Das Resort Kapitel 11

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Kapitel 11

Der nächste Tag brachte wieder das übliche Training, aber da die Capos sich abwechselnd auf Null konzentrierten, blieb weniger Schinderei für die andern übrig. Null brach auch nach ein paar Stunden zusammen. Diesmal rief Hubert nicht nach der Ärztin. Stattdessen musste Gina ihr Ohrfeigen verpassen, bis sie wieder wach wurde, dann wurde sie sofort wieder angetrieben. Abends war ihr ganzer Körper grün und blau. Als Ellen sah, wie Null aussah, flüsterte sie Gina zu „Es reicht. Behandelt uns alle gleich. Bitte.“

„Das hast du nicht zu entscheiden und auch ich nicht. Nicht mal der Herr Oberaufseher. Auch der hat seine Anweisungen, und die wird er befolgen.“

Kurze Zeit später kam Hubert an die Zellentür und öffnete sie. „Alle rauskommen“, befahl er. „Null und Eins auf diese Seite, die anderen gegenüber.“

Gina brachte einen niedrigen Hocker und hatte eine kleine Tasche dabei. Null musste sich auf den Hocker setzen. Hubert stellte sich daneben dann sagte er kurz „Schere“.

Gina suchte eine Schere aus der Tasche und gab sie Hubert. Der nahm sie und reichte sie Ellen. „Du schneidest ihr jetzt die Haare ganz kurz ab. Die abgeschnittenen Haare legst du sorgsam nebeneinander auf den Boden.“

Ellen stand da mit der Schere in der Hand. Sie sah Null an, dann drehte sie sich zu Hubert um: „Bitte, Herr, ich kann das nicht.“

Noch bevor sie ganz zu Ende gesprochen hatte, schlug Tina ihr mit der Peitsche über den Rücken. Ellen war verblüfft und erschrocken. „Mach schon!“, befahl Tina.

Wie in Trance drehte Ellen sich wieder zu Null um und nahm eine Haarsträhne in die Hand und schnitt sie mit der Schere ab. Sie bückte sich und legte die Strähne auf den Boden. Ann blieb sie wieder wie erstarrt stehen und rührte sich nicht. “Weiter!“, forderte Tina.

Langsam kam Bewegung in Ellen. Nach und nach schnitt sie Nulls Haar ab, während Null laut weinte. Als sie fertig war, ließ sie die Schere fallen und schlug die Hände vors Gesicht. Hubert sagte nur “Rasierzeug“. Sofort reichte Gina ihm eine Dose Rasierschau und ein Rasiermesser. Hubert zog Ellens Hände von ihrem Gesicht und drückte ihr beides in die Hände. „Einschäumen und sauber rasieren.“

Wieder zögerte Ellen und wieder trat Tinas Peitsche in Aktion. Diesmal brauchte es sogar drei Peitschenhiebe, bis Ellen dem Befehl Folge leistete. Sie besprühte Nulls Kopf mit Rasierschaum, dann verteilte sie den Schaum sorgsam. „Halt still“, flüsterte sie Null zu. Dann fuhr sie Null mit dem Messer vorsichtig über den Kopf. Sie machte so etwas zum ersten Mal und obwohl sie behutsam arbeitete, schnitt sie Null doch ein paarmal. Zwischendurch wischte sie den Schaum und die Haare immer wieder ab und ließ beides auf den Boden fallen, wo sich alles ansammelte.

Als die Rasur beendet war, wurden alle außer Ellen wieder eingesperrt. Gina gab Ellen einen Lappen und einen Putzeimer und ließ sie den Boden wischen. Tina sammelte die abgeschnittenen langen Haare ein und brachte sie zur Ausrüstungsabteilung.

Als der Boden wieder sauber war, musste Ellen auf alle Viere gehen und Tina brachte sie in Huberts Büro, wo der bereits wartete.

„Was fällt dir ein, meine Befehle nicht unverzüglich auszuführen?“, schrie der sie an. „Bist du etwa auf eine Strafe scharf? Wenn sowas nochmal vorkommt, peitsche ich dich aus. Und das ist nichts zum Lachen!“

„Ja, Herr HHhHerr!“, antwortete Ellen leise. „Ich verstehe Sie. Bitte bestrafen Sie mich nicht.“

„Das ist das letzte Mal, dass ich dir so etwas durchgehen lasse.“, sagte Hubert. Dann fuhr er leiser fort: „Und jetzt setz dich auf den Stuhl.“

Ellen war von der Änderung der Stimmlage verwirrt, aber sie setzte sich wie befohlen.

„Also“, sagte Hubert ganz ruhig. „wenn Du oder eine der Anderen auf dem Stuhl sitzt, dann spricht der Mensch. In allen anderen Fällen der Oberaufseher. Verstanden? Das kannst du auch den andern sagen.“

„Was glaubst du, warum du das eben machen musstest“ fragte Hubert.

„Als Rache? Um Null zu demütigen“ vermutete Ellen.

„Das Erste war falsch, das Zweite richtig. Es gibt zwar den Befehl, Null zu demütigen und ausdrücklich auch die Order, ihr die Haare abzuschneiden. Aber das hätten auch Tina oder Gina erledigen können. Nein, das war eine Erziehungsmaßnahme für Dich. Du warst das Ziel.“

„Ich? Aber wieso denn? Ich verstehe nicht.“

„Das hat dich vier Schläge auf den Rücken gekostet, und war eine Lektion. Ich glaube, ich kenne dich inzwischen etwas. Einer anderen Sklavin etwas anzutun, ihr Schmerzen zuzufügen oder sie zu demütigen ist für dich viel schwerer, als selber Schmerzen zu erleiden. Aber auch das müsst ihr alle lernen. Wenn ein Gast es von euch verlangt müsst ihr eine andere Sklavin auspeitschen oder quälen. Egal was verlangt wird. Es kann auch sein, dass ihr zum Vergnügen des Gastes mit einer anderen Sklavin Sex haben müsst. Frag doch Sechs, sorry, Ursula, mal, was sie mit Tina und Gina angefangen hat, als sie als Gast hier war. Tina und Gina stehen sich viel näher als ihr alle denkt. Wir wissen das. Woher? Wir haben beobachtet, wie die beiden in ihrer Zelle schlafen. Meist umarmen sie sich im Schlaf. Aber Tagsüber? Hast du gemerkt, dass sie sich gegenseitig härter schlagen als euch? Bei euch wird sich das ändern, aber zurzeit halten sie sich noch zurück. Ich übrigens auch. Aber mit der Zeit wird das immer weniger. Bei Tina und Gina gibt es keine Zurückhaltung, auch nicht untereinander.“

„So habe ich das noch nie gesehen“, gestand Ellen.

„Dafür bekommt ihr aber andere Privilegien. Naja, nichts Großes. Aber ab sofort werden euch nicht mehr die Arme hinter dem Rücken gefesselt, wenn ihr in der Zelle seid. Außer als Bestrafung oder zur Schikane, weil es uns gefällt. Natürlich außer bei Null.“

„Muss die wirklich so streng behandelt werden?“, fragte Ellen

„Ja. Und das ist alles was ich dazu sage. Hast du noch Fragen?“

Ellen schüttelte den Kopf. „Gut, dann geh wieder auf alle Viere und krieche zur Zelle zurück.“

Ellen blieb noch eine Sekunde auf dem Stuhl sitzen: „Danke, Hubert.“, sagte sie. Dann ging sie auf die Knie: „Jawohl Herr Oberaufseher.“

Hubert sah ihr nach, wie sie über den Gang kroch. „Die hat’s“, dachte er.

Als Ellen in die Zelle kam, sah sie, dass alle außer Null die Arme frei hatten. Bei Null waren die Arme sogar wieder zusätzlich oberhalb der Ellenbogen gefesselt.

„Entschuldige, dass ich dich vorhin geschnitten habe. Ich habe sowas zum ersten Mal gemacht.“, sagte Ellen.

Null antwortete düster: „Dafür wirst du noch bezahlen!“

Ellen erwiderte nichts, aber Ursula riss sie an den Armen herum. Sie schrie Null an: „Sei lieber vorsichtig. Wenn du es dir auch noch mit uns verdirbst, geht es dir dreckig!“

Beim Abendessen gab es eine Änderung. Sie hatten zwar jetzt die Arme frei, aber sie mussten sich weiterhin vor ihre Schüsseln knien. Beim Essen mussten sie die Hände in den Nacken legen, was die Capos sorgfältig durchsetzen. Billy nahm einmal die Hände herunter, um sich abzustützen, aber sofort bekam sie von Tina mit der Gerte einen Schlag auf den Po. Sie brauchten sich nicht mehr gegenseitig abzulecken nach dem Essen, weil sie ja die Hände frei hatten. Aber keine von ihnen machte Null sauber. Der Dreck an ihrem Gesicht sah echt widerlich aus.

Danach wurden sie jedoch nicht in ihre bisherige Zelle gebracht, sondern in die danebenliegende. Ellen, die die Zelle als erste betrat, rief laut „Wow.“

Diese Zelle war eine Kleinigkeit grösser. Statt eineinhalb mal eineinhalb Metern war diese ungefähr 2 mal 2 Meter groß. Der Unterschied fiel sofort ins Auge. Außerdem wies Tina sie auf einen weiteren Unterschied hin: An der hinteren Wand befand sich am Boden ein Loch. Sie hatten eine eigene Toilette! Ursula legte sich sofort auf den Boden. Es würde zwar weiterhin eng sein, aber sie konnten sich richtig hinlegen und mussten nicht mehr im Sitzen schlafen.

Die Sklavinnen einigten sich darauf, dass Null direkt neben der Toilette liegen musste. Ellen versuchte zwar, eine Art Rotationsprinzip durchzusetzen, aber sie konnte sich damit nicht durchsetzen. In dieser Nacht schliefen sie viel besser, auch wenn sich die Körper weiterhin berührten. Nur Null hatte Probleme, sich so viel Platz zu verschaffen, dass sie nicht über der Toilettenöffnung schlafen musste.

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Kommentare

Bild des Benutzers dani1980

ich kann die gefühle nicht nachempfinden! keine gegenwehr, kaum strafe, alles wird mehr oder minder hin genommen! auch wenn ich real nix dergleichen will, aber in dieser geschichte fehlt mir das "unwillige"!

ich kann mir einfach nicht vorstellen, das eine demonstration eines explodierenden halsbandes genügt, um eine frau gefügig zu machen!

auch der gedanke, das sklaven sklaven ausbilden.....mal ehrlich! da gäb es doch sicher genug sadisten in so nem resort, die das mit vorliebe übernehmen, oder?

sorry, aber irgendwie kann ich mich nicht reinempfinden!

 

lg dani

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Bild des Benutzers Friedet

dass ich zu wenige Strafen einbaue und dass die Sklavinnen "zu willig" sind.  Aber in einer Fantasie sollte auch das erlaubt sein. Ansonsten empfehle ich einen Blick auf Wikipedia unter 'Stockholm-Syndrom'.

Aber ich kann dich beruhigen: meine Story "Chile", die  im Gegensatz zum 'Resort' oder 'Trixie', die beide bereits fertig sind, zwar schon weit fortgeschritten aber noch lange nicht fertig ist, beinhaltet deutlich mehr Härten. 

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