BDSM Reality Show 5: Fluchtversuch und Kettenhaltung

 

Als sie allein in der WG ist, bekommt Angelika einen Sklavenkoller.

»Ich halte das nicht mehr aus. Ich muss hier weg«, sagt sie in die confession cam.

Sie zieht sich Sachen aus dem Schrank der Mädchen an und schleicht sich aus dem Haus. Schon im Hof fühlt sie sich beobachtet. Das Gefühl verstärkt sich, als sie die Straße hinuntergeht. Sie läuft schneller und bekommt nicht nur deswegen Herzklopfen und fängt an zu schwitzen. Weil sie sich nicht auskennt, fragt sie Passantinnen mit Migrationshintergrund nach der nächsten U-Bahnstation. Während sie versucht, sich in leichter Sprache verständlich zu machen, wird sie von einer wachsenden Gruppe von jungen Männern umringt, die ihr die Handtasche aus den Händen reißen. Sie wird in dem Kreis hin- und hergeschubst und gestoßen und fällt auf die Knie, wobei ihre Strümpfe Löcher bekommen, wird aber sofort wieder hochgezogen. Sie wird vor eine Laterne gezerrt und die Handgelenke werden ihr hinter dem Rücken mit Polizei-Handschellen verschlossen. Sie wird bespuckt und bekommt Ohrfeigen. Die Bluse wird ihr aufgerissen und die Brüste werden aus den BH-Körbchen gezogen und freigelegt; Strumpfhose und Slip werden ihr bis auf die Knöchel heruntergezogen. Jemand bringt ein Kartonschild auf dem in handschriftlichen Druckbuchstaben »Entlaufene Sklavin« steht, das ihr an einer Schnur um den Hals gehängt wird.

Angelika ist fast froh, als sie endlich ihre Herrinnen erblickt. Sevim lächelt, Angelika versteht aber schnell, dass dieses Lächeln nichts Gutes bedeutet. Ihr werden die Handschellen abgenommen, aber sie muss sich ganz ausziehen und die Sachen unter dem Arm tragen. Dann wird sie von der Gang und einer wachsenden Meute nach Hause eskortiert.

Nackt, blind und taub steht sie in der Zimmermitte, eine alte Ledermaske ohne Augenschlitze fest um den ganzen Kopf. Darunter hat sie Ohrstöpsel, die ihr in die Gehörgänge gestopft worden sind. Lange passiert gar nichts und sie dämmert vor sich hin und bekommt leichte Wahnvorstellungen. Alle Geräusche dringen nur sehr gedämpft an ihr Ohr. Die Drei scheinen irgendetwas im Schilde zu führen. Durch die Ohrstöpsel hört sie laute knallende Geräusche ganz in ihrer Nähe.

»Hier haben wir ein sehr geiles Metallfessel-Set für Hände, Füße und Hals, ein Nachbau aus dem 19. Jahrhundert. Ein megaschweres Set für Hände, Füße und Hals, handgefertigt aus 20 Millimeter dickem und 5 Zentimeter breitem Bandstahl mit geschweißten Scharnieren. Verschließbar mittels versenkter Inbusschraube, die Schlüssel sind hier. Das wiegt alles zusammen 24 Kilogramm, die Länge der Kette ist 145 Zentimeter, die Kette zwischen den Händen ist 35 Zentimeter lang, zwischen den Füßen 40 Zentimeter.«

»Sehr gut, genau das brauchen wir, bis wir das Gefühl haben, dass sie wieder vernünftig geworden ist.«

Angelika wird die Maske abgenommen und sie wird in das Geschirr eingeschlossen, Halsband, Handfesseln, Fußfesseln. Sie kann nur mit Unterstützung aufstehen und kaum noch laufen. Es wird ihr befohlen, einen Fluchtversuch zu unternehmen, aber sie kommt kaum voran.

»Habt Ihr Wandhalterungen mit Ring?«

»Ja, einige.«

»Ansonsten bringen wir noch eine Eisenkugel vorbei, 18 Kilogramm.«

Der Mann geht irgendwann, aber den Mädchen macht es noch lange Spaß, mit ihrem neuen Kettensträfling zu spielen. Sie helfen ihr dann die Treppen hinunter in ein ganz am Ende des Ganges gelegenes Kellerabteil, wo sie mit einer Kette und einem Vorhängeschloss an einem großen eingemauerten Ring angeschlossen wird. Die Abteile sind durch Mauern getrennt und mit Metalltüren verschlossen.

»Hier ist ein Eimer zum Pissen und Kacken und aus dem Hahn da kommt Wasser. Viel Spaß hier unten, loch.«

Sie verschließen die Tür doppelt von außen und gehen kichernd ab.

Ein alter Mann hört im Keller Geräusche und kommt zu ihrem Abteil.

»Brauchen Sie Hilfe?«

»Nein, das ist bloß ein Spiel.«

»Ein komisches Spiel. Sind Sie eine Gefangene in einem Verlies?«

»So in der Art.«

»Aber nicht so wie bei Natascha Kampusch? Dann könnte ich Ihnen helfen.«

»Nein, nicht so wie bei Natascha Kampusch. Es ist alles in Ordnung. Ich will hier nur ruhig in meiner Zelle sitzen.«

»Warum versuchen Sie nicht, sich zu befreien wie Harry Houdini, der Entfesselungskünstler?«

»Das hat glaube ich keinen Zweck.«

»Versuchen Sie es doch wenigstens einmal.«

Einige Minuten lang zieht die Sklavin an den Ketten und versucht, ihre Hände und Füße aus den Metallmanschetten herauszuwinden, aber ohne Erfolg. Dem Mann wird langweilig und er geht wieder.

 

Da die Hausarbeit unter der Kettenhaltung leidet, bekommt die Sklavin leichtere Fußfesseln und einen Eisengürtel, der ihre Taille fest umschließt und mit einem Zylinderschloss gesichert ist. An dem Eisengürtel ist eine leichte aber doch solide Kette befestigt, die in der Küche an einem in Hüfthöhe in der Wand einbetonierten Ring angeschlossen wird. Mit der neuen Fußkette kann sie sogar nur noch kleinere Schritte machen als mit der ersten. Und weil die Hüftkette kurz ist, kann sie nur knapp die Küchentür erreichen. Das WC-Problem wird tagsüber mit Erwachsenenwindeln gelöst.

Sie fühlt sich wie ein wildes und gefährliches Tier, das in Ketten gehalten wird. Es ist erstaunlich, wie sehr es sie stört, die Küche nicht mehr verlassen zu können und einen Eisenring um den Bauch zu tragen. Ständig durch die Fußeisen beschwert und behindert zu sein. Nicht mehr richtig gehen zu können.

ANHANG

https://demselbstentkommen.tumblr.com/post/157785496419/a2fluchtversuch-...

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