Die Verwandlung - Teil 3

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Er sah zufrieden aus. In aller Ruhe trank er seinen Kaffee aus, dann wies er sie an das Tablett abzugeben.

Als sie aufstehen wollte um das Tablett zurück zu bringen, hielt er sie am Arm zurück.

„Hast du nicht etwas vergessen?“, fragte er ruhig.

„Entschuldigung Herr“, antwortete sie und zuckte ertappt zusammen.

„Geh jetzt“, sagte er und lies sie wieder los. Sie hatte das Gefühl, dass ihr Blut kochen und ihr das Herz in den nächsten Sekunden aus der Brust springen würde. Was dachten die anderen Gäste wohl gerade? Sie konnte praktisch an nichts anderes mehr denken.

Mit: „Ja Herr“, beantwortete sie nach der Entschuldigung die vorangegangene Frage und stand auf.

Sie nahm das Tablett und brachte es zu dem kleinen Rückgabewagen. ‚So musste sich die spanische Inquisition angefühlt haben‘, schoss es ihr durch den Kopf, als all die Blicke sie durchbohrten.

Als sie zurück am Tisch war, war er bereits aufgestanden und nahm ihre Hand. Gemeinsam gingen sie zum Wagen.

Sie fuhren vom Parkplatz in Richtung Autobahn.

„Fang jetzt an“, wies er sie ruhig und gelassen an, so als hätte er sie angewiesen die Post aus dem Briefkasten zu holen.

„Ja Herr“, antwortete sie nicht ganz so ruhig, schob ihren Rock hoch, drückte ihren Slip beiseite und begann, mit vor Aufregung zitternden Fingern, die empfindsamste Region ihres Körpers zu massieren. Er hatte sie bereits ein paar Tage schmachten lassen und so dauerte es nicht lange bis sie sich seine Erlaubnis einholen musste zu kommen.

„Darf ich jetzt kommen Herr“, fragte sie angespannt. Es war klar, dass sie wirklich unmittelbar vor dem Orgasmus stand.

„Noch nicht“.

„Bitte, Herr“.

„Nein“.

„Bitte“, flehte sie in an.

„Wie heißt das?“.

„Bitte, Herr, bitte las mich kommen Herr, bitte Herr“, wimmerte sie mittlerweile zitternder Stimme.

„Noch nicht, frag an der nächsten Ausfahrt noch mal. Mach jetzt weiter“.

„Ja Herr“, sagte sie enttäuscht, frustriert und voller Anspannung. Sie musste weiter machen, sich weiter stimulieren. Sie war so kurz davor, so unglaublich kurz davor. Dann kam endlich das ersehnte Schild in Sicht.

Noch 2 Kilometer.

Noch ein halber Kilometer.

Die Ausfahrt.

„Herr, darf ich jetzt bitte kommen“, flehte sie erneut.

„Du hast 30 Sekunden“.

„Was?“

Sie war irritiert. Eine solche Anweisung hatte sie noch nie erhalten.

„Komm! Jetzt!“, sagte er deutlich lauter und unmissverständlich bestimmend.

In ihr überschlugen sie die Emotionen, es war phantastisch und erniedrigend zugleich. Sie kam.

Ein zweiter Höhepunkt stand unmittelbar bevor. Sie massierte sich weiter.

„Stop“, herrschte er sie an.

Sie wollte nicht aufhören. Sie flehte: „Aber…“, seufzte sie in seine Richtung.

Und sie machte weiter.

Er verpasste ihr eine Ohrfeige.

Neue Regeln:

15.       Sie bekommt für jeden Orgasmus eine genaue Zeitvorgabe. Kommt sie nicht innerhalb der vorgesehen Zeit, ist ihr ein Orgasmus nicht mehr gestattet.

16.       Sie darf immer nur einen Orgasmus erleben. Multiple Orgasmen sind ihr verboten.

Sofort hörte sie auf. Noch eine neue Entwicklung. Sie hatte von ihm noch nie eine Ohrfeige bekommen. Sie war perplex, sie wusste nicht wie sie reagieren sollte. Sofort war sie wieder klar. Sie hatte einen Fehler gemacht und sie ahnte, dass sie dafür noch einen Preis würde zahlen müssen.

„Entschuldigung Herr“.

„Darüber reden wir, wenn wir zuhause sind, wir sind ja gleich da“.

„Danke Herr“.

Ihr schwante nichts Gutes und sie wusste, dass sie damit eine Strafe verdient haben würde.

Zuhause angekommen, wollte sie die Situation sofort aufklären. Sie war aufgeregt, sie spürte, dass sich ihre Beziehung gerade an einem Scheideweg befand. Sie wusste, dass sie gerade unmittelbar davor stand, eine weitere Schwelle zu überschreiten. Gefiel ihr wie er mit ihr umging? Das letzte bisschen Gleichberechtigung hatte gerade ihre Beziehung verlassen. Wie sollte sie darauf reagieren?

„Und jetzt“, fragte sie vorsichtig.

„Für dich heißt das ‚und jetzt Herr‘“, korrigierte er sie. Nur schwer konnte sie diesen Kommentar ertragen. ‚Herr‘, diese Anrede war ein Spielchen, ein Spielchen, das sie gerade nicht spielen wollte. Trotzdem riss sie sich zusammen. War es wirklich ein Spielchen?

„Und jetzt Herr?“, antwortete sie ebenso betont ruhig.

„Jetzt muss ich dir wohl noch einmal klar machen, dass du meine Anweisungen zu befolgen hast, komm bitte mit ins Schlafzimmer“.

Er setzte sich aufs Bett und schaute sie an.

„Was hast du falsch gemacht?“, frage er ruhig.

Sie wollte auch dieses Gespräch jetzt nicht führen. Sie wollte ihren neuen Chip ausprobieren. Sie war genervt, trotzdem spielte sie mit. So waren die Regeln.

„Worum geht es gerade? Ich habe heute leider mehrere Fehler gemacht Herr“, antwortete sie mit gesenktem Blick.

„Dann fangen wir vielleicht einfach damit an, dass wir die Liste der Fehler erstmal genau aufstellen. Welche Fehler hast du denn deiner Meinung nach heute gemacht?“

„Ich war unaufmerksam und habe deshalb gegen die neue Regel verstoßen, dich immer mit ‚Herr‘ anzusprechen Herr“. Dann machte sie eine Pause.

„Und weiter?“.

„Ich …“. Der nächste Satz viel ihr wirklich schwer. Sie wusste, dass dieser Punkt die heftigeren Konsequenzen für sie bringen würde. „Ich habe gegen deine ausdrückliche Anweisung verstoßen, nach meinem gestatteten Orgasmus aufzuhören. Du hast mich direkt angewiesen aufzuhören und ich habe trotzdem weitergemacht. Damit habe ich dich dazu gezwungen, direkt einzugreifen Herr“.

„Du kannst dir sicher vorstellen, welche Strafe du dafür erhalten wirst“.

„Ja Herr, ich denke ein längeren Orgasmusverbot und ein Spanking Herr“.

Er ging nicht direkt darauf ein. Das gehörte zu dem Vorgehen auf das die sich geeinigt hatten.

„Warum hast du nicht aufgehört, obwohl ich dir das direkt befohlen hatte?“, noch immer blieb er bei seinen Fragen vollkommen ruhig.

„Ich war noch so erregt von dem ersten Orgasmus, ich habe mir so sehr gewünscht, dieses Gefühl noch einmal zu erleben. Dabei habe ich leider die Kontrolle über mich verloren Herr“.

„Wir möchten doch beide nicht, dass du bestraft werden musst. Du weist doch, dass wir die Regeln nicht ohne Grund aufgestellt haben. Erkläre mit bitte noch einmal, warum es wichtig ist, dass du meine Anweisungen befolgst und warum es wichtig ist, dass wir jedem Verstoß konsequent nachgehen“.

„Die Regeln sorgen für einen strukturierten Tagesablauf. Jede der Regeln wurde aufgestellt, um mein Verhalten zu verbessern. Ich bin es, die ihr Verhalten verbessern möchte und ich bin dankbar für deine Führung. Ich möchte die Frau sein, die deine Wünsche erfüllt Herr“.

„Warum ist es wichtig, dass Fehlverhalten auch Konsequenzen hat?“.

„Es ist sehr wichtig, dass jedes Fehlverhalten eine Konsequenz hat, damit ich mich auf diese verlassen kann Herr“.

„Für deinen Fehler wirst du eine Woche zusätzliches Orgasmusverbot erhalten, außerdem erhältst du jetzt als Bestrafung ein mittleres Spanking. Hole mir bitte das kleine Paddel und leg dich dann über meinen Schoß“.

„Ja Herr“, sagte sie mit einem gewaltigen Kloß im Magen. Sie hasste das was ihr jetzt bevorstand, aber genau das war es ja, was ihr half ihre Fehler nicht oder zumindest nicht mehr so regelmäßig, zu wiederholen.

Sie ging zur Schublade und holte das kleine Holzpaddel heraus. Klein, das war eine Definition die sie nicht immer teilte. Über dem Griff befand sich eine etwa 12 Zentimeter große Schlagfläche. Das Paddel war fast wie ein Tischtennisschläger aus, aber es wurde offensichtlich für einen anderen Zweck hergestellt. Sie gab im das Paddel, zog ihren Slip aus, raffte ihren Rock hoch und legte sich über seinen Schoß.

Bevor er das Paddel benutzte, erhielt sie ein paar Schläge mit der flachen Hand. Nach etwa 15 Schlägen machte er eine Pause. Er hatte ihr vor einiger Zeit die Aufgabe gegeben, sich im Internet zu belesen, um das optimale Vorgehen für das Spanking zu finden. Sie hatte alle nötigen Informationen zusammengetragen, dann hatte er seine Entscheidung getroffen.

Neudefinition der Strafen:

1.       Kleine Vergehen werden mit einem leichten Spanking bestraft.

2.       Mittlere Vergehen werden mit einem normalen Spanking und einer Woche Orgasmusverbot bestraft.

3.       Schwerwiegende Vergehen werden mit einem verschärften Spanking und mindestens zwei Wochen Orgasmusverbot bestraft.

Ablauf des Spankings:

Leichtes Spanking: Bei einem leichten Spanking erhält sie ca. 15 Schläge. Diese Schläge werden entweder mit dem Hand oder einem Paddel durchgeführt. Die Schläge werden mit geringer Stärke durchgeführt.

Normales Spanking: Vor der eigentlichen Bestrafung erfolgt eine Aufwärmphase. Dies wird durchgeführt, um die Haut vorzubereiten und die Wahrscheinlichkeit von lange sichtbaren Folgen zu reduzieren. In der Aufwärmphase erhält sie etwa 10-15 Schläge, die mit der Hand oder einem Kochlöffel durchgeführt werden. Die Schläge werden mit geringer Stärke durchgeführt.

Nach der Aufwärmphase bleibt sie in der aktuellen Position. Er massiert für etwa zwei Minuten die betroffene Stelle. Danach erfolgt die eigentliche Bestrafung. Diese besteht aus etwa 20 Schlägen, die mit einem Paddel oder einem anderen Schlaginstrument ausgeführt werden. Die Schläge werden mit mäßiger Stärke ausgeführt.

Nach den 20 Schlägen massiert er noch einmal für etwa zwei Minuten die betroffene Stelle und verlässt dann für wenige Minuten den Raum. Diese Zeit soll sie nutzen um noch einmal ihren Fehler zu reflektieren. Zu keiner Zeit ist es ihr gestattet die betroffene Stelle zu berühren.

Nachdem er den Raum wieder betreten hat, nimmt sie ihre Position wieder ein. Sie erhält danach eine reduzierte Anzahl weiterer Schläge. Die Schläge werden mit demselben Instrument und derselben Stärke durchgeführt.

Verschärftes Spanking: Das verschärfte Spanking beginnt mit einer Aufwärmphase.

Nach der Aufwärmphase erhält sie mindestens 20 Schläge, die mit einem Paddel oder einem anderen Schlaginstrument ausgeführt werden. Die Schläge werden mit mäßiger Stärke ausgeführt.

Wie beim normalen Spanking massiert er danach die betroffene Stelle und verlässt er dann für einige Minuten den Raum.

Nachdem sie wieder ihre Position eingenommen hat, erhält sie ein weiteres Mal mindestens 20 Schläge. Diese werden mit erhöhter Stärke durchgeführt. Danach folgen wieder eine Massage der betroffenen Stellen und eine kurze Pause in der sie ihr Fehlverhalten weiter reflektieren soll.

Dieser Schritt kann mehrfach wiederholt werden.

Für den letzten Durchgang nimmt sie ihre Position erneut ein. Sie erhält ein letztes Mal eine reduzierte Anzahl an Schlägen. Diese werden jedoch mit voller Kraft ausgeführt.

Er kann festlegen, das dass verschärfte Spanking in mehrere, zeitlich getrennte Blöcke aufgeteilt wird.

Nach einem Spanking besprechen sie erneut ihren Fehler. Es ist ihr im Nachgang eines Spankings nicht gestattet, die betroffene Stelle zu berühren.

Betroffene Stellen und Positionen:

Das Spanking erhält sie auf verschiedene Regionen ihres Körpers. Die jeweils betroffene Stelle wird von ihm, zusammen mit dem Umfang der Bestrafung festgelegt.

Es gibt feste Positionen, in denen sie die Strafe in Empfang nehmen muss.

-          Auf seinem Schoß liegend (über das Knie gelegt)

o   In dieser Position kann sie die Schläge auf den Hintern erhalten.

-          Mit gespreizten Beinen an der Wand stehend

o   In dieser Position kann sie die Schläge auf den Hintern erhalten.

o   In dieser Position kann sie die Schläge auf ihre inneren Schenkel erhalten.

o   In dieser Position kann sie die Schläge auf ihre Spalte erhalten.

-          Auf allen vieren auf dem Bett kniend

o   In dieser Position kann sie die Schläge auf den Hintern erhalten.

o   In dieser Position kann sie die Schläge auf ihre Füße erhalten.

-          Mit gespreizten Beinen frei im Raum stehend und dabei mit den Händen ihre Knöchel berührend.

o   In dieser Position kann sie die Schläge auf den Hintern erhalten.

o   In dieser Position kann sie die Schläge auf ihre inneren Schenkel erhalten.

o   In dieser Position kann sie die Schläge auf ihre Spalte erhalten.

-          Auf dem Rücken liegend, mit gespreizten Beinen, die Hände berühren die Knöchel

o   In dieser Position kann sie die Schläge auf den Hintern erhalten.

o   In dieser Position kann sie die Schläge auf ihre inneren Schenkel erhalten.

o   In dieser Position kann sie die Schläge auf ihre Spalte erhalten.

o   In dieser Position muss sie während der Bestrafung Blickkontakt mit ihm halten.

-          Auf dem Rücken liegend mit gespreizten Beinen, die Hände ziehen ihre Schamlippen auseinander.

o   In dieser Position kann sie Schläge auf den inneren Bereich ihrer Spalte erhalten.

o   In dieser Position muss sie während der Bestrafung Blickkontakt mit ihm halten.

Schlaginstrumente:

Zur Bestrafung kommen folgende Strafinstrumente zu Einsatz. Welches oder welche Schlaginstrument im Rahmen einer Bestrafung verwendet werden, wird von ihm festgelegt.

-          Hand

-          Kochlöffel

-          Kleines Paddel

-          Großes Paddel

-          Haarbürste

-          Gürtel

-          Reitgerte

-          Rute

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Zum Glück kamen bei weniger schweren Vergehen, meist nur seine Hand, der Kochlöffel oder eines der Paddel zum Einsatz. Auch waren es dann meist ihr Hintern, ihre Oberschenkel und bestenfalls für ein paar Schläge, auch ihre Spalte, an der sie die Bestrafung zu ertragen hatte. Das innere ihres Allerheiligsten wurde zum Glück nur sehr selten von ihm direkt bearbeitet. Dafür musste sie sich schon wirklich etwas Außergewöhnliches erlaubt haben.

Sie bedankte sich für die Aufwärmphase. Er massierte ihren Hintern. Ihre Rückseite brannte bereits leicht, aber sie wusste, dass dies noch kein Vergleich zu dem war, dass noch kommen würde. So absurd es in dieser Situation auch klingen mochte, es fühlte sich gut an zu spüren, wie es sich um sie kümmerte. Nach zwei Minuten nahm der das Paddel.

Sie musste schlucken, hielt den Atem an und schloss die Augen. Dann sauste das Paddel zum ersten Mal auf ihren Hintern.

„Danke Herr“, quittierte sie den ersten und jeden weiteren Schlag, obwohl er das gar nicht von ihr verlangt hatte. Sie empfand es als angemessen.

Das hier war kein Spiel.

Nach 22 Schlägen hörte er auf. Ihre Rückseite stand in vollen Flammen und auch die Tränen hatte sie nicht mehr zurückhalten können. Er massierte noch einmal für etwa zwei Minuten ihren mittlerweile geschunden Hintern, dann wies er sie an aufzustehen.

Natürlich gehorchte sie seiner Anweisung.

„Warte hier, ich bin gleich wieder da“, sagte er und verlies den Raum.

„Ja Herr“, antwortete sie während sie versuchte sich zu beruhigen und tat was er ihr aufgetragen hatte.

War es das wirklich wert gewesen? Was hatte sie erreicht? Sie hatte etwa 5 Sekunden länger an sich herumspielen können, aber am Ende hatte sie in diesem Moment ja gar keine rationale Entscheidung getroffen. Es half nichts darüber zu spekulieren. Er kam zurück.

Dieses Mal setzte er sich nicht, sondern wies sie an sich auf den Rücken zu legen, die Beine breit zu machen und ihre Knöchel zu umfassen. Sie nahm die neue Position ein und schaute ihn an. Ich Herz pochte wie wild und es kostete sie viel Kraft, dem Drang zu wiederstehen, ihre Augen zu schließen. Sie schaute ihn weiter an und versuchte sich ein letztes Mal zu konzentrieren. Sie sah wie er ausholte. Bald war es überstanden. Noch sieben weitere Schläge gingen auf ihren Hintern nieder, dann war es geschafft. Endlich erlaube er ihr aufzustehen.

„Bitte erkläre mir noch mal warum das nötig war Schatz“? Fragte er, während er sie kraftvoll ansah.

„Diese Strafe ist nötig geworden, weil ich es nicht geschafft habe mich selbst unter Kontrolle zu halten. Um weitere Bestrafung zu vermeiden, muss ich an diesem Punkt weiter an mir Arbeiten Herr. Vielen Dank Herr“. In diesem Moment diese Worte zu sagen, viel ihr unglaublich schwer. Niemand, der nicht schon einmal auf der Empfängerseite einer solchen Bestrafung gestanden hatte, konnte nachvollziehen was diese wenigen Worte in diesem Moment für sie bedeuteten.

„Sehr gut Schatz, ich bin stolz auf dich. Komm, wir gehen zurück ins Wohnzimmer“.

„Danke Herr“.

Sie verließen das Schlafzimmer, er nahm ihre Hand und zog sie zu sich. Kurz darauf nahm er sie in den Arm. Hielt sie ein paar Sekunden ganz fest. Sie fühlte sich geborgen. Dann folgte seine nächste Anweisung.

„Ich weiß, dass es dir jetzt nicht passt, aber du hast ja gerade gelernt, dass Regeln Regeln sind. Ich denke wir wollen beide, dass es hier keine Unklarheiten gibt. Es ist Zeit für deine Corner Time, geh jetzt bitte in die Ecke“, sagte er mitfühlend aber auch ebenso bestimmend und wischte ihr dabei eine Träne aus den Augen.

Natürlich hatte er Recht mit dem was er sagte.

Die Corner Time war das letzte was sie jetzt wollte. Nein, eigentlich das vorletzte. Nach einer weiteren Bestrafung stand ihr doch noch deutlich weniger der Sinn. Es fiel ihr schwer, aber natürlich tat sie was er sagte.

Ganz langsam ließ er sie los. Sie ging in die Ecke, legte die Hände hinter den Kopf und wartete. Er kramte noch irgendwas vom Sofa zusammen und verlies dann den Raum. Es war still. Die Gedanken überschlugen sich in ihrem Kopf. Sie war noch immer so geil, ihr Hintern brannte, die Corner Time war so unglaublich langweilig. Normalerweise. Heute war es anders. Heute verging die Stunde fast wie im Flug. Es gab so viel zu überdenken. Sie hatte die Zeit genutzt um eine Entscheidung zu treffen. Sie würde sicher noch eine Nacht darüber schlafen müssen, aber ja, sie wusste jetzt, dass ihr wirklich gefiel was gerade passierte.

Er kam zurück ins Zimmer und setzte sich an den Esstisch. „Komm jetzt her und setzt dich“.

„Ja Herr“. Sie drehte sich um und ging zum Tsch. Er zeigte auf den Stuhl der seinem gegenüberstand.

„Ja Herr“.

Ganz vorsichtig setzte sie sich hin. Die frischen Spuren ihrer Bestrafung machten sich noch deutlich bemerkbar.

„Und?“, fragte er einsilbig.

„Wie machen wir weiter Herr?“.

„Du kannst das ‚Herr‘ für den Moment sein lassen. Gib mir dein Handy“, sagte er ruhig und ohne direkt auf sie einzugehen.

Sie schob es zu ihm rüber. Er machte einige Einstellungen am Gerät und schob es dann wieder zu ihr zurück. Sie musste nicht sehen was er gemacht hatte, um zu wissen in welcher App er diese Einstellungen vorgenommen hatte. Sie schaute auf das Display.

Er hatte die Einstellungen die sie im Lokal gemacht hatten noch einmal verändert. Jetzt sollte der Chip für zwei Wochen ihre Orgasmen unterbinden. Sie gab den 12stelligen Code ein und aktivierte die Einstellung. Jetzt gab es keinen Weg mehr zurück.

„Ist alles in Ordnung?“, fragte er nun mit einem Unterton von Sorge.

„Ich platze fast vor Aufregung und Geilheit, sonst ist alles in Ordnung“.

Er lächelte sie zufrieden an.

„Was ist mit der Ohrfeige?“, fragte er gezielt nach dem unausgesprochenen Ereignis während der Autofahrt.

„Die war angemessen. Können wir sie zu einem festen Bestandteil machen?“

„In Ordnung, hiermit beschlossen“.

Neue Strafe:

5.       Als Sofortmaßnahme kann er sie ohrfeigen. Dies ersetzt keine spätere Auseinandersetzung mit dem Fehlverhalten, sondern dient nur der unmittelbaren Korrektur.

„Danke Herr“.

„Du kannst das ‚Herr‘ im Moment weglassen“.

„Ich weiß“.

Wieder lächelte er sie an.

„Gehen wir weiter?“.

„Das möchte ich auf jeden Fall“.

„Ich liebe dich“, sagte er ganz offen.

„Ich dich auch und ich bin glücklich“.

„Sofa?“

„Sofa ist gut“.

Beide sprangen auf und gingen auffällig ruhig zum Sofa. Sie wussten beide, dass der andere sich kaum noch halten konnte. Danach warfen sie sich gegenseitig so heftig auf das Möbelstück, dass es fast zu Bruch ging. Sie küssten sich und sie verwöhnten sich.

Eine ganze Weile spielten sie miteinander, dann sagte er: „Wir werten das hier heute ausnahmsweise als dein nachmittagliches Edging. Der neue Chip ist schließlich eine einmalige Sondersituation, wir müssen ja prüfen ob er auch funktioniert“.

„Ja, das ist wichtig Herr“, sagte sie mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht. In diesem Moment hatte sie noch nicht wirklich realisiert, was der Chip in wenigen Minuten für sie bedeuten würde.

Er legte sich auf den Rücken und wartete darauf, dass sie den aktiven Teil übernahm. Er wollte so gut wie immer, dass sie die aktive Rolle spielte und das tat sie auch. Sie ignorierte ihre schmerzende Rückseite, dass musste sie. Oder machte sie sie weiter heiß? Voller Lust verwöhnten sie sich. Alles war phantastisch. Die Nähe, die Zärtlichkeit, sogar der Geruch. Es war wunderbar. Schnell war sie wieder an dem Punkt an dem sie kommen konnte. Was würde jetzt passieren? Sie war unglaublich aufgeregt.

„Darf ich kommen Herr“, fragte sie um sicherzugehen keinen Fehler zu machen, falls der Chip doch nicht wie geplant funktionieren sollte.

„Noch nicht“.

Sie schloss die Augen, legte den Kopf in den Nacken und kämpfte gegen den aufkommenden Orgasmus. Dieses Gefühl, diese furchtbare Anpannung, war sie mittlerweile fast gewohnt. Noch einmal, zweimal, dreimal musste sie bei ihm darum betteln, dann durfte sie ihren Gefühlen endlich freien Lauf lassen.

„30 Sekunden“, sagte er und war dabei selber erkennbar engagiert.

„Danke Herr“.

Diesmal war sie auf die Zeitvorgabe vorbereitet. Jetzt hatte sie die Freigabe die sie brauchte. Sie ließ sich fallen …sie spürte das unaufhaltbare Heranrauschen und dann … „oh mein Gott“, schrie sie lustvoll heraus, und dann, dann … passierte nichts.

Dieser verdammt Chip funktionierte, er funktionierte perfekt. Das Feuer in ihr wurde nicht gelöscht. Das ersehnte Glücksgefühl trat nicht ein, all die unbeschreiblichen Empfindungen, die sich bei einem Orgasmus in ihrem Körper einstellten, blieben einfach aus. Ohne Vorankündigung und erbarmungslos. Der Chip hielt sie zuverlässig unmittelbar unterhalb der imaginären Schwelle, die sie so gerne übertreten wollte. Vor Anspannung zitternd, stoppte sie frustriert ihre Bemühungen.

„Es funktioniert nicht mehr Herr“, informierte sie ihn ernüchtert.

„Fantastisch“, antwortete er mit einem Strahlen im Gesicht. „Dann sorge jetzt dafür, dass wenigstens ich meinen Spaß bekomme“.

Sie musste sich noch einmal aufraffen. Ab jetzt war es nur noch sein Orgasmus für den sie arbeitete, seine Lust die sie kanalisieren musste. Sie war sein Sexspielzeug, sie gehörte ihm. Die Ernüchterung wich schnell wieder der Geilheit, aber sie wusste jetzt, dass dies in den nächsten Wochen nicht viel ändern würde. Für ihre eigene Lust hatte diese Erkenntnis keinerlei Relevant mehr. Endlich kam er.

Gemeinsam gingen sie duschen, das warme Wasser auf ihrer Haut fühlte sich großartig an und auch er genoss es sichtlich. Nach ein paar Minuten wurde er wieder zudringlicher. Eine Zudringlichkeit, von der sie nur zu gerne profitiert hätte. Sie küssten sich, streichelten sich. Nach einiger Zeit nahm er ihre Hand und führte sie zu seinem besten Stück. Sie fing an ihn zu verwöhnen.

„Blas mir einen“, flüsterte er ihr ins Ohr.

„Gerne Herr“, antwortete sie unwahrheitsgemäß und ging vor ihm auf die Knie. Wie viel lieber hätte sie ihn jetzt in sich gespürt, aber diese Wahlmöglichkeit hatte sie nicht.

Auch das Blasen hatte sich verändert, war härter geworden, geiler. Mit einer Hand lehnte er sich an die Wand der Duschkabine, mit der anderen fasste er fest in ihr Haar. Er nahm sich was er wollte. Immer fester und immer länger rammte er sein bestes Stück in ihren Mund. Sie musste schauen, dass sie genug Gelegenheit zum Atmen bekam, aber das interessierte ihn kaum.

„Spiel an dir rum, ich will dass du es dir erfolglos besorgst, während ich mich an die vergnüge“, wies er sie an. Sie könnte verbal nichts quittieren, das Prachtstück seiner Männlichkeit verhinderte dies zuverlässig. Sofort fing sie an, auch sich selber zu verwöhnen. Es war erregend und frustrierend zu gleich. So gerne währe sie gekommen, so sehr sehnte sie sich nach einem Höhepunkt. Sie würde ihn nicht erleben. Nicht heute, nicht morgen und nicht in den nächsten zwei Wochen. Trotzdem stimulierte sie auch sich selber so weit sie konnte uns do weit, dass sie fast verrückt wurde, bis er endlich in ihrem Mund kam.

Mit einem strahlenden Lächeln präsentierte sie ihm seine Ladung, dann schluckte sie seinen Samen herunter. Er brauchte dafür keine Regel einführen, sie wusste dass ihm das gefiel. Jetzt war sie bereit dafür.

Noch einmal strahlte sie ihn an und präsentierte ihm nun ihren leeren Mund. Dann begann sie ihn mit ihrer Zunge zu reinigen. Sie wusste, dass es an sich wenig Sinn machte, da sie ja eh noch unter der Dusche standen, aber es ging ihr um die Geste.

„Das sind ja ganz neue Züge an dir“, stellte er begeistert fest.

Sie unterbrach kurz ihre Reinigung.

„Danke Herr, dann halten wir das mal so fest oder?“.

„Hiermit festgelegt, mach weiter Schatz“.

Neue Regel:

17.       Sie muss wann immer es ihr möglich ist, seinen Saft schlucken. Danach muss sie ihn mit ihrer Zunge reinigen.

„Gerne Herr“.

Sie leckte ihn noch ein paar Minuten sauber, dann beendeten sie endlich ihr Duschbad. Ihre Finger waren schon ganz verschrumpelt und sie trockneten sich gegenseitig ab. Vor ihrem Hintern machte er eine kurze Pause.

„Darauf solltest du keine Rücksicht nehmen, schließlich habe ich es verdient Herr“, hauchte sie ihm ins Ohr und er machte weiter.

Es brannte fürchterlich und sie konnte dies auch nicht verbergen. Aber es war egal, es gehörte jetzt dazu.

Fortsetzung folgt...

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Kommentare

Bild des Benutzers dominus00

Schön! Richtig gut. Weniger sprachliche Fehler, mehr Emotionen, das sehe ich gern. Du bist noch nicht fehlerfrei, aber ich warte mal den nächsten Teil ab, bevor ich wieder mit der Korrekturkeule (für das leicht höhere Niveau) zuschlage. Für den Moment lasse ich dich meine fünf Sterne genießen, die sind redlich verdient.

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Bild des Benutzers roefe

Sorry, aber dieser Abschnitt hat mir zu viel Statistik und zu wenig Handlung.

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Bild des Benutzers Neuling

Bin gepannt welche Ideen Du für ihre Erziehung noch einfallen.

Schön finde ich, das sie für seine Lust da ist und ihre Lust nur zu seiner Erbauung das ist.

 

Danke furs schreiben.

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Bild des Benutzers Marite

... obwohl ich seit längerem erfolglos versuche, eine softe Version davon selber zu leben. Sehr gut beschrieben, ich lese auf jeden Fall weiter

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