Agentur zur Vermittlung einer Eheherrin 11

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Bad Langensalza, 28.12.2015 8 Uhr 20

Jörg war immer noch überfordert, mit welcher Selbstverständlichkeit Irina ihn in ihre Spur brachte. Zwar hielt sie sich mit Grausamkeiten ihm gegenüber etwas zurück, doch zeigte sie ihm dennoch in aller Deutlichkeit, wer in ihrer Beziehung fortan die Hosen an hatte. So hatte sie ihm heute Morgen ein martialisches Geschirr aus Keusch und Plug umgelegt, welches schon fast wie eine Unterhose, seinen Harnweg und Anus fest verschlossen hielt. Auch über seine Bedürfnisse wollte sie ihn kontrollieren, steuern und in seinen Gedanken stets präsent bleiben. Jörg stöhnte, als er die Treppen nach unten ging. Der Plug in seinem Rektum arbeitete wie verrückt und auch wenn das Gefühl nicht unbedingt unangenehm für ihn war, so würde er sich erst einmal daran gewöhnen müssen. Ähnlich sah es mit dem Peniskäfig aus, der sein Glied nicht nur hinter Gittern hielt, sondern durch einen aufgeschraubten und verschlossenen Dilator ihm ständig daran erinnerte, wenn er künftig zu fragen hatte, wenn er auf die Toilette musste.

Überhaupt hielt ihn Irena unter ständiger Kontrolle. Am Abend hatte sie ihn mit Halsband und langer Kette ans Bett gefesselt, die Peitsche demonstrativ auf das Sideboard abgelegt, ihn von den am Bett befestigten Hand- und Fußketten befreit und war selbst am frühen Abend verschwunden. 

Erst nach vielen Stunden tauchte sie wieder auf, beantwortete keine seiner Fragen, duschte sich und kam zu ihm ins Bett. An ihn gekuschelt, war sie schließlich leise schnarchend eingeschlafen, während er sich Gedanken darüber machte, wo sie gewesen sein könnte. Vielleicht bei Makeda und Kai? Aber warum hätte sie die beiden beim Kennenlernen stören sollen?

Egal! Jetzt erst einmal Frühstück machen. Mit seiner neuen Reizwäsche ließ es seine Herrin wenigstens zu, dass er sich jetzt frei im Haus bewegen durfte. Krass, irgendwie war es schon geil, von dieser hübschen und jetzt so böse und entschlossen wirkenden Frau gesteuert zu werden. 

Er kam an dem Spiegel des Flurschranks vorbei und warf einen Blick auf sein Spiegelbild. Sein Gesichtsausdruck wirkte müde und abgespannt, das Halsband wirkte einfach nur strange und die Hand- und Fußknöchelfesseln offenbarten jedem sofort, was hier in diesem Haus fortan getrieben wurde. Von dem verstriemten Rücken und Brustbereich, bis hin zu den geprügelten Stellen seines Körpers war er der sprichwörtlich missbrauchte Sklave seiner Herrin. 

Hatte er sich früher in seinen Fantasien so gesehen? War er sich bewusst darüber gewesen, wie schmerzhaft solche Spiele sein konnten? Dass ihm das Verhältnis zu solch einer Frau entgleiten könnte und sie darüber bestimmen könnte, wie es künftig auszusehen hatte?

Er blickte auf das Ledergeschirr in seinem Schoß herunter. Sein Penis brannte wie verrückt. Überreizt und gegen den Eindringling in seiner Spitze protestierend. An dem Plug hatte er sich dagegen schon fast gewöhnt. Er fühlte sich sogar immer prägnanter und geiler für ihn an. 

Sorgsam bereitete Jörg das Frühstück vor, schob Brötchen in den Ofen und deckten den Wohnzimmertisch, wo sie am Tag zuvor mit Makeda und dem Handwerker gegessen hatten. Krass. Der Typ war semmelblond gewesen und die Afrikanerin schwarz wie die Nacht. Wenn das mit dem Yin und Yang stimmte, war das vielleicht eine gute Konstellation. 

Er sah auf seine Uhr. Wann würde der Handwerker überhaupt anfangen? Es war doch schon relativ spät. Vielleicht war schon etwas zwischen den beiden gelaufen und es gab einen Grund dafür, dass er sich verspätete. Jörg grinste. Er konnte sich gut vorstellen, wie die aparte Afrikanerin den Elektriker mit Haut und Haar verschlungen hatte.

Jörg stöhnte auf. Sein Glied füllte sich mit Blut, wurde aber sofort in seinem Bestreben sich auszudehnen vom Käfig aufgehalten. Ein unangenehmes Gefühl, verursacht durch dessen nach unten gebogene Form und den dicken Stift in seiner Eichelöffnung. 

Er hörte oben Irena aus dem Bad kommen. Sie würde also nicht mehr lange brauchen. Noch einmal überblickte er den Tisch, legte die Servietten zurecht und eilte zurück in die Küche, um die Brötchen aus dem Ofen zu holen. Kaum hatte er sie abgestellt, hörte er schon ihre Schritte auf der Treppe. 

„Jörg?“

Er stellte hastig den Korb auf den Tisch ab und eilte in den Flur zurück. 

„Ja?“

Irena stand auf der Treppe und sah einfach nur fantastisch aus. Ein hautenger schwarzer Pullover mit V-Ausschnitt, enge Reiterhosen mit kniehohen Stiefeln und ein streng geschminktes Gesicht, welches durch das zum Pferdeschwanz nach hinten gebundene Haar noch unterstrichen wurde, wirkte sie einfach nur perfekt auf ihn. 

„Du mich immer begrüßen, unten, verstehst?“

Jörg wirkte hilflos in dem Moment. Er hatte Mühe zu hinterfragen, was sie in diesem Moment von ihm forderte. 

Irena lächelte, ließ ihre Hand in sein Gesicht klatschen und drückte dann mit beiden Händen auf seine Schulter, als Zeichen, dass er vor ihr auf die Knie zu gehen hatte. Er folgte sofort ihrer Aufforderung, war der plagende Schmerz ihrer bisherigen Strafen doch immer noch präsent in ihm fühlbar. Irena zeigte sich jedoch zufrieden, drückte seinen Kopf zur Beuge herunter und hob ihren rechten Stiefelspann an seine Lippen. 

„Du immer so machen musst, wenn wir alleine sein.“

Jörg küsste noch einmal ihren Stiefel, dann sah er demütig zu ihr auf. Sie lächelte und schien sich über die devote Geste zu freuen. 

„Es gut riechen, viel Hunger haben. Komm! Du dürfen neben mir auf Knien sein.“

Wie selbstverständlich zeigte sie ihm auch hier und jetzt seine Rolle auf, die Peitsche immer als Drohung in einer ihrer Hände haltend. Sie würde sie ihm gegenüber wieder benutzen, wenn er Ungehorsam ihr gegenüber zeigte, daran trug er keinerlei Zweifel.

„Du immer einzeln essen, da? Immer mit Mund, keine Hand du darfst.“

Jörg lebte seinen Traum in diesen Moment. Genau das waren seine Vorstellungen gewesen. Eine Frau die ihn demütigte und über ihn bestimmt. So hockte er still und leise an der Seite seiner sitzenden „Freundin“ merkte auf, wenn ein Brötchenstück zu Boden fiel, oder ein Stück Wurst oder Käse. Auch Gurkenscheiben oder Tomatenstücke ließ sie fallen, zum Teil sie zuvor noch mit ihrer Stiefelsohle auf den Boden platt drückend. Hatte sie deshalb dieses Schuhwerk angezogen? In den Tagen ihres Kennenlernens hatte sie meist nur Turnschuhe getragen. 

„Du immer sauber zuerst Stiefel, dann du vom Boden fressen darfst.“ Erklärte sie ihm. 

Jörg störte sich an diesem Spiel nicht. Solange sie ihn nicht körperlich quälte, genoss er sogar diese Demütigungen und ihr Aussehen und Gehabe einer konsequenten Gebieterin. 

„JÖRG!“

Der auf den Boden kauernde Mann schrak zusammen. Ängstlich wandte er sich zum Balkonfenster um, welches den Blick auf den Garten freigab. Irina reagierte sofort, schob den Stuhl zurück und stellte sich zwischen ihm und das Fenster, um ihn vor dem Blick des die Terassentreppe hinaufkommenden Mannes zu schützen. So zog sie die Gardine vor, öffnete die Tür zum Garten und trat dem Besucher entgegen. 

„Was sie wollen? Jörg nicht da sein.“ Erklärte sie sich dem ungefähr sechzigjährigen breitschultrigen Mann umständlich. 

„Wer sind sie denn?“ Fragte der Alte zurück. Sich die Brille von der Nase nehmend und gedankenverloren deren Gläser am Saum seines rotschwarzen Flanellhemdes putzend. 

„Ich Irina sein. Freundin von Jörg.“

„Freut mich. Jochen, sein Nachbar auf der rechten Seite.“ Der Mann reichte ihr kurz seine Hand, ihre Erscheinung mit großen Augen musternd. „Hat er denn schon die Scheiße gesehen, die man uns angetan hat? Die ganze Straße ist beschmiert. Diese Drecksnazis! Überall haben sie ihre Zeichen gesetzt, wie Köter, die an jede Ecke pissen. Praktisch an jeder Tür haben sie ihre Zeichen gesetzt, bei jedem Namen, der nicht halbwegs deutsch klinkt. Kennen sie die alte Kowalski? Ihr Mann war Bürgermeister verdammt. Selbst bei ihr. Warum tun sie so etwas, frage ich sie? Die sind doch nicht ganz dicht.“

Hinter dem Mann wurde eine Frauenstimme laut, die ebenfalls ihren Unmut äußern wollte. Sie trug ein schnurloses Telefon zwischen ihren Händen, welches sie gegen ihre voluminöse Brust presste. Ihr Gesicht wirkte stark gezeichnet von den Anstrengungen eines erfüllten Lebens, sie ging vornübergebeugt und musste ihren Kopf zur Seite drehen, um zu ihren Mann aufzublicken. 

„Das ist Ursula, meine bessere Hälfte.“ Erklärte dieser Irina.

„In der ganzen Stadt waren sie unterwegs. An zwei Stellen haben sie sogar Fensterscheiben eingeworfen.“

Jörg lauschte dem Gespräch der Drei und wollte nicht glauben, was er da hörte. Rechte hatten die ganze Stadt mit ihren Symbolen beschmutzt? Dann ging es also darum, als Makeda gestern Abend noch einmal mit Irina hatte sprechen wollen. 

Er hörte wie Irina den beiden ihren Beziehungsstatus zu ihm erklärte und sich für sein Fernbleiben entschuldigte. Wenigstens hierin nahm sie Rücksicht, so wie er es sich der Agentur gegenüber gewünscht hatte. 

„Sie sehen sehr hübsch aus, Liebes. Obwohl ihnen sicher ein wenig Farbe stehen würde. Das Schwarze wirkt etwas trist, wenn sie mich fragen.“ 

Irina bedankte sich artig, da klingelte erneut das Telefon von Ursula. Hastig wurden einige laute Worte gewechselt, dann das Telefongespräch wieder beendet.

„Beim Rot haben sie Kinderficker an die Tür geschrieben. Warum ausgerechnet so etwas?“ Grübelte die Alte.

Ursula und Jochen tauschten verwirrte Blicke aus und schienen ihr Interesse an Irena vorerst verloren zu haben. 

Aufgeregt miteinander diskutierend traten sie durch eine kleine Pforte hindurch, die zum Nachbargrundstück führte, welches durch eine zwei Meter hohe Hecke von Jörgs Garten abgegrenzt war. Sie verabschiedeten sich nicht von der jungen Russin und schienen sie, gefangen in ihren Mutmaßungen, glatt vergessen zu haben.

Irena zeigte indessen ein breites Grinsen, rieb sich ihre Hände und betrat wieder das Haus, von dessen Wohnzimmerfenster aus, hinter dem Vorhang vor den Blicken Außenstehender verborgen, Jörg das Gespräch verfolgt hatte. 

„Was ist passiert Irina? Woher kommen die Hakenkreuze?“

Irina musterte ihn, dann deutete sie vor sich auf den Boden. Zögernd kam Jörg ihren Wunsch nach, wollte er doch unbedingt die Situation von ihr erklärt haben. Sie wusste etwas darüber, sonst wäre ihre Reaktion auf dieses Gespräch eine völlig andere gewesen. 

„Ich dich Schutz, Jörg. So wie ich versprochen im Verein. Jemand dir böse sein, ich Hölle machen, da?“

Der junge Mann blickte bestürzt zu seiner Herrin auf. 

„Was hast du getan?“

Irina zögerte und schien zu überlegen, ob sie sich ihm erklären wollte. 

„Jemand hat Swastik an Tür gemacht, und Rusenficke geschrieben. Makeda und Kai gestern gesehen. Wer gewesen das, wollte dir schlecht machen, verstehst du? Jetzt er schlecht, weil hundert anderen Menschen auch so sein.“

Jörg hatte Mühe ihrer Erklärung zu folgen, dann aber ging ihm ein Licht auf. Rot hatte ihn und Irina vor den Nachbarn bloßstellen wollen und sie seinem Handeln nun eine völlig gegensätzliche Richtung gegeben, in dem sie völlig unbescholtene Bürger der Stadt ähnlich diffamiert hatte. Eine krasse Aktion, genau betrachtet. 

„Wie bist du darauf gekommen?“ Fragte er sie schockiert.

Irina ging vor ihm in die Hocke, küsste ihn auf seinen Mund und streichelte dann liebevoll über seine Wange. 

„Ich nicht nur bei Armee sein, auch beim FSB gewesen. Ich gut, viel gelernt dort habe.“

Jörg starrte die Frau vor sich erschrocken an. Der schnelle Wandel zur Domina, ihre entschlossene Reaktion auf Rots Provokation ..., das alles fügte sich langsam wie Puzzlestücke zusammen. Irina war nicht die schüchterne Russin gewesen. Wahrscheinlich hatte sie nur eine Rolle gespielt, von der sie glaubte, dass diese ihm gefallen könnte und sie weiter brachte. 

„Lass mich die Tür saubermachen, Irina. Dann war es das, okay?“

Irina verneinte, ließ ihre rechte Hand in sein Gesicht klatschen und deutete auf den Frühstückstisch. 

„Wir Ende Essen. Dann du darfst saubermachen. Du mein Sklave, Jörg. Ich sagen was machen.“

Sie stand vor ihm auf und griff zur Peitsche. Jörg wurde bleich, da hatte sie auch schon ausgeholt. Er hörte noch das Fauchen, welches die Stille durchschnitt, dann klatschte der kräftige Riemen auch schon über seine Brust. Ein Brand folgte, intensiv und kaum für ihn zu ertragen. Schützend legte er seine Hände über die getroffene Stelle und überlegte panisch, ob er sich ihr gegenüber wehren sollte. 

„Was? Du glauben, du kannst Wahl? Du mich bekommen, Jörg. Für immer wir beide zusammen. Du machen was ich sagen, dann nicht tuen weh extra.“

Bad Langensalza, 28.12.2015 12 Uhr 20

Kai hatte eine aufregende Nacht mit Makeda verbringen dürfen. Nicht, dass sie miteinander Verkehr gehabt hätten, das nicht, aber sie haben einander kennengelernt und eine Reise begonnen, deren Beginn sich seit langem für ihn vielversprechend angefühlt hatte. Sie hatten zusammen gegessen, sich gegenseitig über Familie, Freunde und Leben ausgefragt, ihr Umfeld beschrieben, ihre Schulzeit, Anekdoten, die lustig oder auch traurig waren. Am späten Abend hatte man sie dann um das Begleichen der Rechnung gebeten und sie hinauskomplimentiert. Kein Problem für die beiden, es war relativ warm und so schlenderten sie zu zweit zum Hotel hinüber, dass auf der anderen Seite des Marktes lag. 

Kai hatte all seinen Mut aufgebracht, die dunkelhäutige Schönheit zu fragen, ob sie noch mit ihm auf sein Zimmer hinauf wollte. Er hatte wirklich keine weiterführenden Absichten ihr gegenüber gehabt, wollte nicht das Erreichte mit seiner Ungeduld gefährden. Und sie? Sie fand gar nichts dabei! Gerne ging sie mit ihm mit und gestand ihm auch ohne Umschweife, dass sie sich den Sex mit ihm wünschte. 

Ärgerte er sich? Na ja, er hatte ihr angesehen, dass sie sich ziemlich über seine Ablehnung ihr gegenüber gewundert hatte. Aber sie war taff damit umgegangen, hatte es für sich akzeptiert und war später dann, wie selbstverständlich, nackt zu ihm in die Dusche gestiegen. 

Wie er sie angeglotzt hatte! Er war von ihren Körper regelrecht hypnotisiert worden. Falls das die richtige Beschreibung für seine Reaktion auf sie war. Er konnte nicht anders, als sie einfach nur anzustarren. Ihre muskulösen Beine, das breite Becken, die enge Taille, die großen Brüste, der definierte flache Bauch, ihre Arme, unter deren Haut die Muskeln spielten. 

Ihr Gesicht wirkte sehr weiblich, was den großen Augen, langen Wimpern und breiten Lippen geschuldet war. Sie war einfach nur auf wunderbare Weise schön. 

Auch Makeda betrachtete ihre Option eingehend. Kai war sportlich gebaut, was seine körperlich anstrengende Arbeit mit sich brachte, empfand sich aber von seinen Proportionen und Muskelverteilung her nicht als Ideal. Seine größte Sorge ihr gegenüber galt aber seinem Glied. Es war ein typischer deutscher Schwanz. Wahrscheinlich kein Vergleich zu den großen Penissen afrikanischer Männer. 

Sie hatte ihn interessiert betrachtet und ihn sogar an seiner intimsten Stelle berührt. Dabei war seine Unsicherheit offen zutage getreten, weshalb ihre ruhige besonnene Art das notwendige Pflaster für ihn darstellte. 

„Ist er dir zu klein?“ Hatte er sie schließlich gefragt, um seine Unsicherheit Luft zu machen. 

Er erinnerte sich noch genau daran, wie ihre braunen Augen sich langsam von seinem Glied gelöst hatten, sieh ihren Kopf hob und ansah. Es war eine unglaubliche Wärme in ihrem Antlitz gewesen. Eine Ausstrahlung, die er zuvor noch bei keiner Frau hatte erleben dürfen. Sie hatte seine Frage unbeantwortet gelassen, stattdessen ihre Hand an sein Gesicht gehoben und sanft mit ihrem Zeigefinger über seinen Nasenrücken gestreichelt. Dann kam sie ihn näher, küsste ihn auf den Mund und drückte ihren Körper an den seinen. Dabei trafen sich zum ersten Mal ihre Genitalien, ohne sich dabei jedoch zu vereinen. 

Es war für sie beide in Ordnung. Sie wollten, dass dieser Moment so unschuldig und frei blieb, wie er begonnen hatte. So streichelten sie sich weiter, erforschten ihre Körper und Kai merkte schnell, dass sich ihre Haut, anders als ihr Haar, genauso anfühlte, wie die jeder anderen gepflegten Frau auf dieser Welt. Zart, fein, ohne jegliche Makel. Gefiel ihm ihr brauner Teint? Ja! Er konnte das ohne weiteres bejahen. Das galt auch für ihren Körper an sich, er schob ja nicht umsonst einen Steifen. 

Zweimal hat sie ihn gefragt, ob er es sich nicht anders überlegen wollte. Auch sie war erregt und hielt ihn, im wahrsten Sinne des Wortes am Schwanz fest. Sie hätte ihn so gerne gespürt und ihr Becken bewegte sich instinktiv um ihn herum. Aber er wollte noch nicht. Zu sehr war er verstört über diese schnelle Wandlung in seinem Leben. War es Vertrauen, welches ihm ihr gegenüber fehlte? Natürlich auch, wer könnte es ihm denn verdenken? Eine Frau wie Makeda verliebte sich Hals über Kopf in ihn? Und selbst wenn, was sollte er mit einer Domina anfangen? Sie machte ja gar keinen Hehl daraus, dass sie dem Verein angehörte. Und ein Leben in Qual und Ketten? Na gut es war schon irgendwie geil, sich vorzustellen, wie man sich einer dominanten Frau hingibt. Aber so als Dauerzustand? Das konnte er sich nicht wirklich vorstellen. Er hatte Freunde, die er treffen wollte, seine Familie war ihm wichtig und er wollte mit seiner Partnerin ganz normal umgehen, wenn ihm danach war. 

„Ich bin gerne mit dir zusammen.“ Unterbrach die Afrikanerin seine Gedanken. „Du bist lustig und nett.“

Kai lächelte. Wie war das noch mal? Nett war die kleine Schwester von Scheiße? Seine Gesichtszüge wandelten sich weiter zu einem Grinsen. 

„Was amüsiert dich?“ Fragte sie ihn unsicher.

Kai erklärte es ihr, doch Makeda schien damit nicht viel anfangen zu können. 

„Dann ist das eine Beleidigung, zu jemanden nett zu sagen?“

Kai verneinte. Er wusste ja, wer das zu ihm gesagt hatte. Aber er vermochte es ihr auch nicht schlüssig zu erklären. Es war eben so ein typischer Jugendspruch.

„Ich dir wieder helfen darf?“ Fragte ihn Makeda direkt.

Kai hatte nichts dagegen. Die Arbeit ging ihm schneller von der Hand, was weniger an der Professionalität seiner Helferin lag, sondern daran, dass er sich in ihrer Gegenwart motivierter fühlte. 

„Kann ich dir die nächsten Tage auch helfen? Ich würde dich gerne besser kennenlernen. Und dein Auto ist groß genug.“

Kais Gedanken rasten. 

„Magst du mich denn wirklich?“ Fragte er sie schließlich.

Die Gesichtszüge der Riesin blieben ernst. Auch gab sie ihm keine Antwort, sondern griff nach seiner Hand und legte sie etwas unterhalb ihrer Brust. Er konnte ihren Herzschlag hören, der in diesem schnellen Takt nicht normal sein konnte. 

Krass! Es war ihr wirklich ernst. Auf diese Weise konnte ein Mensch nicht lügen. Diese Frau hatte sich wirklich in einen Kerl wie ihn verguckt. Wann war das bei ihr passiert? Gestern unter der Dusche vielleicht? Oder war es ein schleichender Prozess, in dem sich solch ein Gefühl aufbaute? Und wie stand er selbst zu der Sache? Mochte er sie denn? JA! War er in sie verliebt? Kai stolperte über diese Frage. Er war als Jugendlicher oft verliebt gewesen, meist hatten nur wenige Worte mit einem Mädchen ausgereicht und er hatte sich Hals über Kopf verliebt. Doch heute war er ein erwachsener Mann und nicht mehr so schnell aus seiner Ruhe zu bringen. 

Makeda blickte unsicher auf ihn herunter. Sie kämpfte mit ihrer Fassung, er spürte das deutlich. Es musste jetzt unbedingt etwas von ihm kommen. 

„Diese Woche gerne. Aber am Wochenende würde ich gerne wieder nach Hause fahren. Allein. Einverstanden?“

Die Afrikanerin zeigte ihm ihre strahlendweißen Zähne. Sie umarmte ihn freudig und küsste ihn auf seinen Mund. 

„Du wirst es nicht bereuen, Kai. Ich bin eine gute Arbeiterin. Zusammen haben wir Spaß, da bin ich mir sicher.“

Kais Aufmerksamkeit wechselte zu einem fluchenden Herren, der wie besessen an seiner Haustür herumschrubbte. Auch ein paar Häuser weiter bot sich ihnen ein ähnliches Bild. Leute sprachen miteinander, schüttelten ihre Köpfe und grüßten, wenn Kai mit seiner ausländischen Begleiterin an ihnen vorüberging. Seltsam, zuvor war Makeda von den meisten Bürgern der Stadt schief angesehen worden. 

„Was ist nur passiert?“ Sie gingen die Gasse herunter, in der Irena und Jörg wohnten. Alle paar Häuser das gleiche Bild. Überall schrubbten Männer und Frauen ihre Türen, wo zum Teile noch Rest von Nazischmierereien zu sehen waren. 

„Judensau!“ Stand dort geschrieben. Oder „Verrecke, du Bolschewikenschwein!“ Kai fand die Wortwahl seltsam, aber dafür waren die Zeichen unübersehbar. Unter jedem Schmähwort prangte ein Hakenkreuz, ähnlich dem auf Jörg Zimers Tür.

Makeda ließ sich von Kai die Bedeutung der Worte erklären und so liefen sie die letzten Meter zu dem Haus, in dem die Afrikanerin ihre Freundin hatte und Kai seine Arbeit. Klar fehlte ihm der Bezug zu dem Paar, welches darin lebte, aber Mitgefühl empfand er dennoch. Schlimme Zeiten, in denen sich diese braune Pest wieder allerorten zu verbreiten schien.

Makeda und Irena lagen sich sofort in den Armen. Das Zeichen an der Tür, war so gut wie verschwunden, nur noch ein schwacher Schein erinnerte daran. Jörg hielt sich im Hintergrund, seine stark geröteten Wangen zeigten dabei deutlich an, dass er bereits wieder von seiner Herrin grob behandelt worden war. Kai gab ihm dennoch seine Hand, wenn er sich auch ein wenig für den bizarren Look des Hausherren schämte. Nackt bis auf ein seltsames Ledergeschirr und Sklavenhalsband, sah er ähnlich aus, wie an dem Tag, wo er das erste Mal dieses Haus betreten hatte. 

„Seid ihr euch schon nahe gekommen?“ Irena küsste ihren Arm und äffte sie beide nach. „Mhhaaa, Mhaaa, Ja tibja ljublju!“ Makeda lachte, während Kai sich verlegen abwandte, und vorgab seinen Werkzeugkoffer holen zu wollen. Irena aber zog die Afrikanerin beiseite, um sie über den Stand der Dinge auszufragen. Die beiden Frauen gingen ins Wohnzimmer, während die Männer sich verlegen gegenüberstanden und nicht so recht weiter wussten. 

„Ich gehe mal anfangen. Sorry, ich hoffe, ich bin nirgends reingeplatzt.“

Jörg war peinlich berührt, hätte am liebsten zu einer Jacke gegriffen, erinnerte sich dann aber an Irenas Peitsche. Sie würde ihn damit wieder prügeln, wenn er nicht die Last trug, die sie ihm aufbürdete. 

Was blieb ihm also anderes übrig, als souverän mit der Situation umzugehen und so zu tun, als ob sie die normalste der Welt für ihn bedeuten würde? Zumal ja der Elektriker sich gut in der Szene auskannte und wahrscheinlich unter Makedas Obhut selbst ein Teil davon werden würde. 

„Brauchst du Hilfe?“

Kai winkte ab. Das, was er jetzt eigentlich so gar nicht gebrauchen konnte, war eine zeitraubende Konversation. 

„Passt schon. Ich würde einfach gerne wieder ein wenig Zeit reinholen. Sonst brauche ich heute bis Mitternach und da weiß ich nicht, ob ihr mit einverstanden seid.“

„Tut mir leid, wenn wir dich da aus dem Rhytmus gebracht haben.“

Kai hockte sich vor seine Kiste und legte sich das Material zurecht. Er blickte zu dem halbnackten Mann an seiner Seite auf und winkte ab. 

„Kein Thema, Makeda ist es wert.“

„Dann gehörst du vielleicht auch bald zur Familie?“

Der Handwerker blieb skeptisch. 

„Ich weiß nicht. So knallhart durchziehen, wie ihr beide das tut, könnte ich wohl nicht. Dazu bin ich auch viel zu selten zuhause. Ich weiß auch nicht, ob ich so ne Rolle dauerhaft spielen möchte.“

Jörg musste ihm Recht geben. Die Tage mit Irena verliefen für ihn wie eine Berg- und Talbahn. 

„Ich kann dich verstehen. Das geht mir genauso.“

„Dann willst du ihr gar nicht dienen?“ Stellte der Elektriker erstaunt fest. 

Jörg winkte ab. 

„Es ist für mich halt eine riesen Umstellung. In meiner Fantasie war das alles nur anregend und harmlos. Eine Domina in natura, ist da schon etwas völlig anderes.“

„Gewöhnst dich dran? Oder glaubst du, dass ihr wieder getrennte Wege gehen werdet?“

Der Hausherr musste sich anscheinend selbst erstmal hinterfragen, bevor er antworten konnte. 

„Sie ist halt so völlig anders, genauso wie der Sex mit ihr. Anfangs habe ich echt ein Problem mit ihrer Härte mir gegenüber gehabt, aber jetzt geht sie etwas sensibler mit mir um. Doch, es ist schon geil mit ihr.“

Kai reichte das fürs Erste und sah zur Zimmerdecke auf. Das Erdgeschoss würde sechs Kameras Bekommen, das Obergeschoss vier. Die Zentrale würde er in den Keller einbauen und dann versiegeln. Seltsam. Schon allein diese Vorsichtsmaßnahme des Vereins beruhigte ihn. Setzte er sich unterbewusst doch schon mit Makeda auseinander?

„Was ist eigentlich auf der Straße los? Auf einmal haben die überall solche Schmierereien an den Wänden gehabt und nicht nur ihr.“

Jörg hielt sich bedeckt. Er wollte vor diesem im Grunde fremden Mann nicht ausplaudern, dass seine Herrin diese Tat begangen hatte. 

„Da scheint eine ganze Bande ihr Unwesen getrieben zu haben. Uns kann es Recht sein, sitzen wir nicht allein im Boot.“

 

Erfurt, 22.08.2016, 14 Uhr 50

Reisinger sichtete mit Eichhorn gemeinsam die bisherigen Notizen und Unterlagen, während Werner in seinen Gedanken versunken sein Bratwurstbrötchen aß. Anscheinend hatte sein Chef nun einen neuen besten Freund. Er grinste zynisch. Scheiß Ossi. Dieser arrogante Fatzke mit seinem analytischen Denken und schneller Auffassungsgabe, die Gustl ihm gerade attestiert hatte. 

Hatten sie beide nicht schon so viel miteinander durchgemacht? Wieso ließ er ihn jetzt links liegen, seitdem dieser Idiot aufgekreuzt ist?

„Also? Was hältst du davon, Werner?“

Der junge Beamte schrak aus seinen düsteren Gedanken heraus und blickte grimmig zu dem Kommissar rüber. 

„Ach? Darf ich auch mal was sagen?“

Reisinger hatte sensible Antennen und ahnte, worum es seinem Partner ging. Tatsächlich hatte er ihn die letzte halbe Stunde ziemlich außen vor gelassen. 

„Wir haben drei Mafiacapos, die sich hier gegenseitig den Rang ablaufen. Und jetzt glaubt ihr einem von ihnen? Vielleicht geht es auch nur darum, die Frauen unter Druck zu setzen und ihnen mit unserer Hilfe eine neue Schraube zu verpassen? Wie könnten die sich denn bitte gegen diese Verbrecher zur Wehr setzen? Mit Scharfschüztenwaffen im Großkaliber? Das war doch ein Märchen. Das sind Dominas, Herrgott. Die kennn sich vielleicht mit Peitsche und Käfig aus, aber doch nicht mit Gewalttaten auf Kapitalstrafenniveau.“

Eichhorn merkte auf und blickte nachdenklich zu Werner rüber. Seltsam, sonst war er mit einer bissigen Entgegnung sehr schnell zugegen, doch dieses Mal schwieg er und klappte sofort wieder sein Notebook auf. 

„Du machst mich wahnsinnig mit diesem Ding!“ Stellte Schmied schließlich fest, während Eichhorn in Seelenruhe wieder auf der Tastatur seines Gerätes einhackte.

Schmied sah ihm kurz zu, dann wandte er sich wieder an seinen Vorgesetzten. 

„Was mich aber am meisten stört, ist die Frage, warum die Mädels so etwas nötig haben sollen. Die haben doch schon ihr Auskommen gefunden? Warum kriminell werden, wenn sie auch schon so auf dem besten Wege waren, verstehst du mich? Und dann auch noch offen gegen die Mafia? Das bedeutet doch ein unkalkulierbares Risiko für sie und bringt, wie eben jetzt, unerwünschte Aufmerksamkeit der Obrigkeit mit sich. Von Papadakis Tod mal ganz zu schweigen.“

Reisinger sah seinen Partner nachdenklich an. Er hatte nicht ganz unrecht mit dem, was er da sagte. Der Verein schien sich erst in der letzten Zeit entsprechend radikalisiert zu haben. 

„Du hast mir die Liste gegeben, Gustl und ich habe sie weiter zu Interpol geschickt. Wir werden in ein paar Stunden wissen, ob es Damen  im Verein gibt, die nicht so unscheinbar sind, wie du glaubst, Werner.“

„Was soll das Eichhorn? Wir reden hier von Schwerverbrechen. Die werden doch nicht von Frauen begangen. Du bist doch Statistiker. Das muss dich doch selbst wundern.“

„Morden können auch Frauen. Und zumindest in Mexiko gibt es einige große Kartelle, die von Frauen geführt werden.“

Reisinger unterbrach die beiden. 

„Orientieren wir uns bitte weiter an dem, was wir wissen.“

Er tippte mit der Spitze seines Kugelschreibers auf die aufgeschlagenen Seiten seines Notizbuchs herum, während er seine Gedanken ordnete. Im Hintergrund ging der Betrieb des Imbisswagens weiter, wo eine Gruppe Schüler ihr Mittagessen entgegennahm. 

„Papadakis hat die Prostituierten nicht nur zur Unterhaltung zu sich nach Hause eingeladen. Er war ganz offensichtlich der Scout des Vereins. Wahrscheinlich hatte seine Frau dabei eine Schlüsselrolle inne, wir werden sie diesbezüglich noch einmal verhören müssen. Und wenn der Armenier dahintergekommen ist , dass der Grieche seine Damen abgeworben hat, dann dürfte es klar sein, welche Konsequenzen das für ihn bedeutet. Gerade weil auch Tsanavas Zuhälter auf ihrer Jagd nach den Mädchen verschwunden sind. Ich meine, wie hätten wir auf solch eine Tat an seiner Stelle reagiert? Richtig! Mit einem Exempel. Könnt ihr euch noch daran erinnern, dass dieser Film ein Zeichen trug? Vielleicht hatte es eine Bedeutung?“

Schmied schüttelte seinen Kopf. Für ihn war das zu einfach. 

„Hat Eichhorn nicht vorhin noch erwähnt, dass der Verein Geschäftspartner von dem Russen ist?“

Der ostdeutsche Polizist merkte auf. Tatsächlich hatte sich an dieser geschäftlichen Verbindung bis heute nichts geändert.

„Ihr glaubt doch nicht wirklich, dass der Verein weiter seine Wäsche beim Mörder einer seiner Interessenspersonen waschen lässt.“

Reisinger stutzte. Daran hatte er nicht gedacht. Und wenn das alles nur nach außen hin geschah, um den Schein zu wahren?

„Und wenn es Absprachen im Hintergrund gab? So wie zwischen den Clans? Immerhin schien Varga einen ziemlichen Respekt vor den Mädels gehabt zu haben. Vielleicht geht es den Russen ähnlich?“

Reisinger zeigte deutlich seine Zweifel, stocherte in seinem Pommesschälchen herum und warf den Jugendlichen einen wütenden Blick zu, die lautstark ihre Begeisterung über etwas teilten, das sie sich gemeinsam auf einem ihrer Smartphones angesehen hatten. 

Eichhorn indessen griff den Faden auf und folgte ihm weiter.

„Sie suchen nach einer Schwachstelle. Hab noch nie davon gehört, dass sich die Capos so einfach geschlagen geben. Varga ist nicht so primitiv und einfach gestrickt wie er uns weißmachen möchte. Der hat schon ein Eisen im Feuer, wo sonst hätte er die Informationen hergehabt? Vielleicht ist ja eines der Mädels auf seiner Seite? Wäre doch das Einfachste jemanden dort einzuschleusen.“ 

Reisinger hielt das nicht für abwegig. Was brauchte es schon, um als Frau dem Verein anzugehören? Eine gewisse Ausstrahlung und einen plausiblen Background. Einfach zu finden in den südeuropäischen Ländern. 

„Und was ist mit uns? Weshalb schleusen wir niemanden ein? Wir haben doch genügend hübsche Mädels.“ Schlug Schmied vor. 

Eichhorn lachte. „Weißt du eigentlich, was solch ein Einsatz kostet, Werner? Dazu noch die Vorbereitungszeit? Und dabei sind unsere Ermittlungen noch nicht einmal abgeschlossen.“

Reisinger pflichtete dem weimarer Kollegen bei. Solch eine Aktion blieb ein letzte Mittel. 

„Hören wir uns erst einmal an, was der Armenier uns zu sagen hat, telefonieren mit dem früheren Kommandanten und sehen dann mal zu, wie wir weiter vorgehen können.“ Schlug Reisinger seinen beiden jungen Kollegen vor.

Werner mochte Eichhorn nicht. Dieser Typ war eine Schlange und wusste seine Fähigkeiten wohl einzusetzen, um ihm beim Kommissar das Wasser abzugraben. 

Sichtlich verstimmt setzte er sich wieder an das Steuer seines Dienstwagens, wartete, bis sich seine Kollegen anschickten Platz zu nehmen und gab in der Zwischenzeit die Adresse des Armeniers im Bordcomputer des Fahrzeugs ein. 

„Wenn du dann so nett wärst und losfährst, Harry!“ Meinte Eichhorn süffisant, während Reisinger beim Anschnallen kurz innehalten musste, um nicht laut loszulachen. 

„Halt endlich deine Fresse, Eichhorn, sonst stopfe ich sie dir.“ Wandte sich Schmied wütend zur Rücksitzbank um.

Der Kollege zeigte sich schockiert über seine heftige Reaktion und gab sich unsicher. 

„Warum so aggressiv, war doch nur ein Scherz.“ Entschuldigte er sich hastig.

Reisinger brummte, dass die beiden endlich Ruhe geben sollten, und legte Werner beschwichtigend seine Hand auf dessen Schulter. Der gab sich mit diesem Zugeständnis zufrieden und gab Gas. Er würde sich erst einmal bedeckt und im Hintergrund halten, nahm er sich vor. 

Sie mussten auf die andere Seite der Stadt, fuhren den Juri-Gagarin-Ring entlang und hielten auf die Löbervorstadt zu. Rechts war die alte Zitadelle zwischen den Häusern zu sehen, die sich über die Stadt erhob. 

„Feine Gegend. Ob die Leute wissen, wen sie hier zum Nachbarn haben?“ Fragte sich Eichhorn, als sie in eine gepflegte Siedlungsstraße einbogen, die von modernen Einfamilienhäusern gesäumt war. Vor einem roten Backsteinhaus meldete die Frauenstimme des Navigationssystems ihre Ankunft und so fuhr Werner ein Stück weiter, um eine Parkmöglichkeit zu nutzen. 

„Schaut nicht besonders aus. Die geben sich alle hier sehr unscheinbar.“ Musterte Eichhorn das einfache Gebäude. 

Tatsächlich handelte es sich um ein einstöckiges Zweifamilienhaus mit ausgebauten Dachboden, was ihnen durch den üppig befensterten Giebel verraten wurde. Zwei kleine Wäschereitransporter standen vor einer breiten Garage, davor ein Mittelklassekombi, welcher auch schon einige Jahre auf den Buckel haben musste. 

Drei Kinder spielten im Garten Verstecken, unterbrachen aber sofort ihr Spiel, als sie der drei Männer gewahr wurden. Laut rufend verschwanden sie durch den Garten hinter das Haus und so dauerte es nur einige Augenblicke, bis ein Hüne von einem Mann durch die Haustür ins Freie trat.

„Ach du Scheiße. Das ist wirklich ein Klischeerusse.“ Grunzte Eichhorn erstaunt, während Reisinger und Schmied schweigend den breitschultrigen Koloss bestaunten. 

„Sie sind die Beamten, die mich besuchen wollen?“ Fragte der Mann betont freundlich, trat an den Gartenzaun heran und öffnete für die Polizisten das Gatter. 

„Kommen sie herein. Im Wintergarten sind wir ungestört.“

Eichhorn verlangte erst nach dem Personalausweis, prüfte die darin stehenden Angaben, dann folgten sie den Mann in das Innere des Gebäudes. Es war modern und teuer eingerichtet worden, der Armenier schien sein Geltungsbedürfnis weit weniger unter Kontrolle zu haben, als der Italiener. 

„Meine Frau hält Ordnung, wie sie sehen. Sie ist gerade bei meiner Schwiegermutter, um auch dort etwas hauszuhalten.“ Erklärte sich der Riese in fast akzentfreien Deutsch. 

Der geräumige Wintergarten war eine Wucht. Große Fenster, bequeme Sitzmöbel, die um einen großen Rundtisch angeordnet waren, merkte man, dass dieser Raum intensiv von den Bewohnern des Hauses genutzt wurde. 

Schmied wollte sich das Jackett ausziehen, doch bat ihn Tsanava darum, seine Pistole verdeckt zu halten. 

„Meine Tochter hat mitansehen müssen, wie ihre Tante, Cousine und Cousin erschossen worden sind. Nebst Freunden der Familie. Ich wäre froh, wenn sie nicht durch den Anblick ihrer Waffe daran erinnert wird.“

Schmied unterließ es, seine Jacke auszuziehen, konnte sich aber eine Entgegnung nicht verkneifen. „Tja. Kinder gibt es allerorten, welche für die Taten ihrer Eltern einzustehen haben.“ 

Der Blick des Armeniers sprach Bände. Reisinger konnte sich gut vorstellen, wie er unter anderen Umständen Gefahr und Tod bedeuten konnte. 

„Da haben sie wohl recht. Wie war noch gleich ihr Name?“ 

„Schmied. Ich kann ihnen auch gerne noch mein Kärtchen geben, wenn es ihnen schwerfällt sich meinen Namen zu merken.“

Reisinger störte sich immer mehr an dem Verhalten seines Partners. Wurde er durch Eichhorn so gereizt? Oder dadurch, dass die Konstellation dieses Falles so eine komplexe Struktur aufwies und schnelle Erfolge ausblieben?

Eichhorn hatte sich derweil umgesehen, nahm jetzt neben Schmied Platz und legte sich seine Notizen zurecht. 

„Wenn ich dieses Mal das Wort führen dürfte, Kommissar?“ Bat er Reisinger. Der war einverstanden, schon aus einer gewissen Neugier heraus, ahnte er doch nicht, warum der weimarer Kollege ihn darum gebeten hatte. 

„Ihr Name ist Alexandr Tsanava, 37 Jahre alt, Oberst a.D. der armenischen Armee und immer noch jüngster Exbürgermeister Gawars, einer Kleinstadt in der Nähe des berühmten Sewansees. Aus gesundheitlichen Gründen haben sie nach zwei Jahren ihr Amt wieder aufgegeben, eine Deutschrussin geheiratet und sind hierher, nach Erfurt, umgesiedelt. Ihr Geschäft, eine Großwäscherei, wächst seit seiner Gründung um durchschnittlich 80 Prozent per annum, ein erstaunliches Geschäft, geht es doch, trotz niedrigerer Preise, der Konkurrenz ziemlich schlecht. Erst im letzten Jahr, gibt es geminderte Einnahmen bei ihnen, richtig?

Eichhorn lächelte und warf den armenischen Hausherren einen freundlichen Blick zu. Der hatte schweigend zugehört, wahrscheinlich ahnend, dass da noch etwas kommen musste. 

„Inoffiziell sind sie Chef des Tsanava-Clans, betreiben mehrer Bordelle, in denen Strohmänner in ihrem Namen die Geschäfte führen, unterhalten ein Fernbusunternehmen, dass bis Odessa, Kiev und Wolgograd Routen unterhält. Aus dieser Richtung kommen dann auch die Mädchen, die für sie dann in den Etablissements anschaffen dürfen. Man sagt, sie zahlen den Mädchen eine Pauschale von 50000 Euro, die sie nach fünf Jahren Tätigkeit dann feierlich überreicht bekommen. Das sind 833 Euro für den Monat, nicht schlecht für junge Frauen nördlich und östlich des Schwarzen Meeres. 

Der Armenier schwieg. Dennoch konnten Reisinger und Schmied deutlich spüren, wie sehr es in seinem Schädel arbeitete.

Vor eineinhalb Jahren durchsuchten Kollegen von Polizei und Zoll zwei ihrer Häuser, befreiten mehrer Huren, die ohne Aufenthaltserlaubnis für sie tätig waren und verhafteten das gesamte Personal. Natürlich wurden die beiden Großbordelle zeitgleich geschlossen, was für sie einen enormen wirtschaftlichen Verlust bedeuten musste. 

Umgehend machten sie sich auf die Suche nach den Verantwortlichen im Hintergrund, haben doch selbst ihre geschmierten Mitarbeiter des örtlichen Ordnungsamtes nicht rechtzeitig Alarm geschlagen. 

Von den Italienern sollte der Tipp gekommen sein und nach dem sie eifrig Rache nahmen und die Italiener entsprechend ihren Möglichkeiten antworteten, haben sie Erfurt zu einer Stadt mit dem Ruf eines deutschen Chicagos gemacht. Doch die Stadt und das Land Thüringen zeigten wenig Interesse an diesem Ruf und zwangen sie nach etlichen Hausdurchsuchungen, Lizenzprüfungen und Kapitaluntersuchungen zur Friedenschließung mit den Italienern. Zumal jetzt ein neuer Verdächtiger in ihren Fokus geriet, ein tüchtiger Geschäftsmann mit Namen Krateos Papadakis.“

Eichhorn machte eine Pause, doch der Armenier schien nicht gewillt zu sein, zu dem Gesagten eine Stellung abzugeben. Nach außen hin zeigte sein Körper auch keinerlei Nervosität, nur seine Augen wanderten zwischen den drei Beamten immer wieder hin und her. 

„Herr Papadakis hat für sich und seine Frau regelmäßig Frauen in ihren Häusern bestellt, diese mit nach Hause genommen und deren Dienstleistungen entsprechend ihren Neigungen genutzt. Ausgerechnet diese Damen verschwanden nach der Bordellschließung spurlos und tauchten ein paar Monate später wieder an der Seite deutscher Männer als Vereinsdominas wieder auf. Woraufhin die früheren Unannehmlichkeiten mit den Italienern von ihnen völlig neu bewertet werden mussten. Ihre frisch eingerittenen Stuten, wurden nämlich von der Liebesdienerin zur Liebesherrin gemacht. Und unsere anfängliche Vermutung, dass eine der örtlichen Organisationen Interesse an dem Verein und seinen Möglichkeiten zeigte, verkehrt sich auf einmal ins unwahrscheinliche Gegenteil. Der Verein hat Interesse an ihrem Geschäft, richtig?

Die Miene des Armeniers versteinerte zu einer regelrechten Skulptur. Eichhorn schien mit seinen Mutmaßungen gar nicht so falsch zu liegen, wie Reisinger nicht umhinkam festzustellen. 

„Wie dem auch sei, Herr Tsanava, sie haben ein handfestes Motiv für die äußerst grausame Ermordung von Papadakis. Zumal drei ihrer Herren noch vor Kurzem bei ihm und Frau Marldorn aufgekreuzt sind. Warum haben sie die Kerle dorthin geschickt? Wollten sie den beiden ein wenig Angst einjagen? Den Damen den Krieg erklären? Oder mit ihnen verhandeln?“

Zum ersten Mal meldete sich der Verdächtige zu Wort.

„Ich halte Geschäftsbeziehungen zu dem Verein und auch bei Gastroserv bin ich Kunde. Warum also sollte ich es mir mit meinen Partnern verscherzen?“ Wand er ein.

„Vielleicht weil sie Angst um ihr Geschäft haben? Ihre Familie wurde bedroht, eine ungewohnte Konstellation für sie, oder vielleicht doch nicht? Immerhin haben sie auch ganz plötzlich ihren Job als Bürgermeister aufgegeben. Vielleicht sind sie doch nicht so mutig, wie sie es uns glauben machen wollen?“

Der Riese erhob sich abrupt, worauf sich Schmied dazu genötigt sah, ebenfalls aufzustehen um ihm entgegenzutreten. Doch der Mann zeigte keine Spur von Aggressivität, ging zu einem Bücherbord und schob ein paar der dort abgestellten Bände zur Seite. Ein kleiner Wandtresor kam zum Vorschein, den er mit einer längeren Zahlenkombination öffnete. Dabei saßen und standen die Beamten in seinem Rücken und konnten zu ihrem Leidwesen keinen genaueren Blick auf dessen Inhalt werfen. 

„Hier! Das ist eines der Projektile, mit denen auf mein Haus geschossen wurde.“

Er warf das Metallstück Schmied zu, der es mit einer lässigen Handbewegung aufzufangen vermochte. 

„Vielleicht finden sie ja etwas raus?“

Tsanava kam zu der Sitzgruppe zurück und ließ sich in einen der Sessel fallen. Draußen hörte man die Kinder am Fenster vorbei toben, etwas weiter entfernt, aus einem der Nachbarhäuser klang Popmusik herüber. 

„Ich bin kein feiger Mensch. Wäre es so, dann hätte ich mich nicht mit meinem Geschäft so erfolgreich hier niederlassen können. Mir ist es dabei egal, was sie mir unterstellen wollen. Doch auch ich stoße an meine Grenzen, wenn ich nicht weiß, woher und von wem ich und meine Familie bedroht werde. Papadakis ist ein Mann des Vereins. Ein Zahlschwein wie mittlerweile hunderte andere auch. Rückt man einem von ihnen auf die Pelle, sind alle anderen Mitglieder sofort zu Stelle. Dabei wedeln sie aber nicht nur mit ihren Vereinsstatuten, sondern gehen im Notfall auch über Leichen. Das war nicht immer so, doch seit dem ich um einen großen Teil meines Geschäfts gebracht worden bin, werden die Weiber immer unberechenbarer und aggressiver mir gegenüber.“

Er wandte sich an den thüringischen Polizisten. 

„Sie hatten Recht, Eichhorn. Meine Männer waren bei Papadakis und auch bei dieser Vereinsleiterin. Sie baten um eine Aussprache und einen Friedensschluss. Man hätte sich auch arrangieren können, so weit war ich schon. Doch sie wurden weggeschickt mit der Begründung, dass man nicht wisse, worauf ich eigentlich hinauswollte. Und spätestens hier war mir klar geworden, dass sie mir ans Leder wollen. Was sprach dagegen, wenn sie mir den Laden kaputtmachen würden und mein Geschäftsmodell einfach übernahmen?“

Er blickte in die aufmerksamen Gesichter des Beamten. 
„Ich werde es ihnen sagen. Sie haben vor dem unwägbaren Angst, genauso wie ich auch. Die machen mich lieber langsam fertig und schnüren mir die Luft zum Atmen ab. Die sind super darin und wenn sie mit mir fertig sind, fangen sie bei den Italienern an, dessen können sie sicher sein.“

„Und da haben sie an Papadakis ein Exempel statuieren wollen?“ Fragte Reisinger den Kaukasier. 

„Nein, verdammt noch mal. Solch ein Risiko würde ich niemals eingehen. Nicht nach dem fünf meiner Männer verschwunden sind.“

Eichhorn schien immer noch nicht überzeugt. 

„Haben sie einen Verwandten, der hier in Deutschland Dienst geschoben hat?“

„Ja, meinen Vater.“

„Wo war er stationiert?“

Tsanava merkte auf. „Warum fragen sie mich das?“

„Ich habe mich gewundert, woher sie so gut Deutsch können. Sie sprechen es fast akzentfrei.“

„Sie haben Recht. Ich habe es früh gelernt, wie Englisch auch. Meine Eltern waren der Meinung, dass es mir helfen würde im Leben voranzukommen. Sie hatten damit nicht ganz Unrecht, wie sie sehen.“

Eichhorn nickte verständnisvoll. 

„Wissen sie die Einheit oder den Ort wo er stationiert war?“

Tsanava überlegte. 

„Nein. Nicht wirklich. Aber ich kann ihn fragen, wenn sie das wissen möchten.“

Reisingers Gedanken rasten. Es stank etwas an den Fall und statt Antworten, tauchten immer nur neue Fragen auf. 

„Ich denke, wir werden das auch auf anderen Wege herausbekommen. Vorerst vielen Dank von meiner Seite aus. Vielleicht hat ja der Kommissar noch Fragen an sie?“

Reisinger nickte und übernahm die Vernehmung. 

„Sagen sie mir doch bitte, wie ihre Geschäfte jetzt laufen? Haben sie Probleme? Sind sie in ihrer Existenz bedroht?“

Der Armenier schüttelte seinen Kopf. 

„Nein. Sie stagnieren weitestgehend. Ich hatte die schönsten Frauen in der Stadt und hätte sie wieder, wenn sie nicht, kaum das sie hier sind, auch schon wieder verschwinden würden. Den Durchschnitt lässt man mir, es geht wirklich nur um die Premiumgirls. Ich kann gar nicht so schnell schauen, da sind sie schon mit irgendwelchen Deutschen verheiratet. Und da man mir von allen Seiten auf die Finger schaut, werde ich mich hüten etwas Unbesonnenes zu veranlassen.“

„Warum karren sie dann noch weiter welche ran?“ Wollte Schmied wissen.

Tsanava grinste, doch seine Miene wirkte verbittert dabei. 

„Weil man mich dann in Ruhe lässt. Verstehen sie jetzt? Verdiene ich halt weniger, aber es kommt wenigstens noch etwas rein. Ich stopfe praktisch dem Drachen sein Maul.“

Reisinger machte sich weitere Notizen. 

„Und was haben sie vor? Werden sie dem Verein Widerstand leisten?“

Der Armenier hob seine Schultern. „Wie könnte ich das, Herr Kommissar, ohne dabei gegen geltende Gesetze zu verstoßen?“ Er lachte heiser, doch es klang nicht sonderlich überzeugend in diesem Moment. 

„Gut! Schmied? Hast du noch was?“ Fragte Reisinger seinen Partner.

Doch der verneinte. Bisher hatte er nicht das Gefühl, dass der Typ sie anlügen würde. Genauso wenig wie bei dem italienischen Laffen. 

„Mir reichts für heute, Chef.“

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Kommentare

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Ein ganz großer Dank für deine Geschichte.

Der Titel, „Agentur für die Vermittlung einer Eheherrin“ ist ja schon großartig. Wie ein richtig großes Versprechen. Und dann vermittelt diese Agentur nicht nur, sondern bildet auch aus. Die Ausbildungsdetails können das Kopfkino starten lassen. Was bekommen Sie beigebracht, wie gehen Sie damit um und welche Vorlieben entwickeln sich bei den einzelnen; entsteht bei mancher ein ungezügelter Sadismus und bei anderen vielleicht eher ein gewisser abgeklärter Pragmatismus.

Dann toppst du das noch durch einen Krimi. Mit Hochspannung schilderst du die Verwicklungen in irgendwelche kriminellen Machenschaften und der Auseinandersetzungen des organisierten Verbrechens. Im Rahmen des Schutzauftrages der Agentur für seine Mitglieder üben diese anscheinend auch noch gewisse soziale Hygiene Maßnahmen im Rotlichtmilieu aus und lassen Zuhälter verschwinden.

Die Schilderung der Charaktere hat regelrecht Tatort Niveau. Insbesondere die Polizisten sind gut getroffen und gut gezeichnet, der geneigte Leser kann sich alles sehr gut vorstellen. Großartige Arbeit. Da benötigst du ja ein Figurentableau, damit du nicht durcheinander kommst.

Spannend auch die Ausarbeitung der einzelnen Eigenheiten, ostdeutschen Befindlichkeiten oder des holprigen Deutsch der ehemaligen, russischen, nun als ausgebildete Ehedomina tätigen, Militärangehörigen.

Ich weiß gar nicht, wenn ich deine Geschichten lese, was mich mehr interessiert. Wie der Krimi weitergeht, wie er sich entwickelt, oder die nächste Darstellung mit der Schilderung einschlägiger sexueller Episoden aus dem Alltag der von der aus Agentur ausgebildeten Damen, über ihr Können und Vorlieben.

Jedenfalls meine ausdrückliche Hochachtung für deine Ausdauer diese Geschichte zu entwickeln und voran zu treiben. 

Danke dir dafür.

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solche Kommentare sorgen für viel Antrieb und Motivation bei den Autoren. Es ist ein Teil unseres Kraftstoffes und tragen auch zu der Güte unseres Forums bei. Von daher freue ich mich sehr über deinen Post. Natürlich bin ich und auch die meisten anderen Autoren offen für konstruktive Kritik. Muss nicht immer Honig sein. Danke für den lieben Kommentar. 

Sena

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Ein kluger Mann ist der, der seiner Frau artig folgt.

Auf Amazon und Neobooks unter dem Pseudonym Madame Mala unterwegs. Für euren Support und Unterstützung wäre ich euch dankbar.  

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Das wird ja ein richtig guter krimi.  :)

 

Ich kann zwar kein so gutes Statement wie  Korybas abgeben. Muss ich jua auch nicht er hat eigentlich schon alles Gesagt.

Meine persönliche note wäre nur das ich mich manchmal schwer tue mir die Namen der 3 Polizisten zu merken und sie zu unterscheiden.   Ausgearbeitet sind sie aber alle sehr detailverliebt. 

:)

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bin ein wenig aus dem Ruder gelaufen, von daher seht es mir bitte nach, wenn ich erst nächste Woche den neuen Teil bringe. 

Gruß Sena

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