Ausgestellt

 

Diese Geschichte ist (c) 2015 by Salomé M. Ich möchte aber nicht versäumen, meinem kleinen Engel für die Ideen und Korrekturen zu danken :)

 

Warum tun sie mir das an? Was haben sie mit mir vor? Ich sitze auf der Rückbank zwischen der Herrin und dem Sir. Den Mann am Steuer kenne ich nicht. Niemand sagt ein Wort. Ich muss sitzen, wie ›O‹, also das Kleid hochgeschoben, mit dem bloßen Hintern auf dem kalten Kunstleder. Aber ich friere nicht. Im Gegenteil, mir wird immer heißer, als mir klar wird, warum der Fahrer eben den Spiegel verstellt hat. Er blickt mir genau zwischen die Beine. Im selben Moment, in dem ich sein schmieriges Grinsen realisiere, klemme ich reflexartig die Knie zusammen. Einen Moment später schreie ich laut auf. Fast gleichzeitig haben die Herrin und der Sir mir auf die Oberschenkel geschlagen. Erschrocken spreize ich die Beine, und das Grinsen des Fahrers wird sehr breit, bevor er sich wieder auf die Straße konzentriert. Zu allem Überfluss packt der Sir auch noch in aller Seelenruhe meine Brust und fühlt, ob die Klemme noch korrekt sitzt. Ich habe große Brüste und der Sir kann sie durch das dünne Sommerkleid anheben, kneten, auf der Hand wippen und wieder fallen lassen. Ein Lieferwagenfahrer auf dem Nebenstreifen baut fast einen Unfall, als er herübersieht.

Verdammt. Ich wage nicht, mich zu rühren, aber alles in mir schreit danach, die Hand des Sirs wegzuschlagen, die Beine zusammenzupressen, auszusteigen, bei 120 km/h auf der Autobahn in Richtung ..., ja, wohin eigentlich? Ich habe gar nicht darauf geachtet, wohin die Reise geht. Wenigstens sind wir jetzt an dem gaffenden Kleinbusfahrer und seinen feixenden Passagieren vorbeigezogen und gehen wieder auf die rechte Spur. Die Straße scheint nicht mehr die volle Konzentration des Chauffeurs zu benötigen, denn sein Blick ist wieder in den Rückspiegel gerichtet, und damit zwischen meine Beine. Wo unterdessen die Hand des Sirs sich wärmt, der Kleinfinger an meiner Spalte spielt, während die Hand der Herrin sich von der anderen Seite her nähert. Sie halten Händchen. In meinem freigelegten Schoss. Ent-zückend.
Und ich sitze durchaus nicht bequem. Der Plug ist zu groß, um bequem zu sitzen. Ich bewege mich unruhig hin und her. Die Herrin scheint das falsch zu interpretieren, denn sie gibt mir einen kräftigen Klaps auf die Scham und schaut mich böse an:

»Stillsitzen!«

»Ja, Herrin«, murmle ich verlegen und fühle, wie mein Gesicht sich womöglich noch mehr rötet, als ich sehe, wie der Fahrer ein Lachen unterdrückt. Ich könnte den Kerl umbringen.
Doch jetzt sind wir an der Ausfahrt. Er muss sich auf die Straße konzentrieren. Und auch meine beiden Begleiter scheinen sich nun mehr für die Umgebung, als für mich zu interessieren. Wir befinden uns in ***, wie ich an der Ortstafel erkenne. Eine große Stadt, in der mich niemand kennt. Und die Herrin hat sogar ein Einsehen und zupft mein Kleid ein wenig nach unten, sodass die Fußgänger an der Ampel wenigstens nicht mehr direkt auf mein Intimstes sehen können. Aber sie hat mir nicht erlaubt, die Beine zu schließen.

Wir sind da. Zum Abendessen wollten sie mich ausführen. Als wir aussteigen, wird mir wieder unangenehm bewusst, wie kurz das Kleid ist. Es geht höchstens bis zur Mitte der Oberschenkel, und der kühle Abendwind umspielt meine Muschi. Der dünne Stoff verbirgt nicht viel. Wer genau hinsieht, kann sowohl den Plug als auch die Klemmen in den Brustwarzen erkennen, denke ich. Zumal ich auf meinen hohen Stilettos in eine extrem brustbetonende Haltung gezwungen bin.

Wie bitte? Ist das ihr Ernst? Wir gehen zu McDonald’s? Tatsächlich. Und ich hatte mir vorgestellt, schick ausgeführt zu werden. »Das ist doch eines deiner Lieblingslokale, nicht wahr?«, raunt mir die Herrin zuckersüß zu, während die beiden einen Zweiertisch am Fenster ansteuern. Ja, ich hatte ihr einmal erzählt, dass ich ab und zu mit den Kindern Burger essen gehe, wenn ich keine Lust habe, zu kochen oder ihr Genöle über das Essen anzuhören. In diesen Burgerlokalen finden sie nämlich immer etwas, was ihnen schmeckt. Ich wundere mich bloß, dass die Herrin sich das gemerkt hat, und dass sie ernsthaft hierher geht. Es ist eigentlich nicht ihr Stil, und sie und der Sir wirken wirklich ein wenig deplatziert in ihrer vornehmen Eleganz. Aber die beiden nehmen ohne weitere Umstände Platz, als befänden wir uns in ihrem gewohnten 5-Sterne-Lokal.

»Ich nehme ein Big-Mac Menü und eine Cola«, schnarrt der Sir.

»Und ich einen Salat mit Balsamico-Dressing und ein stilles Wasser«, ergänzt die Herrin und streckt mir eine Banknote hin. Als ich sie einen Moment lang verdattert anschaue, wird ihr vorher spöttischer Blick böse. Sie holt Luft, um mich zusammenzustauchen. Hier. Ich kenne diesen Blick und weiß genau, was dann kommt. Eilig drehe ich mich um und stöckle unsicher zur Theke. Ich bin diese Schuhe einfach noch nicht gewöhnt. Ja, die Herrin hat mir befohlen, damit zu üben. Aber wann hätte ich das tun sollen? Zuhause? Zum Gespött meiner Kinder, meines Mannes und meiner Schwiegereltern? Oder auf dem Weg zur Arbeit? Zum Gespött der halben Dorfbevölkerung? Ausgeschlossen. Also habe ich immer dann geübt, wenn ich alleine war und meine Ruhe hatte. Also nie.

Die Blicke der vielen Jugendlichen beiderlei Geschlechts im Lokal folgen mir auf meinem Spießrutenlauf zum Ende der Schlange. Ich bewege mich in einer Blase verblüfften Schweigens inmitten des McDonald’s-typischen Lärms.
Die Banknote in meiner Linken ist bald von Schweiß durchnässt, während meine Rechte immer wieder am Kleid zupft. Ich fühle, wie Schweißtropfen am Rücken hinunterlaufen und sich in meiner Po-Rinne sammeln. Bestimmt sieht man die Nässe im dünnen Stoff. Ich werde mich umdrehen und hinausstürmen. Egal, was die Herrin und der Sir machen. Ich nehme mir ein Taxi und fahre nach Hause.

Einen Sekundenbruchteil, bevor ich diesen Gedanken in die Tat umsetze, bin ich an der Reihe.
»Ein Big-Mac Menü, Cola, Salat Balsamico und Wasser«, stammle ich meine Bestellung hervor und halte dem Jungen an der Kasse, der ungeniert meine sich abzeichnenden geclipten Brustwarzen studiert, die Banknote entgegen. Ich bekomme eine Menge Münzen als Wechselgeld, die ich in meinen Händen bade, während ich auf die Bestellung warte.
Endlich ist alles beisammen, ich lege das Geld aufs Tablett und stöckle zurück. Der Sir und die Herrin sind in irgendein Gespräch vertieft und würdigen mich keines Blickes, als ich ihnen ihr Essen serviere. Ich stehe da, wie bestellt und nicht abgeholt, während die beiden es sich schmecken lassen. Hinter mir an einem anderen Tisch höre ich Getuschel und unterdrücktes Kichern. Endlich scheint die Herrin mich zu bemerken. Sie hält mir ein Salatblatt hin. Als ich danach greifen will, zieht sie es schnell weg und sagt: »Tststs. Deine Hände sind ja nicht gewaschen.«
»Soll ich die Hände waschen gehen, Herrin?«, frage ich leise, unsicher.
»Nein.«
Ungerührt hält sie mir das Salatblatt hin. Vielleicht zwanzig Zentimeter über der Tischplatte. Ich fühle, dass ich anfange, zu zittern.
»Du hast heute keine Lust, zu gehorchen?«, zischt meine Herrin, immerhin leise genug, dass es niemand außer mir und dem Sir hören kann.
Wenn ich nicht gehorche, ist es aus, das weiß ich. Sie wird mich nicht öffentlich züchtigen, aber sie wird mich nie mehr einladen. Das war’s, Punkt.
Zögernd beuge ich mich vor. Das Kleid ist lang genug, dass die Leute hinter mir nichts zu sehen bekommen. Außer vielleicht den Abdruck des Plugs im Kleid. Sanft nehme ich ihr das Salatblatt mit dem Mund aus den Fingern und kaue es.

Danach bin ich irgendwie stolz. Ja, auch beschämt. Aber auch stolz. Ich fühle, dass mein Gesicht sich abkühlt. Doch bevor ich mich allzu wohl fühle, hält mir der Sir seinen Big Mac hin. Knapp über der Tischplatte. Am Nebentisch kichert jemand laut, und ich höre jemanden flüstern: »Junggesellinnenabschied!«

Stimmt eigentlich. Das könnte es auch sein. Beinahe grinsend beuge ich mich erneut vor und beiße ein Stück ab, so groß, wie ich es gerade noch in meinen Mund kriege. Der Sir schmunzelt und hält mir die Cola hin. Deckel und Strohhalm hat er natürlich entfernt. Eher badet ein Kamel in Pulverbrause, als dass der Sir einen Strohhalm benutzt. Daher kann ich nicht einfach saugen. Trinken ist aber auch nicht möglich in meiner gebeugten Haltung. Ich kann nur die Zunge in den Becher halten und schlabbern.
Inzwischen haben wir die volle Aufmerksamkeit von Personal und Gästen des Lokals. Aber seltsamerweise stört es mich immer weniger. Munter nehme ich mal vom Salat der Herrin, mal vom Big Mac des Sirs, schlabbere mal vom Wasser, mal von der Cola. Allerdings wird das vornübergebeugte Stehen in meinen High Heels langsam unbequem. Und bald ist der Flüssigkeitsspiegel in den eher schlanken Bechern außer Reichweite meiner Zunge. Von den Waden bis zum Nacken schmerzt alles. Trotzdem fühle ich mich irgendwie … gut. Die Zuschauer sind mir nicht mehr peinlich, sondern ich weide mich an deren Verwirrung. Und, ja, ich gestehe: Die ganze Situation erregt mich auch ein wenig. Meine Brustwarzen wären jetzt auch dann hart, wenn sie nicht von den Klemmen gequetscht wären. Und ob es wirklich nur Schweiß ist, was ich zwischen meinen Oberschenkeln fühle, weiß ich nicht.Endlich schiebt mir der Sir das letzte Stück des labbrigen, ketchupdurchweichten Brötchens in den Mund und steht auf. »Komm mit«, befiehlt er.

Etwas verdattert aus meinen Gedanken gerissen richte ich mich auf und stakse ihm hinterher. Er geht zu den Waschräumen (irgendwie seltsam, dass ich jetzt in Gedanken dieses Wort benutze, das aus einem Film der 50er Jahre zu stammen scheint. Offensichtlich will etwas in mir nicht wahrhaben, dass der Sir mich zur Toilette befiehlt. Es ist mir durchaus klar, dass er dort nicht nur mein Näschen pudern will).

Glücklicherweise führt die Tür in einen Vorraum mit Waschbecken, und erst von dort aus die zwei Türen zu den Damen- und Herren-WCs. Der Vorraum ist leer, so dass niemand mitkriegt, wie er mich in eine Männertoilette bugsiert. Dort geht alles sehr schnell. Er packt mich im Genick und stößt mich nach vorne und unten. Vornübergebeugt stehe ich mit gespreizten Beinen über der Schüssel und stütze mich an der Rückwand ab. Er hebt mein Kleid und dringt im nächsten Moment in mich ein. Es schmerzt kein bisschen. Offenbar hatte ich recht mit meiner Vermutung, dass da nicht nur Schweiß geflossen war. Jedes Mal, wenn er tief eindringt, stößt er zu allem Überfluss auch noch an das hervorstehende Ende des Analplugs und beschert mir einen doppelten Reiz. Schon nach wenigen Stößen fühle ich, wie meine Spannung hochgeht wie eine Rakete. Erst hält er mich an den Hüften, dann beugt er sich vor und packt meine Brüste, um sie kräftig zu kneten. Ich kann nicht anders, als laut zu stöhnen, was er sofort mit einem kräftigen Hieb auf meine Kehrseite ahndet.

Kurz bevor ich explodiere, höre ich die Tür gehen. Jemand anders kommt herein. Der Sir hört auf mit dem Stoßen, aber nicht mit dem Kneten der Brüste. Der andere Mann räuspert sich, zieht geräuschvoll die Nase hoch, öffnet den Reißverschluss. Dann ein Plätschern ins Pissoir, untermalt von einem gewaltigen Furz. Fast hätte ich losgeprustet. Ich bebe und verkrampfe mich am ganzen Leib beim Versuch, das Lachen zu unterdrücken. Da beginnt der Sir wieder mit seinen Fickbewegungen und ich kann ein lautes Aufstöhnen nicht unterdrücken, als er den Plug und den Penis tief in mich stößt. Der andere wird ganz still. Wir auch.

Dann die Frage: »Alles in Ordnung?«

»Ja, ich hatte nur was eingeklemmt«, antwortet der Sir und kneift mir warnend in die Brust.

Endlich sind wir wieder allein. Doch es ist mir nicht vergönnt, zu kommen. Mein Beherrscher packt mich in den Haaren, zieht mich hoch und drückt mich in die Knie. Es fällt mir nicht schwer zu erraten, was ich mit der auffordernd hochgereckten Männlichkeit vor meinem Mund anstellen soll. Also tue ich, was eine Sklavin tun muss und komme so auch noch zu einer Art Nachtisch. Nicht, dass es mir besonders geschmeckt hätte. Der Sir ist Raucher und sein Sperma schmeckt bitter. Er pumpt eine gewaltige Portion davon in meinen Hals. »Ich habe mich extra zwei Tage lang für dich aufgespart, damit du genug Dessert bekommst«, brummelt er mir zu, während ich sein Glied sorgfältig säubere und wieder ordentlich verstaue.

Die Herrin erwartet uns mit einem ironischen Lächeln, als wir zurück an den Tisch kommen. Dann erhebt sie sich, stellt sich dicht vor mich hin, greift mir durch das Kleid hindurch an die Brüste und löst die Klemmen. Natürlich japse ich vor Überraschung und Schmerz laut auf. Da sie mich mit ihrem Körper verdeckt, hat niemand gesehen, was sie getan hat, aber natürlich haben alle meinen Aufschrei gehört und drehen die Köpfe zu uns. Dann haucht sie mir einen Kuss auf die Wange, dreht sich um, und verlässt mit einem freundlichen Winken in die Runde das Lokal. Ich verdattert hinterher, dicht gefolgt vom Sir, der mir in der Tür noch einen Klaps auf den Po gibt. Die Brustklemmen liegen an meinem Bauch, vom Gürtel des Kleides am Herausfallen gehindert.

Das, was ich als Erstes sehe, als ich hinaustrete, lässt mir den Atem stocken.

Meine Schwiegermutter.

Einen Sekundenbruchteil lang hoffe ich, dass sie vorbeigeht, ohne mich zu sehen. Doch leider stolpere ich über die höchstens zwei Zentimeter hohe Schwelle und lande knapp neben der Schwimama hart auf den Knien. Und erstarre. Wie ein Kaninchen vor der Schlange erstarre ich, während Gundula sich zu mir dreht und entsetzt fragt: »Christine? Was tust du denn hier?«
Eine einfache Frage. Doch wie üblich gelingt es ihr, in diese sechs Worte all das zu legen, was sie an mir verachtet. An mir, die es nie wert war, ihren verhätschelten einzigen Sohn zu ehelichen und ihre Enkel großzuziehen. An mir, die Fremde aus der Großstadt im benachbarten Bundesland, die sich in ihre Familie eingeschlichen hat und überhaupt nicht ins Dorfleben passt.
»Äh«, antworte ich mehrdeutig, um all das, was ich ihrer Frage zu entnehmen meine, zu beantworten, ohne richtig grob zu werden. Die Atmosphäre zuhause ist schon schwierig genug, denn die Schwiegereltern wohnen bei uns gleich nebenan und Klaus, mein Mann, hat nicht Mumm genug, um ihnen zu sagen, dass sie sich nicht in unsere Familie einzumischen haben.

Keine Ahnung, wie lange ich so auf meinen Knien zu Schwiegermutters Füssen liege, während all das und noch mehr durch meinen Kopf geht. Aber auf einmal fühle ich mich an den Ellbogen gefasst und sanft auf die Beine gestellt.

»Frau Lohmann, haben Sie sich wehgetan?«, fragt der Sir besorgt von links.

»Ihr Kleid ist ja ganz beschmutzt«, ergänzt die Herrin von rechts und hängt mir schnell ihren Sommermantel über, als ich auf eigenen Beinen stehe. Endlich hebe ich den Blick. Gundula schaut verständnislos von einem zum Anderen.

»Äh …« wiederhole ich, und ergänze dann, um Zeit zu gewinnen: »Gundula, darf ich dir Herrn und Frau Haller vorstellen? Herr Haller, Frau Haller, darf ich Ihnen meine Schwiegermutter vorstellen?«

Alle schütteln sich mit dick aufgetragener jovialer Begeisterung über dieses unverhoffte Kennenlernen die Hände, während ich mein Spatzenhirn zermartere, was ich Gundula erzählen soll. Mein Mann weiß natürlich, mit wem ich unterwegs bin. Ich würde ihn nie hintergehen. Er hat schon am Anfang unserer Beziehung sehr schnell gemerkt, dass er mir nicht alles geben kann, was ich brauche. Und es war seine Idee, mir eine Herrin zu suchen. Er half mir sogar bei der Wahl. Der Sir kam für ihn etwas unerwartet, aber er hat ihn akzeptiert. Aber beim Gedanken, meine Schwiegermutter könnte etwas von meinem Zweitleben erfahren, wird mir übel.

»Sie können wirklich stolz auf Ihre Schwiegertochter sein«, schleimt die Herrin nach einer kurzen verlegenen Pause, »ihre Entwürfe für unseren Garten sind einfach genial. Wir haben eben die neue Anlage besprochen.«
»Ihren Garten?«, fragt Gundula irritiert. Dabei hatte ich auch ihren Garten geplant und angelegt. Ich habe ein Gefühl für Pflanzen und ich bin stolz auf unser eigenes Obst und Gemüse und auf unsere schönen Blumen. Die Herrin hat sich offenbar auch das gemerkt. Der Sir sekundiert mit passendem Brummeln, und bald dreht sich das Gespräch nur noch um Gärten. Gundula wundert sich nicht einmal, dass wir meine Ideen ausgerechnet im McDonald’s Restaurant besprochen haben sollen.
Mir fällt ein tonnenschwerer Stein vom Herzen. Die Situation ist entschärft. Dankbar blicke ich von der Herrin zum Sir, die mich immer noch an den Ellbogen stützen, da ertönt ein lautes ›Pling‹. Eine der gelösten Brustklemmen hat sich unter dem Gürtel durchgearbeitet und ist zwischen meinen Beinen auf die Straße gefallen. Die eben gerade entspannte Lage spitzt sich wieder zu. Das Blut schießt mir ins Gesicht, während ich darüber nachdenke, ob ich so tun soll, als hätte ich nichts gehört und das silbrige Ding zwischen meinen Füßen hätte nichts mit mir zu tun. Da geht die Herrin in die Knie(!), hebt die Klemme auf und ruft: »Oh, meine Brosche muss sich vom Mantel gelöst haben. Gut, dass ich es gemerkt habe!«
Sprach’s und ließ das Corpus Delicti in ihrer Handtasche verschwinden, bevor jemand einen genaueren Blick darauf hätte werfen können.

Nach einem kurzen weiteren Geplauder verabschieden wir uns und gehen zur Straße, wo der Chauffeur bereits mit der Limousine wartet. Gundula starrt uns mit offenem Mund nach, als er uns den Schlag aufreißt, und wir mehr oder weniger elegant einsteigen (die Herrin und der Sir mehr, ich weniger). Mir klopft das Herz bis zum Hals. Es ist mir unsäglich peinlich, dass ich die Herrschaften in diese Situation gebracht habe.

»Abbrechen?«, fragt mich die Herrin zu meinem Erstaunen, als der Fahrer in den Verkehr einfädelt. Der Gedanke ist mir keine Sekunde gekommen. Er kommt mir nie. Die Session dauert von Freitagabend bis Samstagvormittag, das ist immer so. Verdattert schweige ich. Dann sehe ich ihren besorgten Blick und verstehe: Sie fühlt sich schuldig an der Situation. Es ist ihr unangenehm, dass meine Schwiegermutter mich ›so‹ gesehen hat! Beinah muss ich lachen.

»Nein«, antworte ich schließlich voller Überzeugung.

»Nun denn«, sagt die Herrin und blickt wieder nach vorne. Der Sir gibt mir einen tadelnden Klaps auf den Oberschenkel, und errötend ziehe ich das Kleid hoch, sodass ich wieder mit bloßem Po auf der Bank sitze.
Doch wir fahren nicht nach Hause. Nach kurzer Zeit biegt die schwere Limousine mit leisem Quietschen in die steile Einfahrt einer Tiefgarage ein.
»Gib mir jetzt meinen Mantel zurück«, befiehlt die Herrin, nachdem wir ausgestiegen sind. Ich gehorche, und der Sir fügt hinzu:

»Du brauchst hier auch dein Kleid nicht.«

»Wie bitte?«

»Du hast mich verstanden.«

Auch die Herrin hat sich nun zu mir gedreht und diesen besonderen Blick aufgesetzt, der mich jederzeit zu einem zitternden Nervenbündel macht. Ihr schweigender kalter Blick trifft mich seltsamerweise viel mehr, als der Befehlston des Sirs. Und sehr viel mehr, als es ein Stock oder ein Paddle je könnte. Eilig ziehe ich mich aus und ignoriere das immer breitere Grinsen des Fahrers, der mir hilfsbereit das Kleid abnimmt. Dann betreten wir das Haus. Die Session ist noch nicht vorbei, realisiere ich mit einer Mischung aus Angst, Lust und Spannung.

Bewertung gesamt: 
4.02
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Kommentare

Bild des Benutzers Raale

wieder eine Geschichte von dir, wie schön. Und allemal lesenswert, wenn auch anders als die bisherigen ;-)

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Bild des Benutzers Salomé - † 2016

...gewissermassen eine Auftragsarbeit. Von daher war das grundsätzliche Setting vorgegeben :). Aber ich muss ja auch nicht immer dasselbe schreiben. Danke dir? :-)

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Bild des Benutzers Borderl1ne

Unfassbar

Fünfzig (in Worten: PFÜNNPFZISCH) Geschichten und immer noch gut, nee immer besser

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Bild des Benutzers Salomé - † 2016

...die 50 Tulpen? Na gut sie seien dir erlassen, nehme die Schmeichelei hier als Ersatz. In der Tat war die lockende Zahl "50" mit ein Grund, die Geschichte einzustellen ;)

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Bild des Benutzers Salomé - † 2016

...keine Rose ohne Dornen ist, geriet mir deine Unterschrift jetzt in den falschen -äh- Hals. Ich gebe zu, dass dein Kompliment, welches ja nun ins digitale Nirwana eingegangen ist, sehr wohltuend war. Ich glaube allerdings, dass diese Geschichte hier zu dem Zeitpunkt schon grösstenteils existierte ;)

Danke für den Alters-Enzian, den ich schnell in eine passende Flasche abfülle.

heleboel groetjes,

Mevrouw Salomé zonder plug

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Bild des Benutzers Tony 2360

nicht kommentiert. Besternt nach den Maßstäben, die deine bisherigen Geschichten setzten. Also nach Fähigkeiten, Fertigkeiten und Möglichkeiten. Wenn du in gleicher Weise an dein eigenes Resultat herangehst, wirst du wissen, wie ich es einstufe.

Viel Erfolg weiterhin und vor allem erhalte dir die Freude am Schreiben, was ich als das Wichtige überhaupt ansehe.

Ciao, Tony

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Bild des Benutzers Salomé - † 2016

...mich darüber beschweren würde, was du von der Geschichte hältst (auch wenn es nicht so ganz deutlich wird :)), das ist selbstverständlich okay.

Ich finde aber den Massstab ehrlich gesagt schon ein wenig seltsam. Als ob ich die Entscheidung, ob mir ein Musikstück im Radio gefällt, nicht anhand dessen treffen würde, was ich beim Hören empfinde, sondern anhand dessen, was ich bei früheren Stücken desselben Sängers empfunden habe. (Dazu muss ich erst mal rausfinden, wer überhaupt da gerade singt, und schwupps wird es eine intellektuelle Aufgabe statt einer emotionalen Empfindung)

Zugegeben, lesen ist a priori ein "intellektuellerer" Akt, als Musikhören, aber trotzdem finde ich es seltsam, nicht den aktuellen Text allein auf sich wirken zu lassen, sondern alle früheren Texte des selben Autors gewissermassen ins Boot zu holen.

Okay, das war jetzt rein interessehalber abgeschweift. Ich danke dir für deine Wortmeldung. Begründungen, auch wenn sie mir nicht voll einleuchten, sind mir in jedem Fall lieber, als stumme Abwertungen.

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Bild des Benutzers Tony 2360

deine Antwort lässt den Schluss zu, dass du dein Werk persönlich nicht für gelungen hältst. Komisch, oder? Du beurteilst damit aus erster Hand und direkt von der Quelle. Wie ich gewertet habe, entzieht sich deiner Kenntnis, da der Zeitpunkt meiner Wertung zum einen nicht konform mit der Wortmeldung erfolgte und zum anderen vielleicht erst noch erfolgt. Du nimmst eine "nichtstumme" Abwertung an, die ja nur auf einem ureigenen Gefühl beruhen kann, damit wertest du für dich selbst dein eigenes Werk. Nur so viel dazu.

Aber nun zu dem Maßstab bzw. deiner Meinung dazu. Es ist dein gutes Recht, die Anwendung eines solchen seltsam zu finden. Er ist aber mein durchgängiges Prinzip, also nichts Neues. Und als gerecht wird ihn eine Majorität sicher auch ansehen, sofern ich meinem Umfeld und Gesprächspartnern glauben schenken darf. Natürlich zieht man bei einem Musikstück Vergleiche. Im Radio wird Titel und Interpret in der Regel benannt, was zwangsläufig einen gewissen Einfluss hat. Es schafft Erwartungshaltung, mindestens bei Fans. Während der gewöhnliche Fan darüber hinweg sieht, wenn mal ein weniger gelungenes Stück darunter ist, differenziert der wahre Anhänger unfanatisch. Er tut genau das, was du mir offenbar absprichst, nämlich unvoreingenommen auf sich wirken lassen. Eine anschließende vergleichende Betrachtung hat damit absolut nichts zu tun. Bei Bewertungen vergleicht man immer, ausnahmslos. Es ist anders gar nicht möglich, es bedarf eines Maßstabs.

Hier ist es genauso, also hier bei Megs. Autor und Titel sind bekannt, dann konsumiert man bei entsprechendem Wirken. Anschließend erfolgt Vergleich und Wertung. Ein ganz normaler und alltäglicher Vorgang. Ergo: nichts Seltsames passierte.

Denke, du hast verstanden, was ich zum Ausdruck bringen wollte. Bin sogar überzeugt davon. Damit war mein Kommentar wertvoll, ob von Nutzen steht auf einem anderen Blatt Papier. Vielleicht erst auf einem deiner zukünftigen. Ich wünsche mir, dass es dir gelingt, dass du DU bleibst. Mehr gibt es meines Erachtens erläuternd meinerseits nicht zu sagen.

In Abwandlung eines Gotteswortes: "Gehet hin und schreibet ihnen in Freuden!"

Ciao und die besten Wünsche, Tony

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Bild des Benutzers Chris Dell

oder? Labberiges, ketchupdurchtränktes Brötchen, Rauchersperma und eine Schw... (nein, zu viel Spoiler) - da wartet man ja geradezu darauf, dass der "Sir" sagt: "Es reibt sich die Haut mit der Lotion ein". Ernsthaft: Vor allem fühlte ich mich bei der Lektüre vorzüglich unterhalten. Es ist "nur" eine Session in einem putzigen Ambiente, aber so gelungen, routiniert, mit Augenzwinkern, Wendungen und gutem Spannungsbogen erzählt, dass ich natürlich sechs vegane, große Heideländer auf die weichen Brötchenhälften lege. Senf gibt es ja schon reichlich ;-) Danke für den leckeren Snack, Salomé. 

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Bild des Benutzers Salomé - † 2016

...exakt auf die kritische Stelle. Das mit dem labbrigen Brötchen zu schreiben, das hat mich auch die meiste Überwindung gekostet *schüttel*. Aber du weisst ja: Unsereinem graust's vor gar nichts! Vielen Dank! :)

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Bild des Benutzers sena

liest sich wie immer wirklich gut und ich komme mir dann wieder mal klein und mickrig vor. Wird Zeit, dass Du mal ein richitgen Roman schreibst, um Dich einfach danach zur Ruhe setzten zu können. Und mal der Welt zeigst wie richtige BDSM-Literatur auszusehen hat. 

Ganz lieben Gruß. 

Sena

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Ein kluger Mann ist der, der seiner Frau artig folgt.

Bild des Benutzers Salomé - † 2016

...Gesamtwerk grade mal den Umfang von einer einzigen deiner Geschichten erreicht, muss man das mit dem klein und mickrig umgekehrt verstehen. Für lange, komplexe Erzählungen fehlt mir das Talent. Aber vielleicht gerade deswegen freut mich dein Lob ganz besonders *rotwerd*. Danke!

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Bild des Benutzers Jo Phantasie

Salome Storys sind immer einen Blick wert! Saubere Schreibe, zum Schmunzeln anregende Szenen.  Bilder entstehen in Kopf, ob es realistisch sein könnte. Man sieht sich gezwungen, sich die Vorgänge vorzustellen, manchmal gelingt es, ... mit Kopfschütteln.

Etwas zu effektlastig, da hätte ich mir eine interessantere Rahmenhandlung gewünscht. Mc Doof ist natürlich ein Klischee, bei dem Déjà-vu den Rücken runterkrabbelt. Mitgeschleppte Sub, public, ja, ja, ja ...

Dein ‚Unter die Haut‘-Stil kompensiert alles. Das Schmunzeln bleibt.

Habe ich überhaupt noch Sterne? Moment, Moment! Sechs sind noch da, reicht das?

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Bild des Benutzers Salomé - † 2016

...Lob, danke sehr. Vielleicht war es ja die platte Rahmenhandlung, die auch Tony gestört hat, auch wenn er es nicht so deutlich ausdrückte, wie du. Stimmt, kann ich da nur sagen. Es fehlt die "sich ereignete unerhörte Begebenheit", die eine Novelle doch ausmachen sollte. Ich kann zu meiner Entschuldigung nur vorbringen, dass das hier ja keine Novelle ist angel.

Es ist nur eine aus dem fantasierten Alltag gegriffene Szene als Vehikel, um ein Stimmungsbild zu malen, das Verhältnis zwischen einer Sklavin, ihrer Herrin, dessen Ehemann und last but not least, dem plain Vanilla Umfeld der Sklavin. Ich finde dieses Beziehungsgeflecht spannend, nicht unbedingt das, was die Personen hier tun.

Klar: Eine wirklich gute Geschichte sollte beides enthalten: Stimmung und Story. Deine Kritik ist gerechtfertigt, uind ich erfreue mich trotzdem an den positiven Anteilen daran :D Danke nochmal.

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Bild des Benutzers Artaxerxes I

Eine neue  Salome-Geschichte! Und, so viel sei mir erlaubt, keine absolute  Horrorgeschichte. Nein diese Geschichte hat Humor. Der Einstieg erinnert mich an den  Klassiker, die Anfangsszene der O Geschichte. Wie es weitergeht, das muss jeder selber lesen und sich gut unterhalten lassen. Dir, Salome ist jedenfalls  eine schöne Geschichte gelungen. Zwar reicht sie nicht an "Basar" heran, Doch dem Orientalen liegt  das orientalische  halt näher. Und die übrigen Werke von Goethe  sind deswegen nicht schlecht wenn sie auch kein  "Faust" oder "Werther" sind. Danke  liebe Salome für das Erzählen dieser Geschichte.

Und Sherazade setzte sich und der Sultan und ihre  kleine Schwester baten sie um eine neue Geschichte. 

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Bild des Benutzers Salomé - † 2016

...wenn mir nur was schönes Orientalisches einfallen würde, würde ich eine Geschichte nur für dich schreiben. Ich meine, so rückblickend bedient Bazar (und ich bestehe auf dem ungewöhnlichen Z statt des s ;)) doch auch bloss jede Menge Klischees. Aber vielleicht sehnsuchtsvoller, als diese Geschichte, ich gebe es ja zu. Bin zur Zeit aber zu prosaisch gestimmt für allzu romantische Geschichten. Sowas wechselt immer mal wieder.

Jedenfalls ganz herzlichen Dankk für deine lieben Worte.

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Bild des Benutzers Kathrin O

Eigentlich hatte ich gar nicht so Zeit und Lust zu lesen, aber schon während des ersten Absatzes hing ich fest. Supi, wenn ich eingebildet wäre, würde ich denken, Du hast diese Geschichte für mich geschrieben. Aber weil ich nicht eingebildet bin, frage ich mich jetzt natürlich, wie ich zu der Ehre komme, dass Du für mich schreibst? Nein, jetzt mal Ernst. Vorweg frage ich mich, ob Dir die Geschichte überhaupt selbst gefällt, oder ob sie Dir (nicht falsch verstehen), im Vergleich zum bisher geschriebenen nicht zu billig erscheint. Wenn es so ist, bewundere ich jedoch, dass Du in kompliziert und "anspruchsvoll", für die Gebildeten kannst, aber auch einfach mit Untersröckchenfaktor für uns blonde Äffchen. Vielleicht sehe ich das auch ganz falsch, aber auch wenn Dir selbst diese Geschichte bestimmt zu einfach gestrickt ist, hat sie mir was gebracht. Ich glaube mir ist jetzt erst bewusst geworden, das so scheinbar selbstverständliche Demütigung und Vorführung, sowie ähm.... praktische Kleidung zu den Schwerpunkten meiner Neigungen gehört. (Solange mir die Möglichkeit gegeben wird, so zu tun, als wolle ich so was gar nicht). Genau das, außer was in der Klammer steht, hast Du hier in eine kurze Geschichte gepackt, was ich so an Dir schätze. Mit wenigen Worten entsteht bei Dir sofort ein Bild, was ich versuche Dir nachzumachen, was mir aber einfach nicht gelingen will. Zu schnell verstricke ich mich in Details, was dazu führt, dass ich einfach kein Ende finde. Außer bei real erlebten nimmt bei mir oft eine Geschichte deswegen schon nach einem Absatz eine ganz andere Wendung, als noch zehn Minuten vorher geplant. Obwohl, das passiert mir sogar, nur wenn ich Fehler ausbessern muss. Sicher kannst Du bestimmt auch zwanzig mal schneller schreiben, bist gebildeter, und kannst selbst als Niederländerin auch besser deutsch schreiben, als ich. Aber ich denke selbst mit den gleichen Voraussetzungen wäre es schwer, Dir in der Beziehung die Hand zu reichen. Also, außer der Tatsache dass Du bestimmt in einen Haschisch vernebelten Wohnwagen groß geworden bist, bin ich neidisch auf Dich. Gut, Du bist nicht mal blond........., ach lassen wir das jetzt. 6 silberne Klammern und ein Küsschen, Kathrin

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Bild des Benutzers Salomé - † 2016

....dein Licht unter den Scheffel stellen, sondern endlich die Geschichte der K weiterschreiben. *augenverdreh*. Darum kann ich ja nur kurze Geschichten, weil mir die Fähigkeit zum Abschweifen fehlt. Obwohl ich nie so recht weiss, wann du spottest, freue ich mich sehr über deinen Kommentar, bedanke mich artig mit enem Knicks und einem Knuddel und hoffe wirklich, auch mal wieder was von dir zu sehen!

 

 

 

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Bild des Benutzers Kathrin O

Ach, von allen meinen Salomés meine liebste Salomé, wenn ich damit anfangen würde, mein Licht unter den Scheffel zu stellen, würdest Du nur noch weinen, und wohl möglich wieder mal verwirrt aus Versehen nur in Deinen Schuhen und Netzstrümpfen einkaufen gehen. Und ich habe doch auch nicht immer zeit, Dich aus der Polizeiwache abzuholen. Davon abgesehen dass es auch immer schwieriger wird Dich frei zu kriegen, wegen Eigenbedarf, wie sie das nennen, und was auch immer sie damit meinen. Und schreiben tue ich ja, aber weil ich ständig Angst habe was zu vergessen, lasse ich die (für mich) langweiligen Teile immer erst mal weg. Und wie soll ich sagen, ich habe eigentlich ständig Angst. Davon abgesehen, dass mir mein so ans Herz gewachsener Lektor M wohl weggelaufen ist. Und überhaupt, wie soll ich mich konzentrieren, wenn Du schreibst, Du machst einen Knicks vor mir, und dann bekomme ich eine Knuddel. Unter einem Knicks stelle ich mir natürlich vor, dass Du vor mir in die Hocke gehst, mein Röckchen hebst,.........na ja, und woher soll ich wissen, was ihr Niederländer unter einen Knuddel versteht?

Geht Deine letzte Geschichte jetzt eigentlich noch weiter? Hatte da ein wenig Hoffnung wegen dem Titel „Ausgestellt“, womit Du jetzt doch wohl nicht das bisschen vor dem Taxifahrer meinst, oder?

Und dann habe ich da mal ne Frage, weil sogar Du Dich dem jetzt angenommen hast. Was soll eigentlich dieses Rock hinten heben, beim setzen? Von mir wurde es auch jahrelang gefordert, mir aber nie erklärt, warum eigentlich. Ich habe ja selbst so meine drei Theorien, aber ich würde zu gerne auch mal die Meinung von anderen hören.

Ähm, eigentlich wollte ich glaub ich noch was schreiben, aber jetzt ist sowieso mein Sekt alle, und ich gehe mal frühstücken. Ein Knuddel??? zurück, Kathrin

 

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