BDSM Reality Show 3: Alltag einer Sklavin

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Alltag einer Sklavin

Angelika wird am ersten Abend in einem aufblasbaren schwarzen Bondage-Schlafsack eingeschlossen, dessen Reißverschlüsse sie selber nicht öffnen kann. Außer der Gesichtsöffnung hat er noch eine Öffnung in der Höhe des Geschlechts. Sie ist darin nackt, schwitzt aber trotzdem, weil das Material nicht atmungsaktiv ist. Sie hasst den chemischen Geruch vom Latex und verbringt die Nacht in einem unruhigen Dämmerschlaf.

Am nächsten Morgen wird sie durch Tritte gegen den Sack geweckt. Peggy trampelt auf ihr herum.

»Los, mach Frühstück, Sklavin.«

So beginnt jetzt jeder Tag. Angelika sorgt dafür, dass jedes der Mädchen seine veganen Lieblingsgetränke und -speisen vorfindet, wenn es die Küche betritt. Peggy ist zwar formal auch Sklavin, aber Angelika steht in der Hierarchie unter ihr und muss ihren Befehlen genauso Folge leisten wie denen von Sevim und Natascha. Während der Mahlzeiten hält sich Angelika in einer schwarzen Gummischürze von Meadham Kirchhoff im Hintergrund bereit, um die Mädchen jederzeit bedienen zu können. Danach räumt sie ab und wäscht das Geschirr und Besteck trotz vorhandener Geschirrspülmaschine aus Erziehungsgründen von Hand und trocknet alle Teile sorgfältig ab, poliert sie mit einem zweiten Handtuch und räumt sie wieder ein.

Die Sklavin muss bei verschiedenen Läden in der Umgebung Lebensmittel einkaufen und darf dort anschreiben lassen, weil sie kein Geld mitbekommt. Vor dem Verlassen der Wohnung zieht sie ihr ärmelloses und rückenfreies Honey-Lemon-Minikleid aus schwarzem PVC an, bei kälterem Wetter oder Regen zusätzlich einen roten Mini-Regenmantel aus glänzendem PVC und rote Gummistiefel mit Keilabsatz. Oft gibt es viel zu Schleppen, aber sie schafft es, indem sie die Tüten immer wieder kurz auf dem Boden absetzt.

Wenn die Mädchen in der Wohnung mittagessen wollen, bereitet sie ihnen die bestellten veganen Speisen zu. Wenn sich die Mädchen umentscheiden, rennt sie zu einem Laden, wenn noch eine Zutat fehlt. Das gleiche wiederholt sich beim Abendessen.

Kochen war in Angelikas Clique junger Menschen aus guten Familien lange das wichtigste gemeinsame Hobby gewesen. Sie hat mehrere Kurse von lokalen Sterneköchen besucht und kann das inzwischen ziemlich gut, wie sie selber findet. Leider kennt sie die veganen Rezepte aber noch nicht, die bei der BDSM Guerilla vorgeschrieben sind, sodass sie eine steile Lernkurve hat und viele Fehler macht. Wenn ihr etwas nicht auf Anhieb gelingt, schimpfen sie sie wegen ihrer Dummheit und Ungeschicklichkeit aus. Running gag ist, dass die Mädchen seelenruhig und wie in Zeitlupe ihren vollen Teller vor Angelikas Augen auf den Küchenboden schütten, wenn es ihnen nicht schmeckt.

Allen muss sie ständig ihre Sachen nachräumen und auch in den Kleiderschränken perfekte Ordnung halten. Bei Schmutz oder Unordnung sind die Mädchen sehr empfindlich, obwohl sie eigentlich selber eher liederlich sind. Wenn Lieblingsteile gerade in der Wäsche oder noch nicht gebügelt sind, wird sie streng getadelt.

Früher hatte Angelika wie schon ihre Eltern und Großeltern eine eigene Reinemachefrau, die Perle genannt wurde, weil die guten so schwer finden waren. Als ihr das Geld ausging, putzte sie ihre Wohnung lange gar nicht und später nur selten und oberflächlich und saugte kurz durch, wenn die Wollmäuse überhandnahmen. Jetzt als Sklavin lernt sie aber schnell und überwindet nach und nach ihren Ekel vor Schmutz und Staub. Das Toilettenputzen ist am Anfang hart für sie, aber es hilft nichts. Die Mädchen bestehen darauf, dass sie in allen Zimmern ohne Teppichboden täglich auf Knien mit einem Tuch und einem Eimer selber den Linoleumbelag und die Fliesen schruppt. Immerhin gibt es dank der grünen Ausrichtung der Guerilla ausschließlich Bio-Putzmittel.

***

»Das geht so nicht, dass wir zu dir aufschauen müssen. Wie groß ist die Sklavin?«

»182 Zentimeter«

Angelika hält sich zwar sowieso schon leicht gebeugt und senkt instinktiv den Kopf und blickt zu Boden, wenn die anderen in ihrer Nähe sind, aber diese Versuche, sich kleiner zu machen, reichen ihnen nicht mehr aus.

»Die Sklavin darf ihren Kopf ab sofort nicht mehr über der Hüfthöhe von uns Dreien tragen, sobald sie in einem Zimmer nicht allein ist, es sei denn, sie muss zum Arbeiten aufstehen oder es wird ihr befohlen.«

»Ja Herrin.«

Es dauert ein paar Tage und erfordert viele Schläge und Tritte, bis Angelika das verinnerlicht hat und ohne Fehler nur noch im Entengang watschelt oder auf allen Vieren kriecht oder sich hinhockt oder hinkniet, sobald jemand den Raum betritt. Sie schlagen ihr mit der flachen Hand auf den Hinterkopf und reißen sie an den Haaren herunter, wenn sie ihnen beim Heruntergehen zu langsam ist.

Als Angelika wegen ihrer Knieschmerzen zu sehr jammert, bekommt sie professionelle Safetek Kevlar® Soft Knieschoner von Kneetek, muss sich von da an allerdings fast immer auf den Knien fortbewegen, um die Investition zu rechtfertigen.

ANHANG

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Kommentare

Bild des Benutzers Stanley Ipkiss

Sehr verwirrend ist diese Textreihe, Geschichte möchte ich das jetzt nicht nennen, für mich. Es fehlt auch im dritten Teil noch eine sinnvolle Erklärung für das wer, was und warum.

Die geschilderten Handlungen sind schon fast Nebensache, scheinen teils erzwungen, teils freiwillig - ohne dass der Leser eine erkennbare Line findet oder nachvollziehen kann, warum Angelika sich so behandeln lässt.

Negativ finde ich auch die Werbung für einzelne Produkte, die immer wieder eingeflickt wird. Sollte das mal ursprünglich eine Geschichte werden oder sind das einfach nur Textfragmente um ein "product placement" unterzubringen?

Bisher sehe ich hier nur je 1-2 Sterne pro Bewertungskategorie...

Gruß

dat Ipkiss

 

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