Agentur zur Vermittlung einer Eheherrin 15

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Bad Langensalza, 8.1.2016 7 Uhr 55

Jörg beeilte sich, so gut es ging. Der dicke Plug in seinem Po hinderte ihn am schnellen Gehen und so tat er sich schwer damit, mit seiner Göttin Schritt zu halten. Er sollte künftig an sie in diesen Dimensionen denken, hatte Irena gestern von ihm gefordert, um gleich im Anschluss mit Tritten und Schlägen über ihn herzufallen und auf dem nackten Boden zu benutzen. Sein Schmerz, Irenas Willkür und ihre gemeinsame absolute Befriedigung, schienen sein neues Leben zu prägen und auszufüllen.

Der heutige Tag hatte für ihn indessen stressig begonnen, trotz des intensiven Liebesspiels zwischen ihnen. Seine Gebieterin ließ sich von ihm jetzt von vorne bis hinten bedienen und verwöhnen und war nur dann bereit, etwas zu tun, wenn es einem sportlichen Hintergrund hatte oder ihren sadistischen Spielen ihm gegenüber geschuldet war.

Mühsam löste er sich aus den Erinnerungen der letzten Tage, versuchte seinen schmerzenden Körper zu ignorieren und sich auf das zu konzentrieren, was der Morgen mit sich brachte. Der erste Arbeitstag für ihn in diesem Jahr. 

Vor der Tür des Rathauses standen schon die ersten Bürger und von ihren Gesichtern konnte man deutlich ihre Ungeduld ablesen. Irena schien sich ebenfalls für sie zu interessieren, während sie sich von Jörg zu einem Seiteneingang führen ließ, welcher dem Personal der Stadt vorbehalten blieb. Sie schien gut gelaunt zu sein und die schneidende Winterkälte ihr nichts weiter auszumachen. 

„Du nette Kollegen haben?“

Jörg nickte. Er verstand sich eigentlich mit allen. 

„Ja, ich denke schon.“

Die junge Russin schien aufgeregt, sah ihm dabei zu, wie er den Code ins Zahlenschloss eingab und küsste ihn, bevor er ihr die Tür aufhalten durfte auf den Mund. Es waren solch kleinen Momente zwischen ihnen, die ihm über die andauernden Demütigungen und Quälereien hinweg halfen. 

Sie nahmen die Treppe in den zweiten Stock, wo sich die Sachbearbeitung der Migrationsbehörde befand. Irena erschien ihm aufgeregt und so fragte sie ihn weiter. 

„Welche hübsch sein?“ 

Jörg lachte und schüttelte seinen Kopf. 

„Sie sind gut drauf, aber attraktiv habe ich jetzt noch keine gefunden.“

Irena nickte, biss auf ihre Lippen herum, während er die Tür zur Abteilung öffnete. 

Sie durchschritten ein kleines Vorzimmer mit Garderobenschrank und einem Tisch mit sechs Stühlen, dahinter befand sich dann das erste Büro für zwei Frauen mittleren Alters und einem älteren Herren. 

„Entschuldigt, bitte. Das ist Irena, meine Freundin. Ich wollte ihr hier mal alles zeigen und sie euch vorstellen.“

Die beide Frauen musterten die junge Russin eindringlich, standen auf und traten schließlich an Jörg und seine Begleiterin heran. Sie gaben ihnen die Hand, wünschten ein frohes neues Jahr und umarmten die beiden anschließend sogar. 

„Das ist Carlotta und das hier Elsbeth. Der verbittert dreinblickende Griesgram dort hinten am Fenster Wolf.“

Irena freute sich. Carlotta mochte Ende Dreißig sein, hatte eine sehr schlanke Figur und ein längliches Gesicht, welches ein wenig an einen Pferdekopf erinnert. Es war stark geschminkt und bildete so einen seltsamen Kontrast mit ihrem Bürstenhaarschnitt. Dafür hatte sie weiße regelmäßige Zähne und muntere grüne Augen. 

„Du bist die junge russische Freundin von unserem Rabauken hier? Elsbeth hat mir schon von dir erzählt.“

Elsbeth war eine füllige Frau mit herunterhängenden Wangen und schmalen Augen. Dennoch wirkte sie herzlich und sympathisch und mochte die Fünfzig schon überschritten haben. 

„Und Jörg mir von seiner Irena. Es ist mein gutes Recht solche guten Neuigkeiten zu verbreiten, wenn hier so wenig passiert.“

Sie deutete auf Wolf, der sich komplett aus dem Gespräch seiner Kollegen heraushielt. 

„Bei dem haben wir ja schon alles Hoffen aufgegeben. Dem könnte man ein Fotomodell ins Bett legen und er würde dennoch weiter mit seiner Modelleisenbahn spielen.“

Wolf schüttelte seinen Kopf. Tatsächlich hatte Elsbeth aber Recht. Der Kollege war ein sehr zurückgezogener einsam lebender Mensch. 

Carlotta zupfte indessen an Irenas Lederjacke herum, drückte gegen die Schultern der jungen Russin, um auch die Rückseite des martialischen Kleidungsstücks zu bewundern und hob schließlich ihren Daumen. 

„Die schaut ja richtig heiß aus. Woher hast du sie?“

„Nicht hier kaufen. Sankt Petersburg.“

„Leningrad hat das doch geheißen, richtig? Das kenne ich von der Schule her. War ja bei uns nicht anders mit Karl-Marx-Stadt.“

Irena lachte und gab ihr Recht, während Jörg sichtlich nervös dreinblickend neben ihr stand. 

„Ist der Herr Polke schon am Platz?“

„Ja. Geh lieber rein, er ist sowieso schon wieder schlecht gelaunt. Wahrscheinlich hat ihm seine Exfrau wieder einmal so richtig eingeheizt.“ Mutmaßte Carlotta.

Irena hatte den Dialog zweischen den Kollegen aufmerksam verfolgt. Überhaupt schien sie jedes noch so kleine Detail einer ihr neuen Umgebung aufzusaugen. 

Jörg bat Irena darum, ihm zu folgen, und trat hinaus auf den Hauptgang. Sie bogen ihn rechts ein und liefen ihn herunter, an einer Vielzahl von Türen vorbei. Auf eine von ihnen zeigte er im Vorbeigehen und wandte sich kurz zu ihr um. 

„Das ist mein Büro. Wir sagen aber ersteinmal meinen Chef Bescheid, dass ich wieder da bin, okay?“ Irena nickte und haute ihn mit der flachen Hand als Bestätigung auf seinen Po. Sofort machte sich der Plug bemerkbar, aber auch der Klaps an sich war für Jörg durchaus schmerzhaft gewesen. 

„Au!“ Stöhnte er und grinste ihr zu. Seine Herrin indessen zwinkerte zurück und folgte ihm weiter. 

So machten sie ein paar Meter weiter am Ende des Ganges vor einer weiteren Tür Halt, Jörg klopfte und wartete darauf, dass sich jemand dahinter ihnen bemerkbar machte.

„Bitte?“ Drang eine raue Männerstimme deutlich hörbar nach draußen, woraufhin Jörg die gedämmte Bürotür öffnete. 

„Herr Polke? Ich wollte mich bei ihnen aus dem Urlaub zurückmelden und ihnen nachträglich ein frohes neues Jahr wünschen.“

„Danke fürs Schleimen, Zimer. Ich habe ihnen die Tagesanweisungen per Mail geschickt, wäre schön, wenn sie diese bis zum Feierabend abgearbeitet hätten. Wen haben sie da mitgebracht? Besucher sind bei uns nicht üblich, wie sie wissen.“

Irena trat an Jörg vorbei in den Raum hinein, hielt auf den dickleibigen großen Mann hinter dem breiten Schreibtisch zu und bot ihm ihre Hand an. Er besaß graue Haare, lebhafte grüne Augen und einen weißen Vollbart. Sein Anzug war ordentlich gebügelt und durchaus modisch, dennoch wirkte sein Gesicht wie das eines Trinkers.

„Ich Irena sein. Jörgs Freundin. Ich zu Besuch aus Russland.“ Irena kam nicht umhin den kräftigen Parfümgeruch zu bemerken, welcher ihr so penetrant in die Nase stieg, dass er schon ihre Sinne zu trüben begann. 

Der Abteilungsleiter wirkte für einen Moment verwirrt und blickte verwundert zu seinem jungen Kollegen rüber, der immer noch nahe der Tür stand. 

„Eine Russin? Das passt ja, was Zimer? Haben sie ihr schon die nötigen Papiere ausgestellt?“ 

Jörg wurde blass und konnte mit der Anspielung wenig anfangen. Irena aber lachte und zeigte sich Jörgs Vorgesetzten gegenüber weiterhin offen. 

„Kann er das?“ Frage sie den Mann ohne Scheu. 

„Einmal bestimmt und dann nie wieder. Sie sehen nett aus Irena, ich denke sie finden bei ihm auch einen anderen Weg.“ Polke grinste eindeutig zweideutig zu Jörg rüber. 

„Dann haben sie sich jetzt auch dazu hinreißen lassen sich eine Frau in ihr Leben zu holen? Da kann ich nur hoffen, dass sie mehr Glück haben werden als ich, nichts für ungut.“

Jörg ging nicht weiter auf die Worte seines Chefs ein, und bat Irena ihm zu folgen. Die wollte unterdessen Polke zum Abschied ihre Hand reichen und lief schnurstracks hinter dessen Schreibtisch, dabei alles darauf befindliche mit ihren Augen abtastend. Warum zeigte sie sich so interessiert an diesen Mann? Jörg konnte sich keinen Reim darauf machen. 

„Sie ein ...“ Seine Freundin deutete, neben dem Chef stehend auf eines der Bilder auf dessen Schreibtisch. 

„Jäger? Ja, mein Vater hat mich früher oft mitgenommen und nach seinem Tod bin ich dabei geblieben.“ Erklärte sich Polke widerwillig, erstaunt über die Neugierde der Besucherin. 

„Und das Kinder?“

Der Mann wurde rot im Gesicht. Ein deutliches Zeichen für seine Überforderung. 

„Ja. Gehen sie jetzt bitte, ich möchte weiterarbeiten. Sonst können Frauen wie sie nicht ihre Papiere mit deutschen Männern wie Jörg machen.“ Stellte der dicke Mann mit dem rotbäckigen Gesicht zynisch fest. 

Jörg glaubte, nicht richtig gehört zu haben. Irena aber tat indessen so, als ob sie den Mann nicht verstanden hatte. Lässig kam sie zurück zur Tür geschlendert und wünschte Jörgs Vorgesetzten hinter dem Schreibtisch eine gute Woche.

„Du mir zeigen Büro jetzt!“ Befahl sie Jörg ohne Umschweife, trat an ihn vorbei und ging den Gang herunter. 

„Ja, Irena.“ Beeilte er sich, ihren Befehl zu quittieren, und folgte ihr hastig nach, überholte sie im letzten Moment und öffnete für sie die Tür seines Arbeitszimmers. Er ließ sie an sich vorbeitreten, während sie den Raum umgehend in aller Gründlichkeit in Augenschein nahm. 

„Gut! Schön Büro sein.“ Stellte sie zufrieden fest.

Sie ging um den Schreibtisch herum, ließ sich in den Sessel fallen und blickte ihn über den Tisch hinweg an. 

„Wir sprechen jetzt Woche, da?“

Jörg ahnte, dass sie mit ihm den Verlauf der Woche planen wollte. 

Sie nahm ihre Halskette ab und legte sie auf Jörgs Schreibtisch. Mit einer Handbewegung deutete sie ihm an, dass er zu ihr kommen sollte, befahl ihm vor ihr auf seine Knie zu gehen und unterdrückte seinen Protest eindrücklich, in dem sie eine kurze Reitpeitsche demonstrativ aus ihrem Stiefelschaft herauszog und auf den grauen Tischschoner ablegte. 

„Was wenn jemand hereinkommt, Irena?“ Fragte Jörg besorgt, das Schlaginstrument mit Sorge betrachtend. 

„Sie werden klopfen, da? Du mich nicht wütend machen, Jörg.“ Sie drückte ihre Stiefelsohle an seinen Mund, worauf der Sklave diese zu küssen begann. 

„Schlüssel sein für Hose. Du sie nur abnehmen darfst für AA. Vorne bleiben so, verstanden?“ 

Jörg küsste über die raue Oberfläche und schmeckte dabei deutlich den Schmutz und das Salz der Straße. Kurz unterbrach er diese für ihn so demütigende Handlung, um ihr zu bestätigen, dass er sie verstanden hatte. 

„Wenn ich anrufe, dann Video machen und zeigen. Du nicht machen wie ich sagen, du bereuen sehr. Ich dann sehr böse sein, du wollen das?“ 

Sie beugte sich vor, ließ ihre Hand in sein Gesicht klatschen und griff dann rücksichtslos in sein Haar, um seinen Kopf nach hinten zu überstrecken. Jörg fühlte, wie ihre kühle Spucke auf sein Gesicht herunter klatschte und sich der Griff in seinen Haaren erneut festigte. Wieder riss sie an seinem Schädel, zog diesen an sich heran und presste ihn gegen ihren Leib. So drückte sie ihm auf diese Weise ihre festen Brüste ins Gesicht. Im ersten Moment für ihn ein sehr intensives Gefühl, welches sich aber mit der ansteigenden Atemnot zügig in Panik wandelte. 

Erst als seine Glieder sich versteiften und seine Muskeln sich zur instinktiven Gegenwehr verspannten, entließ sie ihn, drückte sofort ihre Lippen auf seinen Mund und verschaffte sich mit ihrer Zunge Einlass. Es schien sie nicht weiter zu stören, dass er kurz zuvor noch den Dreck von ihrem Schuhwerk heruntergelutscht hatte. 

Fühlte sich ihr Kuss zuerst wild und fordernd an, wandelte sich sein Eindruck jetzt zu etwas Sinnlichen. Irena genoss diese Berührung sehr, umkreiste mit ihrer Zungenspitze die seine und hinterließ keinen Zweifel bei ihrem Sklaven, dass sie ihn, auf ihre Weise, mochte und begehrte. 

Minuten später löste sie sich von ihm, setzte noch einen oberflächlichen Kuss auf seine Lippen, dann deutete sie auf die neben ihr befindliche Tischplatte. 

„Du mit Händen drauf, ich geben dir Po“

Sie stand von dem Sessel auf, während Jörg blass wurde und sich nervös zur Tür umsah. Er hielt es für denkbar, dass jeden Moment jemand hereinkommen könnte oder sie vom Gang aus hörte. 

„Bitte, Irena. Das ist meine Arbeit. Man wird mich hören.“

Die junge Russin lächelte und ließ demonstrativ den Schlag ihrer Gerte in ihre linke Handinnenfläche klatschen. Dann zuckte ihr rechter Arm abrupt vor und ein heftiger Schmerz legte sich über Jörgs linken Oberschenkel.

„Ich passen auf, da? Machen was ich sage, sonst ich wütend werden sein.“

Sie zeigte erneut auf die Tischplatte und so kam der junge Beamte schließlich dem Wunsch seiner Herrin zögerlich nach. 

„Du leise sein! Du Schuld wenn uns hören.“ Erklärte sich ihm seine Herrin. 

Jörg indessen spannte seine Muskeln an, suchte tief ein und aus zu atmen und erwartete den heftigen Schmerz, welchen Irena ihm gleich zufügen würde. Und tatsächlich klatschte die Gerte in diesem Moment auf sein Hinterteil herunter, hart und voller Wucht. 

Es tat so unglaublich weh! Für einen Moment drängte der Schmerz seine Sorge entdeckt zu werden, aus seinem Kopf heraus, doch dann war sie gleich wieder präsent und ließ seinen Aufschrei verstummen. Auch Irena schien sich darum Gedanken zu machen, beugte sich vor, um sich über seinen Rücken zu legen und ihm ins Ohr zu flüstern. 

„Du leise sein, sonst sie uns merken.“ Sie lachte, biss ihm schmerzhaft in sein rechtes Ohrläppchen, richtete sich wieder auf und stellte sich erneut in Schlagpositur. Die Szene erregte sie, bereitete es ihr doch Lust ihn zu demütigen und zu quälen. So holte sie von neuem aus, nahm Maß und hieb ihm mit viel Energie den Stock über seinen Po. Trotz seiner dicken Jeans würde Jörg viel spüren müssen und mit Trauer dachte Irena daran, dass es wieder nur Dianas Mann sein würde, den sie über die Woche hinweg quälen und schinden durfte. 

Jörg biss die Zähne zusammen, verarbeitete den Schmerz, so weit es ihm möglich war im Stillen und spürte erneut den Druck von Irenas Körper, welcher auf seinem Rücken zum Liegen kam. Sie war geil. Nicht umsonst rieb sie so fordernd mit ihrer Linken über seinen Schoß in dem sie zwischen seine Beine griff. Für ihn eine neue Quelle der Qual, konnte doch sein Penis nicht in seinem stählernen Gefängnis erigieren. Irena indessen küsste sein Genick und biss ein zweites Mal in sein Ohrläppchen, bis er, getrieben von seinem Schmerz, aufstöhnte. Dabei drückte sie weiter mit ihrer Linken gegen seien Schritt, doch der grobe Stoff der Hose hinderte sie daran, gezielt nach der Röhre oder seinen Hoden zu greifen. 

Leise keuchte sie ihm ins Ohr, rieb mit ihrem Schoß über seine gepeinigten Pobacken, dann löste sie sich wieder von ihm und hieb in schneller Folge auf ihn ein. Jörg vermochte dem ihm zugefügten Schmerz anfangs standzuhalten, doch dann brach er aus ihm heraus, als die Prügel für ihn nicht mehr zu ertragen war.

„AAAAHHHHH!“

Irena blickte gierig auf ihren Sklaven herunter, doch ahnte sie, dass man sie jetzt gehört haben musste. So steckte sie seelenruhig die Gerte zurück in ihre rechte Stiefelinnenseite, trat ans Fenster und blickte von dort aus sorgenvoll zu Jörg rüber, während dieser immer noch mit vom Schmerz gezeichneten Gesicht über der Tischplatte lag. 

Auf dem Gang näherten sich Schritte, dann hörte man eine helle Männerstimme. 

„Herr Zimer?“ 

Es klopfte und im selben Moment wurde die Tür geöffnet. 

Jörg indessen suchte sich aufzurichten, wischte sich eilig über seine Augen und nahm auf seinem Bürosessel Platz, was sein Schmerz noch einmal für ihn erneuerte.

Ein junger Mann kam herein, richtete einen fragenden Blick auf den Mann hinter dem Schreibtisch, dann auch auf die attraktive Frau, welche am Fenster stand. Sie schien sich genauso Sorgen zu machen, wie er selbst und trat in diesem Moment an den Schreibtisch heran. 

„Es ist alles in Ordnung, Patrick. Ich habe nur einen Krampf bekommen.“ Ächzte Jörg, während die Schmerzwellen weiter durch seinen Leib waberten.

Irena trat an die Seite ihres Freundes, beugte sich über ihn und schloss seinen Kopf in ihre Arme. 

„Gleich besser sein, vorsichtig gerade machen.“

Jörg verstand, und begann sein rechtes Bein unter dem Tisch betont vorsichtig auszustrecken. Irena indessen betrachtete den jungen Mann an der Tür, er sah ziemlich normal aus, wirkte aber sympathisch und aufgeschlossen auf sie. Dass er sich Sorgen um Jörg machte, sprach ja ebenfalls für ihn. 

„Ich Irena sein. Jörgs Verlobte.“

Der junge Mann lächelte, trat an den Schreibtisch heran und reichte ihr seine Hand. Irena griff danach, schüttelte sie, dann war Jörg an der Reihe, um seinen Kollegen ebenfalls zu begrüßen. Immer noch war der Schmerz in seinem Gesicht deutlich zu lesen, doch schien es ihm jetzt langsam besser zu gehen. 

„Löst er sich?“ Wurde er von dem Jungen gefragt. 

„Ja, es geht gleich wieder. Frohes neues Jahr, wünsche ich dir.“

„Danke, euch auch. Verlobt? Sie haben mir davon gar nichts erzählt, Herr Zimer.“

Der junge Mann ließ seine munteren Augen zwischen seinem Vorgesetzten hinter den Schreibtisch und dessen junge Besucherin hin und her wandern. Sie war wirklich hübsch, der Wahnsinn. Na gut, Jörg war ein attraktiver Kerl und Frauenversteher, von daher nicht das erste Mal, dass dieser solch eine Schönheit sein eigen nannte, wie er von den Kollegen wusste.. 

„Du verheiratet sein?“ Fragte Irena. 

Patrick verneinte, sichtlich amüsiert über die Vorstellung. Er hatte nicht einmal eine Freundin.

„Bisher keine gefunden. Aber unverhofft kommt oft, sagt das Sprichwort. Richtig?“

„Du jung. Arbeiten mit Jörg lange?“

„Nein, Irena. Ich studiere und das hier ist meine begleitende Arbeitsstelle.“

„Wenn ich habe Freundin für dich. Du wollen kennenlernen?“ Fragte die Frau mit ihren sehr interessant klingenden russischen Akzent. 

„Wow. Ehrlich jetzt?“ Jörgs Verlobte lächelte und blickte ihn verschmitzt an. 

„Da, warum nicht? Was Jörg gefallen, dir auch Spaß machen.“

Patrick wechselte mit seinem Kollegen einen vielsagenden Blick. Der ließ ihn unerwidert. Ganz im Gegenteil, er wirkte merkwürdig ernst auf einmal. 

„Lässt du uns allein, Patrick?“ Forderte der Mann hinter dem Schreibtisch. Immer noch wirkten seine Gesichtszüge gequält in diesem Moment. Der Krampf musste wirklich extrem gewesen sein. 

Der junge Student zeigte an, dass er verstanden hatte, und schloss die Tür hinter sich, zuvor noch einmal zu der jungen Russin blickend. Wahrscheinlich in seinen Gedanken schon bei ihrer Freundin.

Die schien angespannt in diesen Moment, verwundert darüber, dass ihr Sklave die Initiative ergriffen hatte. 

„Du lässt ihn in Ruhe!“ Stellte Jörg in einem sehr souverän klingenden Ton fest. 

„Was du sagen?“ Fragte Irena erstaunt und wollte nach ihrer Gerte greifen. 

„Lass sie stecken oder das zwischen uns findet sofort ein Ende.“ 

Sie schien nicht recht glauben zu wollen, dass er seine Widerworte ernst meinte, hatte er sich doch bisher in seine neue Rolle willig eingefügt. 

„Warum, du sagen, jetzt?“ Ihr Ton klang ernst und angespannt. 

„Weil er mit SM nichts am Hut hat.“

Irena schien bereit dazu sich auf eine Diskussion mit ihm einzulassen. Vielleicht weil sie fühlte, dass sie hier eine Grenze bei ihm gefunden hatte?

„Ihm Spaß machen, so wie dir.“

Jörg verneinte. 

„Ich beschäftige mich seit Jahren mit meinen Träumen. Er tickt da völlig anders.“

Sie blickte über seine Schultern hinweg zu dem Fenster. Trübe Wolken verdeckten den Himmel, einige wenige Schneeflocken waren zu sehen. 

„Du jetzt frech sein. Warum so ist?“ Irena schien in diesem Moment unsicher. Ganz entgegengesetzt zu ihrer sonstigen Persönlichkeit, welche stets souverän und bestimmt auf ihn wirkte. Das heißt anfangs, in der ersten gemeinsamen Zeit, da hatte sie ähnlich auf ihn gewirkt, wie jetzt auch. 

„Ich bin nicht frech. Der Junge soll nur seinen eigenen Weg finden. Versprich mir, dass du ihn in Ruhe lässt.“ Forderte er in einen für sie unwirklich klingenden bestimmten Ton.

Irena schien zu überlegen. Fühlte sie vielleicht in diesem Moment ihre Autorität ihm gegenüber in Frage gestellt?

„Was, wenn ich nicht tun will?“ Fragte sie leise. 

„Dann werde ich mein Glück nicht über das seinige stellen.“

„Du mich dann verlassen?“

Jörg schloss seine Augen, suchte vergebens nach einer bequemeren Sitzposition und stöhnte laut auf dabei. Er hatte vergessen, dass sie ihn noch vor wenigen Minuten so hart mit der Gerte verdroschen hatte. Der dicke Jeansstoff hatte ihn zwar ein wenig vor der Wucht ihrer Schläge behütet, aber der Schmerz war dennoch äußerst intensiv für ihn fühlbar. 

„Warum unterhalten wir uns darüber?  Ich bin gerne dein Sklave, Irena und ich glaube du fühlst, dass ich mich dir und deinen Spielen ergeben möchte. Du bist mein Traum. Aber nur weil du meiner bist, ist eine Frau, wie du sie darstellst, nicht automatisch auch Patrick seiner.“

Dass seine Herrin jetzt nicht ausrastete, auf ihn einschlug, trat oder auf andere Weise grob wurde, bedeutete Jörg die Welt. 

„Dein Chef. Probleme haben?“ Wechselte sie für ihn überraschend das Thema.

Irena löste sich von der Fensterbank, an der sie sich angelehnt hatte und kam zu ihm zurück. Jörg war in diesem Moment beruhigt darüber, dass sie die Gerte im Schaft ihres Stiefels hatte stecken lassen. 

„Seine Frau hat sich wegen eines anderen Mannes von ihm getrennt und seine drei Kinder mitgenommen. Sie behauptet, er hätte sie geschlagen und die Kinder ebenfalls. War wahrscheinlich auch so, Genaueres weiß man im Kreis der Kollegen nicht. Er riecht jedenfalls nicht umsonst so nach Parfüm, wenn du verstehst, was ich meine.“

„Wenn er weg, dann du Chef sein?“ Fragte sie ihn interessiert und setzte sich dabei auf seinen Schoss.

„Ich bin sein Stellvertreter, das stimmt, aber noch viel zu jung für solch einen Posten. Warum fragst du mich das?“ Irena stieß ihm leicht mit ihrem Hinterkopf gegen seine Nase. Sie tat ihm weh damit und im ersten Moment hatte er geglaubt, dass sein Zinken zu Bluten beginnen könnte. Die Sadistin war also wieder da und zog ihn erneut in ihr gemeinsames Leben hinein. Noch ein Stoß und sie zeigte ihm, dass ihr Handeln einer Absicht folgte.

„Jörg?“ An der Tür klopfte es erneut. Es war dieses Mal Elsbeth, welche die Tür unaufgefordert öffnete. 

„Hast du das vom jungen Wieland gehört? Er wurde zusammengeschlagen. Er soll fast dabei gestorben sein.“ 

Jörg merkte auf. Wieland war der Junge, der ihnen, zusammen mit seinen Freunden, am Neujahrsmorgen beigestanden hatte. Wahrscheinlich eher aus der Hoffnung heraus auf eine Schlägerei, als aus Sympathie zu ihnen. Sie kannten sich ja nur flüchtig vom Sehen her. 

„Weiß man wer es war?“

Elsbeth lächelte zu Irena rüber, die fröhlich von Jörgs Schoß aus zu ihr aufsah. 

„Süß seid ihr beiden, wisst ihr das eigentlich? Hast tatsächlich deine Matruschka gefunden, genauso wie ich es dir gesagt habe.“

Jörg erinnerte sie an seine Frage. 

„Der Neffe des Rot wurde verhaftet. Wahrscheinlich waren das er und seine Kumpane.“

Die dicke Frau schüttelte ihren massigen Kopf, eine verbitterte Miene dabei zeigend. 

„Scheiß Extreme. Bisher hatte ich unsere Stadt für ruhig gehalten, doch jetzt? Ich hab richtig Angst bei Dunkelheit auf die Straße zu gehen.“

Jörgs Gedanken rasten in diesem Moment. Irena war in der Nacht aufgestanden und hatte ihm befohlen vor dem Bett liegen zu bleiben. Hatte sie es dieses Mal nicht bei ein paar beschmierten Hauswänden belassen? Aber warum dann Wieland und nicht den jungen Rot? Das ergab doch alles gar keinen Sinn. Zumal beide Irena ja körperlich überlegen waren. 

Irena hatte ihm einmal erzählt, dass sie oft an Schlafstörungen litt, während sie gechattet hatten, wahrscheinlich war das der Grund gewesen, weshalb sie in der Nacht das Bett verlassen hatte. 

„Wollte ich dir nur erzählen, Jörg. Rot ist jetzt jedenfalls endgültig erledigt. Wahrscheinlich hat er wirklich Kindern etwas angetan. Bei dem Typen halte ich alles für möglich. Wählen tut den jedenfalls keiner mehr in unserer Gemeinde.“

Kaum war die Tür geschlossen, da stand Irena auf, wandte sich zu ihrem Sklaven um und blickte auf ihn herunter. 

„Du jetzt arbeiten, ich kommen später und wir essen, da?“

Jörg war einverstanden. Er hatte wirklich einiges aufzuarbeiten. Der Aktenstapel auf seinem Tisch war ja kaum zu übersehen. 

„Bist du sauer auf mich, Irena?“

Die junge Russin betrachtete ihn amüsiert und lächelte lasziv auf ihn herunter. 

„Du bald endgültig Sklave sein und noch viel lernen musst. Ich dir beibringen. Heute Abend strafen, danach Liebe machen, da?“

Jörgs Gedanken verselbstständigten sich sofort. Auf der einen Seite aus Angst vor weiteren Misshandlungen und Schmerzen, auf der anderen aus Vorfreude auf die versprochene Lust. Irenas Körper fühlte sich geil für ihn an und sie bumste ihn so wild und aggressiv, wie er es sich in seinen kühnsten Träumen nicht hatte vorstellen wollen. 

Sie hieb ihm zum Abschied noch einmal ihre rechte Handinnenseite ins Gesicht, zog rücksichtslos an seiner Nase, schlug ihn erneut, dann presste sie ihre Lippen auf seinen Mund. Jörg stöhnte, überwältigt von den üblen Handlungen ihrerseits, die wie ein Orkan über ihn hinweg tobten. Ein unwirklich sanftes Streicheln, dann ging sie zu ihm auf Abstand, fasste in ihre Tasche, worauf ein heftiger Schlag in sein Leib hinein fuhr. Mit hellen Ton kreischte er auf, hechelte sich den Schmerz weg und blickte Irena vorwurfsvoll hinterher, welche in diesem Moment sein Büro verließ. 

 

Erfurt, Ortsteil Klettbach, 23.08.2016, 22 Uhr 00

Schmied hatte noch mit seinen Kollegen das Abendessen eingenommen unter dem Vorsatz den Fall einmal außen vor zu lassen. Es kam ein lockeres Gespräch zwischen den Männern zustande, das erste Mal überhaupt. Dabei war sogar Eichhorn merkwürdig umgänglich geblieben, vielleicht war seine spitze Zunge bis dahin von dem beruflichen Druck geführt worden? Wenn er sich selbst hinterfragte, ging es ihm ja nicht anders. 

Darca indessen hatte ihn mit Nachrichten traktiert und sich sichtlich ungehalten darüber gezeigt, dass er sie so lange warten ließ. Würde es gleich übel für ihn werden? Er grinste. Dieses böse Frauchen würde wahrscheinlich gleich über ihn herfallen, wie eine Raubkatze. 

Er lenkte seinen Wagen vor das Tor des großen Anwesens, wo sie bereits, gekleidet in einem langen schwarzen Lackmantel, auf ihn gewartet hatte. Erregung überkam ihn, als sie kurz ihren rechten Arm zum Gruß hob, eine Fernbedienung auf das Tor richtete und es damit für ihn öffnete. 

Sie hatte ihm das letzte Mal angewiesen den Wagen hinter das Haus zu lenken, also folgte er ihrem Wunsch erneut und verbarg ihn so vor neugierigen Blicken. Hastig vergewisserte er sich davon, dass er Handy und Brieftasche nicht im Wagen ließ, da war er auch schon ausgestiegen, warf einen erleichterten Blick auf die Hunde im Zwinger und ließ sich auf seine Knie fallen, als Darca um das Haus herum kam. 

Schmied stöhnte vor Erregung. Diese Frau erschien ihm als Traum. Ihr herrisches, strenges Gesicht. Ihre sinnliche Figur, diese bösen Outfits an ihrem Leib, welche seine Geilheit auf sie zur Qual werden ließen. 

In diesem Moment zeigte sie mit ihrer rechten Hand vor sich auf den Boden, worauf er die zwanzig Meter über Rasen und Schotterweg hinweg zu ihr heran rutschte. Mit einem Seufzen brachte er seine Erregung vor ihr zum Ausdruck, beugte sich über ihre rechte Stiefelspitze und sog den herben Duft des Leders ein. Vor ihr gab es kein Genieren und sein sonst allseits präsenter Stolz verflüchtigte sich umgehend. Wie ein Ertrinkender an einem Stück Holz, hielt er sich an dieser Frau fest, um sich mit ihrer Hilfe zu retten. Doch wovor?

Sie entzog ihm demonstrativ ihren Stiefel und drückte dann die Spitze ihres Linken gegen seine Lippen. Bisher hatte sie nichts zu ihm gesagt. Vielleicht weil auch sie seine unterwürfige Geste in Ruhe konsumieren wollte?

Sie schien jetzt genug zu haben, wandte sich um und ging schweigend Richtung Haus. Sie ließ sich Zeit dabei, wahrscheinlich um ihm die Möglichkeit zu geben, ihr auf seinen Knien zu folgen. 

Einer Frau hinterherkriechen? War er noch ganz dicht? Ein kurzer Moment der Unsicherheit, welcher sofort von dem Anblick, welcher seine Darca ihm bot, wieder verdrängt wurde. Sie würde ihn gleich fordern, dessen war er sich gewiss und allein dieser Gedanke brachte sein Glied fast zum Bersten.

Ihn reute es nicht, dass der Schmutz von Weg und Rasen seine Jeans verunstaltete, er spürte auch nicht den Schmerz seiner Knochen, die diese Art der Fortbewegung noch nicht verinnerlicht hatten. Für ihn zählte einzig diese Frau vor ihm. 

Kaum das sie die Haustür passiert hatten, befahl sie ihm, mit ruhiger Stimme, sich vor ihr auszuziehen. Dabei durfte er nicht aufstehen und musste vor ihr auf seinen Knien bleiben. 

Ruhig blickte das markante Gesicht Darcas auf ihn herunter. Ihr schwarzes Haar, zum strengen Dutt geflochten, wirkte seine neue Herzfrau heute besonders herrisch und arrogant auf ihn. Immer wieder blickte er verstohlen zu ihr auf, doch schien sie sich in diesem Moment nicht an seinem Fehlverhalten zu stören. 

In dem Moment, in dem er seine Unterhose über seine Oberschenkel zu ziehen suchte und sich sein steifes Glied ihr entgegenstreckte, nahm sie ein stählernes Halsband vom Garderobentisch herunter, beugte sich über ihn und legte es ihm um seinen Hals. Ein Klicken, dann fühlte Schmied dessen Enge und Druck auf seiner Haut. Er konnte noch normal atmen, nur wenn er nicken wollte, drückte der breite Metallrand dieser Fessel gegen seinen Kiefer. 

Mit einer unscheinbaren Bewegung ihrer rechten Hand forderte sie ihn dazu auf aufzustehen, doch verstand er sie erst, nachdem die resolute Frau diese Geste wiederholt hatte.

„Zeig mir deine Hände!“ Befahl sie ihm in einem herben arroganten Tonfall. 

Schmied winkelte seine beiden Arme an und zeigte ihr seine beiden offenen Hände. Wieder wandte sich die Frau in Schwarz zu dem Garderobentisch um, nahm einen derben Lederbeutel auf und zog diesen über seine linke Hand. Mit einem Riemen zog sie dessen Rand um sein Handgelenk fest, dann wiederholte sie das Ganze auch mit seiner Rechten. Ihre Augen richteten sich dabei immer wieder auf sein Gesicht und er glaubte, ein unscheinbares Lächeln auf ihren Lippen entdecken zu können.

Seine Finger konnte er jetzt nur noch zur Faust ballen und mit Spannung verfolgte er jetzt Darcas Hände mit seinem Blick, während diese große Karabiner in seinen O-Ring am Halsband einhängten. Feine Ketten hingen an ihnen, die sehr kurz ausfallend, nun mit seinen Handgelenkfesseln verbunden wurden. 

Ihm schien es so, als ob diese Handlung Darca noch zusätzlich erregte, denn fast andächtig nahm sie ihn in ihren Besitz. So schauderte er, als ihre Fingernägel sanft über seine Brust hinwegstrichen, sie sich seinem Gesicht zu einem ersten Kuss näherte und er das erste Mal an diesem Abend, den sanften Druck ihres Körpers fühlen durfte. 

Mit einem nachdenklichen Ausdruck blieben ihre Augen auf ihn gerichtet, während ihre Hände seine Hoden berührten und diese sanft zu kneten begannen. Bisher hatte sie ihm keinerlei Schmerz zugefügt und war sanft und fast zärtlich mit ihm umgegangen. 

Seine neue Liebe ging vor ihm in die Hocke, schloss seine Fußknöchel in zwei derbe Stahlringe ein und verband diese dann mit einer schweren Kette. Darca zeigte ihm an diesen Abend deutlich auf, dass er gefälligst bei ihr zu bleiben hatte, komme was wolle. 

Sorge stieg in ihm auf. Sie war während seines letzten Besuchs sehr grob geworden und hatte ihn mit dem Riemen seiner Hose regelrecht verdroschen. Dafür war das Liebesspiel zwischen ihnen entsprechend ausgefallen und er sofort wieder mit dem durch ihre Hand zugefügten Schmerz versöhnt gewesen. 

Darca indessen war nicht fertig geworden, legte einen engen Ring um seine Hoden und hängte auch an diesem einen kleinen Karabiner ein. Dieser war mit einem Band verbunden, welches sie mit geschickten Bewegungen mit einem der Glieder der Fußkette verband, es vorsichtig straffte und schließlich auch dort verknotete. 

Ein unangenehmer Zug an seinen Testikel war die Folge, der aber noch gut auszuhalten für ihn war. Seine Dominafreundin unterdessen griff, während sie sich wieder aufrichtete nach seinem Schwanz, der schon in aller Deutlichkeit die Erregung seines Besitzers verriet. Nachdenklich strich sie über dessen Schaft, schloss ihn schließlich in den Fingern ihrer rechten Hand ein und begann ihn in kurzen Bewegungen zu wichsen. Dabei näherte sie sich Schmieds Gesicht mit ihrer Stirn, lehnte diese gegen die seinige und folgte weiter den Bewegungen ihrer Hand. 

„Gitta hat uns heute zu sich bestellt.“

Schmieds Verstand beschäftigte sich nur widerwillig mit ihren Worten. 

„Sie meinte, dass ihr unseren Verein verdächtigt, hinter dem Verschwinden meines Mannes und dem diverser Mafiaverbrecher zu stehen. Sie war wütend und empfand euer Verhör als Anmaßung.“

Darcas Stimme blieb leise und klang angespannt. Schmied indessen sorgte sich, konnte er doch ihre Stimmung nicht deuten. War sie wütend auf ihn? Befand er sich vielleicht sogar in Gefahr?

Die Domina indessen sprach weiter, ohne dabei die Stimulation seines Gliedes zu unterbrechen. 

„Sie sieht euch als Dilettanten an, welche das Offensichtliche nicht erkennen wollen.“

Darca hob ihren Kopf an und blickte ihn direkt in seine Augen. Mit Staunen bemerkte er ihre Tränen. 

„Glaubst du wirklich, jemand aus unseren Reihen hätte Krateos etwas antun können?“

Sollte er lügen? Sie beruhigen und ihren Verdacht kleinreden?

„Also stimmt es?“ Fragte sie ihn. 

Schmied konnte nicht anders und nickte. 

„Wir halten es zumindest für möglich, Darca. Nur in Richtung Armenier und Italiener zu denken, ist zu einfach.“

„Aber warum? Er hat doch niemanden etwas getan.“

„Wir wissen das noch nicht genau. Vielleicht hat er zufällig etwas mitbekommen?“

Darca blickte über seine Schulter hinweg und hielt mit ihrer Handbewegung inne. 
„Finde seinen Mörder, Werner. Bitte!“

„Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, Darca. Das verspreche ich dir.“

Die so elegant und sinnlich wirkende Frau nickte ihm zu, rang sich ein Lächeln für ihn ab und wischte sich mit dem Zeigefinger ihrer Linken vorsichtig die Tränen aus ihren Augen. 

„Geht schon wieder.“ Teilte sie sich ihm kurzentschlossen mit. „Zieh mir den Mantel aus!“ Ihr Ton klang jetzt wieder herrisch und gereizt. 

Schmied mühte sich redlich, hinderten seine kurzen Ketten ihn doch daran, ihren Wunsch sofort umzusetzen. Unbeholfen suchte er den Gürtel ihres Mantels zu öffnen und dessen Knöpfe aufzudrücken. Darca indessen achtete ihn nicht weiter und hing weiter ihren Gedanken nach. So gelang es Schmied, nach einigen Minuten, ihr das Kleidungsstück abzunehmen, weidete sich an der Korsage, die sie darunter trug und die eng anliegende schwarze Stretchhose, die ihren Figur betonte und in erregende Weise feilbot. Ihre schönen Brüste wurden stark gepusht und zogen wie Magneten seine Blicke auf sich. 

„Gehen wir rüber ins Esszimmer.“ Befahl sie ihm, schenkte ihm einen kurzen Blick, deutete aber nicht erneut auf den Boden. So ging der nackte Schmied in kurzen Tippelschritten seiner neuen Gebieterin hinterher und hoffte inständig, dass sie sich aus ihrer Spannung würde lösen können.  Doch bis dahin wollte er sich wenigstens an dem atemberaubenden Anblick ergötzen, der ihm von ihr geboten wurde. 

Auf dem Deckglas des schwarzen Naturholztisches standen drei vierarmige Leuchter mit brennenden Kerzen, die den sonst fast gänzlich abgedunkelten Raum in ein mattes flackerndes Licht tauchten, unterstützt von einem kleinen Feuer im Kamin, dessen Schein den der Kerzen komplettierte. An einer Stirnseite eingedeckt, wartete auf einem danebenstehenden Teewagen ein Essenwarmhalter mit zwei Töpfen, sowie auf der Platte darunter ein metallener Napf. 

„Heute bediene ich mich noch selbst, später wirst du das alles übernehmen. Knie dich neben mich, sieh auf den Boden, anschließend werden wir sehen, was für dich zum Fressen übrig bleibt.“

Fressen? Warum geilte er sich nur so an den Demütigungen auf, welche sie ihm auferlegte? Er blickte vor sich auf den Boden, hörte Darca dabei zu, wie sie ihren Stuhl neben ihm zurechtrückte und das dezente Klappern von Porzellan. Schmied litt selbst an einem quälenden Hunger. Er hatte zwar zu Abend gegessen aber aus Vorfreude auf Darca nicht viel herunterbekommen. Sein Magen knurrte jetzt wie verrückt und so ängstigte er sich davor, dass seine geliebte Teufelin sich daran stören könnte. 

Quälend langsam verging die Zeit. Der Duft von Darcas Abendmahl stieg verführerisch in Schmieds Nase hinein und sein Magen schien ihm als Folge davon, regelrecht auszuschimpfen. Lautes Knurren und Kollern, wie er es zuvor noch nie bei sich gehört zu haben glaubte.  

Endlich schien sie satt zu sein. Deutlich konnte Schmied das Klappern des Geschirrs vernehmen, sowie das Schaben von Besteck. Ein hohler blechender Ton wurde hörbar, da knallte der Napf schon direkt vor seine Knie herunter. Der Futterbehälter kam auf den Seitenrand auf und so ging die Hälfte seines Inhalts auf den Boden, bevor er sich wieder aufgerichtet hatte. 

„Friss, Sklave!“ Forderte Darca amüsiert und sowie sich Schmied über den Futtertrog beugte, spürte er die kühle Sohle eines ihrer Stiefel in seinem Genick. Diese drückte seinen Kopf jetzt in Reis, Gemüse und Fleischstücke hinein und Schmied tat sich schwer damit, etwas von den Essensresten aufzunehmen, zumal eine braune heiße Soße sein Gesicht bedeckte. Er verschluckte sich, nieste, als Reiskörner durch den Rachen hindurch in seine Atemwege gelangt waren und verzweifelte an der ihm gestellten Aufgabe. 

Für einen Moment löste sich der Druck in seinem Genick, er hörte, wie der Stuhl neben ihm verschoben wurde und das Schaben eines Gegenstandes auf der Glasplatte des Tisches. Was hatte Darca nur mit ihm vor?

Sekunden später spürte er die Sohle ihres Stiefels erneut auf seinen Hinterkopf drücken. So tauchte sein Gesicht noch tiefer in den Brei hinein, gefolgt von der Aufforderung er solle sich beim Fressen gefälligst beeilen. Schmied schaffte es ein wenig von seinem Fraß in den Mund zu bekommen, als ein heftiger Schlag seine Schultern traf, gefolgt von einem peinigenden heißen Schmerz. 

Darca wäre beinahe gestürzt, als sich ihr Sklave aufbäumte. Wütend blaffte sie ihren Befehl, dass er gefälligst ruhig weiterfressen sollte, als sie mit der groben Hundepeitsche einen zusätzlichen Hieb auf seinen Rücken setzte. Sie würde ihren Werner heute noch intensiver quälen als beim nächsten Mal, damit der Wunsch in ihr geweckt wurde, ihn mit viel Leidenschaft über Schmerz und Pein hinwegzutrösten. So zog sie schließlich einen der Leuchter zu sich heran, löste eine Kerze und ließ heißes Wachs über die Stellen tropfen, auf den sie ihren neuen Sklaven zuvor mit den Riemen ihres Strafwerkzeuges getroffen hatte. 

Schmied stöhnte auf, wandt sich in seinen Fesseln, fühlte die zusätzliche Hitze auf seiner Haut, während Darca mit gespielter Freude den aufgeträufelten Wachs mit ihrer Peitsche wieder herunterzuschlagen suchte. Doch egal wie sie ihn auch marterte, wie sie ihn schlug, ihm die Absätze ihrer Stiefel in die Rippen drückte, ihn aufkreischen ließ und flehen hörte, ihre sonst vom dem in ihr tobenden Sadismus so zuverlässig geweckte Lust blieb dieses Mal aus. Gittas Gesicht kehrte immer wieder vor ihr inneres Auge zurück, gepaart mit dem Gefühl belogen worden zu sein. 

„Gehen wir rüber zur Sitzgruppe, Werner. Ich kann das heute nicht.“

Stieß sie aus, während der Sklave zu ihren Füßen abrupt in seiner von seinen Qualen geschürte Verzweiflung innehielt. Hatte er sie gerade richtig verstanden? Voller Staunen blickte er ihr nach, für diesen Moment den rasenden Schmerz auf Rücken und Po vergessend. 

Krass! Ihr Mann spielte nach wie vor für sie beide eine Rolle und das ganz anders, als es gewöhnlich der Fall gewesen wäre. Krateos war tot, mit aller Endgültigkeit, doch solange seine Mörder nicht gefasst worden waren, fand Darca keine Ruhe. 

Er fühlte, dass das Spiel fürs erste vorbei war. Hatte sie vielleicht Bilder aus ihrer Vergangenheit gesehen, während sie ihn so übel gezüchtigt hatte? Hatte sich sein Bild mit dem ihres verstorbenen Mannes vertauscht? Exmann, wie wenig dieser Titel auf den gefolterten Mann zutraf. 

War er jetzt eifersüchtig auf einen Toten? Hätte er sich gewünscht, dass sie ihn weiter gequält hätte um ihn dann ähnlich rücksichtslos zu vergewaltigen wie beim letzten Mal? Auch so eine Sache. Wenn eine Frau einem Mann so etwas antat, blieb es immer ein Stück Porno. Zumindest dachte er sich das in seinem Fall. 

Laut dabei aufstöhnend richtete sich Schmied auf, biss die Zähne zusammen und presste die beiden Ledersäcke, welche seine Hände gefangen hielten gegeneinander. Erst jetzt realisierte er, dass er der rumänischen Frau in allem ausgeliefert war. Sie hätte ihn auch in ihren Keller zerren und zu Tode foltern können wie ihren Mann. 

Warum kam ihm jetzt dieser Gedanke? Weil Reisinger glaubte, dass der oder die Täter in den Reihen der Frauen zu finden waren, die sich dort organisiert hatten? Hätte ihm Darca etwas antun wollen, hätte sie das schon mehrmals tun können. In diesem Moment ärgerte er sich über diesen Unsinn. 

Die Ketten klirrten, als er sich zu dem großen Doppelsofa schleppte. Sein Rücken schmerzte, die Haut brannte, der Zug an seinen Hoden war unangenehm und eine echte Belastung bei jedem seiner Schritte. 

Die Domina indessen hatte sich auf das Sofa gesetzt und ihre Beine, ungeachtet der Stiefel angewinkelt. 

„Kann ich mich zu dir setzen?“

Die Rumänin reagierte nicht und so wagte Schmied sich vorsichtig an ihre Seite niederzulassen. Wieder klirrten die metallenen Glieder seiner Fußfesseln, er konnte es ja nicht verhindern. 

„Du denkst an deinen Mann?“ Fragte er seine Gebieterin vorsichtig. 

Darca warf ihm einen flüchtigen Blick zu, löste ihre rechte Hand aus der Schleife der machtvollen Hundepeitsche, um ihm vielleicht ein Zeichen zu setzen, dass die Sadistin nicht mehr bei ihm war. Es war jetzt eine verunsicherte Frau, welche neben ihm saß und offensichtlich mit etwas haderte, was sie tagsüber erlebt haben musste. 

„Früher hat es immer geholfen. Ging es mir schlecht, habe ich Krateos genommen und Spaß mit ihm gehabt. Das wirkte so zuverlässig. Wir waren beide glücklich in diesen Momenten, so sehr ich ihm dabei auch zugesetzt habe. Er war in seiner Welt, ich in meiner, danach haben wir uns wieder getroffen und verbunden. Schwer zu beschreiben.“

„War das gestern ähnlich für dich?“

Darca betrachtete den durch ihre Hände so martialisch gefesselten Mann, dann starte sie wieder rüber auf die ihnen gegenüber befindliche Wand. Es gab dort ein paar Kunstbilder und ein kleines Designerbord mit einigen Büchern und Skulpturen darauf. 

„Ja. Das gestern war sehr schön.“ Flüsterte sie. 

Schmied war erleichtert. Dennoch wollte er wissen, was die Frau an seiner Seite bewegte. Im Grunde genommen krass, dass sie sich so verletzlich zeigen konnte. Er hätte so etwas nie für möglich gehalten. Vielleicht war sie selbst überrascht, dass sie so viel für ihren Mann empfinden konnte?

„Denkst du jetzt an ihn?“

Darca verneinte. 

„Gitte belügt mich und wahrscheinlich auch die anderen. Ich habe das gespürt heute. Sie verheimlicht uns etwas und ich verstehe einfach nicht, was das sein könnte.“

Schmied hörte ihr aufmerksam zu. Vielleicht konnte er Darca als Verbündete für sich und seine Kollegen gewinnen?

„Kann ich dich was fragen?“

Darca nickte ihm leicht zu, reagierte aber sonst nicht für ihn sichtbar auf ihn. 

„Traust du Gitta Verbrechen zu?“

Sie dachte über seine Frage nach. Ließ sich aber auffällig Zeit für eine Antwort. 

„Wir fördern unsere Mitglieder sehr konsequent, Werner. Vieles ist am Rand des Illegalen. Und wir sind auch ziemlich rücksichtslos dabei. Alle haben von unserer gegenseitigen Unterstützung profitiert, auch Krateos und ich selbst.“

„Seid ihr mal irgendwie handgreiflich dabei geworden? Wurdet ihr bedroht oder seid ihr in eine ernste Situaiton geraten?“

Darca überlegte. 

„Ich weiß nicht. Ich kann gerade nicht darüber nachdenken.“

Schmied versuchte es anders. 

„Hat Gitta irgendwelche materiellen Interessen?“

Darca musterte ihn mit angespannter Miene. 

„Wir haben ihr Geld geliehen. Ihr Mann hatte sich verspekuliert und offensichtlich Schwierigkeiten bekommen, ihr den gewünschten Lebensstandart zu bieten. Zurückgezahlt hat sie einen Teil davon, aber noch längst nicht alles.“

„Zahlt auch der Vorstand seine Beiträge?“ Fragte Werner weiter. 

Gitta nickte. 

„Sind sie hoch?“ 

„Ja. Aber letzten Endes zahlen ja unsere Ehesklaven.“

Schmied grinste. Würde er mit Darca zusammenkommen, würde er sich diese monatlichen Zahlungen von seinem kleinen Gehalt wohl kaum leisten können. Dann würde es sie, seine Herrin sein, die diese für ihn entrichten musste. 

„Könnte Gitta Geld veruntreuen?“

Darca überlegte, verneinte aber schließlich. 

„So einfach geht das nicht. Wir haben eine sehr genaue Buchführung die ja auch von behördlicher Seite ständig geprüft wird, von daher würde es ihr schwer fallen. Sie bekommt aber ein kleines Gehalt für die Verwaltungsaufgaben die sie leistet.“

Darca wandte sich ihrem Sklaven zu und spielte nachdenklich mit den kurzen Ketten, die sie ihm zwischen den Fesselbeutel und sein Halsband gelegt hatte. 

„Warum fragst du mich so viel über Gitta? Meinst du sie hat etwas damit zu tun?“

Schmied konnte sich dessen noch nicht sicher sein. Aber wenn der Verein Verbrechen beging, mussten einflussreiche Personen dahinter stecken. 

„Ich suche nach einem möglichen Motiv bei ihr und Geld wäre eines der plausibelsten.“

Er hob in einer kurzen Bewegung seine beiden Hände. 

„Würdest du mich losmachen?“

Die dominante Frau nickte und löste ihm die Karabiner an seinem Halsband. Die Fesselbeutel ließ sie aber über seinen Händen, so dass er ihr weiter eingeschränkt ihr gegenüber blieb. 

„Gibt es Frauen im Vorstand die vom Verhalten her herausstechen?“

Darca überlegte, hob aber schließlich ihre Schultern. 

„Ich habe oft mit ihnen zu tun, Werner. Ich mag jetzt nicht anfangen bei jeder von ihnen Nach Lügen und Betrug zu suchen.“

Der Polizist schien enttäuscht. Darca konnte ihn ja auch verstehen. Er gab sich wirklich Mühe mit ihr. 

„Wie kommt ihr an eure Mädchen?“ Fragte der nackte Mann sie schließlich. „Ich meine einmal abgesehen von den Prostituierten.“

Darca erzählte berichtete ihm davon wie die Rekruter der Agentur vorgingen. Es wurde nach Frauen gesucht, die auf der einen Seite nach einem bequemen Leben suchten, zielstrebig und entschlossen waren, bis zu einem gewissen Grad skrupellos sein konnten und kein Problem damit hatten Autorität auszuüben und andere Menschen für die eigenen Interessen zu benutzen. So war es kein Wunder, dass man auch unter Kriminellen und Soldatinnen suchte, brachten diese doch die gewünschten Eigenschaften mit sich. 

„Hast du auch nach Frauen gesucht?“

Darca nickte. 

„Früher in Rumänien, jetzt in Deutschland. Krateos hat mich in allem sehr unterstützt und so habe ich mein Abitur nachgemacht und auch studiert. Es gab zwischen uns durchaus Momente, wo er nicht nur mein Sklave und Knecht war, sondern auch der Mann von dem ich spürte, wie sehr er mich verehrte und liebte. Von daher wollte ich ihm nicht nur die Herrin für ihn sein, sondern auch eine Frau, die ihm auch interlektuell auf einem ähnlichen Niveau begegnen kann.“

Schmied verstand in diesen Moment nicht, worauf sie hinaus wollte. 

„Ich bin Sozialarbeiterin geworden und betreue Frauen, welche nach dem Justizvollzug wieder in die Gesellschaft entlassen wurden.“

„Du meinst eine Bewährungshelferin?“

Darca nickte.

„Und der Verein und seine Möglichkeiten werden dann zu einer Option für die durch dich betreuten Frauen?“

Darca lächelte. 

„In den letzten drei Jahren waren es gerade einmal drei, Werner. Sie müssen schon außerordentliche Attribute mit sich bringen, was sehr selten ist. Ich kann ja auch nicht einfach so in die Gefängnisse gehen und mir meine Klientel aussuchen. Zumal ich meine Arbeit ernst nehme, egal ob diejenige jetzt für uns in Frage kommt oder nicht.“

„Und wie kommt ihr an die Soldatinnen heran?“

„Haben wir erst einmal einen Rekruter im Land, geht das ganz schnell. Kontakte werden meist über Feiern und Vorträge geknüpft und wenn man dann eine Frau überzeugen und vermitteln konnte, folgen weitere nach. Das war bisher immer so.“

„Glaubst du, dass euer Verein noch wesentlich wachsen wird? Er ist schon ziemlich groß und einflussreich.“

Darca nickte und aus ihrer Stimme war ein gewisser Stolz herauszuhören. 

„Wir stehen erst am Anfang, Werner. Bald werden dominante Frauen ein alltäglicher Anblick im deutschen Alltagsleben sein, genauso wie ihre devoten Männer. Nur soll es ein Privileg bleiben, weshalb wir so streng bei der Einhaltung unserer Vorgaben und Regeln sind.“

„Haben sich Damen in euren Reihen als ungeignet für ihre Rollen herausgestellt?“

„Ja, natürlich. Überforderung, Hass auf den eigenen Sklaven, ungezügelter Sadismus und Zerstörungslust ..., es gab da einige Vorfälle. Die aber umgehend gelöst und abgewickelt worden sind. Die Ehen werden anuliert, die Sklaven weitervermittelt und intensiv betreut. Ihre ehemaligen Herrinnen bekommen dagegen eine Fahrkarte zurück in ihr altes, erbärmliches Leben. Wir sind natürlich auch interessiert daran entsprechende Exempel zu statuieren.“

„Wurden dabei Männer stark geschädigt? Psychisch oder Physisch?“ 

Darca nickte. 

„Ja, auf von uns unerwünschter Weise. Die Misshandlungen unserer Männer gehören natürlich zu unseren Alltag, du siehst ja selbst, was ein Leben an meiner Seite für dich bedeutet.“ Die Rumänin zupfte an seinen Halsketten und schlug ihm anschließend eine leichte symbolische Ohrfeige in sein Gesicht. Sie lächelte, beugte sich vor und gab ihm einen flüchtigen Kuss auf seinen Mund. „Aber wir wollen euch nicht kaputt machen.“ 

„Was passiert in solchen Fällen? Wendet ihr euch an die Polizei?“

Darca verneinte und zeigte sich in diesem Moment verlegen. 

„Wir klären das unter uns, Werner. Es soll ja von solchen Vorfällen nichts nach außen dringen.“

Der Polizist verstand, fühlte den Drang in sich konkreter nachzufragen, unterließ es aber, da es sonst mit Darcas Offenheit ihm gegenüber vorbei sein könnte. 

„Auf den Clanchef und seine Familie wurde geschossen. Besser gesagt auf sein Haus. Er glaubt felsenfest daran, dass der Verein dafür gesorgt hat und er sich in Lebensgefahr befindet.“

Darcas Augen weiteten sich, während ihre Atmung beschleunigte. Ihre Verwunderung schien also authentisch zu sein.

„Was? Nein! Ich weiß davon nichts, Werner. Wirklich nicht.“

 Der nackte Mann lächelte, worauf Darca ihre formschönen markanten Augenbrauen zusammenzog und ungehalten zu ihm rüber sah. 

„Was findest du lustig daran?“

Der junge Polizist schüttelte seinen Kopf und blickte an sich herunter. 

„Ich habe nur noch nie auf diese Weise ein Verhör geführt.“

Darca konnte nicht anders, sie musste lachen. Drückte ihn auf das Sofa und kletterte auf seinen Körper. Sie war froh, dass er bei ihr war und fühlte sich behütet und beschützt in diesen Moment. Krateos musste irgendwann gehen, einfach damit Werner bei ihr bleiben konnte. 

Kurz entschlossen zog sie den versteckten Schließer in ihrem Schritt auf, stieg breitbeinig auf seinen Oberkörper und über ihn hinweg, hinauf zu seinem Kopf. 

Schmied bemerkte noch das rosa Fleisch zwischen ihren Schenkeln, fühlte den glatten Stoff auf seine Gesichtshaut drücken, dann den ersten markanten Geschmack ihrer Scheide. Es tat ihm weh, als der Stoff über seine Gesichtshaut zu reiben begann und erst nachdem sich ihre Feuchte darauf verteilt hatte, wurde ihm wohler. 

Darca indessen kam mit ihrem vollen Gewicht auf seinem Gesicht zum Sitzen. Sie fühlte den Druck seiner Nase am oberen Rand ihrer Scham, dann Werners Zunge die zwischen ihre Schamlippen hineindrückte. Wie mit einem elektrischen Schlag fuhr sie zusammen, als diese ihre Perle gefunden hatte und ein Stoßseufzer löste sich aus ihrem Mund. 

Ihr neuer Sklave sollte ihr jetzt guttun. Ihr die Sorgen aus dem Kopf treiben und zu ihrem Wohle leiden. Nach allem was er für sie zu tun bereit war, fühlte sie sich ihm gegenüber verpflichtet, ihm eine treue aber dafür umso bösere und unbarmherzige Gebieterin zu sein. 

So lehnte sie sich zurück, stützte sich mit ihren beiden Händen auf seiner Hüfte ab, tastete nach seinem Glied und Hoden, wobei sie letztere grausam zu quetschen begann. Sofort erstarb die Stimulation in ihrer Spalte und der Mann unter ihr begann sich in kurzen heftigen Zuckungen an zu bewegen. 

Sie quälte ihn weiter, presste seine Testikel gegeneinander, bis sie aus ihrer Marter heraussprangen, griff erneut zu und verfrehte sie im festen Griff. Ihr Werner indessen wandt sich unter ihr in seinen Qualen und erst als sie ihm eine Pause gönnte, fühlte sie wieder das energievolle Reiben zwischen ihren Schamlippen. 

Darca befand sich kurz vor ihrem Höhepunkt, als sie bereit dazu war sich von seinem Gesicht zu lösen, rutschte seinen Körper wieder herunter dabei demonstrativ mit ihrem Geschlecht zu ihm Kontakt haltend. Auf seinen Oberschenkel sitzend griff sie erneut nach seinem Schwanz, hob ihn an und begann ihn zu wichsen, dabei mit den Fingernägeln ihrer freien Hand über den Bauch ihres Werners kratzend. So intensiv, dass sich dunkelrote Streifen auf seiner Haut bildeten. Erregt folgte sie seinem Aufkreischen, lächelte und hob ihr Becken an. Sie würde sich jetzt von ihm den Rest holen und auf ihm wenigstens für ein paar Stunden ihren Frieden finden.

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