Agentur zur Vermittlung einer Eheherrin 28

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Liebe Leser, 

bevor ich den Teil 27 dieser Geschichte hier einstelle, einen kleinen Hinweis: 

Ich möchte euch für die Unterstützung beim Schreiben, euren Anregungen und Kritiken danken. Auch für das Kaufen meiner Bücher und die damit verbundenen Rezensionen. Habt ihr Anregungen für neue Geschichten, Wünsche oder Fragen, könnt ihr mir diese gerne per PN stellen. Natürlich würde ich mich aber auch über euren weiteren Support freuen.

Unter meinem Autorenpseudonym (Link in der nächsten Zeile) findet ihr meine bisher veröffentlichten Werke. 

Madame Mala Amazon

Für eure Treue, Unterstützung, Zuspruch, Feedback und Freundschaft noch einmal vielen Dank

Drücke euch alle

Eure Sena

 

 

Ehemaliges LPG-Gelände „Thomas Münzer“ 2 km südlich von Thale, Harz, 12.2.2016 04 Uhr 30

Makeda sprach auf der Rückfahrt in den Harz kein Wort mit den anderen Frauen. Schweigend hörte sie zu, wie diese sich an ihren Erfolg berauschten und sich sichtlich zufrieden zeigten, mit dem, was sie erreicht hatten. 

Zwei ihrer Opfer waren während der Fahrt wach geworden, stöhnten auf und begannen sich heftig in der Gepäckablage zu bewegen. Gro hielt daraufhin den Wagen auf dem Seitenstreifen der Landstraße, stieg aus und verabreichten den Männern Injektionen, welche diese augenblicklich betäubten. Auch die beiden, welche sich nach wie vor nicht bewegt hatten, wurden von ihr auf die gleiche Weise präpariert.

„Denkt ihr an den Hund?“ Fragte Liv und so stiegen sie und Yael aus, um das Tier im anliegenden Feldrand zu begraben.

 Makeda blieb unterdessen im Auto sitzen und beobachtete die Frauen, welche sie vor kurzen noch ihre Freundinnen genannt hatte. Warum wollte sie das jetzt nicht mehr? Weil sie Menschen entführten und verletzten? 

Die Afrikanerin wandte sich zu den Menschenbündeln um, welche hinter der Rückenlehne in einander verschachtelt lagen. Gut! Das hier waren Menschenhändler. Sie hätten diesem Paar wahrscheinlich das Schlimmste angetan. Sie hatten ja tatsächlich Messer und sogar eine Pistole bei ihnen gefunden. Doch der Zivilist?

Kollateralschaden hat man das in der Armee genannt. Und ihn gebilligt, ohne groß über seine Folgen nachzudenken. Dabei war es egal, ob es die eigene Bevölkerung war, oder die der angrenzenden Länder, welche diesen zu tragen hatten. 

Was passierte mit diesen Männern? Sie bekam keine Antwort auf diese Frage. Entweder die Frauen wussten es nicht, oder sie verheimlichten es ihr. Würde man die Männer töten? Vielleicht grausam bestrafen und als Warnung wieder freilassen?

Makeda hörte wie aus weiter Ferne die Wagentüren zuschlagen, dann bewegte sich wieder das Fahrzeug. Sie würde schweigen, beobachten und sehen, wohin das Ganze noch führte. Sie spürte in jeder Faser ihres Körpers, wie sich erneuter Zwang um sie herum bildete und sie zur Komplizin einer Organisation gemacht wurde, welche bereit dazu war Verbrechen zu begehen. 

„Die Abba!? Was macht die hier?“ Fragte Yael erstaunt, als sie die Frau im Lichtschein einer Außenlampe an einer der Baracken stehen sah. 

Auch die anderen Frauen schienen erstaunt. Zumal zwei weitere Südländerinnen neben ihr standen, welche ihnen völlig unbekannt waren. Alle drei trugen weiße Schutzoveralls, so als ob sie Angst davor hatten, sich gleich an irgendetwas zu beschmutzen. 

Gro und Yael wechselten erstaunte Blicke. Die Libyerin war, kaum dass sie zur ersten Schulung hergekommen waren, sofort verschwunden. Man hatte die in sich gekehrte und immer düster dreinblickende Frau auch nicht weiter vermisst, wie man sich in der Gruppe eingestanden hatte. 

„Sie winkt uns zu sich heran. Wo ist Gitta abgeblieben?“

Liv sprach aus, was in diesem Moment alle dachten. 

„Wahrscheinlich möchte sie mit dem Dreck hinten nichts weiter zu tun haben.“

„Was willst du?“ Fragte Gro die Libyerin gereizt, nachdem sie die Seitenscheibe heruntergelassen hatte.

Reem sah durch das geöffnete Fahrerfenster in das Innere des Fahrzeuges und nickte ihre Mitschülerinnen zu. 

„Ich soll die Typen da mitnehmen. Ihr könnt dann wieder zurück auf eure Zimmer gehen. Gitta lässt euch ihren Dank ausrichten und wird morgen mal durchrufen.“

Die Norwegerin musterte die Libyerin ungläubig. „Das war es? Was sollt ihr jetzt mit ihnen machen?“

Reem hob ihre Schultern. 

„Keine Ahnung. Wir behandeln sie erst einmal wie unsere Gäste.“

Die vier Frauen blickten sich vielsagend an. Viele Devotisten und Masochisten kamen, um sich kostengünstig in den Videos von den Vereinsdominas quälen oder demütigen zu lassen. Eine gute Tarnung für diese Männer, wenn man ihnen gewisse Verhältnisse klarzumachen suchte. 

„Wer sind die beiden?“ fragte Yael, dabei auf die beiden kräftigen Frauen deutend, welche neben Reem standen. „Ich habe sie hier noch nie gesehen.“

„Meine Freundinnen aus Syrte. Gitta hat ihnen geholfen und nun dürfen sie hier bleiben und mir helfen.“

Jetzt war es Liv, die kleine Amerikanerin, welche nachfragte. „Helfen? Wobei?“

„Die sollen kapieren, dass sie uns fortan in Ruhe lassen müssen.“ Erklärte Reem noch einmal.

„Und wie?“

Die Libyerin schien ungeduldig zu werden. 

„Geht jetzt. Gitta erklärt euch morgen alles.“

Makeda war erleichtert, dass auch den anderen Frauen im Wagen diese Situation nicht behagen wollte. Wahrscheinlich machten auch sie sich Sorgen um das Wohl der Gefangenen. Wollte man besser sein als diese Männer? Vielleicht lag es aber auch an Reem. Man spürte, dass es etwas an ihr gab, das einem ängstigte. Dieses Gefühl hatte sie bei dieser Frau von Anfang an gehabt, auch den anderen ging das ähnlich. 

„Gehen wir ins Bett!“ Schlug Yael schließlich vor. „War ein harter Einsatz.“ Die Norwegerin und Amerikanerin sahen sich an, zögerten einen Moment, dann gaben sie nach. Auch Makeda stieg aus dem Wagen aus, trat schweigend an den drei Libyerinnen vorbei und ging Richtung Haupthaus. Liv und Yael folgten ihr instinktiv, während Gro noch einmal zu dem Kleinbus rüberblickte. 

„Passt auf die beiden Verletzten auf!“

Reem gab der Norwegerin ein Zeichen, dass sie verstanden hatte, dann wurde von den beiden Südländerinnen die Heckklappe geöffnet. 

„Sollen wir euch nicht helfen?“ Fragte Gro noch einmal.

„Nein. Geht jetzt!“

Die Norwegerin hob ihre Schultern und eilte ihren Freundinnen nach. 

Makeda ging nicht sofort auf ihr Zimmer, sondern eilte den Gang hinunter, um vor der Tür ihrer russischen Freundin stehenzubleiben. Sie klopfte, doch schien Irena fest zu schlafen. 

„Irena? Wach auf! Bitte.“

„Schto sloschilois?“ 

Makeda war erleichtert, als sie die Schritte ihrer Freundin hörte. 

„Lässt du mich rein? Bitte!“ Bat sie, gefolgt von einem nochmaligen Klopfen.

Die Tür öffnete sich und das mädchenhafte ungeschminkte Gesicht der Russin tauchte auf. 

„Makeda! Ich will schlafen.“ Ließ sie genervt in der englischen Sprache hören. 

Die Afrikanerin drückte die Tür auf, schloss sie sogleich wieder hinter sich und setzte sich auf das einfache Bett, in dem ihre Freundin vor kurzem noch geschlafen hatte. 

„Was ist los?“ Fragte Irena, kletterte an der auf der Bettkante sitzenden Freundin vorbei zurück ins Bett und schob ihre Beine unter die Decke. 

„Die haben mich auf einen Einsatz mitgenommen. Warum warst du nicht dabei? Du warst in der Armee.“

Irena hatte ihre Augen bereits wieder geschlossen. 

„Ich habe Gitta gesagt, dass ich keine Lust habe mitzumachen.“

Makeda blickte ihre kleine drahtige Freundin ungläubig an. 

„Aber die hatte ich doch auch nicht.“

„Warum bist du dann mitgegangen?“ Fragte Irina betont verständnislos.

Makeda zeigte sich entrüstet. 

„Die haben mir keine Wahl gelassen. Sie sagten es geht um das Leben eines Vereinsfrau.“

Irina blinzelte und sah zum Gesicht der hochgewachsenen Afrikanerin auf. 

„Und?“

„Sie hatten anscheinend recht. Aber Liv hat mir auch eindrücklich klar gemacht, was passieren wird, wenn ich nicht mitmache. Die schicken mich zurück und entziehen Kai seine Vereinsaufträge.“

Irina begann zu kichern. 

„Früher habe ich mich auch von solchen Argumenten überzeugen lassen.“

„Und heute?“ Fragte die Afrikanerin gereizt. 

„Spiele ich auf derselben Geige. Erpressen sie mich, erpresse ich sie. Ganz einfach.“

„Und deshalb hat Gitta auf dich verzichtet?“

Irina antwortete nicht, hielt ihre Augen krampfhaft geschlossen und wollte offensichtlich weiterschlafen. 

„Lass mich schlafen! Bitte!“

„Irina! Sag mir wie ich mich schützen kann.“

„Habe ich gerade. Und jetzt geh, sonst werde ich böse auf dich.“

Makeda gab sich geschlagen, stand auf und ging zur Tür. 

„Was wenn Reem die Männer tötet, die wir gefangen haben? Kommt das raus, gibt es kein Verein mehr.“

Irina öffnete noch einmal die Augen.

„Reem hat die Männer?“

Makeda nickte. 

„Ich habe Angst, dass diese Kranke ihnen etwas antut.“

Die Russin schien jetzt auf einmal wach zu sein. 

„Geh ins Bett, Makeda! Beim Frühstück reden wir weiter.“

Die Afrikanerin trat auf den Gang hinaus und schloss hinter sich die Tür. Sie fühlte sich in diesen Moment von der Freundin in Stich gelassen. Doch hatte sie nicht Recht mit dem, was sie sagte? Sie würde ab jetzt Material sammeln, damit, wenn es hart auf hart kam, sie etwas gegen die Vereinsfrauen in der Hand hatte. Sollte sie noch einmal nach den gefangenen Mafiosi sehen? Nachsehen was Reem und deren Helferinnen mit ihnen anstellten?

Sie blickte den Gang entlang Richtung Treppenhaus. Kurz entschlossen lief sie ihn entlang, nahm die Stufen nach unten und prallte in der Eingangstür mit Gro zusammen, die in diesem Augenblick das Haus betreten wollte. 

„Was ist los? Kannst nicht schlafen?“ Fragte die Norwegerin erstaunt. 

„Du doch anscheinend auch nicht.“ gab Makeda bestimmt zurück. 

„Ich wollte sehen, was die Araberweiber mit den Typen vorhaben.“ Gestand Gro ohne Umschweife ein. 

„Mir ging es ähnlich.“

Gro nickte und blickte zu der hochgewachsenen Afrikanerin auf. 

„Sie haben die mit dem Bus weggefahren. Keine Ahnung wohin. Mir kommt das auf jeden Fall sehr seltsam vor. Ich habe es im Gefühl, wenn etwas im Hintergrund passiert, Makeda. Und heute rebelliert mein Magen wie verrückt.“

„Glaubst du sie hat uns belogen?“ Fragte Makeda in einem gebrochenen Ton. 

„Du meinst Gitta?“ fragte Gro. Die große Afrikanerin nickte nach einigem Zögern. „Nein, nicht unbedingt. Aber sie verschweigt uns etwas, dessen bin ich mir mittlerweile sicher.“

 

Ehemaliges LPG-Gelände „Thomas Münzer“ 2 km südlich von Thale, Harz, 12.2.2016 10 Uhr 42

Es wurde sich rege unterhalten am Frühstückstisch. Außer Reem und Irina saßen die Frauen des Kurses beisammen und gingen noch einmal die Einzelheiten ihres nächtlichen Einsatzes durch. Sie schienen sichtlich zufrieden, mit sich und der gezeigten Leistung zu sein, gerade weil man improvisiert hatte und sich gar nicht recht auf einander einstellen konnte. 

Makeda lauschte dem Gespräch der drei Frauen, durchlebte selbst noch einmal die verschiedenen Situationen, konnte sich aber nach wie vor nicht gut dabei fühlen. Gerade Reem und das was Irina ihr gesagt hatte, hielten sie nach wie vor beschäftigt.

Was würde mit den Männern passieren? Das war für sie die alles entscheidende Frage. Hatte sie hier in Deutschland, ihrem Rückzugsort vor all dem Unbill ihres Landes, vielleicht bei einem Verbrechen geholfen, statt dieses zu verhindern? Und warum saß Irina nicht mit am Tisch? Makeda kam es vor, als ob sich ihre Freundin immer mehr von der Gruppe zu entfernen suchte. 

Sie hatte spät in der Nacht noch einmal bei Irinas Tür angeklopft, hatte fragen wollen, ob sie bei ihr im Bett schlafen durfte, doch die Freundin hatte ihr nicht aufgemacht. Hatte sie wirklich so fest geschlafen? Oder war sie gar nicht in ihrem Zimmer gewesen? Warum erschien ihr alles so mysteriös im Moment?

„Du grübelst zu viel, Makeda.“ meinte Yael. „Sei stolz auf das, was du gestern geschafft hast. War ein guter Schuss gewesen. Und uns rechtzeitig gewarnt hast du auch noch. Ich überlege immer noch was wir mit dem Alten hätten tun sollen, wenn er uns gesehen hätte.“

„Meinst du er hat die Kälte überstanden?“ Fragte Makeda noch einmal, die genervten Gesichter um sie herum ignorierend. „Ja, Herrgott. Ich habe die Polizeinachrichten in Erfurt gelesen. Der Unfall wurde gemeldet, von einem Toten oder Verletzten Passanten stand aber nichts darin.“

Makeda zeigte sich erleichtert, rührte in ihrer Tasse und blickte zum ersten Mal an diesem Morgen etwas entspannter in die Gesichter ihrer Mitschülerinnen. 

„Mir macht Reem Sorgen.“ Warf Gro ein, griff an ihren Hinterkopf und zog ihren braunen Zopf dabei straff. „Sie und diese beiden Weiber gehen mir nicht aus dem Kopf. Die hatten irgendetwas vor mit den Typen.“ 

Sofort waren Makedas Sorgen wieder präsent. Gro schien immer kalt und berechnend zu sein, doch schien sich dabei wesentlich mehr in ihrem Kopf abzuspielen, als sie nach außen hin zeigte.

Yael rollte mit ihren Augen, sah zur Decke des Zimmers auf und schob demonstrativ den Stuhl etwas zurück. 

„Fang du jetzt nicht auch noch mit dieser Scheiße an.“

Die Norwegerin mit dem hart wirkenden aber sehr gleichmäßig und gefällig geschnittenem Gesicht hob ihre Schultern. 

„Tut mir ja leid, dass ich mir einen Kopf mache. Aber Reem ist, seit dem wir hier aufgetaucht sind, nie bei uns gewesen. Warum, frag ich euch? Lernt sie etwas anderes als wir?“

„Sie hat einen C-Sklaven, wenn du dich erinnerst. Da geht es halt anders zur Sache, als bei uns. Find es eh krass, dass sie sich das antut.“

„Warum dürfen wir dann nicht in den Quarantänestall? Warum machen sie und Gitta so ein Geheimnis aus ihrem Unterricht?“

Weder Yael noch Liv wussten darauf eine Antwort. 

„Diana ging es nicht gut, nachdem sie sich mit Gitta unterhalten hatte. Sie schien fast so, als ob sie einen Geist gesehen hätte.“ Erzählte Makeda jetzt. 

„Leute! Warum frühstücken wir nicht einfach und gehen dann wieder Spaß haben? Besinnt euch doch lieber darauf, was wir hier für Kohle abgreifen! Es waren bei mir 420 Euro alleine vorgestern. Und heute habe ich wieder einen Drehauftrag. Eine einstündige Auspeitschung und ich soll nackt dabei sein.“ Berichtete Liv amüsiert. 

„Nackt?“ Fragte Yael erstaunt. 

„Nackt!“ Bestätigte ihr die blonde Amerikanerin. 

Die drei Frauen warfen sich vielsagende Blicke zu. 

„Krass, dass du das machen willst.“

Die Amerikanerin lächelte. 

„Ach, ich bin nicht prüde und zeig mich gerne. Vielleicht bringt mir das ja noch mehr Kundschaft? Dann bräuchte ich fast meinen Mann nicht mehr.“

Die Frauen lachten, nur Makeda blieb stumm und sah aus dem Fenster. 

„Hey! Jetzt entspann dich endlich. Du hast doch heute auch noch zu tun, richtig? Diana kommt sicher gleich, dann bringt dich dein Termin auf andere Gedanken.“

Die Afrikanerin blickte nachdenklich in die Runde. 

„Wenn Reem und die beiden anderen die Männer beseitigen, dann sind wir mitschuldig. Ich meine, was hat sie in Lybien gemacht? Wundert es euch nicht, dass sie nie darüber sprechen wollte? Diana hat mir erzählt, dass Reem nach dem Bürgerkrieg geflohen ist. Ich frage mich wovor.“

„Hören wir auf damit! Das ganze Spekulieren führt doch zu nichts.“ Yael schob ihren Stuhl nach hinten, griff nach ihrem Tablett und schickte sich an zum Ablageregal zu gehen. 

„Ich leg mich noch mal hin. Hab heute keinen Termin.“

Makeda zeigte sich, entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit, gereizt. 

„Warum lässt dich das so kalt? Wir sind heute Nacht auch in diesem Land zu Verbrecherinnen geworden. Neuanfang? Eine Chance? Warum habe ich dann solch ein beschissenes Gefühl dabei?“

Zu ihrer Überraschung stimmte ihr Liv jetzt zu. 

„Ich habe nichts dagegen in Aktion zu treten, wenn es um den Verein geht. Aber ich habe auch ein seltsames Gefühl bei all dem. Von daher hat Blacki Recht.“

Makeda hasste es, wenn sie von Liv so genannt wurde, ging aber in diesem Moment darüber hinweg, dankbar für deren Beistand. 

„Als Gitta uns eingewiesen hat, habe ich ihr Eigeninteresse gespürt. Da ging es um weit mehr, als nur dem Schutz unserer Mitglieder.“ Liv fand Bestätigung in den Gesichtern ihrer Freundinnen. Sie hatten also ein ähnliches Gefühl gehabt. 

Gro lehnte sich zurück und strich sich über ihren Bauch. Sie gähnte und ließ ihre beiden Hände hinter ihrem Nacken ineinandergreifen. 

„Lasst uns einfach die Augen aufhalten. Wenn es die Alte übertreibt, dann wird sie halt zu unserer Aufgabe.“

Yael wollte sich gerade verabschieden, als sie Gro erschrocken ansah. 

„Wie meinst du das?“

„Na dass ich nicht tatenlos zusehen werde, wie sie mit irgendeine Scheiße den Verein zerlegt. Ich fühle mich wohl, mag meinen Sklaven, mein Leben ist zum ersten Mal richtig gut.“

Die Israelin schüttelte ihren Kopf. 

„Du spinnst.“

Gro hob ihre Schultern, während die anderen Frauen mit ihren Gedanken beschäftigt blieben. Dachten sie wirklich über solch eine Möglichkeit nach? Yael wollte nicht weiter darauf eingehen, verabschiedete sich und freute sich darauf, sich nach dieser anstrengenden Nacht noch einmal hinlegen zu können. 

Es kam kein weiteres Gespräch zwischen den Frauen zustande. Sowohl Gro, als auch Liv standen bald ebenfalls vom Tisch auf und wollten auf ihren Zimmern darauf warten, dass Diana sie abholen kommen würde. 

Makeda war es in diesem Moment egal. Sie hatte zeit ihres Lebens ein Gefühl dafür entwickelt, wenn sich dunkle Wolken um sie herum zu sammeln begannen und genau dieses schlug permanent Alarm. Es ließ sie nicht mehr zur Ruhe kommen, zu viel hatte sie in der vergangenen Nacht erleben müssen. 

Ihren Blick auf das Fenster gerichtet, draußen schneite es. Eine trübe Wolkendecke hing über der Gebirgslandschaft, eine Schneefräse brummte die Straße vor dem ehemaligen LPG-Gelände entlang. 

Würde ihr ein Gespräch mit Kai helfen? Sie überlegte. Für sie war die Gefahr zu groß, dass sie sich ihm anvertraute und er ihre Sorgen noch zu mehren begann. Wäre es denn eine Option für sie beide, den Verein zu verlassen? Es sprach zu viel dagegen. So sehr sie es auch drehte und wendete. Der Verein bot ihr direkte Unterstützung, bei ihrem Anliegen Kai zu heiraten. Es regelte sich alles irgendwie von allein. Selbst die Anträge wurden für sie ausgefüllt und auch Kontakte mit der eritreischen Botschaft geknüpft. Gitta hatte auch einmal angedeutet, dass man etwas Öl in diese verrostete Verwaltungsmaschinerie gegossen habe, um den Vorgang zu beschleunigen. Was das bedeutete? Makeda kannte das gut genug aus der eigenen Vergangenheit. Es wurde bestochen. 

Das gestern waren Verbrecher. Das war nicht gelogen gewesen. Warum hätten sie sonst bewaffnet sein sollen? Warum waren sie um diese Zeit unterwegs zu diesem Ort? Noch einmal tauchte der Mann mit dem Hund in ihren Gedanken auf, woraufhin sich eine Träne aus ihrem Auge löste. Sie war keine Maschine, die Sorge um ihn, aber auch das schlechte Gewissen wegen dessen Tier wollte sie einfach noch nicht loslassen. 

Im Internet nachschlagen? Ihr Deutsch war einfach zu schlecht. Sie würde vielleicht später Diana darum bitten. Makeda seufzte. Durfte sie das denn? Was, wenn ihre Lehrerin nachfragte? Was, wenn sie Gitta daraufhin ansprach, was das für eine Aktion gewesen war? 

Makeda lehne sich auf dem einfachen Stuhl zurück und wurde auf eine im Pelzmantel gekleidete Frau aufmerksam, welche einen nackten Mann den mit Streusand und -salz präparierten Weg entlangführte. Sie waren gerade aus einer der Baracken herausgetreten und blieben hinter dem Hauptgebäude, um sich den Blicken aus zufällig vorbeifahrenden Fahrzeugen zu entziehen. 

Die junge Afrikanerin war dankbar um diese Ablenkung. Die Frau ging sensibel und rücksichtsvoll mit dem frierenden Mann um, umarmte ihn, rieb ihn mit ihren behandschuhten Händen ab und hieß ihn dann runter auf allen vieren gehen, in dem sie ihm ihre rechte Hand auf seine linke Schulter legte. Die neue Haltung würde mit der Zeit zur Qual für den Mann werden, bohrten sich doch so Steine in seine Haut und im Anschluss auch das Streusalz, welches seine Wirkung damit entfalten konnte . 

Interessiert verfolgte sie das Geschehen, erleichtert über diese Ablenkung. Wer war diese Frau? Sie hatte sie zuvor noch nie gesehen. Vielleicht eine Vereinsdame, welche, wie sie selbst ja auch, hier ihre Videos abdrehte? 

Umsichtig führte die Domina ihren Sklaven den Weg entlang, deutete auf eine Stelle am Wegesrand, woraufhin der Sub in den tiefen Schnee krauchte und sein linkes Bein anhob, ähnlich einem Hund. Sein Gesicht war stark gerötet, Makeda konnte ihm ansehen, wie stark er fror. Zu lange würde die Frau ihn nicht in der Kälte leiden lassen, was auch gar nicht in ihrer Absicht zu liegen schien. Die beiden entfernten sich langsam und verschwanden schließlich aus ihrem Blickfeld. 

„Guten Morgen, Makeda!“ 

Die Angesprochene schrak auf und drehte sich abrupt um. Diana stand hinter ihr und war ihrem Blick aus dem Fenster gefolgt.

„Morgen! Du hast mich erschreckt.“

Die Lehrerin setzte sich neben ihre Schülerin und legte ihre linke Hand über deren Rechte. 

„Tut mir leid, das wollte ich nicht. Bereit für deinen nächsten Kunden?“

Makeda nickte. Sie war ganz froh über die Arbeit, so würde sie fast zwangsläufig die Ereignisse der vergangenen Nacht aus ihren Gedanken verdrängen können. 

„Ja. Ich denke schon.“

Diana nickte ihr zu. Sie hatte sich kein Tablett mit Frühstück genommen und setzte sich, eine Kaffeetasse in ihrer Rechten haltend, zu ihr. 

„Schön. Es ist dieses Mal ein ziemlich extremer Auftrag, aber ich denke du wirst ihn dennoch meistern.“

Makedas Bauch zog sich sofort zusammen. Extrem? Was bedeutete das für sie? Sie musste sofort an die letzte Nacht denken. Auch diese war extrem gewesen. Genau wie der Anblick Reems und ihrer Begleiterinnen. 

„Was meinst du damit?“

Diana fingerte ihr Handy aus der Hosentasche und legte es zwischen ihnen auf den Tisch. Routiniert wischte sie über dessen Display, öffnete die „Bizzar Dreams com true“ App und deutete auf einen langen Text. 

„Du sollst in die Rolle einer Raubkatze schlüpfen Makeda. Ein entsprechendes Outfit wurde bereits angefertigt, die Anweisungen sind im Grunde genommen ziemlich simpel gehalten. Du sollst dein Opfer, einen jungen Mann aus Göttingen anfallen und strikt vergewaltigen. Er soll Schmerzen erleiden und seine Situation nicht genießen dürfen. 

Makeda verstand, suchte selbst die Nachricht zu lesen, verstand aber so gut wie nichts davon. Sie würde sie später übersetzen und sich dann ein eigenes Bild machen. 

„Wie viel Zeit habe ich noch?“

Diana blickte auf ihre Uhr. 

„Eine Stunde! Dusche noch einmal, dann gehe rüber in die Baracke Zwei. Ich warte dort auf dich, wir kleiden dich ein, dann bringe ich dich zu deinem Opfer. Die Kameras werden wie immer über das System gesteuert, der Kunde ist direkt geschaltet. Du siehst dann am Counter ob er zufrieden ist, den Grundbetrag hat er aber schon überwiesen.“

Makeda zeigte Diana, dass sie verstanden hatte. 

„Warum ist heute Irina nicht beim Frühstück gewesen?“

Diana lächelte. 

„Die arbeitet bereits. Die Süße geht richtig auf. Sie hat heute gleich drei Aufträge und scheint immer mehr Gefallen an ihrer Rolle zu finden. Hätte das anfangs gar nicht für möglich gehalten. Sie schien so schüchtern und in sich gekehrt zu sein.“

Die Seminarleiterin nahm einen Schluck aus dem Becher, atmete tief durch und schob dann den Stuhl zurück. 

„Ich sehe mal nach Liv. Die muss auch gleich ran. Bis später, Makeda. Sei bitte pünktlich, der Kunde bucht regelmäßig bei uns.“

Makeda versprach es, ließ sich von der Frau neben sich drücken und blickte ihr anschließend nach, wie sie wieder den Raum verließ. Diana wurde immer mehr zu ihrer Schlüsselperson. Ein Mensch, der ihr uneigennützig beistand und immer Hilfe versprach, wenn sie diese nötig hatte. Schade, bis gestern hatte sie geglaubt, dasselbe in Irina gefunden zu haben. 

 

Ehemaliges LPG-Gelände „Thomas Münzer“ 2 km südlich von Thale, Harz, 12.2.2016 12 Uhr 30

Wie lange Ruben in der engen Käfigbox gewartet hatte, wusste er nicht. Das war ihm schon bei seinen letzten Aufenthalten in diesem SM-Paradies so ergangen. Er meldete sich an, wurde von den Damen herzlich begrüßt, in eine Umkleide geführt, in der er sich auszuziehen, und zu duschen hatte, worauf er im Anschluss nackt auf eine der Gebieterin zu warten hatte, welche ihn in seine Fesseln legte und in diesen abgedunkelten Raum in einen der Käfige sperrte. 

Ruben war ein Student, welcher seine Fantasien immer passiv und mehr oder minder beschränkt auf seine Gedanken ausgelebt hatte. Lange Zeit hatte ihm der Mut gefehlt, sich aktiv mit seinen devoten Wünschen auseinanderzusetzen, doch irgendwann ist ihm dann in einem einschlägigen Magazin die aufwendige und sehr attraktiv gestaltete Anzeige aufgefallen. Femdom-SM-Verein sucht devote Männer für Langzeit-Rollenspiele. Kostenfrei!

Er hatte Wochen gebraucht, bis er sich getraut hatte dort anzurufen. Er konnte sich noch gut daran erinnern, wie sich eine dunkle charismatische Frauenstimme gemeldet hatte, welche sich ihm offen, aber auch nüchtern erklärt hatte. Er glaubte schon da eine dominante und herrische Frau als Gesprächspartnerin gehabt zu haben. 

Er hatte gestottert und um jedes Wort gekämpft, als er sich ihr zu erklären suchte. Im Nachhinein konnte er ihre Geduld nur bewundern. Sie blieb neutral, erklärte ihm alles geduldig und machte dann einen Termin mit ihm aus, woraufhin er für ein erstes Wochenende in den Harz gefahren war. 

Isabelle! So hatte seine erste Göttin geheißen. Klein, zierlich, unglaublich hübsch und von Gott mit einem heiteren kecken Lachen beschenkt, hatte ihn in eine Welt eingeführt, welche so intensiv fühlbar für ihn wurde, dass er sich ihr mittlerweile völlig ergeben hatte. Sanft und voller Gefühl hatte sie ihm damals die ersten Regeln auferlegt, ihm gezeigt wie er sich ihr unterwürfig anzunähern hatte und ihm auch deutlich zu verstehen gegeben, was es für ihn hieß, wenn er sie in irgendeine Form enttäuschte. 

Zwei Tage lang hatte sich diese Frau um ihn gekümmert. Ihm die verschiedenen Möglichkeiten des riesigen Geländes gezeigt, ihm offenbart, dass es eine Entwicklung für die Sklaven gab, welche diese im Verein zu vollziehen hatten und das diese erst endete, wenn sich der Sklave dafür aussprach. 

Ruben schauderte es bei diesem Gedanken. Auch er hatte ein Zeichen und ein Wort genannt bekommen, dass er vor jedem seiner Besuche noch einmal aufzusagen hatte. Nannte er es während des Spiels, wurde er sofort erlöst und nach Hause geschickt. Allerdings mit der Konsequenz, dass er nicht wiederkommen durfte. 

Welch ein abwegiger Gedanke! Isabelle hatte ihn damals nicht nur als Erste mit SM vertraut gemacht, nein, sie hatte ihn auch als Sklaven benutzt und damit entjungfert. Es hatte ihnen beide damals Spaß gemacht und er konnte sich noch gut erinnern, wie er sich damals wie in einem seiner Träume gefühlt hatte. Benutzt und geführt von einer hübschen, aber auch böse und verrucht wirkenden Frau. 

Wiedergesehen hatte er sie nie. Seine nächste Herrin hatte ihn schon wesentlich gröber behandelt. Schmerz und Demütigung nahmen einen viel größeren Raum ein, als noch beim ersten Mal. Benutzt hatte sie ihn zwar auch, sogar mehrere Male, aber sie hat ihm diese Gnade auch mit viel Schmerz wieder vergolten. Noch heute hörte er den Rohrstock singen und es gab Momente, in denen er kurz davor gestanden war, das Wort zu nennen oder seinen Entlassungsreigen aufzuführen. 

Doch hätte er jemals wieder ein normales Leben führen können? Zu prägnant war das Erlebte, viel zu intensiv, um es jemals zu vergessen. Der Sex war so unglaublich gewesen, nicht nur weil die Herrinnen so attraktiv waren, sondern auch weil er, neben wenigen Momenten aus Zuspruch und Trost, der einzige Lichtblick in dieser Welt war, welche zu einem wesentlichen Teil aus Schmerz, Zwang und Demut gebildet wurde. 

Er hörte das prägnante Trittgeräusch hoher Absätze und verfiel augenblicklich in eine Anspannung. Seine Muskeln kontrahierten, er senkte seinen Kopf, suchte eine kniende Position, die Hände nach wie vor unter seinen Hals haltend. Mit Fäustlingen gefesselt, hatte ihm seine Einweiserin diese mit seinem Halsreif verbunden, welcher nun für lange Zeit die Kennzeichnung seines Standes bedeuten würde. 

Ein halbes Jahr? War er denn wahnsinnig geworden? Er hatte ja nicht einmal darüber nachgedacht, sondern zu allem Ja und Amen gesagt. Er hatte sich ein halbes Jahr unbezahlten Urlaub nehmen müssen, um dem Ruf des Vereins Folge leisten zu können. Man zahlte ihm sogar seine laufenden Unkosten für ein halbes Jahr. 

Durch die Gitterstreben seines engen Käfigs hindurch sah er kniehohe rote Schnürstiefel. Sie besaßen eine erstaunliche Größe, hatten hohe Absätze und sahen einfach nur fantastisch aus. Ruben konnte schon fühlen, wie sich seine Durchblutung bei deren Anblick verlagerte und es sich in seinem Glied zu regen begann. 

Eine riesige Frau ging vor dem Käfig in die Hocke, spreizte dabei ihre kräftigen Beine und gab damit auch seinen Blick auf ein kräftiges Dekolleté frei, welche sich unter einem hautengen roten Overall abzeichnete. 

Eine Afrikanerin! Ruben wollte seinen Augen nicht trauen. Ihr Gesicht war schmal, hatte hochstehende Wangenknochen, volle Lippen und eine schmale, mittelgroße Nase. 

Sie war schön. Ruben mochte eigentlich Frauen kaukasischen Typs lieber, aber diese Göttin hatte etwas an sich, was ihn begeisterte. Nicht nur ihre Größe war der Grund dafür, auch ihr kraftvoller Körper und dieser warme und eher neugierig wirkende Blick ihrer beiden dunklen Augen. 

Sie hob eine ihrer beiden Hände an die Streben des Käfigs, woraufhin Ruben erschrak. Kräftige silberglänzende Klauen waren an den Fingerenden ihres Handschuhes eingelassen worden! Er konnte sogar Versteifung erkennen, die um die Fingerglieder herum eingebettet worden waren, wahrscheinlich um deren Anwendung eine nötige Stabilität zu geben. Ruben schauderte es. Diese Krallen! Sie waren leicht gebogen und ragten fast vier Zentimeter weit über die Fingerspitzen hinaus. 

Sie streckte ihren rechten Zeigefinger durch eine der Gitteröffnungen und Ruben ahnte, dass dieser Fingerzeig eine tiefere Bedeutung haben würde. Diese Frau würde ihn mit diesen Teilen weh tun, dass stand für ihn fest. 

„Kiss it, little boy!“ Forderte die dunkelhäutige Frau mit rauchiger Stimme. Und so zögerte der nackte junge Mann nicht, auf das Gitter zuzukriechen und die metallene Klaue zu küssen. 

„Komm raus, kleiner Junge!“ Flüsterte sie in einer Lautstärke, die gerade noch so von den Kameramikrofonen im Raum übertragen werden konnte. Dabei öffnete sie die Verriegelung des Käfigs, öffnete die Gittertür und schob ihren muskulösen, vom roten Latex verhüllten Arm durch die Käfigöffnung. 

Ruben sah, wie sich ihre krallenbewährte Hand seinem Gesicht näherte und fühlte, zum ersten Mal, wie die metallenen Spitzen über seine Haut hinweg kratzten. Es war ein angenehmes Gefühl woraufhin ein angenehmer Schauer durch seinen Körper lief. 

Das hübsche Gesicht der Afrikanerin zeigte ein Lächeln und so kam Ruben ihrer Aufforderung eilig nach und kroch aus dem Käfig heraus, auf sie zu. Diese Momente der Annäherung bedeuteten Spannung für ihn. Wie hart würde sie ihn benutzen? Wie stark quälen? Würde sie ihn anschließend entlohnen? Oder würde ihr Anblick ihm reichen müssen? Er dachte an die Tage zurück, an denen er bereits hatte dienen dürfen. Legte es die Gebieterin darauf an, konnte sie ihm auch diesen Lohn vorenthalten. So hatte er auch schon eine Maske tragen müssen, welche ihm die Sicht völlig oder zum Teil genommen hatte. 

Wie selbstverständlich beugte er sich herunter zu ihren roten Stiefelspitzen, küsste sanft über die Rechte hinweg und stieß immer wieder mit seinem Kopf gegen das Schienbein der Göttin, welche sich nach wie vor in der Hocke befand. 

Er stöhnte auf, als er erneut die Krallen auf seiner Haut spürte. Dieses Mal war es kein wohliger Schauer, sondern intensiver Schmerz, welcher von ihnen erzeugt wurde. Ruben war es in diesem Moment so, als ob feine Messerklingen durch seine Haut schnitten. 

„Aaaahhhh!“ Keuchte er, seinen Mund dabei von ihrem Schuhwerk lösend. 

Tatsächlich hielt die Riesin inne, Ruben hörte ein Klicken und spürte einen sanften Druck in seinem Genick. 

Makeda richtete sich langsam auf, griff in die Lasche der Führungsleine hinein und zog den relativ kleinen, aber durchaus sportlich wirkenden jungen Mann hinter sich her. Bisher war das Spiel für sie keine Last gewesen, ganz im Gegenteil. Der Sklave wirkte sympathisch auf sie, und schien ebenfalls Spaß an ihrer Grausamkeit und Strenge zu haben. Es würde für ihn nicht leicht sein, das vom Auftraggeber gewünschte zu verkraften, aber Makeda würde sich darum bemühen, die Tortur für ihn auf ein verkraftbares Level zu halten.

Ruben hatte Mühe der Domina hinterherzukriechen. Selbst jetzt wagte er es nicht, zu ihr aufzublicken, um einen Blick von ihrer Erscheinung zu erhaschen. Zu groß war die Gefahr für ihn, dass die Konsequenzen ihn an die Grenze des Verkraftbaren brachten. So rutschte er ihr auf seinen Knien hinterher, während seine beiden Hände in den Fäustlingen gefangen, nach wie vor an seinem Halsring hingen.

Auch einen Blick in die Zwinger warf er nicht. Er wusste auch so, dass neben ihm selbst nur zwei weitere Sklaven auf ihren Einsatz gewartet hatten. Natürlich gab es mehr Besucher des Vereins, doch sie würden wahrscheinlich auf ihren Zimmern warten, bis man sie für einen Einsatz aktivierte. Auch er würde nach seiner Tortur wieder auf sein Zimmer dürfen, eine bescheidenen Kammer, welche ihn während seines ersten Besuchs an eine Klosterzelle erinnert hatte. 

„Come on, litte Boy! Lie down on your back.“

Es dauerte den Bruchteil einer Sekunde, dass er ihren Befehl Folge leistete. Jetzt galt es für ihn, seine Situation auf keinen Fall zu verschlechtern. Er war mit seinen häufigen Besuchen relativ belastbar geworden, diesen Status wollte er auf keinen Fall verlieren. Es hatte sich bei den Besuchern herumgesprochen, dass die Sklaven, welche für ihre Gebieterinnen an ihre Grenzen gingen oder sogar über diese hinaus, besonders oft gebucht werden. 

Der blanke Betonboden war kühl. Doch wurde er von dem Anblick des üppigen Körpers seiner heutigen Herrin mehr als nur entschädigt. Wie fantastisch sie aussah! Er wollte es kaum glauben. Sie wirkte so kraftvoll und hatte trotz ihrer Sportlichkeit genau die kurvigen Proportionen, welche ihm so sehr gefielen. 

Die Domina schenkte ihm ein Lächeln, wandte sich zu einem Schrank um, öffnete diesen und zeigte ihm dabei auch ihre Rückseite. Ruben konnte nicht anders, er musste jedes Detail ihres Körpers regelrecht in sich aufsaugen. 

Er sah sie mit diversen Fesseln zurückkehren und vor sich erneut in die Hocke gehen. Sie spreizte dabei ihre üppigen Oberschenkel, was nur noch mehr seine Fantasie anregte. 

Achtlos lies sie das Ledergeschirr neben sich auf den Boden fallen, hob ihre beiden Hände jeweils an seine Unterbeine und formte ihre Hände langsam und demonstrativ zu Klauen. 

Rubens fühlte die Angst, welche sich in ihm ausbreitete, spannte seine Muskulatur an, als er die Krallen auch schon leicht gegen seine Haut drücken, fühlte. 

„Ahhh!“ Stöhnte er. Es war ihm so, als ob er durch eine Rosenhecke kriechen würde. Nur mit Mühe ertrug er das Reißen an seiner Haut und bemerkte mit Sorge die roten Striche, welche sich darauf mit zunehmender Prägnanz bildeten. 

Die Domina indessen lächelte und schien sich an seiner Leidensbekundung zu erfreuen. Sie hob die Krallen und streichelte jetzt sanft über seine Beine, um den Schmerz erträglicher werden zu lassen. 

Ruben fühlte ihre Hände an seinen Fußknöcheln. Ein Reißen und Zerren, dann betrachtete er die Gebieterin dabei, wie sie sich aufrichtete und eine silbrig glänzende Stange holte und zwischen seine Beine legte. 

Wieder ging die schöne Frau zwischen seinen Beinen in die Hocke und er vernahm metallene Geräusche und das prägnante Klicken von Karabinerhaken. 

Ruben kreischte auf. 

Dieses Mal hatte sie an seinen Fußsohlen gerissen. Nur mit Mühe hatte er ein Treten mit seinen Beinen verhindern können, doch war dafür all seine Willenskraft notwendig gewesen. Unvorstellbar für ihn die Domina zwischen seinen Beinen wegzutreten. Ganz geschweige von den Konsequenzen, welche das zufolge gehabt hätte. 

Wieder dieses zuckersüße Lächeln weißer Zähne. Ihre fast schwarzen Augen zwinkerten ihm zu, dann erhob sie sich und trat an sein Kopfende. Ruben folgte ihrem Anblick, sah ihren Körper, wie dieser sich über ihn beugte und die kräftigen Beine, welche die Ränder seines Blickwinkels auszufüllen begannen. Wie geil dieser rote Latex aus der Nähe aussah! Wie gerne er ihn in diesem Moment berührt hätte. 

Mit Sorge sah er ihre krallenbewährte Hände über seinem Gesicht auftauchen. Seine Atmung beschleunigte sich, seine Muskeln begannen zu krampfen. Tatsächlich senkten sich ihre Finger, strichen über seine Wangen, unterließen es aber, seine Haut dabei zu verletzen. Wieder dieses Lächeln! Es versöhnte ihn sofort. 

Rubens Augen weiteten sich, als sich die Domina über ihn beugte und ihr großen Brüste in sein Gesicht zu drücken begann. Sie nahm ihm dabei die Luft und gleich darauf riss sie auch schon mit ihren Krallen über die Seiten seines Rumpfes hinweg. 

Wie weh das tat! Er schrie seinen Schmerz in ihren Busen hinein, bekam kaum Luft und hyperventilierte, als sie sich wieder aufrichtete. Den so markanten Kopf zur Seite neigend, blickte sie interessiert auf ihn herunter. Diesmal gab es kein Lächeln für ihn, stattdessen löste sie einen seiner Fäustlinge vom Halseisen. Sorgsam zog sie die breite Manschette um sein Handgelenk fest, während er sich immer noch zu beruhigen suchte. Dann präparierte die Domina auch seine Linke und stand sogleich wieder auf. Sie holte nun auch noch einen massiven Stehkragen, welche sie ihn um den Hals legte. Dieser verübte einen intensiven Druck auf Rubens Kinn, so dass er seinen Kopf weit nach hinten überstrecken musste, damit er dessen Zwang entkommen konnte.

Ein Surren wurde laut, dann senkte sich ein Kranhaken von der Decke herab. Wieder erfüllte ein helles Klirren von Ketten den Raum, dann sah er seine Herrin mit den metallenen Fesseln auch schon hantieren. Die Spreizstange wurde mit ihrer Hilfe mit dem Kranhaken verbunden, seine Hände, mit etwas längeren Ketten ebenfalls. Wieder streichelte sie beiläufig über seine Brust hinweg, zeigte ihm dieses bezaubernde Lächeln und verschwand dann wieder aus seinem Blickfeld. 

Ein Surren, dann zog der Haken auch schon an der Stange. Seine Füße wurden zur Decke hinauf gezogen, durch die unterschiedliche Kettenlänge zeitlich versetzt, schließlich auch seine Hände. Der Zug an seinen Gliedern war alles andere als angenehm, was vor allem seiner punktierten Haltung auf Rücken und Schultern geschuldet war. Wenigstens ließ sie ihn weiterhin den Boden berühren, was ihm seine Lage einigermaßen erträglich werden ließ. 

Hörte er sie singen? Tatsächlich schien die Domina vergnügt in diesem Moment zu sein. 

Makeda war in diesen Moment wirklich dankbar über diesen Termin. Der Sklave hatte eine angenehme Erscheinung, wirkte gepflegt auf sie und betrachtete sie mit so viel Ehrfurcht und Staunen, dass sie sich daran erfreuen durfte. Für einen Moment diese unsägliche Nacht vergessen dürfen! Tatsächlich war sie dem Mann dankbar dafür, dass er diese Wirkung auf sie hatte. Kai? Das war nicht vergleichbar. Der Mann hier war Arbeit für sie, mehr nicht. 

Es wurde still um Ruben herum. Er konnte sich in diesem Moment nicht ausmalen, was die Domina mit ihm vorhaben könnte. Eine Auspeitschung? Diese Vermutung bereitete ihm Sorge. Sicher, er war belastbar, aber Schmerz blieb dennoch Schmerz. Und das Level des nicht mehr Ertragbaren schnell erreicht. Warum war sie jetzt so leise? Er suchte sie, wollte seinen Kopf anheben, doch sah er nur einen kleinen Teil ihrer oberen Kopfhälfte. Sein Kragen ließ nicht mehr zu. Nur wenn er sich zur Seite drehte, konnte er für einen kurzen Moment sehen, wie die große Frau einen Gurt zwischen ihre Beine hindurch führte, was eigentlich nur eines für ihn bedeuten konnte. Die Domina würde ihn vergewaltigen wollen. Einen künstlichen Penis in ihn einführen, ihn mit diesem ficken und damit eine intensive Leidenslust bescheren. Es würde anfangs schmerzen und unangenehm für ihn sein, aber im Anschluss dafür umso geiler und befriedigender für ihn werden. Vor allem wenn sie ihn noch zusätzlich dabei abwichste. Rubens Fantasie suchte aus lauter Vorfreude heraus, den Akt schon vorwegzunehmen. 

Makeda war ratlos. Nach der App sollte sie sich einen Strapon anlegen, aber das einzige Teil in dieser Richtung war dieses Monster hier. 

Sie hob den grauen, mit 40 cm Länge und ungefähr fünf Zentimeter Durchmesser mehr als üppig dimensionierten Umschnalldildo aus dem Schrank. Er war ziemlich unflexibel und steif, schwer vorstellbar, dass sie diesen in den kleinen Po von dem Sklaven hineinzuzwängen vermochte.

Sie hatte anfangs angenommen, dass der heutige Auftrag nicht sonderlich kompliziert und bösartig war, doch mit diesem Teil bekam er jetzt eine ganz andere Note. Sie würde das Teil mit viel Geduld und Kraft in den Anus des Sklaven hineinzwängen müssen und ihn dabei mit ihren Krallen kratzen und quälen. Gleitmittel? Makeda suchte danach, fand aber nichts dergleichen. Stattdessen holte sie einen Mundspreizer aus dem Schrank, der auch die Zunge in eine bestimmte Haltung zwang. 

Alles im Schrank sollte sie bei dem Sklaven zur Anwendung bringen, das war ihr Auftrag gewesen. Ungläubig wandt sie sich zu den Kameras um. Sie war auf Sendung. Sie konnte sogar an den roten Lämpchen erkennen, welches der Geräte vom Kunden auf sie aufgeschaltet worden war. 

Sie hatte die Anweisungen in der App gelesen und sie nicht als problematisch empfunden, was sich jetzt, mit der Größe des Plug´s schlagartig für sie änderte. So wurde aus einem bösen Spiel ein sadistisches und sie musste mit sich kämpfen es umzusetzen. 

Widerwillig griff sie nach dem Strapon, um ihn sich anzulegen, sich darüber ärgernd, dass der Verein ihr solch eine Aufgabe aufgebürdet hatte. War sie überhaupt schon erfahren genug für solch ein grausames Handeln?

So trat sie an den Kopf des Sklaven, hob ihr rechtes Bein an und drückte diesem ihre Stiefelsohle ins Gesicht. Sie spürte dabei den Widerstand seiner Nase, lies vorsichtig die raue Oberfläche der Sohle über seine Gesichtshaut reiben und ging dann erneut an seiner Seite in eine Hocke. 

Sie durfte dem Mann nicht zeigen, wie sehr dieses Gerät sie verunsichert hatte, musste souverän bleiben und in allem was sie tat Sicherheit ausstrahlen. Nicht nur für ihn, sondern auch für den Kunden, welcher viel Geld dafür bezahlte, dass sie seine Fantasie umsetze. 

Natürlich hatte der junge Mann das mächtige Spielzeug zwischen ihren Beinen längst bemerkt. Immer wieder erwischte sie ihn dabei, wie er an ihrer Sohle vorbei einen Blick darauf zu erhaschen suchte. In seinem Kopf würde es jetzt arbeiten und sie konnte fühlen, wie Sorge und Angst über ihn hereinbrachen. 

„Open your mouth!“ Flüsterte die Domina, während ihre braunen Augen auf ihn herunterblickten. 

Ruben war immer noch geschockt. Dieses riesige graue Teil wollte sie in ihn hinein zwängen? Er kämpfte mit sich. Sollte er um ihre Gnade bitten? Sie darum anflehen, von ihm abzulassen? Das Wort nennen, solange er es noch vermochte? 

Tränen lösten sich aus seinen Augen und liefen seitlich in Richtung Ohren ab. Ängstlich folgten seine Augen jede ihrer Bewegungen, das Reiben der Sohle in seinem Gesicht hatte dabei längst jede Bedeutung für ihn verloren. Wieder suchte er an ihrem Schuhwerk vorbei einen Blick auf dieses Monster zu erhaschen, was unnötig war, zog sie doch jetzt den Stiefel von seinem Gesicht wieder weg. 

Ruben heulte und schluchzte. Es machte Spaß, mit einem Strapon gevögelt zu werden, doch dieser hier war eindeutig zu groß für ihn. Dieses Teil würde ihn vielleicht sogar verletzen? Er hatte von einigen anderen Vereinssklaven gehört, dass sie von den rauen Behandlungen der Damen Schäden erlitten hatten. Dabei waren Schließmuskel und Hoden besonders betroffen gewesen, was aber nicht allein den Vereinsdominas geschuldet war, sondern dem ständig steigenden Verlangen der Masochisten nach mehr Schmerzreizen.

Die hübsche Domina in dem roten Latexoverall beugte sich jetzt über ihn. Ruben konnte den Druck ihres linken Schienbeins auf seiner Brust spüren, sah ihre rote Latexhand den Schaft dieses gewaltigen Kunstschwanzes umfassen, um ihn anschließend an seinen Mund heranzuführen. Dabei drückte sie dessen Spitze leicht gegen seine Lippen, ließ sie über seine Wange wandern und drückte sie schließlich gegen seine linke Augenhöhle. 

Wieder dieses diabolische zuckersüße Lächeln! Ruben konnte sich nicht daran erfreuen, auch wenn er nun hoffte, dass sie ihn vielleicht mit diesem Monster nur oral vergewaltigen würde. 

„Open your Mouth!“ Wiederholte sie nun ihre Forderung. Ruben hatte gar nicht gemerkt, dass er seinen Mund wieder geschlossen hatte. So riss er ihn eiligst wieder auf, so weit er konnte, als sich auch schon die Spitze des Gliedes ihm annäherte. Sanft fuhr sie damit seine Ober- und Unterlippe entlang, hinterließ ein seltsames elektrisierendes Kribbeln dabei, dann vernahm er ein metallisches Knarzen. Die Hand der Domina löste sich von dem Monsterschwanz, verschwand aus seinem Blickwinkel und tauchte sogleich wieder mit einem silberglänzenden Gestell wieder auf. Ungeduldig und mit wenig Rücksicht drückte sie es in seinem Mund hinein und erneut hörte er dieses seltsame Knarzen. Ein metallenes Gestänge drückte gegen seine Zähne und Zahnfleisch und noch einmal forderte sie ihn auf seinen Mund so weit zu öffnen, wie er nur konnte. 

Rubens Kiefer knackten, so sehr wurden sie von dem Zwang aufgespannt. Das Teil tat ihm weh dabei und verschlechterte seine unbequeme Lage immens. Zumal der Zwangskragen nach wie vor seinen Kopf nach hinten überstreckte. 

„Very well, little Boy!“ Flüsterte die Herrin, während sie sich erneut über ihn beugte. Sein Herz schlug wie wild, als sich ihr so scharf geschnittenes Gesicht dem seinen näherte und er ihre vollen Lippen auf seine Stirn fühlen durfte. Auch sein Glied meldete sich nun und richtete sich prompt in voller Härte auf. Würde sie es mitbekommen und ihn dafür strafen? Er wunderte sich, wie wenig ihn diese Möglichkeit sorgte. Kein Wunder bei diesem Giganten, welcher aus ihren Schoß heraus direkt auf seinen Mund zeigte. 

Die in ihren Bewegungen so kraftvoll und geschmeidig wirkende Afrikanerin setzt sich nun vollends auf seine Brust, legte ihm den Kunstschwanz über sein Gesicht, stützte sich mit ihrer linken Hand auf dem Boden ab, um mit der Rechten die Spitze des martialischen Spielzeugs in seinen Mund hinein zu zwingen. 

Ruben holte Luft, als müsste er gleich ersticken, als er auch schon den Latex schmeckte. Immer tiefer schob die große Domina den Dildo in seinen Mund, zog ihn ein Stück weit wieder heraus, um ihn sogleich wieder hinein zu drücken, ein klitzekleines Stück tiefer als zuvor. 

Für den jungen Mann war ihr Handeln bisher eine zusätzliche, doch für ihn auch verkraftbare Pein gewesen. Nur wie weit würde sie jetzt gehen? Er suchte ängstlich zu ihr aufzublicken, doch konnte er nur Teile ihres vom Latex verhüllten Bauchs sehen. 

Makeda konzentrierte sich. Sie wollte ihn lange und gründlich in den Mund ficken, um das Kunstglied so gut es ging anzufeuchten. Viel helfen würde das nicht, zu wenig Spucke würde darauf verbleiben. Den Sklaven trocken ficken, wie es der Kunde von ihr verlangt hatte? Nein! Niemals. Zu groß war das Spielzeug, zu groß auch die Gefahr, dass sie ihn damit verletzen konnte. Das Ganze abbrechen? Nein. Gitta würde ausrasten, wenn sie den Kunden nicht wenigstens ansatzweise zufriedenstellte. 

Wieder tauchten Szenen aus der Nacht auf, welche sie nur mit Mühe aus ihrem Denken wieder heraustreiben konnte. Der Sklave. Er war Ziel ihres Handelns. Sie quälte ihn zu ihrem eigenen Vergnügen! Zu ihrer Lust. Machte es ihr denn nicht wirklich bis zu einem gewissen Punkt Spaß?

Sein Kopf begann sich zu bewegen. Er suchte jetzt dem Megaschwanz zu entkommen, doch Makeda zwang ihn jetzt noch weiter in ihn hinein, bis er zu würgen begann. In kurzen, harten Stößen, fickte sie ihren Filmpartner in den Mund, ließ ihn röcheln, keuchen und spucken, nahm ihm für kurze Momente die Luft, in dem sie ihm die Nase zuhielt und bereitete ihm auf diese Weise eine intensive Hölle. 

Rubens Tränen schossen aus den Augen. Immer wieder stieß die Spitze des Kunstgliedes in seinen Rachen, weckte seinen Würgereiz und mit ihr einhergehend ein Gefühl der Panik. Egal wie er sich auch bewegte, die Herrin ließ nicht von ihm ab, quälte ihn weiter und steigerte sein Leid immer wieder aufs Neue, in dem sie ihm auch noch zusätzlich die Nase zuhielt und ihm damit seine Atemluft nahm. Er verschluckte sich, suchte seinen Kopf zu drehen und zu wenden, doch vermochte er es nicht. Der Kragen hielt ihn nach vorn hin ausgerichtet. 

Er stand vor einer Ohnmacht, als sie endlich von ihm abließ. Langsam entzog sie den Plug seinem Mund, rutschte mit ihrem Unterleib auf sein Gesicht und setzte sich darauf, ihre Schienbeine dabei über seine Schultern legend. Neuer Schmerz für ihn! Sehr intensiv und quälend. Ruben sah den vom roten Latex bedeckten Schoß über sich. Würde die Herrin sich jetzt von ihm befriedigen lassen? Aber warum waren dann weder Spalte noch Anus von ihr freigelegt worden? Es wurde dunkel über ihn, dann fühlte er den intensiven Druck auf seinem Gesicht. Seine Nase wurde gequetscht, er bekam keine Luft, die Spangen des Mundspreizers drückte jetzt noch peinigender gegen seine Zähne. Er fühlte das Reiben ihres Schoßes auf seiner Haut, was trotz des glatten Materials alles andere als angenehm für ihn war.

Quälend langsam verstrichen die Sekunden und erst als eine Panik ihn erneut ergriff und er an seinen Fesseln zu reißen begann, drückte sie ihren Unterleib von seinem Gesicht weg. Doch kaum dass er einen neuerlichen Zug Atemluft getätigt hatte, ließ sie ihren Schoß wieder auf sein Gesicht herunterklatschen. Sie tat ihm weh damit und wiederholte nun dieses Spiel im Sekundentakt. Sie schien ihn regelrecht mit ihren Unterleib ins Gesicht zu stoßen und so trat nach zwei Dutzend Stöße gegen sein Gesicht Blut aus seiner Nase aus. Zu ungehemmt hatte sie sich darauf fallen gelassen.

Ruben bekam davon nichts mit, die Domina auch nicht. Sie trieb ihr böses Spiel weiter und erst nach furchtbar langen Minuten hielt sie inne und rutschte mit ihrem Leib von seinem Gesicht weg in Richtung Bauch. 

Nach Luft ringend, suchte der junge Mann sich zu sammeln. Diese Tortur war gemein und belastend für ihn gewesen. Auch schmeckte er erst jetzt, in diesem Moment, das Blut, welches seinem Rachen entlang lief. 

War es Schrecken, welchen er in ihrem Blick lesen konnte? Oder hatte er sich geirrt? Ihr Gesicht blickte mit harten Zügen auf ihn herunter, ihre schwarzen Augenbrauen formten sich zum V, dann kletterte sie auch schon von ihm herunter. 

Er blickte ihr nach, sah besorgt, wie sie den Raum verließ und bekam Angst davor, dass sie seine Situation noch verschlimmern könnte. So schrak er zusammen, als er die Absätze ihrer Stiefel hörte, welche durch ein hartes Staccato ihm verrieten, dass sie nun zu ihm zurückkehrte. 

Er riss an seinen Ketten, weinte und suchte sich ihr gegenüber bemerkbar zu machen, doch die dunkelhäutige Schönheit lächelte nur, ging neben ihm in die Knie und tupfte ihm mit einem weißen Papiertuch über das Gesicht. 

„You have Nosebleeds!“ Erklärte sie ihm und tupfte sanft und gefühlvoll weiter an seiner Nase entlang. Das Tuch war feuchtwarm und hinterließ einen Schweif auf seiner Haut, welcher langsam abkühlte. 

„You can come now and then i fuck you!“ Flüsterte sie, doch hätte sie ihn in diesem Moment auch anschreien können. Ihre Ankündigung entfaltete bei ihm die gleiche Wucht. So ätzte er skurrile Töne aus seinem Mund heraus, welche sie sichtlich zu amüsieren schienen. So säuberte sie ihn seelenruhig weiter, streichelte mit der freien Hand sanft über seine Wange hinweg und stand schließlich wieder auf, nachdem sie ihre Säuberung bei ihm abgeschlossen hatte. 

Hektisch fing der Gefesselte das Atmen an. Seine Brust hob und senkte sich, ein heiseres Röcheln trat lautstark aus seinem Mund aus. Gerne hätte er versucht seiner Peinigerin mit seinen Augen zu verfolgen, doch der Kragen ließ dies nicht zu. So fühlte Ruben schließlich ihre Hand an seinem Glied, das Auf und Ab, mit dem sie es zu wichsen begann, das Gefühl von Erregung, welches er, ganz im Gegensatz zu seiner sonstigen Gewohnheit nur schleichenden Einzug in sein Empfinden gewähren wollte. 

Ruben hatte Angst. Und diese sorgte effizient dafür, dass sich sein Verstand weigerte die Stimulation zu genießen, welche ihm die Domina jetzt zuteilwerden ließ. Stattdessen riss er weiter an den Ketten und suchte sie durch unartikulierte Laute auf seine Angst aufmerksam zu machen.

Die Domina hielt inne, was Ruben jetzt noch mehr verunsicherte. Würde sie ihn für seinen Widerstand bestrafen? Hatte er es geschafft, seine Lage noch zu verschlimmern? Wenn er sie doch nur sehen könnte!

Da! Er hörte wieder die Trittgeräusche. Verließ sie erneut das Zimmer? Wenn ja, warum? Hatte er es vermocht, sie zum Abbruch zu bewegen? Verstört horchte er, dabei jede Bewegung vermeidend. Das Geräusch seiner Fesseln war zu prägnant, als dass er sie dann noch hätte hören können. 

Er erschrak furchtbar. Er hörte sie zurückkommen! Wieder flossen seine Tränen und instinktiv versuchte er, seiner Lage zu entkommen. Er wollte einfach nicht, dass sie etwas an ihm kaputt macht. Sicher war er schon von anderen Damen auf diese Weise bespielt worden, aber doch nicht so extrem!

Er hörte sie an seiner Seite kommen, dann wie sie hinter ihm trat. Ihr Gesicht tauchte über ihm auf, dann auch ihre mit diesen furchtbaren Krallen bewährten Hände. Sie beugte sich zu ihm runter, kratze sanft mit den Fingern ihrer rechten Hand über seine Gesichtshaut. In ihrem Gesicht lag immer noch diese Härte, doch versöhnte Ruben ihr Handeln dennoch und schenkte ihm Trost. Diese Frau schien zumindest seinen Zustand zu hinterfragen. So fühlte er, wie sie sanft und umsichtig, ohne ihn all zu sehr mit den Krallen zu kratzen, seine Tränen wegwischte. Er entspannte und stellte erschrocken fest, dass sie sich ausgerechnet jetzt wieder von ihm löste und aufrichtete. 

Das Monster! Es hing nach wie vor an ihrem Schoß. Ruben sah sie verschwinden, hörte für einen Moment nichts, dann spürte er ihre Hand an seinem Glied. 

„Trust me!“ Forderte sie für ihn kaum hörbar. 

Ruben ließ sich in seine Fesseln fallen und suchte seiner Angst und Verzweiflung Herr zu werden. Wie gerne würde er ihren Worten Folge leisten, doch er vermochte es nur bedingt. 

Vorsichtig und mit viel Gefühl stimulierte sie ihn erneut.

„Trust me!“ Wiederholte sie ihre Forderung dabei. Leise und nur für ihn hörbar

Ruben hätte sich ihr so gerne verständlich gemacht, doch das Einzige, womit er sich für ihren Trost erkenntlich zeigen konnte, war, dass er nicht mehr an seinen Fesseln riss.

Sein Glied richtete sich langsam auf und latent konnte er ihr Handeln nun genießen. Vertrauen! Er würde es ihr so gerne schenken. 

Es dauerte lange, bis sich Rubens Glied zur vollen Größe versteifte und der Sklave das Handeln der Domina genießen durfte. Irgendwann ergoss er sich, wobei sie sorgsam darauf achtete, ihre freie Hand so über die Spitze seines Gliedes zu halten, dass von seinem Ejakulat nichts verloren ging. 

Ruben zuckte zusammen, als er die zähe Flüssigkeit an seinem Anus fühlte. Die Domina strich sie ihm in seine Rosette und ehe er darüber Gewissheit erlangen konnte, dass die Vergewaltigung nun begann, fühlte er auch schon den Druck des Kunstschwanzes an seinem After.

Er nahm ihn auf! Nach anfänglichem Druck und Schmerz glitt er nun in seinen Körper. Ruben stöhnte auf, als die afrikanische Gebieterin ihn nun hart zu ficken begann.

„Wahnsinn war das intensiv. Zumal sie wieder eine Hand um sein Glied legte und es erneut zu stimulieren begann.“ Ruben fühlte sich jetzt wie im siebten Himmel. Genoss ihre grobe Handlung in vollen Zügen, als sie plötzlich innehielt und er ein brutales Reißen über seine Hüften fühlte. Schmerz! Brutaler Schmerz!

Er schien regelrecht in seinen Kopf hinein zu hämmern. Doch schon fickte sie ihn wieder und in das schwer zu ertragende Gefühl mengte sich erneut seine Erregung. Doch es war kein einmaliger Akt, denn nun zerkratzte sie seinen Bauch, intensiv und mit viel Druck auf ihren Krallen. Ruben röchelte auf, es kam ihm so vor, als würde ein Raubtier seine Pranken in seinen Leib schlagen. 

Der junge Mann suchte sich zu bewegen, wollte seiner Peinigerin entkommen, doch die kratze weiter über seine Haut, beugte sich über seine Brust und biss ihn jetzt auch noch in seine Brustwarzen. Rupert heulte gequält auf, doch nur ein unartikulierter Schmerzlaut drang aus seinem Mund heraus. 

Makeda ließ von ihm ab, vögelte ihn hart weiter und begann aufs Neue sein Glied zu wichsen. Sie musste ein Kontrast zu seinem Leid schaffen, als Pause, aber auch, um ihn anschließend dann um so intensiver quälen zu können. 

So gönnte sie ihrem Opfer eine längere Pause, grub dann aber wieder ihre Krallen tief in sein Fleisch, ihm dabei die Seiten seiner Pobacken zerkratzend. Zu diesem Zeitpunkt sah der Körper des jungen Mannes aus, als hätte tatsächlich ein Raubtier ihn angegriffen, und versucht ihn zu reißen. Blutige Kratzer, welche Brust, Bauch, Oberschenkel und Po bedeckten. 

„Hör auf, Makeda. Du hast den Kunden verloren.“

Die Domina schrak auf und wandte sich abrupt zur Tür um. Gitta stand halb im Raum und zeigte ein angespanntes Gesicht. 

„Was bildest du dir ein? Warum hast du dich nicht an die Anweisungen des Mannes gehalten?“

Die Afrikanerin zog sich von dem Sklaven zurück, dabei wissend, worauf die Vereinsleiterin hinaus wollte. Sie hatte, vor dem Sklaven verborgen, den gewaltigen Plug durch einen kleineren, aber dennoch üppig dimensionierten Schwanz ersetzt.

„Ich hatte Angst ihm zu schaden. Er war viel zu groß.“

Gittas Gesicht zeigte jetzt deutlich ihre Wut. 

„Du hast einen von unseren treusten und besten Kunden die Show kaputt gemacht. Ist dir das nicht klar? Er hätte uns viel Geld bezahlt für diesen Akt und jetzt wird es bei der Anzahlung bleiben.“

Makeda schüttelte ihren Kopf. 

„Gitta! Es gibt Regeln, an die wir uns halten müssen. Und ich mache keinen anderen Menschen kaputt.“

Die rothaarige großgewachsene schlanke Frau lachte auf. Strich sich ihren schwarzen Rock glatt und taxierte die vor ihr stehende Domina spöttisch. 

„Und wie war das früher in deinem Land? Du hast Menschen getötet, richtig? Was ist das hier im Vergleich? Du machst deine Arbeit und gibst diesen Opfern doch nur das, was sie nirgendwo anders finden können. Eine realsadistische Frau, die auf sie keine Rücksicht nimmt. Das ist es nämlich das, was uns besonders macht, Makeda. Wir spielen nicht nur die Dominas, wir leben sie! 

Die Afrikanerin schüttelte ihren Kopf. 

„Du vielleicht. Ich nicht.“

Gitta hatte anscheinend nicht mit solch einem Widerstand gerechnet. Sie blieb für einen Moment stumm, musterte die Afrikanerin vor sich und schien sich nur mit Mühe beherrschen zu können. 

„Dann bist du hier falsch.“

Die Afrikanerin nickte. 

„Vielleicht hast du Recht. Ich bin heute Nacht für euch zur Verbrecherin geworden. Das hat mir gereicht.“

„Das heißt dann für mich, dass du austreten willst?“

Die dunkelhäutige Frau zögerte, dann aber nickte sie. 

„Ist vielleicht besser. Ich weiß nämlich nicht, wo deine Spiele hinführen.“

Gitta lächelte. 

„Dein Verlobter hat im letzten Jahr durch uns viel Umsatz gemacht. Ich hoffe er wird sich dir gegenüber nicht ungehalten zeigen?“

Makeda starrte die Frau vor sich an. Im ersten Moment sprachlos, dann aber voller Wut. 

„Lass mich jetzt gehen, sofort!“

„Kein Thema, Makeda. Gib vorher nur deine Sachen ab! Alle!“

Die Afrikanerin verneinte. 

„Nein. Ich behalte sie als Sicherheit. Ich habe nämlich noch einige offene Rechnungen, welche ihr begleichen müsst.“

Sie deutete auf das Zimmer mit dem Sklaven, um ihre Forderung damit zu untermalen. 

„Und du glaubst, der Kurs und alle Arbeit mit dir war umsonst?“

Zu Gittas Überraschung wusste die Afrikanerin auch auf diesen Punkt eine Antwort.

„Wahrscheinlich genauso wenig, wie du glaubst, dass es dieser nächtliche Einsatz war? Lass mich jetzt gehen und du hörst von mir nie wieder.“

Gitta blickte für einen Moment an der großen Afrikanerin vorbei, dann schien sie einverstanden.

„Gut, Makeda. Es ist vielleicht besser, wenn die anderen Frauen glauben, du hättest uns aus eigenem Antrieb verlassen. Ich gehe davon aus, dass du uns keinen Ärger machst? Du hast ja gesehen was mit jemanden passiert, welcher sich ...“

„Hab ich! Und du drohst mir jetzt nicht, sonst zeige ich dir ...“

Die Riesin machte einen Schritt auf Gitta zu. Die aber wandte sich mit ausdruckslosem Gesicht ab und lief den Gang hinunter.

Verzweifelt blickte Makeda ihr nach, trocknete die Tränen mit der Rückseite ihrer Handschuhe und ging zurück in das Zimmer, um den Sklaven von Zwang und Fesseln zu lösen. Der Verein war für sie erledigt. Doch was war dann mit Kai? Hielt er zu ihr? Sie konnte es wirklich nur hoffen. Keine Ahnung wie er auf den Verlust der Aufträge reagieren würde.

 

Ehemaliges LPG-Gelände „Thomas Münzer“ 2 km südlich von Thale, Harz, 12.2.2016 18 Uhr 30

„Was?“ Gro wollte nicht glauben, was Diana ihnen da gerade berichtet hatte. „Sie hat aufgehört und sich nicht einmal von uns verabschiedet?“

Die jungen Frauen schienen in diesen Moment ergriffen und enttäuscht zu sein. Makeda schien mehr unter den Einsatz gelitten zu haben, als gedacht. 

Diana blickte in die Runde. Die Frauen waren miteinander befreundet gewesen, kein Wunder, dass sie jetzt so reagierten. Nur Irena schien mit ihren Gedanken woanders zu sein und der Verlust der Afrikanerin sie nicht weiter zu tangieren. Seltsam eigentlich, dabei schienen sie sich angefreundet zu haben.

„Sagst du gar nichts dazu?“ Wollte Liv von ihr wissen. 

Die junge Russin hob ihre Schultern. „Wenn sie nicht hier sein möchte, geht sie einfach. Ist doch normal, richtig?“

„Gitta hat durchblicken lassen, dass es wohl Probleme mit Makeda gab und ihr Austritt nicht ganz freiwillig gewesen ist.“ berichtete Diana. „Sie hat mich noch gebeten, euch zu sagen, dass ihr euch weiterhin engagieren sollt und dem Verein loyal bleiben müsst, so wie ihr es bereits gezeigt habt.“ Die Lehrerin und Mentorin der Frauen blickte in die Runde. „Was meinte sie damit?“

Die Frauen blickten sich gegenseitig an, doch niemand sagte etwas. Jeder schien in diesen Moment eigene Vermutungen zu haben, worin der Austritt Makedas begründet lag. 

Yael war es schließlich, welche auf ihre Frage antwortete. „Ich denke wir haben uns bisher ganz gut gemacht, oder? Aber ich hatte eigentlich geglaubt, dass diese auch für Makeda gelten würde.“

Diana blieb skeptisch. Es passierte etwas auf diesem Gelände, was ihr nicht gefallen wollte. Und jetzt das mit Makeda? Sie wollte die Augen offenhalten, denn wenn Gitta den Verein gefährdete ... Sie schüttelte den Kopf. Nein! So weit würde die Leitung es wohl nicht kommen lassen. 

„Gut! Dann geht auf eure Zimmer! Morgen haben drei von euch neue Buchungen. Gro? Möchtest du Makedas Aufträge übernehmen? Gitta hat darum gebeten.“

Die Norwegerin nickte, zeigte sich aber weiterhin nachdenklich. 

„Yael! Kommst du mal bitte? Ich möchte mit dir sprechen.“

„Was denn? Geht es um Makeda?“ Die Norwegerin nickte. „Ja, geht es.“

Die beiden Frauen gingen auf die gegenüberliegende Seite des Raumes, verfolgt von den neugierigen Blicke Livs und Dianas. Sie beide konnten sich keinen Reim darauf machen, was es zwischen den beiden zu besprechen gab. 

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Kommentare

Bild des Benutzers RalfSub

Ich habe sehnsüchtig auf Deine Fortsetzung gewartet. Super spannend. Ich liebe Deine Geschichten. Danke! Weiter so! 

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solche Kommentare motivieren ungemein. Bleib uns treu!

Lieben Gruß

Sena

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Ein kluger Mann ist der, der seiner Frau artig folgt.

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