Agentur zur Vermittlung einer Eheherrin 14

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Großgressingen, Markt Ebrach, 15.01. 2016

Makeda versuchte, ihre Aufregung in Grenzen zu halten. Das Wetter war trüb und zum Teil regnerisch. Die Autobahn weitestgehend leer. Ein besorgter Blick zur Seite, Kai sah entspannt aus. Machte er sich denn überhaupt keine Gedanken darüber, wie seine Eltern auf sie reagieren würden? Sie hatte Angst vor ihnen, wie sie sich eingestehen musste. Sie machte sich keine Illusionen, sie war halt ganz anders als eine deutsche Frau. 

Wie schön dieses Deutschland doch war. Wie reich und sorglos man darin leben konnte. Kai und Jörg schienen sich darüber überhaupt keine Gedanken zu machen. Wie auch, sie waren in diese Welt hineingeboren worden und kannten nicht den Vergleich. 

Wie oft hatte sie sich über das tägliche Essen Gedanken gemacht, oder das von Morgen? Wie oft darüber, dass es mal eine gute Ernte gab und man sich nicht über Dürre und Hitze Sorgen musste. Trotz dessen ihre Familie kein Thema mehr für sie war, konnte sie sich noch gut an diese Zeiten zurückerinnern. Das kleine Dorf mit den gerade einmal hundert Einwohnern, vertraute Gesichter, schöne Momente und Augenblicke. 

Zaghafte Versuche sich ihren Freunden und Verwandten wieder anzunähern, hatten in wüsten Beschimpfungen geendet. Vor allem ihre beiden Großmütter ließen kein gutes Haar an ihr und hatten sie als unchristiliche Hure und Teufelin bezeichnet. 

War halt so. Außer diesen Mann hier neben sich, hatte sie keinen Menschen. Diese Feststellung überforderte sie. Das war so unwirklich. Und selbst seiner durfte sie sich noch nicht sicher sein. 

Kai legte Makeda seine rechte Hand auf ihren linken Oberschenkel ab. Sie zuckte zusammen und schien in Gedanken gewesen zu sein. Dachte sie vielleicht über sein Dorf nach? Oder seine Alten? Er an ihrer Stelle würde es wahrscheinlich tun. Sie wird sich Sorgen machen über die Reaktionen, mit denen man ihr begegnen könnte. 

Wie gut er sie verstehen konnte. Er war in der Stadt auf die Schule gegangen und hatte sich dort schon als Dörfler unwohl gefühlt. Bauer hatte man ihn abfällig tituliert. Menschen tickten ziemlich schräg, wenn es um die Klassifizierung von ihresgleichen ging, fand er.  

„Alles gut, Makeda?“

Die Afrikanerin holte tief Luft und nickte. Dann wandte sie sich ihm zu und schenkte ihm ein Lächeln.

„Wie sind deine Eltern?“

Kai überlegte. Wie konnte er sie beschreiben? Typische Franken eben. Tüchtig, ein wenig stur und eben einfach gestrickt. Im ländlichen Raum interessierte man sich für das tägliche Tagwerk am meisten, das Wetter und den Klatsch und Tratsch im Dorf. Seine Mutter war immer gut informiert und Mitglied in vielen Vereinen und Verbänden. Sie kümmerte sich auch um ein paar alte Leute im Dorf, die keine Angehörigen mehr hatten. 

„Ganz normal, denke ich.“

Makeda konnte mit seinen Worten nicht viel anfangen. Zumal sie ja nicht wusste, wie die Deutschen so tickten. Sie kannte ja kaum welche. Jörg war seiner Irena hörig und hatte nicht viel von sich preisgegeben. Und die anderen bei der Feier? Sie war ständig angestarrt worden und außer mit einem jungen Ehepaar, hatte sie so gut wie kein einziges Wort gewechselt. Die deutschen Frauen des Vereins waren sehr nett zu ihr gewesen und hatten ständig versucht ihr das Land schmackhaft zu machen, bisher allerdings vergebens. Sie fühlte sich fremd und unerwünscht, nach wie vor. Trotz seiner Reichtümer und der schönen Landschaft. 

„Meine Mutter ist sehr tüchtig und eine Macherin. Sie ist ständig am arbeiten und kümmert sich um alles und jeden. Mein Vater ist nicht faul, aber sehr ruhig. Er redet nicht viel, hört aber gerne zu.“

„Meinst du, sie mögen mich?“

Kai hob seine Schultern. Er wusste es ja wirklich nicht. Viel Damenbesuch hatte er bisher nicht mit nach Hause genommen. Und eine Schwiegertochter en spe hatte es für seine Eltern bisher nie gegeben. 

„Wie sind die Leute in deinem Dorf?“

„Makeda! Schau doch einfach selbst. Die sind in Ordnung. Musst nur ein wenig geduldig sein mit ihnen. Die haben nur einen ziemlich kleinen Kosmos, stell dir einfach vor, wie es für die Menschen in deinem Dorf sein würde, wenn plötzlich ein Weißer auftaucht.“

„Ich weiß nicht. Anders wahrscheinlich. Wir sind ja schließlich die Neger.“

Kai schüttelte seinen Kopf. Es störte ihn wirklich, dass sie dieses Wort verwendete. 

„Schau dich doch an, Makeda! Du bist klug, siehst toll aus und besitzt ein bezauberndes Lächeln. Wie sollten dir da die Menschen lange widerstehen? Du hast Charme! Der baut dir Brücken.“

Sie fuhren von der Autobahn herunter. Kai schien die Strecke gut zu kennen, fuhr ruhig und konzentriert, nannte ihr ein paar Namen von kleinen Städten und Ortschaften, Personen, die er dort kannte, Freunde, Verwandte oder Kunden für die er einmal gearbeitet hatte. Makeda hörte ihm schweigend zu, doch wollte sich ihre Unsicherheit nicht so einfach verdrängen lassen, trotz all seiner Bemühungen. 

Eine halbe Stunde später erreichten sie einen in einer Senke gelegenen Ort, der von hohen Hügeln und zwei großen Feldern gesäumt wurde. Ein Kirchturm war zu sehen, sowie ein großer Pfahl mit einem Kranz an dessen Spitze. 

„Das ist unser Maibaum. Der wurde schon seit mehr als zwanzig Jahre nicht mehr gestohlen. Wir dagegen haben jedes Jahr einen gemaust, wie es Brauch bei uns ist.“ Erklärte ihr Kai voller Stolz. 

Makeda folgte seinen Blick, verstand aber nicht, was er meinte und so erklärte Kai ihr den Brauch. So erzählte er, dass der Maibaum als Glücks- und Segensbringer für das ganze Dorf galt und man ihn bis zum 1.Mai vor dem Zugriff der Nachbarorte schützen musste. Gelang das nicht, so transportierten die Räuber den Stamm in ihre eigene Dorfschaft, richteten ihn neben dem eigenen auf und verhandelten mit dem Besitzer über die Auslöse, die in der Regel in Naturalien gezahlt werden musste, womit vor allem deftiges Essen und viel Bier gemeint war. Diese wurden dann gemeinsam verzehrt, also von den Bestohlenen und Dieben. Verweigerten dies die Eigentümer des Baumes, so wurde eine Schandtafel an den Stamm angebracht und der Stamm zum Herbst hin dann gefällt, zerkleinert und versteigert. 

„Bist du schon oft dabei gewesen?“

Kai nickte. 

„Ja, wir kennen uns alle im Dorf und da bleib ich natürlich bei solch einer Aktion nicht außen vor. Überhaupt feiern wir viel, vor allem Geburtstage, Kommunionen und Hochzeiten. Das macht Spaß, du wirst sehen, wenn auch viel getratscht wird.“

„Getratscht?“ Makeda konnte mit dem deutschen Wort nichts anfangen.

„Na viel geredet.“

„Magst du mich, Kai?“

Der junge Mann wandte sich zu seiner Beifahrerin um, blickte sie ein paar Sekunden aufmerksam an, dann konzentrierte er sich wieder auf den Straßenverkehr. 

„Na klar. Warum glaubst du, habe ich dich sonst mitgenommen? Wir verstehen uns doch super! Du sagst nur dann etwas, wenn du was zu sagen hast und packst mit an, wenn´s dir nötig scheint. Bist doch schon fast a Bayerin.“

Makeda konnte nicht anders, sie musste lachen. 

„Und was ist mit dem Verein? Man wird von uns erwarten, dass wir unsere Rollen spielen?“

„Solange es Spaß macht, hab ich kein Problem mit. Müssen halt nur gucken, dass keiner daheim was spitzbekommt. Das ist mir schon wichtig. Und so richtig weh, tust du mir bitte nicht, versprochen?“

Makeda nickte. Ihr stand ja selbst nicht der Sinn danach. 

„Deine Irina macht mir Angst.“ Gab der Handwerker ohne Umschweife zu. „Die quält gerne, das sie man ihr an und verschlagen ist sie auch noch.“

Makeda störte sich an seinen Worten. 

„Zu mir ist sie immer sehr nett gewesen. Gib ihr eine Chance, sie ist meine Freundin.“

„Trotzdem möchte ich nicht, dass du mit mir so umgehst, wie sie mit ihrem Jörg.“

Makeda schien selbst über diese Möglichkeit zu erschrecken. Tatsächlich zeigte Irena ganz unverhohlen ihre Dominanz und hatte ihren Sklaven auch in ihrer Anwesenheit gedemütigt und einmal sogar geschlagen. Sie könnte sich nicht vorstellen, dass sie jemals bei Kai so weit gehen wollte, auch wenn ihr Entsprechendes während der Ausbildung gezeigt und erklärt wurde. 

„Das will ich doch auch nicht. Keine Sorge.“

Kai nickte und gab sich zufrieden. Sie passierten jetzt sowieso den Ortsrand und früher oder später würden sie auf ein ihm bekanntes Gesicht stoßen, welches es zu grüßen galt. 

„Bleib du selbst Makeda. Dann wird alles gut. Die sind hier anfangs immer ein wenig zurückhaltend, aber wenn du erst einmal ihre Herzen erobert hast, sind´s gute Freund, wirst sehen.“

Die Afrikanerin blickte unsicher drein, ihre Fingerspitzen der rechten und linken Hand trommelten gegeneinander. 

„Das Haus dort vorne links ist meins. Das dahinter, das Kleinere, gehört meinen Eltern.“

Makeda folgte seinem Fingerzeig und bemerkte ein großes blassgelbes Haus. Es hatte zwei Stockwerke, wie sie erstaunt feststellte, eine Doppelgarage mit Auffahrt und eine Außenmauer, welche das Grundstück, von dem der Nachbarn und dem seiner Eltern abgrenzte. Wenn sie da an die Hütten in ihrem Heimatdorf zurückdachte. Ja selbst das Haus von Jörg schien ihr dagegen winzig. 

„Wer wohnt da alles drin?“

Kai schien verlegen zu sein, in diesem Moment. 

„Naja, ich.“

Sie blickte ihn erstaunt an. 

„Du allein?“

Der Mann nickte und lenkte das Fahrzeug die Auffahrt hinauf. Zwei Bauern standen am Straßenrand, winkten Kai zu und machten sich dann gegenseitig auf Makeda aufmerksam, die in diesen Moment augenblicklich in eine Schockstarre verfiel. Die Männer indessen verabschiedeten sich wortreich voneinander und der Kleinere von ihnen schickte sich an, dem Wagen die Auffahrt hinauf zu folgen. 

„Das ist mein Vater.“ Bemerkte Kai im lockeren Ton, in den Rückspiegel dabei blickend. 

„Komm! Ich stelle dich ihm vor.“

Er öffnete die Wagentür und wurde von seinem Vater sogleich in Empfang genommen. 

„Warum hast nicht mal angerufen? Das hast du doch sonst all die Jahre gemacht? Wenigstens Mama ein frohes Neujahr wünschen, wär doch drinnen gewesen, oder etwa nicht? Wo hast überhaupt gesteckt, du Zipfel?“

Kai lächelte und überging den Vorwurf einfach. 

„Das hier ist Makeda. Meine Freundin.“

Der Alte mit einem von Wind und Wetter gegerbten Gesicht musterte die junge Frau mit offensichtlichen Staunen. Was in diesem Moment in seinem Kopf vorging, konnte nicht einmal sein Sohn erahnen. 

„Sie ist verdammt lang geraten. Wie heißt sie? Melita?“

„Makeda! Herrgott, das ist jetzt nicht so schwer, Vater.“

Der Alte kam um das Auto herum und streckte verlegen seinen Arm aus. Seine Augen schienen die riesengroße Frau regelrecht abzutasten und zeigten jetzt mehr Neugierde, als Verlegenheit. Ganz gegensätzlich zu der Afrikanerin selbst, welche schüchterner nicht reagieren konnte. Zaghaft reichte sie dem kleinen Mann ihre Hand, lächelte und warf Kai dabei hilfesuchende Blicke zu. 

„Ich bin der Walter, Kais Vater.“

Er blickte über das Wagendach hinweg rüber zu seinem Sohn, der sich jetzt anschickte, den Kofferraum zu öffnen. 

„Du musst englisch mit ihr sprechen. Kannste doch, hast doch studiert.“

Sein Vater zwirbelte sich nervös den Schnauzbart, blickte zu der jungen Frau auf und stotterte dann unbeholfen...

„Hello, Melita! I am Walter. I am the Dad from Kai. You understand me?“

Makeda konnte nicht anders, sie musste lachen, beugte sich vor und umarmte den deutlich kleineren rundlichen Mann. 

„You are looks beautifull, Melita. Wonderfull, realy!“ Kai lachte. Sein Vater sprach jedes Wort fast so wie im Deutschen. „My Son havent Respect vor me, i hope he is better to you?“

Es kam eine holprige Unterhaltung zwischen der Freundin und dem Vater zustande, die Kai amüsiert verfolgte. Sein Vater sprach mehr schlecht als recht, wenn er sich auch zumindest verständigen konnte. Richtig spannend würde es mit Mutter werden, die kein einziges Wort einer anderen Sprache mächtig war. Sie hatte ja sogar mit dem Hochdeutschen Probleme.

In der Zwischenzeit hatte sich in einem der Häuse auf der gegenüberliegenden Straße ein Fenster geöffnet und zwei Frauen blickten neugierig zu ihnen rüber. Kai winkte ihnen zu, grüßte lautstark und stellte ihnen Makeda vor.

„Kommt später rüber, wenn ihr mögt. Und frohes neues Jahr!“ 

Er nickte den beiden zu und wandte sich wieder an seinen Vater. 

„Du, ich zeige ihr mal das Haus, okay? Wir kommen später zum Essen rüber, wenn wir dürfen.“

Der Vater zeigte ein erstauntes Gesicht. 

„Dürfen? Ihr müsst. Bin froh, dass du endlich mal jemanden gefunden hast. Auch wenns ka Weißwurscht is, sondern a krosse Brezn.“ 

Makeda war unsagbar erleichtert. Kais Vater erschien ihr als sehr nett, also würde es bei seiner Mutter hoffentlich nicht anders sein. Sie fühlte sich angenommen in diesem Moment und war glücklich darüber. Zumal der Mann sie zu akzeptieren schien, ungeachtet ihrer Herkunft oder Hautfarbe.

Kai öffnete seine Haustür. Sie war unverschlossen gewesen und so half er seiner Freundin aus der Daunenjacke heraus und hängte diese über eine schwarzlackierte, ziemlich hässliche Garderobe. Ansonsten war der Flur mit weißen Steinfliesen ausgelegt, welche sehr elegant wirkten. Überhaupt erweckte das Haus einen sehr gepflegten und ordentlichen Eindruck bei ihr. 

„Komm, ich zeige dir alles.“

Makeda nickte ihm zu, küsste ihn kurz auf den Mund und ließ sich dann von ihm in ein großes Zimmer hineinführen. Ein Sofa stand in dessen Mitte, es gab ein Bücherregal mit einem kleinen Fernseher, zwei große Sessel und ein langes Bücherregal mit unzähligen Bänden. Kai schien ziemlich gerne zu lesen, wie es den Anschein hatte. Im Hintergrund bemerkte sie noch einen Arbeitstisch mit zwei Monitoren und einer Tastatur, wahrscheinlich sein Arbeitsplatz. 

„Ich spiele gerne Computer.“ Stellte Kai etwas kleinlaut fest. Makeda aber wusste nicht, was daran so schlimm sein sollte und sah sich weiter um. 

„Gehört der Garten dir?“ Fragte Makeda und ging auf die andere Zimmerseite um durch eines der beiden Fenster zu blicken. 

„Ja. Aber ich mache da kaum was. Meine Eltern kümmern sich. Sind ja eh nur ein paar Bäume und der Rasen.“

„Die ...“ Sie suchte nach einem Wort, schien es jedoch nicht finden zu können.

Sie deutete auf die große Holzterrasse mit dem Grill und einer kleinen steinernen Feuerschale. 

Auch Kai fiel das entsprechende Wort nicht ein und so verwendete er das Deutsche. 

„Terrasse heißt das bei uns. Gefällt sie dir?“

Makeda nickte und deutete auf die Tür, welche hinaus in den Garten führte. Kai machte sie auf und ließ sie an sich vorbei nach draußen treten. 

Die Afrikanerin schloss ihre Augen. Das hier war ein Paradies! Anders konnte sie diesen Ort gar nicht empfinden. Sie öffnete ihre Augen, sog die frische Landluft ein und freute sich über das satte Grün um sie herum. 

„Soll ich dir das Schlafzimmer zeigen?“ Fragte Kai schüchtern. 

Die Afrikanerin drehte sich abrupt zu ihm um und blickte ihn aufmerksam an. 

„Zeigen?“ Ihre weißen Zähne funkelten, als sich ihre Lippen leicht öffneten und zu einem Grinsen formten. Kai trat an sie heran und streichelte mit seiner rechten Hand über ihre Wange. Er küsste sie, schloss seine Augen und presste ihren Körper an den seinen, in dem er fordernd mit seinen beiden Händen gegen ihre Pobacken drückte. Makeda konnte deutlich die Erektion in seine Hose spüren und war selbst zu allem bereit. 

„Komm! Lass es uns machen.“ Forderte sie ihn auf. 

Schon waren seine Hände an ihrem einfachen Shirt, zogen es über ihren Kopf, dabei Ohrringen und Halsketten Rechnung tragend, mit denen sie sich geschmückt hatte. 

Makeda hatte selbst Lust. Sie wollte mit Kai so oft schlafen wie nur irgend möglich. Er sollte alles in ihr finden, was er sich von einer Frau wünschte, unbedingt. Sie mochte ihn, das war nicht gespielt, aber sie machte sich auch keine Illusionen darüber, dass ein großer Teil ihrer Gefühle für ihn, aus den Möglichkeiten geboren wurden, die sie durch eine Partnerschaft mit ihm bekam. 

Sie öffnete ihm die Hose, zog sie an ihrem Saum nach unten und ließ sogleich seine ziemlich hässliche dunkelblaue Unterhose folgen, die sein Gemächt bedeckt gehalten hatte. Makeda überlegte nicht lange, löste sich aus seiner Umarmung und ging vor ihm in die Hocke. Zärtlich griff sie nach seinem erigierten Glied, führte dessen Spitze an ihre vollen Lippen und ließ sie sanft dagegen tippen. Kai stöhnte auf, als sie dieses Spiel mehrere Male wiederholte, bis sie es endlich zwischen ihre Lippen in das Innere ihres Mundes hineingleiten ließ. 

Kai fühlte die Feuchte ihrer Zunge, welche nun begann seine Eichel zu umschmeicheln. Es war so ein unglaublich intensives Gefühl, so aufregend und elektrisierend. Seinen Mund leicht geöffnet, blickte er auf seine Freundin herunter, die mit so viel Inbrunst seine Flöte blies. 

„Komm! Gehen wir nach hinten!“ Kai entzog sich ihr vorsichtig, während sie unsicher zu ihm aufblickte. Vielleicht nahm sie an, dass es ihm nicht gefallen haben könnte?

 „Ich bin total geil auf dich!“ Erklärte er sich ihr.

 Die große Frau richtete sich wieder auf, nahm ihn bei seiner Hand und ließ sich von ihm führen. So gingen sie an einer geräumigen Küche vorbei, die sehr aufgeräumt und neuwertig wirkte und gelangten in ein Schlafzimmer, welches sich auf der gegenüberliegenden Hausseite befand. Ein großes Doppelbett, ein gerade einmal zwei Meter breiter Kleiderschrank, ein großer Wäschekorb und ein Beistelltisch machten das gesamte hier befindliche Inventar aus. 

Während Makeda neugierig ihren Blick umherschweifen ließ, öffnete Kai ihre Hose, küsste dabei ihren Hals und schob ihr seine Rechte ins Höschen hinein, sowie er sie von ihrer Jeans befreit hatte. Gierig ließ er ihr seinen Zeige- und Mittelfinger über den oberen Rand ihrer Spalte reiben, worauf sie zusammenzog und aufstöhnte. Eilig halfen sie sich gegenseitig aus ihrer restlichen Kleidung, in freudiger Erwartung und voller Verlangen auf das Folgende. 

„Komm! Schnell!“ Stöhnte er, drängte sie zum Bett und kletterte ihr hinterher, nachdem sie sich auf dessen Matratze gelegt hatte. Kurz küsste er die Lippen ihrer Scheide, dann ihre beiden Brüste und erneut ihren Hals. Die junge Afrikanerin stöhnte, spreizte ihre kräftigen Beine und freute sich auf seinen Schwanz, welchen er in diesen Moment zwischen die Schamlippen ihrer Scheide drückte. 

Kurz richtete sie sich auf, wollte sehen, wie er in sie eindrang, als der Druck abrupt anstieg und sein Penis ihren Unterleib füllte. Sie zuckte zusammen und stöhnte auf, während Kai sie auf den Mund küsste und gleichzeitig so tief in sie hineinstieß, wie er es vermochte. 

Das war so unglaublich geil, ihn so zu spüren! Der Druck seines schweren Körpers, das zärtliche Küssen an ihrem Hals, das Reiben seines Schaftes, dieses so unendlich prägnante Gefühl, welches er in ihr zu wecken verstand. 

In diesem Moment zog er sich aus ihr fast ganz zurück, stieß anschließend wieder hart zu und drückte dabei sein Gesicht zwischen ihre voluminösen Brüste. 
„Noch härter, Kai! Stoß mich ganz fest!“ Ächzte sie, worauf er seine Bemühungen noch intensivierte. Wie von Sinnen hämmerte er seinen Schoß gegen ihre Scham, während sein Glied ihr Geschlecht hart und tief penetrierte. 

„Scheiße, ich komme gleich.“ Stellte er enttäuscht fest, doch Makeda ließ nicht von ihm ab und bat ihn eindringlich darum, sie weiter zu vögeln. So dauerte es nicht mehr lange, bis er, völlig ermattet, auf ihr zum Liegen kam, in schnellen Zügen dabei aus- und wieder einatmend.

„Du bist nicht gekommen, oder?“ Fragte er sie besorgt. 

Ihre braunen Augen richteten sich auf ihn. Sie sahen einfach nur lieb aus, in diesem Moment. 

„Das ist nicht schlimm, es hat mir trotzdem sehr gefallen. Du fühlst dich gut an für mich.“

Kai schien sich dennoch Gedanken zu machen. 

„Kommst du denn sonst? Ich meine bei deinen bisherigen ...“

Makeda lachte. Es ging ihm also vor allem um seinen Stolz in diesen Moment. 

„Manchmal hat es geklappt, manchmal nicht. Das ist völlig okay.“ Kai blieb nachdenklich, beruhigte sich langsam, dabei immer noch auf ihrem wunderschönen Körper liegend. Er küsste ihre Brüste, saugte spielerisch an ihren beiden Nippel und kam dann zu ihr hoch, um sie zu küssen. 

„Ich bin froh darüber, dass wir uns getroffen haben.“

Makeda blickte nachdenklich zu ihm auf. Strich ihm mit den Fingern ihrer rechten Hand durch sein Haar, reagierte aber nicht auf das, was er gesagt hatte. 

„Ist alles in Ordnung?“ Fragte er sie besorgt. 

Sie nickte. 

„Ja. Keine Sorge. Ich habe nur Angst davor, dass das hier ein Traum ist, aus dem ich irgendwann wieder aufwache.“

Kai küsste sie und schüttelte seinen Kopf. 

„Wirst du nicht, dafür werde ich schon sorgen.“

Makeda bat ihn, sich an ihre Seite zu legen, bettete ihren Kopf auf seiner Schulter und streichelte mit ihrer Hand über seinen Bauch. In diesem Moment empfand sie eine Art von Glück und Unbeschwertheit in ihrem Leben, wie nie zuvor. Wie unwichtig war ihr da ein Orgasmus, wenn es so viel anderes gab, was ihr wichtiger war. 

Es klopfte an der Tür, Kai und Makeda zuckten erschrocken zusammen. 

„Ja!?“ Fragte Kai sofort und schickte sich an, sich hastig anzuziehen. 

„Kai? Kann ich dich mal sprechen.“ Fragte eine reife Frauenstimme durch die geschlossene Tür hindurch.

Der junge Mann sah erst zu der Zimmertür rüber, dann richtete er seinen Blick auf die junge Frau neben sich. 

„Hallo Mutti. Später? Wir wollten doch eh rüber zum Essen kommen.“

„Nur kurz, Junge.“

Kai ging an die Tür, öffnete sie und blickte auf seine Mutter herunter, die mit besorgter Miene vor ihm stand. Ihm schwante nichts Gutes bei dem Anblick, welchen sie ihm bot und so zog er die Zimmertür hinter sich zu. 

Sie deutete auf das Wohnzimmer und deutete ihrem Sohn mit einer eindringlichen Handbewegung an, dass er ihr folgen sollte. Kai indessen glaubte Bescheid zu wissen, es würde jetzt eine üble Ansage von ihr kommen. 

„Du schleppst eine Negerin in dein Haus und vögelst sie auch noch? Bist du bescheuert, Junge?“

Kais Blick sprach Bände. In diesem Moment glaubte er, dass seine Sinne ihn getrogen hatten. Das konnte nicht sie sein, die solche Worte an ihn richtete. 

„Makeda heißt sie. Ich wollte sie dir später vorstellen.“ Überging er die harschen Worte, mit der Hoffnung, dass ein Missverständnis Grund für die Ablehnung seiner Mutter war. 

„Die spricht nur Englisch, richtig? Will sie Papiere mit dir machen? Hast du vielleicht Angst, dass du ansonsten keine Frau abbekommst? Kai! Was soll das? Du bist nicht dumm oder hässlich. Such dir ein Mädchen von hier! Es muss keine Deutsche sein, nur lass dich nicht ausnutzen, Junge. Bitte!“

Kai blickte sie müde an.

„Du hörst mir jetzt zu, Mutter. Ich werde nachher mit Makeda zu euch rüber kommen. Du wirst dich mit ihr auseinandersetzen und ihr eine Chance geben. Das habe ich nämlich auch getan. Wenn du das nicht machst, bleibe ich hier und wir werden uns nicht sehen.“

„Du stellst mich vor die Wahl? Ist dir diese Frau wichtiger als deine Eltern?“

„Sie würde mir kein solches Ultimatum stellen, als was glaubst du? Geh rüber Mutter! Wir kommen später und du lernst sie ersteinmal kennen.“

„Was glaubst du werden die Leute sagen, dass du eine Negerin hast?“

Kai blickte mitleidig auf die um die sechzig Jahre alte Frau herunter, welche kaum noch Beherrschung zeigte. 

„Das ist mir egal. Und dir sollte es nicht anders gehen.“

Die kleine stämmige Frau kehrte ihm ihren Rücken zu und schickte sich an zu gehen. Sollte sie. Er würde sie nicht aufhalten. 

Er schüttelte seinen Kopf. Krass, er hatte sich eine ganz andere Reaktion von ihr erhofft. Sie tat doch immer so weltoffen und christlich. Und jetzt? Egal. Blieb nur zu hoffen, dass Makeda nichts von dieser unglücklichen Diskussion mitbekommen hatte. 

 

Bad Langensalza, 8.1.2016 4 Uhr 30

Denis Wieland hatte eine anstrengende Nacht hinter sich. Den gestrigen Abend hatte er mit seinen Sprayerfreunden verbracht und das Werk fortgeführt, welches ein ihnen Unbekannter zu Weihnachten vollbracht hatte. Überall standen jetzt die Naziparolen, sogar vor der Kirche hatten sie nicht halt gemacht. „Ausländer töten eure Töchter!“, „Keine Terrortouristen mehr im Land!“, „Rot! Unser Führer sorgt für eine sorgenfreie Zukunft deutscher Kinder.“ Wieland musste grinsen. Gerade der letzte Spruch war genial gewesen. Der wollte in den Stadtrat? Niemals. 

Roland hatte sie gestern mit seinen Faschofreunden beinahe überrascht. Erst in letzter Sekunde hatten sie ihnen ausweichen und sich verstecken können. Spätabends und in Unterzahl ließ man sich ungern auf eine Klatscherei mit diesen Typen ein. 

Scheiße! Wie spät mochte es jetzt sein? Wieland blieb stehen und holte sein Handy aus der Brusttasche seiner Jacke heraus. Fuck! Die Nacht war praktisch schon wieder vorbei. Eigentlich konnte es ihm egal sein, er hatte zur Zeit keine Arbeit, aber Lea, seine Freundin, würde wieder ein riesiges Fass aufmachen, wenn er in der Früh nicht neben ihr lag, wenn sie aufwachte. 

Er hatte ziemlich viel getrunken und setzte unsicher seine Schritte. Ein Wunder, dass er noch relativ klar denken konnte. Heute abend würden sie weitermachen, dann waren die Nachbarhäuser des Wunschgauleiters dran. Wieland grinste. Nazis hin oder her, aber die früheren Titel hatten einen gewissen Schmiss, wie er fand. Gerade wenn man jemand damit ärgern konnte. 

Krrrrrrrrrr, Tock.

Der junge sportliche Mann drehte sich um. Was war das? Hinter ihm lag nur das Fussballfeld und auf der rechten Seite das Vereinshaus. Zu sehen aber war niemand. Was hatte er da bloß gehört? Er hob seine Schultern und ging weiter, doch nach wenigen Schritten erneuerte sich das Geräusch. 

Krrrrrrrr, Tock. 

Es hörte sich für ihn so an, als ob jemand etwas über den Asphalt der Straße schaben ließ und dann mit einem hohlen Gegenstand darauf schlug. 

„HEY! KOMMT HER, WENN IHR VON MIR WAS WOLLT!“

Er versuchte souverän zu wirken. So angetrunken wie er war, hätte er äh nicht mehr weglaufen können. Waren das etwa Braune? Er suchte aufmerksam die Umgebung hinter sich ab, doch gab es keinerlei Auffälligkeiten. Spielten vielleicht seine Sinne ihm einen Streich? Krass, er hatte wirklich Schiss in diesen Moment. 
„Egal! Stell dich nicht so an.“ Sprach er sich selbst Mut zu.

Er wandte sich wieder um und ging weiter. 

KRRRRRRRR, TOCK!

Das Geräusch! Es war direkt hinter ihm. 

Erschrocken drehte sich der junge Mann um, doch wieder blieb die Straße hinter ihm leer. Das gibt es doch nicht. Er blieb stehen, um zu horchen, doch nichts! Es war wie verhext. Hätte er gekifft, dann würde er jetzt vielleicht Hallos schieben, aber wegen der paar Flaschen Bier, never ever. 

Er wollte jetzt weitergehen und das so schnell er konnte. Es stimmte hier etwas nicht, das sagte ihm sein Gefühl. So drehte er zu sich um, erschrak furchtbar, als er eine völlig schwarz gekleidete Gestalt vor sich bemerkte, die mit beiden Armen und einem blauen Gegenstand ausholte. Er spürte noch, wie ein Gegenstand in sein Gesicht knallte. Ein Knacken hörte er noch, Sterne traten vor seine Augen, dann spürte er noch stumpfe Erschütterungen auf seinen Körper, gefolgt von Dunkelheit. 

 

Bad Langensalza, 8.1.2016 6 Uhr 30

Jörg war erleichtert. Seine Domina hatte ihn heute zum ersten Mal vor dem Bett auf einer Hundematratze schlafen lassen und ihn dazu noch in ein enges Geflecht aus Riemen und Bändern eingeschlossen. Er hatte sich null in seinen Fesseln bewegen können und zwei qualvolle Stunden verbracht, biss Irena eingesehen hatte, dass sie ihn zu viel auferlegt hatte. So kettete sie ihn zwar an seinem Halsreif am Bettgestell fest und hatte seine Handgelenke in den Schellen seines Hüftgurtes geschlossen, doch durfte er sich jetzt wenigstens ausstrecken und sich eine einigermaßen komfortable Liegeposition auf der gepolsterten Unterlage suchen. 

„Du gut geschlafen haben?“ Fragte Irena vom Bett aus. 

Jörg schrak zusammen, traute sich aber nicht zu ihr aufzublicken. 

„Ja, sehr gut. Danke, Irena.“

Die junge Russin lachte, schob ihre Beine aus dem Bett heraus und drückte ihn fordernd die Sohle ihres rechten Fußes auf seinen Mund. 

Er küsste sie solange, bis Irens sich wieder mit ihr entfernte und ihren anderen Fuß an seinen Mund hob. Es sollte sein morgendlicher Gruß ihr gegenüber werden. 

„Heute Arbeit! Ich kommen und begleiten dich.“

Der junge Beamte merkte auf und blickte sie überrascht an. 

„Was du schauen? Ich gucken, was du dort machen. Du wirst mich rufen, wenn du Pipi oder Kaka musst.“

Jörg konnte nicht anders, er stöhnte auf bei dieser Vorstellung. Er liebte zwar ihre  demütigenden Spiele und das konsequente Verhalten ihm gegenüber, aber dass sie ihn auch dort kontrollieren und überwachen wollte, überforderte ihn dann doch etwas. 

„Was du so gucken? Haben Problem damit?“ Herrschte seine Gebieterin ihn an. Jörg erschrak, da trat sie ihm schon mit der Hacke ihres Fußes hart gegen die Brust. Er kippte wieder auf die Matratze zurück, da glitt Irena schon aus dem Bett heraus, hockte sich auf seinen Schoß und ließ ihre Hände auf seine Wangen niederklatschen. So schnell und hart, dass sein Gesicht auf der Stelle verharrte, trotz der wuchtvollen Schläge, die sie auf seinen Wangen platzierte.

Tränen strömten aus Jörgs Augen, während seine Gesichtshaut sich anfühlte, als würden sie von glühnenden Kohlen bedeckt gehalten werden. Endlich hielt Irena inne, spuckte mit einem kurzen Vorzucken ihres Kopfes auf sein Gesicht herunter und blickte ihn böse an. In solchen Momenten hatte Jörg panische Angst vor ihr. 

„Du dich nicht fragen, sondern nur machen. Hörst du? Alles was ich sagen.“ Jörg nickte hastig und fühlte, wie ihr Schritt über sein Schwanzverlies rieb. Klar, sie hatte sich an seinem Leid erneut erregt. 

„Wir schnell Liebe machen, dann du musst beeilen. Wir Brötchen mitnehmen und essen dort.“

Irena öffnete mit dem Schlüssel, welchen sie um ihren Hals trug, sein Schwanzgefängnis, legte das massive Metallstück zur Seite und begann mit gleichmäßigen, mechanischen Bewegungen ihrer Hand sein Glied steif zu wichsen. Ihr Gesicht wirkte konzentriert dabei und für den Moment, glaubte Jörg entspannen zu können. Doch die Sadistin war sofort wieder mit ihrem Gesicht über ihn, spuckte auf ihn herunter und ließ weitere Schellen auf seinen Wangen niederregnen. 

Wie gerne hätte er sich jetzt geschützt oder sie angefleht aufzuhören. Doch der kürzeste Weg zur Erlösung führte über ihre Geilheit, denn je intensiver sie ihn quälte, desto größer wurde ihr Verlangen nach ihm. 

So stand sie jetzt auch auf, zog sich hastig ihre kurzen Sportshorts aus und setzte sich sogleich wieder auf sein Becken, dabei mit ihrer Spalte gierig über seinen halberigierten Schwanz reibend. Jörg sorgte sich, dass sie es ihm verübelte, dass er nicht sofort einsatzbereit war, doch irrte er. Wahrscheinlich sah die junge Russin ein, dass sie selbst mit den Misshandlungen, welche sie ihm angedeihen ließ, dafür gesorgt hatte. So rieb sie weiter ihr Fötzchen über seinen Penis, feuchtete ihn damit kräftig an und tatsächlich dauerte es nur wenige Augenblicke, bis er wieder zur vollen Größe erstarrte. 

Irena schien zufrieden, leckte sich über ihre Lippen und ließ sein Glied zwischen ihre Schamlippen in das Innere ihrer Scheide hineingleiten. Sie stützte sich mit beiden Händen auf seiner Brust ab, hob ihr Becken an und senkte es gleich wieder ab, stöhnte auf und wiederholte für sich die Bewegung. Sie war dabei völlig auf ihre Lust fixiert und achtete ihn nicht weiter. 

Für Jörg aber hatte jetzt der Stress erst begonnen. Irena hatte ihn die letzten Tage sehr hart abgestraft, wenn er vor ihr gekommen war. Das war ohne Kommentar passiert, aber eben direkt nach dem Geschlechtsverkehr. Meist unter Einsatz ihres Körpers, zweimal aber auch mit der Peitsche, die er so sehr fürchtete. 

Seine Gedankan suchten panisch sich von dem Moment in dem sie ihn so intensiv benutzte zu entfernen. Konzentrierte er sich auf das Lustgefühl, welches ihm durch die Enge ihrer Scheide geschenkt wurde, würde es nicht lange dauern, bis er sich in ihr ergießen würde. So aber versuchte er an die Arbeit zu denken, und das, was Irena ihm angekündigt hatte. Sie würde ihn nur heute begleiten können, morgen würde sie wieder nach Erfurt zurück fahren. Was aber bedeutete das dann für ihn? Sie konnte ihm doch für diese Zeit niemals die gefürchtete Gummihose überziehen. 

Es half! Jörg schien erleichtert. Trotz der weitläufigen Bewegungen ihres Körpers, trotz des Drucks ihres Geschlechts, hielt er durch. Irenas Stöhnen wurde jetzt immer intensiver und nach einigen weiteren Augenblicken verharrte sie abrupt. Hob noch einmal vorsichtig ihr Becken an, dann fuhr sie zusammen. Ihr Körper krampfte, ihr Gesicht wirkte entrückt dabei. 

Wie gerne hätte jetzt Jörg die Initiative ergriffen, um selbst zu seinem Glück zu finden, doch Irena hatte ihm eindrücklich erklärt, was das für Konsequenzen mit sich brachte. Sie entschied in ihrem Zusammenleben, und zwar über jeglichen Moment und Situation. 

Irena beugte sich vor und legte sich über ihn. Ihr Kopf drückte gegen seine Brust, ihr braunes Haar befand sich direkt unter seiner Nase. Er konnte den Druck ihrer Brüste spüren und noch immer die Enge ihrer Scheide. Würde sie ihm das Finale vorenthalten? 

Seine Vermutung bestätigte sich umgehend. Sie richtete sich wieder auf, gähnte mit weit geöffneten Mund und entzog sich ihm gleichzeitig, in dem sie ihr Becken anhob und sein steifes Glied aus ihrer Spalte herausgleiten ließ. Wieder stützte sie sich mit beiden Händen auf ihn ab, beugte sich nach vorne und spuckte ihm ins Gesicht. Wieder ein herbes Klatschen und der Brand auf seiner Wange erneuerte sich. 

Warum stieg sie nicht von ihm runter? Sie mussten doch bald los und er hatte noch ein Haufen Arbeiten zu verrichten. Suchte sich Jörg mit seiner Lage abzufinden. Doch Irena zeigte keine Anstalten rutschte etwas runter und griff erneut nach seinem Glied. 

Was sollte das? Wieder hob die junge Russin ihren Po an, dann fühlte Jörg, wie die Spitze seines Schwanzes gegen Haut drückte. Diese gab nicht nach und tat ihm weh, brannte furchtbar und war im ersten Moment nichts als Schmerz, doch dann gab sie nach und sein Glied versank in das Innere ihres Körpers. Auch für seine künftige Eheherrin schien der Reiz erst unangenehm gewesen zu sein, ihr Gesicht zeigte ihm das deutlich. 

„Ahhhh!“ Jörg wollte es nicht glauben. Er durfte Irena wirklich mit seinem Schwanz in ihrem Hintereingang besuchen? Es fiel ihm schwer, dieses Zugeständnis zu realisieren. Sie fühlte sich so eng und geil für ihn an, in diesem Moment, zumal sie sich sehr vorsichtig sein Glied einverleibte. Sanft bewegte sie ihren Körper, stützte sich auf ihn ab und konzentrierte sich selbst auf dieses für sie völlig andere Gefühl. Es schien auch ihr zu gefallen, zumindest sah es für Jörg danach aus. 

„Du mir sagen, bevor kommen. Sonst gibt Unglück.“ Flüsterte sie konzentriert. 

Er hatte keine Ahnung, was sie meinen könnte. Nickte aber und antwortete: „Ja, Irena.“

Sie lächelte, zog dann wieder ihre Augenbrauen zusammen und stöhnte. Sie beide waren in diesen Moment im siebten Himmel, zumal Jörg jetzt ganz unbeschwert ihren Körper genießen durfte. 

„Ich komme!“ Stellte er fest, worauf sich seine Partnerin abrupft von ihm löste. Keine Sekunde zu früh, denn ein Schwall von Sperma spritze aus der Spitze seines Schwanzes heraus, direkt in ihren Schoß hinein. 

Irena blickte an sich herunter, lächelte und schob ihren Oberkörper zu seinem Kopf hinauf. Jörg kannte das, es brauchte keinen Befehl. Schon spürte er den Druck ihrer Schienbeine auf seinen Oberarmen und das feuchte Geschlecht der Herrin in seinem Gesicht. 

 

Erfurt, 23.08.2016, 12 Uhr 00

Die drei Polizisten wurden sofort in das Büro hineingebeten. Frau Marldorn forderte vier junge attraktive Frauen zum Gehen auf und bat die Männer zur Sitzecke und bot ihnen dort einen Sitzplatz an. Gekleidet in einem roten Businesszweiteiler gab sie an diesem Tag die Geschäftsfrau zum Besten und nicht die dominante Herrin, welche ihren Mann marterte und quälte. Vom Letzteren gab es dieses Mal keine Spur, wie Schmied enttäuscht feststellte. Gerne hätte er gesehen, wie arg ihm seine Herrin dieses Mal zugesetzt hatte. 

„Ich bitte sie um Verzeihung, aber wir haben viel zu tun. Könnten sie gleich auf den Punkt kommen?“ Bat Frau Marldorn den Kommissar. 

Dieser nahm in einem bequemen Sessel Platz, schlug seine Beine übereinander und weckte so den Eindruck, dass er sich nicht so schnell wieder von der Frau verabschieden wollte. 

„Wir brauchen noch einige Informationen, die sie uns sicher gerne verschaffen werden, Frau Marldorn.“ Er schlug betont andächtig sein Notizbuch auf und auch Eichhorn klappte nun den Deckel seines Laptops auf. 

Frau Marldorns Antennen schienen genau zu spüren, das diese drei Männer sich nicht von ihr wieder hinauskomplimentieren lassen würden, nahm nun ebenfalls Platz und wartete einfach ab, was da auf sie zukam. 

„Wir benötigen eine Auflistung der Vereinsvorstandsmitglieder, würden sie diese mir bitte baldmöglichst zusenden?“ bat Reisinger.

„Darf ich mich nach den Grund erkundigen?“

Reisingers Gesicht zeigte keine Regung. 

„Normalerweise behalten wir uns bedeckt, was die Ermittlungen angeht, aber wie gehen mittlerweile davon aus, dass in ihrem Verein nicht alles ..., wie soll ich es in Worte fassen, Rund läuft.“

Frau Marldorns Gesichtszüge erkalteten von einem Moment auf den anderen. 

„Wie kommen sie darauf? Wir vermitteln Frauen an Männer, betreuen sie und tuen nichts Illegales.“

Eichhorn schien das Spiel Reisingers aufzugreifen und hüstelte in seine Faust, was von der Vereinsleiterin verwirrt zur Kenntnis genommen wurde. 

„Das bekommen wir oft zu hören, Frau Marldorn, weshalb wir uns immer ein eigenes Bild zu machen suchen.“ Stellte der Älteste der drei Beamten fest. 

„Papadakis hat also für sie Damen in Bordellen rekrutiert?“ Fragte Reisinger nun ganz direkt.

Gitta Marldorn wurde hellhörig und schien langsam zu verstehen, in welche Richtung die vorherigen Worte abzielten. 

„Er hat den Frauen dort von unseren Möglichkeiten berichtet, soweit ich weiß. Seine Frau Darca hat sich ebenfalls mit einigen Mädchen dort angefreundet.“

„Wie haben sie von diesen Mädchen erfahren?“ Fragte nun auch Schmied interessiert. 

Frau Marldorn antwortete nicht sofort. 

„Darca hat uns während einer Vorstandsitzung von ihnen berichtet.“

Reisinger hob die Augenbrauen. 

„War das der Moment wo sie beschlossen haben, ihre Männer anzuweisen die Bordelle kontrollieren zu lassen? Soweit wir herausgefunden haben, lassen sich unschwer die nötigen Kontakte in ihren Reihen finden.“

Frau Marldorn antwortete nicht sofort, ein sicheres Anzeichen dafür, dass sie nicht lügen, aber seiner Frage ausweichen wollte. Reisinger kannte dieses Verhalten bei vernommenen Personen nur all zu gut. 

„Sie haben Recht. Die Mädchen haben uns erzählt auf welche Weise sie ausgebeutet werden und da versuchten wir ihnen zu helfen.“

Reisinger nickte. Auch wenn er mit solch einer offenen Antwort in diesem Moment nicht gerechnet hatte. 

„Und davon wollten sie uns bei unserem ersten Besuch nichts erzählen?“

Frau Marldorn blieb ernst. 

„Ich dachte es stände in keinem Zusammenhang mit ihrem Fall.“

Eichhorn hüstelte wieder in seine Faust, was die Frau sichtlich zu verunsichern schien. Schmied kam nicht umhin, sich über dessen Geschick zu wundern. Eine kleine, beiläufige Geste, und die Alte kam richtig ins Schwitzen. 

„Die Bordelle werden im Auftrag eines gewissen Alexandr Tsanavas geführt, ist er ihnen auf irgendeine Weise bekannt?“

„Ja. Es waren seine Kerle die mich besucht haben. Er wollte uns einschüchtern.“

Reisinger seufzte. 

„Ihnen ist schon klar, das sie unsere Ermittlungen bewusst verschleppt haben, Frau Marldorn?“

„Wenn sie es so auffassen, tut mri das leid, es lag dennoch nicht in meiner Absicht.“

„Das wird sich noch zeigen.“ Bügelte Reisinger sie ab.

„Gab es Kontakt zwischen Tsanavas Männern und ihren Frauen? Genauer gesagt, handelt es sich um die Zuhälter der Prostituierten, welche von einem Tag auf den anderen verschwunden sind.“

Gitta verneinte sofort. 

„Davon weiß ich nichts.“

Reisinger betrachtete sie eingehend, konnte sich aber nicht sicher darüber sein, ob sie log. 

„Gut. Wir nehmen nämlich an, dass sie, genauso wie Herr Papadakis ermordet worden sind.“

„Ich würde lügen, wenn ich jetzt behaupten würde, dass mir das leid täte.“

Eichhorn merkte auf. 

„Und warum?“

Frau Marldorn musterte den Polizisten eingehend, bevor sie ihm antwortete.

„Die Mädchen wurden von ihnen doch wie Vieh gehalten und schamlos ausgebeutet. Im Grunde genommen wurden sie dort pausenlos vergewaltigt.“

„Und jetzt prostituieren sie sich für ihren Verein, wo liegt für sie da der Unterschied?“ Fragte Eichhorn zurück. „Jede von ihnen ausgebildete Domina, die ihren Mann zufrieden stellt und lenkt, ist doch eine Kapitalanlage für sie und ihr Schaffen. Mehr Frauen, mehr Männer, mehr Geld.“

Frau Marldorn wurde rot im Gesicht, schien ihm aber nicht antworten zu wollen. 

Reisinger indessen wollte jetzt in diesem Moment den Druck auf die Frau noch verstärken. 

„Es gibt Frauen in ihren Reihen die aus der Masse herausstechen. Entweder mit einem militärischen Hintergrund, oder durch einen Kriminellen. Wissen sie davon?“

Gittas Blick zeigte deutlich, wie sehr sie mit den Worten des Kommissars zu kämpfen hatte. Wahrscheinlich ärgerte sie sich selbst darüber, dass sie vor ihm nicht ernst bleiben konnte. 

„Ja. Wir geben aber jeder Frau eine Chance und vergewissern uns durch regelmässige Kontrollen, dass sie unsere Regeln befolgen.“

„Gut. Auch von diesen Frauen möchten wir eine Auflistung. Wollen doch mal sehen, ob sie sich mit unseren Informationen deckt. Wäre blöd, wenn es da noch ungewollte Überraschungen gebe, Frau Marldorn.“

„Glauben sie etwa, dass eine unserer Frauen ...“

Reisinger unterbrach sie. 

„Eine oder auch mehrere. Sie schöpfen ja da aus den Vollen, wie wir festgestellt haben. Gut ausgebildete Soldatinnen, Exagentinnen aus verschiedenen Geheimdiensten und Frauen mit langjährigen Gefängnisaufenthalten sprechen Bände, finden sie nicht? Da gibt es sicher die eine oder andere helfende Hand, um Probleme aus der Welt zu schaffen. Haben sie diese Damen eigentlich gezielt angesprochen? Bauen sie sich eine kleine Armee auf?“ 

„Reden sie keinen Unsinn. Wir sind keine Verbrecherinnen.“ Erwiderte Frau Marldorn sichtlich gereizt.

Reisinger hob seine beiden Hände. 

„Aber nicht doch, Teuerste. Ich zeige nur ihre Möglichkeiten auf. Ich kann ihnen versprechen, dass wir bald Klarheit darüber erlangen werden, was mit dem Ehesklaven von Darca Papadakis geschehen ist. Was sicher seine Frau und auch sie mit Genugtuung erfüllen wird.“

„Wir sind nicht die Richtung, in die sie ihre Untersuchungen leiten müssen, Herr Kommissar. Es sind diese Kriminellen, welche unsere ganze Stadt mit ihrem Schmutz verseuchen.“

„Wer hier wen verseucht, werden wir bald herausgefunden haben. Sicher ist, das in diesem Fall viel gelogen oder verschwiegen wird, was ihn umso interessanter für meine Kollegen und mich werden lässt.“ Der Kommissar lächelte und ließ seine Hände über seinen überschlagenen Knie ineinandergreifen. „Wie dem auch sei, Frau Marldorn, ein wenig werden sie sich noch auf ihre Hände schauen lassen müssen. Wir werden uns zu jedem ihrer Mitglieder ein Bild machen und sind bereit dazu, die nötige Zeit hierfür aufzubringen. Anfangen werden wir mit ihren Vorstandsmitgliedern und aufhören mit ihrer Putzfrau. Wir glauben jedenfalls nicht, dass alles hier mit rechten Dingen zugeht. Von daher bleiben sie doch vorerst für uns erreichbar, bitte ich sie.“

Die rothaarige Frau rührte sich nicht und schien zumindest äußerlich von den Worten des Kommissars unbeeindruckt zu bleiben. 

„Wie sie wünschen.“ Sie blickte demonstrativ zur Tür. „War es das dann?“

„Vorerst ja. Bitten sie ihre Kolleginnen sich ebenfalls zu unserer Verfügung zu halten. Wir werden uns dann bei ihnen melden.“

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Kommentare

Bild des Benutzers Wuffff

Armer Jörg. Ich weiß nicht, ob ich Irina noch sympathisch finden soll. Weiß Jörg es?

Ansonsten schöne Nebengeschichten, sowas macht einen Roman eben aus, nicht nur die stramm durchmarschierte Hauptgeschichte.

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Bild des Benutzers frall

Tagchen, 

ich glaube viel Honig brauche ich nicht verteilen, da haben meine Vorkommentatoren ja schon welchen da gelassen. Zwei Punkte sind mir aufgefallen:

 

Zu Beginn dieser Geschichte wird als Datum der 15.10. 2016 angegeben, das hat mich anfangs verwirrt, woher der große Zeitsprung? Ist da eventuell der 15.01. gemeint?

 

Der zweite Punkt ist dem Ort geschuldet, in Franken wird historisch gewachsen kein Maifest gefeiert. Maifest wurde vom bayrischen König eingeführt, dem die Kirchweih und Dorf/ Stadtfeste, die übers ganze Jahr fallen, ein Dorn im Auge waren. Deshalb per Dekret nur 1 Fest Anfang Mai.

 

Franken war damals noch nicht besetzt, wir feiern immernoch Kirwa/Kerwa/Kärwa.

Elendige Klugscheißerei... Troztdem vielen Dank für die extrem spannende Geschichte. Ich bin völlig gefesselt (höhö). 

mfg

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Bild des Benutzers SirGeorge

habe ich vor dem Zeitpunkt, wenn der sehr heftige Anfang dieser Geschichte erreicht wird. Ob man Irena da noch mögen kann?

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