Frau Engel und Herr Kaufmann – 10

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So liebe Leute,

jetzt haben wir schon 10 Kapitel, 41.865 Wörter, 20 Kommentare und im Durchschnitt eine Bewertung von 5.3 Sternchen. Wow! Ihr seid einfach unglaublich und tolle Leser! Das wollte ich einfach nochmal loswerden und wünsche euch jetzt ganz viel Spaß mit dem nächsten Kapitel!

Noch ein schönes Wochenede,
Euer Füchschen

 

 

Frau Engel und Herr Kaufmann – 10

 

*Alexandras POV*

Erstarrt stand ich da und sah sie fassungslos an. Das konnte unmöglich ihr Ernst sein! Mein Mund klappte wie zum Protest auf und gleich darauf wieder zu. Nein, das konnte sie einfach nicht ernst meinen!

Sie drückte mich an den Schultern auf die Knie runter, sodass ich den Kopf weit in den Nacken legen musste, um ihr ins Gesicht sehen zu können. Ihre perfekten Lippen waren zu einem verschmitzten Grinsen verzogen, ihre Augen funkelten aufgeregt. Oh doch … sie meinte das todernst.

„Das kannst du nicht –“ ich stockte, als sie sich zu mir herunter beugte. Ihre kühle Hand umfasste meinen Kiefer, ihr Daumen legte sich auf meine Lippen, eine klare Anweisung, nicht zu sprechen. Mein Körper erbebte und ich spürte, wie ich feucht wurde. Was machte diese Frau bloß mit mir!? Ihr Gesicht kam Meinem ganz nah; ich konnte ihren heißen Atem auf meiner Haut spüren.

„Übermut tut selten gut, meine Hübsche.“, raunte sie und fuhr mit den Lippen über meinen Wangenknochen, liebkoste mich auf distanzierte Art und Weise. Ich wimmerte, wollte ihr näher kommen, doch ihr Griff blieb eisern. Ihr Stimme strich heiß und funken entfachend über mein Ohr: „Du bist genau da wo du hin gehörst, vergiss das nicht.“

Ich schnappte nach Luft, fühlte mich hin und her geschleudert, in einen endlosen Strudel der Demut und Ergebung gezogen. Ihre Worte lasteten schwer auf meinen Schultern, drückten mich noch weiter dem Boden entgegen, zwangen mich zur Unterwerfung.

Ganz sacht schüttelte ich den Kopf, spürte ihre Haare dabei an meiner Wange.

„Ja bitte? Sprich dich ruhig aus.“, raunte sie höhnend und ich schluckte schwer. Die Versuchung war groß, sie einfach zu beißen – das wusste sie, da war ich mir sicher -, doch der submissive Teil von mir hatte zu diesem Zeitpunkt bereits zu großen Besitz von mir ergriffen – und das nur aufgrund von so ein paar Worten und einer so simplen Geste…

„Ich werde es nicht vergessen.“, flüsterte ich und meine Stimme war kaum mehr als ein heiseres Krächzen.

„Braves Mädchen.“, hauchte sie und küsste mich auf die Stirn, bevor sie sich erhob und sich ein paar Schritte von mir entfernte. Die Distanz schlug ein wie ein Meteor.

„Du darfst jetzt gehen.“

Hilfesuchend blickte ich zu ihr auf, verwirrt, aus dem wohlig warmen Strudel herausgerissen. Ich hätte ja gern getan was sie wollte, aber es war, als hätten meine Beine verlernt wie das ging – aufstehen.

Sie blickte mich nicht einmal an, als sie  wiederholte: „Sie dürfen jetzt gehen, Alexandra.“

Autsch. Keine Ohrfeige der Welt konnte so wehtun. Als ich mich mühsam aufrappelte, war mir zum heulen zu Mute. Warum wusste ich selbst nicht wirklich. Es tat weh, so von ihr weg gestoßen zu werden.

Ich nahm meine Sachen und zögerte. Sollte ich noch einen Versuch starten? Ihre Nähe suchen? Nein. Die Botschaft, die sie mir eben gegeben hatte, war wirklich eindeutig gewesen.

Mit hängenden Schultern und beschämt gesenktem Blick schlich ich wie ein geprügelter Hund aus dem hässlich kahlen Klassenzimmer.

 

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In der Mittagspause bekam ich kaum was runter und am Ende musste Marie die Hälfte meiner Bratnudeln aufessen. Nachdem sie mich als merkwürdig betitelt hatte, hatte sie Sexlosigkeit diagnostiziert und sogar großzügig angeboten, ihren Jens einmal mit mir zu teilen, wenn mich das wieder gesund machen würde. Ich hatte dankend abgelehnt und mich krampfhaft bemüht, wieder „normal“ zu wirken, aber das war schier unmöglich.

Aus der Zone in die Corinna mich vorhin gestoßen hatte, kam man so einfach nicht wieder raus. Ich war unten. Ganz tief unten.

Außerdem schwebte mir ständig vor Augen, was mir blühen würde, wenn Christian von meinem Vergehen erfuhr – und das würde er zweifellos. Aber wie bald? So wie ich Corinna einschätzte, hatte sie längst mit ihm gesprochen und meine letzten beiden Stunden waren natürlich ausgerechnet Geschichte. Würde er sich etwas anmerken lassen? Würde er vielleicht noch einmal über meinen Fehler hinwegsehen? Wollte ich das überhaupt?

Diese Ungewissheit machte mich ganz kirre und als Marie dann auch noch purzelbaumschlagend verkündete, dass ihr Kursleiter krank geworden war und sie nach Hause könne, drohte ich völlig durchzudrehen. Dann hatte ich nachher am Bussteig nicht mal mehr Ablenkung und war eine weitere ganze Stunde meinen Gedanken ablenkungsfrei ausgesetzt. In Gedanken sah ich mich dort schon stehen, mutterseelenallein und geil bis zum umfallen. Ganz toll, dachte ich und seufzte resigniert.

 

Kaum hatte Marie sich verabschiedet, tauchte auch schon Christian auf und bei dem ersten Erscheinen konnte ich schon sagen, dass er es sehr wohl schon wusste.

Seine Gesichtszüge waren ungewöhnlich hart und unnachgiebig, seine Bewegungen ruckartig und abweisend. Er war wütend. Auf mich.

Auch dem restlichen Kurs fiel das auf und manche tuschelten vergnügt, ob Herr Kaufmann wohl Beziehungsprobleme hätte, ob seine Freundin ihn vielleicht verlassen hatte – wobei dieses Gerücht irgendwie ziemlich hoffnungsvoll in Umlauf gebracht wurde -, ob unsere Schulleitung ihn zusammengestaucht hatte, oder er vielleicht sogar einen Korb bekommen hatte – nein, das erklärten sie dann doch für unvorstellbar.

Ich wusste es besser. Besser als all diese Tratschmäuler zusammen.

 

Nachdem die erste Stunde etwa zur Hälfte um war, teilte er Arbeitsblätter aus, mit dem Arbeitsauftrag, die Aufgaben zu bearbeiten.

Mein Sitznachbar nahm sich das letzte Blatt und ich bekam keins mehr ab. So’n Mist!

Unsicher blicke ich nach vorn. Seine Laune schien sich noch verschlechtert zu haben und er wirkte noch knausriger. Plötzlich blickte er auf und erwiderte direkt meinen verschreckten Blick. Seine Augenbrauen zogen sich zusammen wie schwarze Gewitterwolken an einem strahlend blauen Sommerhimmel und seine Lippen verzogen sich zu einem schmalen Strich.

Schnell wandte ich den Blick von ihm ab und entschied mich einfach, so gut es ging von Lukas‘ Blatt mitzuarbeiten, der seine Sachen immer sehr weit nach links legte, sodass ich den Text einigermaßen erkennen konnte.

„Kennen Sie die Bedeutung des Wortes Einzelarbeit, Alexandra?“, grollte sein tiefer Bass durch den hohen Raum und ich schluckte schwer. Schon wieder tänzelte ich an der äußersten Grenze der Verzweiflung und der Demütigung – schon zum zweiten Mal an diesem Tag.

Meine Finger verkrampfen sich auf dem hellen Holz des Tisches und ich spürte meine Handinnenflächen schwitzen. Mein Atem ging hektisch, unsicher.

„Anscheinend nicht.“, knurrte er nach einer Weile. „Ich sollte wirklich mal ein Wort mit Frau Engel reden, was Ihre Fähigkeiten in Sachen Wortdefinition betrifft.“

Der ganze Kurs fing an zu lachen und ich wäre am liebsten vor Scham im Boden versunken. Haben Sie das nicht schon?, dachte ich auch noch zu allem Überfluss. Um nicht noch einen einstecken zu müssen, sagte ich vorsichtig: „Ich habe kein Blatt abbekommen.“

„Und warum sagen Sie dann nichts? Oder machen sich wenigstens bemerkbar?“, fragte er weiter gereizt, hielt dann aber doch ein Blatt in die Höhe. So schnell und unauffällig wie es ging huschte ich nach vorn, mied seinen Blick und nahm mir einfach dieses verfluchte Blatt. Ich hatte wirklich so gar keinen Bock mehr, den Mist zu erledigen.

 

Immerhin hatte ich in der zweiten Stunde soweit Ruhe. Wir schauten eine Dokumentation und ich konnte mich zurücklehnen, die Augen schließen und darauf warten, dass sich mein Puls wieder beruhigte.

Obwohl ich immer noch zutiefst beschämt, gedemütigt und hilflos war, fühlte ich auch eine angenehme Taubheit in meinen Gliedern, eine Tiefenentspannung, die mich komplett gefangen hielt. Unter all dieser Verzweiflung und der aufkeimenden Wut, fühlte ich mich gut. Einfach gut.

 

Am Ende der Stunde machte Christian das Licht wieder an und wandte sich direkt an mich – zumindest entnahm ich das seinen Worten.

„Da Sie ja Partnerarbeit so gerne mögen, können Sie mir beim abbauen des Fernsehers helfen.“ Ich nickte schnell und machte mich in meinem Stuhl ganz klein, zählte die Sekunden in denen die anderen Schüler an mir vorbeizogen und noch einmal abfällig lachten.

Als nur noch Lukas und Malte mit uns im Raum waren, besann ich mich eines Besseren und lief rasch nach vorn. Meine Hände zitterten jedoch so stark, dass ich den Kabelsalat kaum gelöst bekam und die Tür unheilvoll ins Schloss fallen hörte.

Scheinbar unbesonnen fuhr ich fort und zu meinem Erstaunen – vermutlich zur Überraschung des ganzen alexandraishen Universums  - sagte er nichts, kein Wort, kein Tadel, nicht mal irgendeine Anweisung.

Schweigend schoben wir den Fernseher zurück in den Nebenraum.

Erst als ich bereits in der Tür stand, sprach er das erste Mal wieder mit mir.

„Du fährst mit mir.“

Das war keine Frage, kein Angebot, sondern klipp und klar.

Ich nickte nicht. Schüttelte aber auch nicht den Kopf. Ich stand einfach regungslos da und verfluchte Corinna innerlich. Warum musste sie mich auch verpetzen!?

Als er harten Schrittes an mir vorbeiging nahm ich seinen himmlischen, männlichen Geruch wahr und atmete ihn genießerisch ein. Himmel, dieser Mann war der reinste Sexgott. Wie eine Epidemie nistete er sich bestimmt in allen Köpfen ein und bescherte dort schöne Erlebnisse vor dem Schlafengehen.

 

Ich dackelte kleinlaut hinter ihm her, sah mich nervös auf dem Parkplatz um, doch es war niemand zu sehen. Gott sei Dank.

Corinna saß bereits auf dem Beifahrersitz und grinste als sie uns sah. Ich musste aussehen wie eine zurechtgewiesene, kleine Schülerin.

Schweigend hielt Christian mir die Tür zur Rückbank auf. Einen kurzen Moment zögerte ich, doch als ich eine ehemalige Lehrerin von mir vom Schulgelände kommen sah, saß ich praktisch mit einem Hechtsprung im Auto und duckte mich so unauffällig wie möglich.

Nach einem kurzen Grußaustausch – bei dem er plötzlich wieder gut gelaunt war -, stieg auch er ins Auto und ließ den schnurrenden Motor an.

Das Schweigen war drückend und ich hatte das Gefühl, als presste es mir alle Luft aus den Lungen. Jeder Atemzug war zu laut, jede Bewegung eine weitere Provokation. Wie ernst war es ihm mit seinem Zorn? War das alles nur ein Spiel? Natürlich war es das. Aber ich kannte die Regeln nicht. Ich wusste nicht, welche Züge getan werden mussten um zu gewinnen, oder an welcher Stelle man vom Spielbrett kippen würde. Ich war blind und mit zwei weiteren Spielfiguren auf einem Spielbrett, dessen Regeln ich nur vage kannte, auf Untergrund, der mir nur schleierhaft bekannt war. Es war aussichtslos mit irgendeiner Taktik an diese Partie herangehen zu wollen.

„Es tut mir leid.“, murmelte ich, als ich das Schweigen einfach nicht mehr aushielt.
„Was tut dir leid?“, fragte Christian, seine Stimme völlig ausdruckslos.

„Dass ich gegen deine Regel verstoßen habe.“, sagte ich und meinte es auch so. Es tat mir wirklich leid. Ich hätte sein Vertrauen nicht gleich beim ersten Mal so missbrauchen dürfen. Er hatte jedes Recht, sauer auf mich zu sein. Schließlich hatte er mich mit offenen Armen empfangen, mir Türen geöffnet bei denen ich bisher erfolglos nach dem Türgriff gesucht hatte und mir Lichter in der Dunkelheit angezündet.

Und was machte ich? Ich verlor die Schlüssen und pustete die Lichter wieder aus.

„Möchtest du mich vielleicht um etwas bitten?“ Nun war seine Stimme schneidend und kalt.

Während mein Gehirn noch herauszufinden versuchte was er meinte, wusste mein Körper bereits genau, was er hören sollte.

Trotzdem kam es mir nur zögerlich und stockend über die Lippen.

„Ich habe eine Strafe verdient. Würdest du mich bitte bestrafen, Christian?“

Es war, als würde dieser Satz an all meinen Nervenenden ziehen und sie spannen, sodass ich keinen Atemzug mehr tun konnte, ohne ständig dieses Kribbeln, diese Erregung zu spüren.

Er antwortete nicht, aber wir waren auch nur noch zwei Straßen von zu Hause entfernt.

Mama war mit Benthe bei ihrem wöchentlichen Joga Kurs und Papa noch auf der Arbeit. Niemand würde merken, wenn ich nicht da war. Nils kümmerte es nicht, wann ich nach Hause kam.

 

Wieder folgte ich den beiden schweigend ins Haus, ließ mir von Corinna die Jacke abnehmen und schlüpfte aus meinen schwarzen Sandalen mit der Rose vorne drauf, die mir angesichts meiner momentanen Situation ein wenig sehr pseudo-brav erschienen.

Während ich mich mental darauf eingestellt hatte, wieder ins Wohnzimmer zu gehen, überraschte Christian mich, indem er mich in den Keller dirigierte.

Ich konnte meinen Herzschlag auf der Zunge schmecken, spürte das Pulsieren in jeder Pore meines Körpers und meine Knie schienen jeden Moment nachgeben zu wollen.

Ich liebte dieses Gefühl so sehr, wie man wohl Schokolade liebte. Es war einfach köstlich, die reinste Wohltat, aber dennoch musste man sich damit vorsehen.

Tatsächlich führte er mich in den Raum und schaltete das Licht ein.

Es war ein relativ kleiner Raum, ausgefüllt mit dunklem Parkett und einer dunklen, unscheinbaren cremefarbenen Tapete mit roten Lilien darauf. Im Zentrum des viereckigen Zimmers befand sich ein Bock, wie ein Fels in der Brandung wirkte er und der Geruch seines dunkelbraunen Leders erfüllte dieses Zimmer mit einzigartiger Geschichte – mit erotischer Geschichte.

Des Weiteren befanden sich noch ein Andreaskreuz, ein merkwürdiger Stuhl mit einem Loch in der Mitte und ein schwarzes Ledersofa ohne Lehnen im Raum. Außerdem noch viele Regale, in denen verschiedene Tuben standen, Peitschen und Paddel hingen, oder verschiedene metallene Dinge.

Es herrschte eine fast gespenstische Atmosphäre und das anfängliche Flackern der nicht oft genutzten Lampen verstärkte diesen Eindruck noch.

Sie ließen mir meine Zeit die ich brauchte, um mich an den Anblick zu gewöhnen – obwohl er mir ja nicht völlig neu war -, bevor Christian mich bestimmt zu dem Bock dirigierte.

Ich war schon halb dabei mich vorzubeugen, als er mich zu sich herumdrehte.

Seine große Hand legte sich unter mein Kinn und zwang mich, ihn anzusehen.

„Ich frage jetzt noch einmal, danach bleibt dir nur noch dein Safeword. Darf ich dich bestrafen?“

Ich nickte.

„Antworte.“

„Ja.“

Ohne ein weiteres Wort, drehte er mich wieder um und drückte mich nach vorn. Ich kannte die Stellung nur aus Pornos und von Bildern, aber ich traf sie wohl ganz gut, denn er nahm keine Verbesserungen vor.

Mein Oberkörper war auf dem breiten Leder platziert, die Arme so runtergestreckt, dass sie zwar gestreckt waren, aber problemlos an die vorderen Beine reichen konnten.

Er ging zu einem der Regale und nahm zwei Seile, mit denen er meine Arme fesselte. Ich schloss die Augen und ließ die Situation auf mich wirken. Den schweren Geruch des dunklen Leders, die Streckung meiner Arme und das Gefühl der straffen Seile auf meiner kribbelnden Haut.

Als er hinter mich trat, legte sich seine Hand auf meinen Hintern und ich zuckte erschrocken von der direkten Bewegung zusammen.

Langsam, als wolle er mich auf das Kommende vorbereiten, fuhr er am Rand meiner kurzen Jans entlang, bis er vorne am Knopf angekommen war.

Ich atmete tief durch und ließ ihn gewähren. Er öffnete die Hose und zog sie mir herunter, half mir beim hinaussteigen. Da sie nirgends zu Boden fiel, gab er sie wohl Corinna, die bis jetzt still hinter dem Geschehen gestanden hatte. Sie wollte Christian noch die Szene lassen, das konnte man spüren.

Wieder legte er seine Hand auf meinen, jetzt nur noch durch eine schwarze Unterhose verdeckten, Hintern; machte mir seine Präsenz wieder bewusst.

Dieser Schritt war zugegeben schwerer, doch ich wusste, dass er sein musste. Tief in mir wusste ich, dass ich genau das wollte, dass ich genau hier und nirgendwo anders stehen wollte, dass ich es zutiefst genoss, was die beiden mit mir machten.

Er hakte unter den schwarzen, weichen Stoff und zog daran.

Ich bemühte mich, ruhig und gefasst zu atmen und das Zittern zu unterdrücken.

Es war irgendwie gar nicht kalt hier drin. Es musste wohl einen Heizkörper geben, den ich nur noch nicht gesehen hatte.

Entblößt und mich erregt räkelnd stand ich vor den beiden, den Hintern hochgestreckt und geil wie sonst was. Ob sie das wohl bemerkten? Konnte man mir die Feuchtigkeit schon ansehen? Auch meine Fußgelenke wurden mit zwei weiteren Seilen stramm an die Beine des Bocks gefesselt und mein Bewegungsfreiraum war aufs Äußerste eingeschränkt.

Ich riss die Augen weit auf und verspannte mich, als ich auf einmal raue Finger an meiner Spalte spürte. Ohne Vorwarnung fuhr er mir zwischen den Lippen hindurch und ließ seinen Finger kurzzeitig in mich hineinfahren.

Ich schnappte nach Luft, keuchte leise und vor meinen Augen schwirrten kleine Sternchen.

„Du bist so geil, dass du gleich anfängst zu tropfen.“

Ich wimmerte und tänzelte ,so gut es mir eben möglich war, unruhig auf der Stelle. Ich wollte mehr. So viel mehr.

„Hältst du 20 Schläge mit dem Rohrstock für angemessen?“

„Ja.“, antwortete ich und während ich mich noch fragte, was wohl eine alternative Antwort wäre, spürte ich einen Schlag seiner nackten Hand auf meiner rechten Arschbacke. Er wärmte mich an, schlug immer wieder zu, abwechselnd, bis ich eine glühende Wärme unter meiner Haut spürte und nun ganz sicher tropfte.

Die Augen hielt ich geschlossen, gab mich ganz dem Gefühl und diesem einmaligem Frieden hin, der in mir herrschte.

Ich war völlig bekloppt, dachte ich. Manche Menschen meditierten Jahre lang um Frieden zu finden, verstümmelten sich im Sinne der Religion, oder versuchten ein besserer Mensch zu werden. Bei mir reichte es aus, mich auf einen Bock zu spannen und mir den Arsch zu versohlen. Ich war verdorben, so verdorben und mindestens genauso geil.

Beim nächsten Schlag konnte ich das Stöhnen nicht mehr zurückhalten und das schien sein Stichwort zu sein, aufzuhören.

Wieder hörte ich seine Schritte durch den Raum hallen, hatte aber noch nicht den Willen, die Augen zu öffnen.

Er holte wohl den Rohrstock.

Erst als ich andere, leichtere Schritte hörte, die sich auf mich zu bewegten, öffnete ich die Augen und sah Corinna, die mit einem kleinen Hocker in der Hand auf mich zu kam und sich vor mich setzte.

Sie sah mich an, musterte mich, schätzte mich ein und lächelte dann. Mühsam lächelte ich zurück, als mich der erste Schlag traf. Ich stieß einen rasselnden Schrei aus. Au! Scheiße! Das war unerwartet. Der Schmerz fühlte sich anders an als erwartet und komplett anders, als mit der Hand geschlagen zu werden.

Während Christians Hand dieses großflächige Brennen, das sich immer in dieses herrliche Kribbeln umwandelte, ausgelöst  hatte, biss sich dieser Hieb einfach nur schrecklich in meine Haut.

Corinnas Lächeln wich nicht von seiner Stelle, dafür mischte sich ein gewisses Maß an Stolz in ihren Blick.

Die nächsten Schläge kamen etwas sanfter, waren aber nicht minder unangenehm. Das ist definitiv nicht meins, dachte ich noch, als mich schon der siebte Schlag traf. Ich atmete tief durch, bemühte mich um Beherrschung und versuchte, die Tränen, die mir in den Augen brannten, mühsam herunter zu schlucken. Ich würde das jetzt durchhalten! Schließlich sollte es ja eine Bestrafung und kein Kinderzirkus sein.

Der nächste Schlag trieb die Tränen dann doch wieder zurück. Mein Hintern stand in Flammen und ich hatte das Gefühl, nichts da unten mehr zu spüren. Das einzige was ich noch wirklich wahrnahm war dieses schreckliche Beißen.

Als nächstes Schlug er mir mehr auf meine Oberschenkel als auf meinen Hintern. Ich schrie auf und fing tatsächlich an zu heulen. Ich schniefte und nahm beschämt den Blick von Corinna. Ich hatte mir doch vorgenommen das mit Würde zu ertragen. Die nächsten Schläge waren nicht minder fies und ich begann, hemmungslos zu weinen. Jede Geilheit war verschwunden. Ich fühlte mich einfach nur noch gedemütigt und alles tat mir weh.

Seine Schläge wurden unberechenbarer, mal fest, mal milder und dafür an einer umso fieseren Stelle und auch die Abstände veränderten sich.

Corinna tat die ganze Zeit gar nichts. Saß einfach nur da und beobachtete das Schauspiel, das sich ihr bot.

Gerade als ich ernsthaft darüber nachdachte, das Safeword zu benutzen, ebbte der Schmerz tatsächlich ein wenig ab und mir fiel auf, dass er schon lange nicht mehr zugeschlagen hatte.

Er war fertig.

Ich spürte seine angenehm kühle Hand auf meinem brennenden Hintern und sog scharf die Luft ein.

Wieder Schritte. Er nahm etwas aus einem Regal. Kälte. Angenehm. Wohltuend. Er schmierte mir irgendeine Salbe auf meinen geschundenen Hintern.

Corinna lehnte sich zu mir und wollte mich küssen, doch ich drehte schnell meinen Kopf weg. Überraschung trat in ihr Gesicht und für einen kurzen Moment auch der Hauch von Panik. Geschieht ihr ganz recht, dachte ich zwischen zwei Schniefern.

Christian band mich los. Meine Arme waren ganz steif und verkrampft. Ich bewegte sie nur vorsichtig, genau wie mein Kreuz.

Nachdem ich mir meinen Slip wieder angezogen hatte, richtete ich mich so würdevoll wie irgend möglich auf und wischte mir durchs Gesicht – wobei ich entsetzt feststellen musste, dass meine Mascara völlig verlaufen war.

Mit starker wenn auch gebrochener Stimme fragte ich: „Darf ich Corinna jetzt küssen?“

Er lächelte. Freundlich und aufgeschlossen. Von seiner Wut war nichts mehr zu sehen, als wäre sie spurlos verraucht.

„Du hast deine Lektion gelernt. Sehr gut. Ja, du darfst.“

Wortlos drehte ich mich um, ging ziemlich steif auf sie zu und gab ihr einen zärtlichen Kuss.

„Danke.“, flüsterte ich.

„Wofür?“ Sie lächelte.

„Fürs verpetzen.“

Sie lachte.

„Gern geschehen. Hat es dir also gefallen, ja?“

Ich rümpfte die Nase und distanzierte mich etwas.

„Nicht wirklich. Also ja, es hatte zwar was, aber der Rohrstock ist definitiv nichts für mich.“

„Und das zu wissen ist genauso viel wert wie es zu mögen.“, sagte Christian und ich gab ihm im Stillen Recht. Außerdem war jetzt wieder eine der unzähligen Fragen in meinem Kopf beantwortet. Wir fühlt es sich an, mit einem Rohrstock geschlagen zu werden? Beantwortet.

„Lust auf Kaffee?“

„Au ja!“

 

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Als ich nach der Kaffeekanne griff um mir nachzuschenken musste ich mich leicht erheben und als ich mich wieder hinsetzte, stöhnte ich gequält, was die anderen beiden lachen ließ. Das brannte tierisch und ich würde die Spuren noch bis zum Wochenende spüren – und jedes Mal wenn ich mich hinsetzte, unglaublich geil werden…

„Das vorhin in der Schule war echt gemein von dir.“, brummte ich und schwenkte meine Tasse ein wenig hin und her.

„Ich vertraue dir, dass du dein Safeword sagst, wenn es dir zu viel wird. Du hast es nicht gesagt.“

Ich schüttelte den Kopf. Nein, das hatte ich nicht.

„Ich habe es nicht gebraucht.“
„Siehst du.“, entgegnete er.

„Ja. Langsam sehe ich sehr klar.“, murmelte ich mehr zu mir selbst und schenkte meinem Kaffee ein seliges Lächeln. Ich war glücklich. So glücklich wie schon lange nicht mehr.

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Kommentare

Bild des Benutzers Antisophist

Was soll man groß zu dieser Geschichte sagen? Eine der wenigen langen Fortsetzungsgeschichten , die sehr gut geschrieben sind und gleichzeitig sehr durchdacht sind. Da hat sich jemand vorher Gedanken gemacht und er kann dies auch in eine Geschichte verkleiden. Weiter so!

 

P.S.: Besonders gelungen finde ich die erzähltechnisch die klaren und durchgehaltenen Persektivwechsel.

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Bild des Benutzers RedFoxi

...habe ich mich jetzt mal wieder aufraffen können, weiterzuschreiben und auch die super netten Kommentare zu beantworten. :D Ich hoffe, der Admin bearbeitet das nächste Kapitel schnell.

Alsoooo...vielen Dank für dein super liebes Kommentar, ich freue mich tierisch, dass dir die Geschichte dermaßen gefällt. Vielen vielen Dank für das große Lob! ich hoffe natürlich, das nächste Kapitel gefällt dir auch wieder, obwohl ich mir selbst da noch nicht so ganz sicher bin ^^

LG! :))
Dein Füchschen

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Bild des Benutzers Sklavin Daniela

Hallo Füschen

Ich finde die geschichte super und bin gespannt wie sie weiter geht.

Besonderst gefällt mir das du sie so schreibst das mal von allen drei hauptpersonen die gedanke und gefühle mit bekommt und nicht nur von einer seite.

freue mich schon auf den nächsten teil 

Lg Ela

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Bild des Benutzers RedFoxi

vielen Dank für deine fleißigen Kommentrae und ich hoffe, die Story wird dir auch weiterhin gefallen. :)

Hoffentlich gefällt dir auch das nächste Kapitel :) das heute Abend hoffentlich noch bestätigt wird.

LG!
Dein Füchschen
 

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Bild des Benutzers klein Lloydia

Wie immer eine perfekte Geschichte aus deiner Feder.

Jedoch mit einem Wehrmutstropfen für mich... denn ich würde lieber wissen wie es mit Ein simples Fotoshooting

weiter geht...

vielleicht erfreust du uns bald mit einem weiteren Teil von jener Geschichtenreihe.

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Bild des Benutzers RedFoxi

ein liebes Kommentar von dir. :) Dankeschön! ^_^ Toll, dass die Story auch deinen Geschmack wieder trifft.

Leider leider (wie das bei mir immer so ist ;( ) weiß ich noch nicht, wann es da weiter geht. Ich kann also nichts versprechen. :D
Vielen Dank für das Feedback.

LG!

Dein Füchschen! :))

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Bild des Benutzers SFJ

also meine schulzeit ist ja nun doch schon lange her, aber als du alexandras gefühle schilderst als Herr Kaumanns Schulstunde  anbricht da hab ich regelrecht mitgefiebert und auch schwitzige hände bekommen, krass.

 

Und dan auch noch so schön geschildert, nicht einfach ohne umschweife von einem punkt zum anderen, Schön zum lesen mit genugfüllstoff  Das es einfach nur super ist.

 

mmeeeeeehhhrr :-)

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Bild des Benutzers Ro

... da wollte ich nun gerade kurz auf deinen Kommentar (Teil 9) eingehen, ist schon wieder ein neuer Teil da. Also nicht das ich mich darüber beschweren würde.

Kurz: Es freut mich zu lesen (in deinem Kommentar) und natürlich auch in der Geschichte selbst, das Corinnas Dominanz erhalten bleibt. Aber bitte, es ist deine Geschichte, erzähle sie uns so, wie du es möchtest. Nicht das am Ende etwas ganz anders herauskommt, als von dir gedacht.

Ja – kalt und warm – Strenge und Geborgenheit (Friede, hast du es genannt) – das hat die liebe Alex nun sehr deutlich erlebt. Mir gefällt der Satz: Die Distanz schlug ein wie ein Meteor.

Die ganze Szene und auch die Gefühlswelt von Alex … ich brauche eindeutig mehr Wörter für „gefällt“. smiley

Herrlich wie Alex in ihre Submissivität eintauchen kann, dann die Gefühlsachterbahn die sie durchlebt – das Spiel der beiden dominanten Parteien mit ihr – bis zum erlösenden Ende. Am Schluss, als Alex den Kuss von Corinna verweigerte, da dachte ich schon „O je, das war jetzt zu viel“. Aber du hast sehr gut aufgelöst.

Ich bin gespannt, wie sich Alex weiterentwickeln wird. Diesen kleinen Anflug von Trotz finde ich gut eingebaut (ein kleines bisschen „Aufmüpfigkeit“ kann ja hin und wieder nicht schaden). wink

Danke – schlicht und einfach – für diese Geschichte.

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Bild des Benutzers RedFoxi

da wird man ja ganz rot, wenn man das hier liest. :D Dankeschön!!!

Natürlich erzähle ich die Geschichte so, wie ich das möchte und ich habe deine Bitte auch nicht als irgendeinen Richtungszwänger oder so angesehen, sondern - im Gegenteil - als sehr hilfreiche Anregung. Da gewisse Seiten von mir immer gerne dazu neigen, gewisse Personenzüge ein wenig schweifen zu lassen. :D

Es freut mich sehr, dass dir das Kapitel so gefallen hat und dass das, was ich rüberbringen wollte, auch so angekommen ist. :) Hoffentlich ist auch das nächste Kapitel (von dem ich irgendwie nicht so wirklich überzeugt bin) wieder nach deinem Geschmack. Ich habe mir auch wieder brav Mühe gegeben. :D Auch wenn ich fürchte, dass die Geschichte sehr bald zu einem Ende kommen wird. Keine Angst, einem vernünftigen. Weil ich Angst habe, dass sich mir das sonst verläuft.

Ich danke dir für das große Lob und kann dir ebenfalls nur sagen: Danke - für diese riesige Motivation immer wieder!

LG! :))
Dein Füchschen

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Bild des Benutzers MolligerDom

Wieder ein Teil der zu schnell zu Ende gelesen wurde von mir. Mhm muss wohl lernen langsamer zu lesen, damit ich mehr von dieser Story habe :-). Danke für die schnelle Fortsetzung und hoffe das du bald Zeit und Lust hast uns den nächsten Teil zu präsentieren.  

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Bild des Benutzers Borderl1ne

Lust auf Kafeee?

 

nee, aber Lust auf mehr

 

 

und danke für die Einsicht in Chris im letzten Teil

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Bild des Benutzers sirmei

Da kann man sich nur allen anderen Kommentaren anschliessen; eine schöne und ebenso geile Geschichte! Lass uns nicht lange warten auf den nächsten Teil... Biiiittteeee!

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Bild des Benutzers Jenny1801

Hallo Füchschen,
so, jetzt kannst du dir noch jemanden auf die Fahne schreiben der sich hier nur angemeldet hat um dir zu sagen was für eine tolle Geschichte du am schreiben bist - okay und egoistisch gesprochen damit du genug positives Feedback bekommst sodass du ja nicht wagst mit der Geschichte aufzuhören!!! =P ;-)

Es ist klasse wie genau du die Gefühle der Protagonisten beschreibst, sodass man wirklich mitgerissen wird und sich komplett in die Personen hineinversetzen kann - als wäre man dabei und würde es echt miterleben.
Besonders beeindruckend finde ich dabei, dass du es schaffst auch mir, die (noch?!^^) völlig unerfahren ist was solche Beziehungen angeht diese Gefühlswelten die Alex durchlebt so nah und verständlich rüberzubringen. Bzw. ja auch nicht nur bei Alex sondern auch bei Frau Engel, besonders in der Szene aus Herr Kaufmanns Sicht wo er Frau Engel absichtlich "ärgert" und sie in ihrer unterwürfigen Rolle ihm gegenüber Alex so vorführt.

Ganz besonders gefällt mir auch das langsame Entstehen und die Entwicklungen der Beziehungen und auch der eigenen Gefühle, besonders natürlich bei Alex. Ich würde es gerne noch einmal anders formulieren, aber mir fällt nichts ein was es besser auf den Punkt bringt als ein Vorgängerkommentar unter dem glaub 9. Teil deiner Geschichte, der sagte es wäre toll das sich Alex nicht in einem Satz vom braven Mädchen zur willenlosen Schlampe entwickelt wie es -für mich zumindest leider - in so vielen Geschichten passiert bei denen ich dann immer wieder denke vielleicht bin ich hier auf der Seite doch falsch. Aber trotzdem lande ich dann doch immer mal wieder hier und seit deiner Geschichte jetzt auch recht regelmäßig ;-)

Ich packe dann jetzt nochmal zur Zusammenfassung die gelernten Feedbackregeln aus in denen es ja heißt sag was positives, was negatives und dann wieder was positives:  =D

Deine Geschichte schafft es von Beginn an zu fesseln und gefühlsmäßig so mitzuziehen,  dass ich neulich tatsächlich in der Uni saß, meine Dozentin anguckte und erst einmal schmunzeln musste ;-)
Schade finde ich bei deiner Geschichte das man - zumindest gefühlt - immer so eeewig lange auf den nächsten Teil warten muss der dann auch einfach immer zu kurz ist (sorry, ein anderer negativer Punkt fällt mir beim besten Willen nicht ein und da es etwas Zeit bedarf einen guten Text zu verfassen sei es natürlich auch entschuldigt =D
Auch gefällt mir, dass die Geschichte realistisch und nachvollziehbar ist - mit Bezug auf Alex Entwicklung die ja doch ganz neu in diese Szene reinrutscht und sich ganz langsam immer ein bisschen mehr traut. Das es sich um eine Lehrer- Schüler- Beziehung handelt lassen wir aus dem Realistischen einfach mal raus, aber da die Altersspanne nun jetzt ja auch nicht soo groß ist (glaube ich zumindest, hast du das mal geschrieben?!) und Alex auch über 18 ist finde ich es vollkommen okay und ich persönlich mag es auch echt gerne- diese Machtspielchen direkt in der Schule oder gar im Unterricht und keiner der Anderen checkt was da eigentlich gerade tatsächlich abgeht ist schon geil xD

So nun ist aber genug geschwafelt, echt Respekt für diese tolle Story von der sich Mr. Grey noch ne Scheibe abschneiden könnte cool Ich hoffe du bleibst so schön kreativ und warte dann mal geduldig auf die nächsten Szenen...in der Schule?! ...im Keller?! ...=D

Da mir die Beziehung zwischen Alex und Frau Engel besonders gut gefällt - diese aufmüpfigen Sequenzen von Alex, das Frau Engel es ihr kurzzeitig durchgehen lässt und sie dann aber wieder sowas von klar auf ihren Platz weist - hoffe ich sehr das ihre Dominanz- wie hier auch schonmal jemand gebeten hat - nicht zu sehr von der Herr Kaufmanns untergraben wird und auch immer mal wieder Szenen ohne ihn dabei sind ;-) Und hoffe auch du bleibst in diesem Erzählstil..klar geht die Geschichte weiter und Alex traut sich immer mehr, aber hoffe es bleibt einfach immer dieser Funke Rebellion/Aufmüpfigkeit, ich glaube das macht den großen Unterschied zu den Geschichten die mir persönlich nicht so gut gefallen. Dieses antesten und dann doch "unterlegen" zu sein was du immer mal wieder einbringst macht den besonderes Reiz deiner Geschichte aus finde ich. Weiter so! =)

Nun wünsche ich noch schöne Ostern und hoffe du nutzt die freien Tage nicht nur zum Ostereier suchen =D

Liebe Grüße,

Jenny

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Hallo liebe Jenny,

ich war einfach sprachlos, als ich dein Kommentar gelesen habe (ich weiß, ich antworte sehr spät ;( ). Womit habe ich das denn verdient? Ich kann dir gar nicht sagen, wie geehrt ich mich fühle und wie dankbar ich dir für diese - obendrei sehr konstruktive und sorgfältig abgeschätzte - Rückmeldung bin. Ich danke dir, dass du mir das Gefühl gibst, meine Geschichte mit einem seriösen und objektiven Blick zu betrachten, deine Argumente genau abwägst und dir dann so eine verdammte Mühe machst, nur damit mein Ego gepusht wird :D sozusagen.

Ja, mein Ego hat das wirklich ein wenig gepusht ;) - aber vor allem meine Motivation. Dein Kommentar kam ja schon eine WEile, nachdem ich den Teil geschrieben habe und das war so richtig: Wow. Du musst jetzt weiterschreiben! Habe ich dann ja auch in kleinen Schritten getan ;) und heute Abend wirst du hoffentlich noch das Ergebnis zu sehen bekommen. Auch wenn ich da noch etwas skeptisch bin. :D

Den Vergleich mit Shades of Grey finde ich immer witzig :D und solange es dich nicht stört. ^^

Ich bin wirklich ein wenig stolz, dass die Gefühle, die ich versucht habe, zu vermitteln, wirklich so angekommen sind. Das empfinde ich selbst als persönliche Steigerung.

Auf der anderen Seite hat mir deine Argmunentation - und auch die der anderen - insofern zu Denken gegeben, dass ich Angst habe, die Handlung könnte sich allzu bald verlaufen, schnöde und einheitsbreimäßig werden. Deswegen muss ich mal schauen. Das Ende habe ich schon geschrieben. Wann ich es allerdings einsetze, muss ich mir noch überlegen. Auf jeden Fall möchte ich diese Geschichte wenigstens einmal vernünftig beenden, wenn ich das Gefühl habe, dass mir die Ideen ausgegangen sind, oder ihr das irgendwann zu langweilig findet, was ich mir versuche, aus den Fingern zu saugen.

So, noch einmal vielen vielen Dank - Danke trifft es übrigens nicht mal annähernd, was ich dir gern sagen würde ^^ - und ich hoffe ebenfalls, dass du schöne Ostern hattest. (auch wenn das ja nun etwas her ist ^^)

LG! :))
Dein Füchschen

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wenn man es schade findet, das mal wieder ein Teil zuende ist und man sich auf den nächsten freut, dann denke ich, ist es eine gelungene Story. Über ein paar Fortsetzungen würde ich mich natürlich freuen. Allerdings ist mir bei anderen Storys schon aufgefallen, das die einfach zu lange dauern. Irgend wann ist die Luft mal raus und man muss zum Ende kommen. Klar, der Leser will immer mehr.

Mir gefallen deine Storys gut, weil du einen besonderen Stil hast und die Story gut aufgebaut ist. Immer ein Schritt weiter und dann auch härter.

Die Bestrafung über dem Bock ist dir gut gelungen. Mir gefiel es wie sie es gewollt hat, ohne das sie genau wusste was auf sie zukommen wird. Und die Tränen waren auch wahrhaftig. Eine richtige Strafe soll ja in erster Linie keine Lust bereiten. Die darf später wieder kommen.

Ich wünsche dir noch viel von dieser wunderbaren Fanatasie.

liebe Grüße

Elexis

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