Februar 2015

Das Sommerhaus Tag 18

 

Tag 18 Dienstag

  

Als ich wach wurde, lag ich nackt im Bett, es war schon fast halb zehn, ich war alleine. Ich stand auf und ging duschen und dann frühstücken.

Ich überlegte, was ich heute machen wollte, und entschied mich, erst noch mal in die Stadt zu fahren. Ich wollte noch mal auf die Sonnenbank, es war so angenehm.

Ich ging ins Schlafzimmer und warf mir ein leichtes Kleid über, sonst nichts. Ich machte mich auf den Weg, und kam kurz darauf dort an.

Petra´s dunkle Vergangenheit: Teil 7 - letzter Teil

 

 

„Jetzt weißt du alles über mich, alles, ich habe nichts ausgelassen.“

 

Die ganze Zeit über hörte ich angespannt zu, teilweise überrascht, teilweise angewidert, teilweise erregt, von dem, was ich hören musste und mir dadurch natürlich auch bildlich vorstellte. Was hatte meine Petra doch für eine Vergangenheit hinter sich. So, wie sie sich die letzten Jahre in unserer Beziehung verhalten hatte, hätte ich niemals erwartet, dass das stille Wässerchen Petra so tief ist.

Der Drecksack

  Er wartete vor Ihrem Haus, die üblichen Minuten über die Zeit waren noch nicht ganz verstrichen. Die war er ja inzwischen gewöhnt. Bei Frauen sind die normal, hat schon sein Vater gesagt. So hatte er nochmals Zeit nachzudenken, ob er auch an alles gedacht hatte für den heutigen Abend. War alles organisiert? So selten wie sie Zeit fanden für diese, Ihre Abend musste einfach alles stimmen. Für Enttäuschungen war kein Platz im Kalender. Er hatte eine Überraschung im Ärmel, mit der sie sicherlich nicht rechnete.

Fass mich nicht an

„Fass mich nicht an!“

Ich weiche zurück, soweit die Ledermanschetten um meine Handgelenke es zulassen. Eine Gänsehaut wandert über meinen entblößten Bauch. In einer blitzartigen Bewegung hat er mir die Front des Shirts über den Kopf und in den Nacken geschoben. Ich hätte auch rufen können: ‚Hör auf mit dem Scheiß!‘ oder:‚Mach mich los!‘ Aber stattdessen starre ich ihn an und wiederhole bloß, leiser diesmal: „Fass mich nicht an.“

Er schmunzelt schweigend.

Tanja und Jerrald

Dies ist jetzt mal eine etwas längere Geschichte. Ich hoffe Sie gefällt euch.
Meine Figuren werden noch viel erleben. Es fängt etwas langsam an.
Ich freue mich über jede Art von Kritik und wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

 

 

 

Lust auf ein Abenteuer

 

Die Mädchen oder: zwei Wochen Erziehung

 

Mein dreißigster Geburtstag war noch gar nicht lange her, aber schon machte sich mein Alter in einer Weise bemerkbar, die mir gar nicht passte – die immer steiler abfallende Kurve der Anzahl meiner sexuellen Abenteuer.

Meine Discozeit hatte irgendwann klammheimlich begonnen, sich zu verabschieden und war inzwischen ganz vorbei. Irgendwie ohne dass ich es recht bemerkt hatte.

Also kein Schlampenficken mehr hinter der Disco, auf dem Parkplatz oder im Auto. Keine alkoholisierten One night stands bei mir oder in der Wohnung irgendeiner abgeschleppten Tussi.

 

Ausweglos - Teil 3 - Wer sind Sie?

 

Wer sind Sie?

Niemals hätte ich mir vorstellen können, dass ein Gefühl der Angst, der Scham und der Ausweglosigkeit noch grausamer sein könnte. Der Abend in Bernau war bis heute das Maximum dessen, was ich glaubte aushalten zu können. Die Träume waren und sind die Hölle. Zwar war ich überzeugt, dass ich das alles nie wirklich vergessen könnte. Aber ich lebte immer in der Hoffnung, nein eigentlich in der festen Überzeugung, dass es irgendwann derart verblassen würde, dass es im Nebel unschöner Jugenderinnerungen abtauchen würde. Bis heute.

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