Der Kreis / Elexis 1

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Ein Abend in Wien, eine Geschichte, erzählt von Sabrina, einer „O“ des Kreises.

Einige Namen wurden geändert, Orte und Ablauf sind der Wahrheit entsprechend beschrieben, mit der Einschränkung, dass es doch schon ein paar Jahre her ist, seit jenem Abend.

Inspiriert, diese Geschichte niederzuschreiben hat mich Josefa, schön, betörend und Elexis sehr ähnlich in gewisser Weise – danke, Josefa.

Und danke auch an Carlos und Andre`. Ohne euch beide wäre ich nicht was ich bin.

*

Es war ungewöhnlich, wenn Frau Karmann anrief. Die gestrenge, ältere und immer äußerst vornehm auftretende Dame arbeitete für die Familie von Sir Ralph, den wir hier weiterhin so nennen wollen, wiewohl das natürlich weder sein richtiger Name ist noch der Titel Sir seinem wahren Adelsrang entspricht.

Die elegante Frau Karmann arbeitete sie seit mehr als 35 Jahren für die Familie und genoß überall grossen Respekt..

Wenn Frau Karmann rief, kamen die Leute gewöhnlich gelaufen, denn Sir Ralph und seine über halb Europa verstreute Familie besaßen nicht unbeträchtlichen Einfluss, wirtschaftlich und in manchen Ländern auch politisch.

„Guten Morgen, Sabrina“ – sogar ihr Deutsch klang distinguiert, österreichisch, aber elegant, adelig, irgendwie.

„Guten Morgen, Frau Karmann, was verschafft mir die Ehre?“

„Sabrina, Sir Ralph hätte ein Anliegen und ich kann weder Carlos noch den Doktor erreichen, würden Sie sich wohl darum kümmern?“

Selbstverständlich würde ich mich darum kümmern.

Ich war Sklavin im Kreis und seit ich dies war hatte mir Sir Ralph in aller Stille auch beruflich zu einem Quantensprung verholfen.

Carlos war mein Mentor und der Mann den Frau Karmann den Doktor nannte war geschäftlich gesehen Carlos` Partner und innerhalb des Kreises seit einiger Zeit für allerlei organisatorische Dinge sowie für die Kontrolle der Mitglieder zuständig.

Er hieß Andre` war Jurist, aber praktizierte nicht als Anwalt.

Wir nannten ihn alle den Consigliere, erstens weil er einer italienischen Familie entstammte und natürlich genau so aussah mit seinen eleganten Anzügen und der ständig präsenten Sonnenbrille und den schönen, dunkelbraunen Augen und zweitens weil er genau das für Sir Ralph und Carlos war: Ein Consigliere, wie im Buch „der Pate“ vom Umberto Ecco so großartig beschrieben.

Zwei Stunden später saß ich Auto in Richtung des Schlosses von Sir Ralph, eine gute halbe Stunde Fahrzeit von Wien entfernt.

Es war Spätsommer und ein wunderschöner Tag und ich trug ein beigefarbenes, extrem kurzes und im Saum schräg geschnittenes Kleidchen, vollkommen rückenfrei und vorne weit ausgeschnitten, gehalten von einer goldenen Spange in meinem Nacken, dazu die neuen, mehr als 12 Zentimeter hohen, goldenen Sandalen, die mir Carlos gekauft hatte. Sonst nichts.

Als ich in Guntramsdorf tankte fühlte ich die Blicke der LKW-Chauffeure und anderen Autofahrer, die mir folgten, es schien als wären Tankstellen ausschließlich von Männern bevölkert.

Ich hatte Andre` schließlich telefonisch erreicht, ihm vom Termin bei Sir Ralph erzählt und grob worum es ging. Sein Terminvorschlag für das, was der Schlossherr organisiert haben wollte, war in meinem Notizblock eingetragen. Um das Mädchen sollte ich mich kümmern.

Das Tor zur Auffahrt zum Schloss war von der Landstrasse aus gar nicht zu sehen um diese Zeit, so hoch wuchsen die belaubten Büsche neben der Strasse. Ich bog in den Kiesweg ein und umfuhr die Kurve hinter der das hohe, schmiedeisene Tor auftauchte, heute offen. Links und rechts vom Tor ragten zwei mehr als drei Meter Höhe Betonsäulen in die Höhe, daneben jeweils begann der Maschendrahtzaun, der das gesamte Grundstück umschloß und der, wie ich wusste, elektrisch geladen sein konnte.

Wegen der Kunstwerke im Haus, wahrscheinlich.

Der Pförtner, Johann, erkannte mich und winkte mich durch und ich fuhr die mindestens zwei Kilometer lange Zufahrt zum Haupthaus entlang, wie immer wenn ich hier war beeindruckt von der Grösse und Eleganz des Anwesens.

Es war ja nicht wirklich ein Schloss, so wie wir es aus den Märchenbüchern kennen, es war mehr ein Gutshof, riesig, weitläufig und im Stil des späten 19. Jahrhunderts erbaut, zur Blüte der österreichischen Kaiserzeit.

Die Form war ein Vierkant, mit einem ca. 60 x 60 Meter messenden Innenhof, weiss gekiest, in schönem Kontrast zu den dunkelgrün gestrichenen Fenstern und Türen und Dachbalken und den gelben Wänden mit weissen Randeinfassungen. Klassisch.

Ich parkte das Auto im Innenhof, was bei Veranstaltungen, sogenannten Sessions, sonst nicht geduldet wurde, und stöckelte über den Kies, den ich schon öfters stechend unter meinen nackten Füssen spüren durfte, zum Eingang.

Wie immer öffnete sich die schwere Türe wie durch Zauberhand wenn man näherkam und ich betrat das kühle Innere, hörte den Hall meiner Absätze auf dem wie ich wusste eisig kalten Steinböden und klopfte an die Türe mit der Aufschrift „Kontor“. (Ein alter österreichischer Ausdruck für „Büro“).

Auf das laute, männliche „Herein“ trat ich ein, begrüsste Herrmann, den Verwalter, der gar nicht von seinem Schreibtisch aufsah. Er war sicherlich 2 Meter gross, rothaarig und verfügte über einen einfach unfassbar riesigen Schwanz, es verblüffte mich immer wieder, dass der Mann im Falle einer Erektion nicht aus Blutmangel im Hirn bewusstlos wurde.

Herrmann winkte mich in Richtung Karmann`sches Büro durch.

Frau Karmann trug wie fast immer ein hochgeschlossenes, strenges Kostüm, blickdichte Strümpfe und bequeme Schuhe, sie hatte ihre grau durchzogenen Haare hochgesteckt und war für ihr Alter (irgendwas > 50) immer noch attraktiv, auf ihre Weise. Schlank, gepflegt und eben distinguiert.

„Guten Morgen, Sabrina, nehmen sie bitte Platz“

Sie maß mich mit kühlem Blick von oben bis unten und ihre Augen verharrten einen Augenblick auf meinen Schuhen. Sicherlich hätte sie irgendetwas missbilligendes zur Höhe derselben gesagt und wie ungesund für junge Frauen, aber ihr Chef liebte nun mal hübsche, gepflegte Füsse junger Frauen, nackt oder in exorbitant hohen Schuhen.

„Wie schon am Telefon gesagt, Sabrina, Sir Ralph bittet Sie und den Doktor, sich um ein neues Mädchen zu kümmern, welches sich seit kurzem in seiner Obhut befindet.

Die junge Dame kommt aus Italien, spricht aber leidlich deutsch. Sie hat ihre erste Session hinter sich und Sir Ralph meint, dass es Zeit für ein öffentliches Auftreten wäre.

Konnten sie diesbezüglich schon etwas in Erfahrung bringen, zwischenzeitlich?“

„Ja, Frau Karmann, ich konnte den Consigliere erreichen. Er hat dazu eine Idee, Terminvorschlag wäre Donnerstag, es geht wohl um eine Art verlorene Wette, die bei einem Geschäftspartner einzulösen wäre.“

„Aha? Und das wäre in etwa das, woran Sir Ralph gedacht hat?“

„Ja. Vier bis fünf Männer, nur sexuelle Benutzung, keine Peitsche, keine sonstige Folter.“

„Mhhmmm. Donnerstag könnte ein Problem werden. Sie trägt noch die Spuren der letzten Tage, wahrscheinlich noch ein paar Tage länger. Aber egal, Sie werden sich auch darum kümmern, nicht wahr? Ah, apropos, Sir Ralph lässt fragen, ob die Dame, ihr Namen ist übrigens Loretta, ein paar Tage bei Ihnen wohnen könnte?“

Ich nickte. Klar, die neue, großzügige Wohnung im IXX. Wiener Gemeindebezirk, mit Blick auf den Donaukanal hatte ich Sir Ralph und Carlos zu verdanken. Und Platz hatte ich genug.

„Führen Sie Loretta doch ein wenig ein in Wien, Sabrina, die Kosten übernimmt das Haus.“

„Ja. Danke.“

„Gut. Hier, ich soll Ihnen noch ein paar Informationen von Sir Ralph aushändigen, zum Thema Loretta.“

Sie reichte mir einen versiegelten Umschlag aus schwerem Karton, wie eine Geheimdepesche des Staatsicherheitsdienstes.

„Wo finde ich Loretta?“

„Herrmann bringt Sie hin. Guten Tag, Sabrina.“

Herrmann schritt vor mir her durch die Gänge des Schlosses in Richtung des Spiel-Saales.

Der Saal war stimmungsmäßig immer wieder überwältigend, bestehend aus Stein und vermeintlich roh behauenen Holztischen und –Stühlen. Die hohe Decke mit dem offenen Dachstuhl ruhte auf dicken Steinsäulen, der Boden war aus unebenen, riesigen Platten aus grauem Schiefer, in die Wände waren Haken und Ösen aus Eisen eingelassen, Kerzenständer, ebenfalls eisern, standen herum.

Und der Saal war riesig, wirkte aber durch die Architektur noch viel grösser.

Als wir durchgingen, roch es leicht nach Zigarren. Und etwas anderem, das ich nur zu gut kannte. So roch es, wenn eine Frau von vielen Männern genommen wurde, bareback wie das heute so neudeutsch heisst. Als wir am grossen Tisch in der Mitte vorbeigingen, sah ich die Quelle des Geruchs, wobei man sagen muss, dass ich eine äußerst feine Nase habe, manche nennen meinen Geruchssinn „hysterisch“, vor allem Carlos………

Unter dem Tisch lag, zusammengeknüllt, eines der Kleidchen, die die Sklavinnen im Schloss bei Sessions trugen. Es war offenbar geradezu getränkt in Sperma und auch weiblicher Liebesflüssigkeit und ebenso offenbar hier vergessen worden. Da einige Mädchen für längere Zeit hier lebten und u.a. für die div. Arbeiten wie Sauberkeit und Ordnung verantwortlich waren, schwieg ich über meine Entdeckung gegenüber Herrmann, denn die für den Saal Verantwortliche hätte dafür sicherlich eine schmerzhafte Strafe zu erwarten und dafür wollte nicht ich der Grund sein.

Herrmann schloss an einer Seitenwand des Saales eine, wie könnte es anders sein, eiserne Türe auf, drehte an einem Schalter an der Wand und bedeutete mir, ihm zu folgen. Nackte Glühbirnen an der Decke verbreiteten ein schwaches Licht, ich sah Stiegen die in einen Keller führten. Es roch feucht und modrig und es war überraschend kühl hier unten. Mich fröstelte in meinem dünnen Sommerkleidchen und ich fühlte meine Brustwarzen hart werden.

Wir gingen einen Gang entlang, sicher 20 Meter weit und stiegen dann noch einmal ein Stockwerk tiefer. Hier war ich noch nie gewesen – aus Sklavinnen-Sicht konnte ich nur sagen, Gottseidank!

Es war feucht, dunkel und kalt, einfach schrecklich. Ich hörte irgendwo Wasser tropfen und dann sprang zu meinem Entsetzen eine Ratte direkt vor uns aus dem Dunkel und sauste fiepsend davon. Ich schrie auf und Herrmann drehte sich zu mir um.

„Bitte! Was soll denn das, werden wir hysterisch?“

Er erwartete offenbar nicht wirklich eine Antwort, also schwieg ich und stöckelte mit meinen Heels hinter ihm her, darauf bedacht, möglichst nicht einmal die teils moosigen Wände zu berühren, denn wer konnte schon wissen, was alles in so einem Wandmoos lebte…….

Am Ende des Ganges befand sich eine Türe die, wie sich beim Näherkommen herausstellte, eigentlich nur ein Gitter war. Dahinter erkannte ich nun schemenhaft einen quadratischen Raum, am Boden ein Haufen Stroh, wie in einem mittelalterlichen Gefängnis und eine weisse Porzellanschüssel aus der es nach Urin roch.

Ich hatte ja schon viel gesehen und erlebt im Kreis, aber das hier überraschte selbst mich.

Irgendwie war ich froh, diesen Teil des Hauses bisher nicht kennengelernt zu haben und hoffte im Stillen, es möge mir auch weiterhin erspart bleiben.

Herrmann öffnete das Gitter und jetzt sah ich das Mädchen. Sie war vollkommen nackt und lag auf dem Stroh. Ihre Hände waren hinter ihrem Rücken gefesselt und von den Fesseln führte eine Kette zu einem Haken an der Wand. Sie war gertenschlank, hatte, glatte, lange, schwarze Haare und einen dunklen Teint. Und ich sah die Striemen. Schultern, Rücken und Po, aber auch die Rückseite ihrer Schenkel waren dicht an dicht bedeckt mit feinen, roten Linien, einige davon schienen an ein paar Stellen leicht geblutet zu haben.

Sie war außerdem schmutzig, sehr schmutzig am ganzen Körper und mir fiel nun auf, dass ihre nackten Füsse besonders dreckig waren, als wäre sie barfuß irgendwo durch die Wildnis gelaufen.

Herrmann beugte sich zu ihr hinunter und öffnete die Schließe der Ketten.

„Steh auf.“ Seine tiefe Stimme hallte von den Steinwänden.

Das Mädchen schniefte, öffnete die Augen erstmals und rappelte sich auf. Stroh klebte an ihrer Haut. Sie zitterte ein wenig, was mich bei dieser Kälte nicht verwunderte.

Ich sah, dass auch die Vorderseite ihres Körper gepeitscht worden war, sah die geschwollenen, roten Striemen auf ihren Brüsten, ihrem Bauch und den Schenkeln.

Besonders ihr Intimbereich war von den Schenkelinnenseiten weg und hin zum Zentrum stark gerötet und voller geschwollener Striemen. Sie war vollständig glatt rasiert, was mich nicht mehr weiter verwunderte.

Herrmann hielt sie am Arm fest, das Mädchen schwankte.

Sie hatte, im Gegensatz zur Zartheit ihres restlichen Körpers, grosse, wundervolle Brüste, die im Moment zitterten und bebten, was an der Kälte liegen konnte, der sie schon wer weiß wie lange nackt ausgesetzt gewesen war oder aber an den zwei Metallklammern die ihre Brustwarzen zierten.

Herrmann griff ziemlich roh zu und zog sie ohne viel Umschweife ab was das Mädchen dazu veranlasste, den Kopf zurückzuwerfen und jedes Mal einen Schmerzenschrei von sich zu geben.

Ein wundervoller Anblick, ich spürte wie sich die Lust in mir regte.

„So, nun komm. Das ist Sabrina, sie wird sich in den nächsten Tagen um dich kümmern.“

Zu meiner Überraschung lächelte mich das Mädchen sofort an und sagte:

„Hallo Sabrina, ich bin Loretta. Du bist aber schön!“

Herrmann führte sie am Arm den Weg zurück bis zum Auto, als wir den Innenhof überquerten zuckte Loretta zusammen, als sie barfuß über den Kies ging.

Auf meinen Blick hin lächelte sie wieder dieses fast unterwürfige Lächeln.

„Sie haben meine Fußsohlen gepeitscht, weißt du? Tut noch weh.“

Das sagte sie, als wäre sie stolz darauf und ich dachte mir schon damals richtigerweise, dass dem wohl auch so sein würde.

Jemand hatte eine Tasche vor meinen Audi gestellt.

Herrmann zeigte darauf und brummte: „Ihr Zeugs. Ist was zum überziehen dabei.“

Dann ließ er ihren Arm los und verschwand im Gebäude.

Ganz zu oberst auf lag in der Tasche ein seidener Kimono mit japanischen Kirschblüten-Motiven, den gab ich Loretta.

„Schlüpf rein.“

Sie sah mich fast überrascht an als sie den Kimono überzog, dann setzte sie sich neben mich und wir fuhren zurück nach Wien.

Am Abend, nachdem ich sie zu mir gebracht hatte, sie gebadet und ihre Striemen mit einer Salbe behandelt hatte, die ich von Carlos genau dafür bekommen hatte, hatten wir gegessen (vom Chinesen ums Eck), Wein getrunken und sie hatte erzählt was man die letzten Tage über mir ihr gemacht hatte.

Andre` hatte angerufen, Carlos detto.

Nun saß ich nackt wie Gott mich schuf am von der Decke bis zum Boden reichenden Fenster meines Wohnzimmers, schaute über die Terasse auf die Häuser auf der anderen Seite des Donaukanals, nippte an meinem steirischen Weissburgunder und öffnete das Kuvert von Sir Ralph.

Loretta schlief in meinem riesigen Bett. Sie war wirklich eine Schönheit, ihre Brüste waren einfach perfekt, gross und fest, sie hatte eine wunderbar weiche Haut und herrliche, schwarze Haare. Ihr Deutsch war fast perfekt und keineswegs bloß leidlich, wie Frau Karmann gemeint hatte, und der italienische Akzent war geradezu sexy.

Ich hatte ihre geschundenen Füsse mit Cremes und Ölen behandelt, sie hatten sie nicht nur gepeitscht sondern sie war zuvor auch einige Kilometer nackt durch Unterholz und Wald gehetzt worden und hatte tiefe Kratzer und einige Stacheln in den Sohlen gehabt.

Ebenso pflegte ich ihre Intimbereiche, die zwar offensichtlich brutal misshandelt worden waren, aber weder Scheide noch Po zeigten irgendwelche sichtbaren Anzeichen dafür, dass ein Mann sie genommen hatte.

Sie schien meine Fürsorge genossen zu haben aber ich begann mich zu fragen, nachdem was ich von ihr gehört hatte, ob sie das Leiden zuvor nicht glücklicher gemacht hatte.

„Geehrte Sabrina,

für ein paar Tage überlasse ich eine Nichte dritten Grades, Loretta, deiner Pflege und deiner Aufsicht.

Loretta ist etwas ganz besonderes, bitte geh fürsorglich mit ihren Talenten, ihren Gelüsten und ihrem Körper um.

Sie ist zutiefst masochistisch, es geht soweit, dass ihre Familie in Florenz sie bereits mehrmals in psychiatrische Behandlung geschickt hat.

Sie liebt den Schmerz und hat sich selbst schon mehrmals Schmerzen und Wunden zugefügt.

Es liegt nicht zuletzt an uns, dies in geordnete Bahnen zu lenken, wir werden ihr helfen, zu lernen, wie mit diesen Gelüsten umzugehen ist.

Du musst wissen, sie wird Ende dieses Jahren heiraten, eine für ihre Familie höchst vielversprechende Verbindung mit einem ebenso junge, wie konservativen Herrn aus bestem Turineser Hause.

Ich habe Andre` um einen Gefallen gebeten und dich bitte ich um einen ebensolchen, denn ich will nicht, dass Loretta alleinbleibt.

Wenn du das liest, hat sie im Schloss drei Tage lang viele Qualen erfahren, zwar noch längst nicht alle, aber viele.

Dennoch wurde sie noch von niemandem anderweitig berührt.

Dies wird Andre` organisieren, auf bewährte Art und Weise, er wird ebenso vollständig instruiert und du wirst ihm nicht nur assistieren sondern vor allem mir von ihrem Verhalten und ihren Reaktionen berichten, ganz genau und bis ins Detail.

Ach ja, ehe ich es vergesse, für die Zeit ihres Aufenthaltes hier nennen wir sie „Elexis“!

Mein Dank ist dir sicher,

auf bald

Ralph

Die nächsten zweieinhalb Tage machten wir zusammen Wien unsicher, gingen einkaufen, essen, trieben uns auf der Donauinsel herum und taten all die Dinge, die Mädchen gerne tun. Bis auf Sex.

Andre`s Worte waren klar gewesen:

„Lass die Männer aus, Mädchen, Sir Ralph will es so.“

Sex miteinander war etwas anderes, davon hatte niemand etwas gesagt. Wir liebten uns inniglich, ich pflegte ihre Striemen, die schnell verheilten und verblassten und kümmerte mich um die Wunden in ihren Füssen und ihrer Möse.

Dabei küsste ich einmal ihre schlanken Zehen, was bei Loretta einen wahren Sturm der Leidenschaft entfachte. Sie war wild und zärtlich zugleich im Bett, hingebungsvoll und fordernd und es dauerte eine Zeit bis ich herausfand, dass ich tatsächlich die erste Frau in ihrem Leben war. Ihre Fertigkeiten hatten mich völlig Anderes denken lassen.

Was uns beiden gemeinsam zu sein schien, waren die empfindlichen Füsse. Sie liebte es wenn ich ihre verwöhnte und blieb mir dann nichts schuldig. Und sie erzählte mir viel von sich, von ihren Problemen mit ihrer Umgebung im konservativen Italien. Es war nicht so, dass sie sich jedem Mann hingab, keineswegs, es war einfach so, dass sie seit ihrer Kind genoß, Schmerzen zu leiden.

Sie hatte sich absichtlich kleine Schnitte beigebracht, liebte es z.b. kleine Stacheln in die Haut zu stechen (einmal war sie mit einer Kastanien-Schale zwischen den Schamlippen zur Schule gegangen und musste dann dort auf dem WC ihr blutiges Höschen entsorgen!), barfuss im Schnee zu laufen (sie war im Winter im Chalet ihrer Mutter in der Nähe von Meran einmal beinahe erfroren als sie nur mit Nachthemdchen bekleidet hinaus in die eisige Winternacht kletterte und hinter ihr das Fenster zufiel……) und viele anderen Dinge, die ihr Schmerz bereiteten.

Sie träumte davon als Prinzessin gefangengehalten und gefoltert zu werden, dasselbe als Agentin und verlangte von ihrem ersten Liebhaber, einem sechzehnjährigen, pickelgesichtigen Barkeeper, dass er ihr den Arsch versohlen und sie gleichzeitig von hinten vögeln sollte. Der dumme Junge flüchtete und erzählte es seinen Freunden, Loretta konnte sich eine Zeitlang in keinem ihrer Lieblingslokale blicken lassen.

Mit 18 ging sie nach Bologna um Architektur zu studieren, ihre dunklen Gelüste wurden immer stärker, ihre Familie kam irgendwann dahinter und la Mama schickte die offenbar schwer gestörte Tochter zum Seelenklempner.

Irgendwann später auf einem Fest der Blaublüter traf sie Sir Ralph, der mit seinem Instinkt sofort auf sie aufmerksam wurde.

Man kam ins Gespräch und sie öffnete sich ihm, erzählte ihm alles, auch von ihren Problemen. Sir Ralph zog Carlos hinzu und man beschloß, der schönen, jungen Loretta mit den herrlichen Brüsten zu helfen.

Die schöne, junge Loretta mit den herrlichen Brüsten, die hier und nun Elexis hieß, lag an diesem Donnerstag morgen um halb zehn Uhr selig schlafend neben mir. Wir hatten uns gerade heftig geliebt und ich hatte sie mit meiner Zunge zum Orgasmus gebracht, den sie in die Wiener Morgenluft hinausschrie, denn die Fenster waren weit geöffnet.

Heute abend würde es so weit sein, Andre` würde uns abholen kommen, mit der Limousine um halb neun, wir sollten zuvor noch eine Kleinigkeit essen.

Ich hatte an Spaghetti mit Flusskrebsen gedacht, dazu einen Riesling Smaragd aus der Wachau vielleicht…….

Wir sitzen in einer Limousine und fahren durch Wien, wir sitzen hinten, du, Andre` und ich.
Wir zwei tragen seidene Abendkleider, du in burgunder-rot, ich in kobalt-blau, tief ausgeschnitten, seitlich hochgeschlitzt, rückenfrei bis zum Po-Ansatz. Darunter sind wir nackt, du trägst diese wunderschönen Schuhe die wir gemeinsam gekauft haben, ultra-hohe, schwarze Heels, nur gehalten von einem dünnen Riemchen über den Rist und einem silbernen Kettchen um den Knöchel, deine Finger- und Zehennägel sind im Rot deines Kleides lackiert, du bist wunderschön.

Andre` erhält einen Anruf, hört kurz zu, sagt, ja und mmhhmmm und ok, legt auf und lächelt zuerst mich und dann dich an.
"Elexis, ich habe eine Aufgabe für dich, bist du bereit, sie zu erfüllen?"
Du schaust ihn an, deine schönen Augen weiten sich, ein wenig angstvoll, du schaust zu mir, ich nicke aufmunternd.
"Ja, Andre`, ich bin bereit. Was muss ich tun?"
Er nickt zufrieden, dreht sich um, klopft dem Fahrer auf die Schulter und nennt ihm eine Adresse in Richtung Flughafen, irgendwo am Fischereihafen an der Donau.
Es ist bald Mitternacht, es ist regnerisch und kühl, wer wird dort jetzt sein, um diese Zeit?
"Du musst mir einen Dienst erweisen, Elexis. Vertraust du mir?"
Wieder schaust du zu mir und wieder nicke ich.
"Ja." - klingt ein wenig zaghaft, aber du wirst es tun.
Nach eine knappen Viertelstunde Fahrt erreichen wir die Donau, folgen einer kleinen, holprigen Strasse durch das Hafenviertel, zwischen Booten am Trockendock und alten Schuppen und Hallen hindurch, bis wir zu einer grösseren Halle kommen, obenrum verglast, untenrum aus Wellblech. Sieht heruntergekommen aus aber davor stehen drei, vier teure Autos, darunter ein schöner Aston Martin.
Wir steigen aus, sofort spüre ich die kühle Luft durch das dünne Kleidchen, meine Brustwarzen werden hart und ich blicke auf deine Brüste, die sich wunderschön durch den dünnen Stoff abzeichnen, ja, dir gehts genau so.
Wir werden von Andre` in die Halle geführt, Karl, unser annähernd zwei Meter große Bulle von einem Chauffeur folgt uns. Das beruhigt mich.

In der Halle ist es kaum wärmer, nur der Wind bleibt draußen, im hinteren Teil, zwischen aufgebockten Booten stehen fünf Männer in Anzügen und drei oder vier in Arbeitskleidung, seltsamerweise um einen weißgedeckten Tisch herum, der mit Kerzen geschmückt ist und auf dem in einem Kübel eine Flasche Champagner

„Taittinger brut rose`“ und einige mehr oder weniger gefüllte Gläser stehen.
Sie schauen uns entgegen, als wir in den Lichtkreis einer von der hohen Decke hängenden Lampe treten.
"Sieh an, der Consigliere, wie immer in Begleitung von ausserordentlichen Damen!"
Der Mann der uns anspricht ist mir aus dem Fernsehen oder der Zeitung bekannt, aber ich weiss im Moment nicht wohin mit ihm. Weisshaarig, trägt er einen Kinnbart, sieht ganz gut aus, aber er hat kalte Augen. Die anderen sind alle in die Business-Klasse einzuordnen, bis auf die kräftigen Arbeiter, aber die halten sich im Hintergrund.
"Guten Abend, die Herren. Wir sind so schnell als möglich hergekommen, gerne löse ich meine Wette ein. Darf ich vorstellen, rechts neben mir Sabrina, links Elexis. Elexis wird diejenige sein, die ich für die Einlösung der Wette vorgesehen habe."
Zehn Augenpaare mustern uns, dich besonders, scheint mir, von oben bis unten.
Der Weißhaarige nickt.
"Wunderbar, danke, Herr Doktor. Darf ich sie, wunderbare Elexis, in die Mitte bitten? Wir wollen keine Zeit verlieren, haben heute noch viel vor, sie sicherlich auch, nehme ich an?"
Andre` bedeudet dir, der Aufforderung zu folgen und du trittst elegant in die Mitte, zum Tisch.
Auf ein Nicken des Weißhaarigen hin räumt ein Arbeiter den Tisch ab, stellt den Eiskübel auf den Boden und übergibt die Gläser in die Hände der Männer.
"Bitte, Elexis, ihr Kleid." Du siehst vom Weißhaarigen zu Andre` und zu mir, ich nicke wieder und du verstehst.
Einer der Arbeiter tritt hinter dich und löst die Schließe in deinem Nacken, hält aber den Stoff noch fest. Dann gleitet die Seide deinen Körper entlang, der Arbeiter bückt sich und hebt das Kleidchen auf, gibt es mir. Du bist mit einer grazilen Bewegung heraus gestiegen, stehst nun nackt bis auf deine Schuhe vor den Männern, die dich anstarren, deinen Körper mit den Augen verschlingen. Ich sehe die leichte Gänsehaut von der Kühle auf deinem Po, sehe von der Seite dass deine Brustwarzen steinhart sind und aufrecht stehen.

Die Männer registrieren die immer noch sichtbaren Spuren der Peitschen auf deinem Körper, machen sich gegenseitig leise darauf aufmerksam.
Andre` meldet sich zu Wort.
"Sie gehört Ihnen, meine Herren, viel Vergnügen."

Man legt dich mit dem Rücken auf den Tisch, so, dass dein Becken am Tischrand liegt und dein Kopf auf der anderen Seite gerade nicht mehr aufliegt. Zwei der Männer spreizen deine langen Beine, einer davon öffnet die Schließe deines rechten Schuh`s zieht ihn dir vom Fuß. Der Weißhaarige tritt zwischen deine Schenkel, fährt mit dem Mittelfinger deine Schamlippen entlang, ich sehe dich erzittern, du stöhnst leise auf. Hinter dir macht sich einer bereit, hebt mit einer Hand deinen Kopf an, das Gesicht direkt vor seinen halbsteifen Schwanz, du öffnest den Mund, obwohl deine Augen geschlossen sind und lässt den Penis zwischen deine Lippen gleiten.
Der an deinem rechten Fuß küsst deinen Rist, seine Zunge wandert weiter in Richtung deiner Zehen und dann verschwindet dein zarter Fuß fast ganz in seinem Mund als er beginnt, an deinen Zehen zu lutschen.
Der Weißhaarige hat mittlerweile seinen Schwanz in der Hand, teilt mit den Fingern deine Schamlippen und setzt an deinem Eingang an. Als er langsam, aber stetig in dich eindringt, öffnest du kurz die Augen, ziehst durch die Nase scharf die Luft ein, dein Mund ist ja ausgefüllt.

Fortsetzung folgt…….

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