Die Augenbinde (3)

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Halbsieben abends auf einer der, wie es heißt, sündigsten Meilen der Welt. Die Lichter waren bereits angegangen, aber das Treiben draußen auf der Hauptstraße blieb um diese Tageszeit noch eher verhalten. Vereinzelt sah man kleine Grüppchen oder Pärchen, wie sie in Fensterscheiben spähten, die ein oder andere Speisekarte lasen oder studierten, was am späteren Abend geboten werden sollte. Türstehern gegenüber, die solch Unbeleckte am liebsten gleich zu sich hereingelotst hätten, um sie als zahlende Gäste für ihre Brötchengeber zu sichern, lehnten sie noch höflich ab. Denn die meisten Paare hielten erst einmal Ausschau nach einer Location, die ihnen wirklich zusagte und in der sie womöglich den verlorengegangenen Hunger aufeinander neu zum Leben erwecken wollten.

Hinter den Fassaden, dort, wo einer wie Julius, der dort langlief nicht hinsehen konnte, herrschte vorbereitendes Treiben von Sexarbeitern und Sexarbeiterinnen. Gemeinsam mit oder ohne Kollegen und Kolleginnen wurde geschminkt, frisiert oder man hielt die neuesten Outfits zur Begutachtung in die Höhe. Manche von ihnen gaben, gelehnt an schummrig beleuchtete Flurwände die neuesten Anekdoten zum Besten, von denen es hier genügend gab.  Weit mehr als anderswo. Meist wurde nach dem Getuschel gelacht. Andere, die hier einem Broterwerb nachgingen waren schon draußen, weil sie auf den „frühen Wurm“ aus waren.

In den unteren Etagen schnippelten aus aller Welt Geflüchtete oder Gestrandete an Gemüse und Kartoffeln herum, oder verscheuchten die Kakerlaken, die nun mal die dumme Angewohnheit haben, ausgerechnet am Abend aufzutauchen und für die der Fettfilm, der beim „Rundputzen“ von linkischen Männerhänden in den Ecken hängenbleibt, den reinsten Kaviar darstellt. Dieselben Hände breiten dann industriell vorgefertigte Fleischstücke auf großen Blechen aus, damit die Köche später schnell zugreifen können, wenn die die überwältigende Anzahl an schaulustigen und hungrigen Mäulern bei Laune halten sollen.

Die ein oder andere Bardame war auch schon zu sehen, die die Gläser auf der Suche nach Spülmaschinenflecken gegens Licht hielt. Eine Geste, die beim Berufe-Raten sofort auf ihre Profession hätte schließen lassen. Hier und da sah man auch noch Sprinter mit einer verspäteten Getränkelieferung, vermutlich ein Zeichen, dass das Management nicht ganz auf Zack war. Sogar der ein oder andere für jedes Etablissement unerlässliche Hausmeister war noch unterwegs und man sah ihn Glühbirnen wechseln. Und Zimmermädchen beseitigten die Spuren der letzten Nacht oder auch der Tagschicht.

Julius trat genau zu dieser Stunde aus der Tür des Hauses einer Seitenstraße der Reeperbahn. Er sah sich um und versuchte, sich zu erinnern, wo er vorhin hergekommen war. Denn er wollte auf schnellstem Weg zurück zu dem Parkhaus, in dem Mathildas Quietschroter auf ihn wartete. Es war das erste Mal im Leben überhaupt, dass er diesem legendären Stadtteil einen Besuch abgestattet hatte. Selbst wenn er bereits seit knapp drei Jahren hier oben in der Nähe der Küste lebte und es eine Zeit gedauert hatte, bis er sich mit dem waagrechten Regen, der sehr spät einsetzenden Helligkeit und der frühen Dunkelheit im Winter, dem Land ohne nennenswerte Hügel oder dem häufigen Nebel, angefreundet hatte.  Was er aber hier zu lieben gelernt hatte, das war der freundliche Stil der Menschen, sich einzurichten. So gerade und schnörkellos wie die Menschen selbst, die wenig von der zum Teil barocken Lebensart seiner Landsleute besaßen. Alles schien so klar, wie der durchgehend wolkenbehangene Himmel oder auch der blaue, den man von manchen Stellen aus bis zur Erdkrümmung hin verfolgen konnte.

Auf dem Weg zum Parkhaus fiel ihm ein, dass dieser Stadtteil, St. Pauli, früher einmal „Hamburger Berg“ hieß. Wo es doch weit und breit noch nicht einmal eine Erhebung gab. Dafür aber fiel Julius jetzt das lauschige „Berg“ am Starnberger See ein. Dort war er oft auf seinen Motorradtouren vorbeigekommen. Dann hatte er sein Bike die verschlungene Straße runter zum See gelenkt und sich einen Radler auf der Terrasse des Dorint gegönnt. Manchmal mit, manchmal ohne einen Imbiss.

Das letzte Mal hatte Lydia ihn begleitet. Sie sagte, sie habe Lust auf einen trockenen Martini, als sie am Seeufer von den Maschinen stiegen und die Helme befestigten. Und dann hatte sie auf dem Parkplatz auf ihn gewartet, während er bei der Kellnerin im Dirndl den Martini für Lydia und für sich ein Wasser bestellt und auf beides gewartet hatte. Denn sie wollten an keinem der Tische Platz nehmen, sondern nahmen die Getränke mit auf den direkt an die Sonnenterrasse angrenzenden Bootssteg. Und dort hatten sie sich durch Abtasten der Holzbohlen bemüht, einen Platz zu finden, auf dem die Gläser eine gewisse Standfestigkeit hatten, bevor sie die Beine über die Kante des Stegs, fast bis an die Wasseroberfläche baumeln ließen und der ganze südliche Teil des Sees mit den im Frühjahr noch schneebedeckten Gipfeln im Hintergrund, vor ihnen lag.

Er hatte Lydias Profil angesehen, ihr seine Hand auf den rechten Oberschenkel gelegt, bis seine Fingerspitzen in der Kuhle zwischen ihren Beinen verschwunden waren und sie hatte ihn von der Seite her angesehen, mit der unausgesprochenen Frage auf den Lippen: du willst doch nicht etwa schon wieder? Wo wir gerade erst vor einer Stunde Halt gemacht haben und noch die Kratzspuren von irgendeiner Baumrinde auf meinem Rücken brennen?

Er hatte seine Hand unter ihr Haar in den Nacken geschoben, ihn sachte etwas in den Schraubstock genommen, denn er wusste, dass sie das mochte, bevor sein Arm sich um sie legte. Und wie versonnen sie da mit einem Finger die Linie seines Kinns nachgefahren war, bevor sie damit auf seine Stirn gewandert war, und wie sie mit ihren Fingern, geformt zu einem Kamm, sein Haar zurückgestrichen hatte.

***

Ma Beauté, was so viel heißt wie „Meine Schöne“, hatte Julius in ihren Privat- und Dienstgemächern empfangen. Einer etwas verwinkelt liegenden Dachterrassen-Wohnung, etwa acht, neun Häuser von der Reeperbahn entfernt, in eine der Seitenstraßen hinein. Mathilda hatte dieses Treffen für Julius eingefädelt und nun stand er mit vor Aufregung feuchten Händen und drückte den Klingelknopf unterhalb des Namensschildes, auf dem knapp gehalten M.B. stand.

Ein Summen ermöglichte ihm, einzutreten und die vier Etagen ohne Aufzug hinauf ins letzte reguläre Geschoss zu nehmen, bevor, laut Mathildas Anweisung, noch ein schmaler Gang zu überwinden war, nach dessen Überwindung man endlich an der steilen, schmalen Treppe ankam, die hinauf zu Ma beauté führte.

Und als Julius nur noch drei Stufen zu überwinden gehabt hätte, um an die anthrazit gestrichene Eisentür zu gelangen, öffnete sich diese und er blieb stehen. Wie erstarrt sah er zu ihr hinauf, die eine Hand in der Hüfte abgestützt und ein Bein leicht nach vorne gestellt hatte. 

Der erste Eindruck verschlug Julius die Sprache, denn vor ihm bauten sich ein Paar strammer Beine auf, die zu den Oberschenkeln hin unübersehbar noch voller wurden und sich in der ausladenden Linie eines offenbar sehr fruchtbaren Beckens fortsetzten, bevor dieser beeindruckend ausladende Schwung in eine relativ schmale Taille überging. Aber letzten Endes war das imposanteste an ihr, der Versuch, die Üppigkeit ihres Busens notdürftig durch rotes Latex zu zähmen. Das ließ seinen Herzschlag noch einmal kräftig in die Höhe schnellen ließ. Noch dazu aus dieser Mausperspektive, bei der sein Augenpaar gerade mal auf einer Höhe mit ihren Knien lag und er sich rechts und links am Geländer festhielt.

Er war nicht imstande, etwas zu sagen, sondern sein Blick führte noch weiter hinauf zu ihrem Gesicht, das die klassischen Kriterien von Schönheit aufwies. Absolute Symmetrie. Da war eine Augenbraue geschwungen wie die andere, das linke Nasenloch wie das rechte geformt und die Konturen ihres Mundes liefen in nahezu gleichem Schwung hinab zu den Mundwinkeln.

Julius konnte sich nicht erinnern, ein so auffallend ebenmäßiges Gesicht schon jemals gesehen zu haben, in dem noch nicht einmal ein Schönheitsfleck störte. Aber erst als Ma beauté den Kopf zur Seite wandte, weil aus der Wohnung hinter ihr ein Laut gekommen war, sah Julius, dass es sogar noch Schöneres an ihr gab, denn ein von einer Unmenge an natürlich blondem Haar zeugender, schimmernder Knoten, der kunstvoll noch einmal in sich verschlungen worden war, ruhte auf ihrem Nacken.

Du bist also Julius“, kam es, nachdem sie ihm offenbar ein paar Schrecksekunden zugestanden hatte - vielleicht, weil sie das Erstaunen kannte, wenn man sie das erste Mal erblickte - irgendwann von oben zu ihm hinunter.

„Ja“, würgte Julius hervor und fühlte sich kleiner als ein Schuljunge, als die imposante Erscheinung demonstrativ zur Seite trat.

„Und worauf wartest Du dann“, fragte sie in einem Ton, dem Julius meinte, so etwas wie einen ernst gemeinten Vorwurf anzuhören und es wurde ihm schlagartig klar, dass er schließlich unterhalb einer Domina stand und dass – sollte er sich nicht auf der Stelle zu ihr hochbewegen – sie die Tür womöglich wieder vor ihm verschließen würde.

Dann müsste er einen zweiten Anlauf nehmen. Das aber bedeutete vermutlich, zurück zur Klingel, noch einmal um Einlass bitten, vier Etagen hoch, den Gang entlang, ein weiteres Mal die schmale Dachboden-Treppe hinauf, und das alles mit der Ungewissheit, ob sie ihm überhaupt noch einmal öffnen würde. Also beeilte er sich, die fehlenden drei Stufen zu nehmen, bis er neben ihr stand und sie die Tür ins Schloss fallen ließ.

„Wir haben heute Französisch-Unterricht. Du sprichst Französisch“, ging sie ihm mit dieser Frage auf den Lippen wie eine Katzenfrau voraus. Am Körper streng in Latex gehüllt bis unter die Scham bzw. das Gesäß. Die Füße allerdings schritten auffallend lässig voran, da sie barfuß war. So nahm sie Kurs, in den großen Raum und steuerte auf ein von drei Sofas gebildetes „U“ zu.

„Nein“, fiel es Julius schwer, seine Konzentration jetzt ihrem eindrucksvollen Hintern zu widmen, denn sie hatte, leicht nach rechts schwenkend, ein mitten im Raum stehendes Balkenkonstrukt umrundet. Eins, das den großen Raum von der Stahltür optisch trennte und an dem eindeutig zwei Personen standen. Aber mehr konnte Julius zunächst nicht ausmachen, denn da hatte Ma beauté auch schon seine Hand ergriffen, um ihn vor sich her zu lenken.

Erst am Ende, da, wo sich ein Panoramafenster befand, das Julius einen kurzen Blick in die Hinterhöfe erlaubte, ließ sie es zu, dass er sich umwandte. Julius sah zurück auf die typische Altbau-Balken-Konstruktion, aus deren Zwischenräumen man offenbar den Lehm entfernt hatte und sah gleichzeitig eine Frau und einen Mann, die nicht weit voneinander entfernt mit ihren Rücken an den Balken lehnten. Aber gleich nach diesem kurzen Blick wurde er von Ma Beauté auf das Sofa hingelenkt, das ihm eine Zuschauerposition wie im Kino ermöglichte.

„Sieh dir die beiden ruhig an“, lächelte Ma beauté, schritt auf den Mann und die Frau zu und fasste dem Mann unter ein pinkfarbenes Spitzenröckchen, oder vielmehr musste man eher von einem etwas breiteren Gürtel sprechen. Denn das Kleidungsstück vermochte keineswegs, seine grotesk zur Schau gestellte Eichel, die unter dem Saum hervorlugte und aus der ein dünnes Kabel schräg nach rechts neben ihm zum Boden führte und in einem silbernen Kästchen endete, zu verbergen.

„Da landet man, wenn man ein mieser, kleiner, ausdauernder Wichser ist, der seine Vokabeln einfach nicht lernt“, sagte Ma Beauté und drehte sich mit dem Körper zu Julius zurück, während ihr Arm nach hinten griff. Und gleich darauf stöhnte das Opfer auf und begab sich auf die Zehenspitzen, Holz schlug an den Balken, aber war der Spuk schon wieder vorbei und die Domina ließ von ihm ab und tat einen Schritt auf die Frau zu.

„Und diese kleine putain hier“, ergriff sie einen Nippel und zog die im Verhältnis zur Domina kleine Brust senkrecht in den Raum, bis auch die weibliche Stimme verhalten ertönte, „sie hat ganz genau, wirklich exakt, dasselbe Problem. Und das gefällt ihrem Eigentümer so ganz und gar nicht! Und deswegen liefert er sie bei mir ab, damit ich ihr Respekt beibringe.“

„N´est pas, putain“, hob sie nun den Kopf der Frau mit ihrem direkt hoch zur Decke zeigenden, steifen Zeigefinger, den sie der Frau unters Kinn bohrte, an.

„I, A OE“, hörte Julius die Frau mit nach hinten überdehntem Nacken und weit gespreiztem Mund antworten. Sofern man bei dieser Buchstabensuppe von einer Antwort sprechen konnte.

Und als habe Ma beauté die Fragezeichen auf der Stirn ihres Gastes gesehen, kam sie wieder zu ihm in das „U“ und dozierte während ihres halb lasziven, halb lässigen Voranschreitens.

„I, A OE! Das bedeutet, oui, ma beauté. Für den Fall, dass du dich fragst, was die kleine putain da so alles vor sich hin plaudert. Ein wichtiger Satz ist vielleicht noch Merci, ma beauté, also: EI, A OE. Mehr brauchst du dir im Moment nicht merken. Aber jetzt entschuldige mich eine Sekunde“, sagte sie und verschwand auf die rechte Seite in einen der beiden Flure, die von diesem großzügigen Raum abgingen, der hell und freundlich wie ein Feriendomizil oben an der Küste gehalten war, und nichts besaß von dem schummrigen Ambiente, wie auf den Bildern, die sich Julius im Internet als Vorbereitung auf den erstmaligen Besuch bei einer Domina angesehen hatte.

Zunächst einmal wusste Julius, so urplötzlich alleingelassen, nicht, wohin, mit seinen Augen und sein Blick streifte an die Wände, die gepflastert mit Bilderrahmen waren. Aber nach einer Weile verlor er ein wenig seine Hemmung und sah die beiden gefesselten Körper etwa drei Meter vor sich an.

Der Mann im Spitzenrock mochte jenseits der vierzig sein, vielleicht sogar auf die fünfzig zuzugehen. Zumindest ließen die gemeinen Fettpölsterchen darauf schließen, die sich langsam um seine Hüften breit machten. Sein ganzer Schädel steckte in einer glänzenden, schwarzen Latexmaske. Nur die Augen waren ausgespart sowie die Nasenlöcher. Aber das eigentlich Groteske verlieh der Gestalt das dunkle, pinkfarben umrahmte Loch, mitten in seinem Gesicht.

Offenbar hatte die Domina ihm ein Rohr in den Rachen geschoben. Und dieses Rohr war am vorderen Rand mit einem riesigen Gummi-Wulst in pink versehen, der offenbar Lippen nachahmen sollte. Seine Handgelenke steckten neben seinem Hals in einem Pranger. Ganz sicher einer aus massivem Holz, nicht gerade leicht. Das etwa eineinhalb Zentimeter dicke Brett musste ihm ganz schön auf die Schultern drücken und war mit einer kurzen Kette am Balken hinter ihm befestigt.

Eine Etage tiefer sah Julius noch einmal auf das, was er vorhin schon in Augenschein genommen hatte. Für einen Mann, sagte sich Julius, konnte es keinen absurderen Aufzug geben, als sein Blick auf das Kästchen zwischen dem Typen, der er insgeheim Pinkie nannte, und der Frau am Boden fiel, in dem zwei Kabel endeten. Eins kam aus ihrer Richtung, eins aus seiner.

Daneben die Frau. Auch sie trug eine Maske. Allerdings schaute der Schädel oberhalb der Stelle, wo wahrscheinlich der natürliche Haaransatz war, aus dem Latex heraus. Sie war kahlgeschoren. Rund um ihren Kopf verlief wie ein Haarreif, ein eintätowierter Schriftzug, der zu weit weg war, als dass Julius ihn hätte entziffern können.

Die Frau war eine Körperschönheit, ohne Frage. Ihre überlangen Beine, die Taille, der flache Bauch, die frechen, aufrechten Brüste. Ma beauté hatte ihr den rechten Arm über die die linke Schulter gelegt und so befestig, dass eine Stellungsänderung nicht möglich war. Und damit sie mit ihrem Oberkörper der unnatürlichen Dehnung der Schulter in die entgegengesetzte Richtung nicht nachgeben konnte, war ein Gürtel um ihre Taille gelegt, der offenbar durch Zusammenfügen mit dem Balken dafür sorgte, dass ihr Rücken trotz allem parallel zu den Balken blieb.

Und ihr linker Arm führte streng seitlich von ihr weg in Richtung Pinkies Kronjuwelen. Eine Öse, unweit vor Pinkies Füßen, beherbergte die Kette, die geradewegs zur Handgelenksmanschette der Frau verlief.

Auch ihr Mund war aufgerissen. Man sah ein silbrig glitzerndes Gestell bis in die Schwärze ihrer Mundhöhle hineinragen. Und die außenliegenden, martialisch wirkenden Enden reichten weit über die Mundwinkel hinaus und mussten mit einem Riemen an ihrem Hinterkopf befestigt sein. Und das gleiche, pinkfarbene Kleidungsstück wie Pinkie es sich vermutlich nicht ausgesucht hatte, lag auch um ihre Hüften, aus dem sich wie bei ihm ein Kabel, auf zu dem Kästchen am Boden machte.

Die vier von der Unnachgiebigkeit des Latex zusammengepressten Augenpaare musterten Julius noch, als Ma beauté wiederauftauchte und ausgerechnet links neben ihm nahm. Er überlegte kurz, ob es unhöflich wäre, den Sitzplatz auf Ma beautés andere Seite zu verlegen, damit die Domina nicht auf seine versehrte Gesichtshälfte sehen musste. Allerdings ließ er den Gedanken rasch wieder fallen und erinnerte sich daran, dass eine Domina wahrscheinlich keine eigenen Wünsche zulassen würde.

„Die beiden, die heute das Privileg haben, mir die Zeit zu stehlen, sollten ihre Französisch-Lektionen wirklich gut gelernt haben, sonst kommt sie das teuer zu stehen“, war sie unvermittelt, als sei sie gar nicht weggewesen, mit ihren Erklärungen von vorhin fortgefahren. Und zu dem demütig wartenden Mann am Balken gewandt, hörte Julius sie laut sagen.

„Présentez-moi votre fusil, Sissi!“ Und mit ihren Worten zog sie ein Bein neben sich auf die Couch und griff an den Rand ihres Latexsaumes, um ihn etwas nach oben zu schieben. Julius bemerkte das nur im Augenwinkel, sah angestrengt geradeaus, aber er konnte sich vorstellen, was Pinkie nun gerade zu Gesicht bekam.

„I, A OE“, gab er demütig zurück und es dauerte keine zehn Sekunden, bis sein Röckchen anfing, sich anzuheben. Und dann erschrak Julius etwas, weil Ma beauté neben ihm ungehemmt und herzhaft angefangen hatte, zu lachen. Und ohne damit aufzuhören stand sie auf, ging auf das Kästchen zu und betätigte in einer langsamen, sehr provozierenden Geste, fast wie in Zeitlupe, mit dem rechten Zeh einen der Knöpfe.

„Deux pour chaque levage! Pour chacun de vous, naturellement“, schob sie hinterher und die Kahlrasierte fing an, ihren Kopf hin und her zu schleudern, wobei sie Schleimfäden um sich herum verteilte und ihr Gurgeln den Raum erfüllte. Er hingegen nahm lange, stimmhafte Atemzüge, so als wolle Ma beauté ihn gleich unter Wasser tauchen und er müsse seine Lungen erst noch einmal mit ausreichend Sauerstoff anfüllen. Aber die Ankündigung Ma beautés schien ihre Wirkung nicht zu verfehlen und der Spitzensaum senkte sich.

Aber auf all´ das achtete nur Julius, während Ma beauté wieder auf ihn zu kam und sich hinsetzte.

„Du bist also Mathildas Freund, hm“, fuhr sie in gekonntem Plauderton fort. „Schön, dass es endlich einmal geklappt hat. Ich wollte dich schon länger einmal kennenlernen“, bei diesen Worten fuhr sie ohne die geringste Vorankündigung mit ihrer weit geöffneten Handfläche über Julius´ linke Schläfe. Sogar bis unter seine Haare war sie gekommen und hatte damit auch das Loch berührt. Vor Schreck war er etwas von seinem Sitz hochgefahren, hatte seinen Kopf zurückgerissen und sie mit panischen Augen förmlich angeschrien. Aber sie lächelte ihn nur warmherzig an, wollte sogar noch einmal ihre Hand nach ihm ausstrecken. Nur, da fing er ihr Handgelenk ab und ein schwaches Nein! kam über seine Lippen, als Ma beauté, als sei nichts geschehen, ihre Hand zurück auf ihren Schoß legte und weitersprach.

„Ich habe es bereits angedeutet“, sagte sie, „wir sprechen heute nur französisch. Das heißt mit den beiden spreche ich Französisch. Natürlich werde ich das von dir nicht verlangen.“

Julius, der noch immer verstört von der Berührung war, merkte, dass er sich ein wenig beruhigte und in diese Erleichterung hinein ertönte ein schrilles Signal, das ihn automatisch den Kopf in die Richtung reißen ließ, wo es herkam. Und da sah er Pinkie, wie der auf die Zehenspitzen gesprungen war und der Holz-Pranger mehrere Male hintereinander auf den Balken knallte. Pinkies Stöhnen kam von ganz unten aus seinem Brustkorb und ging Julius durch Mark und Bein.

Auch die Frau versuchte, sich durch Bewegung Erleichterung zu verschaffen. Aber nun war es deutlich zu sehen, dass Ma beauté ihr wirklich viel weniger Spielraum in jede denkbare Richtung zugestanden hatte, als Pinkie, der nach wie vor mit dem Pranger gegen die Holzbalken hinter sich schlug. Sie hingegen schien wie in einem Schraubstock zu stecken. Den einzigen Spielraum, den sie besaß, verdankte sie einzig und allein der Elastizität ihrer Gelenke.

Eindeutig musste es der erneut aufgerichtete Ständer des Mannes gewesen sein, der nun wieder im Absinken begriffen war, der den Alarm ausgelöst hatte und bei dessen Signal sich Julius am liebsten die Ohren zugehalten hätte.

Erst als die aufgeregten Bewegungen der beiden sich langsam etwas legten, fragte Julius seine Gastgeberin:

„Wird die Frau etwa für ihn mitbestraft. Oder was hat sie angestellt“, nickte Julius in Richtung des Balkens und hörte und sah, wie der Mann noch immer nach Luft rang. Und das Corpus delicti war so übergangslos in sich zusammengefallen, dass Ma beauté sichtbar amüsiert auf die Szene vor sich sah und sich dann an Julius wandte.

„Dafür, dass sie jetzt unter seinem Ungehorsam leidet, wird er sie nachher, vor allen anderen Gästen ausgiebig und hingebungsvoll belohnen. Und sie? Sie darf ihm auch die kleinste durch ihn erlittene Pein mit der Peitsche heimzahlen. Denn heute bin ich selbst zu müde. Nicht einen Finger, werde ich heute mehr krumm machen. Sie werden sich gegenseitig erziehen.“ Und an die Frau gewandt, sagte sie:

„N´est pas, putain?“

„I, A OE“, kam es zurück.

„Maintenant, tu peux le toucher très fort, chérie“, gab M.B. eine weitere für Julius unverständliche Anweisung, und nachdem sich „putain“ brav bedankt hatte, drehte sie ihr Handgelenk nach hinten und fuhr unter die Spitze des Rocks, woraufhin Pinkie erneut den Gang auf die Zehenspitzen antrat, nicht ohne aufzustöhnen. Diesmal allerdings nicht ganz so erschreckend.

„Die beiden sind jetzt erst einmal mit sich selbst beschäftigt“, kam es von Ma beauté zufrieden. „Die haben, wenn sie nicht wollen, dass das Signal uns noch einmal belästigt, jetzt keinen Sinn mehr für unser Gespräch. Also sag, Julius. Was hat dich hierher zu mir geführt?“

Julius sah noch einmal auf das sehr angespannt wirkende Paar an der Wand. Er vernahm auch, wie Pinkie ein ums andere Mal mit dem Holz um seinen Hals an der Balkenkonstruktion an bumste und er vermutete, dass das ein Zeichen war, dass putain offenbar schon angefangen hatte, sich an ihm zu rächen. Dann griff er in die Innentasche seines Parkas und holte das Foto hervor, das er der Domina überreichte. Sie sah das Bild an, auf dem der Herr und die Schöne abgebildet waren, weil Mathilda so geistesgegenwärtig gewesen war, sie beide zu fotografieren.

„Den Herrn kenne ich, glaube ich. Aber ich bin mir nicht sicher. Wenn, dann muss es eine Weile her sein, dass ich einmal mit ihm zu tun hatte.“ Noch einmal warf Ma beauté  ihre wunderschönen Augen auf die Aufnahme.

„Die Frau“, sagte sie, „die Frau habe ich glaube ich noch nie gesehen. Aber die Augenbinde verdeckt ja auch das charakteristischste an ihr. Und ob das wohl überhaupt ihre natürliche Haarfarbe ist“, sah sie Julius jetzt an und reichte das Foto zurück.

Julius zuckte mit den Schultern, als er wieder etwas hochfuhr, weil das beißende Signal ein weiteres Mal ertönte. Die angekettete Hand der Frau versuchte nun, an ihren eigenen Körper heranzukommen, was unmöglich war. Es war die gleiche Szene wie vorhin, nur dass Ma beauté nun entrüstet aufsprang und schnellen Schrittes auf die Frau zueilte.

„Tu devrais l'arrêter. Pourquoi tu ne peux pas faire ça? Hm“, war sie bei ihr angekommen und fasste ihr mit beiden Händen um den Kopf und hielt auf einmal das Mundgestell in der Hand, was ein hüsteln bei putain auslöste.

„Réponse“, kam es scharf von der Domina und man sah, wie zunächst ein Schwall Speichel aus dem Mund von putain schwappte, bevor sie anfing, zu stottern.“

„Pardonne-moi, Ma beauté. Alois est trop excitée, Madame. C'est très difficile de le contrôler, chère Madame.”

“Tu parles tres bien, mon petit“, fuhr Ma beauté auf einmal in einem gänzlich anderen Ton und mit einer anderen Körperhaltung, und mit einem zerbrechlich zärtlichen Streicheln, zu dem sie beide Hände einsetzte, über die Brüste. Ein Spiel allerdings, von dem man ahnte, dass es jederzeit umschlagen konnte.

„Votre maître sera heureux, je crois“, fuhr sie fort und immer noch war ihre Stimme liebevoll und warm und die Frau fing an, sich wohlig unter diesen Händen zu räkeln. Zu wohlig für Madame, anscheinend. Denn es dauerte nicht lange, da ertönte ein offener Schrei. Madame hatte urplötzlich die Nippel der Frau zwischen Daumen-, Mittel- und Zeigefinger gelegt.

„Calme-le! Tu comprends, he? Tu comprends? Veux-tu comprendre?“, wiederholte sie ein ums andere Mal und man hörte ihren Lippen an, dass sie nun fest aufeinandergepresst waren und jedes „tu comprends“ begleitet wurde von dem Aufschrei von putain.

Oui, Oui, madame. Ouh, oui. Je le calme, Madame, s'il vous plait, s'il vous plait.

“Alors”, ließ die Domina urplötzlich ab von der nach wie vor auf Französisch wimmernden Frau und wandte sich Julius zu.

“Oui, Madame! Merci, Madame!”, hallte es noch hinter der Domina her, als sie erneut Platz neben Julius nahm wie zum Nachmittagstee.

„Sie spricht bereits ganz ordentlich“, gab sie Julius mit einem zufriedenen Lächeln zu verstehen. „Ich schätze es, wenn meine Besucher nicht mit leeren Köpfen hier bei mir auftauchen, sondern wenn sie sich außerhalb der Sitzungen mit etwas sinnvollem zu beschäftigen haben. Französisch lernen ist der Preis für ihre Geilheit. Es bereitet mir Freude, wenn ich die Neunschwänzige einsetzen darf, einfach weil sie zu faul waren, und bei meinen Anweisungen nur die Schultern zucken können“, blickte die Domina Julius fast etwas versonnen an.

„Sind Sie denn Französin, Madame“, nutzte auch Julius jetzt diese Anrede, die er mittlerweile für angemessen für sie hielt. Denn sie war in der Tat eine beeindruckende Person. Man hätte sie makellos nennen können mit einem Körper, der vielleicht dem Schönheitsideal einer anderen Epoche entstammte, der aber so viel Kraft und Konsequenz ausstrahlte und so viel Vollkommenheit, die sich sogar bis in den beeindruckenden Haarknoten fortsetzte.

„Nein, nein, chérie. Ich pauke noch genau wie die beiden“, nickte sie in Richtung Balken. „Bestimmt mache ich selbst auch noch viele Fehler, oder noch schlimmer, ich erkenne ihre Fehler nicht. Das wäre dann fatal“, lächelte sie vieldeutig und nickte wieder zu Pinkie und putain.

„Weißt Du, andere lernen in der S-Bahn auf dem Weg zur Arbeit und ich eben hier. Und die da müssen mit mir gemeinsam auf Perfektion hinarbeiten. Ob sie wollen oder nicht! C'est vrai, putain“, lenkte die Domina nun die Kahlgeschorene von ihren Bemühungen ab, Alois, wie Pinkie offenbar hieß, im Zaum zu halten. Eine Zielsetzung, die ihr Madame höchst persönlich und höchst eindrucksvoll gestellt hatte.

„Qui, Madame. Je cherche la perfection“, kam es zurück.

Möchtest du uns heute Abend nicht Gesellschaft leisten, Julius“, kam dieser Satz von der Naturblonden neben ihm, so unvermittelt wie vorhin ihr Streicheln über sein Gesicht.

 „Nein, danke“, sprang Julius, ohne nachzudenken auf und sah, dass die kluge Frau ihn verstanden hatte. Er musste jetzt so schnell wie möglich hier raus. Sie unternahm auch nicht den kleinsten Versuch, ihn zum Bleiben zu überreden. Auf dem Weg zum Ausgang, bei dem sie ihm voraus ging, sagte sie nur:

„Schade. Vor allem auch, dass ich dir nicht wirklich weiterhelfen konnte. Ich kenne viele, weißt du, aber eben auch nicht alle. Aber vielleicht fällt mir ja noch ein, wo ich den Herrn schon einmal gesehen habe.“

Sie hatte Julius die Tür geöffnet und er hatte schnell zwei Stufen nach unten genommen, als ihn ein weiteres Signal und Holz-auf-Holz-Schlagen von hinter Ma beauté erneut erstarren ließ und er sich zu ihr umdrehte. Da stand sie, wieder etwas über ihm, diese attraktive, im Körperbau beeindruckend präsente, aber nicht im Mindesten dicke Frau mit einer Profession, die einem Bewunderung abfordern musste, und mit Schenkeln, so fest wie ein saftiger Pfirsich. Julius streckte die Hand nach oben.

„Danke, dass Sie sich die Mühe gemacht haben“, beeilte er sich jetzt, wirklich Abschied zu nehmen, bevor womöglich gleich die anderen Gäste auftauchen würden, von denen Ma beauté gesprochen hatte.

„Danke“, bekräftigte er in ihre Richtung ein weiteres Mal, bevor er die steilen Holzstufen nach unten nahm und er hörte, wie die Tür über ihm ins Schloss fiel. Gelenkt von der weiblichen Hand, die seine Vernarbungen berührt hatten. Die erste Hand seit damals, abgesehen von medizinischem Personal.

Er wollte noch einmal in diese helle, freundliche Wohnung mit hell-grau-blau gestrichenen Wänden, weißen Tür- und Fensterrahmen und den dunkel gebeizten Balken kommen. Mit diesen hunderten von Bilderrahmen, deren Objekte er sich nicht wirklich ansehen konnte, weil alles andere ihn so gefangengenommen hatte.

Sie sollte ihn auf dem weichen, freundlichen Sofa die Möglichkeit der Gegenwehr nehmen und ihm so lange über die vernarbte Hälfte seines Gesichts fahren, bis er sich an diese Berührung gewöhnt hätte. Bis er nicht mehr vor jeder Hand, die auf ihn zukam, zurückschrecken würde.

Als Mann hatte er mit herrischen Frauen zwar bisher wenig am Hut gehabt, bis vielleicht auf die Tatsache, dass die Behandlung der Glatzköpfigen durch Madame ihn arge Konzentration gekostet hatte, um vor Ma beauté zu verbergen, dass ihn dieser Umgang keineswegs kalt gelassen hatte.

Noch heute Abend, nahm sich Julius vor, als er die breiten Treppen nach unten nahm und als seine eigene Hand auf der Stelle lag, wo er die Berührung von Madame noch spürte, würde er Mathilda um die Telefonnummer von Ma beauté bitten. Denn er konnte sich zum ersten Mal seit damals vorstellen, dass es einen Menschen gab, der aus dem Wirrwarr seiner tiefliegenden Verletzungen etwas ans Tageslicht holen konnte. Etwas, das wie ein Stein auf seiner Seele lag.

Sie würde ihm helfen können. Mehr als alle professionell geführten und ermüdenden Gespräche mit Therapeutinnen oder als alle plastischen Chirurgen der Welt zusammen.

 ***

„Was willst du von mir, Julius. Du bist weder devot noch ein richtig dominanter Mann, wenn ich Mathilda glauben darf. Was sollte ich also für dich tun können“, klang die Stimme der imposanten Domina sanft und dennoch überlegen im Mikrofon.

„Ich weiß, Madame. Aber Sie können mir helfen. Glauben Sie mir! Und wie, das erkläre ich Ihnen dann, wenn Sie mir einen Termin geben und ich noch einmal zu ihnen kommen darf.“

„Gewöhnlich sage ICH, ob und wie ich helfe. Und diese klitzekleine, dumme Angewohnheit werde ich auch deinetwegen nicht an den Nagel hängen. Und ein zweites Mal, das sollte Dir klar sein, werde ich dich nicht Mathilda zuliebe einfach so hier antanzen lassen.“

„Selbstverständlich nicht, Madame. Ich möchte mich natürlich für ihre kostbare Zeit, wie jeder andere auch, erkenntlich zeigen.

„Gut“, schien sie jetzt in einem Kalender nach einem freien Termin Ausschau zu halten und sie blickte dabei bestimmt noch auf einen Termin-Planer aus Papier, wie Julius Ma beauté einschätzte.

„Mittwoch um 15 Uhr!“

„Danke, dass sie meiner Bitte nachkommen wollen. Aber Mittwoch, Madame … Geht es nicht an einem anderen Tag?“

„Ich werde mich nicht noch einmal wiederholen: nächsten Mittwoch, Julius!“

„Natürlich, Madame. Mittwoch, 15 Uhr! Ich werde pünktlich sein!

„Das solltest du allerdings. Ach Julius, noch etwas. Ob du in mein Klienten-Schema passt oder nicht. Es setzt niemand einen Fuß über meine Schwelle, ohne Gegenleistung. Du lernst bis hundert zu zählen. Französisch, versteht sich.

 „Selbstverständlich, Madame. Un, deux, trois. Sehen Sie? Soviel kann ich schon“, spaßte Julius vor Erleichterung, dass er sich zu diesem Gespräch wirklich durchgerungen und es mit einem ersten Erfolg hinter sich gebracht hatte.

„Na dann? Dann hast du ja schon über die halbe Miete, Julius“, hörte man Ma beauté an, dass sie breit übers Gesicht grinste, bevor sie das Telefonat grußlos beendete.

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Kommentare

Bild des Benutzers Black cat

die Geschichte wird immer schöner. Vielleicht gefällt sie mir auch deshalb immer besser, weil Julius und sein Umfeld immer plastischer werden, man immer tiefer eintauchen kann in seine Gefühlswelt, seinen Schmerz. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht.

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