Im Spiegelzimmer- Teil II

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Teil II

 

Vor dem großen Standspiegel stehend, betrachtete sich die Freifrau einen Moment lang eingehend selbst. Die roten Strümpfe aus feinster Spitze schmiegten sich perfekt an ihre schlanken Beine und bildeten einen erregenden Kontrast zu ihrer sonst so blassen Haut.

 

Das einzige, was sie deutlich störte, war der fehlende Büschel aus blonden Locken auf ihrem Schambein. Sie fühlte sich ohne ihn eindeutig nackter als zuvor und für einen Moment keimte in ihr der Zweifel auf: War sie wirklich taff genug für dieses Spiel?.

Denn wenn sie erst im Gemach des Königs war, würde es kein Zurück mehr geben. Kein Notseil, kein Wort und keine Rettung in Form eines Boten. Dass Rafael abgelenkt sein würde, um sie nicht zu bespannen, dafür hatte sie selbst gesorgt. Und dass auch sonst niemand stören würde, dafür sorgte Rafael immer:

Es war das rote Tuch, das im Eingang zum Trakt des Königs aufgehängt wurde, an den Abenden, an denen er nicht gestört werden wollte. Nicht immer war dann eine Mätresse anwesend. Manchmal war der König nur der anderen überdrüssig oder spielte Schach mit irgendjemandem. Aber eines wusste sie: selbst sie dürfte sich niemals über das rote Tuch hinwegsetzen. Denn wer das tat, der bekam im Reich so schnell keinen Fuß mehr auf den Boden.

 

Ein leises Räuspern holte sie aus ihren Gedanken zurück. Und sie fand ihren Blick im Spiegel wieder. Bevor sie sich umdrehte und zu Ani blickte, die bereits die Perücke hergerichtet hatte. Ein einzelner langer Zopf war entstanden. Kunstvoll geflochten und mit kleinen roten Perlen geschmückt. Die wie kleine Rubine in der schwarzen Pracht glitzerten.

Zuerst überlegte sie, ob sie ihre Zofe für dieses Übermaß an Schicklichkeit tadeln sollte. Denn irgendwie glaubte sie, dass die sonstigen Gespielinnen, die für die Lustspiele der besonderen Art in den Palast kamen, nicht so kunstvoll gestaltete Haare hatten. Immerhin wurden ihnen sogar die wenigen Kleidungsstücke gestellt und Ani hatte von einer anderen Zofe sogar gehört, dass Rafael die Damen auch vorher zum Baden schickte, um sie danach selbst nach gewissen Untermietern zu durchsuchen und ihre Reinlichkeit zu prüfen.

Wahrscheinlich war das nicht üblich, denn gerade die blutjungen Adelsdamen, die er sich zu den „normalen“ Stelldicheins lud, waren sicher von Kopf bis Fuß herausgeputzt, da war sich die Freifrau sicher.

 

Zeit, sich auf den Frisierstuhl zu bewegen. Sie ließ sich mit einem eindringlichen Blick auf Ani darauf nieder. Um sofort danach wieder hoch zu schrecken mit einem O auf den Lippen. Das kühle Leder des Stuhles fühlte sich förmlich obszön kalt an, an ihrem Hintern und der blanken Scharm.

Das Grinsen im Gesicht ihrer Zofe entging ihr dabei nicht und sie machte sich im Hinterkopf eine Notiz, dass sie Ani für diese Frechheit in den kommenden Tagen noch bestrafen würde. Vielleicht mit ein paar Stunden den harten Clips an ihren Knospen, an denen sie die goldenen Glöckchen befestigen könnte.

 

Sie wischte den Gedanken beiseite und schaute mit strenger Mimik dabei zu, wie Ani ihre blonden Locken zu bändigen begann und sie mit mehreren Klemmen und flachen Spangen an ihren Kopf pinnte. Zum Schluss folgte noch ein engmaschiges Netz, was auch die letzten Haare einfing und verbarg.

Die Perücke wurde dann genauso sorgsam befestigt und mit vielen beinahe unsichtbaren Nadeln fest gesteckt. Als die letzte Nadel fest war, begann die Freifrau den Kopf heftig in alle Richtungen zu bewegen, bis ihr leicht schummrig wurde von den ruckartigen Bewegungen.Doch die Arbeit ihrer Zofe hielt, was sie versprach.

 

Als Belohnung dafür ließ sie ihre Hand mit einem Ruck zwischen die Beine von Ani wandern, drückte den einfachen Wollrock dabei mit einem kundigen Griff fest in den Schoß ihrer Zofe, um dort mit den Fingern sachte zu kreisen.

Wusste sie doch nur zu gut, wie erregt diese noch sein musste von dem Spiel beim Bad. Wo die Freifrau sich in keinster Weise revanchiert hatte, für den zarten Höhepunkt, welchen der Rasierpinsel und die kundigen Finger ihr beschert hatten.

 

Sie ließ ihre Finger noch einen Moment auf dem warmen und feuchten Fleisch der Zofe kreisen, hörte aber in jenem Moment auf, als der Stoff des Rockes durchgeweicht war und die Augen der Zofe glasig wurden. Die Beste würde heute Nacht schon ihre Belohnung bekommen, wenn sie den spannenden Kammerdiener zwischen ihre Beine gebracht hatte.

„Schmink mich jetzt, und denk daran: anders als sonst, aber nicht so als würde ich vom Bordstein stammen.“ Ihre Worte holten die Zofe mit einem Seufzen ins hier und jetzt zurück und mit immer noch erhitzten Wangen und stummer Erregung im Blick griff jene zur Puderquaste und begann ihr Werk.

 

Den Umhang sich über die Schultern legend und vorne schließend sah sie noch einmal zurück zu Ani, die mit den Händen gefaltet auf dem Rock etwas weiter hinten im Raum stand und ihre Herrin betrachtete - mit einer nicht zu übersehenden Lust in den Augen. Sie liebte ihre Zofe dafür, dass sie nicht nur Freundin, sondern auch die Gespielin für ihre Lust war. Zu gern hätte sie sie jetzt vor sich knien lassen, mit den Händen gebunden auf dem Rücken. Und dann den Kopf mit der Hand in ihren Schoß gedrückt. Aber heute war nicht der Tag für solcherlei Spiele und es würden sich andere Gelegenheiten ergeben, sich diese Kleidungsstücke von Rafael noch einmal aushändigen zu lassen. Oder vielleicht würde sie sie gleich behalten und gar nicht erst zurückgeben.

 

Der Wandteppich zu ihren Privaträumen glitt zur Seite und Rafael trat aus dem dunklen Gang herein in ihren Raum. Sie hatte gerade noch ihren Umhang verschlossen und hielt ihn vorn zusammen als sie den Blick auf den Kammerdiener richtete. Jener hatte in diesem Moment ein Grinsen auf den Zügen, was sie ihm nur zu gerne heraus gekratzt hätte. Nichts mehr war zu sehen von der Sorge, die er noch vor ein paar Stunden in ihrem Büro gezeigt hatte. Vielmehr sah man etwas Vorfreudiges in seinem Blick. Einen Hauch von Erregung und genau das war es, was sie störte. Und wieder klopfte sie sich innerlich selbst auf die Schulter, dass sie Ani auf ihn angesetzt hatte. Sie würde sich nicht zu lange seinem gierigen Blick aussetzen müssen.

„Wir müssten dann aufbrechen Freifrau, er wird in einem guten halben Stundenlauf in seinen Gemächern sein und bis dahin solltet ihr fertig vorbereitet auf ihn warten.“ Die Worte des Kammerdieners schwappten hinüber in ihren Geist und sie presste die rot geschminkten Lippen fester aufeinander, bevor sie ihm zunickte und sich in Bewegung setzte.

 

„Viel Spaß, Herrin“, hörte sie noch Ani sagen, bevor sie hinein in den dunklen Gang schritt und Rafael die Fackel von der Wand nahm, um die düsteren Gänge, die sie hin zum Trakt des Königs führen würden zu erleuchten. Die Gänge waren allesamt sauber, insgeheim fragte sie sich immer wieder wer hier putzte. Denn eigentlich waren die Gänge nur den eingeweihten hohen Herrschaften im Palast vorbehalten und den engsten Vertrauen des Königs. Ani war die große Ausnahme unter der Dienerschaft, die nicht direkt dem König zugeteilt war. Doch Ani kannte bei weitem nicht alle Gänge und würde sich wahrscheinlich darin verlaufen, hätte sie ihr nicht noch vor zwei Tagen genau den Weg gezeigt zu den Spielräumen im Trakt des Königs.

 

Es waren genau drei Zimmer, die der König neben seinem eigentlichen Hauptgemach zum Spielen nutzte. Es gab ein Zimmer, das ganz als orientalische Badelandschaft gehalten war.  

Dann ein weiteres, das gestaltet war wie eine riesige Kissenlandschaft. Mit weichen Seidenkisschen, vielen flauschigen Teppichen und einem riesigen Himmelbett. Sie hoffe inständig, es würde dieses Zimmer werden, aber sie hatte schon das ungute Gefühl, dass es anders kommen würde. Immerhin hatte Rafael sie ja gewarnt, dass der König heute eine der besonderen Damen bestellt hatte.

Was sie gedanklich auch sofort zum letzten Zimmer brachte. Es war einer der Kerkerzellen im unteren Trakt des Palastes nachempfunden. Natürlich nicht so schmuddelig und es hausten darin auch weniger Spinnen. Aber sie hatte einen Blick durch den Spion hinein geworfen und die vielen Ketten erblickt. Den Bock inmitten des Raumes und auch den Pranger, der dort stand. Natürlich waren die Stücke nicht aus einfachem Holz gewesen, nein sie waren alle kunstvoll gearbeitet und mit weichem Leder bespannt. Aber dennoch hatten sie nichts von ihrer eigentlichen Grausamkeit eingebüßt.

Auch die vielen Schlaginstrumente die an der Wand gehangen hatten, ließen nicht daran zweifeln, dass dies nicht das angenehmste Zimmer war, das der König nutzte um seiner Lust zu frönen. Hier ging es um Macht, Unterwerfung und die Lust daran Schmerzen zu erleiden und auch zuzufügen.

 

Kurz geriet sie ins Stocken als sie daran dachte, dass ihre Schritte sie wahrscheinlich genau dorthin führen würden. War sie wirklich bereit, dies einzugehen, oder sollte sie nun noch einen Rückzieher machen? Konnte sie überhaupt einen Rückzieher machen? Denn in der Kürze der Zeit würde Rafael keinen Ersatz auftreiben können und dann würde es zu Fragen seitens des Königs kommen... Und würde der Kammerdiener dann ihr… oder eher seinem Herrn treu sein?

Eine Gänsehaut breitete sich allein bei dem Gedanken auf ihrer Haut aus und ließ sie erschaudern. Sie fühlte sich in diesem Moment innerlich kalt, die ganze Zuversicht war von ihr abgefallen und irgendwo in den Gängen zurückgeblieben.

Doch gerade als sie sich wieder sammeln wollte, waren sie im Trakt des Königs angekommen. Rafael hatte das Tempo seiner Schritte gedrosselt und schaute über die Schulter zu ihr hin.

 

„Wir sind gleich da, Freifrau, habt ihr euch einen Namen überlegt, welchen ich dem König gleich mitteilen kann? Und ihr solltet mir euren Umhang bereits übergeben, ich deponiere ihn in einen der verborgenen Schränke hier im Gang.“ Er streckte seine Hand in ihre Richtung aus. Und wieder umspielte ein leichtes Lächeln seine Mundwinkel. Sie war sich sicher, er freute sich bereits darauf, sie in dieser Art und Weise zu demütigen. Denn immerhin würde sie gleich halb nackt vor ihm stehen. Und das durch seine Tat bewerkstelligt.

 

„Er soll mich Ilva nennen für den Abend, ein einfacher Name, er wird sicher keinen Verdacht schöpfen, immerhin heißt jede dritte oder vierte Ilva in einem Teil seines Reiches.“ Ihre Worte waren nicht ganz so streng und hart, wie sie es sich gewünscht hätte. Sie glaubte sogar selbst ein leichtes Zittern in ihrem Ton heraus zu hören. Doch nach einem weiteren tiefen Atemzug war sie bereit,griff nach der Schließe des Umhangs und öffnete diese. Es kostete sie einiges an Kraft, dies ohne zitternde Finger hinter sich zu bringen. Sie schalt sich selbst eine Närrin dabei, vor was hatte sie eigentlich Angst und Bange. Was sollte ihr schon geschehen?

 

Vor ihrem inneren Auge formte sich das Bild, wie sie von der Decke baumelte, in Ketten gefangen und sich ihr Leib unter Schmerzen krümmte, als die langen Riemen einer Peitsche auf ihren Körper prasselten.

Rasch wedelte sie es mit den Fingern weg und seufzte dabei hörbar auf. Nicht einknicken… Nicht einknicken, war ihr Mantra, das sie sich selbst vorsagte, als sie den Umhang von ihren Schultern streifte und ihn Rafael übergab.

Seinem anzüglichen Blick wich sie dabei aus, indem sie sich einfach wieder in Bewegung setzte und an ihm vorbei stolzierte. Woher sie gerade den Stolz nahm, konnte sie nicht so genau sagen.

 

Es dauerte noch einen Moment, bis sie Rafaels Schritte hinter sich wieder wahrnahm und sie war sich sicher er schaute noch eine ganze Weile ihrem schwingenden Hinterteil hinterher und den Fäden des Korsetts, welche sich hin und her schwingend über ihre nackten Arschbacken bewegten.

Sie lief am ersten Zimmer vorbei und ging einfach weiter als er nichts sagte und auch das zweite folgte, ohne ein Wort von ihm. Nun war sie gewiss, es würde das dritte werden und alles in ihrem Körper zog sich dabei zusammen.

 

Sogar ihr Unterleib, eine Tatsache die sie kurz ins Wanken brachte, wieso zog sich jetzt der lüsterne Teil ihres Körpers bei dem Gedanken an dieses Zimmer zusammen, wo der Rest ihres Geistes gerade Höllenqualen durchlebte. Sie spürte, wie ihre Lippen etwas mehr anschwollen. Und eine Wärme sich in ihrem Schoß ausbreitete. Pikiert presste sie dabei die Lippen zusammen und zog die Luft pfeifend durch die Nase ein. Sie wollte sich am liebsten nun noch einmal umdrehen und dem Kammerdiener in die Augen schauen und ihm einen Handel anbieten, damit er sie in eines der anderen Zimmer brachte. Ihr würde sicher etwas einfallen, was sie ihm schmackhaft machen könnte. Vielleicht auf Kosten von Ani, er war sicher einem guten zweiten oder dritten Abend mit ihrer vollbusigen Zofe nicht abgeneigt.

Doch da drückte der Kammerdiener auf einen verborgenen Schalter in der Wand und eine weitere Zimmertür ging auf. Zwischen dem zweiten und den dritten Raum. Eine Tür die ihr bisher verborgen war. Und ihr ganzer Körper erbebte. Oh bei den Göttern - ein vierter Raum. Ein vierter Raum.

Diese Erkenntnis erschlug sie förmlich und sie musste sich kurz seitlich mit der Hand festhalten an der Wand. Es dauerte einige Herzschläge, bis sie sich wieder gefangen hatte und bereit war sich wieder von der Wand abzustoßen mit der Hand und dem einladenden Fingerzeig des Kammerdieners zu folgen.

 

Mit flatterndem Herzen und vor allem Beinen, die sich wie Watte anfühlten, betrat sie das Zimmer. Und sie fühlte dann erst richtig wie ihre Beine noch mehr nachgaben.

Sie Stand in einem Zimmer voller Spiegel. Überall von den Wänden und sogar von der Decke schaute sie ihr eigenes Ich an. In Tausend Fassetten und aus tausenden von Blickwinkeln sah sie sich selbst. Ein weiterer Schauder lief ihr dabei über den Rücken als sie in einigen den Kammerdiener erblickte der noch hinter ihr im Geheimdurchgang stand.

 

„Willkommen in des Königs kleinem Spiegelzimmer. Er benutzt es nur sehr selten, aber wenn, dann ist es wohl immer ein besonderes Erlebnis für ihn. Es gibt einen Durchgang hinüber in den Kerker aber auch ins Kissenzimmer, wohl ganz nachdem wie ihm gerade ist. Dort drüben auf dem Podest erwartet er seine Gespielinnen immer wenn er hinein tritt. Am besten kniet ihr euch sofort dort hin, denn wir haben nicht mehr so viel Zeit und ich beginne sofort euch fertig vorzubereiten.“Die Worte aus seinem Mund waren leise, und doch schwang ein Hauch Bedrohlichkeit in ihnen mit, als er sich in Bewegung setzte und auf eine der Kommoden im Raum zu ging.

 

Die Freifrau selbst brauchte noch einen Moment um wohl wieder weitestgehend Herrin ihrer Sinne zu werden. Sie betrachtete die vielen Spiegel, in unterschiedlichen Größen und mit unterschiedlichen Rahmen. Es waren einige sehr kunstvolle Teile dabei, die ihr sogar entfernt bekannt vorkamen. Als hätten sie vor einer Weile noch in den Gängen des Palasts gehangen.

 

Ansonsten war nicht viel in dem Zimmer, es waren drei Kommoden, die am Rande standen und an einer machte sich gerade Rafael zu schaffen. Darüber hinaus ein Podest recht mittig im Raum, was ihr bis zu den Knien ging und sie konnte mit den Augen die kleinen Ringe erblicken, die am Rand entlang angeordnet waren. Sie wusste sofort wofür die gedacht waren und doch hoffte sie inständig, dass sie sich irren würde. Aber irgendwie hatte sie das Gefühl, dass sie umsonst hoffte. Denn sie hörte ein verräterisches Klappern, das von Rafael ausging.

 

Als letztes stand im Raum ein Sofa Es war länger als die gewöhnlichen Ruhestätten, die man aus den Gemächern kannte und anstelle von kunstvollen Brokat mit Leder überzogen, tiefrotem Leder. Einzig allein die Seidenkissen, ebenso in rot, lockerten das ganze etwas auf.

 

Das Räuspern von Rafael holte sie aus ihrer Betrachtung heraus und sie spürte seine körperliche Wärme direkt hinter ihr, als er ohne Umschweife nach ihrem Handgelenk griff. Sie versuchte es noch weg zu ziehen, aber die langen Männerfinger hatten sich kraftvoll um ihre schmalen Handgelenke gelegt.

 

Sie war in ihrer Bewegung förmlich erstarrt, als sich plötzlich die ledernen Manschetten um ihre Handgelenke legten, erst links und dann rechts. Und dann ging er hinter ihr in die Knie und legte sogar um ihre Füße diese ledernen Dinger. Sie fühlten sich eng an auf ihrer Haut. Gaben ihr das Gefühl noch ausgelieferter zu sein als ihre Nacktheit es schon tat.

Und schlussendlich setzte er ihr die rote Maske auf, die bisher noch locker um ihren Hals gebaumelt hatte, um sie für den ersten und auch den zweiten Blick unkenntlich zu machen. Seine Finger verweilten dabei einen Moment zu lange auf ihrem Kopf und strichen dann sogar noch hinab über ihren Nacken zu den Schultern hin.

 

Reflexartig ging sie dabei ein Stück nach vorn und stieß mit den Knien an die Kante des Podestes.

 

„Kniet euch darauf hin, ich hace nur noch die Manschetten fest und dann sind wir hier fertig.“, es war die Stimme des Kammerdieners, die sie zusammenschrecken lies. Wo war zum Henker ihr Rückgrat geblieben, wo waren ihr Stolz und ihre Würde. Und was bei den Göttern tat sie hier noch einmal genau?

Ihre Gedanken schlugen Purzelbäume als sie hinauf auf das Podest stieg. Und sie merkte noch nicht einmal wirklich, wie der Kammerdiener die Manschetten mit den Ketten verband, die er durch die Ringe am Podest gezogen hatte. Erst der Ruck an ihren Handgelenkten und an den Fesseln zogen sie aus den Gedankenkreisen hinaus wieder ins hier und jetzt.

Doch bevor sie etwas sagen konnte war der Kammerdiener auf den Durchgang zu gegangen und lies ihn hinter sich zu flattern.

 

Bei den Göttern. Sie war hier allein, fixiert auf einem Podest, halb nackt und mit flatterndem Herz. Sie versuchte sich trotz der Fixierung irgendwie würdevoll hinzuknien. Was jedoch kaum möglich war. Ihre Beine waren so weit außen fixiert, dass sie nur mit gespreizt knien konnte. Und damit einen wunderbaren Einblick zwischen ihre Beine gab. Und die dutzenden Spiegel, in die sie genau hineinblickte zeigten ihr auch noch wie aufreizend es wirklich aussah.

Sie sah ihre leicht glänzenden Lippen, die feucht und prall zwischen ihren Beinen ruhten. Die Bänder, die dazwischen runter hingen, von der Korsage welche ihre Brüste in Szene setze und nach oben schob, so dass a, oberen Rand ihre leicht harten Knospen herausschauten. Doch das schlimmste war: Irgendwie zog sich allein ob dieses Anblicks ihr Unterleib wieder ein bisschen mehr zusammen…

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