Abendliche Joggingrunde – Teil II

 
Ich wünsche viel Spaß beim Lesen des zweiten Teiles und bedanke mich sehr bei SorellaLuna für das Korrekturlesen.
 
Abendliche Joggingrunde – Teil II   

 
Die nächsten Tage vergingen und ich war froh, als ich Freitagabend endlich aus dem Büro kam und das Wochenende vor mir lag. Gut gelaunt bog ich in meine Einfahrt ein und sah Julia in Laufsachen vor dem Nachbarhaus warten. Ich hatte kaum meinen Wagen abgestellt und war ausgestiegen, da kam sie auf mich zu und erzählte, das Joaquina ihr gerade abgesagt hätte, da sie plötzlich von Magenkrämpfen geplagt wurde und fragte, ob ich nicht Lust hätte, eine Runde mit ihr zu laufen.
Klar hatte ich die. Rasch zog ich mich um und warf mich in mein Laufdress. Da es schon später Abend war beschlossen wir, nicht erst zum See zu fahren sondern direkt durch die nahegelegenen Felder zu joggen.
„Wie denkst Du jetzt eigentlich über mich?“ Die Frage kam aus dem Nichts und ich wusste gar nicht so genau, was ich mit dieser anfangen sollte.
„Naja, Du weißt schon. Wegen der Sachen, die du von mir gehört hast.“
„Du meinst, dass Du eine devote Seite hast?“ Daraufhin nickte sie überdeutlich und bekam wieder einen knallroten Kopf. Da es in ihr sichtlich arbeitete, ließ ich sie dann auch ein paar Augenblicke mit Ihren Gedanken allein.
„Warum sollte ich mir da ein Urteil erlauben?“ fing ich bedacht an, „Wir haben alle unsere Vorlieben und wenn Du eine devote Seite hast dann ist es doch nur konsequent, diese auch auszuleben und nicht im Mainstream unterzugehen.“ Ich machte eine lange Pause und erahnte, wie es in ihr brodelte.

„Was reizt Dich denn an BDSM?“ Das saß! Sie hatte wohl mit allem gerechnet, aber nicht, dass ihr doppelt so alter Nachbar, den sie noch nicht einmal gut kannte, sie unvermittelt mit so einer Frage konfrontiert. Nicht nur dass sie knallrot anlief, was definitiv nichts mit unserem flotten Joggingtempo zu tun hatte, man sah deutlich, wie sehr es sie bewegte und dass sie kurz davor war zu protestieren ob dieser intimen Frage. Doch sie unterdrückte ihre Wut und wir liefen ein paar Minuten schweigend weiter, bis ich sie noch etwas mehr anstacheln wollte.
„Na ja, was will ich auch von 'ner 18-Jährigen erwarten. Wahrscheinlich hattest Du bislang nur Blümchensex und hast bei 'Shades of Grey' einfach was Neues entdeckt. Damit wärst Du eine von so vielen die jetzt Wunder was über BDSM denken, sich aber niemals darauf einlassen würden.“
„Was fällt Dir ein, so über mich zu reden und zu urteilen!! Du bist so ein...“
„Du kannst ja doch noch reden“ fiel ich ihr ins Wort.
„Und überhaupt, was weißt Du schon über BDSM!“
„Genug. Meine zwei letzten Freundinnen haben mir als Sub gedient und nach über 10 Jahren als Dom glaube ich, das eine oder andere zu wissen.“
Als sie das hörte blieb sie wie angewurzelt stehen und schaute mich an, als ob sie noch nie zuvor einen Menschen gesehen hätte. Und ich gönnte ihr diesmal die Zeit, die sie benötigte, um wieder einen klaren Gedanken fassen zu können. Langsam lief ich weiter. Nach einigen Metern hörte ich sie hinter mir, hörte, dass sie sich wieder in Bewegung gesetzt hatte.
Wir waren schon einige Minuten wieder auf gleicher Höhe und liefen durch die doch mittlerweile wieder sehr kalte Abendluft. Dies half ihr wohl, ihr Gemüt wieder ein wenig abzukühlen. Ich wollte Sie auch nicht weiter auf die Palme bringen und beschloss, es wieder etwas gefühlvoller anzugehen.
„Erzähl doch mal was Dich so bewegt? Du hast also nach 'Shades of Grey' Dein Interesse dafür entdeckt und Dein Freund will es nicht so richtig mit Dir probieren, richtig?“ Auch über diese Frage musste sie wohl ein paar Schritte nachdenken. Dann fasste sie sich ein Herz und berichtete, wie sie und Joaquina das Buch verschlungen hatten und wie ihr Interesse daran immer mehr wuchs. Dass sie manche Dinge einfach mal erleben wollte und ihr Freund dies nicht mitmachen wollte. Dies führte dann so zum Streit zwischen den beiden dass sie vor besagter Joggingrunde, auf der ich sie mit Joaquina belauscht hatte, mit ihm Schluss gemacht hatte.
„Und was genau reizt Dich an dem Thema BDSM?“ setzte ich die Fragestunde fort.
„Naja, eigentlich fast alles, ich will einfach meinen Horizont erweitern. Ausprobieren.... mich hingeben, die Kontrolle abgeben, solche Dinge. Der Gedanke, dass andere über mich bestimmen, erregt mich. Und ich habe schon länger eine exhibitionistische Neigung, die meine Fantasie auch immer wieder beflügelt.“ Und nach kurzem Zögern fügte sie hinzu „Darf ich Dich auch etwas fragen?“
„Klar, schieß los!“
„Wie bist Du zu diesem Thema gekommen? Und wie hast Du Dich in das Thema rein gefunden und informiert – übers Internet, Bücher?“ Ich musste kurz lachen. Und erzählte ihr dann, dass ich meine ersten BDSM-Erfahrungen zu Zeiten gemacht habe, als das Internet noch lange nicht so weit war. Ich musste Ihr das wirklich kurz erklären. Die Jugend von heute *fg*.
Wie viele 8“ Floppy-Disks bräuchte man denn, um die heutige Kindle-Version von „Shades of Grey“ abzuspeichern? (Antwort: 1279KB / 80KB = 16 Stück)
Ähm, ich schweife ab.....

 
Jedenfalls erzählte ich Julia von meiner damaligen Freundin und wie wir zusammen dieses Thema für uns entdeckt haben. Wie es mit Augenverbinden und kleinen Fesselspielen und dem ein oder anderen Klaps auf den Po anfing und wie es sich steigerte. Ich erzählte ihr von Rollenspielen, von schmerzhaften Dingen und auch von Vorführungen.... Kurz gesagt, ich gab ihr einen kleinen Rundumblick dessen, was für mich BDSM ausmacht.
Sie hörte es sich ebenso gespannt wie teilweise geschockt an. Deutlich sah man ihr an, dass sie sich bislang nur häppchenweise mit BDSM beschäftigt hatte und bei meiner Erzählung immer Neues entdeckte. Eine Mischung aus Erregung, Neugier und schierer Panik das Erzählte selbst zu durchleben, erfüllte ihr Gesicht und auch der Mund stand zunehmend offener.
Als ich mit meiner kleinen Berichterstattung meiner bisherigen BDSM-Erlebnisse fertig war beschleunigte ich wieder etwas, so dass Julia leicht hinter mich zurück fiel. Ich wollte ihr einfach wieder ein paar Minuten geben, um über das Gehörte nachzudenken. Dann waren wir auch schon am Ende des Feldes und die ersten Häuser kamen in Sicht. Julia lief inzwischen, immer noch in Gedanken versunken, neben mir und wir schwiegen uns an. Als wir in unsere Straße einbogen bemerkte ich die Dunkelheit bei ihr im Haus.
„Bist Du alleine daheim heute?“ fragte ich sie, woraufhin sie mir erzählte, dass ihre Eltern übers Wochenende zu Freunden gefahren waren.
„Also ich brauch jetzt erst einmal eine warme Dusche. Aber wenn Du magst kannst Du nachher auf ein Gläschen Rotwein rüber kommen, dann unterhalten wir uns weiter.“ Nach kurzer Überlegung war es wieder nur ein Nicken, mit dem sie ihre Zustimmung mitteilte. Irgendwie mochte ich es, das schüchterne kleine Mädchen, das den Mund nicht auf bekam und auf der anderen Seite sexuell doch reichlich Potential bot. „Komm einfach nach dem Duschen rüber!“ gab ich zum Besten und lief zu meiner Eingangstür.
Im Bad zog ich die verschwitzten Sachen aus und gönnte mir eine schöne warme Dusche. Nach einem kurzen Kontrollblick im Spiegel ging ich in mein Ankleidezimmer und entschied mich für eine bequeme und doch elegante Stoffhose und ein Hemd. Ich wollte ja meiner Nachbarin auch nicht gerade im Schlabberlook entgegentreten.
Danach ging ich ins Wohnzimmer. Auf dem Weg noch schnell einen Abstecher in den Küche, wo ich eine schöne Flasche Barolo holte. Mit den passenden Gläsern und dem Wein setzte ich dann meinen Weg ins Wohnzimmer fort. 'Herrlich', dachte ich beim Betreten des gut 40m² großen Raumes. Ich hatte mich immer noch nicht an dem Kamin mit seiner großen Glasscheibe und der Gemütlichkeit, die er dem Raum gab, sattgesehen.
Ich stellte den Wein und die Gläser auf den Tisch und machte ein Feuer. Die ersten Flammen züngelten gerade etwas hoch als es klingelte. Praktischerweise hatte ich via App auf meinem Smartphone eine Verbindung zur Kamera an der Tür und konnte so Julias Gesicht erkennen und ihr die Tür öffnen. Im Haus ging ich ihr entgegen, doch was ich da sah gefiel mir gar nicht. Julia hatte sich wohl unter einem gemütlichen Abend etwas anderes vorgestellt und kam mir in Sportschuhen, Jogginghose und einem Kapuzenpulli entgegen.
„Wie siehst Du denn aus? Stellst Du Dir in diesem Aufzug einen gemütlichen Abend bei einem guten Rotwein vor?“ Sie schaute an sich runter und merkte nun wohl, dass ich eine andere Erwartungshaltung an ihr Outfit gelegt hatte.
„Ich gebe Dir 15 Minuten, dann stehst Du entweder in angebrachter Erscheinung hier oder wir lassen es und gehen mal wieder joggen.“ Ein „Sorry, ich beeil mich.“ von sich gebend, drehte sie sich um und ging zur Tür hinaus. Tatsächlich klingelte sie exakt 13 Minuten später wieder an der Haustüre.

 
Diesmal empfing ich sie direkt an der Tür und war begeistert. Ihre Füße steckten in schwarzen hochhackigen Pumps und ihre schlanken Beine steckten in einer feinen schwarzen Strumpfhose. Dazu hatte Sie sich für ein Cocktailkleid entschieden welches Ihre Figur sehr schön in Szene setzte. Und sie verstand es ganz großartig, ihr Gesicht durch etwas dezente Schminke wunderschön in Szene zu setzen.
So gefiel Sie mir schon besser. Ich geleitete sie ins Wohnzimmer und wir ließen uns in das gemütliche Ledersofa sinken. Eine sehr gut mundende Flasche Barolo später, wir hatten uns fast zwei Stunden unterhalten, wusste ich sehr viel mehr über Julia. Da steckte wirklich ein verborgenes Luder in meiner süßen, schüchternen Nachbarin.
Im Laufe des Gespräches hatte sie mir immer wieder zugestanden, dass sie eine exhibitionistische Ader hat und wie sie sie gerne mal auslebte. Sei es oben ohne im Freibad oder in der Sauna, wo sie die Beine so stellte, dass die Männer genau zwischen ihre Schenkel schauen konnten. Sie berichtete wie es sie erregt, wenn ein Mann sie anstarrt, wie es ihr gefällt ihm anzusehen, was er denkt und vor allem, was er jetzt gern tun würde.
Ich gab auch einige Erfahrungen aus meiner BDSM-Vergangenheit weiter, so dass Julia langsam aber sicher ein Bild davon bekam, was dieser Begriff so alles umfassen und beinhalten könnte.
Bei all ihren Schilderungen und auch meinen Berichten merkte ich dennoch immer wieder wie sie darüber nachdachte, ob das wirklich etwas für sie sein kann. Meine Freude war daher umso größer als sie mir sagte, wie wohl sie sich bei mir fühlen würde und mich fragte, ob ich mir nicht vorstellen könnte, sie einmal ganz vorsichtig in die BDSM-Welt zu begleiten.
„Willst Du es wirklich probieren? Bist Du dir sicher?“ Sie antwortete wieder einmal nur mit einem langsamen Nicken.
„Gut. Dann werden wir mal schauen wie weit wir gehen. Für heute bin ich allerdings zu müde und ich will Dich auch nicht überfordern. Aber wenn Du wirklich willst hab ich eine erste Probe für Dich.“
„Und die wäre?“ fragte sie mit leicht zitternder Stimme. Es war so süß, sie so zu hören, und ich musste mir ein Grinsen echt verkneifen. Ich erzählte ihr, dass ich von meinem Schlafzimmerfenster direkt in ihr Zimmerfenster schauen konnte. „Du wirst jetzt heimgehen und Deinen Vorhang beiseite schieben. Dann wirst Du einen schönen Strip für mich hinlegen. So sehe ich zumindest mal, ob Du mich mit deiner exhibitionistischen Ader nicht angeflunkert hast. Und gib auch schön Acht, dass ich Deinen schönen Anblick genießen kann.“ Nach einer kleinen Pause fuhr ich fort. „Das wird Deine erste Probe sein. Machst Du es nicht, werden wir das Thema BDSM nie wieder anschneiden und einfach nur Nachbarn sein.“
Und wieder dieses schüchterne Nicken, begleitet von einem fast nicht hörbaren „Ja, ich werde es tun.“.

 
Gentlemanlike brachte ich sie selbstverständlich zur Tür bevor ich mir in der Küche noch ein Gläschen Rotwein holte. Mit diesem begab ich mich ins Schlafzimmer und harrte der Dinge, die da passieren sollten.
Nur ein paar Sekunden später zog Julia ihre Vorhänge beiseite. Ihr Zimmer wurde von einer großen Deckenlampe gut ausgeleuchtet, so dass ich einen hervorragenden Blick auf das Geschehen hatte. Sie war sichtlich bemüht, ihre Aufgabe gut zu erfüllen, und begann ein wenig zu tanzen während sie sich durchaus elegant zuerst des Cocktailkleides und dann der Strumpfhose entledigte. Darunter trug sie einen schönen Spitzen-BH und einen knappen String. Sie hatte eine unglaublich gute Figur. Ihrem Bauch sah man Ansätze eines Sixpacks an. Das traf durchaus meinen Geschmack. Ich mag es zwar nicht, wenn man an Frauen zu viele Muskeln sieht, aber dezente Hinweise darauf finde ich sehr sexy.
Ihre schlanken Beine konnte ich ja schon beim Laufen bewundern und den schlanken Oberkörper spätestens im Cocktailkleid erahnen, aber das was ich jetzt sah übertraf meine Vorstellungen. Ein paar Minuten tanzte sie so in BH und String durch ihr Zimmer und präsentierte mir dabei all ihre Seiten, so dass ich genug Zeit hatte, alles genau anzuschauen.
Dann stellte sie sich mit dem Rücken zu mir und neigte sich langsam nach vorne. Nach vorn gebeugt präsentierte sie mir so ihren knackigen Po und zog mit einem Ruck den String herunter. Als sie sich wieder aufrichtete bemerkte ich, dass sie sich auch des BH´s entledigt hatte. Sie drehte sich nun mit dem Gesicht zu mir und stellte ihre Beine etwa hüftbreit auseinander. In den kommenden ein bis zwei Minuten blieb sie so stehen und ich bewunderte ihre makellosen, festen Brüste und ihre Scham, die, aus der Entfernung, keinerlei Haaransatz zeigte. Zum Abschluss tanzte sie noch ein, zwei Minuten nackt durch ihr Zimmer. Kurz bevor sie das Licht löschte winkte sie kurz zu mir rüber.

 
'Wow' dachte ich, das war doch mal ein Anfang. In aller Ruhe trank ich noch mein Glas Rotwein aus und entkleidete mich selbst. Als ich mich ins Bett legte ließ ich den Abend noch einmal Revue passieren und fragte mich, wie weit dies wohl gehen würde. Mit dem Beginn war ich jedenfalls mehr als zufrieden.

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Kommentare

Bild des Benutzers Ungehorsame Sklavin

...kannst Du mit Deiner Geschichte auch sein. Und ich bin glücklich, dass Du weiter geschrieben hast - es ist wie der nette Nachbar es beschreibt: ein schöner, ruhiger Anfang, der viel Raum für Fortführungen gibt.
Von mir sechs Sterne für diese wunderschöne Fortsetzung :)
Liebe Grüße

Bild des Benutzers dominanter78

Vielen Dank für Deine Rückmeldung.
Mal sehen wo die Reise hingeht........
mfg
dominanter78

Bild des Benutzers master261

ich finde die Geschichte toll und warte gespannt auf die Fortsetzung

Bild des Benutzers dominanter78

Vielen Dank für das positive Feedback
mfg
dominanter78

Bild des Benutzers Anna5038

Der Anfang gefällt mir gut, lässt sich gut lesen und ich bin gespannt wie es weiter geht.
Von mir 6 Sternchen :)
 
LG Anna

Bild des Benutzers dominanter78

Auch Dir ein Dankeschön für das positive Feedback.
 
mfg
dominanter78

Bild des Benutzers Neuling

Dann bin ich ja gespannt, wie die Erziehung von Julia weitergeht.
Danke fürs schreiben.

Bild des Benutzers dominanter78

Danke - ich auch *fg*
mfg
dominanter78

Bild des Benutzers Freddifraek

Zweiter Teil gelungen - ich warte immernoch gespannt.

Bild des Benutzers dominanter78

auch Dir ein Dankeschön für das positive Feedback.
mfg dominanter78

Bild des Benutzers Magister

Diese Geschichte ist einfach klasse und unheimlich schön zu lesen. Selten so viel spar gehabt eine Geschichte hier zu verfolgen. Danke und warte schon auf Teil 3

Bild des Benutzers dominanter78

Danke Dir für die Rückmeldung - Teil 3 ist in Arbeit.
mfg dominanter78

Bild des Benutzers Khan

Klasse!
Da mann man nur auf schelle Fortsetzung hoffen

Bild des Benutzers dominanter78

vielen Dank für das Feedback. Der Dritte Teil ist in Arbeit.
mfg
dominanter78

Bild des Benutzers FlorianAnders

So, hier rächt es sich nun, dass du im ersten Teil versäumt hast, einen Funken zu zünden, aus dem ein Feuer entstehen kann. Du stehst mit Gillanzünder und Fön vor der Kohle und versuchst krampfhaft, deine Geschichte am laufen zu halten.
Kurz noch mal eine SPOILERWARNUNG für die "erst Kommentare und dann Geschichte-Leser":
1. Teil: Ein Mann trifft beim Joggen ZUFÄLLIG auf die Nachbarstochter, die sich ZUFÄLLIG mit ihrer Freundin über ihre devote Neigung unterhält. - Soweit so gut. Das kann ich mit der Tatsache, dass das ganze Leben ja irgendwie ein großer Zufall ist, akzeptieren. ABER: Erstens ist er ca. 15 jahre alter, was die Interessenlage aus ihrer Sicht abschwächen sollte (wenn sie auf reife Männer stünde, hätte der Autor das wohl irgendwie durchblicken lassen. Tut sie also nicht) . Zweitens, nimmt er Frauen, die erst durch das Buch Shades of Grey etwas über SM erfahren haben, nicht ernst. Warum er das nicht tut, ist sehr gründliche und nachvollziehbar belegt, was den Beigeschmack hinterlässt, dass er nicht der einfühlsamste Dom ist. - ERGO: Die beiden Laufen eine Runde um den See und haben nichts mit einander zu tun.
2. Teil: Der Mann kommt nach Hause und ZUFÄLLIG will die Nachbarstochter joggen gehen und ZUFÄLLIG hat auch noch ihre Laufpartnerin abgesagt. Das Thema BDSM wird angeblich besprochen und wie gut, dass ZUFÄLLIG ihre Eltern nicht da sind, damit sie etwas unanständiges anstellen können. - Hier wird der Zufall langsam lästig und mit dem angesprochenen Funken, den du in Teil 1 hättest legen sollen, wäre es dir auch erspart geblieben.
Gehen wir einmal davon aus, der Protagonist hätte in Teil 1 dem Mädchen gegenüber mit Andeutungen durchblicken lassen, dass er Ahnung/Interesse an BDSM hat, verschiebt sich das Bild nämlich und aus dem Funken wird hier ein Feuer: Wenn Julia eine Ahnung bekommen hätte, was der Protagonist für Interessen hat, würde sie ihn nämlich wiedersehen WOLLEN. Dann stünde sie vielleich WIE zufällig vor der Tür und würde VORGEBEN ihre Freundin hätte das Jogging abgesagt. Tatsächlich aber hätte sie ihren Nachbarn nämlich abgepasst. Und warum hätte sie ihn genau an diesem Tag abgepasst? WEIL ihre Eltern nicht zu Hause sind; die Gelegenheit, verbotene Dinge zu tun!! - Du siehst plötzlich ist nichts mehr zufällig und geschieht, weil der Autor es befiehlt, sondern nun passiert etwas, weil deine Figur es will. So spinnt man den roten Faden für eine Geschichte.
Und wenn du noch mehr verbesserungswürdige Dinge wissen willst: Bitte vermeide Alibiberichte über irgendwelche Gespräche. Ja, Gesprächszusammenfassungen sparen Zeit und Zeilen damit man seinen Figuren endlich an die Wäsche gehen kann, aber die Gefahr besteht, dass es - wie eben dargestellt - auf Befehl des Autors geschieht und nicht, weil die Figuren es wollen. Außerdem klingt indirekte Rede ja so furchtbar eloquent und suggeriert einen tollen Schreibstil, aber das ist Quatsch! Entweder ist ein Gespräch wichtig, dann will ich als Leser auch live dabei sein, oder es ist nicht wichtig, dann ist aber auch jede Zeile, die es zusammenfasst überflüssig und lästig. Die Anzahl der Ausnahmen hierfür ist relativ gering.
Zu dem - und das kann ich nicht dick genug unterstreichen - ist der Dialog die Stelle, an der der Leser die ungefilterte direkte Information von und über die jeweilige Figur bekommt. Dein Ich-Erzähler kann nur Eindrücke von Julia wiedergeben. Das ist gefiltert und kann falsch sein. Wenn Julia spricht, kann der Leser sich ein ungefiltertes Bild von ihr machen. In dem du nur erwähnst, dass Gespräche über BDSM stattgefunden haben, lässt du zu sehr offen was und WIE gesprochen wurde. Zu Teil 1 hatte ich dir geschrieben, dass es auf mich so wirkt, als sei dein Protagonist nur hinter dem süßen Knackarsch von Julia her. Nichts in Teil 2 überzeugt mich vom Gegenteil, nein, er bestärkt mich eher in meiner Ansicht. In dem bisschen Dialog, das wir haben, provoziert der Protagonist Julia eher mit dem Thema, er schnauzt sie an, wenn sie für einen Nachbarschaftsbesuch falsch gekleidet erscheint. Er will ihr nur an die Wäsche und einen wegstecken. Deine Versuche, dass sich hier ein reifer Mann einfühlsam einem jungen Menschen annimmt, der seine Sexualität endeckt, bleiben genau in diesen Schlaglöchern der Gesprächszusammenfassungen stecken. Entweder ist es wichtig. Dann erzähl es. Wenn nicht, lass es weg. Irgendwie eine Grauzone zu eröffnen, dass wohl auch mal über das Thema gesprochen wurde, damit der Leser die Lücke füllt, ist vor allem die Scheu vor der Arbeit (aber das ist nun mal der Job des Geschichtenerzählers)  und vielleicht auch die Scheu sich wirklich mit dem Thema (des Gesprächs) auseinander zu setzen, weil auch du als Autor Julia nur an die Wäsche willst, du Lüstling wink
Ich werte die Geschichte übrigens nicht. (wie immer) Das tue ich nicht, weil sie es mir nicht wert ist, sondern weil ich ihr die gute Bewertung nicht nehmen will. Den zahlreichen Zuspruch gönne ich dir von Herzen. Mögen sie der Wind unter deinen Flügeln sein, der dich weiter schreiben lässt, aber lass sie nicht zu deinen Fluglehrern werden.

Bild des Benutzers dominanter78

erstmal vielen Dank für Dein ausführliches Feedback, was ja auch eine gewisse Mühe darstellt.
Allgemein zu den inhaltlichen Aspekten kann ich folgendes sagen. Ich freue mich wenn ich auf solche Dinge hingewiesen bin. Gerade weil es meine erste Geschichte ist und ich dazulernen möchte. Daher - für das vielen Dank und ich werde schauen wie ich diese Hinweise umsetze ohne meine Stil zu verfälschen.
Zu den einzelnen Punkten:
1) Da im ersten Teil ja nichts weiter passiert ist, hatte ich den Funken auch nicht reingebracht. Werde mir diesen Punkt aber in den folgenden Teilen bzw einer eventuellen nächsten Geschichte zu Herzen nehmen. Und wie Du sagst, das Leben ist ein großer Zufall.... warum sollte so etwas also nicht passieren, zudem es sich ja um eine Fantasie und nicht Real-Geschichte handelt.
Ob aufgrund von diesem Teil eine Bewertung des Doms möglich ist weiß ich nicht. Ich wollte eigentlich keine Bewertung reingeben.
Ich denke ich überlasse es den folgenden Teilen eine Bewertung des Tops zu ermöglichen. 
2) Variante Zufall: Ich laufe seit Jahren in einer Laufgruppe und es kommt leider nicht nur zufällig sondern sehr regelmäßig vor, dass kurzfristig absagen kommen. Man hängt noch im Büro, man fühlt sich nicht wohl etc. die Gründe sind manigfaltig. Also sooo viel Zufall ist da nicht dabei... und es sind ja auch paar Tage seit der letzten Joggingrunde vergangen. Gleich am nächsten Abend, wäre wirklich vielleicht to much gewesen. Dass die Eltern nicht daheim sind. mei - soll vorkommen. Wenn dem nicht so gwesen wäre, hätte sich sicherlich eine andere Möglichkeit gefunden......
Da aber Julia den Protagonist direkt anspricht - vielleicht hat Sie ihn ja wirklich abgepasst, da ich ja aus seiner Sicht heraus schreibe, werden wir es vielleicht nie erfahren.
Aber auch hier ein Inhaltlicher Dank, ich werde solche Dinge in Zukunft etwas mehr überdenken wie ich es formuliere.
 
Dein "angebliches" Gespräch hat laut dem Schreiber stattgefunden, warum du es also anzweifelst, kann ich nicht nachvollziehen.
Zu deiner Anmerkung mit der indirekten Rede - ja die Gespräche waren mir nicht so wichtig, dass ich sie komplett ausformuliert habe (was auch Zeilen und Mühe spart . richtig). Aber ich habe mir nicht so viele Zeilen sparen wollen, dass ich den Leser im unklaren lasse was in der Zeit passiert. So dass er eben einen Anhaltspunkt hat, was grob passiert - zudem schafft es meiner Ansicht nach Raum und Luft zum eigenen Kopfkino....   aber auch hier nehme ich deinen Aspekt gerne auf. Denn meine Denkweise als Schreiber ist ja nicht 1:1 die des Lesers.
Zu Deinem Eindruck, dass der Protagonist ein Lüstling ist - mh - ich hab nie das Gegenteil behauptet. Und auch zu Deiner Anmerkung dass Sie nicht auf ältere steht, bzw. dies angedeutet wird - in der Geschichte frägt Sie ihn ob er mit Ihr was machen will. Wenn Sie nichts für ältere oder den Protagonisten im speziellen übrig hätte, sie das Alter abstosen würde etc., würde Julia diese Frage wohl nicht stellen - oder?
 
Bis hierhin nochmals aber vielen Dank für das ausführliche Feedback.

Deinen Schlußsatz möchte ich aber nicht unkommentiert stehen lassen. Gerade weil Du mir mit Tipps für die Geschichte zur Seite stehst möchte ich mir erlauben, hier ebenfalls ein paar Tipps anzubringen. Ich denke/hoffe nämlich nicht, dass Deine Worte mit dieser Absicht geschrieben sind.
Dass Du sagst "Ich werte die Geschichte übrigens nicht" und im nächsten Satz schreibst "...weil ich ihr die guet Bewertung nicht nehmen will." passt nicht. Denn damit machst Du genau das was du im Satz davor abgelehnt hast - Du wertest! Zudem wird duch Deine Formulierung auch sehr deutlich wie Du wertest - nämlich schlecht (gute Bewertung nicht nehmen will). Soetwas ist als Rückmeldung ein wahres NO-GO. Statistisch könnte man auch anführen, dass selbst bei einer Wertung deinerseits mit einem Stern, die Geschichte in der Wertung von 5,6 gerademal auf 5,5 gesenkt wäre. Also würde Deine Wertung nicht wirklich einen großen Unterschied bewirken.
 
Auch der letzte Satz klingt nicht wirklich sinnig. Du schreibst mir einen Ellenlangen Kommentar mit Tips was ich verbessern soll, schreibst aber hier, dass ich mir den Zuspruch nicht "zum Fluglehrer" machen soll. Also quasi alle, die die Geschichte gut finden und diese loben - auf Die soll ich nicht hören. Aber Deine Rückmeldung willst Du umgesetzt haben? 
Insgesamt kommt so Dein Schlußabsatz sehr arrogant rüber (meine Meinung!).
 
So jetzt widme ich mich aber wieder der inhaltlichen Kritik und werde schauen wie ich meinen Schreibstil verbessern kann.
Dafür nochmals vielen Dank.
 
mfg
dominanter78

Bild des Benutzers FlorianAnders

Also eine Missverständlichkeit beim "nicht werten" kann ich nicht abstreiten. Entschuldigung. Aber zum einen unterschlägst du das "(wie immer)", dass sagt, dass ich keine Geschichte werte. - Okay, die Wahrheit ist, dass ich es manchmal doch tue, aber eben nur sehr selten. Und da steht noch "Das tue ich nicht, weil sie es mir nicht wert ist," Das drückt finde ich schon eine positive  Wertschätzung aus. - Aber um es ausführlich zu erklären und die Missverständlichkeit herauszunehmen. Die meisten hier betrachten die sechs Sterne, wie das Schulnotensystem. Ich verstehe die Sterne als eine grundsätzlich positive Bewertung. D.h. nur weil jemand korrekte Sätze bilden und ein paar Aktionen an einanderreihen kann, gibt es noch keinen Stern. (Und diese Beschreibung solltest du nicht gleich auf dich beziehen. Sie ist allgemein zu verstehen) Wenn ich einen Stern vergäbe, müsste eine Geschichte schon gewisse Qulitäten haben, um die sechs Sterne einfach differenzierer für Qualität einsetzen zu können. Dieses unterschiedliche Verständnis ist für mich so ein bisschen wie Äpfel und Birnen zusammenzählen und deshalb lass ich es.
Natürlich könnte deine Geschichte locker eine 1 Sternewertung verkraften, aber ich würde mit meinem Stern ausdrücken wollen, dass diese Geschichte eine Qualität hat, tatsächlich würde es die Wertung (wenn auch geringfügig) abwerten und das wäre gegen meine eigene Intention.
Und der Schlusssatz ist arrogant? Nun du sagst, du willst dich verbessern. In wie weit helfen dir die anderen Kommentare dabei? 6 Sterne und ein "Super Geschichte" (sinngemäß) ist ein toller Zuspruch, nach dem jeder Autor (mich eingeschlossen) giert. Nichts motiviert mehr, weiter zu schreiben, aber hilft es bei der Verbesserung? Wenn das arrogant ist ... okay.

Bild des Benutzers wolfgang2005

du schreibst gut und flüssig, auch logisch. eine gute flasche wein ist etwas sehr angenehmes, warum nicht mit einer jungen frau genießen? junge frauen wissen durch aus auch einen guten tropfen zu schätzen. es muss nicht immer nur cola sein. wenigstens ist dies meine erfahrung.
du fällst nicht gleich mit der türe ins haus, das gefällt mir. mach weiter so. eine junge frau, die noch nicht genau weiß was es heißt devot zu sein, muss sich langsam rein finden. übereilt zu handeln zerstört mehr als das es hilft.
ich bin sehr gespannt wie weit die junge frau gehen wird und ob sie wirklich devot veranlagt ist oder dies nur meint.
 

Bild des Benutzers dominanter78

Auch Dir ein Dank für den positiven Kommentar.
mfg
dominanter 78

Bild des Benutzers Magister

Hallo dominater,
 
bisschen muss ich meine vorredern recht geben der dialog wie und was sich julia wünscht ist untergegangen. Schade aber ist okay.
Allerding ist die stroy so geil das ich schon sehnsüchtig auf teil 2 reload oder teil 3 warten
 
Gruß Magister

Bild des Benutzers dominanter78

Hallo Magister,
 
sorry, dass ich so lnge offline war.
Aber leider hatte ich einen schweren Verkehrsunfall und war mehrere Monate inkl. Reha ausser Gefecht.
 
Aber es wird weiter gehen... versprochen!

Bild des Benutzers Magister

Hallo  Dominater78,
 
hoffe dir geht es wieder besser und du hast den Verkehrsunfall die anschließende Reha gut überstanden.
 Außerdem hoffe ich das keine Bleibende Schäden gebleiben sind.
 
Wollte fragen ob du uns  vergessen hast????
Würde mich auf den teil 3 freuen so als Weihnachtsüberraschung wink
 
Weiterhin gute Besserung 
 
 
Magister

Bild des Benutzers Snowflake

Vielen Dank für die Fortsetzung! Ich konnte mich super in die Charaktere hineinfühlen! :)
 

Bild des Benutzers dominanter78

Hallo Snowflake, auch dir eine Dankeschön für den Kommentar.
s.o.