten gelesen und die sind alle sooooo gut, ich bin echt erstaunt wie gut du schreibst.
Wie du deine Charaktere leben lässt, wie du alles genaustens beschreibst....Ich habe ja schon wirklich einige Bondage Stories gelesen (die meisten auf Englisch), aber deine sind wirklich mit die allerbesten die ich je gelesen habe :)

Bild des Benutzers r.desade

Dein Schreibstil ist wirklich perfekt. Wie auch in deinen anderen Geschichten konnte ich mich (sogar als Mann ) in die Situation gut herein versetzen.
Ob es realistisch war, wage ich zu bezweifeln. 
Switchen ist natürlich schon möglich. In einer Beziehung so hin und her zu switchen ist aber jedenfalls für mich nicht vorstellbar.
Aber es ist ja auch nur Phantasie und da ist alles erlaubt.
 

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