Der Zuchthengst - Teil 2

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Vorwort: Dies ist der zweite Teil der Kurzgeschichtenreihe rund um den Hengst Blizzard. Es ist nicht erforderlich, den ersten Teil gelesen zu haben. 

Die Vorgeschichte findet ihr HIER oder auf meinem Blog

Meine letzten paar Geschichten sind hier recht schlecht bewertet worden. Ich habe kein Problem mit Kritik, aber es würde mich doch sehr freuen, wenn ihr auch einen Kommentar hinterlasst, damit ich weiß, an welchen Stellen ich mich verbessern kann. 

 

Animal Planet

Dies ist das Jahr 2326. Vor über einem halben Jahrhundert landeten die ersten Siedler auf einem Planeten, der beinahe wie ein kleinerer Bruder der Erde wirkte. Neben der Größe unterschieden sich die Planeten nur dadurch, dass es auf diesem Planeten keine eigene Tierwelt gab.

Gleich nach der Erschließung des Planeten, den die Siedler “Animal Planet” tauften, verabschiedeten sie das “Allgemeingültige Petgesetz”, das dafür sorgte, dass Petplay nicht nur legal, sondern zum normalen und allgegenwärtigen Alltag des Planeten wurde.

Heute leben mehr als fünfzig Millionen Menschen auf dem Planeten. Viele von ihnen sind dort geboren worden, einige haben ihr gesamtes Leben dort verbracht. Blühende Städte und verschlafene Dörfer haben sich überall auf dem kleinen Kontinent entwickelt.

Nach dem Allgemeingültigen Petgesetz ist jeder Bürger des Planeten verpflichtet, Besitzer von mindestens einem eigenen Pet zu sein. Wer gegen das Gesetz verstößt oder sich freiwillig meldet, wird durch das Ministerium für Pets, Halter und Züchter (MPHZ) selbst in ein Pet verwandelt.

Einmal verwandelt, gibt es keinen Weg mehr zurück. Die Tierart und Rasse lässt sich nicht mehr ändern, eine Rückverwandlung ist ausgeschlossen. Gleichzeitig verliert das Pet alle seine Rechte und wird zum persönlichen Eigentum des neuen Besitzers, der es benutzen, vermieten oder verkaufen kann.

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Der Zuchthengst Teil 2 (Re-Upload)

Die ersten Sonnenstrahlen des frühen Morgens fielen durch die Fenster des Stalls und vertrieben die langen Schatten der Nacht, die sich in den letzten Stunden über die Boxen gelegt hatten. Vom Hof her waren bereits Schritte zu hören, doch hier herrschte noch friedliche Stille. 

Blizzard lag auf einem großen Strohhaufen am hinteren Ende seiner Box und hing seinen Träumen nach, als die Stalltür mit einem geräuschvollen Knarren aufgeschoben wurde. Herein kamen die Angestellten des Pferdehofes, um ihre alltägliche Arbeit zu beginnen. 
Blinzelnd öffnete der Hengst ein Auge und beobachtete die routinierten Bewegungen der drei Pfleger, die sich nun um die Pferde kümmerten und die Boxen säuberten. Kurz erhaschte er einen Blick auf Svenja, eine junge, blondhaarige Frau, die seit seiner Ankunft in diesem Stall für ihn zuständig war. Im Augenblick war sie noch mit dem Hengst in der gegenüberliegenden Box beschäftigt, so dass ihm noch ein wenig Zeit blieb, ehe er aufstehen musste. 

Der Trakehnerhengst nutzte die verbleibenden Minuten, um es sich auf dem Stroh noch einmal gemütlich zu machen. Entspannt streckte er die Beine aus und schloss noch einmal die Augen. Gleichzeitig lauschte er aber auch auf die Geräusche des nun langsam erwachenden Stalls. Schwere Hufe scharrten über den Boden, Futter prasselte in Behälter und die Stallarbeiter unterhielten sich mit ihren Schützlingen. Wie immer hatten sie zudem die große Stalltür offen gelassen, so dass frische Luft in den über die Nacht zunehmend stickiger gewordenen Stall strömte. 

“Hey du Faulpelz, brauchst du eine extra Einladung?”, erklang Svenjas vorwurfsvolle Stimme ganz in seiner Nähe. Blizzard öffnete erneut die Augen und sah die Pflegerin, die gerade die Tür zu seiner Box öffnete. Zugegebener Maßen ein wenig wiederwillig rappelte er sich auf und kam mit einem herzhaften Gähnen auf die Beine. Obwohl seine Hände fest auf seinem Rücken fixiert waren und seine Füße in absatzlosen Hufschuhen steckten, hatte der Hengst keine Probleme mit dem Gleichgewicht. Es war schon Jahre her, dass er vom Ministerium für Pets, Halter und Züchter in ein Pet verwandelt worden war, so dass er sich mehr als ausreichend an diese Lebensumstände gewöhnt hatte. 
Svenja schüttelte belustigt den Kopf und schüttete den Inhalt eines kleinen Beutels in das auf Kopfhöhe hängende Gefäß auf der linken Seite der Box. “Das Frühstück ist angerichtet”, erklärte sie und trat lächelnd einen Schritt zur Seite. 
Blizzard schnaubte leise, machte zwei Schritte in ihre Richtung und musterte sie dabei flüchtig. Wie immer trug sie die typische Arbeitskleidung aus einer dunklen Reithose und einer hellen Bluse, die auf diesem Hof vermutlich vorgeschrieben war. Ihre blonden Haare trug sie wie immer zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden und die blauen Augen strahlten ihn offen und mit einer Spur Zuneigung an. 

Der Hengst, der nicht zuletzt durch seine Hufschuhe einen guten Kopf größer war als die Frau, trat neben sie und richtete seine Aufmerksamkeit auf den Inhalt seiner Futterschüssel. Eine etwas farblos erscheinende Mischung aus Haferflocken, Getreide und diversen Obststücken stellte sein heutiges Frühstück dar. Anders als am Vortag war die Schüssel jedoch nur etwa zur Hälfte gefüllt.
Er stieß ein erneutes Schnauben aus und senkte das Gesicht in die Schüssel. Ohne seine Hände benutzten zu können blieb ihm nichts anderes übrig, als das Müsli mit den Lippen aufzusammeln. Doch auch das war für ihn längst zur Routine geworden. 
“Lass es dir schmecken”, wünschte Svenja und streichelte ihm kurz über die Flanke. Gleich darauf hatte sie seine Box auch schon wieder verlassen und die Gittertür sorgfältig hinter sich verschlossen. 

Ohne besonderen Enthusiasmus zu zeigen, fraß Blizzard sein Frühstück. Dass er eine derart kleine Portion bekommen hatte, war kein Zufall und sorgte dafür, dass er sich ein wenig mehr auf den Tag freute, als noch vor ein paar Minuten. Die verringerte Futtermenge deutete darauf hin, dass ihm entweder ein ausführliches Training, wie er es nun schon seit einiger Zeit nicht mehr bekommen hatte,  oder ein Deck Akt bevorstand. Badetti hatte ihn seit des Kaufes kaum noch bei Wettkämpfen eingesetzt, und das lasche Training ließ vermuten, dass sich das auch so schnell nicht ändern würde. Scheinbar hatte er kein Interesse an einer Fortsetzung der Rennkarriere des Hengstes. Wahrscheinlicher war also, dass statt einer Trainingseinheit eine Stute auf ihn wartete, was ihm jedoch genau so recht war. Auch wenn er inzwischen nicht mehr der absolute Star war, so hatte er während seiner Karriere als Rennpferd doch einige Rekorde gebrochen und war nun für die Zucht sehr begehrt. Anscheinend hatte er zumindest in diesem Aspekt Glück gehabt, denn der Hengst, der ihn auf der Rennbahn übertroffen hatte, gehörte als Hannoveraner zu einer anderen Rasse, als er selbst. Das bedeutete, dass er zumindest in der Trakehnerzucht weiterhin die unangefochtene Nummer Eins war. 

Der Inhalt der Futterschüssel war schnell aufgefressen und Blizzard nutzte anschließend die Gelegenheit, um sich zu erleichtern. Dafür nutzte er nicht den großen Strohhaufen, auf dem er geschlafen hatte, sondern einen kleinen ganz in der Ecke der Box. Ungeniert stellte er sich breitbeinig vor das Stroh, entspannte sich und erleichterte geräuschvoll seine Blase. Normalerweise hätte er damit gewartet, bis er zur Koppel gebracht wurde, doch da er sich nicht sicher war, ob er möglicherweise erst zur Zucht eingesetzt wurde, wollte er nicht so lange warten. 

Es dauerte eine ganze Weile, bis Svenja erneut an der Tür zu seiner Box erschien. In der Zwischenzeit war der Großteil der anderen Pferde aus dem Stall geführt worden, so dass es allmählich wieder ruhiger geworden war. Zurück blieben nur die Angestellten, die den Vormittag dafür nutzen würden, um die Boxen zu säubern, und neben ihm noch ein weiterer Hengst, der vermutlich ebenfalls zur Zucht eingesetzt werden sollte. 
“Na mein Großer, ich hoffe du bist einigermaßen satt geworden?”, begrüßte Svenja ihn und warf einen prüfenden Blick in seine Futterschüssel. 
Der Hengst schnaubte leise und schaute sie ausdruckslos an. Wirklich satt war er nicht, doch der größte Hunger war tatsächlich gestillt. Dafür verspürte er eine zunehmende Erregung, die nicht nur aus seiner Vorfreude entsprang, sondern zusätzlich noch durch einen weiteren Faktor angefeuert wurde. Er kannte dieses unaufhaltbare Gefühl des Verlangens, das zunehmend von ihm Besitz ergriff. Es hatte keinen natürlichen Ursprung, sondern resultierte aus dem sogenannten “Zucker”, der aus einer auf Animal Planet heimischen Pflanze gewonnen wurde und eine sehr starke, aphrodisierende Wirkung hatte. Blizzard hatte die Wirkung oft genug an sich gespürt um zu realisieren, dass Svenja ihm offenbar ein wenig Zucker unter das Frühstück gemischt hatte. 

Svenja stellte sich nun unmittelbar neben den Hengst. Sie hatte ein ledernes Zaumzeug mitgebracht, dass sie ihm nun um den Kopf schnallte. Mit geübten Bewegungen rückte sie die Riemen zurecht, bis das Zaumzeug fest um Blizzards Kopf lag. Zuletzt angelte sie eine schwarze Hartgummitrense aus der Hosentasche, schob sie dem Hengst zwischen die Zähne und befestigte sie an den beiden Metallringen des Halfters, die sich rechts und links zu seinem Maul befanden. 
“Sehr schön”, befand sie und stellte sich für einen Moment auf die Zehenspitzen, um die Mähne des Tieres mit einer kleinen Bürste wieder in Form zu bringen. 

Als sie damit zufrieden war, befestigte sie eine kurze Führleine an Blizzards Zaumzeug und führte ihn aus seiner Box heraus. 
Willig folgte der Hengst dem Zug der Leine. Seine Hufschuhe gaben bei jedem Schritt laute, klackende Geräusche von sich, die durch den Stall hallten. Als sie schließlich in einen kleineren Nebengang abbogen und auf eine offen stehende Tür zusteuerten, verspürte der Trakehner ein wenig Enttäuschung. Anders als er gehofft hatte, wurde er nicht in den Raum mit dem Zuchtbock gebracht. Also wartete an diesem Morgen auch keine Stute auf ihn. 

Der Raum, in den er stattdessen gebracht wurde, war etwas kleiner als der Zuchtraum und wirkte auf den ersten Blick ziemlich leer. Lediglich an einer der seitlichen Wände befanden sich einige Schränke und ein kleiner Tisch, ansonsten gab es nur ein simpel erscheinendes  Gerüst aus kräftigen Edelstahlrohren in der Mitte des Raums. 
Genau zu dieser Vorrichtung wurde der Hengst nun von seiner Pflegerin geführt. Mithilfe der Führleine dirigierte sie ihn durch den Raum, bis er unmittelbar vor den massiven Metallstangen stand. Dort angekommen schwang sie die Leine über eine horizontale Verbindungsstange, die sich auf Brusthöhe unmittelbar vor dem Hengst befand. Mit einem einfachen Knoten sorgte sie dafür, dass der Hengst gegen das Geländer gelehnt stehen bleiben musste.

Blizzard ließ alles willig mit sich geschehen. Auch dieser Raum war nicht neu für ihn. Und obwohl er den Zuchtraum mit dem Bock bevorzugte, war er dennoch gerne hier. Erwartungsvoll verfolgte er Svenja mit den Augen. Die junge Frau war zu den Schränken herüber gegangen und holte mehrere Dinge daraus hervor, die sie anschließend auf dem kleinen Tisch ausbreitete. Am auffälligsten war ein etwa unterarmlanger, und faustdicker Gegenstand. Während sich an einem Ende ein durchsichtiger Glasbehälter befand, bestand das andere Ende aus einer dunkelbraun gummierten Wölbung, die von der Form her einer weiblichen Vagina ähnelte. 
Ein wenig unruhig scharrte der Hengst mit dem rechten Huf über den glatten PVC Boden.  Er wusste genau, was als nächstes passieren würde, und dieses Wissen erfüllte ihn mit freudiger Erwartung. In wenigen Augenblicken würde Svenja die künstliche Vagina benutzen, um ihn abzusamen. Dabei ging es natürlich nicht um sein Vergnügen, sondern in erster Linie nur um sein Sperma. Sein Besitzer verkaufte es an interessierte Züchter auf dem ganzen Planeten und verdiente damit sicherlich ein kleines Vermögen. 

“So mein Großer, dann wollen wir mal loslegen”, verkündete Svenja mit vergnügter Stimme. Die künstliche Vagina in der rechten Hand haltend trat sie schräg vor den Hengst. In der freien Hand hielt sie eine Tube mit Gleitgel. “Na, freust du dich schon?”, fragte sie neckisch und tippte mit der Fingerspitze gegen das erigierte Glied des Hengstes. Zur Antwort erhielt sie ein ungeduldiges Schnauben. “Ja, das sehe ich”, erwiderte sie.
Der Hengst stieß kraftvoll die Luft aus seinen Nüstern, als Svenja eine großzügige Portion des Gleitgels auf sein Glied tropfen ließ. Es fühlte sich kalt an, doch bereits im nächsten Augenblick spürte er die weichen Finger der Frau an seinem Geschlecht. Mit ein paar reibenden Bewegungen verteilte sie das Gleitgel über seinen Schaft. Dabei streichelte sie sein hartes Glied vielleicht etwas länger als notwendig. Umschloss es dann mit allen Fingern, fuhr mehrfach an ihm auf und ab ehe sie letztendlich mit der Fingerkuppe auch über seine Eichel strich, bis alles gleichmäßig verteilt war und feucht glänzte. 

Nachdem sie schließlich doch die Finger von ihm lösen konnte, hob sie die falsche Vagina vor ihn. Behutsam drückte sie die Nachbildung gegen die Spitze seiner Eichel. 
Blizzard verlagerte unruhig das Gewicht von einem Huf auf den anderen.  Er spürte das weiche Material der Nachbildung an seiner Eichel und schloss für einen Moment die Augen. Das Gefühl war sehr realitätsnah und wurde durch die großzügige Menge an Gleitgel noch realer. Die Stuten, in die er normalerweise eindrang, waren durch den Zucker auch immer unglaublich nass. 
Svenja drückte das Entsamungsgerät nun fester in seine Richtung. Sein Glied teilte dadurch die nachgiebigen Lippen und drang tief in die enge künstliche Scheide ein. Blizzard stieß ein leises Wiehern aus und drückte seine Hüfte ein wenig nach vorne. Das weiche Material im Inneren der Nachbildung umschloss sein Glied und gab ihm ein äußerst angenehmes Gefühl. 
“Schh~”, machte Svenja. Sie hatte sich seitlich vor ihn gekniet, so dass sie einen guten Blick auf seinen Schritt hatte. Mit langsamen Bewegungen begann sie nun damit, sein Glied zu stimulieren. Routiniert bewegte sie die falsche Stute vor und zurück, so wie sie es schon oft gemacht hatte. 

Blizzard schnaubte angeregt und öffnete seine Augen wieder. Auch wenn er den Anblick einer realen Stute vorzog, war es dennoch ein erregender Anblick, wie die junge Blondine vor ihm kniete und ihn befriedigte. Die weichen Rillen im Inneren der falschen Stute massierten sein Glied und die unnachgiebigen Bewegungen der Frau sorgten schnell dafür, dass seine Erregung größer wurde. 
Er biss fest auf die Trense in seinem Maul und genoss das Gefühl, entsamt zu werden. Schnell hatte Svenja ihn so weit, dass er nicht mehr weit von seinem Höhepunkt entfernt war. Ein paar Mal tief durchatmend versuchte er sich ein wenig zu entspannen, es noch länger auszukosten. Doch die Pflegerin war unerbittlich. Mit geröteten Wangen schob sie die falsche Stute immer wieder über das harte Glied des Hengstes und trieb ihn damit seinem Orgasmus entgegen. 

Das Pferd spürte, wie er den magischen Punkt überschritt, von dem aus es kein Zurück mehr gab. Ein unbeschreibliches Gefühl strömte von seinen Hoden aus durch sein gesamtes Becken und brandete anschließend durch den trainierten Körper. Ein durch die Trense etwas gedämpftes, aber noch immer lautes Wiehern entfuhr ihm, als er zum Höhepunkt kam. Im höchsten Maße erregt drückte er seine Hüfte nach vorne, presste sein Glied so tief er nur konnte in die weiche und feuchte Vagina. Tief umschlossen von dem weichen Material begann es zu zucken und das kostbare Sperma zu verspritzen. 
Svenja war geübt genug, um die Bewegungen zu beenden und die falsche Stute stattdessen fest gegen die Hüfte des Pferdes zu drücken. Aus nächster Nähe beobachtete sie, wie der Hengst zum Orgasmus kam. Seine milchige Flüssigkeit rann in den durchsichtigen Behälter am Ende der falschen Stute. 
“So ist es brav”, lobte sie. Einige Augenblicke verharrte sie bewegungslos an Ort und Stelle, gönnte dem Hengst noch einige Sekunden von dem zweifelsfrei angenehmen Gefühl. Schließlich zog sie die falsche Stute vorsichtig zurück, so dass Blizzards Glied herausglitt. 

Der Hengst stand schwer atmend an das Gerüst gelehnt, unfähig, sich zu bewegen. Aus halb geschlossenen Augen beobachtete er, wie die Frau zu dem Tisch zurückkehrte, den durchsichtigen Behälter von dem Rest der falschen Stute löste und ihn gleich darauf mit einem Deckel verschloss. Ohne ihn weiter zu beachten verließ sie anschließend den Raum, vermutlich, um die Samen in das Labor zu bringen. 
Blizzard nutzte die kleine Pause, um wieder zur Ruhe zu kommen. Sein Glied entspannte sich langsam und auch die unnachgiebige Lust, die der Zucker befeuert hatte, nahm ganz langsam ab. Ein tiefes Gefühl der Befriedigung ergriff von ihm Besitz und beruhigte seine Gedanken. 
Hin und wieder fragte er sich, wie viele Nachkommen es wohl von ihm geben mochte. Er hatte nie mitgezählt, doch zweifelsfrei hatte er im Laufe der Jahre eine dreistellige Zahl an Stuten bestiegen. Dazu kamen noch die, die er nie zu Gesicht bekam, weil sie ohne seine körperliche Anwesenheit durch seine Samen befruchtet wurden. Es war ein merkwürdiger Gedanke, dass irgendwo dort draußen so viele junge Pferde mit seiner DNA waren. Aber er würde sich darüber ganz sicher nicht beschweren. Schließlich musste das Leben als Pferd ja auch einen Vorteil haben. 

So verharrte der Hengst in seine eigenen Gedanken versunken, bis Svenja zu ihm zurückkehrte. Bevor sie seine Führleine von der Stange löste, säuberte sie seinen Schritt mit einem warmen Waschlappen. Ihre Wangen waren noch immer leicht gerötet und das Pferd bemerkte ein paar Bissspuren auf ihrer Unterlippe. Ein kurzes Grinsen huschte über sein Gesicht. Offenbar konnte er nicht nur die ihm zugeführten Stuten beeindrucken, sondern wirkte auch auf Menschen äußerst anziehend.

“Jetzt hast du dir ein wenig Ruhe auf der Koppel verdient, meinst du nicht auch?”, fragte Svenja schließlich, als sie ihn aus dem Raum führte. Wie zur Bestätigung stieß er ein leises Schnauben aus und folgte ihr fügsam in Richtung des sonnenbeschienenen Hofes. 
 

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