BDSM Reality Show 6: Brüste einer Sklavin

 

Früher als ihre Schulkameradinnen hatte Angelika Berger richtige Brüste bekommen und dieser Vorsprung blieb ihr in der Körbchengröße gemessen bis zum Abitur erhalten. Als Schülerin und Studentin waren ihre großen und schweren Brüste ihr noch peinlicher gewesen als heute. Als kleine Selbstquälerei hatte sie oft den Büstenhalter heimlich weggelassen, wodurch sie in der Schule schon früh in den Ruf einer »Schlampe« gekommen war, also einer Frau, deren Lebensführung als unmoralisch angesehen wird. Dabei ging es ihr eigentlich nur um das Gefühl, ihren Brüsten die Unterstützung gegen die Schwerkraft und die Bewegungsenergie beim Laufen zu versagen. Und um das Reiben ihrer Brustwarzen an der Oberfläche ihrer ganz bewusst in ihrer Eigenschaft als kratzige ausgewählten Schurwoll-Pullover. Ein Teil des Nervenkitzels waren die Blicke der anderen, die zwischen Ablehnung bis Verachtung und erstaunter Begierde schwankten. Gehirne sind darauf programmiert, Bewegungen in ihrem Blickfeld zu registrieren, und tanzende Frauenbrüste sind für Männer ein sexueller Schlüsselreiz.

Der Direktor ihres Gymnasiums schickte sie dann in die psychologische Beratungsstunde und die damit befasste Lehrerin schlug ihr vor, in Zukunft wieder ständig BHs zu tragen. Dies sei auch besser für ihre Brüste. Die mangelnde empirische Basis dafür ließ sie nicht gelten. Angelika kaufte ihre BHs dann wenigstens zu klein und genoss das Gefühl der Kompression. Die Illustrationen des französischen Zeichners Joseph Farrel in Humiliations, Obéis! Sinon … und Parfums de Souffrance waren Anlass zu weitergehenden Fantasien über die Deformation ihrer Brüste.

Wer als Pornografie-Konsument im Internet BDSM und Brüste denkt, kommt an der legendären Seite The Torture Galaxy nicht vorbei, die wie Insex in den späten Neunzigerjahren ihre Blütezeit hatte. Zoltan Korosi hieß der Initiator, als Zeichner nannte er sich Serpent oder Serpent Master. Anita, Bianca, Hilde und Rita waren die »fabulous four« (auch ein Spitzname der Beatles), die in einem roten Raum behandelt wurden, der wie der Heimwerkerkeller eines in Werkzeuge und Utensilien vernarrten Millionärs eingerichtet war. Das meiste spielte sich auf einer schwarzen mit Kunstleder bezogenen Liege ab und ein Flaschenzug spielte eine zentrale Rolle. Angelika wurde auf Venetias Kosten Member im TG2Club und schaute sich vieles davon noch einmal ganz genau an. Sie verzog zwar das Gesicht und ihr wurde ein bisschen schlecht, im Grunde ließen sie das Nageln auf Brettern und die langen dünnen Spieße aber kalt und unbeteiligt. Brauchbar für BDSM Guerilla war das alles nicht und sie wollte das auch nicht selber darstellen müssen. Sevim und Natascha sahen das anders und machten Witze darüber.

Full breast suspension ist eigentlich ein Euphemismus für das Aufhängen einer Frau an ihren beiden Brüsten, auch breast [only] suspension oder tit hanging genannt. Das ganze Körpergewicht wirkt dabei auf das Brustgewebe ein. Insex-Klassiker waren die Modelle Piglet und 912 in der legendären double breast suspension Twins aus 2004 und das vollbusige Model Peaches. Bei dem Nachfolger Intersec Interactive war das auch wieder im Programm (Sybil Hawthorne auf Realtimebondage) und Kink.com wollten auch nichts abseits stehen (Hogtied, 11. Juli 2013, Bella Rossi). Queensnake hatte das inzwischen auch, obwohl ihre eigenen Brüste eigentlich zu klein dafür waren, wie sie in ihrem Blog mitteilte. Auch einige Amateurinnen hatten solche Videos im Netz platziert. Der Trick schien zu sein, Brustmuskeln mit in die Bondagefesselung einzubinden. Dann sah es zwar dramatisch aus, war aber relativ harmlos. Unwillkürlich fasste Angelika sich an ihre Brüste, wenn sie sich das ansah. Nicht mit ihr.

JoshGirls, das war ihre Seite, das war jung, sexy und lustig. Sie nahmen die bouncing boobs Ideen von Gérard Titsman auf und hoben das auf eine neue Ebene. Im Kern ging es darum, Busenhüpfer durch sportliche Übungen zu forcieren. Die physikalischen Trägheitskräfte sind gemäß den Gesetzen der Natur immer der Beschleunigungsrichtung entgegengerichtet, weshalb bei einem Sprung nach oben die Brüste zunächst unten verbleiben, beim anschließenden Fall hingegen kurz oben verharren. Die Bewegungen der weiblichen Brust beim schnellen Laufen sind jedoch komplexer – angenähert die Bahn der Zahl 8 nachvollziehend – und nur zu 56 Prozent vertikal, wie Sportmedizinerinnen im Auftrag von Büstenhalterfabrikanten herausgefunden hatten.

 

***

 

Angelika will irgendetwas sagen. Sie druckst herum. Wie sie es ihr beigebracht haben, meldet sie sich mit einem ein wenig erhobenen Finger wie früher in der Schule, ihr Blick bleibt dabei gesenkt.

»Was ist, loch?«

»Das loch möchte gerne für Sie nackt sein, wenn Sie es wünschen, Herrin, aber es bittet Sie darum, tagsüber wieder seine BHs tragen zu dürfen, weil es sonst vielleicht schneller Hängebrüste bekommt.«

»Was hat das loch für eine Körbchengröße?«

»Das loch hat E-Cups, Herrin.«

»Sind noch BHs vom loch irgendwo?«

»Nein, die haben wir weggeworfen, die waren alle für Riesentitten und total oma-mäßig.«

»Was waren das denn für BHs, loch?«

»Das waren sehr teure Entlastungs-BHs von Ulla und Anita.«

»Wer sind Ulla und Anita?«

»Das sind Miederfabrikanten aus Leinach und Brannenburg. Die gepolsterten Entlastungsträger sind sehr breit und schneiden nicht ein. Die Ulla Kate Sport-BHs bieten beim Sport extreme Unterstützung. Beim Laufen bewegt sich schon ein kleiner Busen einige Zentimeter Auf und Ab und das bei jedem Schritt. Der Busen besteht hauptsächlich aus Drüsen- und Fettgewebe, das durch Sehnen und Bänder gehalten wird. Die Brust hat keine eigene Muskulatur und ist an der Brustwand angehängt. Der wechselnde Zug nach oben und unten, der beim Laufen ohne einen BH entsteht, belastet das Brustgewebe stark. Die Brust verliert dadurch mit der Zeit deutlich an Spannkraft und kann sich sogar zu einer Hängebrust entwickeln. Bei größerer Oberweite kann es zudem auf Dauer durch die Auf- und Abbewegung auch zu Verspannungen im Rücken- und Schulterbereich kommen.«

»Aha. Und was haben die gekostet, diese loch-BHs?«

»Um die 100 Euro, Herrin.«

»Ach du Scheiße.« Alle lachen.

»Hüpf mal auf der Stelle.«

Nach einem kleinen Aussetzer fängt sich Angelika und fängt an. Ihre Brüste klatschen ab dem zweiten Sprung mit einem lauten Geräusch auf ihre Rippen und verformen sich durch die Massenträgheit. [was auch in Zeitlupe gezeigt wird]

»Das Geräusch ist sehr witzig«, sagt Natascha.

»Höher. – Noch höher«, bellt Sevim.

»Jetzt mach Hampelmann.«

Angelika kannte das noch aus dem Sportunterricht an ihrem Gymnasium. Arme oben zusammen. Beine breit. Dann im Sprung die Beine zusammenführen, die Arme herrunter an die Seiten.

»Schneller. – Noch schneller.«

Angelika fängt an, zu schwitzen.

»Halt jetzt mal diese Stange über den Kopf, Arme ganz gerade nach oben.«

Das Springen tut ihr mit der Stange viel mehr weh und sie verzieht das Gesicht. Auch das Geräusch ist lauter.

»Spürt die Sklavin schon Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich?«

»Nein Herrin«, keucht sie.

»Haben wir nicht auch irgendwo ein Springseil?«

Angelika muss Seil springen bis zur Erschöpfung. Sie keucht und ist ganz nassgeschwitzt. Ihre Brüste melden Großalarm an die Nerven, die die Schmerzimpulse an ihr hypochondrisches Gehirn weiterleiten. Sie stellt sich vor, unter welchem großen Stress das Bindegewebe und die Cooper-Ligamente ihrer Brüste stehen.

Nachdem sie wieder Atem geschöpft hat, wird sie als Joggerin ausstaffiert. Ein weißes Run Chill Tanktop von adidas by Stella McCartney in lockerer Passform, Rundhalsausschnitt und Cut-Outs auf der Vorder- und Rückseite (L); dazu eng anliegende Run Tights in Poppy Pink und Maroon (S, obwohl zu eng), dazu den Boost II Schuh aus Stretch-Material in Größe 40. Gegen Angelikas Protest wird die untere Hälfte des Designer-Oberteils abgeschnitten.

»Das schöne Logo.«

»No Logo.« – »Bauchfrei kommt gerade wieder zurück.« – »Komm, schneid noch mehr ab.«

Es geht zum Stadtpark, die Mädchen auf Bikes, Angelika rennt mit absurd tanzenden Brüsten vorneweg. Sie erregen viel Aufsehen und die Gruppe der Verfolger auf Bikes und Skateboards wird größer und größer. Ziel sind die in den Boden eingelassenen und mit großen Gummimatten gesicherten Trampoline am Ende des Parks, Sportgeräte mit stark federndem, an einem Rahmen befestigten Sprungtüchern. Angelika kennt das auch noch aus der Schule. Es bildet sich eine Menschentraube und sie vollführt immer höhere Strecksprünge und spreizt oben auch immer wieder einmal die Beine fast bis zum Spagat hoch. Haltungsnoten gibt es keine und es werden auch keine Salti erwartet. Da auf von ihrem deutschen (Nach-)Erfinder Albrecht Hurtmanns auch »Wurfmaschinen« genannten Geräten bei guter Qualität Sprünge bis zu neun Metern Höhe möglich sind, geht der Ehrgeiz ihrer Trainerinnen mehr in diese Richtung. Ihre Brüste bewegen sich zwar, durch das durch die Eintauchtiefe bedingte Abbremsen vor dem unteren Wendepunkt aber sogar etwas weniger als beim Laufen. Die Zuschauer sind trotzdem begeistert und wollen Angelika gar keine Pause gönnen.

 

Als Belohnung darf sie duschen. Angstvoll tastet sie an ihren Brüsten herum, ob sie mehr hängen als vorher. Sie ist unschlüssig, ob dem so ist. Danach muss sie sich wieder im Wohnzimmer präsentieren, kniend, die Hände hinter dem Kopf.

»Legt dem loch den Trainings-BH an, Mädels.«

Bei dem Wort Trainings-BH denkt die Sklavin erst an einen Sport-BH und freut sich schon. Sie wundert sich, als die Mädchen ein medizinisches Tape bringen, dass sie auf dem Rückweg in einem Sanitärgeschäft gekauft haben. Es wird unter ihren Brüsten um ihren Oberkörper gewickelt, relativ hart und streng. Statt ihre Brüste zu stützen werden sie durch die mit dem ganzen Körpergewicht der Mädchen festgezogenen und danach sehr straff gewickelten Bandagen nach unten und gleichzeitig platt gedrückt. So geht es weiter, viele Lagen übereinander, oben über dem Brustansatz angefangen bis zu ihren jetzt steil nach unten zeigenden Brustwarzen.

»Ihr macht das ganz falsch, das geht so nicht. Das drückt mir ja den Busen platt.«

»Das loch duzt seine Herrinnen nicht.«

»Entschuldigung Herrin.«

»Ist das loch eine Herrin oder eine Sklavin.«

»Das loch ist eine Sklavin, Herrin.«

»Ganz genau. Und darum wird das loch jetzt auch Sklavinnentitten bekommen. So sehen Herrinnentitten aus.«

Alle zeigen ihr in einem spontanen flashing ihre schönen jungen boobs.

»Deine Titten werden hängen, loch. Sie werden völlig schlaff bis zum Bauchnabel herunterhängen, platt und faltig wie bei einer 90-jährigen Negerin im Busch. Sieht das loch ein, dass es solche Titten bekommen muss?«

Es hatte keinen Zweck.

»Ja Herrin, bitte machen Sie dem loch Sklavinnentitten. So flach und lang wie es geht, Herrin. Richtige Schlauchtitten.«

»Schön. Der Trainings-BH bleibt erst mal dran. Dann sehen wir weiter.«

ANHANG

https://demselbstentkommen.tumblr.com/post/157785477044/a2br%C3%BCste-ei...

Bewertung gesamt: 
2.588574
Average: 2.6 (7 votes)
2.5
2.833335
3.666665
2.5

Kommentare

Bild des Benutzers triple_mBB

Ich habe die ganze Reihe bislang als eine Sammlung unzusammenhängender, teils überharter Bilder ohne Sinn und Verstand wahrgenommen.

Ich sehe keine Geschichte in dieser Geschichte.
Bislang eine ziemliche Zeitverschwendung.

nach oben
3 Mitglieder stimmen zu

Seiten