Die Jagd (Teil 5 von "Die Geliebte meines Mannes")

"Klappentext": 
Sie erfuhr, dass sie nicht wirklich verheiratet war. Von ihrer Gebieterin und deren Liebhaber wird sie an einen Bekannten verliehen. In dessen Haus findet eine Jagdgesellschaft statt, und sie ist die Beute.
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Ich dachte schon eine Weile darüber nach, ob die Vorliebe der dominanten Persönlichkeiten an ihren sexuellen Objekten eben nicht auf die gehorsame Sklavin gerichtet war, sondern vielmehr auf deren Unterwerfung. Ihr Interesse schien doch eher an der Zähmung der Widerspenstigen zu liegen, an deren Züchtigung,  an deren Beugung, sowohl körperlich als auch mental. Die tief nach unten gebückte Stellung mit weit gespreizten Beinen, ganz gleich ob gebunden oder frei, mit exponierten Körperöffnungen zur Betrachtung oder Benutzung dargeboten, war offensichtlich die von den Herrschaften bevorzugte Position ihres Objektes, zumindest meiner. Und je fügsamer das Objekt, umso mehr wurden Schikanen und Fallen erdacht, um weitere Qual und Bestrafung zu rechtfertigen. Der devote Teil wiederum schien diese Schikanen und Fallen geradezu herbei zu sehnen, um die Lust und die Erregung bereits aus der Vorfreude und natürlich aus der Bestrafung selbst zu ziehen. Sollte die Wahl der Qual jedoch weit über das erträgliche Maß hinausgehen, wurde aus ihr schließlich doch die fügsame, die gehorsame und unterwürfige Sklavin, die jedem Befehl Folge leistete, allein um der Unerträglichkeit zu entgehen.  So schlich sich mit der Zeit auch Langeweile ein, gegen die kaum ein Mittel half, höchstens  vielleicht die Konzentration auf ein neues Objekt. In meinem Falle war es jedoch noch nicht so weit, ich wurde zunächst verliehen, um anderen dominanten Herrschaften eine Freude zu bereiten.

Die Tage vergingen schnell. Ich musste auch keinen häuslichen Pflichten mehr nachkommen, man hatte kurzfristig eine Haushaltshilfe eingestellt. Im Keller hörte ich gelegentlich die Handwerker rumoren, was genau sie dort taten, entzog sich mir. Allabendlich wurde ich von meinem Mann in den Mund gefickt, zu Übungszwecken. Es wurde jedoch nicht besser, ohne die bereits beschriebene Zange, die mir die Zunge aus dem Mund zog, ging es gar nicht. Allerdings begann ich, diese Form der Demütigung zu genießen, ganz besonders, weil seine Geliebte, meine Gebieterin, mich zuvor immer fesselte, mir das Instrument anlegte und mich mit festem Griff in mein Haar in Position hielt. Für weitere sexuelle Spiele war ich jedoch nicht mehr gefragt. Immerhin verschwanden die Striemen und Abdrücke von der Bestrafung, so dass ich gegen Ende der Woche wieder  vollständig hergestellt war. Der Samstag kam viel zu schnell.

Ich wurde früh geweckt und nach meiner Körperpflege musste ich unverzüglich unten erscheinen. Ich bekam Manschetten mit etlichen Ringen, um sie aneinander verschießen zu können, um Fuß- und Handgelenke, sowie ein Halsband, ebenfalls mit  mehreren Ringen ausgestattet. Ich musste die Hände auf den Rücken legen, sie wurden dort aneinander geschlossen. Anschließend wurde mein schulterlanges Haar streng nach hinten gezogen und zusammengebunden. Bevor die Gefährtin mir eine Gummimaske über den Kopf zog, die meine Augen und meine Ohren bedeckte, so dass ich ab sofort nichts mehr sah und nichts mehr hörte, fragte ich – ohne die Erlaubnis zu sprechen: „Warum tust du mir das an, ich bin deine Frau, du kannst mich doch nicht wirklich verleihen?“ Und der Herr antwortete: „Glaubst du ernsthaft, ich hätte eine naive, notgeile Kuh wie dich geheiratet? Die Eheschließung war ein Fake, die Standesbeamtin ist eine alte Freundin von mir, ebenso die sogenannten Trauzeugen. Du wirst nirgendwo eine Heiratsurkunde mit unser beider Namen finden“. Ich war sprachlos, und ehe ich mich gefasst hatte, wurde mir die Maske übergezogen. Unmittelbar darauf wurde ich nach draußen geführt, oder sollte ich besser sagen ‚geschleppt‘, und auf die Ladefläche eines Kombis – so vermutete ich – verfrachtet. Ich wurde so lange hin und her geschoben und gestoßen, bis ich eine Stellung quer zum Fahrzeug mit dem Gesäß Richtung Beifahrerseite und gespreizten Beinen sowie einem auf dem Fahrzeugboden liegenden Kopf eingenommen hatte. Ich hoffte und betete, dass die Scheiben getönt waren.

Der Wagen startete und wir fuhren los. Ich zitterte, nicht nur vor Kälte, sondern auch vor dem, was auf mich zukommen mag. Ich dachte an die schöne Sklavin und an den gut aussehenden Herrn Steinhuber mit seinen grausamen Augen. Ich dachte an meinen Schein-Ehemann und mir wurde schlecht. Andererseits hatte ich die Behandlungen durch ihn und seine Gefährtin ja durchaus genossen. Ich fürchtete mich und konnte nicht verhindern, dass ich feucht wurde. Nichts zu sehen und nichts zu hören, nur zu fühlen, war schon immer ein Wunsch von mir. Würde es Schmerz sein? Oder Lust? Oder beides? Immerhin hatte ich nicht mehr das Gefühl, ‚meinen‘ Mann zu betrügen.

Da ich jedes Zeitgefühl verloren hatte, konnte ich nicht sagen, ob wir nur eine Stunde oder mehr oder weniger gefahren waren, als der Wagen wieder hielt. Ein Zerren an meinen Armen signalisierte mir, auszusteigen. Ich drehte mich mühsam um und rutschte mit dem Hinterteil zuerst rückwärts von der Ladefläche. Man führte mich ein kurzes Stück Weg entlang und einige Stufen nach oben. Es muss wohl eine Tür geöffnet worden sein, denn als man mich weiter führte, fühlte ich kühlen und glatten Boden unter meinen Füßen. Nach einigen Schritten musste ich stehen bleiben. Hände griffen nach mir, kneteten meine Brüste, zwickten in meine Haut an den Brüsten, an den Armen, am Bauch. Eine Hand glitt zwischen meine Beine, die ich automatisch etwas öffnete. Mein Kopf wurde nach unten gedrückt und nach einem Tritt an meine Wade öffnete ich die Beine weit. Finger glitten in mich hinein, in meine Möse, in meinen Anus, mehrere Finger, andere Finger, dünne Finger, dicke Finger, andere Hände griffen mir wieder an die Brüste, ich wurde von allen Seiten betastet, geknetet und befingert. Ich konnte nicht sagen, wie viele Hände es waren, es waren zu viele Stellen gleichzeitig. Ich genoss die Berührungen, ich gab mich ganz dem Gefühl hin, von mehreren Menschen gleichzeitig angefasst zu werden. Und nicht nur ich spürte meine wachsende Geilheit.

Nach einer Weile ließen die Hände von mir ab und ich wurde weitergeführt, der Boden war immer noch kühl und glatt, aber seine Oberfläche fühlte sich anders an. Mein Kopf wurde wieder nach unten gedrückt, meine Arme, die ja immer noch hinter meinem Rücken zusammen geschlossen waren, wurden nach oben gezogen und irgendwo befestigt. Ich weiß nicht, was ich erwartete, aber ich spreizte in vorauseilendem Gehorsam schon mal die Beine. Plötzlich trafen warme, sanfte Wasserstrahlen mein Geschlecht. Das Gefühl war atemberaubend. Es kitzelte und reizte hundert Stellen gleichzeitig. Ich war wohl in einer Dusche. Die einzelnen, sanften Duschstrahlen perlten auf meine Scham, auf meine Eingänge, auf meine erogenen Zonen. Ich atmete langsam, ich ließ mich völlig in dieses Gefühl fallen, es war so geil. Ich bemerkte, wie ich zu stöhnen begann, wie Wellen der Lust mich durchströmten. Ich wusste, ich durfte ohne Erlaubnis keinen Höhepunkt haben. Es war mir egal. Ich wusste, der Herr dieses Hauses wollte mir meine Geilheit austreiben. Es war mir egal. Ich spürte, wie ich geflutet wurde von Glückshormonen, tief in mir entstanden kleine Wellen, wie leicht gekräuseltes Wasser, sie schaukelten sich auf, wurden größer und größer, wie die Brandung im Meer, und als die letzte, ultimative Welle über mich schwappte, wurde mir etwas in die Möse gestoßen, hart und dick und ich explodierte in einem nie dagewesenen Orgasmus. Ich beruhigte mich nur langsam und ebenso langsam spürte ich, wie die Kontraktionen meine Scheidenwände an mehreren Stellen nadelgleich in etwas Spitzes bohrten.

Die Maske wurde mir abgenommen. Die schöne Sklavin stand neben mir, die Dusche noch in der Hand. Sie lachte leise, griff mir zwischen die Beine und zog den Gegenstand aus mir heraus. Es war eine Rundbürste von nicht geringem Umfang. Sie zeigte sie mir: „Wildschweinborsten. Sie dürften deine Scheide ziemlich gereizt haben. Da wird dir das Ficken später keinen Spaß machen, so wund wie du da jetzt bist, den Männern aber umso mehr, da du jetzt innen anschwillst“, lachte sie, sie schien das zu kennen. Sie legte die Bürste beiseite und schraubte den Duschkopf vom Duschschlauch ab. Anschließend setzte sie den Duschschlauch an mein Poloch und drehte das Wasser auf. Das Wasser drang in meine Gedärme, weiter und weiter, bis mein Bauch spannte. Geschickt schob sie mir einen Plug in den Anus. „Ich mache  dir jetzt die Hände los, und du kannst dich entleeren“. Ich wäre ihr am Liebsten an den Hals gegangen, aber als ich mich aufgerichtet und umgedreht hatte, sah ich den Herrn des Hauses in der Tür stehen, der die Szene beobachtete. Die Lage war an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten. Dennoch setzte ich mich gehorsam auf die Toilette und als ich den Plug entfernte, entleerte ich mich mit einem unsäglichen Geräusch. Das Blut schoss mir in den Kopf. Kaum war ich fertig, befahl dieses Miststück mir, den Plug mit dem Mund zu reinigen und ihn ihr wieder zu geben. „Hopp, wieder in die Dusche, runter gebeugt und Arsch nach oben“, war ihre nächste Anweisung. Ein Blick auf den Herrn und ich fügte mich. Sie verabreichte mir noch zwei weitere Einläufe, erst dann war sie zufrieden. Sie hakte eine Hundeleine in mein Halsband, der Herr gab die Tür frei, und sie führte mich aus dem Bad. Der Herr folgte uns. Ich wurde nach draußen zur Terrasse gebracht. Dort standen einige Herren, ich zählte 5,  und eine Dame, die Herrin des Hauses, wie ich bald erkannte.

Diese ergriff das Wort: „Wir haben heute eine Jagdgesellschaft eingeladen und wollen eine kleine Treibjagt veranstalten“, sie stieß mir mit ihrem Zeigefinger auf die Brust: „und du bist das Wild“. Ich glaubte mich verhört zu haben, die Herren klatschten begeistert. „Du hast 15 Minuten Vorsprung, dann werden die Herren mit ihren Hunden die Verfolgung aufnehmen. Die Jagd beginnt!“ Die schöne Sklavin hatte die Hundeleine von meinem Halsband gelöst. Ich stand da wie erstarrt. Ich konnte noch immer nicht glauben, was hier geschah. Der Herr des Hauses brachte mich in Bewegung: „Na los, lauf. Jede Sekunde, die du hier stehst, gehen von deinen 15 Minuten ab“.

Ich drehte mich um und begann zu rennen, hinter mir hörte ich das Gelächter der Herren und das glockenhelle Lachen der Sklavin. So lange ich über den Rasen lief, ging es einigermaßen, aber als ich den Wald erreichte, drückten sich Steinchen und Stöckchen schmerzhaft in meine Fußsohlen. Ich lief ein ganzes Stück in den Wald hinein, dann musste ich mich erst einmal orientieren. Auf gar keinen Fall durfte ich auf den Wegen bleiben, also schlug ich mich in den Dickicht. Langsam nur entfernte ich mich vom Haus, aus Rücksicht auf meine Füße bewegte ich mich mit Bedacht. An einigen Stellen war das Gestrüpp so dicht, dass ich nicht hindurch konnte, so war ich mehrmals zur Umkehr gezwungen. Plötzlich hörte ich Hundegebell, und es kam näher. War denn die viertel Stunde schon um? Ich beschleunigte mein Fortkommen, nicht ohne das eine oder andere Mal in ein lautes ‚Autsch‘ oder ‚verflucht‘ loszulassen. Meine Beine waren von Ästen oder Dornen schon reichlich verkratzt. Die Hunde würden mich riechen, ich hatte doch überhaupt keine Chance. Ich kämpfte mich weiter durch das Unterholz und siehe da, einige Meter unterhalb des Hügels, auf dem ich gerade angekommen war, verlief ein schmaler Bachlauf. Den würde ich mir zu Nutze machen. Das Hundegebell wurde lauter, die Männer kamen näher. Ich musste mich beeilen. Leider war die Uferböschung voller Brennnesseln. Ich blickte in beide Richtungen des Bachlaufs, konnte aber keine frei zugängliche Stelle entdecken. Eine ganze Weile lief ich den Bach entlang, aber der Uferbewuchs änderte sich nicht.  Ich hörte die Hunde schon ganz nah. Ich nahm all meinen Mut zusammen, spurtete durch die Brennnesseln in den Bach und stürzte. Ich rappelte mich wieder auf und lief durch den Bach. Nach ungefähr 50 Metern sah ich einen dicht über dem Wasser hängenden Ast. An diesem zog ich mich hoch, der Baum war zum Klettern geeignet. Mit aller Kraft zog ich mich von Ast zu Ast, meine Beine brannten von den Nesseln, endlich hatte ich einen Platz in dichtem Blätterwerk erreicht und konnte verschnaufen.  Ich hörte die Hunde immer näher kommen, plötzlich hörte ich auch Stimmen, sie waren ganz nah: „Sie muss hier irgendwo sein“, „Nein, die Hunde würden sie riechen“, „sie scheinen ihre Spur verloren zu haben“. Die Stimmen entfernten sich wieder‘: „Lass uns nach den anderen sehen“. ‚Puh‘, ich hatte gar nicht bemerkt, dass ich die Luft angehalten hatte.

Eine Weile hörte ich nichts, ich saß dort oben ziemlich lange. Was sollte ich tun, wenn sie mich nicht fanden? Wahrscheinlich würden sie mich finden. Sie kamen wieder näher: „Hier waren wir doch schon“, „Ich bin mir sicher, wir haben sie bald“, „hier seid ihr ja“,  „Lass uns dort hinten nachsehen“ und sie verschwanden wieder.  Diesmal dauerte es nicht so lange, bis sie erneut auftauchten. „Habt ihr sie?“, „habt ihr es mitgebracht?“, irgendetwas machte mich stutzig, „natürlich, wie gewünscht“, dann wurde eine Kettensäge angeworfen, es roch nach Benzin. Sie fällten den Baum, auf dem ich saß, sie hatten mich entdeckt. Der Baum krachte kurz darauf zu Boden – und ich mit ihm. Durch die Äste des Baumes gebremst war mein Aufschlag nicht allzu hart. Kaum war ich unten, wurde ich von Männerhänden gepackt, sie drehten mich auf den Bauch, bogen meine Arme auf den Rücken und schon war ich wieder gefesselt. Zwei von ihnen packten mich an je einem Arm und zogen mich durch die Brennnesseln zum Bach, durch diesen hindurch und weiter durch die Brennnesseln am anderen Ufer zurück in den Wald, ohne dass ich die Möglichkeit hatte, auf die Beine zu kommen. Meine Haut war über und über mit Nesselbläschen bedeckt.  Sie brannten und juckten ganz fürchterlich. Einige der Herren hatten frische Haselnusszweige geschnitten und sie von Laub befreit. Ich wurde nach vorne gestoßen, zurück in Richtung Haus. Die Haselnussgerten schlugen auf meine Haut, auf meinen Rücken, auf meine nach hinten gefesselten Arme. „Schneller“, hörte ich einen von ihnen, und ich bemühte mich schneller zu gehen. Jedes Mal, wenn ich langsamer wurde, zogen sie mir die Gerten über, ein schneidender Schmerz breitete sich an mehreren Stellen gleichzeitig aus. Andererseits lenkte er mich von dem Brennen der Nesselbläschen ab. Das Brennen nach den Schlägen war ein anderes, als das Brennen der Nesseln, vielleicht war es auch nur das erwartete, bekannte, gegenüber dem unbekannten, neuen Brennen. Ich strengte mich dennoch an, schneller zu gehen, gar nicht so einfach, da meine ungeschützten Fußsohlen immer wieder schmerzhafte Erfahrungen mit spitzen Steinchen machten. So stolperte ich mehr, als dass ich lief, vor ihnen her und empfing noch den ein oder anderen Streich von einer Gerte. Das Anwesen war riesig und wir brauchten einige Zeit, bis wir das Haus erreichten. Ich muss ein fürchterliches Bild abgegeben haben: verdreckt, die Beine verkratzt, die Haut voller Nesselbläschen und Rücken und Arme von Striemen gestreift. Die schöne Sklavin sah mich mit Genugtuung an.

Die Herren wurden zu Tisch gebeten, mir hingegen wurde befohlen, mich in Sichtweite aller hinzuknien. Man speiste an einer langen Tafel, die Sklavin hatte sich neben ihren Herrn auf den Boden gekniet und wurde von ihm gefüttert. Hin und wieder wurden Fleischstücke in meine Richtung geworfen, die Hunde sprangen herbei und balgten sich darum. Ich schloss die Augen, ich fürchtete, die Hunde könnten mich erwischen. Außerdem hatte ich auch Hunger, immerhin hatte ich heute noch nichts gegessen. Das Mahl dauerte lange, mir taten die Knie weh, ich schwankte schon manchmal. Die Herrschaften hatten wohl keinen Hunger mehr, ich beobachtete, wie einer der Herren sein Essen in einen Napf spukte, nachdem er ausgiebig gekaut hatte. Nein, nicht einer, der Napf ging reihum, jeder spukte Vorgekautes in den Napf, auch die Dame des Hauses und zuletzt auch die Sklavin. Diese stand auf, kam mit dem Napf zu mir und stellte ihn vor mich auf den Boden.

„Iss“, war alles was sie sagte. Die Tischgesellschaft beobachtete mich, ich schüttelte den Kopf. Da griff sie mir unvermittelt in die Haare, drückte meinen Kopf nach unten und klemmte ihn zwischen ihren Knien ein. „Meine Herren, walten sie ihres Amtes“, hörte ich sie sagen.  Zwei der Herren standen auf und stellten sich hinter mich, das heißt einer rechts und einer links hinter mein dargebotenes Gesäß. Sie hatten die Haselnussgerten in der Hand. Die Schläge trafen meinen Arsch hart, eins, zwei, in schneller Folge, ein scharfer, schneidender Schmerz, und bevor ich noch ihr Brennen spürte, folgten die nächsten, eins, zwei, und die nächsten, eins, zwei, eins, zwei, eins, zwei. Das Pfeifen der Gerten durch die Luft und das Klatschen auf meinen Arsch verschmolzen zu einem einzigen Geräusch, das Brennen der bereits verabreichten Schläge und der schneidende Schmerz des nächsten Hiebs verschmolzen zu einem unbeschreiblichen, nie dagewesenen Schmerz. Ich schrie in einem langgezogenen Schrei meine sämtliche Luft aus der Lunge und war nicht mehr in der Lage, erneut Luft zu holen, als sie endlich aufhörten. Ich wimmerte. Man hatte inzwischen Cognac ausgeschenkt. Die Gesellschaft schien sich zu amüsieren.

Die Sklavin gab meinen Kopf frei und befahl erneut: „Iss!“ Ein weiteres Mal wollte ich sie nicht herausfordern, den Tanz der Gerten auf meinem Hintern wollte ich kein zweites Mal erleben. Ich senkte meinen Kopf über den Napf, noch bevor ich etwas davon zu mir nehmen konnte, krampfte mein Magen und mich würgte. „Wenn du kotzt, wirst du auch das fressen“ sagte die Sklavin in einem gefährlich ruhigen Ton. Ich saugte den ersten Bissen ein und schluckte ihn umgehend runter. Ich würgte wieder. Den nächsten Happen versuchte ich mit der Zunge aufzunehmen. Es war gar nicht so einfach, ohne die Hände benutzen zu können. Ich versuchte es wieder mit schlürfen. „Es scheint ihr ja zu schmecken, so wie sie schmatzt“, wurden meine Ess-Geräusche von einem der Herren kommentiert . Mein Magen krampfte wieder. Ich musste die Schüssel bis zum Ende auslecken, aber Irgendwann hatte ich es geschafft.

„Meine Herren, ich denke, es ist Zeit für eine kleine Pause. Sie können sich oben frisch machen oder ausruhen. In einer Stunde treffen wir uns dann im Salon“, die Herrin des Hauses führte die Herren ins Obergeschoss. Ich wurde von der Sklavin ins Bad gebracht: „Mach dich ja ordentlich sauber, du siehst furchtbar aus“, sprach sie. Sie löste meine Fesseln, drehte sich um und schloss mich im Bad ein. Ich sah wirklich furchtbar aus. Ich überdachte meine Lage. Sie hatten ganz offensichtlich etwas vergessen. Das Fenster! Es war nicht vergittert.  Vielleicht ließ es sich auch nicht öffnen?! Ich versuchte es. Es ließ sich öffnen. Ich dachte nur an Flucht, und zu meinem Schein-Ehemann und dessen Geliebter wollte ich nie wieder zurück. Ich zog mir den Bademantel über, der hier hing (wieso hing hier ein Bademantel?), und stieg langsam und leise aus dem Fenster. Ich entfernte mich nicht in direkter Richtung vom Haus, ich schlich zunächst an der Rückseite entlang, blickte um die nächste Ecke und sah, dass ich hier nur ein kurzes Stück bis zum Waldrand zurücklegen musste. Ich blickte an der Hauswand hoch und hoffte, dass alle beschäftigt waren und niemand aus dem Fenster schaute. Ich atmete einige Male tief ein und rannte dann so schnell ich konnte in den Wald hinein. Nachdem ich mich hinter einem Baum verstecken konnte, wartete ich ein paar Minuten, ob sich im Haus irgendetwas tat, es passierte nichts. Einigermaßen beruhigt setzte ich meine Flucht fort. Dass die eigentliche Jagd jetzt erst begann, ahnte ich zu diesem Zeitpunkt nicht.

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Kommentare

Bild des Benutzers Maestro estricto

Wie alle bisherigen Teile dieser Geschichte wieder sehr gut geschrieben und sehr anregend. Die Story entwickelt sich! Man kann gespannt sein, wie es weiter gehen wird!

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Bild des Benutzers Beate

Ein weiteres spannendes Kapitel dieser wirklich guten Geschichte. Da freut man sich schon auf die nächste Folge!!!

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Bild des Benutzers O_devot

Tolle Geschichte. Sie entwickelt sich sehr gut und macht neugierig wie es weiter geht.

LG Ornella

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Bild des Benutzers mmmgeschichten

Sorry, dass ich erst zum 5. Kommentar einsteige. Ich hatte lange keine Zeit zu lesen und habe alle bisherigen Teile in einem Rutsch gelesen.

Vom technischen Standpunkt: Wortwahl, Grammatik, Lesbarheit ist deine Geschichte sehr gut.
Die Grundidee, dass eine Geliebte des Mannes als (Co-)Domme in die Beziehung einsteigt finde ich prinzipiell sehr Originell (ich lese eine ganze Menge Geschichten, auch im englischen und französischen Sprachraum) und dieses Setting ist mir meines wissens erst ein oder zwei mal entgegengekommen. (Allerdings nicht in der Non-Con-Version).

Ich finde deine Geschichte vom emotionalen und psychologischen Standpunkt sehr hart und dabei gerade noch innerhalb der Grenzen, die ich erotisch finde. Ich hoffe, dass du eine weitere Abwärtsspirale für deine Hauptfigur vermeiden kannst.

Vielleicht werde ich auch einfach nur zu weich...
 

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Bild des Benutzers Anima Demissa

Die Abwärtsspirale war nicht mehr aufzuhalten. Da ich zur Zeit keine Idee habe, wie die Geschichte geschickt weiter gehen könnte, überlege ich schon, ob sie mit dem nächsten Teil endet. Die Protagonistin wird tiefer fallen, so oder so. Wie kann ich sie da wieder herausholen? Ich habe noch keine Ahnung. Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar.

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Anima Demissa

Bild des Benutzers Helen6

Also mir gefällt das! Freu mich schon auf die nächste Folge!!!

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Bild des Benutzers Der_Feinschmecker

Spricht viele Emotionen an 

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