Agentur zur Vermittlung einer Eheherrin 19

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Bad Langensalza, Innenstadt, 27.08.2016 8 Uhr 50

„Das gibt es doch nicht! Erst diese beschissene Hitze und dann lässt sich kein Parkplatz finden. Ich könnte so kotzen.“ Schmied fluchte, schlug gegen das Lenkrad und suchte nach einer Möglichkeit das Fahrzeug zu wenden. 

„Fahren wir in ein Parkhaus, Werner. Ich möchte nicht zu spät kommen, dazu ist der Termin zu wichtig.“

Schmied gab sich geschlagen. Er gab ungern Geld für Parkhäuser oder bezahlte Parkplätze aus, selbst wenn es sich in diesem Fall um anrechenbare Spesen handelte. 

„Parkhaus? In diesem Dorf? Du machst Witze. Aber das sie beim Gericht nur für die eigenen Leute Stellplätze haben, ist mal wieder typisch. Überall wird man abkassiert, zum kotzen ist das.“

Reisinger lächelte. Wie immer in solchen Situationen steigerte sich Schmied in eine Verschwörungstheorie rein, die er schon seit Jahren folgte. 

„Die Gemeinden finanzieren sich darüber, dass ist doch klar bei den vielen kommunalen Ausgaben. Wie oft denn noch?“

Schmied hatte zwischenzeitlich einen Bezahlparkplatz gefunden. Das Schild an der Auffahrt zeigte noch sechs freie Plätze an. 

„Wenn die jetzt Scheiße geparkt haben, dann kriege ich die Raserei, versprochen.“ Stellte der jüngere Kollege sichtlich gereizt fest. 

Reisinger seufzte demonstrativ auf und blickte auf seine Armbanduhr. 

„Zehn Minuten noch, ich rufe besser an.“

Er zückte sein Handy, während Schmied verzweifelt eine Parklücke auf dem Gelände suchte. Wie er bereits geahnt hatte, blockierten zwei überbreite SUV´s neben dem eigenen noch einen nebenstehenden Parkplatz. 

„Diese beschissenen Protzkarren. Am liebsten würde ich denen die Rei...“

„Frau Frech? Reisinger hier. Entschuldigen sie, aber wir werden es nicht pünktlich zu ihnen schaffen. Wir haben die Parksituation in ihrer Stadt unterschätz wenn ich ehrlich bin.“

„Nein, kein Thema. Dann halten sie die Besprechung ab und wir kommen in eine Stunde. Bis gleich dann!“

Schmied starrte Reisinger übellaunig an. 

„Ernst jetzt? Wir haben noch eine Stunde Zeit?“

Der Kommissar konnte sich ein breites Grinsen nicht verkneifen. „Gehen wir halt noch ein Brötchen essen, ist doch nicht weiter schlimm.“

Schmied zeigte sich genervt, fand aber jetzt eine, wenn auch knapp bemessene Parklücke. „Wir haben schon den Hotelfraß in aller Eile runtergewürgt. Mann!“

„Wann ist deine Liebste eigentlich gegangen?“ Fragte Reisinger zögerlich. Ihn hatte diese Frage schon den ganzen Morgen beschäftigt, schon allein, weil es ihm offensichtlich schien, dass Schmied nicht wollte, dass er seine neue Eroberung kennenlernte. 

„Ich weiß es nicht. Als ich aufwachte, war sie schon wieder weg.“

„Hasst du sie bestellt? Oder ist sie von sich aus gekommen?“

Schmied stutzte. 

„Warum fragst du mich das jetzt? Wir sind doch nicht wegen mir zu spät gekommen, oder? Und ausgeschlafen bin ich doch auch.“

„Nein, es interessiert mich nur. Sie hätte doch bestimmt um diese Uhrzeit sonst arbeiten müssen, richtig?“

Schmied ging nicht weiter darauf ein, stellte den Motor ab und stieg aus dem Wagen aus. Reisinger tat es ihm gleich und wollte nicht weiter nachhaken. Sein Kollege hatte ja recht, eigentlich ging es ihm nichts an, solange seine Arbeitsleistung nicht unter den Besuchen seiner fragwürdigen Eroberung litt. 

Die beiden Männer traten hinaus auf die Straße, sahen sich um und gingen dann rechts die Hauptstraße entlang um den nächsten Fußgängerüberweg zu nehmen. Das Gericht lag am Rand des Zentrums des Städtchens. 

„Weißt du etwas über diese Frau Frech?“

Reisinger hatte tatsächlich ein wenig nachrecherchiert. 

„Nur dass sie eigentlich in Mühlhausen arbeitet und nur bei Bedarf auch in Bad Langensalza ihr Büro hat. Die Zuständigkeit ist hier unter mehreren Gemeinden aufgeteilt.“

„Aha. Ist ja auch Scheiße.“ Mehr kam Schmied nicht über die Lippen. 

„Schau mal! Dort vorne wird es einen Kaffee geben.“

Die beiden Männer wollten die Straße wechseln, als eine neben ihnen gehende junge Frau die Aufmerksamkeit Reisingers auf sich zog. Ganz in schwarz gekleidet, ein hübsches wie auch markant wirkendes Gesicht, schien sie die beiden Männer neben sich nicht weiter beachtet zu haben. 

Reisingers Gedanken rasten in diesem Moment. War das jetzt ein Zufall, irrte er sich oder war es das, woran er zuerst gedacht hatte? Gerne hätte er das Gesicht der Frau von vorne betrachtet, als er von Schmied angesprochen wurde. 

„Gehts noch? Was starrst du denn die Alte so an?“ Flüsterte er. „Nichts für ungut, Gustl, schlecht schaut sie nicht aus, aber ...“

„Das ist die Gussew! Ich bin mir sicher. Ich habe doch Fotos von ihr in der Akte gesehen.“

Reisinger hatte geflüstert, dennoch schien die Frau die beiden Männer an ihrer Seite jetzt registriert zu haben und blickte sich zu ihnen um. 

„Ich ihnen helfen können?“ Fragte sie stark akzentuiert. 
Schmied blickte ungläubig seinen Chef an, welcher jetzt seine Aufmerksamkeit auf die junge brünette Frau richtete. 

„Sie sind Irena Gussew, richtig?“

„Niet! Zimer heißen jetzt. Wir uns kennen? Oder Freund von Jörg sein?“

Kamen prompt die Gegenfragen. 

Reisinger lächelte, stellte sich und seinen Kollegen vor, was aber die junge Frau nicht weiter zu verunsichern schien. Wenn sie in der letzten Zeit Verbrechen verübt hatte, dann war sie extrem kaltschnäuzig in diesem Moment. 

„Polizija?! Jörg was passiert sein?“ Fragte sie besorgt, die beiden Männer mit großen Augen offenherzig anblickend. In diesem Moment schien sie sich wirklich um ihren frisch Anvertrauten zu sorgen. 

„Nein. Wenn ich offen zu ihnen sprechen darf, wir haben ein paar Fragen, welche an sie gerichtet wären. Hätten sie heute noch Zeit für uns?“

Die junge Russin schien keinesfalls beunruhigt zu sein oder nervös zu werden. Ganz im Gegenteil. Sie zeigte jetzt den beiden Männern ein zuckersüßes Lächeln. 

„Da! Natürlich. Sagen wann und ich da sein. Ich froh wenn ich helfen.“

Reisinger und Schmied tauschten vielsagende Blicke. Die Alte war abgebrüht und schien mit allen Wassern gewaschen. 

„Wäre ihnen heute um 14 Uhr Recht?“

Die junge Russin zeigte sich erfreut. „Da! Ich dann nicht allein zuhause sein. Freuen mich. Sie müssen auch in Bäcker?“

Die beiden Herren nickten, gingen der Frau Gussew nach und Schmied ließ es sich nicht nehmen, der jungen Frau die Glastür zu öffnen. Das sollte eine Intrigantin und Agentin des FSB sein? Vom Aussehen her war sie einfach nur eine attraktive, charismatische Frau, nur dass sie sich ihnen gegenüber so aalglatt und beherrscht zeigte, ließ all seine Warnglocken ertönen. 

„Wollen Kuchen später? Ich kaufen gerne.“

Reisinger verneinte, doch die junge Russin ließ sich nicht von ihrem Angebot abbringen. 

„Dann ich selbst essen, wenn sie später nicht wollen. Sie schuld seien, wenn ich dick sein.“ Sie lachte ausgelassen, was die dicke Bäckereifachfrau mit einem Lächeln zur Kenntnis nahm. Reisinger unterdessen bestellte einen Kaffee für sich und seinen Kollegen und hielten dann auf einen der Stehtische zu. 

Frau Zimer indessen verabschiedete sich herzlich mit Handschlag, die beiden Männer mit ihrer distanzlosen Offenheit dabei sichtlich überfordernd. 

„Wir dann sehen später. Bis dann!“ Flötete sie noch und trat dann durch die Tür hindurch, die ihr von einem älteren Herren offengehalten wurde. Dabei schaute er auf das knackige Hinterteil der Russin, was ihm Schmied und Reisinger nicht einmal verübeln konnten. Die Frau war nun mal sehr hübsch. 

Kaum dass sie verschwunden war, starrte Reisinger Schmied an, als ob ihn ein russischer Panzer überrollt hätte. Auch im Kopf des jüngeren Kollegen schien es zu arbeiten. Gut, die Stadt war ziemlich klein, aber konnte das dennoch ein Zufall sein? 

„Ich spinne. Das gibt es einfach nicht.“ Stellte Schmied geschockt fest. 

Reisinger konnte sich ebenfalls keinen Reim darauf machen. Wenn die Frau Gussew oder Zimer, wie sie sich jetzt nannte, von ihrem Kommen gewusst hatte, warum hatte sie sich ihnen dann so präsentiert? Vielleicht weil sie nicht glaubte, von den Männern erkannt zu werden? Schmied konnte nur staunen. Denn obwohl auch er das Foto der Frau gesehen hatte, wäre er nie auf die Idee gekommen die um sie herum befindlichen Passanten in dieser Richtung zu hinterfragen. 

„Das du die Frau erkannt hast..., einfach nur krass, Gustl. Der Hammer.“

Reisinger hing immer noch seinen Gedanken nach. Hatte das etwas zu bedeuten? Nach dem was er über sie gehört hatte, musste er ja mit allem rechnen. 

„Lass uns erst einmal zur Frau Frech. Danach können wir dann der Frau Zimer immer noch auf den Zahn fühlen.“

„Na hoffentlich wird die Frau Frech nicht frech, was?“ Lachte Schmied. 

Reisinger konnte nur mit seinem Kopf schütteln. Der Witz war selbst für Werners Verhältnisse ziemlich flach gewesen.

„Komm schon. Nicht, dass wir sie noch einmal auf uns warten lassen.“

 

Ehemaliges LPG-Gelände „Thomas Münzer“ 2 km südlich von Thale, Harz, 20.1.2016 12 Uhr

Makeda fühlte sich nach wie vor unsicher. Wie die anderen Vereinsfrauen auch, war sie am Morgen nach dem Frühstück Diana in die alte Halle des Geländes gefolgt, wo in der fernen Vergangenheit Schweine oder Rinder gehalten wurden. So breitete sich vor ihnen auch ein langer Gang aus, von dem aus dann das Vieh in den Koben versorgt werden konnte. 

Was wollten sie hier? Unsicher folgte sie Diana weiter den Gang entlang, dann kam mit dem Einblick in das erste Stallabteil auch die Erkenntnis. Sie hatte sich schon darüber gewundert, warum man in diesem Gebäude so gut geheizt hatte.

Ein dickleibiger nackter Mann hockte, an der Wand festgekettet mit einem dicken Halseisen, nackt auf dem bloßen Betonboden. Den Blick erwartungsvoll auf den Mittelgang gerichtet, schien er nicht unsicher, sondern in freudiger Erwartung zu sein. 

„Das ist einer unserer Kunden, welcher sich für eure weitere Ausbildung zur Verfügung gestellt hat. Irena? Du übernimmst diesen Mann. Er ist kein Schwein und kein Tier, sondern eine spezielle Sorte von Vieh, welches unter deiner strengen Hand leiden möchte. Lass dir etwas einfallen, was der Kulisse hier entspricht. Einfach prügeln oder schlagen würde mich enttäuschen. 

„Jetzt gleich?“ Wollte die junge Russin wissen. 

Diana belächelte deren Eifer. 

„Nein, Maus. Ich teile euch die Männer zu, zeige euch die Gerätekammer und dann dürft ihr euch kümmern. Wenn ich allerdings sage, dass ihr abbrechen sollt, kommt ihr meinen Wunsch sofort nach. Verstanden?“

Die Mädchen zeigten ihrer Seminarleiterin, dass sie verstanden hatten, und tuschelten aufgeregt miteinander. Nur Makeda schwieg und musste das Bild ihres Kais aus ihrem Kopf verdrängen. Nie würde sie ihn in solch einer Rolle begegnen wollen. 

Yael durfte einen gerade erst volljährig gewordenen Sklaven in die Materie einführen. Sie sollte ihm, mit aller Vorsicht, die verschiedenen Praktiken aufzeigen und daraus ein Rollenspiel entwickeln. Zum Schluss durfte sie den Jungen dann rektal vergewaltigen, hatte er doch in dieser Richtung schon einige Erfahrungen machen können. 

Gro sollte einem männlichen Transvestiten die Flausen austreiben und ihn mit aller Gewalt zum Mann machen. Ein leidenschaftlicher Rollenspieler und Masochist hatte sich dieses Thema vom Verein gewünscht. Diana hatte erzählt, dass er auch schon des Öfteren für den Verein vor der Kamera gestanden hatte.“

Liv indessen sollte einen Stier entsamen und ihn so oft kommen lassen, wie es ihr nur möglich war. Hierzu wurde ihr ein älterer schlanker Mann zugeteilt, welcher um die vierzig Jahre alt, sicher nicht mehr mit aller Kraft aus seinem Rohr schoß. Eingesperrt in einem Gitterkäfig, würde sie ihn nach aller Kunst melken, weit über die Grenze des Vergnüglichen hinaus. 

Makeda kam zum Schluss an die Reihe. Mit Sorge blickte sie in den nächsten Koben hinein, wo zu ihrer Überraschung eine junge Frau auf sie wartete. Blond, relativ klein, schneeweiße Haut, schien sie das Negativ zu Makeda darzustellen. 

Bei ihr handelt es sich um die Magd in diesem Stall. Dir gehört das alles hier und du zeigst ihr, wie man vernünftig arbeitet. Sie ist faul, frech gewesen und hat Essen aus der Küche gestohlen. Du bekommst keine Geräte, Makeda. Nutze deine Hände und deine Kraft, mit viel Gefühl und Vorsicht auch gerne deine Beine und  Füße. Zwing sie ruhig in demütigende Posen, denn genau das und die grobe Behandlung ist ihr Fetisch. Verstehst du? 

Makeda nickte. Sie war normalerweise keinesfalls zimperlich oder gehemmt gewesen. Auch während der vielen Übungen im letzten Jahr nicht. Ganz im Gegenteil. Sie hatte sich genau angehört, was man ihr zu vermitteln versuchte und das dann gut und in aller Selbstverständlichkeit umgesetzt. Mit Kai hatte sich ihr Interesse in dieser Richtung jedoch deutlich gelegt. Auch wenn er sich nicht davor verschloss, zögerte sie dennoch damit, Hand an ihn zu legen. Liebte sie ihn? Sie wollte nicht darüber nachdenken müssen. Nach solch kurzer Zeit durfte und wollte sie sich das einfach noch nicht eingestehen. Zu unwägbar war die gemeinsame Zukunft, zu fragwürdig die Richtung in der sie, hoffentlich, gemeinsam gehen würden.

Dieses Alte also. Sie sah nett aus, aber eben auch herrisch und arrogant. Makeda spürte alte Komplexe in ihrem Fühlen und Denken dieser Frau gegenüber. Sie waren lange nicht mehr präsent gewesen, doch Kais Mutter hat sie souverän in ihr wiedererweckt. War das nicht eher ein Umstand, welcher dieses Rollenspiel gefährdete? Sie wusste es nicht genau. Sollte sie mit Diana darüber sprechen? Doch was dann? Ihr ganzes Dasein im Verein würde dadurch gefährdet werden und sie brauchte ihn, um Kai gegenüber Unterstützung zu erfahren. 

„Ich lasse euch allein, Makeda! Wenn es nicht auf Anhieb klappt, überhaupt kein Thema. Ihr könnte euch auch zwischenzeitlich austauschen. Sie zahlt nichts für den Termin, als sind auch ihre Erwartungen dir gegenüber sehr gemäßigt.“

Die Afrikanerin rang sich ein Lächeln für die Seminarleiterin ab, dann öffnete sie die Pforte zur Stallbox. 

Makeda, gekleidet in einer schwarzen Spannstoffhose, kniehohen Stiefeln und weißer Bluse, wirkte sehr autoritär und arrogant in ihrer Kleidung. Irena hatte ihrem Gesicht mit Lidschatten, Lippenstift und Wangenrouge noch um einiges markanter gezeichnet und betont. Kein leichtes Unterfangen bei ihrer dunklen Hautfarbe. 

Sie umkreiste das Sklavenweib, welches erwartungsvoll und keinesfalls unsicher zu ihr aufblickte. Die Haare offen, die Scham rasiert und die Brüste klein aber durchaus formschön, boten ein Bild, das durchaus sinnlich und attraktiv wirkte. Ihre Figur war üppig mit ein paar Kilo über dem, was das Ideal darstellte. Sie würde es nicht schwer haben, einen Partner zu finden, umso interessanter, dass sie dennoch hier beim Verein zu finden war.

„Du kannst Englisch?“ Fragte Makeda, aus der Sorge heraus, dass Diana eventuell nicht nachgefragt haben könnte. 

„Ja, tue ich.“

Makeda fasste mit ihrer linken Hand, in einer langsamen Bewegung, nach dem schulterlangen Haupthaar der jungen Frau, riss sie daran zu sich heran und schlug ihr mit Kraft das erste Mal die flache Hand ins Gesicht. 

Es war eine brutale Geste, welche sie selbst daran erinnerte, wie man ihr gegenüber in der Vergangenheit oft entgegengetreten war. Es störte sie, dass sie sich jetzt, in diesem Augenblick, daran erinnern musste. 

Ein freches Grinsen war die einzige Reaktion, mit der Makeda begegnet wurde. Scheiße! Warum hatte ihr Diana eine Frau zugeteilt? Mit der Hoffnung, dass es ihr leichter fiel, in ihre Rolle zu finden? Das Gegenteil war der Fall. Sie kannte in ihrem Leben kaum eine Frau, welche nicht das Opfer irgendeiner Form von Gewalt geworden war und dieses dämliche Weib forderte diese ein? Wie passte das zusammen?

Sie dachte an ihre Heimat, wo geprügelte, geschändete und bloßgestellte Frauen dennoch zu ihren Tyrannen hielten. Mit einer Treue und Aufopferung, welche sich niemand erklären konnte. Vielleicht war da doch etwas im Kopf einer jeden Frau? Bei der einen mehr, bei der anderen weniger? Auch sie fühlte sich zu Kai hingezogen, weil er ein Macher war, der sein Leben grundsätzlich im Griff hatte. Seine einzigen wirklichen Defizite hatte er gegenüber dem weiblichen Geschlecht. Und jetzt war es an ihr, diese zu beseitigen. 

Das dämliche Weib schien unsicher ihr gegenüber zu werden. Vielleicht weil sie so gar nicht auf sie einging und mit sich selbst beschäftigt blieb? Wahrscheinlich fragte sie sich, wann das Spiel um ihre Wünsche endlich beginnen würde. Makeda grinste auf sie herunter. Vielleicht sollte sie gegenüber dieser Tussi einfach die Art von Mann geben, die sie so häufig schon in ihrem Leben angetroffen hatte?

„Was lächelst du? Arbeite lieber! Schau dir den Dreck überall an.“

Die Frau provozierte sie, machte keine Anstalten irgendetwas zu tun, sondern wartete darauf, dass sie nun endlich ihr gegenüber handgreiflich wurde. 

„Du willst nicht? Gut, kein Problem! Glaubst du etwa, du wärst es wert, dass ich meine Energie an dich verschwende? Nichts dergleichen werde ich tun, du erbärmliches Dreckstück.“ Zischte sie in der englischen Sprache. 

Die Frau wirkte überrascht und enttäuscht zu gleichen Teilen. Sie schien verwirrt und blickte unsicher zu der riesigen afrikanischen Frau hinüber, die auf die anderen Seite des Kobens zuhielt und zwischenzeitlich ihr Handy aus der Hosentasche gezogen hatte. Sie begann zügig eine Nachricht zu tippen und sich bereits aus dem Hier und Jetzt ausgeklinkt zu haben. 

Makeda merkte erst auf, als die junge Frau wirklich zu einer Bürste griff und damit den Boden zu schrubben begann. Mit zusammengebissenen Zähnen und sichtlich aufgeregt. Diese Frau wollte etwas von ihr, nicht umgedreht. Das gab ihr die Macht. Welch ein Glück, dass ihr das rechtzeitig bewusst geworden war. 

Sie warf noch einen letzten Blick auf das Display ihres Handys, dann ging sie lässigen Schrittes zu der jungen Frau rüber, die mit offensichtlicher Spannung jeden ihrer Schritte verfolgte. Makeda achtete sie nicht weiter. Nur ihren Stiefel drückte sie in das Genick der Frau und drückte so ihren Oberkörper Richtung Boden. 

„So kannst du besser all den Dreck sehen. Gib dir Mühe, wenn es nicht sauber wird, tue ich dir nicht so weh, wie du es dir wünschst.“

Irre! Dass sie mal das Schmerzverlangen anderer Menschen bedienen sollte, das wäre ihr nie in den Sinn gekommen. Not und Elend als Luxusgut. Wie hatte Kai das vor ihr genannt? Dekastenz? Irgendwie so in diese Richtung. 

Wie die Frau schrubbte. Wahrscheinlich immer noch erstaunt darüber, dass sie das Spiel umgedreht hatte. Aber war es nicht auch so? Sie wollte weder quälen, noch gequält werden, aber diese Frau sah das offenbar anders. Sie wünschte sich Schmerz und Demütigung, wahrscheinlich als ein Gegenpart zu einem sorglosen, aber langweiligen Leben. 

„Hier ist noch Schmutz!“ Sie zeigte mit der Stiefelspitze auf eine Stelle. „Ich möchte, dass sie genauso sauber wird, wie diese hier.“ Sie zeigte auf eine weitere Stelle, einen Meter rechts von ihr. 

Die Frau folgte ihr, betrachtete das Ziel ihres Handelns, dann setzte sie die Bürste an der Stelle an, die ihr zuvor von der Afrikanerin gezeigt worden war. 

„Wenn du das ordentlich erledigst, gönne ich dir fünf Minuten Leidenszeit, einverstanden?“ 

Es war Makeda so, als ob sie einen Sack Kohlen in einen Ofen geschüttet hätte. Das Feuer loderte in der Frau schier auf und wie besessen, mit dem ganzen Gewicht ihres Oberkörpers auf die Bürste drückend, schrubbte sie mit aller Gewalt über die Oberfläche des Bodens. Diese veränderte sich sichtbar und bekam einen hellen matten Schein. 

Was hatte sie alles in den Seminaren gelernt? Nur widerwillig begann sich ihr Verstand damit zu beschäftigen. Wo lagen die Schmerzpunkte, wo die Flächen die man abstrafen und diejenigen, an denen man Vorsicht walten lassen musste? Wie konnte sie ohne Hilfsmittel bei dieser Frau wirken? 

„Geh jetzt auf deine Knie! Du hast dir wirklich Mühe gegeben, das ist super.“ 

Die hübsche Afrikanerin lächelte und legte ihre rechte Hand über die linke Wange der Frau. Die schien sich zwar über die Geste zu freuen und genoss das sanfte Streicheln, zeigte aber auch deutlich ihre Sorge, ob da noch etwas vom Gewünschten folgen sollte. 

Störte Makeda dieser Gesichtsausdruck? Ja! Denn sie hatte genug unerwünschte Gewalt erleben und ertragen müssen. Es kam ihr so vor, als ob masochistische Menschen das Leben nicht verstanden hätten. Und gerade hier in Deutschland schien es eine Unmenge von solchen zu geben. Vielleicht wirklich ein Luxusleid? 

Sie kniff der Frau kraftvoll in die Wange, zog an ihr und verdrehte sie ein Stück weit. Entstellte Gesichtszüge zur Folge, zeigte das Gesicht ihres Opfers während dieser Misshandlung eine seitlich verzogene Grimasse. Nach langen Sekunden öffnete sie ihren Griff, ließ eine harte Ohrfeige folgen und blickte in die grauen Augen der blonden Frau, wo sich die ersten Tränen bildeten. Sie lächelte dabei!

Makeda suchte diese Eindrücke für sich auszuklammern und einfach zu funktionieren. Das hatte sie ja in der Armee auch schon getan. Man fragte nicht weiter nach und tat das, was man von ihr erwartete und verlangte. 

Mit einem Lächeln zupfte sie an den Nippel der kleinen Blondine. Deren Brüste waren klein und fest, vielleicht gerade so ein B-Körbchen und dabei schön geformt. Makeda intensivierte ihr Handeln, zog jetzt härter an den Brustwarzen und griff dann mit beiden Händen in die Brüste der Sklaven hinein. 

Der schien die grobe Behandlung zu gefallen, gerade als Makedas noch etwas mehr Kraft in ihre Griffe hinein legte und die Lust der Frau an die Grenze zum Schmerz brachte. 

„Putz jetzt weiter! Sonst bin ich noch lieb und zärtlich zu dir.“ Neckte Makeda die Frau, zog sie brutal an den Haaren Richtung Boden, sodass deren Gesicht seitlich verdreht, auf die Stalldecke gerichtet blieb.

So schrubbte die Gute weiter, gab sich Mühe und schien sich freudig auf die nächste Pause einzustellen, in der sie von der großen schwarzen Frau wieder misshandelt werden würde. 

Sollte das ihr Leben mit Kai sein? Könnte ihr solch ein Handeln Spaß machen? Immerhin war er ein Mann und sie hatte während der Seminare diesem Geschlecht gegenüber weit weniger Hemmungen verspürt. Auch tat es in gewisser Weise gut, Macht und Kontrolle über die Situation zu haben. Aber nur und rund um die Uhr? Sie würde deshalb unbedingt mit Diana sprechen müssen. 

Es schien dem Zufall geschuldet, dass die Seminarleiterin in diesen Moment über das Metallgatter hinweg in den Koben blickte. 

„Läuft es bei euch?“

Makeda nickte, während die Frau am Boden emsig weiter schrubbte. 

„Na, Gerda? Scheinst ja deine Meisterin gefunden zu haben.“

„Meisterin?“ Fragte Makeda interessiert. 

Diana nickte. 

„Bei ihr kann man wenig falsch machen. Sie ist äußerst belastbar, provoziert gerne und bringt normalerweise den Dom dazu sich an ihr abzuarbeiten. Dass das hier bei dir anders ist, meinen Respekt hast du.“

„Hab ich mir schon gedacht. Ich wollte ihr Spiel, nicht mitspielen. Überhaupt tue ich mich schwer. Ich finde irgendwie nicht hinein. Vielleicht weil sie eine Frau ist?“

Die „Magd“ blickte erstaunt zu ihrer starkpigmentierten Meisterin auf. Sie schien sich an deren Worte sichtlich zu stören. 

„Ihr scheint es zu gefallen, Makeda. Zieh die Sitzung durch, gib ihr noch ihr Futter und kette sie dann an der Mauer fest. Die Stallbetreuerinnen, werden sie dann weiter versorgen. Es ist alles nur ein Spiel und bisher scheinst du alles bei ihr richtig gemacht zu haben. Ich bin stolz auf dich.“

Mit diesen Worten stellte Diana einen schwarzen Gummieimer mit einer undefinierbaren Pampe vor Makedas Füße, deutete auf die Sklavin und sah anschließend auf ihre Armbanduhr. Sie hatten noch eine dreiviertel Stunde. 

„Also weiter so. Ich hole dich dann später ab und wir essen zusammen zu Abend. Ich sehe dir an, dass du noch einige Fragen hast. Aber die dann später, einverstanden?“

Die Afrikanerin nickte, blickte ihrer Ausbilderin nach und wandte sich dann wieder zu der Frau um, welche fleißig den Boden schrubbte.

„Hör jetzt auf damit. Du darfst jetzt wieder Pause machen.“

Makeda deutete auf den Eimer und befahl der Frau ihn zu ihr zu bringen. Diese tat wie ihr geheißen und schien voller Zuversicht zu sein, trug sie ihn doch so von dem Viehtrog weg, anstatt diesen zu füllen. 

„Gieß das Zeug über meine Stiefel!“

Die Frau schien nicht zu verstehen und erst als Makeda auf ihr kniehohes Schuhwerk zeigte, schien sie zu verstehen.  

Vorsichtig hob sie den Eimer an, senkte ihn knapp über Makedas Stiefel und goss dann die Pampe darüber so dass diese, unter einem kegelförmigen Haufen verschwanden. 

„Gut! Du weißt jetzt, was du zu tun hast. Guten Appetitt, schaut lecker aus.“ Wurde die Frau von der Afrikanerin verspottet. 

„Aber das ist viel zu viel, Göttin.“ Flüsterte die Masochistin leise und schaute vorsichtig zu Makeda auf. 

„Dann nimmst du es in deinen Mund und spuckst es zurück in den Eimer. Du darfst ausschließlich deinen Mund benutzen. Je eher du damit fertig wirst, desto früher kann ich dir Schmerz zufügen. Motivation genug für dich?“ 

Die Frau nickte eifrig, suchte den ekelhaften graublauen Brei in den Mund zu bekommen und spukte ihn dann in einer Rechtsbewegung ihres Körpers in den Eimer hinein. 

Makeda schrak unterdessen zusammen, als ein leiderfülltes Kreischen aus einer der Nachbarboxen herübertönte. Egal welche ihrer Freundinnen diesen Schmerz bei ihren Objekt verursacht hatte, sie störte sich daran. 

Ihr Schützling indessen schien sich nicht weiter an Geschmack und Konsistenz des Breis zu stören. Und je länger Makeda sie bei ihrem Tun beobachtete, desto plausibler wurde die Erkenntnis, dass die Frau darauf pochte, nichts von dem Zeug essen zu müssen. Sollte sie es ihr befehlen? Wahrscheinlich erwartete man es von ihr. 

„Spuck nicht alles in den Eimer zurück. Was fällt dir ein? Verschmähst du dein Futter, dass man extra für dich bereitet hat?“

Makeda stieg mit einem Stiefel aus der Pampe heraus und schob etwas davon zur Seite. Sie deutete mit ihrer rechten Hand darauf und befahl der Frau, es zu essen. Diese schien jetzt mit sich kämpfen zu müssen und zögerte.

„Komm wieder hoch. Ich weiß schon, wie ich dich dazu bringe.“

Die Frau überlegte nicht lange, erhob sich eilig und trat Makeda entgegen. Diese streichelte erneut ihre Wange und trotz dessen ihre Magd etwas anderes von ihr erwartete beließ sie es erneut bei dieser Zärtlichkeit. Das war etwas, was Diana ihnen eingebläut hatte. Sie durften für die Sklaven nicht durchschaubar werden. 

So ging sie in die Hocke, blickte mit einer belanglosen Miene zu der Frau auf und hob ihre rechte Hand an deren Scham. Dann begann sie an deren Schamlippen zu zupfen, auf ähnlich sanfte Weise wie zuvor an den Brüsten der Magd. Die ahnte, dass ihre Aufseherin es nicht dabei belassen würde, atmete in schnellen Zügen und suchte sich auf den Schmerz einzustellen. Tatsächlich zog jetzt Makeda fester an den äußeren Schamlippen, kniff sie zusammen und griff dann auch nach den Inneren. Sowie ihr Opfer aber aufstöhnte und Anzeichen von Schmerz von sich gab, lockerte sie ihren Griff und begann die Scheide ihrer Spielpartnerin an zu fingern. Mit ihrer linken Hand griff sie unterdessen wieder nach Gerdas Brüsten, knetete diese hart durch und zog auch hier mit quälender Intensität an deren Brustwarzen. 

„Ahhhhhh!“ Die blonde Frau wandte und regte sich unter ihrem Handeln. Das Gesicht von Lust und Leid zu gleichen Teilen entstellt, beugte sie sich vor, als vier Finger Makedas besonders tief in deren Spalte eindrangen. 

Doch abrupt entzog sich die Afrikanerin der Frau wieder, richtete sich auf und schenkte ihr ein Lächeln. Mit ausgestreckter rechten Hand deutete sie auf eine Stelle direkt vor ihren Stiefeln und so sank die hellblonde Gerda schließlich wieder zu Boden, sowie sie sich einigermaßen gefangen hatte. 

„Erst fressen, dann säubern.“ Meinte Makeda beiläufig. Und so beugte sich die masochistische Frau über den Breihaufen, den die Afrikanerin zuvor separiert und beiseitegeschoben hatte. Genoss sie in diesem Moment die Macht über diese Frau? Sie war sich dessen nicht sicher. Ihr war jetzt gleichgültiger zumute und es fiel ihr jetzt insgesamt leichter, sich mit ihr auseinanderzusetzen.

Makeda kam nicht umhin die Selbstbeherrschung dieser Frau zu bewundern. Sie ass das Zeug mit einer Inbrunst, welche einfach nur bizarr anmutete, blickte immer wieder zu ihr auf und schleckte sich in diesem Moment sogar ihre Finger ab. Ganze fünf Minuten dauerte es, dann hatte es die „Magd“ geschafft ihren Brei aufzuessen und begann nun mit dem Freilegen und säubern ihrer Stiefel. 

Was ihr Antrieb dabei war, kam für Makeda nach wie vor einem Rätsel gleich. Sie konnte es einfach nicht nachvollziehen. 

Gerda unterdessen ließ ihre Zunge durch den Brei hindurch pflügen und legte so einen Teil von Makedas linken Stiefelspann frei. Dann drehte sich die Frau wieder zur Seite, um diese seltsame Masse zurück in den Eimer zu spucken. 

Würde sie jetzt einfach nur dastehen und die Frau bei dem was sie tat beobachten, würde es bei einer bloßen Geste bleiben. Ihr war aber klar, dass dieses Opfer hier sich mehr von ihr wünschte. Und in diesen Moment ging es um nichts anderes. Sie sollte Erwartungen erfüllen, nicht die eigenen, sondern diejenigen dieser Frau. 

Wieder drang ein klagendes Heulen durch den Stall und das helle Lachen ihrer russischen Freundin. So puppenhaft und lieb die Russin aussah, es steckte ein Teufel in ihr, dessen war sich Makeda bewusst. Aber was machte sie sich Gedanken darum? Zu ihr war Irina nett und herzlich und sie hatte ihr das bisher schönste Geschenk in ihrem Leben bereitet. Kai.

Vorsichtig hob die Afrikanerin nun ihren rechten Stiefel an, hielt auf ihrem linken Bein die Balance und drückte dann behutsam mit der rechten Stiefelsohle gegen den Kopf der masochistischen Frau. Die hielt kurz inne, schien diese Geste zu konsumieren wie der Süchtige seine Droge und nahm noch eifriger den Fraß mit ihrem Mund auf. 

Makeda war sehr körperbeherrscht und sportlich, es fiel ihr nicht schwer, die Balance zu halten, während die Frau sich dem Eimer zuwandte. In diesem Augenblick setzte sie ihren Stiefel auf deren Rücken ab, nicht ohne dessen Absatz dabei in die Haut zu drücken. 

Gerda stöhnte auf! Sie hatte Schmerzen! Bedeutete das wirklich ein Glücksgefühl für sie?

„Den Rest leckst du auf und schluckst! Verstanden?“

„Ja, Aufseherin!“

Aufseherin. Da wurde ihr die Geschichte Afrikas wie ein Spiegel vors Gesicht gehalten. Sie, als Schwarze war die Aufseherin, die Frau hier als Weiße die Sklavin. 
Es wurde Zeit, dass das hier aufhörte, unbedingt. Es war ihr einfach zu zynisch. 

Makeda quälte die Frau weiter mit ihrem Stiefelabsatz, ließ auch ein oder zweimal ihren rechten Stiefelabsatz gegen das Gesicht Gerdas schlagen, dabei immer geschickt den Ausgleich suchend. 

Zehn Minuten später war diese „Magd“ dann fertig mit der Reinigung, während die Afrikanerin sich eingestehen musste, dass ihre Muskulatur zu schmerzen begann. 

„Du hast das gut gemacht. Komm, steh auf!“

Makeda unterstrich ihren Befehl mit einer Handbewegung ihrer Rechten. 

Gerda befolgte sofort den Befehl ihrer Aufseherin, blickte erwartungsvoll in Makedas Gesicht und bekam prompt eine Ohrfeige dafür. 

„Wenn du ordentlich von mir bestraft werden möchtest, solltest du schon deinen Blick auf meine Stiefel gerichtet halten. Auch wenn ich verstehen kann, dass du deren Anblick mittlerweile überdrüssig geworden bist.“

Makeda legte ihre rechte Hand über die Scham der Frau, drängte mit ihrem Mittelfinger in deren Schritt und begann damit über das Schambein zu reiben. 

Gerda stöhnte auf, biss sich auf ihre Unterlippe und schloss ihre Augen. Makeda aber zog wieder ihren Finger zurück, formte ihre Hand und setzte einen harten Klapps auf die Scheide der Frau. Deren Körper zuckte zusammen, beugte sich vorne über, da traf sie schon der Nächste. Immer wieder, bis der Schmerz ein für Gerda kaum noch zu ertragendes Level erreicht hatte. Die Scham stark gerötet, die Schamlippen geschwollen, trug sie deutliche Spuren ihrer Misshandlung davon. Makeda zupfte diese jetzt und erhöhte so noch einmal den Schmerz für ihr Opfer. Dazwischen setzte sie erneut Klapse, dann befahl sie der Frau, sich umzudrehen. Nun waren die beiden Pobacken der Blondine das Ziel ihres Handelns und sie setzte hier nun alle Kraft in die Schläge. Davon besaß sie reichlich und Gerda heulte jetzt auf, als der Brand auf ihren Po immer schwerer für sie zu ertragen war. Doch die Afrikanerin kannte kein Erbarmen und fuhr mit der Marter fort. Erst als sich die beiden prallen Backen ins Bläuliche verfärbten, hielt sie inne. 

Dennoch kam keine Bitte zum Abbruch über Gerdas Mund, trotz dessen sie sichtlich mitgenommen und von starken Schmerzen gebeutelt wurde. 

Makeda ließ trotzdem von ihr ab und wollte es nichts zum Äußersten treiben. 

„Dreh dich wieder um!“ Befahl sie der Masochisten, die sich ihr eilig mit dem Rücken zuwandte. 

„Spreize deine Beine und beuge dich nach vorne!“

Eine quälende Position. Es waren die kleinen Stellungsqualen, die man als Domina gut anwenden konnte. Diana hatte ihnen bis in das kleinste Detail alles darüber erklärt. So stand die Gerda jetzt mit leicht gespreizten Beinen vor ihr, vornübergebeugt, ihre Hände Richtung Füße baumeln lassend. Makeda indessen schob ihre Finger zum Keil geformt in die Scheide der Blondine, stieß diese fest hinein und entzog sie ihr im Anschluss wieder. In schneller Folge stieß sie zu, hörte das Wimmern und Keuchen der Sub und hörte erst auf, als ihre Finger zu krampfen begannen. Durfte sie jetzt aufhören? Gerda war fast so weit gewesen. 

„So. Ich bin jetzt fertig. Du darfst dich selbst berühren.“

Gerda richtete sich stöhnend wieder auf, blickte sie entgeistert an und verstand die Welt nicht mehr. Makeda öffnete und schloss unterdessen ihre Hand mit der Hoffnung, dass sich die krampfenden Muskeln gleich wieder lösen würden.

„Aber ...“ Gerda zögerte. 

Makeda aber deutete schon auf die Wand, wo das Halseisen an einer massiven Kette herunterhing. 

„Geh schon rüber, damit ich dich festmachen kann.“

Die blonde Frau schien wirklich traurig zu sein, in diesem Augenblick. Wahrscheinlich hatte sie doch einiges bei ihr richtig gemacht, dachte sich Makeda. 

„Hock dich schon hin. Wie gesagt, du darfst dich gerne anfassen. Vielleicht sehen wir uns ja mal wieder?“ Die Afrikanerin hätte dieser Frau beinahe ihre Hand gereicht. Doch Gerda küsste stattdessen ihre Stiefel, obwohl diese deren Sklavenzunge schon genug gesehen hatten, an diesem Tag. 

„Gerne Aufseherin. Es war sehr schön mit ihnen.“

Makeda konnte nicht anders, sie musste lächeln. Würde Diana ebenfalls zufrieden sein? Im Grunde genommen war das ihr gar nicht mehr so wichtig. Dadurch, dass sie sich mit Kai so gut verstand, hatte der Verein ein großes Stück seiner Macht über sie verloren. Und wäre sie erst einmal mit ihm verheiratet, durfte sie sich das erste Mal in ihrem Leben frei fühlen. 

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Kommentare

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voraussichtlich kein neuer Teil. Ich bitte euch um Nachsicht, aber ich habe einige andere Dinge, die ich in meiner Freizeit zu erledigen habe. So komme ich nur bedingt zum Schreiben und werde keinen Teil zusammenbekommen. Sollte widererwarten sich doch Zeit finden, werdet ihr es sehen, aber ich glaube eher nicht. 

Ich wünsche euch allen eine ruhige Woche! 

Eure Sena

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