Agentur zur Vermittlung einer Eheherrin 22

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Bad Langensalza, Haus der Zimers, 27.08.2016 10 Uhr 30

Jörg hastete die Treppe hoch, welche zur Tür seines kleinen Hauses führte. War etwas passiert? Er konnte sich einfach keinen Reim auf Irenas Befehl machen, sofort zu ihr zu kommen. 

Natürlich hatte es Verwunderung bei seinen Kollegen ausgelöst, als er sich so plötzlich wegen Kopfschmerzen bei ihnen entschuldigte. Es kam sonst nicht vor, dass er vor Feierabend seinen Arbeitsplatz verließ, jetzt als Abteilungsleiter, gleich zweimal nicht. 

Was also könnte der Grund für Irenas Befehl gewesen sein? War etwas passiert? Er hätte eigentlich bis 16 Uhr 30 arbeiten müssen. In seinen Gedanken gefangen, suchte er in den Taschen seiner Windjacke nach dem Hausschlüssel, als die Tür auch schon aufgerissen wurde und seine Frau vor ihm stand. 

„Warum bist du so angezogen?“ Stotterte er. Unsicher darüber, was Irena mit ihm vorhaben könnte. Gekleidet in einer Weißen Bluse, engen Corsage und schwarzen Reithosen, deren Hosenbeine in kniehohen hochhackigen Stiefeln steckten, sah sie aus, als ob sie in jedem Moment eines ihrer bösen Spiele beginnen wollte. Ihr Gesicht sorgsam geschminkt, die braunen Haare zu einem strengen Haarknoten geflochten, sah sie aus wie die Herrin, welche ihm so konsequent und resolut sein Leben verleidete und lenkte. 

Irena sprang freudig an seinem Körper hinauf, worauf er ihre Schenkel umfasste, um sie in das Haus hinein zu tragen. 

„Wir Besuch bekommen gleich. Du dich freuen?“ Sie hob ihre hübschen fein nachgezeichneten Augenbrauen. „Ich ganz sicher sein. Heute Wünsche wahr ist, da?“ 

Sie drückte ihren Körper gegen den seinen, während er mit seinem Gesäß die Haustür zurück ins Schloss drückte. Dabei spürte er den Druck ihrer Lippen auf seinen Mund, fühlte ihre Zunge, welche sich Einlass verschaffte und schmeckte die Feuchte ihres Speichels. 

Erregung stieg in ihm auf, geboren aus ihrem Handeln und ihrer dominanten Erscheinung. Immer noch gab es Momente, in denen er es nicht glauben wollte, dass diese Frau sich als seine Eheherrin sah. 

Nach einigen langen Minuten Zärtlichkeit löste sie sich widerwillig von ihm, rutschte seinen Körper entlang nach unten und kam vor ihm zum Stehen. Sie blickte jetzt zu ihm auf und zeigte, trotz ihres so markant und böse geschminkten Gesichts ihr zuckersüßestes Irenalächeln. 

Ihre Hand drängte, ihre Augen dabei nach wie vor zu ihm aufblickend, in seinen Schritt hinein, fühlten nach seinem Glied und drückten sanft seine Hoden. Jörg trug heute keine Jeans, sondern feine Stoffhosen, welche ihm seine Frau bereitgelegt hatte. 

Jörg konnte nicht anders, er musste unter ihrer Massage entspannen, fühlte, wie seine Erregung immer größere Teile seines Denkens einnahm, stöhnte auf und wünschte sich in diesem Moment nichts mehr, als dass er seine Herrin lieben durfte. So beschäftigten sich seine Gedanken damit, in seinen Erinnerungen nach den Gefühlen zu forschen, welche ihm durch die Enge ihrer Scheide vermittelt worden waren. Ihre heiße Feuchte, das Schmatzen ihrer Lippen, der sanfte Sog, wenn er sein Glied ihrer Lustgrotte entzog. 

Ihre Hand löste sich jetzt von seinen Testikeln, glitt seinem Bauch entlang in Richtung seiner linken Brust und schon fühlte er ihre Finger, wie sie durch den Stoff seines Hemdes an seinen Nippeln zupften. 

„UAAAAHHHHHH!“ Kreischte er auf, als ihr Knie in sein Schritt hinein knallte. Er hörte ihr heiteres Lachen, während ihre kleine Fäuste auf seiner Magengrube eintrommelten, was ein tiefgreifendes Übelkeitsgefühl in seinem Innersten zur Folge hatte. In dem Moment, in dem er zusammenbrach, spürte er noch ihr Schienbein in seine Weichteile hineinschmettern, Sterne traten vor seine Augen, begleitet von einem prägnanten Rauschen in seinen Ohren. Schmerz! Sein ganzer Körper war nur noch Schmerz. 

Hell klatschten ihre Ohrfeigen in sein Gesicht, doch nahm er das darauffolgende Brennen auf seiner Gesichtshaut nur noch undeutlich wahr, wurden sie doch von den heftigen Schmerzen in Magen und Geschlechtsteile überlagert. 

Vor ihr knieend, die Hände in den Schritt pressend, fühlte er den Stoff ihrer Hose an seiner Stirn, sowie ihre beiden Hände, welche sanft gegen seinen Hinterkopf drückten. 

Tränen liefen über seine Wange hinweg, während er verzweifelt suchte, sich von seinem Schmerz zu lösen. 

„Du küssen, Jörg. Lieb zu deiner Göttin sein müssen. Danke sagen dafür, dass ich gut sein zu dir.“

Sanft drückte er, gerade so seinem Schmerz Herr werdend, seine Lippen auf ihr, vom schwarzen Stoff verhülltes Schambein. „Danke, liebe Göttin!“ Jammerte er, küsste sie erneut, laut dabei aufschluchzend. 

„Komm! Wir heute Besuch haben. Du heute Traum leben sein, da?“

Irena nahm seine rechte Hand, half ihm auf, in dem sie ihn stützte und deutete dann auf die Treppe, welche in den Keller hinunter führte. Dort hatten die Handwerker ganze Arbeit geleistet und das Untergeschoss in ein Verlies und eine Folterkammer umfunktioniert, welche keine sadistischen und masochistischen Gelüste mehr unbefriedigt ließen.

So stolperte er ihr voraus, spürte immer wieder ihre Hand gegen seinen Rücken stoßend, dann hörte er ihre prägnante Stimme. 

„Spielzimmer gehen, da? Vorher du noch mal Toilette! Du lange nicht dürfen.“

Damit meinte sie die Folterkammer, in welcher sie ihn schon so oft in den letzten Monate an die Grenze des Ertragbaren herangeführt hatte. Schalldicht, hermetisch verschlossen, erfuhr die Außenwelt nichts davon, welche bösen Spiel hier getrieben wurden. Auch ihre Anordnung vorher noch einmal den Abort aufzusuchen, kam nicht von ungefähr. Irena hatte auch seine Bedürfnisse in diese Richtung immer wieder unter ihre Kontrolle genommen. 

Würde es heute sehr schlimm für ihn werden? Würde sie ihn heute nur quälen oder auch benutzen wollen? Seine Frau gierte nach Geschlechtsverkehr, doch ab und an kam es vor, dass er nach ihren Spielen zu Sex gar nicht mehr in der Lage war. Noch nie hatte er ähnlich intensiven Intimverkehr verspürt, noch nie eine Frau erleben dürfen, welche durch ihre Lust entfesselt, ihn so vehement gefordert hatte. Wie schüchtern und vorsichtig Irena anfangs gewesen war. Wie viel Kraft es sie gekostet hatte, sich für ihn zu überwinden. Was war davon übrig geblieben? Wo war diese sanftmütige und liebliche Irena hin? Hatte es sie überhaupt gegeben? Oft erwischte er sich dabei anzunehmen, dass er diesen Menschen an seiner Seite überhaupt nicht kannte. Es gab da etwas an seiner Frau, was immer mal wieder zutage trat und ihn ängstigte. Doch war er sich immer noch nicht im Klaren darüber, was es genau damit auf sich hatte. Es war ein Gefühl nicht mehr, vielleicht sogar eher eine Sorge? Es hatte auch nichts mit den intensiven gemeinsamen SM-Spielen zu tun, sondern mit den Veränderungen um ihn herum, welche die Ehe mit Irena mit sich brachte. 

„Unter Haken stellen!“

Irena summte, während sie die Kabelfernbedienung des Seilzuges bediente. Sie zwinkerte ihm zu und schenkte ihm ein Lächeln. Ihr schien gehörig der Schalk im Nacken zu sitzen, das spürte Jörg deutlich. Nur was bedeutete dieser für ihn? Himmel oder Hölle? Beides war bei seiner Frau möglich. 

In einer fast behutsam erscheinenden Handbewegung entließ sie die von der Decke herunterbaumelnde Fernbedienung aus ihren Händen, ging zu einer Hakenleiste, um von dieser ein breites Lederhalsband herunterzunehmen, und stöckelte, elegant dabei einen Fuß vor den anderen setzend auf ihren Ehesklave zu. 

Mit gespielter Vorsicht und betont umsichtig wirkenden Handbewegungen legte es Irena um Jörgs Hals, zog den Feststellriemen durch die eingenähte Öse und stellte damit die Fessel so eng, dass er gerade noch genug Luft bekam. Betont deutlich ließ sie den Sicherheitskarabiner des Deckenhakens in den O-Ring einhängen, schraubte dessen Verschluss zu und trat anschließend ein zweites Mal an die Fernbedienung heran. 

Was hatte sie vor? Würde sie ihn auspeitschen? Es war die erste Art von Strafe, an welche er denken musste. Vielleicht auch nadeln wie beim letzten Mal? Wie viele hatte sie ihm in Penis und Hoden gesetzt? Jörg suchte sich daran zu erinnern, vermochte es aber nicht. Der Schmerz dabei war jedenfalls gut auszuhalten gewesen, nur der Anblick seiner Genitalien war einfach nur beängstigend gewesen. Vor zwei Wochen hatte sie ihn auch mit einem dicken Plug regelrecht gepfählt, Jörg hatte anschließend nicht glauben wollen, dass das mächtige Spielzeug, durch den Druck seines Körpers, so tief in seinen Körper eingedrungen war. 

An jenen Abend hatte Irena ihn nicht durch Schmerz an seine Grenzen getrieben, sondern durch Lust. Wie oft hatte sie ihn kommen lassen? Wie oft hatte er sich in ihren Händen, ihren Mund, Po und Scheide ergossen? Hatte sein Glied ihr den Dienst verweigert, so hatte sie mit Vakuumpumpe und blauen Pillen nachgeholfen, solange bis er lauthals um ihre Gnade gekreischt hatte. 

Am nächsten Tag hatte er kaum in die Arbeit gehen können. Doch seine Ehegöttin hatte darauf bestanden und mit schlimmsten Konsequenzen gedroht, hätte er seiner Kraftlosigkeit und Erschöpfung an diesem Tag nachgegeben. 

War dieses Leben für ihn überhaupt auf Dauer auszuhalten? Diese Frage hatte er sich schon häufiger gestellt. Doch wenn Irena ihn forderte, so gab sie ihm anschließend auch etwas zurück. Wenn sie dabei auch nie von ihrer Rolle ihm gegenüber abgewichen war. Sie war seine Gebieterin, basta!

Jörg spürte wie sich der O-Ring seines Halsbandes langsam nach hinten bewegte. Seine Haut brannte, als die Fesseln nicht sofort dem Zug folgen wollte. Irena sah sich genötigt, an ihn heranzutreten, durfte er sich selbst doch zur keiner Zeit selbst Erleichterung verschaffen. So korrigierte sie den Sitz des O-Rings und bediente anschließend noch einmal die Fernbedienung. 

In diesem Moment hatte Jörg vor nichts mehr Angst, als das Irena ihn lange Zeit auf den Zehenspitzen stehen lassen würde. Diese Art der Marter war furchtbar und er kam schnell in existentielle Nöte dabei. Doch zu seiner Erleichterung ließ sie ihn normal stehen, wenn ihm auch der Zug in seinem Genick nicht viel Bewegungsmöglichkeiten einräumte. 

Seine Frau ging gedankenverloren einmal um ihn herum, betrachtete ihn ausgiebig und schien sich genaustens ihre weiteren Schritte an ihm zu überlegen. Würde sie ihn grenzenlos quälen? Jörg atmete schwer, während sich der Druckschmerz in seinem Magen erneuerte. Dieses Mal war aber kein Faustschlag ihrerseits der Quell seines Leidens, sondern die Panik, welche schnell die Oberhand über sein Empfinden erlangte. 

Er fühlte, wie die Hände seiner geliebten Teufelin in den Bund seiner Hose griffen, deren Hosenstall öffneten und den Reißverschluss aufzogen. Vorsichtig zog sie ihm das Wäschestück aus, ging anschließend in die Knie und nahm sich dabei auch noch seiner Söckchen an. Jörg suchte dabei jede ihrer Handlungen zu folgen, konnte er doch immer noch nicht ihre Absicht erahnen. Was hatte sie mit ihm bloß vor? Welches böse Spiel sollte es heute sein?

Irena schien seine Gedanken zu lesen. Genau zu dem Augenblick, in welchem ihn seine Sorge am meisten belastete, blickte sie zu ihm auf, lächelte und zeigte ihm dabei dieses herzliche unschuldige Gesicht, welches in einem absurden Kontrast zu ihrem sadistischen Verlangen stand. 

Seine Eltern, typische ostdeutsche Kleinbürger, hatten starke Bedenken gegenüber seiner neuen Freundin geäußert. Nach einigen heftigen Telefonaten schien ihm die Lage hoffnungslos verfahren. Doch nach einem Zusammentreffen mit Irena auf offener Straße war von all ihren Vorbehalten und Vorurteilen nichts mehr übrig geblieben. Seine junge russische Partnerin hatte mit einer unglaublichen Sensibilität auf die beiden reagiert, all ihre Befürchtungen entkräftet und diese von sich aus angesprochen. 

Sogar seine Mutter, die allem was sie nicht kannte, mit Ablehnung entgegentrat, war begeistert von seiner Freundin. Selbst dann, als die beiden ihre Absicht zu heiraten preisgegeben hatten. 

„Solch eine liebe und intelligente Frau. Eine Offiziersfrau und so hübsch! Überall hilft sie mit, um jeden sorgt sie sich. Sie ist ein Engel!“ Hatte seine Mutter anschließend festgestellt.

Hätte er sich solch eine Konstellation vorstellen mögen? Ausgerechnet einer Russin gegenüber fand seine Mutter ihre Akzeptanz? 

Irena knöpfte unterdessen sein Hemd auf. Hatte sie ihn deshalb nicht an Armen und Beinen gefesselt? Es erschien ihm zumindest so, zumal sie jetzt eine lange Schneiderschere holte. Sie schnippelte mit dem großen Handwerkszeug in der Luft herum, öffnete sie weit und setzte sie an der Wurzel seines Gliedes an. 

Jörg erschrak furchtbar, zuckte zusammen und ängstigte sich, trotz dessen er insgeheim wusste, dass sie seiner nur spotten wollte. 

Erleichtert spürte er das kalte Metall auf seinem Bauch und hörte, wie die Klingen der Schere durch den Stoff seines Unterhemdes schnitten. Auch sein Schlips musste daran glauben, trotz dessen sie einfach nur den Knoten hätte lösen müssen. 

Achtlos schob sie seine Wäsche, bzw. deren Reste mit Hilfe ihrer Stiefel zur Seite, ließ ihre Hände über seinen Körper streichen und hauchte seinen Brustwarzen zärtliche Küsse auf. Dann ging seine so militant gekleidete Freundin in die Hocke, umfasste den Schaft seines Gliedes mit ihrer Rechten und schmatze, bevor sie ihre Lippen an dessen Spitze ansetzte. Tief ließ sie es in das Innere ihres Mundes hinein gleiten, umschmeichelte es mit ihrer Zunge und ließ nicht eher von ihm ab, bis er sich ergoss. Es war nicht das erste Mal, dass sie ihm die Verkostung seines Spermas geschenkt hatte und dennoch blieb diese Geste für ihn etwas Überwältigendes. Eine Form von Erleichterung begleitete diese Geste, fühlte er doch ihre Liebe zu ihm in ihr bestätigt. 

Sie schmatzte, während sie seinen Schwanz aus ihren Mund herausgleiten ließ, leckte sich über ihre Lippen, als ob sie süße Sahne geschluckt hatte, und richtete sich wieder vor ihm auf. Wieder streichelten ihre Hände über seinen Körper, bis sie, nach ein paar unwirklich zärtlichen Minuten wieder auf Abstand ging. 

Würde gleich die Hölle über ihn hereinbrechen? Sie ihn über alle Maße quälen und foltern? Sie ihn kreischen und schreien lassen, bis sie sich ihre Ohren vor ihm zuhalten musste? Wieder stieg seine Angst in ihm auf, wieder zog sich sein Magen zusammen. Er hatte zu wenig gegessen am Morgen, was seine Last für ihn noch schwerer ertragbar werden ließ. 

Er sah seine Frau zu einem Schrank gehen. Aus diesem hatte sie bisher noch nie etwas geholt, dessen war er sich sicher. Konnte das bedeuten, dass sie all ihr Werkzeug ihm gegenüber heute ruhen ließ? Ihn vielleicht sogar ein Geschenk zu machen suchte, in dem sie ihn heute schonte und sein Glück mit ihr genießen ließ?

Irena kehrte mit einer Haarschneidemaschine, einem Rasierpinsel und einer Plastikbox zurück. Auch trug sie ein silbernes Spreizeisen mit sich, sowie eine Flasche mit Desinfektionsspray. Sollte er sie fragen? Oder würde sie das als Anlass nehmen ihn grausam zu strafen? Er fühlte den Wunsch in sich, traute sich jedoch nicht, das Risiko einzugehen. Zu groß erschien ihm die Gefahr, dass er sie dadurch verärgern könnte. 

Sie legte die Utensilien am Boden ab, richtete sich anschließend wieder vor ihm auf und setzte das Spreizeisen an seinen Mund an. Ein unangenehmes Instrument, doch gab es wesentlich schlimmere und grausamere Werkzeuge als dieses. So ließ er es zu, dass sie die Drahtzungen in seinen Mund einführen konnte und nahm den Druck auf seine Kiefer vorweg, in dem er freiwillig seinen Mund so weit öffnete, wie es ihm nur möglich war. 

„Brav! So brav sein!“ Irena lachte, streichelte sein Glied und leckte mit ihrer Zunge über seine untere Lippe und dem Metal des Mundspreizers hinweg. Anschließend spuckte sie ihm in die weit von ihr aufgezwungene Körperöffnung, so dass er ihren Speichel für sie schlucken durfte. 

„Gange, Gögin!“ Nuschelte er unartikuliert. 

Irena zwinkerte ihm zu, ging in die Hocke um die Plastikbox aufzunehmen und holte einen Streifen weißen Papiers heraus, welchen ihn schaudern ließ. Kaltwachs?!

Irena klammerte seine besorgte Miene aus, zog das Abdeckpapier des Kosmetikartikels ab und legte den Streifen anschließend über seine behaarte linke Brusthälfte. Sein Atem beschleunigte sich, während er sie unverständlich um Gnade anflehte.

Natürlich registrierte sie seine Panik und zu seiner Sicherheit holte sie jetzt auch Handfesseln und sorgte auf diese Weise dafür, dass er sich ihr gegenüber nicht zu wehren suchte. Eine harte Strafe wäre die Folge für ihn gewesen.

Langsam! Zentimeter für Zentimeter zog sie ihm den Streifen wieder ab. Er wimmerte und winselte, doch Irena kannte kein Erbarmen. Er sollte leiden, er sollte Schmerzen haben. Sie erregte sich schließlich daran. 

Immer und immer wieder! Betont andächtig enthaarte seine junge russische Ehefrau seinen Körper, dabei seine Äußerung von Schmerz und Verzweiflung regelrecht konsumierend. Mit einem Lächeln klebte sie die Streifen auf seine Haut, mit einem auf sein Gesicht gerichteten, interessierten Blick, zog sie diese wieder betont langsam ab. Er aber kreischte seinen Schmerz heraus, als eine Haarwurzel nach der anderen aus seiner Haut herausgerissen wurde. 

Wie lange dauerte diese Marter? Jörg stöhnte. Er hatte jedes Zeitgefühl verloren. Hatte Irenas Grausamkeit endlich ein Ende gefunden? Würde sie ihm Erleichterung gewähren? Er kam sich vor, als hätte er ein einziges Kleidungsstück aus juckender Hitze am Körper und sein Verstand schien Mühe zu haben das weitere Ausmaß seiner Misshandlung zu registrieren. 

Ein Nackenkorsett? Das war neu! So etwas hatte sie ihm bisher noch nie angelegt. Doch was hatte sie ihm Anschluss vor? IRENA! HÖR AUF! BITTE! 

Doch sein Eheweib ließ sich nicht von seinem nasalen Gewinsel beirren, legte ihm den Zwang an und bettete sein Kinn auf eine Weise darin, dass er anschließend seinen gesamten Schädel nicht mehr zu bewegen vermochte. 

Zufrieden testete sie die Wirkung des Marterstücks, suchte seinen Kopf mit ihren Händen in verschiedene Richtungen zu drücken, vermochte es aber nicht. 

So ging sie auch schon wieder in die Hocke, hob die knurrende Haarschneidemaschine an sein Gesicht, damit er sie ja registrierte, und setzte diese dann an seiner Stirn an. 

Sie schor ihn! Diese Erkenntnis überforderte Jörg. Wut stieg in ihm auf, er jammerte und heulte doch statt innezuhalten und sich mit seinem Protest auseinanderzusetzen, führte Irena das Haarschneideinstrument über seinen Schädel hinweg. Ein oder zwei Minuten später war das Verbrechen dann vollendet. 

Doch sie war immer noch nicht fertig, seifte unter Zuhilfenahme von Rasierpinsel und Seifenspender seinen Schädel ein, um ihm im Anschluss dann mit seinem eigenen Nassrasierer eine glänzende Bowlingkugel auf den Kopf zu zaubern. 

„Igte, Igna!“ Suchte er zu protestieren, doch seine Peinigerin blieb konzentriert und kümmerte sich jetzt auch um seine Augenbrauen. 

Jörgs Tränen flossen in Strömen über sein Gesicht. Immer wieder flehte er darum, dass sie ihn doch schonen möge, doch seine Frau kannte kein Erbarmen. Zufrieden musterte sie, zuvor auf Abstand gehend, ihr Werk, ging einmal um ihn herum und nickte ihm dann wohlwollend zu. 

„Schön du sein. Alles gut!“ Jedes ihrer so lieblich gesprochenen Worte schien ihm wie eine ihrer brutalen Ohrfeigen ins Gesicht zu schlagen. 

„Jetzt wir machen hübsch, da?“

Jörg hatte keine Vorstellung davon, was sie ihm jetzt noch antun wollte. Würde sie endlich damit beginnen ihn zu foltern? Einfach nur, damit das Ende für ihn erkennbar wurde? Er hatte Angst vor Irena, so extrem, wie schon lange nicht mehr. 

Wollte er nach solch einer Behandlung noch mit dieser Frau zusammen sein? Jetzt, nachdem sie ihn vor Kollegen, Familie und Freunden bloßgestellt hatte?

Sein Bewusstsein verlor sich über seine Gedanken und kehrte erst dann zurück, als seine Ehefrau mit einer pinken Perücke zu ihm zurückkehrte. Sein Herz zog sich zusammen mit dem Anblick des Harteils. 

„Du heute Cora sein. Mein Hausmädchen. Du Arbeit machen nicht gut, ich prügeln windelweich! Da?!“

Jörg starrte sie an, als ob sie ein Zug wäre, welcher auf ihn zugerast kam. Das war einer seiner Wünsche gewesen, welchen er ihr offenbart hatte. 

„Ja, Irena.“ Staunen, Vorfreude, wo war seine vorherige Wut auf sie abgeblieben?

Seine Eheherrin ließ ihre Hand über seine frische Glatze reiben, dann hob sie eine Tube vor seine Augen, drückte etwas von ihrem Inhalt in ihre rechte Hand und verteilte diesen auf seiner Kopfhaut. Jörg wunderte sich, was diese Behandlung für ihn bedeuten sollte und bekam die Erklärung als sie ihm rücksichtslos und ohne jedes Feingefühl die künstliche Haarpracht auf sein Haupt drückte. 

„Wir müssen warten bis trocken. Du nicht bewegen, sonst ich böse sein!“ Irena wirkte in diesem Moment tatsächlich gereizt. 

Ein paar quälende Minuten verstrichen. Jörg kamen sie wie eine Ewigkeit vor. Trotz dessen sie keine Spannung in seine Fesselung gelegt hatte, taten ihm mittlerweile seine Schultern weh. Er hoffte inständig darauf, dass seine Frau nun langsam mit ihren Quälereien und Demütigungen ein Ende fand. Was aber würde dann darauf folgen? Was würde es für ihn bedeuten Cora zu sein?

Irena schob einen kleinen Wagen an ihn heran, öffnete eine darauf befindliche Kiste und entnahm ihr ein kleines Schächtelchen, welches sie öffnete. Dann verteilte sie etwas in seinem Gesicht mit einem Pinsel, legte eine weitere Schicht nach und tupfte anschließend mit einem Schwamm auf Wange und Stirn herum. Seinen Blick auf ihr Gesicht gerichtet, las er Konzentration und Anspannung darin. Sie schien sich wirklich Gedanken um ihn und seinen Traum gemacht zu haben. 

Irena nahm jetzt einen Stift auf und zeichnete etwas auf seiner Stirn. Waren das Augenbrauen? Warum hatte sie ihm dann die Eigenen zuvor genommen? Ein Pinsel? Auch mit diesem malte sie Linien auf seine Haut, er konnte das deutlich fühlen. 

„Augen zu!“

Jörg kam ihren Wunsch nach und fühlte etwas über seine Lider streichen. Sie schminkte ihn! Wie stark konnte sie ihn dadurch verändern? Hatte er überhaupt weibliche Züge? Bisher hatte er sich als sehr männlich empfunden. 

Irena beherrschte das Schminken. In diesem Punkt war sie eine typische Russin. Eine Frau, welche ihr Aussehen und die daraus resultierende Wirkung auf ihre Mitmenschen durchaus ernst nahm. 

„Du sollst ruhig bleiben!“ Herrschte sie ihn gereizt an, worauf ihr Knie, für Jörg völlig überraschend, in seinen Schritt hinein krachte. 

Er kreischte auf, wandt sich in seinen Fesseln, während seine Frau mit einer von ihrer Wut gezeichneten Miene darauf wartete, dass er wieder zur Ruhe kam. 

„Augen zu! Und wehe du fängst das Heulen an!“

Zwei klar gesprochene Sätze! Jörg vergaß in diesem Moment seinen Schmerz. Stolperte über diese zwei makellos gesetzten Sätze. Wie konnte das sein? Selbst ihren Akzent hatte er von jetzt auf gleich nicht mehr herausgehört. 

Seine Verwunderung lenkte ihn vom heftigen Schmerz ab, welcher in seinem Unterleib tobte. Krampfhaft schloss er seine Augen, in seinen Gedanken immer noch mit seiner Frau und deren plötzlichen Sprachvermögen beschäftigt. Das war wieder einer dieser Momente gewesen, in welchen er nichts von dieser Frau zu wissen glaubte. 

Eine gefühlte Ewigkeit später schien Irena endlich zufrieden zu sein. Sie befahl ihm, seine Augen zu öffnen, griff behutsam unter sein Kinn und betrachtete es langsam von rechts und links. Anschließend lockerte sie das Gurtzeugs seines Mundspreizers und löste ihn vorsichtig aus seinem Mund, während ihre Augen schienen jedes Detail seines Gesichts abtasteten, dann nickte sie und führte einen weiteren Pinsel an seine Lippen heran. 

„Lippen so machen!“ Fand Irena zu ihrem Akzent zurück und zeigte ihrem Mann, wie dieser die Farbe zu verteilen hatte. 

Irena lächelte, las noch einmal in seinem Gesicht wie in einem Buch und schien endlich zufrieden zu sein. Wie lange hatte das gedauert? Eine halbe Stunde? Vielleicht sogar noch länger?

„Ich jetzt losmachen. Du auf die Knie gehen und kommen! Da?“

Ihre Tonlage klang immer noch besorgniserregend. Jörg nickte hastig und suchte seine Kiefermuskulatur zu lockern, während Irena den Seilzug herunter ließ, seine Fesseln löste und im Anschluss mit ihrer Rechten vor sich auf den Boden zeigte. 

Ihr Ehesklave wollte ihre Stiefel küssen und sich für die strenge Behandlung bei ihr bedanken, doch sie entzog sich ihm und fragte ungehalten, ob er denn ihre ganze Arbeit zunichtemachen wollte.

„Entschuldige, Irena!“ Stammelte Jörg erschrocken. 

„Wir gehen rüber zu Stuhl. Du darauf setzen.“

Die resolute Russin streckte ihren Arm aus und deutete auf einen Gynäkologiestuhl, welcher, auf der anderen Seite des Kellers stehend, mit seinen Fußteilen in den Raum hinein zeigte. 

Sichtlich besorgt nahm Jörg darauf Platz, in Gedanken nicht nur mit dem beschäftigt, was Irena mit ihm noch vorhaben könnte, sondern auch mit seinem Äußeren, welches sie ihm nach wie vor vorenthielt. Wie gerne hätte er sich jetzt im Spiegel betrachtet, um seine Verwandlung darin zu begutachten. 

Seine Frau zog indessen Gurte um Fußknöchel, Unter- und Oberschenkel, Bauch, Brust, Oberarm und Handgelenke fest. Regungslos musste Jörg so festgeschnallt auf dem Gestell verharren, willenlos seiner sadistischen Frau ausgeliefert. Was würde sie ihm jetzt antun? Er konnte sich keine Spielart vorstellen, welche zu seiner Verwandlung zu passen schien. Er war zwar nicht das erste Mal von ihr auf diesem Untersuchungsstuhl festgeschnallt worden, doch ging es dabei um quälende und demütigende Spiele wie Rektaluntersuchungen, Sounding und Nadelungen. Irena interessierte sich für alles was mit sadistischen Praktiken zu tun hatte und ging regelmäßig, teilweise in seiner Begleitung zu Veranstaltungen des Vereins um dort zu lernen und die verschiedenen Methoden an ihm Vorort oder Zuhause im Anschluss auszuprobieren. 

Er stöhnte auf, als Irena Zugklemmen auf seine Brust hob und diese über seine Nippel in Stellung brachte. Zylindrische Gestelle, in deren Innerem befindliche Klammern an seine Brustwarzen gesetzt wurden, um diese anschließend mit einem kleinen Kurbelrädchen nach oben zu ziehen. Harmlos aussehend, verursachten diese Marterinstrumente einen höllischen Schmerz, welcher bei entsprechend intensiven Zug kaum zu ertragen war. 

„Bitte, Irena. Nicht die!“

Seine Frau lächelte und ignorierte sein Flehen. Schon biss die erste Klammer in sein Fleisch, dann wiederholte sie das Setzen auf seiner rechten Brustseite. Er stöhnte auf, als das Schmerzgefühl seinen Kopf erreichte. Es wurde immer intensiver, zumal sein böses Weib jetzt an den beiden Rädchen schraubte. 

„Ahhhh!!“ Jammerte er auf. 

„Nicht heulen!“ Mahnte Irena ihn. „Halte aus Schmerz! Schminke kaputt, ich böse sein werden.“

Jörg atmete. Er hatte diese Qualen noch intensiver in Erinnerung gehabt, wahrscheinlich hatte sich Irena genötigt gefühlt, etwas Rücksicht walten zu lassen. Dennoch lag der Schmerzreiz mit bleierner Schwere auf seinem Empfinden und so bekam er es kaum mit, dass sich die Sadistin medizinische Handschuhe überstreifte und zwischen seinen Schenkeln zu hantieren begann. 

Jörg fühlte einen feuchten Nebel auf seiner Haut, gefolgt von Nadelstichen, irgendwo in seinem Schritt. Was tat sie da mit seinem Schwanz? Überlagert von dem Schmerz in seiner Brust, bekam er kaum etwas von dieser neuerlichen Misshandlung mit. Trotz des Hantierens seiner Frau an seinen Genitalien blieb er, völlig mit seiner Situation überfordert, frei von jeglicher Erregung. 

„Wir gleich fertig sein, dann du bekommen Kleid!“

Erklärte sich ihm Irena, ihren Blick auf seinen Schoß gerichtet. Jörg konnte sehen, wie sie eine Nadel mit Faden führte und begann sich bei diesem Anblick nun doch zu sorgen. Was tat sie da mit ihm? Auch an seinem Schambein ging sie zu Werke, doch spürte er hier keine Stiche, sondern ein seltsames Tasten. Der Schmerz blieb für ihn auf jeden Fall in einem erträglichen Bereich, doch Ungewissheit und Neugierde waren dennoch quälend für ihn. Er wollte unbedingt erfahren, was sie mit ihm angestellt hatte.

Jörg fühlte einen kühlen Nebel in seinem Schritt, spürte ein sanftes Tupfen und war sichtlich erleichtert, als Irena endlich mit ihrem Spiel geendet hatte. 

„Ich dich losmachen, dann anziehen. Du heute Cora sein. Meine Dienerin! Du gehorchen in allem! Hörst du?“ Wiederholte sie ihre vorhergegangene Erklärung ein zweites Mal.

„Ja, Irena.“ Sie nickte ihm zu und ihre vorher noch so hart wirkenden Gesichtszüge bekamen ihre übliche Weichheit und Gelassenheit zurück. So beugte sie sich über ihn, strich vorsichtig über seine Stirn und drückte ihm einen vorsichtigen Kuss auf die Lippen. 

„Ich jetzt abmachen!“ Irena deutete auf die beiden Klammergestelle, welche so brutalen Schmerz über ihn brachten. Langsam und vorsichtig löste sie die Stellschrauben, worauf sich langsam der Zug auf seine Brustwarzen verringerte. Keine Erlösung, denn die Entlastung schmerzte ähnlich furchtbar, wie der intensive Zug zuvor. Seine Nerven signalisierten wie wild dem Gehirn, dass der Körperpartie an dieser Stelle übles widerfahren war. 

„Tief ein und ausatmen!“ Befahl seine Eheherrin. Jörg schloss seine Augen und suchte sich unter Kontrolle zu halten. Nicht auszudenken was mit ihm passieren würde, wenn er zu weinen begann. 

Gutes Zureden seiner Peinigerin, sanfte Berührungen und der eigene Wille halfen Jörg dabei, sich beherrscht zu halten. Erleichtert stellte er fest, dass seine Herrin nun die Fesselbänder löste und ihm von dem unsäglichen Gestell befreite. Instinktiv wollte er sich an seinen Schritt greifen, wo er ein unangenehmes Ziehen verspürte, doch eine heftige Ohrfeige seiner Frau verbat es ihm. 

„Nicht anfassen!“

Er nickte erschrocken und verharrte augenblicklich auf der Stelle. Irena indessen ging vor ihm in die Knie und befahl ihm, in eine blauweiße Stoffkleidung hinein zu steigen. Kaum war er ihren Wunsch nachgekommen, zog sie dieses Wäschestück nach oben, führte seine Arme durch Öffnungen hindurch und zog einen Reißverschluss an seinem Rücken zu. 

„Strümpfe, Stiefel, dann fertig sein.“ Erklärte ihm seine Göttin, sichtlich amüsiert über sein Aussehen.

Was machte sie nur mit ihm? Jörg hätte sich so gerne selbst betrachtet in diesem Moment. Es war immer schon ein geheimer Wunsch gewesen, seine weibliche Seite zu zeigen und diese für einen Moment lang leben zu dürfen. Dass seine Frau ihm dies ermöglichte, kam einem Geschenk gleich. Trotz dessen sie ihm nach seinem Geständnis erst einmal ausgelacht hatte. 

Irena half ihm beim Überziehen eines Strumpfhalters, zog ihm schwarze Strapse über beide muskulösen Beine und half ihm dann in die hochhackigen Schnürstiefel hinein, welche seine Füße in eine ihm völlig neue, sehr quälende Haltung zwangen. Er konnte nur unbeholfene Schritte darin machen und Irena musste ihm dabei stützen. 

„Halsband anlassen! Fesselbänder an Hand und Fuß auch. Ich Kette legen, dann du Dienerin Cora, da?“ 

Jörg nickte, versucht, sie um einen Spiegel zu bitten.

„Darf ich mich ansehen Irena?“ Drang es schließlich aus ihm heraus. 

Seine hübsche Eheherrin ließ an seinen Füßen die Karabinerhaken klicken, blickte zu ihm auf und nickte schließlich. Sie schien ihm seine Frage nicht verübelt zu haben. 

„Wenn oben sein, dann gucken im Flur. Da?“

Jörg freute sich. Irena bemerkte es und lächelte nun ebenfalls. Wieder einer der seltenen Momente, in denen er spüren durfte, dass sich diese grausame und oft so böse wirkende Frau Gedanken um ihn machte. 

Wenig später konnte Jörg nur noch kurze Schritte tätigen. Wie gerne hätte er mit seinen Armen balanciert, doch Irena hatte seine Handgelenke mit kurzen Ketten an sein Halsband gebunden, wodurch ihm diese Hilfestellung unmöglich gemacht worden war. Dafür stützte sie ihn, half ihm vorsichtig einen Schuh vor den anderen zu setzen und nahm eine derbe Riemenpeitsche von der Hakenleiste herunter, welche für Jörg nur eines bedeuten konnte. Er hatte gefälligst das Laufen in diesen Monstren zu lernen, und zwar zügig. 

Mühsam, dabei stolpern und wankend wie bei einem Stelzenlauf, balancierte er aus den Raum heraus, immer wieder gestützt von seiner grausamen Gebieterin. Sie ließ ihm die Zeit, half, wo sie konnte, und sorgte dafür, dass er bei den relativ hohen Treppenstufen nicht stürzte.

Eine Minute später standen sie im Flur und Irena befahl ihm, für die letzten Schritte seine Augen zu schließen.

Sie drückte ihn die richtige Position, lachte und befahl ihm, sie wieder zu öffnen. 

Jörgs Augen weiteten sich. Seine Lippen geöffnet, starrte er sprachlos die aufwendig geschminkte Frau an, welche dort im Spiegel vor ihm zu sehen war. Das sollte er sein? Die pinken Haare, seine Smokey Eyes, das kunstvoll aufgetragene Make-up mit seinen Schattierungen, die künstlichen Wimpern, die so aufwendig gestalteten Lider stellten ihn als ein weibliches Wesen dar. Er selbst hätte sich nicht wiedererkannt, wenn er ein Abbild von sich, in diesem Zustand, gesehen hätte. 

„Du hübsch sein, Cora. Jörg dich sicher geil finden. Doch er mir gehören, nicht dir.“

Sie lachte, umfasste seine Hüfte mit ihren rechten Arm und lüftete mit ihrer linken Hand sein Kleid, in dem sie dessen Saum anhob. Was Jörg jetzt sah, verschlug ihm die Sprache. Dort wo zuvor sein Schwanz gehangen hatte, war jetzt nur noch ein schwarzes Dreieck zu sehen. Der Druck in seinem Schritt war also seinem Glied und Hoden geschuldet, welches gegen seine Schenkelinnenseiten drückte. Sie hatte ihm seine Genitalien wirklich nach hinten vernäht und die Stelle betäubt, sodass er seine Veränderung in diesen Bereich erst jetzt zu deuten vermochte. 

„Wir gleich bekommen Besuch. Du lernen im Wohnzimmer laufen, da? Ich Kuchen machen und du später servieren ihn unsere Gäste. Keine Fehler Cora! Sonst ich sehr böse sein. Wenn gut, du bekommst Belohnung.“

Jörg nickte, betrachte sich ein letztes Mal in dem Spiegel und sah seiner Frau nach, welche in die Küche eilte. Irena hatte ihn in diesem Moment zu einen anderen Menschen gemacht, nur wusste er nicht genau, ob sie das auch realisiert hatte. 

 

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Kommentare

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dauert es mit dem neuen Teil etwas. Im neuen Jahr geht es aber sofort weiter. 
Guten Rutsch und liebe Grüße an Euch. Feiert schön!

Eure Sena

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